Methylphenidat: Chaos im Cortex

11. Juni 2014
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Eigentlich soll Methylphenidat Menschen mit ADHS helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Doch immer mehr Jugendliche schlucken das Medikament, um ihre Leistungen in Schule und Studium zu steigern. Das kann fatale Folgen haben, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Von 8.000 auf knapp 30.000 ist die Zahl der Fehltage, die auf das Konto von Hirndoping gehen, in den vergangenen zehn Jahren gestiegen – so der AOK-Fehlzeiten-Report 2013. Fünf Prozent aller Erwerbstätigen gaben im Zuge einer AOK-Umfrage an, in den letzten 12 Monaten ohne medizinische Notwendigkeit leistungssteigernde Medikamente eingenommen zu haben. Bei den unter 30-Jährigen dopten sich sogar gut acht Prozent.

Hirndoping kein Einzelfall

Zu ähnlichen Ergebnissen kam der Soziologe Sebastian Sattler von der Universität Bielefeld bei einer Befragung von 3.486 zufällig ausgewählten Studenten an vier großen Universitäten in Deutschland: Knapp fünf Prozent gaben an, ihre Leistungsfähigkeit schon einmal durch Medikamente gesteigert zu haben. 40 Prozent von ihnen hatten mindestens einmal im vorangegangenen halben Jahr zu leistungssteigernden Mitteln gegriffen, jeder Vierte mehr als dreimal.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großer Anteil der Bevölkerung kognitive Stimulantien konsumiert“, schreiben auch die Autoren einer aktuellen US-amerikanischen Studie. Gerade unter Schülern und Studenten nehme der Leistungsdruck immer mehr zu. Häufig greifen die Betroffenen dabei auf den Wirkstoff Methylphenidat zurück, der unter dem Handelsnamen Ritalin® zur Behandlung der Aufmerksamkeitsstörung ADHS verschrieben wird. Auf dem US-amerikanischen Schwarzmarkt ist Methylphenidat der meistgehandelte Wirkstoff unter Schülern und Studenten. Um länger wach bleiben zu können und um ihre Leistung zu steigern, greifen die Jugendlichen vor allem vor Prüfungen zu dem Medikament.

Bleibende Verhaltensänderungen

„Das bleibt nicht ohne Folgen“, warnen die Wissenschaftler. Denn gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum etwa 30. Lebensjahr sei der präfrontale Cortex noch nicht gänzlich entwickelt. Bis zur völligen Ausreifung sei dieses Hirnareal besonders empfindlich gegenüber Schwankungen bestimmter Metaboliten wie Dopamin oder Norepinephrin. „Veränderte Konzentrationen dieser wichtigen Neurotransmitter können die Ausreifung des präfrontalen Cortex stören und für bleibende Verhaltensänderungen sorgen“, so die Wissenschaftler.
In Versuchen an Jungratten sehen die Forscher ihre Vermutungen bestätigt: Verabreichten sie den Tieren niedrige Dosen des Ritalin-Wirkstoffs, war die Erregbarkeit der Neuronen im präfrontalen Cortex erniedrigt. Metaboliten, die Gefühle und Verhalten prägen, wurden dadurch in anderem Maße ausgeschüttet als ohne Methylphenidat.

Flexibilität und Lernfähigkeit beeinträchtigt

Im Gegensatz zu anderen Hirnregionen weist der präfrontale Cortex einen hohen Anteil eines bestimmten Rezeptortyps aus. „Die daraus resultierende hohe Plastizität ist Grundlage für das Arbeitsgedächtnis und die aktive Entscheidungsfindung“, erklären die Wissenschaftler. Hirndopingmittel wie Methylphenidat, oder auch das Narkolepsie-Medikament Modafinil, können die Plastizität dieser Region langfristig schädigen. Auch hierzu gibt es einen eindrücklichen Tierversuch: Erhalten junge Ratten geringe Mengen an Methylphenidat oder Modafinil, nimmt der spezifische Rezeptortyp im präfrontalen Cortex ab. Dadurch erhöht sich zwar kurzfristig die Aufmerksamkeit der Tiere, langfristig leiden darunter jedoch ihre Flexibilität und ihre Lernfähigkeit, wie die Forscher erklären.

