GKV-Ausgaben: Das Windel-Dilemma!

24. März 2015
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Preisdruck in der Heilmittelversorgung und Nullretaxationen: GKVen setzen auf rigides Sparen, auch bei Inkontinenzprodukten, auf die Millionen Menschen angewiesen sind. Sie schaden den Versicherten und der Gesundheitsbranche insgesamt.

Eine negative Bilanz: Gesetzliche Krankenkassen schlossen laut vorläufigen Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) das Jahr 2014 mit minus 1,2 Milliarden Euro ab. Als mögliche Gründe gelten Prämienzahlungen für Versicherte, aber auch freiwillige Leistungen wie alternative Heilmethoden oder Impfungen jenseits des Leitungskatalogs. Betroffen sind ministerialen Schätzungen zufolge die Techniker Krankenkasse (TK) und Barmer GEK. Auch Betriebs- und Innungskrankenkassen (BKK) schrieben rote Zahlen. Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) verbuchten jedoch ein Plus. Bleiben noch immense Rücklagen. „Mit Reserven von rund 28 Milliarden Euro steht die gesetzliche Krankenversicherung auf einer soliden Grundlage“, so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Einige GKVen scheinen anderer Meinung zu sein. Sie versuchen, weitere Schätze zu heben – auf Kosten von Patienten und Apothekern.

Bedürfnisse und Schamgefühle missachtet

Aktuellstes Beispiel: die Versorgung mit Windeln oder Einlagen. Mindestens fünf Millionen Menschen leben in Deutschland mit Inkontinenz, berichtet der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed). Von ihnen werden 1,2 Millionen Patienten ambulant und 0,3 Millionen in Pflegeheimen versorgt. Mitte 2014 hatte die AOK Bayern Hilfsmittelverträge gekündigt. Apotheker bekamen zuvor 33,50 Euro für aufsaugende Hilfsmittel – als Erst- oder Folgeverordnung. Der Obolus sollte Produkte, aber auch Beratungsleistungen abdecken. Im neuen Vertrag ist nur noch von 25 Euro bei Harninkontinenz die Rede – ein Minus von 25 Prozent. Bei Patienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz gibt es 29 Euro, und bei Kindern beziehungsweise Jugendlichen 38 Euro. Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge erstattet die DAK-Gesundheit noch geringere Summen – die Rede ist von knapp 13 Euro. Verträge mit Apothekern werden in diesem Bereich nicht mehr abgeschlossen. Schlechte Qualität oder hohe Eigenbeteiligung – damit müssen gesetzlich Versicherte leben. Reizungen durch Urin erhöhen aufgrund von Mazerationen der Haut das Dekubitus-Risiko. Mehrere Patientenorganisationen haben bereits Karl-Josef Laumann (CDU) kontaktiert. Der Patientenbeauftragte äußerte zuletzt deutliche Kritik an Kassen: „Es kann nicht sein, dass etwa aus wirtschaftlichen Gründen die Bedürfnisse und Schamgefühle der Betroffenen missachtet werden.“ Apotheker warnen vor gefährlichen Einsparungen, bislang ohne Erfolg.

Ohne Apotheke

Die Welle rollt ungebremst weiter. Jetzt hat die AOK Baden-Württemberg einen Hilfsmittelvertrag über ableitende Inkontinenzprodukte aufgekündigt. Sachliche Gründe gibt es nicht. Vertreter der Apothekerverbände spekulieren eher, ein Ziel sei, neuen Abmachungen deutlich unterhalb des Festbetrags zu paraphieren. Aus Niedersachsen kommen weitere Hiobsbotschaften. Die regionale AOK hat Verträge über Stomaartikel und über die Versorgung mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung gekündigt – mit ähnlichen Beweggründen. Auf die neue Verhandlungsrunde darf man gespannt sein. Apotheker haben immer seltener Möglichkeiten, sich zu beteiligen, derart stark werden Preise gedrückt. Sie haben allenfalls noch im Rahmen bundesweit tätiger Kooperationen den Hauch einer Chance. Ingrid Fischbach (CDU), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, sieht trotzdem keinen Handlungsbedarf. “In Verträgen wird der Leistungserbringer zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten, dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnissen entsprechenden Versorgung verpflichtet”, sagte sie kürzlich im Bundetag.

