Das Tamiflunkern geht weiter

17. Juni 2014
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Nach Jahren hat Roche endlich Zugang zu allen Tamiflu-Studien gewährt. Der Kassenschlager des Schweizer Pharmariesen entpuppte sich nach Einschätzung der Cochrane Collaboration als Mogelpackung. Roche hält die Gutachter für unfähig.

Die Story um Tamiflu® (Oseltamivir) beginnt im Jahr 2003, als eine kleine Metastudie dem Neuraminidase-Hemmer gute Karten ausstellt: Unter dem Medikament sollen grippebedingte Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung oder Bronchitis seltener auftreten. Im Jahr 2005 folgte eine Metastudie der Cochrane Collaboration, die anhand von Übersichtsarbeiten verschiedene Therapien nach objektiven Kriterien und unabhängig von industriellen Interessen bewertet. Auch sie bestätigte die vielen Vorteile einer Therapie mit Tamiflu – aufgrund der damals zur Verfügung stehenden Studiendaten. Inzwischen haben die Wissenschaftler die Studie zurückgezogen. Etwa vier Jahre hielt sich der Star am Grippehimmel, bis sich 2009 die Zweifel häuften, ob Tamiflu tatsächlich die Häufigkeit schwerer Komplikationen verringern könne. Außer einer minimal verkürzten Krankheitsdauer (von 7 auf 6,3 Tage bei Erwachsenen) konnte die Metaanalyse von 20 Einzelstudien keine Wirkung von Tamiflu feststellen. Eine Verkürzung der Krankheitsdauer war zudem nur dann zu beobachten, wenn die Patienten innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten erster Symptome mit der Einnahme des Medikaments begonnen hatten.

Pandemie spült reichlich Geld in die Kassen

Etwa zeitgleich ging weltweit die Angst vor der Schweinegrippe um. Mit Tamiflu konnte Roche die ängstlichen Gemüter beruhigen. Gemäß dem Pandemieplan des Robert Koch-Instituts von 2007 lagerte die deutsche Regierung Dosen für 20 Prozent der Bevölkerung ein. Auch ausländische Regierungen sicherten sich ab. 1,3 Milliarden US$ ließ sich die US-Regierung ihre Notfallreserven an antiviralen Medikamenten kosten, das Vereinigte Königreich war mit 424 Millionen £ dabei. Aus Angst vor der drohenden Pandemie deckten sich auch zahlreiche Bürger, meist auf Privatrezept, mit dem Medikament ein.

Zahlreiche Tamiflu-Studien unter Verschluss

Im selben Jahr folgte ein weiterer Tamiflu-Skandal: Das ohnehin schon marginale Wirkspektrum war offenbar nur durch knapp die Hälfte der Studiendaten belegt worden. Den Rest hielt der Hersteller Roche unter Verschluss. Selbst den unabhängigen Cochrane-Forschern gewährten sie keinen Einblick in relevante Patientendaten und Analysen. Teile ihrer Korrespondenz mit dem Pharmariesen veröffentlichten die Cochrane-Wissenschaftler im Jahr 2012 im British Medical Journal.

Alle Studien ausgewertet: Tamiflu nutzlos?

Erst letztes Jahr zahlte sich die Hartnäckigkeit der unabhängigen Forscher aus – Roche legte die Studien offen. Die kürzlich veröffentlichten Auswertungen von 20 Studien zu Tamiflu (und 26 zu Relenza® – Wirkstoff Zanamivir von GlaxoSmithKline) bestätigten die schlimmsten Vermutungen: Die Daten von mehr als 24.000 Patienten belegten einen noch geringeren Nutzen der Grippemittel bei noch schlimmeren Nebenwirkungen als bisher angenommen. Die neuen Metastudien zeigen: Keiner der beiden Neuraminidase-Hemmer kann offenbar die teils schwerwiegenden Komplikationen einer Influenza-Infektion wie Lungenentzündung, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündungen oder Mittelohrentzündungen oder eine Ansteckung mit dem Influenzavirus verhindern. Auch Krankenhauseinweisungen kamen unter der Medikation nicht seltener vor als ohne.

Fünf Prozent der Patienten litten unter starker Übelkeit und Erbrechen nach der Einnahme von Tamiflu. Wurde der Neuraminidase-Hemmer vorbeugend eingenommen, entwickelte ein Prozent der Patienten psychiatrische Erkrankungen wie Schizophrenie. Die Forscher berichten außerdem von Hinweisen, dass Tamiflu den Körper daran hindert, ausreichend Antikörper gegen das Influenzavirus zu produzieren. Die Cochrane-Forscher fordern, Nutzen und Risiken der Grippemittel neu zu überdenken.

