Dein Arzt, der Schwulenheiler

4. August 2014
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Diskriminierung Homosexueller in Deutschland – ein Relikt früherer Zeiten? Keineswegs, wie aktuelle Recherchen zeigen. Einzelne Ärzte bewerten die sexuelle Orientierung als „Krankheit“ und offerieren obskure „Konversionstherapien“. Die Politik reagiert wie immer - aufgeschreckt.

Narben am Kinn, mangelnde Wertschätzung durch den Vater oder zu starke Fürsorge durch die Mutter: Homosexualität scheint Wunderheilern zufolge so manchen „Auslöser“ zu haben. Bei seinen Nachforschungen stieß Christian Deker vom NDR auf Ärzte, die “den Geist der Homosexualität austreiben“ – falls möglich zu Lasten gesetzlicher Krankenkassen.

Umpolung von Geisterhand

Recherchen führen den NDR-Reporter unter anderem zu Dr. Arne Elsen, einem Arzt, der Heilungsgottesdienste anbietet. Er hält Dekers Homosexualität durchaus für therapierbar. Der Bund Katholischer Ärzte (BKÄ) stellt ebenfalls klar: „Es gibt religiöse, psychotherapeutische und medizinisch-homöopathische Möglichkeiten der ‚Behandlung‘ bei Homosexualität und homosexuellen Neigungen. Auch oder gerade, weil seit einigen Jahren Homosexualität nicht mehr als ‚Krankheit‘ gilt.“ Und Dr. Christian Spaemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut, gibt zu Protokoll: „Die Möglichkeit der dauerhaften Veränderung der sexuellen Orientierung ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach belegt worden. Ich selber habe Menschen kennengelernt, die homosexuell waren und inzwischen glückliche Familienväter geworden sind.“ Kein Einzelfall: Dr. Gero Winkelmann vom Bund Katholischer Ärzte setzt auf homöopathische Methoden zur Entgiftung, etwa die Nosodentherapie. Seinen Worten zufolge werde Syphilis in der vorhergehenden Generation als Grund für Homosexualität diskutiert. Beim Bund Katholischer Ärzte gibt es sogar einen speziellen „Arbeitskreis Homosexualität“, um „neue Ursachen für Homosexualität, insbesondere die epigentische Vererbung (auf syphilitischer Grundlage)“ zu erforschen und „Hilfsmöglichkeiten (um das verpönte Wort ‚Therapie‘ nicht zu gebrauchen) bei Leiden und Problemen“ zu entwickeln. Die Sittenwächter im weißen Kittel sehen Gefahren und Risiken durch “sittliches Fehlverhalten” und “unnatürliche sexuelle Praktiken”.

„Unethisch und menschenrechtswidrig“

Da Krankenkassen entsprechende „Therapien“ nicht unterstützten, müsse laut Winkelmann „der Psychotherapeut oder Arzt tricksen und einen anderen psychischen Namen nehmen“, um Gespräche abzurechnen. Grund genug für Delegierte, beim 117. Deutschen Ärztetag eine Überarbeitung von Schlupflöchern zu fordern, welche therapeutische Optionen bei Homosexualität ermöglichen. „Homosexualität ist keine Erkrankung und bedarf keiner Heilung. Direkte und indirekte Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung sind allerdings häufige Ursachen für negative psychische und physische Erkrankungen“, so fasste der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery, eine entsprechende Stellungnahme der 64. Generalversammlung des Weltärztebundes zusammen. Weltweit setzen sich Heilberufler dafür ein, „Konversions- und Reparationsverfahren“ als unethisch und menschenrechtswidrig zu brandmarken.

Auswüchse bis heute

Klare Worte – trotzdem müssen Kollegen feststellen, dass Auswüchse früherer Zeiten bis in die moderne, aufgeklärte Medizin reichen. Vor weniger als 50 Jahren waren Juristen davon überzeugt, „Unzucht zwischen Männern“, so die frühere Bezeichnung im Strafgesetzbuch (StGB), stelle ein Verbrechen dar. Erst 1994 kippten Verantwortliche nach mehreren Novellierungen den Paragraphen 175 StGB. Medizinisch sieht die Sache anders aus. Beispielsweise sind Typisierungen für Schwule nach wie vor tabu. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zitiert hier Richtlinien der Bundesärztekammer zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten: „Laut §§ 12 und 18 des Transfusionsgesetzes (TFG) in der Novelle von 2005, zweite Richtlinienanpassung 2010, dürfen leider keine Personen zur Spende zugelassen werden, die den so genannten Risikogruppen angehören. Dazu gehören heterosexuelle Personen mit sexuellem Risikoverhalten (…), Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben (MSM), sowie männliche und weibliche Prostituierte.“ BÄK-Vertreter sehen keine Diskriminierung: „Unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung werden nur diejenigen Personen von der Spende ausgeschlossen, die aufgrund ihres Sexualverhaltens ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten wie HBV, HCV oder HIV bergen. Dazu gehören neben heterosexuellen Personengruppen auch Männer, die Sex mit Männern haben.“

Berufsrechtliche Konsequenzen

Viele Baustellen, doch Oppositionsvertreter konzentrieren sich momentan schwerpunktmäßig auf falsche Heilversprechen. In einer kleinen Anfrage wollen die Grünen erfahren, welche Organisationen Pseudotherapien anbieten und inwieweit gesetzliche Kassen diese Leistungen übernehmen. Politiker interessieren sich auch für approbationsrechtliche Konsequenzen, sollten Ärzte hier aktiv werden. Sie fordern von der Regierung Maßnahmen zur Aufklärung im Sinne des Patientenschutzes. Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) sieht Ärztekammern in der Pflicht, gegen fragwürdige Behandlungsmethoden aktiv zu werden. Die Bundesregierung setze „beim Schutz homosexueller junger Menschen vor unangemessenen und gegebenenfalls für sie schädlichen Therapie- und Beratungsangeboten insbesondere auf die frühzeitige sachgerechte Aufklärung und Information“, so Widmann-Mauz. Ob der geplante Flyer zur Aufklärung ausreichen wird, sei dahingestellt.

179 Wertungen (4.07 ø)

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145 Kommentare:

#143: Das kann man wohl sagen. Daher auch von mir jetzt Funkstille zum eigentlichen Thema. Als positives Update wäre allerdings noch beizutragen, dass uns unsere selbsternannte Medizinstudentin und Juristin, bekannt als eine der Hauptakteure (besser Hauptprovokateure), heute verlassen hat. Bis gestern stand im Profil noch “fehlender Qualifikationsnachweis”, heute “gelöscht”. Auch ein paar Beiträge sind mit ihr gegangen (worden). Im selben Atemzug ist allerdings die Zahl derer, die anonym als “Arzt” posten, wieder etwas angestiegen. Woran das wohl liegen mag ;-). Aber die Einordnung anonymer Beiträge ist zum Glück deutlich einfacher.

Es wäre in diesem Zusammenhang begrüßenswert, wenn die Moderation -schon im Interesse der ehrlichen Mitglieder- das anonyme Posten mit dem Nickname “Arzt” oder mit einem akademischen Zusatz verhindern würde. Ein nicht registrierter Benutzer ist stets ein Gast. Durch die willentliche Entscheidung, sich anonym zu Wort zu melden, nimmt er/sie konkludent eine qualitative Abwertung in Kauf, auch wenn im Einzelfall die Qualifikation tatsächlich besteht. Im Gegenzug erkauft er sich den seltenen “Luxus” erlaubt, sich einen Titel nach eigener Wahl auszudenken und frei von der Leber weg zu schreiben (und zuweilen zu beleidigen). Was sich jeder registrierte User hundertmal überlegen müsste, denn er steht zu seiner Aussage mit Name und Adresse. Da ferner bei der anonymen Meinungsabgabe auch nicht davon auszugehen ist, dass sie an den weitere Doccheck-Services interessiert sind, bekommen diese “Nonames” doch hier eine erstaunlich Gegenleistung. Schön finde ich das nicht. Und den Laien, der hier vielleicht bloß einen Rat sucht, dürfte es vollkommen verunsichern, vielleicht sogar gesundheitlich schaden.

#145 |
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Gast
Gast

# 140 war ein passendes Schlusswort

“die Ärzte” sind nun wirklich die ungeeigneten Objekte für “Sexualitäts-Kritik”.
Sexualität, trotz aufdringlicher Werbung ohne Ende
ist weiterhin ein Tabu in unserer angeblich aufgeklärten Gesellschaft,
das hat Dr.Bayerl eigentlich am besten herausgestellt.

#144 |
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Das Niveau hat nun einen eindeutigen Tiefpunkt erreicht. Ich bleibe lieber oberhalb ebendiesen Tiefpunktes, bevor der Moment kommt, an dem ich noch nichtmal mehr über derartige Kommentare schmunzeln kann.

#143 |
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Arzt
Arzt

Laie @Dr. rer. nat. Phillip Grant, mäßigen Sie sich einfach!
Wo bleibt Ihre Kinderstube?

Ihre “Antwort” war keine Antwort, sondern nur Ihre völlig unbegründete Meinung, dass trotz anderslautender Statistik
“mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eben NICHT sexuelle Orientierung” korreliert.
Das ist schlicht eine intellektuelle Beleidigung
ähnlich der Aussage, es sei so warm, weil es so kalt ist.

Bei Homosexualität von Männern addieren sich bekanntlich zwei Risikofaktoren zur HIV-Übertragung:
1) Gegenüber Heterosexuellen eindeutig häufigerer Partnerwechsel,
wo bitte kommt sonst der Virus her
2) Der ungeschütze Analverkehr.

Wenn Sie schon gegen Ärzte frech werden wollen,
sollten Sie die Fakten wenigsten kennen.
PRÄVALENZ ist die Häufigkeit einer Erkrankung in einer definierten Gruppe.
Und die diesbezüglichen Zahlen sind Fakten und KEIN WERTUNG, mein Herr.

#142 |
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@ Arzt (#140): Langsam grenzt es wirklich an Frechheit, dass Sie mir nun zum mindestens dritten mal unterstellen, die RKI-Statistik nicht verstanden zu haben bzw. Ihnen diesbezüglich eine Antwort zu schulden. Ich verweise erneut auf meine Kommentare ## 93 & 95. Vor allem in Zweiterem habe ich diese Antwort gegeben!

#141 |
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Arzt
Arzt

“Ärzte” geben sich doch die größte Mühe ALLE Patienten so gut wie möglich zu behandeln, wobei es natürlich auch “Spezialisierung” gibt.

Es bleibt auffällig, dass sich “Nicht-Ärzte” einschließlich Studenten recht aggressiv recht aggressiv über “Ärzte” aufregen, irgendwie in Zusammenhang mit dem Begriff Homosexualität (Berufsverbot???).
Dabei ist für den Leser leider nicht verständlich, was “Ärzte” überhaupt falsch machen.
Insbesondere ein Psychologe @Dr. rer. nat. Phillip Grant ist eine Antwort schuldig.
Das mit dem RKI hat er offensichtlich nicht verstanden.

#140 |
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@ Herr Janda (#137): Ihr Ausführungen haben absolut keinen Bezug zu den meinen, auf die Sie sich berufen.
@ Herr Horlbeck (#136): Vielen Dank für die Rückendeckung. Ich bin vollkommen Ihrer Meinung.
@ Herr Schütz (#138): Ich glaube, wir verfehlen hier den Punkt. Selbstverständlich haben Sie Recht, dass ein nicht-Jurist keinen (qualifizierten) Rechtsrat erteilen kann; aber das habe ich in keinster Weise getan. Ich habe es lediglich für nötig gehalten, den absoluten Schwachsinn, den (insbesondere) die angebliche Jurastudentin Frau Meyer hier vom Stapel gelassen hat, zu berichtigen. Und dies zu tun sehe ich mich vollkommen sachkundig zu in der Lage.
Mann muss bspw. ja auch nicht Musik studiert haben, um der Aussage, dass “Oops, I did it again” der größte Hit von W.A. Mozart war, widersprechen zu können. Die Qualität eines Argumentes bemisst sich nicht an der Person, die es vorbringt, und Expertise erreicht man nicht allein oder gar ausschließlich über ein abgeschlossenes Studium.
Ich möchte vielleicht auch nochmal hervorheben, dass ich meine (juristischen) Aussagen in dieser Diskussion grds. mit Quellen hinterlegt habe (z.B. Gesetzesnormen, BGH-Urteile oder Strafrechtskommentare). Im Gegensatz zu den nicht-fundierten Pseudo-Juristereien von Frau Meyer, stehen meine Aussagen somit nicht im luftleeren Raum, sondern sind für jeden Leser bzgl. ihrer Plausibilität nachprüfbar.

#139 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

#136 Torsten H. Sie können gleich mehrere Abschlüsse erwerben mit so viel Fachwissen in all so vielen Fachgebieten (können später gleichzeitig als Arzt, Apotheker und Anwalt arbeiten) da hat niemand was dagegen denke ich. Und dass jeder umfassende Kenntnisse (einschl. Zusatzgebiete) von seinem Gebiet haben soll und es lobenswert ist, habe ich gar nicht bestritten, aber alles was darüber hinaus geht und ausschließlich den Fachleuten überlassen werden muss – schon. Es bezieht sich nicht alleine auf den Fall Hr. Grant und seinen Kommentar sondern auf allwissenden “Expertentum” allgemein mit unzähligen unkonstruktiven Diskussionen, welche manchmal mit dem ursprünglichen Thema nichts mehr zu tun haben.

#138 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

@ #133: Ich beziehe mich auf die ersten beiden Absätze Ihres Kommentars #128 und kann zu dem was ich dazu schreibe keinen Widerspruch erkennen. Ich vermute, der Blick über den Tellerrand kann zuweilen erschreckend sein. Tut mir leid für Sie.

@ #135: Ich habe verschiedene Definitionen von Gesundheit gelernt. Im Übrigen sind Belehrungen immer etwas problematisch…

#137 |
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#129, Alexander Schütz: Sorry, aber Ihre Argumentation gegenüber Herrn Grant kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich hatte diesen ‘Querschläger’ im Beitrag #127 überlesen, sonst hätte ich schon dort interveniert.

Wohl die meisten der hier registrierten Mitglieder haben Mehrfachqualifikationen, die man -schon einer gewissen Bescheidenheit wegen- nicht immer detailliert zum Besten gibt. Mit der Registrierung bei Doccheck wird die hinterlegte, primäre Qualifikation mit Name und Anschrift bestätigt, was Sie so explizit nur in sehr wenigen “Fach”foren finden. Wenn Sie sich also in einem Medizinforum mit registriertem Fachpersonen unterhalten, werden Sie in aller Regel auch tatsächlich medizinisches Fachpersonal am anderen Ende vorfinden. Dass darüber hinaus Fachwissen in benachbarten Disziplinen vorhanden ist, empfinde ich alles andere als beanstandenswert.