Weg vom Nebenkriegs-Schauplatz

Dass sich Standesvertreter trotz entsprechender Probleme kaum zu Hilfsmitteln äußern, erstaunt nicht wirklich. Ein Blick auf Zahlen: Mit Arzneimitteln setzten öffentliche Apotheken im Jahr 2013 rund 40,5 Milliarden Euro (90,8 Prozent) um. Zum Vergleich: Bei medizinischem Bedarf und Krankenpflege-Artikeln waren es magere 1,8 Milliarden Euro (4,0 Prozent). GKVen sägen auch am Rx-Bereich, und Nullretaxationen entwickelten sich zum Flächenbrand. Seit Januar überprüfen etliche Betriebskrankenkassen Verordnungen eigenen Angaben zufolge gründlicher denn je. Kein Einzelfall: „Wer nicht in der Lage ist, eine ordentliche Rechnung zu stellen, kann nicht erwarten, ordentlich vergütet zu werden“, sagte Professor Dr. Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit. Die Antwort kam postwendend: „Wir Apotheker versorgen tagtäglich rund um die Uhr Millionen Patienten mit lebenswichtigen Arzneimitteln, aber einzelne Krankenkassenvertreter glauben offensichtlich, die Zeche dafür prellen zu können. Das ist ebenso unverschämt wie inakzeptabel“, so Fritz Becker, Präsident des Deutschen Apothekerverbands.

Gericht oder Selbstverwaltung

Sein Problem: Das Bundessozialgericht (BSG) hatte Nullretaxationen prinzipiell gebilligt, und Verfassungsbeschwerden waren ebenso gescheitert. Apothekern bleibt nur, sich mit dem GKV-Spitzenverband am grünen Tisch zu einigen, wie im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehen. Erneut schießen Versicherer quer. In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme kritisiert die AOK bundesweite Regelungen zum Nullretax. Ihre Strategie: Übereinkünfte auf Ebene der Kammerbezirke. Divide et impera – damit hatten Versicherungen schon bei Heilmittelversorgungsverträgen Erfolg.

32 Wertungen (4.56 ø)

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17 Kommentare:

Gast-PTA
Gast-PTA

Keine Sorge Herr Müller, wenn einem die Argumente ausgehen (auf keiner meiner Fragen ist eingegangen worden!), so versuche ich es eben mit pseudointelektuellem Gequatsche.
So viel dazu….
So jemand kann kein Pharmazeut sein, geschweige denn vom Fach.
Einen derartigen Schwachfug kann man nur verzapfen, wenn man wie erwähnt, vielleicht mal eine schlechte Erfahrung gemacht hat.
Ich rate zum Arztbesuch und mindestens 50mg Clozapin.
Dann wirds sicher besser.
Nur an dem Realitätsverlust kann man nicht arbeiten.

#17 |
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erwin müller
erwin müller

klar, dass es IHNEN nun zu “blöd” wird…
für alle anderen interessierten: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/Statistiken/GKV/Kennzahlen_Daten/KG1_2013.pdf

im gegensatz dazu die “vergütung” der apotheken 4,52mrd. 2013 siehe seite 8: https://www.abda.de/fileadmin/assets/ZDF/ZDF_2013/ABDA_ZDF_2013_Brosch.pdf

#16 |
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Antilobby
Antilobby

Mir wird es zu blöd.

#15 |
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erwin müller
erwin müller

und by-the-way können sie mir sicher erklären, weshalb kranke kassen zur besten (und teuersten!) sendezeit werbung machen müssen…

aber das wird sicher wieder sehr komplexe, gesetzliche gründe haben.

#14 |
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erwin müller
erwin müller

@antilobby: na, wenn sie schon von zahlen anfangen… wie kommt es denn, dass bei (vereinfachend angenommener) identischer mitarbeiterzahl von kranken kassen und leitern und mitarbeitern in apotheken – sie werden mir zustimmen, so ungefähr 140.000 auf beiden seiten – der personalaufwand der kranken gkv-kassen DOPPELT so hoch ist, wie das gesamte rx-honorar (und damit das gehalt) von allen(!) deutschen apotheken. ist die personalvergütung der kranken kassen wirklich doppelt so viel wert? und das sind leider(!) keine stammtischzahlen, sondern die zahlen, die das BMG (sie wissen schon…) herausgibt.
da sie aus der kranken kassen-ecke zu kommen scheinen, sollten sie ihre “stammtischparolen” a la “an jeder ecke gibt’s aber ne apotheke” einfach mal stecken lassen. hier geht es um patienten, die sinnvoll mit hilfsmitteln versorgt werden sollten – und davon sind viele kranke kassen inzwischen weit entfernt. das einzige “glück” ihrer kranken vereine ist doch, dass die meisten patienten gar nicht die kraft und den mut haben, sich gegen kassenwillkür zu wehren. und da sich ihre “kollegen” in der genehmigungsabteilung auch gerne mal ein paar monate zeit lassen, versterben manche patienten in der zwischenzeit (auch hoch-kalorische nahrung sind hilfsmittel)