Methylphenidat nur bei gesicherter Diagnose

Diese Erkenntnisse lassen die Forscher vermuten, dass Methylphenidat auch bei Kindern, die fälschlicherweise mit dem Medikament behandelt werden, ohne tatsächlich unter ADHS zu leiden, fatale Folgen haben könnte. Zunächst werde sich höchstwahrscheinlich eine Verbesserung des Zustandes einstellen, prognostizieren die Wissenschaftler. Die betroffenen Kinder könnten dem Lehrer besser folgen, ihre Hyperaktivität werde gebremst und ihre Lernerfolge verbesserten sich. Langfristig beeinträchtige das Mittel das Arbeitsgedächtnis und die Flexibilität des Verhaltens dieser Kinder erheblich und mit wahrscheinlich lebenslangen Folgen. Denn diese Fähigkeiten seien selbst bei alltäglichen Aktivitäten wie beim Autofahren und beim sozialen Umgang mit Mitmenschen unerlässlich. Die Wissenschaftler fordern daher, die Wirkung von Methylphenidat auf das Gehirn von Jugendlichen in weiteren Studien zu prüfen, um Risiken durch den Missbrauch dieser Substanz besser vorbeugen zu können.

Wie kommen die Jugendlichen an die verschreibungspflichtigen Medikamente?

Methylphenidat und andere Wirkstoffe, die die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit verbessern, gibt es nur auf Rezept. Die Studenten, die an Sebastian Sattlers Befragung teilgenommen hatten, äußerten sich dazu folgendermaßen: Die meisten gaben an, die Medikamente von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern erhalten zu haben, die unter den entsprechenden Erkrankungen leiden und die Medikamente von ihrem Arzt verschrieben bekommen haben. Auch durch Täuschen des Arztes, Bestellungen im Internet, den Schwarzmarkt oder durch einen Arzt unter der Hand kamen die Jugendlichen nach eigenen Aussagen an die verschreibungspflichtigen Medikamente.

203 Wertungen (4.25 ø)
Medizin, Neurologie, Psychiatrie

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46 Kommentare:

Gast
Gast

zu #45 das ist kein Widerspruch!

#46 |
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Tobias Heinemann
Tobias Heinemann

ADHS ist keine Diagnose, sondern ein Syndrom

#45 |
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Gast
Gast

Danke, Frau Schmitzer.
Herzliche Grüße, ED

#44 |
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Medizinjournalistin

Lieber Gast (Kommentar 42),

die Studie ist im Text verlinkt. Sie finden Sie außerdem hier: http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnsys.2014.00038/full

Herzliche Grüße
Sonja Schmitzer

#43 |
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Gast
Gast

Es wäre hilfreich, die Publikation zu kennen, in der die Studie mit den Versuchen an Ratten veröffentlicht wurde. Wo wurde sie veröffentlicht und von wem?

#42 |
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Gast
Gast

Jeder Jugendliche auf dem Gymnasium kennt persönlich die Mitschüler, die Methylphenidat zur Leistungssteigerung einnehmen. Merkwürdigerweise sind es oft Arztkinder. Die, die ich kenne haben dann bereits im Studium ihr “burn out” bekommen. Da braucht man dann auch keine Statistiken mehr zu bemühen oder gar anzuzweifeln, ein wenig im sozialen Feld hinhören reicht da völlig aus.

#41 |
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Gast
Gast

Sehr geehrte Frau Dr. med Renate Marx-Molliere,
Sehr geehrte Frau Dr. Bärbel Krusch-Mielke
Sehr geehrter Herr Dr. Armin Claus,

vielen Dank für Ihre Kommentare. Es zeigt doch wieder einmal sehr deutlich, wie wenig die Gruppe der Fachäzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und natürlich auch (ärztlicher) Psychotherapie an der Heilung von Kindern und Jugendlichen interessiert sind. Ihre Kollegen, Dr. A. Rocke, Facharzt für Allgemeinmedizin und Herr Manfred van Treek (holistische Medizin, Umweltmedizin, Suchtmedizin) sind Ihnen um Welten voraus, was die ursächliche Behandlung des Problems betrifft.
Der sehr gute Artikel von Frau Schmitzer macht Ihrer Facharztgruppe sicher große Angst, und zwar Angst vor Umsatzeinbußen Ihrer Wirtschaftsunternehmen, die man ja landläufig als Arztpraxen bezeichnet.
Vielen lieben Dank Herr Dr. med. Anatol Rocke und Herr Manfred van Treek für Ihre fundierten Informationen.
Überaus glücklich könnten Betroffene Eltern, Kinder und Jugendliche werden, wenn sich noch Fachärte finden könnten, die neben den allergischen Reaktionen auch die Umweltbelastungen als Ursachen für ADHS beschreiben und vor allem flächendeckend in Deutschland behandeln.
Vielleicht hat ja auch jemand einen Tipp für mich an wen ich Patienten in Niedersachsen verweisen kann, damit die ursächliche Störung des Immunsystems behandelt wird.

