Die Gesunden sterben aus

20. Mai 2015
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Offenbar bessert der omnipräsente Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung nicht das subjektive Gesundheitsempfinden der Bevölkerung. Trotz des medizinischen Fortschritts fühlen sich die Menschen kränker als vor 25 Jahren. Was läuft falsch bei den gefühlt Kranken?

Eigentlich müsste sich der Großteil der Bevölkerung in den westlichen Ländern gesünder fühlen als vor 25 Jahren. Denn in dieser Zeit haben sich sowohl die medizinische Diagnostik als auch die Therapiemöglichkeiten stetig weiterentwickelt.

Durch moderne molekularbiologische Methoden lassen sich Krankheiten in vielen Fällen bereits vor ihrem Ausbruch aufspüren – gefährdete Brüste beispielsweise bereits vor der Diagnose „Krebsamputieren. Auf den Ultraschallbildern von Föten lassen sich heutzutage sogar die Wimpern zählen, und abmessen, ob der Kopf bei der Geburt durchs Becken passen wird. Die Gendiagnostik verrät, ob es vor Erbkrankheiten in der Familie verschont geblieben ist. Falls nicht, kann frühzeitig gehandelt werden.

In Würde altern mit neuen Gelenken

Außerdem dürfen immer mehr Menschen alt werden, dank der modernen Medizin sogar mit einer hohen Lebensqualität. Natürlich verschleißt der Körper hier und da, doch neue Gelenke fesseln Frischoperierte nicht mehr wochenlang ans Bett. Denn zahlreiche Operationen können heute minimalinvasiv und daher besonders schonend für den Patienten durchgeführt werden. Eigentlich sollten sich die Menschen besser als vor 25 Jahren fühlen. Doch das tun sie nicht. Das fand ein Wissenschaftler der Ohio State University heraus.

Prof. Hui Zheng verglich mehrere große, multinationale Daten (OECD Health Data, World Development Indicators, der World Values Survey und die European Values Study), aus denen er ablesen konnte, wie Menschen ihren Gesundheitszustand zwischen 1981 und 2007 auf einer Fünf-Punkte-Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) beurteilt hatten. Die Daten korrelierte er mit der medizinischen Entwicklung in 28 Ländern, die alle Mitglieder der Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) sind.

Investitionen, Spezialisierung und Pharmazeutika

Zheng untersuchte drei Arten der medizinischen Entwicklung: Das medizinische Investment, also wie viel Geld pro Kopf und für die Gesamtbevölkerung eines Landes für Gesundheitsleistungen ausgegeben wurden. Der nächste Punkt auf Zhengs Liste waren die medizinische Professionalisierung und Spezialisierung. Dazu gehört beispielsweise die Anzahl der praktizierenden Ärzte und Spezialisten. An dritter Stelle standen die Pro-Kopf-Ausgaben für pharmazeutische Produkte.

Sein ernüchterndes Ergebnis: „Der Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung verbessert unser subjektives Gesundheitsempfinden nicht. In den USA beispielsweise sank die Zahl der Menschen, die ihren Gesundheitszustand als „sehr gut“ bewerteten von 39 Prozent im Jahr 1982 auf 28 Prozent im Jahr 2006“, so Zheng.

In Deutschland sehen die Zahlen etwas besser aus: 1989 bewerteten die Menschen ihren Gesundheitszustand im Durchschnitt mit 3,63 (1= sehr schlecht, 5 = sehr gut), im Jahr 2006 immerhin minimal besser mit 3,82. Gefühlt gesünder scheint der medizinische Fortschritt aber auch die Deutschen nicht gemacht zu haben.

Früher war doch alles besser

Zheng ging noch weiter. Anhand der Daten simulierte er ein alternatives Szenario. In seinem Modell ließ er die medizinische Entwicklung auf dem Stand von 1982 stagnieren. Andere Faktoren wie die ökonomische Entwicklung eines Landes, die üblicherweise mit einer besseren Gesundheitsversorgung einhergehen, ließ er unangetastet.

Unter diesen Voraussetzungen würden sich die Menschen heute in allen 28 Ländern gesünder fühlen, so das Ergebnis der hypothetischen Analyse. Dann hätten immerhin 38 Prozent der Amerikaner ihren Gesundheitszustand im Jahr 2006 als „sehr gut“ bezeichnet. „Man kann das kaum glauben, aber die Datenlage ist eindeutig: Eine bessere medizinische Versorgung hilft der Bevölkerung nicht, sich gesünder zu fühlen – ein herber Schlag!“, so Zheng.

Es hilft alles nichts …

In seiner Studie berücksichtigte Zheng auch Faktoren, die nicht direkt zur medizinischen Entwicklung zählen, die Gesundheit der Menschen aber trotzdem beeinflussen können. Dazu zählen beispielsweise die ökonomische Entwicklung eines Landes und die Lebenserwartung bei der Geburt. Zheng bezog auch individuelle Faktoren wie Ausbildungs- und Familienstand sowie die Einkommenshöhe in seine Analyse mit ein. Und trotzdem verbesserte sich das Ergebnis nicht. Fortschritte im Bereich der medizinischen Investitionen, der Spezialisierung und Pharmazeutika waren nach wie vor mit einem schlechteren subjektiven Gesundheitsempfinden der Menschen über die Jahre hinweg assoziiert. „Alle unsere augenscheinlichen Verbesserungen im Gesundheitssystem bewirken offenbar genau das Gegenteil“, fasst Zheng seine Studienergebnisse zusammen.

Warum ist das so?

Zheng vermutet gleich mehrere Gründe als Ursache für dieses Phänomen: „In den letzten Jahren wurden mehr Krankheiten entdeckt oder „erschaffen“, von denen die Menschen vor knapp 40 Jahren noch gar nichts oder wenig wussten. Ich denke da zum Beispiel an ADHS, das Burnout-Syndrom und Autismus.“

Außerdem würden die Vorsorgescreenings immer intensiver betrieben, so Zheng. Das führe dazu, dass auch mehr Krankheiten als früher entdeckt würden. „Überdiagnose kann gesunden Menschen möglicherweise auch schaden“, so der Wissenschaftler.

