Plagiatsaffäre: Doktor Do Little?

10. Dezember 2014
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Was passiert, wenn Doktoranden und Habilitanden voneinander abschreiben? Wissenschaftliche Arbeiten in der Medizin entstehen oft in fragwürdiger Teamarbeit. Ein großes Chaos, in dem fast jeder jeden eines Plagiats verdächtigt, hat die Medizinische Fakultät Freiburg ergriffen.

Es ist März 2011. Die sportmedizinische Abteilung der Universität Freiburg erholt sich von einem sie seit 2002 erschütternden Doping-Skandal. Damals sollen Breisgauer Ärzte Radprofis mit illegalen leistungssteigernden Mittelchen versorgt haben. Eine Untersuchungskommission wird eingesetzt und man will das Ganze schnell aufarbeiten. Die Hoffnung, das langsam Gras über die Sache wächst, funktioniert allerdings nicht. Denn jetzt stehen die Sportmediziner schon wieder unter Verdacht. Nebenprodukt der Recherchen zum Doping-Skandal sind massive Übereinstimmungen, die man in einer Habilitation und mehreren Dissertationen findet. Anscheinend suchten die Experten hier dopingrelevante Ansätze. Eine Plagiatsaffäre à la Guttenberg bahnt sich an. Der Chef der Sportmedizin, Hans-Hermann Dickhuth, wird verdächtigt, in seiner Habilitationsschrift aus den 1980er-Jahren zum großen Teil Texte von seinen damaligen Doktoranden übernommen zu haben.

Abschreiben, bis der Doktor kommt …

Zwei Jahre später, am 14. Oktober 2013, steht es fest: Dickhuth wird der Professorentitel entzogen. Jörg Rüdiger Siewert, leitender ärztlicher Direktor der Uniklinik Freiburg, spricht vor dem Habilitationsausschuss der Uni das entscheidende Urteil. Dickhuths Schrift zur Echokardiografie über das Sportlerherz sei „zu großen Teilen wortidentisch“ mit den Arbeiten von sieben Doktoranden, „ohne dass dies in einer Zitierung, Erwähnung in Fußnoten oder im Vorwort kenntlich gemacht worden wäre“. Würde man die Habilitation nicht zurücknehmen, entstünde in der Öffentlichkeit der Eindruck, man nehme fehlerhaftes wissenschaftliches Verhalten nicht ernst genug. „Dies würde […] die zuletzt wieder positivere öffentliche Sicht auf Fakultät und Klinikum gefährden.“

Doch die berechtigte Frage ist, wer schrieb hier eigentlich von wem ab? Nicht nur bei Dickhuths Habilitationsschrift findet man inhaltliche Parallelen in Grafiken, Tabellen und Wortlaut ganzer Textstellen, auch bei seinen sieben betreuten Promotionen fehlen entsprechende Zitatnachweise. Die Frage der chronologischen Reihenfolge der Texterstellung lässt sich nach 30 Jahren nur noch schwer klären. Hat Dickhuth bei seinen Doktoranden abgekupfert oder haben sich die angehenden Ärzte an der Habilitationsschrift ihres Betreuers bedient? War es womöglich sogar eine gezielte Zusammenarbeit bei der Erstellung der Texte? Dadurch, dass alle Arbeiten etwa zur selben Zeit erschienen, bleiben in jedem Fall Unsicherheiten. Keiner der Doktoranden hat von sich aus Dickhuth geistigen Diebstahl vorgeworfen und der Professor selbst verteidigt sich vehement.

Kopieren und einfügen

Dickhuth ließ sich die Vorwürfe zunächst nicht gefallen. Mit seinen Anwälten wehrte er sich gegen die Aberkennung des Professorentitels. Dickhuth bestreitet den Plagiatsvorwurf; er habe seine Habilitation vollständig allein verfasst. Dennoch verweist er auch auf die damals übliche Praxis der Teamarbeit. In einem Schreiben seiner Anwälte an den Habilitationsausschuss heißt es „Daten und Befunde“ habe man gemeinsam erarbeitet, außerdem habe er den Doktoranden Formulierungen und Texte überlassen sowie deren Arbeiten korrigiert. Einer seiner Doktorandinnen habe er etwa nach deren Aussage vor dem Ausschuss „vorgefertigte Texte auf Zetteln zur Verfügung gestellt“. Als Nichtmuttersprachlerin hätten ihr dazu die sprachlichen Fähigkeiten gefehlt.

