Pink Viagra: Der große Frigitte-Test

11. Juni 2015
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Von einigen zur Rettung ihrer Ehe sehnlichst gewünscht, von anderen als unwirksames Mittel gegen ein nicht existentes Problem verteufelt: Die Lustpille für die Frau steht kurz vor ihrer Zulassung in den USA. Höchste Zeit? Oder wird ein unsicheres Präparat durchgedrückt?

„Ich will meinen Mann begehren, ganz einfach. Ich flehe Sie an, Flibanserin zuzulassen. Ich weiß, vielleicht funktioniert es nicht für jede, aber für mich und tausende andere Frauen“, bat eine von sexueller Unlust geplagte Frau vor dem Expertengremium der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA. Mit Erfolg – 18 von 24 Experten des Gremiums empfahlen am 4. Juni, Flibanserin zuzulassen. Die kleine rosafarbene Pille soll in Zukunft betroffenen Frauen einen Weg aus der sexuellen Unlust bereiten und so amerikanische Ehen vor dem Zerfall bewahren.

Sexuelle Lust made in Germany

Entwickelt wurde der kleine Beziehungsretter in Deutschland von Boehringer Ingelheim. Doch nach einem negativen FDA-Bericht aufgrund eines Studienfehlers beschoss der deutsche Pharmakonzern, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Die FDA sah die Wirkung des Medikamentes damals nicht eindeutig bewiesen. Ein amerikanisches Ehepaar war jedoch so von der Lustpille überzeugt, dass es die Rechte an der Forschung von Boehringer Ingelheim abkaufte und die Forschung in dem eigens dafür gegründeten Unternehmen Sprout Pharmaceuticals fortsetzte. Schafft Flibanserin nun die Zulassung, wäre sie die erste „Lustpille für die Frau“ überhaupt.

„Pink Viagra“ ganz anders als Viagra

Wie Viagra (Sildenafil) wurde Flibanserin zufällig entdeckt. Boehringer Ingelheim wollte eigentlich ein Mittel gegen Depressionen entwickeln. Doch bereits bei ersten Versuchen zeigte sich, dass Flibanserin die sexuelle Lust von Frauen steigern kann. Obwohl das Medikament als „Viagra für die Frau“ gepriesen wird, haben die beiden Mittel wenig gemeinsam. Denn weibliche Unlust lässt sich nicht so einfach beheben wie männliches Unvermögen. Viagra, das ursprünglich ein Blutdruckmittel werden sollte, wirkt rein physikalisch, indem es dafür sorgt, dass die Schwellkörper im männlichen Penis besser durchblutet werden. Das erigierte Glied wiederum sorgt für sexuelle Lust beim Mann.

Läuft bei der Erektion nicht alles nach Plan, kann „Mann“ heutzutage bereits aus etwa 25 Mitteln gegen Impotenz wählen. Betroffene Frauen können sich bestenfalls eines umfangreichen Ausredenkatalogs bedienen.

Nur für Frauen mit HSDD

Weibliche sexuelle Unlust ist vielschichtiger und daher schwieriger zu beheben. Daher wird Flibanserin auch nur wenigen Frauen helfen können. Denn oft stecken psychische Faktoren hinter der weiblichen Unlust. Dazu gehören Schwierigkeiten in der Partnerschaft, Stress und Überforderung im Beruf oder Alltag. Nur rund 10 Prozent der Frauen, die keine Lust auf Sex verspüren, leiden unter HSDD. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die sogenannte Hypoactive Sexual Desire Disorder – ein unteraktives sexuelles Begehren, das durch einen Mangel an Botenstoffen im Gehirn verursacht wird. Nur Betroffene dieser Erkrankung könnten überhaupt von der „Pink Viagra“ profitieren. Flibanserin regt die Produktion der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin an, die als lustfördernd gelten. Gleichzeitig hemmt es die Bildung des Lusthemmers Serotonin.

Weit mehr als nur Unlust

Die Gynäkologin Dr. Lauren Streicher erklärte gegenüber den „abc News“, dass HSDD weit mehr sei, als eine vorübergehende Unlust auf Sex. „Eine Frau mit HSDD denkt nicht an Sex, hat keinerlei sexuelle Fantasien und überhaupt kein Verlangen nach Sex“, so Streicher. „Das große Problem dabei sind die Folgen der sexuellen Unlust.“ Frauen mit HSDD seien extrem frustriert, Beziehungen gingen in die Brüche.

