Organspende: Lost in Transplantation?

12. Juni 2015
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Nachdem zahlreiche Skandale das Vertrauen in das Organtransplantationssystem erschüttert hatten, ist die Zahl der Organspender im ersten Quartal 2015 nun zum ersten Mal wieder gestiegen. Deutet sich eine Trendwende an?

Bisher sah die Zukunft der Organtransplantation in Deutschland eher düster aus: Noch im Januar veröffentlichte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) Zahlen, denen zufolge die Zahl der postmortalen Organspender im Jahr 2014 weiter auf 864 gesunken war – das ist der niedrigste Stand seit dem Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes im Jahr 1997. Die DSO versuchte zwar optimistisch, das Debakel als Ende des Abwärtstrends zu verkaufen und sprach davon, die Organspendezahlen hätten sich „auf niedrigem Niveau stabilisiert“. Doch an eine echte Trendwende wollte noch niemand glauben.

Nun aber hatte der Präsident der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG), Prof. Björn Nashan, gute Nachrichten für die Teilnehmer des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in München. Seit einigen Monaten habe die DSO in vier von sieben Spenderregionen einen Anstieg der Organspendezahlen festgestellt. Im ersten Quartal des laufenden Jahres seien demnach 242 Organspenden registriert worden, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es nur 204. Auch nehme die Zahl der spendeinteressierten Menschen wieder zu, was sich in einer steigenden Anzahl von Anrufen beim gemeinsamen Infotelefon von BZgA und DSO zeige. „Besonders wichtig ist es uns, zu sehen, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in das System fasst und damit auch eine Anerkennung der eingeleiteten Aufarbeitungsprozesse signalisiert“, betonte Nashan.

Ob der am 6. Mai erfolgte Freispruch von Transplantationsmediziner Aiman O. die Hoffnungen der Organspende-Verfechter wieder zunichtemachen wird, muss sich indes noch zeigen. Das Gericht attestierte dem Chirurgen und ehemaligen Leiter des Lebertransplantationszentrums in Göttingen zwar, die Manipulation der Patientendaten sei „moralisch zu missbilligen“, doch die Verstöße des Angeklagten seien zum Tatzeitpunkt nicht strafbar gewesen. Die zuständige Staatsanwaltschaft kündigte an, den Bundesgerichtshof anrufen zu wollen.

Der Weg aus der Krise

Im Rahmen der Untersuchungen zum Fall Aiman O. wurden auch in Leipzig, München, Münster und am Berliner Herzzentrum Verstöße gegen die Transplantationsrichtlinien festgestellt. Als Reaktion schnürten Gesetzgeber und Selbstverwaltung ein Maßnahmenbündel, um mehr Kontrolle und Transparenz bei der Organvergabe zu erreichen. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, sagte dazu, es sei durch die Reformen gelungen, für mehr Sicherheit und Klarheit in den Transplantationszentren und den Entnahmekrankenhäusern zu sorgen. „Unter anderem haben wir das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten eingeführt und eine unabhängige Vertrauensstelle ‚Transplantationsmedizin‘ zur Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet“, erklärte Montgomery. Ein wesentlicher Punkt sei zudem gewesen, die Befugnisse der Prüfungs- und der Überwachungskommission auszuweiten und alle Transplantationszentren mindestens einmal innerhalb von 36 Monaten vor Ort zu überprüfen.

Aus Alt mach Neu

Die Novellierung des Transplantationsgesetzes im Jahr 2012 brachte noch weitere Änderungen: Seitdem gilt das Fälschen von Patientendaten mit der Absicht, Patienten auf der Warteliste zu bevorzugen, als Straftat und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Zudem wurden alle Entnahmekrankenhäuser dazu verpflichtet, einen Transplantationsbeauftragten zu bestellen. Einem jüngst von der Bundesregierung veröffentlichten Bericht zufolge gibt es jedoch Streit darüber, wie die Arbeit dieser Beauftragten langfristig finanziert werden soll.

Davon abgesehen kommt die Bundesregierung in dem Bericht aber zu dem Schluss, dass die durchgeführten Reformen Wirkung zeigen und zu mehr Transparenz beitragen. Als künftige Maßnahmen fordert die Bundesregierung neben Aufklärungs- und Informationskampagnen auch, dass der Aufbau eines nationalen Transplantationsregisters vorangetrieben wird. Außerdem sei es wichtig, eine „Kultur des Vertrauens“ in den Entnahmekrankenhäusern zu fördern. Tatsächlich ist dies dringend nötig, da einer 2013 durchgeführten Umfrage unter medizinischem Fachpersonal zufolge nur 23 % der Befragten die Organverteilung als gerecht empfanden.

Vorbild Spanien

Doch nicht erst seit den jüngsten Skandalen ist die Spenderbereitschaft in Deutschland relativ gering, wie der Blick in die europäischen Nachbarländer verrät. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland nur im unteren Drittel: „Im Jahr 2013 kamen in Deutschland 10,7 Spender auf eine Million Einwohner“, berichtete Hélène Le Borgne, Beauftragte für Transplantationen und Organspenden der EU-Kommission. Der Durchschnitt liegt in der Europäischen Union bei 19,5, Spitzenreiter Spanien kann sogar 35,3 Spender pro eine Million Einwohner vorweisen. Der Erfolg der Spanier ist jedoch nicht nur auf eine hohe Organspendebereitschaft der Öffentlichkeit zurückzuführen.

