Krebs? Will ich nicht. Hab ich nicht.

23. November 2011
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Krebs: eine Diagnose, die Patienten gänzlich aus dem Gleichgewicht bringt. Psychoonkologische Strategien helfen Betroffenen wieder auf den richtigen Weg und schützen vor Scharlatanen mit dubiosen Heilversprechen.

Steve Jobs, einstiges Superhirn von Apple, verhielt sich nicht gerade genial, als bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert wurde: Er leugnete das Leiden schlicht und ergreifend. Therapeutisch wäre anfangs viel zu machen gewesen, handelte es sich bei seiner Krankheit um einen neuroendokrinen Tumor, für den mittlerweile etliche Therapiestrategien existieren. Anstatt aber ohne Umschweife mit der Behandlung zu beginnen, entschied sich Jobs für einen ganzheitlichen, makrobiotischen Ansatz – und verlor wertvolle Monate, in denen Onkologen viel hätten erreichen können.

Patienten in Schockstarre

Dabei begann es für den Apple-Guru nicht einmal so schlecht: Jobs´ Krebserkrankung wurde mehr oder minder zufällig entdeckt, aber dennoch in einem frühen Stadium. Als sich der Apple-Chef wegen Nierensteinen untersuchen ließ, fanden Kollegen entsprechende Hinweise auf einen neuroendokrinen Tumor. Ihre gute Nachricht: „Das ist eines von diesen langsam wachsenden Pankreaskarzinomen, die tatsächlich geheilt werden können.“ Jobs aber entschied sich gegen OP und Chemo. Vielmehr versuchte er, das Leiden mit Diäten zu behandeln, wandte sich an spirituelle Heiler und testete makrobiotische Ansätze. Neun Monate später hatte sich das Tumorgewebe stark ausgebreitet. „Wie konnte ein so kluger Mann nur derart dumm sein“, fragen jetzt etliche Journalisten.

Doch die Lüge war damit noch nicht zu Ende: Monatelang erzählte der Apple-Star in diversen Interviews, er sei geheilt worden – und machte anderen Patienten vermeintliche Hoffnung. Die Leute glaubten das – wollten das glauben, bis Jobs´ Leiden nicht mehr zu übersehen war. Charismatischer Marketing-Star auf der einen Seite und unfähig, öffentlich über seine Krankheit zu sprechen auf der anderen, so das Fazit der Presse. Dann gab es kein Zurück mehr: Eine Lebertransplantation, notwendig aufgrund zahlreicher Metastasen, galt als letzte Chancen. Steve Jobs stand auf Platz eins der Warteliste am Methodist University Hospital in Memphis, so schwer war seine Krankheit. Mittelfristig hatten seine Chirurgen Erfolg, dennoch starb er am 5. Oktober 2011.

Die Seele leidet, und die Therapie gleich mit

In weiten Zügen ist Steve Jobs´ Leidensgeschichte nicht ungewöhnlich: Kollegen berichten nach Krebsdiagnosen von existenziellen Bedrohungsängsten – Patienten verlieren den Boden unter den Füßen, verspüren Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung und Wut. Andere wiederum verdrängen ihr Leiden komplett. Sicher haben sich Ärzte geirrt, wurden Proben oder Daten vertauscht, heißen landläufige Schutzbehauptungen. Und manch einer flüchtet in die Hände vermeintlicher Heilkundiger mit alternativen Therapieversprechen. Auch die Umwelt reagiert oft völlig falsch: „Selbst schuld“, lauten lapidare Sprüche bei Patienten mit Lungenkrebs („Das kommt vom vielen Rauchen“) oder Leberkarzinomen („Hätten Sie weniger getrunken“). Geholfen ist den Betroffenen damit reichlich wenig, versinken sie immer mehr in einem schwarzen Loch.

Profis im Gespräch

Psychoonkologen können hier viel ausrichten, sie befassen sich mit seelischen und sozialen Folgen von Krebserkrankungen. „Wichtige, häufig wiederkehrende Themen sind zum Beispiel das Überbringen schlechter Nachrichten in allen Phasen von Krebserkrankungen, die Angst der Patienten vor bestimmten Therapieformen oder der Umgang mit Sterben und Tod“, weiß Privatdozentin Dr. Monika Keller von der Uni Heidelberg. Das lässt sich gezielt trainieren, etwa im Rahmen des Projekts „Unterstützung und Optimierung der Arzt-Patient-Beziehung durch strukturierte Fortbildung und Training kommunikativer Kompetenz von onkologisch tätigen Ärzten“ (KoMPASS).
Und der Bedarf wäre da: Mindestens jeder dritte Krebspatient bräuchte eine entsprechend Unterstützung. Geschulte Therapeuten können beispielsweise Diagnose und Therapie patientengerecht erklären, Hilfen bei Entscheidungen geben und natürlich individuelle Ressourcen aktivieren, um die seelische Widerstandskraft der Betroffenen erhöhen. Gute Erfolge zeigen auch etablierte Methoden wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Techniken des autogenen Trainings. Auch heikle Themen – wie erkläre ich meine Krankheit den Kindern, wie ist der Umgang mit der Sexualität in einer Partnerschaft – kommen zur Sprache. Problematisch bleibt einzig und allein die Finanzierung – nicht alle Kostenträger erstatten entsprechende Leistungen. Dennoch wäre dies bei Diagnosen wie „reaktiver Depression“ oder „gravierender Anpassungsstörung“ durchaus möglich.

Therapietreue unter ferner Liefen

Selbst wenn Krebspatienten die Krankheit – und somit auch die Therapie – akzeptieren, kommt das nächste Problem. Viele nehmen ihre Medikamente nicht regelmäßig beziehungsweise nicht richtig ein, erinnert doch jede Tablette wieder an den Tumor im eigenen Körper. Auch lassen unerwünschte Wirkungen die Therapietreue sinken. „In Studien schauen wir immer nur nach Grad 3/4-Nebenwirkungen“, sagt der Onkologe Dr. Manfred Welslau aus Aschaffenburg – Grund genug für einen sofortigen Abbruch der Chemotherapie (Grad 3) bzw. für die stationäre Einweisung (Grad 4). „Aber gerade für die Dauertherapie spielen erst- und zweitgradige Nebenwirkungen ebenfalls eine entscheidende Rolle.“ Diese führen schnell zu den berüchtigten „Arzneimittelferien“. Auch fehlt das kurzfristige Erfolgserlebnis der Pharmakotherapie, wie es Patienten von Antibiotika oder Analgetika kennen. Deshalb suchen sie häufig alternativmedizinischen Rat, ohne den behandelnden Onkologen zu informieren. Bessere Kommunikation von Nutzen und unerwünschten Wirkungen der Pharmakotherapie kann helfen, will aber sorgsam dosiert sein: Beim Erstgespräch schalten Patienten bereits nach einer viertel Stunde ab, mehr bringt einfach nichts. Experten raten zu Folgeterminen, unter anderem auch mit speziell geschulten Krankenschwestern – hier scheinen für viele Betroffenen die Hemmungen, Fragen zu stellen, weitaus geringer zu sein. Das erhöht die Therapietreue, und Patienten greifen seltener nach vermeintlichen Strohhalmen aus Komplementär- oder Alternativmedizin.

Schulmedizin: alternativlos

Während die Komplementärmedizin sich als Ergänzung etablierter Therapieverfahren sieht, gehen alternativmedizinische Verfahren oft ganz eigene Wege. Gut ist die Studienlage aber auch bei der Komplementärmedizin nicht: Studien zur häufig eingesetzten Akupunktur gegen Übelkeit, Erbrechen und Tumorschmerzen überzeugen nicht alle. Und standardisierte Mistelpräparate scheinen zwar einen Nutzen bei Fatigue oder Schmerzen zu zeigen, auch hier fand eine Cochrane-Metaanalyse teilweise methodische Schwächen. Kontrovers werden in diesem Zusammenhang auch Mikronährstoffe diskutiert: Antioxidantien etwa haben je nach Studie keinen Einfluss auf die Zerstörung des Tumors oder schwächen die Wirkung der Chemo– und Strahlentherapie ab. Das Problem dahinter: Zulassungsbehörden untersuchen Nahrungsergänzungsmittel – anders als Arzneimittel – nicht auf ihre Wirkung hin, auch nicht bei Tumorerkrankungen. „Damit ist aber auch der Stellenwert solcher Produkte in der Krebsvorbeugung oder Krebsbehandlung eindeutig definiert – eine Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel hier auf keinen Fall“, schreibt der Krebsinformationsdienst. Für Steve Jobs kommt die Erkenntnis freilich zu spät.

257 Wertungen (3.1 ø)
Medizin, Onkologie

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89 Kommentare:

Ich wiederhole meine Bitte: Bleiben Sie in der Diskussion sachlich und unterlassen Sie Beschimpfungen. Sie bewegen sich in einem öffentlichen Raum. Schreiben Sie nichts, was Sie nicht auch “live” sagen würden.

DocCheck vertritt grundsätzlich nur die Meinung, die in den redaktionellen Artikeln zum Ausdruck kommt, nicht die in den Kommentaren.

#89 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Gerade hier und jetzt wird deutlich, w i e schwer es Betroffene Krebspatienten wirklich haben. Glauben sie mir Herr Schröter, oder besser Herr Deckers einem Patienten ist es V ö l l i g egal, welche Maßnahmen geholfen haben!
Das ist alles Gerede von Menschen, die dem Tod in dieser Form noch nicht ins Auge geblickt haben!

Ich hoffe sehr, das Autoren wie Herr Tino Hennig, also Menschen mit H e r z und Verstand (in dieser Kombination)
sich wenig beeindrucken lassen.
Es lebe die Forschung zum Wohle des Menschen !!!

#88 |
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Rettungsassistent

Anfangs war ich der Ansicht, das hier Menschen über medizinische Themen ihre Ansichten darlegen und sich austauschen, wie man(n) bzw. frau es von zivilisierten Leuten erwarten darf.
Das Herr. A. eine andere Sicht auf die Dinge hat als Frau B. oder Herr C., ist sicher gut und richtig und gewollt, trägt es doch zur Erweiterung des eigenen Horizontes bei.
Was aber HIER passiert, nimmt teilweise derart zynische Ausmaße an und ich befürchte, dass manche User diesem Forum u. U. den Rücken kehren.

Eigentlich schade……

#87 |
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Eben las ich das neue Geseich von Aribert Deckers. Das Blahblah eines verwirrten Geistes! – ‘Tschuldigung, Herr Antwerpres, aber das sollte doch auch Ihnen auffallen, oooder? – Jedenfalls herrlich! Ich bin schon darauf gespannt, wann er MIR seine Rechtsanwalt ins Haus schickt. Huaaaa, da packt mich doch schon der nackte Schauer. Wie gesagt: Einfach ignorieren.

#86 |
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Altenpfleger

@ 95

“ah, danke, jetzt weiss ich mehr über krebs…”

So wie ich den grundlegenden Sinn des Artikels verstanden habe, geht es doch eher darum, wie bestimmte Menschen (z.B. Steve Jobs) mit Krebsdiagnosen umgehen. Für sich gesehen schon interessant genug.

