Krebs happens

2. Februar 2015
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Herkunft und Ursache zahlreicher Krebserkrankungen lassen sich nach heutigem Kenntnisstand nur unzureichend erklären. Ein Forscherduo der Johns Hopkins University hat kontrovers diskutierte Erkenntnisse geliefert: Pech spielt demnach eine zentrale Rolle für die Karzinogenese.

Die Erkrankung an einer bösartigen Geschwulst stellt für viele Betroffene nach wie vor ein Stigma dar. Oftmals führen die ersten Gedanken nach einer Krebsdiagnose zur Frage nach dem „Warum?“. Und das sei eine absolut berechtigte Frage, findet Dr. Bert Vogelstein, Direktor des Ludwig Centers for Cancer Genetics and Therapeutics der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore.

Zur Ergründung dieser Frage verglich Vogelstein gemeinsam mit Dr. Cristian Tomasetti, einem Biomathematiker und Assistenzprofessor für Onkologie der gleichen Hochschule, die Teilungshäufigkeit von Stammzellen mit dem Lebenszeitrisiko der dazugehörigen Krebserkrankung. Dabei stießen sie auf einen signifikanten Zusammenhang, demzufolge sich knapp zwei Drittel des Krebsrisikos auf stochastische Effekte als wesentliche Einflussgröße zurückführen ließen.

In ihrer Publikation sprechen die beiden Autoren daher von „Pech“ als wichtigem ätiologischem Faktor bei der Mehrzahl der Krebserkrankungen. „Alle Krebsarten werden von einer Kombination aus Pech, der Umwelt und der Vererbung verursacht, und wir haben ein Modell geschaffen, dass dabei behilflich sein kann, herauszufinden, wie viel diese drei Faktoren zur Krebsentstehung beitragen“, sagt Vogelstein.

Der unsichtbare Dritte

Dass sich längst nicht jeder Krebs mit dem Einfluss von Umweltfaktoren und der Vererbung hinreichend erklären lässt, nahmen Vogelstein und Tomasetti zum Anlass für ihre Studie. Zu diesem Zweck schuf das Duo ein mathematisches Modell, welches auf der Beobachtung basiert, dass selbst die gleichen Risikofaktoren bei zwei verschiedenen Zellverbänden zu unterschiedlichen Krebsinzidenzen führten. Beispielsweise treten Basaliome erheblich häufiger als Maligne Melanome auf, obwohl beide mit der schädlichen Wirkung der UV-Strahlung in Verbindung gebracht werden. Und Dickdarmkrebs übersteige die Zahl der Fälle von Dünndarmkrebs auch dann bei Weitem, wenn das gesamte Intestinum aufgrund eines FAP-Syndroms einem höheren Krebsrisiko ausgesetzt ist.

Da die endogene Mutationsrate aller menschlichen Zellen vergleichbar sei, müsse stattdessen die Teilungsrate der Stammzellen verschiedener Gewebe in quantitativem Zusammenhang mit dem Krebsrisiko stehen. Es bestehe bereits ein Ausgangsrisiko darin, ein Lebewesen zu sein, dessen Zellen sich teilen müssen, betont Martin Nowak, Direktor des Program for Evolutionary Dynamics an der Harvard University und ehemaliger Mitarbeiter von Vogelstein und Tomasetti. Dass die Zellteilung eine besonders vulnerable Phase hinsichtlich DNA-Schäden und Mutationen darstellt, gehört zu den modernen Dogmen der Medizin – bereits in einer 1906 veröffentlichten Beschreibung der Strahlenwirkung festgehalten, besitzt diese Erkenntnis noch heute als das „Gesetz von Bergonié und Tribondeau“ große Relevanz.

