Geplante ArbStättV: Amtsschimmel tritt Arzt

4. Februar 2015
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Die große Koalition hatte versprochen, bürokratische Hürden für Betriebe respektive Praxen abzubauen. Doch es kommt anders: Ein neuer Entwurf zur Arbeitsstättenverordnung sorgt für Wirbel. Die Novelle könnte Inhaber verpflichten, ihre Räume komplett umzubauen.

Unliebsame Überraschung aus Berlin: Bereits im Oktober 2014 berieten Regierungsvertreter über Novellierungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Unter Federführung von Andrea Nahles (SPD) entstand ein umstrittener Referentenentwurf, der weder vom Koalitionspartner noch von Oppositionspolitikern groß diskutiert wurde. Jetzt reagieren alle Seiten mit Verwunderung auf geplante Reformen. Im bisherigen Regelwerk aus dem Jahr 2004 geht es vor allem um Eckdaten zu Arbeitsräumen, Pausen-, Bereitschafts- und Sanitärräumen, zur Beleuchtung, Belüftung und zur Raumtemperatur. Der Knackpunkt: Untergrenzen hinsichtlich der Betriebsgröße gibt es nicht. Deshalb greift die ArbStättV auch bei kleinen Betrieben, sprich Arztpraxen.

Baustelle Arztpraxis

Für Inhaber könnten entsprechende Neuerungen gemäß Bundestags-Drucksache 509/14 richtig teuer werden. Alles beginnt mit Kleiderschränken. Geht es nach der großen Koalition, sollen alle Angestellten ihren eigenen, abschließbaren Spind bekommen. Was in Krankenhäusern schon immer gang und gäbe ist, lässt sich in kleinen Praxen wohl kaum umsetzen. Weiter geht es mit Lichtquellen. Die Regierung scheut sich nicht, medizinisch zu argumentieren. „Natürliches Tageslicht nimmt bei der Beleuchtung von Arbeitsräumen einen sehr hohen Stellenwert ein. In Verbindung mit einer ungehinderten Sichtverbindung nach außen wirkt sich das Tageslicht positiv auf die physische Gesundheit (z. B. Hormonhaushalt) sowie auf die psychische Gesundheit (z. B. Motivation, Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit) der Beschäftigten bei der Arbeit aus“, schreibt Nahles. Bei der letzten Novelle zur ArbStättV aus dem Jahr 2004 hieß es noch, Arbeitsstätten müssten „möglichst“ ausreichend Tageslicht erhalten. Das war Koalitionsvertretern zu schwammig. Ihre Antwort: „Zur Klarstellung und zur Bereinigung von Unstimmigkeiten soll deshalb die grundsätzliche Anforderung der Sichtverbindung nach außen für die Beschäftigten, die in Arbeitsräumen tätig werden oder sich in Sanitär-, Pausen- und Bereitschaftsräumen, Kantinen, Erste-Hilfe-Räumen und Unterkünften aufhalten, in die ArbStättV aufgenommen werden.“ Viele Teeküchen oder Toiletten in Arztpraxen dürften nicht mehr betrieben werden, es sei denn, Ärzte bauen entsprechende Räume um. Das mag nicht nur an der Zeit und am Geld scheitern – Denkmalschutz-Auflagen kommen vielerorts noch hinzu. Von dieser Regelung sind Arbeitsstätten mit mindestens 2.000 Quadratmetern Grundfläche ausgenommen, falls Oberlichter zur gleichmäßigen Beleuchtung beitragen. Nicht die einzige Sorge von Inhabern: Mindesttemperaturen von 17 Grad sollen künftig für die gesamte Praxis gelten, inklusive Archiv oder Lagerraum. Auch will die Regierung Chefs verpflichten, Heimarbeitsplätze zu überwachen. Blendet etwa die Sonne oder liegt die Beleuchtung unter 500 Lux? Dann müssten sie eingreifen.

In Absurdistan

Viele Einzelmaßnahmen, ist Schwarz-Rot gar auf radikalem Reformkurs? Keineswegs, auch in Koalitionskreisen brodelt es gewaltig. Die Idee, abschließbare Kleiderschränke für Betriebe und Praxen zur Pflicht zu machen, geht auf Unionsvertreter im Bundesrat zurück. Sachsens Regierung ergänzte Kleiderablagen mit dem Wörtchen „abschließbar“. Von Fenstern und Oberlichten in Toiletten beziehungsweise Erste-Hilfe-Räumen wollen Ländervertreter aber nichts wissen: „Die Umsetzung dieser Forderung würde bauliche Änderungen erfordern, die Kleinst- und mittlere Unternehmen überfordern“, schreiben sie in einer Stellungnahme.Für Katinen oder Pausenräume bleibt die Forderung erhalten. Während sich Spitzenfunktionäre der Ärzteschaft bisher bedeckt halten, nehmen Wirtschaftsvertreter kein Blatt vor den Mund. Für Lencke Steiner von den jungen Unternehmern ist 2015 schon jetzt das „Jahr der überbordenden Arbeitsmarkt-Bürokratie“. „Diese Regulierungswut trifft vor allem kleine und mittlere Unternehmen hart und kostet sie Zeit und Geld. Bald haben wir Unternehmer nichts anderes mehr zu tun, als uns 24 Stunden am Tag um die Einhaltung bürokratischer Übertreibungen zu kümmern. Das Geschäft bleibt dabei auf der Strecke“, warnt Steiner. Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer findet noch deutlichere Worte: „Man glaubt, in Absurdistan zu sein.“ Politiker hätten nicht erkannt, „welche Brisanz und welcher bürokratische Aufwand hinter Paragraphen stecken, die harmlos klingende technische Details beschreiben“. Sein Verband präsentiert detaillierte Einschätzungen zu den Folgen der ArbStättV – und geht mit Nahles hart ins Gericht. Die Bundesarbeitsministerin wehrt sich umgehend: „Ich sehe dies als Angriff auf meine Person und auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Ministeriums, die mit großem Engagement und hoher Sachkenntnis tätig sind. Jetzt stehen Gespräche zwischen Nahles und Kramer an. Gewerkschaften erheben ebenfalls ihre Stimme.

Stellschrauben nachjustieren

Ärzte können zumindest hoffen, dass das umstrittene Reformpaket noch in letzter Minute stark entrümpelt wird – hier wäre das  Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der Pflicht. Nimmt die Bundesregierung ihr Versprechen, am Bürokratieabbau zu arbeiten, ernst, wird es höchste Zeit, Farbe zu bekennen. Dass die neue Verordnung tatsächlich zum 1. März in Kraft tritt, bezweifeln vor allem Oppositionsvertreter.

119 Wertungen (4.14 ø)

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69 Kommentare:

Arzt
Arzt

Im Infektionsschutz gegenüber den Patienten ist der Personalschutz völlig übertrieben,
weil hier Impfung weder vorgeschrieben noch Kündigungsgrund ist!
Der Betriebsarzt darf die diesbezüglichen “Befunde” dem niedergelassenen Kollegen noch nicht einmal mitteilen!!!!!!!!!

