E-Zigaretten: Richter geben Rauchsignale

5. Dezember 2014
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Tabakerzeugnisse oder Arzneimittel: Die Einordnung von E-Zigaretten beschäftigte nicht nur Apotheker, sondern auch Gerichte. Jetzt liegt ein höchstinstanzliches Urteil vor, an dem sich wissenschaftliche Geister scheiden.

E-Zigaretten und nikotinhaltige Lösungen zur Verneblung, sogenannte Liquids, bleiben frei verkäuflich – so lautet ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 3 C 25.13 bis 27.13). Als Vorinstanz hatte das Oberverwaltungsgericht Münster ähnlich entschieden. Damit hatten Hersteller und Vertreiber letztlich Erfolg – sie wollten Vertriebswege über den Tabakhandel nicht verlieren. Richter argumentierten, Nikotin beeinflusse zwar physiologische Funktionen und habe eine pharmakologische Wirkung. Allerdings komme es auf die „Gesamtbetrachtung“ an. Wissenschaftliche Beweise, dass E-Zigaretten tatsächlich zur dauerhaften Nikotinentwöhnung geeignet seien, fehlten derzeit.

Geteiltes Echo

Am Urteil scheiden sich die Geister. Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) hat sein vorrangiges Ziel erreicht: E-Zigaretten bleiben Tabakprodukte. Im Gegensatz dazu waren Experten am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für eine Klassifizierung als Medikament eingetreten – ohne Erfolg. Das Institut bemängelte, auch künftig würden keine Untersuchungen zur Gesundheitsgefährdung durchgeführt. Bleibt noch eine vertane Chance: Bis heute fehlen methodisch hochwertige Studien, ob elektrische Verdampfer tatsächlich die Zahl an Krebstoten verringern, wie Befürworter argumentieren. Sie bewerten E-Zigaretten als harmlosere Variante des Tabakkonsums uns als mögliche Nikotinersatztherapie, haben aber keine hieb- und stichfesten Daten vorzuweisen.

Auf in die Schlacht

Jenseits wissenschaftlicher Betrachtungen zieht das aktuelle Urteil mögliche Konsequenzen nach sich. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerium hatte vor elektronischen Verneblern gewarnt – mit Hinweis auf deren fehlende Zulassung als Arzneimittel. Das BVerwG schrieb entsprechenden Äußerungen eine verbotsähnliche Wirkung zu. „Nach den Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts beeinträchtigten die öffentlichen Äußerungen die Wettbewerbsposition der Klägerin am Markt faktisch ähnlich wie eine Verkaufsbeschränkung“, hieß es weiter. Jetzt ruft der VdeH Händler und Hersteller zu einer Schadenersatzklage gegen Nordrhein-Westfalen auf. Laut Verbandsangaben sei der Handel ab 2012 massiv eingebrochen. Wer mag da schon groß über Verbraucherschutzaspekte nachdenken?

20 Wertungen (2.75 ø)

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45 Kommentare:

Gast
Gast

Da die Penisarterie eine der dünnsten des Körpers ist, kommt es in diesem Bereich durch Nikotin besonders leicht zu Störungen, mit dem Ergebnis, dass der für die Erektion nötige Blutfluss dadurch stark verringert ist.
Das ist aber gut so, denn das Auftreten von Erektionsstörungen muss somit als erstes Warnsignal für eine generalisierte Gefäßerkrankung gesehen werden, der häufigsten Todesursache überhaupt.
Schätze aber wer E-Zigaretten raucht braucht keinen Sex, der könnte dieses Warnsignal dann verpassen.
Wenn man jetzt entsprechend seinen Alkoholkonsum massiv vergrößert, könnte mann was gegen die Gefäßverschlüsse machen, im Ernst,
die Potenz wird dann noch schlechter und die Leber geht kaputt,
kleine Kompromisse sind nun mal notwendig für dieses tolle Nikotin.

#45 |
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Gast
Gast

@Achim, es wird langsam peinlich mit Ihnen, Nikotin in Tomaten, gehts noch???

#44 |
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Achim
Achim

@Dr.Bayerl, können Sie mir als Fachmann bitte erklären, warum es laut ICD-10 keine Nikotinsucht gibt ?
Warum kein Mensch vom Genuss von Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika etc. oder als Passivraucher nikotinabhängig wird ?
Warum die Nikotinpflaster, Kaugummis , Sprays oder Inhalatoren als nicht suchterzeugend sogar rezeptfrei an Jugendliche verkauft werden dürfen ?

#43 |
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Arzt
Arzt
#42 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Achim na schön, dass Sie endlich das Wort Lobby für ihren gewünschten Nikotin-Siegeszug in den Mund nehmen.
Nur schlimm, dass das doccheck zulässt.

#41 |
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Achim
Achim

@Dr.Bayerl, die WHO sowie das ihr angeschlossene Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle in Heidelberg haben sich seit 60 Jahren als Endziel die tabakfreie Welt auf die Fahnen geschrieben, ihr Versuch, alle nikotinhaltigen Nichttabakprodukte als “Entwöhnungsmittel” unter das Patentrecht der Pharmaindustrie zu stellen, sind in der EU mit der TRL gescheitert. Der Siegeszug der E-Zigarette läßt sich nicht mehr aufhalten, die Verbraucher sind aufgewacht, sie lassen sich weder weiterhin von der Tabaklobby noch der Pharmalobby noch von Ihnen weiterhin belügen.

#40 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Achim, falls Sie es immer noch nicht geschnallt haben,
Das WHO und z.B. die Uni Heidelberg reden NUR vom Nikotin. Eine Droge die süchtig macht.
Sie lügen auch dreist über das Jugendschutzgesetz, das hier noch nicht greift, ich weis wirklich nicht wofür Richter und Politiker ihr Gehalt vom Steuerzahler verdienen!

#39 |
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Achim
Achim

@Dr.Bayerl, Ihre Quellen beziehen sich immer auf Opfer der Tabakverbrennungprodukte, nicht des Nikotins, das kann man in den Artikeln und Studien selbst doch nachlesen. Sie versuchen hier dem Nikotin ein Gefährdungspotential anzudichten, das einfach nicht existiert. Es geht überhaupt nicht um eine “neue” legale Drogenkultur, Nikotin und alle Darreichungsformen sind seit jeher legal. Die E-Zigarette ist nicht für Nichtraucher gedacht, sie soll nur Rauchern eine wesentlich weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette bieten. Und wer sich Sorgen um Kinder und Jugendliche macht, dafür gibt es das mächtige Instrument Jugendschutzgesetz, anstatt die E-Zigarette für erwachsene, mündige Bürger unattraktiv zu machen.

#38 |
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Naturwissenschaftler

es geht um Nikotin?
Vor zwei Tagen publiziert in BMC Medicine (Impact Factor 7,2):
Although there is no doubt that smokers switching to electronic cigarettes (EC) substantially reduce the risk to their health, some tobacco control activists and health organisations discourage smokers from using EC and lobby policy makers to reduce EC use by draconian Regulation.

The toxicity of nicotine is exaggerated [13] and the evidence that it makes little if any contribution to smoking related disease and death [14],[15] is ignored.

Yet at the same time, the World Health Organisation (WHO) have labelled EC a threat to public health, issued a strong advice to smokers not to use them [4], and urges policy makers to limit their use by prohibition or strict regulation [5]. This and other negative campaigns are starting to have an alarming effect of persuading smokers that EC are as harmful as cigarettes [6] and discouraging them from making the Switch.

So ist es und so sehen es immer mehr Wissenschaftler.
http://www.biomedcentral.com/1741-7015/12/225

#37 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Herr Achim und Herr Naturwissenschaftler, es geht um Nikotin!
Nicht um nikotinfreie Produkte, gegen die ich nicht das Geringste einzuwenden habe!
Sie weigern sich also, alle die hier zitierten Quellen über Nikotin zur Kenntnis zu nehmen!
Der WHO und den vielen Kritikern geht es darum,
dieses Produkt nur zur Raucherentwöhnung zuzulassen
und nicht für eine neue öffentliche und legale Drogenkultur,
für die hier völlig schamlos Reklame gemacht wird.
Dass ein “Raucher” nicht akut während des Rauchens stirbt weis nun jedes Schulkind.
Trotzdem kann man schon in Illustrierten lesen,
dass es TÄGLICH 340 Nikotin-Tote in Deutschland gibt:
http://tinyurl.com/656mgdn

Zeigen Sie mir eine Arbeit über die Effektivität der E-Zigarette zur Rauchentwöhnung.
Aber nein, Sie wollen ja eher das Gegenteil!
Noch mehr Nikotinsüchtige!

#36 |
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Naturwissenschaftler

@Dr.Bayerl, es gibt nicht nur keine Tote durch E-Liquidvergiftungen oder gegessene Zigaretten, sondern auch die wenigen berichteten Suizidversuche (3 Liquid-Versuche in den USA) scheiterten alle entweder symptomlos oder mit Erbrechen. Es gibt die letzten Berichte über Todesfälle aus den 60er Jahren über Suizide mit 98% Nikotin, damals zugelassenes Pflanzenschutzmittel. Chronische Schäden durch niedrigdosiertes Nikotin im Dampf sind bisher nicht bekannt, auch in Tierversuchen nicht aufgetreten, aber sicher bleibt hier ein gewisses, wenn auch geringes Risiko für Dauerdampfer.

Aber auch unter diesem Aspekt ist es doch eine Chance für Millionen von Rauchern, ich verstehe diese Abwehrfront nicht. Es drängt sich langsam der Verdacht auf, das es hier um mehr als um den Schutz von potentiellen Dampfern geht. Das wird zu einer Art Kulturkampf. Ein Raucher, der plötzlich (z.B. nikotinfreies) Liquid dampft und damit einem wenig gefährlichen Genuss ohne Reue frönt? Womöglich in einer Nichtraucherzone, in einem Restaurant oder gar vor Kindern? Das scheint für einige eine echte Horrorvorstellung zu sein.

#35 |
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Achim
Achim

@Dr.Bayerl, ob Nikotin alleine überhaupt suchterzeugend wirkt, wird von immer mehr Suchtexperten verneint, an Labortieren waren alle Versuche bisher erfolglos. Sie verweisen immer auf Studien mit Tabakprodukten, die sind aber für das Nikotin in E-Zigaretten irrelevant, bleiben Sie doch bitte beim Thema.
Das angebliche Gefährdungspotenzial von Nikotin wurde bewußt über Jahrzehnte kreiert, nachzulesen ist bei DESTATIS aber das Gegenteil, innerhalb der letzten 30 Jahre kam es in Deutschland zu keiner tödlichen Nikotinvergiftung. So wurde ja auch endlich der historische Wert der tödlichen Dosis um mindestens eine Potenz erhöht, falls Sie als Arzt nicht über die entsprechende Fachliteratur verfügen können Sie ja, wie jeder Verbraucher auch, bei Wikipedia unter dem Stichwort “Nikotin” nachblättern.

#34 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Referenzen zu Nikotin:
Centers for Disease Control and Prevention. State Medicaid coverage for tobacco-dependence treatments—United States, 2005. MMWR 2006;55:1194-7

Nutt D. et al. Development of a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse. Lancet 2007 ;369; 1047-1053

Benowitz NL.Clinical pharmacology of nikotine: implications for understanding, preventing, and treating tobacco addiction. Clin Pharmacol Ther. 2008 Apr;83(4):531-41. Review

Berrettini WH, Lerman CE. Pharmacotherapy and pharmacogenetics of nikotine dependence. Am J Psychiatry. 2005 Aug;162(8):1441-51. Review.

Malaiyandi V et al. Implications of CYP2A6 genetic variation for smoking behaviors and nikotine dependence. Clin Pharmacol Ther. 2005 Mar;77(3):145-58. Review.

Jarvis MJ. Why people smoke. BMJ. 2004 Jan 31;328(7434):277-9. Review.

Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg. Nikotin – Pharmakologische Wirkung und Entstehung der Abhängigkeit. http://www.tabakkontrolle.de/pdf/FzR_Nikotin.pdf

Benowitz NL. Nicotine Addiction. New England Journal of Medicine. 2010 June 24; 362:2295-2303

#33 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Dr. Frank Schynowski, noch einmal, Nikotin ist eine psychotrope Droge wie Alkohol, die auch süchtig macht, was medizinisch klar definiert ist.
Menschen werden davon also körperlich abhängig, mit entsprechender vegetativer Entzugssymptomatik, die viele Monate dauert!!!!!!
Untersuchungen haben gezeigt, dass Raucher bereits nach 100 gerauchten Zigaretten Entzugssymptome verspüren. Nikotin macht also sehr rasch abhängig.
Wie bei Alkohol ist das auch eine Dosisfrage, ein Gläschen Schnaps macht noch nicht süchtig, nur ist bei Alkohol die erforderliche Dosis WESENTLICH höher,
auch die toxische (letale) Dosis der einzigen “ungefährlichen” Droge Coffein ist deutlich höher:
Die LD50 für Nikotin beträgt bei Mäusen 0,3 mg/kg i.v. und 230 mg/kg oral (als Vergleich beträgt die LD50 von oralem Koffein 190 mg/kg). Für einen Menschen mit 70 kg Körpergewicht wirken 50 mg Nikotin oral aufgenommen tödlich (als Vergleich beträgt die tödliche Dosis Paracetamol für den Menschen > 8 g/Tag).

Nikotin wird im Ranking der ‚Liste der gefährlichsten Drogen’ noch vor noch vor Cannabis, LSD und Ecstasy gesetzt.

#32 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Der Aufmarsch der Drogenhändler wird immer frecher!

#31 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Herr @Dr. Frank Schynowski, was muten Sie hier den Lesern an Unwahrheiten zu!
Es gibt keine einzige Studie, die eine “Ungefährlichkeit von Nikotin” nachweist.
Nikotin ist nun wirklich keine unbekannte Droge!
Die kennt jeder Medizinstudent seit mindestens 50 Jahren!

#30 |
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Naturwissenschaftler

Einiges ist falsch in diesem Artikel: Der Vertriebsweg für Liquids läuft nicht hauptsächlich über den Tabakhandel sondern eben über E-Zigarettenhändler und der Verband wollte auch keine Einstufung als Tabakprodukt. Es liegen auch hunderte von Studien zu den Liquids und der Ungefährlichkeit von Nikotin vor, das einzige was fehlt sind -logischerweise- Langzeitstudien. Aber -auch das ist falsch in dem Artikel- kein Wissenschaftler bestreitet, das elektrische Verdampfer die Zahl an Krebstoten verringert, wenn Raucher umsteigen.
Es gibt bis heute keine dokumentierten Fälle von tödlichen Vergiftungen mit Liquids oder daraus folgende Langzeitschäden. Problem scheint für einige wie das BfArM das scheinbar “unregulierte” Handeln damit zu sein, einfach wie andere Genussmittel, eine Horrorvorstellung für deutsche Politiker…

#29 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Die WHO-Empfehlung für die E-Zigarette:
http://escholarship.org/uc/item/13p2b72n
The ultimate effect of e-cigarettes on public health will depend on what happens to the tobacco product market, particularly with combustible products. There are conditions in which e-cigarettes could be a public health benefit on a population level:
• No initiation with e-cigarettes
• No youth use of e-cigarettes
• Cigarette smokers switch completely and not continue a dual use pattern of consumption
• Use of e-cigarettes does not negatively impact current cigarette denormalization efforts
• E-cigarettes do not deliver harmful substances besides nicotine
• No youth-oriented marketing
• No secondhand delivery of nicotine

Und da diese Situation NICHT existiert folgen danach etliche Empfehlung um sie zur Geltung zu bringen,
die natürlich den Herstellern nicht schmecken,
denn die wollen sich mit einem “Entwöhnungsmittel” unter keinen Umständen abfinden, sondern eine neue Dauerdrogenvariante etablieren.

#28 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Ich bin auch leicht schockiert,
was doccheck hier entgegen eigenen Forenregeln als Produktreklame durchgehen lässt.

#27 |
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Onkologe
Onkologe

@Achim es hat hier wirklich genügend Belege für die Schädlichkeit der Nikotin-Droge gegeben. Die einzige Rechtfertigung dafür sollte daher der DROGENAUSSTIEG des Rauchers sein.
Reklame dafür auch für Einsteiger wie #23 sind skandalös und disqualifizieren doccheck, welches derart freche Drogenreklame durchgehen lässt.
ADDICTION heist Süchtigkeit und ist ein Journal, in dem man auch das findet was ich gerade gesagt habe.
z.B.
“The impact of pharmaceutical company funding on results of randomized trials of nicotine replacement therapy for smoking cessation: a meta-analysis. ”
ADDICTION (ABINGDON, ENGLAND)
2007 vol. 102(5) pp. 815-822
ETTER JF, BURRI M, STAPLETON J

und ganz zufällig wird die Drogen-Ausstiegseffektivität von den unabhängigen Studien niedriger eingeschätzt. Da geht es nicht nur um die E-Zigarette.

#26 |
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Achim
Achim

Wer tatsächlich Interesse an einer objektiven Einschätzung von unabhängigen Wissenschaftlern zur E-Zigarette hat, der darf sich gerne einmal die Studien anerkannter Tabakforscher und Suchtexperten ansehen :
http://onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/%28ISSN%291360-0443/homepage/electronic_cigarettes.htm

#25 |
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Gast
Gast

Hallo doccheck, wie ist das nun mit den Forenregeln und Produktreklame.
Ausgerechnet mit verlogenen Nikotin-Anpreisung????????????????????

#24 |
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Gast
Gast

E-Zigarette ist genial !!!
Hier gibt’s viele Tipps für Neueinsteiger.
Freesmoke – Wichtige-Info-Neueinsteiger
Meinung eines langjährigen Freesmoke E-Zigaretten Rauchers der nun wieder ohne Probleme Treppensteigen kann und sich die Lebensqualität zu 100% verbessert hat.
http://www.freesmoke.eu/content/Newsletter-Sonderangebote.html

#23 |
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Arzt
Arzt

Wer Nikotin in einem Ärzteblock mit Coffein vergleicht, sollte sofort gelöscht werden!!!!

#22 |
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Arzt
Arzt

Das in Entwicklung befindliche Gehirn reagiert auf Nikotin besonders empfindlich.
Frauen bekommen Brustkrebs und kranke Kinder.

#21 |
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Arzt
Arzt

Ztil, P.R. und der liebe @Achim,
Ihr seid durchschaut,
häßliche Nikotin-Reklame!
Bitte den Totenkopf nicht vergessen!

#20 |
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Ztil
Ztil

Herr Arzt, kennen Sie das? Der Lehrer fragt Sie etwas, Sie antworten nach besten Wissen und Gewissen und der Lehrer sagt: sechs setzen, Thema verfehlt!?
Sie zählen hier eine Tabakkrankheit nach der anderen auf.
Das hat aber nichts mit Nikotinkonsum zu tun.
Nikotin hat eher die Wirkung von Koffein, liegt vielleicht daran das sie sehr ähnlich aufgebaut sind.
Wenn sie wirklich Arzt wären wüssten Sie das, aber wer nicht den unterschied zwischen verbrannten Pflanzen und verdampften Flüssigkeiten kennt, hat von seinem Lehrer sicher sehr oft gehört: sechs setzen, Thema verfehlt!.

#19 |
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P.R.
P.R.

” Sie bewerten E-Zigaretten als harmlosere Variante des Tabakkonsums uns als mögliche Nikotinersatztherapie, haben aber keine hieb- und stichfesten Daten vorzuweisen.”

Das hat der Verband so nie behauptet, schon gar nicht als Nikotinersatz. Tabak findet sich da auch nicht in den Liquids.

Sich mal wirklich richtig mit befassen und nicht immer den Müll 3. nachquatschen.

#18 |
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Arzt
Arzt

Sind Richter käuflich?

#17 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim, oder das etwas häufiger “Raucherbein”
http://www.netdoktor.de/krankheiten/raucherbein/

und dann haben wir noch den Herzinfarkt und den Schlaganfall:
http://www.herz.hexal.de/risikofaktoren/rauchen/

#16 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim und jetzt kommen nach den Nerven die Gefäße:
Der Einfachkeit halber:
http://www.kardiologie-angiologie-wuppertal.de/angio/eda_a.html

“Nikotin schließlich ist ein Giftstoff, der einerseits direkt toxisch die Endothelzellen schädigt, zudem aber auch zu einer aktiven Engstellung der Gefäße führt. Die damit verbundene Flussbeschleunigung führt wiederum zu einer vermehrten Schädigung des Endothels. Dass Nikotin über diese beiden Faktoren wirkt, erklärt, warum das Rauchen eine enorme Bedeutung als zentraler Risikofaktor hat.”

oder Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Endangiitis_obliterans
“Sofortiger Nikotin-Verzicht kann zum Stillstand der Erkrankung führen.”

#15 |
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Arzt
Arzt

und die Sozialkompetenz soll dramatisch absinken

#14 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim, Nikotin kein Nervengift???

http://tinyurl.com/lxphrdv
Die Auswirkungen von Nikotin auf neurologische Prozesse sind offenbar dauerhafter als bisher angenommen. Schweizer Forscher ….

#13 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim: Passivrauchen im Fetalalter (=Nikotin):
Übergewicht häufiger (OR 1,5-2,5) Tabakabhängigkeit bis 5-fach häufiger,
verzögerte Lautentwicklung, eingeschränkter Geruchsinn, mehr Karies an den Milchzähnen, häufiger Hirnhautentzündung, häufiger Narkosekomplikationen,
mehr Mittelohrentzündungen, (mütterliches Rauchen erhöht signifikant das Risiko für rezidivierende Otitis media nach Tympanostomie (OR 4,15)

#12 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim für Nikotin nicht nur Dummheit:
Kinder rauchender Mütter zeigen bis zu 4mal häufiger Verhaltensauffälligkeiten wie Impulsivität, Hyperaktivität sowie einen niedrigeren Intelligenzquotienten
Intelligenz-Quotient mit Dosis-Effekt ( 6 bis 7 Punkte) und schlechtere Schulleistungen (OR 1,6 – 1,9) für in utero-Exposition.
In utero heist praktisch reiner Nikotin-Effekt

#11 |
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Arzt
Arzt

lieber @Achim, sollte das heißen,
Thyrian et al. 2005:
Anteil rauchender Schwangerer
62 % bei ledigen und geschiedenen Frauen am höchsten bei unter 25-jährigen Frauen 42 % am Beginn der Schwangerschaft 26 % bei der Geburt
34 % 6 Monate später

Kein Wunder, dass Kinder immer dümmer werden

#10 |
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Arzt
Arzt

lieber@ das führt beim Wachstum zur Verblödung wie der Hanf

#9 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Für Ungebildete und Tabakvertreter von Prof. Dr. med. Manfred Neuberger, Wien:
http://www.kup.at/kup/pdf/7107.pdf
mit Literatur, daraus das wichtigste für den Jugendschutz:
“Alle heute verfügbaren Medikamente sind für jugendliche oder schwangere Raucher ungeeignet. Das in Entwicklung befindliche Gehirn reagiert auf Nikotin besonders empfindlich. Kinder, die in ihrem Blut, Harn, Speichel und Haar eine Nikotinbelastung zeigten, boten konzentrationsabhängig schlechtere Schulleistungen und sind eher gefährdet, später selbst nikotinabhängig oder auch depressiv zu werden. Schon vor der Geburt stört Nikotin die Hirn- und Lungenreifung.
Noch gefährlicher sind Nikotinpräparate, die weder nach Arzneimittelgesetzen geprüft noch als Ausstiegshilfe aus der Nikotinsucht beworben werden. ”

Das hätten die Richter mit minimalem Ehrgeiz wissen können!!!!!!!!!

Das passiert auch durch Passivrauchen in der Wohnung (Eltern).
Ich krieg jedesmal innerlich das Kotzen, wenn ich rauchende Schwangere sehe.
Da sollte der Staat eingreifen.

#8 |
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Felix F.
Felix F.

“Wer mag da schon groß über Verbraucherschutzaspekte nachdenken?”….dieser letzte Satz ist ja wohl völlig Überflüssig.

Selbst Gegner der E-Zigarette wie Frau Pötschke-Langer gestehen ein, dass diese im vergleich mit der Tabakzigarette um ein vielfaches weniger gesundheitsschädlich ist. Nur wird diese Tatsache leider nicht so breit getreten, wie die div. “eventuell-vielleicht- möglicherweise-nix genaues weiß man nicht”-Risiken für die auch nach 3 Jahren Hetzte gegen die E-Zigarette noch keine Nachweise gefunden werden konnten.

Und nun liebes DocCheck-Team überlegen sie doch mal bitte wie viele zig-tausende Raucher, aufgrund dieser “Verbraucherschutzaspekte” in Form von unbelegbaren Vermutungen, davon abgehalten wurden auf eine weniger gesundheitsschädliche Alternative umzusteigen. Meiner Ansicht nach wurde die Gesundheit der Verbraucher nicht geschützt, sondern ehr bewusst und rücksichtslos durch das Verbreiten von Halbwahrheiten und Falschinformationen über die E-Zigarette gefährdet.

#7 |
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Rossi
Rossi

Meinte MPL, nicht NPD

#6 |
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Rossi
Rossi

Beweise liefert ja auch Steffens und NPD nicht. warum dann ein Arzt ? Scaremongering braucht selten Beweise. Der Effekt reicht…

#5 |
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Achim
Achim

@Arzt Für Ihre Behauptungen, das Nikotin ein Nervengift ist und den Kreislauf “belastet” haben Sie sicherlich nur vergessen, die Quellen anzuführen ?

#4 |
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Arzt
Arzt

@D. Solwand, wenn Sie so entrüstet sind, hätten Sie schon ein paar Quellen für Ihre Behauptungen bringen dürfen.
Mag ja sein dass es weniger Lungenkrebs macht,
aber Nikotin ist ein Nervengift und belastet den “Kreislauf” an dem wir nach wie vor ganz überwiegend krank werden und sterben.

#3 |
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D. Solwand
D. Solwand

Schon Seltsam wenn in dem Artikel “..E-Zigaretten als harmlosere Variante des Tabakkonsums uns als mögliche Nikotinersatztherapie, haben aber keine hieb- und stichfesten Daten vorzuweisen.[…] steht, es aber mittlerweile dutzende von wissenschaftlichen Studien gibt, die aber das genaue Gegenteil aussagen, nämlich dass das eDampfen sehr wohl um mehrere Größenordnungen weniger Schaden am Konsumenten anrichtet, als der Rauch des Tabaks einer Zigarette (wenn überhaupt) und von Passivdampf brauchen wir im Zusammenhang mit der eZig nun wahrlich nicht mehr drüber reden. Es ist schlicht unwahr, wenn hier das Gegenteil behauptet wird.
Als Nikotinersatztherapie wurde es auch nie beworben, sondern nur als Alternative zur Tabakzigarette und das ist ein gewaltiger Unterschied.
Die allermeisten Raucher benötigen zu Beginn des Wechsels gerade das Nikotin um es als Alternative zur herkömmlichen Kippe zu akzeptieren.
Von DocCheck das mit einer größeren medizinischen Bildung ausgestattet sein sollte, hätte ich in Bezug zur eZigarette mehr Sachverstand erwartet. Und ehrlich gesagt wird mir seit dem ich mich mit dem Thema “E-Zigarette” befasse, ein wenig Bange um die Aussagen medizinischer Publikationen in den Medien.
Das führt dazu, das ich mittlerweile alle Themen die mich interessieren gründlichst recherchiere und dies sollten Redakteure von Onlineportalen auch tun, wenn sie über Themen wie Gesundheit Bericht erstatten.

#2 |
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Gast
Gast

kein gutes Signal,
Chance verpasst.

#1 |
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