Das große Krabbeln: Kopfläuse

9. Dezember 2011
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Mit etwa 1.200 Neuerkrankungen auf 10.000 Kinder pro Jahr ist der Befall mit Kopfläusen, die Pediculosis capitis, eine der häufigsten Infektionskrankheiten des Kindesalters. Doch welche Therapie hilft wirklich gegen die lästigen Plagegeister - und welche Mittel sind redundant?

Erwachsene Läuse legen während ihres zwei- bis vierwöchigen Lebens rund 300 Eier, die sie mit einer wasserunlöslichen Substanz in einem etwa 0,8 mm kleinen Chitingehäuse (Nisse) nahe der Kopfhaut an ein Haar haften. Ab diesem Zeitpunkt vergehen 17 bis 21 Tage, bis eine fortpflanzungsfähige Laus schlüpft. Nissen werden von der Laus mit einer klebrigen Substanz an die Haare geklebt. Sie können Wochen oder Monate nach dem Befall im Haar verbleiben.

Läuse haben keinen Flugschein

Läuse können weder springen noch fliegen. Auch Haustiere übertragen keine Kopfläuse. Wenn eine Übertragung erfolgt, so hauptsächlich direkt von Mensch zu Mensch bei engem Kontakt durch Überwandern der Parasiten durch „Haar-zu-Haar- Kontakt“. Gelegentlich ist die Übertragung aber auch indirekt möglich über Gegenstände, die mit dem Haupthaar in Berührung kommen und die innerhalb einer kurzen Zeitspanne gemeinsam benutzt werden. Kämme, Haarbürsten, Schals, Kopfbedeckungen und Fahrradhelme werden zum Läuseumschlagplatz.

Symptome einer Pediculosis sind:
  • hochrote urtikarielle Papeln
  • Leitsymptom Juckreiz Kratzeffekte (Exkoriationen und Krustenbildung)
  • Durch bakterielle Superinfektionen sekundär impetigenisiertes Ekzem (bevorzugt hinter den Ohren, am Hinterkopf und im Nacken)
  • regionale Lymphknotenschwellungen (okzipitale und/oder zervikale Lymphadenitis).

Ein Kopflausbefall wird diagnostiziert, wenn mindestens eine lebende Kopflaus im Haar oder Nissen in Kopfhautnähe gefunden wird. Die Deutsche Kopflausgesellschaft e.V. empfiehlt entweder das Auskämmen mit einer Pflegespülung oder die Suche nach Nissen.

Mit dem Biss der Laus gelangt eine lokalanaesthetische Substanz in die Haut des Opfers, der Einstich wird nicht gespürt. Allerdings bilden viele Betroffene nach den ersten Stichen eine leichte Allergie gegen Substanzen im Läusespeichel. Die Stiche vergrößern sich und jucken stark.

Pharmakotherapie: Nervengifte sind out

Zur Therapie werden diverse Substanzen mit sehr unterschiedlichen Wirkmechanismen und Risiken eingesetzt. Pyrethrum, Pyrethroide und Lindan wirken als Neurotoxine. Dimethicon und Oxyphthirine ersticken die Laus physikalisch. Neemöl wirkt als Metamorphoseblocker. Außerdem existieren diverse Mittel, die sich nicht klar eingruppieren lassen.

Pyrethrum und Pyrethroide – die nerven

Bei dem Marktführer der Pyrethrumextrakte handelt es sich um gereinigten 25%igen Extrakt aus Pyrethrumpflanzen. Laut Fachinformation erfolgt eine Resorption über die Haut. Die Firmeninformation weist darauf hin, dass krebserzeugende oder erbgutschädigende Wirkungen beim natürlichen Pyrethrum nicht bekannt sind, und eine Anreicherung von Pyrethrum im Nervengewebe oder Gehirn nicht stattfindet. Pyrethroide sind dem natürlichen Chrysanthemengift Pyrethrum ähnlich. Sie blockieren die Natrium-Kanäle in den Nervenmembranen und verändern das elektrische Potenzial. Es werden eine Reihe sich ständig wiederholender Nervenimpulse hervorgerufen erzeugt. Diese veränderte Erregbarkeit der Nerven kann zu unterschiedlichen Symptomen und damit auch zu antagonistischen Effekten führen. So können sowohl Lähmungen als auch Übererregbarkeit – also Krämpfe – die Folge sein.
Diskutiert wird eine cancerogene und mutagene Wirkung. Pyrethroide wirken nicht auf Läuseeier. Sie dürfen nicht von Asthmatikern angewendet werden und haben ein ausgeprägtes allergisches Potenzial. Außerdem nimmt die Resistenz der Läuse gegen Pyrethroiden erheblich zu. Die Ursache für den Wirkungsverlust liegt vermutlich im spannungsabhängigen Natriumkanal der Kopfläuse. Das knockdown resistance (kdr-)like Gen mutiert stetig. In Deutschland und in Europäischen Nachbarländern sind 93 Prozent der Läuse gegen Permethrin resistent. Der Hersteller vertritt die Meinung, dass trotz der Resistenzbildung die Wirksamkeit nicht leidet.

