PPI: Sorgenkind Säureblocker

5. Juni 2014
Teilen

Protonenpumpenhemmer (PPI) sind aus der Gastroenterologie nicht mehr wegzudenken. Die Substanzgruppe gehört zu den häufigsten verordneten Medikamenten und wird auch als OTC-Produkt immer besser verkauft. In Deutschland werden fast eine Milliarde Euro jährlich mit PPI umgesetzt. Eine Überversorgung oder bloßer Generalverdacht?

Die Tatsache, dass Omeprazol-Zubereitungen in großem Stil gefälscht wurden, belegt die finanzielle Bedeutung dieser Substanzgruppe. Im Fall massenhaft gefälschter Omeprazol-Kapseln hat das Landgericht Stuttgart im Mai 2014 zwei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Durch die Brüder waren zwischen 2008 und 2013 mehr als 600.000 Packungen mit gefälschten Omeprazol-Kapseln in Apotheken und so auch zum Patienten gelangt. Die Qualität war jedoch so gut, dass für die Patienten keine Gefahr bestand.

Indikationen kritisch hinterfragen

Die Gründe für den PPI-Boom sind vielfältig. Häufig werden die Säureblocker als Begleitmedikation bei NSAR oder Thrombozytenaggregationshemmern eingesetzt. Während und nach einem Klinikaufenthalt wird sehr großzügig eine Stressulkusprophylaxe betrieben. Eine Unsitte ist auch die Gabe bei uncharakteristischen Oberbauchschmerzen. Durch die deutliche Indikationseinschränkung von Metoclopramid wird das bestimmt nicht weniger werden.

Lange Zeit galten PPI als gut verträgliche Pharmaka. Nicht zuletzt durch die breite und großzügige Anwendung kristallisieren sich Neben- und Wechselwirkungen heraus. Die Werbeaussage, PPI wirken „magenschützend“, suggeriert Ärzten und Patienten eine Therapiesicherheit, die kritisch hinterfragt werden muss. Erhebungen in Australien, Großbritannien und Irland haben gezeigt, dass die Verordnung von PPI bei bis zu zwei Dritteln der Patienten von den nationalen Leitlinien abweicht, so das Ergebnis einer Studie von Forgacs et al.

Bei Refluxösophagitis genau hinschauen

Bei einer PPI-Therapie bei Refluxösophagitis muss ein Barrett-Ösophagus ausgeschlossen werden. Dieses Barrettepithel ist als Präkanzerose einzustufen, aus der sich in seltenen Fällen ein Adenokarzinom bilden kann. Eine PPI-Dauertherapie kann zwar die Barrettmukosa nicht rückbilden, aber durch die Säureblockade kann die Proliferation des Barrettepithels vermindert und der Differenzierungsgrad der Zellen gesteigert werden.

Eine PPI-Therapie führt häufig zu einer Hypergastrinämie. Gastrin übt einen trophischen Effekt auf Zellen aus und könnte somit eine Zellproliferation begünstigen. Vermutlich trägt Gastrin u.a. zur Entstehung gastrointestinaler und neuroendokriner Tumore bei.

Entwarnung scheint es für den Verdacht zu geben, PPI könnten das Magenkarzinomrisiko steigern. Eine prospektive Studie von Poulsen et al. mit 18.790 Patienten belegte, dass es unter einer PPI-Therapie nicht zu einem signifikanten Anstieg der Inzidenz von Magenkarzinomen kommt.

Ulkusprophylaxe bei NSAR-Therapie

Etwa 10 Prozent aller Patienten unter einer NSAR-Therapie entwickeln ein gastroduodenales Ulkus. Die Risikogruppe ist klar definiert und zahlreiche Studien beweisen, dass durch gleichzeitige Verabreichung eines PPIs die Ulkusinzidenz während einer NSAR-Therapie deutlich gesenkt werden kann. Bei Helicobacter-positiven Patienten kann das Risiko der Entwicklung eines Ulkus gesenkt werden, wenn vor Beginn der NSAR-Therapie eine Eradikation durchgeführt wird.

Doch kein Rebound?

Zahlreiche Patienten berichten nach Absetzen eines PPI von einem Acid-Rebound. In einer Metaanalyse von Lodrup et al. wurde dies bestätigt: In zwei von fünf Studien berichteten 44  Prozent der asymptomatischen Probanden über säureassoziierte Beschwerden, die bis zu vier Wochen nach Absetzen des PPI anhielten. In den anderen drei Studien wurde geprüft, ob Refluxpatienten ebenfalls einen Acid-Rebound beklagen. Kurioserweise berichtete diese Patientengruppe über keine säurebedingten Beschwerden nach Beendigung der Therapie. Nach einer Untersuchung von Juul-Hansen et al. tritt bei einer Bedarfsmedikation mit PPI kein Säure-Rebound auf.

