K.o.-Tropfen: Der Lack ist schon ab

15. September 2014
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Ein Nagellack, der K.o.-Tropfen in Partydrinks aufspüren soll, hat in den letzten Tagen einen wahren Pressehype ausgelöst. Was ist dran am vermeintlichen Wunderlack? Wird er Frauen tatsächlich vor Übergriffen schützen können?

In einer Befragung des Bundesfamilienministeriums aus dem Januar 2014 gaben 27 Prozent der Frauen an, sich schon von einer sexuellen Belästigung „ernsthaft bedroht“ gefühlt zu haben. In den USA soll jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer sexuellen Missbrauchs werden – darauf berufen sich vier Amerikaner, die an der Duke University in Durham im US-Bundesstaat North Carolina Materialwissenschaft und Werkstofftechnik studiert haben. Das gemeinsame Interesse am Unternehmertum und die Suche nach einer Lösung für ein universelles Problem brachte die vier ehemaligen Studenten dazu, an einem K.o.-Tropfen-erkennenden Nagellack zu arbeiten. Unter dem Projekttitel „Undercover Colours“ wurde der Nagellack vor allem in den sozialen Medien bereits als innovative Erfindung gepriesen, mit dem sich ein weltumspannendes Problem lösen lässt. Doch kann der Nagellack das tatsächlich?

Einmal unauffällig umrühren

Das Prinzip ist einfach: Vor dem Besuch einer Party oder Bar trägt die Frau den Nagellack auf, der mit einem Farbwechsel die Stoffe Rohypnol, Xanax oder GHB aufspüren soll. Die im Englischen als „Date-Rape-Drugs“ oder im Deutschen als K.o.-Tropfen bezeichneten Stoffe setzen ihre Opfer außer Gefecht. Wer eine Vergewaltigung und/oder einen Raub plant, hat mit einem so betäubten Opfer leichtes Spiel. Um solche Übergriffe zu vermeiden, soll es in Zukunft genügen, den lackierten Nagel kurz ins Glas zu tauchen. Verfärbt sich der Nagellack, enthält das Getränk zumindest einen der genannten Stoffe.

Die Konkurrenz schläft nicht

Die Idee, K.o.-Tropfen in Getränken aufzuspüren, ist nicht neu. Die Firma DrinkSavvy kündigte im letzten Jahr an, Strohhalme und Gläser zu entwickeln, die sich ebenfalls bei Kontakt mit K.o.-Tropfen verfärben. Ebenso wie „Undercover Colours“ blieb das Prinzip dahinter Firmengeheimnis. Auch der Mini-Chip-Stick „pd.id“ soll Frauen sicherer machen, indem er verschiedene Betäubungsmittel in Getränken anzeigt. Momentan sammeln seine Erfinder in einer Crowd-Funding-Kampagne Sponsoren.

Übertriebener Medienhype?

Während Presse und soziale Medien bereits heftig debattierten, ob ein solcher Lack Vergewaltigungsopfern zu viel Verantwortung für den eigenen Schutz übertrage, geriet der Aspekt, dass es diesen Lack noch gar nicht gibt – und vielleicht auch nie geben wird – gänzlich aus dem Fokus. Denn bisher haben die vier Tüftler noch nicht öffentlich gezeigt, dass ihr Lack funktioniert. Auch zum Wirkmechanismus gibt es bisher keine Informationen. Die Internetpräsenz der Jungunternehmer besteht bisher nur aus einer Startseite mit Links zu Facebook und Twitter und einem Support-Button, über den Besucher das Projekt finanziell unterstützen können. „Undercover Colours“ scheint dennoch irgendwie zu überzeugen, denn die Firma hat bereits mehrere Gründerpreise gewonnen und damit mehr als 100.000 Dollar eingenommen.

Auch auf Facebook gibt es bereits ausreichend Anhänger des schlauen Nagellacks in spe. Die „Undercover Colours“-Seite zählt bereits über 117.000 Fans (Stand: 15.09.2014). Dort sammeln die Tüftler Sponsoren für ihr Projekt, u. a. mit Posts wie: „Wir brauchen noch $5.000, um einen weiteren Chemiker einstellen zu können und unsere Forschung und Entwicklung zu verdoppeln. Das bedeutet eine Halbierung der Entwicklungszeit unseres ersten Produkts! Wirst Du uns unterstützen?“ Doch allmählich scheint der Pressewirbel die vier Erfinder zu verunsichern. Am 27. August stellten sie auf Facebook klar: „Unser Produkt gibt es noch nicht zu kaufen. Wir befinden uns erst in einer frühen Entwicklungsphase …“ Die „Proof-of Concept“-Forschung sei allerdings sehr vielversprechend gewesen.

