Arztbewertung: Die Rache des kleinen Mannes?

24. März 2015
Teilen

Ein Viertel aller Deutschen sucht auf Internet-Portalen nach einem passenden Arzt. Über die Sinnhaftigkeit solcher Portale wird dabei gestritten: Stärken sie die Patientenautonomie oder sind sie Ausdruck eines durchökonomisierten Gesundheitssystems?

Auf dem in Deutschland führenden Online-Arzt-Bewertungsportal „Jameda“ erhalten die Ärzte von ihren Patienten Schulnoten. Nachdem man Fachrichtung und Wohnort eingegeben hat, erhält man eine nach Schulnote geordnete Liste von Ärzten. Scrollt man nach unten, wechselt die Notenfarbe von Grün zu Gelb zu Rot. Ganz unten angekommen, trifft man also auf die vermeintlich hoffnungslosen Fälle. Viele der Ärzte, die sich hier tummeln, haben nur wenige Bewertungen. Dort findet man Kommentare, die mit „Nie wieder, schwangerenunfreundlich!“ oder „Inkompetente Ärztin“ überschrieben sind.

Arzt-Bewertungsportale erscheinen auf den ersten Blick als Ausdruck einer allgemeinen, durch neue Medien befeuerten, Veränderung der Arzt-Patienten-Beziehung. In dem Maße, in dem das Internet eine omnipräsente Quelle für Gesundheitsinformationen geworden ist, verändert es die Arzt-Patienten-Beziehung. Prof. Kai Sassenberg vom Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen setzt sich mit dem Wissenserwerb in Neuen Medien auseinander. Er erläutert: „Ärzte verlieren zunehmend die Rolle als Gatekeeper für Gesundheitsinformationen. Stattdessen müssen sie immer öfter vom Patienten mitgebrachte Gesundheitsinformationen interpretieren.“ Zusätzlich kann man eine immer stärkere Vernetzung und Selbstorganisation der Patienten beobachten, in deren Rahmen es wichtig zu sein scheint, auch Bewertungen über Ärzte auszutauschen.

Sind diese Veränderungen Ausdruck einer wachsenden Autonomie des Patienten in der Arzt-Patienten-Beziehung? Und unterstützen sie gewissermaßen die Entwicklung weg von einem paternalistischen Modell, in dem der Arzt die Entscheidungen für einen unmündigen Patienten trifft, hin zum „shared decision making“, in dem der Arzt als Experte und der Patient als Betroffener gemeinsame Therapieentscheidungen treffen? Ja und nein, sagt Sassenberg. Für gewisse Patientengruppen, HIV-Infizierte zum Beispiel, die oft gut vernetzt und bestens informiert sind, ergibt sich so die Möglichkeit eines Autonomiegewinns. Andere Patienten hingegen beanspruchen dem Arzt gegenüber eine Autonomie, die sich negativ auf die Behandlung auswirken kann.

Nicht auf Augenhöhe

Prof. Ingrid Schneider vom BIOGUM, dem Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt der Uni Hamburg, ist sehr vorsichtig, was die Ausweitung der Selbstbestimmung angeht: „Die Google-Medizin befördert Hypochondertum. Das führt schnell dazu, dass überdiagnostiziert wird oder teure Ausschlussdiagnostik anfällt.“ Sie fährt fort: „Die Arzt-Patienten-Beziehung ist und bleibt asymmetrisch. Auch wenn sie ein Stück partnerschaftlicher geworden sein mag, begegnen sich Arzt und Patient nicht auf Augenhöhe.“ Der fachliche Vorsprung des Arztes auf der einen Seite und die als Extremsituation erlebte Krankheit, in der Patienten einen Arzt konsultieren, erlauben einfach keine Symmetrie.

Sie sieht die Nutzung von Arzt-Bewertungsportalen deshalb vor allem als Ausdruck einer zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitssystems, die statt einer symmetrischen Arzt-Patienten-Beziehung eine Art Dienstleister-Kunden-Verhältnis befördert. Der Patient, der sich zunehmend als Kunde wahrnimmt, konsumiert den Arztbesuch ähnlich, wie er auf Amazon Bücher oder DVDs kauft. Der Arzt als Unternehmer auf der anderen Seite, befördert diese Entwicklung, indem er, anderen Arten von Dienstleistern gleich, individuell auf den Patienten zugeschnittene Zusatzleistungen anbietet: IGeL-Leistungen sind auf dem Vormarsch. Nur bleibt diese Entwicklung nicht ohne Folgen, sagt Schneider: „Dabei geht etwas ganz Elementares verloren, nämlich das Vertrauen des Patienten darin, dass der Arzt im besten Interesse des Patienten handelt.“

Uneinheitliche Studienlage

Dr. Weiß, Geschäftsführer von Jameda, hingegen sieht es als Notwendigkeit an, diesen Markt zu gestalten. „Unser Anspruch ist, für Transparenz im Gesundheitswesen zu sorgen. Wir sind ein Portal für beide, für Ärzte und Patienten, und sehen uns als Vermittler. Wir wollen, dass der Patient den richtigen Arzt und der Arzt den richtigen Patienten findet.“ Obwohl die Bewertungen bei Jameda subjektiver Natur sind, glaubt er daran, dass „Patienten ein Gespür dafür haben, ob sie gut behandelt werden. Patienten können insbesondere die Prozessqualität einer Praxis gut einschätzen.“ Die bis dato erschienenen Studien, die zu ermitteln versuchen, ob die Bewertungen solcher Portale mit objektiven Qualitätsmerkmalen ärztlicher Tätigkeit zusammenhängen, sind uneindeutig: Eine Studie in Großbritannien konnte bei Hausärzten eine gute Korrelation von Bewertungen und Qualitätsmerkmalen finden, ein Ergebnis, das eine erst vor wenigen Wochen veröffentlichte Studie für Ärzte in den USA allerdings nicht reproduzieren konnte.

Das Portal Jameda, das sich vor allem über von Ärzten gebuchte Zusatzoptionen, wie Suchmaschinenoptimierung, finanziert, hat für Patientenbewertungen ein ausführliches System der Qualitätssicherung eingeführt. Alle Nutzerkommentare werden zuerst automatisch und dann manuell geprüft, um Betrug, beispielsweise durch werbeähnliche Auftragsbewertungen, aber auch Verleumdungen und Schmähkritik zu unterbinden. Auf der anderen Seite haben alle Ärzte, ohne einen kostenpflichtigen Zugang kaufen zu müssen, die Möglichkeit, über sie eingegangene Bewertungen zu kommentieren oder bei Jameda anzuzeigen. So will Weiß Jameda als Plattform der konstruktiven Kritik verstanden wissen. Dadurch haben Ärzte die Chance, auch im ambulanten Sektor der medizinischen Versorgung an wichtiges Feedback zu kommen, erläutert Sassenberg. Beispielsweise, warum ein Patient nach Arztbesuch und Behandlung nicht noch einmal die Praxis aufsucht.

Weit übers Ziel hinaus

Aber auch diese Art des Feedbacks hat ihre Grenzen. Die Verarbeitung von Gesundheitsinformationen in Form stark emotional geprägter Kommentare ist nicht zweckdienlich. Der Frust darüber, dass die Gesundheit nicht so mitspielt, wie man es gern hätte, kann so mitunter in einer schlechten Bewertung für den Arzt münden. Schneider nennt das „die Rache des kleinen Mannes.“

188 Wertungen (3.9 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

86 Kommentare:

Gast des Westens
Gast des Westens

Herr Dr. Hagen beweist sehr eindeutig und vor allem enorm eindrücklich, dass manche Mediziner etwas stehen geblieben sind.
Warum fordern Sie nicht gleich die sofortige Exekution von denen, die nicht bei Ihrem Anblick in Anbetung auf den Boden sinken?
Ich habe selten so einen Stuss gehört.
Einem approbierten, dazu noch promovierten Arzt völlig unwürdig.

Homines sumus, non dei (Petronius)

Auch von Petronius, stand auf einem Schild über der Praxis meines Doktorvaters:
Medicus nihil aliud est quam animi consolatio!

Es mangelt tatsächlich an Demut.
Er würde im Grabe rotieren, wüsste er von dieser Diskussion.
Zu Herrn Engelhardt: Hut ab vor ihrer Menschlichkeit!

#86 |
  2
Dr. Andreas Mirwald
Dr. Andreas Mirwald

Diese Diskussion wird langsam absurd.
Nochmals ein Aufruf an die, die anscheinend seeehr viel Zeit haben:
wir sind kein Internet-Dienstanbieter, der sich bei der Lieferung um einen Tag verspätet und kein Reisehotel, wo das Essen nicht geschmeckt hat…
Wir helfen den Menschen, ihr Leid zu lindern. Mal mit mehr, mal mit mäßigem Erfolg. Wer keine Persönlichkeitsstörung hat, kann uns seine Unzufriedenheit auch direkt im Zimmer mitteilen ( da kann man möglicherweise diese direkt beseitigen ) und muss sich nicht im feigen Internet auslassen. Diese Portale sind für eine integre Patient-Arzt-Beziehung nicht förderlich und haben keine Rechtfertigung! Einfach mal drüber nachdenken…

#85 |
  7
Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Warum sollen wir nicht Demut von den Patienten vor unserer Leistung einfordern dürfen wenn das gleiche von uns gefordert wird obwohl wir die Krankheit des Patienten nicht verursacht haben also nicht verantwortlich sind, sondern nur unsere Hilfe anbieten? Warum sollen wir ein (nicht zulässiges) Heilsversprechen anbieten wenn der Patient seiner Eigenverantwortung nicht gerecht wird? Warum stehen sie überhaupt auf bevor die Patientendaten: Name , Adresse, Tel. Nr. erfasst haben um ihn in Regress zu nehmen wenn er trotz angeforderter Leistung dann doch nicht kommt? Wie kann es sein dass sich Patienten das Recht herausnehmen über zu lange Wartezeiten auf Termine zu jammern und dann trotz angemessener Wartezeit auf einen Termin beim Facharzt von unter einer Woche trotzdem 5 % unentschuldigt nicht zum Termin erscheinen? Warum diskutieren wir über Eigenleistungen die Patienten bezahlen sollen wenn der Arztbesuch billiger als eine Pizza mit Cola ist? Friseur und Nagelstudio kosten das mehrfache eines Arztbesuches. Wer dreht denn da durch? Die Ärzte etwa? Warum erheben wir nicht eine Strafpauschale von mindestens 100 € für unberechtigt zu Unzeiten in Anspruch genommene medizinische Leistungen? Kommt der Schlüsseldienst nachts um 3 denn auch für Lau? Nennen wir es egal wie: Demut, Ehrfurcht oder besser doch Respekt. Die Respektlosigkeit ist es doch was uns den letzten Nerv kostet. Oft ist man so ungläubig, man kann es gar nicht fassen das die das jetzt wirklich Ernst meinen was da kommt. Wenn ich es überlebe werde ich am Ende meiner beruflichen Tätigkeit meine Memoiren schreiben und den ganzen Schmutz zurückgeben den diese 5 % der Bevölkerung verursachen.

#84 |
  5
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Ich will nicht das jemand Demut vor mir hat!!!!!!!!
Ein kleinwenig mehr Anerkennung Sonntag früh um 3 wenn man schon seit Freitag früh um 9 im Dienst ist könnt nicht schaden.
Ich würd mich schon freuen, wenn die Leute die im Stundentakt anrufen, weils dem Hund schlecht geht dann auch endlich mal wie angekündigt kommen würden, wenn man seit 2 Stunden in der Klinik hockt und auf sie wartet.
Wenn man dafür dann noch im Internet beschimpft wird, daß man abzocker ist weils Nachts mehr kostet, dann tut das weh.
Ich bin ein Mensch. Ich Empfinde das sehr intensiv, grad weil meine Arbeit mir sehr viel bedeutet.
Wenn dann anonym im Internet Lügen verbreitet werden, tut das sehr weh.
Das Problem ist, daß man anonym im Internet keinen Anstand einfordern kann.
Ich würde mir darüber einen etwas konstruktiveren Dialog wünschen … :(

#83 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Liebe Frau Richter. Sehr wohl kann eine Tierklinik bewertet werden.
Schauen Sie mal rein zu jameda. Da werden sie einige finden!
Und jede dieser Kliniken hat – mehrere Mitarbeiter.
Manchmal steht in der Bewertung der Name des / der Ärzte von dem man behandelt wurde, manchmal nicht.

Und auf Ihre letzte Post – Es geht nicht um die Frage ob ich auf eine Bewertung antworten kann wo ich ein kleiner inkompetenter und schlurfender geldgieriger Abzocker genannt wurde.
Es geht darum, daß die Anonymität solcherlei Pamphlete befördert.
Was ich von Leuten zu halten habe, die so etwas schreiben weis ich gut und die meisten anderen Nutzer wohl auch.
Aber so sieht doch kein erstrebenswerter gesellschaftlicher Diskurs aus und
übrigens auch kein brauchbarer Informationsgewinn durch den Patienten.