Schenkelhalsfrakturen: Raucherinnen in Gefahr

Eine erhöhte Frakturrate wurde unter PPI-Medikation mehrfach beschrieben. In einem Kollektiv der Nurses’ Health Study mit insgesamt ca. 80.000 postmenopausalen Frauen war das Risiko für Schenkelhalsfrakturen unter regelmäßiger PPI-Einnahme um etwa 35 Prozent erhöht. Besonders Raucherinnen aber auch Ex-Raucherinnen waren von dieser Nebenwirkung betroffen. In der Literatur wird häufig die generalisierte Aussage getroffen, dass PPI das Frakturrisiko erhöhen. Das ist so pauschal nicht haltbar. Faktoren wie Frakturort, Geschlecht, BMI und Rauchstatus spielen eine Rolle. Die Studie belegte, dass Nichtraucherinnen unter PPI-Therapie kein erhöhtes Risiko für Frakturen der Hüfte haben.

Omeprazol besonders risikoreich

Alle Protonenpumpenhemmer vermindern wegen einer pH-Wert-Anhebung die Resorption von Ketoconazol, Itraconazol und Eisensalzen. Omeprazol steigert durch Enzyminhibition die Wirkstoffspiegel von Diazepam, Phenytoin und Warfarin. Bei gleichzeitiger Gabe mit Clarithromycin wurden die Plasmakonzentrationen beider Arzneistoffe erhöht. Verglichen mit den anderen PPI hat Omeprazol das mit Abstand größte Interaktionsrisiko.

Omeprazol kann den Geruchs- und Geschmackssinn beeinflussen. Außerdem sind unter dem PPI-Klassiker irreversible Sehstörungen und Gesichtsfeldausfälle bis hin zur Erblindung aufgetreten und Hörstörungen beschrieben worden. Die Gefahr ist bei der i.v.-Gabe deutlich größer als bei peroraler Applikation. Außerdem liegen Verdachtsfälle von allergischer Vaskulitis und Fieber vor.

Die KV Westfalen-Lippe hat Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnung von PPI veröffentlicht: Apothekenpflichtige PPI zur kurzzeitigen Behandlung von refluxartigen Symptomatiken (z.B. bei Erstkontakt) zur Selbstmedikation auf grünem Rezept verordnen.

  • Verschreibungspflichtige PPI bei persistierender Symptomatik, wenn weitergehende Diagnostik eine entsprechende Indikation ergeben hat.
  • Keine Langzeitverordnung ohne eindeutige Indikation.
  • Dosierung anpassen, ggf. Reduktion.
  • Präventivanwendung nur in Risikogruppen.
  • Keine unkritische Dauertherapie: Zahlreiche Entlassmedikationen enthalten die Verordnungsempfehlung für ein PPI. In den meisten Fällen dürfte bei strenger Indikationsstellung eine Notwendigkeit für die weitere ambulante Verordnung nicht (mehr) bestehen.

Schweizer Kollegen mögens smart

Die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGIM) hat die Kampagne „Smarter Medicine“ gestartet, um der Überversorgung zu begegnen. „Protonenpumpenhemmer (PPI) zur Reduktion von Reflux-Symptomen werden oft unnütz und ohne präventive Wirkung eingesetzt“, so die Kritik. Der Konsum von PPI habe in den letzten Jahren enorm zugenommen. In Genf sei er zwischen 2000 und 2008 um fast 500 Prozent gestiegen. Die Notwendigkeit einer Langzeitbehandlung müsse nicht zuletzt auch wegen der Nebenwirkungen sorgfältig geprüft werden. Darüber berichtete die Neue Zürcher Zeitung im Mai 2014.

Erst schlucken, dann essen

Der optimale Einnahmezeitpunkt von PPI wird in der Literatur unterschiedlich empfohlen. Eine pauschale Empfehlung lässt sich nicht aussprechen, da sich die einzelnen PPI hinsichtlich ihrer Kinetik und des Resorptionsverhaltens unterscheiden. Die Nahrung kann einen Einfluss auf die Resorptionsmenge und -geschwindigkeit haben, der pH-Wert im Magen auf die Metabolisierung.

  • Die Resorption von Esomeprazol wird durch Nahrung um 43-53 Prozent vermindert.
  • Bei Lansoprazol verzögert die Nahrungseinnahme sowohl die Geschwindigkeit wie auch das Ausmaß der Absorption um bis zu 50 Prozent.
  • Bei Omeprazol wird die Absorption verzögert.
  • Bei Pantoprazol und Rabeprazol wird die Resorption nicht durch Nahrung beeinflusst; eine verzögerte Absorption ist vermutlich klinisch nicht relevant.