#40 |
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Gast
Gast

Ich habe letztes Wochenende so eine nette Hunderziehungssendung gesehen.
Ein rel. junges Ehepaar kam mit ihrem Hund nicht zurecht, der allerlei Unsinn machte und schon ins Tierheim abgeschoben werden sollte.
Nun, dann kam hat dieser “Hundeflüsterer” und nach einigen “Trainingseinheiten” war er der bravste und freundlichste Hund
und das Ehepaar bekam ihn zurück mit der Auflage:
Sie müssen ihn nur beschäftigen.
Sicher hatte dieser Hund vorher auch ADHS

#39 |
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hübscher-caligiuri
hübscher-caligiuri

Ich kann das, was Frau Wegener geschrieben hat, nur unterstreichen. In Hamburg, in einer Integratonsklasse,gab es aktuell den Fall eines 8 jährigen Kindes,das sich einfach nur gerne bewegt, dessen Mutter aber nicht einsehen konnte dass ihr Kind nicht ruhig vor dem Fernseher sitzen bleiben wollte.Der Arzt verordnete ohne zögern Ritalin.In was für einer Welt leben wir eigentlich?

#38 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

zu #36 beides Amphetaminderivate,
also keine “Alternative”.

#37 |
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Gast
Gast

Ich frage mich sowieso,warum in den letzten 10 Jahren Alternative Psychoanaleptika wie Captagon oder AN1 vom Markt genommen worden sind.Das waren jahrzehnte lang Untersuchte Substanzen und trotzdem waren `se wie von Zauberhand verschwunden.Ob da wohl wieder Pharmafirmen und Geld dahinterstecken?….

#36 |
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Gast
Gast

@Sonja Schmitzer Kompliment, denn Ihr wichtiger und guter Beitrag ist etwas gegen den “gesellschaftlichen mainstream”. Und dann hagelt es immer emporte Proteste.

“Bis zur völligen Ausreifung sei dieses Hirnareal besonders empfindlich gegenüber Schwankungen bestimmter Metaboliten wie Dopamin oder Norepinephrin. ”

Das weis jeder der sich hier etwas intensiver eingelesen hat.
Und das betrifft prinzipiell jedes Gehirn, auch das alternde Gehirn wird empfindlicher,
auch Parkinson hat mit “Dopamin” zu tun.

#35 |
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Eine fundierte mikronährstoffmedizinische Diagnostik und BEGLEIT-Therapie zusätzlich zu Methylphenidat und Co. sollte m.E. nicht vernachlässigt werden. Die paramedizinischen Disziplinen (Heilpraktiker und andere nicht-ärztliche Therapeuten mit teils wenig fundierter akademischer Ausbildung) “graben” uns lange und gut ausgebildeten Ärzten in diesem Bereich unnötigerweise viel zu viel “Wasser ab”. Ich empfehle aus unserer Therapieerfahrung bei Kindern, die die Diagnose AD(H)S erhalten haben neben der selbstverständlichen elterlichen Liebe, Zuneigung und kindgerechten (körperlichen) Beschäftigung (die viele der Eltern der Kinder, die wir mitbetreuen, aus den verschiedensten Gründen NICHT immer in ausreichendem Maße zu leisten in der Lage waren) und fachärztlicher Therapie sowie einer Gluten-, Fruktose- und an artifiziellen Farbstoffen armen Ernährung den laborchemisch kontrollierten Ausgleich von Defiziten vor allem von Vitamin C, Magnesium, Vitamin D, Zink (senkt z.B. den Bedarf an MPH), DHA/EPA, Niacin, Riboflavin, Pyridoxin, Folsäure und Methylcobalamin. 5-HTP und Phosphatidylserin helfen bei Störungen der HHA-Achse bzw. nachgewiesenem Serotonindefizit, SAMe bei Methylierungsschwäche unter Beachtung des Homocysteins. Die Wirkungen sind spürbar. Wer auf große doppelblinde, plazebokontrollierte Studien wie sie bei Monotherapien üblich sind, warten will, wird seinen Patienten bis auf weiteres eine nur mäßige bis schlechte Therapiequalität anbieten können. Die Langzeitfolgen dieser klassischen Psychopharmakatherapie sind eben NICHT abschätzbar. Die Arroganz vieler ärztlicher Kollegen ist auf diesen Gebieten (Mikronährstofftherapie, Neurotransmittertherapie, Hormontherapie) teils unerträglich und entspringt m.E. aus einer fatalen Mischung aus (industrieller) Propaganda und Ignoranz.

Mit freundlichen Grüßen, Dr.A.Rocke, Facharzt für Allgemeinmedizin

#34 |
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Tierexperimente, insbesondere an Nagetieren, sind seit Jahrzehnten das etablierte Werkzeug zur Untersuchung neurotoxischer Effekte am zentralen und peripheren Nervensystem von Säugetieren. Die so gewonnenen Daten sind sehr wohl in großem Ausmaß (selbstverständlich nicht immer 1:1) auf den Menschen übertragbar und sollten absolut ernstgenommen werden!