Zumal “wir” Psychologen, natürlich auch andere Heilberufe, je nach Einsatzgebiet, oft gar nicht um den Erwerb juristischer Zusatzkenntnisse herumkommen. Z.B. in der AO (Arbeits- und Organisationspsychologie) ist zwingend eine vertiefte Kenntnis im Bereich des Arbeitsrechts und des Arbeitsschutzes erforderlich, die Verkehrspsychologie tangiert u.a. das Verkehrs- und Strafrecht sowie die Rechtspsychologie einschließlich die beratende oder gutachterliche Tätigkeit im forensischen Bereich sämtliches Zivil- und Strafrecht.

Es macht also schon ein gewaltiger Unterschied, ob z.B. ein Krankenpfleger ärztliche Diagnosen stellt (verboten) oder zu Medikamenten berät (verboten), ob ein Schuster Zähne zieht (verboten) oder ob ein promovierter Psychologe juristische Zusatzinformationen zur facheigenen Diskussion beiträgt (erlaubt und ausdrücklich erwünscht). Einen ausschließlichen Juristen im “Hauptberuf” werden Sie hier ohnehin nicht finden, denn er dürfte sich nicht hier, sondern in irgendeinem Juristenportal als Fachmann registrieren.

#136 |
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#130, A. Janda: Da es, auch wieder bezugnehmend auf Ihren letzten Beitrag, nicht so scheint, als ob wir in diesem Leben noch jemals mit unserer Meinung hier wenigstens stückweise konvergieren, macht aus meiner Sicht eine weitere Diskussion keinen großen Sinn. Zumal ohnehin wohl demnächst die Kommentierfrist abläuft.

Als kleinen Tipp zum Slogan “Gesundheit ist mein Ziel” möchte ich Ihnen abschließend noch mitgeben, dass Gesundheit, wie auch immer man diesen unscharfen Zustand definiert, sehr wesentlich durch das Erleben des Individuums bestimmt wird. Oder leicht abgewandelt in den Worten der Gestaltpsychologen: Gesundheit ist mehr als die Summe gesunder Organsysteme. Demzufolge ist ein Gesundheitsdienstleister in gewisser Weise auch immer ein “Seelendienstleister”. Was für Psychotherapeuten mittlerweile Pflicht ist (Eignungsprüfung, Supervision usw.), täte so manch anderen Klinikmitarbeiter sicherlich auch sehr gut.

#135 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

#129 Weil, wenn es sich um Fachfragen handelt will ich mich auch mit Fachperson darüber unterhalten – ganz einfach. Dass man sich privat in irgendwelchen Fachgebieten seines Berufes weiterbildet oder bestens bescheid weiß ist es alles sehr schön und lobenswert, aber man sollte doch lieber in seinem eigenen Fach Hauptberuflich “tätig” bleiben in dem man auch seinen offiziellen Berufsabschluss hat, unabhängig davon wie stark einzelne Gebiete miteinander verzahnt sein mögen, ferner gibt es für sowas Gesetze und Bestimmungen (das müssen Sie wissen, da Sie juristisch interessiert sind). Denn anders genauso könnte ein Krankenpfleger jemanden über die Wirkung von Arzneimittel beraten (wohlgemerkt, dass er sich von Berufswegen über Wirkungen von Arzneimittel auskennen muss !) und diese in einer Apotheke verkaufen und ein Schuster könnte theoretisch auch die Zähne ziehen, aber ich bevorzuge da lieber den Weg zu einer Fachperson. Außerdem gibt es ganz viele “Experten” welche in fremden Sachgebieten mehr Fakten durcheinander bringen, diese gar nicht richtig analysieren können und die Problemlösung manchmal zusätzlich noch komplizierter gestalten als es im Normalfall wäre.

#134 |
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Sehr geehrter Herr Janda (#130). Woauchimmer Sie die Interpretationen hernehmen, die Sie mir in den Mund legen, ist mir schleierhaft; diese entsprechen jedoch in keinster Weise dem, was ich tatsächlich geschrieben habe!

#133 |
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sorry, bedingt durch soviel Verärgertsein habe ich tatsächlich ein “n” vergessen, natürlich soll es “denn” heißen…

#132 |
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… wie dumm muss man den als Arzt sein; erschreckend und dies in unserer ach so modernen Zeit!!!

#131 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

@ #128 Sie erklären gerade, dass Homosexualität therapierbar ist. Oder dass Sozialverhalten nicht änderbar ist. Was die “enorme Varianzbreite betrifft”: da dürfte sich jeder Pädophile aber freuen. Es ist schon so wie ich sagte: Geschädigte sind bei uns kein Maßstab dafür, was eine Straftat ist. Sie scheinen, wissenschaftlich betrachtet, sogar für die Entfaltung der Anderen, für die überlebensnotwendige Sozialstruktur der Menschheit soweit erforderlich, dass ein gesellschaftlicher Konsens für ihre Schädigung zumindest auch akzeptabel, wenn nicht notwendig ist. Das finde ich sehr traditionell. Sie enttäuschen mich.

@ #125 Bezüglich “Fehlverhalten” haben Sie nicht richtig verstanden: Ich bin der Meinung, dass die Homosexuellen selbst dieser Meinung sind. Ich selbst bin anderer, tolerierender Meinung. Ihre abschließende Einschätzung ist schlichte Boshaftigkeit. Sie macht vor allem die die herrschende Meinung begleitende totalitäre Toleranz deutlich. Wie Sie auch hervorheben müssen, dass Homosexualität gerade nicht auf Mutation beruht und schon im nächsten Satz – selbstverständlich wissenschaftlich begründet – zurückrudern und nun meinen, dass dies aber auch (außerdem) so ist. Das zeigt mir, dass meine Ansichten vor allem nicht gewünscht sind, was mich eher bestärkt. Gesundheit ist mein Ziel.

#130 |
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und noch eine Frage an Alexander Schütz (# 122): Warum finden Sie es “mehr als komisch”, dass ein Psychologe über juristische Sachkunde auf einem Gebiet verfügt, mit dem er sich seit vielen jahren beschäftigt? Es gehört dazu, dass man als guter Forscher auch Fachkompetenz in zugehörigen Themen fremder Disziplinen besitzt. Und ich sehe nicht, weshalb der Status “Psychologe” ausschließt, dass man sich zusätzlich in das Strafrecht einlesen kann. Die Richter der Strafsenate des BGH haben das schließlich auch mal alles lernen müssen und sind nicht als Juristen geboren worden; warum sollte das also ein studierter Psychologe nicht können? Die Kanzlerin bspw. hat auch Physik studiert ist ist nun Politikerin.

#129 |
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Ich denke, dass ein großes Missverständnis daraus resultiert, dass immernoch zahlreiche Menschen der festen Überzeugung sind, die primäre und einzige Funktion des Sexualverhaltens sei die Reproduktion. Dies ist jedoch bei vielen Lebewesen (und insbesondere bei den meisten Primaten; inkl. dem Menschen) nicht korrekt. Zwar reproduzieren wir uns über Sexualverhalten, jedoch hat sich ebendieses vielmehr zu einer wesentlichen Form der sozialen Kommunikation, Emotionsregulation und v.A. der Erstellung, Festigung und Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen zwischen genetisch nicht-verwandten Individuuen entwickelt.
Somit ist (in Abhängigkeit der jeweiligen Sozialstruktur einer gegebenen Art) homosexuelles Verhalten nicht nur “nicht-normabweichend”, sondern sogar überlebensnotwendig, da Sozialwesen wie der Mensch ohne Sozialpartner und Sozialstruktur ernstliche Überlebensschwierigkeiten haben.
Somit trägt homosexuelles Verhalten zwar nicht während individueller sexueller Kontakte, jedoch im Gesamtkontext gar zur reproduktiven Fitness einer Art, einer Gruppe und mitunter auch eines Einzelnen bei. Mutter Natur ist halt einfach erheblich weitsichtiger als manche der Diskutanden hier und hat sich schon was dabei gedacht, als sie die enorme Varianzbreite sexueller Orientierung erfunden hat. :-)
Somit, abschließend, sind Argumente gegen die Homosexualität aus einer reproduktiven Ecke heraus i.d.R. auf irrigen Annahmen gefußt: Gleichgeschlechtliches Sexualverhalten ist keine Aberration, Mutation oder gar Pathologie, sondern eine phylogenetisch-sinnvolle und vollkommen innerhalb der Normalität liegende pro-soziale “Strategie”.
Und bevor mir unterstellt wird, das sei alles mein persönlicher Unfug: Es gibt erheblich mehr anthropologische/primatologische Publikationen, die hierfür sprechen, als solche, die dagegen sprechen (natürlich meine ich wissenschaftliche Publikationen… nicht Bibel-Zitate!).

#128 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

#126 Hallo Torsten, ich sehe es als eine gesellschaftliche Verpflichtung an mit meinem Kommentar, den bei einigen aus den Fugen geratenen Verstand wieder zurecht zu rücken :) und ich hoffe es auch nicht, dass einige all zu schräge Kommentare hier wirklich von Medizinern waren. Dass nicht nur die Abitur- oder Abschlussnoten über Medizinstudium bzw. Ausübung des Berufes als Mediziner entscheiden sollten unterstütze ich voll und ganz, aber das ist dann auch das andere Thema, welche hiesige Autoren vl. noch aufgreifen werden, Grüße

#127 |
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## 122 u. 124, Alexander Schütz:
Da sprechen Sie mir aus der Seele. Sicherlich darf man das alles nicht überbewerten und vor allem nicht als das Maß der deutschen Medizinlandschaft sehen. Aber es gibt schon hochgradig zu denken. In der Tat sehe ich auch einige hier Beitragende, die ein derart pathologisches Sozialverständnis aufweisen, dass man sie eigentlich nicht einmal in die Nähe eines Patienten lassen dürfte. Glücklicherweise besteht die berechtigte Hoffnung, dass wenigstens die nicht registrierten User nur Trolle bzw. Etikettenschwindler sind, so dass man wenigstens diesen nicht im Gesundheitswesen begegnen muss.

Umso mehr beunruhigen diejenigen mit (offenbar) nachgewiesener Qualifikation, denen es ganz offensichtlich an den für Heil- und Pflegeberufe als elementar eingestuften Persönlichkeitsmerkmalen wie Respekt, Empathie, Reflexionsfähigkeit u.v.a. mangelt. Diese Merkmale gelten gemeinhin als Grundlage zum Erwerb der beruflichen Handlungskompetenz, d.h. bei Defiziten ist eine professionelle Berufsausübung im Heilberuf, selbst bei bestmöglicher Fachkompetenz, so gar nicht möglich. Von daher plädieren nicht wenige Experten dafür, statt auf den NC respektive Schulnoten vielmehr auf die Persönlichkeitsmerkmale (“Charaktertest”) abzustellen. Der Gesellschaft jedenfalls würde es gut tun.

Wobei zur Ehrenrettung der bereits “Gestrandeten” noch anzumerken ist, dass auch die nicht gerade empathischen und streng hierarchischen Strukturen in Kliniken nicht gerade zur Herausbildung integrer Persönlichkeiten beitragen. Oder aber das kaputt machen, was das Studium bzw. die Pflegeschule aufzubauen versucht hat.

#126 |
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Herr Janda,

Zitat: “Es ist ja nicht so, dass Sexualität keine Ursache hätte…”
Da haben Sie bei den biologischen Grundlagen nicht aufgepasst. Sexualität HAT keine Ursache, sondern ist ein nicht-homöostatischer, dem Menschen innewohnender Trieb.

Zitat: “dass ihr sexuelles Verhalten (der Schwulen, T.H.) krasses Fehlverhalten gemessen an der durchaus nicht nur positiven kulturellen Entwicklung des Menschen ist…”
Da wären wir wieder bei den von Ihnen unterstellten “Verhaltensauffälligkeiten”, nun sogar schon bei “krassem Fehlverhalten” mit Wechselwirkungen auf die menschliche Kultur. Eine wissenschaftliche Fundierung steht nach wie vor aus, wäre aber notwendig, da ich derart subjektive Populismen nicht kommentiere.
Siehe hierzu insbesondere den nächsten Absatz.

Zitat: “Im Übrigen ist es widersinnig von Ihnen zu verlangen, dass ich das Gegenteil von nicht bewiesenen Sachverhalten beweisen müsste…”
Hier wiederum haben Sie die in der medizinischen Wissenschaft übliche Argumentationsweise nicht verstanden (Nachzulesen z.B. bei Popper, Wissenschaftstheorie des kritischen Rationalismus). Sie sollen nicht das Gegenteil von etwas nicht Bewiesenen beweisen, sondern Sie sollen Ihre neue Hypothese empirisch absichern, d.h. dem Falsifizierungsversuch stellen.

Zitat: “Diese “Ausreißer” sind in der Natur aber üblich und normal, man nennt sie Mutationen …”
Nicht richtig, Homosexualität basiert aller Wahrscheinlichkeit eben gerade NICHT auf Mutationen. Jedenfalls ist man schon vor Jahren empirisch von dieser Behauptung abgerückt und nimmt ein Zusammentreffen genetischer und umweltbedingter Faktoren an. Es konnte bislang kein “Schwulen-Gen” ausgemacht werden, folglich verbietet es sich, von einer genetischen Mutation als Ursache auszugehen.

Ich wäre eigentlich nun liebend gern weiter auf die Sachebene geblieben, aber Sie machen es einem mit ihrer sehr speziellen Art wirklich nicht leicht, eigentlich unmöglich. Es ist mir daher ein Bedürfnis, zum Ausdruck bringen, dass ich -obwohl ich kein Homosexueller bin- einmal nie als Kranker in Ihre Hände fallen möchte. Sie mögen vielleicht ein guter und fleißiger Krankenpfleger sein, aber die “Aktenlage” um Ihre menschliche Einstellung lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Wenn schon Homosexuelle bei Ihnen derartige Abneigung auslösen, möchte man sich eigentlich gar nicht erst vorstellen, wie Ihr Innenleben auf vielleicht Suchtkranke, geistig Behinderte oder sonst wie “unnormale” Patienten reagiert.

#125 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

#123 Ohje, Sie schreiben wirklich viel Blödsinn, da sind wahrhaft einige “Knüller” drin…

#124 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

@ #121 Es ist hoffentlich keine oder zumindest weniger eine ethisch-moralische Entscheidung, ob etwas eine Straftat ist, es ist (oder sollte) vielmehr davon abhängig (sein), inwieweit es Geschädigte gibt. Grundsätzlich spiegelt Ihre Meinung aber schon stark den bei uns herrschenden Umgang mit Straftätern (und deren Opfern) ab.