#69 |
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Allgemeinarzt aus NRW
Allgemeinarzt aus NRW

Arbeitsschutz ist wichtig, keine Frage! Und während sich Sorgen um die Angestellten gemacht wird, lässt uns unsere eigene KV zu menschenunwürdigen Bedingungen Notdienste verrichten: 14 Stunden Dienst ohne Pause in einem Raum ohne Fenster, Essen und Trinken in dem Raum nicht erlaubt, aber keine Teeküche vorhanden geschweige Pausenraum (auch ohne Fenster würde ich ihn nehmen!). Kein Handyempfang oder Zugang zum Internet, Verlassen des Raumes zur Cafeteria innerhalb des Krankenhauses ist strafbar (siehe Ärzteblatt), keine eigenen Toiletten. Die Arzthelferin nebenan darf nicht nicht länger als 4 Stunden ihren Dienst verrichten. Aber wir sind ja selbständig und für uns gelten diese Gesetze nicht.

#68 |
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Allgemeinarzt aus Bayern
Allgemeinarzt aus Bayern

Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Auch in Arztpraxen darf Arbeitsschutz praktiziert werden. Dass hier vielfach unwürdige Arbeitsbedingungen verändert werden sollen ist sehr gut. hoffentlich knickt Frau Nahles hier nicht ein.

#67 |
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Gast
Gast

Bist Du sicher Leser, dass Du mich verstehst? (Borges)

#66 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Herr / Frau J. Simon. Sie mischen leider negative persönliche Erlebnisse und verallgemeinern diese auf eine ganze Branche. Dann wird das ganze noch mit völlig unzusammenhängenden Fakten gemixt und vielen ein persönlicher Vorwurf gemacht. Dem Autor des Artikels, den ihrer Meinung nach unsachlich diskutierenenden von dem Gesetz betroffenen. u.s.w. Aber bitte was hat ihre persönliche Erkrankung mit den Bauvorschriften einer Arztpraxis zu tun? Bitte trennen Sie ihren persönlichen Leidensdruck vom Thema. Es geht um Grenzen der Einmischung der Bundespolitik in unser bislang privatwirtschaftlich organisiertes Berufsbild Arztpraxis. Es ist einfach nicht legitim in solchen Foren mit Schmutz zu werfen ohne Möglichkeit der Faktenüberprüfung. Danke für die gelieferten objektiven Informationen. Ärztebashing Nein Danke!

#65 |
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Nichtmedizinische Berufe

Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

Sie sehen, was Ihr Artikel hier auslöst. Nicht die Änderung der Rechtsvorschriften, sondern ein Artikel, der zumindest in Teilen falsch ist.

Arbeitgeber sind auch jetzt schon für Heimarbeitsplätze verantwortlich. Der Bundesrat hat die WCs mit Fenstern abgelehnt. Das nur als Beispiele.

Ich habe Ihre Artikel bisher sehr gern gelesen und fand diese immer sehr gut. Aber ein rechtliches Thema gehört in die Hände von jemanden, der sich mit den Rechtsfragen auskennt. Hat DocCheck denn keine Rechtsabteilung, die sich der Sache hätte annehmen können?

Es wäre schön, wenn Sie vielleicht nachrecherchieren und mit Unterstützung eines Fachmannes für Arbeitsrecht den Artikel ergänzen könnten.

Vielen Dank.

JS

#64 |
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Wirtschaft Erpresser
Wirtschaft Erpresser

Ha,ha,ha!
Wir wollen unsere Wirtschaft ankurbeln!
Das ist ein Legaler Überfall, wir ziehen euch den letzen Euro aus
der Tasche……..So können wir die Privat Praxen zerstören ,
dann bleibt nur noch unsere Planwirtschaft zu Verfügung…..
Der letzte macht ,bitte, das Licht aus………

#63 |
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Arzt
Arzt

auch Sie, @Dr. Barbara Reinwald? “freundlich eingerichtete Aufenthaltsräume” in Arztpraxen?
gibts die auch bei Aldi?
In Krankenhäusern jedenfalls nicht!
In der letzten riesigen Helios-Klinik, in der ich angestellt war, war die fensterlose Stehtoilette mit danebengeklemmten Miniwaschbecken für männliches Personal so eng, dass man beim Vorbeugen mit dem Po gegen die Tür stieß. Ich habe daher Patiententoiletten benutzt.
Die hatten auch einen Betriebsarzt und einen hauptamtlichen Arbeitsschutzbeauftragten.
Natürlich gabs da keine abschließbaren Schränke,
bei der Op-Umkleide für die Mehrheit überhaupt keine Spinds, nur eine lange Reihe von Kleiderhaken.
So etwas Arbeitnehmerfeindliches gibt es in keiner Arztpraxis.

#62 |
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Dr. Barbara Reinwald
Dr. Barbara Reinwald

Meiner Meinung nach wird es Zeit, die Arbeitsstättenverordnung zu konkretisieren und klare zu formulieren. Die Großbetriebe (Krankenhäuser) haben bisher leider keineswegs die Arbeitsstättenverordnung gut umgesetzt. Tageslicht für Arbeitsräume, eigene Spinde (Rein-Unrein-Trennung), ausreichende Anzahl von Toiletten, Aufenthaltsräume mit Tageslicht in der Nähe des Arbeitsplatzes u.ä. sind nicht immer vorhanden. Nachbesserung würde mich als Betriebsärztin sehr freuen. Da dies Geld kostet, ist mir eine klare Gesetzeslage recht, auf die ich mich berufen kann.
Dass Kleinbetriebe nicht all dies erfüllen können, ist klar. Hierfür wäre
eine Zusatzklausel sinnvoll mit Sonderregelungen für Kleinbetriebe. Auch hier müssen aber Hygieneregeln (Rein-Unrein-Trennung) beachtet werden. Und ein wenig Gedanken zum Mitarbeiterschutz dürfen sich durchaus auch Praxen machen (z. B. freundlich eingerichtete Aufenthaltsräume).
Dr. Barbara R.

#61 |
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Dr. Thomas Keller
Dr. Thomas Keller

Siehe Bundesminister W. Clement 2004:
Gesetz zu Bürokratieabbau und Deregulierung.
Sono Pazzi questi berlini
S.P.Q.B

#60 |
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Nichtmedizinische Berufe

Vielen Dank Herr Ullmann. Sie sprechen mir aus der Seele und ich muß gestehen, dass mich die Reaktionen hier u.a.S. geschockt haben. Mein Vertrauen in Teile der Ärzteschaft und Co. hat die letzten 10 Jahre in Berlin extrem gelitten. Die Medizin als Wirtschaftsobjekt geht zu Lasten aller, der Mitarbeiter/Innen, der Ärzte und Ärztinnen und der Dienstleister. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Nur mal so als Beispiele. Eine neues MVZ wurde knall auf Fall wegen Abrechnungsbetruges geschlossen. Das nächste MVZ wurde verkauft, die Reste zogen um und landeten in einem weit entfernten Stadtbezirk. Der nächste Arzt liest auf seinem Smartphone, während ich vor ihm sitze. Der nächste Arzt verordnet bei Hashimoto Jod. Gerade habe ich auf Grund extremer Schmerzen in einer Praxis angerufen. Ich kann in 5 Tagen kommen. Schauen Sie sich die Berliner Krankenhäuser an… Auf eine Beschwerde, dass ettliche Patient/Innen in der Mitte der Notaufnahme in Betten liegen und auf Untersuchungen (aus dem Krankenhausbetrieb heraus), fand der Chefarzt, der meine Beschwerde beantwortet hat, völlig normal. Außerdem sei man furchtbar unterfinanziert. Oder die Chirurgin, die mich im Behandlungszimmer stehenlies, als ich ihr sagte, dass ich kurz vorm abklappen bin. Dafür sei sie nicht zuständig.

