HIV: Spenden-Safari in Afrika

1. Dezember 2011
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Die HIV-Bekämpfung in Afrika ist auch ein Wettstreit um den besten Einsatz von Fördermitteln. Von Big Pharma bis Big Gates sind alle vor Ort und verteilen Geld in großen Mengen. Erfolge stellen sich dort ein, wo jeder seine Nische findet – und vor allem die Machthaber mitziehen.

Die Meldung ist brandaktuell: Um 21 Prozent hat die globale Rate an HIV-Neuinfektionen seit 1997 abgenommen, berichtet UNAIDS im Vorfeld des diesjährigen Welt-AIDS-Tags am 1. Dezember. Selbst in Afrika südlich der Sahara, wo 68 Prozent aller HIV-Infizierten leben und 70 Prozent aller Neuinfektionen auftreten, sind die Infektionsraten seit 1997 um 26 Prozent zurückgegangen. Dass diese wichtige erste Hürde beim globalen Kampf gegen HIV genommen werden konnte, verdankt sich einer Reihe von Faktoren. Genannt werden an erster Stelle meist die erheblichen Fördermittel, die seit einigen Jahren in die AIDS-Bekämpfung speziell in Afrika fließen. Nicht unterschätzt werden darf aber auch die Bedeutung der nationalen Regierungen.

Kampf gegen HIV: Medikamente sind nicht alles

Gut studieren lässt sich das in Tansania. Das Land hat, rein numerisch, die vierthöchste Zahl an HIV-Infizierten weltweit. Weil es ein großes Land ist, spiegelt sich das allerdings nicht so sehr in der durchschnittlichen Prävalenz wider, die für die Gesamtbevölkerung mit drei bis vier Prozent und für die Erwachsenen mit rund sechs Prozent angegeben wird. Da liegen andere, kleine Länder in Afrika weit höher. Das wirklich brennende Problem in Tansania sind Regionen wie jene ganz im Norden um den Victoriasee herum oder auch einige arme Provinzen in der Nähe der Metropole Dar-es-Salaam, wo die Quoten teilweise deutlich zweistellig sind.

Tansania versuchte die HIV-Epidemie lange Zeit auszusitzen: Erst im Jahr 2007, ein Vierteljahrhundert nach der Entdeckung des Virus, hat die Regierung eine nationale Anti-HIV-Strategie ausgerufen. Zuvor waren antiretrovirale Medikamente oft nur schwer zu bekommen. Und selbst für die HIV-Tests mussten Betroffene häufig zumindest anteilig selbst bezahlen. Seit 2007 ist das anders: „Es gibt allein am westlichen Victoriasee über 50 Care-and-Treatment-Center“, sagt Dr. Jonathan Stephen von der in dem Dorf Bukoba am Westufer des Victoriasees agierenden, tansanischen Nichtregierungsorganisation TADEPA, die mit mobilen Diagnose- und Beratungsteams durch die Fischerdörfer der Region zieht und dort HIV-Infizierte identifiziert und Präventionsarbeit leistet.

Die Care-and-Treatment-Center überziehen das ganze Land. Sie bilden das Rückgrat der nationalen Therapieinfrastruktur. Dort erhält jeder HIV-Infizierte antiretrovirale Kombinationstherapien kostenlos. Auch die diversen HIV-Schnelltests sind im ganzen Land kostenfrei verfügbar. Möglich wird das durch die ganz großen Fische der Förderlandschaft. Organisationen wie die Gates Foundation und der Global Fund geben nicht nur Geld für Medikamente, sondern gehen teilweise selbst Partnerschaften mit „Big Pharma“ oder „Big Diagnostikindustrie“ ein, oder sie verhandeln direkt unter Einbeziehung der jeweiligen Regierungen regionale Budgets. Die Konsequenz: „Medikamente sind heute nicht mehr das Problem“, so Stephen.

Empower your granny!