2:1 für den Zufall

Für ihr Modell recherchierten Vogelstein und Tomasetti daher Daten zur Stammzellteilung von insgesamt 31 Geweben und stellten sie dem Entartungsrisiko in einem simplen zweidimensionalen Koordinatensystem gegenüber. „Unsere Studie zeigt im Allgemeinen, dass eine Zunahme der Zahl der Stammzellteilungen eines Gewebetyps stark mit einer Zunahme der Krebsinzidenz des entsprechenden Gewebes korreliert“, erklärt Vogelstein. Umgerechnet in eine Prozentangabe ließen sich demzufolge 65 Prozent der Variabilität der Krebsinzidenz auf unterschiedliche Stammzellteilungsraten des Ursprungsgewebes und damit einhergehende Häufungen stochastischer Effekte zurückführen.

Dazu passend scheinen nur bei 9 der 31 untersuchten Krebsarten Umwelt- und Erbfaktoren eine größere Rolle zu spielen: „Wir fanden heraus, dass die Krebsarten, deren Risiko höher lag als die Zahl der Stammzellteilungen es vorhersagte, genau diejenigen waren, die man erwarten würde“, verrät Vogelstein. Dabei handelt es sich in erster Linie um Lungenkrebs und Hautkrebs sowie Malignome, die ursächlich mit Virusinfektionen oder Erbkrankheiten in Verbindung stehen. Das Krebsrisiko der übrigen 22 untersuchten Gewebe hingegen, darunter überwiegend Weichteil- und Hirntumoren sowie Tumoren des GI-Trakts, entsprach in diesem Modell näherungsweise dem Vorhersagewert der Stammzellteilungen. Die Mehrzahl der Krebsfälle sei daher auf Pech zurückzuführen, sprich zufällige Mutationen während der DNA-Replikation normaler, nicht entarteter Stammzellen, heißt es in der Publikation.

Im Westen nichts Neues

Die Nachricht vom unglücklichen Zufall als Hauptursache vieler Krebsfälle erhielt weltweit ein ausgeprägtes Echo in wissenschaftsjournalistischen Redaktionen. Unter Experten stößt die Studie allerdings häufig auf Skepsis. David Gorski, onkologischer Chirurg und Professor der Chirurgie an der Wayne State University, kritisiert die zahlreichen Annahmen, auf denen das von Vogelstein und Tomasetti geschaffene Modell aufbaue, darunter dass die Zahl der Stammzellteilungen auf simplen mathematischen Schätzungen beruhe. Darüber hinaus hätten manche Organe mehr als eine Art von Stammzellen und nicht jeder Tumor entstehe aus einer solchen.

Der Direktor der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), Dr. Christopher Wild, bemängelt jedoch insbesondere, dass für die Autoren angesichts der Unvorhersehbarkeit vieler Krebsfälle die Früherkennung im Mittelpunkt der Anstrengungen stehe: „Die Folgerung, dass Unglück die wichtigste Ursache von Krebs ist, wäre missverständlich und würde zudem von Anstrengungen ablenken, die Ursachen von Krebs zu erforschen, um das Auftreten von Krebs zu verhindern.“ Stattdessen müsse die Suche nach den Ursachen von Krebs fortgesetzt werden: „Die verbleibenden Lücken bis zur vollständigen Aufklärung der Krebsentstehung sollten nicht der Einfachheit halber dem persönlichen Glück zugeschrieben werden.“

Auf die größte Schwäche der Studie weisen die Autoren jedoch selbst in der Pressemitteilung zur Studienveröffentlichung hin. Aufgrund unzureichender Daten bezüglich der Stammzellteilungsraten in der wissenschaftlichen Literatur konnten mit Brustkrebs und Prostatakrebs zwei der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt nicht in die Untersuchung mit einbezogen werden. Zwar seien die Ergebnisse der Studie angesichts aller Kritik an der Methodik nicht weit von allgemein akzeptierten Schätzungen entfernt, dass ein Drittel bis hin zur Hälfte aller Krebsfälle potenziell vermeidbar sei. Neue Erkenntnisse lieferten die Ergebnisse dementsprechend jedoch auch nicht, findet Gorski.

