Rückenschmerzen: Fauler Zauber mit Pharmaka?

8. August 2014
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Ärzte und Apotheker stehen angesichts steigender Zahlen von Rückenschmerzpatienten vor neuen Herausforderungen. Studien zeigen, dass klassische Therapien nicht unbedingt fruchten. Gerade Paracetamol und Glukokortikoide stehen in keinem guten Licht.

Deutschland hat immer noch „Rücken“: Zu diesem Fazit kommen Versorgungsforscher der Techniker Krankenkasse im neuen „Gesundheitsreport 2014“. Untersuchungen zufolge ging jeder zehnte Krankschreibungstag auf entsprechende Leiden zurück. Auf Deutschlands Gesamtbevölkerung hochgerechnet, bedeutet das sage und schreibe 40 Millionen Fehltage pro Jahr. Betroffene suchen zuallererst Hilfe in öffentlichen Apotheken.

Paracetamol kritisch betrachtet

Um zu klären, inwieweit Patienten mit Rückenschmerzen von Paracetamol profitieren, hat Christopher M. Williams, Sydney, die PACE-Studie (Paracetamol für Low-Back Pain) initiiert: eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit mehr als 1.652 Patienten. Alle Teilnehmer litten an akuten Rückenschmerzen. Von ihnen erhielten 549 Paracetamol als Bedarfsmedikation (maximal 4.000 Milligramm pro Tag). Weitere 550 nahmen das Pharmakon regelmäßig ein (maximal 3.990 Milligramm pro Tag in drei Einzeldosen über bis zu vier Wochen). Eine Gruppe mit 553 Personen erhielt lediglich Scheinpräparate. Williams definierte die Zeit bis zur Schmerzlinderung oder zur Schmerzfreiheit als primären Endpunkt. Sekundäre Endpunkte waren verschiedene Parameter der Lebensqualität wie erholsamer Schlaf oder Bewegungseinschränkungen. Gleichzeitig wiesen Ärzte alle Patienten an, sich nach Möglichkeit nicht zu schonen. Als Follow-up wurden drei Monate veranschlagt.

Nicht besser als Placebo

Die Resultate ernüchtern Ärzte und Apotheker gleichermaßen: Parcetamol schnitt nicht besser ab als Placebo. Bis zum primären Endpunkt vergingen unter Verum bei regelmäßiger Einnahme 17 Tage – im Vergleich zu 16 Tagen unter Placebo. Hier gab es keinen signifikanten Unterschied. Diese Erkenntnis galt auch für Tabletten pro Tag: 4,0 bei regelmäßiger Einnahme, 3,9 bei der Bedarfsmedikation, und 4,0 bei Placebo. Medikamente mit Wirkstoff enthielten dabei 665 Milligramm pro Tablette. Auch bei der Analyse sekundärer Endpunkte zeigte Paracetamol keinen Mehrwert. Grund genug, über die Sinnhaftigkeit entsprechender Medikationen nachzudenken und mittelfristig Empfehlungen anzupassen. In der „Nationalen VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz“ für Deutschland heißt es momentan: „Bei leichtem bis moderatem akutem nichtspezifischem Kreuzschmerz kann ein Behandlungsversuch mit Paracetamol unternommen werden. Der Behandlungserfolg ist kurzfristig zu überprüfen.“