Herr Lohmeyer fand den Artikel wohl eher schlecht. Leider ließ er seiner kurzen Anmerkung keine inhaltliche Begründung folgen. Vielleicht meldet er sich ja noch einmal zu Wort.

#85 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Wer die Ratio des Menschen ablehnt und auch rationale Meditin ist ein Verführer und Scharlatan !

Selbst die Religion ist rational, wie die Gesetze, die sie hervorgebracht hat !

Wer das also leugnet, berwegt sich auf der Ebene gefährlicher irrationaler Verführer !

#84 |
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Altenpfleger

Mit Verlaub gesagt: Sie sehen hier schon längere Zeit tatenlos zu, wie Herr Deckers alle nur denkbaren Forenregeln auf’s Gröblichste verletzt und stellen mich nun mit diesem Menschen auf eine Stufe, nur weil ich es wage, dem üblen Treiben Paroli zu bieten. Ich fasse es nicht !!!

Im Übrigen finden “einige Leser” meine Beiträge konstruktiv.

Auf Grund Ihres Kommentars werde ich aber künftig auf keine Beiträge von Herrn Deckers antworten – in der stillen Hoffnung, dass hier so etwas wie eine (neutrale) Moderation aktiv wird, die persönliche Beleidigungen, inhaltliche Abschweifungen und unsachliche Bemerkungen entspreched abmahnt bzw. in die richtigen Bahnen lenkt. Bisher habe ich davon nichts bemerkt.

Mit freundlichen Grüßen

#83 |
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@ Tino Henning und Aribert Deckers: Es wäre schön, wenn Sie ausführliche persönliche Auseinandersetzungen in Zukunft im direkten Dialog per eMail oder telefonisch führen würden. Sie bewegen sich hier in einem öffentlichen Raum. Einige Leser haben sich bei uns beschwert, weil ihre Beiträge nichts mit dem Thema des Artikel zu tun haben und sie daher als störend und irrelevant empfunden werden. Nehmen Sie diese Kritik ernst und halten Sie sich an die Netiquette.

#82 |
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Altenpfleger

Betreffs Kommentar Nr.75 möchte ich (hilfsbereit wie ich bin) Herrn Diplom-Ingenieur Aribert Deckers noch auf einen Irrtum hinweisen: Sie schrieben an Dr. Krüger:

“Ein Quantensprung ist bekanntlich die kleinste mögliche Entfernung im Universum.”

Das ist falsch. Die kleinstmögliche Entfernung definiert sich in der Plancklänge.

Mit freundlichen Grüßen

#81 |
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“27.11.11 – 23:29
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Es ist Ihr gutes Recht an Ihrer Meinung festzuhalten,”

Es geht nicht um Meinungen, sondern um klare Tatsachen.

Tstsachen als Meinungen zu diffamieren ist ein Trick, mit dem die Macher jegliche ihnen unliebsame Tatsache vom Tisch wischen.

Der Trick hat mehrere Facetten:

Frage: “Sind Sie persönlich betroffen?”

a) nein ==> “Dann können Sie auch nicht mitreden!”

b) ja ==> “Dann ist das ja bloß aus Enttäuschung/Sicht/Betroffenheit Ihre SUBJEKTIVE, also nicht objektive Sicht und Meinung, und Meinungen darf jeder haben. Sie haben Ihre, ich habe meine.”

Und schon ist der auf diese Weise rhetorisch Angegriffene abgeschmettert, unabhängig davon, ob er persönlich betroffen ist oder nicht, unabhängig davon, wie hart und wie wahr die Tatsachen sind, die er vorgebracht hat.

#80 |
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Die Frage, warum Menschen sich einem geisteskranken Führer anschließen und sich selbst umbringen, indem sie seinen “medizinischen” Ratschlägen folgen, ist ist nicht in einem Satz zu beantworten, weil ein Teil des Problems die Frage ist, WIE den Kranken diese “Medizin” “nahegebracht” wird.

Das gilt für die Idee “Gesundheit essen” ebenso wie für die Idee “reine Gedanken machen gesund” – in welchen Varianten diese Wahnkonstrukte auch immer serviert werden.

Wichtig zu wissen ist, daß es regelrechte Anleitungen gibt. Hier eine Beschreibung:

[*quote*]
——————————————
1. den Kranken in seinen Bann ziehen
2. den Kranken in den Bann einer Aufgabe ziehen
3. den Kranken gezielt mit positiven Informationen über Hamers angebliche Erfolge überschütten
4. den Kranken von Hamer ablehnenden Ärzten und anderen Personen abschotten
——————————————
[*/quote*]
( http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1892)

Hamer ist nicht der einzige Führer, dem Kranke zugetrieben werden. Auch die Ernährungs”experten” haben ihr Fußvolk. Handeln tun sie alle nach sehr ähnlichen oder identischen Schemata, wobei sie einen ERHEBLICHEN, einen brachialen psychischen Druck auf die Kranken ausüben. Und, obwohl teilweise bekannt ist, daß ihre “Medizin” schwerste Schäden anrichtet, machen die Transmissionsriemen und Mitmacher dieser Szenen munter weiter. Hauptsache, der Rubel rollt.

[..von der Redaktion gelöscht]

#79 |
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Altenpfleger

Es ist Ihr gutes Recht an Ihrer Meinung festzuhalten, Herr Deckers. Was zu sagen war wurde gesagt.

#78 |
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“27.11.11 – 22:46
Tino Hennig
Altenpfleger/in

[…]
Das Eine schließt das Andere nicht aus.”

Bei statistischer Betrachtung schon, um um die geht es.

“Nicht das ich wüsste.”

Das ist das Problem.

“Dann haben Sie die Urkost also schon selbst ausprobiert?”

Man muß nicht auf die heiße Herdplatte fassen, um zu wissen, daß das falsch ist.

“Es ist in gewisser Weise tatsächlich eine Mangelernährung, die aber gerade gegen Tumorwachstum sinnvoll ist.”

Das ist Blödsinn.

#77 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers schrieb:

“Professionelles Singen ist knallharte Arbeit und alles andere als erfüllend.”

Das Eine schließt das Andere nicht aus. Altenpflege ist auch knallharte Arbeit. Aber trotzdem erfüllt es mich, weil ich mich gern für hilfsbedürftige Menschen engagiere. Dies ist übrigens ein gewichtiger Grund dafür, warum ich nicht Dr. Krügers gut gemeinten Rat folge und Sie einfach ignoriere.

Aribert Deckers schrieb weiter:

“Das ist Blödsinn. Freundlicherweise widerlegt sich Herr Hennig an Ort und Stelle gleich selbst, 1, 2, 3.”

Nicht das ich wüsste. Sie weisen ja zu Recht darauf hin, dass logisches Denken eine wichtige Sache sei. Warum kommt es dann bei Ihnen nicht zur Anwendung?

Sie ziterten meine Aussage wie folgt:

“Zu guter Letzt war es aber auch die strikte Ernährungsumstellung, die Konz maßgeblich geholfen hat, den Krebs zu besiegen. Denn sie bewirkt auf jeden Fall eine Stoffwechselsituation, die Krebszellen ganz und gar nicht mögen.”

Und nun Ihre Bemerkung dazu:

“Das ist Blödsinn. Die “Urkost” des Franz Konz ist eine Mangelernährung, der Kinderreihenweise zum Opfer fallen – mit bleibenden Schäden.”

Dann haben Sie die Urkost also schon selbst ausprobiert? Na gut – mal im Ernst: Es ist in gewisser Weise tatsächlich eine Mangelernährung, die aber gerade gegen Tumorwachstum sinnvoll ist. Man muss sie nicht ein Leben lang so fortführen oder gesunden Menschen aufschwatzen. Aber im akuten Fall kann sich eine solche “Radikaldiät” als hilfreich erweisen. Sie müssen das nicht glauben – es ist wissenschaftlich belegt.

#76 |
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“27.11.11 – 17:35
Matthias Hähnel

… der als Ingenieur über die Qualifikation Anderer lästert”

Um zu erkennen, welche Nacktheiten sich als Kaiser verehrt haben wollen, braucht man kein ingenieur sein, braucht man kein Diplom – nicht einmal ein Studium.

Auch ein kleines Kind kann das. Es muß lediglich logisch denken können.

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486

Peinlich, peinlich, was in Deutschland so alles an Hochschulen geschieht. Hogwarts ist nichts dagegen…

#75 |
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“27.11.11 – 09:33
Tino Hennig
Altenpfleger/in

…singen (oder ganz allgemein gesagt: eine Tätigkeit ausüben, die einen innerlich erfüllt) kann durchaus gesundheitsfördernd sein.”

Professionelles Singen ist knallharte Arbeit und alles andere als erfüllend.

“Jedoch ist Herr Heesters ist nicht so alt geworden WEIL er nicht vom Glimmstengel lassen konnte, sondern TROTZDEM.”

==> 1.

“Hier spielt sicher die genetische Disposition keine unbedeutende Rolle.”

==> 2.

“Kein vernünftiger Mensch käme deshalb auf die Idee, rauchen als eine lebensverlängernde Maßnahme einzustufen.”

==> 3.

“Was nun Herrn Konz betrifft, so haben wir hier einen völlig anderen Sachverhalt.”

Das ist Blödsinn. Freundlicherweise widerlegt sich Herr Hennig an Ort und Stelle gleich selbst, 1, 2, 3.

“Der biologische Hintergrund dieser Phänomene wurde u.a. von Bruce Lipton, Ph.D. gut belegt.”

Bruce Lipton? Dazu siehe unter anderem hier:

http://spiritualityisnoexcuse.wordpress.com/2010/02/22/cancer-quack-v-wordpress-1/

http://theness.com/neurologicablog/index.php/topic-suggestions-open-thread/comment-page-7/

http://www.sciencebasedmedicine.org/index.php/the-living-matrix-a-movie-promoting-energy-medicine-beliefs/

“(Ich weiß – damit darf ich einen “Esowatch-Hohenpriester” wie Ihnen nicht kommen.”

Esowatch.com ist doch nur ein kleines Teilchen im Mosaik. Bei Science Based Medicine
http://www.sciencebasedmedicine.org
sind ganz andere Schwergewichte wie zB:

David Gorski
David J. Kroll
John Snyder
Joseph Albietz
Kimball Atwood
Mark Crislip
Peter Lipson
Steve Novella
Timothy Kreider
Val Jones
Wallace Sampson
Abel Pharmboy
Arthur Caplan
PalMD
Scott Gavura
Harriet Hall

,von denen jeder einzelne von denen allein ein Bollwerk für wissenschaftliche Medizin ist.

So wird http://theness.com/ von Steve Novella
http://theness.com/neurologicablog/index.php/about/
gemacht.

“Zu guter Letzt war es aber auch die strikte Ernährungsumstellung, die Konz maßgeblich geholfen hat, den Krebs zu besiegen.”

Das ist Wunschdenken.

“Denn sie bewirkt auf jeden Fall eine Stoffwechselsituation, die Krebszellen ganz und gar nicht mögen.”

Das ist Blödsinn. Die “Urkost” des Franz Konz ist eine Mangelernährung, der Kinderreihenweise zum Opfer fallen – mit bleibenden Schäden.