Wir erwarten zu viel

Auch das Anspruchsdenken der Menschen könnte mit der medizinischen Entwicklung gestiegen sein. „Die Menschen erwarten vielleicht zu viel vom Gesundheitssystem, einen unrealistisch perfekten Gesundheitszustand“, führt Zheng weiter aus. Der Beginn eines Teufelskreises: „Weil die Anforderungen an die eigene Gesundheit immer weiter steigen, fühlen sich die Menschen immer schlechter und verlangen dem Gesundheitswesen immer mehr ab.“

In einer früheren Studie [Paywall] hatte Zheng bereits gezeigt, dass das Vertrauen der Amerikaner in ihr Gesundheitswesen in den letzten 30 Jahren – während der Zeit des großen medizinischen Fortschritts – gesunken ist. „Das Vertrauen der Menschen, egal welchen Geschlechts, Alters, Einkommensklasse oder einer anderen Gruppenzugehörigkeit, hat etwa in gleichem Maße abgenommen wie ihr gefühlter Gesundheitszustand“, so Zheng. Warum das so ist, kann der Forscher nur mutmaßen: Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens sei ein wesentlicher Faktor für den Vertrauensverlust, sagt er. „Das Vertrauen schwindet, sobald die Menschen das Gefühl haben, Ärzte behandeln mehr nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten als nach den Anforderungen des Patienten.“

Originalpublikation:

Why has medicine expanded? The role of consumers
Hui Zheng; Vorab-Online-Version. Studie erscheint im Juli 2015 in der Fachzeitschrift Social Science Research.

107 Wertungen (4.42 ø)

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61 Kommentare:

Gast
Gast

stimmt, Männer essen mehr Fleisch, sind glücklicher,
sterben aber früher.

#61 |
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Gast
Gast

vielleicht liegt das an zu viel Östrogenen in der Nahrung,
besonders bei Fegetariern,
längeres Leben, aber mehr Depression.

#60 |
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Gast
Gast

@Erik Lang Ihr Beitrag klingt ja so, als wollten Sie sich von der Realität verabschieden.
In der Politik ist das ja leider schon normal.
Der “Schein” ist da wichtiger als die Realität.
Eine verhängnisvolle Rückwärtsentwicklung ins finstre Mittelalter.

#59 |
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Keine Frage, auch wenn ich selbst in dem System arbeite, Fakt ist dass alle möglichen fadenscheinigen Heilsangebote und auch die sinnvollen, durch das Dauerfeuer der jeweiligen Anbieter, vielen Menschen suggerieren, sie gefährden sich, wenn sie das Angebot nicht nutzen. Die ständige mediale Berieselung mit möglichen Gefahren kann für viele Menschen die Ängste mehr verstärken, als dass Wissen um die Möglichkeit bei Bedarf mehr tun zu können als vor Jahrzehnten. Industrie, Politik und Gesundheitswesen, samt Medien und “Gesundheitsökonomen ….und rein profitorienten Ärzten und allen möglichen Heilern und Therapeuten lassen keine Gelegenheit aus das schlechte Gewissen zu bemühen.

#58 |
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Erik Lang
Erik Lang

Ein sehr eindrücklicher Beitrag (Nr. 44) von Eckhard Schmittdiel. Herzlichen Dank!
Für mich geht es aber noch weiter. Ich wünschte mir mehr ganz alte und fundamentale Überlegungen in öffentlichen Diskussionen. Z.B. die Frage, ob dem “Objekt” wirklich eine “absolute Wirklichkeit” beizumessen ist oder nur dem “Subjekt”. Falls das beim ersteren nicht der Fall ist, führt das schnurstracks zu grosser Zufriedenheit, weil in der “äusseren Welt” nichts (Neues) zu finden ist, was nicht schon immer (im Subjekt, also im Selbst) da war – weder “Positives” noch “Negatives”!
Die Konsequenz wäre die Aufhebung des Gefühls des “Getrenntseins” von allem; also gäbe es keine Defizite irgendwelcher Art. Übermässiger Konsum und Drogen als Kompensation der vielen Defizite fielen auch weg. Die Definition, was als “ICH” verstanden wird, veränderte sich völlig. Das hiesse natürlich nicht, dass man das Interesse an der “äusseren Welt” verliert oder nicht mehr handelt, aber die Wahrnehmung, was die “äusseren Welt”, das “Objekt”, wirklich ist verändert sich grundlegend, und jede Handlung wird mühelos und vernünftig – und automatisch zum Besten für das Umfeld. Alle fühlen sich besser verstanden und glücklicher.
Zu spekulativ? Probieren Sie es aus! :-)

#57 |
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Studentin der Pharmazie

“Difficile est saturam non scribere” :-D Sorry!

#56 |
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@53: Etiam biologi sunt homines! Si tacuisses …- wäre netter gewesen, Herr Philosoph!

#55 |
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Mir scheinen im Artikel banale Faktor zu fehlen: Der Mensch ist mittlerweile älter geworden. Das lässt grundsätzliche mehr Krankheiten erleben. Alles andere folgt, mit dieser neuen Situation umgehen zu lernen. Aber das “Älter-werden” an geistiger Reife scheint dagegen im Rückschritt zu sein.