Kortison auf dem Abstellgleis

Bei älteren Menschen steckt hinter wenig charakteristischen Beschwerden manchmal eine Spinalkanalstenose. Ziehende Schmerzen an der Vorder- oder Rückseite der Beine kommen mit hinzu, falls sich Betroffene bewegen. Hier handelt es sich um eine Verengung des Wirbelkanales, die meistens im Bereich der Lendenwirbelsäule auftritt. Orthopäden verabreichen Glukokortikoide plus Lidocain. Sie hoffen, dass das Kortikoid Schwellungen und Entzündungen verringert, wobei es bislang nur schlechte Daten gab. Grund genug für Janna Friedly, University of Washington, die LESS-Studie (Lumbar Epidural Steroid Injections for Spinal Stenosis Multicenter Randomized, Controlled Trial) zu initiieren. Von 400 Patienten mit degenerativ bedingter Spinalstenose erhielten je 200 ein Glukokortikoid plus Lidocain beziehungsweise nur das Lokalanästhetikum. Alle Applikationen fanden unter fluoroskopischer Kontrolle statt. Sechs Wochen später hatten sich körperliche Beeinträchtigungen und Schmerzen deutlich verringert. Signifikante Unterschiede zwischen beiden Gruppen gab es aber nicht. Allerdings traten unter Kortikoid plus Lidocain deutlich häufiger Nebenwirkungen auf als unter Lidocain selbst, nämlich bei 29 versus 17 Prozent aller Patienten. Gunnar B.J. Andersson von der Universität Chicago appelliert in einem Editorial, Ärzte sollten angesichts von zehn bis elf Millionen Injektionen pro Jahr allein in den USA Betroffene besser über Nutzen und Risiken aufklären.

Keine Ausreden

Bleibt als Fazit: Menschen, die länger mit Rückenschmerzen kämpfen, sollten orthopädisch eingehend untersucht werden. Ausreden wie die vermeintliche Wetterfühligkeit zählen nicht, das beweisen mittlerweile sogar wissenschaftliche Arbeiten: Daniel Steffens von der University of Sydney hat 993 Patienten mit entsprechenden Leiden in eine Studie aufgenommen. Sie führten über ihre Beschwerden Buch. Gleichzeitig wurden meteorologische Daten erfasst, allen voran Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Winde, Niederschläge sowie Temperaturen. Signifikante Zusammenhänge konnte Steffens aber nicht identifizieren. Er schränkt ein, seine Resultate könnten möglicherweise auf australische Verhältnisse beschränkt sein. Orthopäden aus Deutschland berichten immer wieder, dass nasskalte Bedingungen die Beschwerden verschlimmern – Grund genug für eine weitere Studie.

88 Wertungen (4.01 ø)

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17 Kommentare:

Chirurg
Chirurg

@Sabine Stawiarski natürlich zahlt die Krankenkasse auch eine korrekt rezeptierte Schuhsohlenerhöhung, ebenso wie einen Mittelfußabroller bei bestimmten Problemen im Fuß selbst.
Die Beinlängendifferenz muss man allerdings exakt messen (Beckenwaage) manche kennen das gar nicht.
“Wirbelsäulenpflege” beginnt also am Fuß, mit einem vernünftigen Gangbild und einer vernünftigen Haltung. Hier ist die Krankengymnastin außerordentlich hilfreich.
Was sie allerdings nicht ersetzen kann, ist ein Mindestmaß an Muskelkraft, die man sich schlich aktiv erarbeiten muss, nach dem bekannten Satz eines Nicht-Mediziners (Kieser) “Wir schonen uns alle zu Tode”

#17 |
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Annette Gleicke
Annette Gleicke

Da sieht man wieder einmal wie leichtgläubig die Herde der Patienten ist. Erst werden sie mit Placebo abgespeist und dann wird alles probiert von x OPs und Schmerzpumpe und dann gibt es ein tolles Wort ¨austherapiert¨. Dies habe ich schon vor mindestens 15 Jahren in einer Schmerztherapie erlebt. Nun kaempft diese Patientin um die Legalisierung des Kanabis und hofft auf die Möglichkeit so den Schmerz -bezahlbar- zu ueberstehen.
Eigentlich sollte man wirklich mit Physiotherapie und zwar nicht mit 6xUltraschall oder Elektrobehandlung, sondern mit Manueller Therapie, Osteopathie und Krankengymnastik arbeiten. Rehasport mit mehr als 20 Teilnehmern im Alter von 8 – 80 ist auch kontraproduktiv!
Einzelgymanstik erlaubt eine befundgerechte BEhandlung und für ein Gespräch ist auch noch Zeit. Wann wird man endlich wieder schlau? Hoffentlich nicht erst, wenn wir nur noch chronisch kranke und austherapierte Patienten haben!

