Überlebenstipps für gute Ideen

7. Mai 2012
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Warme Frühlingssonne bringt die Denkfabrik richtig in Gang - kein Wunder, dass auf einmal Ideen für Praxis und Alltag wie die Krokusse aus dem Boden sprießen. Leider ist es damit nicht getan: Ideen besitzen die unangenehme Eigenschaft auch umgesetzt werden zu müssen. Damit dieser Schritt reibungslos ablaufen kann, hat Ihnen Praxisberater Loibl ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Bevor Sie Ideen aufs Geradewohl ausprobieren, sollten Sie sich Gedanken über die Umsetzung machen. Wenn Sie den nachfolgenden Schritten folgen, dann klappt es auch bestimmt mit Ihrer nächsten Idee:

1. Schritt: Berg zerlegen!

Wenn Sie am Fuße eines Berges stehen und auf die Spitze schauen, dann kann man vor dieser Aufgabe schon mal Angst bekommen. Schauen Sie also nicht gleich ganz nach oben, sondern zerlegen Sie den Berg in einzelne Abschnitte. Legen Sie also bei der Bewältigung Ihrer nächsten Aufgabe fest, welche Teilschritte zu machen sind. Alle Teilschritte richtig aneinander gereiht, führen Sie zum richtigen Ziel.

2. Schritt: Aufgaben verteilen

Jetzt wissen Sie, welche Teilaufgaben anfallen und können diese auch entsprechend nach Qualifikation und Motivation verteilen; Sie sind schließlich ein Team. WER macht WAS, WIE und WANN. Halten Sie diese Aufgabenverteilung unbedingt schriftlich fest. Sonst haben Sie nachher das Problem, dass nichts gemacht wird, weil jeder dachte, das macht ein anderer.

3. Schritt: Zeitplanung

Das WANN ist ein sehr wichtiger Teilschritt. Geben Sie Termine vor und überprüfen Sie, ob die Aufgaben frist- und sachgerecht erledigt wurden. Manchmal müssen Sie Test- oder Pilotphasen mit einplanen, um zu prüfen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Oberstes Gebot bei der Zeitplanung ist Realismus. Setzen Sie sich keine utopisch kurzen Zeiträume, aber lassen Sie die Zügel auch nicht zu locker.

Bei all Ihren Plänen sollten Sie sich diesen Wahlspruch merken: Der Spatz in der Hand ist oft besser als die Taube auf dem Dach. Eine umgesetzte einfache Lösung ist als erster Schritt besser als ein ausgefuchster Plan, den keiner schaffen kann.

Wenn irgendwann auf dem Weg Unklarheiten auftauchen, ist es gut, wenn man alles schriftlich dokumentiert hat. Damit es richtig gut klappt, hat sich gezeigt, dass Verantwortung und selbständiges Arbeiten die besten Motivatoren sind. Also lassen Sie los und Ihre Mitarbeiter machen.

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