Und es gibt Tote:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5306

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=435

#74 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

In Deutschland (Heidelberg) treffen sich jährlich Patienten, Ärzte und Heilpraktiker aus der ganzen Welt und unter ihnen befinden sich viele, viele Menschen, die vor Jahren die Diagnose “Sie haben nur noch ein paar Wochen” erhalten haben.
Dort werden Erfahrungen, Studien und Forschungsergebenisse ausgetauscht. Bei einigen Teilnehmern hier im Forum spürt man eine große Uninformiertheit.
Meine Erfahrung ist, das eine einzige Therapie (z.B. nur Mistel) nicht zum durchschlagenden Erfolg führt, sondern eine Kombination von mehreren Maßnahmen, die auch in die verschiedenen Ebenen des Körpers eingreifen. (mental, physisch, energetisch u.s.w.

#73 |
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Altenpfleger

Werter Herr Diplom-Ingenieur,

singen (oder ganz allgemein gesagt: eine Tätigkeit ausüben, die einen innerlich erfüllt) kann durchaus gesundheitsfördernd sein. Jedoch ist Herr Heesters ist nicht so alt geworden WEIL er nicht vom Glimmstengel lassen konnte, sondern TROTZDEM. Hier spielt sicher die genetische Disposition keine unbedeutende Rolle. Kein vernünftiger Mensch käme deshalb auf die Idee, rauchen als eine lebensverlängernde Maßnahme einzustufen.

Was nun Herrn Konz betrifft, so haben wir hier einen völlig anderen Sachverhalt. Da wäre zunächst seine Skepsis gegenüber der vernichtenden schulmedizinischen Diagnose (inwieweit diese aus Sicht des Arztes zutreffend war, ist hierbei unerheblich). Vielleicht sagt Ihnen der Begriff _Noceboeffekt_ etwas. (?) Einfach ausgedrückt: In Erwartung darauf, dass eine negative Prognose sich entwickelt, trifft diese dann tatsächlich ein. Das Gegenteil davon ist der besser bekannte Placeboeffekt. Der biologische Hintergrund dieser Phänomene wurde u.a. von Bruce Lipton, Ph.D. gut belegt. (Ich weiß – damit darf ich einen “Esowatch-Hohenpriester” wie Ihnen nicht kommen. Die dubiöse Internet-Plattform lässt ja kein gutes Haar an diesem verdienten Wissenschaftler.)

Zu guter Letzt war es aber auch die strikte Ernährungsumstellung, die Konz maßgeblich geholfen hat, den Krebs zu besiegen. Denn sie bewirkt auf jeden Fall eine Stoffwechselsituation, die Krebszellen ganz und gar nicht mögen.

#72 |
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“27.11.11 – 01:01
Tino Hennig
Altenpfleger/in

[Konz]
Ja, genau den meine ich.”

Dann ist Johannes Heesters der Inbegriff des wissenden Menschen, der alt werden möchte: Singen und Rauchen. Auch George Burns wurde mit Zigarre-Rauchen sehr alt: die 100 hat er nur knapp verfehlt.

Sollen jetzt alle Leute rauchen, um 100 Jahre alt zu werden?

Difficile est satiram non scribere.

#71 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Konz, den Mann mit dem Affenschrei, der menschlichen Mutterkuchen ißt, und dessen Gefolgschaft von seiner Stellvertreterin Brigitte Rondholz in die hohe Kunst des Maulwurfserde-Essens eingeführt wird?”

Ja, genau den meine ich. Und ich bin weit davon entfernt, seine radikalen Überzeugungen zu teilen. Das ist auch nicht der Punkt. Fakt ist aber, (Sie können das gern recherchieren) dass er für sich einen Weg gefunden hat, seinen Krebs zu besiegen. Obwohl es aus klinischer Sicht keine Heilungschancen mehr gab. Er muss also etwas richtig gemacht haben.

#70 |
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“26.11.11 – 22:41
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Fragen Sie zum Beispiel mal Herrn Konz,”

Konz, den Mann mit dem Affenschrei, der menschlichen Mutterkuchen ißt, und dessen Gefolgschaft von seiner Stellvertreterin Brigitte Rondholz in die hohe Kunst des Maulwurfserde-Essens eingeführt wird?

Konz?, der unter anderem behauptet:

[*QUOTE*]
—————————————–
So einen Zeckenbiß halte ich, wie das Verschlucken der
Fuchsbandwurmeierchen, sogar ab und wann für notwendig.
—————————————–
[*/QUOTE*]
[…von der Redaktion gelöscht]

#69 |
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Altenpfleger

Zu 78:

Leider gibt es hier keine Editierfunktion.

>> dürfen < < >> Kommentar << Aribert Deckers Medizintechniker/in schrieb: "Es läßt sich doch leicht sehen, daß zum Beispiel Bioresonanz oder Homöopathie weder biologisch noch Naturheilkunde sind." Dem Gegenüber gibt es eine (sehr biologische) Ernährungstherapie. Fragen Sie zum Beispiel mal Herrn Konz, warum er immer noch in der Lage ist, Bücher zu schreiben. Er galt seiner Zeit schulmedizinisch als austherapiert. Krebsforscher Dr. Johannes F. Coy entdeckte zudem das krebserzeugende TKTL1-Gen. Es spielt gewissermaßen dort eine Schlüsselrolle, wo Krebszellen von Verbrennung auf Vergärung "umschalten". Dazu wird viel Zucker benötigt, weil per Vergärung weniger Energie umgesetzt wird als im physiologischen Verbrennungsprozess. Verwehrt man nun durch entsprechende Diät den Krebszellen die nötige Zuckermenge, können Sie sich nicht mehr teilen und stellen wieder auf Verbrennung um. Dadurch aber verlieren Sie einen wichtigen Schutzmechanismus. Coy musste allerdings erkennen, dass dieses erkannte Regelwerk nicht bei allen Patienten in dieser Weise funktioniert. Die Frage, warum nicht alle Krebspatienten darauf ansprechen, ist noch ungeklärt.

#68 |
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Altenpfleger

Dr.med. Mathias Schröter schrieb:

“Mr Henning !!
Eigentlich sollte man SIE hier sperren, denn es ist schon unverschämt, wie Sie den Dipl.Ing. Deckers beleidigen !

Sie sind doch Altenpfleger nicht wahr ??

Dann bleiben Sie doch bei Ihren Leisten, und versuchen nicht mehr zu sein als gute Akademiker !!”

Zum ersten fürfen Sie meinen Namen gern richtig schreiben. Zum zweiten haben Sie meiner an Sie gerichteten Bemerkung kein plausibles Argument entgegen gebracht. Zum dritten entscheiden (glücklicherweise) nicht Sie, wer hier gesperrt wird. Und last but not least sind meine “Leisten” den Ihrigen mit Sicherheit ebenbürtig.

Ihr Kommmentar war mithin ein Rohrkrepierer.

Mit freundlichen Grüßen

#67 |
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“26.11.11 – 21:49
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Ich sage es noch einmal:

“Biologische” Therapie ist doch nur eine werbewirksame Bezeichnung.”

Ja, Sie sagen das.”

Es läßt sich doch leicht sehen, daß zum Beispiel Bioresonanz oder Homöopathie weder biologisch noch Naturheilkunde sind.

Also: Wo bleibt die klare und notwendige Qualitätkontrolle in der Medizin?

Wo bleibt der Nachweis der Wirksamkeit?

Kranke haben ein Recht auf eine WIRKSAME Medizin!

#66 |
  0
Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Ich sage es noch einmal:

“Biologische” Therapie ist doch nur eine werbewirksame Bezeichnung.”

Ja, Sie sagen das. Aus reinen Gründen Ihrer verquerten Ideologie. Für Sie gibt es nur Schwarz oder Weiß. Mag sein, dass der Begriff “Biologische Krebstherapie” hier und da von geldgierigen Blendern missbraucht wird. Das will ich gar nicht ausschließen. Aber weil es – wie überall – solche Fälle gibt (und seien Sie doch bitte nicht so naiv, um anzunehmen, die Schulmedizin wäre frei davon) darf man hier nicht pauschalisieren. Es mag Ihrer vorgefassten Meinung noch so sehr gegen den Strich gehen, aber es gibt auf dieser Welt sehr gewissenhafte und hochgebildete Menschen, welche die Grenzen der Schulmedizin erkannt haben und genau dort ansetzen.

Was denken Sie übrigens, wie viele Onkologen, die fast schon routinemäßig Chemotherapien durchführen (ein sehr lukratives Geschäft !!!), diese an sich selbst oder ihnen nahestehende Personen empfehlen? Was glauben Sie?

#65 |
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“26.11.11 – 18:35
Univ.-Doz. Dr. Thomas Krüger
Chemiker/in

Es ist schon wirklich putzig, wie’s hier wieder zugeht.Erstaunlich, daß der sog. Dipl-Ing. Medizintechniker Aribert Deckers hier immer noch sein Unwesen treiben darf. Wahrscheinlich möchte die DocCheck-Redaktion gar nicht auf ihn verzichten, wo er doch so viel Randale produziert und das offenbar gut für’s Geschäft ist. Wenn natürlich auch noch ein Schulmediziner wie der Dr. Schröters (Nr. 65) den ehrenwerten Dipl.-Ing. gegen einen renitenten Krankenpfleger in Schutz nimmt, dann gewinnt die ganze Causa schon groteske Züge. Daß Deckers – wahrscheinlich aus extrem persönlichen Gründen, die er natürlich nie offenbart – nur pöbelt, ist doch bekannt. Warum fällt dann irgend jemand noch darauf herein? Sein Geseich zu beantworten ist völlig überflüssig. Einfach ignorieren.”

http://quantum-krueger.com/site.php?site=home

Ein Quantensprung ist bekanntlich die kleinste mögliche Entfernung im Universum.

#64 |
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“26.11.11 – 20:23
Doris Hofheinz
Heilpraktiker/in

Sehr geehrter Herr Deckers
ehrlich gesagt, ”

Oh. Wie war das noch mit der “Homöostase”?

http://www.doris-hofheinz-heilpraktikerin.de/infusionstherapien1.htm

[*quote*]
—————————————
Ziel der Infusionstherapie ist die Erhaltung oder Wiederherstellung des Gleichgewichts des inneren Milieus, die so
genannte Homöostase. Bei dieser Therapieform wird der Verdauungstrakt umgangen. Direkt über das Blutsystem
können Defizite im Mineralstoffhaushalt, Vitamin- und Spurenelemente oftmals gezielt, schnell und effizient
behoben werden.
Naturheilkundlich angewandte Infusionen:
¿
Baseninfusionen ¿ Regulation Säure-Basen-Haushalt
¿
Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
¿
Ausleitung
—————————————
[*/quote*]

Alkali in die Blutbahn pumpen? Das soll natürlich sein? Das soll Naturheilkunde sein!? Von wegen! Das ist reine Chemie.

Der Körper regelt seine Bestandteile sehr gut selber. Daß jemand ohne medizinische Ausbildung (Heilpraktiker sind medizinische Laien!) Chemikalien spritzt und meint, damit etwas zu regeln, halte ich denn doch für etwas gewagt ungeregelt.