„Wenn man Spanier vor 20 Jahren nach ihrer Organspendebereitschaft fragte, lag die Zustimmung bei 60 Prozent. Und diese Zustimmungsrate hat sich bis heute nicht verändert. Dennoch hat sich die Zahl der Organspenden und Transplantationen im gleichen Zeitraum vervielfacht“, erklärt Rafael Matesanz, Gründer und Leiter der spanischen Nationalen Transplantationsorganisation (Organización Nacional de Transplantes, ONT). Wichtig sind seiner Meinung nach nicht gezielte Werbekampagnen zur Aufklärung der Bevölkerung, sondern die Verbesserung der Organisation in den Krankenhäusern. Aus diesem Grund schult die ONT regelmäßig Intensivmediziner, Krankenpfleger, Notfallärzte und Transplantationsbeauftragte.

Dass diesbezüglich auch in Deutschland Handlungsbedarf besteht, zeigt eine 2014 veröffentlichte Umfrage: 39 % der befragten Ärzte und 50 % der Pflegekräfte gaben an, nicht ausreichend über Spendererkennung, -behandlung und Angehörigenbetreuung informiert zu sein. Dass es also offensichtlich bei medizinischem Fachpersonal einen erheblichen Fortbildungsbedarf gibt, wird hoffentlich auch am 6. Juni 2015 ein Thema sein – dann wird in Deutschland nämlich wieder der alljährliche Tag der Organspende begangen.

34 Wertungen (3.88 ø)

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52 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

@Gast #51:

Sie zeigen hier exakt auf was dabei heraus kommt, wenn Sie sich nicht die Mühe machen, die vorherigen Kommentare zu lesen. Deshalb lassen Sie sich zu derartigen Unterstellungen wie: “…bei Anna Wojcik ja”, -also mich als Transplantations-Gegnerin darzustellen- hinreissen.

Ich bin keine Transplantationsgegnerin! Bevor ich mich dazu entschließe, Spenderin oder Empfängerin zu sein, erwarte ich Transparenz in Bezug auf ALLE nötigen Maßnahmen VOR + NACH einer Transplantation.

-ich erwarte, umfassend darüber aufgeklärt zu werden, welche mediz. Maßnahmen nötig sind, um den Hirntod festzustellen und was mit dem Organspender im Anschluss geschieht (organerhaltende Prozeduren, Vorbereitung auf die Organentnahme)!

-ich erwarte, dass Angehörige über alle Maßnahmen, die auf eine evtl. Organentnahme abzielen, vorher informiert werden und ihre Zustimmung dafür erteilen MÜSSEN!

-ich erwarte Informationen über die verschiedenen Auffassungen zum “Hirntod” als Todeskriterium!

-ich erwarte Informationen über die Möglichkeiten zur Gewebespende und darüber, dass diese auch noch einige Zeit nach dem Tod möglich ist!

-ich erwarte, dass Organspendeausweise grundsätzlich nur zusammen mit umfassenden und neutralen Informationen ausgegeben werden!

Und ich erwarte, dass im jetzigen Organspendeausweis die Formulierung “Tod” durch “vollständiges, irreversibles Hirnversagen” ersetzt wird!

Solange “meine” Forderungen nicht erfüllt sind, werde ich mich weder zu einer Spende entscheiden noch zu einem Empfänger werden. Versprochen!

Ich hoffe, werter @Gast 51, Sie können nun Ihr voreiliges Urteil über meine Einstellung revidieren?!

#52 |
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Gast
Gast

zu #50 Bei Dr.Bayerl nicht, bei Anna Wojcik ja.

#51 |
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Gast
Gast

Die Frage ist, ob es sich auch tatsächlich um Transplantationsgegner handelt. Und wenn ja, worin sich diese Ablehnung begründet und unter welchen Umständen sich dieses verändern ließe…
Der Wille zur Auseinandersetzung mit Andersdenkenden fehlt gänzlich.

#50 |
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Gast
Gast

# 45 : ” Dr. Bayerl diskutier sachlich ” ist also eine duzende Aufforderung. Durchaus berechtigt, denn ich kann ein durchweg sachlich nicht erkennen.
Klasse finde ich jedoch nicht, daß er zwischen Spender und Empfänger nicht abwägt und eine hinreichende Auseinandersetzung mit Transplantationsgegnern erkennen läßt.
Da ich keine Lust habe, nochmal von vorne zu lesen, könnte ( ! ) dies auch das Thema ” ausreichende Vollnarkose ” betreffen, die m W. in Deutschland nicht verbindlich vorgeschrieben ist. Oder ?

#49 |
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Arzt
Arzt

Wahrscheinlich hat Frau Anna Wojcik, die kein Kritik akzeptiert und persönlich wird, auch noch keine Dialysestation gesehen.
Ich halte es für ethisch akzeptabler, dass diese bedauernswerten Patienten eine Niere eines Toten erhalten, nicht die eines noch Lebenden.

