Tollwut: Die Letzten beißen die Hunde

30. Juni 2015
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In vielen Regionen Afrikas und Indiens übertragen Vierbeiner Rabies-Viren. Dabei wäre es nicht schwer, die Tollwut vor Ort auszurotten – ohne große Beträge. Westliche Länder dürfen sich nicht heraushalten. Ein Knackpunkt: Armutsassoziierte Erkrankungen erforschen sie kaum.

In Europa und Nordamerika ist Tollwut längst zur Randerscheinung geworden, mit Ausnahme von Fledermäusen. Zeitgleich berichten Ärzte aus Indien und aus Ländern südlich der Sahara von etlichen Fällen, ausgelöst durch Hundebisse. Genaue Zahlen fehlten bislang, da viele Länder selbst keine Daten erheben. Ihnen fehlen schlicht und ergreifend geeignete Infrastrukturen. Jetzt haben Forscher versucht, das Ausmaß zu quantifizieren.

Hohe Folgekosten für die Volkswirtschaft

Katie Hampson, Glasgow, wertete für ihre Studie unterschiedliche Quellen aus. Teams befragten Ärzte, Tierärzte und Labormediziner in den entsprechenden Gebieten. Damit gelang Hampson zumindest eine grobe Schätzung, wenn auch mit extremer Streuung. Jahr für Jahr sterben Extrapolationen zufolge 25.000 bis 159.200 Menschen an Tollwut. Felix Lankester, Pullman, spricht in einer Veröffentlichung von „mehr als 69.000 Opfern“ [Paywall]. Die meisten Todesfälle treten in Asien (59,6 Prozent) und Afrika (36,4 Prozent) auf. Überraschend: In Lateinamerika gilt Haiti als „Hot Spot“ – mit rund 70 Prozent aller Infektionen, bezogen auf die Region. Die Folgen sind fatal: In Summe führt Tollwut zum volkswirtschaftlichen Verlust von 3,7 Millionen Lebensjahren und zu Einbußen von 8,6 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Angesichts dieser gewaltigen Schadenssumme wären Kosten vernachlässigbar, um Hunde konsequent zu impfen, schreibt Katie Hampson weiter. Postexpositionsprophylaxen gehen deutlich mehr in das Geld, von der mangelhaften Verfügbarkeit geeigneter Vakzine abgesehen. Ohne vorherige beziehungsweise postexpositionelle Impfung führt die Infektion mit wenigen Ausnahmen innerhalb von 15 bis 90 Tagen zum Tode.

Vakzine für die Welt

Lankester schlägt in die gleiche Kerbe: Meistens infizieren sich Patienten bei Hunden mit dem tödlichen Virus. Rein statistisch gelten Haushunde als größtes Risiko, vor allem bei hoher Populationsdichte wie in manchen afrikanischen Ländern. Sie übertragen das Virus auf bis zu zwei andere Lebewesen, Menschen eingeschlossen, bis sie selbst zugrunde gehen. Genau hier müssten Gesundheitsbehörden und NGOs ansetzen, lautet die Forderung. Erst an nachrangiger Stelle nennen Wissenschaftler streunende Artgenossen, gefolgt von Wildtieren. Mehrere Staaten haben Massenimpfungen für Haushunde initiiert. In Südafrika, Tansania, Zimbabwe, und im Tschad sind weniger als elf Prozent aller Tiere herrenlos. Vor diesem Hintergrund lassen sich Durchimpfungsraten von 70 Prozent realisieren – mit 100 US-Dollar pro Quadratkilometer. Die Wahrscheinlichkeit eines Tollwut-Ausbruchs geht unter diesen Voraussetzungen gegen null Prozent. Dass Ärzte, Tierärzte und Behörden gemeinsam die Tollwut ausrotten können, zeigt sich besonders deutlich in einigen Gebieten Lateinamerikas. Hier gelang es, Erkrankungsfälle bei Hunden um 99 Prozent zu verringern. Nachhaltige Konzepte stoßen bei manchen Politikern vor Ort aber auf Skepsis. Einmal mehr reagieren sie auf Probleme anstatt zu agieren. Bestes Beispiel: Aufgrund mangelhafter Quarantänebestimmungen gelangte ein tollwütiger Hund im Jahr 2008 nach Bali. Er infizierte weitere Tiere, und eine Lawine kam ins Rollen. Die Folge: schätzungsweise 130 Todesfälle. Erst im April 2015 haben sich Behörden aufgerafft, Hunde konsequent zu impfen. Ob sich Tollwut nur durch Vakzine kontrollieren lässt, ist eine andere Frage.