@ #122 Homosexuelle können m.E. kaum eine von Ihnen angenommene Parallele ziehen von Heterosexualität und Pädophilie, da die Richtung (Orientierung) ihrer eigenen Sexualität das Ziel verfehlt. Es ist ja nicht so, dass Sexualität keine Ursache hätte.

@ #118 Der CSD wird nicht von einigen Medien in Szene gesetzt, es ist der von der Mehrheit der Homosexuellen gewollt dargelegte, auf diesem Planeten und in diesem Ausmaß noch nicht da gewesene zur Schau gestellte Sexismus, mit dem sie ungewollt kund tun, dass ihr sexuelles Verhalten krasses Fehlverhalten gemessen an der durchaus nicht nur positiven kulturellen Entwicklung des Menschen ist, was sie also mit derartigen Veranstaltungen resp. Verhalten zu kompensieren und etablieren versuchen. Der Triebhaftigkeit ist offenbar ihrer Meinung nach eben nichts entgegen zu setzen. Im Übrigen ist es widersinnig von Ihnen zu verlangen, dass ich das Gegenteil von nicht bewiesenen Sachverhalten beweisen müsste.

Diese “Ausreißer” sind in der Natur aber üblich und normal, man nennt sie Mutationen, die Natur hält sich die Möglichkeit zu Neuem offen. Insofern ist Homosexualität unzweifelhaft bis zu dem Zeitpunkt zu tolerieren, bis die Natur durch sie ein neues, ggfs. zusätzliches Reproduktionsverfahren etabliert. Dann kann auch die Gleichstellung erfolgen. Im Gegensatz dazu liegt bei der Pädophilie die Störung in der Unausgereiftheit sexueller Stimulanz resp. Stimulanzien vor, eine Richtung ist also nicht wirklich eingeschlagen oder vor allem zweitrangig.

#123 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

Ich bin schockiert was für Kommentare angeblich “gebildete” Personen hier hinterlassen, welche auch noch in den medizinischen Fachkreisen Tätig sind, ich bin der Meinung dass hier einige noch “weit” bringen werden mit ihren verzerrten Vorstellungen über Homosexualität und vermutlich allem anderen auch und einige “angehende Berufsmediziner” # 113 dürfen nicht mal in die Nähe von Menschen kommen, so abgefahren und wirr hört sich an was diese von sich geben, auch Krankenpfleger oder Psychologen welche im Rahmen eines sachkundigen Juristen oder eines wissenschaftlichen Psychiaters hier unterwegs sind, halte für mehr als komisch..
Homosexualität sollte man nicht zusammen mit irgendwelchen sexuellen Abweichungen von der Norm zusammen bringen wie Pädophilie oder sonst was # 121 denn genau so könnte man einige vermeintliche “Parallele ziehen” von Heterosexualität und Pädophilie aus der Sicht eines Homosexuellen.
Homo- oder heterosexuelle Handlungen geschehen zwischen erwachsenen, geschäftsfähigen Menschen bei beidseitigem Einverständnis, ich glaube da gibt es einfach nichts weiter zu diskutieren höchstens mit Personen deren Vorstellungen nicht “von dieser Welt” sind, oder deren Auffassung von dem normalen Menschenverstand stark abweicht. Aber ich glaube solche Mühen kann man sich da getrost sparen, denn der Verstand scheint bei manchen auch baldige Grenzen erreicht zu haben.

#122 |
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Zahnarzt

Sowohl Homosexualität als auch Pädophilie sind Sexuelle Verlangens- und Verhaltensformen, die vom “üblichen” heterosexuellen Verhalten abweichen.
Es sind jedoch keine Krankheiten wie eine Infektion, die rein medizinisch beurteilt werden können.
Vielmehr sind es ethisch-moralische Entscheidungen der Gesellschaft, ob diese Verhaltensweisen akzeptiert werden oder als Krankheit oder Straftat eingestuft werden.
Und in beiden Fällen kann keine “Heilung” erfolgen, allenfalls eine Impulskontrolle.

#121 |
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@ Frau Bender und Herrn Horlbeck: Vielen Dank, Sie beide sprechen mir aus der Seele und sagen die Dinge, die ich nicht zu sagen mich persönlich sehr zurückhalten musste. Spätestens beim Beschreiben einer möglichen “teilweisen Schuldeinsicht” seitens Frau Meyer habe ich mir gedacht, dass dies keine Jurastudentin sein kann, den ebensolche müssten wissen, dass man nicht “teilweise Einsicht” in das Unrecht seiner Tat haben kann; Unrechtseinsicht ist dichotom :-)
Auch die wiederholten stylistisch ausgesprochen ähnlichen Posts von diversen anonymen Usern haben mich vermuten lassen, dass hier tatsächlich ein und dieselbe Person unter mehreren Pseudonymen schreibt… “bad form”, würde der Engländer sagen!
Und auch, wenn es Herr Horlbeck eigentlich schon auf den Punkt gebracht hat, möchte ich nochmal in aller “Psycho-Deutlichkeit” erwähnen: Wenn ein hoch-extravertierter Schwuler “auffällt”, dann tut er dies, weil er hoch-extravertiert und nicht weil er schwul ist. Aus Einzelnen zu schließen, dass alle Schwulen sind wie bspw. Dirk Bach, ist logisch genauso fehlerbehaftet, wie von Paris Hilton auf alle Frauen der Welt zu schließen.
Die anderen Punkte, die Herr Horlbeck vorbringt (#118) treffen den Nagel auf den Kopf und sollten ernstlich berücksichtigt werden, wenn man sich als Max Mustermann das nächste Mal bspw. über einen CSD-Teilnehmer “wundert”.
Und bzgl. des “Rummachens” in den Dünen am FKK-Strand: Ersten ist die kein Alleinstellungsmerkmal der Schwulen, zweitens machen das nicht grds. alle Schwulen und drittens (und hier wieder Zweifel an der Jurisprudenz einiger Diskutanden, inkl. Frau Meyer) ist das alleine nicht strafbar. Man müsste von einer Jurastudentin erwarten können, dass sie das Konzept des Vorsatzes kennt… und der bezieht sich bei derartigen öffentlichen sexuellen Handlungen eben AUCH auf das Erregen eines Ärgernisses. Die bloße Möglichkeit, dass jemand Anstoß nimmt, reicht nicht aus… schließlich heißt der Tatbestand des § 183a StGB “Erregung öffentlichen Ärgernisses” und nicht “Sex in der Öffentlichkeit”. Daher (mal wieder) der Vorschlag an Einzelne: Lesen Sie erstmal nach (z.B. in einem Strafrechtskommentar oder der ICD) bevor Sie Andere kritisieren oder gar zu bestrafen vorschlagen!

#120 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

Zu Kommentar 113 von angeblich Fr. Meyer, ich glaub ja immer noch, dass es der Herr Bayerl ist, ich habe selten soviel gequirlten Mist auf einmal gelesen. Sie haben wirklich überhaupt keinen blassen Schimmer wovon sie reden, zeitweilig habe ich mich sogar gefragt, ob sie geistig gesund sind, ich habe da arge Zweifel, wenn, dann scheinen sie ein äußerst bösartiger Mensch zu sein. Ansonsten vielen Dank an Herrn Horlbeck, Herrn Grant und Herrn Pawlak für ihre aussagekräftigen Kommentare, die von Sachverstand zeugen und sich wohltuend abheben von angeblichen Ärzten hier. Wenn Ärzte so wären würde ich nie wieder einen aufsuchen,allerdings vermute ich, dass es sich hier um 1 oder 2 Foren Trolle handelt, die sich eingeschlichen haben.

#119 |
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#114, Andreas Janda: Welche “Verhaltensauffälligkeiten”? Es ist empirisch nirgends belegt, dass Homosexuelle sich grundsätzlich (sozial) anders verhalten als wir Heterosexuellen. Vielleicht, weil nachprüfbare Statistiken hierzu bislang nicht aufgestellt wurden, was wiederum daran liegt, dass Homosexuelle keine Zootiere sind, die es umfassend zu beobachten und zu explorieren gilt.

Woran wollen Sie die “Verhaltensauffälligkeiten” ausgemacht haben, und was überhaupt verstehen Sie genau darunter? Das Sozialverhalten von Menschen ist nicht an ihrer sexuellen Präferenz festzumachen. So etwas würde in der Endkonsequenz ja dazu führen, dass alle, die sich nicht nach einer bestimmten, von selbsternannten Moralaposteln vorgegebenen Normvorstellung verhalten, in Verdacht stehen, sexuell nicht richtig zu “ticken”. Und man kann sich bekanntlich nicht ‘nicht verhalten’.

Es mag in der Welt der multimedialen Bespaßung Fälle geben, in denen man Homosexuelle gezielt schrill und schräg darstellt. Es mag auch hin und wieder Homosexuelle geben, die tatsächlich mit ihrer Neigung kokettieren, was jedoch oft ganz andere als primär sexuelle Gründe hat. Die durchaus gewöhnungsbedürftigen Großveranstaltungen wie CSD o.a., die selektiv von den Medien in den Fokus gerückt werden, sind eher als Zeichen von Protest zu verstehen. Und Homosexualität befreit auch nicht grundsätzlich davon, zusätzlich an psychischen Krankheiten der Heteros zu leiden.

Es laufen aber auf dieser Welt einfach zu viele anstrengend auffällige und auf ihre Art schrille Heterosexuelle herum, so dass Sie sich selbst einmal kritisch fragen sollten, ob Ihre Einschätzung nicht vielleicht auf einer klassischen selektiven Wahrnehmungsverzerrung fußen könnte.

Wir alle (außer einige “Anonyme”, die dem Forum nur immer mal ein wenig aufmischen wollen) sind ja hier, um letztlich im kritischen Diskurs zu lernen und auch interdisziplinär ein wenig über den Tellerrand zu schauen. Auch ich war bislang an noch keiner diesbezüglichen Erhebung beteiligt, so dass ich nur die mir bekannte Studienlage (nämlich dass es in den gängigen Datenbanken keine aussagekräftigen Statistiken hierzu gibt) und meine Eigenbeobachtungen (nämlich dass der ‘durchschnittliche’ Homosexuelle sozial eher völlig unauffällig bis hin zu gehemmt, unsicher, introvertiert und sensibel prominiert) zur Basis nehmen kann. Es liegt nun an Ihnen, das Gegenteil zu beweisen ;-).

#118 |
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Gast, #109: Bzgl. der beanstandeten ad hominem-Argumentation kann ich nur auf Herrn Grants vortreffliche Darlegung verweisen, der es meinerseits nichts hinzuzufügen gibt.

Es wird im Übrigen nicht das Recht auf Anonymität in Frage gestellt, sondern, dass Teilnehmer sich als Experten für Wissensgebiete ausgeben, in denen sie ganz offensichtlich keine Experten sind. Insbesondere sei hier auf die Berufsordnungen für Heilberufe verwiesen, die z.B. Online-Diagnosen und Behandlungsempfehlungen verbieten, und die vielfältigen Kennzeichnungspflichten, die anonyme Stellungnahmen von Ärzten entweder verbieten oder auf einen Laien-Status disqualifizieren.

Ich erlaube mir abschließend noch den Hinweis, dass Ihre Bemerkung “Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass Minderheiten Mehrheiten aggressiv attackieren…” alles andere als Sachbezug hat und Sie selbst immer neue Steilvorlagen für dasjenige liefern, was Sie bei anderen Usern reklamieren. Es ist eben manchmal sinnvoll, eigens zitierte Wiki-Definitionen nicht nur einzukopieren, sondern vor allem auch selbst zu Kenntnis zu nehmen!

#117 |
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Gast
Gast

@115: Ja, das Gefühl habe ich auch. Ich bin schockiert, welche Vorturteile hier herrschen, echt ekelhaft. Verdammte Prüderie….

#116 |
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Daniel Pawlak
Daniel Pawlak

Ich frage mich, ob ein Teil der Diskutiereneden jemals einen Homosexuellen Menschen “in echt” kennen gelernt hat.

#115 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Frau Meyer spricht noch einmal die Verhaltensauffälligkeiten von Homosexuellen an. Danke. Wenn diese nun auch nicht wer weiß wie strafrechtlichen Bestand haben (siehe Erregung öffentlichen Ärgernisses), so werden damit wahrscheinlich soziale und daraus resultierende Ziele verfolgt. Frau Meyer spricht hier nicht unberechtigt, wie ich finde, von Bequemlichkeit der Homosexuellen. Ich fände es erforschenswert, inwieweit Homosexuelle emotionalen Konflikten gegenüber Frauen, angefangen bei ihren Müttern, aus dem Weg gehen, nicht zuletzt, weil kindlichen Bedürfnissen damit vordergründig mehr entsprochen wird, als die Erarbeitung aus schwierigen emotionalen Situationen, die zudem nicht von dem (ggfs. überforderten) Betroffenen letztlich allein zu bewerkstelligen ist. Es gehört ein gerüttelt Maß an sozialer Kompetenz dazu.

Die grundlegende Differenzierung der sexuellen Orientierung halte ich für sträflich unzureichend. Sie ist aber auch Grundlage für den offiziellen Stellenwert der Homosexualität in unserer Gesellschaft. Ein Pädophiler hat das Stadium hier einkategorisiert zu werden aber gerade noch nicht erreicht. Er (manchmal auch sie) ist ein (Entschuldigung das harte Wort) Entwicklungsversager, ein Amputierter, dessen Gliedmaß noch nicht einmal ausgebildet ist. Nichtsdestotrotz besitzt er das grundsätzlich bei Erwachsenen vorhandene sexuelle Verlangen.

Das gültige wissenschaftliche Erklärungsmodell ist in elementaren Teilen also unzureichend, wenn sich auch einige Leute darin ausgezeichnet auskennen und bewegen können. Mein Respekt diesbezüglich an Dr. Grant.

#114 |
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Studentin der Humanmedizin

Als Juristin zu allen letzten Beitragenden in Diskussion:
Es wird im Strafrecht (schweiz wenigstens) unterschieden zwischen Strafminderung und Strafmilderung. Die Strafminderung läuft gemäss richterlichem Ermessen und im Rahmen des Strafrahmens pro Gesetz im StGB. Minderungen gibt es nicht wegen Krankheiten sondern wegen Sozialverhalten/Nachtatverhalten des Delinquenten.
Die Strafmilderung gibt es für Delinquenten, die eine psychische Störung haben, weshalb sie nicht oder teilweise Schuldeinsicht haben können, und somit dementsprechend schuldunfähig sind. Aber Eins sollten Sie wissen über den Massnahmenvollzug: Die Betroffenen haben lieber eine Gefängnisstrafe als eine Massnahme. Sie ducken sich davor, da es im Massnahmenvollzug unter psychiatrischer Behandlung (zB chemische Kastrationen bei Pädophilen) eher kaum aushaltbar ist, und auch im Massnahmenvollzug gibt es Einzelzellen und Stufen, in die man zurückversetzt werden kann, wenn man mal etwas macht, was schlecht ist gemäss Vollzugsbehörden.