Ich mache den Ärzten und ihren Mitarbeitern keinen Vorwurf. Aber die Amerikanisierung des Systems, Geld, Gier und Co, medizinische Versorgungseinrichtungen in Hand von großen Klinikkonzernen, dass kann auf Dauer nicht gut gehen.

Wenn ich mir ansehe, wie einige von Ihnen hier reagiert haben, dann sehe ich eigentlich sie gut vorbereitet für eine Welt, in der nur das Geld regiert. Sicher ist das geschriebene Wort recht auslegbar. Wie auch bei meinen Beiträgen.

Medizin hat für mich stets etwas mit Menschlichkeit zu tun gehabt. Für die Patienten da zu sein. Genauso erwarte ich von Praxisinhabern auch einen guten Umgang mit ihrem Personal und ordentliche Arbeitsbedingungen.

Herr Ullmann, Sie schreiben, die Gefährdungsbeurteilung durchführt… Die Verantwortung für die arbeitschutzgerechte Ausgestaltung des Heimarbeitsplatzes liegt beim Arbeitgeber, er ist auch in der Haftung. Das ist schon viele Jahre so. Diese neue ArbeitsstättenVO bündelt außerdem noch andere Rechtsvorschriften in sich. Z.B. die Thematik der Bildschirmarbeitsplätze. Wenn man die Diskussion hier und an anderen Stellen verfolgt, könnte man meinen, die Arbeitgeber haben noch nie etwas davon gehört und das sei alles völlig neu und total durchgeknallt.

Die Sache mit den WCs, wie albern das viele sehen. Aber gehen Sie doch mal in einen kleinen Raum, der im Minutentakt frequentiert wird und wo die Entlüftung nur über die Umluftanlage läuft. Sie werden irgendwann dazu übergehen, erstmal zu schnuppern, ob sie ohne Gefahr ohnmächtig zu werden, da reingehen können. Ein Fenster löst diese Probleme sicher schneller. Es geht nicht darum, aus dem Fenster zu schauen. Nonsens. Aber es geht um Hygiene und nicht das Gefühl, auf den Donnerbalken im Stall gehen zu müssen. Oder ein Erste-Hilfe-Raum oder auch Frauenruheraum genannt, ohne Tageslicht. Vielleicht in einer Ecke. Super Möglichkeit, sich verarzten zu lassen oder eine Situation zu überstehen. Das macht Leute sicher ganz schnell wieder gesund, wenn sie so abgelegt werden. Der Depressive oder der Angstpatient wird ihnen sicher dankbar sein, wenn er dann noch Triggern ausgesetzt wird. Oder jemand mit Atemnot, der eigentlich frische Luft braucht…

Hat irgendwer mal hier auch daran gedacht, dass ein gesunder Arbeitsplatz dazu beiträgt, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken? Das vermisse ich in der ganzen Debatte. Sie wollen doch Menschen heilen, nicht sie krank machen?

Abschließend noch: Frau Nahles setzt auch – und das mit vielen Jahren Verspätung – EU-Recht um. Jetzt kommen sicher die Gurken… sicher, die EU hat das reglementiert. Aber warum? Damit die Lebensmittelkonzerne das Zeug besser transportieren können. Der Verbraucher will alles perfekt und ordentlich. Krumme Gurken nehmen zuviel Platz weg…

Normalerweise bin ich ein sehr ruhiger Mensch. Aber heute ist es so weit, dass ich an den Grenzen bin. Sie haben das Thema fast alle nur durch die Brille ihrer kleinen Praxis betrachtet. Der gesamtgesellschaftliche Zusammenhang spielte für fast niemanden eine Rolle. Es geht nicht um eine Rechtsvorschrift für die Ärzteschaft, nein, es geht um eine Vorschrift für die gesamte Bundesrepublik, die alle Bereiche abdecken muß. Die Regeln werden mit Sicherheit für die einzelnen Branchen spezifiziert und vieles richtet sich auch nach den Erfordernissen vor Ort.

Wenn Sie mögen, dann schauen Sie z.B. mal auf diese Webseite

http://www.baua.de/

Vielleicht hilft das ja weiter. Aber es schreibt ja nur ein Laie. Das ist unter unserer Würde, mit dieser Person sich über das Thema auszutauschen. Dieses habe ich bereits anderswo erlebt, als ich mich als “Inhaber” einer großen Selbsthilfegruppe für eine seltene Erkrankung um die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft bewarb. Ich hatte den Antrag gestellt, hatte Befürwortung vom Vorstand. 5 Tage vor Ablauf der mehrmonatigen Frist zum Widerspruch, nein, Laien wollen wir nicht. Oder der Medizinstudent, der meinte, nach einer Vorlesung alles über Narkolepsie zu wissen. Peinlich waren die Fehler, die er hinterlies und die u. U. auch uns Narkoleptikern schaden. Was werden wohl ihre Patienten denken, wenn Sie diese Beiträge hier lesen? Ihre Mitarbeiter? Haben Sie daran mal gedacht?

So. Genug. Ich habe fertig. Ein kleiner unstudierter, unwissender Angestellter ohne jegliche Kenntnis der Sachlage. Hochachtungsvoll.

#59 |
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Ingrid Geduhn
Ingrid Geduhn

Eigentlich wollte ich das hier gut kommentieren….aber wenn ich mir den “Gedankenaustausch” diverser Kollegen so anschaue: Ihr seid einfach nur peinlich!
Deswegen gibt es auch das Mediziner Forum nicht mehr – unsachliche Streitereien braucht kein Mensch und auch keine medizinische Mitarbeiterin.

Achja – ich bin alt und seit langem in der Praxis.

#58 |
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Dipl.-Ing. Frank Ullmann
Dipl.-Ing. Frank Ullmann

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer erweist mit seinen zu kurz gedachten Äußerungen, meiner Meinung nach der Industrie einen Bärendienst. Warum wohl haben innovative Firmen erkannt, dass ein optimal eingerichteter Arbeitsplatz leistungsfördernd ist. Und es sind mitnichten nur Großkonzerne wie Apple und Co. die mit entsprechend gestalteter Arbeitsumgebung die besten Leute locken. Das erkennen mittlerweile auch klein und mittelständische Betriebe. Und in der Regel sind sind sie nicht zuletzt deswegen sehr erfolgreich. Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaf wird es immer wichtiger die Erkenntnisse der Arbeitsmedizin in die betriebliche Praxis umzusetzen.

