Luxusmedizin: 5-Gänge-Menü „Schweizer Art“

26. Mai 2015
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Solvente Scheichs oder milliardenschwere Magnaten hereinspaziert. Längst haben Kliniken in Europa neue Zielgruppen für sich erschlossen. Woher deren Gelder kommen, hinterfragt niemand allzu genau. Doch die Branche gerät aufgrund der Lage in Russland unter Druck.

Schwere Zeiten für Schweizer Bankhäuser: Aufmüpfige Whistleblower und illegal entwendete Daten-DVDs lassen eines der wichtigsten eidgenössischen Geschäftsmodelle mehr und mehr scheitern. Doch Hilfe naht: Neben dem Kunstmarkt entpuppen sich Luxuskliniken als veritables Geschäftsmodell für Kunden aus aller Herren Länder.

„One client a time“

Einige Häuser preisen ihre Services nicht nur in deutscher und englischer Sprache an. Russische und arabische Inhalte kommen mit hinzu. Das Konzept: „One client a time“. Interdisziplinäre Teams betreuen einen einzigen Patienten bei fast allen nur erdenklichen Krankheiten, oft aus dem psychosomatischen Bereich. „Wir behandeln Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Essstörungen, Spielsucht, Sex- und Liebessucht und Internetsucht. Die psychiatrischen Dienstleistungen beinhalten Persönlichkeitsstörungen, Depression, Angststörungen, Zwangsneurosen, Phobien und Traumata“, heißt es bei Kusnacht Practice. Paracelsus Recovery hat ähnliche Schwerpunkte. Und die Zurich Clinic preist „Human Enhancement“ an: im Beruf, im Sport oder im Privatleben. Über fehlende Patienten – wir sprechen besser über Klienten oder Kunden – macht sich hier niemand Kopfzerbrechen. Kürzlich ist auch das Universitätsspital Zürich eingestiegen. Mit staatlicher Förderung entsteht in den nächsten Jahren ein Hightech-Behandlungszentrum direkt am Flughafen. Genolier oder Hirslanden wollen auch ihr Stück vom Kuchen. Medizintouristen geht es aber nicht nur um exzellente Ärzte. Einrichtungen in der Schweiz garantieren Anonymität – vor allem bei Suchtkrankheiten oder Depressionen. Exklusive Services schlagen mit mindestens 300.000 Schweizer Franken pro Monat zu Buche.

Der Rubel rollt

Deutschland mischt beim Geschäft um Milliardäre und Magnaten kräftig mit. Um detailliertes Zahlenmaterial ist man nicht verlegen. Etwa 100.000 stationäre und 150.000 ambulante Patienten lassen sich Jahr für Jahr bei uns behandeln. Das Volumen: rund 1,2 Milliarden Euro. Doch es gibt große Unterschiede zur Schweiz. Standen hierzulande noch vor wenigen Jahren Medizintouristen aus dem mittleren Osten im Fokus, kommen jetzt rund doppelt so viele Menschen aus GUS-Staaten und aus dem Baltikum, verglichen mit arabischen Ländern. Jede zehnte Klinik widmet sich mittlerweile diesem Segment, und knapp neun von zehn Häusern verzeichnen steigende Patientenzahlen. Das Wachstum liegt bei acht Prozent.

Doch nicht immer läuft alles nach Plan. Zwar hat sich Bonn zum Zentrum für Patienten aus dem arabischen Raum entwickelt. Simone Stein-Lücke, Bezirksbürgermeisterin von Bad Godesberg, will den Standort weiter ausbauen – vielleicht zur wichtigsten Anlaufstelle für Medizintouristen bundesweit. Sie sieht Vorteile für Betriebe und Arbeitsplätze für Bürger, räumt jedoch „einigermaßen ungeordnete Verhältnisse“ bei der Mietsituation ein. Teilweise werden Wohnungen unter der Hand an Medizintouristen vergeben, auch über dubiose Mittelsmänner. Kulturen prallen aufeinander, und Konflikte sind vorprogrammiert. Wirkliche Lösungen hat Stein-Lücke aber nicht. Viele Vermieter schätzen das schnelle Geld.