@Thorsten Horlbeck:
Ich bin nicht als Juristin gegen Homosexuellen, da ich mir das nicht leisten kann. Auch weil die Bundesverfassung eben jedem Menschen das Freiheitsrecht gibt, wie bereits geschrieben. Aber ich habe etwas gegen Homos, weil sie eine Gesellschaft verzerren können was psychische Energien betrifft. Sie sind querulant oder sie stecken in einem Psychotrauma das sie bequemlich gelöst haben mittels Verkehrung der sexuellen Orientation. Aus dem Grund finde ich es Schade, dass die Homosexualität erlaubt ist: Wenn der Eine den Anderen nicht verführen würde, dann gäbe es keine Homosexualität und somit andere Problemlösungen.
In Gesellschaften, die vorwiegend homosexuell sind, sodass es irgendwie etabliert ist, finde ich es iO, da es die seelischen Beziehungen nicht verzerrt. ZB in der griechischen Antike, als die Jünglinge sich schön fanden durch die Gymnastik uam. Es war auch ein Statussymbol, und es kam vielleicht dazumal nicht zu sexuellen Gemeinschaften. Eine bessere Art von “Homosexualität”. Menschen haben es bestimmt in sich, Menschen desselben Geschlechts zu lieben. Das ist nur wünschenswert. Wie verhält sich die Sexualität zur Aggressivität?

#113 |
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Im Übrigen: Die zahlreichen kleinen “Spitzen” bzgl. meines Psychologe-Seins sind argumenta ad hominem! :-)

#112 |
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@ Gast (# 113) Bitte erklären Sie doch mal, wie es möglich sein kann, dass Herr Horlbeck oder ich ad hominem argumentieren, wenn wir gar nicht wissen, wer die Person ist, deren Meinung wir nicht sind? Das ist absolut unmöglich! Außerdem ist meine Aussage, dass Sie meine Argumente nicht verstanden haben (was Sie im Übrigens selbst als Option in den Raum gestellt haben) keineswegs ad hominem.
Bzgl. der Argumente gegen Dr. Bayerls Meinung zur Bluttransfusion verweise ich auch meine Kommentare ## 93 & 95. Da sind ausreichend Argumente.
Pädophilie als Krankheit (besser als “Störung”) zu bezeichnen ist überhaupt nicht problematisch; problematisch ist lediglich im Einzelfalle die Entscheidung, ob klinische Pädophilie vorliegt. Hier hat die “Heilbarkeit” nichts zu suchen. Krebs ist auch z.T. nicht heilbar, jedoch eine Krankheit.
Und (wie ich bereits auch schon sagte… lesen Sie meine Kommentare eigentlich RICHTIG?) wird eine Person, die die Voraussetzungen für § 63 StGB erfüllt (nicht nur wegen Pädophilie; geht auch für viele andere Zustände/Störungsbilder) eben NICHT bestraft, sondern gemaßregelt.
Und was soll die Frage nach einer “Trennung” von Pädophilie und Homosexualität? Das eine hat doch mit dem anderen GAR NICHTS zu tun!

#111 |
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Gast
Gast

@Psychologe Dr. rer. nat. Phillip Grant sagt:
“Sie haben NICHTS verstanden von dem, das ich geschrieben habe.”
Antwort:
= ad hominem-Argumentation
weiter sagt er:
” …. bzgl. der Blutransfusionen derart dezidierte und zahlreiche Argumente entgegengesetzt, dass es erschreckend ist, …”
Antwort:
leider kein einziges Argument

Schön, dass Sie nun Pädophilie als “Krankheit” bezeichnen,
eine nicht ganz unproblematische Angelegenheit, Herr Psychologe!
Ist sie heilbar?
Wie will man die dann noch bestrafen???
Und jetzt kommt vielleicht das Schwierigste:
Wie genau können Sie diese “Krankheit” von der
“reinen Homosexualität”
trennen?

Freundliche Grüße
(ich muss jetzt weg)

#110 |
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Gast
Gast

Hallo @Torsten Horlbeck eine sachliche Diskussion ist dadurch definiert, dass man dabei die Person, die ein Argument einbringt unberücksichtigt lässt (ad hominem).
http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem
Dabei geht es nicht nur um persönliche Angriffe (Polemik), sondern auch um den vermeintlichen Ersatz eines Arguments durch einen Namen (argumentum ad verecundiam).
http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_verecundiam
Neu und zutiefst undemokratisch in unserer Gesellschaft ist das auch hier mehrfach ausgesprochene Verbot, eine abweichende Meinung zu äußern und Sanktionen (Berufsverbot) zu fordern.
Insofern ist auch das Recht auf Anonymität zu respektieren, da hier erkennbar überwiegend ad hominem argumentiert wird.
Es ist ein Zeichen unserer Zeit,
dass Minderheiten Mehrheiten aggressiv attackieren. Gleichzeitig ist “ad hominem”-Argumentation ein sicheres Zeichen für FEHLENDE sachliche Argumente.

#109 |
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@Gast (#110)
Sie haben NICHTS verstanden von dem, das ich geschrieben habe.
Ich habe dem Kommentar von Dr. Bayerl bzgl. der Blutransfusionen derart dezidierte und zahlreiche Argumente entgegengesetzt, dass es erschreckend ist, dass Sie mir sagen, ich solle mich schämen! Außerdem ist das kritische Äußern bzgl. einer Aussage von Dr. Bayerl keineswegs eine Kritik an seiner Person!
Die Strafmilderung bei Pädophilen habe nicht ich, sondern die ständige höchstrichterliche Rechtsprechung zugestanden; und dies auch nur IM EINZELFALLE.
Und natürlich ist Pädophilie eine Krankheit; wie kommen Sie um Himmel Willen darauf, dass ich dies negiere. Ich habe lediglich gesagt, dass eine reine Homosexualität keine Krankheit ist und, dass einmalige sexuelle Übergriffe auf ein Kind nicht notwendigerweise eine Pädophilie-Diagnose rechtfertigen. Lesen Sie doch bitte bitte die Leitlinien der WHO aus der ICD, bevor Sie mich zu Unrecht (und zudem falsch zitierend) kritisieren.
Und warum sollte ich auf die Beschneidungs-Sache eingehen? Es geht in diesem Artikel um Homosexualität und nicht um Beschneidung. Nur, weil Dr. Bayerl dieses Thema “auf den Tisch wirft”, heißt nicht, dass ich darauf eingehen muss! Natürlich habe ich eine Meinung zu diesem Thema; die ist nur im Rahmen DIESEN DocCheck-Artikels IMHO fehl am Platze.

#108 |
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Gast
Gast

@Dr. rer. nat. Phillip Grant es geht nicht um Ihre Person, sondern um Ihre Argumente
und Sie sollten sich schämen eine Person anzugreifen (Dr.Bayerl), dessen Argumenten sich nichts entgegenzusetzen haben.
Auf die Frage der sexuellen Kontakte Erwachsener mit Kindern sind Sie leider voll in Ihre selbstgestellte Falle getappt, da Sie Pädophilen eine Strafminderung zugestanden haben.
Denn damit haben Sie selbst dieser “Variante” Krankheitseigenschaft attestiert.
Genau das wollten Sie doch vermeiden, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

Auffällig bleibt, dass das von Dr. Bayerl kritisierte nicht genetisch erklärbare zunehmende Beschneiden von kleinen männlichen Kindern durch eine Minderheit auch von Ihnen ausgeklammert bleibt, das ist doch geradezu ein psychologische Fundgrube geduldeter böser sexueller Tabuisierung.

#107 |
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Edith Meyer, #106: Student des einen Fachs zu sein, schließt nicht aus,
a.) bereits über höhere Qualifikationen in anderen Fächern zu verfügen
b.) eine dedizierte Meinung darüber haben zu dürfen, ob in jedem, auf dem hier anonymerweise Doktor drauf steht, auch Doktor drin ist. Ohne den hier üblichen Weg der Registrierung und Hinterlegung eines Fachkundenachweises postet es sich natürlich gemütlicher als diejenigen, die hier mit Name und Anschrift zu ihren Aussagen stehen müssen. Soviel zum Thema Frechheit.

Danke, dass Sie über Ihre Profilangaben aufgeklärt haben. So gesehen ist es unzutreffend, dass Sie Studentin der Humanmedizin sind. Das könnte zu Verwirrungen führen. Aber lassen wir diese Formalien.

Um in dieser doch sehr emotional aufgeheizten Diskussion wieder auf die Sachebene zurückzukehren, sind Sie allerdings noch der Fundierung schuldig geblieben, warum genau Sie ein “Verbot der Homosexualität optimal” (#101) fänden.

#106 |
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Oops, habe mich in meinem letzten Kommentar verschrieben!!! Ich meinte natürlich nicht die “Willensfreiheit”, sondern die “Freiheit von Willensmängeln” als Voraussetzung der rechtfertigenden Einwilligung!
… sorry, hatte meinen ersten Kaffee noch nicht ausgetrunken :-)

#105 |
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@Arzt (## 99, 100) Es ist erschreckend, dass Sie mir Aussagen vorwerfen, die in keinem Wort auch nur im Ansatz von mir getroffen wurden. Die Worte “Minderjährigkeit” oder “Strafbarkeit” habe ich weder verwandt oder impliziert noch irgendwie in diese Richtung argumentiert. Es ging lediglich um die “Einwilligungsfähigkeit”, die (im Gegensatz zu Ihrer Aussage in #89) nicht einfach “die Frage” ist, die zwischen Homosexualität und Pädophilie unterscheidet.
Und was um Himmels Willen extrapolieren Sie denn aus meinen Aussagen bzgl. der Strafbarkeit??? Zwar kann Pädophilie in extremen Einzelfällen als Schuldmilderungsgrund nach § 21 StGB heragezogen werden (s.a. BGH 2 StR 321/13), allerdings ist das ausgesprochen selten und hat so absolut gar nichts mit meiner Aussage noch dem Thema hier zu tun. Wenn Sie jedoch meine Meinung wissen möchten: Wer schuldhaft eine Straftat begeht, sollte bestraft werden; wer rechtswidrig eine Straftat begeht, jedoch die Voraussetzungen des § 63 StGB erfüllt, sollte in den Maßregelvollzug.
Und zu Ihrem Kommentar #99: Sie haben unfreiwillig genau die Aussage untermauert, die ich getroffen habe… vermutlich jedoch, ohne es gemerkt zu haben: Das Infektionsrisiko hat wenig bis nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun! Somit ist es verkehrt, dass die BÄK pauschal homosexuellen Männern das Recht auf bspw. Blutspende versagt.
Und auf die Frage, ob Psychologen keine Statistik können, möchte ich SARKASTISCH antworten: Nein, wir haben absolut keine Ahnung von Statistik, wissen jedoch, dass wir uns diesbezüglich jederzeit an die Ärzte wenden können, die ja bekanntlich während des Studiums die fundierteste aller statistischen Ausbildungen genießen.
@Edith Meyer (# 101): Wenn Sie ein Verbot der Homosexualität befürworten, würde mich interessieren, auf welcher Rechtsgrundlage Sie dies gerne gefußt hätten. Ihre Ausführungen zum “Einwilligungspotential” (woauchimmer aus Rechtsdogmatik Sie diesen Begriff herhaben, sei mal dahingestellt) scheinen ja nahezulegen, dass Sie bei jedem homosexuellen Kontakt eine Tatbestandsmäßigkeit (und somit eine Rechtsgutsverletzung) annehmen. Welches Rechtsgut soll denn durch Homosexualität bitte verletzt werden? Oder wollen Sie etwa jedem Mann, der Sex mit einem Homosexuellen hat, eine Strafbarkeit wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen aufgrund einer nicht-rechtwirksamen Einwilligung unterstellen, weil Homosexuelle der definitionem nicht einwilligungsfähig sind??? In diesem Falle würde ich vorschlagen, sich doch mal etwas genauer in die Strarechtskommentare zu § 179 StGB einzulesen und zusätzlich die Frage der Willensfreiheit als Voraussetzung einer rechtfertigenden Einwilligung ernstlich zu reflektieren.
@Karsten Strohkirch (# 103): Torsten Horlbeck hat vollkommen Recht: Das Netzwerk “Kein Täter werden” (mittlerweile übrigens bundesweit vertreten) behandelt nicht erfolgreich die Pädophilie an sich, sondern die Impulskontrolle, die Empathie, die Perspektivenübernahme zum Opfer etc. Es wird also nicht “die Pädophilie weggemacht”, sondern dem Klienten werden Strategien vermittelt, nicht übergriffig zu werden und/oder kein klinisches Leid bei sich oder Dritten hervorzurufen (s.a. mein Kommentar #67).

#104 |
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#103, Karsten Strohkirch: Man ist sich alles andere als “einig”, ob derartige sexuelle Abweichungen genetisch bedingt sind. Eher legen die Forschungsergebnisse nahe, dass sich genetische, hormonelle und soziale Faktoren zu bislang unbekannten Anteilen überlagern. Man kann Homosexualität und Pädophilie nicht über angebliche gemeinsame Entstehungsmechanismen in Zusammenhang bringen, weil eben diese Mechanismen nicht bekannt sind. Das eine korreliert nicht mit dem anderen, wie es so mancher Bild-Redakteur, Kirchenmann oder NPD-Demagoge gern dargestellt sehen würde.

Und schließlich kann man die Homosexualität nicht “erfolgreich behandeln”. Homosexuelle kann man nicht einfach “umpolen”, da das vom Patienten selbst nicht gewünscht ist und von Seiten der Gesellschaft auch keine Veranlassung besteht. Man kann es mit mehr oder weniger dubiosen Methoden versuchen, macht sich aber dann i.d.R. strafbar, weil man gegen die Selbstbestimmungsrecht des Betreffenden verstößt (Ausnahme: Ichdystonie).

Pädophile wiederum kann man präventiv vor einer Delinquenz zu schützen versuchen, indem man u.a. psychotherapeutisch die Impulskontrolle und die (potenzielle) Opfer-Empathie trainiert sowie mit Medikamenten das sexuelle Verlangen reduziert. Ob man hier so vollmundig von “erfolgreich” sprechen kann, sei dahingestellt. Es bleibt zum einen das Risiko, dass der Betreffende seine Medikamente absetzt bzw. die Verhaltenstherapie wirkungslos bleibt. Und es bleibt die Gefahr, dass Pädophile solche Therapieangebote meiden und erst mit einer Straftat auf die Bildfläche treten. Die eigentliche sexuelle Präferenz kann man nach heutigem Kenntnisstand nicht ändern!