#48 |
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Nichtmedizinische Berufe

Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass es offensichtlich User gibt, die hier mit Doppelprofilen, bzw. Mehrfachprofilen agieren?

#47 |
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Arzt
Arzt

Wer Hirntod kompromisslos infrage stellt, ist was?
kein Transplantationsgegner?

#46 |
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Arzt
Arzt

Dr.Bayerl diskutier sachlich. Er stellt auch Fragen, die nicht beantwortet werden.
Dass er sich auch für die Empfänger einsetzt finde ich klasse.

#45 |
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Nichtmedizinische Berufe

@”Dr. Bayerl”, langsam reicht es mit Ihren persönlichen Angriffen! Bitte finden Sie sich damit ab, dass SIE meine Kommentare weder lesen, noch verstehen können.
Sie haben keinesfalls das Recht, mich als Transplantationsgegnerin zu bezeichnen und Sie brauchen sich nicht zu fragen was ich bei einer Hornhauttrübung “tun” würde, denn es geht Sie einen Scheys an! (Sorry, liebe DocCheck–NewsRedaktion!).

Ich beteilige mich hier an einer Diskussion wie alle anderen auch und nicht jeder kann und will Ihnen Ihre spezielle Sichtweise zur Organspende blümerant bestätigen.

Des weiteren mache ich mir meine Gedanken zu Ihrem Sprach- bzw. Schreibstil. SO argumentiert ein echter Mediziner???? Hm….

#44 |
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Gast
Gast

# 40 : seitdem ich mitduskutiere = JA ( nur merkt es leider fast keiner, aber auch das zeigt etwas auf … ) :-) . Nun ja, es gibt schon noch ein paar Andere, nur wird es bei Medizinern ( selbst Zahnärzte schreiben hier, mein lieber Scholli ) etwas problematisch, wobei ich mich an die selbstkritische Äußerung meines Arztes erinnere, daß es sich bei solchen u. a. um Chaoten handelt. Ich vermute, diese Pauschalierung relativiert sich nur ein wenig.
Auf jeden Fall scheint es nach Humor-Defizit auszusehen. Keine Krankheit, evtl. auch kein Syndrom, aber offenbar ein Symtpom. Wofür eigentlich ?

#43 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

#40, Sie meinen Frauen (User-innen) dürfen alles?
“Sie trollen… sich hier herum und provozieren User-innen mit Ihren frechen Provokationen, verdrehen Kommentare.”

wo ist etwas “verdreht”??? nirgendwo!
oder
” @”Dr. Bayerl”, Sie sind mir auch schon aufgefallen! Und? Was bilden Sie sich ein? Es geht Ihnen doch gar nicht um Inhalte -IHRE Rechthaberei möchten Sie gern auf andere projizieren, nicht wahr?”
ebenso falsch, polemisch, der sachliche Inhalt ist nun überdeutlich mehrfach genannt,
also nur noch reine ad hominem-Argumentation! Das sollte eigentlich Doccheck unterbinden.
Auch das Inhaltliche, dass sie eine kompromisslose Transplantationsgegnerin ist, kann man durchaus sehr kritisch sehen,
denn das zerstört jede Diskussion. Was hat diese Feststellung bitte mit “Einschüchterung” zu tun.
Ich wette Sie war noch nie in Ihrem Leben bei einer Transplantation oder einer Organentnahme dabei.

Wenn man den Hirntot definitiv als Kriterium ABLEHNT,
aber KEINE Alternative nennt und auch ablehnt, eine Alternative zu nennen,
wo ist da noch Diskussionsspielraum???
Noch einmal, nicht für sich privat, das war selbstverständlich akzeptiert, sondern auch für alle anderen!

Thema war hier die Hoffnung, dass der aus meiner Sicht sehr bedauerliche Rückgang der Spenderbereitschafft zuende geht. Das ist die Sicht der Patienten, die davon profitieren und ich kenne viele davon. Auch sie sind eine Berücksichtigung in einer Diskussion für und wider wert. Oder müssen sie demnächst alle ins Ausland fahren?

Anna Wojcik wird auch das kritisieren. Was ist, wenn sie selbst eine Hornhauttrübung bekommt und erblindet, oder ein Leberversagen, das gibt es schon bei rel. jungen Menschen?
Ja, “ich bin ihr auch schon aufgefallen” ???
gehts noch?

#42 |
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DocCheck News Redaktion
DocCheck News Redaktion

Liebe Leser,

vielen Dank für Ihre zahlreichen Diskussionsbeiträge.
Wir bitten Sie jedoch, auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren und die Netiquette zu beachten.

Ihre DocCheck News Redaktion

#41 |
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neuer Gast
neuer Gast

Unabhängig davon ob ich A. Wojciks Einstellung teile finde ich es richtig dass sie sich nicht einschüchtern lässt.

Der Umgangston auf DocCheck hat einen neuen Tiefststand erreicht.
Ist DocCheck noch als seriöses Forum zu betrachten?

#40 |
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Gast
Gast

# 36 : Na ja, es kann schon begründet sein… Aber Ihre Meinung ist halt auch eine ( eine ).

#39 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ja, @”Dr. Bayerl”, Sie sind mir auch schon aufgefallen! Und? Was bilden Sie sich ein? Es geht Ihnen doch gar nicht um Inhalte -IHRE Rechthaberei möchten Sie gern auf andere projizieren, nicht wahr?