Zulassung wegen Nebenwirkungen abgelehnt

An Sprouts erster klinischer Studie nahmen mehr als 1.000 Frauen teil. Das Ergebnis laut Sprout Pharmaceutical: Im Schnitt verdoppelten die Frauen unter Flibanserin die Anzahl ihrer „sexuell befriedigenden Ereignisse“ und berichteten von einem um 50 Prozent gesteigerten sexuellen Verlangen. 15 Prozent der Studienteilnehmerinnen brachen die Studie allerdings ab, weil die Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Benommenheit und Angstzustände zu belastend wurden. Daraufhin hatte die FDA die Zulassung der „Pink Viagra“ im Dezember 2013 abgelehnt.

Lustempfinden: individuell und variabel

Böse Zungen behaupten, Flibanserin sei ein ineffektives Medikament für ein nicht existentes Problem. Auch Dr. Adriane Fugh-Berman, Associate Professor am Medical Center der Georgetown University, ist gegen die Zulassung der Sexpille. „Natürlich ist das sexuelle Verlangen von Mensch zu Mensch verschieden und ändert sich auch bei ein und derselben Person im Laufe des Lebens, aber das ist noch lange keine behandlungsbedürftige Krankheit“, sagte sie gegenüber „abc-News“. „Dieses Medikament hat keine oder nur eine geringe Wirkung und soll jeden Abend gegen einen völlig natürlichen Zustand eingenommen werden.“

Baldige Zulassung trotz mauer Wirkung

Inzwischen haben etwa 11.000 Frauen die „Pink Viagra“ in insgesamt drei randomisierten, doppeltblinden und placebokontrollierten Studien getestet. Das Gesamtergebnis lässt noch Spielraum nach oben: Statt von zuvor zwei bis drei „erfüllenden sexuellen Momenten“ pro Monat berichteten die Frauen unter Flibanserin von vier dieser Ereignisse. Nach eigenen Angaben fühlen die Frauen immerhin eine gesteigerte sexuelle Lust und insgesamt mehr Wohlbefinden. Nachdem Sprout auch noch nachweisen konnte, dass trotz der Nebenwirkungen die Fahrtüchtigkeit der Probandinnen nicht beeinträchtigt wurde, sind nun alle Wege für eine baldige Zulassung der Lustpille geebnet. In nicht allzu ferner Zukunft könnten dann auch europäische Frauen mit HSDD ein Glücksgefühl im Monat mehr gegen ein bisschen Müdigkeit und Schwindel eintauschen und die Kassen der Hersteller ähnlich gut füllen wie die Viagra-Konsumenten.

Studien zu Flibanserin:

Goldfischer, E.R. (2011): Continued efficacy and safety of flibanserin in premenopausal women with Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSDD): results from a randomized withdrawal trial. J Sex Med. 2011 Nov;8(11):3160-72.

doi: 10.1111/j.1743-6109.2011.02458.x.

Derogatis, L.R. (2012): Treatment of hypoactive sexual desire disorder in premenopausal women: efficacy of flibanserin in the VIOLET Study. J Sex Med. 2012 Apr;9(4):1074-85.

doi: 10.1111/j.1743-6109.2011.02626.x.

Thorp, J. et al. (2012): Treatment of hypoactive sexual desire disorder in premenopausal women: efficacy of flibanserin in the DAISY study. J Sex Med. 2012 Mar;9(3):793-804.

doi: 10.1111/j.1743-6109.2011.02595.x.

Katz, M. et al. (2013): Efficacy of flibanserin in women with hypoactive sexual desire disorder: results from the BEGONIA trial. J Sex Med. 2013 Jul;10(7):1807-15.

doi: 10.1111/jsm.12189.

99 Wertungen (4.18 ø)

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38 Kommentare:

Gästin
Gästin

Wenn Sie das Zitat von Humphrey Bogart meinen, lautet das aber korrekt:

“Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.”

Muss ich noch mehr zu klugen Männern schreiben? *zwinker

#38 |
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Gast
Gast

mir wird es zwar nicht “speiübel”, weil ich keine Feministin bin, sondern ein Mann,
mit einer angeborenen Schwäche für Frauen, das ist das bekannte Problem.
Und bei Frauen muss man halt lernen, sich zurückzuhalten und extrem vorsichtig sein.
Schön, dass einer das Wort Liebe noch kennt.
Man darf Frauen auch nicht widersprechen,
man muss warten, bis sie das selbst tun,
sagte wer?

