Impfkampagnen: Amerika hat ausgerötelt

10. Juni 2015
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Die WHO hat jüngst erklärt, dass die Röteln nun in Nord- und Südamerika als ausgerottet gelten. Damit ist der amerikanische Doppelkontinent der erste weltweit, auf dem keine endemischen Röteln-Transmissionen mehr stattfinden. Deutschland ist davon weit entfernt.

Anlässlich eines gemeinsamen Treffens von World Health Organization (WHO) und Pan American Health Organization (PAHO) gab ein internationales Expertenkomitee am 29. April bekannt, dass Nord- und Südamerika nun frei von endemischen Röteln-Transmissionen seien. Die Röteln sind damit nach den Pocken (1971) und der Poliomyelitis (1994) die dritte Infektionskrankheit, die dort als ausgerottet gilt. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe war gut gewählt, fiel sie doch mit der diesjährigen „Vaccination Week in the Americas“ und der „World Immunization Week“ zusammen.

Weltweit gibt es noch keinen anderen Kontinent, auf dem die Röteln als ausgerottet gelten, manche Länder wie Dänemark, Norwegen und Finnland scheinen es aber geschafft zu haben. In Deutschland dagegen kommt es immer wieder zu Röteln-Fällen: 2014 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) 151 Fälle übermittelt, das entspricht einer Inzidenz von 1,8 pro 1 Million Einwohner. Bei dem überwiegenden Teil der gemeldeten Ereignisse handelte es sich um klinische Verdachtsfälle. Betroffen waren überwiegend Kinder und Jugendliche: Etwa ein Drittel der Erkrankten war 1 Jahr alt oder jünger, drei Viertel aller Erkrankten war nicht älter als 14 Jahre.

Vermeidbare Folgen

Röteln verlaufen bei Kindern und Erwachsenen für gewöhnlich selbstlimitierend und ohne erhebliche Beeinträchtigungen des Wohlempfindens; beim Übergang des Rubella-Virus von einer Schwangeren auf den Fetus kann es jedoch zur Rötelnembryopathie kommen, die zu einem Abort oder zum kongenitalen Rötelnsyndrom (congenital rubella syndrome, CRS) führen kann. Typisch für das CRS ist eine Symptomtrias aus angeborenem Herzfehler (häufig Ductus Botalli apertus), Innenohrschwerhörigkeit bzw. Taubheit und Katarakt. Einen wirksamen prophylaktischen Schutz vor einer Rötelninfektion bietet die aktive Immunisierung mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR), die schon im Kindesalter abgeschlossen werden sollte. Insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter sowie Personen mit regelmäßigem Kontakt zu Kindern oder Schwangeren empfiehlt sich eine Vervollständigung des Impfschutzes auch im Erwachsenenalter.

Laut einer Studie des RKI lag die Impfquote für Röteln im Jahr 2011 in Deutschland jedoch nur bei 34,6 %. Der Anteil der geimpften Frauen war zwar deutlich höher als der Anteil der geimpften Männer, aber trotzdem noch zu niedrig: Nur 43,6 % der befragten Frauen gaben an, gegen Röteln geimpft zu sein, bei denen im Alter von 18-49 waren es immerhin 57,7 %. Doch auch wenn man beide von der STIKO empfohlenen MMR-Impfungen erhalten hat, kann es in Ausnahmefällen passieren, dass der Impfschutz nicht lebenslang anhält. Aus diesem Grund empfiehlt es sich grundsätzlich, drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft den Röteln-Titer zu bestimmen.

Global statt lokal

Auch wenn die Impfquote bei den jüngeren Frauen deutlich höher liegt als bei den älteren, hinkt sie den Erwartungen deutlich hinterher. Trotz der STIKO-Empfehlung, dass beide MMR-Impfungen bis zum Ende des 2. Lebensjahres erfolgt sein sollten, hatten 2013 nur 92,4 % der Schulanfänger die zweite Impfung erhalten. Auch bestanden deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern: Während Sachsen mit 87,5 % am schlechtesten abschnitt, lag Mecklenburg-Vorpommern mit 95,7 % an der Impfquoten-Spitze, gefolgt von Brandenburg mit 95,1 %. Diese beiden Bundesländer sind somit die einzigen, welche die von der WHO angestrebte Impfquote von 95 % erfüllen.

