Depression: Talk sooner, pill later

7. März 2013
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Wer mit einer Depression zum Arzt geht, wird schnell mit Antidepressiva versorgt. Doch ist das gut so? Forscher haben nun herausgefunden, dass es bei leichten Depressionen oft hilfreicher ist, zunächst mit einer psychodynamischen Therapie zu beginnen.

Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Appetitverlust und Grübeleien – halten depressive Symptome länger als zwei Wochen an, so ist laut Leitlinien eine Behandlung indiziert. Etwa 15 % der Frauen und 8 % der Männer erkranken innerhalb von 12 Monaten an einer Depression (IQWiG-Bericht 2009, Nr. 34). Ärzte behandeln die Patienten zwar individuell, jedoch verschreiben viele zunächst Antidepressiva. Jack Dekker und seine Kollegen vom Arkin Institut für Seelische Gesundheit, Amsterdam, fragten sich, wie der Arzt am besten vorgehen kann: Erst Psychotherapie und dann Tabletten, oder umgekehrt?

Die holländischen Wissenschaftler führten eine Studie mit 103 Patienten durch, die an einer leichten oder mäßig schweren Depression litten. Die Patienten wurden auf zwei Behandlungsarme randomisiert: Eine Gruppe erhielt zunächst eine psychodynamische Therapie, die andere Gruppe erhielt initial Antidepressiva. Besserten sich die Symptome innerhalb von acht Wochen nicht um mindestens 30 %, wurde den Patienten eine kombinierte Therapie angeboten. Interessant dabei: Auch, wenn die initiale Behandlung nicht anschlug, wollten 40 % der Patienten ihre Monotherapie fortführen.

Um die Symptome zu erfassen, nutzten die Autoren die Hamilton Depressions-Skala (HAM-D) sowie die “Clinical Global Impression Scale” (CGI). Außerdem verwendeten sie die Depressions-Subskala der Symptomcheckliste “SCL-90” sowie das “Euro-Quality of Life Questionnaire” (EuroQOL).

DocCheck Ask

Das Thema “Depression” wird in unserem Dienst “Kollegen fragen” thematisiert:

1.) Literatur/Studien zur Post-Stroke-Depression?
2.) Prazosin bei Patienten mit Alpträume ohne PTBS
3.) Zusammenhang Thyreoiditis und psych. Auffälligkeiten

Haben Sie auch eine Frage, die Sie gerne mit Ihren Kollegen diskutieren möchten? Dann stellen Sie hier Ihre Frage – und erhalten fachkundiges Feedback von Kollegen.

Die Auswertung ergab: Am Ende der Studie hatte sich der Zustand der Patienten, die zuerst eine psychodynamische Therapie erhalten hatten, stärker verbessert als der Zustand der Patienten, die zunächst mit Medikamenten behandelt worden waren. Die Autoren schließen daraus, dass es sinnvoll ist, Patienten mit leichter oder mäßiger Depression zunächst eine Psychotherapie anzubieten und Medikamente erst bei ausbleibender Besserung hinzuzufügen.

Frühe Besserung hilft

Besonders wichtig für den Erfolg einer Behandlung sind anscheinend frühe Erfolgserlebnisse in der Therapie – das zeigt unter anderem eine Studie der Psychologin Amrei Schindler und ihrer Kollegen der Universität Mainz. Die Wissenschaftler wollten wissen, welche Faktoren zu einer erfolgreichen Verhaltenstherapie beitragen und wann Patienten ihre Therapie abbrechen. Hierzu untersuchten sie 193 Patienten, die an einer unipolaren Depression oder Dysthymie litten. Die Patienten erhielten eine kognitiv-behaviorale Therapie (CBT). Mit einem guten Ansprechen auf die Therapie war dann zu rechnen, wenn die Patienten vor der Behandlung eine schwerere Depression aufwiesen und bereits früh in der Therapie eine Verbesserung ihrer Symptomatik spürten. Ein Abbruch wurde dann wahrscheinlich, wenn die Patienten eine Persönlichkeitsstörung aufwiesen, geringere Erwartungen an die Therapie hatten und keine Verbesserung zu einem frühen Zeitpunkt der Therapie verspürten.

