Pommes Kids mit Asthma-Burger, bitte!

18. Februar 2013
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Kinder und Jugendliche, die mindestens drei Mal pro Woche Fast Food essen, leiden vergleichsweise häufiger an Asthma, Heuschnupfen und Ekzemen. Obst und Früchte schützen dagegen. Dies ist die Hauptaussage der ISAAC-Studie, bei der zwei Mio. Kinder und Jugendliche untersucht wurden.

Die weltweit größte epidemiologische Studie für diese Altersgruppen (6-7-Jährige Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren) unter der Leitung von Innes Asher und Philippa Ellwood von der University auf Auckland in Neuseeland wurde kürzlich veröffentlicht. ISAAC ist 1991 aus zwei multinationalen Projekten in Neuseeland und Deutschland entstanden.

“Wir konnten bisher feststellen, dass Asthma, Heuschnupfen und allergische Hautausschläge in englischsprachigen Ländern wie Großbritannien, Neuseeland, Australien, Irland, Kanada und den USA vergleichweise häufig auftreten”, berichtet der Epidemiologie-Professor Dr. Ulrich Keil, Gründer und langjähriger Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Es liege nahe, dass die ähnlichen Ernährungsgwohnheiten in diesen Ländern eine wichtige Rolle spielen. In die nun veröffentlichte vierte Auswertung flossen Daten von mehr als 319.000 Jugendlichen im Alter von 13 und 14 Jahren (aus 51 Ländern) und von mehr als 181.000 Kindern zwischen sechs und sieben Jahren (aus 31 Ländern) ein.

Fast Food versus Obst- und Gemüse

Pommes Frittes und Big Mac machen Kinder und Jugendliche demzufolge nicht nur dick, sondern auch krank. Eine internationale Forschergruppe, darunter die Ulmer Epidemiologinnen Professor Gabriele Nagel und Dr. Gudrun Weinmayr, beide vom Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm hat herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel die Entwicklung von Asthma, Heuschnupfen oder allergischen Hautausschlägen fördern können. Obst- wie auch Gemüsekonsum hilft hingegen, diese Krankheiten zu verhindern.

Böse Transfette, gutes Gemüse

Die Jugendlichen und die Eltern der Kinder wurden in der dritten Studienphase in den Jahren 2002 und 2003 mittels eines einfachen, standardisierten Fragebogens – teilweise ergänzt durch Videos, mit denen sie den Befragten typische Asthmasymptome zeigten – unter anderem zum Auftreten und zur Schwere von Asthma, Heuschnupfen und Ekzemen sowie zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. Im Mittelpunkt der Erhebungen standen Nahrungsmittel, die in bisherigen Studienphasen als asthmafördernd- oder hemmend eingeschätzt worden waren, dazu gehören beispielsweise Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Brot und Pasta, Reis, Butter, Margarine, Nüsse, Kartoffel, Milch, Eier und Fast Food. Neben Einblicke in die Ernährungsgewohnheiten erhielten die Wissenschaftler Informationen über die sportlichen Aktivitäten der jungen Menschen und deren Fernsehkonsum. Bei den teilnehmenden Grundschülern wurden zudem nach dem Bildungsniveau und möglichem Nikotingenuss der Mutter gefragt. Die Häufigkeit des Konsums konnte mit “nie oder gelegentlich”, “ein bis zwei Mal wöchentlich” und “drei- oder mehrmals wöchentlich” angegeben werden.

“Seit einigen Jahren beobachten wir in Industrienationen eine Zunahme von Krankheiten wie Asthma, Heuschnupfen oder Hautausschlägen. Jetzt häufen sich diese gesundheitlichen Probleme auch in weniger entwickelten Ländern und wir fragen nach den Ursachen. Unter anderem hat im gleichen Zeitraum der Verzehr von Fast Food zugenommen”, sagt Professor Nagel zur Studienmotivation. Bei Jugendlichen und – in geringerem Maße – bei Kindern zeigte sich in allen Studienzentren unabhängig von Geschlecht und Wohlstand ein positiver Zusammenhang (“je mehr, desto stärker”) zwischen Fast Food-Konsum und schweren Krankheitssymptomen. Das Risiko schwerer Asthmasymptome war etwa bei Jugendlichen, die häufig Fast Food konsumierten, um 39 Prozent erhöht. Für die negativen Folgen der schnellen Gerichte bieten die Wissenschaftler eine biologische Erklärung an: “Neben einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, Zucker, Kohlenhydraten, Natrium sowie möglicherweise Konservierungsstoffen finden sich in Fast Food häufig Transfettsäuren. Gerade für Transfette, die beispielsweise auch in Margarine enthalten sind, wird eine Verbindung mit Asthmaerkrankungen und Allergien angenommen”, erklärt Nagel.

