Selbstverständlich gut gemacht

4. Juni 2012
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Ein motiviertes Praxisteam ist ein Garant dafür, dass eine Praxis auch mit schwierigen Situationen fertig wird, wie es z.B. die EBM-Änderung war. Leider versäumen es manche Praxisinhaber leichtfertig, für die entsprechende Motivation zu sorgen.

Nachstehend sind die häufigsten Gründe dafür, warum Praxismanager nicht so loben, wie sie sollten:

  1. “Ich habe eigentlich gar keine Zeit dafür.” Ist die häufigste Ausrede. Dabei dauert ein “genau so wollte ich es haben” oder “das haben sie sehr gut gemacht” etwa zwei Sekunden, die man sich nehmen sollte.

  2. Viele erwarten einfach das Beste von ihren Mitarbeitern, so dass Sie keinen Anlass für Lob haben. Jede Leistung, die über 80% des Erwarteten ist, ist ein Lob wert.
  3. Praxisinhaber sind oft sehr stark leistungsorientiert und vergleichen die eigene Arbeit mit der der Helferinnen. Es ist aber die Arbeit der kleinen “Zahnräder” ebenso wichtig, wie die der großen.
  4. Manche Ärzte halten noch immer an der Devise fest, dass Druck besser motiviert als “Streicheleinheiten”.
  5. Wer in seiner Ausbildung im Klinikbereich in einer evtl. unpersönlichen Atmosphäre ausgebildet wurde, tut sich dann als Chef auch schwer, Dank und Anerkennung auszusprechen.
  6. Möglicherweise ist auch das Betriebsklima in der Praxis nicht “lobförderlich”.
  7. Manche Helferinnen erledigen einfach ihren Job und auch nicht mehr. Da kann man oft gar nicht loben. Wenn das eintritt, sollte man ein ausführliches Gespräch führen und die Gründe dafür feststellen.

Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wieder erkennen, ist es vielleicht auch der richtige Zeitpunkt an sich zu arbeiten.

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