Leukämie: Hintergrundstrahlung erhöht Risiko

10. Juli 2015
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Regionale Unterschiede der natürlichen Hintergrundstrahlung erhöhen das Risiko für bestimmte Krebsarten bei Kindern, so eine aktuelle Studie aus der Schweiz. Sie liefern einen weiteren Puzzlestein für ein detaillierteres Verständnis der Krebsentstehung bei Kindern.

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise niedrig ist, können auch Kinder und Jugendliche an Krebs erkranken. In dieser Altersgruppe gehören Leukämien und Hirntumore zu den häufigsten Krebsarten. Warum gerade sie besonders oft auftreten, ist allerdings noch weitgehend unklar. Als einzig gesicherter Risikofaktor gilt bislang ionisierende Strahlung. Diesen Zusammenhang zeigten Studien an Überlebenden der Atombombenabwürfe in Japan.

Doch diese Studien haben womöglich nur eine eingeschränkte Aussagekraft: „Unter Strahlenexperten wird seit langem debattiert, ob man die sehr hohe Belastung der durch die Atombomben freigesetzten Strahlung in Hiroshima und Nagasaki einfach linear nach unten extrapolieren kann auf die geringe Belastung durch die Strahlung aus Erdboden und Weltall, der alle Menschen ausgesetzt sind“, sagt Claudia Spix, stellvertretende Leiterin des Deutschen Kinderkrebsregisters an der Universitätsmedizin Mainz.

Mehr als zwei Millionen Kinder erfasst

Um herauszufinden, ob sich diese relativ niedrige Belastung durch die natürliche Hintergrundstrahlung tatsächlich auf das Krebsrisiko bei Kindern auswirkt, hat nun ein Forscherteam der Universität Bern im Rahmen einer Studie Daten der Schweizerischen Nationalen Kohorte analysiert. Diese schließt unter anderem alle Kinder ein, die in den Volkszählungen von 1990 und 2000 erfasst wurden – insgesamt etwas mehr als zwei Millionen Kinder unter 16 Jahren. Wie die Wissenschaftler um Ben Spycher und Claudia Kuehni in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives mitteilten, könnte die regional unterschiedliche Intensität der Hintergrundstrahlung das Krebsrisiko von Kindern in der Schweiz beeinflussen.

Die beiden Forscher und ihr Team verwendeten Strahlungskarten der Schweiz, um die örtliche Dosisleistung terrestrischer und kosmischer Strahlung am Wohnort der Kinder zum Zeitpunkt der Volkszählungen abzuschätzen. „Je höher der Ort liegt, wo die Kinder leben, desto größer ist die kosmische Strahlung, die terrestrische Strahlung dagegen hängt von der Gesteinsart ab“, erklärt Spycher, Leiter einer Forschungsgruppe am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern.

Mehrheit der Kinder ist ähnlich starker Strahlung ausgesetzt

Im Rahmen ihrer Untersuchung berechneten die Forscher zwei Expositionen: die Dosisleistung der natürlichen Hintergrundstrahlung am Wohnort eines Kindes zum Zeitpunkt der Volkszählung und die seit dessen Geburt anfallende Gesamtdosis. Im Mittel waren die Kinder einer Dosisleistung von 109 Nanosievert pro Stunde (nSv/h) ausgesetzt, was über ein Jahr gerechnet eine Dosis von etwa 0,96 Millisievert (mSv) ergibt. „Die große Mehrheit der Kinder bekam eine Dosisleistung von bis zu 150 nSV/h, aber immerhin rund ein Prozent 200 nSv/h und mehr“, sagt Spycher.

Anhand von Daten des Schweizer Kinderkrebsregisters ermittelten er und sein Team anschließend die Zahl der Krebserkrankungen. 1.782 Kinder, die im Zeitraum von 1990 bis 2008 an Krebs erkrankten, wurden in der Studie berücksichtigt. Die Kinder, die einer Dosisleistung von mehr als 200 nSv/h ausgesetzt waren, erkrankten häufiger an Leukämien und Hirntumoren. „Im Vergleich zu Kindern mit einer Exposition von 100 nSv/h oder weniger verdoppelte sich ungefähr das Risiko einer Erkrankung“, sagt Spycher.