Doch nicht nur Dickhuth kämpft mit den Plagiatsvorwürfen. Auch sein Urteilssprecher Jörg Siewert musste inzwischen die Rolle des Anklägers mit der des Angeklagten tauschen. Er sieht sich nun, zusammen mit Norbert Südkamp, einem weiteren Kollegen von der Uni Freiburg und Direktor der Unfallchirurgie, ähnlichen Vorwürfen gegenüberstehen. Ihre Werke zur Habilitation werden derzeit von der dortigen Kommission zur „Sicherung der Redlichkeit in der Wissenschaft“ überprüft. Insgesamt wurden nach Dickhuths entzogenem Professorentitel sechzehn Professoren der Freiburger Medizin von einem Privatmann des Plagiats in ihren Habilitationsarbeiten bezichtigt. Man könnte es als bösen Zufall bezeichnen, dass auf einmal auch Siewert und Südkamp ihre Habilitationsschriften verteidigen müssen. Seltsam ist jedoch, dass beide maßgeblich an der Aberkennung von Dickhuths Habilitation beteiligt waren. Ein Chaos, bei dem jeder jeden bezichtigt?

Abschreiberitis: Vom Geben und Nehmen

Die Freiburger Sportmediziner sind kein Einzelfall. Immer wieder gibt es ähnliche Plagiatsvorwürfe. Es entsteht der Eindruck eines Generalverdachts gegen die Hochschulmedizin. Derzeit laufen in Deutschland Untersuchungen zu mehr als 30 wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Medizin. In den meisten Fällen sollen komplette Textpassagen in Dissertationen und Habilitationen identisch sein. Schwierig ist oft nur herauszufinden, wer da von wem abschrieb. Nach Informationen des Handelsblattes ist diese Art von Abschreiben unter Medizinern seit Jahren Usus an den medizinischen Fakultäten. „In der klinischen Medizin waren die Doktorarbeiten häufig Bausteine für die Habilitationsarbeit des Assistenzarztes einer medizinischen Universitätsklinik – und sind es noch“, erklärt dazu Tassilo Bonzel, ehemals Leiter der Kardiologie in Fulda. Allein dem Handelsblatt liegen Dutzende Habilitationen vor, die mit Doktorarbeiten teils identisch sind – ohne dass darauf in den jeweiligen Arbeiten explizit hingewiesen wurde. Sie kommen von der Uni Freiburg, aber auch von den Fakultäten in Heidelberg, Hannover oder Göttingen.

Eine Sprecherin des Gremiums „Ombudsmann für die Wissenschaft“ versucht, einen Erklärungsansatz zu finden: „Der Druck, viel zu publizieren, ist unter Medizinern sehr hoch“. Speziell Ärzte seien ausgeprägte Teamworker, die auf gemeinsame Erkenntnisse angewiesen seien. Doktorarbeiten und Habilitationen im Fach Medizin würden überdurchschnittlich oft ohne Rücksicht auf wissenschaftliche Standards gefertigt, berichtete auch das Handelsblatt. Es wäre an vielen Fakultäten in Deutschland gebräuchlich, aus gemeinsam ermittelten Daten mehrere Titel zu produzieren, heißt es weiter in dem Artikel. Wer dann Urheber welcher Leistung sei, bliebe meist unerwähnt. Grund dafür, dass dieses Vorgehen des Gebens und Nehmens im Team bis heute funktioniere, sei, nach Auffassung des Blattes, mangelndes Unrechtsbewusstsein im wissenschaftlichen Medizinbetrieb.

Einen Hang zum Schummeln?

Ian Greifsberg, Münchner Medizinstudent im neunten Semester, ist schockiert von den Enthüllungen: „Ich finde es eine absolute Frechheit, wenn Professoren ihre Doktoranden dazu benutzen, Texte für sie zu schreiben und diese die ganze Arbeit machen lassen, weil sie selbst keine Zeit dafür haben – wohlgemerkt oft komplett unbezahlt. Das ist natürlich gang und gäbe in der Medizin. Aber wenn diese Texte dann auch noch ohne Kennzeichnung oder Wertschätzung der Doktoranden einfach in der Habilitationsschrift abgekupfert werden, geht das definitiv zu weit. Ich bin enttäuscht, dass viele, die des Plagiats bezichtigt wurden, ihre Titel letztlich oft doch behalten dürfen. Ich finde, man sollte gegen solche Leute vorgehen, schließlich war das auch damals schon verboten, selbst wenn es üblich war.“