Nur Bares ist Wahres

An monetären Fragen scheiden sich die Geister noch in anderer Hinsicht. Egal, ob Oligarchen aus Russland, Despoten aus Libyen, Königssöhnchen aus Kuwait oder Warlords aus afrikanischen Staaten: Wer Geld mitbringt, und sei es im Köfferchen, ist herzlich willkommen. Da will niemand wissen, ob es sich um hinterzogene Steuern, Drogengelder oder Kriegskassen handelt. DocCheck hat stichprobenartig einige Kliniken kontaktiert und in den meisten Fällen keine Antwort erhalten. Allenfalls kam der lapidare Hinweis, geltendes Recht werde „natürlich beachtet“, man sehe ansonsten den Zoll in der Pflicht. Zahlungen auf klassischem Wege per Rechnung gelten ohnehin als Problem. Mehrere Häuser berichteten auf Nachfrage von der teils schlechten Zahlungsmoral bis hin zu Zahlungsausfällen. In einer neurologischen Reha-Klinik verschwanden Patienten über Nacht. Der Schaden summiert sich auf zwei Millionen Euro. Juristen sehen kaum Chancen, auf gerichtlichem Wege entsprechende Gelder einzutreiben. Kein Wunder, dass sich so manche Verwaltungseinrichtung über Bares im Köfferchen freut – vor allem bei Russen. Die hat jedoch die Rubel-Krise schwer getroffen. Teilweise kommen Oligarchen nicht mehr an ihre Auslandskonten heran; vom Wertverlust gegenüber Euro und Schweizer Franken ganz zu schweigen. Verlieren Kliniken plötzlich eine ihrer wichtigsten Zielgruppen?

Platzt die Blase?

Kein Wunder also, dass die Angst groß ist. Neue Marketingstrategien bieten da vermeintliche Lösungsansätze. Kliniken werben deutlich aggressiver um solvente Kunden. Delegationen aus Deutschland oder aus der Schweiz besuchen Medizinkongresse, an denen auch Patienten teilnehmen. Einzelne Repräsentanten haben sich sogar in Talkshows gewagt, um Menschen vor Ort zu erreichen. Mehr Konkurrenz am Markt bleibt selten ohne Folgen. Ein Patientenvermittler, der seinen Namen lieber nicht im Web lesen möchte, sagte zu DocCheck, er rechne mit „deutlich sinkenden Preisen bei gleichbleibend hohem Leistungsumfang“.

84 Wertungen (4.26 ø)

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17 Kommentare:

Gast
Gast

ich gebe #16 völlig recht, viel zu viel unangebrachter Sozialneid.

#17 |
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Gast
Gast

Helmut Frank nein, Scheich zahlt selbst.
Übrigens subventioniert auch jeder deutsche Privatpatient in einem Krankenhaus die GKV.
Es sei denn, es ist eine reine Privatklinik, die sowieso keinen Pfennig vom Staat bekommt, aber natürlich Steuern zahlen muss.
[Kommentar von der Redaktion gekürzt. An den Verfasser: Bitte sehen Sie zukünftig in Ihren Kommentaren von Beleidigungen ab.]

#16 |
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Helmut Frank
Helmut Frank

#14 d.h.: mit den Geldern unserer Beitragszahler ob steuerzahlend, gesetzlich oder privat versichert wird der Scheich subventioniert! Soll ich DAS gutfinden?!?

Und im Zuge der Gewinnmaximierung werden essentielle Leistungen in den Unter-Mindestlohnsektor outgesourct, Arbeit bis zum “Umfallen” verdichtet (siehe Zustände UK Mannheim etc.) #13 hat Recht: allerdings ist “Unbehagen” sehr diplomatisch ausgedrückt.