Fazit

Bei depressiven Patienten ist viel Umsicht bei der Einleitung einer Therapie geboten. Milde und mäßige Depressionen können zunächst mit einer psychodynamischen Therapie behandelt werden – erst bei Nichtansprechen sollte der Arzt auch eine medikamentöse Therapie anbieten. Erstaunlicherweise bevorzugen viele Patienten eine Monotherapie, wie die Studie von Jack Decker et al. zeigt. Die kognitiv-behaviorale Therapie ist ebenfalls wirksam; anscheinend tragen frühe Therapieerfolge entscheidend zu einem guten Therapieergebnis bei.

108 Wertungen (4.14 ø)

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24 Kommentare:

Bürgerin Marina Bausmer
Bürgerin Marina Bausmer

zu Herrn Dietel,ja ich bin in die Kirche gegangen,ja jesus ruf verstehe ich als Aufruf zum Selbstmord?Ist Ihnen das Klar?Jesus ist für mich auch da , aber er kann weder Finanzielle,noch existenzielle,noch Gesundheitliche Probleme noch Depressionen alleine heilen, auch Laib und Seele und die Suppenküchen die überfüllten Heime oder der Kirchgang das Gebet alleine ,also nochmals wer wie kann da nicht wütend werden wenn daS ABER SO DAGESTELLT WIRD !

#24 |
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Arzt

Man sollte betonen, dass in dem Artikel über die Behandlung leichter Depressionen berichtet wird. Hier ist eine medikamentöse Behandlung meist in der Tat, das notorische Kanonenschießen auf Spatzen. Leider ist es wirklich schwierig, Betroffenen rechtzeitig einen Psychotherapieplatz anzubieten. Die Ursache liegt aber weniger in fehlenden Kapazitäten, sondern dass diese falsch gebunden sind. Oft erlebe ich, dass mir Menschen in laufender Psychotherapie gar nicht sagen können, ob der Therapeut eher auf grundsätzliche Konflikte mit Wurzel in der Kindheit oder aktuelle Verhaltensmuster fokussiert, weil sich die Gespräche eher um Alltagsprobleme drehen. Eine Frau brachte es mal ganz gut auf den Punkt: “Bei der Therapeutin ist es so, wie beim Kaffeklatsch mit meiner besten Freundin.” Insofern wäre es wichtig, dafür zu sorgen, dass Psychtherapieplätze wirklich für leitliniengerechte Therapie genutzt und nicht für eine allgemeine Lebensberatung missbraucht werden. Damit möchte ich natürlich nicht den Therapeutinnen und Therapeuten Unrecht tun, die eine wirklich gute Arbeit leisten, davon gibt es nämlich sehr viele. Interessanterweise gibt es da auch kaum lange Wartezeiten.
Übrigens lässt sich gar nicht so genau sagen, ob VT oder dynamische Verfahren besser abschneiden, da letztere nicht sehr gut evaluiert sind. Der Anmerkung, dass mittels systemischer Therapie gute Ergebnisse erzielt werden können, möchte ich mich ausdrücklich anschließen.

#23 |
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Meine eigenen Erfahrungen bestätigen die Ergebnisse. Ohne gute Verhaltenstherapie bleibt bei einer länger anhaltenden (oder rez.) Depression der dauerhafte Erfolg aus. “Pillen” sind sicher hilfreich, therapieren doch aber nicht wirklich.
Wichtig ist natürlich das aktive Wollen und Mitarbeiten des Patienten !!!
Der Hinweis auf die biblische Krankenheilung von Herrn Dieterle ist ein guter Aspekt. Aber ohne Hilfe durch einen Seelsorger beiben diese Worte auch für tief religiöse Betroffene meist wirkungslos. Jesus selbst war in seiner Tätigkeit m.E. in erster Linie “Psychotherapeut”.