PPI sind Prodrugs, die erst nach der enteralen Resorption und Verteilung in die Parietalzellen der Magenschleimhaut aufgenommen werden. Dort werden sie im sauren Milieu in ihren aktiven Metaboliten umgewandelt. Die PPI werden umso schneller in die aktive Wirkform metabolisiert, je niedriger der pH ist. Deshalb wird unabhängig von der Substanz empfohlen, PPI 30-60 Minuten vor dem Essen einzunehmen. Kurz gesagt: PPI immer nüchtern einnehmen, bei einigen Substanzen ist es wichtiger als bei anderen.

PPI mit DDR

Das neu zugelassene Dexlansoprazol ist das Enantiomer des racemischen Lansoprazols. Nach oraler Gabe von Lansoprazol macht das R-Enantiomer mehr als 80 Prozent des zirkulierenden Wirkstoffes aus und es hält sich auch länger im Plasma auf. Die zweifach retardierte Arzneistofffreisetzung in Form der Dual Delayed Release (DDR) technology soll eine Wirkdauer über 24 Stunden erlauben. Ob dies einen Nutzwert in der Praxis hat und den hohen Preis rechtfertigt, muss abgewartet werden.

Einige Patientengruppen unterversorgt

Der im Mai 2014 veröffentlichte Barmer-GEK-Arzneimittelreport mahnt, PPI nicht unter den Generalverdacht einer Überverordnung zu stellen. Zwar ist die Verordnung deutlich gestiegen, aber weniger als 30 Prozent der älteren Patienten unter NSAR-Therapie erhalten einen PPI. Bei Patienten, die zusätzlich orale Kortikoide einnehmen, liegt die Therapierate bei immerhin 42,8 Prozent. Gerade diese beiden Zielgruppen profitieren jedoch deutlich von einer therapiebegleitenden PPI-Gabe.

214 Wertungen (4.48 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

32 Kommentare:

Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Hallo @Dr. med. Thomas Georg Schätzler,
der “Barret-Ösophagus” (Metaplasie!) als Vorstufe eines Adeno-Ca ist die FOLGE von chronischem auch alkalischem Reflux, Gallensäuren sollen dabei eine Rolle spielen.
Man kann auch zynisch sagen, die Folge von PPI. Der wird also durch PPI nicht besser!
Statistisch hat er seit Einsatz von PPI etc. jedenfalls unbestreitbar stark zugenommen.

#32 |
  5
Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

“Gastroenterologen” haben leider heute den endoskopischen “Tunnelblick”, das heißt, für sie ist der Magen nahezu ausschließlich ein visuelles Schleimhautbild von innen.
Physiologie, nicht nur die enzymatische Vorverdauung, sondern auch Peristaltik, Füllungszustände und Verweildauer, die auch der alte Radiologe noch kannte, sowie ganz besonders die Physiologie der gastralen Sekretion, die individuell gravierenden Unterschiede zwischen Hypersekretion (Ulcus duodeni-Typ), Normosekretion und Hyposekretion sind ihnen abhanden gekommen, wenn sie überhaupt jemals internistisch vorhanden waren.
Seit Säureblocker und PPI haben “zufällig” die distalen Adenokarzinome des Ösophagus zugenommen, mit starker Steigerungsrate. Weiter hat sich das eigentlich abnehmende Magen-Ca stark verändert:
Das früher häufigste distale Ca (leicht zu operieren) ist fast verschwunden es gibt fast nur noch die proximalen (Cardia-Ca), die schwer kurativ zu operieren sind.

Es gibt keine Berechtigung PPI mit der Gießkanne anzuwenden.

#31 |
  1
Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Matthias Bastigkeit PPI wird nicht zu wenig, sondern zu viel eingesetzt, da ist die BarmerEK nun wirklich das allerletzte Kriterium.
Wenn man etwas behauptet oder gar fordert, muss man es schon begründen!
Meine Begründung:
1) PPI heilt nicht, sondern reduziert nur Magensäure, die prinzipiell physiologisch, also nützlich ist. Die Gabe ignoriert völlig, ob individuell davon viel oder wenig produziert wird. Gerade der alte Mensch hat typischerweise durch die fortschreitende Gastritis eher zu wenig davon. Man fördert damit also Pilzbildung (auch mit Ulcusperforation!) B12-Mangel etc. Den “Reflux” kann man damit NICHT beseitigen.

2) PPI hat Nebenwirkungen. Siehe andere Kommentare.
Eine “Versorgung” mit Nebenwirkungen hat uns gerade noch gefehlt.