Bitte anschnallen: Prävention im Fokus

Die Untersuchung von Vogelstein und Tomasetti zeigt, dass die Häufigkeit der Stammzellteilungen einen wesentlichen Risikofaktor in der Karzinogenese darstellt. Dieser Zusammenhang wurde zwar bisher bereits weithin vermutet, jedoch noch nicht in dieser Form wissenschaftlich quantifiziert. „Unabhängig vom Zustand der Straßen und des Autos steigt die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls mit der zurückgelegten Strecke“, erläutern die Autoren im Hinblick auf die Stammzellteilungsrate. „Vor dem Hintergrund dieser Analogie schätzen wir, dass zwei Drittel des Unfallrisikos der Länge der Fahrt zuzuschreiben sind. Das übrige Risiko ist auf schlechte Autos, schlechte Straßen und andere Faktoren zurückzuführen.“

Die Autoren legen großen Wert darauf, dass der Fokus nun umso stärker auf der Primär- und Sekundärprävention liegen müsse. Die Stammzellteilungsrate sei zwar ein wichtiger, jedoch nicht der einzige Risikofaktor. Die Beseitigung von risikobehafteten Umweltfaktoren und Verhaltensweisen sei daher bei einigen Krebserkrankungen am besten geeignet, das Risiko zu senken. Das beste Beispiel ist ein unverzüglicher Rauchstopp zur Senkung des Lungenkrebsrisikos. Bei allen anderen Krebsarten gewinne dagegen die Früherkennung weiter an Bedeutung. Schließlich legt die Studie nahe, dass mit der zunehmenden Lebenserwartung aufgrund der zusätzlichen Stammzellteilungen zukünftig auch das Krebsrisiko weiter steigt: „Wir sollten mehr Mittel darauf verwenden, Wege zu finden, um solche Krebsarten in frühen, heilbaren Stadien aufzuspüren.“

129 Wertungen (3.96 ø)
Forschung, Medizin, Onkologie

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31 Kommentare:

Gast
Gast

Das Leben ist gefährlich und endet mit dem Tod.
Ist halt so. Pech!?

#31 |
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Gast
Gast

Es ist Quatsch und nur Futter für Journalisten, siehe #20 und ähnliche Kommentare.

#30 |
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Mitarbeiter Industrie

Wenn es wirklich so wäre, dass “Krebs passiert”, dann müssten sich alle Krebsarten gleichmäßig über die gesamte Population verteilen.
Da sie dies aber nicht tun, kann die Schlussfolgerung dieses Artikels nicht so ganz stimmen.
Denn es müsste ja dann so sein, dass Hautkrebs z.B. an allen Stellen des Körpers die gleiche Häufigkeit hat und nicht an den Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind häufiger auftritt.

#29 |
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Lieber Herr Rathgeber, Sie zeigen, dass ein Medizinstudium keine Voraussetzung für durchdachte Beiträge auf diesem Portal ist. Was Ihre kluge Großmutter Sie gelehrt hat, ist im Prinzip genau das, wofür Paracelsius mit seiner “Dosis-Weisheit” berühmt geworden ist, wobei das “zu viel” manchmal schon verdammt wenig ist (im Falle des Rauchens schon ein einziger Zug). Was Sie so erfrischend unkompliziert über den Zusammenhang zwischen Genen und Umwelteinflüssen schreiben, ist sicher richtig, nur interessiert uns “Wissenschaftlerseelen” natürlich, welche konkreten genetischen Konstellationen und Faktoren der Lebensführenung zusammentreffen müssen, damit Zellen entarten oder eben nicht.
Ganz wichtig finde ich Ihren Hinweis auf das Erkennen der eigenen Körpersignale. Leider ist die Fähigkeit sehr vielen verloren gegangen. Das hängt m. E. viel mit dem heutigen Konsumdenken zusammen. Viele leben in “Saus und Braus”, gehen dann zum Arzt mit der Forderung “mach Du mich gesund”. Wenn der Doc dann sagt, Beweg Dich, ernähre Dich vernünfig, hör auf zu rauchen – dann wir er als “ahnungslos” gemobbt.
Um nicht missverstanden zu werden: Ich will mit dieser Aussage auf keinen Fall auf eine Mitschuld von (Krebs)patienten an ihrer Kankheit hindeuten. Ich habe selbst sehr gesund lebende Verwandte durch Krebs verloren. Aber ich meine, auch ohne Kenntnis der genauen Mechanismen der Cancerogenese, besteht heute kein Zweifel mehr an der pathogenen bzw. protektiven Wirkung bestimmter sehr konkreter Lebensstil-/Umweltfaktoren.