Mögliche Wirkstoffe: Nur drei von 100

Dr. rer. nat. Hilke Andresen-Streichert vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums in Hamburg-Eppendorf steht der Erfindung skeptisch gegenüber: „Eventuell könnte ein solcher Nagellack potentielle Täter davor abschrecken, ein Getränk mit einer der drei testbaren Substanzen zu manipulieren. Denn alle drei Stoffe spielen zwar als K.o.-Tropfen eine Rolle, aber nicht nur diese.“ Wenn allerdings bekannt sei, welche Stoffe sich nachweisen lassen, bedürfe es keiner besonderen Kreativität, auf alternative Substanzen mit gleicher Wirkung auszuweichen, erklärt die Toxikologin. „Jede Substanz, die zentral dämpfend wirkt, eignet sich prinzipiell für einen solchen Übergriff“, so Dr. Andresen-Streichert. Und das sind jede Menge. In den Laboren des UKE lassen sich mehr als 100 derartige Wirkstoffe nachweisen. „Viele Substanzen wirken auch ohne Alkohol, sind aber in Kombination mit Alkohol nicht mehr kontrollierbar“, erklärt die Leiterin des Toxikologischen Labors.

Verlässlicher Nachweis technisch sehr schwierig

Als mögliches Nachweisprinzip wäre ein Antikörpertest vorstellbar. „Für Rohypnol und Xanax könnte ein solcher Test prinzipiell funktionieren. Das Molekül GHB ist zu klein für einen spezifischen Antikörpernachweis“, so Dr. Andresen-Streichert. Bisherige Tests beruhen auf enzymatischen Reaktionen, die bei schwankenden pH-Werten und Alkoholkonzentrationen in Partydrinks mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr verlässlich funktionieren. „Das könnte Frauen in falscher Sicherheit wiegen“, vermutet Dr. Andresen-Streichert. Die Toxikologin analysiert häufig, durch welche Substanzen Frauen willenlos gemacht werden. Ihre Erfahrung hat gezeigt: „Alkoholhaltige Getränke sind die besten K.o.-Tropfen. Vor allem junge Mädchen, die noch nicht abschätzen können, wieviel Alkohol sie vertragen, sind besonders gefährdet.“ Dieses Problem ließe sich durch ein maßvolles Trinkverhalten vergleichsweise leicht lösen, allerdings nicht mit einem Nagellack.

168 Wertungen (4.33 ø)

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18 Kommentare:

Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Ich finde, das Ankeiden nach den Vorstellungen des Islam ist für alle Frauen noch die Beste Lösung. Dort müssen die ja eh auch Zuhause bleiben. (Ist natürlich ironisch gemeint) Ansonsten ist dort ja auch sowieso immer die Frau schuld, weil sie ihr Handgelenk zur Schau gestellt hat!? (Ist natürlich nicht ironisch gemeint, weil es regelmässigst vorkommt!)
Geht´s eigentlich noch??? Freiheit für Alle, auch für die (jungen) Frauen, in die Disko zu gehen. Meine beiden Töchter sind übrigens trainiert in Selbstverteidigung (Razzling und Kickboxen). Wer Angstfrei durch die Gegend läuft, aktiviert bei Anderen, im allgemeinen eher Kranken Menschen, weniger Gewalt, denn der Angstgeruch geht direkt über die Nase in´s limbische System und aktiviert dort irgendwelche (Fehl)abläufe. Ansonsten kann ich die Meinung der 92-jährigen Dame nur unterschreiben, diese Tips habe ich meinen Töchter auch mit auf den Lebensweg genommen. Ausserdem noch, dass sie doch bitte tunlichst durch belebte Strassen gehen, und am Besten immer in Begleitung einer anderen Freundin oder auch Freund. Ausserdem: am Besten aus der Flasche trinken, und Daumen drauf, auf die Öffnung.
Das mit dem Nagellack finde ich übrigens nicht die schlechteste Idee, zumindest verunsichert es zunächst mal die Täter. Man sieht ja auch, dass die Nachfrage sehr gross ist.

#18 |
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Chirurg
Chirurg

Dr. Mettwurst, Sie meinen, Frauen sind nicht mehr so attraktiv wie früher,
weil Sie von “rückwärtsgewandt” sprechen?
Könnte was dran sein, aber da gibt es ein deutliches West-Ost-Gefälle.
Mann lebt jedenfalls nicht ganz ungefährlich wenn er Sex verweigert.

#17 |
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dieterderpmann@aol.com
dieterderpmann@aol.com

mein Gott, kann man den gesamten “Mist” nicht einer anderen Zeitung anvertrauen, ich will den Namen nicht nennen, aber was das in so einem
fachbezogenen Forum zu suchen hat, ist mir ein Rätsel.