Ich habe hier niemanden beleidigt, sondern lediglich meine Meinung gepostet.

Des weiteren lehne ich eine Transplantation nicht grundsätzlich ab, erwarte aber eine ausführliche, transparente Aufklärung des Für & Wider; DAS habe ich hier mehrfach geschrieben. Lesen Sie nur aufmerksam meinen ausführlichen Kommentar weiter unten.

Ihre Anmerkung, ich würde “diktatorisch” fordern…, mir “etwas einbilden” und hätte die “Moral gepachtet” entspringt Ihrer autoritären Altherrenart und das lässt mich lächeln. Lächeln ist gesund -das dürfen SIE sich gerne merken!

Die Verhaltensregeln hier gelten auch für Sie. Also bitte ganz sachte.

#38 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Anna Wojcik es reicht wirklich langsam, was bilden Sie sich ein?
Menschen die nicht ihrer Meinung sind dürfen nicht beleidigt werden.
Dass sie offensichtlich Transplantation in jeder Form ablehnen, das haben Sie nun wirklich oft genug und deutlich genug geäußert,
ist für Sie persönlich, wie für jeden Menschen selbstverständlich akzeptiert,
nicht jedoch ihre fast diktatorisch Forderung, dass das für alle zu gelten hat.
Und hier wurde auch schon völlig richtig bemerkt, das gilt nicht nur für Sie, sondern für alle bekennenden “Transplantationsgegner”, Sie haben die Moral keineswegs für sich gepachtet. Merken Sie sich das gefälligst!

#37 |
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MD, health professional
MD, health professional

Transplantationsgegner sind jedenfalls die mit Abstand schlechtesten Informationsquellen, die werden auch noch frech, wenn man nicht ihrer Meinung ist.

#36 |
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Gast
Gast

# 33 : Diejenigen, die spenden, sollten allerdings in hohem Maße umfassend und keinesfalls einseitig informiert sein, womit sich die Frage der Informationsquellen stellt. Und es wäre wohl für diesen Fall auch ausgesprochen sinnvoll, daß eine ausreichende Vollnarkose tatsächlich sichergestellt ist, was nun kein Plädoyer für Transplantation ist. Denn die Existenz einer Seele und deren Ablösung vom Körper sowie noch vorhandene Schmerzleitungen incl. Unsicherheit der Zeitspanne bleibt wohl eine weltanschauliche Frage.
Krasse Fälle, bei denen Angehörige Ihre Verwandten auch nach Explantation erlebten, entsetzt waren und einen Schock erlitten ( und dies nicht etwa wegen der Operationswunden ), sind dokumentiert..

#35 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich wiederhole mich gerne @Gast:

Wenn sich Ihnen Inhalte diverser Kommentare nicht erschließen, bleibt es Ihr Problem!

Sie trollen… sich hier herum und provozieren User-innen mit Ihren frechen Provokationen, verdrehen Kommentare. Und das alles, weil Ihnen nicht jeder beipflichten will?

Ich empfehle Ihnen, meine Kommentare gar nicht erst zu lesen.

#34 |
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Gast
Gast

@Anna Wojcik Warum wird hier von Laien immer wieder medizinisches Halbwissen gegen Transplantation wiedergekaut.
Mit ihrem oberklugen:
” In welchem Augenblick genau das Sterben abgeschlossen wird, weiß niemand und wird wohl niemals jemand wissen.”

… soll bitte wem??? geholfen werden?
Es ist schlicht eine total unversöhnliche Kriegserklärung gegen jede Transplantation!!
Da spielt es dann sicher auch keine Rolle mehr, das es beim Menschen auch sehr wichtige Zellen gibt, die überhaupt keinen Abschluss an Blut bzw. Blutgefäße besitzen. Ein Herzstillstand würde ihnen dann neben dem Hirntot auch nicht reichen, denn diese Zellen leben länger, als das Herz schlägt. Und sie können z.B. blinden Menschen zum Sehen verhelfen.

Nehmen Sie einfach zur Kenntnis dass es auch andere Meinung als die ihre gibt. Und Menschen, die bereit sind zu spenden.

#33 |
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Nichtmedizinische Berufe

“Zwischen der medizinischen Diagnose “Hirntod” und der rationalen Deutung “personaler Tod” liegt eine Kluft, die man nicht überbrücken, wohl aber übersehen kann. So ist aus der medizinischen Diagnose “Hirntod” die juristische Tatsachenfeststellung “Tod” geworden.

Damit wird allenfalls ein juristisches, aber kein medizinisches Problem gelöst. Die Gleichsetzung ist medizinisch nicht richtig, sprachlich ein Unding, juristisch nicht geboten. Der diagnostizierte Zustand ist medizinisch mit “Hirntod” eindeutig bezeichnet. Spricht man bereits vom Tod, verliert die Rede vom “sterben lassen” ihren Sinn.

Hirntote könnten, Tote können nicht mehr sterben.