#15 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

“Medizintourismus” ist vor allem anderen eine
QUALITÄTSANERKENNUNG
für Medizin in Deutschland, möglicherweise zusätzlich ein Indiz,
dass die gleiche Qualität hier günstiger angeboten wird als anderswo (USA).
Wer das negativ sieht, dem ist nicht mehr zu helfen.
Diese Anerkennung fehlt allerdings innerhalb von Deutschland,
bitte endlich mal aufhören, nur von Geld zu reden!

#14 |
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Es gab Zeiten, da wollten sich nicht wenige deutsche Patienten, die es sich leisten konnten, unter allen Umständen beim Spezialisten in den USA unters Messer legen. Wie jedermann weiß, sollte man auch in den Staaten sein Portemonnaie stets bei sich tragen, wenn man zum Arzt geht. Ich stimme aber all jenen zu, die angesichts der unseligen Mischung aus Kostendruck, Sparzwang und Fünf-Sterne-Medizin Unbehagen empfinden.

#13 |
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Gast
Gast

Es gibt bestimmte Kliniken, da fühlt man sich als bisher “privilegierter” Privatpatient als geduldet, weil diese Häuser sich auf arabische “Barzahler” eingestellt haben.
Einerseits kann man das Gewinnstreben verstehen – andererseits ist man verärgert und frustriert, dass man als Steuer zahlender Bewohner dieses Landes auf Plätze in diesen Kliniken warten muss [Gastkommentar von der Redaktion gekürzt]

#12 |
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Ärztin

Problem lag in Deutschland ! Die Rechnungen war nich gegeben !
Ich was durch Zufall beim einem Patient übersetzen muss , ich habe nur Quittung gesehen , dadurch war bestraft . Unterschriebene Kollege mich anonym angezeigt Bem Finanzamt ! Ich könnte nicht frühe glauben ,das in Deutschland so läuft .
Für mich zur Zeit leuft “Wir glauben nicht! Seit 2,6 Jahre ” Dass in kleinen Stadt , wo Finanzbiamte wissen alles über aerzte ! Leuft in demokratische Land in spiel ,bestraft für hypokrat !wird immer falsche gesucht für kretzkin ,wir haben Verbrecher gefunden ! Die in Russland geboren ! Das ich arbeite ,seit 1994 ,meistens meine Patienten ,in Allgemeinpraxis , in kleinem Stadt NRW arbeitlöse und auswandere , interessiert keinem , die kommen für 35-40 eu mehr Mal in Quartal ! Danke fürs lesen !

#11 |
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Janina Untiedt
Janina Untiedt

Lieber Herr Dr. med. dent. Günter Maneck,

ein guter Freund von mir hat einen Artikel im Ärzteblatt veröffentlicht: Auszug daraus:
“Die Vorstellung, wir könnten kranke und schwer kranke Patienten nicht nur heilen, sondern auch noch Geld mit ihnen verdienen, kann nur als absurd beurteilt werden. Würden wir denn von einem Gericht erwarten, Recht zu sprechen, sich aber gleichzeitig selbst zu finanzieren und darüber hinaus auch noch „profitabel“ zu sein? Niemand kann dies allen Ernstes erwarten. Die medizinische Behandlung von Patienten in Krankenhäusern ist eine gesellschaftliche Errungenschaft, die ihren Preis hat.” von Jakob Triebel
Dies wollte ich mit etwas allgemeinen und durchaus sehr ärgerlichen Worten sagen. Daß es bei Ihnen Realität ist, daß Sie gar nicht mehr anders überleben können, das ist ja gerade das Furchtbare, was ich meine.
Ich arbeite in der Rehamedizin, Gott sei Dank staatlicher Träger.
@ Dr. med. Harald Pauthner: Ich akzeptiere die Ökonomisierung nicht, ich lehen sie hunderprozent ab. Nur hatte ich gar keine Wahl diesbezüglich. “Die Gesellschaft” tut dies, schwimmt in diese Richtung und die halte ich für grundfalsch. Und wir als Ärzte können so wenig tun, stehen aber da, müssen überleben und wollen Patienten gute Medizin zukommen lassen. Das kann Wut erzeugen……

#10 |
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Dr. Gerd Kruse
Dr. Gerd Kruse