Ein Problem bekamen dagegen vor einigen Jahren zahlreiche kleinere Förderinitiativen, die sich plötzlich neu orientieren mussten. Die Initiative Secure-the-Future der Bristol-Myers-Squibb Foundation beispielsweise startete in Afrika schon in den 90er Jahren mit Anti-AIDS-Projekten. Ausgestattet mit einem Basiskapital von 150 Millionen Euro rutschte man in eine Art Identitätskrise, als Bill Gates und Global Fund plötzlich zig Milliarden ins südliche Afrika schippten. „Wir mussten uns neu orientieren“, sagt Phangi Mtshali Manciya, Direktorin der Stiftung. Aussichtslos war das nicht. Denn mit Geld allein lässt sich das HIV-Problem in Afrika nicht lösen. Wie einige andere Förderorganisationen konzentriert sich die BMSF seit einigen Jahren schwerpunktmäßig auf soziale, gemeindenahe Projekte, sei es bei der Versorgung von Kindern, die durch HIV ihre Eltern verloren haben, oder bei der Organisation von mobilen Diagnose- und Beratungsnetzwerken wie TADEPA.

Wie das konkret aussieht, lässt sich in der Region Kibaha studieren, anderthalb Autostunden nordwestlich der Küstenmetropole Dar-es-Salaam. Wer dort umher fährt, der findet teilweise Dörfer, in denen die Hälfte der Kinder durch HIV ihre Eltern verloren hat. Auf den Dorfplätzen geht es lebhaft und fröhlich zu wie so oft in Afrika. Erst bei etwas genauerem Hinsehen wird klar, dass die mittlere Generation weitgehend fehlt oder zumindest stark ausgedünnt ist.

Kampf gegen HIV bedeutet in so einer Konstellation zweierlei. Zum einen müssen die verbliebenen Erwachsenen dabei unterstützt werden, für den Lebensunterhalt von sich und den Kindern zu sorgen, unabhängig davon, ob es ihre eigenen sind oder nicht. Im Rahmen des Secure-the-Future-Programms wurden deswegen allein in der Region Kibaha 45 Großmuttergruppen mit über 700 Großmüttern aufgebaut, denen handwerkliche und landwirtschaftliche Fertigkeiten vermittelt werden und die von der Stiftung auch anderweitig, beispielsweise mit Traktoren, unterstützt werden.

Mikrokredite für HIV-Waisen

Zum anderen müssen die Kinder sehr viel früher sehr viel selbständiger werden als „normal“. Nicht irgendwie selbständig, sondern so, dass sie möglichst ihre Schulausbildung durchziehen. Auch in diesem Punkt geht man in Kibaha innovative Wege: Aufgebaut werden Mikrokreditprogramme, die die Kinder und Jugendlichen selbst organisieren. Das sieht so aus: Einmal die Woche treffen sich Anteilseigner, ausschließlich Kinder, und zahlen den Wochenbeitrag von 200 tansanischen Schilling, etwa 10 Euro-Cent, ein. Durch den regelmäßigen Beitrag erwerben die Anteilseigner das Recht, bei Bedarf Mikrokredite zu beantragen, die von dem dreiköpfigen „Direktorium“ – drei Mädchen im Teenager-Alter – vergeben werden. Die Kredite werden in aller Regel für Schulmaterialien beantragt und haben eine Pauschalverzinsung von zwei Prozent. Wer also 10.000 Schilling braucht, bekommt 9.800 ausgehändigt.

Wird in einer Sitzung einmal nicht das gesamte eingesammelte Kapital in Form von Mikrokrediten wieder ausgegeben, kommt der Rest in eine Kasse mit drei Schlössern. Nur wenn alle drei „Bankdirektorinnen“ ihr jeweiliges Schloss öffnen, ist das Geld zugänglich. Das Ziel ist klar: Es wird ein Kapitalpool geschaffen, der dem Zugriff der Erwachsenen komplett entzogen ist. Das Geld erlaubt es den Kindern, sich gegenseitig zu unterstützen, um eine einigermaßen reibungslose Schullaufbahn zu absolvieren. Die ersten derartigen Projekte waren so erfolgreich, dass es mittlerweile allein in der Region Kibaha über 100 solcher kindergesteuerter Mikrokredit-Genossenschaften gibt. Quasi nebenbei können solche Strukturen dann auch genutzt werden, um Aufklärungsarbeit in Sachen HIV zu leisten und damit zu verhindern, dass dieser Generation dasselbe Schicksal widerfährt wie ihren Eltern.