#54 |
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anonymer Arzt und Philosoph
anonymer Arzt und Philosoph

“Fairness” zeigt sich im Verzicht auf ad hominem Argumente!
Gilt auch für Biologen.
Wenn hier eine Dipl.-Ing. Sonja Schmitzer völlig richtig schreibt, dass man im Alter mit neuen Gelenken besser lebt,
kann es ja wohl nicht an der Medizin liegen, wenn Menschen sich angeblich “schlechter” fühlen. Ist übrigens von Land zu Land sehr unterschiedlich.
Deshalb ist auch der generelle Angriff auf Medizin oder Ärzte das genaue Gegenteil von Fairness oder Objektivität, hier schon mehrfach ausgesprochen, aber konstant ignoriert.
Ebenso schon erwähnt wurden Analysen aus dem Geriatrie-Umfeld, dass alte Menschen sich in Deutschland NICHT schlechter fühlen, eher im Gegenteil.
Es sind also die Jüngeren, die unzufrieden sind und Angst vor dem Alter haben.
Eine “Vergreisung” ist keine Zunahme von “Alten” sondern eine Abnahme von Nachwuchs, auch ein Tabu, das aber gerade deswegen unzufrieden macht.

#53 |
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Die vielen “Gast”-Kommentare erschweren die Diskussion sehr, da die Zuordnung ungemein erschwert wird.
@51: Es sind keineswegs nur Ärzte. die (meist anonym) für ihre Beiträge unflätig angegriffen werden – wie ich aus eigener mehrfacher Erfahrung sagen kann.
Also die Bitte an alle: Seid fair, diskutiert “mit offenem Visier” und unterlasst die anonyme Rückgratlosigkeit – danke!

#52 |
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Gast
Gast

Experimente mit Hormonen verhindern allerdings keine Rotavieren,
@ Brigitte Schnerch, weil Sie das erwähnt haben und es gibt vielleicht weniger Thrombosen, weil Sie nicht weniger gegeben werden, sondern weil sie niedriger dosiert werden,
sowas nennt man glaub ich Fortschritte in der Schulmedizin,
die wird einfach immer besser,
das hat Gast#47 doch wunderbar formuliert, er traut sich hier nur nicht Arzt zu nennen, vermut ich mal, sonst wird er sofort angegriffen

#51 |
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Gast
Gast

@Brigitte Schnerch, Gegen Masern hab ich es auch impfen lassen (MMR)
Ich hoffe Sie stimmen wenigsten hier ohne wenn und aber zu.
Das soll keine Darminvagination machen,
allerdings impft man das auch wieder später als diese spontan auftretenden Darminvaginationen, die mein Sohn NICHT bekommen hat
und ich kenne auch niemand der so etwas bekommen hat,
aber da ich schon öfter mal auf Kinderstationen war,
jede Menge Rotaviren-Infektionen im Krankenhaus.

#50 |
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Gast
Gast

zu #48 schön, dass Sie das nicht richtig finden, ich finde es auch nicht richtig, was Sie über die Rota-Viren gesagt haben und das ist wichtiger.
Außerdem finde ich es echt gemein, dass Sie den Kindern diese häufige Rotainfektion wünschen. Da könnte ich wirklich heulen. Ich hab jedenfalls mein Kind 2x gegen Rotaviren rechtzeitig impfen lassen und es hat KEINE Infektion bekommen und natürlich auch keine “Darminvagination”, ich wette Sie haben so was noch nie in ihrem Leben gesehen.
Soll allerdings auch ohne Impfung passieren in einem Zeitraum, in dem man besser nicht impft.

#49 |
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Heilpraktikerin

zu 46
Sie haben sich zu wenig informiert, sonst würden Sie nicht von “harmlos” sprechen. Wir sprechen hier von Darminvaginationen, von Darmteilresektionen bei Säuglingen…
außerdem finde ich es nicht richtig, wenn jemand Kommentare einstellt und sich nicht outet…

#48 |
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Gast
Gast

Wenn Menschen nicht glücklich und zufrieden sind ist das TROTZ Medizin und längerem Leben so, nicht WEGEN.
Lassen sich heute so viele Pärchen wieder scheiden wegen dem Doktor?
Ausnahmen sind vielleicht einige Psychologen.

#47 |
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Gast
Gast

@Eva Kurzweil Sie wünschen also lieber Krankenhausaufenthalte als eine harmlose Impfung zu hause.

#46 |
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Bürgerin Marina Bausmer
Bürgerin Marina Bausmer

Früher wurde man als wehleidig angesehen , es fehlten die Beweise das man etwas hat. Heute wird es durch neue Erkenntnisse festgestellt und der Patient weiss das er nicht Hypochonder oder wehleidiger als andere ist. Mit dem Wissen geht die Sorge nach der Vorsorge einher. Wie leben Wir so gesund das wir nicht leiden müssen.Wie kommen wir mit allem zurecht und wie leben wir damit?-

#45 |
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Eckhard Schmittdiel
Eckhard Schmittdiel

Das Ergebnis wundert nicht. 1982 war die Welt geruhsamer als heute, auch auf den meisten Arbeitsplätzen. Die Welt war auch noch nicht so kompliziert, die Völker noch nicht so stark vermischt. Die Natur und somit Nahrungsmittel waren vitaler, reiner, die Erde weniger vermüllt. Heute sind Mikrofasern aus Plastik und gentechnische Veränderungen (Fütterung mit Gentechnik, Sojaschrot, Maisschrot aus Übersee in der Massenterhaltung) Bestandteil der Nahrungskette, Weichmacher, Pflanzengifte, Nahrungszusätze. Feinstaub. Multiresistente Keime auf dem Vormarsch. Menschen werden seit Aufkommen von mobilem Informationsaustausch elektrisch verstrahlt, somit Nervensystem und Kreislaufsystem zusätzlich belastet. Auch die Veränderungen insgesamt in der Natur – seit 1970 wurde laut WWF global die Hälfte aller Tierarten ausgerottet, bei Pflanzen sieht es wohl ähnlich aus – gehen am Menschen nicht spurlos vorüber, wir sind mit der Natur vernetzter Teil der Natur. Auffällig der Anstieg von Aggressivität und Fanatismus. Die Veränderungen betreffen viele Ebenen. Z.B. Spielfilme waren früher geruhsamer. Familien hatten früher mehr Muße miteinander und waren stabiler. Die Menschen heute stehen insgesamt viel mehr unter Druck, als noch vor dreißig Jahren. Dieser Zustand endet nicht vor den Eingangstüren von Krankenhäusern und Arztpraxen. Dort stehen die Mitarbeiter ebenfalls unter stärkerem Druck. Insgesamt hat sich die Menschheit technisch stark weiterentwickelt und immer mehr hinein in die Materie. Dabei wurde das Menschliche, Natürliche vernachlässigt. Es besteht ein Ungleichgewicht nicht nur in der Natur, sondern auch in den menschlichen Gemeinschaften: Maximierung von Profit und die Folgen übertriebener Lobbyarbeit dominieren zu Lasten natürlicher Kompetenzen, Fairness und menschlichem Umgang miteinander.

