Histo? – Logisch!

4. April 2012
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Das heutige Befundrätsel kommt aus der Histologie-Ecke, die bei vielen Studenten nicht gerade ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Dabei ist dieses Exemplar ein besonders freundlicher Geselle. Beweise, dass Histo auch Spaß machen kann und löse das heutige Befundrätsel!

Letzte Woche habt Ihr im Ultraschall-Rätsel viel Herz bewiesen und bei der Lösung Euer sonografisches Gedächtnis unter Beweis gestellt. 
Das Bild, das wir dieses Mal für Euch vorbereitet haben, kommt aus dem Bereich Histologie und sollte Euch – neben einem Lächeln ins Gesicht – die Lösung im Schnellschnitt auf die Tastatur zaubern.

Wenn Du zu Histo „logisch“ sagst und weißt, was sich hinter dem freundlichen Gesicht verbirgt, dann gib Deine Lösung im Kommentarfeld ab und beweise medizinische Fachkenntnis.

Wir wollen von Dir wissen:

  • Was ist auf dem Bild zu sehen?
  • Woraus bestehen die dargestellten Strukturen?
  • Welche speziellen Zellen lassen sich gewinnen?

Übrigens: Im DocCheck Flexikon und bei DocCheck Pictures findest Du die perfekte Schnittmenge zwischen informativem Text- und anschaulichem Bildmaterial!

7 Wertungen (5 ø)
Allgemein

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5 Kommentare:

Mitarbeiterin Industrie


¿1)
Funiculus umbilicalis, Nabelschnur im Querschnitt (etwa 12fache Vergrößerung? Übersichtsfärbung, Hämatoxylin-Eosin?)

2)
Fibroblasten/-zyten bilden einen weitmaschigen Verband. Zusammen mit retikulären und kollagenen Fasern sind sie in einem gefäßreichen, gallertigen Bindegewebe eingelagert, der Wharton Sulze. Von außen mit platten Amnionepithel bedeckt und abgeschlossen.

Im gallertigen Bindegewebe sind eine V.umbilicalis und zwei Aa.umbilcales eingebettet und in Folge der Entbindung stark kontrahiert (im Bereich der T. intima sind Einfaltungen des Lumen erkennbar, erzeugt durch die glatte Muskulatur der T. media). Auch die ödematöse Aufquellung des gallertigen Bindegewebes ist der starken Vasokonstriktion zugrunde gelegt.

3)
Aus Nabelschnurblut lassen sich mesenchymale Stammzellen gewinnen.

#5 |
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http://pictures.doccheck.com/de/photos/2/13234/nabelschnur-histologie/

Hier gibt’s die Auflösung des Histo-Rätsels:

Es handelt sich um ein histologische Aufnahme einer Nabelschnur. Anfänglich enthält die Nabelschnur vier Blutgefäße, von denen sich die rechte Nabelschnurvene zwischen dem 28. und 32. Tag der Embryonalentwicklung zurückbildet. Danach verbleiben drei Gefäße, zwei Nabelarterien (Arteriae umbilicales), die kohlendioxidreiches und nährstoffarmes Blut vom Kind zur Plazenta leiten und eine Nabelvene (Vena umbilicalis), die Blut von der Plazenta zum Kind leitet

Wir wünschen frohe Ostern und laden Euch nach der Eiersuche zu einer neuen Runde Befundsuche ein!

#4 |
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Student der Humanmedizin

fetales bindegwebe, querschnitt der nabelschnur. 2 nabelarterien und eine eine -vene. ein sehr dankbares präparat in der prüfung, erkennt man es doch schon ohne mikroskop.

#3 |
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Mitarbeiterin Industrie

Querschnitt der Nabelschnur, bestehend aus gefäßreichen, gallertartigen Bindegewebe, auch Wharton-Sulze genannt. Darin eingebettet sind die V.umbilicata und die beiden A.umbilcata. Ausgekleidet mit Amnionepithel.Aus Nabelschnurblut mesenchymale Stammzellen.

#2 |
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Franziska  Martin
Franziska Martin

Das ist eindeutig ein Schnitt durch die Nabelschnur. Man sieht die 2 Nabelarterien (Die Augen des Gesichts) und die Nabelvene (der Mund des Gesichts)

#1 |
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