Anders sieht das Katharina Kinker, die im siebten Semester in Heidelberg studiert. „Man kann im Nachhinein sowieso nicht mehr genau sagen, ob der Professor von seinen Doktoranden abgeschrieben hat oder umgekehrt. Wen kümmert das denn auch, dass Texte in Zusammenarbeit erstellt werden, solange die wissenschaftlichen Kriterien alle sauber eingehalten wurden und ein brauchbares Ergebnis herausgekommen ist? Dass man die Zitiervorschriften nicht verletzen sollte, ist natürlich klar. Aber man kann doch nicht verbieten, dass Professoren und Doktoranden an ihren Projekten gemeinsam arbeiten. Oft ist dann auch ein gemeinsamer Datenpool benutzt und die wissenschaftliche Leistung zusammen erbracht worden, ohne, dass man genau sagen könnte, bei wem nun die Urheberschaft liegt. Ich finde das Thema wird viel zu sehr aufgebauscht. Es ist ja nicht so, dass der Doktorvater einem den Text wörtlich diktiert oder der Doktorand den gesamten Text für die Habilitationsschrift seines Professors schreibt. Solange gekennzeichnet ist, wer welche Textstellen geschrieben hat, sehe ich darin kein Problem.“

Doktor ohne Grenzen

Auch die Uni Münster hat derzeit einige Plagiatsvorwürfe zu untersuchen. Hier geht es aber vor allem um Doktorarbeiten ihrer Studenten, in denen Texte abgeschrieben worden sollen sein. Erst im Oktober wurde einem Absolventen der Titel aberkannt. Vor knapp einem Monat entschied die Medizinische Fakultät in Münster dann den Entzug eines weiteren Doktortitels. Insgesamt werden 23 Plagiatsvorwürfe überprüft, über die nun Schritt für Schritt entschieden wird.

Nicht nur in Münster wird derzeit auf Hochtouren um die Wahrung der wissenschaftlichen Redlichkeit gebangt, auch in Berlin gab es vor Kurzem einen spektakulären Fall eines Plagiats. Eine Berliner Urologin reichte eine nahezu komplette Kopie einer zwei Jahre zuvor erschienenen Arbeit ein – und das bei demselben Doktorvater, der schon die ursprüngliche Arbeit betreute. Beide Doktorarbeiten werteten denselben Datensatz aus, was generell gängige Praxis ist. Doch den Text einer bereits erschienenen Arbeit fast identisch abzuschreiben und damit durchzukommen, lässt nur auf eine unsaubere Prüfung der Arbeit und weitere Fehler schließen.

Dokumentiert und aufgefunden werden alle diese Fälle von den Plagiatssuchern der Webseite „Vroniplag-Wiki“. „Wir wenden zurzeit ein Verfahren an, das alle Dissertationen einer Hochschule miteinander vergleicht“, erklärt Plagiatsexpertin Debora Weber-Wulff, Professorin für Informatik an der Hochschule für Technik und Wissenschaft Berlin. Sie hätten dazu ein Programm entwickelt, das digital alle Arbeiten auf gleiche Textstellen abgleicht, um so Schummler zu enttarnen. Die Charité hat auf diese Vorwürfe schon reagiert. „Wir haben in den letzten Jahren die Promotionsordnung auseinandergerissen und neu zusammengeschraubt“, sagt Radiologe Jörg-Wilhelm Oestmann, Vorsitzender der Promotionskommission. „Routinemäßig überprüfen wir jede 50. Promotion auf unsauberes Arbeiten, außerdem solche, die verdächtig wirken“.

Ende gut, alles gut?

Den ursprünglich eingelegten Widerspruch gegen den Titelentzug zog Hans-Hermann Dickhuth vor knapp einem Monat wieder zurück. Ein juristischer Deal soll dem ganzen Dilemma nun endlich ein Ende bereiten. Wegen des Verstoßes „gegen die Regeln wissenschaftlicher Redlichkeit“ in seiner Habilitationsschrift entzieht die Medizinische Fakultät ihrem langjährigen Institutsdirektor zwar nachträglich die Lehrbefähigung und die Lehrbefugnis. Das parallel laufende Disziplinarverfahren gegen den heutigen Pensionär wird allerdings gleichzeitig eingestellt. Damit darf Dickhuth den Professoren-Titel und seine Pensionsansprüche als Beamter behalten. Die Uni kann das Verfahren im Gegenzug endgültig abschließen und sich selbst die „Wahrung und Durchsetzung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“ bescheinigen. Dickhuth selbst teilt über seine Anwälte mit, er nehme zwar den Widerspruch gegen die Kommissionsentscheidung zurück, sei aber nach wie vor der Meinung, dass „der Entscheidung falsche Tatsachen zugrunde liegen und das Verfahren fehlerhaft durchgeführt wurde“.

Weil ihn diese Situation sehr belaste und eine genauere juristische Klärung durch mehrere Instanzen noch Jahre dauern könne, habe er sich jedoch zu diesem Schritt entschlossen, so der Mediziner. Nach langem hin und her wurde also letztlich, durch einen eher zweifelhaften Deal, eine milde Sanktion für den prominenten Sportmediziner gefunden. Und die Freiburger Uni kann hoffen, den imageschädigenden Streit leise zu beenden. Wie das in Zukunft bei anderen Plagiatsvorwürfen ausgehen wird, bleibt abzuwarten.