Bereits seit 1980 empfiehlt die STIKO die trivalente MMR-Impfung für Jungen und Mädchen, und schon seit 1991 gibt es die Empfehlung für eine zweite MMR-Impfung. Seitdem gilt es, diese Impfempfehlung konsequent durchzusetzen. Doch da sich Viren nicht an Landesgrenzen halten, sind Röteln nicht nur ein deutsches, sondern ein globales Problem. Manche europäische Länder hatten noch bis 2009 ihre Röteln-Impfkampagnen auf Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter ausgerichtet – mit weitreichenden Folgen. Im Zeitraum von 2011 bis 2012 verzeichnete Rumänien eine Röteln-Epidemie mit mehr als 24.000 Fällen, 2012-2013 wurden aus Polen sogar knapp 45.000 Röteln-Fälle gemeldet. Bei einem Großteil der Erkrankten handelte es sich um ungeimpfte junge Männer im Alter von 15-29 Jahren, die nicht im Fokus der nationalen Impfkampagnen standen.

Doch auch eine hohe landesweite Impfquote schützt nicht vor einzelnen Ausbrüchen, wie man zuletzt in Schweden feststellen musste. Das Land wähnte die Röteln schon ausgerottet, als es im Sommer 2012 in der kleinen Stadt Järna südwestlich von Stockholm zu einem Ausbruch kam – die Stadt ist das Zentrum der anthroposophischen Bewegung in Schweden, die sich zu großen Teilen gegen die Impfung von Kindern ausspricht. Gemeldet wurden zwar nur insgesamt 48 Fälle, doch die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen, da die Erkrankung in der Regel mild oder sogar asymptomatisch verläuft, und viele Eltern sich zudem eine Ansteckung ihrer ungeimpften Kinder sogar wünschten.

Pflicht statt Wahl?

Groß angelegte Impfkampagnen wie die jährliche „Vaccination Week“ erfreuen sich großer Beliebtheit auf dem amerikanischen Doppelkontinent und haben dort maßgeblich zur Ausrottung der Röteln beigetragen. In Europa setzt man dagegen eher auf Routineimpfungen. Im Rahmen des jüngsten Masernausbruchs in Berlin sind in Politik und Medien zudem wieder Forderungen nach einer Impfpflicht laut geworden. Zu den Verfechtern gehören sowohl Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe als auch der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos. Auf die Impfung zu verzichten, ist auch verantwortungslos gegenüber der gesamten Gesellschaft“, erklärte Montgomery Ende Februar. Seiner Meinung nach spreche aus medizinischen Gründen alles für eine Impfpflicht.

In den USA und vielen anderen nord- und südamerikanischen Staaten ist es zumindest Pflicht, öffentlichen Kindergärten und Schulen eine Bescheinigung über den Impfstatus des Kindes vorzulegen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich auch jedes Kind impfen lassen muss. Beispielsweise sind in allen US-amerikanischen Bundesstaaten medizinisch begründete Ausnahmen erlaubt, z. B. wenn eine Allergie gegen eine Komponente des Impfstoffs vorliegt. Zusätzlich sind in den meisten US-Bundesstaaten jedoch auch religiös begründete Ausnahmen zulässig, manche lassen auch persönliche, philosophische oder Gewissensgründe gelten. Den Nachweis einer ärztlichen Impfberatung vor der Aufnahme eines Kindes in eine deutsche Kita hält BÄK-Präsident Montgomery allerdings für nicht ausreichend, eine Impfpflicht bringe da mehr.

Ob eine Verpflichtung zum Impfen aber wirklich der richtige Weg zur Eradikation von Röteln, Masern und Co. ist, bleibt fraglich. „Versteht man die Ablehnung der Impfung auch als eine Ablehnung von Staatlichkeit, könnte eine Impfpflicht kontraproduktiv wirken“, erläutert Prof. Uwe Groß, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Göttingen. Seiner Meinung nach ist Aufklärung das A und O, um Impfgegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Zu einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch Freiheit, auch die Freiheit der eigenen Entscheidung. Aufklärung ist der Ansatz, der am meisten Erfolg verspricht, will man die Herdenimmunität erhöhen. Aufklärung ist alles, und durch gute Aufklärung kann man sehr viel erreichen.“

42 Wertungen (4.1 ø)

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52 Kommentare:

Humangenetiker
Humangenetiker

Rötelnimpfung gibt es erst seit 1966 und erst seit 1941 ist ein Zusammenhang mit Säuglingsmissbildungen bekannt.
Bis 1966 gabe es allein in Deutschland ca. 4000 Embryopathien durch Röteln.
Heute ist soviel ich weis Alkohol nr.1) als Ursache.

#52 |
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Gast
Gast

@Tony Richter, welchen gravierenden Unterschied macht es denn an einer bakteriellen oder einer Virusmeningitis zu sterben?

#51 |
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Gast
Gast

Man muss sich hier wirklich über doccheck wundern,
sind das auch alles medizinische Laien???
Erst dieser Christian Müller, dann dieser Tony Richter,
schlimmer als das grüne Blatt,
Bildzeitung wäre schon viel zu seriös dafür.