#33 |
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Dr. Armin Claus
Dr. Armin Claus

Dr. Armin Claus
@Univ. Doz. Dr. Alexander Probst
Uns verbinden das Doppelstudium Human- und Veterinärmedizin sowie die Teilnahme an Forschungsaktivitäten. Als studierter Chemiker haben Sie sicherlich fundierte chemische Fachkenntnisse, die weit über die eines Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie hinausgehen. Meine Erfahrungen als Vater eines erheblich von ADHS betroffenen Kindes und die Erfahrungen mit den sehr hilfreichen und die Lebensqualität meines Kindes verbessernden Effekten der Stimulanzienmedikation setze ich aber gerne gegen die Überzeugungen von Akademikern, die medikationskritisch theoretisieren, ohne selbst oder als Angehöriger betroffen zu sein.

#32 |
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Dr. Armin Claus
Dr. Armin Claus

@Univ. Doz. Dr. Alexander Probst
Uns verbinden das Doppelstudium Human- und Veterinärmedizin sowie Forschungsaktivitäten. Als studierter Chemiker haben Sie sicherlich fundierteKenntnisse, die weit über die eines FaCH. Dagegen setze ich

#31 |
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@ Dr.med Renate Marx-Molliere
Wieder einer der typischen Artikel,.. hat keine Dopingeffekte … bewirkt keine Leistungssteigerung und ist auch kein Amphetaminderivat.

Sehr geehrte Frau Dr. Marx-Molliere!

Diese drei von Ihnen vertretenen Aspekte irritieren mich als gelernten Chemiker, studierten Mediziner und Veterinärmedziner, sowie lehrenden, forschenden und praktizierenden Tierarzt sehr!

Mfg, Alexander Probst

#30 |
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Gast
Gast

Eisenberg hieß übrigens der amerikanische Psychater!

#29 |
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Medizinphysiker

Der amerkanische Psychater gilt als Erfinder von ADHS. Kurz vor seinem Tod gestand er, dass ADHS keine Krankheit, sondern ein “Deutungsmuster” (wie manch psychische Erkrankung) sei.
Das sollte uns nachdenklich stimmen.
Vielleicht ist ja die Gesellschaft krank, nicht der Einzelne. Frau Dr. Wegener hat ja so recht!

#28 |
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Erschreckend, wenn eine doppelte Fachärztin behauptet, MPH hätte keine Doping-Effekte: http://www.dopinginfo.de/rubriken/00_home/00_rit.html .
und natürlich ist es ein Amphetamin-Derivat.

#27 |
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Die Behauptung MPH ist “immer eingebettet in eine multimodale Therapie” ist doch sehr gewagt. Im Gegenteil, alle Kinder, die mit der Modediagnose “ADHS” in meiner Praxis vorstellig wurden, bekamen ausschließlich medikamentöse Behandlung, bzw MPH oder Strattera wurde verordnet und die Eltern suchten das Weite und Hilfe in der Homöopathie. In > 90% konnte ihnen geholfen werden, teilweise in Kombination mit Psychotherapie.

#26 |
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Heilpraktiker Karlheinz Sauer
Heilpraktiker Karlheinz Sauer

@Prof. Dr. Dr. Wolfgang Bernhard,

das ist aber sehr schade, dass fast niemand der Ärzte dieses ernährungs- und stoffwechselphysiologisches Grundwissen hat.
Dann sollte das dringend nachgeholt werden, bzw. in der Ausbildung viel besser vermittelt werden.
Das wäre sehr wichtig. Denn dann könnte man die Laborwerte, die dafür gebraucht werden, sofort bestimmt werden. Das würde auch Kosten sparen, da nicht unzählige Laborwerte abgefragt werden würden.
Viele Grüße
Karlheinz Sauer

#25 |
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Dr. Bärbel Krusch-Mielke
Dr. Bärbel Krusch-Mielke

Ich schließe mich dem Kommentar von Herrn Dr. Armin Claus an!