Im Krankenhaus wird es nach meiner pers. Beobachtung geradezu reflexartig und gedankenlos ZU VIEL gegeben.

mfG

#30 |
  1

Aktuelles zur PPI-Diskussion: Mein hausärztliches Problem ist, dass m. E. immer noch weltweit die überwiegende Mehrheit der Gastroenterologen in Klinik und Praxis bei dem geringsten Verdacht auf einen Barrett-Ösophagus empfehlen, PPI’s möglichst lebenslang ins Trinkwasser des Patienten zu tun. Und jetzt schrieb Prof. Dr. Joachim Labenz aus Siegen, den ich noch von der RUB (Ruhr Universität Bochum) kenne, auf springermedizin.de basierend auf: Hvid-Jensen F, Pedersen L, Funch-Jensen P, Drewes AM. Proton pump inhibitor use may not prevent high-grade dysplasia and oesophageal adenocarcinoma in Barrett´s oesophagus: a nationwide study of 9883 patients. Aliment Pharmacol Ther 2014; – doi:10.1111/apt.12693 – die Empfehlung, PPI nur noch zur Läsion- und Symptomkontrolle zu verwenden und n i c h t als “heilende” Therapieoption: http://www.springermedizin.de/gastr_nl_2014_4_hier-sind-protonenpumpenhemmer-zur-karzinompraevention-ungeeignet/5125456.html
Nach der h i e r vorliegenden Erkenntnis als Quintessenz aus http://www.springermedizin.de/gastro_nl_2014_4_mit-helicobacter-pylori-infizierte-haben-erniedrigtes-risiko/5125464.html – : “Die H.-pylori-Infektion ist deutlich mit einer niedrigeren Wahrscheinlichkeit eines Barrett-Ösophagus assoziiert” gibt es m. E. zwei Konsequenzen:
(A) Die H.p.-Infektion hat doch etwas Gutes?
(B) PPI’s als Teil der Tripple-Therapie gegen H.p. gerichtet, schützen nicht vor Barrett, aber vor H.p.-Persistenz, da die Neuinfektion mit diesem „Schmutzkeim“ im Erwachsenenalter eher selten ist.
Haben sich dann die beiden H.p. Entdecker und Medizin/Physiologie-Nobelpreisträger Barry Marshall und John Robin Warren aus Perth, Western Australia, mit ihrem heroischen Selbstversuch der iatrogenen H.p.-Infektion etwa auch vor einer Barrett-Ösophagus-Erkrankung schützen wollen?
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

#29 |
  2
Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Natürlich gibt eine Reihe “konservative” Maßnahmen, den Reflux zu veringern und minimaler Reflux ist auch normal (deMester-score),
die wichtigsten sind:
1)Gewichtsanahme bei deutlichem Übergewicht,
2)kleine Mahlzeiten, also den Magen schlicht nicht so voll machen,
3) Schlafen mit leerem Magen also die letzte Mahlzeit um 18°° oder früher
4) Schlafen mit erhöhtem Oberkörper
Letzlich wird dadurch aber “die Lücke” nicht geschlossen,
sondern sie wird tendenziell immer größer bis zum upside down -Magen,
den Thoraxmagen, den man nur im höheren Alter sieht.
Reflux, auch nicht saurer, ist verantwortlich auch für Lungenerkrankungen, Astma, morgendlicher Husten etc.

#28 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Hallo,habe selber eine axiale Gleithernie.Mir wurden damals auch PPI gegeben,und die haben wegen der Langzeiteinnahme meine ganze Verdauung durcheinander gebracht,sodas mittlerweile eine Histaminintoleranz besteht.Leider ist Histamin ein nicht so geläufiges Thema,mit einer langen Liste von unterschiedlichen Symptomen,und das ist nicht einfach mit H1 oder H2 Blockern zu behandeln.Seit ich mich nach einer ausführlichen Lebensmittellliste ernähre,ist der Reflux weg

#27 |
  2
Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Reinhard Trakies es handelt sich um eine Vergrößerung der natürlichen Zwerchfelllücke, durch die die Speiseröhre von der Brushöhle in die Bauchhöhle gelangt. In der Brusthöhle herrscht durch die Atmung immer ein niedrigerer Druck als in der Bauchhöhle, stark begünstigt durch Übergewicht und abhängig von der Körperposition. Das führt zu einer Mobilisierung des Mageneingangs (Gleithernie) sobald der Mageneingang dadrin steckt, ist entsprechend dieser Teil unter einem geringeren Druck (Brusthöhle) als der abdominelle Teil, Ergebnis,
der Inhalt fließt nach oben.
Wichtigster Schritt einer operativen Korrektur ist daher die komplette Reposition des Magens nach abdominell und zur Rezidivprophylaxe ein sicherer Verschluss der zu weiten Zwerchfelllücke.
Das geht bei entsprechender Erfahrung zuverlässig und schonend.
Danach sind Medikamente insbes. Säureblocker überflüssig.