#50 |
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Apotheker

@Tony Richter
Natürlich kann es nie schaden, sein medizinisches Basiswissen aufzufrischen.
Wie man aus meinem Beitrag allerdings herauslesen kann, dass ich den Unterschied zwischen Viren und Bakterien nicht kenne, ist mir schleierhaft.
Liegt es vielleicht daran, dass ich Bacillus anthracis und Pockenvirus nebeneinander erwähnt habe (weiter unten habe ich auch noch die Protozoen und Pilze mit in einen Topf geschmissen)?
Darf ich das also so verstehen, dass Viren (Pockenvirus) tatsächlich Krankheitserreger sind, Bakterien, z.B. Bacillus anthracis, aber lediglich Indikatoren dafür, dass jemand an einer (wie auch immer ausgelösten) Krankheit leidet? Ich bin wirklich etwas verwirrt.

#49 |
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Tony Richter
Tony Richter

@Chtistian Becker:
Mir scheint als wäre Ihnen der Unterschied zwischen Bakterien und Viren nicht bewusst.;)
Vielleicht sollten Sie Ihr medizinisches Basiswissen auffrischen!

#48 |
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Apotheker

@Tony Richter
Das wusste ich ja gar nicht.
Dann müssen wir uns alle ja gar keine Gedanken mehr über das B-Waffenarsenal diverser Staaten machen. Bacillus anthracis, Pockenvirus und Co. sind harmlos und treten nur als Folge von Milzbrand bzw. Pocken etc. auf. Das erleichtert mich schon etwas.
Robert Koch war ein gemeiner Lügner und hat seine Forschungsergebnisse alle gefälscht!(!!!1einself).

Ernsthaft, dass jemand heutzugtage solchen Unsinn verbreitet, ist kaum zu glauben. Dass Bakterien (Viren, Pilze, Protozoen) Ursache und nicht Folge von Krankheiten sind, ist gut belegt und zeigt sich bei jeder Grippewelle, Masernausbruch etc. erneut.
Die Aussage, das diese Erreger nur ein Indikator für die Krankheit sind, kann nur bei sehr spezieller Auslegung gehalten werden:
Wer Krank ist, dessen Immunsystem arbeitet nicht richtig und in der Folge vermehren sich die Keime. Die Ursache der Krankheit sind dann in der Tat nicht die Erreger, sondern dass das Immunsystem sie nicht schnell genug eindämmen kann.
Das ist aber so ähnlich als wären nicht die Einbrecher schuld am Einbruch, sondern die Polizei, die sie nicht vorher festgenommen hat.

#47 |
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Tony Richter
Tony Richter

@Arzt: Bakterien sind mehr Krankheitsindikatoren als tatsächlich als Krankheitsauslöser!!!

#46 |
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Tony Richter
Tony Richter

@Dr. Bayerl, Arzt, Gast und auch Elvira, sie Alle scheinen allein durch ihre Äußerungen auf jeden Fall geimpft zu sein. Das finde ich als toleranter, weltoffener und auch liberaler Mensch durchaus in Ordnung. Aber allein durch ihre Äußerungen zweifeln sie tatsächlich die Wirksamkeit etwaiger Impfungen an. Darüber hinaus gibt es weitaus mehr als ein dutzend Mediziner, auch ehemalige PEI Mitarbeiter die der Impfthematik kritisch gegenüber stehen. Guten Abend!

#45 |
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Sibylle
Sibylle

Ich hab mich gegen Schweinegrippe impfen lassen,
war kostenlos.
Denke hier ist Deutschland nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen,
weniger Tote als in anderen Ländern.
Ein Land der Angsthasen vor einem kleinen Piekser, wie peinlich. Man hat über uns gelacht, wie bei dem deutschen “Waldsterben”, das nicht stattgefunden hat. Angsthasen, die dann wenn alles vorbei ist,
auch noch eine dicke Lippe riskieren.

#44 |
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Arzt
Arzt

@Christian Müller also welche Lügen?
Und auch das Lügengeständnis von Louis Pasteur würde uns alle interessieren.
Mir hat allerdings der Allgemeinpraktiker Robert Koch mehr imponiert,
der die ersten Krankheitskeime entdeckt hat, auch die Tuberkel-Bakterie.

#43 |
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Gast
Gast

@Christian Müller Sie haben auf #37 noch nicht geantwortet!
Ihr Vorwurf lautete “Lüge”, “ein Skandal ohne Gleichen”
in Bezug auf die Schweinegrippe.
Gab es gar keine Toten???
Nun mal raus mit der Sprache!

#42 |
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Christian Müller
Christian Müller

hallo Doccheck,
bitte um Überprüfung, ob Dr. Bayeri und @Arzt auch wirklich diesen Titel, bzw. Berufsbezeichnung zu Recht führen, oder ob hier Pharmalobyisten Ihr Unwesen treiben. Wer die Meinung eines Anderen mit einer Anzeige als Drohung tadelt, macht sich zumindest unglaubwürdig.