#13 |
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Antilobby
Antilobby

Liebe Gast PTA,

leider driften alle Diskussion immer dann in die Stammtischpolitik ab, wenn es um die angeblichen Überschüsse der Krankenkassen geht. Fordern Sie sich einfach mal den Geschäftsbericht Ihrer Krankenkasse an. Hier können Sie genau sehen wohin das Geld geht. Stellen Sie sich doch einfach mal die Frage, wer denn die Überschüsse abschöpft. Ich finde bei den gesetzlichen KK niemanden
Und in den Gesundheitsfonds greift ganz gerne mal unser Staat. Ach so, und die Vorstände sind es auch nicht. Gemessen an der Vorstandshaftung und der Verantwortung sind die Vorstandsgehälter bei dem KK eher lächerlich. Auch das sehen Sie im Geschäftsberich Ihrer KK. Abgesehen davon ist ein Ausschreibungsverfahren ein ganz normaler Prozesd in der Wirtschaft. Man stellt auch als Ausschreibender Mindestanforderungen. Somit ist man von Löschpapier weit entfernt. Schönes Wochenende.

#12 |
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erwin müller
erwin müller

@antilobby: sie finden es also “toll”, wenn patienten nicht oder nur mit minderwertigen hilfsmitteln versorgt werden?! sie haben den beitrag oben schon gelesen, oder? verstanden wohl nicht… da ist es dann auch müßig zu diskutieren. bleiben sie gesund – denn wenn sie jemals auf hilfsmittel angewiesen sein sollten, fällt ihnen ihre deckungsbeitragsrechnung auf die füße… keine angst! apotheken werden sie nicht mit hilfsmitteln versorgen – das erledigen inzwischen andere unternehmen. da kriegen sie dann eben mal den halbjahresbedarf an windeln vor die tür gestellt. und wenn’s kein löschpapier sein soll, zahlen sie ein heidengeld auf. viel spass dabei.

#11 |
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Gast – PTA
Gast – PTA

Verzeihen Sie, Antilobby, aber sind Sie vom pharmazeutischem Fach?
Wenn Sie es sind, erledigt sich die Frage von selber.
Wer eine Apotheke von innen kennt und weiß, was da so abgeht, besonders in den Büchern, dann weiß man von der enormen Verschuldung vieler Kollegen.
Warum wir noch aufmachen?
Den Himmeln sei Dank besteht unser Tagesgeschäft nicht nur aus Inko – Versorgung, sonst könnten wir tatsächlich dicht machen.
Mit dem Wortlaut Ihrer Aussagen wäre man fast verleitet, Ihnen eine gewisse Polemik zu unterstellen, was den pharmazeutischen Bereich angeht.
In der Apotheke wächst das Geld nicht mehr auf Bäumen.
Ich als PTA verdiene ein lachhaftes Geld, aber der Dienst an den Menschen ist mir wichtig (den Apotheken obliegt die ordnungsgemäße Versorgung….) und die Gewissheit, jeden Tag etwas Gutes zu tun, ist Anreiz genug, um morgens aufzustehen.
Darum machen wir auf.

Im Übrigen fehlt mir bei Ihrer Ausführung immer noch die von mir gewünschte Beispielrechnung und die ausführende Erläuterungen zum Thema GKV.
Bitte, erhellen Sie uns!

#10 |
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Antilobby
Antilobby

Wer schreit hat Unrecht. Komisch? Warum machen die vielen Apotheken denn überhaupt jeden Tag auf wenn doch alles nur ein Zuschussgeschäft ist? Warum können 5 Apotheken in einem Strassenzug überleben? Bei einer solchen Überversorgung wären “normale” Wirtschaftsunternehen wie z. B Bäcker längst insolvent. Die Deckungsbeitragrechnung in Kombination mit Risikostrukturausgleich und Gesundheitsfonds hier zu erläutern wäre etwas viel. Kann man aber im Internet nachlesen.