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BGVV) warnt vor dem mit Pyrethroiden verwandten Permethrin: „Die Verwendung muß als kritisch angesehen werden, weil dieser persistente Wirkstoff über Monate bis Jahre in den Materialien verbleiben und somit eine potenzielle Exposition für den Menschen darstellen kann. Die Verwendung derartiger persistenter Stoffe kann heute nicht mehr als eine Verwendung nach dem Stand von Wissenschaft und Technik angesehen werden.“

Dimeticone – gegen Blähungen und Läuse

Dimeticon ist der internationale Freiname (INN) linearer Polydimethylsiloxane. Sie sind farblos, geruchsfrei und hydrophob. Kurzkettige Dimeticone sind dünnflüssig, weisen eine sehr geringe Oberflächenspannung auf, haben hervorragende Kriech- und Spreiteigenschaften und sind daher in der Lage, auch feinstrukturierte Oberflächen zu benetzen. Sie verkleben die Tracheen der Kopfläuse, die dann ersticken. Einer der Marktführer (Nyda ®) setzt auf ein Dimeticongemisch. Das dünnflüssige Dimeticon verleiht dem Präparat eine extrem niedrige Oberflächenspannung und damit die notwendigen, optimalen Kriech- und Spreiteigenschaften. Im Labortest sind nach 5 Minuten alle Läuse erstickt. Oral werden Dimethicone gegen Meteorismus eingesetzt. Sie führen dazu, dass die Oberfläche der Gasblasen instabil wird und die Luft natürlich entweichen kann. Wenn ein externes Pharmakon auch oral angewendet werden kann, natürlich in geänderter Galenik, spricht dies schon mal für ein hohes Maß an Anwendungssicherheit.

In einer randomisierten Studie mit 145 Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren aus den Slums von Fortaleza wurde die Wirkung von Dimeticon mit Permethrin verglichen. An Tag 1 und 8 erhielten sie eine Behandlung mit Dimeticon oder einprozentigem Permethrin. Bereits am zweiten Tag waren mit Dimeticon 95 Prozent der Kinder die Läuse los, mit Permethrin lediglich 67 Prozent. Nach neun Tagen waren 97 Prozent der Kinder in der Dimeticon-Gruppe kopflausfrei, in der Permethrin-Gruppe galt das für 68 Prozent der Kinder. In vitro tötete das Präparat Kopfläuse nach fünf Minuten zu 100 Prozent und wirkte damit schneller und effektiver als Substanzen wie Permethrin, Pyrethrum oder Soja- und Kokosnussöl (Oliveira et al.). Neben der abtötenden Wirkung auf Läuse und Nymphen besitzt Dimeticon auch eine ovozide Wirkung.

Fön grillt Läuse und Wirt

Das BfArM wurde von der niederländischen Zulassungsbehörde informiert, dass bestimmte Antiläusemittel mit 4% Dimeticon und 96% Cyclomethicon (Silikonölderivate) leicht entflammbar sind. Bei Patienten sind dadurch schwere Verbrennungen der Haut und Haare aufgetreten.