#24 |
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Dr. Armin Claus
Dr. Armin Claus

Einmal mehr eine Angst auslösende, zu kurz greifende Veröffentlichung über den am besten beforschten Wirkstoff in der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen. Wieder werden verunsicherte Eltern Medikamente absetzen oder die Entscheidung für die dringend notwendige Behandlung nicht treffen, letztlich mit fatalen Folgen für die betroffenen Kinder. Derartige Behauptungen werden seit Jahren immer wieder mit entsprechenden Katastrophenszenarien verbunden, wie z. B. die Behauptung, Methylphenidat erzeuge langfristig Morbus Parkinson. Nichts davon konnte der Überprüfung standhalten. Nach Genuss der entsprechenden medialen Aufmerksamkeit wandten sich die Autoren solcher Artikel wieder anderen Themen zu. Zurück bleiben unversorgte Kinder und Jugendliche, deren Lebensqualität mit einer nicht adäquat behandelten Erkrankung erheblich leidet und zwar schulisch wie auch im Freizeitbereich.
Dr. Armin Claus
FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

#23 |
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Dr.med Renate Marx-Molliere
Dr.med Renate Marx-Molliere

Wieder einer der typischen Artikel, die alle Substanzen ohne detaillierte Informationen durcheinanderwerfen mit dem typischen Aufmacher vorneweg . MPH erzeigt gerade kein Chaos im Kopf, hat keine Dopingeffekte … bewirkt ohne angemessene Umsetzung von Strategien keine Leistungssteigerung und ust immer eingebette in eine multimodale Therapie. Und ust auch kein Amphetaminderivat

Es ist bemerkenswert, immer wieder diese Darstellung von intelligenten Menschen geliefert zu bekommen. Eine ja schon lange und scehlchte Tradition .

Dr. Renate Marx-Mollière
FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
FÄ für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

#22 |
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Gisela Satzinger
Gisela Satzinger

wieder ein “negativ” Beweis für die behauptete hiflreiche Wirkung dieses ADHS-Medikamentes. Schulische und Lernleistungen allgemein – ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – können entscheidend verbessert sowie auch ADHS ohne Medikamente behandelt werden! Die Methoden der Teschler Lernförderung bieten hier wirkungsvolle Arbeitstechniken mit körpertherapeutiich substantiell wirkenden Übungen.

#21 |
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Amphetamin-Derivate werden immer Gegenstand wilder Diskussionen bleiben. Auswüchse wie Vergleiche von Mehtylphenidat (das bei uns in Österreich das einzige Amphetamin-Derivat im Handel ist) mit “Ecstasy” kommen in den hiesigen Medien aber leider auch sehr oft vor, ebenso der Vergleich mit “Kokain für Kinder”. Ich denke, man sollte die positive Wirkung von Methylphenidat bei gut und sicher diagnostizierter ADS oder ADHS nicht schlecht machen, viele “negative Schulkarrieren” wurden dadurch gerettet, und die heute Erwachsenen haben keinen nachweisbaren Schaden davongetragen.
Die Verwendung von Methylphedidat zur Konzentrationssteigerung bei schwer zu erlernbaren Stoffgebieten ist sicher nicht gutzuheißen, im Sinne eines vorübergehenden “off-label”-Gebrauches sollte man den Wirkstoff aber auch nicht verteufeln. Vor allem in Studien, in welchen monoton Zahlen, Daten und Fakten abgefragt werden, und keine vernetzenden, deduktiven Gedankengänge abgeprüft werden, sollte man Studierenden nicht gleich ein schlechtes Gewissen machen, weil sie vielleicht einmal einen Monat lang täglich 20mg Methyllphenidat zu sich genommen haben. Und ein amphetaminnaiver Mensch, wird aufgrund der sympathomimetischen Wirkungen, nicht sehr weit über diese ungefähre Schätzdosis überdosieren. Man sollte auch bedenken, dass sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen Tagesdosen von 40-60mg (-80mg in den USA) Methylphenidat verabreicht werden, und bei langsamer Steigerung auf diese Dosis auch kaum unangenehme und schon gar nicht gefährliche Nebenwirkungen auftreten. Ich denke, man sollte auch dem Methylphenidat in der heutigen Leistungsgesellschaft mit dem Satz begegnen: Hilfreicher Wirkstoff und Gift sind nur eine Frage der Dosierung!

#20 |
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Annika Diederichs
Annika Diederichs

Habe selten so einen wenig fundierten Murks über Methylphenidat gelesen und das will schon etwas heißen.

#19 |
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Dr. med. Brigitte Pollitt
Dr. med. Brigitte Pollitt

Dr.med. Brigitte Pollitt
Nun ja, der Artikel scheint mir nicht ordentlich recherchiert und wiedergegeben. Welche Fragen wurden gestellt? Wie wurden die Teilnehmer ausgewählt? Die AOK-Daten sind nicht unabhängig. Im Artikel selbst wird nicht genau differenziert, welche leistungssteigernden Medikamente erfragt wurden – es scheint so, als wäre direkt auf MPH geschlossen worden, ohne dass eine genaue Grundlage der Daten zu erkennen ist. Daher wird der Artikel von mir als unqualifiziert und tendenziös eingestuft und dient aus meiner Sicht nicht der Wahrheitsfindung. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, erwarte dann aber auch sachlich korrekte Informationen. Die angesprochenen “Versuche an Jungratten” mit den unschlüssigen Folgen daraus (wie war das noch mit der Korrelation und der Geschichte mit den Störchen und der Anzahl der Geburten…. – siehe statistisches Grundwissen) lasse ich lieber ohne weiteren Kommentar. Wirklich gebildete Menschen werden selbst ein Urteil fällen.