#41 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Christian Müller gehen Sie zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich erklären,
was eine Bakterie ist und was ein Virus ist
und welche Erkrankungen diese Mikroorganismen beim Menschen auslösen können.
Wenn Sie hier andere der Lüge bezichtigen ist das wirklich kein Kavaliersdelikt.

#40 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

hallo Doccheck,
lassen Sie sich hier so etwas von einem @Christian Müller gefallen?

ich denke wirklich, das ist schon strafrechtlich relevant!

#39 |
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Christian Müller
Christian Müller

@Arzt, es sollten sich auf diesem Portal nur Leser eintragen, die von Medizin etwas verstehen und nicht als “Arzt” verschleierte Pharmalobiislten, die Bewußt verleugnen, diffamieren und kriminalisieren. Falls Sie doch Arzt sind, dann erneuern Sie Ihren Kenntnisstand auf http://www.impfkritik.de und hören Sie auf Kollegen, die sich weitergebildet haben, was ich Ihnen dringend anrate http://www.impfkritik.de

#38 |
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Arzt
Arzt

@Christian Müller, Sie wollen mit ihrem merkwürdigen Beitrag “Lüge” andeuten,
dass es kein Toten durch die Schweinegripe gab?
Waren Ihnen vielleicht 18.449 Tote zu wenig,
oder waren es vielleicht 203.000 Todesopfer?
http://tinyurl.com/nlzcug6

Man sollte Sie wirklich einsperren mit Ihren lockeren Sprüchen, Sie sind eine Gefahr für die Allgemeinheit.

#37 |
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Christian Müller
Christian Müller

[Der Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht.]

#36 |
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Gast
Gast

@Dorothée Weis “leben lassen” gilt bei Masern vor allem für Babies die noch zu jung für die Impfung sind und von ihren eigenen Müttern evtl. tödlich infiziert werden können.
Selten aber IMMER TÖDLICH ist die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Diese generalisierte Gehirnentzündung kann bis zu zehn Jahren nach der Masernkrankheit auftreten und trifft etwa einen von 10.000 Erkrankten.
Es gibt solche Fälle in Deutschland.
Das müsste sich doch nun langsam herumgesprochen haben!!!!
Unmündige Kinder sine daher Opfer ihrer fehlgeleiteten Eltern.
Wie hier nun schon mehrfach richtig gesagt,
ist eine ansteckende Infektionskrankheit KEINE Privatangelegenheit, auch nicht für Erwachsene!. Interessanterweise sind hier überwiegend Frauen unvernünftig,
es sollen ja sogar Ärztinnen dabei sein.
Feminismus ist der Untergang unserer Gesellschaft. Wen schon das Wort “Geschlecht” irgendwo auftaucht, wird automatisch der Verstand abgeschaltet,
gilt auch für ansteckende Geschlechtskrankheiten, deren namentliche Meldepflicht
mit dem IfSG ABGESCHAFFT wurde, Schande über Deutschland,
ebenso wurde die Infektions-Kontrolle von gewerbsmäßigen (registrierten) ” “Liebesdienerinnen” in Deutschland ABGESCHAFFT. Nochmal Schande über Deutschland. Entsprechend nehmen solche Erkrankungen wieder zu.
Frauen sind ja per Definition immer Opfer, auch wenn sie Kinder umbringen.

#35 |
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Apotheker

@Dorothée Weis
Was für ein Argument!
Natürlich war der Angriff gegen die HPs nicht besonders toll – ich kenne keine persönlich, aber ich vermute, sehr viele sind wirklich verantwortungsvolle Personen. Dann aber so zu kontern und #32 noch zu unterbieten ist wirklich eine Leistung.
1. Leben und leben lassen: Es ist nun mal so, dass, wenn in einer Diskussion eine Seite (oder beide) für Argumente nicht empfänglich ist, der Ton sich manchmal verschärft.
2. Verstehe die Aufregung nicht…: als geimpfter ist man, wie richtig geschrieben wurde, weitestgehend geschützt. Je mehr ungeimpfte also rumlaufen und dem Masernvirus einen “Lebens”raum bieten, desto wahrscheinlicher wird es, dass auch geimpfte erkranken. Zudem verursacht die Behandlung von Masern Kosten, die die für die Impfung (< 100 €) übersteigen dürften. Diese Kosten bezahlen auch geimpfte über ihre Kassenbeiträge mit.
3. Der Nichtgeimpfte…
… ist meist ein Kind und zu jung, um sich Gedanken zu machen, da die Entscheidung von den Eltern getroffen wurde.