#103 |
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#101, Edith Meyer: Anknüpfend an die unbeantwortete Frage eines anderen Teilnehmers wäre es interessant zu wissen, ob Sie nun Jura oder Medizin oder beides (geht das überhaupt?!) studieren. Damit ließe sich die Metaebene besser ausmachen, auf der man kommuniziert.

Wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie die Homosexualität verboten sehen. Und Sie postulieren einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie, d.h. Sie unterstellen Menschen, die sich zu gleichgeschlechtlicher Partnerschaft hingezogen fühlen, strafbare Handlungen? Und das alles auf der Basis einmaliger persönlichen Beobachtung an einem FKK-Strand?!

Verstehen Sie mich nicht falsch, aber derart unreflektierte und vor allem fachlich wertlose Kommentare sind weder einer angehenden Juristin noch einer angehenden Ärztin würdig. Sind Sie wirklich sicher, dass Sie einen Beruf ergreifen möchten, der sich mit den vielfältigen Nuancen des menschlichen Miteinanders befasst? Haben Sie bei Ihrer Studienwahl bedacht, dass schlussendlich Menschen ihr Schicksal in Ihre Hände legen, um von Ihnen wertungs- und vorurteilsfrei (juristische oder medizinische) Hilfe zu erhalten?

Ich möchte Sie nicht beleidigen und verlasse normalerweise nicht die Sachebene. Ihr Beitrag hat mich aber dann doch derart schockiert, das zeitweise mein Vertrauen in unsere zukünftige Wissenschaftselite erschüttert wurde. Ich lasse mich allerdings gern vom Hintergrund Ihrer Einlassungen aufklären, sofern dies mit den üblichen wissenschaftlich-empirischen Argumenten geschieht.

#102 |
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Karsten Strohkirch
Karsten Strohkirch

Homosexualität soll keine Krankheit sein, jedoch sind sich bei der Pädophilie alle einig, dass es eine ist. Dabei ist doch beides nach derzeitigem Forschungsstand eine genetische Abnormalität. Auch Pädophilie kann nicht geheilt werden, jedoch wird sie beispielsweise im Charité in Berlin erfolgreich behandelt. Nach dem gleichen Therapiekonzept ist eine Behandlung der Homosexualität ebenso möglich.

#101 |
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Zu Herrn Dr. Lützenrath (#3) bin ich -vorbehaltlich der Authentizität des Beitrags- doch einigermaßen entsetzt, welche merkwürdigen Einstellungen und zudem fachlichen Defizite noch in der deutschen Ärzteschaft kursieren. Homosexualität mit Sodomie und Päderastie im 21. Jahrhundert noch in einen Topf zu werfen, ist schon starker differentialdiagnostischer Tobak. Wie lange er wohl nicht mehr in den ICD-Katalog geschaut hat? Denn letztmalig 1992 stellte Homosexualität dort eine Krankheit dar.

Zumal sich ein Krankheitswert und folglich Behandlungsbedürftigkeit bei sexuellen Deviationen insgesamt nur dann ergibt, wenn entweder der Betroffene eine strafbare Handlung begeht (i.S. einer kulturell normierten Sexualdelinquenz; Dissexualität) oder/und unter seiner sexuellen Orientierung leidet (i.S. einer Ichdystonie). Das wiederum hängt u.a. damit zusammen, dass schon “normale” sexuelle Orientierung und Sexualpräferenz (die im Übrigens strikt voneinander abzugrenzen sind) ein nahezu unendlich breites Spektrum ausfüllen, welches zudem auch noch situativen Einflüssen unterliegt.

Beim “Dr.” Bayerl (# 13 ff.) bin ich mittlerweile überzeugt, dass es sich nicht um einen Arzt handeln kann. Dass man orthografisch einmal daneben tippt, kommt beim klügsten Akademiker vor. Auch, dass man bei Worten wie “Jugoslawien” (#14), “Verstümmelung” bzw. “korrekt” (#46) böse daneben haut, und mit der Groß- und Kleinschreibung zuweilen auf Kriegsfuß steht, kann passieren. Wenn man aber als studierter Mediziner den “Hippokrates” mehrmals in Folge derart grob wie in #46 verschandelt, wäre es m.E. höchste Eisenbahn für Doccheck, einmal den Fachkundenachweis anzufordern.

#100 |
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Arzt
Arzt

@Dr. rer. nat. Phillip Grant die Frage der “Minderjährigkeit” haben Sie schlicht zerredet.
Oder wollten Sie sagen, nur nicht-Pädophiele dürfen bestraft werden?

Wer kennt nicht die DSM,
das richtig formulierte Problem ist doch, dass man das weder im Blut noch sonst objektiv messen kann. Ich habe schon erlebt, dass besonders hilfsbereite Menschen von Psychologen negativ beurteilt wurden, zu wenig negative Eigenschaften bis zum “Helfer-Syndrom”, auch wenn die sich dabei besonders wohl gefühlt haben.

#99 |
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Arzt
Arzt

@Dr. rer. nat. Phillip Grant, hic rhodos hic salta Sie können NICHT.
Das Infektionsrisiko zur Blutspende bezieht sich nicht auf die sexuelle Orientierung, sondern AUSSCHLIEßLICH, AUSSCHLIEßLICH, AUSSCHLIEßLICH auf das Infektionsrisiko! Können Psychologen keine Statistiken lesen?
Eine Frau mit (beruflichen) häufigem sexuellen Kontakt wird auch kein Blut spenden dürfen. Ebensowenig wie ein Bauer, der vor Urzeiten Kontakt mit BSE-Rindern hatte.

#98 |
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Gast
Gast

@ Frau Meyer
sie haben Recht, die meinungsfreiheit sollte in unserem Land und auch in diesem Forum einen hohen Stellenwert besitzen. Ihre weiteren Ausführungen irritieren mich allerdings sehr: Wer seine Probleme nicht löst, schämt sich weniger? Und Mann & Frau schämen sich überhaupt generell? Homosexuelle sind bequemlich, weil oder obwohl sie ein Reproduktionsproblem zu lösen haben?

Sind Sie sicher, dass Sie sowohl Studentin der Medizin als auch der Rechtswissenschaften sind?

#97 |
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Altenpfleger

iebe Kollegen,

Wenn man die Kommentare so liest, dann verteile man pink eingefärbte Skalpelle, Tupfer, Valiumspritzerl’n und Plüschhandtaschen, inhaltlich mit einem Ziegekstein versehen, ebenfalls pink und lasse all die Kontrahenten unter Liedern von Village People, Hildegard Knef, Rosenstolz und der Rosenberg’ischen aufeinander los gehen.

Der Überlebende männliche Kollege fliegt zusammen mit Mary Morgan, Olivia Jones, Nina Queer und Conchita Wurst im Herzblatt Hubschrauber für 3 Wochen auf eine abgelegene Berghütte. Viel Spaß.

Ich? Zynisch? Aber nicht doch. Ich bin im Leben, durch viele prägende Erlebnisse, positiver wie negativer Art, so geworden wie ich bin.
Mein Ehegespons sagt das insofern: “Schatzi, mit dir ist’s auch im Winter warm!”

Ich habe jetzt fast 45 min. gebraucht, um diesen Artikel zu schreiben.
Ich bitte nachzusehen, wann ich Tippfehler habe, durch eine rheumatoide Arthritis bin ich motorisch behindert.

Jedes Jahr baut mein Körper ab und mit jedem Jahr lieben meine “Oide” und ich und mehr und genießen das Leben. Nicht alles ist Klischee unter Männern und nicht alle sind extrovertiert.
Viele machen nur eines, nämlich leben.

Und das jemanden in Frage zu stellen und negativ beleuchtet als behandlungsbedürftig zu präsentieren, nur weil Sachen wie Liebeskummer und Selbstfindungsproblematiken auftreten, sorry, dann können wir gleich auch wieder die Hitlerbuidal aufhängen.

Helft beim Lernen und verstehen und gebt Kraft und zeigt Wehe aus mit sich lernen zu können und nicht, wie man sich, mit pathologischen Folgen sich selbst verleugnet.

ES LEBE DIE FREIHEIT!
(Hans Scholl)

Mit bunten Grüßen
Marc

#96 |
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@Gast, cand. Psych. (#94)
Zunächst, vielen Dank für die netten Worte! :-)
Bzgl. der Problematik mit der Exklusion schwuler Männer aufgrund einer RKI-Statistik über HIV-Prävelanz bei “Männern, die Sex mit Männern haben” kann es leider kein einfaches Zahlenbeispiel tun, sorry. Hier kommen viele viele Dinge zusammen.
Zum einen sind die Gruppen keinesfalls deckungsgleich: MSM inkludiert bspw. alle diejenigen Männer, die heterosexuell sind, aber Sex mit Männern als “Callboys” haben (möglicherweise gar durch Drogenproblematik). Alte Statistiken zeigen jedoch, dass ebendiese beiden Gruppen ausgesprochen hohe HIV-Prävalenzen haben, sodass die MSM-Gruppe allein hierdurch “aufgebauscht” bzgl. ihrer HIV-“Durchseuchung” wird. Die höchste Prävelanz der unter 30jährigen MSM könnte meine Überlegung stützen.
Aber wir haben auch noch das Problem der abhängigen Regressoren und der Multikollinearität. Sprich, die Faktoren, die die meiste Varianz bzgl. der HIV-Infektionsrate erklären, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eben NICHT sexuelle Orientierung sondern vielmehr Persönlichkeit, Bildung und Intelligenz, sozioökonomischer Status etc. Diese Faktoren erklären aber dummerweise nicht nur Varianz in der HIV-Rate, sondern auch in der Frage, ob ein Individuum X überhaupt Blut Spenden geht (denn wer denkt, die Blutspender seien ein representativer Anteil der Allgemeinbevölkerung, macht sich was vor). Somit ist die Gruppe derjenigen MSM nicht identisch mit der Gruppe der schwulen Männer, die Gruppe der schwulen Männer, die Blut spenden, nicht identisch mit den schwulen Männern, die HIV-infiziert sind, (etc. pp.); und alle Faktoren sind untereinander abhängig. Somit ist eine Inferenz wie in meinem letzten Post beschrieben (also auch RKI-Statistiken auf die PPP eines schwulen Mannes bzgl. seines HIV-Status) IMHO nicht zulässig und sehr wahrscheinlich sogar irrig. Man kann da noch zahlreiche andere Fehler finden, aber das würde den Rahmen sprengen.

#95 |
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Gast, cand. Psych.
Gast, cand. Psych.

@Dr. Grant
Danke für Ihre sachlichen und fachlich fundierten Kommentare (nur exemplarisch: die korrekte Verwendung der Persönlichkeitsdimension Extraversion und der Diagnostik gemäß ICD / DSM V). Bei vielen Diskussionsteilnehmern, erstaunlicherweise auch bei den Ärzten gerät da einiges durcheinander.

Zum Thema der statistischen Fehlschlüsse bei bedingten Wahrscheinlichkeiten wie “schwuler Mann” und “HIV”: vielleicht können Sie es doch an einem Zahlenbeispiel illustrieren? Das wäre vermutlich für viele im Forum sehr erhellend…

#94 |
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@ Andreas Janda (#86) und @Arzt (##89 & 91)
Die Unterscheidung zwischen sexueller Orientierung und Sexualpräferenz ist keineswegs moralisch oder gar willkürlich und hat erst recht nichts mit einer gesund-krank-Dichotomie zu tun. Sie geht phänomenologisch darauf zurück, dass die beiden Konstrukte i.d.R. vollkommen unkorreliert sind; sprich, es sind sämtliche Kombinationen aus Orientierung (heißt, welches Geschlecht wird präferiert) und Präferenz möglich. In diesem Zusammenhang hat die Gruppe aus der Sexualmedizin der Charité vorgeschlagen, eine dritte Achse des sexuellen Erlebens zu erfassen, nämlich das Alter des präferierten Partners.
Weiterhin: Die Frage der Einwilligungsfähigkeit ist ein Rechtsbegriff und hat hier nur marginal etwas zu suchen: So ist bsp. ein Mensch, der einmalig ein nicht-einwilligungsfähiges Kind sexuell missbraucht, zwar mit Sicherheit ein mieses Schwein, jedoch nicht automatisch pädophil. Genauso wie ein Mensch, der eine nicht-einwilligungsfähige Erwachsene (z.B., weil er ihr GBH oder Rohypnol gegeben hat, um sie sexuell gefügig zu machen) vergewaltigt, nicht unbedingt ein Sadist sein muss. Ein Mensch, der jedoch bspw. sexuell derart auf (einwilligungsfähige) Amputierte/Senioren/Adipöse etc. fixiert ist, dass er einen klinischen Leidendruck entwickelt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach paraphil. Also, alle auf Einwilligungsfähigkeit abzuwälzen ist leider zu einfach.
Abschließend zur Frage der Störungen der Persönlichkeit und insbesondere der ausgeprägten Extraversion (nicht Extrovertiertheit!): Bei Einzelnen beobachtbare “stark nach außen gelebte” Extraversion ist erstens kein Alleinstellungsmerkmal der Homosexuellen und zweitens sagt sie keinesfalls, dass alle Homosexuellen hoch-extravertiert sind. Die E-Dimension ist bei Homosexuellen genauso normalverteilt wie bei Heterosexuellen. Und die Aussagen, dass Störungen der Persönlichkeit nach selbst-definierten Psychologen-Normen bemessen werden und bei Extraversion nicht vorkommen, sind (verzeihen Sie mir das harte Wort) Unfug. Die diagnostischen Leitlinien zur Verschlüsselung einer Persönlichkeitsstörung kommen von der WHO (in der ICD) und der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (im DSM); also nix mit Psychologen. Außerdem sind diese Leitlinien nicht irgendwelche cutoff-Werte gemessen an Abweichung einer (von wem auch immer) definierten Norm, sonder klare Kriterien zur Definition der Frage, wann eine “akzentuierte Persönlichkeit” beginnt, klinischen Character zu haben. Und das gibt es durchaus auch für hoch-Extravertierte (z.B. exzentrische oder histrionische PS).
@Arzt (#68). Ja, ich kann sicherlich erklären, warum die Gedanken von Dr. Bayerl zum Thema Homosexualität und Transfusion/Transplantation undurchdacht sind, allerdings reicht dafür der Platz hier nicht. Nur kurz: Die RKI-Statistik über die HIV-Prävalenz von “Männern, die mit Männern schlafen” ist nicht geeignet, um die positive prädiktive Power der Eigenschaft “schwuler Mann” bzgl. des HIV-Status einer einzelnen Blutspende zu schätzen. Somit ist der Ausschluss eines homosexuell-lebenden Mannes (wohlgemerkt nicht einer homosexuell-lebenden Frau!) von einer freiwilligen Blutspende, Knochenmarksspende etc. ein grober Fehler, der auf mangelndes statistisches Verständnis zurückgeht… dies ist nicht selten, im Übrigen, bei der Interpretation epidemiologischer Befunde; ich sage nur: Framingham Heart Study!