#44 |
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Heilpraktikerin

Seveso, Bhopal,Tschernobyl -Strahlen, Umweltnoxen, wer innerhalb dieser Zeiträume geboren wurde, bzw. sich im eher juvenilen Status befand,
(seither erst beklagen wir die Millionen Atopiker ,Depressiven, Neuodermitiker – et.al. )Wer diese Zeiträume (70er-80er Jahre) solcher Chemiekatastrophen bewußt miterlebt hat, erinnert sich i.d.R. sehr wohl noch, daß sich all diese “Befindlichkeitsstörungen” , die den Betroffenen zumesist ein hohes Potential an Leidensfähigkeit abfordern,nahezu potenziert haben -insbesondere in allen sogenannten Industriestaaten.

Solche Studien könnten auch geeignet sein,um von der möglicherweise noch viel schlimmeren Wahrheit ein wenig abzulenken.

#43 |
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Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Kann mich #9 Herrn Dr. med. Jörg Windsheimer und #16 Herrn Dr. rer. nat. Frank Werner nur anschließen.

Bei manchen Statinen hat man eigentlich andere Indikationen gehabt, da die Gewinnspanne nur nicht so groß war, hat man sich auf die Zulassung gegen einen zu hohen Cholesterolspiegel geeinigt. Kurz nach der Zulassung wurden (wohl Lobbyarbeit) die Grenzwerte abgesenkt und das AM war ein Kassenschlager.

Letztendlich benötigt man nicht bei jedem “Zipperlein” eine Dauermedikation, sondern sollte erstmal seinen Lebensstil betrachten und ggf. ändern.

@ #39 Heike Jäckel
Nein, da muss ich Ihnen ganz klar widersprechen – Alternativ- und Schulmedizin sind schließlich auch nicht das Gleiche. Das man jeden Patienten individuell behandeln muss und Wohlbefinden zur Genesung dazu gehört, da stimme ich Ihnen zu.

#42 |
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Heilpraktikerin Diana Feldmann
Heilpraktikerin Diana Feldmann

Ich kann mich nur dem Beitrag von Jörg Zink anschließen: heute ist POSITIVES wichtig, negeatives gibt es schon genug. Es ist wie mit der Besiedlung der Darmschleimhaut. Wenn jeder so lebt, dass er sich wohlfühlt und nicht so fremdgesteuert läuft.

#41 |
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Heilpraktikerin

zu 24
Das war kein Schreibfehler. Lesen Sie einfach den Artikel im Arznei-Telegramm. Dort können Sie auch lesen, wie durch eine veränderte Verordnung von Kontrarezeptiva in Frankreich die Lungenembolierate bei 15 bis 19jährigen um 27,9% (!!!) gesenkt werden konnte. Auch dies ein Beitrag zur Gesundung!

#40 |
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Heilpraktikerin

Ist es nicht egal, ob ich Artzt oder Heilpraktiker bin. Der Mensch mit seinen Empfindungen steht im Vordergrund. Die Ursache der Krankheit zu finden und zu behandeln ist für mich wichtig. Der Mensch, der über 18 Jahre ist, darf die Verantwortung für sich übernehmen.
Intuitive Diagnose und intuitive Behandlung sind für mich wichtig. Jeder Patient braucht sein eigenes.
Ich wünsche allen, die Menschen helfen können gesund zu werden viel Erfolg. Das Gesundheitsempfinden kommt mit dem Wohlbefinden.

#39 |
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Medizinjournalist

Und dabei ist es so einfach. Unser Körper hat ein eigenes Gesundheitsbewusstsein. Wie sollte er ohne ein solches bis hierher gekommen sein. Die angeblich modernen Erkenntnisse nicht nur im Medizinbereich helfen uns doch genau genommen, nur zu sehen, dass unsere Spezies dank ihrer Intelligenz alles kaputt macht – und vor allem sich selbst verwüstet. Die Anforderungen, die unserem Körper ein geiles Gefühl von Gesundheit geben, sind Training aller Bereiche. Er spürt jede Verbesserung und begeistert sich an guten Leistungen in Sport und Spiel. Allerdings reagiert er überhaupt nur auf echte und häufig wiederholte Anstrengung – kein Wunder bei der Vergangenheit. Er muss quasi glauben können, dass alle Teile wirklich gebraucht werden und zwar komplett, konstruktionsgerecht und jeden Tag. „Bewegen“, was die gesamte Medizin dauernd kolportiert ist es nicht – absolut nicht. Mit dem Rollator herumschlurfen oder in der Elektrokarre sitzen, vermittelt kein Gesundheitsgefühl. Bei richtigem Training schüttet er so brutal Belohnungshormone aus, dass sich das Körpergefühl um 180 Grad dreht und selbstaktiv Alkohol, Nikotin, fette Mahlzeiten und Konservierungsmittel nicht mehr haben will.
Ach ja und natürlich kann man ihn nicht behandeln, ohne dass er bemerkt, dass da von außen gefummelt wird. Wieso sollte ausgerechnet der höchstentwickelte Körper auf dem Planeten anderen Menschen mehr trauen als sich selbst. Wenn überhaupt, glaubt er nur an höhere Wesen als sich selbst und das müssten dann bitte sehr schon richtige Götter sein.