#34 |
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Dorothée Weis
Dorothée Weis

@ Gast 32: soviel zu den sachargumenten der befürworter… ich dachte wir wären in unserem land soweit und könnten sagen, leben und leben lassen, aber dem ist leider nicht so… außerdem verstehe ich die aufregung nicht, als geimpfter bist du doch weitestgehend geschützt oder stimmt da etwas nicht? der nichtgeimpfte müsste sich wohl eher gedanken machen aufgrund seiner erkrankungs- und komplikationsmöglichkeit…?

#33 |
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Gast
Gast

Eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI)
hat eine direkte Korrelation zwischen Häufigkeit von Heilpraktikern und Homöopathen
und der Impfverweigerung ausgerechnet.
Die Patienten sollen also gerade nicht die Ärmsten sein.
Vielleicht muss man da ansetzten und diese HP´s erst mal alle wegen versuchten Todschlags ins Gefängnis setzen, mindesten ein Jahr,
bis alle zwischenzeitlich durchgeimpft sind.

#32 |
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Elvira Sonnenbichl
Elvira Sonnenbichl

man sagt ja,
in Deutschland soll es sogar Ärzte geben,
die von Impfungen abraten, ich halte das für eine glatte Lüge der Impfgegner,
hat einer von Euch schon mal davon gehört?
Es sollen Frauen sein sagt man.

#31 |
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Elvira Sonnenbichl
Elvira Sonnenbichl

höre grade in Nordfinnland (masernfrei, die müssen nicht mehr impfen) gibt es Einreiseverbote für Berliner ohne entspr. Impfausweis.

#30 |
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Elvira Sonnenbichl
Elvira Sonnenbichl

Grüne Dummköpfe gibt es ja heute in allen Parteien,
in Berlin ist ja gerade ein SPD-CDU-Regierung,
Senator für Gesundheit und Soziales
Mario Czaja (CDU)
die hat es nun schon über ein halbes Jahr nicht geschafft, diese Masern-Epidemie (durch lächerlich einfache Impfungen) zum Stillstand zu bringen.
Allein vom 1. bis 8. Juni gab es 13 neue Fälle.
Emanzipation der Doofen in Deutschland. Eigentlich war ich mal ein Berlin-Fan.

#29 |
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Gast
Gast

es bleibt dabei,
Amerika, auch Südamerika ist frei von Röteln,
Deutschland nicht und hier wird noch vor Impfungen gewarnt.

#28 |
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Gast
Gast

zur Klarstellung:
Die mehr als 3600 Menschen, sind nicht an MERS erkrankt, aber sie KÖNNTEN sich angesteckt haben. Deshalb sind sie eingesperrt.
Erkrankt sind in ca. 3 Wochen 126 Menschen, davon 11 Todesopfer.

Das Problem bei Masern wurde hier schon genannt, die Krankheit schädigt das Immunsystem für einige Jahre, es geht nicht immer nur um Tote, das wäre eher etwas makaber, aber ein Toter war auch dabei.

#27 |
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Gast
Gast

@Herr Tony Richter, Sie bestätigen nochmals Ihre Unbelehrbarkeit.
Über 1000 (vermeidbare) Masernfälle in einer Stadt in rel. kurzer Zeit, jeder 4. mit Krankenhauseinweisung ist ein klarer “Erfolg” (=Blamage) für die Impfverweigerer.
Frau@Anna Ertelt hat6 das doch in #9 wunderbar beschrieben:
Zitat,
“… wie sehr Menschen ihre Einstellungen verteidigen: Wenn ein Argument wegfällt, dann begründen Skeptiker ihre Haltung eben mit einem anderen Punkt.
Psychologen weisen seit langem auf einen Umstand hin, der wenig schmeichelhaft für das Selbstbild des Menschen als rationales Wesen ist. ”

In Süd-Korea, ein hoch entwickeltes Land, sind z.Zt. 3600 Menschen unter Quarantäne gestellt weil EIN Reisender aus Nah-Ost einen MERS-Virus mitgebracht hat, gegen das es noch keine Impfung gibt.
Ist das nicht Freiheitsberaubung?

#26 |
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Tony Richter
Tony Richter

@Gast: ich habe lediglich Ihren Wortlaut wiedergegeben, außerdem habe ich die Sachebene nicht verlassen. Des Weiteren darf ich wohl anmerken, dass es durchaus überaus schwer ist, gegen Dogmen und Paradigmen zu argumentieren.

#25 |
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Gast
Gast

@Tony Richter Impfgegner ist resistent gegen irgendwelche Sachargumente.
Das demonstrieren Sie mit Ihrer Frage
“welche Blamage”

#24 |
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Tony Richter
Tony Richter

@ Christian Müller: Da bin ich ganz bei dir! ;)

#23 |
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Tony Richter
Tony Richter

@ Gast: Welche Masernblamage?
Etwa die angebliche Masernepedemie in Berlin, wo die Medien verschwiegen haben, dass das Todesopfer eine schwere coronare Vorerkrankung hatte???