Es fehlt ein Wort, um zu benennnen, was das ist wenn denn der “Tote” wirklich stirbt…

Wir wissen, dass der Hirntod ein Übergangszustand im Sterbeprozeß ist, ein Augenblick zwischen Leben und Tod, der aber technisch festgehalten werden kann. In welchem Augenblick genau das Sterben abgeschlossen wird, weiß niemand und wird wohl niemals jemand wissen. Es herrscht also ein prinzipielles Nichtwissen darüber, ob der Hirntote noch lebt oder schon gestorben ist. Jeder Versuch zur Legitimation künstlicher Sterbeverlängerung und der Organentnahme muss dann von diesem Zustand prinzipiellen Nichtwissens ausgehen.

Das ist eine mißliche Lage: die moderne Wissenschaft ist mit faktischen Nichtwissen vertraut. Sie rettet… sich mit: noch-nicht-wissen…
Allerdings kann sich die Wissenschaft schlecht mit prinzipiellem Nichtwissen schwer abfinden; sie stößt an ihre Grenze. Und diese Grenze wird gern unterlaufen: was nicht festzustellen ist, wird FESTGESETZT.

Es geht doch nicht darum, Beweise für verschiedene Thesen zu finden; wir stehen vor einem reduzierten Menschenbild, dass akzeptiert werden kann, oder nicht. So ist auch zu versehen, im Laufe der Jahre die Testverfahren zur “Hirntod”-Feststellung gelockert wurden, obwohl es ernstzunehmende physiologische Befunde und Bedenken gibt, die die Frage berechtigt erscheinen lassen: Gibt es überhaupt zuverlässige Test’s, die den Ausfall der gesamten Hirnfunktionen anzeigen? (Das ist eine FRAGE).

Man kann vieles intellektuell wegschwadern, Phänomene lassen sich dadurch nicht aus der Welt schaffen! Wann sind “wir” willig und bereit, Phänomene zu sehen und wahrzunehmen???

Die Erkrankung “irreversibles Hirnversagen” kann als Verständigung, als Konvention, als Vereinbarung, als Zeitpunkt gelten, ab dem Organe zur Transplantation entnommen werden dürfen – sie ist phänomenologisch nicht mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen. Diese Vereinbarung hat also operativen Charakter; sie als normative Festlegung zu definieren wäre/ist nicht angebracht!

#32 |
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Heilpraktikerin

Heilpraktikerin für Psychotherapie. Auch wenn es leider immer wieder automatisch anders erscheint.
Kennen Sie den Unterschied?

#31 |
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Arzt
Arzt

@Simone Pfaue, wer hier Ressentiments schürt ist wohl offensichtlich.
Deshalb ist wie bei der Impfgegnerschaft oder bei der Krebsbehandlung auch eine Kooperation mit Ärzten nicht möglich, auch wenn es vernünftige HP,s geben wird.
Nicht mehr auszuhalten ist bei diesem Halbwissen allerdings der Anspruch auch noch die Moral für sich zu pachten.

#30 |
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Heilpraktikerin

@#28
Ja genau das war bisher das Thema. Hoffen und Beobachten ist passiv, so lässt man Dingen ihren Lauf und guckt mal, was draus wird.
Gesucht wurde doch aber eine Möglichkeit zur Verbesserung einer Situation. Und genau darauf bezog sich #15, aufzuzeigen, welche Ressentiments diesbezüglich in den Köpfen der Öffentlichkeit präsent sind.
Dass dies verstanden wurde, sehe ich im Kommentar #18 von Frau Wojcik. Und dass eine “Obrigkeitsgläubigkeit” heute nicht mehr greift, stand da ebenso. Das “Alle doof außer ich-Prinzip” läuft nicht.
Andere “Gäste” stellten diese als meine persönlichen Bedenken dar, oder führten diese auf ein “magisches” Weltbild u.ä. zurück.
Egal, ob meine Ausführungen nicht verstanden wurden, oder (absichtlich) missverstanden wurden, in der Summe führt es zum gleichen Ergebnis: Es ändert sich nichts.
Wenn Sie das Gleiche tun, können Sie kein anderes Ergebnis erwarten. Einfaches Coaching-Prinzip.

#29 |
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Gast
Gast

@Simone Pfaue, das “Haupthema” ist Beobachtung oder Hoffnung, dass die Spendenbereitschaft wieder steigt.

#28 |
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Gast
Gast

Es liegt längere Zeit zurück, als ich es las und es waren nach meiner Erinnerung etliche Seiten, so daß es sich wohl empfehlen würde, alles und zwar langsam und gründlich zu lesen ( was aber aufgrund der Inhalte nicht ganz leicht fällt / nur u. a. Ausführungen zu Spanien …). Vielleicht aber schon geschehen..

#27 |
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Gast
Gast

Das heißt, wenn ich in die rot markierten Länder fahre, bin ich chancenlos, was Widerspruch bei der unerwünschten Organentnahme betrifft…?!

#26 |
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Gast
Gast

Ich ( # 12 ) sage im Moment mal nicht erneut etwas, sondern weise zum Thema auf folgende Homepage http://www.organosprotection.com hin.
Und zwar für diejenigen, die gewillt sind, sich vorurteilsfrei mit einer kritischen Befassung zum Thema auseinanderzusetzen.
Interessant und auch schön wären anschließende Rückmeldungen…

#25 |
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Heilpraktikerin

@#7 Fr. Matthies: Darum klappts auch oft nicht mit den Klarnamen.
Schön, wenn einige hier den Mut dazu besitzen!