Oxyphthirine – rasche Wirkung

Oxyphthirin besteht aus Lipidestern, die sich mit den Proteinen an den Atmungsöffnungen der Läuse verbinden. Das Substanzgemisch enthält ebenfalls Triglyceride, die einen rasch trocknenden Film bilden, der die Atmungsöffnungen (Tracheen) von Läusen und Eiern luftdicht verschließt. Einige Produkte enthalten zudem Essig, der das Auskämmen der Läuse/Nissen aus dem Haar erleichtert. Eine klinische Studie (Fortaleza Studie) hat gezeigt, dass bereits nach 15-minütiger Einwirkzeit alle Läuse ersticken. Nach acht Stunden leben auch keine Nymphen mehr. Daher trägt man die Lotion idealerweise abends auf und lässt sie über Nacht einwirken. Eine einmalige Behandlung genügt. Die Lotion kann bereits bei Babys ab sechs Monaten eingesetzt werden. Auf die physikalisch wirkenden Substanzen Oxyphthirine und Dimeticon sind keine Resistenzenwicklungen zu befürchten.

Lindan – giftig für Laus und Wirt

Hexachlorcyclohexan gehört wie DDT zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen, Es beeinflusst ATPasen und wirkt so als Nervengift. Der seit 1996 verschreibungspflichtige Wirkstoff wird von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde als wahrscheinliches Kanzerogen eingestuft und durfte nach europäischen Umweltrichtlinien nur noch bis Ende 2007 verwendet werden. In Kalifornien wurde die Anwendung bei Kopfläusen und Skabies wegen der potenziellen Schädigung des Nervensystems und negativer Auswirkungen auf die Umwelt bereits verboten

Kokosöl – gar nicht so bio

Die Kokosöl-haltige Haarwäsche hat laut Umweltbundesamt eine “auffallend schnell abtötende Wirkung auf alle Läusestadien”. Aber: Wird hingegen nicht ausreichend Mittel aufgebracht und nicht gleichmäßig und intensiv verteilt, können sich Läuse wieder erholen. Ob der Effekt tatsächlich über ein Ersticken der Läuse zustande kommt, bleibt offen Kokosnussöl soll die Fettsäuren Hexansäure (Capronsäure) und Octansäure (Caprylsäure) enthalten, denen eine Insekten-abtötende Wirkung bereits in starker Verdünnung zugeschrieben wird

Neemöl – Finger weg

Neemöl wird aus den Samen des Neembaums gewonnen und dient in der traditionellen indischen Medizin als Allheilmittel.
Wichtigster insektizider Bestandteil ist Azadirachtin, das in den Stoffwechsel der Parasiten eingebaut wird und verschiedene für die Fortpflanzung notwendige Schritte hemmen soll. Studien, die den Nutzen von Nehmöl belegen, gibt es nicht. Bei 13 Säuglingen und Kleinkindern, die Neemöl (5 ml bis 30 ml) per os gegen Fieber, Verstopfung und andere Beschwerden erhalten haben, sind schwere Vergiftungen mit Reye-Syndrom und Tod beschrieben

Therapieempfehlungen des RKI

„Nasses“ Auskämmen mit Haarpflegespülung und Läusekamm in 4 Sitzungen führte bei 57 Prozent der behandelten Kinder zur Entlausung (Hill et al., 2005). Diese Anwendungen müssen unbedingt nach 8 bis 10 Tagen wiederholt werden. Der optimale Zeitpunkt ist nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) der 9. oder 10. Tag nach der Erstbehandlung.

Folgendes systematisches Therapieschema empfiehlt das RKI:

Tag 1: Insektizidbehandlung mit anschließendem nassen Auskämmen
Tag 5: nasses Auskämmen, um nachgeschlüpfte Larven zu entfernen

Tag 8-10: Wiederholungsbehandlung mit Insektizid

Tag 13: Kontrolluntersuchung durch nasses Auskämmen
Tag 17: evtl. letzte Kontrolle durch nasses Auskämmen

Mögliche Fehler in der Behandlung, die das Überleben nicht nur von Eiern, sondern auch von Larven oder Läusen begünstigen:

  • zu kurze Einwirkzeiten
  • zu sparsames Ausbringen des Mittels
  • eine ungleichmäßige Verteilung des Mittels
  • eine zu starke Verdünnung des Mittels in triefend nassem Haar
  • das Unterlassen der Wiederholungsbehandlung

Läuse im Gesetz

Es besteht keine ärztliche Meldepflicht gemäß § 6 IfSG. Jedoch sind Leiterinnen und Leiter von Kinder- krippen, -gärten, -tagesstätten, -horten, Schulen oder sonstigen Ausbildungseinrichtungen sowie von Heimen und Ferienlagern nach § 34 Abs. 6 IfSG verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über einen festgestellten Kopflausbefall zu benachrichtigen und personenbezogene Angaben zu machen.