Außen vor statt mit dabei

In diesem Zusammenhang wird Kritik an pharmazeutischen Herstellern laut. Seltene Krankheiten stehen auf der Prioritätenliste ganz weit unten. Bei Tollwut werden in regelmäßigen Abständen die Impfstoffe knapp, zuletzt im Februar. Es fehlen Schnelltests, aber auch Pharmakotherapien. Unmittelbar nach einer Exposition gelingt es Ärzten derzeit nicht, virale Infektionen nachzuweisen oder auszuschließen. Wohin mangelndes Interesse an vernachlässigten Erkrankungen führt, musste die internationale Staatengemeinschaft bei Ebola am eigenen Leibe spüren. Ärzte ohne Grenzen Deutschland kritisiert die teils überhöhten Preise für Impfstoffe. Gleichzeitig werden Schwachstellen angeprangert. „Ebola hat das Versagen der Welt bei der globalen Gesundheitsforschung drastisch offen gelegt“, erklärt Philipp Frisch von Ärzte ohne Grenzen. „Und auch über Ebola hinaus sind unsere Teams oft hilflos, weil wirksame, angepasste und bezahlbare Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika fehlen.“ Experten aus mehreren Ländern schlagen deshalb einen international aufgestellten Innovations- und Forschungsfonds vor, finanziert über den Haushalt aller G7-Staaten. Ihre Idee: von der Regierung unterstützte Produktentwicklungspartnerschaften zwischen Forschungsinstituten, Stiftungen und Herstellern. Jetzt müssen Staats- und Regierungschefs Farbe bekennen.

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31 Kommentare:

Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#31 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#30 |
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Arzt
Arzt

@Theoretiker, Tollwut, einmal ausgebrochen, ist für den Mensch IMMER tödlich.
In Deutschland wird der Virus auch durch Fledermäuse übertragen,
so dass manche meinen, das geht auch durch die Luft, was ich aber nicht glaube, denn so ein flatterndes Geschöpf im Dunklen erschreckt den Mensch, der dabei einen winzigen Biss gar nicht bemerkt.

#29 |
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Arzt
Arzt

Frau Richter, ich meine nicht die wertvollen Blindenhunde, Lavinen-Hunde etc., sondern die hobby-Hundebesitzer. Ab einer gewissen Größe sind sie schlicht eine “Waffe”, insbesondere wenn man ihnen die natürlich Beißhemmung abtrainiert hat. Wachhunde an der Kette ist auch schon ein bischen Tierquälerei.
Ich habe auf Spaziergängen mit meinem Hund Hundebesitzer(innen) mit großen Hunden gesehen, die nicht den geringsten Einfluss auf ihr Tier hatten.
Ein Schäferhund hat mal meinen eigenen Hund wütend angegriffen. Ich hab den Besitzer laut aufgefordert einzugreifen, was den Hund nicht im Geringsten interessierte, danach bin ich selbst eingeschritten und hab die SOFORT getrennt, denn meiner war der Stärkere und hätte ihn ernsthaft verletzen können.
Hundehaltung erfordert daher Verantwortung.
Ich habe selbst einen bildschönen Pyrinäenberghund mit ca. 8 Jahren einschläfern lassen weil er plötzlich anfing bissig zu werden, in der eigenen Familie erst eine Tochter, die nur etwas unsicher war, dann die Mutter, die ihn groß gezogen hatte.
Das kann vorkommen, vielleicht ein Hirntumor?
Die ganze Familie trauerte 2 Jahre, bis man sich entschließen konnte einen neuen Hund zuzulegen. Das war dann ein (charakterlicher) Volltreffer.