#93 |
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Gast
Gast

@83: Die richtige Gleichung muss heißen:
Approbation + Kalk im Schädel + Intoleranz= Unvermögen, den ärztlichen Beruf auszuüben…..

#92 |
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Arzt
Arzt

@Andreas Janda zu#84 2)
Man unterscheidet immer noch zwischen organischen Psychosen, die früher nur ein Arzt behandeln durfte (grob Schizophrenie, manisch-depressiv, Epilepsie) und sog. “Persönlichkeitsstörungen” von Psychologen,
die ganz unhöflich formuliert Abweichungen von einer Norm sind, die Psychologen selbst definieren.
Ich kann in Extrovertiertheit keine Störung erkennen, viele Künstler brauchen ja ihr Publikum, dafür können wir doch dankbar sein (je nach Geschmack), wenn die dann mal unvermeidlich ihr Publikum verlieren, endet das ja nicht ganz selten in Selbstmord.
Was mich als Arzt beunruhigt,
ist der zunehmende fast experimentelle Einsatz psychotroper Substanzen auch von Nicht-Medizinern. Ritalin, aus der Amphetamingruppe bei Kleinkindern, die Eltern überfordern, als Beispiel.
Normabweichungen im Sexuellen Bereich ist ein extrem großes Gebiet,
sowohl organisch (genetisch) wie psychologisch.
Es gibt Menschen, die sich in ihrer angeborenen Haut (Phänotypus) nicht wohl fühlen bis zur verlangten operativen Geschlechtsumwandlung,
wobei der Wunsch, eine Frau zu sein, deutlich überwiegt.
Ideologische “Genderisten” haben schon Jungen kastriert und als Mädchen groß gezogen, was aber trotz Hormonentzug schief gegangen ist,
der Junge hat Selbstmord gemacht.
“Normal” ist daher für einen Arzt ein positives Urteil.

Gruß

#91 |
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Arzt
Arzt

@Volker Allwicher Beschneidung IST religiöses Fehlverhalten.
Das nimmt zu in Deutschland.
Komischerweise nur bei Jungen.
Ärzte sind dagegen machtlos

#90 |
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Arzt
Arzt

@Andreas Janda, ausgezeichnete Frage!
Aus “medizinischer Sicht” gibt es selbstverständlich keinen Unterschied,
es ist eine Frage der “Einwilligungsfähigkeit” Minderjähriger,
die man mehr oder weniger altersabhängig zu allem “verführen” kann,
ganz davon abgesehen, auch gegen Widerstand (unfreiwillig).
Das gilt natürlich für jede Art von Sex.

#89 |
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Volker Allwicher
Volker Allwicher

Gibt es eigentlich valide Therapieansätze zur Behandlung von religiösem Fehlverhalten und unsittlichen, religiösen Praktiken?

#88 |
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Andreas Janda
Andreas Janda

#86 ist von mir.

Andreas Janda (Krankenpfleger)

#87 |
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Gast
Gast

1. Wo ist denn nun eigentlich der Unterschied zwischen sexueller Orientierung (“Gesundheit”) und Sexualpräferenz (“Krankheit”)? Mit anderen Worten: gibt es eine medizinisch-wissenschaftlich begründete, qualitative Unterscheidung zwischen Homosexualität und z.B. Pädophilie oder ist der Unterschied mehr forensisch, also anhand der Auswirkungen oder gar bloß moralisch zu definieren?

2. Hat z.B. die nach außen gelebte starke Extrovertiertheit vieler Homosexueller Krankheitswert (Ich-Störung, Minderwertigkeitsgefühle etc.)?

3. Wie können Toleranz und Totalität zusammenpassen?

@ #84: Ihre Ausführungen sind zynisch.

#86 |
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Arzt
Arzt

Liebe Frau Bender und ich wurde als Kind immer von meiner Mutter geschlagen,
deshalb hab ich jetzt Probleme mit Frauen.

#85 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

Herr Dr. Lützerath, peinlich wie sie krampfhaft versuchen Homosexuelle als Pädophile darzustellen obwohl dies allen wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht, übrigens auch meinen eigenen Erfahrungen. Ich wurde als elfjähriges unaufgeklärtes Kind mehrfach begrapscht, vom Lebensmittelhändler ( Familienvater), vom Onkel (Familienvater), vom Vater eines Freundes meines Bruders ( Familienvater), vom Freund der Familie (Familienvater), von einem Mieter meiner Eltern (Familienvater). Meines Wissens alles Heterosexuelle, warum also versuchen sie auf eine sehr plumpe Art und Weise Schwule so hinzustellen, wie Heteros in Wahrheit sind? Wobei ich überzeugt bin, dass diese Wahrheitsverdrehungen aus katholischen und evangelistischen Kreisen kommen. Sie führen wohl einen Auftrag aus.Ich hoffe, dass niemand auf sie hereinfällt.

#84 |
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Arzt
Arzt

berufsverbot + redeverbot = modern

#83 |
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Dr. med. wolfgang eilert
Dr. med. wolfgang eilert

man findet keine worte über die dummheit und unwissenheit der befragten bürger in diesem bericht.den ärztlichen kollegen sollte man umgehend die approbation entziehen ! sie sind schmarotzer der krankenkassen und haben nichts in der medizin mehr zu suchen…..

#82 |
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Gast
Gast

Wer in dieser, heutigen Zeit (Hallo zombifizierte Kollegen, aufwachen: 2014!) immer noch glaubt, das Homosexualität grundsätzlich eine behandlungsbedürftige Erkrankung darstellt und auf einer geistigen Verirrung beruht, muss selber dringend therapiert werden.
Die Approbation sollte sofort entzogen werden.
Wer noch im Mittelalter lebt, sollte im 21. Jahrhundert nicht mehr praktizieren.
Glücklicherweise gibt es auch eine Menge schwuler Ärzte.
Ich gehöre dazu.
Praxistür geht auf, meine persönliche Meinung bleibt draussen, nebst allen religiösen Wahnideen, Vorurteilen usw.
Kollegialen Gruß in die Runde, ich bin dankbar dass hier so vielen Menschen sind, die augenscheinlich im Hier und Jetzt angekommen sind.

#81 |
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Dr. med. Joseph Andreas Schmitt
Dr. med. Joseph Andreas Schmitt

Schwulenheiler
Kath. Glaube und Dummheit gehen mal wieder Hand in Hand, mit solchen
Verrückten muss man leben, ist ja noch harmlos,
bedauerlich und extrem unethisch sind die 2 Fälle die ich kenne, wo der
getarnte homosexuelle kath. Pfarrer seine konkubine mit HIV – Virus ansteckt.
Dr. med. Schmitt Psychiater

#80 |
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M. Roßow
M. Roßow

Herr Janda spricht mir in kurzen Worten direkt aus dem Herzen.
Erschreckend, wie ein neuer “Ismus”, der Genderismus alle abweichenden Ansichten verteufelt und gar mit beruflichen Konsequenzen droht …
Alte, längst überwunden geglaubte Epochen der “Meinungsprägung” scheinen da unheimlich lebendig zu werden.

#79 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Ein Überblick über die politische Großwetterlage, über einen Neuen Glauben. Begründungen fehlen komplett, daher polemisch.

#78 |
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Arzt
Arzt

@Oliver Zangl , ich denke ja, wenn man den Untersuchungen der Uni Bremen glauben darf, die sich seit Jahrzehnten mit menschlicher “Sexualität” beschäftigen (viele Umfragen) ist nach der bekannten “sexuellen Revolution” (wer 2x mit demselben pennt, gehört schon zum Establishment) die Frequenz sexueller Kontakte zwischen Mann und Frau zurückgegangen.
Vergesse Sie nicht, dass “Fremdgehen” (früher Ehebruch) immer noch als Scheidungsursache Nr.1 angegeben wird.
War ein Rohrkrepierer diese “Revolution”.

#77 |
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Oliver Zangl
Oliver Zangl

@75,
ist die Trennung wirklich künstlich?
Ich meine, diese Trennung ist vielen durchaus zu eigen – ohne viel Anstrengung dabei!

#76 |
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Arzt
Arzt

#70 kann ich bestätigen!
Die Heftigkeit mancher Gesprächsteilnehmer,
zeigt, dass “Sexualität” auch oder gerade? in unserer modernen Gesellschaft ein gutes Stück tabuisiert ist, es gibt nicht nur “Fortschritte” sondern auch Rückschritte,
wie der Hinweis von Dr.Bayerl auf die zunehmenden rituellen Beschneidung kleiner Kinder.
Das Hauptübel des (amerikanischen) Zeitgeistes sehe ich in der künstlichen Trennung von “mechanistischem” Sextrieb und “geistiger” zwischenmenschlicher Beziehung.

#75 |
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Danke Elena, sie haben das gesagt was hier gefehlt hat. Und bitte, werte Ärzte, es sind nicht alle Heilpraktiker so dunkel und versuchen Menschen mit Homöopathie zu ändern, was für ein Schwachsinn! Ich glaube wir sind eher die jenigen, die v menschen wie sie sind akzeptieren. Noch eine kleine Bemerkung: bitte nicht so viel über Orthographie diskutieren, dann werde ich hier gar nicht an der Diskussion Teilnehmen, denn ich mein “akzent” sicherlich nicht mehr Los werde. Vielen Dank an den Autor für die Anregung!

#74 |
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Schwul – der Ausdruck an sich diskriminiert – pädophil oder was auch immer. Der Leidensdruck ist ggf. zu therapieren, potentielle Opfer zu schützen. Da gebe ich Frau Claussen recht.

#73 |
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Heilpraktikerin

Der Unterschied liegt immer in der Selbstbestimmtheit.
Wer einen SexualPARTNER hat, soll tun was immer beiden Spaß macht.
Wer ein OPFER braucht gehört aus dem “Verkehr” gezogen.

DAS unterscheidet Homosexuelle von Päderasten und Sodomisten.

#72 |
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Gast
Gast

Meine bescheidene Meinung als Gast:
Wenn jemand unter seiner Homosexualität leidet, sollte man im Einzelfall eruieren, woran das liegt. Häufig ist es ein familiärer Druck dem man ausgesetzt ist oder ein gesellschaftlicher Druck der als belastend empfunden wird.
Dies z.B. führt nicht selten zu Depressionen.

Die Depression ist dann das Krankheitssymptom, welches zu behandeln ist. Nicht die Homosexualität!

#71 |
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Gast
Gast

ich habe in meiner Praxis für Ernährungsberatung viele lesbische Mädchen und Frauen, die aufgrund ihrer Ängste “geoutet” zu werden und damit ihr Umfeld zu verlieren massive Essstörungen entwickelt haben!

Ihnen zu vermitteln, dass sie nicht Schlechtes sind oder tun ist ein langer Weg!
Mut zum Anderssein und Mut zu sich selbst kostet viel Energie, Kraft und bedeutet oft Verlust von lieb gewordenen Menschen.
Wir alle, die im weitesten damit einbezogen werden sind gefordert zu helfen.

#70 |
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Dr. med. Günter Riediger
Dr. med. Günter Riediger

Es ist der absolute Schwachsinn, bereits Kraft Ebing sowie Kinsey haben die Homosexualität als Variante eingestuft. Es ist nicht unnatürlich dieses zu haben, denn Homosexualität ist auch bei Tieren bekannt.

Dr.Riediger

#69 |
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Arzt
Arzt

@Dr. rer. nat. Phillip Grant könnten Sie einem normal denken den Menschen sachlich erklären, an welche “undurchdachte” Meinung von Dr.Bayerl Sie denken?
Sollten sexuell besonders “aktive” heterosexuell Aktive von Blutspende absehen, Homosexuelle aber nicht?
Oder denken Sie vielleicht an Rechtschreibefehler wie dieser freundliche Kollege Podlara?

#68 |
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Eigentlich hatte ich bereits nach wenigen Kommentaren beschlossen, mich an dieser Diskussion nicht zu beteiligen, da es i.d.R. sinnbefreit ist, derart festgefahrene und undurchdachte Meinungsbilder wie die von bspw. Drs. Lützenrath und Bayerl verändern zu wollen.
Dann las ich jedoch den wichtigen Kommentar von Herrn Bertram (#62) und befürchte nun, dass dieser in dem ganzen (teilweise unqualifizierten) Chaos untergehen könnte. Nun also dann doch mein “Senf” hierzu:
Wenn ein Mensch unter seiner sexuellen Orientierung (egal, welcher Art diese nun ist; q.v. #19 oder auch die Leitlinien der ICD zu Kapitel F66.x) klinisch-relevant leidet, dann hat das Krankheitswert und kann nach der ICD-10 unter F66.1 (ichdystone Sexualorientierung) verschlüsselt werden. Allerdings sollte jedem klar werden, dass es im Rahmen der Therapie einer F66.1 eben NICHT das Ziel ist, die sexuelle Orientierung zu “heilen”, sondern eben die Ichdystonie! Sprich, in einer guten (!) Therapie wird NICHT versucht, den Patienten “umzupolen” (was in concreto bei einem heterosexuellen F66.1-Patienten ja bedeuten würde, ihn/sie homosexuell zu machen). Es ist Gegenstand der Therapie, den Patienten mit der sexuellen Orientierung “klarkommen” zu lassen; denn das ist das Pathologische: Nicht, dass man auf Männer/Frauen steht, sondern, dass man unter ebendieser Orientierung leidet.
Gleiches gilt auch für die angesprochene sexuelle Sucht (die ja z.Zt. leider weder die ICD noch das DSM vorsehen): Auch hier wird einem “schwulen Sexsüchtigen” keineswegs versucht, seine Homosexualität wegzutherapieren, sondern seine Sucht (die im Übrigen nicht wesentlich mit der sexuellen Orientierung korreliert).

#67 |
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Arzt
Arzt

Lieber Herr@
Dr. med. Rüdiger Podlaha,
schämen Sie sich nicht?

#66 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Herr Betram,

ein großes Lob für Ihren Beitrag.

Vlg

M. Benzin

#65 |
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Petronella Wöllner
Petronella Wöllner

Gut, dass die meisten Betroffenen keinen Einblick in die DocCheck-Kommentare haben.