Erhöhtes Risiko auch im Niedrigdosisbereich

Aufgrund der seit Geburt anfallenden Dosis schätzten die Forscher eine Risikozunahme um etwa 4 Prozent pro mSv zusätzlicher Gesamtdosis, sowohl für Leukämien wie auch für Hirntumore. Bei anderen Krebsarten konnten Spycher und sein Team keinen relevanten Zusammenhang zwischen Hintergrundstrahlung und Erkrankungsrisiko feststellen. Eine weitere statistische Analyse ergab, dass die Risikounterschiede sich nicht durch andere Faktoren erklären lassen, wie zum Beispiel sozioökonomischer Status, Urbanisierungsgrad oder die Nähe zu Autobahnen, Hochspannungsleitungen oder Radio- und TV-Sendern. „Insgesamt deuten unsere Resultate darauf hin, dass ionisierende Strahlung auch im Niedrigdosisbereich das Krebsrisiko bei Kindern erhöhen kann“, sagt Spycher.

Terrestrische und kosmische Strahlung sind aber nur zwei Komponenten der gesamten Strahlenbelastung der Bevölkerung. Eine weitere Belastung entsteht durch radioaktives Radongas, das sich beim Zerfall von natürlich vorkommendem Uran im Erdreich bildet. Es erhöht vor allem das Risiko für Lungenkrebs. Zudem trägt die medizinische Diagnostik mit durchschnittlich 1,2 mSv pro Jahr und Person zur Strahlenbelastung bei.

Individuelle Belastung kann von ermittelten Werten abweichen

Claudia Spix vom Deutschen Kinderkrebsregister bewertet die Untersuchung ihrer Schweizer Kollegen positiv: „Es ist eine sinnvolle und sorgfältig gemachte Studie, die nur etwas darunter leidet, dass die Fallzahl wie bei anderen Studien in der Schweiz relativ klein ist“, findet die Forscherin. „Dafür ist aber die Bandbreite der auftretenden Hintergrundstrahlung in der Schweiz größer als in Deutschland.“ Natürlich, so Spix, könne solch eine ökologische Studie, in deren Rahmen räumliche Daten in Bezug auf Personen gesetzt würden, nur sehr grobe Aussagen über die tatsächliche individuelle Belastung machen. Dennoch ist die Studie ihrer Meinung nach von hohem wissenschaftlichen Wert. Sie liefert zusätzliche Erkenntnisse bezüglich der Entstehung von Krebs bei Kindern.

Originalpublikation:

Background ionizing radiation and the risk of childhood cancer: a census-based nationwide cohort study
B. D. Spycher et al.; Environ Health Perspect, doi: 10.1289/ehp.1408548; 2015

60 Wertungen (4.25 ø)

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17 Kommentare:

J. Bichler
J. Bichler

@Alexander Koch, falsch, die durch “Medizin” verabreichte Jahresdosis ist statistisch geringer als die natürliche, siehe z.B. #8.
Das sagt auch das Bundesamt für Strahlenschutz.
In den Kommentaren ist doch besonders auf die starken Schwankungen der natürlichen Strahlung hingewiesen worden, so dass “Durchschnittswerte” eher einen falschen Eindruck vermitteln. Diese werden von der TU München mit 0,83 – 3,88 mSv / Jahr , wobei es im Schwarzwald bis über 15 mSv/a strahlt ohne dass es dort mehr Leukämien gibt. Ein Thorax Röntgen AP, mit Abstand die häufigste Rö-Aufnahme erzeugt 0,2 mSv pro Aufnahme.
Am eindrucksvollsten ist doch diese Cobalt60 “Unfall” in Taiwan, siehe #1,
der zeigt, dass Strahlung vor Krebs schützt.

#17 |
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Alexander Koch
Alexander Koch

Da ja die Jahresdosis der sog. Hintergrundstrahlung geringer ist als die durch Mediziner verabreichte, wäre es sinnvoller gewesen, danach zu fragen, wie oft sind die an Leukämie Erkrankten vor Diagnose geröntgt worden.
Und warum wurde nicht gleichzeitig die zeitmultiplexte Funkstrahlung und die Erdstrahlung berücksichtigt, wenn man sich schon diese Mühe macht.
Die genannte Funkstrahlung ist zwar nicht ionisierend, bewirkt aber dennoch div. Reaktionen im Organismus. Natürlich ist dies Erfassung der “Strahler” nicht einfach, weil in den meisten Fällen die wohnungsinternen Sendegeräte dominierend sind und diese schwer zu erfassen sind.
Die Erdstrahlung ist hingegen trotz Mangel an Wissen über die Entstehung und die Wirkungsweise nach meinen Erfahrungen eindeutig Leukämie auslösend.

