Fieber stärkt das Immunsystem

24. November 2011
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Forscher aus New York zeigten, dass bestimmte Abwehrzellen durch Fieber besser und schneller aktiviert werden, was zu einer effektiveren Immunantwort gegen Krankheitserreger führt und somit die Sinnhaftigkeit von Fieber unterstreicht.

Die Erhöhung der Körperkerntemperatur ist meist eine physiologische Reaktion auf Infektionen und dient aller Wahrscheinlichkeit nach zur Stärkung des Immunsystems im Kampf gegen Bakterien und Viren. Jedoch sind die genauen Umstände, die zur dieser “Stärkung” führen, noch weitgehend unverstanden. Man geht anhand von Studienergebnissen momentan davon aus, dass Fieber generell die Mobilität der Leukozyten steigert, eine schnellere Phagozytose von Erregern ermöglicht und auch die Wirkung von Endotoxinen abschwächt. Auch eine erhöhte T-Zellproliferation wird diskutiert. Jedoch wurden bisher kaum Studien durchgeführt, die eine durch Fieber vermittelte stärkere Antigen-abhängige Immunantwort zeigen. Daher untersuchten die Forscher in der aktuellen Arbeit, ob spezifische durch Antigene aktivierte CD8-T-Zellen bei leichtem Fieber eine effektivere Immunantwort ausbilden können.

T-Killerzellen wichtig im Kampf gegen Viren

Grundsätzlich unterscheidet man anhand der zellulären Oberflächenmoleküle zwei Typen von T-Zellen: CD4-positive T-Helferzellen und CD8-positive T-Killerzellen, auch zytotoxische T-Zellen genannt. Letztere spielen eine wichtige Rolle bei viralen Infektionen, da sie im aktivierten Zustand den Körper nach viral befallenen Zellen durchsuchen und sie töten. Die Aktivierung der T-Killerzellen im Lymphknoten erfolgt dabei über die Antigenerkennung durch Antigen-Präsentierende Zellen (APCs) und weitere kostimulatorische Signale. In der Folge proliferieren sie zu sogenannten Effektor-CD8-T-Zellen.

Fieber beeinflusst T-Zellaktivierung

Die Forscher haben nun herausgefunden, dass dieser Aktivierungsprozess effektiver abläuft und in einer größeren Zahl aktivierter T-Killerzellen resultiert, wenn die Abwehrzellen einer moderat erhöhten Temperatur von 39,5°C ausgesetzt sind. Die Wissenschaftler erklären sich diesen Umstand in erster Linie durch eine infolge der Temperatursteigerung erhöhten Membranfluidität der zytotoxischen T-Zellen, die zu einer effizienteren und schnelleren Bindung zwischen APCs und T-Killerzellen führt. Das hat wiederrum eine stärkere Aktivierung der T-Killerzellen zur Folge. In der Studie konnten sie dementsprechend zeigen, dass die Anzahl an Interaktionen zwischen T-Killerzellen und APCs mit erhöhter Temperatur ansteigt. In einem Fieber-Mausmodell stellten sie ebenfalls eine gesteigerte Immunantwort der T-Killerzellen in Folge von leichtem Fieber fest. Interessanterweise wird jedoch die Proliferation der T-Killerzellen nicht durch die Körpertemperatur reguliert.

Sinnvolles Fieber

Am Ende der Studie kommen die Forscher zum Schluss, dass mildes Fieber somit sinnvoll im Kampf gegen virale Infektionen sein kann, da es Aktivität und Effizienz der spezifischen T-Killerzellen steigert. Weitere Studien sind jedoch noch notwendig, um die Wirkung von Fieber auf andere spezifische Immunzellen zu untersuchen.

Originalpublikation::
Differentiation of CD8+ T cells into effector cells is enhanced by physiological range hyperthermia.
Thomas A. Mace et al.; J. Leukoc Biol, doi: 10.1189/jlb.0511229; 2011

42 Wertungen (4.33 ø)
Medizin

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22 Kommentare:

“28.11.11 – 09:16
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Erstaunlich nur, dass Sie diese Wahrheit betreffs Alternativmedizin niocht gelten lassen.”