Prophylaxe

Einzig in der Prophylaxe schreiben die Cochrane-Forscher Tamiflu eine gewisse Wirkung zu. Ihren Berechnungen zufolge sinkt die Infektionsrate unter dem Neurominidase-Hemmer um 3,05 Prozentpunkte, für Haushaltsmitglieder von Influenzaerkrankten um 13,6 Prozentpunkte. Dabei steigt allerdings das Risiko für Kopfschmerzen um 3,15 Prozentpunkte und von Übelkeit um 4,15 Prozentpunkte. Auch psychiatrische Erkrankungen kamen zu 1,06 Prozent häufiger vor.

Wirkung Tamiflu:

  • Bei Erwachsenen: Krankheitsverkürzung von durchschnittlich 16,7 Stunden (von 7 auf 6,3 Tage)
  • Bei Kindern: Krankheitsverkürzung von durchschnittlich 29 Stunden (bei Kindern ohne Asthma)

Wirkung Relenza:

  • Bei Erwachsenen: Krankheitsverkürzung von durchschnittlich 14,4 Stunden (von 6,6 auf 6 Tage)
  • Bei Kindern: kein Effekt

„Unerfahren im Umgang mit großen Datenmengen“

Roche äußerte sich folgendermaßen auf die Vorwürfe der Cochrane-Forscher:

Die Entscheidungen von weltweit 100 Zulassungsbehörden sowie die in der Anwendungspraxis gewonnenen Daten (“Real-World-Evidenz“) belegen, dass Tamiflu ein wirksames Arzneimittel zur Behandlung und Prävention der Influenza-Infektion ist. […] Wir begrüßen Forschung von Dritten und stellen klinische Daten zu unseren Medikamenten im Interesse des wissenschaftlichen Fortschritts bereit. Jedoch sehen wir die Cochrane-ARI-Gruppe, die sich selbst als unerfahren im Umgang mit großen Datenmengen aus klinischen Studienberichten ausweist, nicht als Instanz zur Beurteilung des Nutzens von Neuraminidasehemmern an.

Zudem hätten die Forscher nur 20 der 77 verfügbaren Studien einbezogen.

Im März 2014 erschien außerdem im Lancet Respiratory Medicine eine von Roche gesponserte Studie, die Tamiflu bescheinigt, während der Pandemie 2009/2010 die Sterberate der Influenzaerkrankten um die Hälfte reduziert zu haben – allerdings nur, wenn die Patienten innerhalb der ersten 48 Stunden nach Symptombeginn mit dem Grippemittel behandelt wurden. Basis der Studie waren Daten von 29.234 Patienten.

Den Schweizer Pharmariesen Roche dürfte die Debatte um seinen Kassenschlager insgesamt aber sicher wenig stören. Denn Tamiflu hat dem Konzern seit seiner Einführung im Jahr 1999, der Vogelgrippe 2006 und der Schweinegrippe 2009 mehrere Milliarden Euro Umsatz beschert. Relenza spielte bei der massenhaften Bevorratung durch die Regierungen wegen seiner umständlichen Applikation mit einem Inhaliergerät keine Rolle. Mit einer erneuten randomisierten Studie zur Wirksamkeit von Tamiflu ist aufgrund der hohen Kosten nicht zu rechnen, da das Patent für Tamiflu im Jahr 2016 auslaufen wird.

97 Wertungen (4.81 ø)

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13 Kommentare:

So einfach liegen die Verhältnisse nicht: Denn die Cochrane-Kritik an Neuraminidase-Hemmern dreht sich weitgehend im Kreis. Die vorliegenden Placebo gestützten, doppelblinden, randomisiert kontrollierten (RCT)-Studien und Interventions-Szenarien zu Oseltamivir/Zanamivir wurden gar nicht metaanalytisch zitiert, analysiert oder ausdiskutiert. Beide British Medical Journal-Publikationen
BMJ 2014; 348 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.g2545
und
BMJ 2014; 348 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.g2547
bleiben auf der Meta-Ebene von zitierten Metaanalysen.

