Prostatakrebs: Lebensverlängerung im Vierer-Pack

28. Mai 2015
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Bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom konnten Ärzte bislang kaum etwas tun. Gleich vier neue Medikamente sorgen für erweiterte Therapieoptionen. Noch fehlen aber spezifische Biomarker, die voraussagen, welcher Patient von welchem Medikament profitiert.

Bei Tumoren, die schon Metastasen gebildet haben, ist eine Heilung seltener möglich. Das gilt auch für das Prostatakarzinom, dem mit 67.600 Neuerkrankungen im Jahr 2013 häufigsten Tumor bei Männern in Deutschland. Rund fünf Prozent der Patienten haben bei der Erstdiagnose ein metastasiertes Prostatakarzinom. Dessen Wachstum ist meist stark abhängig vom männlichen Sexualhormon Testosteron.

Üblicherweise erhalten diese Patienten eine chemische Kastration mittels GnRH-Analoga, die die Bildung von Testosteron in den Hoden verhindern, und im Anschluss daran das Chemotherapeutikum Docetaxel. Mit diesem Behandlungsschema lässt sich das Fortschreiten des Tumors und seiner Ableger eine Zeit lang aufhalten. Wenn die Krebszellen dann aber nach durchschnittlich drei bis vier Jahren erneut anfangen zu wachsen, konnten Ärzte bis vor kurzem nur noch die Schmerzen lindern.

Medikamente bewirken Verlängerung der Überlebenszeit

Nun gibt es neue Hoffnung für die Betroffenen: In den vergangenen vier Jahren kamen gleich vier Medikamente auf den Markt, die die Aussichten der Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom deutlich verbessern. „Nach langer Zeit haben wir wieder einen richtigen Schritt nach vorne getan“, sagt Kurt Miller, Direktor der Klinik für Urologie der Charité. „Klinische Studien zeigen, dass wir mithilfe der neuen Wirkstoffe die Überlebenszeit der Betroffenen weiter erhöhen können.“

Den Anfang machte das Chemotherapeutikum Cabazitaxel (Handelsname: Jevtana®), das im Frühjahr 2011 seine Zulassung erhielt. Die Substanz zählt ebenso wie Docetaxel zu den Taxanen und wird halbsynthetisch aus Blättern der pazifischen Eibe gewonnen. Cabazitaxel hemmt ebenfalls die Zellteilung, wird aber aus Tumorzellen nicht so rasch wieder herausgeschleust. Es kommt zum Einsatz, wenn Docetaxel nicht mehr wirkt oder von den Patienten nicht vertragen wird.

Chemotherapeutika mit starken Nebenwirkungen

Beide Chemotherapeutika haben ähnliche Nebenwirkungen: Sie hindern nicht nur die Krebszellen daran, sich weiter zu teilen, sondern auch alle schnell wachsenden gesunden Zellen, wie zum Beispiel die weißen Blutkörperchen, die Krankheitserreger abwehren. Wenn die Zahl dieser Immunzellen im Blut der Patienten abfällt, nimmt die Anfälligkeit für Infektionen zu. Bei einigen Patienten verursacht Cabazitaxel so starke Nebenwirkungen, dass sie die Chemotherapie abbrechen müssen.

Deswegen tun sich viele Onkologen schwer, Chemotherapeutika zu verschreiben, auch wenn diese die Überlebenszeit der Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom verlängern: „Ich mache unter Umständen aus einem Patienten ohne Symptome einen Patienten mit Symptomen“, so Miller. Denn wenn die Krebszellen nicht mehr auf die GnRH-Analoga ansprechen, macht sich das zuerst fast immer durch einen Anstieg des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut bemerkbar. Schmerzen, die durch die wachsenden Metastasen verursacht werden, spürt der Patient erst später.

Testosteron-Produktion wird vollständig unterdrückt

Seit September 2011 gibt es mit Abirateron (Handelsname: Zytiga®) eine Alternative zur Chemotherapie. Dieses Medikament unterbricht die Testosteron-Synthese nicht nur in den Hoden, sondern auch in den Nebennieren und der Prostata. Es schaltet dadurch jegliche Produktion von Testosteron im Körper aus. Starke Nebenwirkungen treten laut Miller relativ wenig auf. Konkurrenz hat Abirateron im Sommer 2013 bekommen, als Enzalutamid (Handelsname: Xtandi®) zugelassen wurde. Diese Substanz blockiert den Androgenrezeptor, der auf der Oberfläche der Krebszellen sitzt und normalerweise die Andockstelle für das männliche Sexualhormon bindet ist.