Dieter Derpmann

#16 |
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Dr. Mettwurst
Dr. Mettwurst

Was ist denn nur heute wieder im Forum los?! Je später die Stunde, um so illustrer die Gäste ;-). Mehr als ein Kopfschütteln für die merkwürdige, mithin rückwärtsgewandte Lebenseinstellung von #2 und noch etwas mehr für die wohl kaum ernst gemeinte Einstreuung von ## 10, 12, 13 bleibt mir zu dieser vorgerückten Stunde nicht übrig. Zu letzterem vielleicht am ehesten der Leitspruch: Don’t feed the Troll.

#15 |
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Gast
Gast

Lieber Tobias, Rettungssanitäter:
“In meinen Augen sind Ihre Aussagen eine Schande für jeden am Menschen”,
” ist ganz offen ein Armutszeugnis….”

… ist alles ganz unpersönlich

#14 |
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Gast
Gast

Sex is ja heute für Männer gefährlicher als für Frauen

#13 |
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Gast
Gast

“Und der Verweis auf die vermeintliche Attraktivität der Opfer ist ganz offen ein Armutszeugnis….”
Sie gehen offensichtlich mit verbundenen Augen durch die Welt.

#12 |
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Tobias Sambale
Tobias Sambale

Gast. Sie haben vollkommen recht:
Natürlich ist es gefährlich für Frauen in einer Diskothek zu sein. Und dann auch noch ohne Begleitung…

Ich persönlich habe solche Risikofaktoren schon lange für mich entdeckt und meide sie entsprechend.
Zum Beispiel, mache ich nur noch Onlinebanking, da die Gefahr in einen Banküberfall verwickelt zu werden unlängst größer ist, wenn man auch wirklich in einer Bank ist. Auch den Kiosk meide ich. Ich könnte mir nie verzeihen, mich dort bei einem Raub verletzen zu lassen.
Auto fahren ist ebenfalls nicht mehr drin. Die meisten Verkehrstoten haben wir im Straßenverkehr, lieber Gast. Da gibt es bedenkliche Statistiken.
Auch fahre ich nicht mehr mit dem ICE. Der beschleunigt bekanntermaßen auf über 300 Stundenkilometer. Der Wahnsinn. Ich wäre selbst schuld, wenn mir dabei was geschehen würde.

Übrigens: Letztens bin ich, bei einem meiner seltenen Ausflüge vor die Tür, Zeuge davon geworden, wie jugendliche Rowdys einen gleichaltrigen herumschubsten. Ich bin -nebenbei gesagt- nur vor die Tür gegangen, weil ich bei meinem Haus die Statik nicht selbst überprüft habe und ich mir insofern eine Mitschuld nicht hätte absprechen können, wäre es über meinem Kopf zusammengebrochen.
Auf jeden Fall war da dieser Junge. Er hat mich hilfesuchend angeschaut. Ich bin natürlich weiter gegangen. Erst wollte ich helfen, weil… er tat mir schon leid. Aber nicht auszudenken, was ich mir da selbst eingebrockt hätte, wäre ich zivilcouragiert eingeschritten. Das hätte für mich bestimmt im Krankenhaus geendet. Und jeder weiß, dass das Risiko Opfer eines ärztlichen Kunstfehlers zu werden, am höchsten ist, wenn man sich in ärztlicher Behandlung befindet. “war noch nie ganz ungefährlich
und das wird auch so bleiben.”

Und jetzt mal im Ernst:
Ihren Kommentar empfinde ich sogar als noch verwerflicher, als den von Frau Lange, auf die ich im Übrigen mitnichten geschimpft habe.
Ich habe auf das, was sie von sich gegeben hat, geschimpft. Ich würde mir nicht anmaßen über jemanden zu urteilen, den ich nicht kenne.

Aber auch Sie bedienen die Mär vom fremden Menschen der im Schatten lauert. Tatsächlich sind es jedoch statistisch gesehen eher die Begleiter, als die Fremden, die solche Taten begehen.
Und der Verweis auf die vermeintliche Attraktivität der Opfer ist ganz offen ein Armutszeugnis….

#11 |
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Gast
Gast

Nun schimpft doch nicht alle so auf Frau Langer.
Attraktiv und ohne einen männlichen Begleiter in eine “Disko” mit fremden Menschen war noch nie ganz ungefährlich
und das wird auch so bleiben.

#10 |
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Rettungsassistent

Frau Langer. Ihre Ausführungen sind den sogenannten Vergewaltigungsmythen zuzuordnen. Kurz gefasst sind diese eine Ansammlung von Vorstellungen über Vergewaltigungen, die weder evident noch sonderlich menschenfreundlich sind.