#28 |
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BI Bernd Rathgeber
BI Bernd Rathgeber

Ich bin zwar kein Mediziner, aber möchte hier eine sehr allgemeine Theorie aufzeigen: der gesamte menschliche Körper muss mit unterschiedlichen Stoffen versorgt werden. Alle Einflüsse, die die Versorgung stören führen aus meiner sicht zu einer Beeinflussung der Regeneration (Zellen…). Rauchen verengt somit wird die Versorgung gestört. Stress verengt, … usw… Somit gebe ich allen recht die behaupten, dass Umwelteinflüsse anfälliger machen. Jeder Mensch hat durch seine Gene bestimmte schwächen, wenn diese Schwächen mit dem falschen Umwelteinflüssen zusammentreffen so kann der Mensch erkranken. Treffen Schwächen mit Umwelteinflüssen zusammen, die nicht aufeinander passen, so erkrankt der Mensch nicht. Das ist aus meiner Sicht das was in der Studie als Pech bezeichnet wird und zufällig ist. Viele Menschen sehen die Schwächen von anderen aber sind unfähig sich selbst zu analysieren und ihre eigenen Schwächen zu erkennen. Da gibt es auch noch eine sehr alte Aussage die schon meine Großmutter gemacht hat: “Wenn zu davor steht,m dann ist es ungesund”, zu viel Stress zu viel Sonne, zu viel Alkohol, zu viel Zigaretten, zu viel Arbeiten, zu viel Fett ….. Ich denke wenn man lernt die Signale seines Körpers zu erkennen geht man keinen falschen weg. Krankheiten die aus unseren Schwächen resultieren können vielseitig sein. Es gibt mittlerweile auch BURNOUT, TINITUS, RHEUMA,..

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#27 |
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Ich möchte mich (zunächst) wieder auf den Artikelinhalt konzentrieren. Da heißt es:”Die Mehrzahl der Krebsfälle sei daher auf Pech zurückzuführen, sprich zufällige Mutationen während der DNA-Replikation normaler, nicht entarteter Stammzellen…” Dass diese sog. endogenen Mutationen wirklich zufällig sind, ist eine unbewiesene Behauptung. Der Einfluss unterschiedlichster Noxen – ganz sicher auch des Rauchens, Herr HANS GEORG BOCK – ist mehr als wahrscheinlich. Ich verweise hier besonders auch auf die Erkenntnisse der Epigenetik, wonach die Aktivität zahlreicher Enzyme des Replikations- und Proteinsyntheseaaparates sowie verschiedener Krebsprotektiver DNA-Reparaturenzyme dürch Lebensstil-/Umweltfaktoren nachhaltig beeinflusst wird. Wer heute noch die cancerogene und anderweitig pathogene Wirkung des Rauchens und Passivrauchens anzweifelt, ist ein unbelehrbarer Ignorant. Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Bock, wirklich ein langes, gesundes Leben, aber bitte versuchen sie nicht aus Ihrem familiären Hintergrund und dem eines in dieser Hinsicht ebenso uneinsichtigen Altbundeskanzlers Abermillionen Gegenbeispiele aufzuwiegen, bei denen verschiedenste Tumorarten (keineswegs nur Lungenkrebs) in direktem Zusammenhang mit dem Rauchen/Passivrauchen stehen. Der “Quatsch” ist nicht die Kausalität, sondern die Behauptung, dass es sie nicht gäbe! Und was soll der Verweis auf die Existenz anderer Cancerogene (z. B. Radon). Die ändern rein gar nichts an der Pathogenität des Rauchens. Ein Verbrecher wird doch auch nicht dadurch entlastet, dass es noch andere gibt!

