Molekularbiologie: BeziehunGEN und FremdGEN

27. April 2015
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Single-Gene, Scheidungs-Gene oder Untreue-Gene: Biologen entlocken dem Erbgut manches Geheimnis. Ganz so einfach ist es trotzdem nicht: Viele Dispositionen entwickeln sich nur, wenn es zu entsprechenden Interaktionen mit der Umwelt kommt. Das Leben bleibt also spannend.

„Schatz, ich kann nichts für die Untreue, es sind meine Gene“: Geht es nach Molekularbiologen, könnten solche Ausreden bald häufiger zu hören sein. Ergebnisse der Bielefelder und Regensburger Längsschnittstudie deuten darauf hin, dass wichtige Persönlichkeitsmerkmale stärker als bislang vermutet durch unser Erbgut gesteuert werden. Dazu gehören in erster Linie die „Big Five“, bekannt als „Fünf-Faktoren-Modell“: Neurotizismus (emotionale Labilität), Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit. Hier liegen genetische Effekte bei 40 bis 60 Prozent, während soziale Einflüsse (rund 25 Prozent) und individuelle Erlebnisse (etwa 30 Prozent) zahlenmäßig fast in das Hintertreffen geraten.

Ins Gesicht geschrieben

Manche „Big Five“ spielen bei sich anbahnenden Beziehungen eine zentrale Rolle. Neurotizismus korreliert mit negativen Gedanken, mit Unsicherheit und mit Angst. Betroffene gehen weniger aus, haben seltener Kontakt zu Mitmenschen und kommen mit potenziellen Partnern kaum ins Gespräch. Extraversion führt genau zum Gegenteil. Doch wie lassen sich derart komplexe Parameter erkennen? Bernhard Fink von der Universität Wien hat dazu eine Studie mit überraschendem Ergebnis veröffentlicht. Er sieht Zusammenhänge zwischen Phänotypen und persönlichkeitspsychologischen Größen. Wenig Neurotizismus und viel Extrovertiertheit gehen mit symmetrischen Gesichtsformen einher. Dass es hier zur Expression ähnlicher Bereiche unseres Erbguts kommt, gilt als wahrscheinlich – aber wissenschaftlich nicht als gesichert.

Single-Gene …

Ein weiterer Aspekt aus der Molekularbiologie: Langjährige Singles tragen mitunter Varianten des 5-HTA1-Gens, fand Xiaolin Zhou von der Peking University heraus. Das kleine Stück Erbgut beeinflusst unseren Serotonin-Spiegel und liegt in einer CC- oder CG/GG-Version vor. Träger der CG/GG-Variante hatten weniger Serotonin im Blut und waren tatsächlich seltener in einer Partnerschaft (39 Prozent) als CC-Probanden (50 Prozent). Als Basis dienten Zhou Daten von 579 Studierenden. Anschließend korrigierte der Forscher seine Resultate, indem er störende Parameter wie depressive Symptome, wenig Zeit im Privatleben oder eine schlechte finanzielle Lage eliminierte. Zusammenhänge zwischen Genotyp und Phänotyp blieben trotzdem bestehen. Ältere Untersuchungen haben CG/GG bereits mit Borderline-Störungen oder Depressionen in Verbindung gebracht. Aber auch ohne Krankheitsbilder sind Personen mit dieser Version in einer Partnerschaft häufiger unzufrieden sowie emotional labil.

… oder Trennungsgene

In diesem Zusammenhang meldeten sich Wissenschaftler aus London zu Wort. Lyn F. Cherkas arbeitete mit 1.600 Probandinnen und untersuchte deren Erbgut. Hatten Frauen bestimmte Varianten des Vasopressin-Rezeptorgens AVPR1A, trennten sie sich um 50 Prozent häufiger vom Partner. Hasse Walum, Stockholm, fand auch bei Männern entsprechende Zusammenhänge. Personen mit einer niedrigen Expression lebten seinen Untersuchungen zufolge eher allein oder hatten ernste Beziehungsprobleme als Geschlechtsgenossen, bei denen AVPR1A vermehrt transkribiert und translatiert wurde. Und bei Frauen steht Vasopressin mit Untreue in Verbindung, schreibt Brendan P. Zietsch aus Brisbane. Hatten Probandinnen die Variante AVPR1A, gingen sie eher fremd. Als Basis diente eine Zwillingskohorte mit 7.378 Personen.