#22 |
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Heilpraktikerin

Interessant wäre in diesem Zusammenhang für mich auch gewesen, nicht nur zu zitieren, wieviele Prozent zu einem gewissen Zeitpunkt geimpft waren oder nicht, sondern auch wieviele von den Nicht-Geimpften bereits einen ausreichend hohen Röteln-Titer besitzen. Eine Person mit bereits ausreichend hohem Titer noch mal zu impfen, würde die Herdenimmunität nicht weiter verbessern.

Bei der “Massenbestimmung” des Titers in meiner Schulzeit hatten nämlich über die Hälfte meiner Mitschüler/innen bereits Röteln, meist unbemerkt, gehabt. Diese wurden dann in der anschließenden empfohlenen “Impfaktion” natürlich nicht geimpft und fallen nun in die Gruppe der ~ 57% Frauen, die nicht geimpft sind. Jetzt zu fordern, diese doch zu impfen nur um pauschal eine möglichst hohe Durchimpfungsrate auf dem Papier zu haben, kann doch nicht ernsthaft empfohlen werden ?

#21 |
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Gast
Gast

merkwürdig, das die Impfgegner nach der Masernblamage noch nicht aufgewacht sind.
Einen Mensch, der 2mal Röteln bekommt kenne ich nicht,
vielleicht eine Verwechslung mit Windpocken?

#20 |
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Bürgerin Marina Bausmer
Bürgerin Marina Bausmer

das man wegen der Gefahren impfen tut finde ich zwar richtig, trotzdem kann man die Krankheiten noch bekommen. Röteln sogar 2 mal es kann also immer noch vorkommen, man verspricht sich aber das es nicht schwer verläuft , auch bekommt man heute Penicilin was nicht überall verfügbar war oder andere Antibiotika. Die Bettruhe kommt oft zu schlecht weg und das es in den Knochen trotzdem steckt.-

#19 |
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Apotheker

Quecksilber in Form von z.B. Thiomersal ist eher ein Konservierungsmittel.
Abgesehen davon sind die Konzentrationen von Quecksilber winzig. Natürlich wäre ich auch ganz froh, wenn gar kein Quecksilber enthalten wäre. Wer regelmäßig Fisch isst, dürfte aber eine höhere Exposition haben als Impflinge.
Die Risiken, die von Al und Hg in Impfstoffen ausgehen, dürften darüberhinaus im Vergleich mit den Gefahren, die von den Krankheiten ausgehen, gering sein.
Naja, aber ich als Pharmaziestudent bin ja auch von der bösen Pharmaindustrie gesponsert.
So, jetzt muss ich aber weg und gucken, ob mein Butler den Porsche fertiggeputzt hat. Ich muss doch noch zum Golfspielen.

#18 |
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Christian Müller
Christian Müller

So lange in diesen Impfstoffen s.g. Impfbeschleuniger (Adjuvantien) in Form von
Quecksilber und Aluminium eingesetzt werden, diese nicht ein mal deklariert werden müssen und sich die StiKo aus korrupten Pharma-Gehaltsempfänger erweisen, kann ich nur vor jeglicher Impfung warnen.

#17 |
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MPH
MPH

was hat denn die impfpflicht bei der ausrottung der pocken geholfen?
stichtwort: globalisierung – zunehmende mobilität – usw.
statt sich immer nur sorgen um die eigene haustür zu machen, könnte man ja auch versuchen die lebens- und hygienestandards in den betroffenen ländern anzugehen…
und übrigens wer erklärt mir nochmal im detail das ausgefeilte funktionieren des immunsystems und kann dabei von sich behaupten, dass sein wissen genährt aus dem derzeitigen stand der wissenschaft sich mit dem “wirklich wahren” deckt…
stichwort: zunahme von allergien usw.
aufkläung ist gut, aber bedenken sind wohl erlaubt!

#16 |
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@Frau Dr.Ertelt : vielen , vielen Dank für Ihren wichtigen und richtigen Kommentar #5 !! Bauchgefühl killt Ratio , unabhängig vom Bildungsstand …… Auch meine Erfahrung war immer wieder : man kann sich den Mund fusselig reden , die besten Argumente haben , Fakten , Fakten , Fakten ….. Doch nichts kommt an gegen eine dumpfe Angst , ein dumpfes Unbehagen ( so unbegründet und manchmal auch gefährlich , für einen selbst oder für andere diese auch sein mag )oder auch nur die eigene Bequemlichkeit und manchmal auch Selbstgefälligkeit…. Spätestens dann ist und muss auch mit persönlicher Freiheit und Demokratie Schluss sein und Zwänge müssen her , sprich , in diesem Fall , Impfpflicht!!