#63 |
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Es ist schon wirklich putzig, wie’s hier wieder zugeht.Erstaunlich, daß der sog. Dipl-Ing. Medizintechniker Aribert Deckers hier immer noch sein Unwesen treiben darf. Wahrscheinlich möchte die DocCheck-Redaktion gar nicht auf ihn verzichten, wo er doch so viel Randale produziert und das offenbar gut für’s Geschäft ist. Wenn natürlich auch noch ein Schulmediziner wie der Dr. Schröters (Nr. 65) den ehrenwerten Dipl.-Ing. gegen einen renitenten Krankenpfleger in Schutz nimmt, dann gewinnt die ganze Causa schon groteske Züge. Daß Deckers – wahrscheinlich aus extrem persönlichen Gründen, die er natürlich nie offenbart – nur pöbelt, ist doch bekannt. Warum fällt dann irgend jemand noch darauf herein? Sein Geseich zu beantworten ist völlig überflüssig. Einfach ignorieren.

#62 |
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“26.11.11 – 12:51
Heike Lensch
Tierheilpraktiker/in

“Schulmedizin alternativlos” finde ich auch sehr anmaßend. Ich möchte hier weder die Schulmedizin, noch die Alternativmedizin verteufeln. Man soll es nicht für möglich halten, diese Therapien können sich auch wunderbar ergänzen.”

Bei was? Beim Anzocken von Kranken?

Die angeblich alternativen “Therapien” sind reiner Parasitismus: auf eine wirksame wissenschaftlich-medizinische Behandlung wird huckepack ein Parasit draufgesetzt, der sich dann (wenn der Kranke glücklicherweise genesen ist) die Lorbeeren auf die Brust heftet.

Es ist so typisch: BEIDE Methoden gleichzeigitig anwenden UND behaupten:
“Um mich nicht dem Vorwurf auszusetzen, eine möglicherweise wirksame Therapie behindert zu haben, haben wir die orthodxe Schulmedizin gegeben UND DIE NATURHEILKUNDE *KOMPLEMENTÄR*.”

Übrigens: Tierheilpraktiker gibt es nicht!

#61 |
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Heike Lensch
Heike Lensch

“Schulmedizin alternativlos” finde ich auch sehr anmaßend. Ich möchte hier weder die Schulmedizin, noch die Alternativmedizin verteufeln. Man soll es nicht für möglich halten, diese Therapien können sich auch wunderbar ergänzen.
Der Patient möchte aufgeklärt werden und nicht in wenigen Minuten abgefertigt werden. In meinem Bekanntenkreis hatte ich einen Fall, wo ein Krebspatient eine 2. Meinung einholen wollte und von dem 2.Arzt ziemlich deutlich gesagt wurde, dass er doch froh sein könnte, andere wären bei dieser Krebsart schon längst verstorben. Herzlichen Glückwunsch…wirklich gute Aufklärungsarbeit geleistet.

Wie soll ein Patient, der gerade die Diagnose Krebs erhält und für den eine Welt zusammen bricht entscheiden können, welche Therapie sinnvoll für ihn ist, er muss sich auf den Arzt verlassen können. Diesem Patienten wünsche ich einen Arzt mit Einfühlungsvermögen, der nicht nur den Krebs sieht, sondern auch den Menschen; einer, der sich Zeit nimmt und nicht nur nach Schema F handelt, weil es bei dieser Krebsart zur Standarttherapie gehört.
Muss man das Leben immer um jeden Preis verlängern?

Es gibt ein interessantes Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte. Man kann sich ja anschließend noch seine Meinung bilden. “Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe”.

#60 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

@ Bernd Lohmeyer:
Steve Jobs war ein Genie ?? Wie das denn ?? Einstein war eins.
Ist einer ein Genie, weil er ein Apple oder ein Idioten-Phone zur Religion erhebt und Menschen daran verknechtet ??

Nur weil er selbst ! damit Millionen verdient ??

Wie weit er ein Genie war, sieht man an der ersten Guru-Behandlung eines ernstzunehmenden Krebses !!

#59 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Mr Henning !!
Eigentlich sollte man SIE hier sperren, denn es ist schon unverschämt, wie Sie den Dipl.Ing. Deckers beleidigen !

Sie sind doch Altenpfleger nicht wahr ??

Dann bleiben Sie doch bei Ihren Leisten, und versuchen nicht mehr zu sein als gute Akademiker !!

MfG !!

#58 |
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“25.11.11 – 23:31
Thomas Göbel

Sehr geehrte Redaktion,
bitte prüfen Sie doch mal nach wer oder was Ihr Dipl-Ing Deckers eigentlich ist. Ich finde es sehr traurig, das ein solcher Hochstapler bei Ihnen jeden 2ten Bericht hier überhaupt beschmutzen darf.”

Ja, so ist das, wenn man psychopathischen Kriminellen alles glaubt, was die an Lügen und Verleumdungen ins WWW stellen. eselwatch.com ist eine von Drahtziehern aus der mörderischen “Natur””heil”szene betriebene Domain, und es ist überaus entlarvend, wer die LOBEND erwähnt oder gar als seriöse Quelle angibt. Das läßt viele Rückschlüsse zu….

Es ist ja immer das gleiche: die Esoteriker haben keine Fakten, und deswegen betreiben sie rhetorische Kriegführung. Darüber recherchiere und schreibe ich seit 15 Jahren im WWW:
http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_rhet.htm

#57 |
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“26.11.11 – 09:51
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Sehen Sie – genau darin liegt _Ihr_ Problem: “ist doch nur …” Sie sind ein wahrer Meister im Pauschalisieren. Treten hier(unter dem Deckmantel seriöser Wissensschaft) als fragwürdiger Missionar einer noch fragwürdigeren Ideologie auf, der an einer sachlich geführten Kontroverse nicht im mindesten interessiert ist. In der Forensprache nennt man das schlicht und einfach Troll.”

Aha, statt SACHargumente persönliche Verunglimpfung. Auch das ist typisch.

Ich sage es noch einmal:

“Biologische” Therapie ist doch nur eine werbewirksame Bezeichnung.

Von dem, was Kranken so alles erzählt wird, eine Kostprobe, zu finden in der Rubrik “Krebstherapie” als “Additive komplementäre Krebstherapie”:

[*quote*]
—————————————–
Orgonenergie ist der Name für die primordiale – “auf den Ursprung bezogene” – kosmische Energie, die er Ende der 1930er Jahre an einer SAPA- (Sand Paket) Bionkultur – irrtümlicherweise verwendete eine Assistentin bei der Zubereitung einer Bionkultur statt Erde Meeressand – entdeckt hat.
—————————————–
[*/quote*]

Das Angebot:
http://www.draloisdengg.at/leistungen/Orgonakkumulator.htm

Eine Qualitätskontrolle in der Medizin ist de fakto nicht vorhanden.

Nichts ist schlimmer als die Wahrheit. Und die muß man den Kranken zeigen.

#56 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Biologische” Therapie? Das ist doch nur werbewirksame eine Bezeichnung, um Patienten reinzulegen.”

Sehen Sie – genau darin liegt _Ihr_ Problem: “ist doch nur …” Sie sind ein wahrer Meister im Pauschalisieren. Treten hier(unter dem Deckmantel seriöser Wissensschaft) als fragwürdiger Missionar einer noch fragwürdigeren Ideologie auf, der an einer sachlich geführten Kontroverse nicht im mindesten interessiert ist. In der Forensprache nennt man das schlicht und einfach Troll.

#55 |
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“25.11.11 – 23:31
Thomas Göbel

Sehr geehrte Redaktion,
bitte prüfen Sie doch mal nach wer oder was Ihr Dipl-Ing Deckers eigentlich ist. Ich finde es sehr traurig, das ein solcher Hochstapler bei Ihnen jeden 2ten Bericht hier überhaupt beschmutzen darf.”

“Hochstapler”? Möchte Herr “Thomas Göbel” mit meinem Rechtsanwalt Kontakt aufnehmen…?

Im übrigen: es zählen Tatsachen. Und daß zum Beispiel Homöopathie nicht funktioniert, ist eine Tatsache. Den Boten anzugreifen, der diese Tatsache bringt, ändert nichts an der Tatsache.

Im übrigen: Neil Solomon ist nicht nur ein Pfuscher, sondern auch ein Fälscher.
http://ariplex.com/ama/ama_no12.htm

Auch das habe ich aufgedeckt:
http://ariplex.com/ama/ama_no15.htm

Und das auch:
http://www.kindersprechstunde.at

Und das auch:
http://www.todessekte.de

Nur so als Beispiele…

#54 |
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“25.11.11 – 22:58
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Dr. med. Mathias Schröter schrieb:

“Der Gedanke, per biolog. Therapie einen KREBS heilen zu können, ist völlig absurd !”

Ja sicher. Völlig absurd. Der menschliche Körper ist ein komplexes biologisches System, nicht wahr? Wie kann man da eine _biologische_ Therapie in Betracht ziehen?”

“Biologische” Therapie? Das ist doch nur werbewirksame eine Bezeichnung, um Patienten reinzulegen.

“Biologisch” wirkt so viel überzeugender als “chemische Therapie”.

Irgendwie müssen die Opfer doch angelockt werden…

#53 |
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Altenpfleger

Dr. med. Mathias Schröter schrieb:

“Der Gedanke, per biolog. Therapie einen KREBS heilen zu können, ist völlig absurd !”

Ja sicher. Völlig absurd. Der menschliche Körper ist ein komplexes biologisches System, nicht wahr? Wie kann man da eine _biologische_ Therapie in Betracht ziehen?

Mit irritierten Grüßen

#52 |
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“25.11.11 – 19:59
Dr. med. Mathias Schröter
Arzt/Ärztin

Ich korrigiere:

Die Erfolge sind nur einzeln, aber nicht in Studien nachweisbar.
Warum wohl nicht ??”

Sehr einfach: weil die negative Erfolgskontrolle ausbleibt, will sagen: die Überwachung ALLER Fälle, auch der negativen, unterbleibt. Die positiven Fälle werden dann einfach der Homöopathie zugeschrieben.
Das ist einer der einfachsten, dümmsten und primitivsten Tricks der Scharlatane. Und sie benützen ihn Tag für Tag, ohne jeden Skrupel.

#51 |
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“25.11.11 – 16:43
Doris Hofheinz
Heilpraktiker/in

Homöopathie und “andere alternative Heilverfahren” entstammen der Schöpfung”

Das ist Blödsinn. Erstens ist Homöopathie eine reine Chemie und zweitens gibt es für Tausende Homöopathika nicht einmal eine Arzneimittelprüfung. Wie soll man solche Mittel anwenden können? Verkauft werden sie aber…

http://www.ariplex.com/ama/ama_amp.htm

Wenn jemand von Homöopathie keine Ahnung hat, dann Homöopathen.

#50 |
  0
Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Dieses Weltall funktioniert in ALLEN Dingen letztlich nach Ursache und Wirkung.
Auch in der Psyche. Reife Liebe ist insofern auch erlebbar und “messbar”, an dem Charakter und Tiefgang eines Menschen z.B.
Die Psychiatrien sind voll von Menschen, denen keiner hilft, weil mit Medis die Symptome nur gelindert werden.
Die Ursachen sind aber anzugehen.
Hier oft geistige Störungen und Kräfte.