#16 |
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Gast
Gast

Korrektur für #14:
Die tolerierte “künstliche Höchstbelastung” für die “Bevölkerung” durch “den Staat”
ist auf 1mSv pro Jahr festgelegt, nicht 2mSv

#15 |
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Gast
Gast

Energiereiche (ionisierende) Strahlung gibt es also überall:
Die SSK hat für die “Bevölkerung” eine Expositionsgrenze von 2mSv/a festgelegt,
für med. Personal 20mSv/a (keine nachweisbaren Schäden)
Der Schwarzwald muss natürlich ausgeblendet werden.
Die med. Strahlentherapie bei Krebs geht von 30.000 bis 150.000mSv
(Quelle TU München Physik)
Bei doccheck gabe es im 13. Februar einen Beitrag über FEHLENDE 2.Tumoren durch solche Bestrahlung:
No Increased Risk of Second Cancer After Radiotherapy in Patients Treated for Rectal or Endometrial Cancer in the Randomized TME PORTEC-1, and PORTEC-2 Trials Wiltink LM et al. ;. J Clin Oncol. ; doi: 10.1200/JCO.2014.58.6693, 2014

#14 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Doccheck. Es sollte hier nicht um Name sondern um Fakten gehen.
Die Fakten zur Kritik an der Schädlichkeit im Niedrigdosisbereicht in den Zitaten der Kommentare sind völlig korrekt und für jedermann nachprüfbar.
Selbstverständlich muss energiereiche Strahlung, die man weder sieht noch unmittelbar spürt überwacht werden. Das ist allerdings rel. leicht und mit ungewöhnlicher Genauigkeit möglich.
Allerdings sollte man langsam Schluss machen mit der LNT-Hypothese, dass jeder radioaktive Strahl schädlich sei. Hier sind die amerikanischen Ärzte wesentlich offener als bei uns.
Das ist die notwendige Kritik an diesem Doccheck-Beitrag, dessen Autor offensichtlich die Zusammenhänge nicht bekannt sind.

Mit freundlichen Grüßen

#13 |
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Gast
Gast

@8: #mussmanwissen

#12 |
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@Arzt: Bitte veröffentlichen Sie Ihre Kommentare unter Klarnamen, wenn Sie tatsächlich Arzt sind. Ansonsten können wir nur davon ausgehen, dass Sie nicht qualifiziert sind, sondern hier unter anonymen Label auftreten, um wissenschaftlich nicht qualifizierte Thesen zu verbreiten. Deshalb wurden ihre Kommentare eingekürzt.

#11 |
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Gast
Gast

Politik und öffentlich Medien bestimmen doch, wie gefährlich diese unsichtbaren Strahlen sind. Und die Heilpraktiker natürlich, vor allem die weiblichen.

#10 |
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Heilpraktikerin

@ Artzt Ich bin empört, ich ich habe Verwandten in Ukraine, bekannten in Weißrussland, und da in deren Familien sind einige nach eine strahlen Erkrankung verstorben.
Mein Onkel in Georgien hatte Leukämie, damals gab es Probleme mit der medikamentösen Versorgung, wir haben ihn Leukeran ohne Rezept in der Weißrussischen Apotheke besorgt. weil es dort eben viele betroffene gab, könnte man es mit Leichtigkeit tun….

#9 |
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Arzt
Arzt

@Dr. med. Martin Lorenz, Sie sind nicht der einzige, Angst ist ansteckend.
Im übrigen haben Sie sich doch selbst widersprochen mit Ihren Dosisangaben für Indien, Brasilien etc.!!!
Ich war sehr oft im Süd-Schwarzwald, dort liegt bekanntlich Uran im Boden, in der Nähe des Schluchsees strahlt es da bis 18 mSv/a, also etwa das 3-4fache wie im Evakuierungsgebiet von Fukushima! Der Odenwald liegt auch noch teilweise über Fukushima. Im Schwarzwald ist die Lebenserwartung höher, nicht niedriger!
Strahlungshysterie ist daher auch ein ethisches Problem, das Menschenleben gekostet hat (schädliche Evakuierung!)!
Hier wurde es INTERNATIONAL wissenschaftlich thematisiert:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24910586
“Commentary: ethical issues of current health-protection policies on low-dose ionizing radiation.”
Von 10 Kompetenzzentren WELTWEIT, kostenlos zugängig für jedermann.
Von Radon-Heilbädern weltweit auch in Deutschland haben Sie noch nichts gehört?
Wäre hier nur eine Spur von Gesundheitsschaden nachweisbar, wären sie längst verboten!!! Ich selbst habe als Arzt jahrzehntelang mit Röntgenstrahlen gearbeitet, meinen Sie man könnte guten Gewissens ein ganzes Herr von Röntgenassistentinnen einstellen, wenn das für sie gesundheitsschädlich wäre?
Ein nicht existierendes Problem kann man nicht lösen!