#38 |
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Nichtmedizinische Berufe

Es ist ein Phänomen, dass man durch aus erklären kann!
1.Investitionen, Spezialisierung und Pharmazeutika – es wurde viel erreicht in der Wissenschaft. Den Menschen kann heute sehr viel mehr geholfen werden. Die Frage ist nur, wer will wem helfen? Der Arzt hat nur noch wenig Zeit dem Patienten richtig zu helfen. Also Symptome erkannt und rein das Zeug ( z.B. Antibiotika). Für die Pharmaindustrie ein Mrd. Geschäft. Es ist richtig, dass bei komplizierten Krankheiten heute sehr gut geholfen werden kann. Und das ist gut so! Aber bei Krankheiten, wo der Patient mit den behandelten Symptomen über einen langen Zeitraum behandelt werden kann, hilft die Pharma nur sich selbst. Die Ursachen werden nirgends behandelt, außer beim Bergdoktor!
2. Früher war doch alles besser- das war es nicht. Nur der Arzt hatte mehr Zeit aber weniger Möglichkeiten. Da hatte man das Gefühl verstanden zu werden! Wenn die Menschlichkeit verloren geht, hat man das Gefühl nur noch ein Wertgegenstand zu sein und erklärt das ganze Phänomen.

#37 |
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@ Herrn Klittich:
als Radiologe kann ich gar nicht Homöopath sein (simpler Klick, dann weiß man mehr). Am Anfang steht die Recherche, lieber Freund. Dann erst lästern.

#36 |
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Jörg Zink Wissenschaftler
Jörg Zink Wissenschaftler

Den Bericht von Herrn Dr. Mathias Bieberbach finde ich seh gut.
Bis auf das , daß er Flugzeuge – Maschinen mit Lebewesen vergleicht.
Also da hat er das Problem direkt angegangen. Ein katastrophaler Fehler ist Maschinen mit Menschen zu vergleichen. Jede Maschine ist nur so gut wie ihr Konstrukteur.
Aber es sind viele Konstrukteure am Werk.
Wir sind die Erfinder der Maschinen, die uns letztlich schaden – weil sie unvollkommen sind – sonst müssten sie nicht permanent verbessert werden!!!!
Genau so wie Erfinder an den sogenannten Fortschritt glauben, der in der Summe aller Folgen keiner ist. -1 +1 = O mehr wird es nicht. Die Energiebilanz aller Produkte ist sogar im Minus.
Das sagt uns auch die Wissenschaft. Aber Ärzte sind keine Wissenschaftler.
Damit haben wir ein großes Problem!

Nur eine gesunde körperliche Lebensweise hält den Geist und die Körperfunktionen aufrecht. Dazu die richtige Kost.

#35 |
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Medizinischer Fachhändler

es ist die Macht der Gedanken. Das ist die Macht , die uns am meisten beeinflusst.
Vom Gedanken an eine Krankheit, die uns lämt.
Aber im Umkehrschluss durch Ignoranz auch heilt. Die Selbstheilungskräfte des Menschen sind enorm! Aber ein wenig Nachhilfe kann nur nützen.
Aber die Nachhilfe besteht auch darin positive Mittel zu finden.
Positve Mittel gibt es aus der Natur. Doch das ist die Wissenschaft , die unsere Ärtze nicht merh kennen.

#34 |
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Medizinischer Fachhändler

das ist ein guter Bericht.
Wenn man bedenkt , daß der Patient auf einen schlechten ärztlichen Befund ein schechteres Gesundheitsempfinden entwickelt.
Das ist lange bekannt.
es ist viel mehr bekannt, wie hier dargestellt wird.

#33 |
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@ #28: Sie sind bestimmt ein Homöopath. Das Tausendfache von nichts ist immer noch nichts. Aber es wirkt, nicht wahr?

#32 |
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Ich habe hier eine Menge interessanter Sachen gelesen – naja, zu dem anderen Teil möchte ich lieber schweigen.
Aber als Argument möchte ich bringen, was ich so eindeutig noch nicht gelesen habe.
Das ist die Tendenz, die in der Medizin immer mehr Raum greift wie auch offenbar unter den Patienten: alles sei reparabel.
Historisch ist es noch gar nicht so lange her, daß die ersten Antihypertonika auf den Markt kamen, heute sind es exzellente, fast durchgängig nebenwirkungsfreie Medikamente. Früher forderte man die Patienten dazu auf, Risikofaktoen zu vermeiden. Patienten mit Knieschmerzen und beginnender Arthrose forderte man auf, abzunehmen.
Heute wird einfach das Gelenk ersetzt, das Verhalten ändert sich nicht; der Kettenraucher mit massiver COPD hört nicht etwa auf zu Rauchen, sondern kriegt O2 und eine ausgefeilte Therapie, die die Ventilation verbessert.
Gerade heute hatte ich eine Patientin, mit 50 kaum älter als ich, multiple Gelenkersätze, Adipositas wie sonstwas, Sauerstoffflasche.
Es gab eine Zeit, in der all diese supportiven Maßnahmen nicht in dieser Form möglich waren. Da war diese “Reparaturmentalität” noch nicht en vogue.
Eine Hypercholesterinämie kann man auch über die Ernährung bessern, muss nicht unbedingt Statine fressen.
Dazu kommt, daß der Anspruch der Älteren, vollkommen beschwerdefrei durchs Leben zu gehen, immer mehr zunimmt – in einem Alter, das man vor 20 Jahren noch gar mal mehr erreicht hätte.
Und dann gibt es eine Gesundheitsindustrie, die alle diese Ansprüche bedient.
Seien wir doch dankbar, daß heute viele Menschen 80 oder älter werden.
Man kann einen Menschen nicht beliebig “reparieren”, sodaß er denkt, alles kann so weitergehen. Ein bißchen was muß vielleicht auch jeder selbst beitragen.