#18 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

zu ddr zeiten :) petra gab es anabolika hüben wie drüben :)
sehr lustig der kommentar
vielen dank

#17 |
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Medizinjournalistin

Lieber Herr Lang, liebe Frau Dr. Pfeiffer,

die Studie zum Artikel ist im zweiten Absatz verlinkt. Sie finden Sie ausserdem unter diesem Link: http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnsys.2014.00038/abstract

Herzliche Grüsse

Sonja Schmitzer

#16 |
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Prof. Dr. Dr. Wolfgang Bernhard
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Bernhard

Danke, Herr Kollege van Treek! Das Problem ist nur: Fast niemand bei unseren Kollegen hat ein differenziertes stoffwechsel- und ernährungsphysiologisches Grundwissen…

#15 |
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Nichtmedizinische Berufe

Leider beschränkt sich dieser Artikel im Wesentlichen darauf, fragwürdige Behauptungen und Hypothesen zu kolpoltieren. Auf die Unvollständigkeit der Quellenangaben wurde ja bereits von Frau Dr. Pfeiffer verwiesen.

Einige weitere Ungereimtheiten möchte ich mal kurz aufführen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

1. Auch für o.g. Umfragen gilt der Grundsatz: Garbage In, Garbage Out. 5% gaben in der AOK-Umfrage also an, “in den letzten 12 Monaten ohne medizinische Notwendigkeit leistungssteigernde Medikamente eingenommen zu haben”. Gehen wir mal der Einfachheit halber davon aus, dass alle Teilnehmer tatsächlich wahrheitsgemäß geantwortet haben. Problematisch sind allerdings schwammige Definitionen wie “leistungssteigerndes Medikament”. Ein sehr breites Spektrum wird durch so eine Formulierung erfasst, von der als Arzneimittel zugelassenen Koffeintablette bis zu verschreibungspflichtigen Substanzen, die dem BtMG unterliegen. Es mag aber auch Teilnehmer einer solchen Umfrage geben, die ihre Globuli als “leistungssteigerndes Medikament” betrachten und dementsprechend antworten.

2. In der Studie der Uni Bielefeld geht es um die “willingness to take hypothetical CE drugs”. Erforscht wurde also die BEREITSCHAFT der Einnahme eines VERMEINTLICH leistungssteigernden Medikamentes.

3. Zu Punkt 2. kommt hinzu, dass die im Artikel genannten Prozentsätze in der Originalpublikation nicht zu finden sind (ich konnte sie jedenfalls beim Überfliegen des papers nicht finden).

4. Dass MPH der auf dem US-Schwarzmarkt meistgehandelte Wirkstoff unter Schülern und Studenten ist, erscheint mir als fragwürdig. Amphetaminsalze (Adderall) sind in den USA Mittel der Wahl, MPH spielt eher eine untergeordnete Rolle.

5. Man sollte nicht vergessen, dass der genaue Wirkmechanismus von MPH nicht bekannt ist. Für Modafinil gilt das erst recht.

6. Bezeichnungen wie “Hirndopingmittel” sind völlig unangebracht. Auch sollte man erwähnen, dass die genannten Substanzen zwar sicher hilfreich beim Aufrecherhalten der Vigilanz sind, “klüger” wird der Konsument dadurch aber nicht. Daher erübrigen sich eigentlich auch die ethischen Einwände.

7. Der Missbrauch (demzufolge auch der Schwarzmarkt) von bsplw. MPH oder Modafinil wird in der öffentlichen Diskussion leider extrem überbewertet, um es mal vorsichtig zu formulieren. Beide Wirkstoffe, insb. Modafinil, haben kein wirklich relevantes Abhängigkeitspotential und sind onehin für die Drogen-Szene uninteressant.

FAZIT: dieser Artikel ist ein schlecht recherchiertes Bashing der genannten Wirkstoffe, mehr nicht.

#14 |
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Der Artikel ist wieder ein Beispiel für kritiklose ” wissenschafte Betrachtungen ” ohne medisinischer Basis . Die bösen Buben sind wohl diejenigen die das Präparat leichtfertig verschreibt ,- die Humanmedisiner . In Norwegen werden solche Medikamente nur von Nevrologen und Psychiatern verschrieben .