Und Frau Claussen man kann sich über alles aufregen wenn man denn gerne möchte.
Ich persönlich empfinde den Titel angesichts der diskutierten Problematik (Missbrauch der Bewertungsportale zu persönlichen Rachefeldzügen) als exzellent gewählt.
Mit verunglimpfung von Patienten zu kleinen Männern hat das gar nichts zu tun.
Ich schliesse mich Ihrer Lesart damit vollkommen an.

#82 |
  0
Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Liebe Kolleginnen und Kollegen: die Kommentare der Nichtärzte in diesem Ärzteforum zeigen es mal wieder ganz deutlich: wir müssen es lernen uns gegen die Unverschämtheit einiger weniger unzufriedener, das System ausnutzender Patienten mit aller Macht und Konsequenz wehren. Jeder von uns behandelt im Jahresverlauf tausende Patienten. Die allermeisten mit Erfolg und zur beiderseitigen Zufriedenheit. Wir werden es nie schaffen alle glücklich zu machen und die Welt alleine zu retten. Wir sind nicht verantwortlich für eine von Politikern aufgehetzte hypochondrische Bevölkerung die mit ihrer Chipkarten- Vollkasko Mentalität meint jede nur erdenkliche unnötige Leistung zu jeder Tages und Nachtzeit für lau zur Verfügung haben zu müssen. Wir sind nicht verantwortlich für Unterschiede zwischen GKV und PKV Patienten. Es ist unser gutes Recht uns von unkooperativen Patienten zu trennen. Es gibt neben der freien Arztwahl auch eine freie Patientenwahl des Arztes. Wir müssen keine GKV Pateinten behandeln die mit uns unzufrieden sind. Wir haben keinen Individualvertrag wie mit einem Privatpatienten. Erteilen wir großzügig Praxisverbote für querulatorische Patienten die sich unserem Personal gegenüber aufblasen, dieses beschimpfen und bespucken wenn sie nicht mit der Terminvergabe in einer Bestellpraxis einverstanden sind, tun wir was gutes für unsere Gesellschaft. Die die am lautesten Schreien, sind am wenigsten krank. Wehren wir uns gegen unsachliche Bewertung mit einen anwaltlichen Abmahnung auf Unterlassung schützen wir die ehrlichen und fairen. Führen wir eine schwarze Liste die auf abzockende Patienten, Rezeptbetrüger, Arzthopper, Rechnungs- nicht- Bezahler hinweisen schützen wir die Ehrlichen. Liebe Kollegen wehrt auch endlich gegen das gerade so in Mode gekommene Ärztebashing. Schlagt genauso hart zurück wenn ihr ungerechtfertigt angegriffen werdet damit wieder Gleichheit herrscht. Liebe Nichtärzte glaubt mir es gibt viel mehr schwarze Schafe unter den Patienten als unter den Ärzten. Es wäre hohe Zeit dass die 5 % unzufriedenen in der Bevölkerung wieder Demut und Achtung vor einem Berufsstand und seinen Mitarbeitern zeigt der sich bis an die Grenzen der körperlichen uns psychischen Belastbarkeit für seine Kundschaft aufreibt, hohe persönliche Verantwortung für eine völlig unangemessene Vergütung übernimmt und dies bei völlig unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Dienst bis zum Umfallen, damit auch Sonntag Nacht um 3 Uhr jemand da ist für die besorgte Mutter am Telefon deren Kind seit 3 Tagen 38 Grad Temperatur hat, damit ihr jemand erklärt wie Wadenwickel gehen. Und Montag Morgen 7.30 wieder für den da ist der Dank seiner 30 kg Übergewicht seit 3 Tagen Kreuzschmerzen hat. Entschuldigung dass einem da irgendwann auch Mal der Geduldsfaden reist. Schön dass man da dann ja auf einem der Bewertungsforen ablässtern kann. Der korrekte Weg für berechtigte Beschwerden geht über den ärztlichen Kreisverband. Im Internet lästern nur Querulanten die von Ihrer eigenen Verantwortung ablenken wollen und sich aufblasen. In der Regel Leute denen man berechtigt die Meinung gegeigt hat. Und trotzdem bekommt der völlig verfettete Sportfaule keine Massagen verschrieben. Punkt! Soviel Rückgrat muss man haben. Das Geld um sich positive Bewertungen zu kaufen kann man sich schenken. Die ehrlichen , zufriedenen Patienten sind unsere Werbung. Das ist genug. Die anderen können einem am Popo vorbei gehen.

#81 |
  6
DocCheck News Redaktion
DocCheck News Redaktion

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal an die Netiquette erinnern und ebenfalls darum bitten, die Diskussion sachlich und nicht personenbezogen zu führen.

Viele Grüße,

Ihr DocCheck News Team

#80 |
  1
D. Richter
D. Richter

@ ALLE

==============

Liebe jameda-Nutzerin, lieber jameda-Nutzer,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Grundsätzlich hat jeder Arzt die Möglichkeit, Bewertungen auf jameda.de öffentlich zu kommentieren. Allerdings kann jeder Arzt selbst entscheiden, ob er von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchte oder nicht.

=======
und selten aeussert sich einer dazu DENN!!
eine schlechte Bewertung zu loeschen ist eben einfacher und sich somit selber auf eine 1,xx Bewertung hochzupushen. So funktionert Jameda. Aber gut, dass es so ein Portal gibt, auch wenn die jeweiligen Bewertungen nicht ganz ernst genommen werden duerfen gut od. schlechte eben.
FYI
auch Fachaerzten mit schlechter Bewertung ( Durchschnittsnote 4!) wird die Praxis ueberlaufen-monatelang keinen Termin – dann trotz Termin h-lange Wartezeit. Also sollten schlechte Bewertung diese Aerzte gar nicht tangieren, denn sie kommen noch alle VOLL auf ihre Kosten. Ende der Diskussion.

#79 |
  0
D. Richter
D. Richter

@Tilmann Fiedler
Wo bitte? ist Ihr “dummer bauernschauer Patient der Sie schlecht bewertet hat?” Sie haben 28 mal eine 1
1 mal eine 2
und 1 mal eine 3.

http://www.jameda.de/nuernberg/zahnaerzte/implantologen/tilmann-fiedler/uebersicht/80234008_1/

( Vielleicht war es ja ein Kollege der Sie anonym schlecht bewertete ;-) ihr Wettbewerber? )

Ich zitiere, fasse zusammen:
Laut all diesen Kommentaren hier unten in diesem Forum, wenn man keinen zahlungspflichtigen Platz auf der Bewertungsseite, angeblich fuer 12.000 Euro im Jahr hat! dann kann man auch keine Bewertung loeschen lassen. Das behaupte ich nicht, sondern die Aerzte in diesem Forum mit ihren Kommentaren–also wo ist dann die eine schlechte Bewertung? Laut Ihnen koennen ja nichts loeschen lassen.
Sie meinen doch nicht diese eine 3? Die Bewertung ist nicht schlecht und sollte keinen normalen Arzt so gross tangieren, diesen Patienten als dumm etc zu bezeichnen. Erwarten Sie denn nur 1,oo? bei zig 1000 Patienten im Jahr?
Demokratie bitte. Solche comments von Aerzten bestaetigen NUR was viele Patienten denken…einige von euch muessen mal vom hohen Ross runterkommen.

Tilmann F.
“Als Betroffener, der keinen zahlungspflichtigen Platz auf der Bewertungsseite hat(ganz bewusst!)sehe ich manche der dargestellten Probleme ähnlich.
Meine Auffassung ist, dass Du 999 von 1000 Patienten durch Wissen und Mühen hoch zufrieden stellen kannst;der oder die 1 übrige wird mit Leidenschaft und unvorhersehbarem Aufwand Dir einfach nur schaden wollen. Haben wir gerade erst erlebt.Seltene Kombination aus Dummheit und Bauernschläue.Tilmann F.”

#78 |
  0
Heilpraktikerin

Nachdem sehr viele Kommentierer den Titel befremdlich zu finden scheinen, würde ich gerne mal eine andere Lesart vorschlagen.
Der “kleine Mann” ist doch wohl am ehesten derjenige der zu “klein im Geiste” ist um sich mit seinem Arzt in einem lösungsorientierten Kritikgespräch auseinander zu setzen. Ich kann also wenn ich das Gefühl habe, mein Arzt hat etwas schlecht erklärt oder sich zu wenig Zeit genommen offen sagen: “He, Moment, das möchte ich bitte genauer wissen!” Oder ich kann mich an den Computer setzen und schreiben “der denkt nur ans Geld und jagt einen Patienten nach dem anderen durch…” Das eine ist kleingeistig, das andere nicht.

#77 |
  1
D. Richter
D. Richter

@Engelhardt–das letzte mal nun:

Sie kennen Jameda nicht, Sie haben wieder alles falsch verstanden und an allem vorbei kommentiert.

check it out: also Sie wurden Bewertet in Jameda, really? wo denn? denn
Jameda Zitat:

Ärzte, die ausschließlich in einer Klinik tätig sind, können leider nicht bewertet werden.

#76 |
  0
Gast
Gast

Wie Alexander Warth bereits bemerkte. Die Bezeichnung Rache des “kleinen Mannes” ist als Headline denkbar anmaßend, beansprucht sie doch, dass auf der anderen Seite der “große Mann” steht und wer würde das dann wohl sein…

#75 |
  0
Dipl.-Ing. Peter Hitzner
Dipl.-Ing. Peter Hitzner

Sicher wird die eine oder andere Bewertung auch mal „die Rache des kleinen Mannes“ enthalten.
Wichtiger ist jedoch für potentielle Patienten eine Sachinformation für das eigene Anliegen. Das kann z.B. die negative Bewertung der Kinderfreundlichkeit sein. Das muss deshalb kein schlechter Arzt sein. Nur, mit “Quengel-Gören” muss man dann halt nicht zu diesem Arzt gehen.
Und für einen Schwerbehinderten sind nun mal Angaben über z.B. die Barrierefreiheit der Praxis äusserst wichtig.
Wichtig ist auch, das “Langzeitverhalten” des Arztes zu erkennen. Was helfen ehemals gute bis sehr gute Bewertungen, wenn ab einem bestimmten, klar erkennbaren Zeitpunkt (Personal-Wechsel und gleichzeitig Umzug in eine Feudal-Praxis) plötzlich alle Bewertungen übereinstimmend nur noch den Tenor haben: “ehemals guter Arzt – aber inzwischen überhaupt nicht mehr zu empfehlen, da ständig gestresst, verärgert und äusserst unfreundlich”.
Wir Patienten haben es in der Hand, durch möglichst objektive Bewertungen anderen Patienten bei der Suche nach dem für sie individuell geeigneten Arzt zu helfen – auch, und vor allem, durch positive Beurteilungen!

#74 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Liebe Frau Richter.
Ihre gesamten Kommentaren deuten darauf hin wie emotional sie uns Ärzten vorwerfen das wir endgültig demütig werden müssen, weil wir doch so arrogant sind.
Haben sie sich diese hinterher nochmal durchgelesen? Machen sie das doch mal. Am besten so mit einem oder zwei Tagen Abstand.
Wenn Sie dann damit fertig sind, dann verfallen Sie doch mal in zwei oder drei Minuten demütiges Nachdenken (Ich wiederhole DEMÜTIGES Nachdenken (Ich meine daß sehr ernst)), ob diese emotionalen Vorwürfe die sie da so pauschal einer ganzen Berufsgruppe vorwerfen, die vor allem Ihrer eigenen Sichtweise ( und vielleicht auch Erfahrung) entspringen, tatsächlich so weltbewegend und bedeutend sind, daß deswegen die zivilisatorischen Grundsätze des Miteinander einseitig Ärzten gegenüber komplett ausgehebelt werden müssen.
Das auch Ärzte Kritik ertragen müssen hab ich nun ja schon bis zum Erbrechen bestätigt.
Das Sie sich auch öffentlich (im Internet) demütigen und an den Pranger stellen lassen müssen lehne ich rundherum ab.
(Auch nach mehreren Minuten demütigen Nachdenkens meinerseits).

Auch als angestellter Tierarzt in einer großen Klinik sehe ich meine Grundrechte als Mensch nicht einseitig ausser Kraft gesetzt.

Wir werden regelmässig mit Bewertungen auf Jameda konfrontiert.
Die meisten sind positiv. Viele negative sind auch sachlich.
Manche negativen Bewertungen sind (ganz oder teilweise) frei erfunden. Warum Kunden (?) das tun ist mir ein Rätsel.
Oftmals hat man den Eindruck, daß es da andere Beweggründe geben mag. Persöhnliche Antipathie, oder aber der Preis. (In der Tiermedizin ist *jeder* Privatpatient).

Lügen ist ein Problem. Es ist nicht redlich. Da gibt es nichts wegzudiskutieren.
Egal wie gerechtfertigt Ihr Hass auf “Götter in Weiss” auch sein mag.

Kritik muß (MUß!) sachlich und fair sein.
punkt.