#64 |
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Dr. med. Rüdiger Podlaha
Dr. med. Rüdiger Podlaha

Bravo, Herr Kollege Bertram, eigentlich wollte ich mich nicht mehr äußern und werde mich ab jetzt auch weiterer Diskussionsforen enthalten. Nachwuchs wie Sie lässt hoffen, dass doch nicht alles verloren ist. Ein Tip: lesen Sie nicht zu viele Kommentare zu DocCheckNews, es ist Zeitverschwendung und läßt einen an der Kollegenschaft verzweifeln.
Mein lieber Herr Bayerl: die Redewendung aus Ihrem Kinderlatein für den kleinen Doktor, die ich nicht verstehe, haben Sie noch nicht auswendig gelernt. Ich frage mich nur. wie jemand am Montag schon ab 16:30 Unfug verbreiten kann. Haben Sie Glücklicher Urlaub (und bilden sich und Ihre Kollegen fort – welch heroischer Einsatz!), sind Sie Pensionär (dito!) oder haben Ihre Patienten schon mit den Füßen entschieden?
Falls sie sich den Eid Ihres großen Vorbildes an die Wand gehängt oder in einen Schrein gestellt haben, schauen Sie mal genau hin: man schreibt ihn eingedeutscht H-I-P-P-O-K-R-A-T-E-S ( Ἱπποκράτης ), das sollte ein so weiser und belesener Kollegenbelehrer wie Sie schon hinbekommen.

#63 |
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Student der Humanmedizin

@Diverse Kommentatoren:
Auch Heterosexualität macht nicht jeden “Betroffenen” glücklich, und Beispiele von “Sexsucht” oder schädlichen, weil abhängigen Beziehungen sind auch nicht an das Geschlecht des bevorzugten Partners gebunden. Man sieht aber, ich muss den Begriff “Betroffene” schon in Anführungszeichen setzen, weil er in diesem Kontext so absurd ist – sie scheinen dieses Bedürfnis ja nicht zu haben, wenn sie über Zustände sprechen, die keine Krankheiten sind.

Das Problem ist nicht, dass Menschen mit Leidensdruck eine Therapie angeboten wird. Das Problem liegt darin, was man als pathologisch definiert und zum Ziel der Therapie macht. Wenn sich eine junge Frau mit gefühltem BMI 15, Rissen im Ösophagus und panischer Angst, dick und hässlich zu sein, präsentiert – folgen wir dann dem Urteil der Kranken, dass ihr Hunger schädlich ist und unterdrückt werden muss und unterstützen sie in ihrem Abnehmwunsch? Oder sind wir der Ansicht, dass diese Patientin ein massiv gestörtes Verhältnis zu sich selbst und ihrem Körper hat und darum ihren zuvor gesunden Zustand als gestört verkennt?
Magersüchtige haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper, obwohl der (vor Beginn der Selbstbehandlung) vollkommen gesund war. Ebenso kann ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität vorliegen, ohne dass die Sexualität als solche jemals krankhaft war. Das illustrieren gut die Personen, die offensichtlich ohne Probleme homosexuell leben können. Dass bei denjenigen mit Leidensdruck wohl eher andere Faktoren das Problem sind, drängt sich schon nach kurzer Analyse dieser Tatsache förmlich auf.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Patient entscheidet (Ausnahmen nach PsychKG vorbehalten) selbst, ob er einen Arzt benötigt. Aber ob eine Krankheit vorliegt, und was genau krankhaft ist, ist eben nicht der Meinung des Patienten überlassen. Wer das nicht als Arbeitsmodell akzeptiert, dürfte größte Schwierigkeiten mit der Behandlung ernsthafter psychiatrischer Beschwerden haben. Und dürfte auch sehr interessante Diagnosen stellen, wenn er sich auch bei internistischen Krankheitsbildern so völlig von der (zumindest behaupteten) Patientenmeinung leiten ließe wie sie es für psychische Beschwerden vorschlagen.

Dieses Thema illustriert gut, dass sich in Online-Diskussionen immer die extremen Ansichten repräsentieren, während der gemäßigte Teil der Leserschaft den Artikel zur Kenntnis nimmt und die Diskussion nach Lektüre von ~3 Kommentaren von ihrem Schlag vollkommen desillusioniert übergeht.

#62 |
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Oliver Knefel
Oliver Knefel

Heilpraktiker Oliver Knefel:
Homosexualität ist ganz klar eine Neigung, die nicht jeden davon Betroffenen glücklich macht. Wenn ein Homosexueller darunter leidet, darf er, wie bei jedem anderen Leiden auch, eine Therapie in Anspruch nehmen. Warum also die Diskussion?

#61 |
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Arzt

Die Anzahl der selbsternannten Homo-Exorzisten aus der erzkatholischen Ecke dürften dermaßen gering sein, dass sich schon die Frage ergibt, weshalb dieser Bund Katholischer Ärzte medial so aufgebauscht wird.

Viel interessanter wäre doch eine Recherche dazu, wie hiesige Ärzte zu diesem Thema stehen, welche durch gesellschaftlich-religiöse Grundannahmen aus Kulturkreisen geprägt wurden, in denen Homosexualität nicht nur bei einigen wenigen Spinnern noch heute als schwere Straftat gilt.

#60 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

@51 und@57, wollten sie sich nicht verabschieden? Ich sagte ja schon mal, die Orthographie.

#59 |
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Gast
Gast

@DR.MED.VET. ÖISTEIN GAARDEN, bravo!

#58 |
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Gast
Gast

#56 Heilpraktikerin Martina Bender lernen Sie erst mal lesen,
was Dr.Bayerl geschrieben hat,
das hörte sich nicht gerade “religiöse” an.

#57 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

Dr. Bayerl, ich habe eher das Gefühl, dass hier katholisch indoktrinierte homophobe Ärzte Morgenluft wittern. Im übrigen muss ich Herrn Dr. Podlaha recht geben, ihre Orthographie passt nicht zum angegebenen Berufsstand.

#56 |
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Was wäre mit der katholischen Kirche wenn homofilie verboten werden würde !

#55 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Herr Aschern, ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Danke.

#54 |
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Ich finde, man sollte das etwas entkrampfter sehen: Homosexualität ist eine sexuelle Neigung, mehr nicht.
Wenn sich jemand mit dieser Neigung etwas anderes wünscht, kann er darunter Symptome einer Krankheit erleiden.
Das möchte ich ganz leidenschaftlos im weitesten Sinne mit einer Person vergleichen, die sich im falschen Geschlecht ortet und als Transsexuelle(r) körperlich umgewandelt werden möchte.
Nur das letzteres Schicksal als medizinische Lösung einen körperlichen Eingriff, Erstes aber eine irgendwie geartete geistige Behandlung zur Folge hätte.
Entscheidend ist hier wohl der Wunsch und Leidensdruck des Patienten, nicht jedoch irgendwelche emotionell aufgewühlte Lagermentalität angesiedelt zwischen konservativ-reaktionären Einstellungen und radikal-militanten Verteidigern der homosexuellen Menschenwürde.
Ob eine solche Behandlung möglich, potentiell im Sinne des Patienten erfolgreich oder nur Fiktion darstellt, entzieht sich meiner fachlichen Kenntnis.
Dennoch meine ich, dass ein wenig abgeklärte sachliche Diskussion und nicht etwa ein Denkverbot der Sache gut tun würde.

#53 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Wie primitiv =) Ich weis schon, warum ich Ihre Ansammlung von Buchstaben nicht für relevant erachte.

#52 |
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Gast
Gast

Ach, verehrter Herr Benzin, ach,

Sie gestalten eine gerade noch kurzweilige Darstellung serieller Simulation von Relevanz, die anderen am … – aber da sind wir wieder in der Porzellanabteilung. Daher anders: So viel intellektuelle Schlampigkeit war selten: Sie möchten das deutsche Schwulenwesen (Autsch: schon wieder nicht politisch-korrekt, gelle?) durchleuchten, funzeln aber nur mit qualmenden Klischeefakeln herum. Das ritualisierende Verdrehen von Ihren sogenannten „Informationen“ ist symptomatisch für ein nur noch neurolingual zu erklärendes Zwangsverhalten.

Sie wollen bitte Ihr Verhalten anhand der Konstanten der Conditio humana überprüfen. Hierzu empfehle ich Ihnen den Aufsatz „Antifragilität“ von Nassim Taleb. Kompatibel hierzu erscheint mir die Schrift „Was ist Aufklärung“ von Immanuel Kant (kennen Sie vielleicht aus dem Kreuzworträtsel?).

N. B.: Ihr nächster Widerspruch in sich ist Ihre Antwort (nicht ernst nehmen, aber dennoch antworten? Wozu? Um sich zu produzieren? Oder den armen Kollegen morgen früh zwischen Funktionsdiagnostik und Mikroskopieren zu erzählen, was Sie doch für ein toller Hecht (oder doch Stichling?) sind?).

Diese Erörterung nimmt Formen an, die ich durch meine Teilnahme nicht weiter unterstützen möchte. Klinke mich daher hier aus.

#51 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

*übrigen

#50 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Im übriegen bleibe ich dabei, Sie ernst zu nehmen, ist absurd und unter meiner Würde.

#49 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

@47 Nein, dürfen Sie nicht.

#48 |
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Gast
Gast

Zu Kommentar 032:
Sehr geehrter Herr Benzin,

ich komme nicht umhin, Ihnen einen gewissen Hang zum Größenwahn zu attestieren. Mit keiner Silbe habe ich „Gutmensch“ als Schimpfwort definiert.

Hatte Nietzsche Recht, der da meinte, es gebe vielleicht keine gefährlichere Ideologie als „diesen Willen zum Guten: man zog den widerlichsten Typus, den unfreien Menschen groß, den Mucker?“

Ergo: Ihre Phrasen sind das Falschgeld in dieser Kommunikation.

Des weiteren darf ich Sie um Mäßigung bitten. Auch als MTA (welche Fachrichtung eigentlich, falls die Frage erlaubt sei?) sind Sie einem gewissen Berufsethos verpflichtet. so etwas ziemt sich nicht in einer Austauschmöglichkeit für ernsthafte Erörterungen. Machen Sie es ergo wie ich: gehen Sie mit der besten Zeitung Deutschlands in die Porzellanabteilung – für mindestens eine Stunde.

#47 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

an alle Heilpraktikerinnen,
die hier wieder mal Morgenluft wittern zur info.
Ich bin weder 90 noch katholisch,
Hypokrates lebte ca. 500 Jahre vor Christi Geburt.
allerdings,
das leiste ich mir schon, bin ich, dank Hypokrates
nicht immer “politisch correct”
die englische Schreibweise für bedingungslose Unterwerfung ist wichtig.
Ich behandle selbstverständlich nur Menschen,
die das von mir wünschen.

Auch von politisch correcten
rituellen sexuellen Verstümmellungen rate ich ab
(§ 1631d
 Beschneidung des männlichen Kindes)
und führe sie selbstverständlich auch nicht aus.
Ebenso rate ich vor politisch correcten Operationen bei Säuglingen OHNE NARKOSE ab, weil dabei Hirnzellen absterben können.
(§ 1631d
 Beschneidung des männlichen Kindes, (2) )
Ja wer weis sowas schon …
…. die blöden Ärzte

#46 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

@ johannes Reinders,

Homosexualität ist nunmal keine Krankheit. Da sollte der Arzt ansetzen. Was nutzt es einen Menschen “Heter” zu Therapieren ? Meinen Sie der wird jemals glücklich werden in seinem Leben ? ist es nicht oft die Gesellschaft, die diese Menschen so unter Druck setzt ?

#45 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Nun Herr Kollege Podlaha, das mit “ad hominem” habe Sie also NICHT verstanden.
Was Sie ebensowenig NICHT verstanden haben,
ist genau das was Sie hier für andere fordern:

Toleranz!

Ich bin nicht der Meinung von Herrn Dr. Lützenrath,
na und?
aber ich maße mir nicht an wie Sie zu sagen:
“Sie sind in der deutschen Ärzteschaft fehl am Platz”,
das hab ich auch nicht über Sie gesagt.

Wenn die Gesundheitsstaatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) von
“Schutz homosexueller junger Menschen”
spricht,
muss man hier auch Minderjährige vermuten!!!!
Wer als Arzt schon im Studium nur ein bischen bei der sexuellen Entwicklung aufgepasst hat,
weis, dass hier ganz physiologisch Stadien der ÄNDERUNG sexueller Orientierung,
bitte GANZ WERTFREI
durchlaufen werden, bei Jungen wie bei Mädchen.
Der “Schutz homosexueller Orientierung” ist also für den Fachmann
schlicht in dieser Zeit mehr als fragwürdig!

Kann man darüber in einem angeblichen Ärzte-blog
nicht sine ira et studio diskutieren???

Nein!
es werden sogar Blutbanken beleidigt!

#44 |
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Gast
Gast

Um Himmelswillen, was ist denn hier los,
Sind wir denn jetzt um Jahrhunderte zurückgefallen? Da kann es einem ja Angst werden, wenn junge menschen in ihrem coming out Hilfe bei einem Arzt suchen und mir solchen Ansichten konfrontiert werden. Selbst wenn es wircklich “90 Jährige hoch katholische Ärzte” sein sollten, so müssten diese doch wenigstens gelernt haben, auch mal die KLAPPE zu halten!

#43 |
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Johannes Reinders
Johannes Reinders

Es soll homosexuelle Männer geben, die ihre homosexuelle Bindung als Sucht
und damit als Krankheit empfinden, etwa so wie eine Sexsucht, Alkoholsucht,
Tablettensucht und dergl., und wenn diese Männer befreit werden wollen von
ihrer Sucht, gehen sie zu einem Arzt. Wo ist da das Problem ? Diese Männer
haben aufgrund ihrer Sucht seelische Störungen, von denen sie geheilt werden
möchten. Wie kann ein Arzt die Behandlung ablehnen mit Hinweis auf die
gesellschaftliche Normalität ? Ärzte haben den Auftrag, Erkrankten, auch seelisch Erkrankten zu helfen und nicht Gesellschaftpolitik zu betreiben, was gerade “in” ist. Wenn ein Arzt in diesem Bereich keine Erfahrungen hat, sendet
er den Patienten zu einem Kollegen, von dem er weiß, dass er dieses Fachgebiet beherrscht. Wo ist da das Problem ? Entscheidend ist doch, dass
der Mann, der seine Homosexualität als Krankheit empfindet, davon geheilt wird, oder nicht ? Was regt sich die “feine” Gesellschaft auf ? #

#42 |
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Gast
Gast

Was ist schon “normal”. Geschichtlich war Homosexualität sicherlich schon vor der ausübung der ärtzlichen Tätigkeit vorhanden…
So gesehen könnte man jetzt natürlich nach “kirchlichem” Aspekt davon ausgehen, dass auch alle Ärzte “unnormal” sind. Es ist doch wohl kaum “normal”, dass Menschen künstliche Teile, oder Teile von Tieren, wie etwa Herzklappen eingesetzt werden….

Man muss Niemanden heilen der nicht krank ist. Und ob jemand Krank ist entscheidet Derjenige immer noch selbst – und nicht ihr/sein Arzt.
Wenn man sucht findet sich sicherlich bei so gut wie Jedem eine” Krankheit” die man irgendwo im Lehrbuch findet, dass beudeutet aber noch lange nicht das die Person auch wirklich krank ist.