Treue Finger

Untreue lässt sich aus biologischem Blickwinkel noch über einen anderen Weg nachweisen. Wieder geht es um Ausprägungen körperlicher Merkmale. Robin Dunbar, Oxford, befragte 585 Personen über das Internet anonym zu ihrer Partnerschaft. Gleichzeitig führte er bei 1.314 Probanden Messungen der Fingerlängen durch. Was auf den ersten Blick mehr als obskur wirkt, hat folgenden Hintergedanken: Je größer das Verhältnis von Ringfinger zum Zeigefinger ist, desto höher war der Testosteronspiegel im Mutterleib. Das Sexualhormon begünstigt Dunbar zufolge eher polygame Verhaltensweisen. Seinen Messungen zufolge sind 62 Prozent aller Männer und 50 Prozent aller Frauen Affären gegenüber nicht abgeneigt. Kombiniert man internetbasierte Befragungen mit biologischen Daten, ist der Prozentsatz nicht ganz so hoch. Welchen Einfluss gesellschaftliche oder soziale Faktoren spielen, hat der Forscher nicht erfasst.

Alles Gene – oder was?

Die Quintessenz: Sollten wir vom neuen Partner besser ein genetisches Profil fordern, bevor wir Ernsteres planen? Wohl kaum – Humangenetiker kennen Schwächen ihrer Studien nur allzu gut. Selbst bei eineiigen Zwillingen, die früher oder später getrennte Wege gehen, läuft nicht alles gleich. Umweltfaktoren beeinflussen die Genexpression ebenfalls. Jede Assoziation zwischen Genotyp und Verhalten kann nur als kleines Puzzleteil verstanden werden. Das Große, Ganze haben wir noch lange nicht verstanden.