#26 |
  1
Heilpraktikerin

Ich hatte mal einen Patienten, dem wurden über zwei Jahre lang regelmäßig PPI in der Großpackung verordnet. Als auch die gegen sein Sodbrennen nicht mehr halfen, kam er zu mir. In der Erstanamnese stellte sich dann heraus, dass er täglich ausschließlich mind. 2 l Cola + Kaffee trank. Seit er beides weglässt und auf stilles Wasser umgestiegen ist, braucht er keine PPIs mehr und es geht ihm gut…

#25 |
  1
Nichtmedizinische Berufe

UNd das auf Dauer?Was löst den Reflux aus?Histamin z.B.,zuviel Essen usw.Dann lieber mit natürlichen Mittel dagegen,aber keine Dauertherapie mit PPI,wo die ganze Verdauung durcheinander kommt.

#24 |
  0
Gast
Gast

@Reinhard Trakies, der “Auslöser” ist schlicht ein undichter Magneingang und nichts “stoffwechselmäßiges”. Die Schleimhaus der Speiseröhre ist nicht für Magensäure konstruiert, aber auch nicht für “nicht sauren” Magensaft.
“kausale” Therapie kann also nur eine Antirefluxopration sein.

#23 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Mal ein Kommentar als Laie zum Thema PPI.Es wurden schon einige Sachen hier angesprochen,aber meines Erachtens nicht das völlig wichtige Thema,das PPI erst zu richtigen Verdauungsstörungen führen.Die PPI verringern die Magensäure,unsere natürliche Barriere gegen Bakterien,Viren und Pilze um bis zu 80%.Die erforderliche Eiweissvorverdauung ist nicht gewährleistet.Es wurde hier auch schon die Schäden an der Speiseröhre angesprochen,die von dem Reflux herrühren,aber das der veränderte PH Wert im Dünndarm genauso Schäden verursacht wird nicht beachtet.Wie kommt das.Ich bitte Sie meine nicht Fachspezifischen Ausdrücke zu entschuldigen.Der Pankreas reagiert auf die Menge der Magensäure mit der entsprechenden Ausschüttung des Bikarbonats,um den jeweiligen sauren Mageninhalt abzupuffern.Durch die verringerte Magensäure durch PPI wird auch dementsprechend zuwenig Bikarbonat abgegeben.Auch wenn der PH im Magen bis zu 2,8 ansteigt,und durch das zuwenige Bikarbonat,ist im oberen Zwölffinger und Dünndarm der PH zu niedrig,und die Dünndarmschleimhaut ist für diese Säurelast auch nicht geeignet wie die Speiseröhre.Die Folge ist,das die Enzyme des Pankreas,die auf einen optimalen PH Wert angewiesen sind,um zu wirken,nicht aktiv werden können oder einfach zerstört werden.Auch die wichtigen Milchsäurebakterien überleben das nicht.Die Folge ist,im Dickdarm kommt ein überangebot an unaufgespaltenen Fetten und Kohlehydraten an,was zur Vermehrung der Chlostridien und E Colis führt,die fehlende Ansäuerung der Milchsäurebakterien kommt noch dazu.Das Ergebniss ist dann,das sich Histamin und andere biogen Amine vermehren,was zu einer Schädigung der Darmschleimhaut führt,die dann irgendwann undicht wird,was zu einem enteralen Eiweissverlust führt,den Körper belastet und aufwendig entgiftet werden muss.Das entstehende Ammoniak belastet zudem stark die Leber.Es sollte also mal daran gedacht werden,wenn jemand mit Sodbrennen zum Arzt kommt,zu hinterfragen,was das auslösen könnte,meistens ist histaminhaltige Nahrung der Auslöser,das belegt die H2 Rezeptoren der Magenschleimhaut und es wird vermehrt Magensäure gebildet.Gruß R .T aus Heidelberg

#22 |
  1
Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA)

Sehr interessanter Bericht und auch die Kommentare sind sehr spannend.
Aber mal ganz doof gefragt: Ich kenne auch viele Patienten, die mit ASS zur TAH behandelt werden, aber nicht magensaftresistent.
Wäre es dann nicht vielleicht sinnvoller, ASS als eine TMR zu geben und sich den PPI zu schenken?
Ist es nicht auch so, dass durch die PPIs die Resorption von bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen in den Keller geht?
Danke für die Antworten!

#21 |
  1
Gast
Gast

@horst_landau@yahoo.de,
eine guten Operateur suchen!

#20 |
  2
Gast
Gast

#7@ Omnivor, selbstverständlich operativ, schonend endoskopisch,
kann nicht jeder.
Das Thema wird hier völlig ignoriert.
Der liebe Gott hat die Magensäure nicht um sonst erfunden.
Es fehlt hier zum Beispiel noch die unangenehme Zunahme der clostridium dificile-Besiedlung, durch PPI´s, an der alte Menschen auch sterben (Toxin).