#41 |
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Dr. med. Rüdiger Podlaha
Dr. med. Rüdiger Podlaha

Nochmal an Herrn Bayerl:
Verschwörungstheoretiker? So fügt sich schließlich alles logisch zusammen. Ich schäme mich – für “Kollegen” wie Sie.

#40 |
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Dr. med. Rüdiger Podlaha
Dr. med. Rüdiger Podlaha

Mein lieber Dr. Bayerl:
qui quidem competit quantum ad corigiam

#39 |
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Heilpraktikerin Martina Bender
Heilpraktikerin Martina Bender

Scheinbar sind hier 90 Jährige hoch katholische Ärzte im Forum. Bayerl und Lützerath. Schlimm, das für dieses unwissenschaftliche arbeiten die Homöopathie herhalten muss, sonst von der Pharmaindustriehörigen Ärzteschaft verteufelt wo es nur geht, aber wenn es dann gegen Homosexuelle geht, ist die Homöopathie plötzlich gerade recht.

#38 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Dr. med. Rüdiger Podlaha,
“der Westen” hat seine Glaubwürdigkeit in Sachen Menschenrechten
gegenüber der Weltöffentlichkeit LÄNGST verspielt.
Wissen Sie, einfach zu viele unschuldige Tote,
auf das Stichwort Putin habe ich nur gewartet.
Schämen Sie sich.

#37 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Dr. med. Rüdiger Podlaha, ad hominem,
ich hoffe Sie verstehen wenigstens das

#36 |
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Dr. med. Rüdiger Podlaha
Dr. med. Rüdiger Podlaha

Mein lieber Herr Dr. Lützenrath,
Sie sind in der deutschen Ärzteschaft fehl am Platz. Zum Glück ist ihre Tätigkeit auf die Augen beschränkt. Homosexualität mit Pädophilie in einen Topf zu werfen disqualifiziert sie für die Anrede “Kollege”. Vielleicht hat ja Herr Putin Gefallen an Ihren Äußerungen, bei mir lösen sie nur Fremdschämen aus.
Und Herr Dr. Bayerl:
auch Sie sollten sich mäßigen. Bedenken Sie: Schreien, auch schriftliches (!!!) – (wie wär’s mit !!!!!!!!!!?) – verbessert nicht den Wert eines schwachen Argumentes, und Ihr Stil und ihre Orthographie (ich zitiere:” strafwürdig (Kriegsverbrechen), wie für Juguslavien ja in deHaag bestätigt,…” – was soll der Unfug an dieser Stelle, worüber diskutieren Sie eigentlich? Und wo liegen eigentlich “JUGUSLAVIEN” und “DE HAAG”? – in der Nähe von Romünien und Asterdan vielleicht?) lassen beim kritischen Leser Zweifel an Ihrer akademischen Ausbildung aufkommen.
Fazit: ich sehe selten genug die zum Teil dümmlichen, z.T. unverschämten Kommentare zu DocCheck-Artikeln an und werde es in Zukunft ganz unterlassen, man ist entsetzt, auf welchem Niveau ein Teil der Berufs-“Kollegen” diskutiert, kein Stammtisch könnte furchtbarer sein.
PS. Ich bin heterosexuell und Vater von 3 Kindern.
Dr. med. Rüdiger Podlaha

#35 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Marco Lavan wenn Sie von Hass und Schwachsinn reden, disqualifizieren Sie sich nur selbst
und auch das was Sie wohl hier vertreten wollen,
“keine Diskriminierung”.

Bei “Sex” muss man schon kühlen Kopf behalten
und Mensch sein heist auch, bitte kein Anhängsel seiner Keimdrüsen.
Das ist gerade als Arzt mein voller Ernst. Wir sind ja hier (hoffentlich) nicht bei der Bildzeitung.

Bei “Sex” scheint ja eigentlich alles möglich,
das weis man als Arzt eher besser als der Leie,
es gibt ganze Museen was hier an Gegenständen in der Blase (Frau) und im Rektum (Mann vorwiegend) schon mit viel Mühe wieder entfernt werden muss.
Ich denke da z.B. an eine Blumenvase, die einfach zu groß war
um auf gleichem Weg wieder rauszukriegen war.
Nun ja, und im Zwischenmenschlichen geht das ja bis zum …. … Mord ???

Meine konkrete Erfahrung ist, dass auch minderjährige Kinder hier zahlenmäßig eine sehr große Rolle spielen. Wenn die die ganze Homoreklame hören …..
Es gab ja unbestritten einen ganz konkreten Gesetzesantrag in NRW, das straffrei zu stellen.
Ich muss wohl nicht sagen, von welcher Partei.

#34 |
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Nichtmedizinische Berufe

Herr Dr. Lützenrath,
ihre Einlassungen entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, die Vergleiche, die Sie ziehen sind unsinnig.

#33 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

@ 31.

Solange Gutmensch ein Schimpfwort ist, nehme ich Ihren Kommentar nicht ernst

#32 |
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Gast
Gast

Es ist schon ein Jammer: ein sehr gut recherchierter Artikel über Proteinstabilität vom gleichen Tage hat null (vulgo: keine) Kommentare. Obwohl dieses Thema eigentlich bummelige 82 Millionen Deutsche betrifft. Geht es Schwule (Nein, ich drücke mich nicht politisch-korrekt aus) – wir gehen wir von geschätzten 400.000 Menschen aus – ist allen voran die Gutmenschen-Presse da, welche gleich die Moralkeule schwingt. Erbärmlich. Schreibt´s weniger Mist in den Kommentarspalten und spendet mehr für die Proteinstabilität resp. deen Faltung.

#31 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Verehrter Herr van den Heuvel,
Transfusionsspezialisten haben nur eine einzige Verantwortung:
Keine Krankheitsübertragung auf die Empfänger durch sein Produkt zu ermöglichen.
HEUTE noch werden Menschen als Blutspender aussortiert, die möglicherweise Kontakt zu BSE-befallenen Tieren (Rinder) hatten. Das hängt mit der langen Latenz dieser Prionen zusammen.

#30 |
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Dr. Reimer
Dr. Reimer

#25 @Dr. Bayerl, da haben Sie selbstverständlich recht, da gibt es überhaupt keine Diskussion!

Bitte schauen Sie aber einmal genau in der ICD 10: Unterschied zwischen Präferenz (F65.X) und Orientierung (F66.X).

#29 |
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Kinderkrankenpfleger

Dr Bayerl, es ist einfach nur Schwachsinn was Sie von sich geben.

Heteroparaden? Denken Sie mal einen Moment nach wofür der CSD steht…
Ich zitiere “Äpfel mit Birnen”
Dies sollte selbt Ihnen bewusst sein!

#28 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Ah da kommen wir doch zum Punkt. Sie haben ein Problem mit dem zur Schau stellen der “homosexuellen”, sie findes es ekelig, richtig ?
Die RKI Statisitk ist ein Fakt, testen sie doch mal den Rest der Menschen auf HIV, bin mal gespannt, wie sich der Balken verschiebt.
Und das jemand wie sie direkt mit Pädophälie kommt war klar. =)

#27 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Manuel Benzin, doch HEY, eben nicht!
Keiner würde sich aufregen, wenn man hier etwas mehr Verantwortung,
NATÜRLICH GEGENÜBER SEINEN AKTUELLEN SEXPARTNER
walten ließe.
Ein cleaner Homo, der Sex mit einem cleanen Parter hat, ist selbstverständlich KEIN Risiko, für irgend jemand.
Ist das vielleicht ein tabu für Sie?
Werfen Sie einfach mal einen Blick in unsere RKI-Statistik.
Gibt es jährliche “Heteroparaden”?

#26 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Dr. Reimer, so einfach ist die Sache leider nicht, denn Kindersex wird ja mit Recht auch nicht geduldet.

#25 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Dr. Bayerl, HASS ist ein Wort, welches so manches Verhalten inkludiert. Danke das Sie das festgestellt haben.

#24 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Herr Dr. Bayerl,

auch unter Homosexuellen, man mag es kaum glauben, gibt es Schwachköpfe, welche verantwortungslos mit ihren Erkrankungen umgehen. Doch HEY, die gibt es unter den Heterosexuellen ebenso.

Und eine Gemeinschaft wächst und entwickelt sich, lernt Minderheiten nicht zu hassen, sondern als Bestandteil des ganzen zu sehen und das müssen einige Kollegen noch lernen…..

#23 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Manuel Bezin! “Hass” haben Sie gesagt, sonst niemand hier!

#22 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

#11 Gast FALSCH und respektlos ist das “Bewerten” von Menschen in:
gut oder besser oder schlechter, wie Sie es versuchen. Richtig ist es dagegen, sich einer “Bewertung” zu enthalten.
Das gilt ebenso für den verrückten Feminismus.
“Anders” zu sein hat nichts mit gut oder schlecht zu tun.

Eine “Gemeinschaft” hat jedoch selbstverständlich das Recht, die Gemeinnützigkeit einer Tat oder einer Person zu beurteilen.
Ein “Recht auf” Übertragung von sexuellen Erkrankungen,
wie dieser merkwürdige Beitrag offensichtlich fordert,
ist schlicht eine Unverschämtheit.

#21 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Dieser Beitrag zeigt, dass Hass nichts mit Intelekt oder Ausbildung zu tun hat. Er ist überall, deswegen finde ich es sehr gut, dass dieser Beitrag erschienen ist….

Weiter so !

#20 |
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Dr. Reimer
Dr. Reimer

ICD-10 Kap V (F) (GM-2014)
Zit.: “Die Richtung der sexuellen Orientierung selbst ist nicht als Störung anzusehen”

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2014/block-f60-f69.htm

Eigentlich sollten derartige Diskussionen, wie von Herrn Lützenrath angestoßen, mittlerweile wirklich der Vergangenheit angehören. Einfach mal nachlesen…

#19 |
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hebamme Birgit Gerber
hebamme Birgit Gerber

Herr Dr. Lützenrath, ich habe die Hoffnung, dass Sie mit Ihrem skandalösen Beitrag provozieren wollten. Ansonsten frage ich mich, wie Sie Ihre Patienten auswählen.

#18 |
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Gast
Gast

na, die Birne sind wohl Sie !!

#17 |
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Gast
Gast

Bin selbst Fachschwester für Psychiatrie und habe bei dem Kommentar des Dr Wolfgang Lützenrath eine Gänsehaut! Ich bin Christ, und ich bin nicht glücklich, wenn Menschen verurteilt werden, die nichts Böses an sich haben noch tun.
Einfach ekelhaft, Herr “Dr” Lützenrath!

#16 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Dr. Bayerl,

Äpfel und Birnen. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

#15 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Manuel Benzin strafwürdig (Kriegsverbrechen), wie für Juguslavien ja in deHaag bestätigt,
ist die Tötung von Zivilbevölkerung, wie augenblicklich in der Ukraine und in Palestina.

#14 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Dieser Beitrag ist ein Ärgernis!
Blutprodukte von HBV, HCV oder HIV freizuhalten ist eine verdammte Pflicht und kein “Auswuchs”!!!
Ich habe auch mal einen lieben netten Privatpatient unabhängig von der gerade durchgeführten Therapie auf Grund seiner Homosexualität gefragt, ob er nicht mal einen HIV-Test machen wolle, da im positiven Fall viel nützliches für seine zukünftige Gesundheit möglich wäre.
Er willigte ein und sagte mir später dass der Test positiv war.
Sind wir jetzt deshalb böse Ärzte?

#13 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Dr. med. Wolfgang Lützenrath,

ich finde Ihre Aussage strafbestandswürdig. Eine Anzeige werde ich Prüfen.

#12 |
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Gast
Gast

Es ist schon eine Schande, das Ärzte solch einen Schwachsinn schreiben oder von sich geben. Wo leben wir denn ? Im Mittelalter. Lasst den Homosexuelen ihr Leben und wir leben unseres. Im Vergleich sind wir Hetros nicht besser. Wir sollten nicht immer so tun, als wäre das ,, abartig ,, . Leben manche Menschen noch im Gedanken das DRITTE REICH ? Schande über euch.

#11 |
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Gast
Gast

Wie nötig solch ein Artikel ist, ergibt sich aus seinem Inhalt. Bitte groß publizieren!! Viele Grüße, Rita Maoz

#10 |
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Heilpraktiker

@#3: Ärztliche Meinungen können im Einzelfall auch eine krankhafte Deviation sein… sorry, aber über diesen Blickwinkel sind wir nun bereits drüber.

#9 |
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Ärztin

Sex ist eh nur zum Kindermachen da, nicht wahr Herr Lützenrath. Heterosexueller Sex mit mehr als 2 Leuten ist auch psyschisch krank, da sind wir uns mal einig. Männer sind klüger als Frauen und die Welt ist eine Scheibe.
Krankheitswert hat Ihre Respektlosigkeit das steht mal fest.
Lieben Gruß
(Mutter von 4 Kindern, die es sich ab und an auch mal mit einer Freundin gut gehen läßt:-))

#8 |
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Martin Bohl-Bühler
Martin Bohl-Bühler

Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Lützenrath,

Woher kommt Ihre Einschätzung? Welche Quelle haben Sie? Welcher Evidenzgrad liegt Ihrer Aussage zugrunde?

Worauf begründet sich Ihr Vergleich der Homosexualität mit Sodomie und Päderastie?

Wenn es sich, und dieses Eindrucks kann man sich kaum erwehren, um wissenschaftlich völlig unbegründetes pseudointellektuelles schwulendiffamierendes Geschwafel handelt, verchonen Sie derartige Foren bitte. Andererseits nennen Sie Quellen.

Alles andere schadet dem Ruf unseres Standes.

#7 |
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Dr. Markus Willmes
Dr. Markus Willmes

Sorry: 3. Kommentator Dr. Lützenrath war gemeint!
Stand zu dem Zeitpunkt bei mir nur an oberster Stelle!

#6 |
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Dr. Markus Willmes
Dr. Markus Willmes

Am Beispiel des Erstkommentators erkennt man, dass die Approbation doch mal überprüft werden sollte!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

#5 |
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Gast
Gast

ein völlig unangemessener Pauschalangriff ausgerechnet gegen “Ärzte”.

#4 |
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Schwul ist eine nicht heilbare sexuelle Deviation, die Krankheitswert hat. Vergleichbar mit Sodomie und Päderastie. Da würde auch keiner behaupten, das sei keine Krankheit.

#3 |
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Rainer Damke
Rainer Damke

Ach, wieder einer der die Hetze mit betreibt

#2 |
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Nichtmedizinische Berufe

…und wenn das alles nichts hilft, gibt es immer noch den scheiterhaufen.

willkommen in deutschland – tief im mittelalter und auf der achse des bösen.

#1 |
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