Emotional ist mein Beitrag sicherlich auch. Wenn man mich öffentlich auf einem Bewertungsportal im Internet schmäht geht mir das persönlich nahe.
Wundert sie das ?
Jemand der so hochemotionale Kommentare schreibt wie Sie, sollte das verstehen können

#73 |
  1
Tilmann Fiedler
Tilmann Fiedler

Als Betroffener, der keinen zahlungspflichtigen Platz auf der Bewertungsseite hat(ganz bewusst!)sehe ich manche der dargestellten Probleme ähnlich.
Meine Auffassung ist, dass Du 999 von 1000 Patienten durch Wissen und Mühen hoch zufrieden stellen kannst;der oder die 1 übrige wird mit Leidenschaft und unvorhersehbarem Aufwand Dir einfach nur schaden wollen. Haben wir gerade erst erlebt.Seltene Kombination aus Dummheit und Bauernschläue.Tilmann F.

#72 |
  1
D. Richter
D. Richter

U. Reuter,
Ich stimme mit jedem Ihrer Worte ueberein. Genauso sind
a. meine Erfahrungen
b. die Erfahrungen meiner Freunde,
c. Bekannten,
d. Fam. und Verwandten.
Ich selber war privat versichert und auch gesetzlich, kann vergleichen. Ich bin auch privat mit Aerzten befreundet und war auch in der Pharmabranche taetig. Dann im Rechtswesen. Ich war auch frueher auch Selbststaendig, deswegen weiss ich was customer service & Kd Akquise bedeutet. Den Facharztpraxen werden die Kd vom schlecht aufgestellten dt. System zugeschanzt, so ein Arzt sitzt am laengeren Hebel da eine Zugangsbeschraenkung am Markt ‘gepflegt’ wird, so dass der Arzt sich die KD aussuchen kann, nicht um KD werben muss. Ich habe einen jahrzehntelangen Vergleich von versch. Industrien auch in anderen Laendern ( service pls, service lacks in Germany.) Apropos Goetter in Weiss.. diesen Ausdruck gibt es in vielen asiat Laendern nicht, da herrscht Demut.)
Mein Studienfach bedurfte es ein NC von 1,5. Ich wuenschte Fachaerzte sollten so geregelt werden, wie u.a. ein Jurist, ohne besondere Lobby, jeder der KANN soll selber eine Praxis eroeffnen–Kd suchen sich den besten aus, ohne Wartezeit, die Vers. muesste anders geregelt werden – alle die koennen bzw. wollen sollen zugelassen werden. Eine Beschraenkung auf nur wenige Fachaertze BEDEUTET DASS DER KUCHEN DIE KUCHENSCHNITTEN DICK AND SAFTIG BLEIBEN. JEDER SOLL AM KUCHEN PARTIZIPIEREN DUERFEN, DER MARKT ENTSCHEIDET DANN WER DRIN BLEIBT UND WER TAXI FAEHRT WIE BEI DEN JURISTEN. Dann aber werden die ehemaligen KUCHENschnitten mit Sahnehaeubchen zu SCHNITTCHEN bzw. Broeseln….aber so ist das auch in anderen NC Berufssgruppen mit langen Studiengaengen–SURVIVAL OF THE BEST, fairer Wettbewerb. Dann Herr Engelhardt wuerden sich keine Journalisten od wer auch immer.. anmassen alle Aerzte als Goetter in Weiss zu benennen ( Top Chirurgen im Khaus in TOP Fachgebieten ausgenommen) dann kehrt die Demut zurueck.
Weshalb sollte sich ein Teil dieser Berufsgruppe im vgl zu anderen so grosse Freiheiten erlauben und behalten duerfen und hier spreche ich nicht von den Khaus Aerzten die fuer wenig sehr hart! performen muessen. Unter Facharztpraxen und Khausaerzten sollte das System ausgewogener aufgestellt sein, u.a. herrscht hier auch eine gr. Diskrepanz.
btw

In Jameda sah ich, es gibt keinen Arzt mit dem Namen Stephan Engelhardt. Hier sollten nur Aerzte kommentieren die Jameda auch wirklich verwenden und kennen, nicht in comments herumspekulieren sondern aus echtem Erfahrunswert kommentieren, facts pls. Deswegen verabschiede ich mich von hiermit von diesem Forum.

#71 |
  0
Uta Reuter
Uta Reuter

Herr Dr. Kruse,
da ergibt sich bei mir die Frage, ob es nicht ein Jammern auf hohem Niveau ist, was Sie da veranstalten: Wer solch einen Beruf ergreift, sollte nicht ausschließlich nach dem Geldbeutel verfahren, meine ich. Und glücklicherweise tun das viele Ärzte auch nicht so krass, wie es sich aus Ihrer Rede herauslesen ließe.
Glauben Sie mir: Wie viele hochkarätige Künstler, Therapeuten, Lehrer, Krankenpfleger (!), Rettungsassistenten, Dozenten, Erzieher/innen etc. arbeiten viele Stunden ehrenamtlich und verdienen DEUTLICH weniger als Ärzte!
Es kann auch nicht sein, dass die Verantwortung der unterschiedliche Behandlung des “kleinen Mannes” politisch auf die Schultern von eben diesem verlagert wird, der kaum Einfluss auf die Gesetzgebung hat: Dann setzten Sie sich doch mit ihren einflussreichen Kolleg/innen (weiterhin) für eine Änderung dieser Ungleichbehandlung ein!
Entschuldigen Sie bitte die zusätzliche Bemerkung: Gerade in der Situation, in der sich dieses Land derzeit befindet (Massen an Flüchtlingen, die medizinisch unversorgt in unserem reichen Land versuchen, Zuflucht zu finden) würde ich mir sehr wünschen, wenn mehr Ärzte die Dollarzeichen aus Augen verlieren würden.

#70 |
  1
Uta Reuter
Uta Reuter

Ja sicher, leider wird es auch unfaire Bewertungen geben. Das kenne ich auch und klar bin ich dann verärgert, besonders, weil ich meinen Beruf ebenso wie viele Ärzte, nicht nur als Beruf sondern als Berufung lebe.Ich habe selbst wenige Ideen dazu, wie das vermieden werden könnte. Habe mir speziell Gedanken gemacht, wie solche Rückmeldebögen aufgebaut sein müssten, um diese Gefahr zu verringern: In unserem Bereich gibt es leider ministerielle Auflagen dazu und es nützt wenig, sich darüber zu beschweren: Natürlich gibt es das Thema Mobbing. Der/die kundige Leser/in wird also lernen dürfen, das zu unterscheiden: Viele Menschen können sehr wohl Polemik und faire Kritik allein an der Wortwahl erkennen. Außerdem habe ich gelernt, bei mehreren Kommentaren ab zu wägen…

#69 |
  0
Dr. Gerd Kruse
Dr. Gerd Kruse

@ Uta Reuter

Sie geben bereits die entscheidende Antwort auf die Frage, warum sie als Kassenpatientin so lange auf einen Termin beim Facharzt warten müssen, aber als Privatpatientin “sofort” einen Termin bekommen: die Ärzte wollen für ihre Arbeit bezahlt werden! Da aber die gesetzlichen Krankenkassen nur eine bestimmte Menge an Behandlungen bezahlen, bauen sich bei zu großer Nachfrage Wartezeiten auf, während bei Privatpatienten der Arzt mit der Bezahlung rechnen kann. Da sie als Arzt heutzutage auch rechnen müssen, können sie Kassenpatienten auch nicht für lau behandeln, auch wenn ihnen das ethisch geboten scheint.

#68 |
  0
Vet-Med
Vet-Med

@ D. Richter:
aber genau DAS wünschen wir Ärzte uns doch auch => Fairness und Verantwortung… Und genau DAS bleibt doch bei anonymen Bewertungen auf der Strecke! Die Verführung des Dazudichtens sowie Übertreibens ist einfach so zu groß.
Nehmen wir mal folgendes Beispiel:
ein Kunde ist mit dem Therapieverlauf rundum zufrieden, stört sich aber massiv daran, dass mitten in der Nacht beim Hausbesuch ein erhöhter Gebührensatz fällig wird…
Wird er schreiben, dass die medizinsche Versorgung top war aber er selbst nicht liquide genug war? Ich denke nein… Leider – und dann wird halt das Eine weg- und das Andere dazugedichtet. Und leider spreche ich da aus Erfahrung. Jameda hat selbst übrigens nach meiner Reklamation die Verleumdung so stehen gelassen. Ich könne nicht das Gegenteil beweisen… Vielleicht brauch ich ja bloß einen Premiumacount um da manipulieren zu können – womöglich ist es ja doch dann soooo einfach.

#67 |
  0
Uta Reuter
Uta Reuter

Vorab möchte ich anmerken, dass mir sehr engagierte Ärzte bekannt sind.
Dennoch gehört für mich auch das Folgende einmal gesagt:

Asymmetrie ergibt sich m.E. auf verschiedenen Ebenen und meine Liste ist in keiner Weise vollständig:

– Der Patient lebt mit seinem Körper schon länger, kennt die Reaktionen,
das “Normale” seiner Reaktionen und das eher Ungewöhnliche . Ein Arzt schaut –
wenn auch meist fachlich motiviert – besonders wenn es sich um einen Facharzt
handelt – oft nur Augenblick oder Minuten auf eine Stelle, ein Organ. Keine
Ganzheitlichkeit. Keine Zeit für Details, oftmals keine Zeitnähe zum
aufgetretenen Problem. Patienten warten als Kassenpatienten oftmals Monate
auf einen Facharzttermin. Da ist es auf alle Fälle sinnvoll, sich selbst kundig zu
machen und in den wenigen zur Verfügung stehenden Minuten des Gesprächs
schon mal halbfachliche Fragen einwerfen zu können. Immerhin hat der Patient
Verantwortung für seinen Körper, für einen Arzt ist er oftmals nur die Nummer
43 an dem Tag, morgen folgen weitere 65 Patienten. Wie soll er sich wichtige
Dinge merken? Über Patienten vielleicht sogar nachdenken?
Ich habe als Wissenschaftlerin die Frage, wie Sie sich die Entwicklung und
Gestaltung von “Vertrauensprozessen” vorstellen? Vertrauen, das es noch nicht
gab, kann gar nicht erst enttäuscht werden, würde ich mir denken.
– Es wurde der Aspekt der Ökonomisierung angeführt: Dann schauen Sie doch
mal genauer hin, wer diesen Aspekt vorantreibt: Erzählen Sie bei der Terminver-
gabe, dass Sie Privatpatient seien, erhalten Sie oftmals sofort einen Termin.
Ich warte als Kassenpatient jetzt seit Oktober auf einen Termin beim Rheumato-
logen, zu dem ich lt. Krankenhausbericht umgehend gehen sollte. Sie erhalten
nur einen Termin, wenn der Hausarzt anruft. Auch das hat nichts genutzt. Der
Patient ist entmündigt und darf keine eigenen Termine ausmachen. Anscheinend
ist er nicht in der Lage, seine Schmerzen zu beschreiben und ansatzweise zu
deuten.
– Ärzte hören es zwar oftmals nicht gern, aber sie sind Dienstleister und haben in
der Arbeit mit Menschen die Pflicht, diese respektvoll zu behandeln. Schließlich
wollen sie auch für ihre Arbeit bezahlt werden. Jeder andere muss einen
Nachweis von Qualität erbringen. Ärzte stehen nach wie vor vielfach über jeder
Kritik. Wenn Patienten sich nun via internet-Portale vor einzelnen Exemplaren,
die weder zuhören wollen/können noch sich im Patientengespräch respektvoll
äußern wollen/können noch sich mit der Thematik des Patienten auseinander
setzen endlich zur Wehr setzen und sich gegenseitig vor der Zeit- und Geld-
Verschwendung warnen, bestimmte Ärzte auf zu suchen, dann finde ich das
mehr als legitim. Stellen Sie sich vor: Auch Patienten haben ihre Termin-
Kalender!
– In jeder anderen Branche müssen Fehler korrigiert werden, müssen Berichte
wahrheitsgemäß sein, kann ein Kunde Einspruch erheben: Ärzte maßen sich
bis heute an, fehlerhafte Berichte unkorrigiert an Ämter und Behörden weiter
zu leiten und damit Biographien von Patienten zu beeinflussen. Durch diese
völlig veraltete Überhöhung des Arztes und seiner Rolle, also eine bewusst
geförderte Asymmetrie wird die Verantwortung des Menschen für sich selbst
und seine Gesundheit nicht gefördert, sondern der Mensch möglichst abhängig
gehalten. Diese Situation gab es bis vor wenigen Jahren auch im Bereich der
Psychologie, der Pädagogik: Auch wir Erziehungswissenschaftler haben lernen
dürfen, auf Augenhöhe mit unseren “Kunden” zu gehen und uns zunehmend als
die Begleiter von Menschen zu begreifen, die selbstwirksam ihre eigenen Ent-
scheidungen treffen. Wir haben gelernt, unsere Fachkompetenz an zu bieten und
die Kompetenz des Individuums in den Vordergrund zu rücken, ohne unsere
Professionalität zu gefährden oder geringer zu bewerten.
Wir Dozenten werden übrigens pausenlos öffentlich bewertet und es stachelt uns
zu besserer Arbeit an.
Vielleicht gelingt dies mehr Ärzten in der Zukunft auch?