31 Wertungen (4.52 ø)
Medizin

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18 Kommentare:

Thomas Jürgens
Thomas Jürgens

Bin sehr froh, dass ich sie anregen konnte, Ihren Standpunkt nochmals kritisch zu hinterfragen. Da haben sie Herrn Duisberg eindeutig etwas voraus.
Ich hatte meinen Ärger über diesen Menschen bis gestern schon längst vergessen gehabt und dachte ( und hatte gehofft), man hat die “Akte Duisberg” schon längste ins Archiv gelegt. Die Zeit meines PJ in Südafrika war ja auch die Zeit der grossen Kontroverse dort in denen die Regierung unter Mbeki Menschen die Therapie vorenthalten hat. Und speziell Herr Duisberg war spätestens seitdem eine “persona non grata” in den meisten Kliniken dort, da er einer der Hauptberater war, auf denen sich Mbeki gestützt hatte und mein Unmut über diesen Menschen rührt sicher aus dieser Zeit. Bitte daher meinen “Frust” zu entschuldigen.
Dabei ist mir auch wieder die “Durban-Declaration” eingefallen. Habe die Ausgabe der “Nature” noch irgendwo in einer Kiste, aber dank Internet geht es ja auch einfacher:

http://www.nature.com/nature/journal/v406/n6791/full/406015a0.html

Ich glaube die Deklaration ist im übrigen von einem guten Dutzend Nobelpreisträgern unterschrieben worden, neben einigen hundert anderen Wissenschaftlern.

Hab spontan eben auch noch mal Herrn Duisberg in Google gesucht. Es gibt ihn tatsächlich immer noch. Seine Homepage wird mit einem Zitat von Albert Einstein eingeleitet…was eigentlich schon alles sagt. Weiter unten bietet er dann sei Buch zum Verkauf an und folgendes:

“You can show your support by contributing a tax deductible donation to help support Prof. Duesberg’s lab at the University of California Berkeley.”

Ein echter Robin Hood ;-)

Verabschiede mich damit auch wieder aus den DocCheck Foren. Bin aus vielen Gründen eigentlich gar kein Fan des Medium “Forum” und ärger mich schon fast darüber, hier eingestiegen zu sein und versteh gar nicht, wie ich mich hab hier reinziehen lassen…wird wohl doch der alte Ärger gewesen sein.

Alles Gute !

#18 |
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Altenpfleger

@ Nr. 15

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Fühle mich dazu angeregt, der Sache noch einmal auf den Grund zu gehen. Mit allem gebotenen Misstrauen …

#17 |
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“05.12.11 – 17:15
Thomas Jürgens

Na, ich hab es befürchtet…”

Hallo, Sie haben Email. ;O)

#16 |
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Thomas Jürgens
Thomas Jürgens

Na, ich hab es befürchtet…der Herr Duisberg muss nun herhalten, der Rebell aus Berkely…wir alle warten noch auf seinen angekündigten heroischen Selbstversuch, sich von Mr Gallo mit HIV infizieren zu lassen, um uns zu zeigen, dass der Virus doch ganz harmlos ist. Tja..irgendwie hat er dieser sehr medienwirksamen Ankündigung nie Taten folgen lassen…Warum wohl?

Ne mal ehrlich.. nur der Titel “Prof.” heisst nicht gleich, dass seine Worte Gesetz sind (auch im übrigen der Nobelpreis nicht). So genial die Idee der PCR auch war seien sie gewiss..für seine Thesen bezüglich HIV hätte Mr. Mullis sicher keinen Nobelpreis gewonnen…und warum nicht? Weil weder er, noch Herr Duisberg Ihre Hypothesen haben wissenschaftlich belegen können…Was Ihnen bleibt, sind nicht belegbare und zum Teil völlig irrationale Thesen..leider verkaufen die sich in den Medien immer besser als die “trockene” Wissenschaft.