Alle drei neuen Medikamente, Enzalutamid, Abirateron und Cabazitaxel verlängerten in den jeweiligen Zulassungsstudien das Überleben von Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom, bei denen die Therapie mit Docetaxel nicht mehr anschlug, um mehrere Monate im Vergleich zu Patienten aus den Kontrollgruppen. Da alle drei Medikamente noch unter Patentschutz stehen, sind bei ihnen die monatlichen Therapiekosten in Höhe von mehreren tausend Euro deutlich höher als bei Docetaxel.

Mit Radioaktivität gegen Knochenmetastasen

Bei rund zwei Dritteln aller Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom sind nur die Knochen und keine weiteren Organe von Metastasen befallen. Für sie gibt es seit 2013 mit Radium-223-dichlorid (Handelsname: Xofigo®) eine weitere Behandlungsoption: Die radioaktive Substanz wird nach intravenöser Injektion hauptsächlich in neu gebildeter Knochensubstanz in der Umgebung von Knochenmetastasen eingebaut. Dort zerfällt sie und gibt energiereiche Alphateilchen ab.

Die Strahlung zerstört die DNA der Krebszellen irreparabel. Aufgrund ihrer geringen Reichweite von maximal 100 Mikrometern verschont sie weiter entferntes Gewebe. Radium-223-dichlorid verlängert nicht nur das Überleben der Patienten, sondern reduziert auch deutlich die starken Knochenschmerzen, unter denen die Patienten leiden. „Auch wenn wir das Wachstum der Knochenmetastasen nicht dauerhaft aufhalten können, erhöhen wir die Lebensqualität der Patienten“, sagt Miller.

Vergleichsstudien fehlen

Die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Medikamenten zu wählen, stellt die Ärzte jedoch vor ein Dilemma: „Es gibt keine Studien, die die neuen Medikamente miteinander verglichen hätten“, sagt Miller. „Wir wissen deshalb nicht, welches Medikament wir als erstes anwenden sollen, wenn der PSA-Wert wieder ansteigt.“ Auch, so der Mediziner, sei zudem nicht klar, ob man mit der Behandlung sofort beginne, oder ob man besser warte, bis die Metastasen eine bestimmte Größe erreicht hätten.

Momentan bleibt so den Ärzten nur übrig, bei jedem einzelnen Patienten individuell abzuwägen, welches Medikament am ehesten in Frage kommt: „Wir besprechen die Krankheitsfälle in fachübergreifenden Tumorkonferenzen und schauen dabei unter anderem auf das Allgemeinbefinden, die Nierenfunktion und die genaue Metastasenlast des Patienten, bevor wir eine Entscheidung für ein bestimmtes Medikament treffen“, sagt Peter Albers, Direktor der Urologischen Klinik am Universitätsklinikum Düsseldorf.

Mit jedem weiteren Medikament sinkt die Wirkung

Interessanterweise hat sich in der kurzen Zeit, seitdem die neuen Medikamente zur Verfügung stehen, bei vielen von Miller oder Albers betreuten Patienten gezeigt, dass das erste Medikament, gleich welches ausgewählt wurde, besser wirkt als das zweite und dieses wiederum besser als das dritte. Der Grund dafür könnten Kreuzresistenzen sein, die offenbar zwischen den einzelnen Medikamenten existieren.

Wie Miller berichtet, fanden Wissenschaftler in einer Studie heraus, dass Taxane wie Docetaxel und Cabazitaxel nicht nur Zellen daran hindern, sich zu teilen, sondern auch die Regulation des Androgenrezeptors – des Angriffsziels von Enzalutamid – beeinflussen. Auch wenn die gewonnene Überlebenszeit mit jedem weiteren Medikament weniger wird, können laut Albers Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom dank der Sequenztherapie rund zwei bis drei Jahre länger leben.

Bestimmte Varianten des Androgenrezeptors vermitteln Resistenzen

Um zukünftig die bestmögliche Auswahl für jeden Patienten treffen zu können, wäre es für Ärzte wichtig, wenn sie mithilfe von Biomarkern voraussagen könnten, welcher Patient von einem bestimmten Medikament profitiert und welcher nicht. Es gibt erste Hinweise darauf, dass in Tumorzellen mancher Patienten spezielle Varianten des Androgenrezeptors vorkommen, die eine Resistenz gegen Abirateron oder den Taxanen vermitteln. Diese Veränderungen lassen sich relativ einfach in Tumorzellen nachweisen, die im Blut zirkulieren.

Doch so schnell werden solche Tests wohl keinen Eingang im klinischen Alltag finden: „Man müsste viel mehr Energie in die systematische Suche nach geeigneten Biomarkern stecken, doch daran ist die Pharmaindustrie nicht sonderlich interessiert“, klagt Albers. Aus verständlichen Gründen, so der Mediziner, denn kein Unternehmen wolle die Zahl der Patienten einschränken, die das firmeneigene Medikament einnähmen.

