Psychischer Stress: Mehr Grün, mehr Glück?

10. Mai 2013
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Einer britischen Langzeitstudie zufolge waren Menschen, die in der Nähe von Grünflächen wohnen, mit ihrem Leben zufriedener und hatten weniger psychische Probleme als Stadtbewohner bei denen das Grau von Häusern und Straßen vorherrschte.

Forscher des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit der britischen Universität Exeter unter der Leitung des Umwelt-Psychologen Dr. Mathew White haben die Daten von 5.000 Haushalten und mehr als 10.000 Studienteilnehmern zwischen den Jahren 1991 und 2008 analysiert und untersucht, wie sich Parks und Grünflächen auf die Psyche und die Lebenszufriedenheit der Stadtbewohner auswirkte. Die Studie wurde im Fachmagazin “Psychological Science” veröffentlicht.

Bisherige Forschungsergebnisse
Bereits 2008 stellte die Weltgesundheitsorganisation WHO fest, dass die Verstädterung eine potentielle Gefahr für psychische Gesundheit und Wohlbefinden sowie eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit in Ländern mit mittel- bis hohem Einkommen darstellt. Andererseits zeigen niederländische Querschnitts-Untersuchungen, dass ein Leben in der Nähe von städtischen Grünflächen mit geringerem psychischem Stress verbunden ist. “Niederländische Studien, die sich auf Querschnittsdaten stützten, berücksichtigten keine zeitliche Komponente und zeigten vor allem, dass glücklichere Menschen bereits in der Nähe von Grünflächen wohnten”, kritisiert White. Zweitens berücksichtigten bisherige Studien ausschließlich den Zusammenhang zwischen Grünflächen und psychischen Belastungen und ließen eine Reihe weiterer psycholgischer lebensbeeinflussender Faktoren wie Lebenszufriedenheit (life satisfaction) unberücksichtigt. Und drittens blieben bei den älteren Studien die beiden Faktoren Hochzeit und Arbeitsplatz als positive Faktoren für die Lebenszufriedenheit unberücksichtigt.

Britische  Panel-Langzeitstudie
“In der aktuellen Untersuchung (Would You Be Happier Living in an Greener Urban Area?) verwendeten wir sekundäre Paneldaten (British Household Panel Survey BHPS 1991-2008) um festzustellen, ob Menschen glücklicher sind – höhere Lebenszufriedenheit und weniger psychischen Stress haben – wenn sie in Gegenden mit mehr Grünflächen wohnen als in einer Umgebung mit weniger Grünflächen”, berichtet White. Die Studienteilnehmer beantworteten in regelmäßigen Intervallen mittels Fragebogen, wie sie in den vergangenen zwei bis drei Wochen mit ihrer allgemeinen Lebenssituation zufrieden waren, wie es um ihre Psyche bestellt war und ob sie den Wohnort gewechselt hatten. Die Studienautoren wollten dabei weniger die Studienteilnehmer miteinander vergleichen, sondern Unterschiede innerhalb ein und der selben Person aufzeigen.

Mit Hilfe des Fixed-Effects-Ansatzes gelang es den Forschern den “Grünflächen-Einfluss” sowie die Auswirkungen der beiden Faktoren “Hochzeit” und “Arbeitsplatz” auf die allgemeine Lebenszufriedenheit zu bewerten. Die psychische Verfassung wurde anhand einer Skala von 0 (very low mental distress) bis 12 (very high mental distress) erhoben. Insgesamt wurden 87.573 Fragebögen von 12.818 Personen ausgewertet. Die Durchschnittsbewertung lag bei 1,92. Das allgemeine Wohlbefinden (life satisfaction): “How dissatisfied or satisfied are you with your life overall?”, wurde ebenfalls per Fragebogen auf einer Skala von 1 (not satisfied at all) bis 7 (completely satisfied) erhoben. Es wurden 56.574 Fragebögen von 10.168 Personen ausgewertet. Das Durchschnittsergebnis lag bei 5,20. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass Menschen glücklicher sind, wenn sie in einer Umgebung mit höherem Grünflächenanteil leben.