Liebe Frau Untiedt,
als ich vor 35 Jahren als Zahnarzt anfing, brauchte ich mir keine Gedanken zu machen, ob ich am Ende des Monats meine Kosten und ein Gehalt für mich erarbeite. Nun am Ende meines Arbeitslebens habe ich gelernt, jeden Handgriff daraufhin zu prüfen, ob ich die damit verbundenen Kosten wieder einspiele. Da müssen sie sich bei all denen bedanken, die in den letzten 35 jahren CDU, SPD und Grüne gewählt haben.Von dort kam im Zweijahresrythmus erst eine Neidkampagne und dann ein neues Krankheitskostenspargesetz zu Lasten der Ärzte und Patienten. Und mir der Budgetierung kam auch die versteckte Rationierung der Behandlungsleistungen, indem das Budget zu gering angesetzt wurde, um alle leistungen daraus zu bezahlen. Gerade wieder kommt mit der 4-Wochen-Termin-Regelung ein neues Gesetz, mit dem verschleiert werden soll, daß für Kassenpatienten die Leistungen weiter rationiert werden sollen. Dabei sind die ach so sozialen Politiker zu feige, um den Patienten zu sagen, daß sie nicht mehr alle Leistungen bezahlen wollen. Lieber überlassen sie es den Ärzten, wie sie die beschränkten Leistungen an die Patienten zuteilen. Dafür stellen sie sich dann hinterher dumm und sagen, die bösen Ärzte verweigern den Patienten die Behandlung. Das sie die Behandlung aber nicht bezahlen würden, verschweigen die politiker.

#9 |
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Mario Miksch
Mario Miksch

Um den Medizintourismus und dessen aufkommen zu verstehen, lohnt es sich die politisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Krankenhausmarktes näher zu betrachten. Einerseits trägt die Globalisierung und die Europäisierung zur Liberalisierung und Deregulierungen von Dienstleistungsunternehmungen, wie es Krankenhäuser sind, bei. Andererseits werden durch das gesteigerte Bewusstsein von Gesundheit und der verbesserten Patientenmobilität Ländergrenzen bewusst überschritten, um eine bessere/die beste medizinische Versorgung zu erhalten. Hinzu kommt das durch die Einführung des GKV-WSG und des GKV-VStG eine Ambulantisierung des stationären Sektors bedingt ist. Dies führt zu sinkenden stationären Patientenzahlen und Überkapazitäten. Diese können im besten Fall durch internationale Patienten teilweise aufgefüllt werden. Dem Kostendruck kann so entgegengewirkt werden und die Qualität nachhaltig gesichert werden. Mit dem DRG-System gehen ähnliche Wechselwirkungen einher.
Am Rande darf nicht vergessen werden, das die deutsche Gesundheitswirtschaft mit ca. 12 Prozent zum Wohlstand und Rückwirkend zur Gesundheit unseres Landes beiträgt.
Subsumieren kann der Medizintourismus eher als Segen betrachtet werden. Im besten Fall führt also eine kleine Population dem gesamten System und vor allem qualitativ hochwertigen Krankenhäusern eine größere Geldmenge zu. Diese exogene Geldmenge kommt den deutschen Patienten zu Gute, die ohne finanzielle Mehrbelastung weiterhin eine extrem hohe Versorgungsqualität erhalten können.
Denkt also bitte etwas solidarisch. Ausländische Patienten denken kulturell bedingt anders als wir es tun. Das stimmt. Sie nehmen jedoch niemandes Krankenhausbett weg und tragen sogar verbesserte Qualität und bei gleichzeitiger finanziellen Stabilität bei.