#22 |
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Anayro Müller
Anayro Müller

sofort oder kurzfristig…leider keine ädeqate unterstützung und auch kein entgegenkommen seitens der kasse, eine therapie in einer priv. praxis wenigstens teilweise bezahlt zu bekommen. bei psychatern erhalten sie auch noch die antwort: wenn sie keine medikamente nehmen wollen, haben sie in meiner praxis nichts verloren. wohl dem der es sich leisten kann, private unterstüzung in anspruch zu nehmen.

#21 |
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Dr. med. Heike Szukaj
Dr. med. Heike Szukaj

Bedauerlich, dass nicht auch die initiale Kombination Pt/Ad untersucht wurde. Hierbei sind erfahrungsgemäß – sofern zeitnah Pt möglich ist – die besten Ergebnisse zu erwarten, da neben der psychodynamischen Komponente auch biochemische Grundlagen in den Focus gebracht werden, die unmittelbar entlastend und motivierend wirken.

#20 |
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Yvonne Böttcher
Yvonne Böttcher

Kann dem Felix Becker nur zustimmen!Prima ist,das viele Ärzte/Hausärzte die Not erkennen und sich weiterbilden auf dem Psychotherpeutschen Feld und Coachings anbieten,die doch im akuten Fall auch effizient sein können!Hoffe der “Trend” setzt sich fort und viele Mediziner diese Zusatz-Möglichkeiten ergreifen!

#19 |
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Dr. med. Rudolf Tamm
Dr. med. Rudolf Tamm

In der Tat ist der Flaschenhals leider die lange Wartezeit auf eine VT- selbst auf probatorische Sitzungen muß der Pat. monatelang warten – sinnvoll wäre ggf. die kurzfristige Vergabe von 1 bis 3 Probs und dann die Integration in eine Gruppentherapie.
Überbrückend resp. einleitend gebe ich häufig Hypericin – kaum UAW bei nach meiner Erfahrung gleicher ( Placebo ?) Wirkung wie bei mittlerer Dosis von SSRI, Amitriptilin oder Mirtazapin ohne die mit Sicherheit auftretenden UAW.

#18 |
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Psych.Psychotherapeutin Monika Koch
Psych.Psychotherapeutin Monika Koch

In der Tat haben sich ja inzwischen Antidepressiva mit Serotoninhemmern auch als nicht ganz unbedenklich herausgestellt, da man sicherlich- hier auch nur nachweisbar in Einzelfällen- ( lt.amerikanischer Studien ) fesstellte, dass sich das Aggressionspotential hierdurch erhöhen kann. Abgesehen davon kann eine sehr mild angesetzte Vergabe von Antidpressiva d.h. mit bewusst kleinen, verteilten Dosierungen, oftmals hier einen zusätzlichen “Placeboeffekt” zeigen, denn natürlich ist ein depressiv strukturierter und fühlender Mensch oftmals sehr unsicher und möchte sich möglichst doppelt absichern, medikamentös und über eine begleitende Therapie.Ebenso kann auch zunächst mit rein pflanzlichen Hilfmitteln ausprobiert werden, ob es beruhigende Effekte gibt und erst dann zur Pharmakologie gegriffen werden, wenn dies ohne Ergebnis bleibt.
Ich biete in meiner Praxis bewusst eine terminlich kurzfristige Überbrückungstherapie an, um die Wartezeiten bis zu einer ambulanten oder klinischen Versorgung professionell sinnvoll für die Betroffenen zu nutzen.Dies ist jedoch nur möglich, da ich durch meine Selbstzahlerpraxis schnelle Durchlaufzeiten und daher eben keine üblichen Wartezeiten habe und zügiger auf Krisenanfragen reagieren kann.Durch psychiatrische Konzilliarpraxen ist es mir möglich im offensichtlichen Bedarfsfall, und wirklich auch nur dann, eine zusätzliche Medikamentation über hier nochmals überprüfende Kollegen anbieten zu können. Ansonsten schliesse ich mich der Meinung der meisten Kollegen an, dass eine Psychotherapie das Mittel der ersten Wahl ist, aber eben im praktischen Leben nicht schnell genug realisierbar. Ich arbeite übrigens tiefenpsychologisch-systemisch und habe damit seit über 20 Jahren sehr gute Erfahrungen, was mir auch hilft, die Menschen professionell übergangsweise aufzufangen und womöglich damit eine Chronifizierung oder Verschlechterung psychischer oder psychosomatischer Symptome zu verhindern.