Starker “Grünflächen-Effekt”
Im Vergleich zu einem Leben mit weniger Grünflächen zeigten sich signifikant weniger psychische Beschwerden und signifikant höhere Lebenszufriedenheit“, betont White. Der positive Effekt blieb auch dann bestehen, wenn weitere Zufriedenheitsfaktoren, wie Ausstattung der Wohnung, Familienstand, Arbeitsplatz, durchschnittliche Anfahrtszeit zur Arbeit und das Haushaltseinkommen berücksichtigt wurden. Im direkten Vergleich mit den positiven Effekten einer Hochzeit brachte der Umzug in eine grünere Umgebung eine Verbesserung der Lebenszufriedenheit um etwa ein Drittel. “Während die positiven Auswirkungen einer Hochzeit lokal ziemlich begrenzt sein werden, ist die Anzahl derjenigen, die von einem Park profitieren wesentlich größer”, betont White.

Daher sollten die Effekte nicht ignoriert werden, nur weil sie für den Einzelnen nicht sehr groß sind. Verglichen mit dem Antritt eines neuen Arbeitsverhältnisses nach vorhergehender Arbeitslosigkeit lag der “Grünflächen-Effekt” immer noch bei einem Zehntel. Man dürfe bei der Beurteilung auch nicht auf den inneren Wert vergessen, den Grünflächen repräsentieren unsere Umwelt, in der wir einen Großteil unser Entwicklung und Kulturgeschichte verbringen, so die Studienautoren.

Empfehlungen der Studienautoren
Entscheidungsträger würden zunehmend erkennen, wie wichtig es ist, den psychischen Zustand und das Wohlbefinden der Bevölkerung zu verbessern und fragen sich welche Rolle dabei die natürliche Umgebung spielen könnte. Damit könnte die Studie auch auch stadtplanerische Konsequenzen haben. “Unsere Daten  zeigen, dass signifikante Verbesserungen erzielt werden, wenn man den Umfang der Grünflächen in städtischen Ballungsräumen vergrößert“, betont White. Auch geringe Verbesserungen für das einzelne Individuum haben große Auswirkungen, weil Grünflächen, viele Menschen positiv beeinflussen.

So eine Politik ließe sich leichter umsetzen und geringeren ethischen und politischen Widerstand hervorrufen, als Interventionen, die das gesellschaftliche Wohlergehen durch Erhöhung der Heiratsraten verbessern. Zusätzliche Grünflächen wären besonders für die ärmsten Schichten der Bevölkerung von Vorteil und in der Lage das soziale Ungleichgewicht bei psychischen Störungen und gesundheitlichem Wohlbefinden beseitigen. Wir würden weitere Forschungen begrüßen, die in einem Zeitreihen-Ansatz überprüfen, ob der positive (Grünflächen)-Effekt über einen längeren Zeitraum anhält oder wie bei Hochzeiten geringer wird,  so White abschließend.

Grünflächeneffekt lokal begrenzt
Eine niederländische Studie aus dem Jahr 2009 “Morbidity is related to a green living environment“, die im Fachmagazin “Journal of Epidemiolgy and Community Health” veröffentlicht wurde, analysierte den gesundheitsfördernden Einfluss von Grünanlagen auf 24 unterschiedliche Krankheitsbilder wie Atemwegserkrankungen, psychische Erkrankungen und Herz-Kreislauferkrankungen. Studienleiterin Jolanda Maas vom EMGO Institute VU University Medical Center, Amsterdam, wertete die Gesundheitsdaten von mehr als 345.000 Niederländern aus.

Ergebnis: Die jährliche Prävalenz von 15 der 24 Krankheitsbilder war in einem Radius von einem Kilometer mit einem hohen Grünflächenanteil geringer. Besonders Angststörungen und Depressionen waren in stark verbauten Gebieten mit wenig Grünflächen häufiger vertreten als in Gegenden mit einem hohen Grünflächenanteil. Die stärkste positive Wirkung auf psychische Erkrankungen ging demnach von Grünflächen aus, die innerhalb von einem Kilometer vom Wohnort der Betroffenen entfernt waren, in einigen Fällen waren positive gesundheitliche Effekte bis in eine Entfernung von drei Kilometern nachweisbar. Außerdem konnten die Forscher zeigen, dass besonders für Kinder und wirtschaftlich schlechter gestellte Personen der positive Einfluss von Grünflächen überproportional hoch ist.