Hygienemaßnahmen

  • Kämme, Haarbürsten, Haarspangen und -gummis sollen in heißer Seifenlösung gereinigt werden.
  • Schlafanzüge und Bettwäsche, Handtücher und Leibwäsche sollen gewechselt werden.
  • Kopfbedeckungen, Schals und weitere Gegenstände, auf die Kopfläuse gelangt sein könnten, sollen für 3 Tage in einer Plastiktüte verpackt aufbewahrt werden. Insektizid- Sprays sind nicht nötig. Der Teddy muss auch nicht in die Gefriertruhe da die Läuse ohne Blutmahlzeit rasch absterben.

Lousebuster – viel heiße Luft

Unsinnig wenn nicht sogar gefährlich ist der Lousebuster. Ein spezieller Fön der Läuse und Nymphen töten soll. „Die Behandlung mit einem Föhn sei so unzuverlässig, dass grundsätzlich davon abzuraten ist“, so das RKI. Auch wenn Betroffene sich vor Läusen teilweise ekeln, sind sie doch ein Indikator für Sozialkontakte. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen da die soziale Grenze enger und Körperkontakte häufiger sind.

152 Wertungen (4.56 ø)
Medizin, Pharmazie

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13 Kommentare:

Medizinjournalist

Hallo Herr Hoerauf, kenn ich, ist aber ein Mittel aus der Veterinärmedizin und gegen Pedicolose in Deutschland beim Menschen nicht z,ugelassen, Off Label use Anwendugen in Foren zu publizieren ist rechtlich heikel, deshalb erfolgte von mir keine Erwähnung! Danke dennoch für den Hinweis

#13 |
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sehr geehrter herr bastigkeit, es gibt ein weiteres medikament, das gegen die läuse eingesetzt werden kann, nämlich ivermectin. das ganze basiert auf erfahrung u seit 2010 auch auf einer randomisierten studie, die im new england journal of medicine im märz 2010 veröffentlicht wurde (N Engl J Med 2010; 362:896-905).

referiert im gesundheitsportal der apotheken auf deutsch unter
http://www.apotheken.de/news/article/wurmmittel-hilft-gegen-laeuse/

beste grüße

a. hoerauf

#12 |
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“11.12.11 – 13:13
Heiler Eckehard Kiesling
Physiotherapeut/in

[…]
probiert es einfach aus”

Nein, die Herdplatte ist nicht heiß, liebe Kinder, probiert es einfach aus…

#11 |
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alle Artikel des Autors
Kommentare
10

11.12.11 – 13:13
Heiler Eckehard Kiesling
Physiotherapeut/in

Verehrtes Kollegium:
Schlagt euch doch nicht die Köpfe ein, probiert es einfach aus und das was Hautverträglicher und am besten bei den einzelnen Personen hilft, dass wird weiter verwendet.
Ihr solltet euch einmal vor Augen führen wieviel Arbeit es macht so einen Bericht zu verfassen.
Euer Heiler vom See

#10 |
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Heiler Eckehard Kiesling
Heiler Eckehard Kiesling

Verehrtes Kollegium:
Schlagt euch doch nicht die Köpfe ein, probiert es einfach aus und das was Hautverträglicher und am besten bei den einzelnen Personen hilft, dass wird weiter verwendet.
Ihr solltet euch einmal vor Augen führen wieviel Arbeit es macht so einen Bericht zu verfassen.
Euer Heiler vom See

#9 |
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Medizinjournalist

Hallo Herr Wessner, mein Artikel ist nicht industriegesponsort, ich erhalte keine Zuwendungen, weder für das positive, noch für das negative darstellen von Produkten. Ihn Mitarbeiter von zwei Zeitschriften für Naturheilkunde und dieser Richtung sehr zugewand. Aber auch Tabak ist ein Naturprodukt und deshalb nicht minder schädlich. Im arzneitelegramm können sie Details zum reyesyndron etc. Lesen

http://www.arznei-telegramm.de/html/2006_09/0609079_01.html

#8 |
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#7 |
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“10.12.11 – 23:22
Dipl. Ing. Harald Wessner
Naturwissenschaftler/in

… natürliche Produkte Mies zu machen…”

Oh. Ist es dann nicht wahr, daß in Indien Neem auch für Abtreibungen verwendet wird?