Wer seine Gefährdungsbeurteilung angemessen durchführt, kommt zu dem Ergebniss das die Heimarbeitsplätze die gleichen Bedingungen erfüllen muss wie ein Büroarbeitsplatz im Betrieb/ in der Praxis.

Fragen Sie auch mal Ihren Betriebsarzt, den Sie ja als Arbeitgeber selbstverständlich haben, wie die Arbeitsmedizin die Versorgung mit Tageslicht sieht.

Mein Fazit als Freiberufler ist, ja, der Entwurf ist Verbesserungswürdig aber nein, er ist nicht absurd und dieser Sturm der Entrüstung völlig unangemessen.

#57 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Nur zur Klarstellung. In meiner 1979 von meinem Vorgänger gegründeten, von mir 2004 übernommenen Praxis gibt es seit Jahrzehnten abschließbare Spinde, Tageslicht in allen Räumen außer in der 2. Personaltoilette im UG. Es wurden mehrfach umfangreiche Umbauten durchgeführt um auf dem aktuellen Stand zu bleiben und alle BG-lichen und gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Es geht nur viel weiter : septischer und aseptischer Eingriffsraum, Vorschriften zur Mindestraumgröße, beidseitig zu beschickende Wäscheschleuse. Trennung des Aufbereitungsraum für Medizinprodukte in rein/ unrein. Flüssigkeitsversiegelte Spitzenräume mit dem Charme eines Schlachthofes. Das sind nur Beispiele. Wir werden geprüft und zertifiziert wie Krankenhäuser. Nur ist bei diesen die Finanzierung dual. Gebäudeinvestitionen aus Steuergeldern, Behandlungskosten durch Krankenkasse. Bei uns ist sie auch dual: Behandlungskosten Krankenkasse, Investitionen Praxisinhaber. Und das bei durchweg schlechterer Vergütung als im stationären Bereich. Und trotzdem bieten wir besser Qualität in praktisch allen Belangen: Hygiene (Infektionsstatistiken), Prozessqualität ( Zertifizierungen) und Fehlerquote (Statistiken Med. Dienst, Prozesse). Lasst uns einfach unsere Arbeit machen und unterstützt uns dabei liebe verantwortliche Politiker und versucht euch nicht auf unserem Rücken zu profilieren. Danke!

#56 |
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Nichtmedizinische Berufe

Nochmal:

Das Fenster im WC dürfte sich erledigt haben. Quelle siehe unten.

Der Bundesrat hat nein gesagt.

Also beruhigen Sie sich mal wieder.

Einige sollten auch erstmal nachlesen, wie die jetzige Rechtslage ist. Auch jetzt schon ist der Arbeitgeber für Heimarbeitsplätze verantwortlich.

Vielleicht kann der Autor des Artikels den aktuellen Stand des Verfahrens darstellen.

#55 |
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Dr. med. dent. Michael Braun
Dr. med. dent. Michael Braun

Als Inhaber einer Zahnarztpraxis mit 4 Mitarbeitern frage ich mich immer mehr, ob unsere Politiker sonst nix zu tun haben. Wieso eine Toilette eine Sichtverbindung nach außen haben soll, entzieht sich meiner Logik. Habe zuhause auch kein Tageslichtbad. Bein “Geschäft” soll mir auch keiner zusehen. Und ein großes Fenster im Röntgenraum ist doch mal eine echt tolle Idee (Dunkelkammer ????).
Im Übrigen haben in unserer Praxis außer Röntgenraum und WC alle Räume Fenster und die Rezeption wird durch die umgebenden Glastüren mehr als gut mit Tageslicht versorgt. Meinen Mitarbeitern steht außerdem seit Praxisgründung vor über 12 Jahren jeweils ein abschließbarer Spind zur Verfügung.

#54 |
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Torsten Hoffmann
Torsten Hoffmann

Als Angestellter in einem Großkonzern (mit vielen tausend Mitarbeitern) wünscht man sich sicher öfter in den kleinen, zwischenmenschlich funktionierenden Betrieb zurück als umgekehrt. Und was auch immer an Regularien in (weltfremden?) Büros angedacht und (leider) zu oft auch realisiert wird, es wird nicht wirklich dazu beitragen, die Qualität der Behandlung zu verbessern. Ob und wie jeder einzelne Freude an der Arbeit hat und selbst Verantwortung übernimmt (ja, ich glaube weiterhin fest daran, dass es das gibt und dass es der Kern dessen ist, was wir Qualität nennen) wird doch kein bisschen durch solche Regularien verbessert. Das Verhältnis Arzt-Patient ist doch kein berufliches, es ist primär ein Vertrauensverhältnis. Und das verbessert sich definitiv nicht, wenn die Toilette mit Tageslicht versorgt wird. (Ich fände Musik auf der Toilette viel sinniger, schon wegen der akustischen Entlastung) Wer glaubt, dass ein abschließbarer Spind eine vertrauensbildende Maßnahme ist oder gar vor Diebstahl schützt, der glaubt auch dass der Solidaritätszuschlag zu mehr Solidarität in Deutschland geführt hat. Fazit: Regulierungswahn ab und gesunden Menschenverstand wieder einschalten.

#53 |
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Nayla Shazi
Nayla Shazi

Willkommen in der Bananenrepublik, wenn es um erstattung von notwendigen Medikamenten für Kinder im off-labek use geht- jetzt noch die diese absurden Schreibtischtäter! Die sollten sich lieber mal um Reformen in der medizinischen Versorgung und den Arbeitsbedingungen angesichts erheblicher Misstände kümmern statt diese geistigen Exkremente zu produzieren! Kein Wunder, dass keiner mehr selbstständig sein will in D oder gar diesem lnd den Rücken kehren möchte- “good bye, Deutschland!” wird bald aus aller Munde zu hören sein, wenn es so verrückt weiter geht.

#52 |
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Lasst uns doch Bananen pflanzen…und noch 1x nebenbei-wir hatten im Krankenhaus keinen Spind und wurden trotzdem nicht beklaut-und noch 1x,es ist traurig,wieviel Missgunst sich ausbreitet…

#51 |
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Gast
Gast

Liebe @Doccheck-Redation, ihre freundliche Ermahnung antiärztliche Polemik zu unterlassen ist völlig wirkungslos.
Ein Herr @Sven Schuhmann “Mitarbeiter Industrie” erdreistet sich doch den Ärzten die Verletzung “allgemein gültigen gesetzlichen Regelungen” vorzuwerfen, ohne auch bei Nachfrage nur eine einzige nennen zu können.
Und Frau @Katharina Witte spricht von einer Verletzung des hippokratische Eids wegen Tageslicht auf dem Klo?
Mitarbeiter, die 8-9 Stunden am Klo sitzen können wir uns leider nicht leisten, wir empfehlen da den Staatsdienst.