Die christl. Religion geht z.B. von geistigen Kräften und Strömungen aus, und Jesus trieb einem Besessenen einen bösen Geist aus, dieser stürzte sich in Schweine und diese ins Meer…

Nur mal als Beispiel.
Die Religionen reden von bösen Kräften unter dem Himmel…

Selbst damit geht es nach Ursache und Wirkung. Falsche Lebensweisen im psychischen Bereich verursachen psychische Störungen.
Religionen sprechen von einem Sündenbegriff, Erich Fromm sagt, nur ein echt moralischer Mensch ist psychisch gesund.
Siehe Kunst des Liebens oder Haben oder Sein pp

Die Psychiatrie heute ist damit der unwissenschaftlichste Teil der Medizin.

Weil man für die seelische Gesundheit von Menschen geistige Systeme braucht.

Und die will man in der Medizin nicht haben.

Dass die Homöopathie teilweise funktioniert, ist richtig.

Aber nie bisher in Studien. Es waren immer Einzeleffekte.
Placebo nicht ausgeschlossen.

Eigenartigerweise auch bei Tieren. Ich kann das nur zur Kenntnis nehmen.

Die Theorie der Eigenschaftsübertragung per Schwingung ist physikalisch jedoch nicht haltbar.

Man sollte also sehr aufpassen, was man tut.

Mit psychischer Therapie /Therapie der Psyche kann man die HP jedoch nicht vergleichen.

Denn auch die ist im Grunde ursächlich.
Nur oft mit falschen Systemen.

#49 |
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“25.11.11 – 15:03
Dipl. Biol. Thorsten Walter
Biologe/in

Die Pharmaindustrie verdient viel Geld mit Patenten.”

In Deutschland gilt – leider – die Therapiefreiheit. Jeder Arzt kann jeden Mumpitz an seinen Patienten anwenden.

Warum nun kann ein Arzt, der so viel Narrenfreiheit hat wie der deutsche Arzt, nicht ein WIRKSAMES Mittel bei seinen Patienten anwenden? Hindert ihn die böse Pharmaindustrie daran? Wie könnte sie denn?, er hat doch Therapiefreiheit!

Es ist schon interessant, wie Ärzte die Therapiefreiheit mißbrauchen, um ihren Patienten Schund anzudrehen, sich dabei aber klagend gegen die böse Pharmaindustrie richten, die ihnen ja so viele schöne Mittel verweigert. Der Schund, den diese Ärzte ihren Patienten antun, der kommt doch auch irgendwo her, nicht wahr!?

#48 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Sehr g. Frau Hofheimz,
ich habe nichts gegen Homöopathie, aber dann, wenn sie ihre Grenzen überschreitet. Es gab auch schon Arsenvergiftete.

Nennen Sie mir aber einen Fall, wo Krebs durch HP geheilt wurde !
Die Alternative zur unmenschlichen Schulmedizin ist MENSCHLICHE Schulmedizin, aber nicht primär andere Medizin !

Ich habe in meiner Chirurgie immer Zeit für die Menschen gehabt, oder mir genommen !
Je schlimmer der Fall, desto mehr.
Das ist für mich selbstverständlich, da ich einen MENSCHEN mit Psyche ! behandle !

Ich habe auch als Student 5 Jahre auf Intensiv gearbeitet,
und viele beim Sterben begleitet.
Und ihnen dabei geholfen, und ihnen gesagt, dass sie in ein paar Minuten im Jenseits aufwachen werden, ohne Schmerzen und Leiden, und es ihnen dann besser geht.
Weil es genauso ist !

VG.

#47 |
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“25.11.11 – 14:05
Doris Hofheinz
Heilpraktiker/in

Weder die Allopathie noch die Naturheilkunde kann “ewiges Leben” und dauernde Gesundheit schaffen. Wir können unseren Beitrag leisten, indem wir mit dem Patienten die passende Therapie finden und ihm mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu einer guten Lebensqualität verhelfen”

Schöne Worte. Wenn sich dahinter dann Dinge wie

“Baseninfusionen ¿ Regulation Säure-Basen-Haushalt”

verbergen, stellt sich die Frage nach der fachlichen Kompetenz nicht mehr.

http://www.doris-hofheinz-heilpraktikerin.de/infusionstherapien1.htm
[*quote*]
——————————————
Ziel der Infusionstherapie ist die Erhaltung oder Wiederherstellung des Gleichgewichts des inneren Milieus, die so
genannte Homöostase. Bei dieser Therapieform wird der Verdauungstrakt umgangen. Direkt über das Blutsystem
können Defizite im Mineralstoffhaushalt, Vitamin- und Spurenelemente oftmals gezielt, schnell und effizient
behoben werden.
Naturheilkundlich angewandte Infusionen:
¿
Baseninfusionen ¿ Regulation Säure-Basen-Haushalt
¿
Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen
——————————————
[*/quote*]

#46 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Die alternativen Methoden sind eher supportiv zu betrachten, Lebensqualität. Aber nicht heilend.
Mistel z.B.
Wobei die Misteltherapie bei einigen Krebsarten sogar den Verlauf neg. beeinflusste. Ich meine, beim Bronchialca. Müßte ich aber noch mal recherchieren.
Auf jeden Fall greifen manche Supportiva auch stark ins Immunsystem ein, was aber sehr komplex ist.

Vit. A hat soweit ich weiss einen sehr schlechten Effekt beim Lungen NPLs.

#45 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Ich korrigiere:

Die Erfolge sind nur einzeln, aber nicht in Studien nachweisbar.
Warum wohl nicht ??

#44 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

@Doris Hofheinz

“Es gibt doch wirklich genug anerkannte Ärzte (noch mehr Heilpraktiker), die belegen können, dass selbst hier eine Linderung, Besserung und Heilung erfolgen kann.”

Ahja? Zeigen sie mir mal ein Beispiel eines klinisch austherapierten Krebspatienten, den alternative Heilverfahren heilen konnten.

#43 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Guter Artikel!

Leider schafft nichtmal das Beispiel von Steve Jobs,
die Pseudomedizin in ihre Schranken zu weisen.

Aber das nennt man dann Evolution, nicht wahr?
Wer so doof ist an Verfahren wie Cellsymbiosistherapie
zu glauben, der stirbt eben…

#42 |
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Dr. med. Mathias Schröter
Dr. med. Mathias Schröter

Es gibt unglaublich viel Pfuscher und Gurus in der sog. Alternativmedizin.
Sie können keinen Krebs heilen, versprechen es aber. Auch der ominöse Dr. Rath ist so einer. Verdient aber einen Haufen Geld mit seiner eigenen Vitaminproduktion.
Angeblich kann er damit auch Krebs heilen, und entscheidend beeinflussen. Ein völliger Schwachsinn !
Er ist bereits deswegen verurteilt worden, ein Kind starb an einer Metastasenblutung, er suchte es als Zufallsblutung darzustellen, soweit ich mich erinnere.

Dass Jobs als intelligenter Mann sich auf sowas eingelassen hat, ist mir schleierhaft.
Er hätte das machen können, wenn er ein normales Pankreas-Ca. gehabt hätte, und austherapiert worden wäre.

Aber nicht so !

Hätte er sich gleich operieren und richtig behandeln lassen, wäre es ev. sogar geheilt worden.

Meine Mutter erkrankte 1984 an einem Magen-Ca., fortgeschritten, wie so häufig bei diesem schmerzlose Krebs.

Die Diagnose war eh infaust. Aber ein kleines KH machte eine schlechte OP.

Danach hätte sie essen sollen und leben, was ihr Spass macht, da die ÜLZ eh kurz ist.

Aber sie ging dann noch nach Bad Wildungen in eine sog. biologische Klinik.
Säftetherapie etc pp alles biologisch.

Und kam dann mit nochmal 10 kg weniger nach Norddeutschland zurück. Ich bekam fast einen Schlaganfall, als ich sie sah.

Der Gedanke, per biolog. Therapie einen KREBS heilen zu können, ist völlig absurd !

Bei einem fortgeschrittenen Ca. hat der Körper schon versagt, das Immunssystem ist zusammengebrochen, da helfen auch keine sog. biolog. Therapien mehr !

Solche Menschen sollen im Gegenteil GUT ESSEN, Kalorien=Energie tanken, psychisch kämpfen, DAS hat viel mehr Einfluss !

Zudem ist Abgrenzung der sog. Schulmedizin völlig falsch !

Die Medikamente der sog. Schulmedizin kommen fast alle aus der Natur, oder sind abgewandelt,
und haben schon ihren Sinn !

Der Mensch hat von Gott seine Ratio bekommen, um denken und heilen zu können !

Irrationale Methoden fallen meist unter die Esoterik und das Gurutum !

Manche machen viel Geld damit, das ist das Einzige ! Die Erfolge sind weder einzeln, noch in Studien nachweisbar !
Damit ist das eher Kurpfuscherei !
und kann sogar rechtlich verfolgt werden.

Mit der Homöopathie ist es ähnlich, allerdings gibt es hier Erfolge, wenn man die Grenzen beachtet, auch wenn die sog. Schwingungsübertragung von Eigenschaften des Ausgangsmoleküle auf Wasser oder Alkohol physikalisch nicht haltbar ist.

Immerhin hatte ich selbst schon eine Gesundung bei einer Behandlung einer chronisch werdenden Bronchitis durch einen HP, wo keine Antibiotika halfen, als Kind.

Ansonsten ist die sog. Schulmedizin

aber REALITÄTSMEDIZIN,

und viele alternative Sachen

sind eher GEISTER-oder PRIMITIVMEDIZIN !

Solche können dann gleich zu Eingeborenen in den Urwald gehen. Mal sehen, ob sie da gesund werden.

Dass Jobs auf sowas vertraut hat, ist mir ein Rätsel.

Man sollte aus diesem Fall lernen !! DRINGEND !!!

#41 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Wie auch in anderen Kommentaren zu Artikeln dieser Seite sind Ihre Antworten hier sehr polemisch, Herr Deckers. Schade, dass Sie mit Meinungen und nicht mir Argumenten aufwarten.

Zu Ihrem Kommentar “Das ist Unsinn.”: Die Pharmaindustrie verdient viel Geld mit Patenten. Ein bereits als Hustenlöser patentiertes Acetylcystein kann nicht für andere Anwendungszwecke patentiert werden und ist damit uninteressant. Daher erfahren auch die wenigsten Ärzte von den Studien.

#40 |
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“25.11.11 – 10:42
siven relindise
Arzt/Ärztin

… sonst verraten Sie mit Ihrem Sarkasmus Ihr Niveau und man meidet / ,, übersieht” womöglich Ihre kommentare in Zukunft.”

Vor kurzem las ich diese kleine Anmerkung:

[*/quote*]
—————————————
“Ritualmedizin”

Wenn der Doktor kommt, hat er einen roten Hut auf. Der ist dreieckig. An geraden Tagen. An ungeraden ist er rund. Sonntags, beim Notdienst, ist er flach und hat vier Ecken.