Es gibt keine Alternativmedizin. Es gibt wissenschaftliche Medizin. Alles andere ist Pfusch.

#22 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Medizinische Wissenschaft und das, was in den Praxen getrieben wird, sind 2 völlig verschiedene Welten.”

Da haben Sie gleich in mehrerer Hinsicht Recht. Erstaunlich nur, dass Sie diese Wahrheit betreffs Alternativmedizin niocht gelten lassen. Da pieken Sie sich nämlich immer “vergiftete Rosinen” (z.B. Hamer) heraus und treffen völlig unzulässig allgemeingültige Schlüsse.

Nein Herr Deckers – Sie sind absolut unglaubwürdig. Und werden es immer bleiben.

#21 |
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“27.11.11 – 11:58
Tino Hennig
Altenpfleger/in

So besteiten Sie also kategorisch, dass Mediziner auch dann fiebersenkende Mittel verordnen, wenn keine durch Fieber verursachte Lebensgefahr oder andere gefährliche Komplikation besteht?”

Medizinische Wissenschaft und das, was in den Praxen getrieben wird, sind 2 völlig verschiedene Welten. Daß in Praxen gepfuscht wird, UND daß dieser Pfusch auch noch gefördert wird durch staatliche Stellen und Standesorganisationen, ist kriminell.

Es gibt Tote, doch Standesrecht und Standesdünkel UND PROFIT sind mehr wert als das Leben von Menschen – so ist das in Deutschland.

#20 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers schrieb:

“Genau dieses geschieht aber beim Fieber: Statt es rein wissenschaftlich und logisch zu betrachten – und danach zu handeln -, wird es als Teil eines Glaubenskonstrukts benutzt, und zwar in der Medizin. Das kann nur Tote geben.”

So besteiten Sie also kategorisch, dass Mediziner auch dann fiebersenkende Mittel verordnen, wenn keine durch Fieber verursachte Lebensgefahr oder andere gefährliche Komplikation besteht? Dass fiebersenkende Mittel in der Schulmedizin immer nur intelligente Anwendung finden? Wenn Sie das tatsächlich glauben, Herr Deckers, dann sind sie weit sehr weit von der Realität entfernt. Mindestens genau so weit wie jene “Esoteriker”, auf die sie sich ansscheinend eingeschossen haben.

#19 |
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“27.11.11 – 09:53
Tino Hennig
Altenpfleger/in

Sie polemisieren mit absolut unhaltbaren Vergleichen…”

Auf der einen Seite gibt es Dinge, die Menschen GLAUBEN. Dafür gibt es auf der anderen Seite Dinge, die diese Menschen TUN.

DRITTENS gibt es Dinge, die – im Gegensatz zu dem esoterischen Glaubensgerümpel. nachprüfbar sind.

LEBENSGEFÄHRLICH ist es, den GLAUBEN an ein wirres esoterisches Unkraut über nachweislich reale Fakten zu stellen.

Genau dieses geschieht aber beim Fieber: Statt es rein wissenschaftlich und logisch zu betrachten – und danach zu handeln -, wird es als Teil eines Glaubenskonstrukts benutzt, und zwar in der Medizin. Das kann nur Tote geben.

Religion hat in der Medizin nichts, aber auch gar nichts verloren.

Wenn Fieber die vom Körper angewandte Methode ist, um Angreifer zu beseitigen, so ist das ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluß. Schon das Tragen von Schuhen (die Natur des Menschen hat keine Schuhe!) zeigt, wie einfachste Anwendung von nur ein bißchen Intelligenz das Leben des Menschen verbessern kann, auf eine völlig unnatürliche Weise.

Würde jemand seine Schuhe aufgeben, weil die unnatürlich sind? Von ein paar Extremaußenseitern abgesehen (und anscheinend mehreren Allergiekranken, die das NICHT freiwillig tun) … niemand!

#18 |
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Altenpfleger

Aribert Deckers
Medizintechniker/in schrieb:

“Oh, dann gibt es selbstverständlich auch das Fliegende Spaghettimonster. Eine Kirche dafür existiert bereits. Und die Zahl der Anhänger wächst von Tag zu Tag.”