#50 |
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Katharina Witte
Katharina Witte

Ach ist ja nett. Der hippokratische Eid gilt wohl wieder mal nur für Privatpatienten, aber nicht für das eigene Personal. Möchten Sie, Herr van der Heuvel, wirklich gerne 8-9 Stunden in einem Raum ohne Tageslicht sitzen? Und wo ist das Problem, seinen MA einen abschließbaren Spind zur Verfügung zu stellen? Jeder Arzt hatte während seiner Ausbildung einen Spind im KH, oder nicht? Am liebsten wäre es den AG bei der ansonsten neoliberalen Politik, wenn die MA wieder unter der Werkbank schliefen und auf’s Gehalt verzichten würden.

#49 |
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Wichtige Info!

#48 |
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DocCheck News Redaktion
DocCheck News Redaktion

Liebe Leser,

vielen Dank für Ihre rege Diskussion.
Bitte beachten Sie jedoch die hier geltende Netiquette und diskutieren auf sachlicher Ebene.

Ihre DocCheck News Redaktion

#47 |
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Wieder ein Zeichen ,dass inkompetente Idioten mehr und mehr bestimmen wollen
was in Deutschland abgeht.
Die korrupten Ärztefunktionäre halten sich natürlich bedeckt.
Deutschland ein Irrenhaus.

#46 |
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Gast
Gast

Ach, und sicherheitshalber kontrolliere ich doch auch gleich noch die heimischen Toiletten der Mitarbeiter…
Kontrolliert Frau Merkel dann eigentlich auch die Toilette von Frau Nahles? Bliebe für Frau Merkel zu hoffen, dass Frau Nahles lediglich geistigen Dünnschiss von sich gibt!

#45 |
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Gast
Gast

Erinnern Sie mich daran, dass ich noch ein großes Fenster in den Sono-Raum einbauen lasse….

#44 |
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Nichtmedizinische Berufe

Woher wissen Sie denn, dass die anderen Beteiligten tatsächlich die sind, die sie vorgeben, zu sein?

Es gibt Foren, die komplett mit DocCheck u.ä. verschlossen sind.

An welcher Stelle mußten Sie sich hier rechtfertigen?

Warum ich mich beteilige? Sicher nicht aus Narzismus. Sondern aus Interesse an der Medizin und rechtlichen Fragen. Und auch, um mal die Dinge aus anderer Sicht zu beschreiben.

#43 |
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Ja, es wäre wirkllich sehr schön, wenn wir ein Forum für uns hätten, in dem wir uns mal ausnahmsweise nicht gegenüber Laien und Patienten rechtfertigen müssen und kritisieren lassen müssen. Ich frage mich sowieso, was diese Wichtigtuer hier umtreibt? Narzißmus?

#42 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Herr Birkholz,
Danke für die Pauschalierung eines auf Rosen gebetteten Angestellten der Großindustrie. Hoffentlich kommt bald eine gesetzliche Verordnung zur Ausstattung ihrer privaten 1000 qm Villa, die Ihre Kinder vor Ihren geizigen Vater schützt. Ein separates Kinderbad mit Meerblick muss schon sein, ein abschließbarer Schrank sowieso um sie vor dem elterlichen Kontrollwahn zu schützen. Aber alles bitte mit staatlicher Kontrolle und angemessener Sanktionierung. Z.B. auspeitschen. Wer jammert hier? Wir wehren uns nur gegen Kontrollfreaks mit gescheiterter Kindheit vom Schlage einer Frau Nahles die Zickenterror mit sozialdemokratischer Politik verwechseln. Mindestlohn für Reinigungskräfte ist gut. Gute Arbeitsbedingungen auch. Steuersubventionen in Milliardenhöhe für Banken und Großbetriebe passen nicht zur Erdrosselung der eigentlichen Wirtschaftsmacht Klein- und Mittelständler in diesem Land durch unendliche Bürokratisierung und finanzielle Ausblutung.

#41 |
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j.s.
j.s.

Ja. Warten Sie…

mal so nebenbei, die bisherige ArbeitsschutzG inkl ArbeitsstättenVO gelten auch für das Homeoffice.
Also auch nicht neu.

#40 |
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Arzt
Arzt

wir warten aber noch auf eine Antwort von
@Sven Schuhmann

#39 |
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j.s.
j.s.

Sie können jetzt alle beruhigt sein: Der Bundesrat ist mit der WC-Vorschrift nicht einverstanden:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsschutz-verordnung-frau-nahles-und-das-sonnenlicht-13392761.html

#38 |
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Arzt
Arzt

@Sven Schuhmann klären Sie uns bitte auf, an welche “allgemein gültigen gesetzlichen Regelungen” Sie dachten.

#37 |
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j.s.
j.s.

Lilia Renner, dann eben die Frage, die ich Ihnen stellen wollte, hier:

Sie schreiben, dass ich keine Ahnung hätte. Ok. Aber wie begründen Sie Ihre Auffassung? Wie gut kennen Sie mich, meine Ausbildung und meinen Werdegang?
Kennen Sie die Feedback-Regeln?

Ohne Kontakt kann man hier niemanden anschreiben. Nur so als technischer Hinweis.

#36 |
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Arzt
Arzt

Herr @Dr. med Bodo Birkholz, all zu viel rechtliche Kenntnisse, die den Betrieb einer Arztpraxis betreffen, scheinen Sie aber nicht zu haben.

#35 |
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Dr. med. Mike Müller-Glamann
Dr. med. Mike Müller-Glamann

Sichtverbindung nach draussen – ein schönes Bild vom Bundestag reicht da ja wohl.

#34 |
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Mitarbeiter Industrie

Herr Dr. med. Birkholz: Absolute Zustimmung, doch trotzdem geht die geplante Verordnung in Teilen zu weit: Ich würde meinem Arbeitgeber nicht gestatten wollen, meine Wohnung bezüglich der Vorgaben für das Home Office zu besichtigen. Meines Erachtens sollte hier eine dokumentierte Pflichtschulung ausreichend sein, um eigenverantwortlich zu handeln zu können. Von den niedergelassenen Ärzten ist leider bekannt, dass sie sich gerne von allgemein gültigen gesetzlichen Regelungen distanzieren, wenn diese nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Insgesamt stellt sich aber die Sinnhaftigkeit solcher Vorgaben im Falle sehr kleiner Praxen mit vielleicht 2-3 Beschäftigten.

#33 |
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Heilpraktiker

Unzweifelhaft ist die von der Regierung geforderte Defäkation ” mit ungehinderter Sichtverbindung nach außen” so unsäglich wichtig, dass man das mit einem Paragraphenzeichen absichern und justiziabel machen muss. Das sollte doch ein angemessenes Plätzchen in den An(n)alen dieser ansonsten recht unfähigen Koalition finden. Chapeau!