#16 |
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Heilpraktikerin

Meiner Erfahrung nach stehen Rückenschmerzen in nicht wenigen Fällen mit emotionalem Stress in Verbindung. Viele meiner Patienten berichten über emotional belastende Situationen, die die Schmerzen verstärken. Löst man diesen emotionalen Schmerz auf, so ergeben sich für den Patienten gute Chancen, dass auch die Rückenschmerzen nachlassen. Eine reine Schmerztherapie hebt die Ursache nicht auf und belastet die Organe – trotzdem ist es natürlich verständlich, dass die Menschen nach der Tablette greifen. Wenn Placebos helfen, ist dies ein weiterer Faktor, dass es sich um emotionale Themen handeln kann – der Patient ist der Meinung, dass er durch das vermeintliche Medikament Hilfe bekommt, entspannt sich etwas und nimmt eine Reduzierung der Schmerzen wahr. Es ist also enorm wichtig, den ganzen Patienten sowie auch seine Lebenssituation in die Behandlung mit einzubeziehen.

#15 |
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silvia karpf
silvia karpf

Ich bin Physiotherapeutin seit über 30 Jahren und stelle fest, dass man oft die Patienten nicht komplett und als eine Einheit untersucht.Rückenschmerzen sind oft Alarmzeichen, dass irgendein inneres Organ gestört ist. Vor allem die Verdauungsorgane Bsp. verursachen oft bei lombale Beschwerden. Es ist mir immer ein Anliegen den Patient ganzheitlich zu behandeln, auch vom energetischen Standpunkt aus.Leider schauen auch die Mediziner zu wenig über den Tellerrand und sehen nur die lokalen Beschwerden.
Ein weiter wichtiger Punkt ist die Mitarbeit des Patienten, eine Selbstdisziplin und Eigenverantwortung für den Körper, dazu gehören Bewegung, spezifische Übungen, Dehnübungen, richtiges, moderiertes Essen und ein geregelter Tagesablauf.

#14 |
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nur Gast bitte, brauche noch Hilfe!
nur Gast bitte, brauche noch Hilfe!

Mehrfach an der WS operiert, versteift, Morphinpumpe, wieder raus und Elektro-Pumpe – Stimmulation und nach einem Jahr der letzten Aktion, “ein Schmerz”, immer. Mal mehr, mals weniger, kein Tag ohne! Kann nichts planen, nichts außerhalb unternehmen, brauchen Hilfe für viels. Vor einem Jahr hatte ich die gleichen Schmerzen, knapp 5 Wochen Klinik mit drei Eingriffen, OPs, konnte aber noch mein Auto fahren, jetzt nicht mehr, plötzliche Krämpfe usw.! Jetzt mit der Elektrostimmulation, wie auch vor 8 jahren nach der mißlungenen Versteifung, man schiebt mich hin und her. Nach der Versteifung kam folgender Kommentar des Arztes in der Nachkontrolle: “Haben wir Ihnen gesagt es sei immer erfolgreich?”- “Nein.” – “Sehen sie, sie haben eben Pech gehabt!” Egal was ich schluckte, implantiert bekam, ob Rehas oder …. , ich kann nur jedem Gesunden raten, tu alles, damit du keinen “Rücken” bekommst!

#13 |
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Heilpraktikerin

Was Dr. Stute beschreibt, deckt sich mit meinen Beobachtungen in der Praxis. Doch die Krankenkassen finanzieren zwar die neue Hüfte / das neue Knie, nicht jedoch die Dorn-Therapie zum Ausgleich der Beinlängendifferenz. Absatzerhöhungen manifestieren den Missstand nur – da kann ich sogar aus früherer persönlicher Erfahrung mitreden.
Viel Bewegung ist zwar ein grundsätzlich guter Tipp, doch nur dann, wenn die Beinlänge seitengleich ist. Ansonsten geht’s zu Lasten von Hüfte / Knie…