Hohe BSP = mehr Asthma

Auf Ebene der Staaten zeigte sich ein Einfluss ökonomischer Faktoren: Je höher das Bruttosozialprodukt (BSP) eines Staates, desto mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Asthma. “Uns haben die riesigen Unterschiede überrascht”, berichtet Keil. “In Albanien berichtete eine winzige Minderheit der Befragten (< 3%) über Asthma-Symptome, in den englischsprachigen Ländern war der Anteil zehn Mal so hoch.” Schweres Asthma ist in reichen Ländern aber nicht stärker verbreitet. Folgende Erklärung liegt nahe: Da die medizinische Versorgung in reichen Ländern besser ist, kann eine Verschlimmerung der Symptome häufig verhindert werden. Deutschland liegt bei allen drei untersuchten Symptomen im Mittelfeld. Der Unterschied zwischen den beiden Studienzentren Münster und Greifswald ist relativ gering, aber statistisch signifikant; in Greifswald sind die befragten Kinder und Jugendlichen gesünder. Eine mögliche Erklärung: “Kinderkrippen waren und sind auf dem Gebiet der ehemaligen DDR weiter verbreitet”, so Keil. “Die Kinder werden deshalb stärker mit Keimen konfrontiert und ihr Immunsystem kann sich dadurch besser entwickeln.”

Drei Obstmahlzeiten pro Woche

Ein negativer Zusammenhang bestand hingegen in beiden Altersgruppen zwischen Obstkonsum und den meisten Krankheitssymptomen: Wer mehr Obst isst, lebt also gesünder. Gleichzeitig scheinen wenigstens drei Obstmahlzeiten pro Woche vor den erwähnten Erkrankungen zu schützen. Dass der Konsum von Gemüse schützende Wirkung hat, legen die Studienergebnisse ebenfalls nahe – allerdings ist der Zusammenhang zwischen Gemüsekonsum und positiven Symptomen nur bei Kindern, nicht aber bei Jugendlichen fast durchgängig signifikant.

“Die Ergebnisse dieser und anderer Studien legen ursächliche Zusammenhänge zwischen der Ernährung und dem Auftreten der untersuchten Krankheiten nahe”, betont Keil. “Besonders Fast Food mit einem hohen Anteil an Transfettsäuren und Salz scheint einen negativen Einfluss zu haben, während Obst und Gemüse durch die darin enthaltenen Antioxidantien schützen. Vor diesem Hintergrund empfehle ich mediterrane Ernährung mit Meeresfisch, Gemüse, Hülsenfrüchten, Brot, Nüssen sowie Oliven- und Rapsöl”, so der Mediziner. Seine Forderung: Man müsse von der medikamentenzentrierten Medizin wieder zu den Grundlagen des gesunden Lebens zurückkehren – dazu gehören neben gesunder Ernährung auch ausreichende körperliche Aktivität und der Verzicht auf Zigarettenkonsum.

22 Jahre ISAAC-Studie

Die ISAAC-Studie wurde 1991 gestartet und in über 50 Sprachen übersetzt. Bis zur aktuellen, vierten Studienphase sind rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in 314 Studienzentren weltweit befragt und untersucht worden. Die Fragebögen wurden neben europäischen Staaten auch in Neuseeland, verschiedenen Nationen Mittel- und Südamerikas sowie in Asien verteilt. Im Fokus der aktuellen Studienphase steht das Auftreten der Erkrankungen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Durchschnittseinkommen. Die erste Untersuchungswelle lag vorwiegend in den Jahren 1994 und 1995, die zweite durchschnittlich sieben Jahre später, zu Beginn dieses Jahrtausends. Die Datenerhebung der aktuellen Phase ist seit 2011 abgeschlossen, die Auswertungen der riesigen Datenmengen sind jedoch noch im Gange. Sollte sich der Zusammenhang zwischen Schnellgerichten und Asthma, Heuschnupfen und allergischen Hauterkrankungen weiter erhärten, wären diese Erkenntnisse für das öffentliche Gesundheitswesen in aller Welt von großer Bedeutung.

118 Wertungen (4.19 ø)
Medizin

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16 Kommentare:

Ich denke, dass der Lifestyle sich im Konsum von fast-Food widerspiegelt… McDonalds und Co sind daher nicht zwangsläufig Ursache, sondern Folge? Die altbekannte Frage: was ist Henne, was Ei?

#16 |
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Dipl.-Med. Maik Ebert
Dipl.-Med. Maik Ebert

Liebe Frau Westphal (6 und 7),
wie ist eigentlich Ihrer Meinung der frühen Menschheit ein Überleben gelungen, bevor überhaupt jemand auf die Idee kam, dass Ackerbau betrieben werden könnte?