Seine Amtskleidung ist seiner würdig, streng gepflegt und gewaschen und gebügelt. Mit strammen Falten. Nichts würde ihm mehr mißfallen als Knitter. Oder Fussel und Krümel. Nein, sein Ornat ist einwandfrei. Er ist ein echter Herr.

Der Herr Doktor. Er geht kraftvoll und mit ruhigen Schritten. Er grüßt vornehm und zurückhaltend. Er ist ein Herr. Mit Würde. Stilsicher. Niemals würde er gegen eines der ungeschriebenen Gesetze verstoßen. Niemals. Ist der Patient blond, nimmt der Doktor grüne Handschuhe. Bei roten Haaren sind sie schwarz und bei braunen sind sie blau. Alles ist geregelt, alles ist korrekt. Stets, immer, zu jeder Tages- oder Nachtzeit, immer alles peinlichst akkurat.

Die Pillen, die der Herr Doktor verschreibt, sind noch genauer als genau: jede Farbe, jede Form, jede Größe hat ihre Bedeutung. Frauen, die stillen, kriegen kleine, eckige. Männer, die rauchen, blaßblaue, rund und riesengroß. Für Kinder gibt es ein ganzes Assortiment, von gelb bis dunkelrot, rechteckig, rund, oval.

Ist es vor 11 Uhr am Vormittag, verabreicht der Doktor die Pillen mit der linken Hand. Wie es sich gehört, auf die Sekunde genau. Um 11 Uhr und 1 Sekunde, auch das kommt vor, Wechsel in die andere Hand, Augen zu, 1x schnippsen, und erst dann die Pille in den Mund.

Ja, so ist er, der Herr Doktor, korrekt bis in das kleinste Detail. Alle haben sie Respekt, erweisen ihm Ehre, ihm, dem Meister seines Fachs.

Und doch, wüßten sie, begriffen sie, welche Scharade er reitet, welcher simple Rübenzucker in ALLEN seinen Pillen ist, die niemals etwas anderes sind oder jemals waren als stupider, dämlicher, blöder, verdammter, lächerlicher Rübenzucker… würden sie ihn dann immer noch hofieren oder würden sie ihn als Hochstapler teeren und federn und aus der Stadt jagen?
—————————————
[*/quote*]

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7293

Wo Form statt Sinn über dem Leben von Menschen steht, ist ein tödlicher Ort…

#39 |
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“25.11.11 – 08:47
Dipl. Biol. Thorsten Walter
Biologe/in

So basiert die Cellsymbiosistherapie z.B. auf jahrelanger Recherche der wissenschaftlichen Literatur durch Dr. Kremer.”

Das ist Unsinn.

“Ich nenne als Beispiel mal die sehr gute Datenlage zu Acetylcystein. Seine Fähigkeit, das zelleigene Glutathion aufzubauen, hilft sowohl bei Krebsleiden als auch beim Immunschwächesyndrom.”

Hilft? Ja, wo bleibt denn da die so unbedingt notwendige INDIVIDUALITÄT der Kranken? Sie bleibt auf der Strecke, weil ein alles andere als individuelles, aber angeblich alternatives und angeblich sanftes Verfahren durchgepeitscht werden soll.

“Leider ist es bereits als Hustenlöser patentiert und damit für die Pharmaindustrie uninteressant.

Das ist Unsinn. Nicht die chemische Industrie wendet Medikamente an, sondern Ärzte. Je weniger Geld die Therapie kostet, desto eher wird ein Arzt sie anwenden, denn um so öfter kann er sie anwenden.

Würde so ein billiges Mittel wirken, könnte sich der Arzt vor geretteten Patienten gar nicht mehr retten. DOCH DAS IST NICHT DER FALL!

Die Esoteriker widerlegen sich selbst. Tag für Tag.

#38 |
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“25.11.11 – 12:18
Doris Hofheinz
Heilpraktiker/in

Ich selbst therapiere seit 2009 mit der Cellsymbiosis-Therapie und habe schon wahre Wunder erlebt.”

Und was ist mit denen, wo es KEIN Wunder gab? Wo ist die Erfolgsbilanz der so wunderbaren “Therapie”?

Was die Pfuscher mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser:
[*quote*]
—————————————-
Sumpf

Stellen Sie sich vor, Sie müssen durch einen Sumpf gehen in das Dorf X.

Zu diesem Dorf X führen zwei Wege: Weg A und Weg B.

Sie wissen, daß von 1000 Leuten, die es über Weg A versucht haben,
nur 10 lebend in X angekommen sind.

Sie wissen, daß von 1000 Leuten, die es über Weg B versucht haben,
800 lebend in X angekommen sind.

Welchen Weg würden Sie gehen?
—————————————-
[*/quote*]

#37 |
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“25.11.11 – 08:31
Ines Carius
Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Sie hat ihre Berechtigung, aber sie ist nicht der Königsweg! Das beweisen täglich tausende Menschen auf der ganzen Welt, die ihren eigenen Weg beschreiten und g e s u n d geworden sind !”

Täglich beweisen Tausende, daß man vom Dach fallen kann und trotzdem überlebt. Es beweisen aber Milliarden, daß die Treppe das sicherere Mittel ist. Aber die Treppe ist nicht individuell. Also weg mit dem Dogma “Treppe”!

#36 |
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Altenpfleger

@ Nr. 36

Ich bin mal so frei, Sie auf einen Widerspruch hinzuweisen:

Einerseits benoten Sie den Artikel mit Note 2 (er ist Ihrer Meinung also gut) und andererseits weisen Sie (korrekterweise)darauf hin, dass Krebs (-Entstehung und -Therapie) individuell zu handhaben sind. Der Artikel vermittelt aber (insbesondere siehe Fazit) Gegenteiliges.

Erkennen Sie hier keine Diskrepanz?

Mit freundlichen Grüßen

#35 |
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Altenpfleger

“Leider ist es [ACC] bereits als Hustenlöser patentiert und damit für die Pharmaindustrie uninteressant.”

Für die Pharmaindustrie schon – nicht aber für den Patienten oder informierten gesundheitsbewussten Bürger.

Wobei ich noch anmerken möchte, dass die Acetylierung von oral aufgenommenen Cystein in bedingtem Umfang durch körpereigene Enzyme erfolgt. Hier berühren wir wieder den Themenkomplex: >>rezeptfreie Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Epigenetik etc.<< Wer sich in diesen Prozess vertieft, hat das Gefühl, ein kleines "physiologisches Universum" zu betreten. Trotz bisheriger Erkenntnis über die Rolle bestimmter Enzyme (Sirtuine) am Krebsgeschehen bleiben noch viele Fragen offen. Einen kleinen Ausschnitt hiervon vermittelt folgender Link: [url]http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2004/1937/index.html[/url]

#34 |
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siven relindise
siven relindise

Liebe Kollegen aller Fachrichtungen,
– bitte sachlich und fair aurgumentieren, sonst verraten Sie mit Ihrem Sarkasmus Ihr Niveau und man meidet / ,, übersieht” womöglich Ihre kommentare in Zukunft.
– würde dem artikel eine gesamtnote 2 geben
– Herr Jobs ist sicherlich nicht der einzige Mensch (genie hin genie her) auf Erden der eine falsche und leider folgenschwere Entscheidung getroffen hat.
– der Artikelschreiber und andere dürfen sich schon wundern (SACHLICH!!!) dass so ein Genie so eine Gefahr falsch eingeschätzt hat
– glaube es herrscht einigkeit darüber dass mit Krebs nicht zu spaßen ist
– ZULETZT noch: viele Kommentatoren haben außer Acht gelassen dass jeder Krebs und jeder Mensch individuell ist >>> Risiskofaktoren, OP, Chemo, Strahlentherapie, Alternativmed., Komplementärmed.,Glaube / Gebet / Meditation / Wunderheilung,… >>> Therapie-Kombination für Ax ist nicht gleich die Therapie für Bx oder Ay,…
– Auch Nicht- und Nie-Raucher kriegen Lungenkrebs!! oder?

SACHLICH Bitte, wer Niveau und gute Erziehung hat.

#33 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

@24
Wer Pubmed bemühte, würde mehrere tausend Artikel und Studien finden, die die Grundlagen verschiedener alternativer Heilmethoden bestätigen.
So basiert die Cellsymbiosistherapie z.B. auf jahrelanger Recherche der wissenschaftlichen Literatur durch Dr. Kremer.
Ich nenne als Beispiel mal die sehr gute Datenlage zu Acetylcystein. Seine Fähigkeit, das zelleigene Glutathion aufzubauen, hilft sowohl bei Krebsleiden als auch beim Immunschwächesyndrom. Leider ist es bereits als Hustenlöser patentiert und damit für die Pharmaindustrie uninteressant.

#32 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Glauben Sie lieber Herr Deckers, einseitiges Dogma für in eine tiefe Leere. Es gibt nicht D I E eine Behandlungsstrategie und die Schulmedizin kann ein hochintelligentes Todesprogramm nicht einfach “ausknipsen”
Es würde bedeuten, “Herr der Schöpfung” zu sein und das wünsche ich der Menschheit nicht.
Es gibt in der Natur eine richtig große Palette von Möglichkeiten seine Erkrankung zu meistern, aber wie sagte schon Paracelsus:” man kann jede Krankheit heilen, aber nicht JEDEN Menschen.”
Das Dogma der universitären Lehre beherrscht unseren Alltag und Mediziner werden zu Dienern der Ph. Industrie.
Sie hat ihre Berechtigung, aber sie ist nicht der Königsweg! Das beweisen täglich tausende Menschen auf der ganzen Welt, die ihren eigenen Weg beschreiten und g e s u n d geworden sind !

#31 |
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“25.11.11 – 01:23
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Wie kann ein Mensch, der sich so primitiv wie Sie artikuliert eigentlich Diplom-Ingenieur werden, Herr Deckers? Sollte man da nicht ein gewisses Niveau voraussetzen?”

Man muß Blödsinn auch Blödsinn nennen.

Das Niveau, ja, wer sollte denn hier mehr Niveau zeigen, wenn nicht diejenigen, die Homöopathie oder anderem Blödsinn anhängen und diesen Blödsinn über wissenschaftliche Medizin stellen?

#30 |
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Altenpfleger

Wie kann ein Mensch, der sich so primitiv wie Sie artikuliert eigentlich Diplom-Ingenieur werden, Herr Deckers? Sollte man da nicht ein gewisses Niveau voraussetzen?

#29 |
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“25.11.11 – 00:21
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Eine einwandfreie wissenschaftliche Medizin gibt es de facto nicht.”

Das ist Blödsinn.

#28 |
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Altenpfleger

“Kranke haben ein Recht auf eine einwandfreie wissenschaftliche Medizin!”

Eine einwandfreie wissenschaftliche Medizin gibt es de facto nicht. Seriöse Wissenschaft bietet immer die Möglichkeit für Einwände. Darauf beruhr ihr Prinzip.

#27 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Den Beweis für die WIRKSAMKEIT müssen diejenigen erbringen, die diese Wirksamkeit behaupten!”