#15 |
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Weitere medizinische Berufe

Impfpflicht
Freiheit des Einzelen endet dort wo die Freiheit des andern eingeschränkt wird
z.B. durch Ansteckung

#14 |
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Weitere medizinische Berufe

und was machen die Hausärzte dagegen?
….gar nichts von Ausnahmen abgesehen nicht mal auffallende Plakate

#13 |
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Apotheker

@Roswitha Hofmann-Holdenried
Können Sie belegen, dass die Krankheiten “vermehrt auftreten”? Ich habe eher den Eindruck, wie Ärztin unter mir, dass sie nicht mehr so häufig auftreten; aber wenn sie auftreten, kommt es eben in den Medien, wie z.B. bei dem Masernausbruch in Berlin.
Zudem nimmt ja, trotz (oder wegen?) der frühen Impfungen die Zahl der Impfgegner zu. Wenn also tatsächlich die Anzahl der Infektionen zugenommen haben sollte, könnte man das vielleicht auch mit der zunehmenden Zahl der Impfgegner korrelieren. Nur mal so als Denkanstoß.

#12 |
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Ärztin
Ärztin

@Roswitha Hofmann-Holdenried so ein Unsinn, Kinderkrankheiten sind so selten geworden, dass kaum jemand sie noch auf Anhieb klinisch unterscheiden kann.
Eines der Gründe warum man zu leichtsinnig geworden ist.
Amerika und Skandinavien, auch Polen etc. macht es deutlich besser.
Kennen sie z.B. einen Mensch mit Kinderlähmung? Das war früher nicht so selten.
Zugenommen haben die klassischen und die neuen Geschlechtskrankheiten,
raten Sie mal warum. Viel wird auch “kulturell” importiert, was schon so gut wie überwunden schien, wie die Tuberkulose.
Manches neue kommt auch dazu (Tourismus).

#11 |
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Ärztin
Ärztin

Auch in einer “idealen Welt” sind Infektionskrankheiten KEINE Privatangelegenheit.
Finde es recht unverschämt, wenn sich da jemand herausnimmt, er dürfe Krankheiten verbreiten, sozusagen als Menschenrecht.
Es gibt kein vernünftiges Argument gegen eine MMR – Kombination.
Die speziell Deutsche Masernkatastrophe sollte doch Blamage genug für alle Impfgegner gewesen sein.
Gerade hier macht als Besonderheit die Erkrankung selbst kein wohl erhofftes Immuntraining, sondern genau das Gegenteil, eine Immundepression für 2 bis 3 Jahre mit gehäuften Infekten aller Art.
Das weiß hoffentlich inzwischen jeder Arzt.

#10 |
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Roswitha Hofmann-Holdenried
Roswitha Hofmann-Holdenried

Ich bin immer wieder erstaunt, dass trotz der zahlreichen und sehr frühen Impfungen die Infektionskrankheiten vermehrt auftreten!!!! Vielleicht macht es
Sinn, das “System” doch einmal zu überdenken, vor allem wegen der zusätzlich zahlreichen Neben- und Auswirkungen.

Mit freundlichen Grüssen
R. Hofmann, Hp

#9 |
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Anna Ertelt
Anna Ertelt

Lieber Herr Dr. Günther,

Aufklärung ist wichtig und sicher IMMER ein wichtiger und erster Schritt auch in der realen Welt – da stimme ich Ihnen zu aber in der Praxis leider begrenzt erfolgreich: z. B. Rauchen (jeder kennt die Konsequenzen, aber ändert das etwas im Verhalten bei Rauchern? – und da sind wir wieder in der idealen Welt). Dennoch leistet Aufklärung einen Beitrag Leute generell davon abzuhalten….. .

Wir sind jetzt beim Rauchen immerhin da, dass der Grundsatz gilt: Freiheit gilt bis dahin, wo die Freiheit der anderen eingeschränkt wird und man als Nichtraucher nicht einbezogen wird….

Psychologisch gesehen gibt es immer große Unterschiede zwischen Kompetenz und Performanz – was ich theoretisch kann/ weiß und was ich tatsächlich tue/umsetze etc…….
Gerade bei “Einstellungen” ist es besonders diffizil eine einmal gefasste aufzugeben… der unten zitierte Süddeutsche Artikel fasst eine Studie zum Impfen sehr gut zusammen….. .
Zitat Süddeutsche:
“Eine langgehegte Ansicht aufzugeben, ist schwer
Bei Studien zum Umgang mit Mythen rund um die Masern-Mumps-Röteln- oder die Diphtherie-Keuchhusten-Tetanus-Impfung hatte sich ebenfalls gezeigt: Die teilnehmenden Eltern mit den größten Sorgen nahmen die Korrektur von Fehlinformationen wahr und weigerten sich erst recht, ihre Kinder impfen zu lassen. Nyhan und Reifler interpretieren diese Befunde als Hinweis, wie sehr Menschen ihre Einstellungen verteidigen: Wenn ein Argument wegfällt, dann begründen Skeptiker ihre Haltung eben mit einem anderen Punkt.