#17 |
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Heike Ulrich
Heike Ulrich

Ich denke, es sollte immer eine individuelle, auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Therapie erfolgen; medikamentös als auch psychotherapeutisch.
Was die langen Wartezeiten angeht, um einen Therapieplatz zu erhalten, ist schlechtweg nicht tragbar. Leider hat sich hier der Berufsverband Deutscher Psychologen/innen e.V. mit dem 1999 erbrachten Psychotherapeutengesetz selbst einen Stein ins Weg gelegt. Auch, wenn der Verband und/ oder niedergelassene Therapeuten das nicht so sehen. Ich selbst arbeite als freiberufliche Diplom- Psychologin, bin durchaus in der Lage Therapie anzubieten und verfüge über freie Vakanzen.Da ich jedoch keine Kassenzulassung habe, muss ich immer wieder Patienten ablehnen.

#16 |
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Zur Überbrückung der monatelangen Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz verschreibe ich je noch Bedarf manchmal schon Antidepressiva, häufig auch erst mal pflanzliche. Es müssen ja keine trizyklischen sein mit den vielen Nebenwirkungen…Wenn man zur Überbrückung die Patienten zum Psychiater schickt, kommen die auch meist mit Medis wieder. Zusätzlich bestelle ich mir die Patienten aber 1-2x pro Woche ein und führe stabiliseriende Gespräche als “kleine” Psychotherapie. Die Patienten brauchen das Gefühl, das man sich um sie kümmert und sie nicht allein sind. Bei leichten Depressionen genügen diese Gespräche häufig, die anderen müssen warten, bis sie ihre Hilfe bekommen…Mehr ist in einer übervollen Allgemeinarztpraxis auf dem Land einfach nicht drin.

#15 |
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DR.med. Astrid Munkenbeck
DR.med. Astrid Munkenbeck

…jammern über nicht vorhandene Therapieplätze im ambulanten Bereich nutzt nichts. Machen!! Selbst die Grundversorgung erlernen oder bei Lust die Ausbildung machen….
Kurze Überlegung: wieviele Patienten kann ein Therapeut versorgen, der 7 Std. am Tag spricht und die Patienten wöchentlich kommen? 25 Sitzungen KZT-also ist er mit 35 Pat. mind. 25 Wochen/also ein halbes Jahr gebunden, viele bekommen LZT-im Vergleich dazu die Überweisungen aus einer Allgemeinmed. Praxis. Gruppentherapie wär gut, ist ambulant ein Organisationsproblem. Und die studentische Anmerkung, “zu schnell” verschriebene Antidepressiva?? kenn ich keinen im Qualitätszirkel eingebundenen Kollegen. Grüße aus Wupperal

#14 |
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Wenn kurzfristige Psychotherapie nicht möglich ist, dann muss man sie möglich machen…. Es steht den Kollegen frei offene Gruppentherapien an zu bieten oder -wie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie- Klärungsgespräche an zu bieten die kurzfristig möglich sind.
Im übrigen wundere ich mich immer wieder wieso bei Psychotherapie immer nur von Psychodynamische oder VT-Verfahren die Rede ist. Viele Psychotherapeuten arbeiten schon längst systemisch und sind mindestens genau so erfolgreich, gerade in der Therapie der Depression (sogar wissenschaftlich erwiesen gleiche Wirkungsstärke wie die Psychodynamische Verfahren). Eine Lanze gebrochen für die systemische Therapie…

#13 |
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Werner Bürgel
Werner Bürgel

Vater von einem Sohn.
Depressionen nicht richtig erkannt und durch evtl. falsche Psychopharmaka ergaben als Resultat “wahrscheinlich” einen Unfall. Seitdem QS als Tetraplegiker und erst recht keine Aussicht auf Hilfe. Schon allein der Patient kann in so einem Zustand gar nicht mehr aus depressionen herauskommen.
Artikel als Anregung sehr gut, weil..wenigstens geschrieben die reihenfolge erst Therapie und dann Medikamente wieder auf den Tisch kommt.