Unternehmen bauen Biomarker-Programme auf

Bei den Unternehmen sieht man das anders. Wie die Janssen-Cilag GmbH auf Nachfrage von DocCheck mitteilte, hat das Unternehmen begonnen, für Abirateron ein umfassendes Biomarker-Programm aufzubauen. So konnte unter anderem in einer kürzlich veröffentlichten Studie [Paywall]  gezeigt werden, dass zirkulierende Tumorzellen und der LDH-Spiegel im Blut als Biomarker geeignet sein könnten, Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom zu identifizieren, die von einer Behandlung mit Abirateron deutlich profitieren.

Auch Bayer HealthCare und Sanofi-Aventis überprüfen für ihre jeweiligen Produkte Radium-223-dichlorid und Cabazitaxel verschiedene Forschungsansätze, die zur Entwicklung von geeigneten Biomarker führen könnten. Nach Einschätzung von Sanofi-Aventis scheint besonders die Charakterisierung des Androgenrezeptors bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom vielversprechend zu sein. Je nachdem welche Variante des Rezeptors vorliegt, reagieren die Tumorzellen auf Docetaxel und Cabazitaxel oder nicht.

Originalpublikationen:

Androgen receptor splice variants determine taxane sensitivity in prostate cancer
M. Thadani-Mulero et al.; Cancer Res., doi: 10.1158/0008-5472.CAN-13-2876; 2014

Circulating tumor cell biomarker panel as an individual-level surrogate for survival in metastatic castration-resistant prostate cancer [Paywall]
H. I. Scher et al.; J Clin Oncol., doi: 10.1200/JCO.2014.55.3487; 2015

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Medizin, Onkologie, Urologie

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12 Kommentare:

Rita Süßmuth
Rita Süßmuth

@Almi
@ dr. med.dent. Wolfgang Stute

ziemlich naive Laienvorstellungen über das Krebsproblem,
das über 200000 Tote pro Jahr kostet, insbesondere weil die Menschen
“im Westen” dank Medizin nicht mehr vorher an Infektionkrankheiten sterben.
Die Cirurgie ist da wo, sie eingesetzt werden kann, sicher die beste und schonendste Waffe dagegen.

#12 |
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Almi
Almi

@ dr. med.dent. Wolfgang Stute,

vielen Dank für Ihren Beitrag! Ich stimme dem voll zu.

Und zu dem Beitrag #9: für die “NAturfreunde”:
es gibt genügend Menschen, die auch ohne OP alt werden, weil sie sich eben nicht ‘vor Sorgen’ lassen.
Die gehen eben nicht zum Arzt, und lassen sich nicht in ein Schema pressen.

Auf Gund der häufigen, nicht so richtigen ‘Vor Sorge” Daten, lassen sich Viele operieren. Sie begeben sich ja in die Hände von ‘Spezialisten’, die ja auch eine gewisse Quote bringen müssen, um die ‘Standards’ an der Klinik zu halten…

Tumore sind ja erst einmal nur (mit) Raumvorderungen, und im Falle der Prostata, der PSA-Wert kann nicht entscheidend sein, aber deswegen werden viele Männer, ohne genaue Aufklärung, operiert.
Bei einigen Männern wird die Drüse einfach überlastet, z.B. Rad fahren, bei anderen Männern unterbelastet (auf dem Sofa sitzen); und zum Schluss noch wenig stimuliert… (die Kinder sind da; bzw schon Groß)
Die STIMULATION geht verloren…
Willkomen FernseH Apparat… :-( der Spruch müsste nicht sein, aber ich konnte mir das nicht verkneifen.

#11 |
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Almi
Almi

Ohne die vorherigen Komentare gelesen zu haben, erscheinen mir die ‘neuen’ Medikamente als sehr fragwürdig.
@die Redaktion: zitieren Sie doch auch mal aus Peter C. Gotsche: ‘Tödliche Medizin und organisierterte Kriminalität’
Das sollten viel mehr Fachleute und auch Patienten lesen…

Tolle Studien, die von der Industrie bezahlt werden, und wenn sie nicht ins Schema passen, werden sie entsprechend umgeschieben! Und nicht einmal die Referenten der Firmen wissen genau Bescheid!

Da sollte man auch den neuen Mitteln nicht vorbehaltlos vertrauen,selbst, wenn sie zugelassen werden/sind… Und im Sinne des Patienten handeln.