#66 |
  0
D. Richter
D. Richter

@Stephan Engelhardt
Wieso fuehlen Sie sich mit meinem comment persoenlich angegriffen? Sie haben nicht verstanden und
Sie bringen die Diskussion auf ein niedriges level. Sie werden emotional, verwenden Woerter wie “Hass, Beschwerde, Reinwuergen, Schadenfreude,” ihr Spiegelbild wofuer denn? ich habe die Realitaet, Fakten fair und sachlich geschildert. Wir leben in einer Demokratie, ich bin zahlender! Kunde=Patient fuer eine Leistung in der freien Wirtschaft. Ich habe viele Freunde die Aerzte sind, aber die Aerzte die ich privat kenne sind mit mir einer Meinung, denn die haben noch “eine Berufung, einen H. Eid den sie geleistet haben.” natuerlich gibt es auch andere, Schwarze Schafe gibt es in jeder Berufsgruppe, aber nur in einigen Berufen koennen sie auch ueberleben.
In meinem comment geht es allein um Fairness. Es geht nicht um mich, es geht um Groesseres, um das Ganze, Um das was der Artikel auch beschreibt. Sie haben immer noch nicht verstanden wie Jameda funktioniert, obwohl ich es auch an einem Bsp. erklaert habe. Bitte machen Sie sich bei Jameda schlau, J. ist freundlich, kooperativ. Lesen Sie meinen comment carefully und nicht emotional posten. Mein Hausarzt bleibt immer sachlich, professionell, objektiv. So schafft er einen Termin mit good results auch in 10 min. Falls Ihnen eine Bewertung eines Patienten bzw. anonymen Konkurrenten bei J. nicht passt dann rausnehmen lassen od. fair dazu kommentieren btw wir als Patienten koennen auch nicht wissen ob die 1A Bewertung vom Arzt selber reingestellt wurde od. wirklich von einem zufriedenen Patienten und eine schlechte Bewertung von einem Konkurrenten. So much for fairness, denn die wuenschen sich beide Seiten, besonders Patienten, denn die zahlen time and money and mit der Gesundheit. Das letzte das ich will ist dass Aerzte sich dort selber mit 1A bzw. ihre Konkurrenz neg. bewerten.

“Und trotzdem – oder Grade deswegen – wünsche ich mir FAIRNESS und VERANTWORTUNG Im Umgang mit solchen Veröffentlichungen.”

#65 |
  0
Gast
Gast

Es ist einfach ein Unding anonym jemand öffentlich zu schaden.
Geld verdienen mit menschlichen Schwächen.
Die werde hier bei den Kommentaren überdeutlich.
Ich weis, ich weis, Kundenbefragung ist große Mode, aber wenn dann richtig und mit Eiverständnis des Beurteilten.
Und bitte, der Herrgott in Weiss ist keine Selbstdarstellung oder gar Selbstbezeichnung sondern ein erfundenes Schimpfwort aus einer entspr. Sendung des Radio Bremen 1970, sofort natürlich vom Spiegel begeistert aufgenommen.

#64 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Gott im Himmel D. Richter wo kommt Ihr pathologischer Hass auf Aerzte her?
Ich beschwere mich nicht darüber, daß von unseren über 100 zu über 90% sehr guten Bewertungen ein paar schlechte dabei sind, sondern ich “wage” es zu kritisieren, wie dort teilweise anonym Kritik geübt wird.
Das Sie uns dabei vorwerfen uns als Götter in weiss zu sehen und sich zu freuen wie wir da endlich eine reingewürgt bekommen weil wir so überheblich sind zeigt dabei ausser Ihrem “Arzt-Komplex” nicht sonderlich viel anderes.

” DANN GAEBE ES AUCH KEINE GOETTER IN WEISS WIE ES KEINE ANWAELTE, OD. ANDERE BERUFSGRUPPEN SICH ERHEBEN SO ZU NENNEN (AUSSER DEN BEAMTEN.)”

Ich fühle mich nicht als Gott in Weiss. Ich behandele meine Patienten nicht in 5 Minuten husch husch und ich bin up to date.
Und trotzdem – oder Grade deswegen – wünsche ich mir FAIRNESS und VERANTWORTUNG Im Umgang mit solchen Veröffentlichungen.
Das sollte selbstverständlich sein.
Das Sie sich hier über eine Behandlung echauffieren, die sie als herablassend empfinden / empfanden ist offensichtlich.
Weswegen sie deswegen so auf Personen rumhacken, die den gleichen Anstand im Umgang mit sich einfordern, den Sie auch für sich einfordern ist mir unverständlich.
Eine Diagnose oder ein Datum steht übrigens nicht bei einem Jameda Eintrag dabei, lediglich das Datum zu dem der Eintrag gepostet wurde.

#63 |
  1
A.Lipski
A.Lipski

Das in den Gerichtsurteilen viel zitierte öffentliche Interesse sollte besser vor einer systematischen Täuschung geschützt werden. Wer könnte hier ernsthaft an repräsentative Noten glauben? Gute Bewertungen – unwahrscheinlich ohne Aktivierung von außen (“Bitte bewerten Sie mich gut”) denn warum auch, in einem virtuellen Portal, sich einloggen und den “Geheimtip” ruinieren? Dann doch lieber Freunden empfehlen, oder?
Schlechte Bewertungen sind hier sicher überrepräsentiert. Buchungsmail gefolgt von Bewertungsanfrage, das wäre fair. Und medizinische Probleme wären nie mehr Notfälle!

#62 |
  0
D. Richter
D. Richter

@Gast3
Ich sehe ihr hier im Forum kennt euch mit Jameda nicht gut aus.
Der Arzt hat gar kein Bild auf Jameda, (er hat vielleicht einen Anwalt, aber sicher kein Bild.) Meine Bewertung darf Jameda seinem Anwalt senden, ich gab das Einverstaendnis dafuer, aber ich hoerte noch nichts vom dem Anwalt. Jameda loeschte meine komplette Bewertung, Text, Note, Ueberschrift alles! da laut J. nicht alle Behauptungen wenn es vor Gericht geht, bewiesen werden koennen, dann steht Aussage gg. Aussage, ich kann meinen BewertungsKommentar aber beweisen, belegen, Zeugen in den Zeugenstand rufen, also bestehe ich auf der Veroeffentlichung meiner Bewertung, Rechtsstreit ist fuer einige eine Huerde, nicht fuer mich. Jeder kann in J. Bewertung loeschen. 20 min online und weg war die Bewertung, dann war eine lange Jameda Pruefung und mein Kommentar wurde von Jameda wieder reingestellt—leider nur ca. 2 Wochen dann nahm sie der Arzt wieder heraus. Nun prueft Jameda weiter. Von mir aus kann es vor Gericht gehen. Es waere weniger zeitaufwendig wenn der besagte Arzt zu seinem Tun steht und es online in Jameda kommentiert und ich mich dann weiter online MIT NAMEN aber dann auch mit Details! zu dem Vorfall veroeffentlichen kann. Der Arzt ist im Unrecht und deswegen laesst er immer wieder loeschen, er kann nicht kommentieren. Von wegen Aerzte haben keine Kontrolle ueber Jameda. Jameda ist eine GUTES Portal wenn es eben eine Balance in Bewertungen geben wuerde.

#61 |
  1
D. Richter
D. Richter

@ Stephan Engelhardt zu Ihrem Kommentar: Sie kennen sich mit Jameda wohl nicht so gut aus:
Die Patienten die ich kenne sind muendig und stellen den Arzt erstmals persoenlich zur Rede, wenn der Arzt dann herablassend bzw. unprofessionell reagiert, dann nimmt sich so ein Patient Zeit seine Erfahrung mit anderen zu teilen. Solche Bewertungen sind oft sehr detailorientiert, also keine Erfindungen. Die Aerzte die GUT besucht sind, lassen die schlechte Benotung in Jameda oft stehen (siehe TOP Chirurgen in Muenchen, die das 2- fache im vgl. zu anderen berechnen koennen) , denen ist eine 5,6 in einer Bewertung voellig egal, denn diese haben genuegend Kunden=Einnahmen. Wogegen andere die jeden Text, Bewertung ab NOTE 3 schon loeschen lassen um sich selber zu einer 1,1 ‘hochzupushen’ , da BITTE VORSICHT walten lassen, dies ist meine Empfehlung an Patienten. Denn oft entspricht so ein Notendurchschnitt NICHT der Realitaet. Lieber sind mir Aerzte die eine 3-6 unkommentiert stehen lassen bzw. kurz kommentieren, das ist serioeser, glaubwuerdiger. Ausserdem sind die Bewertungen NICHT so anonym wie Sie behaupten, denn Behandlungstag, Diagnose alles steht online, muss nachvollziehbar sein. Ein Arzt der sich um seine Kunden kuemmert, weiss wer ihn bewertet hat. Ausserdem als TIP fuer Sie: Sie koennen Eintraege ueber sich beobachten lassen, in der Sekunde in der eine neue Bewertung ONLINE steht erhalten Sie sofort! eine Meldung und koennen den Eintrag sofort loeschen lassen. TOP Aertze haben in 4 Jahren ca. 60 Bewertungen, ( kennen Sie Jameda ueberhaupt?) das sind PRO MONAT ca. 1 Bewertung die Sie sofort sehen und wenn 25% der Noten nicht passen sollten, dann schreiben Sie “halt mal alle 3,4 Monate ein paar Zeilen als Kommentar” –soviel Zeit muss Ihnen ein unzufriedener Kunde Wert sein=1 min in 4 Monaten. Natuerlich kann man in einer Praxis fuer 1 Minute viel Geld verdienen.

next subject:
Es gibt bald keine Goetter in WEISS mehr in Germany, die gab es in anderen Laendern schon lange nicht mehr, denn da ist Medizin Gottseidank SERVICE, Dienstleistung. Das Internet hilft nun muendigen Patienten in D. besser informiert zu sein. Wenn ein dt. Arzt nur 3-5 min Zeit hat bei einem Termin, kann es vorkommen, dass so ein Arzt in dieser kurzen Zeit nicht immer die richtige Diagnose stellen kann, also sollte ein muendiger Patient dem Arzt “helfen”, denn er kennt seinen Krankheitsverlauf am besten, oft hat ein Arzt auch keine Zeit die Krankengeschichte ganz zu lesen, also sollte ein muendiger Patient den Arzt sogar erinnern und kooperieren. Wenn dem Arzt dies nicht passen sollte und er die totale Exclusive-Autoritaet beim zahlenden Kunden beansprucht, aber dann in aller Eile noch falsch diagnostiziert bzw. nicht updated ist on new proceedures, da er in der Praxis von Termin zu Termin hetzt, dann rate ich den ARZT zu wechseln und zwar nicht nach Jameda Bewertungen, sondern im Bekanntenkreis nach Aerzten mit guten Resultaten zu fragen, die up to date sind und mit Patienten kooperieren. Oft haben diese keine Bewertungen in Jameda, denn sie brauchen keine WERBUNG, ihr business laeuft auch so. und
die Goetter in Weiss sind bald eine aussterbende Rasse und das ist gut so. Das war in D. vor 15 Jahren noch anders. Bei Privatpatienten =KD die gut zahlen, die sich Aerzte aussuchen koennen, Aerzte die ausschl. Private behandeln, diese sind viel service orientierter, aber Aerzte die Kassenpatienten en masse durchschleusen wo das Praxis-Einkommen sicher ist denn Kasse zahlt und die Kd. kommen immer wieder, ja bei diesen Kd. muss man sich auch keine besondere Muehe geben? Ich wuenschte das Praxen-Aerztebusiness sollte fair and competitive sein wie jedes andere biz, jeder FachArzt der kann soll eine Praxis aufmachen koennen, wie jeder Anwalt ohne Beschraenkung, das Honorar sollte aus der Tasche des zufriedenen Kd-Kunden, Mandanten, Patienten kommen, dann waere das wie in jedem ANDEREN BIZ–SURVIVAL OF THE FITTEST. DANN GAEBE ES AUCH KEINE GOETTER IN WEISS WIE ES KEINE ANWAELTE, OD. ANDERE BERUFSGRUPPEN SICH ERHEBEN SO ZU NENNEN (AUSSER DEN BEAMTEN.) Das Einkommen der Aerzte ist gesichert wie bei den Beamten und das sollte bei beiden Berufsgruppen nicht so sein….es sollte eine liberale wirtschaftl. competition gelten wie bei allen anderen Berufsgruppen. Dann waere es ein faires business wie jeder Anwalt der vor Gericht nicht gewinnt der kann als Taxifahrer arbeiten und das sollte fuer alle Berufsgruppen gelten, dann gaebe es die ganzen Probleme die in dem obigen Artikel beschrieben wurden nicht.

#60 |
  0
Gast3
Gast3

Frage an D. Richter: Handelt es sich bei dem Arzt um ein Premium-Mitglied? Also, mit Bild und Co. auf Jameda? Denn dann ist es ein erneutes Indiz dafür, dass solche Manipulationen nur möglich sind bei entsprechendem ‘Kleingeld’.