#28 |
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Theoretiker
Theoretiker

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#27 |
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Richter
Richter

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#26 |
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Mitarbeiter von DocCheck

Liebe Leser,

nochmals der Hinweis, dass die Kommentare nicht der Ort für die ausschweifende Schilderung von Einzelschicksalen sind, sondern dem sachlichen und themenbezogenen Austausch dienen.

Ihre DocCheck News Redaktion

#25 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#24 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#23 |
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@Chirurg
@Chirurg

Der “Haushund” in Deutschland ist wie oben völlig richtig beschrieben, die häufigste Quelle von Hundebissen, mit Abstand Nr.1 der Deutsche Schäferhund, sollte man schon wissen, charakterlich schon ein bischen “überzüchtet”, ich hoffe, ich werde jetzt nicht erschlagen. Wer in den vielen Clubs (beim Training) mal zugesehen hat, weis, dass der Hund von Natur aus den Mensch NICHT angreift, man muss es ihm regelrecht mit Gewalt beibringen. Ich halte das für falsch, diese “Sitte” sollte als “hobby” nicht mehr gepflegt werden.

#22 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#21 |
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DocCheck News Redaktion
DocCheck News Redaktion

Liebe Leser,

vielen Dank für Ihre zahlreichen Kommentare.

Bitte beachten Sie in Ihren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutieren Sie sachlich und themenbezogen. Nehmen Sie zudem von zu ausführlichen Schilderungen zu Einzelschicksalen Abstand.

Ihre DocCheck News Redaktion

#20 |
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Dr. med. Walter Müller
Dr. med. Walter Müller

Es wäre schön, wenn die Kommentatoren , die Mindeststandards des Anstands nicht verletzten. Es können nicht alle alles wissen und auch Irrtümer sind menschlich.
Die Tatsachen sind interessant aber auch bekannt.
Da viele Menschen in exotische Länder reisen, nach dem Motto je wilder das Kurdistan desto besser, sollten sie sich zu allererst schützen.
Da diverse große und kleine Reiseunternehmen ihr Geld mit dem Urlaub anderer verdienen, könnte die Reiseunternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit etwas für die Umwelt und die Menschen vor Ort und gleichzeitig etwas für ihre Kunden unternehmen. Mit einer Initiative vor Ort Impfungen initieren. Tue gutes und rede darüber, ist für Werbung besser als die x-te Badenixe am Pool.
Es wäre eine bessere Alternative als für den Regenwald Bier zu trinken, wofür Herr Jauch mal geworben hat.

#19 |
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Chirurg
Chirurg

@Dietlinde Richter, Sie sind ein mutiger Mensch, Kompliment! Ich bin auch schon von einem Hund in Deutschland (als Kind) in den Oberschenkel gebissen worden, obwohl ich Hunde liebe. Er hat los gelassen weil ich ihn mit meinen beiden bloßen Händen erwürgt (erstickt) habe, das ist mit Abstand am wirksamsten und auch für eine Frau möglich, weil er seinen Hals ja geradezu anbietet.
Die Narben sieht man auch heute noch, eine davon hat übrigens eine oberflächliche Spätkanzerose der Haut entwickelt.
Seitdem halte ich möglichst körperlichen Abstand und nehme immer einen kräftigen Stock oder ähnliches wenn möglich. Der aggressive Hund auch ohne Tollwut sieht dann eher den Stock als Feind nicht den Mensch der ihn hält.
Das mit der Amputation ist allerdings Quatsch und nur bei unsachlicher (oder keiner) chirurgischen Wundversorgung denkbar z.B. bei Gasbrand.
Oberste Regel seit Friedrich um 1900 ist: NICHT zunähen.

Im übrigen ist die Vorstellung, man könnte Tollwut ausrotten schon fast lächerlich. Das geht auch nicht in Deutschland, siehe #1.