Zugutehalten möchte ich den Autoren der Studie, dass sie (im letzten Absatz beschrieben) die Bedeutung von präventiven Lebensstiländerungen (auch Rauchstopp) hervorheben.

#26 |
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Claus-Coach
Claus-Coach

Wenn ich hier als medizinischer Laie und ehemaliger Krebspatient die unterschiedlichen Auffassungen lese kann ich nur sagen, es obliegt doch jedem selbst, wie sein Leben verläuft. Mit meiner Krebserkrankung hatte ich medizinisch gesehen keine Chance. Ich habe mein Leben als Topmanager komplett verändert, habe die Chance zum Glück genutzt, mich neu verliebt und dadurch meine innere Mitte gefunden. Heute geht es mir gut und ich habe die Krankheit zum Erstaunen der Mediziner überwunden. Wenn wir positiver Denken würden, hätten wir mehr Motivation. Hier wird von Pech und Zufall gesprochen, warum nutzen wir nicht die Chance zum Glück. Ich denke dann wären wir weniger anfällig!

#25 |
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Ein Artikel zum Schmunzeln – wie auch die meisten Kommentare (*): passend zum Karneval: Terä, Terä., Terä – Tschingbum!

(*) außer #20.

#24 |
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Gast
Gast

@Ernst Pawlowsky als Laie bitte zurückhalten mit Urteilen gegen “die Ärzte”; es geht hier nur um den Beitrag von Christopher Dietrich!

#23 |
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Dr. Henning Jansen
Dr. Henning Jansen

Simplifikation beinhaltet erhebliche “Risiken und Nebenwirkungen”, die gilt für den Artikel, als auch für die Kommentare. Ganz schlimm sind diese esoterischen Simpifikationen.

#22 |
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Ernst Pawlowsky
Ernst Pawlowsky

Als Biologe und Mathematiker kann ich nur den Kopf schütteln bei diesem Artikel bzw. der zugrunde liegenden Publikation:
da wird der Komplexität von Lebewesen und der vielfältigen, auch nicht linearen gegenseitigen Abhängigkeit vieler physiologischer ( und auch die Physiologie beeinflussender psychischer Prozeße ) Prozesse in keiner Weise Rechnung getragen.
Der Umstand, daß man das meiste vielleicht noch nicht weiß, oder nicht wahrhaben will ( die Scheuklappen der konventionellen Medizin ) heißt doch nicht, daß es Zufall oder “Pech” ist. intensives kopfschütteln

Zu der Liste wichtiger Persönlichkeiten mit frühen Erkenntnissen zur Krebsentstehung möchte ich noch Otto Warburg anführen.
Wir müssen darüber nachdenken, wie wir “Beweise” = wissenschaftliche Studien finanziert bekommen, an denen die Pharmaindustrie kein Interesse hat, weil die Ergebnisse nicht zu kommerziellem Erfolg durch patentierte Produkte führen. Vielleicht sogar deren Erfolg schmälern.

Doch bis dahin ist es jedem, der ausreichend eigenverantwortlich ist, schon heute möglich, sich ausreichend schlau zu machen, um dem “Pech” zu entgehen.
Doch wenn wir an die Gesamtbevölkerung denken, so ist diese noch in den Klauen der Pharma-und Gesundheitsindustrie, und da muß noch in großem Stil umgesteuert werden.