Eine Literaturstelle von Jefferson T, Jones M, Doshi P, Del Mar C. “Neuraminidase inhibitors for preventing and treating influenza in healthy adults: systematic review and meta-analysis.” BMJ2009;339:b5106, die für Oseltamivir u n d Zanamivir zu überraschend p o s i t i v e n Ergebnissen gekommen war [“The efficacy of oral oseltamivir against symptomatic laboratory confirmed influenza was 61% (risk ratio 0.39, 95% confidence interval 0.18 to 0.85) at 75 mg daily and 73% (0.27, 0.11 to 0.67) at 150 mg daily. Inhaled zanamivir 10 mg daily was 62% efficacious (0.38, 0.17 to 0.85). Oseltamivir for postexposure prophylaxis had an efficacy of 58% (95% confidence interval 15% to 79%) and 84% (49% to 95%) in two trials of households.”], wurde von den Autoren im Widerspruch zu ihren aktuell kritischen Schlussfolgerungen gar nicht mehr angesprochen. Es war allerdings ihre eigene Arbeitsgruppe gewesen, die damals zu positiveren Einschätzungen gekommen war.

Manche Cochrane-Bewunderer und -Verehrer werden mich verfluchen: Aber m. E. ist eine meta-analytische Metaebenen-Analyse von Metaanalysen kein wissenschaftlich legitimiertes Vorgehen. Wenn nicht konkrete Placebo-kontrollierte, randomisierte RCT-Studien zur Wirksamkeit/Nichtwirksamkeit von Neuraminidasehemmern vorgelegt, kritisch analysiert und kontrovers diskutiert werden, sind diese beiden BMJ-Publikationen nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas. Und was, bitteschön, sollen wir denn tun, wenn der nächste akute Influenza-Fall in der Praxis vor uns steht? Was mit ungeimpften, direkten Kontaktpersonen machen? Influenza-Impfstrategien sind nur in soweit erfolgreich, wie sie von der Weltbevölkerung akzeptiert, durchgeführt und auch bezahlt werden können. Die Wirksamkeit einer Erstimpfung liegt allerdings lt. WHO, RKI und FDA nur bei ca. 60 Prozent. Die damit verbundenen, extrem hohen Kosten einer jährlichen Wiederauffrischungs-Impfung müssen zur Bevorratung und Einlagerung von Neuraminidase-Hemmern ins angemessene Verhältnis von Prävention zu Intervention gestellt werden. Solange nur eine einzige therapeutische Wirkstoffgruppe zur Verfügung steht, ist eben “unter den Blinden der Einäugige König”.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

#13 |
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Gast
Gast

Wenn man die Aufmerksamkeit auf die Zusammenhänge von Wirtschaft und Politik lenkt, wird man ja sehr schnell als wahnwitziger Verschwörungstheoretiker betitelt. Aber irgendwie fällt es doch auch schwer an ethische und moralische Werte als tragende Pfeiler der Menschheit zu glauben, wenn Milliarden € oder $ im Spiel sind.

#12 |
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Gast
Gast

@Nicole Gorfer, Leiterin Unternehmenskommunikation Roche Pharma AG
Sie sagen es:
“Wie bei jeder wissenschaftlichen Untersuchung hängen Schlussfolgerungen davon ab, welche Daten für die Untersuchung ausgewählt werden und mit welchen Methoden die Analyse durchgeführt wird.”
Oder anders gesagt: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, nicht wahr!?
Und Sie verwenden natürlich nicht nur die Daten, die ein für Ihr Unternehmen eine positive Bilanz erbringen, nicht wahr!?

#11 |
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Heilpraktikerin

Schon Kinder kennen das Märchen “Des Kaiser’s neue Kleider”.

Ersetzt Roche den Volkswirtschaftlichen Schaden, der durch die aberwitzige Argumentation/Werbung durch das Einlagern von Millionen Dosen, entstanden ist?

#10 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Als man den berühmten Komiker Karl Valentin mit einem Brillengestell ohne Gläser erwischte, konstatatierte der auf Nachfrage deswegen : “Besser wie nix is ´scho´.” Für Tamuflu gilt dasselbe – abzüglich der Nebenwirkungen und zuzüglich der Bereicherung von La Roche.

#9 |
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Gast
Gast

Vielleicht wirkt es ja nur, wenn man es nicht nach den ersten 10 Sekunden einnimmt.

#8 |
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Dr. Ezra Pierpaoli
Dr. Ezra Pierpaoli

Ich kann mich noch gut erinnern als Tamiflu in der Schweiz ca. 2000 auf den Markt kam. Das Konzept der Einnanhme nach den ersten Symptomen war schon damals umstritten (siehe Kommentar W. Lüecke), und tatsächlich wurde das Medikament in den ersten Jahren nach dem Launch nicht gut verkauft. Mit der Schweinegrippe und später der Vogelgrippe und den begleitenden staatlichen Pandemieplanungen hat dann Roche (und in kleinerem Masse GSK mit Relenza) den grossen Umsatz gemacht. Die Wirksamkeit von Tamiflu wurde schon zu Beginn angezweifelt, als es in akuten Fällen angewandt wurde. Trotzdem wurden in vielen Staaten Vorräte in Millionenhöhen eingekauft und mussten z.T auch wieder vernichtet werden, weil das Medikament nicht benutzt wurde und abgelaufen war.