Psychologen weisen seit langem auf einen Umstand hin, der wenig schmeichelhaft für das Selbstbild des Menschen als rationales Wesen ist. Haltungen entstehen eher unbewusst, erst dann begibt man sich auf die Suche nach Argumenten, mit denen sich diese Meinungen scheinbar absichern lassen. Und das gilt für jeden, nicht nur in Impffragen.

Eine langgehegte Ansicht aufzugeben, bereitet Unbehagen. So erklärt sich wohl auch die Beobachtung, dass sich Impfgegner einer Immunisierung noch heftiger verweigern, wenn sie eines ihrer Argumente verlieren. Die Ablehnung ganz aufzugeben, bedeutet nämlich, einen lange verteidigten Fehler mit potenziell gravierenden Folgen für sich und die eigenen Kinder einzugestehen. Das schmerzt, außer man behält die Meinung trotz widerlegter Argumente bei.” http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-der-impfgegner-meinungen-schlagen-argumente-1.2257172

==> Deswegen sprach ich von einer idealen Welt, da reale Studien die Grenzen von Aufklärung gezeigt haben – leider !

#8 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich habe in Südamerika gelebt. Dort wird das Impfbuch vor Eintritt in den Kindergarten oder Schule zur Vorlage verlangt, von sich nicht Impfenlassen aus Glaubens- oder Gewissensgründen habe ich nie etwas gehört, glaube nicht, dass das möglich wäre. ABER: Es existiert ohnehin keine Schulpflicht. Hier in Deutschland gibt es eine Schulpflicht , und ich denke, es gäbe selbst bei einer Impfpflicht keine Möglichkeit, dem nichtgeimpften Schüler den Unterricht zu verweigern.

#7 |
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Sehr geehrte Frau Mzyk, dass nur noch Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung stehen, hat ganz nüchterne wirtschaftliche Gründe. Der Markt für monovalente Impfstoffe ist durch den Erfolg der Kombinationsimpfstoffe in den letzten Jahren so geschrumpft, dass es für die Hersteller schlicht unwirtschaftlich ist, sie in ständig kleiner werdenden Chargen zu produzieren.

#6 |
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Dr. Matthias Günther
Dr. Matthias Günther

„Zu einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch Freiheit, auch die Freiheit der eigenen Entscheidung. Aufklärung ist der Ansatz, der am meisten Erfolg verspricht,…“

Liebe Frau Dr. Ertelt,

Sie würden DIESEM Satz tatsächlich NUR in einer – wie Sie es nennen – “idealen Welt” zustimmen??? Hoffen wir mal, dass Sie keine Verfassungsrechtlerin sind.

#5 |
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Dr. Anna Ertelt
Dr. Anna Ertelt

„Zu einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch Freiheit, auch die Freiheit der eigenen Entscheidung. Aufklärung ist der Ansatz, der am meisten Erfolg verspricht, will man die Herdenimmunität erhöhen. Aufklärung ist alles, und durch gute Aufklärung kann man sehr viel erreichen.“
– in einer idealen Welt würde ich dem zustimmen… nur leider ist es vielmehr wie hier beschrieben http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-der-impfgegner-meinungen-schlagen-argumente-1.2257172
….. Deshalb stimme ich auch Herrn Montgomery zu: In der Kita wird häufig mit zweierlei Maß gemessen: Wer es als Working Mum wagt sein Kind mit Schnupfen in die Kita zu bringen, bekommt von “unverantwortlich- das Arme Kind- meines steckt sich ja an” alles zu hören…. da ist nichts mehr mit “Training von Immunsystem” zu hören… , das alle in der Theorie ganz toll finden…. .

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Cordula Mzyk, Ärztin
Cordula Mzyk, Ärztin

Habe versucht, meine zweite, nun geschlechtsreife Tochter, nur gegen Röteln zu impfen, nicht in der Kombination Mumps/Masern/Röteln. Das ist leider in Deutschland unmöglich. Den Mono-Impfstoff gibt es auch seit einigen Jahren nicht mehr über die Auslandsapotheke. Da sehe ich in erster Linie Interessen der Pharma-Lobby und nicht ein gezieltes Ausrotten des Röteln-Virus.

#3 |
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Katharina Heckler
Katharina Heckler

Gut geschriebener und recherchierter Artikel! Da junge Frauen meist geimpft sind und Röteln bei Kindern in der Regel harmlos verläuft, ist eine Impfaufforderung nicht relevant.

#2 |
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Arzt
Arzt

bravo Amerika (ausnahmsweise) :-)

#1 |
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