#9 |
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Gast – PTA
Gast – PTA

Lieber Kommentator “Antilobby”:
Sollte Bedarf danach bestehen, fragen Sie in der Apotheke ums eck mal nach Inkontinenzversorgung.
Da wird man Ihnen exakt, schwarz auf weiß, vorrechnen können, dass bei der Abgabe der meisten Inko – Versorgungen ein MINUS (ja, richtig gehört, ein MINUS!!) entsteht.
Woher das kommt?
Die GKV bezahlt für die Versorgung einen lächerlichen Betrag, der für eine Versorgung bei weitem nicht ausreicht.
Hinzu kommen Genehmigung, Dokumentationsaufwand und und und.
Unter dem Strich entsteht dabei, genau wie bei der Individualrezeptur, ein fettes MINUS.
Beispiel: KK bezahlt ca. 31 Euro, ich darf das Produkt aber nur mit Genehmigung abgeben.
Das Produkt kostet im Einkauf 29,80€ (Sie rechnen noch mit….gell?), mit Mehrwertsteuer 19% = 35,46€.
Hinzu kommen Kosten für die Genehmigung, Schriftverkehr, Personal, Beratung (welche Vorlage ist die richtige, dauert ca. 20min) usw…
Erläutern Sie bitte im folgenden rechnerisch, wo genau Sie dort nun den Verdienst sehen…..

Dass Krankenkassen sog. Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, ist bekannt.
Bitte erläutern Sie in der Antwort ebenfalls, warum die GKV, wenn nicht zum Zweck der Gewinnmaximierung und Kostenreduktion, Rabattverträge schließt und unsinnige Retaxationen ausspricht.
Wir freuen uns auf eine erhellende Antwort von Ihnen.

#8 |
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erwin müller
erwin müller

@antilobby: wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser schweigen!! den apotheker der vollkosten-gerechnet(!!!) überhaupt etwas an hilfsmitteln verdient, den müssen sie mir mal zeigen. das its meist goodwill am und für den patienten.
die kranken kassen SOLLTEN im übrigen als körperschaften des öffentlichen rechts NICHT nach dem gewinnmaximierungsprinzip arbeiten… so die theorie. jetzt erklären sie doch einfach mal die milliardenÜBERSCHÜSSE der gkv. nur zu. mir geht der hut hoch, wenn sie so ein blech verbreiten, wenn hilflose patienten sich wund liegen, weil ihre kranke kasse sie nur mit “löschpapier” versorgt! wissen sie, wie lange sich kranke kasse mit der dringend notwendigen genehmigung von z.b. inhalierhilfen für kleinkinder zeit lassen?! wochen…

#7 |
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Antilobby
Antilobby

Ist doch klar, dass sich die Apotheker beschweren. Sie verdienen halt dran. Und das nicht schlecht. Aber das Sprichwort von den “Apothekenpreisen” gibt’s ja nicht von ungefähr. Wenn man seine Sachen selbst bezahlen müsste, würde man auch auf den Preis achten. Aber alle wollen lieber Blancoscheks von den Krankenkassen. Die Krankenkassen arbeiten im übrigen als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht nach dem Gewinnmaximierungsprinzip.

#6 |
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Andreas Gördes
Andreas Gördes

Zu diesen Dumpingpreisen sind wir aus der Versorgung ausgestiegen, da ich keine Lust habe mit meinen Kunden, wenn sie die gewohnte Qualität wollen, über Aufzahlungen zu diskutieren.
Aber solange es immer noch Einzelne in der Kollegenschaft gibt die ihre große Chance wittern wenn der Nachbar aussteigt …

#5 |
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Inge Deufert
Inge Deufert

Es hilft nur noch , auf solche Knebelverträge nicht einzugehen. Leider zu Lasten der Patienten. Der einzige Druck der etwas bewegt, ist der von den Patienten selber ausgeübte.

#4 |
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Christopher Kunzer
Christopher Kunzer

Das schöne ist, dass die anderen Leistungserbringer, wenn man bei seinen ehemaligen Ptienten/kunden nachfragt, die Krankenkassen und/oder die Patienten richtig toll besch…..!!!!!!
Und wir werden kontrolliert und retaxiert.

#3 |
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Jamb
Jamb

Teilweise wird sogar nur noch an einen zentralen Ort geliefert und dort kann der Versicherte dann seine Inkontinenzartikel abholen (lassen)…

#2 |
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Brigitte Holtappels
Brigitte Holtappels

Ich kann mich noch recht gut erinnern, daß die Apotheken schon einmal aus den Inkontinenzverträgen gekickt wurden. Damals waren die Qualitätsanforderungen! so hoch, daß sie niemand mehr erfüllen konnte. Heute interessiert die Qualität niemanden mehr. Dafür braucht man keine Möbel mehr. Die Billiganbieter liefern nur für 3 Monate. Dann ist das Zimmer voll.

#1 |
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