#12 |
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Prof. Dr. med. Eckhard Klieser
Prof. Dr. med. Eckhard Klieser

das ist nix anderes als watchful waiting, wirklich neues ist der arbeit nicht zu entnehmen

#11 |
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Auch ich sehe in den psychodynamischen Verfahren, hinreichend früh eingesetzt, eine erfolgversprechende Option bei einer Vielzahl von depressiven Störungsbildern.

#10 |
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Dipl.-Psych. Birgit Perleth
Dipl.-Psych. Birgit Perleth

Formulierungen in Ihrem Artikel vor allem in Einleitung und Fazit legen nahe, dass speziell die psychodynamische Psychotherapie die Methode der Wahl alternativ zur medikamentösen Behandlung sei. Ihre Aussagen lassen sich auf verschiedene, auf ihre Wirksamkeit überprüften Psychotherapieverfahren beziehen, wie es gerade die Verhaltenstherapie und die kognitive VT als apezielle Form der VT sind.

#9 |
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Student

Pillen besser als nix??

Alle Studien die ich las ergaben, dass medikamentöse Therapieansätze bei leichten und mittleren Depressionen einer Plazebogabe in der Wirkung gleichkamen.
Die teilweise erheblichen NW der Antidepressiva verbieten den Einsatz bei solchen Patienten eigentlich. Die oft erlebte Praxis, dass Hausärzte unkritisch Psychopharmaka verschreiben halte ich für teuer, unnütz (außer für die Industrie) und gefährlich.

Nichts gegen die bestimmungsgemäße Verschreibung von Psychopharmaka, aber der unkritische Einsatz schafft m.E. mehr Leid als Linderung.

Vielmehr sollte gezielt an der flächendeckenden Verfügbarkeit von qualifizierten Kurztherapieplätzen gearbeitet und die Betroffenen durch adjuvante Angebote unterstützt werden.

#8 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Ich schließe mich Dr. Gebhardt und Frau Ripper vollkommen an. Kurzfristige Psychotherapie ist schlichtweg nicht möglich. Wer einmal in seinem Bekanntenkreis miterlebt hat, welche Odyssee man hinter sich bringen muss bis man an eine Therapie herankommt, dem dreht sich wirklich der Magen um.
Vorallem die sozialpsychiatrischen Dienste machen es oft schwerer als eine schnelle Hilfe zu ermöglichen.

#7 |
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Maren Rippen
Maren Rippen

Ich kann mich Herrn Dr. Gebhardt nur anschließen: Kurzfristige Psychotherapie, egal welcher Art, ist quasi unmöglich, da zumindest ambulant Wochen bis Monate bis Beginn vergehen! Dann sind Pillen immer noch besser als nix…

#6 |
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Olaf Hoeppener
Olaf Hoeppener

Den Begriff “psychodynamische” Therapie hätte ich gerne näher definiert gesehen. Den meisten Studien zufolge sind verhaltensorientierte Therapien bei Depressionen wirksamer als psychodynamische. Wobei dort wiederum tiefenpsychologisch fundierte den analytischen Verfahren überlegen scheinen.

#5 |
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Dr. med. manfred drücke
Dr. med. manfred drücke

danke-deckt sich mit eigener Einstellung und Erfahrung als psychodynamiker

#4 |
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Die Theorie ist gut, aber die Praxis eine andere. Versuchen sie mal kruzfristik eine Verhaltenstherapie bei einer leichten bis mittelschweren Depression zu bekommen, sie können dann nach 1 Jahr Wartezeit mit der Therapie beginnen!
Da ist der Griff zum Rezeptblock schneller, wenn auch nicht wie gezeigt die bessere Lösung.

#3 |
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Psychotherapeut

von mir auch vielen Dank, wirklich sehr interessant.!

#2 |
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Dipl.-Psych.  Achim Bormuth
Dipl.-Psych. Achim Bormuth

vielen Dank für diese interessanten Ergebnisse mit praktischer Relevanz!

#1 |
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