#24 |
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Heilpraktikerin

Geht es noch um das eigentliche Thema, oder werden hier rhetorische Kniffe ausprobiert?
Durch Missverstehen und Umdeuten Argumentationslinien aufzubrechen, um Kommentarschreiber in die Defensive zu drängen. Das Hauptthema geht dabei verloren.
Netter Versuch. Aber leicht durchschaubar. Gähn.

#23 |
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Nichtmedizinische Berufe

@Gast 19, 20, 21: wenn sich Ihnen Inhalte diverser Kommentare nicht erschließen, bleibt es Ihr Problem.

#22 |
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Gast
Gast

also wirklich @Anna Wojcik, man kann doch nicht sarkastische Sprüche der Impfgegner den handelnden Ärzten unterstellen, das geht zu weit.

#21 |
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Gast
Gast

Wer hier von der “Liga der arroganten Ärzte/Ärztinnen” spricht, hat sich bereits selbst disqualifiziert.

#20 |
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Gast
Gast

@Anna Wojcik für Sie gilt das gleiche wie für @Simone Pfaue,
haben Sie denn eine Alternative für den NACHGEWIESENEN Hirntod,
JA oder NEIN ???
Einfach hier als Laie zu behaupten, die Spender wären gar nicht hirntot, ist dagegen wirklich übelste Polemik, die verboten werden sollte.

Der Beitrag zeigt ja gerade, dass doch ein Großteil diese unredliche Verunsicherung nicht teilen.

#19 |
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Nichtmedizinische Berufe

Der Kommentar von Simone Pfaue ist durchaus ernst zu nehmen -auch von “Gästen”. Sie beschreibt, was Nichtmedizinische… Menschen umtreibt- egal, ob Spender oder Verweigerer.

In sprachlichen Formulierungen zur Organentnahme finden wir dann seltsame, merkwürdige “Blüten”:

“Lebensfrische Organe eines Toten”, Hirntod-Syndrom” (Syndrome gelten doch wohl für Lebende!) oder: “Der Patient kann diesen Eingriff (die Organentnahme) natürlich nicht überleben, weil er nach unserer Definition tot ist” -oder: “Jeder der Angst hat, lebendig begraben zu werden, sollte Organspender werden (…) Niemand erhält eine vollere wissenschaftliche Garantie dafür, daß er wirklich tot ist, als ein zukünftiger Organspender”.

Diese Widersprüche, diese unaufrichtigen Haltungen werden in der Bevölkerung instinktiv wahrgenommen. Kein Wunder, wenn die Bereitschaft zur Organspende nach lässt!

Die Liga der arroganten Ärzte/Ärztinnen sollte es einfach langsam begreifen:
Menschen brauchen Informationen, Klarheit/Transparenz um sich für oder gegen eine Organspende entscheiden zu können. Und auch wenn es nicht gern anerkannt wird: es geht auch oder gerade um Gefühle! Wie gut, dass es immer mehr Menschen gibt, die auf sich aufpassen und nicht mehr Arzt-gläubig bis hin zur Organentnahme sind…. Potenzielle Spender brauchen ein klares Bild von dem Prozess, auf den sie sich im Fall des Falles durch ein “Ja” zur Organspende einlassen.

Im übrigen dürfen selbstbestimmte Menschen religiöse, sprituelle Bedürfnisse/Bedenken äußern und erwarten, dass diese berücksichtigt werden.

#18 |
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@ #15 und #16:
Da haben wir den Kern der Kontroverse: irrationale Ängste, beruhend auf einem esoterischen Menschenbild, in dem der Tod magisch beschworen wird (vielleicht könnte der Tote doch noch mal aufwachen – vielleicht spürt er noch was…) – und die medizinische Möglichkeit: nicht der LÖSUNG aber der praktischen Handhabbarkeit eines vielschichtigen Problems. –
Richtig: auch ethisch wäre die Widerspruchslösung hilfreich: etwa für Eltern, denen die Entscheidung für oder gegen eine Organentnahme ihres verstorbenen Kindes erleichtert würde: sie dürfen sich ja dagegen enscheiden, aber sie MÜSSEN sich nicht entscheiden! – Und wenn Frau Pfaue nicht will, dass ihre Organe verwendet werden, um Menschenleben zu retten, kann sie ja widersprechen.
– Dass jeder Gerettete Dank empfindet (für das Operationsteam UND den Spender) ist ja wohl selbstverständlich. Aber in einem solchen Forum sollte es ja nicht primär um Gefühle gehen!

#17 |
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Gast
Gast

@Simone Pfaue das Problem mit Menschen wie Ihnen besteht darin, dass Sie Fragen stellen, die alle längst beantwortet sind.
Sie weigern sich allerdings diese bekannten Antworten zu akzeptieren.
Deshalb ist es auch nicht lösbar.
Die “Moral” ist dabei KEINESWEGS auf Ihrer Seite, wie Sie anspruchsvoll meinen.
Ihr Stänkern “ex und hopp” ist absolut fehl am Platz für lebensrettende Operationen.
Wer den “Hirntod” wie Sie ablehnt, lehnt die Transplantation grundsätzlich ab,
denn eine sinnvolle Alternative hat noch kein einziger “Hirntodkritiker” = Transplantationsgegner geliefert.