[Kommentar von der Redaktion gekürzt]

#8 |
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#7: Waren Sie in Fukushima? Gehen Sie doch dort hin, wenn radioaktive Strahlung unauffällig und sogar gesund ist. Ich kanns nicht mehr lesen, sorry. Sorry, Sie (ich sa

#7 |
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Arzt
Arzt

@Dr. med. Martin Lorenz bitte keine Polemik, wenn Sie das nicht kennen! Jaworowski ist kein Anfänger:
http://tinyurl.com/pq25xj3
wörtlich daraus:
“The projections of thousands of late cancer deaths based on LNT, are in conflict with observations that in comparison with general population of Russia, a 15% to 30% deficit of solid cancer mortality was found among the Russian emergency workers, and a 5% deficit solid cancer incidence among the population of most contaminated areas.”
“defizit of cancer” heist auf Deutsch WENIGER Krebs!

offenbar haben Sie auch #2 nicht beachtet, (Taiwan Kobalt 60)
ist zugegeben schon sensationell.
Wir haben es daher mit Politik zu tun, wenn das totgeschwiegen wird.
Ähnlich wie der vorsätzliche Schwindel über die “Gefährlichkeit” von CO2

#6 |
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Ich denke, die Faktoren, die zu Krebs (bei Kindern) führen, sind viel komplexer.
Man denke an widersprüchliche Studienergebnisse zur Wohnortnähe zu KKW’s, man möge aber auch daran denken, daß es z.B. in Pakistan, Indien und Brasilien Landstriche gibt, die mit einer zigfachen natürlichen Exposition aufgrund radioaktiver Isotope im Boden einhergehen verglichen mit Europa. Zwar bin ich kein Strahlenbiologe oder Strahlenphysiker, aber die Zahlen sprechen m.E. für sich: Jahresdosisleitung in Schleswig-Holstein 0,14 mSv/a, Bayerischer Wald 1,46, Kerla (Indien) 27, Brasilien (Atlantikküste) 87 —> dies entspricht ca. 29 Schädel-CT’s oder rund 10 Oberbauch-CT’s und bitteschön pro Jahr Lebenszeit. Also ganz so einfach kann es wohl nicht sein.
Noch ein kleiner Kommentar zu #5: “Radioaktive Strahlen schützen eindeutig vor Krebs, das konnte man sogar in Tschernobyl nachweisen mit Ausnahme der wenigen, die zuviel davon abbekommen haben.” – Ich denke, zu dieser Demagogie muss man nicht mehr viel sagen. Geringe Mengen an Hintergrundstrahlung, so nimmt man an, befördern die Evolution. Bei der Evolution kann aber auch mal Mist herauskommen, dieser Mist stirbt dann sang- und klanglos aus. Tschernobyl als eine Art staatliches Gesundheitsprogramm zu propagieren, ist Lichtjahre entfernt von allem, was auch nur im weitesten Sinne etwas mit Wissenschaft und Vernunft zu tun hat. Daß Radioaktivität nicht Radioaktivität ist, ist dem Kommentator wohl entgangen. Ein bißchen Höhenstrahlung beim Fliegen ist ungefährlicher als ein bißchen Caesium in der Schilddrüse.

#5 |
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Arzt
Arzt

zu #3 dann würde zunächst ein Studium in Medizin, Pharmakologie oder Biologie empfehlen. Literatur-Recherche ist heute wesen tlich einfachzer geworden,
aber bitte nicht bei google sondern eher hier:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/
geht leider nicht ohne Englisch.
Da kann man dann z.B.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=wlan+cancer
eingeben, da wird dir dann geholfen.

Radioaktive Strahlen schützen eindeutig vor Krebs, das konnte man sogar in Tschernobyl nachweisen mit Ausnahme der wenigen, die zuviel davon abbekommen haben.
Observations on the Chernobyl Disaster and LNT
von
Zbigniew Jaworowski

#4 |
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Gast
Gast

meine mutter ist ärztin und ich möchte später mal an einem medikament gegen krebs arbeiten,desswegen habe ich mir den artikel durchgelesen,stimmt es,dass man durch wifi /wlan ein erhötes krebsrisiko bekommt ?

#3 |
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Arzt
Arzt

Richtig #1 Ein Beitrag aus 2004 mit 28 Literaturzitaten, den jeder interessierter Arzt kennt im:
Journal of American Physicians and Surgeons, Volume 9 Number 1:
“Is Chronic Radiation an Effective Prophylaxis Against Cancer?”

against heist auf Deutsch gegen.
Wäre ein Thema für doccheck,
warum so etwas “offiziell” nicht “erwünscht” ist

#2 |
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Gast
Gast

Ist Kritik an der staatlich verordneten Strahlenhysterie nicht erlaubt?
Im Schwarzwald (Uran) müsste es danach viel mehr Leukämie geben.
Gibt es aber nicht!

#1 |
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