#37 |
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Gast – Viaggro
Gast – Viaggro

Welch unverschämte Überschrift, Herr Dr. A., aber “Ihrer” Frau Schmitzer wird sie wohl gefallen haben (müssen) und ganz passend dann ja auch die bizarre Diskussion. Glückwunsch zum Niveau im Siknflug!

#36 |
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Cordula Falk
Cordula Falk

Ich finde den Artikel und die Sichtweise der Wissenschaftler und Kritiker fast schon unterhaltsam. Da wird, natürlich aus rein kommerziellen Zwecken, eine “Sexpille für die Frau” auf den Markt gebracht, und die ganze Welt diskutiert. Viagra war zu keinem Zeitpunkt ein Problem (obgleich die Anwender sehr wohl nicht damit hausierten).

Und was ist schon ein “natürlicher Zustand”? Ich möchte nicht abschätzen müssen, wie viele, nicht zwingend notwendige, Medikamente momentan in Umlauf sind. Da ist eine “Lustpille” für Frauen noch vergleichsweise nachvollziehbar.

#35 |
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Gast
Gast

..hier noch mal der Gast oder die Gästin @Herr Andreas Lutz, es ist schon beeindruckend wie Sie hier behaupten, dass Männer unter der sexuellen Unlust der Frauen mehr leiden als die Frauen selbst unter ihrer eigenen Unlust – woher nehmen Sie die Gewissheit?
Ich habe in meiner ersten Partnerschaft sehr unter meiner Unlust gegenüber meinem Mann gelitten – heute weiß ich, dass er der falsche Mann für mich war, trotzdem litten wir beide. Inzwischen habe ich ein tolles Sexleben mit meinem neuen Partner – das nur mal als Denkanstoß. Manchmal passt es auch ganz einfach nicht.

#34 |
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Gast
Gast

Wenn ich manche frustrierten Berichte einiger Herren hier lese, wird mir speiübel. Ich bin eine Frau, sehr wohl emanzipiert aber auch sehr wohl in der Lage, eine Beziehung zu führen und fragen Sie mal meinen Partner, der nach recht vielen sexuellen Kontakten in seinem Leben endlich “angekommen” ist. Feminismus und Emanzipation heißt somit nicht automatisch, den Mann als Feindbild zu lokalisieren. Gegenseitiges Verständnis kann hier weiterhelfen. Im Übrigen, die Gesetzeslage gestaltet sich für emanzipierte Frauen, die sich selbst versorgen können mindestens als genauso schwierig – also bitte …wir sollten das Ganze nie einseitig sehen und noch was, auch Männer fühlen sich gern geliebt, soweit ich das als Frau einschätzen kann.
Sex ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt in der Partnerschaft und wenn man etwas findet, um diesen Teil zu unterstützen, warum nicht? Was ist übrigens eine orgasmusfähige Frau, eine Frau, die über reine Penetration zum Orgasmus kommt oder auch anders? Ich bitte um Erklärung?

#33 |
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Sibylle
Sibylle

ein hässliches Bild

#32 |
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Nichtmedizinische Berufe

Danke, Herr Dr. Wolkerstorfer, für Ihre Antwort – gynäkologisch und psychisch ist so weit alles in Ordnung, das wurde abgeklärt.
Bezeichnend ist, dass keiner sonst noch eine Idee dazu hat.
und so ist es auch im RL beim Arzt.
Meine Frage ist ja, ob dieses Pink Viagra medikamenteninduzierte Frigidität behandeln würde?

Wenn er mir nicht stehen würde, würde ich vermutlich eher ärztliche Hilfe erfahren.

#31 |
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geschieder Gast
geschieder Gast

@Ärztin “inner Werte” ist Liebe, siehe #25, selbstverständlich wichtiger als Orgasmus.
Es scheint dabei aber doch irgend eine Verbindung zu geben, von der “Natur” geplant,
die etwas damit zu tun hat, wie weit man sich einem anderen Menschen gegenüber überhaupt öffnen kann. Das kann man nicht mit einer Tablette erzwingen,
eine typisch amerikanische falsche Denkweise.
Viel schlechtes kommt aus USA, die Tablettengläubigkeit gehört dazu.
Liebe ist na klar ein großes Wort, das selbstverständlich auch im Alltag als mächtige Antriebskraft erkennbar ist.
Ein(e) Faulenzer(in) kann also kein(e) große(r) Liebhaber(in) sein.
Ich hoffe das war jetzt neutral genug formuliert.