#21 |
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Arzt
Arzt

Sehr sehr schlechter Artikel! Es gibt nicht “den Krebs” weil es auch nicht “die Zelle” gibt.
Zu viel UV-Strahlung führt also nicht zu Knochenkrebs, sondern zu Hautkrebs und zwar nicht in der Unterhose, sondern da wo die Sonne hin scheint.
Im übrigen ist der Ort mit dem intensivsten “Außenweltkontakt” nicht die Haut, die sich durch eine rel. dicke tote Hornschicht schützt, sondern die Darmoberfläche. Deshalb ist die hohe Darmkrebshäufigkeit KEIN Zufall. Ebensowenig ist es kein Zufall, dass Zigarettenrauch zu Lungenkrebs führt.
Einige Krebsformen sind als Berufskrankheiten anerkannt und vielleicht kann der Autor und einige neun mal kluge alternative Schreihälse hier mal in einem Lexikon nachsehen, was der Begriff “kanzerogen” denn bedeuten könnte.
Dummheit hat Hochkonjunktur.

#20 |
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Diätassistent

Lieber Herr Dr. med. Frank Bollig, aber wer wird denn gleich, klar früher war alles besser und schon sind wir beim Thema „Der Mensch hat sich zu sehr von seiner artgerechten Ernährung und Lebensweise entfernt z.B. nur noch industriell veränderte Nahrung, kein richtiger Stressumgang….;-)

#19 |
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Judith Kraiczy
Judith Kraiczy

Die Studie wird auch in Forscherkreisen heftig diskutiert, allerdings auf wissenschaftlicher Basis und nicht in der Polemik, die ich hier lesen muss. Diese Forum hat facebook- Niveau. Ich werde mich von DocCheck abmelden.

#18 |
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Dr. med Horst Pöhlmann
Dr. med Horst Pöhlmann

Ich habe selten einen groesseren Quatsch gelesen. Die Ursache der Krebserkrankung wurde ca. 1920 von dem US Forscher Royal Rife entdeckt. Eine weitere Ursache fand Hamer. Beiden ist dies nicht gut bekommen. Warum steht in dem Buch von Prof. Yoda: Ein medizinischer Insider packt aus. Schliesslich ist die erfolglose Therapie das groesste Geschaeft nach dem Erdoel. Wirksame Krebstherapien gibt es seit ca. 100 Jahren.

#17 |
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Dipl.-Psych. Gabriele Cziepluch
Dipl.-Psych. Gabriele Cziepluch

Seid in Harmonie mit Euch selbst und allen anderen Lebewesen. Habt Respekt vor der Natur und lebt nach der Devise:

“Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu”.

Ein liebevoller Umgang mit der Natur – auch mit allen kleinen Kreaturen, eingeschlossen Pflanzen – lässt uns psychosomatisch gesund bleiben!

#16 |
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Frank Ullrich
Frank Ullrich

Wenn die sogenannte wissenschaftliche Medizin sich mal von Ihren Scheuklappen befreien würde und ihre Forschungsgebiete etwas erweitern würde, dann wäre auch der Weg frei zu neuen Erkenntnissen auf dem Gebiet der Tumorentstehung. Jedoch dreht man sich Jahrzehnte lang im Kreis und doktert an seinem materialistischen Weltbild herum. Wo nichts ist kann man eben nichts finden. Und wenn man nichts findet ist es eben Pech. Der Mensch jedoch, ist nicht nur das was wir sehen – der Körper – er hat auch eine Seele. Seelische Probleme und Konflikte, die sich im feinstofflichen Energiefeld des Menschen aufgrund nicht verarbeiteter Emotionen in Form von Traumata oder Schocks manifestieren wären sicher ein interessantes Forschungsgebiet um Ursachen zu finden. Wenn man sich denn mal diesen unbequemen und wenig lukrativen Bereichen öffnen würde, hätten wir eine wahre Wissenschaft – die nämlich neues Wissen schaft.

