Grippe: Wo geschnattert wird, wird geimpft

21. November 2011
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Mit einer Studie zum Zusammenhang zwischen Twitter-Meldungen und Impfverhalten schlagen US-Wissenschaftler eine neue Seite im Buch der Public Health-Forschung auf. Die neue Disziplin der Twitterologie könnte unter anderem für Präventionskampagnen interessant werden.

Der englische Ausdruck „twitter“ wird üblicherweise mit „zwitschern“ übersetzt. Im Zusammenhang mit dem Onlineportal gleichen Namens treffender ist freilich die figurative Übersetzung des dazugehörigen Substantivs. Twitter, „groß“ geschrieben, heißt eben nicht nur (Vogel-)Gezwitscher, sondern wird im Englischen auch in jenem pejorativen Sinne benutzt, in dem im Deutschen das Wort Geschnatter verwendet wird.

Was also ist des Geschnatters Kern?

Wissenschaftler um Marcel Salathé vom Center for Infectious Disease Dynamics der Penn State University haben in einer für künftige Public Health-Forschungen wohl bahnbrechenden Arbeit das Geschnatter des Kurznachrichtendienstes Twitter als Rohmaterial für eine Art epidemiologische Studie verwendet, und zwar im großen Stil. Konkret ging es darum, heraus zu finden, wie im Twitter-Universum über eine Impfung, in diesem Fall die Schweinegrippeimpfung, kommuniziert wird. Schon diese „medizinische“ Twitter-Analyse war methodisch aufwändig genug. Über ein halbes Jahr lang, in der Hoch-Zeit der Grippepandemie, haben die Wissenschaftler insgesamt 477.000 Kurznachrichten von über 100.000 Twitter-Usern ausgewertet, die sie mit Hilfe von impfungsbezogenen Schlagworten in Echtzeit aus den Twitter-Nachrichtengewittern fischten.

Die Auswertung dieser identifizierten Nachrichten im Hinblick auf ihre inhaltliche Tendenz erfolgte dann automatisiert. Nur einen Bruchteil der Nachrichten haben die Wissenschaftler selbst ausgewertet und als entweder positiv („pro Impfung“), negativ („impfkritisch“) oder neutral beziehungsweise als irrelevant im Zusammenhang mit der Influenza A(H1N1) klassifiziert. Basierend auf diesen Referenz-Tweets haben die Forscher dann maschinell einen Algorithmus solange „trainiert“, bis er die Referenz-Tweets hinreichend genau zuordnen konnte. Der auf diese Weise optimierte Algorithmus wurde schließlich auf die mehreren hunderttausend übrigen Tweets losgelassen und sortierte sie automatisch in die vordefinierten Container. Aus der Verteilung der Tweets auf die unterschiedlichen Töpfe ließ sich ein „Stimmungsbarometer“ bilden. So erhielten die Wissenschaftler zeitlich und räumlich zuordenbare Scores zur Haltung der twitternden Bevölkerung gegenüber der Schweingrippeimpfung in den USA.

Twitter-Meldungen spiegeln die reale Welt

Nach diesen Vorarbeiten begann die eigentlich interessante Analytik, über die in der Online-Zeitschrift PLoS Computational Biology berichtet wird. Zum einen korrelierten Salathé und seine Mitarbeiter die erhobenen Scores mit den von den US-amerikanischen Centers for Disease Control zur Verfügung gestellten regionalen Impfraten. Das ging deswegen, weil viele Twitter-User in ihrem Profil die Lokalisierung gestatten – es ist ja einer der Reize von Twitter, den anderen beziehungsweise den Followern in Echtzeit mitteilen zu können, wo man gerade ist und was man gerade tut.

Bei dieser Analyse stellte Salathé dann fest, dass der über Twitter ermittelte Impfscore relativ gut mit den tatsächlichen Durchimpfungsraten in der jeweiligen Region korrelierte. So gab es in der Provinz Neu-England einen in Bezug auf die Schweinegrippeimpfung relativ positiven Twitter-Score. Gleichzeitig waren die Impfraten dort überdurchschnittlich. „Diese Daten könnte man strategisch nutzen, beispielsweise für Public-Health-Kampagnen“, betont Salathé. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Präventionskampagnen oft nicht die eigentliche Zielgruppe erreichen. Über Twitter können Impfskeptiker zwar auch nicht direkt adressiert werden. Aber es ergeben sich zumindest Hinweise, welche regionalen Schwerpunkte lohnend sein könnten.