Das war aber nicht die Frage. Alternativlos heißt: Nur schulmedizinische Interventionen zeigen positive Resultate und alles außerhalb davon nicht. Alternative Therapien wären demzufolge wirkungslos. Und Sie behaupten nun, es würde sich um eine Aussage handeln, die glasklar belegt sei. Wo sind nun Ihre Belege der Unwirksamkeit?

#26 |
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“25.11.11 – 00:04
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Das von Ihnen angesprochene “Problem” ist in erster Linie eine Frage des Paradigmas. Nach schulmedizinischem Verständnis (Mechanistischer Reduktionismus) gilt eine Methode dann als wirksam, wenn eine bestimmte Anzahl Versuchsteilnehmer (Verumgruppe) darauf anspricht. Dabei unterschlägt man mehrere (inzwischen gut belegte) Grundannahmen:

1.) Den multifaktoriellen Charakter der Krebsentstehung

[…und so weiter… ]”

Das ist doch homöophantastischer kinderkram.

Wenn behandelt wird, dann wird behandelt. Und wenn die Behandlung wirkt, dann wirkt sie. Und wenn die Behandlung bei einer ausreichend großen Zahl von Kranken wirkt, dann kann man das in einem Erwartungswert angeben. Dann wissen die Kranken, daß bei ihnen mti einer Wahrscheinlichkeit von X Prozent die Methode wirkt. DABEI ist es völlig irrelevant wie “multifaktoriell” oder was für anderer Zauber noch aufgeführt wird. Wir brauchen statistische Zahlen, um damit arbeiten zu können.

Wenn wir dagegen ohne so etwas arbeiten, ist die Behandlung eine Lotterie. Welcher Kranke ist schon so verrückt, sich auf eine Lotterie einzulassen?

“Kann sein, daß die Blinddarm-OP was wird, kann auch sein, daß Sie ins Gras beißen.”

“Wie sind die Chancen?”

“Keine Ahnung, weil … das ist multifaktoriell, wissen Sie…”

Kranke haben ein Recht auf eine einwandfreie wissenschaftliche Medizin!

#25 |
  0
Altenpfleger

“Das Problem bei den “alternativen Heilmethoden” ist doch eher, dass die Studienlage oft erbärmlich ist oder Studien komplett abgelehnt werden, weil das bei den alternativen Heilmethoden angeblich nicht durchführbar etc. ist.”

Nein. Das von Ihnen angesprochene “Problem” ist in erster Linie eine Frage des Paradigmas. Nach schulmedizinischem Verständnis (Mechanistischer Reduktionismus) gilt eine Methode dann als wirksam, wenn eine bestimmte Anzahl Versuchsteilnehmer (Verumgruppe) darauf anspricht. Dabei unterschlägt man mehrere (inzwischen gut belegte) Grundannahmen:

1.) Den multifaktoriellen Charakter der Krebsentstehung

(Genetische Disposition, epigenetische Aktivität auf Grund innerer und äußerer Einflüsse, Ernährungsverhalten, Einwirkung von Toxinen, seelischer Stress, innere Einstellung zum Körper, veränderter Stoffwechsel [Metabolisches Syndrom / Umstellung von Verbrennung auf Vergärung – sog. Mitochondrien-Insuffizienz] Transkriptionsfaktor NF kappa B, allgemeiner Immunstatus, zellulärer Sauerstoffmangel, unphysiologisch saures Gewebsmilieu (nicht mehr durch Puffer kompensierbar)… usw.

2.) Die individuelle therapeutische Ansprechbarkeit auf Krebstherapien

Soll heißen: Der in randomisierten Doppelblindstudien ermittelte “Durchschnittsresponder” existiert nicht in der Wirklichkeit. Einen solchen “Serienmenschen” gibt es nicht. Er hat keine reale Entsprechung, ist nur Fiktion.

3.) Wenn also nun zwei Personen äußerlich fast identische Tumore in sich entwickelt haben, dann kann die Tumorentwicklung dennoch unterschiedliche Ursachen haben. So gesehen steht der Tumor nur für das gleiche Symptom unterschiedlicher Ursachen.

Da ist es doch nur logisch, dass kausale Behandlungen (die auf wirkliche Heilung ausgerichtet sind) bei jedem der genannten Patienten unterschiedlich verlaufen müssen.

Der allopathischen Schulmedizin (insbesondere der Onkologie) sind derartige Behandlungsstrategien weitgehend unbekannt. Deshalb verwundert es auch nicht, wenn viele Ihrer Vertreter (gottlob nicht alle) das auf ihr reduktionistisches Paradigma zugeschnittene Studiendesign für einzig aussagefähig und gültig erklären.

#24 |
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“24.11.11 – 23:07
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Herr Deckers, für die Nichtwirksamkeit komplementärmedizinischer Interventionen bezüglich Krebs gibt es keine belastbaren Belege.”

Den Beweis für die WIRKSAMKEIT müssen diejenigen erbringen, die diese Wirksamkeit behaupten!

Wir, die Zuschauer, müssen weder die Wirksamkeit noch die Nichtwirksamkeit beweisen.

#23 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Das ist nicht anmaßend, sondern das sind die glasklaren Fakten.”

Herr Deckers, für die Nichtwirksamkeit komplementärmedizinischer Interventionen bezüglich Krebs gibt es keine belastbaren Belege. Und kann es auch gar nicht geben. Aus zwingenden Gründen der Erkenntnistheorie. Aus Ihren Texten geht eindeutig hervor, dass Sie keinen blassen Schimmer davon haben, wie Wissenschaft prinzipiell funktioniert. Der gewaltige Unterschied zwischen einer “persönlichen Meinung” und “glasklaren Fakten” ist Ihnen augenscheinlich unbekannt. Oder sie treiben hier wider besseren Wissens billige Polemik.

#22 |
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Dr. med Karen Awiszus
Dr. med Karen Awiszus

@13:
“Die Schulmedizin hat nichts besseres als Strahlen, Klinge oder Gift zu bieten und schiebt die Ursache gerne auf die Gene oder neuerdings wieder Viren (diese Theorie wurde in den 70er Jahren bereits verworfen).”
Ich empfehle “Grundkurs allgemeine Pathologie”.
Die Bücher sind älter als “die neu entdeckte Theorie der Viren (HPV ?).

Natürlich spielen viele andere Faktoren bei Krebsentstehung und auch bei Therapie eine Rolle, man betrachte nur die recht neuen Studien zur Epigenetik.
Das Problem bei den “alternativen Heilmethoden” ist doch eher, dass die Studienlage oft erbärmlich ist oder Studien komplett abgelehnt werden, weil das bei den alternativen Heilmethoden angeblich nicht durchführbar etc. ist.

Wenn Sie mir gut durchgeführte Studien zu anderen Therapieformen zeigen können, würde ich sicher anders darüber denken.
So bleiben mir nur die eindeutig nicht represäntativen Erfahrungen bei meinen Patienten in der Klinik, wo das einzige alternative Verfahren, das nicht schlecht abgeschnitten hat, die Misteltherapie war.

#21 |
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Ewald  Neuffer
Ewald Neuffer

Spray lässt Krebszellen leuchten

http://news.orf.at/stories/2091200/

#20 |
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Steve Jobs war eines ganz sicher nicht: ein Genie.

Seine “Begabung” bestand darin, Leute einzuseifen.

Brian Dunning und Orac haben über Steve Jobs geschrieben:

http://www.skepticblog.org/2011/10/06/steve-jobs-succumbs-to-alternative-medicine/

http://scienceblogs.com/insolence/2011/10/did_steve_jobs_flirtation_with_alternative_medicine.php

Steve Jobs hat rund 3/4 Jahr wertvolle Behandlungszeit mit schwachsinnigem Naturheilmumpitz vernichtet, bevor er sich dann doch operieren ließ.

Während nach meinen Informationen zu Anfang KEINE Metastasen gefunden wurden, wurden dann später (wann?) welche entdeckt, und zwar in der Leber.

Die Berichte und Kommentare kranken an elementaren Fehlern, unter anderem was diese so wichtigen Dinge angeht.

Diese Quelle habe ich für Brian Dunning gefunden; er hat diesen Link dann in seinem [UPDATE] eingefügt:
:
http://www.cultofmac.com/2709/steve-jobs-treated-his-cancer-at-veggie-restaurant/

#19 |
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“24.11.11 – 09:18
Dipl. Biol. Thorsten Walter
Biologe/in

Ich finde diesen Artikel mit seiner Aussage “Schulmedizin: alternativlos” sehr anmaßend.”

Das ist nicht anmaßend, sondern das sind die glasklaren Fakten. Alles andere sind Ammenmärchen, Selbsttäuschung, und Ausplünderung von Kranken.

Übrigens: Wir haben ein Krebsforum:
http://www.krebsforum-lazarus.ch

#18 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Gemeinsam mit 54 anderen Krebspatienten habe ich ein Buch geschrieben, was zwar für Betroffene eine große Hilfe sein kann, aber ich empfehle es hier auch allen Ärzten, Mitstreitern und Interessierten :”Alles ist Möglich, auch das Unmögliche”.
Erfahrungheilkunde und angewandte Forschung müssen Hand in Hand gehen, damit Medizin den Anforderungen unserer Zeit gerecht werden kann.Der Weg dorthin setzt Eigenverantwortung des Patienten und Verantwortung unserer
Forscher voraus, die nicht nur aus materialistischen Gesichtspunkten forschen sollten. Wie oft habe ich erlebt, das sich Forschung im Kreis dreht und immer wieder einzelne Enzyme.Proteine und Interleukine zerlegt ohne den gesamtem Organismus als wunderbare Schöpfung zu begreifen.
Für mich ist Krebs ist “nur”eine Extremerfahrung, die angenommen werden will und die es zu meistern gilt.
Tamoxifen gehört z.B. nicht dazu. Die Seele schon.

#17 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

“There are things between heaven and sky your school wisdom
never dreamt of” Zitat aus Shakeespears
Macbeth ohne Anspruch auf korrekte Wiedergabe weil aus dem
Gedächtnis ! Die gelesenen Diskussionstexte incl. dem von
Herrn van den Heuvel sind sehr bemüht und semiotisch
bemerkenswert förderlich.Herzlichen Dank

#16 |
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Mitarbeiter Industrie

Sehr geehrte Herr van den Heuvel,

zu meiner einordnung Ihres Artikels fan d ich bei Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommentar_%28Journalismus%29

In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn diese Plattform nicht für “Biertischgespräche” benutzt wird, sondern wen Schon Selbstdartellung, dann bitte 1.Klasse Journalismus. Das sollten sie sich Wert sein und erst recht Ihre Leser. sonst mißbrauchen sie unsere Zeit. Ich kenne Ihre Motivation nicht, aber ich bin mir sicher, sie können ganz anderes Schreiben. Darauf freue ich mich.
Ich kann Ihnen gerne umfangreiches Forschnungsmaterial zu obigen Theman zur Verfügung stellen. Übrigens habe ich im engsten Umfeld einen onkolgischen Fall der Studienadäquat abbildet, wie NEm und Chemo zusammen wirken können!