Bei “Haushunden” ist meine persönliche Erfahrung, dass Hunde, abgesehen von ihrem “Wachinstinkt” gegen Eindringlinge aggressiv werden, wenn Sie selbst Angst haben. Von dieser Angst darf man sich nicht anstecken lassen und das muss man ihm durch Körpersignale und Stimme zeigen.
Das Tollwutvirus wandert bei Infektion entlang des Nervengewebes in Richtung Gehirn, deshalb hat man Zeit genug zu impfen, auch noch nach dem Biss. Und die Inkubationszeit ist um so kürzer, je näher der Biss am Kopf ist.
Daher lieber Fuß (Treten), als an den Hals springen lassen, was “Killer” bevorzugen.
Trotzdem sollte auch ein großer Hunde in Deutschland, der beißt, getötet werden, egal ob er Tollwut hat oder nicht.
Ich weis als Chirurg, da ich gelegentlich selbst solche Wundversorgungen gemacht habe, dass das oft nicht gemacht wird, wofür ich kein Verständnis habe.

#18 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

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#17 |
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Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Endlich mal ein Beitrag, der auch mal über den Tellerrand schaut, und sich nicht nur mit europäischen beziehungsweise Wohlstands-Problemen auseinandersetzt!
Ich sehe zwar auch die Engpassproblematik der Impfherstelluing, aber es geht hier doch um den sinnvollen Wunsch der Ausrottung dieser Erkrankung, die man erreicht, indem man die Tiere alle durchimpft oder gar Gefahrenquellen (siehe weiter unten in der Diskusion auch durchaus eliminiert (nein, ich möchte auch nicht von einem Hunderudel angegriffen werden, und herrenlose Hunde tun sich ja schon auf ländlichen Gebieten in Europa zusammen! Die haben auch schon Tiere zu Tode gehetzt, selbst gesehen!!! Zum Glück waren es nur Tiere!). Und diese “Durchimfung” der Überträger kann man ja wohl planen, oder?

#16 |
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Dr. Christoph Truckenbrodt
Dr. Christoph Truckenbrodt

Und das Beste daran ist, daß sich die Lehrstuhlinhaberin der Med. Kleintierklinik der LMU München ( katrin hartmann) in Fortbildungen hinstellt und meint die Tollwutimpfung für Hund und Katze sei ja überflüssig. Sic!

#15 |
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Dr. rer. nat. Corinna Franz
Dr. rer. nat. Corinna Franz

“In Europa und Nordamerika ist Tollwut längst zur Randerscheinung geworden…”
Der Rand Europas an dem die Tollwut deutlich erscheint ist der östliche und südöstliche Rand.
Jedes Jahr erkranken in Ost- und Südosteuropa Menschen, die sich vor Ort anstecken. Hohe Erkrankungszahlen bei Haus- und Wildtieren (einige tausend werden pro Jahr gemeldet) sind die Ursache. Betroffen sind beispielsweise Weißrussland, Ukraine, Russland, Rumänien, der Balkan, Türkei und neuerdings auch der Norden Griechenlands.
In Mittel- und Westeuropa gibt es tatsächlich seit Jahren keine Todesfälle bei Menschen durch Ansteckung im Heimatland. Die einzelnen Todesfälle in dieser Region betrafen in den letzten Jahren immer Reisende, die sich in den hochendemischen Ländern angesteckt hatten. Trotzdem gibt es auch in den meisten westlichen Ländern noch Tollwutfälle bei Wild- oder Haustieren. Tendenz zur Zeit steigend.
Im Vergleich zu den hochendemischen Regionen von Afrika und Asien ist Europa tatsächlich nur gering belastet. Aber frei von Tollwut ist es nicht.
Wer sich genau dafür interessiert, kann die Daten des Friedrich-Löffler-Institutes (WHO-Kollaborationszentrum für Rabies) abfragen: http://www.who-rabies-bulletin.org/Queries/Surveillance.aspx