#19 |
  1
horst_landau@yahoo.de
horst_landau@yahoo.de

@Frida Stern & Community
Auszug aus meinem Magenspiegelungsbefund vom 2. 7. 2012 (unter Säureblocker-Theapie (20 mg Pantoprazol / Tag):
“axiale Hiatushernie mit einer Refluxoesophagitis, sowie einzelne flache Erosionen im Antrum. Hinweise für Helicobacterbesiedelung lagen nicht vor” (wurden auch internistisch ausgeschlossen) “… kein Hinweis auf eine Sprue oder einen Morbus Whipple”.
Sollte ich die Dauertherapie unterbrechen? – In welchen Intervallen? – Oder einfach nach Gfühl und Wellenschlag?
U.A.w.g.
Horst Landau

#18 |
  0
Ärztin

@ Fr. Kollegin Pomme’
Sie sprechen auch mir aus der Seele! Danke für Ihren Kommentar.

@Gast #13
Sie sind aber auch kein Mediziner! Das kann man problemlos an ihren Kommentaren erkennen.
Mg-Mangel ist im klinischen Alltag durchaus relevant, -wenn man sich die Mühe macht darauf zu achten. Ihnen fehlt der rechte Blick dafür aber offensichtlich!

#17 |
  1

@ Frau Dr. Pommé:
Sie sprechen mir aus dem Herzen :-)))))
Vielen Dank für Ihr mutiges Posting und
Herzliche Grüße

Dirk-Rüdiger Noschinski

#16 |
  0
Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Schrecklich, dieses ewige gestreite und diese ewigen Vorwürfe von Heilpraktiker zu Mediziner und umgekehrt! Ich bin Mediziner und sehr bewandert in der Heilpraxis durch gut fundierte Kurse und Unterricht durch eine staatlich anerkannte Heilpraktikerin mit Lehrerlaubnis. Auch ich habe viel über das Leaky Gut-Syndrom gehört, und bei entsprechenden chronischen Erkrankungen kommen diese Erkenntnisse zum Zuge. Aber die wenigsten Menschen sind bereit, auf irgend etwas zu verzichten, an sich zu arbeiten, sei es durch Sport bei chronischen Schmerzen oder durch Verzicht auf Zucker, sonstige Nahrungsmittel etc. Es soll alles mit möglichst wenig Aufwand gehen, am Besten sowieso ´ne Tablette, die von der Krankenkasse bezahlt wird, schnell eingeworfen und weiter zwischendurch fast food essen. Man hat ja keine Zeit, und wofür haben wir denn die Krankenkasse? Was bitte schön sollen wir Ärzte denn tun? Mehr als empfehlen können wir auch nicht1 Zum Heilpraktiker kommen nur gezielte Gruppen, die Bereit sind, was für sich selbst und seine Gesundheit zu tun, da kann man dann leicht über die ach so blöden Ärzte ablästern, die die Menschheit ja nur vergiften wollen. kann man das denn nicht so sehen, dass wir uns gegenseitig ergänzen? Merken Sie denn nicht, dass hier in der Diskussion von Allen dasselbe gesagt wird: Auf die Indikation kommt es an! Und wenn Herr Hanisch zum Beispiel arbeitsbedingt keine entspannte Mahlzeit zu sich nehmen kann, dann hat er sich halt für einen PPI entschieden, da kann man dann als Arzt tatsächlich nur den Rat geben, in ruhe zu essen. Wenn das nicht möglich ist, muss ich meine Therapie halt an den Lebensgewohnheiten des Menschen anpassen. Wenn der Mensch bereit ist, mehr für sich zu tun, kann eine Empfehlung eines Besuches beim Heilpraktiker zur Darm- und Körperreinigung, vor Allen Dingen bei chronischen Erkrankungen eine deutliche Arbeitserleichterung für den Arzt sein! Hand in Hand arbeiten find ich besser, als sich ständig zu bekabbeln! Insgesamt finde ich diesen Artikel sehr gut, eine kritische Sichtweise generell auf den Medikamenteneinsatz ist doch zu begrüssen. Das heisst ja noch lange nicht, dass man Angst macht.

#15 |
  1
Gast
Gast

Vielen Dank für den guten Artikel. Ich bin Diätassistentin, Ernährungsberaterin/DGE und erfahre in meiner Beratungspraxis wie viele Menschen Protonenpumpenhemmer sorglos schlucken. Dabei gibt es viele Ernährungstipps, die helfen können dieses Problem zu lösen oder zu mindern. Klar rede ich hier von vielen Übergewichtigen Menschen, auch jenseits der 50, aber auch von Menschen mit Intoleranzen und sensiblen Magen-Darmtrakt. Ist organisch alles in Ordnung, kann ein gesunder Lebens- und Essstil sehr hilfreich sein. Aber leider wird hier sehr selten die Ernährungsberatung von den Ärzten angefordert.