#30 |
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Gast
Gast

@15
Das schulmeisterliche Konzept passt nicht zu dieser Runde.

–ist es nicht so, daß man Beziehungsprobleme lösen soll, wie es sinnvoll erscheint, auch wenn es mal ein Pillchen ist?
Daß ein gesunder Mann sich in seine Impotenz geradezu hereinsteigern kann, ist ja wohl bekannt. Da können die einschlägigen Mittelchen wahre Wunder wirken, bis sie nicht mehr benötigt werden.
Wenn es bei der Frau ähnlich positive Wirkung hat, trägt das sicherlich zu einer Harmonisierung der Partnerbeziehung bei. Und das ist wohl das wichtigste.
Und gleich auf vagen Nebenwirkungen herumzureiten ist nicht der Sache dienlich, die sollten mit einem Arzt und dem Tagesablauf abgestimmt sein.

#29 |
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geschieder Gast
geschieder Gast

Meine Ex-Frau hat auch eine “Paartherapie” bei einem Psychologen vorgeschlagen, da ging es schon um Scheidung.
Ich sagte, jeder Zeit, allerdings nur mit dem Ziel, die Ehe zu erhalten,
worauf sie auf die “Therapie” verzichtet hat und gleich die Scheidung eingereicht hat.
Ich kann dem Rat von #26 nur voll zustimmen, da ist wohl was dran.
Nach “Gesetzeslage” kann man sowieso keinem Mann ernsthaft eine gesetzliche Eheschließung empfehlen.
Feindschaft in der Ehe ist da für manche Frau schon Ehrensache.

#28 |
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Ärztin
Ärztin

zu#26: Was ist denn das für eine Einstellung? Schon mal was von “inneren Werten”
gehört? Außerdem-wie will “Man(n)” feststellen, ob die Frau einen Orgasmus hat?
Viele Frauen täuschen ja einen vor. Und wenn sich die Frau dann wirklich als “orgasmusunfähig “outet” könnte man ja nach Abklärung gynäkologischer Ursachen
immerhin eine Psychotherapie o. Paartherapie ins Auge fassen.
Aber einfach so “weg und her mit ‘ner Neuen”? Nein danke!

#27 |
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Gast
Gast

zu#25 völlig richtig, deshalb riet schon Friedrich Schiller:
“drum prüfe, wer sich ewig bindet…”
von einer nicht orgasmusfähigen Frau die Finger lassen,
auch wenn sie noch so hübsch ist.

#26 |
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Gast
Gast

Orgasmus findet im Kopf statt,
wenn da was nicht stimmt, hilft auch keine Pille.
Ein Teil davon ist Partnerschaftsfähigkeit, heute klein geschrieben und
behindert durch den jahrzehnte-langen “grün-amerikanischen” Trend,
den Sex gewaltsam von der Partnerschaft zu trennen, kennen wird doch:
“wer zweimal mit demselben pennt, …”
Die “Liebe” der Frau ist ja heute weitgehend auf das:
“ich möchte geliebt werden” beschränkt.
Feindschaft zum Mann herrscht vor.
“Feminismuss” tötet Orgasmus.
So sehr ich jedem Mann und jeder Frau das Erlebnis gönne,
der Ausweg in eine Tablette kann deshalb auch ein weiterer Schritt in die beschriebene Sackgasse sein.
Auch Viagra und Co ist für den Mann NICHT orgasmusfördern,
er erleichtert nur ganz erheblich den Beischlaf,
was der Frau mindestens ebenso hilft wie dem Mann.

ein geschiedener und kräftig abgezockter Mann

#25 |
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Gast
Gast

@Dipl. Psych. Karin-Maria Mensch, liegt meist an der Frau

#24 |
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Gast
Gast

Alle Frauen, die die Pille nehmen, sind ja auch weniger an Orgasmus interessiert.

#23 |
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mich würde interessieren, ob diese Pille auch für den lustlosen Mann geeignet ist. Ich habe in meiner Psych. Praxis nicht selten damit zu tun.