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Medizin, Psychiatrie

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17 Kommentare:

Heilpraktikerin

Hallo Herr Falkenstein,
jo, Sie könnten evtl. Recht haben. Jedenfalls macht’s doch was her, wenn man sich ein paar fremde Federchen in Haar stecken kann. Auf alle Fälle wird die linke Gehirnhälfte von “Ungläubigen” angeregt. Vielleicht reicht dann auch noch der Datentransport in die rechte Hälfte und “man” hat ein Bild vor sich von wunderbaren grünen Parks (mit Schildern ‘Rasenbetreten verboten’). Wenn’s gut geht, schiebt das Unterbewusstsein lang vergessene Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit mit Toben auf Wald und Wiese und in Pfützen fallen nach. Ach du schöne neue Welt.
Ich bin von Herzen dankbar, dass die Meinen und ich noch in Landschaften wohnen und nicht auf einem “Panzertestgelände” zu welchem viele Innenstädte verkommen sind.
Es ist schön, wenn Sie mir beipflichten und dennoch bin ich für’s eigene Denken und fühlen.

#17 |
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Dieter Gorr
Dieter Gorr

Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

Zitat von Winston Churchill

Heutzutage trifft es oft zu.

#16 |
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Dieter Gorr
Dieter Gorr

@Seven Falkenhain

Was gibt es da nicht zu verstehen?

Ganz einfach sie wollen es wohl einfach nicht.

Es hat sehr wohl was mit dem Thema zu tun, denn Antidepressva wird auch als eine sehr gute paktische Lösung gegen Depressionen vermarktet und das wurde über korrupte Studien belegt.

Deswegen sagte ich auch so viel zu Studien.

Und Chemtrails sind – entschuldigen Sie bitte – gequirlter esoterischer Humbug.

Ich würden eher sagen es ist grade modern die Wahrheit zu rauszufinden! Außer für die die sie nicht wahrhaben wollen….
Achte doch mal auf die Dinger.Entweder sind diese “Kondensstreifen” manchmal unterbrochen oder man hat ein Flugzeug wo der Streifen nach “ein paar Metern” verschwindet und daneben eins wo der Streifen stundenlang am Himmel bleibt und sich langsam verteilt….
Was für ein feiger Ignorant muss man sein um das zu übersehen…
So Versager wie du sorgen dafür das nie etwas geändert werden wird…
Muss ja toll für´s Selbstwertgefühl sein.

#15 |
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Norbert Weithaus
Norbert Weithaus

Es lebe Gaudi und Hundertwasser… gegen Depri und Verschmutzung

#14 |
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Frau Rathmann, seien Sie doch froh, dass es diese Studie gibt. Sie beleuchtet doch die selben Aspekte nur aus einem anderen, dem wissenschaftlichen Blickwinkel und kommt zum selben Ergebnis, der Ihrer (unserer) Überzeugung entspricht. Ich halte das für legitim in einer Welt, die sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Mit anderen Worten: Ein weiterer Baustein zur ganzheitlichen (im wahrsten Sinne des Wortes) Betrachtung. Wenn Sie jetzt jemand nach Zahlen fragt, die Ihre subjektiven Wahrnehmungen und Vorstellungen dokumentieren, dann können Sie die einfach so aus der Tasche zaubern. Das ist umso wertvoller, als nicht selten auch Erkenntnisse, die mit modernen Methoden gewonnen werden, den althergebrachten Vorstellungen widersprechen.

#13 |
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Heiler Eckehard Kiesling
Heiler Eckehard Kiesling

Ich brauch nicht km laufen, mir reichen 5m in meinen Garten da hab ich grün, Blumen und Arbeit zur Zerstreuung.