#15 |
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Dr. Lucie Sahl
Dr. Lucie Sahl

Mal wieder ein Artikel im Sinne der Pharmaindustrie, sonst nichts! Fehlt nur noch einer über Betablocker, über Statine oder heikle Antidiabetica

#14 |
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Diplompsychologe Axel Lohse
Diplompsychologe Axel Lohse

Danke an den Autor für das Aufgreifen des Themas.
Die Erwartung vieler Leser, dass dieser Artikel das Thema vollständig erfassen kann, ist sehr hoch gesteckt.

Die Entscheidung welche Therapien von den Betroffenen in Anspruch genommen werden, werden in aller Regel nicht rational gesteuert getroffen, wie es das Beispiel des hier genannten ‘Genies’ unterstreicht. Die Datenlage hätte ihn anders entscheiden lassen müssen.
Das verweist auf eine andere Entscheidungsgröße, die in die Entscheidungsprozesse nachhaltig eingreift, jedoch im klinischen Alltag zu wenig Berücksichtigung findet. Es ist die emotionale Dimension ‘Angst’, die sich der rationalen Kontrolle entzieht, jedoch häufig mit rationalen Mitteln unter Kontrolle gebracht werden soll!

Wen die ‘Gesellschaft’ als ‘Genie’ wahrnimmt, ist vom Zeitgeist und vom Bedürfnis nach Leitfiguren abhängig und schaut gerne von eventuellen ‘Unzulänglichkeiten’ dieser Personen weg. Steve Jobs wird in der Biographie als autokratischer Führer mit wenig Widerspruchstoleranz beschrieben, kann heißen, er hat Informationen, die nicht in sein Weltbild passten, nicht hinreichend gewürdigt und in Entscheidungsprozesse einbezogen. Das wäre/ist im Zusammenhang mit den Therapieentscheidungen ein folgenschwerer Fehler. Wenn ein ‘Genie’ seine eigene Selbstfürsorge so ‘vernachlässigt’, stellt er seine eigene Genialität in Frage, da er seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit bezüglich seiner Lebensspanne begrenzt.
Das Thema Angst im Zusammenhang mit Krebs begrenzt sich keineswegs auf die Betroffenen, sie ist ein bedeutender, oft unreflektierter Manipulator therapeutischer Entscheidungen. Psychoonkologie sollte sich nicht nur auf die Individualität der Betroffenen begrenzen. Eine Betrachtung wie ein System, hier das diagnostisch/therapeutische System ‘Klinik’ mit emotionalen Themen, die im Hintergrund laufen, umgeht, kann helfen, Fehlentscheidungen zu minimieren. Ein noch wenig beachtetes, offenes Feld.

Schade, dass hier manche nur den aggressiven Schlagabtausch mit anderen Kommentatoren suchen, es ist eine Form des Umganges mit dem Thema im Hintergrund, mit der Angst, die das Thema Krebs auslöst.

Literatur: David Klemperer
Wie Ärzte und Patienten Entscheidungen treffen
Konzepte der Arzt-Patient-Kommunikation

Zum Thema Genialität:
Arno Gruen ‘Der Wahnsinn der Normalität’ und weitere Werke

#13 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Siehe auch diese News:
Laktat: eine Schlüsselsubstanz bei Krebs
http://news.doccheck.com/de/article/206887-laktat-eine-schluesselsubstanz-bei-krebs/

#12 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Ich finde diesen Artikel mit seiner Aussage “Schulmedizin: alternativlos” sehr anmaßend.
Die Schulmedizin hat nichts besseres als Strahlen, Klinge oder Gift zu bieten und schiebt die Ursache gerne auf die Gene oder neuerdings wieder Viren (diese Theorie wurde in den 70er Jahren bereits verworfen). Oberstes Ziel dabei ist es, die Krebszellen zu zerstören.
Gern vergessen wird in der heutigen Schulmedizin, dass es bereits 1931 einen Nobelpreis für Otto Heinrich Warburg gab, der entdeckte, dass Krebszellen ihren Stoffwechsel umstellen und dass die Kommunikation zwischen Zellkern und Zellkraftwerken (Zellsymbiose) nicht mehr funktioniert. Ebenso konnte gezeigt werden, dass dieser Prozess reversibel ist. Die Cellsymbiosis-Therapie ist ein ganzheitlicher und effektiver Ansatz, die Ursache der Krebsentstehung zu behandeln anstatt die Symptome wegzuschneiden.
Dass ein gut funktionierendes Immunsystem in der Lage ist, Tumore aufzulösen konnte ebenfalls mehrfach gezeigt werden. Doch wer hört schon gern, dass sein Lebensstil die Ursache von Krankheit ist. Die Hauptursache für die wenigen Heilerfolge alternativer Therapien ist wohl, dass die Patienten sich erst von von der Schulmedizin vergiften lassen bevor sie zum Heilpraktiker gehen. Dieser muss dann mühsam die Gifte aus dem Körper schleusen, die Darmflora sanieren und das Immunsystem aufbauen – eine Prozedur, die Zeit benötigt, die ein Patient leider oft nicht hat.

#11 |
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Rettungsassistent

Der Artikel berührt ein Thema, das in der Vergangenheit schon interessant und nachgefragt war und es in Zukunft – nicht nur im Hinblick auf den demografischen Wandel – vermutlich noch viel mehr sein wird.
Eine zeitnahe, Aussicht auf (relativen) Erfolg versprechende Vorgehensweise kann dem Betroffenen nur zum Vorteil gereichen und so ggf. Möglichkeiten zu zusätzlichen – durchaus alternativen – Behandlungsergänzungen bieten.
Eines muß jedoch klar sein: Kenne deinen Feind! Denn nur so ist es dem Patienten möglich, bestmöglich sich mental wie physisch auf die Erkrankung einzustellen.
Es ist sicher nicht jedermanns/-frau Sache, sich immer wieder “selbst an die Hand zu nehmen” und mit positiver Grundeinstellung jeden neuen Tag anzugehen. Aber wer es nicht wenigstens versucht, hat schon eine reelle Chance auf ein besseres Coming-out verspielt.
Durchaus lesenwert erscheint mir in diesem Zusammenhang der Leitartikel aus dem “Stern” 42/2011 (Der Kampf des Menschen gegen den Krebs).

#10 |
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Dr. Burkhard Häfner
Dr. Burkhard Häfner

Die Wahrheit ist, dass die Schulmedizin für die meisten Krebspatienten, die in einem späten Stadium diagnostiziert werden, auch herzlich wenig zu bieten hat. Häufig verlängert sie nur das Leiden der Patienten. Das beginnt sich glücklicherweise zu ändern mit neuen, personalisierten zielgerichteten Medikamenten, die die grossen Versprechen, die damit verbunden sind, im Allgemeinen aber noch lange nicht eingelöst haben, und mit neuen immunmodulierenden Therapeutika. Die oft gescholtene Pharmaindustrie ist auf dem richtigen Weg, der aber noch lange und beschwerlich sein wird, auch deshalb, weil grosse Unternehmen sich oft nur langsam in Richtung wirkliche Innovation bewegen. Wahrscheinlich wird die Lösung des Krebsproblems nur durch einen interdisziplinären Ansatz, der Chemiker, Biologen, Physiker und möglicherweise Nanotechnologie-Ingenieure zusammenführt, zu erreichen sein. Viel erfolgversprechender als die Behandlung von metastasiertem Krebs ist aber die Erkennung und Behandlung der Krankheit im Frühstadium, in dem sie noch heilbar ist. Dazu werden auch neue diagnostische Verfahren entwickelt werden müssen. Und letztendlich kann jeder durch sein eigenes Verhalten das Krebsrisiko senken, indem er sich gesund ernährt und regelmässig sportlich betätigt.

#9 |
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Angela Sandtner
Angela Sandtner

Ein wirklich gut geschriebener Artikel, der die Thematik nicht einseitig behandelt und eine ganz klare Botschaft hat. Danke hierfür!

#8 |
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Arno Müller
Arno Müller

Liebe Frau Kortebein, auch Genies sind Menschen und haben neben ihren Stärken auch Schwächen. Leider ist Steve Jobs nicht mehr in der Lage, an seinen Schwächen zu arbeiten. Sie hingegen können Ihre Rechtschreibung noch beträchtlich verbessern…

#7 |
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Dr. med. Gerhard Middelberg
Dr. med. Gerhard Middelberg

Nur am Rande zum Begriff Psychoonkologie. Dieser ist m.E. so nicht richtig. Es handelt sich bei den besagten Kollegen nach meinem Verständnis um Onkopsychologen, also Psychologen oder psychologisch tätige Psychiater, die sich mit Krebskranken beschäftigen und nicht um Onkologen, die sich mit den psychischen Problemen Krebskranker befassen (nicht daß ich dieses für falsch hielte, sondern für unbedingt erforderlich).

#6 |
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Altenpfleger

Zitat: >> ¿Damit ist aber auch der Stellenwert solcher Produkte in der Krebsvorbeugung oder Krebsbehandlung eindeutig definiert ¿ eine Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel hier auf keinen Fall¿, schreibt der Krebsinformationsdienst. << Die logische Ableitung, die der Krebsinformationsdienst aus vorhandener Datenlage trifft, will sich mir nicht erschließen. Auf welche Studien betreffs Krebsvorbeugung beruft man sich da? Gibt es darüber überhaupt aussagekräftige Studien? Das wage ich ernsthalf zu bezweifeln. Soweit mir bekannt ist genießt Prof. Richard Beliveau auf internationaler Ebene hohes Ansehen in der Krebsforschung. Sein Buch: "Krebszellen mögen keine Himbeeren" hat (nicht nur) mich argumentativ überzeugt. Kurkuma zum Beispiel lässt sich - je nach verwendeter Dosis wowohl als Gewürz als auch darüber hinaus im Sinne eines Nahrungsergänzungsmittel präventiv gegen Krebs einsetzen. Gleiches gilt für Proanthocyanidine (z.B. OPC), Omega3-Fettsäuren (EPA / DHA) usw. Inwieweit diese Substanzen therapeutisch wirksam sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Präventiv kommt ihnen (auch als Nahrungsergänzungsmittel) jedoch keine geringe Bedeutung zu. Zumindest dann, wenn der Betreffende einen gesunden Lebensstil im Auge behält.

#5 |
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Medizinjournalistin

Gerade weil den Ärzten wenig Zeit bleibt im Krankenhausalltag, ist ja die Psychoonkologie so wichtig. Ich halte das für eine ganz wichtige Ergänzung zur Therapie. ¿ Außerdem fände ich es schön, wenn man bei den Kommentaren auf der sachlichen Ebene bliebe: Eine bloße Abqualifizierung des Journalisten hat hier nichts zu suchen.

#4 |
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die Zeit ist tatsächlich das Hauptproblem ! Gerade auch im hausärztlichen Bereich ! und es ist abzusehen, dass dieses immer schlimmer wird

#3 |
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Steve Jobs war schlichtweg ein Genie. Davon ist der Artikelschreiber meilenweit entfernt….

#2 |
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Für den sensiblen Umgang mit schwerstkranken Menschen braucht man neben Einfühlsamkeit und Empathie auch Zeit. Insbesondere letzteres ist eine knappe Resource im deutschen Krankenhausalltag.

#1 |
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