Diese Disskussion gehört einfach in die 90er Jahre und ist längst Medizingeschichte… die Datenlage, sowohl für die Kausalität HIV-AIDS und inzwischen auch über den Nutzen der antiretroviralen Therapie ist eindeutig. Dieses spiegelt sich im übrigen auch in der täglichen praktischen klinischen Erfahrung von hunderttausenden Menschen wieder. Zu seiner Zeit, sprich, vor 20-25 Jahren war die kritische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit all diesen Fragen sicher sinnvoll ( und wurden ja auch durch Studien bearbeitet, sprich ernst genommen). Leider hat keiner der prominenten, z.T. auch von ihnen zitierten Kritiker, die Grösse gehabt, einzugestehen, dass ihre Hypothese falsch war und sich nun schon fast fanatisch festgebissen. Vielleicht waren die Titel und Auszeichnungen da doch am Ende hinderlich?

Sie sind doch ein gebildeter Mensch und daher mache ich mir hier nicht die Mühe die entprechenden Studien rauszusuchen…sind eh hunderte und die finden sie auch selbst. Und da sie ja bereits hervorgehoben haben, wie wichtig der Trennstrich zwischen “Evidenz” und “lobbyistischer Gesundheitspolitik” ist, gehe ich mal davon aus, dass sie mit Evidenz auch dann auch konsequenterweise den wissenschaflichen Beleg meinen. Und der ist geführt und kann auch von Ihnen selbst nachgelesen werden.
Damit bin ich dann auch wieder am Anfang meines ersten Beitrages hier..das einzige was bleibt ist die grosse Verschwörungstheorie…aber für Pharmophobia ist mir meine Zeit zu schade.

Ein letzter Kommentar noch zu den “Lebensumständen”. Das ein gesunder und ausgewogener Lebensstil, wozu auch ein guter Ernährungszustand gehört, das Outcome einer Erkrankung beinflusst ist gesunder Menschenverstand und trifft sicher auch für HIV zu…und absolut und ohne jeden Zweifel auch ein Cofaktor…der Grund für AIDS ist es jedoch (leider) nicht.

Nur ein paar Fragen zum Denkanstoss:

Warum tritt AIDS auch bei ansonsten zuvor gesunden,wohlgenährten und gebildeten Menschen auf..z.B. in Europa?

Ist Ihrer Meinung nach “Armut, schlechte Lebensumstände und Unterernährung” und damit AIDS in den 80er Jahren plötzlich vom Himmel gefallen? Und warum hat es dann auch gleichzeitig Industrienationen getroffen?

Warum hat ein Land wie Südafrika, welches ja zu den BRICS Ländern gehört und was Dinge wie Wirtschaft,Gesundheitssystem und Infrastruktur angeht, relativ gut da sthet, eine HIV-Prävalenz von fast 18 Prozent, während z.B. Uganda. welches was Armut angeht deutlich schlechter dasteht (kenne die Lebensumstände in beiden Ländern persönlich), nur um die 6 Prozent?

Es ist sicher gut Dinge immer kritisch zu hinterfragen, ich halte das auch so…aber eine kritische Haltung sollte man gegen Alle, die neue Argument vorbringen, gleichermassen haben..auch wenn es ein Nobelpreisträger ist… tja, aber Verschwörungstheorien sind einfach ungleich mehr interessant.

#15 |
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Altenpfleger

Zitat:”dass es leider immer noch Menschen gibt, die den kausalen Zusammenhang zwischen der Infektion mit HI-Virus und AIDS anzweifeln…”

Zu denen erstaunlicherweise Prof. Duisberg zählt (die Liste prominenter Kritiker der Mainstream-These ist lang), der auch nach aktueller Datenlage lediglich eine Korrelation und keine Kausalität erkennen konnte. Obwohl Duisberg (im Gegensatz zu anderen Kritikern) die belegte Existenz des HI-Virus nicht bestreitet.
Ob HIV jemals nach geltendem Standard isoliert und exakt bestimmt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich halte es immerhin für möglich. Bin kein Virologe. Prof.em. Dr. Heinz-Ludwig Sänger dürfte aber kompetent genug sein, eventuelle Beweise als solche zu identifizieren. Seiner Aussage zufolge existieren derartige Beweise (belastungsfähige Belege) bis dato nicht.