#14 |
  0
Gast
Gast

@Edith Sonntag: Sie scheinen “Heilpraktikerin” zu sein. Der letzte Satz lässt mich etwas schmunzeln. PPI sind ein wirksames und wertvolles Mittel im stationären Alltag und in der ambulanten Versorgung. Ein Mangel an Magnesium ist dagegen meines Wissens kein relevantes Problem in der Klinik.
Aber: Gut für Sie! PPI sind frei verkäuflich…also können auch Sie diese Substanz für 100,- Euro pro Stunde ohne Medizinstudium empfehlen…

#13 |
  6
Edith Sonntag
Edith Sonntag

Ein guter Artikel, vielen Dank. Endlich wird auf die sorglose Verschreibung hingewiesen. Vielleicht müsste man sich mehr Gedanken um die Ursache machen als nur schnell mal etwas – häufig sicherheitshalber – zu geben, fatal ist die Freiverkäuflichkeit! PPI’s sind nicht die Lösung sondern Überbrücker! Vielleicht denkt man bei sog. “Sodbrennen” nicht nur an zu viel sondern an zu wenig Magensäure! Man müsste mehr die altbekannten Bitterstoffe in die Therapie mit einbeziehen.
Herrn von Tarek kann ich im vollen Umfang nur bestätigen! Weil es bequem und günstig ist und schnell gehen muss, isst man u. a. minderwertige Backwaren. Glutenunverträglichkeit ist mittlerweile an der Tagesordnung! Das Leaky-Gut-Syndrom ist leider immer noch vielen unbekannt – ein fataler Fehler! Und wie sieht es mit “Histaminose” aus? Auch das bleibt häufig unerkannt und Patienten bleiben auf der Strecke! Dass durch PPI’s die Aufnahme von Magnesium, Coenzyme und B12 beeinträchtigt wird (die meisten Patienten sind eh unterversorgt) sollte jedem Therapeuten bekannt sein!

#12 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

@ Herr Dr. Landau
Bei bestehendem Barrett-Oesophagus muss, je nach Schweregrad, in regelmäßigen Abständen eine Magenspiegelung mit Probenentnahme an den kritischen Stellen erfolgen. Auch andere Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden (z.B. Bakterien) bevor man mit einer länger andauernden Therapie mit PPI beginnt. Es macht keinen Sinn PPI zu geben, wenn z.B. noch Heliobacter mit im Spiel sind. Hier müsste dann eine Antibiotikatherapie erfolgen.

Will heißen: Der HA soll nicht einfach PPI verschreiben, sondern vorher müssen die Ursachen gastroenterologisch abgeklärt werden.

#11 |
  0

@ Omnivor:
Die Hiatushernie – ich vermute Sie meinen die axiale Gleithernie – ist in der Tat nicht einfach zu behandeln und hier muss man sicher patientenindividuell entscheiden. Manchmal ist es sinnvoll, viszeralosteopathisch den Magen und das Zwerchfell zu behandeln. Manchmal ist die Fundopliaktio die Ultima Ratio.
Aber die Hiatushernie ist nur einer der Gründe für eine Refluxerkrankung, weitere Möglichkeiten siehe mein letztes Posting. Und hier ist nach meiner Erfahrung eine causale Therapie eine sinnvolle Sache (z.B. Osteopathie).
Herzliche Grüße

Dirk-Rüdiger Noschinski

#10 |
  0
Prof. Dr. Eberhard Ehlers
Prof. Dr. Eberhard Ehlers

Sehr informativer Bericht.