#12 |
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Heilpraktikerin

Was sagt man dazu. Um mehr Grün in die Städte zu bekommen, ist diese Studie bestimmt richtig, andererseits, ich glaube doch nicht. Um hierfür soviel Energie von vielen Menschen aufzubringen (Zeit Geld, Einsatz), um herauzufinden, dass der Mensch an sich ein “Naturwesen” ist, dazu fällt mir nichts mehr ein! Dachte ich doch immer, dass es dem Menschen ein grundsätzliches Anliegen ist, sich in der Natur zu bewegen, oder doch wenigstens gelegentlich mal was natürliches zu sehen, so braucht es erst eine Studie. In welcher Welt leben wir eigentlich? Sind wir wirklich so weit gesunken und haben vergessen, dass Kinder Freiraum brauchen und das nicht nur auf begrenzten Spielplätzen und in hübsch angelegten Parks? Wissen wir nicht, dass es nötig ist FRISCHE Luft zu atmen? Ich fasse es nicht. Ich bin entsetzt, dass man Stadtplaner so was erst noch “wissenschaftlich” belegen muss! Im Übrigen was die Farbe, hier Grün, angeht: Ja, Grün macht glücklich, hängt mit dem Kreis der 5 Elemente zusammen, gehört zum Organ-Meridian-Kreislauf Leber/Galle und hat als Emotion Glück. Die Bewegung hierzu ist, die Arme nach oben zu recken, so wie es vor allem Athleten tun, wenn sie ihr Können gezeigt haben. Probieren Sie es aus, recken Sie die Arme nach oben und versuchen Sie einen traurigen Gedanken zu haben oder festzuhalten, verstärken Sie das Ganze noch, in dem Sie etwas gürnes anschauen oder sich ide Farbe denken oder ein Bild des Frühlings in sich wach rufen… Selbstverständlich wirken Farben auf den Menschen und die Natur erst recht. Ich halte es für ausgesprochen hilfreich gelegentlich den normalen Verstand einzusetzen, nachzudenken und sein Bauchgefühl zu fragen. Diese Studie ist überflüssig wie ein Kropf.

#11 |
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Herr Gorr,
ich verstehe Ihre Anmerkungen über ominöse Studien der 80er Jahre nicht. Was haben die mit dem Thema zu tun? Und Chemtrails sind – entschuldigen Sie bitte – gequirlter esoterischer Humbug.

#10 |
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Scores, in denen die Probanden subjektive Empfindungen quantifizieren sollen, erwecken immer leicht den Eindruck von “Psychotests” aus der Fernsehzeitung, bei denen man schon anhand der Fragestellung erkennen kann, in welche Richtung es gehen muss, um am Ende herauszufinden, dass man ein belastbarer, gewissenhafter, freundlicher,… – ein guter Mensch ist.
Andererseits fallen mir neben Fragebögen nicht allzu viele Werkzeuge ein, mit denen solche oder ähnliche Fragestellungen beantwortet könnte.
Witzig ist, dass man Hochzeit als Vergleichskriterium heranzieht (von wegen “schönster Tag deines Lebens”?. Interessant wäre auch, ob die Beobachtungen jahreszeitliche Schwankungen (kalte vs. grüne Jahreszeit) zeigen.
Im übrigen untermauert die Studie meine Überzeugung.

#9 |
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Sergej Gorr
Sergej Gorr

@
Sabine Schaar

Wenn Sie vom anderen Planenten kommen könnte ich Sie noch verstehen.
Aber ich grüße Sie auf Planet Erde.
Wenn Sie sich auf Studien verlassen, dann müssen Sie wissen, dass die Studien aus Profit von Pharmakakonzernen gemacht werden.

Es funktioniert so einfach das ein Pharmakakonzern ein Professor lieber zwei kauft für ein paar Millionen die Studie mit erwünschter Resultat zur Welt bringen.

Das hat Klinikum Professor xxx von Uni Münster öffentlich bestätigt Februar 2011, dass 80% Studium sind gefälscht oder aus freier Luft erfunden sind zb. berühmte HES Studium Betrug http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76121103.html.

Da ich erkenne, dass Sie aus einer psychologischen Ecke kommen müssen Sie wissen, dass wissen Sie sicherlich nicht, woher auch über unsere Medien werden Sie das nie erfahren, dass in 80er Jahren eine Schwedische Studie gab mit 4000 Probanden die Wirkung von Antidepressiva untersucht hat und zum Schluss gekommen, dass 80% von Patienten nach 4-6 Wochen die mit Therapie angefangen haben oder die die Dosis von Psychopharmaka erhöht haben Selbstmord begangen haben, so viel zu Studien.

#8 |
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A. Riggers
A. Riggers

Eigentlich kein sonderlich verwunderndes studienergebniss …. Wenn man bedenkt , wie ,sehr es Menschen hinzieht in Städte , die viele und große ,wunderschöne Grünanlagen/ Flächen haben. Wir brauchen zumindest ab und an die grünen Schönheiten um uns herum , um die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen , um uns “zu Erden ” .
Umso trauriger finde ich , dass städteplaner und Städtearchitekten diesen wichtigen Punkt immer noch nicht erkennen , geschweige denn Städte durch schöne Grünanlagen ( und damit meine ich nicht nur Platte Rasenfläche mit ein/zwei Bäumchen ) aufzuwerten und somit somit menschengerecht und lebenswert zu gestalten !!! Auch würde dazu die Begrünung von dachflächen oder Garagen gehören …. Grünes und blühendes , wo immer es geht . Nur eine Kleinigkeit , aber leicht umzusetzen und eine Wohltat für das menschliche Auge und die menschliche Seele .

#7 |
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Durchschnittswerte und die Aussage “signifikant” reichen mir nicht. Mich würden z.B. interessieren: Durchschnittswerte von Menschen mit Grünfläche innerhalb 0,5 km; Durchschnittswerte von Menschen ohne Grünfläche innerhalb 2 km. Dann kann man sich ein quantitatives Bild machen.

#6 |
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HP Psychotherapie Sabine Schulze
HP Psychotherapie Sabine Schulze

Für mich persönlich ist dieser positive Effekt es zu 100% nachvollziehbar.
Ich würde krank, hätte ich keine Natur, kein Grün “um die Nase”.
Aber möglicherweise mag es auch eine Typfrage sein…

#5 |
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Sabine Schaar
Sabine Schaar

…vielleicht sollte der, der den Unterschied nicht mehr zu spüren vermag – einmal in sich gehen und sich fragen ob er überhaupt noch im HIER und JETZT lebt oder im Hamsterrad der schnellen Welt gefangen funktioniert!! …

Wer spürt, wie die Seele aufamtet wenn er der Natur seine bewusste Aufmerksamkeit schenkt, wird wissen, was wesentlich ist …

#4 |
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schwester anna katharina kaiser
schwester anna katharina kaiser

Auch nachzulesen bei Hildegard von Bingen ( Viriditas )

#3 |
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Ulrich Scherer
Ulrich Scherer

Kausaler positiver Effekt?

Leider ist dieser Artikel zur britischen Studie nicht geeignet, sicher nachzuvollziehen, ob es sich tatsächlich um einen gesicherten kausalen (!) Effekt der grünen Umgebung auf die Lebenszufriedenheit handelt, wie es im Artikel suggeriert wird.

Allein der Satz “Im direkten Vergleich mit den positiven Effekten einer Hochzeit brachte der Umzug in eine grünere Umgebung eine Verbesserung der Lebenszufriedenheit um etwa ein Drittel.” macht eine vage Andeutung, dass in der Studie tatsächlich eine Methodik zur Anwendung gekommen sein könnte, die Aussagen über kausale Effekte erlaubt.

Schade, dann muss ich ebn doch in der originalstudie nachlesen, um vielleicht zu erfahren, ob es einen kausalen positiven Effekt gibt (der mir an sich natürlich wünschenswert und plausibel erscheint).

Der Wert dieses Artikels hier ist so aber mit Ausnahme des Hinweises auf die Originalstudie leider sehr gering.

#2 |
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Prof. Dr. Beate Blättner
Prof. Dr. Beate Blättner

Schön, dass dieser naheliegende Zusammenhang nun auch zitierfähig belegt ist.

#1 |
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