#6 |
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Dipl. Ing. Harald Wessner
Dipl. Ing. Harald Wessner

Sehr geehrter Herr Bastigkeit,
Werden Sie dafür “subventioniert” natürliche Produkte Mies zu machen, die sich inzwischen auch bei uns in Deutschland sehr gut bewährt haben?
Wir arbeiten seit einigen Jahren mit vielen Kindergärten und Schulen zusammen und haben sehr gute Erfahrungen mit Neemöl gemacht.
Haarwäsche mit normalem Shampoo und einigen Tropfen Neemöl stoppt unmittelbar die weitere Verbreitung der Läuse, tägliches Auskämmen mit einem Nissenkamm entfernt die abgestorbenen oder vermehrungsunfähigen Läuse.
Nebenwirkungen – Keine!
Warum Chemie wenn es auch mit natürlichen Mitteln geht?

Der Hinweis auf das Reye-Syndrom nach Anwendung von Neemöl ist völlig daneben!
Neemöl wird bei Läusebefall ausschließlich äußerlich angewandt!
Probleme bei innerer Anwendung treten nachweislich nur dann auf, wenn bei der Gewinnung des Neemöls Samen oder Blätter verwendet werden, die klimabedingt (Indien) von Schimmel oder anderen Erregern befallen sind.

Im Übrigen gibt es zu Neem und seinen Wirkungen reichlich Untersuchungen – auch in Deutschland!
Schaun Sie mal unter:
http://www.aromatherapie.111mb.de/Beschreibungen/heil/oele/neem.htm

Mit freundlichen Grüßen

Harald Wessner
wessner@nature.de

#5 |
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Nicole Rosenow
Nicole Rosenow

Das Thema Strom fehlt mir noch in dem Artikel.
Es gibt Geräte, wie z.B. den ROBI COMB PRO®, mit dem sich mühelos Läuse und Nissen gefahrlos abtöten lassen.
Auch die Läusekontrolle ist damit denkbar einfach.

#4 |
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Dimeticon wirkt auch gegen Hausstaubmilben. (Varroa-)Milben sind die häufigste Ursache für das Bienensterben. Die Behandlung der Bienenvölker ist noch immer unbefriedigend. Sofern Dimeticon nicht bienenschädlich wirkt, könnte man dieses Mittel einsetzen, zumal es nur physikalisch wirkt und keine problematische Rückstände im Honig oder Wachs zu erwarten sind. Weiß jemand, ob Dimeticon bienenverträglich ist?

#3 |
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Dringende Warnung
**********************

Die folgende Anfrage ist echt:

[*quote*]
Läuse
Liebe Alvina, Liebe Leute
Bei uns im Kindrgarten gehen Läuse “rum”. Wie kann ich mein Kind davor schützen? Hab jetzt einen Zettel gemacht mit Läuse und nissen, mit einem Y darüber, den trägt sie im Hosensack! Habt Ihr noch eine Idee? (Bin an der PNH- Ausbildung dran, noch zwei Kurse -chakras und Psychomeridian fehlen…)!
—————————-
[*/quote*]

Falls Sie das nicht verstehen – vor allem das mit dem “Y” -, kein Wunder. Da hat eine Mutter als Schutz vor Läusen den Kindern einen Zettel in die Hosentasche gesteckt, auf dem ein “Y” ist, ein YPSILON, ein magischer Buchstabe, der die Läuse abwehren soll.

Wenn Sie sie fragen, wie entrückt der Welt das ist: SEHR! Aber es wird in Deutschland praktiziert. Dahinter stecken “Journalisten”, die sogar Bücher schreiben über “Medizin zum Aufmalen”.

Mehr darüber ist hier zu lesen:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7193

Und nicht vergessen: DAS IST REAL. ES GESCHIEHT JETZT – UM UNS HERUM.

#2 |
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Dr. Barbara  Erber
Dr. Barbara Erber

Was meint das RKI mit “nassem” Auskämmen?

#1 |
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