#16 |
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Heilpraktikerin

Mir fallen bei den Transplantationen betreffenden Diskussionen folgende Punkte auf:
1. Organspenden werden als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, welche notfalls mit (moralischem) Nachdruck einzufordern ist.
2. Mit noch keinem Wort habe ich eine tiefe Dankbarkeit den Spendern und ihren Familien gegenüber vernehmen können.
Das passt trefflich zur heutigen Konsum-, Anspruchs-, und “ex und hopp”-Gesellschaft.
3. Der offene und ehrliche Umgang mit Informationen, über die gesamten Vorgänge nach Hirntod bis Organspende fehlt. Transparenz wurde auch im Artikel “Zank im Ethikrat” schon mehrfach gefordert.
By the way: Wie mögen sich wohl Angehörige fühlen, die diese Entscheidung für jemanden getroffen haben und dann erst im Nachhinein an die Infos kommen, wie so was abläuft?
Warum ist es denn so ein Problem, der Öffentlichkeit in allgemein verständlicher Ausdrucksweise das Für und Wider darzustellen und verträgliche Lösungen für Konstellationen auszuarbeiten, die Menschen aus einem diffusen Gefühl der Angst heraus vor dem Spenden zurückschrecken lassen? ( Die “ApothekenUmschau” vom 01. Juni beschäftigt sich mit diesem Thema, spricht auch den Hirntod als einen “Zwischenzustand” an, bleibt aber sonst an der Oberfläche)
– Wie kann potentieller Ungerechtigkeit bei der Vergabe schon im Vorfeld entgegen getreten werden?
– Auch auf die weit verbreitete Angst, im Koma zu liegen und “versehentlich” als hirntot deklariert zu werden, muss von Fachleuten eingegangen werden.
– Wenn die -auch noch so winzige- Möglichkeit besteht, dass Spender Schmerzen empfinden könnten, warum ist eine Narkose nicht verbindliche Selbstverständlichkeit?
Das sind alles Ängste, die viele Menschen umtreiben. Sprechen Sie ehrlich mit den Menschen, erklären Sie “Wir haben für den Fall Vorkehrungen getroffen. Diese sind rechtsverbindlich, wir sind so auf der sicheren Seite; Leiden ist so ausgeschlossen.”
Hier wurde das nahe Ausland für “pragmatische Lösungen” positiv erwähnt; ich bin jedoch äußerst dankbar für die gescholtene “deutsche Bürokratie”. Ich bin nicht der Ansicht, dass meine Organe, sobald ich mich in einem Zustand befinde, in dem ich nicht mehr in der Lage bin für mich einzutreten, automatisch Allgemeingut werden. Grauenhafte Vorstellung, wollen wir das wirklich?
Letztendlich ist es doch so, dass man etwas von Menschen für andere Menschen haben möchte. Und ich denke, wir sind uns doch darin einig, dass potentielle Empfänger eine Chance auf ein neues Leben haben sollen, aber doch auch darin, Spendewilligen ein so schmerzarmes und würdevolles Ableben wie es überhaupt nur geht, zu ermöglichen. Darin sollte doch die gemeinsame Zielsetzung bestehen, oder?
Das schafft man am besten durch ehrliche Aufklärung und Information. Alles, was hinter dem Berg gehalten wird und später ans Tageslicht kommt, schafft zu Recht neues Misstrauen und lässt die Spendenbereitschaft weiter sinken.

#15 |
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Dr. med. vet. Maren Abt
Dr. med. vet. Maren Abt

Sorry, nichts fachliches, aber es muss mal raus! Ich liebe Ihre Überschriften!! :-)) Verschafft sich da der Textgestalter des Manufactumkataloges einen Nebenerwerbssidekick? Anyway, Danke dafür!

#14 |
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In etlichen unverdächtigen europäischen Ländern wie Österreich, Tschechien u.a. gilt die Widerspruchslösung: wer nicht zu Lebzeiten ausdrücklich eine Organentnahme für seinen Leichnam ausschließt, steht bei Hirntod als Spender zur Verfügung.
Aber so eine einfache, pragmatische Lösung kommt für deutsche Bürokraten leider wohl nicht in Frage. – Auch mit dieser dürfte es da und dort noch einen Mangel geben, aber das Problem wäre deutlich kleiner…
@ #3 und #10: vielen Dank für die klaren Worte ohne das übliche Ethikgeschwurbele!

#13 |
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Gast
Gast

Immer wieder erstaunlich, in welch unkritischer und nicht abwägender Weise sich mit diesem Thema auseineinandergesetzt ( * ) wird, gekrönt durch mit Spenderausweisen wedelnden Journalisten. Wäre zumindest einmal gesetzlich vorgeschrieben, aber auch sichergestellt, daß eine ausreichende Narkotisierung des Spenders erfolgt, bliebe immer noch ein dickes Problem…
* es gibt umfangreiche Seiten, auf denen eben dies durch nicht blinde Organisationen geschieht..

#12 |
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Gast
Gast

schön, auch mal was Positives zu hören.