#15 |
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Krankenschwester Nelly Fritz
Krankenschwester Nelly Fritz

Ist doch wieder typisch…statt sich einzugestehen, dass die Ursache von Krebsentstehung erstens: noch immer nicht ausreichend geklärt ist und zweitens: im praktischen Alltag nicht mal die Frage nach der Ursache eine Rolle spielt, kommt jetzt diese empörende Veröffentlichung aus irgendwelchen mathematischen Hypothesen und dem “errechneten”persönlichen Pech. Bin schwer enttäuscht von der Onkologie des 21. Jahrhunderts.

#14 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Guten Abend und auf Nimmer Wiedersehen.

#13 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Und hier der geistige Urvater von Herrn Schlotthaus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer

#12 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Nur mal so zur Info.
Vielleicht gibt es ja noch Leute, die sich die Mühe machen, einen Text zu lesen…..

http://www.sanft-heilen.com/index.php?module=clip&type=user&func=display&tid=3&pid=5&urltitle=seelische-unterstuetzung-und-konfliktbearbeitung-bei-krebs

#11 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Hier wird derart viel unerträglicher Blödsinn verzapft, dass sich jeder normal Denkende aus der Diskussion raus hält.
Schade für ein Forum, dass ursprünglich mal Ärzten zur Diskussion dienen sollte.

#10 |
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Gesundheitsökonom

Alle meine mir bekannten männlichen Vorfahren haben so wie ich “geliebt, geraucht, gesoffen” und ihr Leben genossen. Alle sind weit über 80 bis weit in die 90 Jahre alt geworden. Ich selber rauche seit >50 jahren > 1 Packung Zigaretten/Tag (ca. 20). Für meine Alter sind meine Lungenfunktionen > 100%, meine HK Werte sind ebenso für meine Alter 100%, meine Blutwerte sind (fast) alle in der Norm(Was ist Norm?). Viele Studien z.B. zur Kausalität zwischen Rauchen und Lungenkrebs sind sowieso “Quatsch”. Z.B. das Edelgas Radon ist ein bewiesener Auslöser von Lungenkrebs (siehe hierzu den Radon-Atlas für Deutschland). In KEINER Studie zum Beweis für Lungenkrebs als Folge des aktiven oder passiven Rauchens wurde dieser Faktor herausgerechnet!!!!! In Studien zur Auslösung des Lungenkrebses durch Radon ist die Prävalenz höher als die durch aktives oder passives Rauchen. Dieses kann JEDER durch differenzierte Suche im Internet selber nachlesen.
“Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe” (Churchill).

#9 |
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Biochemiker

Also, wenn ich jetzt die statistische Wahrscheinlichkeit für einen Unfall unter Alkoholeinfluss berechne, dann hat das Unfallopfer eben einfach Pech gehabt und wir brauchen den Fahrer nicht mehr verantwortlich zu machen…

Natuerlich ist die Beobachtung insoweit richtig, als das mit jeder Mitose die potentielle Wahrscheinlichkeit steigt; Allein, das erklärt eben nicht allein die Ursache, da die Zelle ja auch über Reparaturmassnahmen verfügt. Ferner wird die Teilungsrate selbst von externen Faktoren beeinflusst: Wachstumsfaktoren, sei es reaktiv nach Entzündungen / Schaeden, sowie An- oder Abwesenheit von Naehestoffen (mTOR/PI3K pathway).

Freilich kann man sagen, dass Krebs vorwiegend in Gewebe mit einem Rapid Turnover entsteht; Man könnte aber ebenso bemerken, dass diese Gewebe sich auch durch einen hohen Energie (o2/Glucose) Bedarf auszeichnen und so das Augenmerk auf die Mitochondrien legen…

#8 |
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Medizinischer Fachhändler

Ich zitiere den Bericht von
Lars-Ulrich Schlotthaus

die Ursachen von Krebs sind längst geklärt. Das immer noch solche unsinnigen Forschungen finanziert werden, ist ein Skandal. Lernen Sie endlich die 5 biologischen Naturgesetze, dann ist so ziemlich alles klar. Was haben denn die 50 Jahre Forschung gebracht, die Richard Nixon eingeleitet hat. Nix. Nur noch mehr Tote und unglaubliche Gewinne für Pharmakonzerne.
SO IST DAS!
Die persöhnliche Lebensweise und vor Allem falsche Ernährung und mangelnde Bewegung begünstigen die Krebsentstehung hauptsächlich..