Ich habe für Ihr Engagement und ihre erworbenen Qualifikationen großen Respekt, Herr Jürgens. Möchte da nicht missverstanden werden. AIDS-typische Symptome sind besonders in Afrika ein gewaltiges Problem aber nach wie vor vertrete ich die Meinung, dass die Lebensumstände einen großen Einfluss darauf verüben und werden diese merklich verbessert, wird sich dies auch statistisch bemerkbar machen – sehr zurückhaltend ausgedrückt. Im Übrigen sind auch PCR-Tests nicht sehr zuverlässig, worauf selbst der Erfinder der Methode immer wieder hinweist. Ein Nobelpreisträger, wie Sie sicher wissen. Nicht Hinz oder Kunz.

#14 |
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Thomas Jürgens
Thomas Jürgens

Das sind zwei verschiedene Paar Schuh. Es ging mir nicht um die verschiedenen Defintionen von AIDS, sondern darum, dass es leider immer noch Menschen gibt, die den kausalen Zusammenhang zwischen der Infektion mit HI-Virus und AIDS anzweifeln, oder noch schlimmer ganz und gar die Existenz des Virus.
Und um diesen kausalen Zusammenhang zu beweisen ist die Kohortenstudie, korrekt durchgeführt, der Goldstandard und somit auch das viele Geld wert…denn diese Studien sind leider auch extrem teuer.

Zu Ihrer Frage, ob ich schon mal vor Ort war. Ja. Ich habe mein DochCheck Profil mal im Studium angelegt und danach kaum noch beachtet. Bin heute duch Zufall über den Artikel gestolpert. Update: Habe mein PJ in 2000 In Südafrika abgeleistet, noch bevor HAART dort verfügbar war für 6 Monate selbst in Mitten einer humanitären Krise, die mich als Student nachhaltig geprägt hat. Nach 5 Jahren als internistischer Assistenzarzt habe ich es dann nicht mehr in deutschen Krankenhäusern ausgehalten und meinen Master in International Health 6 Epidemiology gemacht. Sei zwei Jahren arbeite ich nun in diversen Tuberkulose und HIV Projekten, hauptsächlich in Malawi und Sudan.

Eines dieser Projekte, ist eine Tuberkulose /HIV Patientenorganisation in Malawi. Diese hat sich 2003 geformt aus Patienten, die was dagegen tun wollten, dass sie am Tag zum Teil bis zu 6 Beerdingungen hatten. Seitdem hat sich viel verändert…vieles zum Positiven. Und auch wenn sie es vielleicht nicht gerne hören..der Eckpfeiler dafür war der universelle Zugang zur antiviralen Therapie und zur Therapie der Tuberlulose.

Ich lade sie aber gerne ein, das Projekt zu besuchen und mit Ihnen Ihre Meining über die “angeblich hohe AIDS-Rate” zu diskutieren.

#13 |
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Altenpfleger

@ Thomas Jürgens

Für mich liest sich Ihr Beitrag eher so, als könnten Sie zwischen Aussagen lobbyistischer “Gesundheits”-Politik und evidenten Tatsachen keinen Trennstrich ziehen. Sie studieren Humanmedizin?

Die sogenannte Kohortenstudie ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde (oder dem Speicherplatz im entsprechenden Server).

Wie wissenschaftlich ist es denn, wenn AIDS-Definitionen von Land zu Land stark variieren und sich regionale Statistiken allein schon deshalb jedem Vergleich entziehen? Insbesondere trifft das auf Afrika zu. Waren Sie da schon mal vor Ort? Kennen Sie die hygienischen Bedingungen, unter denen Menschen in Gebieten mit angeblich oher AIDS-Rate leben?