Sehen Sie Herr Deckers – genau das ist Ihre Masche: Sie polemisieren mit absolut unhaltbaren Vergleichen und wundern sich dann womöglich, dass Sie hier kaum auf Gegenliebe stoßen geschweige denn ernstgenommen werden.

Was Gott betrifft: Ich selbst bin Agnostiker. Lasse also die Frage offen, ob es Gott gibt oder nicht. Denn es gibt für pro und contra lediglich Indizien und keine Beweise. Ergo kann sich jeder darüber seine persönliche Meinung bilden. Eine MEINUNG (!!!) wohlgemerkt, die sich jeder wissenschaftlichen Beweisführung entzieht.

Allerdings muss ich einräumen – man vergebe mir die Ironie – dass ich seit Ihrem Auftreten in diversen Internet-Foren langsam geneigt bin, an die Existenz “fliegender Spaghettimonster” zu glauben.

#17 |
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“27.11.11 – 00:51
Tino Hennig
Altenpfleger/in

²Es gibt keinen Gott”

Das ist Ihre persönliche Meinung, Herr Deckers. Keine wissenschaftlich belegte Tatsache.”

Oh, dann gibt es selbstverständlich auch das Fliegende Spaghettimonster. Eine Kirche dafür existiert bereits. Und die Zahl der Anhänger wächst von Tag zu Tag.

http://www.venganza.org/

Und was Fieber betrifft: Es dient nicht der “Menschwerdung”, sondern ist eine reine Notwehrmaßnahme des Körpers, der nicht in der Lage ist, Antibiotika in ausreichender Chemie, Stärke und Menge zu produzieren.

#16 |
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Altenpfleger

²Es gibt keinen Gott”

Das ist Ihre persönliche Meinung, Herr Deckers. Keine wissenschaftlich belegte Tatsache.

Fieber ist de facto eine Immunreaktion und Fieber senkende Medikamente eine Behinderung körpereigener Abwehr. Nur in wenigen Ausnahmen (enorme kreislaufbelastung durch sehr hohes Fieber) macht Fiebersenkung Sinn.

#15 |
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“26.11.11 – 11:41
michael friedl
Arzt/Ärztin

Leiden lindern und heilen ist meine Aufgabe- nicht aus Gelegenheit und Besserwisserei dem lieben Gott und der Natur Unvollkommenheit zu unterstellen”

Es gibt keinen Gott. Aber es gibt Tote, wenn man von Wissenschaft keine Ahnung hat.

#14 |
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Leiden lindern und heilen ist meine Aufgabe- nicht aus Gelegenheit und Besserwisserei dem lieben Gott und der Natur Unvollkommenheit zu unterstellen bei der Schaffung der Möglichkeit zu erkranken. Es läßt auch außer acht, daß man nicht allein durch den Kontakt mit z.B. Viren erkrankt, sondern nur bei gleichzeitiger Disposition ( z.B. Windpocken erst mit 14 J, nach Aussage der Mutter vorher schon ca 10x in Kontakt mit Erkrankten gewesen).
Solange man die Frage nach dem Sinn der Lebenserscheinungen nicht stellt, hat man halt eine Meinung und vielleicht kein Problem mit ihr- oder man fängt an, alle zu bekämpfen, die etwas anders sehen als man selbst. Willkommen in der Welt von heute. Nur: führt uns unser Umgang mit unserem Wissen aus -oder immer tiefer in- die Krise?

#13 |
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Tippfehler. Sorry. Muß heißen:

Wenn ein Kind krank ist, ist das die Strafe für böse Taten in einem vorigen Leben. So jedenfalls bei den Anthroposophen, die Rudolf Steiner auch heute noch hochleben – und Kinder leiden lassen, weil der Arzt doch dem Karma auf keinen Fall ins Handwerk pfuschen darf… .
http://www.pharmamafia.com

#12 |
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“25.11.11 – 22:13
michael friedl
Arzt/Ärztin

Der Mensch ist von seiner Natur her gut ausgestattet: Kinder können bei entsprechender persönlicher Begleitung mit Fieber um 40,5 C- einzelne Kinder auch darüber- über Tage gut zurechtkommen- mit wahrnehmbarer Verbesserung vorher bestehender Probleme und einer verbesserten Krankheitsdisposition”

Ach ja, die Natur ist so gnädig und so gut. Wenn ein Kind krank ist, ist das die Strafe für böse Taten in einem vorigen Leben. So jedenfalls bei den Anthroposophen, die Rudolf Steiner auch heute noch hochleben – und Kinder leiden lassen, weil der Arzt doch dem Karma auf einen Fall ins Handwerk pfuschen darf… .
http://www.pharmamafia.com

Ach ja… und das habe ich auch entdeckt:
http://www.michaelfriedl.de/anthroposophie.html

Das habe ich auch entdeckt:

http://rudolfosteiner.wordpress.com/

[*quote*]
————————————-
Konferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924

(Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.)

Dr. Steiner:

Das Mädchen L. K. in der I.Klasse, da wird irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Innern.
Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefällt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten.
————————————-
[*/quote*]

Da werden Kinder geboren, die gar keine Menschen sind?

Ist es nicht merkwürdig, wie ausgerechnet KINDERärzte Anhänger der wirren Phantasien des geisteskranken Rudolf Steiner sein können…?

Zitat:

[*quote*]
——————————————————————
Egoistischer Erwerbssinn
-> Disposition zu Infektionskrankheiten im nächsten Leben
——————————————————————
[*/quote*]

“im nächsten Leben”!

Zitat:

[*quote*]
——————————————————————
Durchmachen von Infektionskrankheiten
-> überwiegendes Leben in schöner Umgebung im
nächsten Erdenleben.
——————————————————————
[*/quote*]

Krankheit ist erwünscht. Gibt Bonuspunkte “im nächsten Erdenleben”.

Man darf mit Fug und Recht sagen, daß Krankheit auch gefördert wird (siehe das Nicht-Impfen durch anthroposophische Ärzte).

Die Zitate sind übrigens aus einem Buch!
http://www.ariplex.com/ama/ama_ant2.htm

Noch ein Zitat daraus:

[*quote*]
——————————————————————
Gelingt es, die im Astralleib aus früheren Leben mitgebrachten karmischen Sympathien und Antipathien zu trennen von dem, was wir in diesem Leben von Mensch zu Mensch wahrnehmen und unmittelbar erleben,
——————————————————————
[*/quote*]

DAS wird Kindern angetan. Von Kinderärzten.

#11 |
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Der Mensch ist von seiner Natur her gut ausgestattet: Kinder können bei entsprechender persönlicher Begleitung mit Fieber um 40,5 C- einzelne Kinder auch darüber- über Tage gut zurechtkommen- mit wahrnehmbarer Verbesserung vorher bestehender Probleme und einer verbesserten Krankheitsdisposition (z.B. Heilung nach rezidivierenden Bronchitiden und Pneumonien mit 13 Antibiosen bis zum Alter von 2,5 J., lediglich mit Gabe eines homöopathischen Präparates).
40,3 C empfinde ich mittlerweile als völlig normale Temperatur bei Virusinfekten!
Fieber ist zunächst einmal eine autonome Reaktion auf einen Reiz zu seiner Bewältigung. Das kann ich respektieren und unterstützen! Meine Aufgabe sehe ich im Erkennen einer Überforderung des Kindes- z. B. Streßsymptome und nachlassende “Präsenz”- dann muß ich intervenieren, vorher nicht, oder bei Sorgen und Angst der Eltern. Auf Fiebersenkung verzichte ich in meiner kinderärztlichen Praxis problemlos- mit Unterstützung der Eltern.
Das, was wir im Studium an Komplikationen lernen,ist so (homöopathisch) behandelt sehr selten.
Selbstentwicklung sucht manchmal Herausforderungen, wenn wir uns darauf einlassen, wachsen wir auch!

Haben Sie Kinder, Herr Deckers?

#10 |
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Rettungsassistent

Mal ein paar andere Frage: Gibt es eigentlich “gutes” und “schlechtes” Fieber? Innerhalb welcher Temperaturgrenzen ist Fieber “normal” und nicht therapiebedürftig? Wann sollte Fieber keinesfalls und wann auf jeden Fall behandelt werden?

Ich freue mich auf Eure/Ihre Ansichten!

#9 |
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“25.11.11 – 14:34
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Nur weil es gerade “chic” ist, die Natur mit biochemischen Labormethoden zu beschreiben, hören Naturgesetze nicht auf, zu existieren.”

Warum ist es dann in gewissen Szenen chic, Naturgesetze zu ignorieren und weder Statistik noch einfachste Grundlagen der Biochemie zur Kenntnis zu nehmen?

Vielleicht ist dies eine Erklärung?:
http://www.journalist.is/evolutionary_plan.jpg

#8 |
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“25.11.11 – 09:19
dipl. med. Rainer Hansen
Arzt/Ärztin

Natürlich schadet es nicht zu wissen, wie es genau funktioniert. Aber:
“Indem man das Fieber bekämpft, arbeitet man der Natur direkt entgegen, denn das Fieber stellt nichts anderes als das Hauptmittel dar, mit dem die Natur die Eindringlinge in den menschlichen Organismus wieder hinauszuwerfen bestrebt ist.”
Dr. med Fr. Hissbach “Ärztlicher Hausschatz”Leipzig 1922 S. 109 ff.”

Warum wird immer wieder altes Gerümpel vom Schrottplatz der Geschichte geholt? Weil es sich so schön wohlig anfühlt, wenn die Altvorderen was ganz Tolles wissen?

#7 |
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dipl. med. Rainer Hansen
dipl. med. Rainer Hansen

Natürlich schadet es nicht zu wissen, wie es genau funktioniert. Aber:
“Indem man das Fieber bekämpft, arbeitet man der Natur direkt entgegen, denn das Fieber stellt nichts anderes als das Hauptmittel dar, mit dem die Natur die Eindringlinge in den menschlichen Organismus wieder hinauszuwerfen bestrebt ist.”
Dr. med Fr. Hissbach “Ärztlicher Hausschatz”Leipzig 1922 S. 109 ff.

#6 |
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“24.11.11 – 22:25
Renate FitzRoy
Medizinjournalist/in

Es geht doch darum, wann es sinnvoll ist, fiebersenkende Mittel einzusetzen, und so mancher, der bei einem grippalen Infekt gleich zu Aspirin oder Paracetamol greift, braucht länger, den Infekt zu überwinden, weil er durch die Fiebersenkung sein eigenes Immunsystem ausbremst.”

Das wäre ja einfach. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß – tief verankert in der deutschen Ärzteschaft – auch Anbeter des Fiebers sind, die behaupten, ein Kind werde Mensch erst durch Fieber, und die DESHALB zum Beispiel wollen, daß Kinder an Masern erkranken.

Wissenschaft ein einfach, doch das Leben ist kompliziert…

#5 |
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Medizinjournalistin

Es geht doch darum, wann es sinnvoll ist, fiebersenkende Mittel einzusetzen, und so mancher, der bei einem grippalen Infekt gleich zu Aspirin oder Paracetamol greift, braucht länger, den Infekt zu überwinden, weil er durch die Fiebersenkung sein eigenes Immunsystem ausbremst.

#4 |
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Ja und!? TROTZ dieser so tollen biologischen Abwehrwaffe sterben viele Menschen an Infektionen. Doch diese Infektionen lassen sich durch eine Impfung verhindern.

Will jetzt etwa jemand, nur damit der so tolle Anwehrmechanismus auch benutzt wird, mit Absicht krank werden oder (worauf es hinausläuft) seine Kinder absichtlich krank werden lassen?

Das ist geistig genauso bankrott wie sein Auto mit Tempo 100 gegen die Betonwand zu krachen, bloß um den Superrabatt der Werkstatt zu bekommen. Wobei es diesen Rabatt auch nur gibt, wenn man ohne Gurt fährt.

Über die Welt hinter den angeblich so weißen Kitteln:
http://www.pharmamafia.com

#3 |
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… aber eine Info die bei Weitem nicht bei allen Kollegen und schon gar nicht in der breiten Masse angekommen ist.

#2 |
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Dr. med. univ. Wien Karin Gerstung-Ottmann
Dr. med. univ. Wien Karin Gerstung-Ottmann

danke für die seit über 30 jahren bekannte info…

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