#32 |
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Dr. med Bodo Birkholz
Dr. med Bodo Birkholz

Ich bin Arzt für Arbeitsmedizin und mehrere Jahrzente in einem internationalen Großbetrieb als Leiter des dortigen Gesundheitsschutz tätig geweswn.
Ich find es mehr als richtig, dass sich die Politik endlich auch der Arztpraxen über die Arbeitsstättenverordnung an nimmt.
Hier herrschen teilweise Zustände, die nichts mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen zu tun haben.
Das von Ihnen angestimmte Gejammere ist völlig fehl am Platz

Dr. Bodo Birkholz

#31 |
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Gast
Gast

Guten Tag,
es ist zu lesen, dass Frau Nahles auf Kritik dieses Entwurfs eingeschnappt reagiert hat. Das genau lässt böse Ahnungen zum Weltbild dieser Frau aufkommen, in dem die Veranwortung der Profilierung zum Opfer gefallen ist. Niedergelassene Ärzte gehören erkennbar zum Feindbild dieser Ministerin – mit einer Verordnung in diesem Stil kann man Praxisgründungen und -nachfolge auch effektiv bekämpfen, bravo!
Für eines hat sich die Dame nach ihrem Ausscheiden aus dem Regierungsamt schon mal empfohlen: Ministerin für höheren Blödsinn – im Rheinischen Karneval!
@ J Simon: “Umfangreiche Fachliteratur” wird Ihnen nicht dabei helfen, Ihre Lebenserfahrung auszubauen. Über das Verständnis von Kostenersparnis kann man sich auch nur wundern. Toilettenräume mit “Meerblick” werden die Kosten der Immobilie – trotz ÖkoLüftung – auf sicher nicht senken. Soviel sollte man schon bei der Buchung eines Urlaubshotels gelernt haben. – Die Beurteilung der Sinnhaftigkeit eines Projektes muss und wird sich nach dem Inhalt richten und nicht nach der Absicht. Wie auch im wahren Leben, ist ‘gut gemeint’ das unvereinbare Gegenteil von ‘gut gemacht’.

Warum so bissig? Dieser Entwurf trifft in der jetzigen Form mit seinen grotesken Auswüchsen vor allem die kleineren Unternehmen, darunter freiberufliche Ärzte – und die sind eh kein Wählerpotenzial. Das wird konsequent gelebt. Mein sozialdemokratischer Großvater hätte seine helle Freude gehabt – aber nur an der Realsatire.

Eines sei noch klargestellt: Ich bin sicher und eindeutig für freundliche und menschenwürdige Arbeitsbedingungen! Dazu gehört nach meinem Verständnis aber auch, dass meine eigene Arbeitskraft kranken Menschen gewidmet werden kann und nicht von der Bürokratie aufgefressen wird.

#30 |
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Gast
Gast

Herr Simon, Ihr “Tellerand” ist nichts anderes als Thema verfehlt!
Es geht um die Arztpraxis, die in der Regel auch noch gemietet ist.
Und ich frage mich ehrlich gesagt, wie weit denn ihr Arbeitsplatz im Großraumbüro,
den es in der Arztpraxis gar nicht gibt, vom Fenster entfernt ist.
Wer sich ein Großraumbüro leistet,
aus ärztlicher Sicht würde ich es verbieten,
der darf auch Klos gerne ein Fenster gönnen.
Trotzdem gibt es genügend Fensterfassaden von Hochhäusern, die verschlossen sind und die Belüftung erfolgt über Klimatisierung,
die ein Arzt aus den Vorschriften von Laien für den Op kennt, wieder mit Nachteilen für Mitarbeiter.
Wir haben als Kleinunternehmer ganz ganz ganz sicher WENIGER Freiheit,
als ein Großunternehmer.
Das ist der Kern dieses ganzen Beitrag und trollen Sie sich neinfach!

#29 |
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Ärztin

An JSimon: Ich habe kein Interesse an der Kommunikation mit Ihnen. Bitte senden Sie mir auch keine Kontakt-Anfragen.

#28 |
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Nichtmedizinische Berufe

Sind Sie sicher, meinen Beitrag richtig gelesen zu haben? Gast, Beitrag 26? Ich habe nur darum gebeten, dass Thema über den Tellerrand einer kleinen Praxis hinaus zu betrachten.

Herr Dr. Herbert Hagen, Sie dürfen davon ausgehen, dass mir das sehr bewußt ist. Dazu habe ich zu viele Arztkontakte (und auch zu anderen Freiberuflern) und bin nicht der Meinung, dass die allgemeine Ärzteschelte gerechtfertigt ist, wie es derzeit Mode ist. Mir ist völlig klar, dass eine Arztpraxis auch ein Wirtschaftsunternehmen ist, Gehälter, laufende Kosten, Technik, Kredite und so weiter. Auch der Hygieneplan dürfte seinen Tribut fordern. Das die Politik und andere den Ärzten die Verantwortung für geringere Leistungen etc. in die Schuhe schiebt, ist mehr als ungerecht, den die Vorgaben kommen von woanders.

Nur seien wir doch mal realistisch: Glauben Sie wirklich, dass man ein Gesetz machen wird, dass von Ihnen verlangt, innerhalb eines Jahres Ihre Praxis umzubauen? Die Zeit brauchen Sie ja schonmal mindestens, bis Planung, Finanzierung und Genehmigungen vorliegen.

Es wird und muß mit Sicherheit eine Art Bestandsschutz für vorhandene Einrichtungen geben müssen. Der dürfte sich über Jahre hinstrecken.

Und bis die Politiker mit der Diskussion fertig sind, die ganzen Einflüsse aller möglichen Beteiligten verarbeitet sind, wird es noch einige Zeit brauchen.

Für Panik ist m.E. keine Notwendigkeit gegeben. Sie wissen doch, wie das in diesem Land läuft.

#27 |
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Gast
Gast

Herr Simon, Äpfel und Birnen sind ihre “Unternehmen mit ein paar Hundert Leuten” und eine Arztpraxis!

#26 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Herr Simon vergessen Sie bitte nicht was es bedeutet Freiberufler zu sein. FREI. Das Problem ist nicht der Gute Wille, sondern die permanente Gängelung, gerade weil man uns mit Industrie- und Handwerksbetrieben in einen Topf wirft. Haben Sie eine grobe Ahnung was wir alles Für Hygiene- und Arbeitsschutzvorschriften zu beachten haben? Es gibt nur einen einzigen Berufsstand der von fast allem ausgenommen ist, z.B. vom EU Arbeitszeitenrecht. Dienste schieben ohne Limit, teils ohne nennenswerte Vergütung. Vorschriften bis zum Abwinken, gnadenlose Verunglimpfung in der Öffentlichkeit durch unsere Politiker und Krankenkassen. Wiederliche Rechtsverfolgung durch vermeintlich Geschädigte um Rechtsanwälte reich zu machen. Aber unseren Mitarbeitern muss es ja besonders schön gemacht werden. Das tun wir schon freiwillig! Ohne Aufforderung, selbstverständlich und ungefragt. Natürlich aus dem eigenen Geldbeutel finanziert, nicht vom Staat oder der Krankenkasse. Dann möchte bitte auch ich selbst darüber entscheiden ob Tageslicht/ Oberlicht. Neu oder antik. Wir panschen nicht mit Öl oder Kohle oder Chemikalien in unseren Praxen. Hygiene ist das oberste Gebot und gut ausgebildete motivierte Mitarbeiter. Vorschriften zur Fenstergröße brauchen wir nicht.