Mit freundlichen Grüßen

#12 |
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Thomas Jürgens
Thomas Jürgens

Wenn ausgebildete Mediziner Youtube als eine zuverlässigere Quelle ansehen als das “Flaggschiff” der Epidemiologie, die prospektive Kohortenstudie, dann fehlen hier tatsächich die Argumente und man sollte die Disukussion mit Herrn Stute lassen…denn diese kann dann eigentlich nur noch in Verschwörungstheorien und gefälschten Studien enden.

#11 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Kinderei , ihre RETRO-frage . lassen wir`s

#10 |
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“04.12.11 – 14:14
dr. med.dent. Wolfgang Stute
Zahnarzt/-ärztin

[…] wie wär`s mit dem HIV- Retrovirus – Nachweis”

http://www.listen.to/hiv

#9 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Herr Deckers, Sie wissen doch alles , wie wär`s mit dem HIV- Retrovirus – Nachweis . Machen Sie doch mit Links oder ?

#8 |
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Altenpfleger

Das einzig Interessante (Bedenkliche) an dem Artikel ist die insgesamt gute Bewertung. Das vermittelt gewisse Rückschlüsse und mir drängt sich da die Frage auf: Ist das hochgepriesene Informationsnetzwerk unserer Zeit doch nicht so gut wie wir glauben? Gibt es einen Fehler in der “Matrix”? Oder wie soll man das sonst deuten?

#7 |
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“02.12.11 – 14:43
dr. med.dent. Wolfgang Stute
Zahnarzt/-ärztin

[…] gegen einen NIE direkt nachgewiesenen HI-Virus”

Am besten wäre es, das Virus käme hervor, lächelte in die Kamera und sagte: “Da bin ich.”

Leider ist die reale Welt doch etwas komplizierter.

#6 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

das Gute ist , daß die an erworbener Immunscwäche Leidenden
unterstützt werden .Das Katastrophale ist , daß gleichzeitig Medikamente als Therapie gegen einen NIE direkt nachgewiesenen HI-Virus an die Pharmahersteller fließt und die Betroffenen je nach Leistung ihres Immunsystem es überleben oder nicht . SA: Trailer auf YOU TUBE mit Montaigner . Warum hat Gallo keinen NobelPreis bekommen ?
Es darf an der Mär weiter gestrickt werden und da zählt jeder EINZELNE !.

#5 |
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Korrektur:

Wenn 1/4 bis 1/2 der Bevölkerung infiziert ist, zählt man nicht mehr Jeden einzeln.

#4 |
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“02.12.11 – 09:14
Dipl. Biol. Thorsten Walter
Biologe/in

Der WHO Bericht von 1998 ist der letzte offizielle Bericht, in dem dokumentierte Zahlen zu AIDS-Fällen zu finden sind. Seither werden nur noch die geschätzten, kumulierten Zahlen veröffentlicht.”

Wenn 1/2 bis 1/2 der Bevölkerung infiziert ist, zählt man nicht mehr Jeden einzeln. Da hat man ganz andere Sorgen als das Zählen.

Ein Bericht von der Front:

http://www.gavialliance.org/library/news/statements/2011/gavi-role-in-achieving-world-free-from-aids/

#3 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Der WHO Bericht von 1998 ist der letzte offizielle Bericht, in dem dokumentierte Zahlen zu AIDS-Fällen zu finden sind. Seither werden nur noch die geschätzten, kumulierten Zahlen veröffentlicht.
Siehe Seite 64 ff: whqlibdoc.who.int/unaids/1998/global_report_1998.pdf
Bis zu 98% der AIDS-Fälle in Afrika sind geschätzte Zahlen, in Europa sind es etwa 15%.

#2 |
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Dr. Christian Messer
Dr. Christian Messer

Besser als Geldgeschenke aus Marketinggründen durch die Pharmaindustrie wäre dieselbe gut beraten, sich eine global sozial verträgliche Gewinnpolitik zu eigen zu machen.

#1 |
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