79 Wertungen (4.01 ø)

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24 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Das Problem ist wenn man kein symmetrisches Gesicht durch Gewalt von Außen hat.
Es geht um schwere Körperverletzung. Die BRD wollte sich von Tätern in der DDR GELD holen, für uns für die OPFER: aber die Anwälte sind Chancenlos.
Dann kommen von Alkoholikerinnen aus der ehemalgien DDR solche Fragen, “Warum bist du denn damals ins Auto eingestiegen?”. Ich möchte diejenigen sehen die freiwillig zu Hause bleiben, wenn die Mutter im Krankenhaus liegt.
Alle WESTDEUTSCHEN sagten mir, sie projizieren die Schuld in die OPFER.
Die Anwälte in der BRD konnten nichts mehr machen, weil es verjährt war.
Es wurde aber trotzdem empfohlen (von Seiten der BRD) einen Anwalt aufzusuchen.
Da es in der DDR aber auch zu Unfällen kam, weil an Autos manipuliert wurde und der Gegner also nie klar ausfindig gemacht werden konnte, ist das Problem wer war der Täter. Es ist also reine Spekulation.
Der Täter wurde in 2. Instanz frei gesprochen, weil die Straßenverhältnisse angeblich SCHULD waren. Also war dann der Staat SCHULD.
Merkwürdiger Weise hatten die Westdeutschen einen andere Meinung, die meinten der Täter (Fahrer) hat sich an die Straßenverhältnisse anzupassen.
Das verdrehen von Tatsachen ist der Grund. Heute zahlen die Versicherungen Schmerzensgeld. Wenn also der Staat Schuld war, hat heute der Staat für mich aufzukommen. Nur was DDR – Unrecht betrifft liegt ja eh alles im ARGEN.
Diejenigen die Täter waren haben nach der Wiedervereinigung von allem am meisten profitiert.
Auch der Fakt dann in der BRD NACHTLÄRM in unerträglichem Ausmaß hinnehmen zu sollen obwohl dann voll Berufstätigkeit angesagt war, hat ja den Zustand noch verschlimmert. Mir ist im NACHHINEIN klar geworden, nicht die BERUFTÄTIGKEIT wurde gefördert sondern die Mutter die daheimbleibt. Der Widerspruch, es wurde erwarte das wir arbeiten, aber Frauen die nicht arbeiten nehmen keine Rücksicht. Merkwürdiger weise kamen die dann aber auch wider aus der DDR.
Die West CDU/CSU ist der Widerspruch im System.
Und hat ein massives Problem was Kinder und Kindererziehung betrifft.
Sie schaffen UNHEIL. Es lebe die BIGOTTERIE der Lügner.
Niveua unter NULL:
Fundsweiber mit Fotoshop verschönt und diesmal ging von Bayern nicht BRAUN sondern mehr als ROT aus.
Voll BRUTALE LÜGNER und in allen Bereichen unter Durchschnitt.
Nur auf SEX aus. Die Politiker sind genauso weit unten wie das Volk.
Freiheit die alle zerstört hat.
Es ist echt an der untersten Spitze angesiedelt was diese Regierung uns an NIVEAU liefert. Ganz weit unten.
Das Niveau ist unter dem Niveua jeder Menschlichkeit.
Die DDR war nicht wegen der NULLPROMILLE langweilig.
Herr Kubicki sagte er wäre in Berlin zum Alkoholiker geworden. Wir rächen uns noch aber wir wissen das IHR nur lügt und betrügt.
Ihr zwingt uns nämlich auch mit den MEDIEN und den GEZ Euch und diese WAHNWIRTSCHAFT auf.
SUBVENTIONIERTE WIRTSCHAFT!
Das Niveua was abgeliefert wird und im Spitzensport nur gedopt immer nur Betrug. Ich sage Euch ihr ward seid 1945 nie WETTBEWERBSFÄHIG!
Als würde das wir ANSCHAFFT wichtig und von Bedeutung sein.
Das Gegenteil ist der Fall. wir könnten auch auf 95 % von den MEDIEN global verzichten. MASSENVERBLÖDUNG!
Im übrigen die EUROPÄISCHEN Wirtschaftsweisen wiesen darauf hin das sie uns nach Europa 75 % Ramsch importieren. Zusätzlich zu der ÖKOLGISCHEN KATASTROPHE in allen Ländern und Europa importieren sie MÜLL:
Das Problem mit den Spielekonsolen könnten sie lösen indem es gar kein Kindergeld mehr gibt. Sie verteilen Geld und hinterher geben sie Auflagen zum Sparen. Wir sind nicht so blöd um Eure SCHIZOPHRENIE nicht einzuschätzen.
Außerdem wissen wir wie lagen ihr FREMDGEHEN Glück bringt.
Sollen sie zu Prostituierten gehen. Unser Niveau ist es nicht.

#24 |
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Andreas Dorogi
Andreas Dorogi

Das passt auch zu den Aussagen von Prof. Dr. Bruce Lipton überein, das unsere Gedanken und Gefühle unsere DNA steuern können und somit auch Krankheit und Gesundheit letztendlich vom Bewusstsein (Denken) und vorallem Unterbewusstsein (Gefühlen) gesteuert wird!

#23 |
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Andreas Dorogi
Andreas Dorogi

Ich denke das in den Genen nur bestimmte Grundeinstellungen beherbergt sind, die noch durch andere Instanzen etwas beeinflusst werden können jedoch trotzdem die Grundeinstellungen zum Vorschein kommen. Ich habe auch von einem Experiment gehört, indem man menschliches DNA extrahiert hat und die Menschen, denen man die DNA entnommen hat bestimmte Gefühle investiert hat, sich z.B. bei Stress, wie negativen Gedanken und Gefühlen sich die DNA Stränge zusammengezogen haben und sogar Gencodes abgeschaltet hätten und bei positiven Gedanken und Gefühlen die DNA Stränge sich entspannt haben und Gencodes die inaktiv waren zugeschaltet haben! Und diese reagierten sogar auserhalb des Körpers, so als wäre sie noch im Probanden und dass auch noch Kilometer weit weg! Eine sehr interessante Aussage… …dieses Phänomen würde mit der Erkenntnis der Quantenverschränkung der Quantenphysik korelieren!