#14 |
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Die Verknüpfung der Aussagen “Seltene Krankheiten stehen auf der Prioritätenliste ganz weit unten.” und “Bei Tollwut werden in regelmäßigen Abständen die Impfstoffe knapp, zuletzt im Februar.” ist so nicht korrekt.
Abgesehen davon, dass man der Pharmaindustrie gerade vorwirft sich mit teuren Medikamenten für seltene Erkrankungen sich die Taschen zu füllen (womit Aussage 1 falsch wäre. Man muss sich also mal entscheiden :)), liegt das Problem mit der Verfügbarkeit des Tollwutimpfstoffes wo anders.
Seine Produktion ist sehr, sehr zeitaufwenig (wir reden hier von Monaten pro Batch). Wenn in der Qualitätssicherung eine Abweichung festgestellt wird, dann kann es sein das das ganze Batch verworfen werden muss und man bei Null wieder anfängt. Zudem gibt es immer wieder unerwartete Nachfragepeaks (z.B. irgendwer zieht mal gerade wieder in den Krieg) die man eben nicht durch kurzzeitiges hochfahren der Produktion kompensieren kann (weil eben monatelange Produktion). DIe Produktionskapazitäten vorzuhalten wäre aber unwirtschaftlich. Auf Vorrat kann man auch wenig produzieren, weil die Haltbarkeit des Impfstoffes auch sehr begrenzt ist.

Ach ja, ich arbeite für die Pharmaindustrie und war/bin in beiden Bereichen aktiv (gewesen) – falls wieder jemand glaubt damit etwas enthüllen zu können.

#13 |
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Richter
Richter

@ Christine Wolf
und fuer andere mit scheuklappen die noch nie den Fuss in die welt gesetzt haben
von global citizen,
die von solchen hunden rudel attackiert wurde und ganz schlecht gebissen wurde…300 menschen am Tag werden allein auf der kl Insel Bali gebissen
wenn man wunde nicht richtig ausspuelt kann das schlecht ausgehen, abgesehen von tollwut

fyi Frau Wolf
hundenatur ist in packs zu leben (ausser dt schosshunde ) und zu jagen wenn kein besitzer sie fuettert–wenn Sie wirklich tieraerztin sind dann fahren Sie mal hin zu helfen, aber posten sie nicht so einen unsinn.

https://www.youtube.com/watch?v=h4MMS5_HOq4

#12 |
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Richter
Richter

Bali targets stray dogs as 65 people die from rabies

http://www.independent.co.uk/news/world/australasia/bali-targets-stray-dogs-as-65-people-die-from-rabies-2017906.html

Authorities vow to control rapid spread of disease

BY ROGER MAYNARD IN SYDNEY Sunday 04 July 2010

And in Bali, where nearly half a million stray and mangey dogs scavenge for food, that is not a pleasant thought.
Tourists won’t be far from the dogs that often roam the beaches, towns and villages in packs!
The dogs are everywhere, running, chasing, barking and guarding their patches.
Bali’s dog population is facing a new crisis which is posing an equal threat to humans. In recent days, another two people died from an outbreak of rabies on the island, bringing the death toll to 65 since the first case was reported in 2008.
At Bali’s Sanglah Hospital they deal with about 300 dog bites a day! Each victim is given an anti-rabies injection, which is placing a strain on vaccine stocks and resources. In the countryside, local people who are bitten by a suspect dog cannot always afford the treatment. In a society where the average wage is little more than £30 a month, many bite victims prefer to take a chance.
This year more than 2.5 million holidaymakers, including more than 80,000 from Britain, are expected to sample Bali. Yet they will never be far from the poverty which envelops the island. Nor will they be far from the dogs that often roam the beaches, towns and villages in packs.
The dogs are everywhere, running, chasing, barking and guarding their patches. The Balinese are largely unperturbed by the nightly howling. They believe the dogs are trying to redeem themselves in their new incarnation by trying to frighten away witches and evil spirits.

However, the rabies threat is being taken more seriously. Balinese authorities have launched a door-to-door information campaign aimed at

#11 |
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Richter
Richter

@ Christina Wolf
vergreifen Sie sich nicht im Ton.
Sie sind sicher keine Tieraertzin, denn mit Tollwut haben Sie gar keine Erfahrung. Und mir zu unterstellen, ich haette meinen Hundebiss erfunden.
Wissen Sie was ueberhaupt was Rabipur ist?
Stray dogs leben in Bali in Rudeln, fliegen Sie mal hin, dann sehen Sie es selber, anstelle hier so unkompetent zu posten, und natuerlich sind auch infizierte Hunde dabei, das Rudel jagt Huehner bei farmern. Gehen Sie mal in die Naehe eines solchen Rudels, Sie “Fachfrau mit Erfahrung.”