#9 |
  0
Manfred van Treek
Manfred van Treek

Matthias Bastigkeits Artikel stellt zwar berechtigte Zweifel an der PPI-Mode dar, mir fehlen aber grundsätzliche Aussagen. Z.B.: “Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt”. Ich konnte bereits Dutzende von Mainstream-Docs und Kliniken initiierte PPI-Applikationen beenden, indem ich eine Gluten-Unverträglichkeit diagnostizierte. Durch glutenfreie Ernährung und 3-4 Wochen übergangsweise 3x täglich einen ESSLÖFFEL Luvos Heilerde in reichlich Wasser kann die PPI-Abhängigkeit überwunden werden. Aber die Gluten-Diagnostik bitte nicht auf Schlauch-Schlucken und positive Duodenal-Biopsie beschränken. Ca. 20 % der Bevölkerung sind von den Gen-Polymorphismen DQ8, DR4 und DQ2 betroffen. Davon jeder 4te weist die unspezifischen Gliadin-AKs auf, also ca. 7 % der Bevölkerung. Selbst bei negativen Antikörpern und ausschließlich positiven Genen erleben alle Patienten den hohen Benefit einer glutenfreien Kost. Vermeidung von Getreide und übrigens auch von Zucker und Naschzeugs lässt PPIs vergessen; schlecht für Big-Pharma und eine Medizin, die Kranke braucht und an Gesundung der Menschen nicht interessiert ist. Hier ist viel Aufklärungsarbeit in der Ärzteschaft erforderlich. Bitte in dem Zusammenhang auch mal die Bedeutung des Zonulins in der Diagnostik bedenken. Wenn Zonulin im Serum erhöht oder im hochnormalen Bereich gefunden wird, dann liegt ein meistens durch Nahrungsunverträglichkeit bedingtes “Leaky-Gut-Syndrom” vor. Und das ist z.B. im Falle von autoimmunem Rheumatismus die Ursache für diese Irritation des Immunsystems, das dann gegen das Körperselbst agiert und weswegen NSAR und Corticoide gegeben werden, die dann wieder PPIs zur Folge haben. Merken Sie was? Hier schließt sich ein Kreis und “Der Tod kommt aus dem Darm” (Hippokrates) und heutzutage aus der Medizin; aber das ist ja allgemein bekannt.

#8 |
  1
Omnivor
Omnivor

Herr Noschinski,
PPI heilen nicht, aber wie behandeln Sie eine Zwerchfellhernie ursächlich?

#7 |
  0

Dr. med. dent Horst Landau, Zahnarzt i.R.
Der Artikel wirft für mich (76, Refluxpatient, Säureblocker seit 6 Jahren kontinuierlich) einige Fragen auf:
1. Wie lange hielt die Beschwerdefreiheit bei den Refluxpatienten an, die die Therapie absetzten?
2. Wieso muss bei Refluxoesophagitis ein Barret-Syndrom “ausgeschlossen werden”? – Wenn es stimmt, dass durch die Säureblockade die “Proliferation vermindert und der Differenzierungsgrad gesteigert” werden kann, sollte doch die PPI-Therapie eher prophylaktisch wirken.
3. Wie ist eine bedarfsorientierte Säureblockade mit PPI zu händeln, da doch die Blocker morgens auf nüchternen Magen genommen werden sollen? – Dann doch bei Beschwerden die klassischen Mittel auf der Basis von Magnesia & Co.?

#6 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

Herr Graf, wenn man wie ich, einen Short Segment Barett Oesophagus und eine axiale Herne hat und jahrelang unter Reflux litt, ist man heilfroh, dass dies entdeckt wurde und man endlich eine wirksame Therapie hat. Betreiben Sie hier keine Angstmache.

Was vielen nicht klar ist: Man muss Nutzen und Risiken bei vielen Medikamenten abwägen. Und häufig überwiegt eben der Nutzen und man muss geringe Risiken eingehen. There´s no such thing as a free lunch.

#5 |
  1

Hallo lieber Herr Hanisch,
Sie wollten gerne eine Antwort von Herrn Graf, ich antworte Ihnen aber auch gerne als Osteopath mit zwanzigjähriger Berufserfahrung. Die Ursachen für eine Refluxösophagitis können verschiedene sein: verstärkter intraabdomineller Gasdruck nach cranial der letztendlich an der Cardia endet, viszerale bzw. fasziale Adhäsionen, WS-Blockaden usw.
Prinzipiell sind PPI kurzfristig keine schlechte Sache, aber langfristig ändern sie nichts an der Ursache und sorgen für verschiedene Probleme, u.a. ein B12-Defizit oder zu viel unverdautes Resteiweiß im Darm, das bei 37°C Kerntemperatur dann in die verschiedensten biogenen Amine abgebaut wird (u.a. Histamin).
Insofern empfehle ich meinen Patienten die Ursachensuche (bzw. deswegen wede ich häufig aufgesucht) und – ganz wichtig – Zeit nehmen zum Essen. Klingt nach einem altbackenen Rat, ist aber immer noch eine bewährte Empfehlung ;-)
Viele Grüße

Dirk-Rüdiger Noschinski

#4 |
  0
Ergotherapeut

Was währe aus Ihrer Sicht die Alternative Herr Graf,ich selbst nehme seit Jahren Omaprazol nach all den Versuchen von Bullrichsalz und den Dingen aus der Werbung.Arbeitsbedingt ist eine entspannte Mahlzeit seltenst und dem Makel eines Refluxösophagus

#3 |
  0

Zweites Problem: Die Resorption von Vitamin B12 ist deutlich eingeschränkt.

#2 |
  0
Heilpraktiker

Naturheilkundlich gesehen sind PPI eine Katastrophe weil der Organismus verlernt den Säurehaushalt selbst zu regeln. Dauergebrach ist dringlich zu vermeiden.

#1 |
  0


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: