Nebenberuf: Rezept-Knasti

16. März 2012
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Immer häufiger droht Apothekern eine Kriminalisierung durch Veröffentlichungen in den Medien: Neben Retaxationen bei BtM-Rezepten baden Apotheker womöglich unklare Formulierungen in Gesetzestexten aus oder sollen nicht verfügbare Präparate im Zuge von Rabattverträgen liefern. Was steckt wirklich dahinter?

Ein Zeichen der Zeit: Mittlerweile stehen Apotheker unter gesellschaftlichem Generalverdacht, das Gesundheitssystem auszubeuten. Dabei wird die Justiz zunehmend instrumentalisiert: Medien begleiten jeden noch so kleinen Anhaltspunkt, der zu Ermittlungen führen könnte. Klären sich die Verdachtsmomente auf, meist werden entsprechende Verfahren eingestellt, haben Journalisten häufig das Interesse verloren – gemäß dem alten Motto „Only bad news is good news“.

Strafandrohung mit System

Dahinter steckt der Anspruch unseres Gesundheitssystems, alle Patienten adäquat zu versorgen, aber dennoch bezahlbare Konditionen zu bieten. In dieser Rollenverteilung spielen Leistungserbringer – sprich Kostenverursacher – die Rolle der Bösen, der Abzocker, während Leistungsträger völlig außen vor bleiben. Dabei gleichen sich die Situationen wie ein Ei dem anderen: Nachdem vermeintliche Unregelmäßigkeiten zu Tage gefördert wurden, folgt eine Strafanzeige, kombiniert mit massiver medialer Begleitung. Den Apothekern selbst drohen Kassen drakonische Strafen an, sollten sie – trotz bereits erbrachter Leistungen – nicht die vollen Beträge zurückzahlen. Oftmals erstatten Kollegen vermeintliche Schäden ohne rechtliche Notwendigkeit, um teure und langwierige Verfahren zu umgehen.

Mauscheleien hinter dem HV-Tisch?

Zwei Beispiele: Die AOK Baden-Württemberg etwa hatte einen Rabattvertrag zu Metoprolol abgeschlossen, nur konnte der pharmazeutische Hersteller anfangs nicht liefern, auch erfolgte keine Korrektur der EDV, und Apotheker gaben ein alternatives Präparat ab, im Eifer des Gefechts teilweise ohne entsprechenden Vermerk. Laut Dr. Heinz-Uwe Dettling von der Kanzlei Oppenländer Rechtsanwälte, Stuttgart, beliefen sich entsprechende Schäden pro Apotheke und Monat auf fünf bis 20 Euro, dennoch hagelte es massenhaft Anzeigen – und „Bild.de“ witterte sofort „Betrug mit falschen Abrechnungen“. „Spiegel online“ hingegen mutmaßte, Apotheker hätten „in großem Stil Medikamente abgerechnet, die noch gar nicht auf dem Markt waren“. Der Ausgang dieser Geschichte schien außerhalb von Fachkreisen keine Meldung mehr wert zu sein – wie nicht anders zu erwarten, lösten sich alle Betrugsvorwürfe vor Gericht in Luft auf, in manchen Fällen wurde die Klage auch wegen Geringfügigkeit abgewiesen.

Kein Einzelfall, auch Zytostatika ließen die Volksseele kochen. Hinter dem „Riesen-Betrug mit falschen Krebs-Mitteln“ verbargen sich Fertigarzneimittel heimischer Hersteller, zugelassen für den deutschen Markt, aber für das Ausland bestimmt. Auch hier baute sich ein massiver Druck gegen Apotheker auf, die sich zu teilweise sechsstelligen Rückzahlungen verleiten ließen, wohlgemerkt ohne Verurteilung. Zwar läuft derzeit eine Revision beim Bundesgerichtshof, mehrere Instanzen hatten aber keine strafbaren Anhaltspunkte und – ganz klar – auch keine Mängel hinsichtlich der Qualität gefunden.

Zwischen Substitution und Zulassung

Rabattverträge und massive Ansätze zur Kostendämpfung machen Apothekern ebenfalls das Leben schwer. Wie Professor Dr. Ute Walter von der Kanzlei Rechtsanwälte Wigge, Münster, berichtet, hatte ein Arzt für ein an pulmonal-arterieller Hypertonie erkranktes Kleinkind Sildenafil (zwei Milligramm) verordnet, ein Fertigpräparat dieser Stärke gibt es nicht. Das Dilemma: Revatio® (20 Milligramm Sildenafil) ist bei dieser Erkrankung zugelassen, allerdings sehr teuer und nur in Großpackungen erhältlich. Vigra® (25 bis 100 Milligramm Sildenafil), preisgünstiger und in kleinere Einheiten abgepackt, darf jedoch nur bei erektiler Dysfunktion angewendet werden. Ganz klar, die Apothekerin wählte für ihre Verdünnung Revatio® – und wurde umgehend retaxiert, mit Hinweis auf das V. Sozialgesetzbuch, Paragraph 129. Dem gegenüber stehen Vorschriften der Apothekenbetriebsordnung, aber auch der unnötigen „Off-Label“-Use. Jetzt liegt es an der Justiz, ein Grundsatzurteil zu fällen. Das ist bei Talern und Märkchen für Kassenrezepte bereits geschehen, offene Fragen bleiben aber dennoch.

Gefährliche Gefälligkeiten

Zwar hat der Bundesgerichtshof am 9. September 2010 entschieden, dass Rx-Boni als Verstöße gegen die im Arzneimittelrecht enthaltenen Preisbindungsvorschriften, also das Arzneimittelgesetz, die Arzneimittelpreisverordnung sowie gegen das im Heilmittelwerberecht geregelte Verbot von Werbegaben einzustufen sind. Ein Urteil, das laut Dr. Timo Kieser von der Kanzlei Oppenländer Rechtsanwälte, Stuttgart, „mehr Steine als Brot“ gebracht hat: Rabatte sind nach Einschätzung der BGH-Richter nämlich nur dann eine spürbare Beeinträchtigung der Konkurrenz, sollte deren Wert die Bagatellgrenze von einem Euro überschreiten. Nachfolgende Urteile anderer Instanzen lichteten die Nebel etwas, nach juristischer Auffassung ist diese Summe pro Präparat möglich, nicht pro Rezept. „Auch mit Gutscheinen im Wert von einen Euro bekommen Sie möglicherweise Post von der Kammer, vor allem im Süden Deutschlands“, berichtet Kieser aus der aktuellen Praxis. Anderenorts verteilt der Briefträger eher Schreiben diverser Krankenkassen.

Einnahmequelle Nullretaxation

Gerade in Nordrhein-Westfalen sind BKKen im letzten Jahr dazu übergegangen, BtM-Rezepte wegen größtenteils marginaler Formfehler auf null zu retaxieren. Auch hier wurden Leistungen erbracht, sollen aber nicht beglichen werden. Der Rechtsanwalt Dr. Valentin Saalfrank, Köln, schätzt, dass entsprechende Vorgänge mittlerweile rund 0,5 Prozent des Arzneimittelumsatzes ausmachen, verlorene Arbeitszeiten von Apothekern nicht mitgerechnet. Trotz klärender Gespräche warten alle Betroffenen jetzt auf das Bundessozialgericht. Vertreter der Kassen und des Deutschen Apothekerverbands hatten sich zu diesem Schritt entschlossen, um ein für alle Mal Rechtssicherheit zu schaffen. Für Apotheken, die der Musterstreitvereinbarung beigetreten sind, kommt es nach dem BSG-Urteil zu einer Korrektur, andere Kollegen können sich nur für die Zukunft darauf berufen. Doch lässt sich der Spieß auch umdrehen: Wie das Bundessozialgericht jetzt entschieden hat, müssen Apotheken keinen Abschlag zahlen, sollte eine Kasse aufgrund falscher Retaxationen ihre Rechnungen nicht bezahlen. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor, dennoch schafft die Entscheidung mehr Rechtssicherheit.

Fahrlässigkeit oder Mutwilligkeit

Dennoch begehen auch Kollegen folgenschwere Fehler, wie kürzlich bei der Belieferung einer Wuppertaler Klinik mit Augentropfen. Das Präparat enthielt Benzalkoniumchlorid in 1000-facher Überdosierung – Verätzungen bei Frühgeborenen waren die Folge. Zwar scheint ein Fehler bei der Übertragung der Daten passiert zu sein, dennoch wäre laut Apothekenbetriebsordung, Paragraph 7, eine Überprüfung erforderlich gewesen. Während dieser Fall juristisch eher als – möglicherweise grobe – Fahrlässigkeit zu bewerten ist, sieht es im Falle mutwilliger Betrügereien für die Täter nicht gut aus: Ein Apotheker aus Niedersachsen steht unter Verdacht, Rezepte mit Sprechstundenbedarf frisiert zu haben. In Hessen wiederum beschuldigen Ermittlungsbehörden einen Kollegen, Rezeptvordrucke gestohlen und dann zu seinen Gunsten abgerechnet zu haben. Je nach Faktenlage drohen den vermeintlichen Tätern bis zu zehn Jahren hinter schwedischen Gardinen, vom Entzug der Approbation ganz zu schweigen.

Meistens geraten Apotheker jedoch ohne Schuld in die Mühle der Justiz. Ihnen rät Dr. Heinz-Uwe Dettling: „Wer kämpft, kann gewinnen oder verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“.

72 Wertungen (4.25 ø)
Medizin, Pharmazie

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15 Kommentare:

Christiane Karge
Christiane Karge

Wie kommt jemand ohne Berufsbezeichnung auf die Apothekerseiten und meint, unqualifizierte Äußerungen von sich geben zu müssen? Da scheint jemand noch nie eine Apotheke von innen gesehen zu haben.

#15 |
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Selbstst. Apothekerin

an Kristin Basler
Kennen Sie die Situation in der Apotheke aus eigener interner Anschauung oder woher nehmen Sie sich das Recht die Kommentare als “Gejammere” abzuqualifizieren?
Wenn nein, halten Sie den Mund!!! Blöde Kommentare von bornierten Besserwissern haben wir genug.

#14 |
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Angestellter Apotheker

Es wird der Tag kommen, da werden wir die Krankenkassen fragen müssen, ob wir ein Rezept zu ihren Lasten abrechnen dürfen oder nicht. Wenn wir wie bei Kostenvoranschlägen zur Hilfsmittelversorgung tage- oder wochenlang warten müssen, liegt der Patient eventuell schon im Krankenhaus. Das hat für die Kasse dann zwei Vorteile: 1. Sie braucht uns nicht bezahlen und 2.Die Arzneimittelausgaben werden noch weiter sinken.
Wir hatten vor Wochen auch eine kuriose Retaxation: AG-Strümpfe waren verordnet. Diese haben wir mit Haftrand versorgt. Da der Haftrand aber nicht ärztlich verordnet wurde, wurde die Rechnung gekürzt, aber um den Betrag der STRÜMPFE, mit der Begründung, daß kein Haftrand verordnet wurde. Toll, was?

#13 |
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Selbstst. Apotheker

Herr Hofeditz wieviele Politker (von) Frau Schmidt, Frau Bänder von den Grünen(hat noch nicht mal meine 2 Briefe geantwortet) ,Herr Rau als BRDpräsident (er hat sehr höflich und aufmerksam geantwortet),Herrn Wulf als Landesvater (er war am meistens mit unseren Problemen interesiert),Herr Clemens SPD damals Wirtschaftsminister (keine Antwort)Frau Merkel,(bis zu )Herr Rösler
bevor er an die Macht kam bei einem FDPtreffen persönlich
angesprochen ( seine Körpersprache Apotheke ist ein Geschäft Arzt zählt nur,was hast du zu bedeuten) ich geschrieben und angesprochen habe über Jahre unf alle zu meiner Apotheke eingeladen,um denen vom Praxis Beispiele
zu zeigen ,was eine Apotheke neben der Abgabe der richtigen Medikamente für siene Patienten sogar das Leben retten kann.Die Leute verstehen das nicht.Vielleicht haben wir von einigen besondersschlauen und machtbesessenen Ärzten zuviel Angst unseren Mund aufzumachen.Dafür gibt es ein zweiter Grund,wo in einigen
Ärtzehäusern in möglicherweise in der ganzen Welt von den Apothekern die Ärzte zugeschossen also bestochen wird,die niemals ans Tageslicht kommen werden;dahinter steckt wieder das Gier der Menschheit.Ich hoffe und wünsche,daß diese in noch diesem Philosophen-humanen Land BRD am wenigsten ist und bleibt.
Wir müssen uns unabhängig weiter und fortbilden versuchen den Menschen zu deren Nutzen zu helfen und dafür weiter kämpfen.Mehr können wir nicht.Die Hoffnung über bessere Zeiten werden vieleicht uns helfen diese grausame Zeit der Kassenmacht zu überleben.
Barbaros Orhon,
Brunnen Apotheke.
Löningen

#12 |
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Apotheker Hansfried Hofeditz
Apotheker Hansfried Hofeditz

Warum fahren wir nicht malmit Bussen nach Berlin und
demonstrieren gegen die nichtbezahlten Leistungen in der
Apotheke und laden einige Gesundheitspolitker einen Tag in
die Apotheke ein,damit dehnen klar wird was da abgeht.Das
gleiche gilt fürdie Krankenkassenvorsitzenden. Was unternimmt
unsere Lobby,DAV,Abda,LAV`S ,bisher garnichts.Der Spaßfactor
Apotheke ist verloren gegangen. Herr wolff wann werden Sie
endlich mal aktiv ?

#11 |
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Selbstst. Apotheker

Wieder am Samstagabed beim Tatort war eine Apothekerin als Betrügerin dargestellt und mit Handschellen abgeführt worden.
Solche Sachen beeiflußen das Volk.Ich weiß es nicht,ob ähnliche Darstellungen für Ärtze gibt?Schwarze Schafe gibt es leider in jedem Beruf.Anderersets würde bei diesem Film Kostendruck der gelieferten Krankenhäuser von der Apothekerin gezeigt,der dafür keine Begründung ist.Leider werden überall Apotheker angegriffen,der Grund möge Ketten aufzubauen zu erleichtern,die nach Sekunden
takt die Patienten fertigen werden;ohne wahrnehmen
zu wollen,was eine Apotheke für seine Patienten sogar manchmal mehr als sein Arzt machen kann,oder sein Leben retten kann.

#10 |
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Apothekerin

Wo bleibt die Bearbeitungsgebühr für Rezepte, die falsch ausgestellt und zurückgeschickt werden müssen, Telefongespräche mit Krankenkassen über strittige Fälle, viel kostbare Arbeitszeit, die z.B. draufgeht, um die Erstattung einer Inhaliermaske für ein Kind zu klären, (Wert unter 5,-¿). Beratung in der Apotheke geschieht immer noch zum Nulltarif, in anderen Einrichtungen wird sie abgerechnet, aber die Apotheker sind immer noch die vermeintlichen Abzocker der Nation!

#9 |
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Selbstst. Apothekerin

Ich kann mich Herrn Otto Kornstädt (2) nur anschließen, dass ich dieses nervenaufreibende und kostspielige Gezänk mit den Krankenkassen hinter mir habe.

#8 |
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Ulrike Mayr
Ulrike Mayr

Es müsste mal veröffentlicht werden, wie hoch die Einsparungen der Krankenkassen aufgrund dieser Nullretaxationen sind, eigentlich stellen sie eine illegale Bereicherung dar, denn der Patient wurde mit dem richtigen Medikament versorgt, nur die Dosierung durch den Arzt 2×1 tgl. ist “nicht” korrekt, da das Wort Tablette fehlt? wohl ein Witz?, da wir Apotheker doch die Dosierung nochmals erläutern und was sollte anderes als die verordneten Tabletten wohl mitgegeben worden sein?
Schildbürgerstreich, wo ist die Arzneimittelsicherheit in Gefahr? Desweiteren erhielt ich Retaxationen der Notdienstgebühr an Feiertagen!! Man probierte es also einfach malin der Hoffnung der Apotheker legt keinen Widerspruch ein. Es ist eine deutliche Zunahme an ungerechtfertigten Retaxationen zu erkennen. Warum wohl?

#7 |
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Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Ich kann auch nur empfehlen, gegen alle unbegründeten bzw. falschen Retaxationen der Retax-Zentren Einspruch einzulegen. Hier in Westfalen-Lippe hilft der Apothekerverband.
Ich empfinde es als Zumutung zu fast jeder Sonder-PZN noch eine handschriftliche Begründung bzw. Nachweise über Nicht-Lieferbarkeit abzuliefern. Meiner Ansicht nach haben die Apotheker keine ausreichend gute Lobby, was wahrscheinlich nicht zuletzt daran liegt, dass die Apotheken sich untereinander viel zu viel Konkurrenz machen statt zusammen an einem Strang zu ziehen. Wie kann man sonst erklären, dass das Einsparpontenzial immer erst einmal auf dem Rücken der Apotheken gesucht und auch gefunden wird? Die Diskussionen und den Unmut der Patienten kriegen auf jeden Fall immer die Angestellten am HV-Tisch ab und manchmal ist man einfach müde, auch noch zum x-ten Mal zu erklären, warum die Blutdrucktabletten jetzt schon wieder von einem anderen Hersteller sind. Ich warte jetzt noch auf die ersten Retaxationen bzgl “pharmazeutischer Bedenken”.

#6 |
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Dr. Christian Rotta
Dr. Christian Rotta

Lieber Herr van den Heuvel,
es wäre nett gewesen, wenn sie Ihre LesewrInnen darauf aufmerksam gemacht hätten, wo die von Ihnen genannten Juristen referiert haben: auf dem ApothekenRecht-Tag anlässlich der Interpharm. So hängen die Ausführungen etwas in der Luft!

#5 |
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Selbstst. Apotheker

Ich kann Herrn Kornstedt sehr gut fühlen und verstehen.
Ein Kapitalistmus mit Vernunft ist sicher nützlich für die
Menschheit;aber auf diese Art oberflächlich oder unter dem Konqurrenzdruck der Medien ,oder auch unbemerkte Bestechungen von grossen Kapitalfirmen (auch für gesätzentscheidende Politiker nicht nur Journalisten) übersteht kein Konzern oder Medienriese.Ich hoffe,dass unbestehliche Richter in der BRD irgenwann (Geduld für Kolegen/innen zum Kämpfen) für die Gerechtigkeit entscheiden werden.

#4 |
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Dipl.-Pharm. Christian Hoffmann
Dipl.-Pharm. Christian Hoffmann

Die Kriminellen sind ganz andere Leute:
Politiker, die solchen Schwachsinn in die Welt setzen!!

#3 |
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Bin iiich froh, dass ich 66 bin… !

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Sven Larisch
Sven Larisch

“Wer nicht kämpft , hat schon verloren!”- vollkommen richtig und deswegen werde ich weiterhin gegen jede unsinnige und selbst durch die Retax-Zentren nicht zu begründende Retaxationen vorgehen. Leider erweist sich das im Falle der BTM Retaxationen als Kampf gegen Windmühlen.
In den Retaxzentren arbeiten wohl eher Leute die nur darauf bedacht sind vermeintliche Fehler zu finden, damit die Krankenkasse nicht zahlen muss. Völlig korrekt erbrachte Leistungen werden auf Null taxiert und kosten Zeit und Kraft.
Im Gegenzug habe ich noch keine Retax erlebt, die zu meinen Gunsten entscheidet. Hier müssen wir als Apotheke auch selber tätig werden und das Rezept zurückfordern. Also Gleichbehandlung gleich Null. Wären die Retaxzentren Kontrollinstanzen würde ich keinerlei Schwierigkeiten damit haben. Klar akzeptiere ich korrekte Retaxationen auf den richtigen Betrag, natürlich lerne ich was die KK den gerne ausser der SonderPZN für nicht- Verfügbarkeit und einer handschriftlichen Erklärung (groteskt- da die SonderPZN ausreichen sollte) noch alles wünschen. Diese Wünsche sollten aber formuliert werden und nicht mit Nulltaxen bestraft. Oftmals können auch die Retaxzentren der KK keine!! Erklärung für Preisbildungen bei Rezepturen geben und wenn man ihnen den die entsprechenden Passagen der Hilfstaxe um die Ohren haut stellen sie auf stur.

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