In Asien sehen Sie dann auch diese Faelle im Krankenhaus

https://www.youtube.com/watch?v=0-GSx1ENgJA

https://www.youtube.com/watch?v=6192dpgJKAA

Ich war jahrelang dort und in der Pharmabranche.
MfG Richter

“@Dietlinde Richter: sie reden Blödsinn. Tut mir leid, aber das muss ich so hart sagen. Tollwuterkrankte Hunde KÖNNEN nicht im Rudel jagen. Doccheck ist für Fachleute nicht für wichtigtuerische Laien, die sich etwas ausdenken.”

#7 | 30. Juni 2015 um 20:50

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Richter
Richter

@Christina Wolf, natuerlich jagen Balihunde im Rudel, in country side. Sie waren nicht dort, weder in Thaibeaches, Indien, Tibet? Viele haben Tollwut. Check facts. wenn der hund tollwut hat und die ausbricht dann laehmungen, aber viele haben tollwut und sind noch aktiv. man merkt dass ihr in D. keine ahnung von tollwut habt da hier ausgerottet. bzw. Sind Sie wirklich Tieraerztin? Ich war 2 Monate dort und habe videos aber ein bissle online lesen hilft auch schon.

On average, more than 4,000 people a month were bitten by dogs on Bali, an island of 4 million people, from 2010 to 2012, according to the U.N. Food and Agriculture Organization. While few of the dogs are rabid, it is not always possible to know whether one that bites is, so treatment is usually prescribed. If not treated immediately, people can die of rabies.

Bali health workers catch street dogs for vaccination in Denpasar on October 29, 2010. SONNY TUMBELAKA/AFP/Getty

The governor first called on the public to kill street dogs in 2008, after rabies appeared on this island.
He did so again last July, complaining about the expense of the vaccines and noting that dog owners were violating the law by letting their pets run free.
“There is no need to catch them – put them in a shelter or something,” he said then, according to The Jakarta Post. “Just cull them. It is the dog owners’ fault for letting their dogs stray.” etc etc es gibt 1oote artikel davon nicht nur auf Peta.

#9 |
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Gast
Gast

Interessanterweise betrifft das Grundproblem von Tollwut auch immer noch westliche Industriestaaten. Obwohl in diesen das “Zusammenleben” von Mensch und Tier nicht derart “eng” bzw. das Herumstreunen von infizierten Haustieren seltener ist, und damit das Risiko einer möglichen Infizierung eben gering.
Ich wohne in New York, und in diesem US-Bundesstaat ist Tollwut bei den hier sehr verbreiteten Waschbären und Kojoten nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem. Sogar mitten im Central Park von NYC sollen die dort “wild lebenden” Waschbären zu einem hohen zweistelligen Prozentsatz mit dem Tollwutvirus infiziert sein. Bislang habe ich nicht mitbekommen, dass seitens der zuständigen Behörden – wie es vor 25-30 Jahren in Deutschland mit gutem Ergebnis getan wurde – weitläufig sog. Impfköder ausgelegt werden, um dieses Risiko auch innerhalb der wildlebenden Tierpopulationen zu mindern, und nicht nur bei der Impfung der Haustiere anzusetzen.

#8 |
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@Dietlinde Richter: sie reden Blödsinn. Tut mir leid, aber das muss ich so hart sagen. Tollwuterkrankte Hunde KÖNNEN nicht im Rudel jagen. Doccheck ist für Fachleute nicht für wichtigtuerische Laien, die sich etwas ausdenken.

#7 |
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Gast
Gast

Ich kann mir schon vorstellen, dass es den Länder grosse Schwierigkeiten bereitet die Tollwut gänzlich auszurotten.
Auch das es in diesen Ländern an Impfstoffen mangelt.
Was ich schwerlich verstehe, dass immer noch unzählige Touristen diese Länder ohne bereisen ohne sich Gedanken über Tollwut zu machen.
Eine Reisenimpfberatung kostet ja Geld und der Impfschutz muss in D immer noch privat bezahlt werden..