Man sollte bei all den Vorwürfen und Kritiken aber nicht vergessen, dass ein großer Teil der medizinischen Arbeiten korrekt und nach den aktuellen wissenschaftlichen Standards angefertigt wird. Solche Plagiatsverfahren können der Hochschulmedizin nur helfen, künftig die Sorgfalt bei der Erstellung medizinischer Doktorarbeiten und Habilitationsschriften zu erhöhen und mit einer größeren Ernsthaftigkeit an das Thema heranzugehen.

27 Wertungen (4.44 ø)

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8 Kommentare:

Elvira
Elvira

Wissenschaftlich gesehen, sind nur Publikationen in entsprechenden Fachzeitschriften wichtig. Hier sorgte eigentlich früher “die Redaktion” dafür, dass ein gewisses inhaltliches Mindestniveau eingehalten wurde.
Die elektronische Medienexplosion mit leichtem Zugang für alle hat hier natürlich jegliches Niveau zerstört. Das ist nicht weiter tragisch, weil der Fachmann selektive Recherche betreibt und nicht jeden Mist liest oder ernst nimmt.
Dr.-Arbeiten und auch Habil.-Arbeiten wurden früher überhaupt nicht in irgend einer Fachzeitschrift publiziert und waren sozusagen privater Schatz jeder Uni.
Diesbezgl. Kontroversen erwecken daher immer den naheliegenden Verdacht, dass es sich um persönliche Feindschaften handelt.

#8 |
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Arzt
Arzt

@Peter Peschel, nein, so ist es nicht, in der Medizin handelt es sich außer bei reinen Literaturarbeiten (schlechtere Noten) immer um konkrete Patienten(Kollektive) die von mehreren gleichzeitig oder hintereinander analysiert werden (können).
Das ist das Normale
und das ist auch völlig in Ordnung, da man den “Rohstoff” kranke Patienten nicht beliebig vermehren kann. Auch ein Krankenhaus- oder Uni-Archiv (Krankenakten) wird als Fundgrube mehrfach ausgewertet. Ich habe beispielsweise 2 Doktoranden daran gesetzt, alle Patienten, die an einem Leberversagen gestorben sind, heraus zu suchen das waren in dieser spezialisierte Uni recht viele und reichte locker für 2 Doktorarbeiten, sehr schöne übrigens.
Trotzdem hätten die das Analysieren des Leberversagens ohne Anleitung eines Erfahrenen NIEMALS alleine geschafft, woher auch? Diese äußerst wertvollen Daten sind leider NICHT von anderen weiterverwertet worden und für ein größeres Publikum zu Verfügung gestellt worden (Veröffentlichung). Nach so einer Analyse kann man klinische Stoffwechselvorgänge bei schwerer Leberinsuffizienz deutlich besser beurteilen und evtl. früher gegensteuern um den fatalen Verlauf abzuwenden.
Es gibt nie Stillstand in der medizinischen Forschung, der Datenzugang durch die EDV gleichzeitig erheblich leichter.
Allerdings besteht ein fataler Trend für die Laienpresse zu publizieren,
das ist ein Rückschritt, siehe #5

“Plagiate” wird es immer geben, das ist aber selbst verständlich NICHT typisch für “Medizin”, ins besondere die sehr komplexe klinische Medizin des kranken Menschen. Wer das behauptet, sollte vielleicht zum Psychiater.

#7 |
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Wirtschaftswissenschaftler

Es kann doch nur noch zitiert und vergl. werden da das die meisten nur mit dem Strom schwimmen und so keiner zu neuen Erkenntnissen kommt. Einstein sagte schon das er nur weiter kam da er auf den Schultern von grossen Leuten saß und somit weiter sehen konnte… vgl. ???

#6 |
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Gast
Gast

Die gesellschaftsschädigenden “Klimawissenschaftler” sollten endlich vor den Richter gezerrt werden,
nicht die gesellschaftsdienlichen Ärzte.

#5 |
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Gast
Gast

Pressemitteilung der Universität Freiburg

Unbegründete Vorwürfe
Plagiatsvorwürfe gegen Jörg Rüdiger Siewert und Norbert Südkamp haltlos

http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2014/pm.2014-12-11.135

#4 |
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Gast
Gast
#3 |
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Gast
Gast

Das ist völlig normal und auch vernünftig,
nur Neidhammel versuchen alles “medizinische” zu kriminalisieren.
Ist wohl Mode.
Damit werden die wirklich kriminellen Schwindler der “menschlichen Erderwärmung” gedeckt,
die gleiche Ausgagsdaten so lange durch den ideologischen Fleischwolf drehen, bis das Gegenteil herauskommt z.B. der Datenkrieg für die Antarktis.

#2 |
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Gast
Gast
#1 |
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