#7 |
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MyDoomBLN
MyDoomBLN

Wenn Mediziner von Pech sprechen muss ich immer schmunzeln :-D

#6 |
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Heilpraktiker

Nur zur Klarstellung: ich meinte NICHT den Artikel!

#5 |
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Heilpraktiker

Hui, hui, hui,……wusste gar nicht, dass es nun einen medizinischen Pegida-Ableger gibt….einfache Antworten auf komplexe Fragen.

#4 |
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Gast
Gast

Pech hatte auch Meister Hamer nachdem er die NGM und die “5 biol. Naturgesetze” erfand. Denn schließlich hätte er schon längst einen Nobel-Preis verdient, gell?
Mann, Lars-U., hätte nicht gedacht, dass Du so einem Super-Schwurbler auf den Leim gehst…

#3 |
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Lars-Ulrich Schlotthaus
Lars-Ulrich Schlotthaus

die Ursachen von Krebs sind längst geklärt. Das immer noch solche unsinnigen Forschungen finanziert werden, ist ein Skandal. Lernen Sie endlich die 5 biologischen Naturgesetze, dann ist so ziemlich alles klar. Was haben denn die 50 Jahre Forschung gebracht, die Richard Nixon eingeleitet hat. Nix. Nur noch mehr Tote und unglaubliche Gewinne für Pharmakonzerne.

#2 |
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Nichtmedizinische Berufe

Wolf Henrichs
Nichtmedizinische Berufe

Anmerkung: Ihre *****Sternebeitrag erweitere ich um die Punkte:
zu Kranheitsursache, Ursache für Krebsarten-
Welche Krankheit ist in der Intitialursache frei von O- u./o. N-Stress?
Mit einer Wahrsc heinlichkeit von weniogstens 98% wohl keine oder?
Welche Krankheit wird durch einen weitestgehenden alkalischen Stoffwechsel nicht minimiert?
Welche Krankheit ist unmöglich bzw. läuft dramtisch harmloser unter einem 100% Imunsystem?
Welche Krankheit wird nicht minimiert bei richtiger Atmung, ausreichend täglichem H2O – Konsum ( bis 150kg 0,30g/kg Körpergewicht), und konditionierender Bewegung von 12 – 30 Minuten ( nicht 1 -3/ W etwas Unsinnsport wie Joggen o. Farradfahren)? Täglich 12 Minuten Rebounding und die Wahrscheinlichkeit auf Demenz, Ostereporose, Herz-KreislaufErkrankungen, D-2, Lebenserwartung unter dem Statistikdurschnitt sinken um wenigstens 90%! Und natürlich beinhaltet diese Natursimpelstrategie weder Nebenwirkungen noch bedarf einer Zuzahlung oder Kassenzulassung und funktioniert.
Die Königsklasse meditiert 20 Minuten täglich noch dazu und macht die Basisübung nach Doc Childre Herzintelligenz. Obwohl Natur weder Doppel- oder Dreifachblindstudien braucht gibt es diese dazu mehr als reichlich alle positiv- einfach Mr. Goggle fragen!
Zu Wissen, Erfahrung, Intelligenz trifft das auf alle unsere gesunden Zellen zu, also auf ereblich mehr als diese grauen ca. 1300g. Beweise wurden von Prof. Dr. Bruce Lipton hnreichen über Jahrzehnte erbracht. Was vitale , leben Zellen sind definierte A. Propp / Biophotonen.

namasté Wolf Henrichs

#1 |
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