Die Clique gibt die Richtung vor

In einem weiteren Schritt hat Salathé dann aus den „Verbindungen“ der unterschiedlichen Twitter-User eine Art Landkarte erstellt und dieses Netzwerk dahingehend analysiert, wie sich die unterschiedlichen Haltungen zur Impfung in der Vernetzung spiegeln und ob und wo es zum Beispiel Überschneidungen zwischen Gruppen unterschiedlicher Haltung gibt. Hier konnte Salathé etwas bestätigen, das vielen Internetbeobachtern in anderen Kontexten auch schon aufgefallen ist. Das ach so freie Internet führt in der Praxis vor allem dazu, dass sich Menschen mit den gleichen „Vorurteilen“ oder „Denkstilen“ zusammenfinden. Es ist weniger öffentlicher Marktplatz als eine der Selbstbestätigung dienende Echokammer. Beim Thema Impfen ließ sich das geradezu paradigmatisch nachweisen: Überschneidungen zwischen den sozialen Twitter-Universen der „Impffreunde“ und „Impfkritiker“ gab es kaum.

37 Wertungen (3.81 ø)
Medizin

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24 Kommentare:

“27.11.11 – 22:16
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Okay Herr Deckers. Ich sehe nun ein, dass Sie es einfach nicht kapieren wollen.”

Ad hominem.

#24 |
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Altenpfleger

Okay Herr Deckers. Ich sehe nun ein, dass Sie es einfach nicht kapieren wollen. Wir schreiben anscheinend in verschiedenen Sprachen. Belassen wir es dabei.

#23 |
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“27.11.11 – 10:34
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:
“Ja und!? Es geht nicht um irgendwelche Pandemie-DEFINITIONEN, sondern um das Leben von Menschen. Die Toten wurden nicht definiert, die waren tot.”

Doch. Es geht um die Wahrung verbindlicher Pandemie-Definitionen”

Also die Menschen einfach krpeierne lassen, bloß weil sie die Normen noch nicht erfüllt haben?

Ist nicht Sinn und Zweck der Medizin, die Menschen zu heilen und sie, wenn möglich, sogar VOR einem Schaden vor diesem zu schützen?

Warum wird das Ziel, die Menschlichkeit, schlagartig vernichtet, wenn Ratio, wenn logisches Denken diese Menschlichkeit befördert?

Auf der einen Seite gibt es eine wahre Nebelwolke von so empathischen Menschen – und auf der anderen Seite läßt DIESE Nebelwolke Menschen eiskalt verrecken.

Es wird den wissenschaftlichen Medizinern immer wieder vorgeworfen, sie seien eiskalt und ohne Menschlichkeit.

OHNE Wissenschaftlichkeit gibt es keine Menschlichkeit. Ohne Wissenschaftlichkeit gibt es nur den Tod. Und davon sehr viel.

#22 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Ja und!? Es geht nicht um irgendwelche Pandemie-DEFINITIONEN, sondern um das Leben von Menschen. Die Toten wurden nicht definiert, die waren tot.”

Doch. Es geht um die Wahrung verbindlicher Pandemie-Definitionen, die von einer pharmagesteuerten WHO bewusst missachtet wurde, der es einen Teufel um die Rettung von Menschenleben ging.

Die Polen haben übrigens keine einzige Impfdosis angefordert und dabei nicht nur viel Geld gespart, sondern auch all die unheilvollen “Nebenwirkungen” (dreimal dürfen Sie raten, warum ich das in Anführungszeichen setze) von Pandremrix ihren dankbaren Bürgern vorenthalten.

#21 |
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“22.11.11 – 23:51
Tino Hennig

Die WHO hat (zu einem Zeitpunkt, als kein einziges Kriterium einer Pandemie zutraf) die bis dahin gültige Definition einer Pandemie bis zur Unkenntlichkeit geändert und diese dann als solche ausgerufen.”