#15 |
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Mein Sohn bekam mit 3 Wochen starken Milchschorf und reagierte allergisch über die Muttermilch auf sehr viele Nahrungsmittel, die ich zu mir nahm. Ein RAST-Test mit 10 Monaten zeigte Allergien auf Produkte, die er noch nie selbst konsumiert hatte (Erdnüsse, Kuhmilch, Weizen, Ei, Sesam…)Innerhalb der nächsten Jahre kam eine Vielzahl an Allergien hinzu, sodass er mittlerweile nur noch wenige “gesunde” Nahrungsmittel zu sich nehmen kann. Fleisch geht meistens, Gemüse fast gar nicht oder stark verändert. Z.B. Kann er Kartoffeln nur als Pommes oder Tütenpürree essen. Was bei gesunder Ernährung passiert? Schwere allergische Reaktionen!
Warum beleuchtet man nicht mal die Sache aus einer anderen Richtung? Bei Pollenallergikern gibt es bekanntlich Kreuzallergien, die betreffen vor allem die (unbehandelten, rohen) Gemüse, Getreide (als Vollkorn), Obst und Nüsse. Vielleicht merken diese Kinder einfach, dass die “gesunde” Nahrung ihnen nicht guttut? Vielleicht ist die “ungesunde” Ernährung nicht die Ursache sondern ein Symptom ihrer Erkrankung?
Man sollte nicht vorschnell falsche Schlüsse ziehen, bloß weil es gerade “in” ist, so zu reden.

#14 |
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Interessant scheint mir die Frage, ob in Einzelfällen die Entwicklung über ein Asthma-Syndrom und intestinale “Allergien” hinaus zu einem – durchaus in höherem Alter erst manifesten – Histamin-Intoleranz-Syndrom in den so genannten “Etagenwechsel” eingeordnet werden kann und welche Rolle eine – auch in Kontrolle – nicht nachweisebare DAO (Diaminoxydase) spielt.

#13 |
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Ich habe zudem auch gehört, dass eine Symptom-unterdrückende Behandlung von Krankheiten zu Asthma führen kann. Ich kann mir vorstellen, dass Kinder, die schnell mit Antibiotika wieder “gesund” gemacht werden, anstatt eine Krankheit ordentlich durch zu stehen, mit zunehmenden Immunstörungen wie Allergien und Entzündungsneigung zu kämpfen haben. Das und anderes könnte in die Studie eingehen, ohne dass es jemand bemerkt.
Es erscheint mir eine sehr teure Studie, mit dem trivialen Ergebnis, das wir schon vorher wussten.

#12 |
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Leider sind Kinder oft wenig einsichtig in dieser Bezeihung

#11 |
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Monika Geissler
Monika Geissler

Die Ergebnisse dieser Studie überraschen mich nicht. Die oben erwähnten Krankheiten bei Kindern werden in Zukunft noch zunehmen, denn durch die ständig fortschreitende Industrialisierung der Nahrung ist es ja nicht mehr möglich Nahrungsmittel (auch Bio) ohne Zusatzstoffe und Co.zu erhalten.

#10 |
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Berücksichtigt werden sollte auch das die Angelsächsiche Bevölkerung vermehrt dem blond-blauäugigen rothaarigen nordischen Hauttyp zuneigt, dessen Träger eher mehr zu Allergien neigen. Insbesondere die Staaten Australien (als Allergie”Hauptland” in der Welt mit den höchsten Allergieprävalenzen ) und Neuseeland wurden mehrheitlich von GB aus besiedelt , Amerika zur Hälfte, Kanada ähnlich.
in Australien und Neuseeland war der Genpool an europäischen (Sträflings-) Siedlern wegen der riesigen Entfernung am kleinsten.

Und ist es wirklich Zufall daß die erste Beschreibung von Hay-fever in Deutschland einen englichen Kurganst in Bad Oeyenhausen betraf Ende des 19 Jahrhunderts?

Alles nur auf die Ernährung zu schieben scheint mir zu einfach, jedoch könnten sich die Effekte addieren under potenzieren.

#9 |
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Ronald Fritzsche
Ronald Fritzsche

Wieso greift jemand der Asthma hat lieber zu Burger statt zu Obst?

Wie schon Frau Linnenbaum erwähnt, Ideologie oder auch mangelnde Qualifikation, bei den Autoren der Studie und natürlich beim Autor dieses Artikels.
Einfache Fragen werden schon nicht mehr gestellt und statt dessen Vermutungen aneinander gereiht.
Das ist auch nicht die erste schlechte Massenkohortenstudie und inzwischen braucht die Pressemeldungen dazu kein Mensch mehr lesen. Viel interessanter dürften die die originalen Studien oder noch besser Ausgangsdaten sein, doch da ist so schnell für den normalen Menschen kein Rankommen möglich. Doch das wäre ja die Aufgabe eines Journalisten, der hier leider auch nur das schreibt was schon andere schreiben, doch daran wiederum haben wir uns ja auch schon in der Politik gewöhnt.
Mir ist nur noch unklar wie die 4,72 Punkte bei 65 Bewertungen zustande kommen. Ich habe einen Stern gegeben und das auch nur weil null Sterne nicht funktioniert. Begründung: Das ist kein Journalismus, das ist unkritische ungeprüfte Weitergabe von Informationen.