#10 |
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Ärztin
Ärztin

zu unseren “Naturfreunden”;
das mit dem “Benutzen” eines Organsystems ist prinzipiell richtig und für beide Geschlechter statistisch nachweisbar.
Trotzdem geht kein Weg an der Tatsache vorbei, das auch für einen bösartigen Tumor das Hormon seines “Ursprungsgewebes” überwiegend ein deutlicher Wachstumsfaktor ist.
@Friedrich Schelberg
Heilpraktiker
zur Op muss man die Patienten RECHTZEITIG schicken, das ist meist lebenswichtig!

#9 |
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“…monatliche Therapiekosten von mehreren tausend Euro” – und das für Medikamente, die offenbar noch gar nicht ausgetestet sind und nun an schwerstkranken Patienten klinisch erprobt werden:

#8 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Herr Licht,
ich denke nicht .
Versuchen Sie mal die Progesteronspiegel von Frauen u. Männer über die Lebensjahre zu erfassen .
Ein RIESEN Problem ist die Blockade der Hormonrezeptoren durch Umweltschadstoffe , Medikamente z.B. Bisphenol A

#7 |
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Medizinjournalist

Gibt es hier einen Ursachenzusammenhang?
Frauen bekommen nach der Menopause verstärkt mit Brustkrebsproblemen zu tun, da sie zu wenige Monate im gebärfähigen Alter schwanger sind und somit zu viele Zyklen zusammen bekommen. Könnte passen! Da Männer ihre Zeugungsfähigkeit bis zum höchsten Alter behalten, könnte die Funktion für die Gesundheit in ähnlichem Sinne bedeutend sein. Wenn die Potenz noch da ist, die Sexualfunktionen aber nicht oder zu wenig genutzt wird, könnte das negative Effekte haben. Wenn die Natur die Männer planmäßig zeugungsfähig hält, müssen sie auch ejakulieren, damit der Sinn der Spermienproduktion zu seinem Recht kommt? Möglicherweise arbeitet auch hier die zivilisatorische Trägheit mit ihren Folgen gegen uns selbst.

#6 |
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Heilpraktiker

Mir wurden von einigen Patienten erhebliche Nebenwirkungen berichtet.
Der operative Eingriff ist oftmals der letzte bekannte Ausweg hier in der westlichen Medizin. In fernöstlichen Ländern, spez. in China öffnet man sich seit langem den Therapiemöglichkeiten mit ECT oder BET, auch bei PK.
Vielleicht bringt diese Methode eine Vereinfachung und Beschleunigung in der Therapie und in Zufriedenheit mit dem Patienten (die hier in Europa schon gelegentlich durchgeführt wird und erstaunliche Ergebnisse aufzuweisen hat).

#5 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

zur Provokation :
ich sehe es komplett anders u. halte die Testosteron -Abwürgung als falsch an .
1. weil die Gesamtregulation im Zusammenspiel mit den anderen Hormonen wie Östrogen und Progesteron nicht beachtet wird.
2. meist ein massiver Progesteronmangel vorliegt.

Vielleicht sind wir uns darüber einig , dass der Körper Hormone braucht und es auf die Verhältnisse der Hormone zueinander ankommt.
Es ist ein Unding in diesem Regelkreis ein Hormon rausschiessen zu wollen. Also , sollten zuerst die Parameter durch bioidentische Hormone korrigiert werden , insb. durch die Gabe von Progesteron oder eventl. sogar schon Pregnenolon ; denn ohne Progesteron auch kein Kortisol und auch kein Aldosteron . Wie sollen die armen Zellen adäquat reagieren ?

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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Bernd Heinecke, warum ironische Beiträge gleich arrogant “verbessern” zu wollen,
erst mal nachdenken, was dahinter steckt!
Ich finde den Hinweis sehr wichtig,
weil die nun wirklich häufige operative Alternativ direkt an der Prostata und NICHT antihormonell am Hoden mal wieder komplett ausgeblendet wird.
Deshalb ist die Formulierung gleich im ersten Satz:
“konnten Ärzte bislang kaum etwas tun” FALSCH.
Das haben Sie gar nicht geschnallt.

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Bernd Heinecke
Bernd Heinecke

Hallo Kommentator Nr. 1!!

Sie sind ja wohl ein echter Spassvogel.
Die chemische Kastration mit GnRH-Analoga bedeutet, dass die Testikel (Hoden) kein Testosteron mehr produzieren. Sie fallen ja deshalb nicht ab oder schrumpfen weg.
Einen Exkurs in ein urologisches Fachbuch, auch wegen der Fachtermini, täte Ihnen wohl auch sehr gut. So könnten Sie sich einen Überblick über die Zusammenhänge im Körper verschaffen!

Viel Spass beim Lesen!!

#2 |
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Gast
Gast

kastrationsresistent liegt wohl daran,
dass die Prostata einige Zentimeter höher liegt.

#1 |
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