Ja und!? Es geht nicht um irgendwelche Pandemie-DEFINITIONEN, sondern um das Leben von Menschen. Die Toten wurden nicht definiert, die waren tot.

#20 |
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Ach ich halte die Impfung bei alten Menschen äußerst fragwürdig und möchte mich damit der Meinung des Kollegen Staudenmeier anschließen.

#19 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Lieber Herr Deckers, ich brauche (gott sei dank?) keine Menschen impfen, weil es nicht zu meinen Aufagben gehört. Sie brauchen sich also keine Sorgen um die Menschen machen, die ich durch meine “Nichtbehandlung” schweren gesundheitlichen Schaden zufüge. Ich studiere nur Naturheilkunde alter europäischer und östlicher Tradition und “nebenbei” Schulmedizin und bin somit blind für die “Wahrheiten” dieser Welt.

#18 |
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Medizinphysiker

H@Herrn Dipl.-Ing. Beckers,
vielleicht lesen Sie erst die von mir angeführte Studie und kommen dann zu einer differenzierten Betrachtungsweise. Gerade bei alten Menschen ist eine Impfung sehr fragwürdig!
Und das bevor Sie andere des Verbreitens von Unwahrheiten bezichtigen!

#17 |
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Ernst Pawlowsky
Ernst Pawlowsky

Einerseits bleibt von der Studie tatsächlich nicht viel mehr übrig, als von Jörg Fricke angesprochen
” Leider bleibt dann von dem Artikel nichts übrig als die Erkenntnis, dass heute eben der Plausch nicht am Dorfbrunnen, sondern im Internet stattfindet… ”
Aber:
Meinungsvorschung ist heute aus unterschiedlichsten Gründen sehr wichtig. Die in dem Artikel vorgestellte Variante der Datenerhebung ist nur möglich, wenn die Server von Twitter angezapft werden, daß kann nicht Hinz und Kunz vom PC zu Hause machen.
Doch mit welcher Berechtigung dürfen die Twitter-Server angezapft werden? Wo bleibt der Datenschutz? Braucht es dafür eine gerichtliche Genehmigung? Oder die Zustimmung jedes einzelnen Twitter-Users? Oder, haben alle Twitter-User ihre Genehmigung schon längst mit dem Kleingedruckten abgegeben?
Die Elekronik macht Sachen oder Vorgänge möglich, die wir in Zusammenhang mit z. Bsp. Briefen für ausgeschlossen und gesetzeswidrig einstufen. Mit den elektronischen Medien sind wir inzwischen genau bei der Situation, die schon von Dr. Hellmut Angerer angesprochen wird.
Letztlich geht es nach der Meinungsvorschung immer auch um Meinungsbeeinflussung. Vielleicht “wohlmeinend” (?) im Bereich der Medizin ( zur Diskussion über die Schweinegrippe möchte ich mich jetzt nicht äußern ), doch wie sieht es aus, wenn wirtschaftliche oder politische Interessen dahinter stehen? Und selbst die Diskussion über die Schweinegrippe zeigt, daß sich da vielfältige Interessen überschneiden.
Und wer gewährt dann wem den Zugang zu den Servern? Wer bekommt also deutliche Vorteile?
Da ist die Entwicklung der Medien der Entwicklung entsprechender ethischer und juristischer Maßstäbe und Regelungen wieder einmal weit voraus.

#16 |
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“22.11.11 – 09:19
Ines Carius
Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Der Nutzen von Impfungen ist nicht nachgewiesen.”

Wie kann ein Krankenpfleger bloß so einen Unsinn von sich geben? Welche verheerenden Folgen hat das für die von ihm betreuten Menschen!?

#15 |
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Medizinphysiker

@Frau Carius,
sie haben zumindest zum Teil recht!
Wie alles ist auch dieses Thema differenziert zu betrachten. Dazu: The Lancet Infectious Diseases, Early Online Publication, 26 October 2011.