#11 |
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Rettungssanitäterin

Bereitschaft steigt oder sinkt? Diese Frage lässt sich nicht an der Zahl der Transplantationen festmachen, vielmehr sind die Umstände zu beachten.

Wer auf Intensiv gut konserviert wird steht für die Spende bereit und sorgt für eine positive Bilanzierung.

Ein anderer rutscht mit dem Motorrad unter der Leitplanke durch, ist sofort Matsch und seine Organe sind nicht mehr zu gebrauchen – dabei hatte er vielleicht auch einen positiven Spenderausweis, bringt die Statistik aber nicht nach oben.

Weniger Spender kann auch weniger Unfalltote bedeuten.

#10 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Frau Matthies, ich habe in #5 einen Zukunftsweg ganz weg von der Fremdtransplantation gezeigt, sind Sie damit auch nicht einverstanden???

“Grüne” und sog. selbst ernannte “Ethiker” sind ja auch dagegen.
Ethiker sollten uns vor Kriegen bewahren,
Waffen und Bomben werfen haben aber bekanntlich Hochkonjunktur.
Da hört man leider nichts von “Ethikern”. Einer der größten Kriegshetzer ist unser Joschka Fischer, jetzt aus USA.

#9 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Silvia Matthies schon wieder mit Ihrer Polemik:
“nur mit Ehrlichkeit, Transparenz, einer angemessenen Fehlerkultur und einer strikten Qualitätssicherung gewinnen. All das gibt es bisher nicht.”
Wer soll Ihnen diese unversöhnliche Totalkritik abnehmen?
Alle Ärzte sind unehrlich, außer den Impfverweigerern und den Transplantationsgegnern?
“Grüne” gibt es in jeder Partei, das ist wie eine Krankheit, da kommt es nicht mehr auf Wahrheitsgehalt einer behaupteten Gefahr an, wie bei der lächerlichen “menschengemachten” Erderwärmung durch das böse CO2, ein Segen für unsere Pflanzen (Ernährung) und die vielen Millionen NICHT existierenden “Strahlentoten”.
Es wird gelogen von den “Grünen”, dass sich die Balken biegen,
wobei es natürlich dumme Mitläufer gibt die davon noch überzeugt sind.
Wirklich eine merkwürdige Situation mit viel Meinungslenkung.
Immer weniger rationale Vernunft, immer mehr emotionale Unvernunft, ideologische Meinungslenkung “von oben”.

#8 |
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Silvia Matthies
Silvia Matthies

Ich plädiere dafür, dass hier (mit Ausnahmen) mit Klarnamen diskutiert wird. Das ist ehrlicher und vermeidet mögliche Verbalinjurien wie “Dummköpfe” etc. Übrigens, nur so nebenbei: die Grünen sind nicht an der Macht, sondern in der Opposition.

#7 |
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Silvia Matthies
Silvia Matthies

Vertrauen kann man aus meiner Sicht nur mit Ehrlichkeit, Transparenz, einer angemessenen Fehlerkultur und einer strikten Qualitätssicherung gewinnen. All das gibt es bisher nicht. Das beweist die Flut an einlullenden Werbeartikeln der letzten Tage zum Tag der Organspende.
Dazu ein aktueller, sehr mutiger Kommentar in der Süddeutschen Zeitung der Ärztin und Bioethikerin Prof. Claudia Wiesemann. Sie ist Mitglied im Deutschen Ethikrat und hat langjährige Erfahrung mit der Transplantationsmedizin.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hirntod-diagnostik-annaeherungen-an-den-tod-1.2505783

#6 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Vielleicht kann man ja in Zukunft durch Gentechnik und (autologe) Gewebezüchtung ganz auf Fremdtransplantation verzichten.
Nur leider sind gewisse fanatische selbst ernannte grüne “Ethiker” auch entschiedene Gegner der Gentechnik.
Man hätte diese Dummköpfe nie wählen und an die Macht kommen lassen dürfen.

#5 |
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Gast
Gast

“Gerechtigkeit” kann man nicht durch “Umfragen” ermitteln.
Insbesondere wenn die Befragten in ihrer Meinungsbildung massiv manipuliert werden,
mit dem Extrembeispiel der “Klimarettung”, bei der dem Eingeweihten die Haare zu Berge stehen, so wird da gelogen.

#4 |
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Gast
Gast

pardon Tippfehler “zahlreichen Skandale”.

p.s.
der Lebertransplanteur aus Göttingen steht seit 2013 noch immer unter der Anklage der versuchten Tötung in 11 Fällen, weil er 11 lebensrettende Lebertransplantationen durchgeführt hat. Untersuchungshaft von über 1 Jahr? inclusive.
Ein Justitz-Skandal.

#3 |
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Gast
Gast

Die “zahlreichenden Skandale” sind eine generelle NEGATIVE Bewertung der überaus erfolgreichen Transplantationen durch die Medien.
Eine Hornhauttransplantation z.B., insbesondere die moderne noch minimalere Variante ist ein wahres Geschenk des Himmels.
Heute möglich in Deutschland dank ausländischer Spender.

#2 |
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Arzt
Arzt

spricht alles nicht für Deutschland und die deutschen “Medien” einschl. doccheck.

#1 |
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