#22 |
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Andreas Dorogi
Andreas Dorogi

Ich gebe den letzten zwei Arzt Kommentaren auch absolut Recht! Im Endeffekt sind es Systemleistungen, die gerne nach bestimmten Mustern ablaufen, die eben auch viel nach den konditionierten Prägungen ablaufen, die die neurotransmitale Feuerung geprägt haben, was im Endeffekt wieder die Gedanken und Gefühle hervorruft und somit zur Ausprägung des Verhaltens führt.

#21 |
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Arzt
Arzt

Was menschliches Handeln charakterisiert, ist immer eine Kombination von (innerer) Anlage und äußeren Einflüssen.
Dabei ist er sowohl anpassungsfähig wie “autonom”, also resistent gegen äußere Einflüsse.
Allein diese Kombination schließt schon einen immer wieder behaupteten “Determinismus” aus. Sein Bewusstsein, etwas ganz besonders, zwingt ihn zudem,
zu entscheiden zwischen immer bestehenden Alternativen, was er in der Regel sehr ungern tut, er hat lieber “Regeln”.
Es gibt “Treue”, aber keine männliche oder weibliche :-)
Umfragen sind hierfür völlig ungeeignet, weil nicht die Wahrheit gesagt wird.

#20 |
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Arzt
Arzt

@Andreas Dorogi, nein, das ist ein typischer Denkfehler, bei der materielle und mentale Kategorien nicht unterschieden werden.
Als Vergleich können “physikalisch” zwei gleich große Bücher nicht unterschieden werden, wenn in einem ein sinnvoller Text und in dem anderen nur sinnloser Blödsinn steht. Natürlich gibt es auch eine dumme Minderheit von “Neurophysiologen” die das nicht verstehen.
Mentale Inhalte sind “Systemleistungen” und keine Gegenstände, die sogar eine gewisse Unabhängigkeit von den Systembausteinen besitzen:
Nicht nur ein deutlich unterschiedliches weibliches Gehirn kann das 1×1 exakt identisch rechnen wie ein männliches, sondern auch leblose Rechner UNTERSCHIEDLICHER Bauweise.
Philosophisch hat einen solche bausteinunabhängige Systemleistung Aristoteles mit dem berühmten Satz beschrieben:
“Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”,
den auch heute nicht jeder versteht.
Dass solche mentalen Leistungen TROTZDEM IMMER eine materielle Basis benötigen, wollen wiederum viele Menschen nicht wahrnehmen.
Diese Basis ist immer eine Kombination von Energie und Struktur.
Man kann also messen, DASS ein Mensch denkt und nicht schläft,
aber nicht WAS er denkt.

#19 |
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Dr. P. Grant
Dr. P. Grant

Nachtrag: Sorry für die Typos… aufgrund akuten Kaffeemangels hatte ich einzelne übersehen, trotz nochmaligen Überfliegens meines Texts. :-)

#18 |
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Dr. P. Grant
Dr. P. Grant

Es tut mir furchtbar leid, das sagen zu müssen, aber dieser Artikel ist unheimlich schlecht recherchiert. Wir sind hier immerhin bei DocCheck und nicht in einem Schülerforum, sodass meiner Meinung nach ein gewisses Niveau Mindeststandard sein sollte.
Nur als Beispiele und sicherlich unvollständig:
(1) Wie Prof. Klosterhalfen schon sagte: Extraversion ist nicht das Gegenteil von Neurotizismus. Auch, das hoch-N Menschen quasi introvertiert sind, ist flasch. Im Gegenteil, denn extreme N-Werte finden sich typischerweise bei Histrionikern, die alles andere als still und scheu sind.
(2) Man sollte schon bei einem molekularbiologischen Bezug mindestens mal zwischen Genen und Allelen unterscheiden können.
(3) Erblichkeit einer Eigenschaft ist eben NICHT die Vorhersagekraft für Verhalten. Es ist die Menge an Varianz, die durch genetische Faktoren in der Population erklärt wird. Das ist etwas fundamental Anderes.
(4) Statistische und praktische Signifikanz sind nicht dasslebe. Studien mit einer Größe von 1600 oder 1300 sind für derartige Fragestellungen vollkommen “overpowered”. Dass hier signifikante Unterschiede (erst recht beim Einfügen zahlreicher Kovariaten) herauskommen, ist so unüberraschend wie das Amen in der Kirche. Die Effektstärke eines einzelnen Allels/Polymorphismus wird sich jedoch vermutlich irgendwo im Bereich zwischen 1 und 3 Prozent bewegen. Bspw. aus der Pekinger 5-HT1A-Studie (nicht 5-HTA1): “The Nagelkerke R2 change index showed that 1.4% of the variance in the log odds of being single could be explained by the C-1019G polymorphism.” Man beachte wieder: Es geht um die Erklärung von Populations-/Stichprobenvarianz, nicht um Verhaltensvorhersage.
(5) Zur Cherkas-Studie ein Zitat aus dem Abstract (mit eigener Hervorhebung): “We were UNSUCCESSFUL in associating infidelity or number of sexual partners with a locus implicated in other mammals’ sexual behavior, the vasopressin receptor gene.” Also, kein Zusammenhang, im Gegensatz zur Aussage hier im Artikel. Und Walum fand dein Effekt nicht AUCH in Männern, sondern NUR in Männern.