#8 |
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Gast
Gast

@Fr. Untiedt: bevor man sich so unglaublich über Geld in der Medizin aufregt, erlaube ich mir, als betreuende Dolmetscherin internationaler Patienten, eine kleine Aufklärung.
@ Hr. van den Heuvel: ungenügend recherchiert – “wie entstehen Gerüchte”
–>Patienten aus dem Ausland (nicht EU) verfügen i. d. R. über keine Krankenversicherung, die ihre Behandlung in Deutschland & Co abdeckt. Aus diesem Grund zählen diese Pat. zu den klassischen Selbstzahlern, wer sonst soll für die Behandlung bezahlen?
–>”Bares ist Wahres” – absolut falsch! Den Patienten werden die Zahlungsmodalitäten vorgeschlagen, Überweisung, Kreditkarte, Bareinzahlung. Aufgrund der Limitierung “der Geldeinfuhr” sind mehr als 10.000 € nicht möglich. Aufgrund der oben geschilderten Fällen über Nichtzahlung seitens der ausländischen Patienten, gehen die meisten Kliniken dazu über, vor der Behandlung eine Vorauszahlung zu verlangen. Selbstverständlich erfolgt nach der Behandlung eine korrekte Endabrechnung inkl. Rechnungsstellung. UND ärztliche Pflicht ist es natürlich ALLE Patienten zu behandeln! Woher das Geld kommt: “Da will niemand wissen, ob es sich um hinterzogene Steuern, Drogengelder oder Kriegskassen handelt”. Die Überprüfung dessen liegt nicht in der Hand der defizitären Leistungserbringern, die sind froh, nicht auf offenen Posten sitzen zu bleiben, was absolut legitim ist.
Aufgrund der Rubel-Krise ist die Branche etwas ins Wanken gekommen. Nichts desto trotz, Gesundheit ist essentiell, das Gesundheitswesen in den Heimatländern dieser Patienten lässt zu wünschen übrig. Aus diesem Grund werden diese auch weiterhin nach Deutschland kommen müssen/wollen. Was wiederum der Ökonomie der med. Leistungserbringern gut tut.
Ich würde mir nur wünschen, dass dieser Wirtschaftszweig von der Gesetzgebung besser überwacht/kontrolliert wird. Damit die “dubiöse Mittelmänner” nicht die Hilfesuchenden ausbeuten.

#7 |
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Wenn unsere Gesellschaft die Ökonomisierung der Medizin akzeptiert müssen wir uns nicht mehr wundern.Leider sind die Medien erheblich an dieser Entwicklung beteiligt.Die gleichen Gutmenschen der Journallie die die deutschen Mediziner ständig kriminalisieren verursachen den Hype um Medizintourismus.

#6 |
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Rainer Beikirch
Rainer Beikirch

Widerlich!

#5 |
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Gast
Gast

@Janina Untiedt richtig es geht nur noch ums Überleben.

#4 |
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Gast
Gast

Nein, das ist weil Presse und Politik zu viel und zu ungerecht über Russland schimpfen.
Ein Wunder, dass die noch Gas liefern

#3 |
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Liebe Frau Untiedt,
ich muß Sie leider Fragen, wo Sie leben? Die Gesetzgebung und die Kostenträger haben in den letzten Jahrzehnten die Gesundheitsbranche derart kaputt gemacht, daß Ärzte und Krankenhäuser auf diese Art Klientel angewiesen sind. Seit wir als Behandler nur noch Kostenverursacher sind, die man mit den Verträgen knebeln kann, ist auch mir jeder Privatpatient Gold wert. Es geht nicht anders, auch wenn es mich oft anwidert, wie manche Private hofiert werden wollen.
Als ehemaliger Prüfzahnarzt kenne ich Praxen in sozialschwachen Gebieten, bei denen ich nicht weiß, warum sie morgens die Praxis öffnen.

#2 |
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Janina Untiedt
Janina Untiedt

Es ist nicht zu glauben, in unserem Land geht es in der Medizin wirklich NUR noch ums Geld…wir werden unsere Versorgung damit bald vollständig ruiniert haben…..man könnte einfach nur noch Ausrasten angesichts dieser Tatsache…wie können Menschen sich selbst und ihr Land so zu Grunde richten nur wegen des Geldes. Der Gott des Geldes macht nicht glücklich…die Psychosomatiken brechen nieder…super Marschrichtung……!!!!!

#1 |
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