#12 |
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wenig Sitzen, viel Laufen, mindestens 1 x tgl. flach liegen und entspannen (z.B. mit AT), tägliche gezielte Gymnastik (Erstanleitung durch Physiotherapeuten),wenn möglich Pilates, Faszien-Training (Dehnung), Normalgewicht und bei Attacken Manuelle Therapie, sind die besten therapeutischen Optionen, erfordern zwar etwas Zeit und Selbstdisziplin, sind auf Dauer aber hilfreicher und Risiko ärmer als die besten Medikamente

#11 |
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Bettina Haas
Bettina Haas

1,dem Satz.. viele Therapeuten schauen nicht über den Tellerrand und kooperieren wenig.. muss ich als selbstständige Physiotherapeutin doch widersprechen,..der Großteil der verordnenen Ärzte sieht es nicht einmal für nötig, eine Rückantwort bzw. Befundmitteilung der Therapeuten zu lesen, dafür gibt es sogar ein Kästchen auf den Rezepten zum Ankreuzen-ganz einfach!
2, meine Frage zu den Studien wäre: mit welchen Diagnostischen Verfahren wurden diese “Rückenschmerzen” festgestellt ?(und dazu gehört bei mir auch die körperliche Untersuchung sowie die ausführliche Anamnese und Befragung dazu, und diese nicht nur über die Schmerzen in Höhe des Schmerzlokalisation sondern auch zu den auf ALLEN EBENEN dazugehörigen Strukturverbindungen)…
3, der Grundsatzgedanke, Rückenschmerzen haben entweder einen BA-Vorfall oder Schaden oder eine Spinale Enge als Ursache, ist eben nur in den wenigen Fällen vorzufinden.. wenn kein Bild etwas zeigt, was eine OP induzieren würde, gibt es scheinbar nur die medik. Betäubung des Schmerzes. Doch schon allein Narben im Visceralen Bereich, Starke Verdaunungsprobleme, Verstoffwechselstörungen usw… machen starke Rückenschmerzen, auf die “seltenst” ein Orthopäde eingeht oder nachfragt und der Patient natürlich auch keine Verbindung darin sieht als Laie.
Und wenn man heute mal betrachtet mit wieviel Giften in Lebensmitteln, Verpackungen, Strahlenbelastungen von allerlei elekt.Gerät usw unser Körper tgl bombardiert wird, sollte man auch mal die Parallele zu den steigenden und nicht auf Schmerzmitteln ansprechenden Rückbeschwerden sehen.

4, und das mit 6 x KG ein lang bestehendes Funktionsproblem mit letztendlich über den Rückenschmerz Meldung machend nicht weggezaubert werden kann.. weiß man, aber gibt dem oft nach 6 x besser werden keine Chance auf noch weitere Verbesserung.. dafür lieber wieder weiter hohe Dosen Schmerzmittel!

Traurige Entwicklung !

#10 |
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Gast
Gast

Ich stimme der Mehrheit der 8 vorangegangenen Kommentaren zu, da fast jeder eine mögliche Behandlungsoption erwähnt.
Als Massage- and Bodyworker in den USA und Apothekerin und Chiropraktikerin aus D kann ich aus meiner Erfahrung Folgendes zusammenfassen:
Sehr vielen Rückenpatienten, egal ob durch Stress, Kälte, mangelnde Bewegung, Subluxationen ausgelöst, kann durch eine gute und regelmässige Massage (NMT u.a.) teilweise oder sogar komplett geholfen werden. Dies sollte dauerhaft mit regelmässiger Bewegung und Dehnungsübungen und/oder Hausaufgaben vom Physiotherapeuten kombiniert werden. Justierung und Dekompression sollte je nach Diagnose eingesetzt werden. Wärme/Kältepackungen, Schmerzmittel zur evtl. Ergänzung.
Die Crux ist:
– viele Therapeuten schauen nicht über ihren Tellerrand und kooperieren leider wenig
-die Erwartungshaltung, dass die Krankenkasse für Alles bezahlen sollen
-Patienten sind nicht immer kooperativ und sehen healthcare NICHT als self-care

#9 |
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Dr. Helge Harms
Dr. Helge Harms

Bei Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule z.B. Bandscheibenvorfall, Nervenwurzelreizung etc. wird die spinale Dekompression mit einer Erfolgsquote von über 80 % (spine med -Verfahren) angegeben.

Ein MRT zeigt in vielen Fällen eine deutliche Rückbildung z.B. eines Bandscheibenvorfalls, was wohl für ein nicht operatives Verfahren als einmalig zu bezeichnen ist.

Problem wie bei vielen fortschrittlichen, neuen Methoden, diese werden nicht von der Krankenkasse erstattet. Es sind mindestens 20 Behandlungen erforderlich um Erfolg zu haben. Straßenpreis pro Behandlung ca. 50,- €!

Dr. Helge Harms
Apotheker

#8 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

seit über 30 Jahren beoachte ich immer wieder dasSELBE :
in ca 80% der Fälle liegt ein NICHT korrigierter Beckenfellstand mit Beinlängendifferenz vor sowohl akut ( Unfall, Schwangerschaft meist ) oder in der älteren Anamnese und dann wird bie FUNKTIONELLE Beinlängendifferenz mit einer ABSATZERHÖHUNG !!! ausgeglichen .
Die Physiotherapeuten dürfen maximal 6x hinkucken u. mit nem ” FUFFI” abgespeist .
Ach , wär ich doch ein Auto , da wird der verzogene Rahmen wenigstens vermessen .

#7 |
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Ingrid Wlcek
Ingrid Wlcek

Gute Erfolge bei Rückenschmerzen bei Mensch und Tier erzielt man mit
Osteopathie.

#6 |
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Dr. Christian Torp
Dr. Christian Torp

Beim Pferd liegt die Erfolgsquote bei Rückenpatienten mittels Akupunktur bzw. AOE (akupunkturorientierte Energiearbeit) bei über 90%. Das sollte beim Menschen wohl ähnlich sein. Und natürlich gilt: Bewegung ist Leben.

#5 |
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Medizinfotograf / Designer

Für mich als nicht-Mediziner wie so oft nicht nachvollziehbar: Rückenschmerzen sind zu 99% ein “mechanisches” Problem, werden aber schulmedizinisch mit Chemie behandelt. Ich selbst habe seit meiner Jugend Probleme mit den Lendenwirbeln und mache daher täglich 5! minuten Gymnastik und bin, solang ich praktiziere frei von Symptomen. Bewegung hilft. Alles andere auf Dauer NICHT.

#4 |
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Heilpraktiker

Leider wird bei Rückenschmerzen selten nach den Ursachen geschaut und rein symptomatisch therapiert. Der Locus dolendi ist selten die Ursache sondern der Ort der Auswirkung. Aus der Erfahrung in der Behandlung von ca. 1600 CMD-Patienten kann ich sagen, dass ein Großteil orthopädischer- und neurologischer Beschwerden sich bei suffizienter CMD-Behandlung bessern oder sogar verschwinden.

#3 |
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Apothekerin

@Wolfgang Lüecke: Unwahrscheinlich, dass der Patient den Unterschied merkt, weil a) auch Placebo wunderbar Nebenwirkungen verursachen können und b) Paracetamol anders als NSAR keine Magenschleimhautschäden verursachen kann. Die hohen Dosierungen vom Paracetamol sind im Gegenteil sehr sinnvoll, weil man nur so eine vernünftige Aussage über den maximal möglichen Erfolg mit dem (recht schwachen) Schmerzmittel treffen kann.
Interessieren würde mich so eine Studie über Ibuprofen (auch hoch dosiert, meinetwegen mit Magenschutz gegen Placebo+Magenschutz getestet).

#2 |
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Apotheker

4.0 g im Placebo Versuch ist Unsinn,da der Patient den Unterschied am Magen merkt und wegen der Beschwerden so einnimmt wie die Studie vorschreibt.

#1 |
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