#25 |
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Nichtmedizinische Berufe

Natürlich Frau Renner, habe ich keine Ahnung. Sie dürfen davon ausgehen, dass ich sehr viele Jahre Berufsleben hinter mir habe und mich mit Arbeitsschutzthemen oft beschäftigen durfte. Als Schwerbehinderter habe ich durchaus auch so meine Erfahrungen machen dürfen. Auch mit Ärzten… Zum Glück gibt es auch noch gute Ärzte, die nicht nur betriebswirtschaftlich denken und auch noch Menschlichkeit besitzen.

Es ist natürlich unangenehm, wenn jemand an das Gewissen appeliert und vielleicht auch noch als natürlich unmündiger, ungebildeter Mensch, da nicht Mediziner. Man bleibt ja wirklich lieber unter sich, schließlich möchte man sich nicht mit dem Pleps abgeben. Das war in manchen Gesellschaften auch so, dass man nicht auf die Menschen gehört hat.

#24 |
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Nichtmedizinische Berufe

zu Beitrag 21 von Gast:

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Überlegen Sie mal, wieviele Menschen Ihr WC am Tag daheim benutzen und wieviele das im Hotelzimmer.

Und dann gehen Sie einfach mal auf die Zahlen, die in einem Unternehmen zusammenkommen, dass ein paar Hundert Leute beschäftigt.

#23 |
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Ärztin

Ab und zu braucht der Arzt die gleichgesinnige und nicht Nichtmedizininer wie jSimon. Kann man nicht Chat nur für Ärzteschaft einrichten?

An J Simon : Sie haben keine Ahnung!

#22 |
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Gast
Gast

@J Simon, das haben Sie noch nicht einmal im Hotel oder Krankenhaus.
Es wäre also eher ein Anliegen der Bauordnung.
Das müsste dann auch in Privatwohnungen verboten werden?

#21 |
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Logischerweise wird dann bei Sonnenuntergang die Praxis geschlossen ;)

#20 |
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Nichtmedizinische Berufe

Hier noch der Link:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/homeoffice-arbeitgeber-streiten-ueber-arbeitsplatz-gestaltung-a-1015388.html

P.S. WC mit Meeresblick will doch keiner. Es will auch keiner, dass die Mitarbeiter bei Verrichtung der Notdurft aus dem Fenster schauen, die dürften ohnehin dann mit Milchglasscheiben sein. Es geht um Luft.

P.S.: Was einige Herrschaften hier als Ärzte von sich geben, bringt mich dazu, zu hoffen, niemals diesen Ärzten als Patient zu begegnen. Danke an die Beiträge, die diesen Kommentaren auch entgegentreten.

#19 |
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Nichtmedizinische Berufe

Guten Tag,
auch bei der Diskussion im Blog hier bei DocCheck fand ich die Bemerkungen sehr einseitig und aus der Welt einer Arztpraxis beleuchtet. Das ist natürlich auch nachvollziehbar und normal.

Doch betrachten wir doch mal die Situation in Großbetrieben, in Kleinbetrieben, wo der Inhaber u. U. das Arbeitsgesetz selbst interpretiert und die ArbeitsstättenVO ignoriert. Oder Unternehmen, die ihre Mitarbeiter/Innen in riesige Großraumbüros stecken, wo dann unter Umständen Dutzende, wenn nicht gar Hunderte Menschen arbeiten, dass ohne Schallschutz, ohne Intimsphäre, wenigen, der Mindestzahl der gegenwärtigen ArbeitsstättenVO entsprechenden Toiletten und Aufenthaltsräumen u.s.w.

Ich bitte Sie, dass bei der ganzen Diskussion in Ihre Betrachtungen einzubeziehen. Einen abschließbaren Schrank hinzustellen, ist das so teuer? Mit Verlaub, würden Sie Ihre Kleidung offen im Personalzimmer herumhängen lassen wollen?

Ich arbeite in einem Großraumbüro, habe wertvolle Fachliteratur, Stifte, was man so halt im Büro hat. Es gibt die Regel des sauberen Tisches, auf dem sich nichts befinden darf. In vielen Unternehmen gibt es keinen festen Platz für die Mitarbeiter, sondern sie müssen einfach sich einen Schreibtisch nehmen, der frei ist. Natürlich, ich kann mir einen kleinen Koffer kaufen und jeden Tag alles mit heimnehmen und am nächsten Tag wieder mit ins Büro schleppen. Sehr effizient. Wenn Sie den Umfang juristischer Fachliteratur kennen, dann wissen Sie, was man da tragen darf. Was machen Sie in Bereichen, wo der Arbeitsplatz im Publikumsbereich ist, u. U. Betriebsfremde den Bereich betreten können. Möchten Sie Taschendiebe sponsern?

Die Arztpraxen werden damit leben können, ich kann mir gut vorstellen, dass es einen Bestandsschutz geben wird. Aber es hat vielleicht auch Auswirkungen darauf, wie künftig Büro- und andere Gebäude gebaut werden.

Wir leben in Zeiten einer Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz, allenthalben wird berichtet, dass die Zahl kranker Mitarbeiter, insbesondere bei den psychischen Erkrankungen massiv ansteigt. Das kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus Ihren Praxen, wobei da die Belastungen für die Mitarbeiter auch sehr hoch sind.

Früher sprach man einmal von Humankapital. Den Begriff hört man kaum noch. Heute hört man vor allem von Personalkosten. Die Kuh, die gut gefüttert wird, gibt auch mehr Milch. Ohne gesunde, zufriedene Mitarbeiter kann kein Unternehmen erfolgreich sein. Dazu braucht es weder goldene Wasserhähne noch Kaviar zum Mittagessen. Es sind die kleinen Dinge, wie eine ordentliche Umkleide, ein geordnetes, unfallsicheres, sauberes und auch für die Pausen erholsames Arbeitsumfeld. Übrigens, wer ein WC mit Fenster hat, spart sogar Kosten… eines ohne Fenster braucht eine Entlüftung und diese braucht Wartung, neue Filter, Reparaturen u.s.w.

Abschließend mal noch der Link zu einem sehr interessanten Interview bei Spiegel-Online, dass auch die Gründe für die Neufassung der ArbeitstättenVO beleuchtet.

Bei manchen Leuten kommt es mir so vor, als hätte es in diesem Land noch nie eine Arbeitsstättenverordnung gegeben, das Baua und die Berufsgenossenschaften seien eben erst gegründet worden, die x-erlei Initiativen für “Gesunde Arbeit”, Unfallverhütung etc. seien eben erst auf der Bildfläche erschienen und würden versuchen, die Arbeitgeberschaft zu ruinieren.

Jetzt hoffe ich mal, dass ich Sie etwas zum nachdenken bringen kann.