#14 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Der Nutzen von Impfungen ist nicht nachgewiesen. Eine aufschlußreiche Analyse gibt es bei: Declining Incidence of Heamophilus influenza Tyb b Disease since Intruduction of Vaccination, Murphy u.a. JAMA 1993; 269(Rückgang der Hib-Krankheit seit Einführung der Impfung)
Rückgang war schon vor der Einführung!
Bundesgesundheitsblatt 8/2001 Rosenbrock :”Medizinische Forschung u. Dienste sind fehlgeleitet, was die Gesellschaft für das Gesundheitswesen ausgibt, stellt eine enspr. Fehlinvestition dar, da bei der Mitteverwendung von falschen Annahmen über die Grundlagen menschlicher Gesundheit ausgegangen wird.”
Auch interessant: Datenquellen ab 1963 DDR
Dittmann, Risiko des Impfens, Bundesgesundheitsblatt 4/2002 u. s. w. u.sw.

#13 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Mit dem gleichen “Argument” könnte man auch die Feuerwehr abschaffen und nur noch dort löschen lassen, wo es wirklich brennt.”

Nein. Sie werwechseln hier Äpfel mit Birnen. Treffender wäre folgender Vergleich: Ein Staubsaugervertreter sollte in etwa abschätzen können, wie hoch die Nachfrage für dieses Produkt in den einzelnen Haushalten ist und erst danach eine entsprechende Anzahl beim Hersteller anfordern.

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Erstens sind Impfstoffe keine Giftspritzen und zweitens rettet Impfen Leben.”

So also sieht Ihrer Meinung nach eine wissenschaftlich tragfähige Analyse aus? Indem man pauschale Mutmaßungen trifft ohne eine Aussage im Kontext zu lesen? Ich beziehe mich hier klar und deutlich auf Schweinegrippe und den Impfstoff Pandemrix. Dieser Impfstoff enthält jede Menge Toxine, rettet aber de facto kein Leben. Und da Sie es so mit “Logik” haben – wie erklären Sie sich dann, dass der Körper Geimpfter ohne den sog. Wirkverstärker keine Antikörper bildet? Nicht mal ansatzweise.

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Wie kann ein Altenpfleger eigentlich so aggressiv gegen das Impfen Unwahrheiten verbreiten? Man darf doch nicht vergessen, daß bei alten Menschen, also Menschen, die er als Altenpfleger betreut, Impfungen sehr wichtig sind – und viele Alte sterben, weil bei ihnen die notwendigen Auffrisch-Impfungen vernachlässigt werden. ”

Sie wissen offenbar nicht, wovon Sie reden und unterbreiten hier nur (wie üblich) typische “Esowatch-Ideologien, die jeder Grundlage entbehren. Milder kann ich es leider nicht ausdrücken.

#12 |
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“21.11.11 – 22:52
Jörg Fricke
Student/in der Humanmedizin

Leider bleibt dann von dem Artikel nichts übrig als die Erkenntnis, dass heute eben der Plausch nicht am Dorfbrunnen, sondern im Internet stattfindet…”

Jein. Es geht um die Frage, OB die LOKALE Impfrate INDIREKT verknüpft werden kann mit dem LOKALEN Geschnatter im WWW.

Das ist EIN Problem. DIESES Problem interessiert (vielleicht) Pharmafirmen.

Viel interessanter sind politische Themen. so soll mittels solcher Analysen nuicht nur die akutelle politische Lage, sondern vor allem auch potentielle Gefährder der Sicherheit gefunden werden. Daran sind die Geheimdienste der Staaten, vor allem der der Vereinigten Staaten, heftig am forschen. Mittels Sprachanalyse will man in Echtzeit Trends und Gefahren erkennen.

Jeder Tyrann wäre begeistert über so ein Werkzeug.

#11 |
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Jörg Fricke
Jörg Fricke

Ich finde in dem Artikel im Wesentlichen zwei Aussagen:

1. Die lokale und zeitliche Verteilung der Impfwilligen und -unwilligen korreliert mit der Verteilung der Impfrate.
Das war zu erwarten. Das gleiche Ergebnis hätte man auch vor 2000 Jahren durch Analyse der Gespräche am Dorfbrunnen erzielt (natürlich zu einem anderen Thema :-).