#22 |
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Hmm …… Irgendwie finde ich es schon beachtenswert , das der weibliche LIBIDOVERLUST , ausgelöst bzw. verursacht durch zahlreiche Medikamente ( so zB auch durch zahlreiche Antibabypillen ) , so ohne Widerspruch und Diskussion hingenommen oder gar als Nebenwirkung verleugnet oder nihiliert wird, aber ein Medikament , das die Lust der Frau bei bestimmter Indikation steigern kann , zerrissen wird , noch bevor es auf den Markt kommt….
Welche Ängste stecken dahinter ????

#21 |
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Medizinjournalist

Die Natur hat alle Menschen ungleich gewollt. Alleine deshalb muss es welche geben, die keine Lust haben – auf dies oder das. Und natürlich muss es welche geben, die aus der Lust nie herauskommen. Dazwischen gibt es ganz viele, die funktionieren im unbeachteten “normal”. Nur der Intellekt in Menschen kommt andauernd auf die Idee, etwas verbessern zu wollen. Um Reparaturwürdiges zu finden, sucht er verzweifelt, bis er ein behebenswertes Dilemma findet und oh Gott, wie immer geht es um Geld. „Am Gelde hängt, zum Gelde drängt – einfach Alles“. J.W: Goethe

#20 |
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Sehr geehrter Herr Wolkerstorfer, die Headline stammt nicht von Frau Schmitzer, sondern von mir. Sachliche Kritik nehme ich jederzeit entgegen.

#19 |
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Das Wort “Frigitte” ist auf ekelhafte und widerliche Weise sexistisch.

Dass eine Frau sowas absondert ist noch schlimmer!

#18 |
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Sehr geehrte Frau Cortes,

ich würde ein Gespräch mit einer erfahrenen Sexualtherapeutin
empfehlen UND eine gynäkologische Abklärung. Wenn die Termine
nicht zufriedenstellend verlaufen, suchen Sie bitte weiter, es gibt
in allen Berufen gute und andere. Geben Sie nicht auf! Nehmen Sie
ggf. bei einem späteren Termin Ihren Mann mit.

Alles Gute!

Martin Wolkerstorfer

#17 |
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Rettungsassistent

Ich bitte darum das hier der allgemeine Ton in den Textbeiträgen massiv korrigiert wird. Ich will Texte mit Menschen verachtenden, belächelnden und sakastischen Untertöne mit seiner vermutlich reisserrischen Absicht nicht mehr lesen müssen. Es reicht.

Haben sie solch eine Berichterstattung nötig? Lassen sie einen derartigen Ton hier nicht mehr anschlagen sondern begegnen sie sich kolegial untereinander und als Vorbild mit Respekt und distanzieren sie sich hier klar von dieser sonst sehr sexistischen gewalttätigen, verachtenden, belächelnden, niedermachenden sarkastischen sonstigen Welt und vieleicht auch der sonst tatsächlich unter Medizinern gepflegten Sprache.

Wenn sie zB als Notarzt, Rettungsassistent oder in der medizinischen Entwicklungshilfe in den Sarkamus verfallen, haben sie sich von der Realität ihres Auftrages, ihrer Berufsehre und jedem Patienten endlos entfernt. Dann sollten sie ihr Amt überdenken oder niederlegen. Das gleiche gild für sie als Vorbild.

#16 |
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Rettungsassistent

“Frigitte”
Versprecher, wenn Brigitte mal wieder nicht will, weil sie Aua Kopf hat.
von http://www.mundmische.de/bedeutung/27424-Frigitte

Ist das der Stil der sich hier weiter fortsetzen soll auf dieser Plattform, wenn auch der Text von einer Frau und Journalistin geschrieben wurde.

Mich nervt zunehmend immer wieder dieser tendenziell reisserische Schreibstil mit seinen fortwährendem sakastischer Unterton.

Eine hervorragende Ausbildung als FachLeser genossen, beteiligen sich alle die hier nicht entgültig wiederspruch dagegen einlegen, an der hoffähigmachung und pflege hier auf dieser Seite mit seiner eigentlichen Vorbildfunktion.

DocCheck – das steht weder Euch gut noch der Medizinerschaft !

#15 |
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Gast
Gast

alles schön und gut, aber “Rettung der Ehe” sehe ich eher umgekehrt.

#14 |
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Dr. Rainald Maaß
Dr. Rainald Maaß

Danke für die Information, und die Hinweise, dass das Medikament anders als Viagra nicht physikalisch wirkt. Bei Frigitte stolperte ich aber zunächst doch, weil eine Assoziation zu Brigitte usw. vielleicht in die Irre führen könnte. Aber der Artikel ist ja von einer Journalistin verfasst. “Pink Viagra, Lustpille für Frauen?” hätte vielleicht gereicht.