#13 |
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Petra
Petra

Ich gebe Fr. Dr. Wegener völlig recht, was macht man nur mit unseren Kindern. Zu DDR-Zeiten gab es solchen Quatsch wie ADHS gar nicht, wir haben noch draußen gespielt, waren 1x die Woche !!! zum Schwimmtraining oder auch Fußballtraining usw. Wir wurden als Kinder noch nach unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten behandelt und nicht nach gewissen Vorstellungen der Gesellschaft.
Schlimm, kann ich da nur sagen, ganz schlimm. Wann wachen die übereifrigen und ehrgeizigen Eltern und auch Lehrer endlich auf ?

#12 |
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Journalist

Die Argumente dieses Artikels sind chaotisch zusammengefügt und entbehren jeglicher Stringenz. Mutmaßungen, Gerüchte und Rattenexperimente werden in einen Topf gemischt. Dem Leser einer seriösen medizinischen Webplattform dieses “giftige Gebräu”, welches letztendlich nur die Meinung einer unbedarften Artikelschreiberin darstellt, anzubieten ist schon eine Zumutung. Die Redaktion sollte mehr auf die Qualität der Artikel achten.

#11 |
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“Wieso gibt es diese legalen Drogen überhaupt ???!!!!”

Wieso gibt es Insulin, Schilddrüsenhormone, Opiate…

Für Disulfiram würde mir jetzt spontan kein (freiwilliger) Missbrauch einfallen, aber im Prinzip kann man fast alle Medikamente zweckentfremden…

#10 |
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Manfred van Treek
Manfred van Treek

Danke, Sonja Schmitzer, für diesen wichtigen Beitrag. Ich darf aus der “Rattenstudie” zitieren: “Bis zur völligen Ausreifung sei dieses Hirnareal besonders empfindlich gegenüber Schwankungen bestimmter Metaboliten wie Dopamin oder Norepinephrin. „Veränderte Konzentrationen dieser wichtigen Neurotransmitter können die Ausreifung des präfrontalen Cortex stören und für bleibende Verhaltensänderungen sorgen“, so die Wissenschaftler.” Genau! Nur: Was ist Henne und was ist Ei. Aus dem Kontext erschließt sich der Leser: Durch Ritalin/Methylphenidat wird die Biochemie der Katecholamine gestört. Ich denke, es könnte eher umgekehrt sein: Durch Adrenalin-Mangel entsteht erst die Pseudo-Indikation für Ritalin. Geneigte Leserschaft: bitte mal Wikipedia konsultieren und die biochemischen Strukturen von Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Metamphetamin (Ecstasy), Amphetamin (Speed), Crystal Meth und Ritalin vergleichen. Mir fiel es jedenfalls wie “Schppen von den Augen”. Fast identische Strukturen! Somit geeignet, an den gleichen Rezeptoren tätig zu werden. Lange Rede – kurzer Sinn: Vor der Verordnung sollte der verschreibende Kinderneurologe einen Katecholamin-/Dopamin/Serotonin-Test aus dem zweiten Morgenurin machen und er sollte die Vitamin-B6- und Homocystein-Spiegel bestimmen. Warum? Bei erniedrigtem Vitamin-B6-Spiegel (häufigste Ursache: Malabsorption durch Gluten-Unverträglichkeit – Inzidenz ca. 20 % der Bevölkerung) entsteht zu wenig Dopamin (Vorstufe von Noradrenalin) und zu wenig Serotonin. Bei erhöhtem Homocystein wird zu wenig S-Adenosyl-Methionin gebildet (Methylgruppen-Donator für die Umwandlung von Noradrenalin in Adrenalin). Beim Katecholamin-Test (NA/A) findet man bei chronisch Erschöpften einen stark erhöhten Quotienten NA:A bis hin zu 20-40 : 1 (normal 5-6 : 1). Diese armen Patienten haben keine Chance, richtig geheilt zu werden. Ritalin, Speed, Crystal-Meth, legal und illegal, doktern nur an den Symptomen rum. Eine Therapie-Option ist S-Adenosyl-Methionin, das kann man kaufen, bekommt man aber nicht auf Kassenrezept. Dann muss man nicht mehr jedes Quartal dem Ritalin-Verordner die KVK zum Einlesen vorbei bringen. Schmälert außerdem den Profit von NOVARTIS. Kombiniert mit hochdosiertem Vitamin-B-Komplex, um das Homocystein seinem physiologischen Recycling zu Methionin und in der Folge zu SAM zuzuführen. Auch dies wird nicht von NOVARTIS mit Hochglanzbrochüren beworben. Empfohlene Literatur für Patienten und Ärzte: “Grundlos erschöpft” – Was ist Adrenalin-Mangel und wie können wir ihn heilen” von James L. Wilson aus dem Goldmann-Verlag. Und im übrigen bin ich dafür, die unsägliche Kriminalisierung von Drogenabhängigen auf den Mullhaufen der Geschichte zu werfen. Manfred van Treek – holistische Medizin – Umweltmedizin – Suchtmedizin; Viernheim