Böse ist es nicht gemeint, doch irgendwie finde ich die ganze Ablehnung eines eigentlich sinnvollen Unterfangens nicht schön. Gerade Sie als Mediziner müßten doch daran interessiert sein, dass Ihre Mitarbeiter gesund und leistungsfähig sind. Ok, Sie verliegen vielleicht ein paar Patienten, die nicht krank werden, was sich auf die Ertragsseite auswirken kann, doch in Zeiten der Budgetierung hat das doch sicher auch Vorteile, oder? Das Medusenhaupt der Betriebswirtschaft in der Medizin… ich kann es verstehen, doch der Mensch sollte nicht auf der Strecke bleiben.

#18 |
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Schreiben Sie doch alle mal an Ihren Wahlkreisabgeordneten, ganz sachlich und aufklärend.

#17 |
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Mario Steffens
Mario Steffens

Denk in an Deutschland in der Nacht,
Bin ich um den Schlaf gebracht…

#16 |
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Dr. med Herbert Hagen
Dr. med Herbert Hagen

Gegen menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter und Inhaber von Arztpraxen spricht grundsätzlich überhaupt nichts. So lange man keine besonders Schutzbefohlenen ( unter 18 Jährige) beschäftigt gehen die konkreten Arbeitsbedingungen, so lange nicht gegen Mindeststandards der Unfallverhütung verstoßen wird, den Gesetzgeber erst mal gar nichts an. Diese konkreten Verhältnisse vor Ort haben in der Regel ihre eigene Geschichte: Bestandsimmobilie, gewachsener Standort und so weiter. Sicher ist nicht alles neu, optimal und perfekt. Braucht es auch nicht. Die konkreten Verhältnisse sind vor Abschluss eines Arbeitsvertrages bekannt. Wer unter diesen Arbeitsbedingungen nicht arbeiten möchte sollte auch keinen Vertrag unterschreiben. Fertig. Am Schluss kann der Arbeitnehmer immer entscheiden wohin er will, der Arbeitgeber schwieriger. Es gibt keinen gesetzlichen Handlungsbedarf! Der Arbeitgeber wird immer bestrebt sein den Arbeitnehmern die optimal machbaren Arbeitsbedingungen zu schaffen. Und Arztpraxen sind da sicher nicht die Zielgruppe einer gesetzlichen Regelungen. Da gibt es ganz andere Branchen.

#15 |
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Biochemiker

Wie sagte einst Bismarck: Der Feind sitzt nicht hinter den Linien, sodern in den eigenen Amtsstuben… Schade, ich haette gern noch einmal in D praktiziert…

#14 |
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Die Deutschen lieben ausufernde Bürokratie; dabei kommt es nicht auf den sinnvollen Inhalt an,sondern nur auf dir behördliche Bevormundung. –
Ich bin freier Arzt in freier Praxis und für alles was dort passiert bin nur ich verantwortlich !!!

#13 |
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Student der Pharmazie

Wenn ich die Kommentare mancher Ärzte lese, kommen mir die tränen. Hoffentlich sind ihre medizinischen Analysen nicht auf den gleichen -Niveau.

#12 |
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Physiotherapeut

Es istdchon traurig was sich unsere Politiker einfallen lassen. Meeresblick aus dem Toilettenfenster lässt grüßen die

#11 |
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Annette Hünefeld
Annette Hünefeld

Sachliche Artikel sind in der Tat hilfreicher :
Was ist beim Neubau einer Arbeitsstätte zu tun ?
Was ist pragmatisch zutreffend bei bereits bestehenden Arbeitsstätten zu tun ?
Was ist mit Arbeitsstätten in denkmalgeschützten Immobilien ?

Und was ist eigentlich mit der Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte MitarbeiterInnen und BesucherInnen ?

#10 |
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Prof. Dr. Beate Blättner
Prof. Dr. Beate Blättner

Polemik ist nicht angebracht. Für die Gesundheit von Beschäftigen zu sorgen, sollte eine Selbstverständlichkeit für die Gesundheitsversorgung sein. Ich wünsche mir differenzierte Artikel, die einerseits benennen, was an den Regelungen sinnvoll ist und was schlicht nicht umsetzbar.

#9 |
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Erst wenn der letzte Arbeitsplatz zur Wohlfühloase umgebaut wurde, werden wir merken, dass man am Meerestrand keine Autos bauen kann.

#8 |
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Heilpraktiker

Man glaubt sich in das wilhelminische Zeitalter zurück versetzt, wenn man das liest. Das Engagement nehme ich der Frau Nahles gerne ab, jedoch beim Sachverstand hört mein Glaube auf. Frau Nahles und ihre Mitarbeiter (-innen) sitzen in vom Steuerzahler finanzierten Räumen. Gibt es für uns dann Reformfördergelder? Ich habe meine Praxis auch in einem vom Denkmalschutz betroffenen Gebäude. Gilt diese geplante Reform nur für die Mitarbeiter oder betrifft das auch Praxisinhaber und Patienten, deren Wohl uns ja am Herzen liegen muß. Was nützt alle Zuwendung, wenn der Blick aus dem Fenster fehlt und ich denke z.B. an Patiententoiletten. Ich kann nur sagen”Herr, schmeiß Hirn ra”.

#7 |
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Helmut Heckele
Helmut Heckele

Solch schwachsinnige Vorlagen kann nur ein Mensch im Schlage von Frau Nahles hervorbringen. Wann wird denn diese Frau endlich nach Brüssel geschickt?

#6 |
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Man fragt sich ob das Dschungelcamp wirlich in Australien ist………

#5 |
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Gast
Gast

Ein schlecht recherchierter Artikel. Der Bundesrat hat die Sichtverbindung für Sanitärräume schon am 19.12. gekippt (BR-Drs. 509/14 B Ziff. 12). Auch andere Punkte stimmen so nicht.

#4 |
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Kann ich nur bestätigen: Keine “Ente” sondern Bürokraten-Exkurs, denn gleichzeitig wird mehrfach vor Tageslicht-durchlässigen Glastüren gewarnt, als gäbe es da nicht schon längst Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsglas! Hier nochmal im Deutschen Beamten-“Sprech”:
Entwurf – Änderung der Arbeitsstättenverordnung – Stand: 29. Oktober 2014
(Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV)
Seite – 12 – Anhang
Anforderungen und Maßnahmen für Arbeitsstätten nach § 3 Absatz 1 –
3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung –
(1) Arbeitsräume, Sanitär-, Pausen- und Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte müssen ausreichend Tageslicht erhalten und eine Sichtverbindung nach außen haben. Quelle:
http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Gesetze/arbstaettV-verordnungsentwurf.pdf?__blob=publicationFile

#3 |
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Volker Prejawa
Volker Prejawa

Damit wird die Sau vor dem schlachten wieder durch´s Dorf getrieben. Ist es wieder so weit, kommt die nächste Diffamierungskampange?
Kennen wir ja schon.

#2 |
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Wieder ein Artikel, der meine Entscheidung, Deutschland den Rücken zu kehren, untermauert. Danke!!!

Ich bin dann mal bald weg ;-) Viel Spaß in Absurdistan allen Daheimbleibern!

#1 |
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