2. Twitter-Teilnehmer bilden Gruppen Gleichgesinnter (wie im restlichen Leben auch, sonst würde es auf jedem Konzert mit Antikriegsliedern oder Ähnlichem massenhafte Erleuchtungen geben). Das entzieht doch der Idee, “Stimmungsmache” (oder “Aufklärung”) per Twitter zu betreiben, den Boden (auch, wenn Marketing-Leute sich wünschen, es wäre anders).

Leider bleibt dann von dem Artikel nichts übrig als die Erkenntnis, dass heute eben der Plausch nicht am Dorfbrunnen, sondern im Internet stattfindet…

#10 |
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“21.11.11 – 21:33
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Dann wäre die Bundesregierung seiner Zeit gut beraten gewesen, werter Dr. Anger, ihr Bestellungsvolumen (Pandemrix) anhand dieser Twittermeldungen auszurichten.

Mit dem gleichen “Argument” könnte man auch die Feuerwehr abschaffen und nur noch dort löschen lassen, wo es wirklich brennt.

Zu dumm, daß man nie weiß, wo es brennen wird…

“So muss nun der brave Steuerzahler dafür bluten, dass GlaxoSmithKline die vielen ungebrauchten Giftspritzen an ihrem Bestimmungsort belässt.”

Erstens sind Impfstoffe keine Giftspritzen und zweitens rettet Impfen Leben.

Wie kann ein Altenpfleger eigentlich so aggressiv gegen das Impfen Unwahrheiten verbreiten? Man darf doch nicht vergessen, daß bei alten Menschen, also Menschen, die er als Altenpfleger betreut, Impfungen sehr wichtig sind – und viele Alte sterben, weil bei ihnen die notwendigen Auffrisch-Impfungen vernachlässigt werden.

#9 |
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“21.11.11 – 21:16
Tino Hennig
Altenpfleger/in
[…]
der weit über die allgemeine Erkenntnis: “nicht existenter Schweinegrippenpandemie” hinausgeht.”

In dieseeer Behauptung steckt ein logischer Fehler. HINTERHER wußte man, daß es keine Pandemie ist. Im ersten Moment der Bedrohung wußte man das noch nicht.

“Muss man Viren denn nicht vorher direkt nachweisen, bevor man sie klassifiziert (z.B. A/ H1 / N1) ???”

Darüber gibt es seit den ersten Tagen der Virenforschung NEUE Erkenntnisse. Leider sind die aber nicht zu Jedem durchgedrungen… Die Impfgegner wehren sich vehement gegen wissenschaftliches Wissen.

#8 |
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“21.11.11 – 21:01
Dr. med Horst Pöhlmann
Arzt/Ärztin

Statt dummem Gerede über nutzlose Impfungen und nicht existente Vogel- oder Schweinegrippe sollte man doch endlich die Placebo kontrollierte Doppelblindstudie zum Nachweis einer Schutzwirkung durch irgendeine Impfung machen.”

Einen direkten Vergleich gibt es in vielen Ländern – ganz einfach durch “VOR Impfung” und “NACH Impfung”.

Zitat:
[*quote*]
—————————————
Bevor vor etwa 1992 diese Impfung eingeführt wurde, erlitten etwa 1600 Säuglinge pro Jahr in Deutschland eine schwere Hirnhautentzündung, etwa 200 starben daran, etwa 400 hatten danach einen bleibenden Hirnschaden. Seit etwa 90 % der Säuglinge gegen Hib geimpft werden, ist die Erkankungszahl auf etwa 20 pro Jahr gesunken, nicht gerechnet die anderen schweren Hib-Krankheiten wie Epiglottitis (schwerer Krupp) und Lungenentzündung.
[Quelle: C. Hofmann, klinische Pharmakologin, in einem Medizinforum]
—————————————
[*/quote*]
Quelle: http://www.pharmamafia.com

#7 |
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“21.11.11 – 17:18
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Wie man nach aktuellem Erkenntnisstand der Dinge noch solch einen Wischiwaschi- Artikel schreiben kann, ist mir ein Rätsel. Jedem halbwegs intelligenten und informierten Menschen muss das doch Magenkrämpfe verursachen.”

