Winkler nicht zur ABDA

3. Mai 2013
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Herr Sven Winkler, der designierte Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wird seine Funktion und damit seine Tätigkeit bei der ABDA nicht antreten.

Diese Entscheidung ist heute nach einem Gespräch getroffen worden, das Herr Winkler mit dem Hauptgeschäftsführer der ABDA geführt hat und in dem er zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung genommen hat. Er hat erläutert, dass diese Vorwürfe nicht den Tatsachen entsprechen.

Die ABDA hat Herrn Winkler als ausgewiesenen und anerkannten Experten in der Gesundheits- und Politikkommunikation kennengelernt, der die Verbandsarbeit mit seinem Fachwissen deutlich verstärkt hätte. Aufgrund der Meldungen in den Medien und der anschließenden, teilweise sehr negativ geführten Diskussionen in deren Internet-Foren im Zusammenhang mit der Neubesetzung der Kommunikationsfunktion ist nach Einschätzung beider Seiten ein fairer Start bei der ABDA nicht mehr möglich. Die ABDA und Herr Winkler bedauern diese Entwicklung, halten jedoch die geplante Zusammenarbeit vor diesem Hintergrund nicht mehr für zielführend.

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5 Kommentare:

Gast
Gast

Die deutschen Apotheker sollten sich bei Herrn Martius bedanken. Er hat mehr aufgezeigt als manchem “Aussitzer” lieb sein kann.

#5 |
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Apotheker

Meinen Vorrednern bzw. “Vorschreibern” schliesse ich mich an.
Eventuell sollte die ABDA doch mal ein paar “Quereinsteiger” an Bord holen, das Wort Klüngel erscheint mir hier schon fast verharmlosend …
Das größte Ärgerniss aber ist die vermutlich missbräuchliche Verwendung meiner “Zwangsbeiträge” via meiner LAK. Aus jedem anderen Verein wäre ich schon längst ausgetreten und es hat Indikatoreigenschaften wie hier mit “fremdem” Geld umgegangen wird.
Einfach nur noch absolut ärgerlich das Ganze!

#4 |
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Apotheker

Apotheker Dr. Peter Weinhold

Der Fall schließt sich nahtlos an die Tatsache an, dass es bei der ABDA keine standardisierten Verfahren gibt, wie es die Untersuchungsfirma im Fall der Affäre Bellartz aufgedeckt hat. Im Höchstmaß unprofessionell!
Alle Ämter werden per interner Akklamation besetzt, an denen die Basis keinen Anteil hat. Wer entscheidet eigentlich über die Qualifikation eines Kandidaten für wichtige Posten? Und wer trägt bei Fehlern im Auswahlverfahren – wenn es den überhaupt mehrere Kandidaten gibt – die Verantwortung für Fehlschläge.
Von Ehrenämtlern kann man kein professionelles Vorgehen verlangen. Von Stellenbeschreibungen, Referenzen, Arbeitsnachweisen oder gar Assesments haben unsere Spitzen-Funktionäre offenbar noch nie etwas gehört.
Die derzeitige Arbeit unserer obersten Berufsorganisation ist m.E. nicht mehr zu ertragen. Es muss sich dingend vieles ändern.

#3 |
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Die “causa Winkler” hat die Defizite in der Führung der ABDA aufgedeckt. Diese Defizite lassen auch die Frage aufkommen, ob so mancher an den Schaltstellen der ABDA die erforderliche Qualifikation für die eingenommene Position besitzt.
Nach der ersten Enttäuschung wird Sven Winkler erleichtert sein, daß ihm das Freischwimmen im Haifischbecken erspart blieb.

#2 |
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eime
eime

ein “kommunikationsexperte”, der schon an der ersten(!) aufgabe scheitert…

#1 |
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