#59 |
  0
D. Richter
D. Richter

Seien Sie 100% sicher. Sie KOENNEN den Eintrag sicher loeschen und zwar sofort. Ich verhandle gerade mit Jameda ueber einen Eintrag den ich begruendet und wiederholt reinstellen wollte, der Eintrag stand max. einmal nur max. 20 min online und wurde sofort geloescht, ( der Arzt wies das an. ) nun verhandele ich ob ich gerichtlich vorgehe. Ich kann meinen Eintrag mit Zeugen BELEGEN, wenn es vor Gericht geht. So einen Unsinn zu behaupten, dass ein Arzt den Eintrag nicht sofort und zwar GANZ mit Benotung, Text ganz loeschen kann. Natuerlich kann man das.

#58 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Ich wundere mich doch sehr darüber wie viele Personen hier immer auf die “arroganten” Ärzte zeigen.
Endlich kann man es denen im Internet mal -ganz anonym- so richtig zeigen!
Und das ganz ohne Angst haben zu müssen, ihm dabei in die Augen kucken zu müssen.
Warum spricht es für die Arroganz von Ärzten, wenn diese sich beschweren, daß die anonym abgegebenen Bewertungen oftmals weder fair noch in irgendeiner Form redlich sind. Und das IST ein Problem. Ich halte es für inakzeptabel. Kritik muß redlich sein.
Aber das bedeutet doch nicht, daß man nicht kritisieren darf?
Warum müssen wir es hinnehmen uns als Abzocker bezeichnen zu lassen, wenn wir nach der geltenden Gebührenordnung abrechnen?
Und nein Frau Richter, ich habe es noch nicht geschafft negative Bewertungen löschen zu lassen weil sie mir nicht passen. Von wenigen sehr extremen Fällen des Lügens einmal abgesehen.

#57 |
  1
Dietlinde Richter
Dietlinde Richter

Jameda funktiert so: Jede schlechte Bewertung kann von dem jeweiligen Arzt asap geloescht werden. Bestimmte Aerzte loeschen alles schon ab Note 3, von wegen selber kommentieren ( das ist mein Erfahrungswert, nach vielen mailings mit Jameda ) dies bedeutet, dass der Notenwert des Arztes keinesfalls!! der Realitaet entspricht. Er pusht sich selber nach oben, ach waere dies an der Uni auch so einfach gewesen…Ausserdem kann der Arzt und seine Angestellten sich selber anonym bewerten, oft lesen sich Bewertungen ganz genau so als ob der Arzt persoenlich diese verfasst hat. Das ist die Realitaet, bitte dort mal genau reinlesen.

#56 |
  1
Dr. med. vet. Rudolf Bortenlaenger
Dr. med. vet. Rudolf Bortenlaenger

Herr Warth ich finde, das hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn man nicht Teil eines Systemes sein will, dass Unrecht so einfach macht. Nein, nichts gegen eine Beurteilung, aber gegen eine Annonymität, die so leicht ausgenutzt werden kann. Ist ihr Nachbar Arzt und parkt ihnen immer die Einfahrt zu? Schreiben Sie doch eine Bewertung …

#55 |
  0
Dr. med. vet. Rudolf Bortenlaenger
Dr. med. vet. Rudolf Bortenlaenger

ärztin sparen Sie sich das Geld! Wenn Sie sich ungerecht beurteilt fühlen: Innerhalb von wenigen Minuten können Sie eine kostenlose e-mail Adresse z.B. bei freenet o.ä. bekommen (und zwar beliebig viele, unter beliebigen Namen) und dann werden Sie feststellen, dass hier für Betrug und Erpressung (siehe Beitrag von Dr. Mirwald) alle Türen offen stehen. Das wollen Sie nicht wirklich. Wer stoppt diesen Unfug? Nichts gegen Kommunikation mit Menschen und auch prinzipiell nichts gegen eine Bewertung Herr Arztversteher, aber ich bezahle nicht für meine Bewertung und auch nicht dafür, dass google mich schneller findet. Entwicklung verschlafen? Danke, ich schlafe gut.

#54 |
  0
Alexander Warth
Alexander Warth

So richtig verstehe ich die Arroganz mancher Ärzte nicht. Höchstgebildete Fachkräfte gibt es in jedem Bereich. Deren Arbeit wird häufig von Laien beurteilt. Auch ein Arzt gibt “nur” eine Dienstleistung – jedoch mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert. Umso wichtiger ist eine Beurteilung dieser.

Und selbst wenn ein Patient nicht Versteht was der Arzt im Detail macht, so sieht oder spürt er eine Verbesserung (oder nicht).

Und mal ehrlich die Damen und Herren die ihren “Dr.med.” spazieren führen und so tun als nennen sie den “heiligen Gral des Wissens” ihr Eigen. Werden von Kollegen meiner Zunft wegen dünner nicht wissenschaftlicher Bretter ausgelacht (evtl. weil man häufig in 3 Monaten einen Dr. med. erhält ? – aber das ist eine andere Geschichte).

Den Menschen da drausen fällt eben nur auf, dass jeder mit Wasser kocht. Sofern Bewertungen mit aussreichend Daten erhoben werden spricht nichts dagegen, da die 5 von 5000 nicht mehr so stark gewichtet werden.

Also liebe “Weißkittel” keiner von uns egal ob Physiker, Biologe, Maschinenbauer hat die Weißheit durch den Berufsstand gepachtet. Man ergänzt sich komplementär – das glit auch bzgl. des sogenannten “kleinen Mannes”. So nebenbei eine sehr arrogante Phrase….

#53 |
  0
ärztin
ärztin

Wenn ich schon sehe, dass ich zusätzlich zur kostenpflichtigen Schönung von Jameda-Einträgen auch noch solchen Institutionen wie vom Arztversteher angegebenen Optimierungsparasiten Geld in den Rachen werfen soll kommen mir doch arge Zweifel am Rechtssystem. Vom Regen in die Traufe… Als Mediziner kümmere ich mich um meine Patienten und sollte nicht täglich nachschauen müssen ob jemand mutwillig meinen Ruf online durch Hetze und Lügen zerstören will.

#52 |
  0
Arztversteher
Arztversteher

Interessant, dass Mediziner immer noch der Meinung sind, ihre Leistung würde nicht bewertet werden. Das wird sie seit Langem, im Familien/Freunde/Bekanntenkreis jedes Patienten. Nur bekamen die Ärzte davon nichts mit, es sei denn, es wurde ihnen zugetragen. Mit der Möglichkeit der Bewertung im Internet, übrigens nicht nur bei Jameda und Co, sondern auch auf jedem halbwegs vernünftigen Telefon- oder Stadtportal oder bei google, wird die Bewertung öffentlich. Liebe Ärzte: Es zu verteufeln oder gar nicht hinzuschauen hilft nicht, genauso wenig wie lamentieren. Die Kommunikation hat sich gewandelt und die gesamte Medizinerschaft hat den Wandel verschlafen. Im Internet wird über Krankheiten und Symptome oft nicht von Medizinern, sondern von Journalisten oder Laien geschrieben. Die Geister die ich rief … bzw. nicht sehen wollte. Jedem Arzt steht es frei, wie er mit der Situation umgeht. Nehmen Sie doch einfach die Kommunikation wieder in die eigene Hand, mit eigener Praxis-Website, Kommentaren der Bewertungen etc. Eine Möglichkeit, wie es geht, wird bei http://www.dr-orm.de beschrieben. Sie sind herzlich eingeladen ;-)

#51 |
  0
Vet-Med
Vet-Med

Der Online-Druck auf die Tiermediziner wird langsam auch größer – seit anscheinend einige Kollegen die anonyme Möglichkeit gefunden haben um konkurrierenden Kollegen auf Jameda u.ä. einen reinzudrücken. Was der Laie überhaupt nicht versteht ist, dass wir Mediziner u.U. garnicht in Jameda und Co gelistet sein WOLLEN! Ist auch schön auffällig, dass sobald sich ein Kollege durch Negativbewertungen (durch wen wohl?) einen Premiumeintrag aufschwatzen lässt UMGEHEND der Notenspiegel bessert… Kann man leider immer häufiger beobachten. Das perfekte Beispiel übrigens für ein Pay-To-Win-Modell auf mafiöser Ebene.

#50 |
  0
Eva Callesen
Eva Callesen

Ich nutze die Portale zur Orientierung, da die meisten Ärzte keine Webseite haben. Wenn ich mich umorientieren muss, versuche ich natürlich, auf einfache Weise an Informationen zu kommen, welcher Arzt zu mir passen könnte. Einfach heißt ohne 2 Stunden im Wartezimmer zu sitzen und ohne akuten Anlass bei einem Arzt zu sitzen, der anderes zu tun hat als mich kennenzulernen.
Wenn man ein Gegengewicht schaffen will zu solchen Einträgen: ich würde immer die Webseite eines Arztes irgendwelchen Meinungen aus zweiter Hand vorziehen!

#49 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Ich bin sehr gespalten was diese Bewertungen angeht. Auf der einen Seite finde ich sie sehr gut und ich benutze im Bedarfsfall auch das Internet um mich zu informieren. Allerdings denke ich es ist nicht wirklich möglich eine Arzt auf Grund der vorgegebenen Frage gut zu beurteilen. Was interessiert mich das Entertainment im Wartezimmer wenn ich eine Erkrankung habe? Ist eine manchmal verlängerte Wartezeit immer ein Negativkriterium, oder zeigt es, dass der Arzt flexibel genug ist im Bedarfsfall auch mal andere Prioritäten zu setzen? Warum wird ein Arzt notenmäßig abgewertet nur weil Bus und Bahn nicht vor der Tür hält?

#48 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Na dann raus aus der ungemütlichen Bewertungszone – ein neues Portal muss her! “Ärzte/Ärztinnen bewerten Patienten”
Wohl nicht im Stil von #45….

#47 |
  0
Dr. Martin P. Wedig
Dr. Martin P. Wedig

Verbraucherquartale werden zu einem guten Anteil von Auftragsschreibern bedient. Diese Clickworker erzeugen a) Beiträge b) Traffic. Nutzer und Auftragsschreiber können nicht einfach durch eine betriebliche Qualitätssicherung unterschieden werden. Während Konsumentenportale mehrere Hundert Kommentare zu Produkten enthalten, sind die Kommentare zu Gesundheitsanbietern spärlich (

#46 |
  0
Dr. Andreas Mirwald
Dr. Andreas Mirwald

Es ist keine Ab-Bewertung, sie trifft den Nagel auf dem Kopf! In der Regel sind es chronisch unzufriedene, ja ich würde sogar sagen psychopathisch veranlagte Patienten, die sich auf diese Portale äußern. In meinem Fall ( Zahnarzt ):
Patient ( privat ) kommt nach Rechnungsstellung, da sich die Behandlung um 2 Wochen verzögert hatte ( ich wurde Vater! ) mit dem Vorschlag, “halbe-halbe” zu machen, sonst – und das empfinde ich als Geistesstörung – mir eine negative Bewertung zu verpassen. Natürlich bin ich nicht darauf eingegangen und ihn anschließend aus der Praxis verwiesen – und siehe da: Note 5! Wir können als Ärzte leider nicht mit gleichen Mitteln agieren, wir können in manchen Fällen noch nicht einmal die Wahrheit sagen, wie: Sie stinken, sind ungepflegt, halten sich nicht an unsere Medikation, wissen alles besser und tragen schlußendlich die Schuld an Ihrer Misere! Wir wollen ja helfen, das wird sehr, sehr oft vergessen, wir sind keine Hotels oder Internet-Dienstleistungsanbieter. Diese Portale gehören abgeschafft!

#45 |
  0
Medizinjournalist

Ab-Bewertung. Wenn man den zu Verurteilenden mit “einen kleinen Mann” bereits im Titel einordnet, muss man den Beitrag doch gar nicht mehr lesen.
Das Urteil stand doch schon von Anfang an fest.

#44 |
  0
Dr. Wels, Zahnarzt i.R.
Dr. Wels, Zahnarzt i.R.

Ich war selbst mal “Opfer” bei Jameda. Es war der einzige jemals dort über mich verfasste Eintrag.
Es ging um einen Notdienst.
Sachlich ging es um die Kassengebühr, die die Patientin übrigens gar nicht zu zahlen brauchte und die Erneuerung einer provisorischen Krone, was im Notdienst eindeutig nicht Kassenleistung ist. Dennoch der Vorwurf der Abzocke, obwohl dann doch gar keine kostenpflichtige Leistung in Anspruch genommen wurde, also keinerlei Eigenkosten anfielen.
Fazit der Patientin: So einen Zahnarzt braucht man nicht.
Meine Mitarbeiterin, die den Eintrag entdeckt hat, hat sehr lange gezögert, mich darüber zu informieren, und als ich dann eine Gegendarstellung geben wollte, war nach wenigen Wochen der Eintrag durch Jameda gelöscht – sic!. Auch das Netz hat ihn inzwischen “vergessen”.
Die Patientin war übrigens Apothekerin und hätte wenigstens die erläuterten gesetzlichen Regelungen verstehen sollen.
Mein Fazit: Der Vorgang hat für mich zwar keine Auswirkungen gehabt, aber dennoch: Der Nutzen ärztlicher Bewertungsportale ist mehr als fraglich.