#31 |
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Eva Kurzweil
Eva Kurzweil

@11 Bester Kommentar! Dem schließe ich mich an!

Diagnostik macht nicht gesünder!
Vorsorge-Untersuchungen sorgen nicht vor sondern erkennen früh!

Vorsorge fängt ganz woanders an: z.B. Kommentare 3, 7, 8, 9, 12 weisen auf einige Richtungen hin.

@ Gast 24:
In 30 Pflegeberufsjahren sah ich noch keine einzige wirklich lebensbedrohliche Rota-Virus-Infektion. Dank unserer med. Versorgung werden solche Infektionen früh genug diagnostiziert, therapiert und heilen spätestens nach einer Darmsanierung folgenlos aus. Die Impfung halte ich somit für überflüssig.

“Was ist das schwerste von allem, was dir als leichtestes dünkt
mit den Augen zu sehen was vor den Augen dir liegt”

#30 |
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Dr. E. Berndt
Dr. E. Berndt

Buchempfehlung

Der Krankheitswahn von Sebastian Herrmann
Da steht das alles drinnen zum Nachlesen von A -Z!

#29 |
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#19
Sie haben schon Recht, daß Elemete und deren Verbindungen nicht das Gleiche sind. Biologisch gesehen ändert es nichts daran, das Platin als Element nephrotoxisch, zytotogisch, neurotoxisch und allergisierend wirkt. Der Gehalt in der Atemluft hat nach amerikanischen Untersuchungen in den letzten 10 Jahren um das Tausendfache zugenommen.

#28 |
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Ärztin

” Durch moderne molekularbiologische Methoden lassen sich Krankheiten in vielen Fällen bereits vor ihrem Ausbruch aufspüren – gefährdete Brüste beispielsweise bereits vor der Diagnose „Krebs“ amputieren. ”
… so ein besch……. Satz …
Ganz so einfach ist es ja wohl nicht – bzw. im Moment doch eher die Ausnahme !

MfG

#27 |
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Dr. Riva Gallieri
Dr. Riva Gallieri

“Rollatorgesellschaft” natürlich als Minderheit gemeint.
Die menschenfeindlichen “Grünen” waren früher ja auch eine Minderheit
und haben sich zu einer regelrechten Plage entwickelt :-)

#26 |
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Dr. Riva Gallieri
Dr. Riva Gallieri

Natürlich ist körperliche Gesundheit und psychische Befindlichkeit NICHT identisch,
medizinisch hat es selbstverständlich gigantische Fortschritte gegeben,
bis auf die Psychodiagnosen , siehe den guten Beitrag #1.
Der gesundheitliche Fortschritt hat offenbar die “psychische Befindlichkeit” nicht verbessert, man ist lieber undankbar, schimpft neuerdings sogar darauf.
Falsch ist natürlich die immer wieder geklagte Leier über die Zunahme der Krankheit im Alter.
Wer jünger stirbt, ist kränker, nicht gesünder. Psychosoziologische Untersuchungen ergaben sogar eine höhere subjektive Zufriedenheit im Alter trotz objektiv stärkerer körperlicher Einschränkung. Natürlich etwas abhängig von dem zurückliegenden.
Man ist weniger ehrgeizig, auch realistischer und etwas bescheidener daher auch zufriedener. Gilt wie immer nicht für alle. Man ist ja zunehmen stolz auf seine Behinderung (Rollatorgesellschaft)
Schlimm ist eine gewisse Altersdiskriminierung, wenn einer noch etwas länger arbeiten möchte.

#25 |
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Gast
Gast

Liebe Frau @Brigitte Schnerch, Ihnen ist ein kleiner Schreibfehler unterlaufen:
In Frankreich lebt es sich weniger gesund, da mehr Rota-Virus-Infekte.
Jeder stärkere Durchfall ist bei Säuglingen fast lebensbedrohlich.

#24 |
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Dr Mathias Bieberbach
Dr Mathias Bieberbach

Ich beziehe mich in meinem Kommentar auf die grundsätzliche Definition von Gesundheit= abwesenheit von Tod. Alles Weitere ist eine höhere Stufe von Gesundheit. ODER WIE ES EIN ÄRZTLICHER KOLLEGE DEFINIERT HAT:Gesund bedeutet nicht ausreichend ärztlich untersucht.Wir sollten uns den Flugzeugbau als Vorbild nehmen: Ein modernes Verkehrsflugzeug ist einsatzbereit, wenn mehr als ich glaube 80% der Funktionen ok sind. Das ist sehr menschlich und irgendwie sinnvoller als mancher Anspruch des Patienten , es müssen 100% seines Körpers funktionieren.

#23 |
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Dr Mathias Bieberbach
Dr Mathias Bieberbach

Ich bin Facharzt für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin. Ihren sehr guten Artikel kann ich vollständig bestätigen. Was aber nicht enthalten ist, ist die Unterscheidung zwischen objekzivem Zustand und subjektivem Empfinden. OBJEKTIV steigt die Lebenserwartung seit über 100 Jahren ständig an. Damit ist bereits gesichert, dass die Gesundheit zunimmt. NICHT gesichert ist ob damit auch die Lebensqualität zunimmt. In den jüngeren Jahren bedroht die zunehmende Arbeitsdichte das Empfinden, in denspäteren Jahren die Tatsache, dass länger Leben nicht unbedingt länger Freude empfinden bedeutet. Ich höre oft den Spruch ” so alt will ich garnicht werden” – meine Antwort darauf ist ” Falsch: sie wollen nicht KRANK werden! ” In diesem Moment wird den Patienten erst klar, was IhrProblem ist. DIE GEWONNENEN JAHRE SIND OFT MIT SIECHTUM VERBUNDEN. Eine Lösung habe ich nicht. – Euthanasie???
So, das diskutiert mal schön!