#13 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich nehme Antiepileptika und Antidepressiva und habe jahrelang Neuroleptika genommen – ja, und ich leide unter dem Fehlen der Lust und Anorgasmie. Mein Mann leidet natürlich auch und das belastet die Partnerschaft sehr. Bevor ich mit den Medikamenten angefangen habe, hatten wir ein erfülltes Sexualleben. Wenn dieses Pink Viagra diese Probleme beseitigen könnten, würde ich sie sofort nehmen.
( ich schreibe jetzt sehr offen, aber hier schreiben Mediziner mit, daher hoffe ich auf eine sachliche Betrachtung. Ärzte im RL interessiert dieses Thema nicht – mein Eindruck)
Wenn allerdings dieses Medikament auf Noradrenalin und Dopamin wirkt, wäre es antagonistisch zu den anderen – ich könnte mir als Nebenwirkung Angstzustände und sogar Halluzinationen vorstellen – das wäre natürlich unerwünscht.
Dennoch ist meine Frage: Könnte Pink Viagra die Nebenwirkungen ” Libidoverlust und Anorgasmie” aufheben?

#12 |
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Franz Josef
Franz Josef

Ich bin ja mal gespannt, ob sich um Filbanserin auch so ein Fälschungs- und Schwarzmarkt entwickelen wird wie um Sildenafil und Tadalafil…

Oder ob die Mädels “vrnünftiger” sind…

#11 |
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Ärztin
Ärztin

Vordergründig sind es wohl doch psychische Vorgänge, die bei Frauen eine sexuelle
Unlust erzeugen. Oft basieren sie auf falschen Traditionen oder Erziehungsmethoden.
[Kommentar aufgrund werblicher Inhalte von der Redaktion gekürzt.]

#10 |
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Bürgerin Marina Bausmer
Bürgerin Marina Bausmer

Es ist wie beim Viagra, wenn man wegen Beanspruchung keine Lust hat, wie soll ein Lustmachendes Medikament das lösen? Ruhe und weniger ist mehr kann mehr helfen. Was auch oft fehlt ist das Verständnis das die Kompatibilität nicht zu erzwingen ist , auf gleicher Welle zu sein ist eben nicht dauernd möglich.

#9 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Frauen leiden in den seltensten Fällen an (ihrer) sexueller Unlust, meist leiden die Männer unter Unlust der Frauen. Da wäre es sinnvoller, eine Pille für den Mann zu kreieren, damit er auch keine Lust auf Sex hat. der kann dann sein Problem selber lösen.

#8 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Was nix kostet, is nix, und wenn ´s was kostet ist die Pharmaindustrie nicht weit.
Sagt er zu ihr:” Wär schön, wenn Du ein bisschen geiler wärst.” Sagt sie zu ihm: ” Wär noch geiler, wenn Du ein bisschen schöner wärst.” Dies spezielle Problem ist aber kaum mit einer Pille zu lösen…

#7 |
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Gast
Gast

Was ist wohl frustrierender: Keinen Sex zu wollen, aber Sex wollen zu sollen, oder Sex zu wollen, aber Sex nicht wollen zu sollen

#6 |
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Gast
Gast

Praktisch. Pillen die Lust auf Sex machen, Pillen die verhindern dass frau davon Kinder kriegt, hoffentlich gibt es bald noch Pillen, die Lust auf Hausarbeit machen!

#5 |
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Gast
Gast

Bei den Nebenwirkungen würde ich doch lieber auf den Sex verzichten. Im übrigen gibt es noch “Maca” welches ganz ähnliche Wirkungen auf ganz natürliche Weise bei Männern und Frauen erzielt. Aber daran verdient ja die Pharmaindustrie nix.

#4 |
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Michael Hamelmann
Michael Hamelmann

Von EHEMANN steht im Bericht nichts…… ;-)

#3 |
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Kai Testlübke
Kai Testlübke

> indem es dafür sorgt, dass die Schwellkörper im männlichen Penis besser durchblutet werden

Wirkt Viagra nicht eher so, daß die Enzyme gehemmt werden, die für einen Abbau der Erektion verantwortlich sind?

#2 |
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Gast
Gast

Das wäre toll – eine Pille und schon begehrt die Frau ihren Ehemann…

#1 |
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