#6 |
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Dr. med. vet. Oliver Dietrich
Dr. med. vet. Oliver Dietrich

Eine Infektion mit dem Genotyp 1 führt nicht “mit wenigen Ausnahmen”, sondern IMMER zum Tod. Die zitierte, erfolgreiche Therapie nach Infektion mit einem Fledermaus-Genotyp ist da nicht relevant.
Nebenbei bemerkt: Tollwut (oder besser gesagt eine Toolwutgefahr) ist längst auch wieder in Deutschland ein Thema. Schuld sind illegale Importe von jungen Hunden aus Ost- und Südosteuropa, mit denen ich regelmäßig zu tun habe. Die armen Welpen landen dann für 3 oder 4 Monate in Quarantäne, wo sie beim geringsten Verdacht euthanasiert werden müssen. Zudem macht die Quarantäne eine normale Sozialisierung der Hunde unmöglich.

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Dr. Gabriele Eisenbarth
Dr. Gabriele Eisenbarth

# 2
Wer in solche Länder fährt, sollte selbst Vorsorge für sich treffen…
Eine gültige Tollwutimpfung wäre schon angeraten.

#4 |
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Thomas Krekel
Thomas Krekel

T. Krekel
Hallo, was für einen Schwachsinn muss ich da wieder lesen. Die G 7 Staaten sollen die Tollwut bekämpfen!!!! Sonst noch Probleme auf der Welt??? Wer soll hier Farbe bekennen??? Gerade die Asiatischen Staaten haben genug Geld um das Problem anzugehen.Nur geht es diesen am A……. vorbei. Und wer dorthin reist der soll doch selber sehen wie er klarkommt!!!!! Und nun noch Haiti—wissen Sie wie dort mit Tieren umgegangen wird?????

#3 |
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Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

Unsinn ist es die strassenhunde impfen zu lassen. Die vermehrung muss gestoppt werden. Die 100 fache vermehrung dieser hunde die wild auf strassen und ohne besitzer rumlaufen. in thailand werden sie NACH der touristen saison erschossen, denn die touris setzen sich fuer animal proction ein. in bali gibt es ganz ganz viele tollwutfaelle, ich sah die hunde wild in gruppen wie woelfe durch die insel ziehen, die bauern sagten sie reissen huehner. ich selber wurde von 9 hunden anfallen und trotz kampf mit tasche sie anschlug hatte die den halben uneterschennkel aufgerissen–indische anti tollwut spritzen 14 in den bauch erhalten bis ich nach dehli zur dt botschaftsarzt reiste und dann rabipur spritzen lies da von der ind. spritze nach biss einige kinder erblindet waren. also hundepopulation konrollieren…strassenhunde vermehren sich zu zig 1000 und laufen frei rum, voller andere krankheiten.
selber gebissen worden, alle treatments in Indien vor ort gemacht, hund wurde nicht erschossen!! da hindu dorf, man toetet nicht. alle anderen 9 hunde waren jeden tag an selber piazza–ich musste sollte beobachten welcher nun schaum vor dem fang=maul bekommt. da sah ich einer frass ein abgetriebenes totes kind, baby in dem abfallkanal..diese muessen weg, diese message brauchen die tierschuetzer denn in bali wurde tollwut nicht aus Java&co eingeschleppt denn in Bali gab es seit immer schon tollwut. und die hunde attackieren auch. touris riechen anders als einheimische.

#2 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr @ Michael van den Heuvel Tollwut ist eine Zoonose, die auch in Deutschland ENDEMISCH ist, wie wollen Sie das bei Wildtieren “ausrotten”? Dazu gehören neben den 4-Beinern auch Fledermäuse.
Hier ist übrigens eine prophylaktische Impfung bei Menschen NICHT zu empfehlen (bei Haustieren schon).
Eine Risikoabwägung.

#1 |
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