#22 |
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Heilpraktikerin

Manchmal macht “Fortschritt” auch krank. Siehe dazu das aktuelle Arznei-Telegramm. In Frankreich wurde die Empfehlung für die Rotavirusimpfung zurückgezogen, d.h. als Säugling lebt sichs in Frankreich gesünder.

#21 |
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Nichtmedizinische Berufe

ganz einfach: Die Menschen, die sich vor 30 Jahren so richtig mies fühlten, waren dann auch bald tot. Heutzutage überleben sie dank des medizinischen Fortschrittes, aber es ist ja nicht umbedingt ein gutes Leben. Sie sterben gerade so nicht und versauen auf diese Weise die Statistik. Mit Erdstrahlen etc. hat das nix zu tun.

#20 |
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Michael Kahler
Michael Kahler

Als Chemiker muss ich darauf hinweisen, das es schon einen Unterschied gibt, zwischen dem Element Platin und seinen Verbindungen, hier genannt das Chemotherapeutikum Cisplatin.
Bitte verallgemeinern Sie die Chemie nicht.
Ist schon schlimm genug, dass die Laien-Wissenschaftler Fluor und Fluorid bei Ihrem Feldzug gegen die Fluoridierung nicht aus einander halten können.
Genauso gut könnten Sie behaupten beim atmen von O2-Sauerstoff zu ersticken, weil es in H2O-Wasser enthalten ist.
Akademiker wie Laien möchten sich bitte bei Ihren Argumenten an die Grundlagen Chemie und Physik halten, sowie an die Grundlagen der Forschung halten.
Daher ist auch der Vorschlag eines Blindversuches mit der HF Strahlung gar nicht schlecht. Trotz jahrelanger Forschung von Seiten der etablierten Wissenschaft, wie auch von Laien konnte kein physiologischer Einfluss eindeutig nachgewiesen werden.

#19 |
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Silvana Beer
Silvana Beer

Ich schließe mich da Herrn Dr. Werner (#16) gern an. Was 1982 als normaler Blutdruck befunden wurde, gilt heute als behandlungsbedürftig. Diabetes, Cholesterin dito. Mit Einführung des BodyMassIndex ist die Zahl der als übergewichtig Geltenden schlagartig explodiert.
Ansonsten denke ich auch, dass soziale Umstände das generelle “Unwohlsein” befördern. Aktuell kam in den Nachrichten, dass nur etwa jeder 4. einen sicheren Arbeitsplatz hat (wenn’s denn nicht noch weniger sind) und der Anspruch an das Leistungsvermögen proportional steigt.

#18 |
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…und wem das alles noch nicht reicht, der hift mit Zigaretten, Alkohol und mit Azofarbstoffen, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffen, Nickel und Cadmium, die er sich mehr oder weniger großflächig in die Haut stechen lässt. Über Geschmack läst sich nicht streiten. Aber selten hat man soviel Naivität und Unvernunft erlebt, wie bei der “Tattoo-Manie”. Da wird noch einiges in Hinblick auf objektive Verschlechterung des Gesundheitszustandes geschehen, wenn sich die Inhaltsstoffe des “A…geweihs” in Organen wiederfinden.

#17 |
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Dr. rer. nat. Frank Werner
Dr. rer. nat. Frank Werner

Wenn die “gesunden” Messwerte so verschoben werden, dass ein immer kleiner werdender Anteil der Grundgesamtheit diese erfüllt, wird der Anteil der “Kranken” halt immer größer.
Dass diejenigen die die Lage der Grenzwerte definieren an der Behandlung dann verdienen, “Honi soit qui mal y pense”

#16 |
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Gudrun Kühlen
Gudrun Kühlen

Welche Menschen wurden denn befragt? Ohne genauere Kenntnis des Alters, des Geschlechtes und der allgemeinen Lebensumstände ist das Ergebnis nicht besonders aussagekräftig. Vergleichbarkeit ist nur gegeben, wenn es sich auch um exakt übereinstimmende Gruppen handelt. Die bessere Diagnostik und medizinische Versorgung stehen nämlich nicht unbedingt im Widerspruch zur gefühlten Gesundheit, wenn es sich um ältere bzw. alte Menschen handelt, die zwar aufgrund der medizinischen Errungenschaften weiterleben können, aber umso länger die diversen Beschwerden des Alters mit sich herumtragen müssen. Viele dieser Menschen wären eine Generation früher wegen Todes schon aus der Befragung herausgefallen.

#15 |
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An alle die mit oder ohne Senf an die krankmachenden Segnungen der Technik glauben. Der Ökoklerus erfindet immer neue Angstszenarien, um die Gläubigen zu binden und Macht und Geld für seine pseudoreligiösen Aktivitäten zu mehren. Das galt auch schon vor der Aufklärung für die Kirchen, als sie die Wissenschaft domestizierten während sie vielleicht im blinden Glauben tatsächlich etwas Gutes wollten. Vielleicht brauchen wir eine neue Aufklärung, um die aus der Ökoreligion kommenden Ängste zu überwinden. Ein lustiges Buch von Heinz Hug: „Die Angsttrompeter“ könnte den Anstoß geben.

#14 |
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#12
Nicht nur die Katalysatorgase, sondern vor allem das Schwermetall Platin, welches in den Katalysatoren verwendet wird, ist im Körper extrem toxisch. Siehe auch die Anwendung von Cisplantin in der Chemotherapie.