#9 |
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Das Problem ist nicht das Medikament an sich, sondern die Tatsache, dass ADHS inzwischen inflationär und unsauber diagnostiziert wird. Da machen Eltern und Lehrer und auch immer mehr Erzieher Druck, um sogenannte “Zappelphilippe” einfach ruhigzustellen, statt den Kindern Freiraum für Bewegung und Spiel zu geben. Kinder dürfen nicht mehr laut sein, sie dürfen nicht mehr herumtoben – mit dem Ergebnis, daß ihr Bewegungsdrang sich oft dann stark bemerkbar macht, wenn er eben nicht angebracht ist, und nur deswegen, weil sie sich nicht aus-spielen und aus-toben dürfen. Hinzu kommt die permanente Reizüberflutung mit Medien, die “Freizeitgestaltung” durch überehrgeizige Eltern schon bei Kleinkindern. Ferner die Leistungserwartungen, weil Eltern nicht akzeptieren können, daß ausgerechnet ihr Kind nur “Durchschnitt” ist. Aber ein IQ von 100 % ist nun mal der Durchschnitt, also die Regel, also das Normale. Diese Menschen geben dann durchschnittliche Leistungen, und eben gerade nicht überdurschnittliche. Ein 1er-Zeugnis ist eben nicht das Normale. Es ist eine absolute Ausnahme, und es gibt eben auch sehr, sehr viele Menschen, die unterdurchschnittliche Leistungen erbringen, und das auf einer soliden und sehr zu schätzenden Basis. Die Gesellschaft hat verlernt, daß das etwas ganz Normales ist – nur das nicht mehr Normale, Außergewöhnliche wird respektiert und akzeptiert. Und das auch von Menschen, die “nur” Durschschnitt sind. Eine verdrehte Welt mit völlig überzogenen “Normen”, denen die meisten selbst nicht gerecht werden können, mit denen aber die armen Kinder und Jugendlichen terrorisiert werden. Laßt doch die Kinder sich entwickeln, wie es ihrem Vermögen entspricht, dann brauchen wir solche Dopingmittel nicht. Fördern und Fordern in Maßen und den Fähigkeiten des Kindes angemessen!

#8 |
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Die Frage stellt sich, wie die Daten erhoben wurden und inwiefern die Kausalität evident gesichert wurde. Medizinische Studien unterliegen klaren Forderungen. Die Angabe der Kostenträge weicht von vielen Veröffentlichungen ab, die eine Reduktion der Fehltage bei ADHD – Patienten evident bewiesen haben wollen (Cochrane), diese Differenz geht nicht von selbst auf.

#7 |
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Dr. Caroline Pfeiffer
Dr. Caroline Pfeiffer

Wenn Studien zitiert werden, sollten Quellenangaben gemacht werden.

#6 |
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Roman Bischoff
Roman Bischoff

Edit:

Natürlich sind Humanversuche aus ethischen Grundsätzen verboten klar!
Aber hier und da immer wird von Ratten (weil sie dem Menschen gleichen, was ich überhaupt nicht finde!) geredet.

#5 |
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Roman Bischoff
Roman Bischoff

Warum man immer versucht Rattenstudien mit dem Menschen gleichzusetzen verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Natürlich schadet auf Dauer Methylphenidat dem Körper, aber Ratten hergezüchtet im Labor, frei von jedweden Umwelfaktoren als auch sozialen Komponente (Rudelverhalten) sind doch keine menschliche Ausgangsbasis. Nie wirklich frische Luft oder Freigang zu haben, schränkt doch den Horizont eines jeden Lebewesens ein!

Da würde mein Hirn auch atrophieren…

PS: Der Text ist gegen die Studien, nicht jedoch gegen Autor gerichtet. :)

#4 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Sehr!interessant diese Aussagen!!!
Wieso gibt es diese legalen Drogen überhaupt ???!!!!

#3 |
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Friedhelm Krull
Friedhelm Krull

ein guter Artikel…

#2 |
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Ulla Hentschel
Ulla Hentschel

????
Bei Kinder, die “fälschlicherweise” mit Methylphenidat behandelt werden, wird keine Hyperaktivität gebremst, im Gegenteil. Wenn Methylphenidat beruhigend wirkt, war es indiziert.

#1 |
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