Hierzu zwei Punkte:
Zum Ersten sollte es jedem Menschen erlaubt sein, sich in öffentlichen Bereichen zu bewegen, wie er/sie lustig ist, ohne Gefahr zu laufen durch Folter (und nichts anderes ist eine Vergewaltigung) bedroht oder verletzt zu werden. Sie sprechen von Menschen die die Gefahr suchen… aber die Gefahr ist kein selbstlegitimierendes und inhärentes Ding, sondern ein Problem, an dessen Lösung die Gesellschaft arbeiten muss.

Zum Zweiten geschehen die meisten Vergewaltigungen im privaten Umfeld der Opfer. In der Regel ist ihnen der Täter sogar bekannt. Sucht hier eine Frau (u.U. auch ein Mann) also auch eine Gefahr, wenn sie mit Freunden zum Italiener geht oder mit ihnen gemeinsam Zuhause kocht?

Erklären Sie mir bitte, was der Wunsch nach köperlicher Unversehrtheit (ein Grund- und Menschenrecht) mit mangeldem Erwachsensein zu tun hat.

Ich bin kein Freund von harten Worten, aber ich kann es nicht anders ausdrücken: In meinen Augen sind Ihre Aussagen eine Schande für jeden am Menschen und an der Medizin Interessierten.

#9 |
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Jens Lau
Jens Lau

@Sonja Langer
Nein Frau Langer, KO-Tropfen werden auch in Kulturzentren und ganz normalen Gaststätten untergemischt. Man spielt nicht mit dem Feuer, wenn man auf einer Feier ein Getränk zu sich nimmt – so ein Quatsch. Und glauben Sie bitte nicht, dass Vergewaltiger oder Räuber an ihrem Aussehen oder sonst IRGENDWIE zu erkennen wären.

#8 |
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Susanne Gauder
Susanne Gauder

Ein Rat meiner Tante (92 Jahre): Akzeptier kein Getränk, dass du nicht selbst bestellt hast und lass dein Getränk niemals aus den Augen.
Erst leer trinken, dann zB zum Tanzen, auf Toilette – und danach neu bestellen.
Frauen sind niemals selbst schuld wenn Männer Gewalt anwenden!

#7 |
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Studentin

Ich kann Frau Gerber nur zustimmen!

#6 |
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hebamme Birgit Gerber
hebamme Birgit Gerber

Frau Langer, ich bin entsetzt über Ihren Kommentar. Wo soll das hinführen? Die vergewaltigte Frau trägt Schuld an der Tat weil sie aufreizende Kleidung getragen hat etc..

#5 |
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Natalie Stavenhagen,von
Natalie Stavenhagen,von

Wenn das Gerücht über den durch Frau praktizierbaren K.O.Tropfen Nachweis einen einzigen Täter von der Verabreichung abhält, dann ist schon viel erreicht. Insbesondere für diejenige Frau, die nicht irgendwo wieder zu Bewußtsein kommt und nicht weiss, was passiert ist.
Die Meinung von Frau Langer teile ich nicht. Frauen sind nicht selbst schuld, wenn sie es wagen in der Öffentlichkeit in einer Disco oder einem Club ein Getränk zu sich zu nehmen. Die Alternative zu Hause zu bleiben sollte doch wohl überholt sein. Aus dem eigenen Umfeld sind mir bereits vier Fälle bekannt von K.O.Tropfen Verabreichung durch Mitstudenten. Kein passendes Umfeld Frau Langer?

#4 |
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Altenpflegerin

super Idee

#3 |
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Heilpraktiker Sonja Langer
Heilpraktiker Sonja Langer

Evt. sollte man /Frau sich seinen Umgang/Location unter anderen Aspekten aussuchen und so Jenem wie auch Anderen Dingen aus dem Wege gehen.

Nicht immer sind alle Anderen für eigene Erfahrungen verantwortlich zu machen und es gibt auch immer noch eine gewisse Eigenverantwortung.

Wer das Spiel mit dem Feuer sucht, der verbrennt sich auch das Eine oder Andere mal, mehr oder weniger heftig.

LDS, Lernen durch Schmerz.

Wir alle sind in der Eigenverantwortung für unser Leben und dafür wo, wie und mit wem wir es verbringen.

Es ist so einfach bei allem und jenem die Verantwortung auf Andere abzuschieben, Staat, Eltern, Schule, etc pp.

Erwachsenwerden?

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Eckhard Schmittdiel
Eckhard Schmittdiel

Eine Idee wär die Erfindung eines Geräts, Uhr-Nebenfunktion oder was auch immer, das warnt, wenn man beginnt, die vernünftige Selbstkontrolle zu verlieren, egal ob durch Substanzen, Euphorie oder Fanatismus.

#1 |
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