Ich finde es echt schade, dass es notwendig ist, mittlerweile fast jeden DocCheck-Artikel auf seiner Fehlerbehaftetheit zu kontrollieren. Insbesondere, wenn es um statistische Aspekte geht, die ja nun wirklich im Prinzip für alle Studien gelten, könnte man doch als Autor mal mit wenig Aufwand die Grundlagen der Statistik erlernen, die ihn den zitierten Studien immer wieder (und häufig falsch) angewandt werden. Ist es wirklich zu viel verlangt, von Medizinjournalisten eine gewisse Kritikfähigkeit bzgl. dessen, was sie berichten, zu erwarten? Auch die immer wieder berichteten methodisch-horrenden epidemiologischen Studien werden nicht auch nur ansatzweise kritisiert oder zumindest einem Prüfblick unterzogen, bevor hier deren Befunde anscheinend unreflektiert wiedergegeben werden.

Also bitte, liebes DocCheck-Team: Ich habe den Eindruck, dass Ihr Euch früher erheblich mehr Mühe gegeben habt und wäre froh, wenn sich dies wieder zum Positiven ändern könnte.

#17 |
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Andreas Dorogi
Andreas Dorogi

Ich bin der Meinung dass das doch wohl möglich ist indem man die Hirnströme (physikalisch) und die neurotransmitale Feuerung (chemisch) messen kann, die natürlich auch auf Grund der seit der Geburt konditionierten neuronalen Korelat bedingt ist, messen kann! :-)

#16 |
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Arzt
Arzt

Der Punkt scheint mir zu sein dass menschlicher Charakter, oder gar der freie Wille nicht physikalisch oder chemisch gemessen werden kann!
Vom Universum ganz abgesehen.

#15 |
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Gast
Gast

ach, ich dachte es geht um das Universum,
versteht der Psychotherapeut was vom Universum?
Was hat denn der Psychotherapeut bei einer Ehebrecherin verloren,
soll (kann) er sie vielleicht umstimmen?
Dem Opfer kann er jedenfalls nicht helfen.

#14 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr Gerhard Münch, dann schauen Sie sich doch den Vortrag den ich erwähnt habe doch mal an! ;-) …verstehen sie!?

#13 |
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Gast
Gast

…ja sicher, sie war geldgierige und egoistisch (auch aus sich selbst hinaus), aber das kann einem auch ein Psychotherapeut sagen!

#12 |
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Gerhard Münch
Gerhard Münch

Der “führende Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther aus Göttingen” hat mit seinen bahnbrechenden Arbeiten gezeigt, daß man Ratten mit Methylphenidat vergiften kann. Nun darf er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit genießen, wird aber in Fachkreisen kaum noch ernst genommen.

#11 |
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Gast
Gast

kann das Universum mir auch erklären, warum meine erste Frau mich erst ausgenommen und dann verlassen hat?

#10 |
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Gast
Gast

Wenn wir diese Dinge annehmen würden, würden sich daraus auch die anderen Erkenntnis sehr schnell ergeben aber der Mensch wählt oft den längeren und schwierigeren Weg! :-( …das Universum erklärt sich von selbst wie auch alles andere sich aus sich selbst entwickelt hat!

#9 |
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Gast
Gast

…leider ist die Wissenschaft und auch die Denkweise sehr dogmatisch und einseitig geworden und solche Erkenntnise werden leider immer wieder auf die Esoterikschiene abgetan, aber würde man sich ernsthaft und wissenschaftlich mit dieses Themen beschäftigen wird man merken das es eine große Brücke zwischen den Dingen schlägt. Wie schon gesagt auch die Denkweise der Menschen ist sehr einseitig und dogmatisch geworden und deswegen wird es immer wieder auf die Esoterikschiene abgetan da es sehr schwer ist sich zu überwinden und aus alten Denkmustern auszubrechen. Ich verweise hier nur auf den Vortrag vom führenden Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther aus Göttingen: – Gelassenheit hilft – Anregungen für Gehirnbenutzer! ;-) :-)

#8 |
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Gast
Gast

Was sagt denn Dorogi?
Gar nichts!
Quanten “psychisch” zu interpretieren ist Esotherik und ersetzt lediglich ein Unverständnis mit einem noch viel größeren Unverständnis.
Das Schlimme ist, dass solcher Kauderwelsch immer als “Wissenschaft” deklariert wird.
Eine Frage an Herrn van den Heuvel:
“Je größer das Verhältnis von Ringfinger zum Zeigefinger ist, desto höher war der Testosteronspiegel im Mutterleib.”
Wer will das gemessen haben?
Das geht ja wohl nicht durch “Umfragen”

#7 |
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Sonja Weiss
Sonja Weiss

achja, wie schön, das wir mal wieder vor augen geführt bekommen, für welchen totalen schwachsinn unsere steuergelder verschleudert werden (und die, anderer länder)! das zählt doch alles zur kategorie: “studien, die die welt nicht braucht”, oder “womit beschäftigt ein land bloß die vielen übrig gebliebenen wissenschaftler?”

ich gebe herrn dorogi vollkommen recht! und aus diesem grund ist der einzig vernüftige, bzw. wahre satz in obigem artikel, ausgerechnet der letzte: “das große, ganze haben wir noch lange nicht verstanden.” insbesondere die wissenschaft ist davon noch ganze universen entfernt…

#6 |
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Rettungsassistent

Ich vergass hier auch die Ergebnisse von Dieter Broers und Dr. Michael König zu erwähnen! :-)

#5 |
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Rettungsassistent

Ich verweise auf die Erkenntnisse von Dr. Ulrich Warnke und Prof. Bruce Lipton! Nimmt man diese Erkenntnis an, müsste man gar nicht so lange forschen um auf die Antworten zu kommen wie das alles funktioniert und miteinander zusammen hängt! ;-)

#4 |
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Arzt
Arzt

Alles zu “tierisch”, Testosteron wie üblich wieder unter falschem Verdacht.
Frauen haben ebenso Sexualhormone, wie kann man das nur ignorieren.
Der Mensch ist bitte ein “gesellschaftliches Wesen”, wenn ich auf der Straße gehe und eine attraktive Frau sehe, darauf wird ja von diesen immer noch Wert gelegt, kann ich sie nicht einfach anfassen, wie mein Hormone vielleicht signalisieren.
Na und, gibt es nicht wichtigeres als Sex?
Ich denke hier wird auch oft Ursache und Wirkung verwechselt.
Ich kann auch meine Hormone als Mann beeinflussen, wenn ich das möchte.
Frauen traue ich das weniger zu :-)

#3 |
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Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen
Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen

Wenn – wie der Autor behauptet – Extraversion das genaue Gegenteil von Neurotizismus wäre, wäre der Test schlecht konstruiert, und man könnte sich eine der beiden Skalen sparen. Der Psychologe Eysenck strebte damals eine Nullkorrelation an. Im Idealfall würde man mit jeder Persönlichkeitsskala etwas erfassen, was sich mit den anderen Skalen nicht “messen” lässt.

#2 |
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interessant wäre ein vergleich mit lebenden Primaten. Goillas – monogam. Chimps – polygam. OrangUtan – ? Bonobos – polygam? diese sind matriarchalisch organisiert.

#1 |
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