#7 |
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Dr. Stefan Mauß
Dr. Stefan Mauß

Dieser hoch interessante Artikel sollte doch zumindest die Impfmuffel wach rütteln. die Milliarden für die teure Bevorratung der Staaten mit Neuramidasehemmern (und die sicher auch nicht billige Entsorgung nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums) hätte man besser in die Entwicklung von besseren Impfkonzepten gesteckt, die einen größeren Anteil der Bevölkerung erreichen. In den USA wird schon in den Supermärkten geimpft, hier wartet man immer noch, dass die Menschen sich für einen kleinen Pieks lange ins Wartezimmer eines Arztes begeben….

#6 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Verehrter Herr @Wolfgang Lüecke, das ist ja hoch interessant,
ich hoffe Sie erkennen das Problem eine Viruserkrankung INNERHALB VON 2 STUNDEN.
Gott sei Dank erkrankt ja nicht jeder der sich mit einem Virus infiziert,
siehe Kinderlähmung, über 95% bei Infektion “stille Feiung”,
siehe RKI http://tinyurl.com/orh7pom

#5 |
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Apotheker

Tamiflu muss innerhalb von 2 Stunden nach dem Ausbruch der Krankheit und nicht später genommen werden.Wie ich aus eigener Erfahrung weiß ist die Erkrankung ohne
Komplikationen dann nach 3 Tagen überstanden.Leider passiert das in der Praxis nie,weil der Patient innerhalb dieser Zeit nicht mal einen Termin beim Arzt bekommt!

#4 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Ausgezeichnet und vielen Dank,
um so wichtiger ist das Festhalten an dem was nachweislich hilft,
nämlich die Impfung.

#3 |
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Nicole Gorfer, Leiterin Unternehmenskommunikation Roche Pharma AG
Nicole Gorfer, Leiterin Unternehmenskommunikation Roche Pharma AG

Sehr geehrte Frau Schmitzer,

Mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen – den man natürlich in vielerlei Hinsicht kommentieren könnte, stets Ihre Meinung hochachtend. Ich möchte mich in meiner Replik allerdings auf einen Passus konzentrieren, in dem Sie das Unternehmen Roche zitieren; Sie haben hier mit einer entsprechenden “Selektion” Ihrer Geschichte auch einen entsprechenden “Spin” verliehen … der Transparenz halber möchte ich dem Leser die gesamte Roche Stellungnahme zur Analyse von Studiendaten durch unabhängige Dritte beifügen:

“Wir begrüßen Forschung von Dritten und stellen klinische Daten zu unseren Medikamenten im Interesse des wissenschaftlichen Fortschritts bereit. Jedoch sehen wir die Cochrane-ARI-Gruppe, die sich selbst als unerfahren im Umgang mit großen Datenmengen aus klinischen Studienberichten ausweist (Jefferson T, et al. Oseltamivir for influenza in adults and children: systematic review of clinical study reports and summary of regulatory comments. BMJ 2014;348:g2545 doi: 10.1136/bmj.g2545), nicht als Instanz zur Beurteilung des Nutzens von Neuraminidasehemmern an. Roche hält es für wichtig, dass Gesundheitsbehörden und Influenzaexperten ihre Meinung zu dieser Analyse im Kontext zur Gesamtheit der Daten zu Tamiflu äußern, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden.”

Wie bei jeder wissenschaftlichen Untersuchung hängen Schlussfolgerungen davon ab, welche Daten für die Untersuchung ausgewählt werden und mit welchen Methoden die Analyse durchgeführt wird. Im Falle des Berichts über Tamiflu hat die Cochrane Collaboration nicht alle verfügbaren Daten berücksichtigt. Andere, unabhängige Studiengruppen kommen unter Anwendung anderer statistischer Methoden und Berücksichtigung umfangreicherer Datensätze (vor allem Einsatz des Medikaments während einer Pandemie) zu anderen Ergebnissen. Nachzulesen u.a. in einer der letzten Ausgaben von „The Lancet Respiratory Medicine“ oder einer Metaanalyse der Harvard School of Public Health.

Dies in Ergänzung Ihres Beitrags.

#2 |
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dr.pharm Rita Marusic-bubenhofer
dr.pharm Rita Marusic-bubenhofer

bravo, nur schon der Titel sagt wenigstens die Wahrheit, wir flunkern nicht, sondern als Apotheker immer noch HEILEN HELFEN als Grundlage für den Beruf oder nicht?

#1 |
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