#43 |
  0
Ein Patient
Ein Patient

Ich beobachte diese Portale sehr zwiespältig:
Zum Einen kann es hilfreich sein, wenn die Menschen Ihre Erfahrungen weitergeben. Wenn ich, so beobachte ich es bei mir, eine gute Erfahrung gemacht habe, dann nehme ich das als selbstverständlich hin. Habe ich mir geärgert, tue ich das eher kund. Das ist auf solchen Portalen auch oft zu beobachten. Sind die Menschen nicht meist geneigt, schlechte Dinge kund zu tun? Des Weiteren verleitet die Anonymität im Netz dazu, gewisse Grenzen, in welcher Form auch immer, zu überschreiten. Und kann ich als Patient tatsächlich die Qualität einer ärztlichen Behandlung beurteilen? Schmerz weg = Behandlung gut ist doch etwas zu flach. Oft beurteile ich doch nur Äußerlichkeiten oder die zwischenmenschliche Sympathie. Außerdem würde ich von einem erwachsenen Menschen/Patienten erwarten/mir wünschen, dass er in der Lage ist, Lob und Kritik direkt zu äußern und dafür nicht ein anonymes Portal benötigt. Und jeder, der bereit ist, sich zu verbessern, wird auch gerne dies annehmen. So bin ich nach wie vor ein Fan von persönlicher Kritik oder Lob!

#42 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

“Du selbst bist dein bester Arzt, die Ärzte sind nur deine Gehilfen”
Wer hat’s gesagt? Der gute, alte Paracelsus, 1493-1541

Die Patienten sind auf dem besten Weg das zu verstehen.
Ich meine: viele aus der Ärzteschaft möchten das nicht verstehen.

Wahrscheinlich boomen deshalb die Bewertungsportale!?

#41 |
  0
Gast
Gast

Die Rache des kleinen Mannes???
tztzt! Finde ich persönlich etwas unverschämt und spiegelt meines Erachtens nur das es jemandem gegen den Strich geht, das es sich um kleine dumme Patienten handelt die sich trauen auch mal ihre Meinung kund zu tun oder mal über den Tellerrand zu schauen und selbst mal schlau zu sein!!!
Das typische Gehabe von “Göttern in Weiß” ….von oben herab auf die Patienten ……

Es ist nicht nur der Frust über die Gesundheit die nicht mitspielt….es ist vielmehr der Frust das sich kaum noch ein Patient wirklich wahrgenommen fühlt. (Fast) Jeder wird nach Chema F abgefertigt , kein Wort, keine Geduld,keine Aufmerksamkeit, keine Zeit, usw usw usw.
Es ist dieses ” VON OBEN HERAB ” auf den Patienten.
Es ist dieses “Von oben herab” von Ärzten und ihren Angestellten.
Diese Abfertigung! Unfreundlichkeit! Alles unter Zeitdruck! Nicht wahrgenommen! Nicht ernst genommen! Belächelt werden! Man kann es alles in genau diesen Bewertungsportalen lesen!
Und es werden hoffentlich noch viel mehr Menschen geben die etwas genau DAGEGEN unternehmen…und wenn es nur eine Bewertung ist !

“Bei meiner Aufnahme in den ärztl. Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Erhaltung u. Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren. Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen weder nach Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung. Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztlichen Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden. Ich werde meinen Lehrern u. Kollegen die schuldige Achtung erweisen. Dies alles verspreche ich feierlich auf meine Ehre.”

Hört sich sehr wohlwollend an und würde jedem Patienten eine menge Vertauen schenken!

#40 |
  0
Gast
Gast

Die Bewertungsmöglichkeiten der Patienten sind genau richtig!
Das diese von vielen Ärzten nicht gerne gesehen sind kann ich verstehen und das sicherlich die ein oder andere Bewertung nicht auf jeden Patienten Fall abzuwälzen ist das sollte jeder der diese Portale aufsucht in Betracht ziehen.
Meiner Meinung nach werden die Bewertungen noch zu sehr gedrosselt. Gibt man eine Bewertung ab die Tatsachen beinhalten oder Fachbezogene Kritik dann wird diese im Bezug auf den Kommentar gelöscht und es bleibt nur noch die Benotung stehen. Es gibt nun mal auch Patienten die nicht dumm sind und die sollte man auch nicht so behandeln. Sehr viele Ärzte mögen es überhaupt nicht wenn sie einen Patienten vor sich sitzen haben der eben auch mal mitreden kann und auch weiß wovon er spricht! Selbst wenn er sich im Internet schlau gemacht hat…ist er dennoch kein Dummer Patient der nur mal eben hypochondrisch veranlagt ist!. Und außerdem gibt es halt auch noch andere Patienten die sogar vom Fach sind oder ähnliches erlernt haben. Ich finde das dieses Verhältnis “ich bin Arzt und eigentlich auch der Gott in Weiß genannt und ich weiß alles und ich hab auch Recht , Du nicht denn du bist nur dummer Patient” abgeschafft werden muss! Nicht so! Das gilt natürlich nicht verallgemeinert auf alle Ärzte bezogen….aber es sind schon mehr als genug. Deshalb finde ich diese Möglichkeit sich vorher zu informieren und ein wenn auch nicht 100%iges Feedback zu bekommen völlig richtig! Es gibt dem Patienten die Möglichkeit sich das auszusuchen wo er denkt sich wohl zu fühlen!. Zu einem Arzt der einen Patienten mit einem akuten Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen (mit Bildgebendem Material und Diagnose) , ins Krankenhaus schickt um einen OP Termin zu vereinbaren für eine Hüftgelenks OP ( weil auch noch im Bericht steht Arthrose 4.Grades), zu dem möchte ich nicht gehen und da möchte ich gerne die Möglichkeit haben das entscheiden zu können und bin dankbar wenn ich so etwas zu lesen bekomme. Aber das wird leider gelöscht aber bei diesem Arzt stehen viele andere schlechte Merkmale und das spricht halt irgendwann entweder dafür oder dagegen und für mich hilfreich! Irgendwas wird dann wohl dran sein! :-/ Leider !

#39 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Nur liegt daß Problem doch darin, daß hier kein genormtes Produkt bewertet wird, sondern die vielfach hochemotionalisierte Reaktion auf Schicksalsschläge, die Enttäuschung, daß die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllt wurden (konnten) oder die Frustation darüber, daß die vermeintlich natürliche und unverrückbare Wahrheit der eigenen Ansicht nicht geteilt wird, in Worte gefaßt wird, oft genug mit der deutlich erkennbaren Intention Schaden zufügen zu wollen.
Dabei geht es nicht darum, daß Kritik nicht erlaubt ist, sondern darum wie diese Kritik geäussert wird.
Die dabei immer wieder in den Antworten in dieser Diskussion hervorgebrachten Anschuldigungen der unnahbaren Ärzteschaft steht dabei die Berechtigte Frage nach der Validität und Verhältnismässigkeit von Kritik Gegenüner. Wenn man einem Patienten einen Rat gibt / eine Meinung vertritt oder einen Patienten mit chronischen nicht Lebensbedrohlichen Beschwerden auf die Sprechstunde verweist, und dafür hinterher im Internet geschmäht wird, belastet daß nicht nur *die*, sondern auch alle nachfolgenden Patienten / Arzt Beziehungen nachhaltig.
Dieses Problem zu thematisieren ist erlaubt. Das als anmaßend zu bezeichnen empfinde ich als unverschämt.

#38 |
  1
Gast2
Gast2

Als Patient finde ich den Artikel schon ziemlich anmaßend. Genau in dieser herablassenden Haltung liegt das ganze Problem. Zu behaupten, dass das Entstehen eines Dienstleister-Kunden-Verhältnisses zwischen Arzt und Patient vom Einfluss des Internets kommt, ist m.E. sehr gewagt. Diese Ökonomisierung erlebe ich bei jedem Arztbesuch.
Letztlich werden die Bewertungsportale nicht mehr verschwinden, und das ist gut so. Jeder Arzt der hier über die zu kleine Anzahl der Bewerter jammert, sollte einfach seine Kunden/Patienten dazu ermuntern, eine Bewertung abzugeben. Das machen viele Online-Händler schon lange. Meiner Ansicht nach gibt es nicht zu viele, sondern zu wenige Bewertungen.

#37 |
  0
Dr. med. Stephanie Lenke
Dr. med. Stephanie Lenke

Kann ich nur bestätigen! 3 Einträge habe ich, bei 2000 Patienten im Quartal. Leider Note 4 und 5, und dann noch fachlich total daneben, leider.

#36 |
  0
Studentin der Pharmazie

Ich frage mich gerade, warum man als Patient sich stundenlang Zeit nimmt, um irgendwelche Ärzte im Internet zu bewerten??? Was für den einen Patienten eine glückliche Zusammenarbeit ergibt , ist bei anderen Patienten ein Horrortrip!
Wer leidet? Der Arzt bzw. die gesamte Praxis! Man sollte sich bewußt sein, was diese Bewertungen anrichten können und dass man sich als Patient nicht mit anderen Patienten gleichsetzen kann! Für mich erscheinen diese Bewertungen mehr als kontraproduktiv und teils wenig glaubwürdig und flapsig. Abgesehen von einigen positiven Bewertungen. Aber selbst daran kann man nicht die Kompetenz eines Arztes festmachen.
Ganz einfach: Arzt- Patientenbeziehungen sind immer unterschiedlich…sowie alle Menschen unterschiedlich sind/reagieren/agieren/funktionieren…

#35 |
  1
Hans Joachim Renoldi
Hans Joachim Renoldi

Wann werdet Ihr das endlich begreifen: Portale sind niemals objektiv, noch nicht einmal hilfreich und dienen nur der Manipulation von uns allen. Die Werbung freut sich, wir werden weiter ausspioniert und denken, es diene dem Fortschritt. Die Medien einschl. Internet verarschen uns immer mehr und keiner merkt es. Und für die vermeintlich korrigierenden Kommentare soll auch ordentlich bezahlt werden. Prima, klappt doch, weiter so und alle machen mit!
Im 3. Reich konnte so das Radio die Massen auch lenken und manipulieren.

#34 |
  1
Gast
Gast

Die Überschrift ist perfekt,
sieht man an den Kommentaren.

#33 |
  1
Gast
Gast

zu#29 “Wann werden Patient und Arzt die vielen”Jamedas” nicht mehr nötig haben?”
Ärzte heben schon genug zu tun.
Wann wird es das auch für Architekten geben,
wesentlich wichtiger, die kann man nicht so einfach wechseln, wenn man mal unterschrieben hat.

#32 |
  0

Ich wünsche mir als Hausarzt folgendes und tue alles menschenmögliche dieses auch umzusetzen:
– viel Zeit für meine Patienten
– genug finanzielle Möglichkeiten genügend Personal einzustellen
– weniger Bürokratie, so dass ich öfter dem Patienten in die Augen sehen
kann und weniger in den Computer sehen muss (während des ganzen
Tippen zum Dokumentieren und verschlüsseln und und und)
– gut ausgebildete, kompetente Arzthelferinnen, die mir lange treu bleiben und
am Stück hier bleiben
– Pünktlichkeit: pünktlich mit der Sprechstunde anfangen, pünktlich aufhören
und jeden Patienten genau zu der Uhrzeit aufrufen, wann er auch dran ist.
– eine gute Kommunikation mit dem Krankenhaus, reibungslose Schnittstellen
– Ein Budget, welches mir erlaubt ohne Angst vor Regressen Krankengymnastik
und sinnvolle Medikamente zu verordnen.
und vieles mehr.
Aber wenn das nicht so klappt, wie ich es mir wünsche, leide doch ich ganau so, wie der Patient! Ich habe doch auf soooo viele Dinge gar keinen Einfluss! Und trotzdem soll ich mich mit meinem persönlichen Namen dafür öffentlich im Internet an den Pranger stellen lassen? Wenn Freunde von früher mal sehen wollen, was aus mir geworden ist und meinen Namen googlen finden Sie nicht die Noten meiner Staatsexamen oder andere Erfolge, sondern nur die Noten, sie mir irgendwelche Menschen bei Jameda gegeben haben. Ich freue mich ja sehr, dass die meisten Noten bisher gut waren und mich ehrt das Lob auch sehr, aber mich stört das Gefühl, dass ich mit meinem Namen letztendlich für Dinge bewertet werde, die ich nicht wirklich beeinflussen kann! Das finde ich in extrem ungerecht und gemein! Was kann ich dafür, wenn das Krankenhaus am Freitag 4 Krankenhausentlassungen gleichzeitig macht und alle Patienten dringend mit mir reden wollen, weil sie angeblich dort keinen Arzt gesprochen haben, nicht wissen was Sache ist und ihre MEdikamente brauchen? Andere Termine kommen regelmäßig dadurch total durcheinander! Was kann ich dafür, wenn 2 Nothausbesuche hintereinander aus der Sprechstunde angefordert werden und ein völlig entnervtes Wartezimmer zurückbleibt, weil es für mich selbstverständlich ist, Menschen in Not nicht hängen zu lassen. Mich nervt das selber am Meisten!! Man kämpft sich dadurch, macht daraus das Beste und muss sich dann abends schlecht bewerten lassen wegen der langen Wartezeit oder weil nicht jeder drankommen konnte, wie man sich es vorgestellt hat.
Der Arzt soll und muss sich immer in seine Patienten hineinversetzen können: Das ist auch richtig so. Aber der Patient muss sich auch in die Lage des Arztes versetzen können: Der Tag hat “X” Minuten. Es gibt “Y” Fälle und Notfälle und Wünsche. X geteilt durch Y ist dann die Anzahl an Minuten pro Fall. Und diese Realität gefällt sehr oft den Patienten nicht. Aber bitte: An alle, die hier Lesen die Info: Das gefällt dem Arzt auch überhaupt nicht!!! und es ist gemein, ihn dafür schlecht zu bewerten!