#8 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Der Artikel ist natürlich nur eine zusammen gefasste aussage der Studienergebnissen, aber zu polarisierend. Ich sehe täglich das sich die ernährungsweise der Menschen hierzulande sehr verändert haben . Das Thema “Geümse gut – Fleisch schlecht” ist allerding ein Fakt der uns alle angeht und zwar in der Form das der Fleischkonsum dank billiger Ware gestiegen ist. Es ist gesundheitlich nicht ratsam Tägl. Fleisch zu “konsumieren” und im Bezug zur Klima erwärmung nicht gerade unerheblich.

#7 |
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Tierheilpraktikerin

…obwohl Herr Pollmer seine Ernährung auch einmal überdenken sollte. Gesund sieht er nicht aus. Und seine Vorträge sind doch auch zum Teil sehr einseitig – eben Chemisch- und nicht umfänglich ganzheitlich.

#6 |
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Tierheilpraktikerin

Zu einfach: Gemüse vs. Fleisch? Ich denke nein. Und meistens schlecht informierte Fleischesser behaupten noch anderes. Die Wissenschaft zeigt heute nach Jahrzehnten von Studien eindeutig auf, dass der Verzehr von tierischem Protein Ursache für viele sogenannte Zivilisationserkrankungen ist. Dieser Tatsache mögen allerdings nur die wenigsten ins Auge sehen. Na ja, kaum kranke Menschen, da würden diversen Kreisen die Patienten und somit die Erträge ausgehen. Esse nichts, was Deine Urgroßmuter nicht als Lebensmittel erkannt hätte. Und zu Fleisch: Man darf sich vor Augen halten, dass man es mit meistens nicht nur gequältem, fehlernährten Tieren, sondern insbesondere mit Leichenteilen zu tun hat. Die Vielfalt der Pflanzen ist unsere Zukunft. Die Monokultur und Fleischindustrie unser aller Untergang.

#5 |
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Dipl.-Med. Maik Ebert
Dipl.-Med. Maik Ebert

*2:
Danke für den Hinweis auf http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/2005574/!!!
Schon allein das Quellenverzeichnis ist klasse.
Jedenfalls geht Herr Pollmer auf alle Fragen ein, die einem beim Lesen dieses Artikels spontan einfallen.

#4 |
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Tessa Rehberg
Tessa Rehberg

Eventuell könnte man auch den Verzehr von Fast Food als ein Merkmal eines bestimmten Lebensstils betrachten, der grundsätzlich mit einer geringen Aufnahme an Ballaststoffen und einer entsprechend hohen Aufnahme an isolierten Kohlenhydraten (Zucker, Zuckerarten, Stärke) und stark verarbeiteten Fetten einher geht. Folgen könnten eine gestörte Darmbarierefunktion sein. Ballaststoffe, insbesondere Gemüseballaststoffe – Geitreide führt schon zu häufig zu Unverträglichkeitsreaktionen – wäre hier ein Ansatz (präbiotische Wirkungen…). Die Sichtweise “böses Fleisch – gutes Gemüse” scheint mir, wie bereits diskutiert, zu kurz gegriffen.

#3 |
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Ist alles zu einfach! Mein Kind wurde 1976 geboren. Asthma und Neurodermitis mit lebensbedrohlichen Symptomen ließen nicht lange auf sich warten. Es war zu Zeiten der DDR, die beschriebenen Agens gab es nicht. Gemüse war knapp, Fleisch auch, wir haben es trotzdem in die “Neue Zeit” geschafft. Heute helfen die guten Medikamente. Natürlich erzeugen wir unsere gesundes Fleisch selbst. Das ist nicht jedem vergönnt. Vielleicht doch nicht den Fertigprodukten vertrauen, auch nicht den Vegetarischen

#2 |
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Seltsam ist das schon. Nur die Moral von der Geschicht ist zu einfach. Obst und Gemüse schützt. Fleisch ist schädlich. Fleisch im Fast Food noch mehr! Die Reduktion der möglichen Risiken auf Ernährungsfaktoren stößt dabei auf. Das hört sich nämlich eher nach Ideologie an als nach sorgfältiger wissenschaftlicher Forschung. Abgesehen davon wird natürlich von den Menschen in den Industrienationen viel zu viel Fleisch konsumiert. Das abzustellen ist sinnvoll und das mag Anstoß und Ursache für die Unterstützung oder Promotion für diese Art von Journalismus
sein.

#1 |
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