#13 |
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Medizintechniker

Nachdem meine Frau an Brustkrebs erkrankte und wir uns plötzlich umgehend von allen Krebs-Betroffenen auf den aktuellen Stand gesetzt fühlten, kann es mit dieser Volkskrankheit ja nur noch krasser werden.
Es werden die “grünen” Neuerungen (Katalysatorgase, Großausstoß der Selbst-Reinigungen von Katalysatoren und Staubfiltern, auch wie schon angegeben: Windmühlen …) einfach als gut angenommen und nicht weiter hinterfragt und analysiert!
Dazu die Handy-Netze, WLAN und andere Fortschritte … Grenzwerte wurden nie wissentschaftlich ermittelt … alles wird so hingenommen – auch von unserer akademisch medizinischen Welt.
Vielleicht verdienen wir doch verdammt gut daran :)

#12 |
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Medizintechniker

soso

#11 |
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Medizinphysiker

@an den weiteren anonymen Gast mit dem Senf :
Ohne voreingenommen zu sein: Sie könnten doch ganz leicht den Nachweis (der bisher fehlt!) führen, dass hochfrequente Strahlung auf den Menschen so wirkt, wie sie es beschreiben.
Lassen Sie sich einfach auf einen möglichst doppelt verblindeten Versuch ein, bei dem sie neben einem HF-Sender sitzend reproduzierend sagen können, jetzt ist er eingeschaltet ist oder jetzt ist er ausgeschaltet.
Schade dass es “Wetten dass” nimmer gibt! Aber auch so könnten Sie berühmt werden?

#10 |
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Tschernobyl, Fukoshima, Antibiotika im Tierfutter, Reizüberflutung durch Medien und Kommunikation, Zunahme der HF Strahlung um das Hundertfache, dafür Mangel an Raum, Zeit und Ruhe. Wen wunderst?

#9 |
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Steigt denn die Zahl der chronisch Kranken, wie z.B. Diabetikern, Bluthochdruckpatienten und inzwischen explosionsartig auch der Schilddrüsenerkrankten nicht seit Jahren stetig an und wird wohl auch weiter steigen….? Der vielgepriesene Wohlstand bringt wohl doch nicht nur Gutes! Trotz Anstieg der nutzlosen IGEL-Leistungen….

#8 |
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Cornelia Blume
Cornelia Blume

Wie wär’s mit der Überlegung, ob es nicht vielleicht den Menschen – mit all den vielen Untersuchungen und Verschreibungen – dazu Arbeitsverdichtung, Mehrbelastung durch Elektrosmog und Existensängste – Angst um die Zukunft (Klimaveränderung, Wirtschaftskrise etc.) – wirklich schlechter geht? Und was ist mit der Feststellung, dass es immer mehr Übergewichtige, sprich Fehlernährte gibt? Würde das den “gefühlt” schlechteren Gesundheitszustand nicht vielleicht auch erklären? Mehr Untersuchungen, Medikamente und mehr Geld pro Kopf für Gesundheits-, d.h. eigentlich Krankheitsleistungen sowie mehr Fachärzte machen die Leute ja nicht wirklich gesünder.

#7 |
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Heilpraktikerin

Guter Artikel, Frau Schmitzer.

Ergänzend möchte ich anmerken, dass sich die gesellschaftlichen Anforderungen an die Menschen, vor allem auch als Arbeitskräfte, geändert haben. Die Menschen müssen immer perfekt funktionieren, sonst verlieren sie ihren gesellschaftlichen Wert.

Insofern steigt auch die Unzufriedenheit mit der eigenen Gesundheit, die naturgemäß oft nicht perfekt sein kann. Getreu dem Motto: Wenn ich mit 67 noch schaffen soll wie ein 20-jähriger, dann muss die Medizin das doch auch leisten können. Oder etwa nicht?
Bis 67 arbeiten, um die Kosten des Systems zu decken, die durch diese Anforderungen gleichzeitig ins Unermessliche steigen. Da “beißt sich die Katz in den Schwanz” …

#6 |
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Dr. Riva Gallieri
Dr. Riva Gallieri

Was kein Senf ist, sind die zunehmenden großen Windmühlen mit dem “Tiefschall”.
Da lohnt es sich, wieder in die Stadt zu ziehen

#5 |
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SkeptikEr
SkeptikEr

@ Gast: Das ist wirklich Senf – aus einer ganz alten paramedizinischen Tube.

#4 |
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Gast
Gast

Ein weiterer anonymer Gast, möchte ebenfalls seinen Senf dazugeben.
Ich sehe den Grund z.B. auch darin, dass u.a. die Wirkung von hochfrequenter Strahlung auf den Menschen völlig unterschätzt wird. Ich gehe sogar davon aus, dass man dies schlicht ignoriert und als Ursache nicht mal in Betracht zieht. Es passt der Gesellschaft nicht ins Konzept, weil es Einschränkung bedeutet.
Ich persönlich musste meinen Wohnsitz wechseln und aufs Land ziehen. Über meinem Bett hängt ein sündhaft teures Netz aus Silber beschichteter Faser. Nur so ist es mir möglich ein wenig Schlaf zu finden und nicht alle paar Sekunden vom Radar, des gar nicht so nahen Flughafens aus dem Halbschlaf gerissen zu werden. Handy und WLAN im meinem Umfeld, das geht schon gar nicht. Verreisen ist aus diesen Gründen ebenfalls unmöglich.
Doch das Schlimmste ist, man wird noch belächelt und nicht ernst genommen.
Ärzte beziehen dies als mögliche Ursache für Schlafstörungen nicht mit ein, verschreiben Medikamente und öffnen so Türen für weitere Probleme.

#3 |
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Ärztin

Immer diese bornierten Sprüche von anonymen “Gästen”…

#2 |
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Gast
Gast

Das Problem ist die zunehmende Zahl von Psychologen, die die normale Medizin immer mehr verdrängen.
Je mehr
Psychologen, desto mehr neue Krankheiten werden erfunden.
Von den “Alternativen”, die vom örtlichen Gesundheitsamt zugelassen werden, wollen wir erst gar nicht reden. Krankheit wird zum sozialen Besitzstand,
Deutschland, die Rollatorgesellschaft.

#1 |
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