#31 |
  0
Gast
Gast

zu#27 “Insofern ist es bei Jameda schon positiv zu werten, wenn eben nichts Negatives beim Arzt steht….”
für 12000€ im Jahr, in Worten zwölftausend ?

#30 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Die Themenüberschrift wirkt auf mich provozierend. Warum: Rache? Warum: kleiner Mann? Das klingt überheblich.

Die Ärzteschaft wird sich daran gewöhnen müssen, dass Patienten sich zum mündigen Patienten hin entwickeln, bzw. entwickelt haben.

Es ist bekannt, dass ohne Krankheit keine Heilung erfolgen kann. In der heutigen Zeit bedarf es eines Arztes/einer Ärztin, die sich als Wegbegleiter verstehen sollten. Gute Diagnostik, Dialoge auf Augenhöhe und der Blick auf das Wesentliche. Therapien sollten sich -auch- am Bedarf des Patienten orientieren. Gelingt das vorgenannte, “läuft” der Patient fast von allein und bleibt seinem Arzt/Ärztin im besten Sinne treu.

Die negativen Bewertungen z.B. auf Jameda sind Ausdruck eines gestörten Arzt/Patienten-Verhältnisses. Dort ist es schwarz auf weiß zu lesen und sollte ein Impuls sein, alte Strategien und Vorgehensweisen einmal genauer anzuschauen. Die “kleinen Männer” haben zumindest ein Forum gefunden, ihren Zorn los zu werden.

Wann werden Patient und Arzt die vielen”Jamedas” nicht mehr nötig haben?

#29 |
  0
Naturwissenschaftlerin

Die Rache des “kleinen Mannes”. Mhmmm, warum ist der Patient der “kleine”? Und warum sind Patienten unzufrieden? Liegt das immer nur daran, daß sie, die Patienten, im Unrecht sind? Oder liegt es leider auch oft daran, daß sich Patienten zu recht schlecht behandelt fühlen könnten? Oder gibt es das eine wie das andere? Und wie geht der Arzt mit der Kritik um? Weist er sie brüsk von sich, oder denkt er mal darüber nach, ob irgendetwas nicht so läuft? Wir alle sind doch auch Patienten – sind wir denn immer mit unseren Ärzten zufrieden?

#28 |
  0
Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann
Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann

Das Netz steht voller Schrott.

Das ist das Erste, was man bei allen Infos dort berücksichtigen muß.

Aber wenn Pat. sich gerade geärgert hat, weil die Arztsekretärin ihn abgeschmettert hat, oder er sonstwie schräg angegangen wurde, oder der Doktor sich halt keine Stunde Zeit genommen hat, weil allgemeiner Streß herrscht, und Pat. deswegen eben nicht geduldig ist und daher einen heftigen Kommentar bei Jameda postet…. bei etwas objektiver Lesart merkt man das doch, daß da was schiefgelaufen war oder der Kunde irgendwie falsche Vorstellungen von einer Behandlung hat.

Problematisch wirds aber, wenn sich solche eher organisatorischen Beschwerden bei einer Praxis summieren; das deutet darauf hin, daß man Privatpatienten bevorzugt, was ja ökonomisch auch verständlich ist. Dann sollte der Inhaber am besten keine Kassenpatienten mehr annehmen, damit das klar ist.

Richtig ist, wie von Kollegen hier bemerkt, daß zufriedene Leute diese positive Erfahrung als “normal” ansehen, und deswegen nicht unbedingt darüber im Netz berichten. Dabei ist bei diesem kranken Gesundheitssystem eine wirklich zuverlässige, ärztliche Behandlung fast unmöglich, das kapieren die meisten die Kassenpatienten nicht.

Insofern ist es bei Jameda schon positiv zu werten, wenn eben nichts Negatives beim Arzt steht….

#27 |
  1
Gästin
Gästin

Aus meiner Sicht mit 0 Bewertungen meinerseits halte ich diese Portale für sehr fragwürdig. Viele Kolleginnen, die ich sehr schätze, habe ich schon mehrfach auf negativen Bewertungen aufmerksam gemacht: Neulich sagte mir wieder jemand, dass er sich diese nicht mehr ansehe. Herausnehmen aus Jameda sei mit Abonnentendruck verbunden und ehemalige Patienten, die sich auf dem Kreuzzug befinden, schreiben flugs die Kritik wieder . Gerade habe ich in meiner Region noch einmal geblättert: Auffällig ist, dass es nur gute oder schlechte Ärzte gibt. Die wenigen Kritiken zwischen 2 und 5 kommen dadurch zustande, dass trotz einer Schulnote 5 oder 6 für die Behandlung (und den Erfolg!) die Parkplatzsituation oder telefonische Erreichbarkeit gut ist und deshalb die Note aufgebessert, bzw. wegen der schwierigen Parkplatzsituation die Gesamtnote trotz Zufriedenheit leidet.
Eine Psychotherapeutin, die psychoanalytisch arbeitet, nur sehr wenige Patienten sehr lange behandelt, diese Patienten naturgemäß kein Krankheitsbild haben, bei dem die Behandlung einen schnellen Erfolg verspricht oder schon gar nicht garantiert ist mit 2 5,0 Bewertungen am unteren Ende. Eine der Kritiken erfüllt meine Erachtens den die Kriterien einer Schmähkritik (Wortwahl, Polemik). Ein geschätzter, von mir aus äußerst freundlich, bekannter, zurückhaltender Orthopäde erhält von einem offensichtlichen chronischen Schmerzpatienten anscheinend gleich mehrere negativeste Beurteilungen (mehrere identische Rechtschreibfehler), weil er laut Schilderung des Patienten in der ersten BW den unangemeldeten (Privat-)Patienten auf seinen jetzt endlichen Feierabend und die Sprechstunden verwies.
Mehrere Gynäkoginnen meiner Stadt erhielten nur leicht umformulierte zeitnahe 6,0 Kritiken, weil sie nicht bereit waren, über komplementärmedizinische Wünsche der Patientin zu diskutieren (“wofür zahle ich eigentlich Krankenkasse”).
Und hier sehe ich auch die Krux: in einem Hotelportal kann ich eine Leistung bewerten, die der Anbieter mit garantieren könnte (vom Wetter mal abgesehen, das die Reise abwerten könnte). Einige Patienten (ich fahre ausschließlich kassenärztliche Dienste und Notarzt) sehen uns ÄrztInnen zunehmend als Dienstleister, die für eine vorfinanzierte Leistung dazusein haben und den maladen Körper zu reparieren haben. Briefe von Anwälten, dass man die Übelkeit ohne abdominelle Schmerzen sofort die 7 Tage später operierte Appendizitis hätte erkennen müssen, Vorwürfe über den vorbehandelnden Arzt bei Durchfall nach Antibiose bei einer erfolgreich behandelten Pneumonie. Kurzum: Die Schicksalshaftigkeit des menschlichen Lebens wird bei sich selbst nicht mehr anerkannt, es muss irgendwer schuld sein.
Und deshalb knalle ich der jetzt eine rein! Wie bei Ebay!

#26 |
  0

#25 |
  0

Ich finde, dass man dem Problem der Subjektivität der Bewertungen begegnen könnte, indem man das Notensystem der Bewertungen abschafft. Die Patienten sollten dazu aufgefordert werden, das Problem der Begegnung mit dem Arzt sowie die positiven Behandlungsseiten konkret zu beschreiben. Dies würde sowohl dem Arzt als auch dem Patienten mehr helfen. Die Beschreibungen bei jameda sind bei vielen Kollegen zu kurz und nicht aussagekräftig.

#24 |
  0

Die Bewertung ist nur dann aussagekräftig, wenn eine statistisch verwertbare Anzahl an Einträgen vorhanden ist. Im Jahr behandle ich 5000 Patienten. Bewertet haben mich in 4 Jahren 5. Daraus einen Schluss auf Qualität und Leistung zu ziehen, ist vollkommen sinnfrei. Bei vielen Kollegen fällt auch auf, dass sich nur frustrierte Patienten artikulieren, die zufriedenen eher seltener. Die Bewertungsportale in der bestehenden Form spiegeln kein realistisches Bild wieder und gehören abgeschafft.

#23 |
  0
Stephan Engelhardt
Stephan Engelhardt

Lieber Gast in Kommentar Nummer 4.
Sie fassen das gesamte Problem äusserst prägnant zusammen.
*Den Arzt zu finden, der dieselben Ansichten hat wie sie*
Das ist Großer Teil des Problems, da viele Patienten (oder Patientenbesitzer bei uns in der Tiermedizin) eigentlich nur die eigene schon vorgefertigte Meinung vom Arzt bestätigt haben wollen.
Wird diesen vorgegebenen Meinungen nicht gefolgt, so zieht man sich den Unmut der Betroffenen zu.
Ist dann auch noch die Behandlung nicht erfolgreich, so erfolgt dann gerne eine Rachebewertung.
Ich will nicht behaupten, daß das bei jeder schlechten Bewertung vorkommt, aber sachliche Kritik lese ich in den schlechten Bewertungen nur selten.
Da die Beziehung zwischen Patient und Arzt auf Jameda notgedrungen äusserst asymmetrisch ist, ist es eigendlich fast gar nicht möglich sich gegen denunziationen zur Wehr zu setzen.
Das mag das vermeintliche Gerechtigkeitsempfinden einiger der Personen kitzeln, die es dem “halbgott in Weiß” dann endlich mal so richtig zeigen können, wo daraus dann aber eine sachliche Diskussion wird, in der man dem gegenüber dann auch einmal einige unangenehme Dinge gefahrlos sagen kann erschließt sich mir nicht.
Ich kenne viele Kollegen, die sich nicht mehr trauen den Patientenbesitzern unangenehme Dinge zu sagen (Ihr Tier ist zu dick, es muß dringend abnehmen; die gesundheitlichen Probleme sind auf Haltungsfehler zurückzuführen … etc) aus Angst vor Retribution auf Jameda oder anderen Bewertungsportalen wie beispielsweide Google. Auch ich bin deswegen schon als Quacksalber beschimpft worden. Wie man mit Angst vor dem Patienten / -besitzer eine bessere Therapie bzw ein besseres Arzt / Patient Verhältnis aufbauen soll ist mir rätselhaft.
Ich stelle hier ausdrücklich nicht in Frage, daß Ärzte auch kritisiert werden sollen / können / dürfen / müssen! Aber einen Arzt als inkompetenten Quacksalber zu denunzieren, weil er anders als man das gerne hören würde eine Therapie ablehnt (oder Impfen befürwortet) hilft überhaupt niemandem.

#22 |
  0
drs.(NL) Coenraad W.J. Pepplinkhuizen
drs.(NL) Coenraad W.J. Pepplinkhuizen

Patienten die unzufrieden sind mit dem Arzt , werden sich rächen, also eine negatieve Beqertung abgeben.Zufriedene Patienten geben sich meistens nicht so eine Mühe was positieves zu schreiben.Und junge Menschen werden viel schneller im Internet etwas posten.

#21 |
  0
RH Dipl. BW und Dipl Informatiker
RH Dipl. BW und Dipl Informatiker

1. Ursache für diese Bewertungsportale ist doch diese immer noch vorhandene “Weiße Kittel Mentalität”, die man immer noch findet.
2. Ich kann als Laie die Qualität und fachliche Kompetenz eines Arztes niemals beurteilen. Das ist in den meisten Fällen Quatsch.
3. Ich kann Freundlichkeit, Zusammenarbeit, ausführliche Information gegenüber dem Patienten beurteilen.
4. Was soll ich als Arzt einem ( Entschuldigung ) Bauern vom Lande über Blutwerte, Bluthochdruck, Fettleber, Gallensteine, Blinddarm, etc., etc. erklären, der nur Bahnhof versteht, oder einem Patienten mit einem IQ von kleiner 100 ????
5. Bei Hippokrates angefangen, über die Heiler, Bader und Wundärzte bis zum heutigen meist spezialisierten Arzt bleibt es doch trotzdem immer bei Versuch, Irrtum und evtl. ( mit Glück ) Erfolg.