Ja, das Leben ist hart. Das Netz ist hart. Das ist das härteste:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/

#6 |
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Altenpfleger

Dann wäre die Bundesregierung seiner Zeit gut beraten gewesen, werter Dr. Anger, ihr Bestellungsvolumen (Pandemrix) anhand dieser Twittermeldungen auszurichten. So muss nun der brave Steuerzahler dafür bluten, dass GlaxoSmithKline die vielen ungebrauchten Giftspritzen an ihrem Bestimmungsort belässt.

Mit freundlichen Grüßen

#5 |
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Altenpfleger

“nicht existente Vogel- oder Schweinegrippe”

Sehr geehrter Dr. Pöhlmann, wie ich sehe vertreten Sie einen radikaleren (interessanten) Standpunkt zu diesem Thema, der weit über die allgemeine Erkenntnis: “nicht existenter Schweinegrippenpandemie” hinausgeht.

Muss man Viren denn nicht vorher direkt nachweisen, bevor man sie klassifiziert (z.B. A/ H1 / N1) ??? Und wurde ein solcher Nachweis Ihrer Meinung nach bisher noch nicht erbracht? Wir sprechen doch hier von Influenza, oder? Nicht vom sogennanten HI-Virus.

Mit freundlichen Grüßen

#4 |
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Dr. Hellmut Anger
Dr. Hellmut Anger

Nee, Herr Hennig, da könnte was ganz Konkretes und in meinen Augen höchst Bedrohliches dahinterstecken.
Gesetzt den Fall, Firma XY möchte einen Impfstoff, eine Kaffeemaschine oder irgend etwas sonst in den Markt bringen. Dann müsste sie, wenn ich den Artikel von Herrn Grätzel von Grätz richtig verstanden habe, nur eine große Anzahl von Twittermeldungen loslassen, um ihr Produkt zu positionieren.
Und das gilt ja dann nicht nur für Produkte, sondern auch für Weltanschauuungen, politische Richtungen und Meinungen.
Ich weiß, klingt paranoisch, aber vieles, was wir vor 10 Jahren als reine Paranoia abgetan haben, ist heute Teil unserer Realität!
Lassen Sie erstmal die diversen Marketingstrategen diese Möglichkeit richtig entdecken! Ich fürchte, wir werden uns noch wundern.

#3 |
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Dr. med Horst Pöhlmann
Dr. med Horst Pöhlmann

Statt dummem Gerede über nutzlose Impfungen und nicht existente Vogel- oder Schweinegrippe sollte man doch endlich die Placebo kontrollierte Doppelblindstudie zum Nachweis einer Schutzwirkung durch irgendeine Impfung machen. In dem Artikel wird nur erklärt, wie man einen Großbetrug vermarkten kann. Auch ein direkter Virusnachweis bei dem das hypothetische Grippevirus aus einem Erkrankten isoliert, kultiviert, eindeutig identifiziert und dann einer gesunden Person übertragen wird, die dann die gleiche Krankheit bekommen muß, wäre einmal recht interessant. Warum es wohl solche Studien nicht gibt? Könnte es sein, dass es gar kein Grippevirus gibt und daher keine solchen Studien möglich sind. Welches Virus erzeugt Schleim? (Virus heißt ja bekanntlich Gift also muß es das Virus heissen) Und so ist der ganze Artikel genau das, was das englische Wort bedeutet: Geschnatter. […von der Redaktion gelöscht] Der Cholesterin Unsinn ist da ein weiteres Beispiel. Studien haben gezeigt, dass die Menschen mit den hohen Cholesterin Spiegeln länger leben als die mit den niedrigen – schon gehört? Wurde gerade erst veröffentlicht aber von den medien totgeschwiegen.

#2 |
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Altenpfleger

Wie man nach aktuellem Erkenntnisstand der Dinge noch solch einen Wischiwaschi- Artikel schreiben kann, ist mir ein Rätsel. Jedem halbwegs intelligenten und informierten Menschen muss das doch Magenkrämpfe verursachen.

#1 |
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