Meine PERSÖNLICHEN Erfahrungen sind derart negativ, dass ich heute weder eine Pille schlucke, ohne vorher detaillierte Informationen einzuholen. Gilt für Spritzen, Infusionen etc.
Meine Erfahrungen mit KH sind noch desaströser. Mit Hypotonie Betablocker erhalten, da dies in einer 2 Jahre alten Medikation mal erforderlich war.
Infusion mit Insulin erhalten ( war für den Nachbarn bestimmt ). Bin mit Blutzucker 20 in der Cafeteria zusammen gebrochen. Wäre ich im Bett geblieben wäre ich heute tot. Keiner hätte etwas gemerkt. Das fällt dann wahrscheinlich unter ungeklärter Todesfall.

#20 |
  2
Angela Winterhager
Angela Winterhager

persönlich halte ich es für eminent wichtig, dass Arzt und Patient auf Augenhöhe kommunizieren!
Gerade bei Schwerkranken / Tumorerkrankungen wird dies auch von den Ärzten eingefordert. Der Arzt hat seine Kompetenz, der Patient kann denken! Muss hier oft mit entscheiden über den Weg der Therapie und dies auch selber verantworten.
Der Ausdruck, ” Der kleine Mann” lässt jede Empathie und Wertschätzung vermissen- was für ein Narzissmus!

#19 |
  0
Physiotherapeut

Die beste Werbung auch für Ärzte ist die gute alte Mundpropaganda.

#18 |
  0
Gast
Gast

“Der kleine Mann ist dem großen Mann,sein Brot…”
Die Bewertungsportale sind doch recht informativ und auch für die Bewerteten eine gute Möglichkeit durch Feedback Verbesserungen anzustreben und von der Unfehlbarkeit mal weg zu kommen…Damit man sich auf Aufenhöhe begegnen kann….

#17 |
  0
Rettungsassistent

Mal davon abgesehen ob Jameda korrekt arbeitet oder nicht, warum soll es nicht gut sein das man Ärzte im Internet bewertet? gerade wenn es um die persönliche Gesundheit geht sollte es doch so sein, das man die beste Versorgung erhält, und dazu gehört auch der Umgang der Ärzte mit den Patienten, was in der Regel der Hauptgrund für negative Bewertungen ist. Der Arzt ist halt nicht mehr der Halbgott in weiß und muss sich mittlerweile damit abfinden, dass die Patienten mündig werden und das tun und lassen hinterfragen. Und mit diesen Worten trete ich gerne den Medizinern auf den Schlips , die der Meinung sind, das man sie weder kritisieren noch Ihrer Diagnosen hinterfragen darf. Als hauptamtlicher Mitarbeiter im Rettungsdienst, habe ich schon alle Facetten von Qualitä bei Hausärzten erlebt. Von guter Diagnose und Versorgung über absolute Fehldiagnose bis hin zu der Aussage: Es geht sie nichts an, was der Patient hat, sie sollen ihn nur mit Blaulicht ins Krankenhaus fahren.

#16 |
  0

Das ist nicht richtig: kommentieren kostet bei Jameda sehr viel Geld: konkret: jährlich ca. 12000 €. Aus diesem Grund habe ich Jameda ab 2016 gekündigt. Aus meiner Sicht ein sehr gutes Portal, Ärzte von Patienten denunzieren lassen zu können. Wenn man sich als Arzt wehren will- zahlt man. Das ist ein rein lukratives Geschäft für Jameda!!!

#15 |
  0
Dr Susanne Dörr
Dr Susanne Dörr

Aber natürlich entsteht im Gegensatz zu Portalen wie bei Amazon und Booking com eine Verzerrung! Ein Großteil meiner geriatrischen Patienten, die mehr als die Hälfte meiner zeitlichen Ressourcen in Anspruch nehmen wird mich nicht bewerten (können). Zudem-was die meisten immer wieder vergessen-eine medizinische Behandlung, noch so sach und fachgerecht ausgeführt beinhaltet nie die Grantie auf Heilung/Verbesserung-ist schwerlich objektiv zu bewerten.

#14 |
  0
Walter Maar
Walter Maar

Portale sollten immer mit genügend Vorsicht betrachtet werden – auf der einen Seite ist es gut – auf der anderen Seite finde ich es bedenklich, dass “anonym” Bewertungen abgegeben werden können und auf der anderen Seite die ärztliche Schweigepflicht nicht verletzt werden darf.

Die Schwarz-/Weiß-Mentalität ist relativ spannend – wie geht man z. B. mit Patienten um, welche sich nicht an den Therapieplan halten und diese dann beleidigt sind, wenn das Ergebnis nicht passt? Oder mit Patienten, welche unbedingt eine Therapie haben wollen, der Behandler diese aber ablehnt? Oder im Zahnbereich – was tun, wenn der Patient den Preis drücken will und sich der Behandler weigert und deswegen eine “schlechte” Bewertung ausspricht?

Ich finde, man sollte sich insgesamt Gedanken darüber machen, warum eine Gebührenordnung für Ärzte nicht einen “Erfolgsbonus” bei erfolgreicher Therapie vorsieht – zudem das Thema Qualitätssicherung im medizinischen Bereich eher auf die Abstände der Seifenspender zum Waschbecken bedacht ist, statt sich auf die “Heilungsrate” und “Effektivität” zu konzentrieren…

Bewertungsportale ja – aber bitte transparent für Ärzte und Patienten. Sprich: Nachvollziebare Bewertungen für Patienten und für Ärzte, offene und klare Ranglistenkritierien (z. B. bei jameda – wie werde ich zum Top-Arzt? Nach welchen Kriterien wird die Rangfolge der angezeigten Ärzte in den einzelnen Fachbereichen festgelegt, etc.). Wenn Kritik geäußert wird, warum sollte sie dann anonym sein?

#13 |
  0
Norbert Manteuffel
Norbert Manteuffel

JAMEDA IST NICHT ILLEGAL!

#12 |
  0
Robert
Robert

Als Patient hatte ich bisher noch keinen Nutzen daraus ziehen können und es wird wohl so bleiben.
Die Bewertungen können einfach nicht objektiv genug sein.
Und wenn ich sehe, dass ein kommunales Klinikum, das mich nachweisbar mehrfach fehlbehandelte, mit entsprechenden erst vor nicht zu langer Zeit erkannten Folgen, was eben die übersehenen Folgen mindestens einer Meningomyeloenzephalitis deutlich ausmacht und immer noch wurde gefunden, und eben dieses Klinikum in höchsten (gekauften?) Tönen gelobt wird und die Patientenstimmen in Bewertungsportalen meinen Erfahrungen gleichkommen, so nutzt es mir dennoch rein gar nichts (mehr).

Wiederum sind Kliniken, mit denen ich sogenannt gute Erfahrungen machte, ebenso eher durchschnittlich abgestimmt worden.

Und warum sollte ich eine Klinik an den Pranger stellen, die bei mir während einer VP-Shunt-Revisions-OP einen Tupfer intraperitoneal im Epigastrium direkt vor der Leber hat liegen lassen und ich sonst dort aber gleich in mehreren Abteilungen mit guten Resultaten behandelt wurde?…

#11 |
  0

Also, der Titel dieses Beitrages geht ja mal echt gar nicht! Ich frage mich beim Lesen, was die Kanzlerin wohl denken würde, sich als “kleiner Mann” (bei gender-equality kann man darunter sicherlich auch Frauen subsumieren) bezeichnen zu lassen, weil sie “nur” in Physik promoviert hat. :-)

#10 |
  0
Weitere medizinische Berufe

Dieser Berufsstand ist Kritik, Vorschläge wenig gewohnt
Die beste Lösung wäre:
1. Die Krankenkassen machen eine kaotische Stichauswahl nach Arztbeasuchen
2. 0.1 – 1 % davon bekommen einen Fargebogen über das Internet
Die Ergebnisse werden fortgeschrieben veröffentlicht
Ich bin überzeugt, da bessert sich einiges und die Kosten sinken und die Patienetn wereden besser behandelt
Ich wähle meine Hotels, weltweit bei booking.com nach Kunden Rezensionen aus, das ist sehr effektiv und sicher,
dasselbe bei Bestellungen bei Anazon
Das Problem ist: Die Ärzte und dessn vVertreter trauen das den Knden nicht zu
>>>Größter Irrtum

#9 |
  0
Dr. med. Heike Schebitz
Dr. med. Heike Schebitz

Die Vorgehensweise der Betreiber von Jameda ist illegal oder zumindest sittenwidrig, denn ein Mitarbeiter, der mich als zahlendes Mitglied werben wollte, hat angedeutet, dass Jameda über zahlende Kunden die schützende Hand hält und negative Beiträge gar nicht erst ins Netz stellt….
Was ich sofort glaube, denn sehen Sie sich doch mal die Bewertungen der zahlenden Kunden an!

#8 |
  1
Mitarbeiter Industrie

Der Frage nach dem Vertrauens, den Patienten zu Ärtzen haben oder haben sollten ist ganz wesentlich. Daran schließt sich die Frage an, wie und wodurch sich dieses Vertrauen bildet. Nach drei Jahren Jewing Sarkom die Antwort zu bekommen, sie sich austherapiert. Versuchen Sie es jetzt mit alternativen Heilmethoden ist eine Frechheit ( wenn sie noch dazu vom selbsternannten State of the Art und Professor) geben wird. Besonders nachdem Er zuvor dieselbe Methoden abgewertet und belächelt hat. Noch deutlicher wird es wenn klar wird, das jeder Krebspatient als Testfall und mit Honararerträgen von ca. 50000 €/ monat für alle Patienten abgerechnet wird. Wo wird da vertrauenvolle Arbeit deutlich!

#7 |
  1
Norbert Manteuffel
Norbert Manteuffel

Was habt Ihr gegen Bewertungen??

#6 |
  1
Gast
Gast

@Dipl.BioChemiker Laì Arifin, Laien werten sich nur dann selbst ab, wenn sie klüger sein wollen, als Ärzte.
Und Ärzte werten sich ebenfalls ab, je mehr sie aus Geschäftsgründen laienhaften (oft bequemen) Vorstellungen entgegenkommen. Ärztlichen Impfkritikern z.B. sollte daher die Approbation entzogen werden. Man darf sich nicht Arzt nennen und gleichzeitig unärztlich handeln.
Ein Beiospiel in #4
” … guten Kinderarzt, der ähnliche Meinungen zu Medikation, Impfen etc. hat, wie ich.”

#5 |
  1
Gast
Gast

Wir zogen in eine neue Stadt und kannten niemanden. Als unser Kind geboren wurde, wollte ich einen zuverlässigen und guten Kinderarzt, der ähnliche Meinungen zu Medikation, Impfen etc. hat, wie ich. Wie sollte ich sonst jemanden finden, als über Bewertungsportale? Ein persönliches Gespräch ersetzt das natürlich nicht, aber ein erstes Aussieben erleichtert es sehr.
Das Internet ist und kann hilfreich sein, wenn man seinen Kopf eingeschaltet lässt. So verfahre ich mit allen Informationen.

#4 |
  0

Schlecht ist schlecht und gut ist gut! Warum werden die Befindlichkeiten des sog. “kleinen Mannes” von oben herab so unnötig pauschal herabgewürdigt, ja so abwertend abgetan und verachtet? Im Leben beruht so vieles auf Gegenseitigkeit und etwas menschliche Rücksichtnahme. Auch der “kleine Mann” verdient Respekt und Wertschätzung.

#3 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Zumindest wird es so sein, dass die zufriedenen, voll auf ihren Arzt vertrauenden Patienten gar nicht ins Netz gehen, um über “ihren Doctzor” was zu schreiben.
Ist doch eher so, wenn etwas schief geht, wenn der Patient unzufrieden ist, wenn er sich schlecht betreut fühlt – dass er dann zu Jammeda geht und nachliest, eventuell von seinen Vorschreibern bestätigt wird und eine schlechte Kritik hinterlässt.
Zumindest war es bei mir. Eine schlechte Bewertung für meine frühere Ärztin. Und dann – um ein Gegengewicht zu schaffen – habe ich mir meine Ärzte herausgesucht, die ich klasse finde, denen ich vertraue. Und habe denen gute Bewertungen geschrieben. ( Aber da muss man sich ganz schön Zeit dafür nehmen und das tut man meiner Erfahrung nach eher, wenn man was zu meckern hat!)
Eine symmetrische Beziehung ist gar nicht dafür nötig, einen Arzt beurteilen zu können. Ich beurteile ja nicht , ob er im Studium aufgepasst hat oder ob er die neusten Studien zum Thema kennt – ich bin ja Laie.
Aber: Freundlichkeit, Praxisorganisation, Transparenz, Information , Mühe etc. kann ich durchaus bewerten. ( Beleidigungen sind ohnehin verboten .)

#2 |
  0
Gast
Gast

Ein guter Artikel.
Ich finde es wichtig, den Arzt bewerten zu können.
Wenn ich gute Erfahrungen gemacht habe, schreibe ich diese auch.
Habe ich aber schlechte Erfahrungen gemacht, wie z.B ein total unmöglicher Hautarzt, der meine Beschwerden als “Schwachsinn” abtut, so erlaube ich mir, auch das zu schreiben.
Selbstreflektierendes Verhalten ist auch bei Ärzten manchmal anzutreffen.

#1 |
  1


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: