Aluminium-Deos: Angstschweiß ohne Beweis

19. Mai 2014
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Kinderspielzeug wird häufig kritisiert, auch in Plastikflaschen und Pullovern finden die Gesundheitsfahnder immer wieder bedenkliche Stoffe. Seit einigen Jahren erregt noch eine weitere Produktgruppe die Gemüter: Deos. Vor allem eine Wirkstoffgruppe steht zur Diskussion.

Viele Deos enthalten Aluminiumsalze wie Aluminiumchlorhydrat. Sie ziehen die Haut zusammen und verstopfen die Schweißporen wie ein Pfropfen. Auf diese Weise sorgen sie dafür, dass man weniger schwitzt.

Für die Kosmetikindustrie sind diese Stoffe ein Gewinn. Seit einiger Zeit geht jedoch das Gerücht um, dass Aluminium das Risiko von Brustkrebs erhöhen soll und die Entwicklung von Alzheimer befeuert. Erst kürzlich verunsicherte ein Film auf ARTE viele Verbraucher. Die Zuschauer lernten eine Krebspatientin kennen, die einen Zusammenhang zwischen ihrer Krankheit und ihrem Deo-Gebrauch vermutet. Auch die Wissenschaftlerin und Onkologin Philippa Darbre kam zu Wort. Sie will herausgefunden haben, dass Aluminium gesunde Brustzellen in der Petrischale in Krebszellen verwandelt.

Aluminiumhaltige Deos in jedem Supermarkt. Ein Skandal?

Ganz so einfach ist es nicht. Schaut man sich den Film genauer an, wird klar, dass hier Ängste geschürt werden ohne echte Fakten zu liefern. Hohe Dosen Aluminium wirken wie ein Gift, dass dem Körper schweren Schaden zufügen kann. Was aber ist mit den kleinen Mengen wie sie in Deodorants vorkommen? Tatsächlich kann bislang niemand sagen, ob das enthaltene Aluminium das Risiko für Brustkrebs oder Alzheimer erhöhen. Die Studienlage ist widersprüchlich und die meisten Untersuchungen entsprechen nicht den benötigten wissenschaftlichen Standards. Richtig ist, dass Wissenschaftler in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Tumorentwicklungen im oberen, äußeren Quadranten beobachtet haben, jenem Teil der Brust, der besonders nah an den Achseln liegt. Daraufhin wurde auch der Einfluss von Aluminium untersucht.

Unter anderem wurde eine Arbeit veröffentlicht, nach der in der Brustwarzenflüssigkeit von Brustkrebspatientinnen höhere Aluminiumkonzentrationen nachgewiesen werden konnten als bei gesunden Personen. Andere Studien zeigten jedoch keine auffälligen Unterschiede zwischen den Aluminiumgehalten in gesundem und erkranktem Brustgewebe. Doch selbst wenn sich Aluminium in Krebszellen ansammeln sollte, so heißt das noch nicht, dass der Stoff auch die Ursache für die Erkrankung ist. Das Aluminium könnte sich auch als Folge der Veränderungen im Gewebe anreichern.

Nicht auf frisch rasierte Haut auftragen

Um für mehr Überblick zu sorgen, setzte sich nun der wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der Europäischen Kommission mit dem Thema auseinander. Die Experten schauten sich noch einmal alle bisherigen Untersuchungen an. Eine akute Gefahr konnten sie nicht erkennen: „Die SCCF ist der Meinung, dass die vorhandenen Informationen die Bedenken hinsichtlich einer möglichen krebsfördernden Wirkung von Aluminium nicht unterstützen“, heißt es in der vorläufigen Stellungnahme, die noch bis zum 26. Mai kommentiert werden darf. Trotzdem raten Experten dazu, aluminiumhaltige Deos zumindest nicht auf frisch rasierte Haut aufzutragen. Von außen können die Metall-Verbindungen zwar nur schwer in den Körper eindringen. Experten vermuten, dass einige Milligramm Aluminium mit dem Deo aufgetragen werden, davon aber wahrscheinlich nur winzige Mengen im Mikrogrammbereich in den Blutkreislauf gelangen. Die scharfen Klingen des Rasierers jedoch führen zu Mikroverletzungen auf der Haut. Durch sie kann weitaus mehr Aluminium aufgenommen werden als durch unverletzte Haut.

Zudem kommt Aluminium nicht nur in Deos vor. Als dritthäufigstes Element der Erdkruste ist Aluminium natürlicher Bestandteil der pflanzlichen Nahrung des Menschen. Es steckt in Lebensmitteln wie Tee, Kakao, Schokolade, Salat und Gemüsen. Als Farbstoff wird es von der Industrie zu Zucker- und Backwaren oder Kosmetika wie Lippenstift und Lidschatten beigemischt. Sogar in Zahnpasten oder Sonnencremes findet sich das Leichtmetall und über Alutöpfe oder –folien gehen kleine Mengen des Metalls auf Lebensmittel über. Auf diese Weise könnte tatsächlich zu viel von dem Metall in den Körper gelangen. „Die tolerierbare Aufnahmemenge ist wahrscheinlich bei einem Teil der Bevölkerung allein durch Lebensmittel ausgeschöpft“, heißt es beim Bundesinstitut für Risikoforschung, dem BfR. Rechnet man die Belastung durch aluminiumhaltige Deos hinzu, so könnte der Grenzwert zumindest teilweise überschritten werden und sich Aluminium zum Beispiel in der Lunge im Skelettsystem oder dem Gehirn anreichern.

Studien mit konsistenter Datenlage nötig

Trotzdem wird auch immer wieder von einem Risiko für Alzheimer berichtet. Forscher fanden das Metall — neben vielen anderen Stoffen — in den Amyloid-Plaques erkrankter Gehirne. Aber ist es damit auch an der Entstehung beteiligt? Die Experten des SCCF wiegeln auch hier mangels eindeutiger Ergebnisse ab. Zu einem ähnlichen Schluss kam zuvor das Bundesinstitut für Risikobewertung. Im Februar diesen Jahres schrieben sie in einer Stellungnahme: „Verschiedene epidemiologische Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Aluminiumaufnahme (…) und der Alzheimer-Krankheit zu belegen versuchen, lassen aufgrund der inkonsistenten Datenlage keine wissenschaftliche Beweisführung zu.“ Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen, Nicole Maisch, forderte die Regierung nun auf, die Sicherheit von Kosmetika besser zu garantieren: „Verbraucherinnen und Verbraucher müssen über mögliche Gesundheitsgefahren informiert werden.“ Die Bundesregierung will sich mit dem Thema auseinandersetzen. Auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag antwortete das Bundesverbraucherministerium, dass man gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen erörtern wolle. Auch eine zusätzliche Kennzeichnung für betroffene Kosmetika werde zu prüfen sein.

Was man jetzt benötigt, sind gute Studien, die frei von Interessenskonflikten herausfinden, ob und wie Aluminium in kosmetischen Produkten die Gesundheit schädigen kann. Wissenschaftler müssen herausfinden, welche Grenzwerte für die verschiedenen Aluminiumverbindungen vernünftig sind und wie Verbraucher eine erhöhte Aufnahme vermeiden können. Wer solange auf Deos mit Aluminium verzichten möchte, hat schon jetzt eine große Auswahl zur Verfügung. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe genügt. Einige Hersteller werben schon auf der Verpackung damit, auf Aluminium zu verzichten.

391 Wertungen (4.06 ø)

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99 Kommentare:

Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

zum Busen:
nur bei sehr kleiner Brust ist es einigermaßen symmetrisch.
Je größer die Brust, desto tiefer wandert die Mamille (schwerkraftgelenkt). Muss das noch deutlicher beschrieben werden?
deshalb ist der “mediale” Lympfabfluss viel seltener, kommt aber selbstverständlich vor
und im Falle von Metastasen liegen die dann schwer zugänglich retrosternal und werden deshalb prophylaktisch bestrahlt bei medialem Tumorsitz in der Mamma,
wogegen man die Achselhöhle eher nicht bestrahlen soll, sondern besser und nebenwirkungsärmer chirurgisch “ausräumt”.
Bei “Brustverkleinerung” muss daher obligatorisch, die Mamille erheblich nach cranial verlagert werden, ein kleiner technischer Stolperstein.

#99 |
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Gast
Gast

“Der äußere obere Quadrant müsste rechnerisch das 3,6-fache Gewebevolumen des inneren oberen Quadranten aufweisen,”,
richtig! tut er auch, achten Sie mal drauf!
Ich habe mal früher ne Dr.-Arbeit mit einigen 100 Mamma-PE´s machen lassen, seit dem weis ich das.

#98 |
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#94, unbekannter Gast: Ich finde es immer ein wenig unwürdig, wenn Beiträge die Sachebene verlassen. Was erwarten Sie? Dass wir hier Bilder austauschen, um am Ende denjenigen zum “Sieger” zu erklären, der die treffendere physiologische Variation anbietet? Der äußere obere Quadrant müsste rechnerisch das 3,6-fache Gewebevolumen des inneren oberen Quadranten aufweisen, um die Befallshäufung damit vollständig zu erklären. Und das hat er ganz sicher bei keiner weiblichen Brust. In den gängigen Anatomie-Lehrbüchern (z.B. Handbuch Anatomie Textatlas, Lippert et al., 6. Aufl., 2006, S. 85) finden Sie obligatorische Darstellungen, in der eine Projektion der Quadranten in “natura” aufgemalt wurde. Die äußerlichen Unterschiede der beiden oberen Quadranten sind marginal. Mithin ist der äußere Quadrant sogar kleiner, was ein wenig davon abzuhängen scheint, wie weit man in den Axillarbereich geht. Es mag ja sein, dass ich etwas übersehe. Da lasse ich mich gern belehren. Dazu sind wir ja u.a. hier. Aber bitte nur ad rem!

#97 |
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Gast
Gast

cw :
mal ehrlich liebe Bürgerinnen & Bürger OWL. wenn ich DR. CW: 100 Ratten ALU Deo fressen lasse & 100 Ratten halt kein ALU Deo fressen. Stelle ich etwas fest!!!! wie kann ein Alu Deo in den Handel kommen ohne getestet worden zu sein???Jedes Auto muss getestet werden, damit es ein CE Zeichen erhält, dass muss eingeführt werden. Hallo liebe DEO Industrie: fahrt Ihr wieder einen Neuen Porsche?? Oder gehen Eure Kinder auf die USA Universität Texas… Mein Leben bzw.- meine Demenz kommt vom DEO ALU??? Dann bin ich die Ratte???. Ich finde das geht doch ganz einfach rauszufinden ob ALU etwas bewirkt oder nicht. Muss ich mir jetzt Gedanken machen über Demenz Alu usw.???? Geld verdienen ist OK. Nur meine Gesundheit darf da nicht drunter leiden. Es darf auch 2x am Tag die Achseln gewaschen werden. Aber Hauptschul-Bürger sind EGAL die brauchen nicht viel Lebenszeit. Krankenhäuser würden gerne mehr Patienten erhalten..Gibt’s da eine Partnerschaft. UHHHHH..;-) das Leben hat ein Ende und das ist Krank erlebt, besser für manche. (K.H-Heime-Dr.-Profs usw.) Keine Verschwörung. Ist nur Spaß. Ich weiß doch das DEO Industrie alles macht was möglich ist. Alles. Egal wie Teuer Egal Hauptsache der Kunde leidet nicht. Richtig??

#96 |
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Gast
Gast

hi,
was nur auffällt ist die starke Zunahme an Demenz Erkrankungen in Deutschland.
Die Ursache allein ist zu finden. Wenn man will. Die Deo Industrie wird Millionen Euros investieren damit alles andere Schuld hat nur nicht die Deos mit Aluminium.
Ich sage: wer untersucht die Demenz-Kranken auf Aluminium. ??? Keiner schätze ich mal: warum auch!!! Sollte aber mal gemacht werden. Ich nutze Bio Term seit Jahren und finde waschen 2x am Tag nicht schlimm. 96Std. Deos sollten verboten werden. Alleine das ist schon ein unzumutbarer Zustand. Wer wäscht sich 96Std. nicht. Wenn die Zielgruppe krank wird, wer soll da schon etwas Testen können.

#95 |
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Gast
Gast

@Torsten Horlbeck, ich vermute, Sie haben noch nie eine weibliche Brust in natura gesehen.

#94 |
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Ärztin

@ Dr.M.Rroth
Sie sprechen mir aus der Seele.
@T.Hortbeck
Es ist wie es ist, der obere äußere Quadrant ist am häufigsten betroffen! Er ist der größte Quadrant und am dichtesten mit Drüsengewebe gefüllt und – ganz lebensnah- auch der Quadrant der am häufgsten in der zweiten Zyklushälfte schmerzt,

#93 |
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#87, Dr. Bayerl schrieb: “der äußere obere Quadrant der weiblichen Brust ist IMMER am häufigsten befallen, es ist zufällig mit Abstand der größte, achten Sie mal drauf”.

Sind Sie da ganz sicher? Anhand z.B. dieser Abbildung http://pictures.doccheck.com/de/photos/54911/9908/lokalisationen-des-mammacas/
käme ich zu einer anderen Beurteilung. Insbesondere ließen sich so auch nicht die gravierend unterschiedlichen Verteilungswerte erklären. Es wird wohl eher so sein, dass das dichte Drüsengewebe superolateral die Hauptrolle spielt.

#92 |
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Ui, toller Artikel!
Das ist keine Ahnung gepaart mit nie ein Deospray benutzt!

Eine relevante Aufnahme von Aluminium über die Haut nach Mikroverletzungen ist schon eine verwegene Idee…
Beim Einsatz von Deo-Spray entsteht ein intensiver Nebel aus Parfüm und Aluminiumsalzen. Die inhalative Aufnahme von Aluminiumsalzen aus dem Nebel wird in dem Artikel nicht erwähnt. Auf diesem Wege findet aber die hauptsächliche Aufnahme von Substanzen statt, die freudig in den Raum
gesprüht werden.
Bei der richtigen Tröpfchen/ Partikelgröße landet das Aluminumsalz in den Lungenbläschen und geht dort direkt ins Blut über. Sind die Tröpfchen größer bleiben sie unterwegs hängen und werden mit dem Schleim nach oben in den Rachen befördert – und dann geschluckt.

Bitte besser recherchieren!

#91 |
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Brigitte Gotter
Brigitte Gotter

Wie wäre es einfach nur mit waschen? Ich brauche schon seit Jahren keine Deos und rieche auch nicht mehr als Personen, die Deos verwenden! Somit ist mir die ganze Diskussion egal.
Ich empfehle immer weniger ist mehr – auch im Körperpflegebereich!

#90 |
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Gast
Gast

Den Arte-Beitrag über das Thema fand ich sehr interessant, die betroffene Patientin hat nicht vermutet, das ihr Deo Auslöser war, sondern ihre Ärztin hat ihr zum Weglassen des Alu-Deos geraten. Das wurde hier im Artikel meiner Meinung nach nicht richtig dargestellt. Von Panikmache bin ich weit entfernt, aber jeder sollte sich informieren können und dann für sich entscheiden. Da ich auch betroffen bin, verzichte ich auf Deos mit Alu und warte erstmal die Studien der nächsten Jahre ab.

#89 |
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Laura Pawlowski
Laura Pawlowski

Petrischale?! :D

#88 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Nach meiner Kenntnis wird Aluminium in wirksamer Menge nur durch die Nahrung aufgenommen, das ist sicherlich nicht unwichtig (Alu-Geschirr für Nahrung), man kann das im Serum einfach messen.
Bei äußerer Anwendung sollte man zunächst bitte MESSEN, ob und wieviel überhaupt resorbiert werden kann und nicht gleich losschreien. Die Frage müsste eigentlich beantwortbar sein.
@Torsten Horlbeck,
der äußere obere Quadrant der weiblichen Brust ist IMMER am häufigsten befallen,
es ist zufällig mit Abstand der größte, achten Sie mal drauf.

#87 |
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#76, HP Schrettenbrunner: Es darf hier allerdings davon ausgegangen werden, dass derjenige, der den Inhalt der Flasche notfallmedizinisch benötigt, wohl ‘etwas’ größere Probleme hat als die Gefahr einer möglichen Aluminiumintoxikation.

#83, Psychologe Dr. Wolkersdorfer: Mag ja sein, dass es einen Zusammenhang gibt. Muss aber nicht. ‘Unser’ Psychologiestudium ist ja nun wirklich voll von empirischen Argumentationstechniken, Studiendesigns und der Vermeidung von Urteilsfehlern – warum machen Sie es sich da jetzt so einfach? Axilläre (LK?)-Schwellungen können alle möglichen Ursachen haben, ich hätte das an Ihrer Stelle am sichersten einmal ärztlich abgeklärt.

#64, Hr. Hill: Es wäre ja schön, wenn es so einfach wäre, von In Vitro-Experimenten spiegelgleich auf Abläufe im lebenden Organismus schließen zu können. Isses aber leider nicht. Und dass es bei Brustkrebs eine Befallshäufung im äußeren oberen Quadranten gibt, kann genauso gut seine Ursache darin haben, dass dort anatomische Strukturen (axilläre Lymphbahnen, dichtes Drüsengewebe …) entlangziehen, von denen der Krebs überwiegend seinen Ausgang nimmt. Wenn die Autorin in 1930 eine andere Verteilung gesehen haben will, spräche das sogar gegen ihre Theorie, denn die Menschheit reibt bzw. sprüht sich seit 1888 mit AlCl-haltigen Deos ein.

#86 |
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Diätassistent

Oha, jetzt ist auch noch die Laugenbrezel „Aluverseucht“!

http://www.lebensmittel.org/lmmit297/alu.htm

:-))

#85 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich finde dieser Artikel verharmlost die Problematik indem er massenweise ueber vermeidbare Kosmetik berichtet aber mit keiner Silbe erwaehnt, dass Aluminiumsalze auch zur Trinkwasseraufbereitung genutzt werden.

#84 |
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Ich brauch keine Studie mehr. Nach einigen Jahren “Mineral-Deo”, einem angeblichen Naturprodukt, habe ich seit 2 Jahrzehnten laufend Knoten unter den Achseln.

Danke, liebe Chemieindustrie, danke Frau Simon, für Ihre “Wissenschaftlichkeit”!

#83 |
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Medizinphysiker

Danke Herr Larisch!
Vielleicht war auch in der Menschheitsentwicklung das Geruchsprofil (welches ja auch von der Ernährung abhängt) ein Erkennungszeichen der jeweiligen Sippe untereinander? Da böten sich im wahrsten Sinne Doppelblindversuche an?
Dass das Geruchsprofil mit dem Charakterprofil des Menschen in Verbindung steht, soweit würde ich nicht gehen.

#82 |
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Claude-Alain Perrochet
Claude-Alain Perrochet

Mögliche Alternativen zu Aluminiumhaltigen Deos:

Spray mit Procain 8% in NaCl. 2x täglich anwenden. Wirkt v.a. als Deodorans, weniger als Antitranspirans.

Von Epoch (Nu Skin) gibt es ein relativ gut wirkendes Deo

#81 |
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Sven Larisch
Sven Larisch

@Dr. Staudenmaier: Ich weiß ja nicht wie es ihnen geht , aber mir persönlich kann einen Person schon “stinken”- die erwähnte entstehende Buttersäure ist übrigens auch ein Hinweis auf verdorbene Lebensmittel ;-) und natürlich ist keiner an dem Geruch gestorben, doch mit wem würden sie sich eher paaren? Dem Stinker und dem der ihrer Ansicht nach besser riecht? Also ist ein guter Eigengeruch bzw. geringer Eigengeruch ein Vorteil nach Darwin. *lach*
Ganz abgesehen davon das die übermäßige! (nicht die normale) Schweisssekretion vielen Menschen unangenehm ist (vielleicht ausser beim Sport) und so einen Leidensdruck bei den Betroffenen generiert. Wenn also Patienten, denen der Schweiss an Füssen, Händen oder Achseln nur so tropft ein Antitranspirant verwenden finde ich das in Ordnung. Persönlich würde ich es auch als mehr als unangenehm empfinden von jemanden in einem Geschäft bedient zu werden oder in der Bahn neben jemanden zu sitzen der stinkt. (Wobei ich auch starke Parfümierung nicht mag). Meine persönliche Meinung.
Hier geht es aber über Für und Wieder von Aluminiumsalzen in Antitranspiranten als mögliche Auslöser von schwerwiegenden Erkrankungen.
– Datenlagen ist nicht eindeutig- Also bitte Forschung und Vorsicht!

#80 |
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Mitarbeiter Industrie

Ich glaube dennoch, dass einige den Unterschied von Metallen zu Ionen noch nicht ganz verstanden haben.

#79 |
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Medizinphysiker

Warum empfinden wir eigentlich Schweißgeruch ekelhaft? Ein Selektionskriterium entwicklungsgeschichtlich wie etwa bei verdorbenen Lebensmitteln ist es doch im Sinne von Darwin nicht. Oder ist schon jemand am Geruch des anderen Mitmenschen nicht nur fast gestorben?

#78 |
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Dr. rer. nat. Birte Fuchs
Dr. rer. nat. Birte Fuchs

Dank an alle, die das Thema unemotional und qualifiziert kommentiert haben – der Tipp mit der Alternative ist hilfreich, auch wenn mir nicht bekannt ist, welche potentiellen Nebenwirkungen das haben mag; ich hatte bisher wie Herr Larisch auch keine solche gesehen. Menschen sind alle unterschiedlich; das gilt auch für Geruchsempfindungen und Drüsensekretion, so dass die Nutzung von Deo bzw. Antitranspirant wohl nicht nur der Industrie zum Vorteil gereicht.

#77 |
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#76 |
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Edmund Hill
Edmund Hill

Als Alternative zu Aluminium kann ich nur Magnesiumchlorid empfehlen. Als Spray auf die mit Naturseife (mit normalen Duschgels gereinigte Haut reagiert mit Brennen) gereinigte Haut aufgetragen wirkt es ebenso gut wie die vielfach beworbenen 24 oder 48 Std. Deos mit Alu.

#75 |
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Gast R.L.
Gast R.L.

zu 69 : warum läßt manb das Aluminium nicht einfach weg ß Sehr gute Frage:
Die Industrie hat endeckt, dass Aluminium im Körper die Eigenschaft hat,
diverse Ausscheidungen einfach zu blokieren und das ist die Art mechanischem
Verständnis von Konsum – Körperlichkeit/ Gesundheit, die am besten mit den industriellen Produktions- und Vermerktungsbedingungen zusammengeht:

wenn das mal eingestellt ist und die Leute dazu gebracht werden können das zu kaufen, unabhängig davon ob es etwa ökologische oder gesundheitliche Folgen und Folgekosten gibt, dann werden sie diese Profitmiene mit allem Mitteln auch gegen demokratische Bürgerrechte und Vernunft mit staatlichen Gewalten im Rücken verteidigen. Dazu möchten sie dann auch sie Handelsgesetzt zu den
Obergesetzen machen, mit deren Hilfe sie auch noch potenzielle und entgagenen Gewinne einklagen könnten, wenn etwa Forscher nachweisen würden, dass das
zu stoppen ist aus gesundheitlichen Gründen.

Als Verkaufsfördern wirkt eine
total vereinfachte Vorstellungen von Prozessen und Lösungen im Körper, die immer die menschlichen Probleme auf Oberflächenfunktionalität reduzieren:
Schalterartige simpelst wirkende Substanzen die einfach nur etwa eine für das superfunktionieren nach ungesunden Leistungsvorstellungen lästige Köroerfunktionen wie eben physikalische Ausscbeidungen einfach wie mit Knopfdruch abstellen zu können, das ist das direkte am einfachsten zu vermarktende Prinzip und in Bezug zu Physis wie Umwelt das am ehesten problematische. Solche Vorstellungen sind vollkommen veraltet, in einer Zeit in der wir wissen, dass Ökosysteme vieldimensionale und sehr empfindliche Gleichgewichte sind, in denen nichts so simpel ist und viele stoffe mehrfache Wirkungen auf verschiedene Kreisläufe haben.
Die Profitmaximierungszwänge sind das was am ungesundesten ist, dringend
müßen hier Rechenschaftspflichten für Investoren und Produzenten gefordert werden, damit überhaupt ein Umsteuern dieser systemischen Dynamiken dazu führen kann, dass Umwelt und Gesundheit für Produktentwicklung real zentrale
Erkenntniswerte werden, statt ungesunde Dynamiken.

Gruß
Ruth

#74 |
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Sven Larisch
Sven Larisch

Ziemlich viele Kommentare- zeigt wie emotional das Thema belegt ist.
Unterschiede Deo zu Antitranspirant sollte hoffentlich klar sein!
Patienten die zu uns kommen werden bei Ihren Sorgen ernst genommen und Alternativen aufgezeigt. Aber wenn ich das hier alles lese, erinnert mich das stark an die Hysterie während der Vogelgrippezeit.
Also Bitte den Ball flach halten und nicht verbal auf allen herumhacken die anderer Meinung sind.
Ach ja – falls jemand eine wirkliche Alternative zu aluminiumhaltigen Antitranspiranten kennt- gerne melden! Denn aluminiumfreie Deodorants haben leider nicht den gleichen Effekt und wenn mal die Hautbakterien den Schweiss schön in Buttersäure umgesetzt haben wird jeder den Unterschied merken:-) Da hilft auch nicht tägliches duschen/waschen.

#73 |
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Dr. med. Christopher Kuby
Dr. med. Christopher Kuby

Auch von Fukushima ging nie eine Gefahr für die Bevölkerung aus…

#72 |
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Gast
Gast

Ist es nicht so das kein Mensch ein 24h Deo geschweige ein 48h Deo braucht?
Wozu also so ein Metall auf ein Atmungsorgan sprühen, wenn mann die möglichkeit hat es auch auf natürliche art und weise zu Reinigen?
Die einzigen die von der dummheit der Bevölkerung profetieren ist die Industrie,
die uns weismachen will, dass wir ohne diese Duftstoffe nicht Gesellschaftsfähig sind.

#71 |
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Dr. med Thomas Weininger
Dr. med Thomas Weininger

@Edmund Hill: Das meiste und dichteste Drüsengewebe postmenopausaler Frauen befindet sich im oberen äußeren Quadranten. Von daher folgt die statistische Verteilung der Tumorentstehung der Verteilung der Drüsenzellen.
Hier gibt es übrigens einen netten Thread zu dem Ehgartner-Film:

http://blog.gwup.net/2013/08/05/angst-essen-verstand-auf-oder-die-akte-aluminium/

Neben den Versuchen, reine Aluminiumhydroxidlösung auf Zellkulturen zu kippen, gibt es auch reichlich wissenschaftlich gesicherte Risikofaktoren für Brustkrebs: Übergewicht (Faktor 2,5), Rauchen (+30%), über 20g Alkohol/Tag (+30%), evtl. auch Vitamin D- bzw. Sonnenlichtmangel (Quellen bei Wikipedia)
Daneben könnte der Trend zur späteren Schwangerschaft ein Grund für die Steigerung der Brustkrebsrate seit den 70ern und den Ost-West-Gradienten (geringere Brustkrebsrate in den neuen Bundesländern laut RKI) sein. Der sprunghafte Anstieg der letzten Jahre mit leichtem Abfall seit 2009 ist wohl eher der verbesserten Früherkennung zuzurechnen (rki.de).

#70 |
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Hp. Christian Jäger
Hp. Christian Jäger

Warum lässt man das Aluminium nicht einfach weg? Ist doch möglich. Die Autos fahren ja mittlerweile auch bleifrei. Ich weiß der Vergleich hinkt, aber letztlich geht es doch um finanzielle Interessen oder?

#69 |
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zu #60:
Frau Schulte, daß Schweißdrüsen neben Elektrolyten auch andere Sibstanzen ausscheiden – unter anderem auch Toxine – steht in jedem Physiologielehrbuch.
Und daher kommen auch die Todesfallberichte von Personen, die ganzkörperbemalt waren: unzireichende Toxinausscheidung.

#68 |
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Ulla Groß
Ulla Groß

Seit wann gibt es Studien, die “frei von Interessenkonflikten” sind?

#67 |
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Apothekerin

Allen, die an weitergehenden Infos zum Thema interessiert sind, empfehle ich das Buch von Bert Ehgartner (siehe Kommentar Herr Hill). Es macht betroffen, zu erfahren, was in den Bauxitminen abgeht, wie die Umwelt zerstört wird, was wir selbst uns oft antun. Auch wenn, die negativen Auswirkungen von Aluminium nicht halb so schlimm sein sollten, wie mittlererweile von Vielen vermutet wird, ist es ein Schritt in die richtige Richtung auf Alu zu verzichten, wo es nur geht .

#66 |
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Dr. med. univ. Marion Reinitzhuber
Dr. med. univ. Marion Reinitzhuber

Als ob Deos überlebensnotwendige Grundnahrungsmittel wären…

#65 |
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Edmund Hill
Edmund Hill

Folgen für die Gesundheit durch Aluminium auf der Haut und in sonstigem intensiven Kontakt mit dem Körper werden – noch – allgemein bestritten. Doch ein Freispruch für das Leichtmetall ist nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft nicht mehr haltbar, wie der Medizinjournalist Bert Ehgartner in seinem detailliert recherchierten Buch Dirty little Secret: Die Akte Aluminium darstellt:[1] Aluminium durchdringt die Haut problemlos und die Ionen finden sich in Blutbahn und Organen wieder. Auf diese Weise verbleibt viel mehr Aluminium im Körper, als wenn es über den Mund aufgenommen würde. Laut Phillipa Darbre, Assistenzprofessorin im Fach Krebsheilkunde der Universität Reading in Großbritannien, sind als „gutartige Zysten“ diagnostizierte, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume in der weiblichen Brust eine Folge der Verwendung aluminiumhaltiger Deos: „Wenn ein Deo eine Schweißdrüse verschließen kann, warum soll es dann nicht auch die Kanüle für die Gewebsflüssigkeit verstopfen?“, fragt sie. Zahlreiche Frauen hätten ihr berichtet, dass die Zysten verschwunden seien, nachdem sie mit Alu-Deos Schluss gemacht hatten. Im Versuch setzte Darbre Brustzell-Kulturen ein Jahr lang einer ganz niedrigen Dosis Aluminiumchlorohydrat aus, wie es in herkömmlichen Deos enthalten ist. Ein Jahr später hatten sich tumorartige Gebilde geformt, „Brustkrebs im Anfangsstadium“, wie sie sagt – im Gegensatz zu den nicht mit Aluminium behandelten Zellkulturen.
Da weitere Studien ähnliche Ergebnisse zeigten, reagierte vor Kurzem auch erstmals eine staatliche Behörde: Die französische Agentur für die Sicherheit von Gesundheitsprodukten (ANSM) will die maximale Aluminiumkonzentration in Antitranspirantien oder Deodorants (von heute bis zu 20 Prozent) auf 0,6 Prozent drastisch senken.
Die Zahl der Neuerkrankungen bei Brustkrebs ist in der jüngsten Vergangenheit explodiert.[2] 60 Prozent aller Neuerkrankungen werden im Bereich nahe der Achselhöhle diagnostiziert. Ein Grund dafür könnte das Aluminium in den Deos sein.

#64 |
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Gast
Gast

@Gast Kommentar62: Man kann “Schwermetalle” nicht mit homöopatischen Mitteln ausleiten und schon gar nicht wenn vorgenommen mit verdünnten Alu Materialien.
Sollte die Kollegin vielleicht mal nachlesen.

#63 |
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Gast
Gast

Aber nicht nur transdermal oder oral aufgenommene Aluminium(verbindungen) sind eine große Gefahr! Die größte und unterschätzte Gefahr bilden doch außer den aluminiumhaltigen Impfstoffen auch die Fahrräder mit Aluminiumrahmen.
Die Dosis und die Synergistik machts: gerade neulich habe ich auf einem solchen Fahrrad bzw. dessen Gepäckträger eine Aluminium-Grillplatte transportiert. Das Ausleiten des Schwerstmetallgiftstoffes hat bei meiner Heilpraktikerin nicht 5 Stunden gedauert wie üblich, sondern 10 Stunden, wobei feinstofflich nicht reichte, sondern grobstofflich vorgegangen werden musste. Auch musste die Verdünnung auf höchste Stufe D24 potenziert werden. Dazu bemerken möcht ich, dass das alles ohne (trotz Schwitzens!) Deoanwendung stattfand. Um in Zukunft nicht ohne Deo auskommen zu müssen, werde ich Beton zur Verstopfung der Schweißdrüsen einsetzen.

#62 |
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Wirtschaftswissenschaftler

Vielen Dank an Herrn Karsai für den Hinweis auf die schon festgestellte Toxizität des Hydroxids. Wenn ich noch kurz an die Allergiegenese mittels Injektion des gewünschten Allergens mit einem Alumuniumsalz denke, dann finde ich es wirklich mutig, weiterhin Alu-Deos zu verwenden. erinnert mich ein wenig an die 80er, als AIDS nicht “geglaubt” wurde, und später an die Ignoranz in UK gegenüber BSE.

#61 |
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Miriam Schulte
Miriam Schulte

@ Alexander Gormanns:

Ihrer Ansicht, dass über die Schweißdrüsen Giftstoffe eliminiert werden, muss ich leider widersprechen. Dafür haben wir die Leber, die Lunge, die Nieren und den Verdauungstrakt. Die Schweißsekretion hat hauptsächlich thermoregulatorische Zwecke, sprich durch die entstehende Verdunstungskälte regulieren wir unsere Körpertemperatur herunter. Bei diesem Prozess werden einige Elektrolyte ausgeschieden – daher der salzige Geschmack. Aber Giftstoffe werden wir auf diesem Wege nicht los. Und deswegen ist es auch überhaupt nicht relevant, wenn man unter den Achseln eine gerade mal Handteller große Fläche mittels Alu-Deo am Schwitzen hindert.

#60 |
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Azizeh Wendel
Azizeh Wendel

Meine Frage:Was ist zu den Aluminiumbestandteilen in Impfstoffen zu sagen?

#59 |
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Nichtmedizinische Berufe

Liebe Leser,

vielen Dank für die angeregte Diskussion. Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass die Redaktion alle Kommentare sichtet und moderiert – halten Sie sich bitte an die Netiquette.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre DocCheck News Redaktion

#58 |
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Medizinphysiker

Na ja, täglich duschen, frischer Schweiß stinkt nicht!? Dann ist das Problem erledigt.

#57 |
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Stephan Weber
Stephan Weber

Das Aluminium für Degenerative Hirnerkrankungen mit verantwortlich ist weiß man ja schon lange!

Und das die Industrie (Pharma) kein Interesse an einer aussagekräftigen Studie hat, kann man sich auch vorstellen, dann wird es dazu auch in nächster Zeit keine geben!!

Wenn man bedenkt in wie vielen Präparaten Aluminium enthalten sind (z.B. Impfungen), die ohne gar keine Wirkung haben, kann man sich die Angst der Pharma auch vorstellen.

[Kommentar von der Redaktion gekürzt]

#56 |
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Tobias Stolzenberg
Tobias Stolzenberg

Argh. Als Chemiker kriegt man beim Thema Aluminium leider immer ein Grausen.
Das Ion ist eben das Problem und vom Metall zu unterscheiden. Daher sollte man immer von Alu-Ionen sprechen, wenn es um die evtl. kanzerogene wie alzheimerauslösende Wirkung geht.
Dass das Metall in Ionen umgewandelt wird, in Gegenwart von Säure, beim Kochen ist natürlich richtig.
Dennoch bekommen die Leute noch Angst vor Alufahrrädern und Trittleitern, wenn man es nicht richtig erklärt.
Es wäre das gleiche, Natrium als Metall mit Natriumionen im Kochsalz gleichzusetzen. Hat jemand schonmal Kochsalz brennen sehen?

#55 |
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Heidrun Hesse-Steinicke
Heidrun Hesse-Steinicke

Dies ist ein typischer Artikel, der die Gefahren herunterspielt, die unsere Komsumgesellschaft ständig erzeugt.Natürlich lassen sich bei Krebs, oder Alzheimer sicherlich IMMER verschiedene Faktoren finden, die als Gafehrenfaktoren zur Manifestation der Krankheit beigetragen haben, ohne das jemals einer dieser Faktoren ALLEIN für die Entstehung der Erkrankung hunderprozentig beweisen ließe, weil das Leben so nicht ist. Aber: Aluminium kommt NIE auf natürliche Weise im Körper vor und a) entsteht Krebsgefahr schon allein dadurch, dass die natürliche Giftausscheidung der Lympfbahnen unter der Achsel blokiert wird durch Aluminium, was ja gewünscht wird mit Deos. Der Trigger ist neben den zurückgehaltenen Giften sicherlich auch noch zusätzlicher Stress. Das Zellen eher entarten, wenn freie radikale da sind, wird ja auch nicht bezweifelt, also ist die Warnung absolut logisch : lasst die Deos weg ! Und:
insbesondere Hirnzellen sind durch Aluminium, welches im Körper nix zu suchen hat empfindlich zu schädigen: es ist einer von mehreren Triggern in den Fällen, in
denen sicher bald jemand herausfinden wird, welche genetischen Trigger die Bereitschaft an Alzheimer zu erkranken duch Aluminium beinflusst werden. Aber der Hauptfaktor unserer Gesellschaft ist, dass die Leute allein sind, keine soziale
Annerkennung und gesitig-emotionale Ansprache haben….weil das zusammenwirkt soll die Deo Industrie und die Antazidaindustrie nicht bessere Wege suchen ? Ich finde schon !! (Antazida sind Mittel gegen Saueres Aufstossen meist auf Aluminiumbasis). Alzheimer wünsch ich niemandem !

Ruth Luschnat Berlin

#54 |
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BI Bernd Rathgeber
BI Bernd Rathgeber

Sehr interessanter Artikel. Ich frage micht gerade wie dies mit anderen Zusätzen auf metallischer Basis aussieht wie z.B. die Silberverbindung die auch in Antitranspiranten zu finden sind.

P.s: Ein Lustiger aber treffender Tippfehler von Herrn Gormanns sollte mal hervorgehoben werden :) Zitat:”Schweißdrüsen sind dazu da Scheiß abzusondern.”

#53 |
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Diätassistent

Bitte den Unterschied zwischen Deo und Antitranspirante beachten, Deos wirken gegen „Geruchsbakterien“.

#52 |
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Alexander Gormanns
Alexander Gormanns

Wie wäre es einfach mal “mechanisch” an die Sache zu gehen? Schweißdrüsen sind dazu da Scheiß abzusondern. Folglich sollen über diesen Weg Giftstoffe etc. aus dem Körper geschafft werden. (meißt der einzige Ausweg, da unsere Getränke seltenst basisch sind). Verstopfew ich die Poren, werden die Giftstoffe an der nächstmöglichen Stelle zwischerngelagert…in diesem Falle am ehesten im Lympsystem und den Lypfknoten…sprich bei den Damen im Drüsengewebe der Brust. Männer haben oft weniger Probleme damit da zumindest einige noch nicht die Achselhaare rasieren und somit das Deo nicht ganz so viele Poren verschließen kann.

#51 |
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Medizinjournalist

Klar kommt Aluminium in der Erdkruste vor. An alle natürlichen Aufnahmen hat uns die Evolution doch “angepasst” – besser, in diese Bedingungen hinein sind wir entwickelt. Andere Aufnahmewege wie über die Haut in 20-30 anderen Ingredienzen, wie bei jeder Hautcreme üblich, dafür sind wir nicht entwickelt und werden es auch nie, da keinerlei Auslese bei unserer Überbevölkerung stattfindet. Aber diese Stoffe zusammen mit den anderen 500 Wirkchemien, denen wir “moderne” Menschen ausgesetzt sind, haben sehr wohl Potential hunderte von unseren molekularbiologischen Prozessen zu stören und verändert ablaufen zu lassen. Das Risiko ist beim Käufer, der Profit bei den Herstellern und dem gesamten Medizinmarkt, der sich an den Folgen mästet.

#50 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Vielen Dank Herr Peuser!
Das zeigt doch wieder: besser nicht der Gewinnorientierten Industrie blindlinks trauen. Sowie meine Oma immer sagte, wieso?, die stellen doch nichts her, was uns gesundheitlich schädigt… Leider sind so viele Menschen inklusive Wissenschaftler u. a. für Gutachten bzw. Wissenschaftlichen Studien / Statistiken käuflich und sowieso immer subjektiv! “Glaube keine Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!” Das ganze ist ein großes Politikum und durch die Globalisierung, die ich positiv sehe, ist die große Freiheit für jeden eingetreten. Allerdings birgt das Ganze auch viel EIGENVERANTWORTUNG für jeden Einzelnen, so denke ich, denn es spielen viele Menschen politische und vor allem wirtschaftliche Interessen, was immer finanzielle Interessen bedeutet… Und das weiß jedes Kind, Menschen wollen immer mehr und in “unserer” Welt gewinnt der Kapitalismus immer mehr an Bedeutung.
Was zählt da die Erkrankung der Senioren? Warum sollte die Lösung so einfach sein… Bzw. eigentlich ist es ja viel Arbeit wenn es stimmt, dass so viele Lebensmittel und Medikamente belastet sind!
Einen schönen Tag und Guten Appetit!

#49 |
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Diätassistent

Ranzen von Leinöl: Kleine Mengen im Bioladen kaufen (250) ml) und zügig verbrauchen (2 Monate) nur kalt verwenden, wenn etwas Platz in der Flasche ist mit Rapsöl auffüllen (Vit E), ich nehme davon morgens 1- 2 Esslöffel (auf Salat oder gekochten Speisen geht auch).

#48 |
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Gast
Gast

Völlig falsche Herangehensweise

Wenn sich solche Indizien ergeben, wie es bei Aluminium der Fall ist, muss nicht die Schädlichkeit, sondern die Unschädlichkeit bewiesen werden. Das wäre es was man unter “Verbraucherschutz” versteht.

Zu warten bis die Schädlichkeit eindeutig bis ins Letzte bewiesen ist gleich einem riesen Verbraucherversuch.
Natürlich präferiert die Industrie den restrospektiven Ansatz. Wir sehen das in jeder Branche.
Monsantos Gifte werden auch weltweit an Milliarden Menschen getestet, bevor man deren Toxizität eindeutig und kausal ohne jeden Zweifel mit den massenhaft ausgebrachten Giften nachweisen kann.
Mit Verbraucherschutz hat das nichts mehr zu tun.

#47 |
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Claude-Alain Perrochet
Claude-Alain Perrochet

„Verschiedene epidemiologische Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Aluminiumaufnahme (…) und der Alzheimer-Krankheit zu belegen versuchen, lassen aufgrund der inkonsistenten Datenlage keine wissenschaftliche Beweisführung zu.“ Soll man also das Risiko unnötiger Aluminiumeinnahmen eingehen, bis eine wissenschaftliche Beweisführung möglich ist? Ein weiteres Beispiel, wie Expertenmeinungen mit Vorsicht zu geniessen sind… (gibt es dazu eine wissenschaftliche Beweisführung?)
Bezüglich Expertenmeinungen siehe auch: ArteDocu “unser täglich Gift”.

#46 |
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Claude-Alain Perrochet
Claude-Alain Perrochet

Besten Dank Herr Peuser für diesen Text!

#45 |
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Alex Karsai
Alex Karsai

wieso erwähnt niemand das aluminiumhydroxid in den antazida wo man schon mit 1 tbl. 500 mg aufnimmt. oder In der Medizin wird Aluminiumhydroxid bei Dialysepatienten als Phosphatbinder eingesetzt. Dabei zeigte sich bei längerem Einsatz eine zerebrale Toxizität (Demenz), ebenso eine Knochentoxizität, weshalb ein Einsatz von höchstens vier Wochen empfohlen wird.

#44 |
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Es bleibt festzuhalten:
1. Es ist (noch) nicht hinreichend bewiesen, dass Aluminiumsalze in Deos Brustkrebs verursachen können.
2. Es gibt genügend Deodorants OHNE Aluminiumsalze, niemand ist also zu deren Verwendung gezwungen.
3. Die emotional aufgeheizte Diskussion ist lächerlich.

#43 |
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Arnika Kirsch
Arnika Kirsch

Aluminiumvergiftungen kann man mit Chelatmobilisationstest nachweisen. Dazu DMPS oder DMSA als Tropf und eine Stunde später Urinprobe nehmen und in Speziallabor auswerten lassen. Vorsicht, DMPS und DMSA sind schwefelhaltig, nicht bei gestörtem Schwefelstoffwechsel anwenden (erkennbar an Empfindlichkeit gegenüber Knoblauch, Ziebeln, Bärlauch und anderen schwefelhaltigen Nahrungsmitteln). Wer eine Aluminiumvergiftung hat kann mit Apfelessig, Malic Acid oder Biopterin (BH4) gut ausleiten.

#42 |
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Danke für diesen Artikel. Ich frage mich schon länger, wieso mit so vehementer Unsachlichkeit gegen Alu-Deos gewettert wird, welche Lobby uns da mal wieder manipuliert. Ich halte das Ganze für Panikmache. Sollte die vermeintliche Gefährlichkeit irgendwann einmal durch vernünftige Studien belegt werden – und nicht nur auf dem vagen Verdacht Einzelner beruhen – dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Bis dahin werde ich mein Alu-Deo auch weiterhin verwenden, weil ich mit sonstigen Deos nicht so wirklich zufrieden war.

#41 |
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Nr. 32: Zumindest für die Zitronensäure würde ich nicht pauschal bestätigen wollen, dass “unser Körper dafür keine Verwendung” hat. Auf zellulärer Ebene geht ohne die Zitronensäure (bzw. deren Salze) phasenweise überhaupt nichts. Wenn der Körper, wie von Ihnen beschrieben, “atmen” soll, kommt er gerade am Citratzyklus nicht vorbei (auch wenn man dazu glücklicherweise keine Zitronensäure von außen zuführen muss).

#40 |
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Dr. med. Dieter Mehlhorn
Dr. med. Dieter Mehlhorn

Genetiv: >dieses Jahres< !!!

#39 |
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Heilpraktikerin Christine Musoldt
Heilpraktikerin Christine Musoldt

Nachtrag:
Habe mal eine mail geschrieben an einen namhaften Drogeriemarkt
mit der Frage welche Deos, Zahncreme und Shampoo aus deren Sortiment ohne Alu und ohne Triclosan sind und: habe eine Antwort bekommen: eine lange Liste mit vielen Produkten.

#38 |
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Gast
Gast

Falls es jemanden interessiert, hier gibt es eine Liste aller Deos ohne Aluminium und weitere Informationen

http://www.aluminium-in-deo.de

#37 |
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Heilpraktikerin Ursula Tüffel
Heilpraktikerin Ursula Tüffel

Diese Aussage: “verstopfen die Schweißporen wie ein Pfropfen!” Sollte schon zum Nachdenken anregen! Wo bleibt der Schweiß, der nicht raus kann? Ungesund ist das allemal, selbst ohne Alu.
Auch diese Aussage ist zu hinterfragen: “Zudem kommt Aluminium nicht nur in Deos vor. Als dritthäufigstes Element der Erdkruste ist Aluminium natürlicher Bestandteil der pflanzlichen Nahrung des Menschen.” Reines Aluminium gibt es in der Natur nicht, hier liegt es immer in gebundener Form vor und der Körper kann unerwünschte Verbindungen meist ausscheiden. In Deos, Impfungen usw. liegt es in Reinform vor und wirkt völlig anders – in dieser Form ist es Gift. Um reines Aluminium zu erhalten sind chemisch-industrielle Prozesse erforderlich, die das Aluminium aus der Erde herauslösen, übrigens ein sehr aufwendiges und teures Verfahren und das kann unser Organismus nicht bewerkstelligen.

#36 |
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Martin Bökenkamp
Martin Bökenkamp

Verbraucherinnen und Verbraucher nehmen bereits über Lebensmittel hohe Mengen Aluminium auf, und die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge ist wahrscheinlich bei einem Teil der Bevölkerung alleine durch Lebensmittel ausgeschöpft. Bei langfristiger Anwendung aluminiumhaltiger kosmetischer Mittel ist die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge in Einzelfällen dauerhaft überschritten. Die individuelle Aluminiumaufnahme kann prinzipiell reduziert werden. Aluminiumhaltige Kosmetika, wie Antitranspirantien oder Cremes, tragen zur Gesamtaufnahme von Aluminium bei. Die Aluminiumaufnahme über Antitranspirantien wird vor allem gesenkt, indem diese nicht unmittelbar nach der Rasur bzw. bei geschädigter Achselhaut auf die Haut aufgebraucht werden. Zudem sind Deodorantien ohne Aluminiumsalze im Handel erhältlich.
Aus Sicht des BfR ist eine unnötige Aluminiumaufnahme bedingt durch den unsachgemäßen Gebrauch von Alufolie, Alu-Grillschalen oder unbeschichtetem Alu-Geschirr vermeidbar. Mit Blick auf die erhöhte Löslichkeit von Aluminium unter dem Einfluss von Säure und Salz sollten diese Produkte insbesondere nicht für die Aufbewahrung oder das Abdecken von sehr sauren oder salzigen Lebensmitteln verwendet werden.

Quelle: FAQ des BfR vom 26. Februar 2014

#35 |
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Christine Hauck
Christine Hauck

Bauxitabbau zur Gewinnung von Aluminium bedroht die letzten Urwälder in den “armen” Ländern und bedrängt auch die Schutzgebiete der großen Menschenaffen.
Wir brauchen große zusammenhängende und ALTE Wälder zum Leben mehr als duftende Achseln, oder?
Prioritäten setzen!

Es gibt ein oder zwei Deos die ohne Aluminium und Palmölbestandteile auskommen – Lesebrille nicht vergessen.

#34 |
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Gast
Gast

Dann kann die Frau, die keinen Achselurwald trägt, die Aluminium haltigen aber nicht mehr verwenden, denn dann muss man alle 2-3 Tage ohne Deo nach dem Rasieren ausgehen…

#33 |
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Heilpraktikerin Iris Milz
Heilpraktikerin Iris Milz

…. es ist wie mit den Weichmachern in Speilzeug oder den Hormonen im Grundwasser. Alles noch nicht klar bewiesen – vielleicht warten wir noch ein paar Jahre bis es ins kleinste geklärt ist!!! Wäre das Thema so harmlos, wär es wohlauch kein Problem für die Hersteller klare Auskünfte zu geben – machen die meisten aber nicht. Es wäre wohl einmal an der Zeit, nicht nur zu konsumieren, sondern auch aufmerksam zu hinterfragen um das Wohl unserer Gesundheit. Eigenverantwortung ist gefragt und nicht immer den Worten in der Werbung vertrauen schenken. Als Heilpraktikerin und Therapeutin stelle ich immer wieder fest, wie sehr uns die ständige Reizüberflutung der Werbung die Sinne vernebelt. Wir brauchen nicht auf Körperpflege zu verzichten -aber oft ist weniger mehr. Egal ob Konservierungstoffe, E-Stoffe, Citronensäure oder die Aluminiumsalze, unser Körper hat keine Verwendung für diese Stoffe und sie werden wenn sie nicht ausgeschieden werden im Körper angereichert. Jeder Organismus, jeder Körper ist anderes und reagiert auch anders- Zu viele unverwertbare Zusatzstoffe können dann im Körper von Überempfindlichkeit – allergischen Reaktionen bis hin zu schweren Erkrankungen führen. Vielleicht sind es die Aluminiumsalze nicht allein aber die Mischung aller Umwelteinflüsse und Gifte läßt dann irgendwann “das Fass überlaufen”. In meiner Praxis hängt ein Aushang mit dem Hinweis auf die Erkrankungsmöglichkeiten von Zusatzstoffen. Unser Organismus liebt Inhaltstoffedie er “verstoffwechseln” kann und die ihn atmen lassen !

Heilpraktikerin
Iris Milz

#32 |
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Karina B
Karina B

So lange solch beruhigende Artikel geschrieben werden, brauchen wir uns über die steigenden Brustkrebszahlen nicht zu wundern!!!!

#31 |
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Heilpraktikerin Christine Musoldt
Heilpraktikerin Christine Musoldt

Die ersten Artikel, dass Alu schädlich sein kann kamen in Doccheck vor mindestens 7 Jahren.
Wer Angst davor hat, kann es meiden.
Wer denkt es schadet nicht, kann es weiter konsumieren,
den wollen wir doch nicht um seinen Lernerfolg bringen.
Zur Diskussion möchte ich anmerken, doch bitte sachlich zu bleiben.
Diskusionspartner anzufeinden bringt uns nicht weiter.
Was zählt sind Fakten, die es auszutauschen gilt.
Skeptisch sein ist wichtig, bedenke man jedoch: wir diskutieren über ALU

#30 |
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Dr. Susanne Schuberth
Dr. Susanne Schuberth

Neben der ganzen Polemik, die hier durch die Seite brodelt, möchte ich doch mal höflich anfragen wieso sich das böse Aluminium ausgerechnet im oberen äußeren Quadranten ansammeln soll wenn es doch, über die Blutbahn aufgenommen, NICHT primär in den oberen äußeren Quadranten abläuft !!( oder sind meine anatomischen Kenntnisse schon so verstaubt ??). Betrachten wir diese Diskussion als Nachfolger der Spinne in der Yuka-Palme und versuchen den Ball flach zu halten solange es keine seriösen Studien gibt und nutzen unsere anatomischen Kenntnisse anstatt uns auf das Niveau von Bild der Frau zu begeben !

#29 |
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Ich finde die Polemik dieser Diskussion traurig. Kann nicht sachlich argumentiert werden, auch wenn jemand nicht ganz korrekt ist (Alu ist definitv kein Schwermetall, aber dennoch toxisch, und in den Laborbögen unter Schwermetallen zu finden).
Wäre es nicht auch überlegenswert, ob nicht die Zunahme der Krebserkrankungen insgesamt zu erklären sein kann auf die Alu-Zumischungen in Impfungen, die unsere Babies im zarten Alter von vier Monaten ohne eigenes Immunsystem verpaßt bekommen (neben anderen Faktoren)?
Sicher macht auch die applizierte Aluminium-Verbindung einen Unterschied. Das kennen wir ja von anderen Metallen.
Auf alle Fälle sollte ein Präparat verboten sein, solange seine Ungefährlichkeit nicht bewiesen ist – nicht umgekehrt.

#28 |
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Dr. med. Ingeborg Linzmaier-Tarashti
Dr. med. Ingeborg Linzmaier-Tarashti

Warum verzichtet man dann nicht auf alufolien? Grillschalen, die blister für medikamente usw.
Endlos? warum wird es nicht geändert, wenn angeblich so gefährlich?
Linzmaier – Tarashti

#27 |
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Gast
Gast

Solange es keinen endgültig schlüssigen Beweis für die Schädlichkeit gibt muß man Aluminium unbedingt weiter auch in geringen Dosen zu sich nehmen.

Ohne eine Doppelt Blind Studie bester “Genese” muß das dann sein.

Ich hoffe den Artikel korrekt zusammengefaßt zu haben. ;)

#26 |
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Heilpraktikerin

Vielen Dank für den freundlichen Hinweis, dass ich bereits Halbwissen habe ;o) Sicherlich können Sie mir erklären, warum in den Schwermetalltests Aluminium angekreuzt werden kann Herr SkeptikEr.

#25 |
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Ines Ade
Ines Ade

Wenn es noch nicht sicher ist ob es tatsächlich Krebs auslöst oder nicht…..wieso nimmt man dann einfach nicht ein Deo ohne Aluminium?

#24 |
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Wirtschaftswissenschaftler

Kann denn niemand die Allergiegenese mittels Aluminiumverbindungen bestätigen?

#23 |
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SkeptikEr
SkeptikEr

Ich finde es wirklich putzig wie sich Heilpraktiker, die es sonst überhaupt nicht stört, dass ihre seltsamen Methödchen keinerlei klinischen Wirkungsnachweis haben, hier plötzlich nach stichhaltigen Beweisen für die Schädlichkeit von Aluminium rufen.

Aber das ist ja auch klar: So lässt sich verunsicherten Kunden die ein oder andere sinnlose “Schwermetallausleitung” aufschwatzen – wobei Aluminium nicht mal ein Schwermetall ist, liebe Frau Egenhofer. Sie könnten ihr Halbwissen auch ab und zu mal bei Wikipedia auffrischen.

#22 |
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Martin Bökenkamp
Martin Bökenkamp

Bisphenol A, Aluminium, Nanopartikeln usw. Die Mischung machts?

#21 |
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Paula Rosetti
Paula Rosetti

Es geht auch ganz ohne Deo! Ich trage seit Jahren Silberfaser-Shirts, weil ich Deos ohnehin nicht gut vertrage. Und mit Alu vergiften will ich mich schon gar nicht. [Kommentar aufgrund werblicher Inhalte gekürzt]

#20 |
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Heilpraktikerin

Ist es nicht unsere Pflicht über mögliche Folgeerkrankungen von zu viel Aluminium im Körper aufzuklären solange es noch keine Beweise gibt, dass Aluminium kein Brustkrebs und kein Alzheimer verursachen kann?
Vielleicht sollten die Gesundheitskassen Schwermetallausleitungen anbieten. Damit wäre gleichzeitig eine große Studie am Laufen mit Ursachensuche durch aerogen und oral konsumierte Schwermetalle. Die Menge der Toxine sowie die Konstitution machen`s wohl aus.

#19 |
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Apotheker

Oje – kann man das Thema nicht auch etwas weniger emotional diskutieren ? Der Artikel ist zunächst einmal wohltuend sachlich. Wenn einzelne Aussagen der Verfasserin auf Kritik stossen (“nicht auf rasierte Haut”), dann ist es ziemlich unschön, die Überbringerin schlechter Nachrichten verbal zu steinigen, statt liebgewonnene Angewohnheiten kritisch zu überdenken. Auch Aussagen wie “in Impfstoffen wahrscheinlich die grösste Menge Aluminium” sind einer sachlichen Diskussion unwürdig. Richtig ist vielmehr, die Unsitte auf den Prüfstand zu stellen, massiv Alufolie im Haushalt einzusetzen. Was spricht denn dagegen, unabhängige Studien in Auftrag zu geben ? Forschung an Universitäten muss nicht immer von der Industrie unterstützt werden. Und dann braucht man auch nciht mehr arte oder die Welt zu zitieren. Fazit: Es besteht GROSSER Bedarf an weiteren Forschungsergebnissen. Bis dahin sollten wir Aluminiumverbindungen kritisch gegenüberstehen, aber keine unbewiesenen Gerüchte streuen. Wenn ich den Artikel von Frau Simon nicht falsch verstanden habe, schreibt sie genau in diesem Sinne.

#18 |
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Annette von Heusinger
Annette von Heusinger

“Tatsächlich kann bislang niemand sagen, ob das enthaltene Aluminium das Risiko für Brustkrebs oder Alzheimer erhöhen”….. muss doch auch niemand Frau Simon. Reicht doch, wenn eine Vermutung des Zusammenhangs besteht.
Auch heute noch gibt es Mediziner die den Zusammenhang zwischen Krebs und künstlicher Hormongabe nicht sehen. Da nützt es auch nichts, wenn die Krebsrate bei Frauen durch den Stop der Verschreibung von künstlichen Hormonen um ein Drittel gesunken ist. Jeder möchte nicht alles sehen – aus welchen Gründen auch immer.

#17 |
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Master Jens Freese
Master Jens Freese

Man könnte das Zeug auch einfach weglassen!!!

#16 |
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Dr. med. Inge Eisenmann-Stock
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock

Nachtrag:
und das giftige Hg in den Impfstoffen mit denen schon Säuglinge verseucht werden, ist durch das “ungiftige” Al ersetzt, und gelangt so direkt in den körper

#15 |
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Dr. med. Inge Eisenmann-Stock
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock

… und niemand will eine mauer bauen.
diese studien zu fordern ist sicher erst mal das beste.
aber wie sollen die denn unabhängig sein
der markt ist übersättigt mit produkten aus Alu
nicht nur die metallindustrie, Nahrung, kosmetik, gebrauchswaren – ein ende ist schwer aufzuzählen – da hängt fast jeder industriezweig dran.
auch wenn ich zwischen den diversen Al-verbindungen unterscheiden würde, was seine bioverfügbarkeit angeht.

Interessant fand ich, dass Al wohl das einzige element der erde ist, das in keinem organismus für zellulare funktionen genutzt wird. selbst nicht als substitut – was selbst bei Uran oder anderen giftigen schwermetallen nicht gilt.

#14 |
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Peter
Peter

Es ist nicht sicher ob Aluminium im Gehirn Alzheimer auslöst?
Das soll ein Witz sein, oder? Denn da gehört es einfach nicht hin. Punkt.
Man sollte von den entsprechenden Produzenten verlangen sich etwas Aluminium ins Gehirn injizieren zu lassen. Dann gäbs das Problem nicht mehr.

#13 |
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Sabine Schurr
Sabine Schurr

Wie gut, dass sich jeder seine eigene Meinung hierzu bilden kann! Und zum Glück gibt es Alternativen ohne Aluminium, denn wie im Artikel erwähnt, gibt es noch viele andere Begegnungen mit Aluminium inclusive der Impfstoffe! Außerdem werden sich wohl die meisten Menschen beim Duschen rasieren und danach wird dann das Deo benutzt, oder wann benutzt man das Deo? Eine Beweisführung ist bei solchen Dingen immer schwierig, denn da stehen ja die großen Geldgeber der Industrie nicht dahinter, also dürfen die, die darauf warten wollen, gerne Aluminiumdeos benutzen!

#12 |
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Dr. med. Heinrich Lang
Dr. med. Heinrich Lang

Wie steht es mit der Verwendung von Alufolien als Bratfolien oder Verpackungsfolien.
Wie steht es dabei mit der oralen Aufnahme? Was könnte den gefährlich sein: metallisches Aluminium als Element oder Aluminiumverbindungen?

#11 |
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Dr. med. Verena Ellerkamp
Dr. med. Verena Ellerkamp

Mäßig recherchiert: während in Deos Aluminiumsalze (Kaliumaluminiumsulfat) enthalten sind, ist in z.B. Sonnencremes Aluminiumoxid, das andere Eigenschaften aufweist und entsprechend andere Wirkungen bei Aufnahme über (geschädigte) Haut hat, enthalten. Schwierig und unwissenschaftlich, das in einen (Alu)topf zu werfen. Allein die Empfehlung, nach der Rasur kein aluminiumhaltiges Deo zu benutzen ist wenig alltagstauglich: wer rasiert sich den heutzutage nicht axillär und ist nicht daran gewöhnt, gleich nach Dusche und Rasur ein Deo zu benutzen? Darüber hinaus ist der hohe Resourcenverbrauch bei der Gewinnung von Aluminium mit nachhaltiger Schädigung der Umwelt schon für sich genommen ein guter Grund, Aluminium so wenig wie möglich zu verbrauchen (ob als Folie im Haushalt oder eben in Deos).

Es freut mich, dass auch bei vorhergehenden Kommentaren in diesem Zusammenhang die Vorsicht vor Nanopartikeln in der Kosmetik gleich mit erwähnt wird: auch hier wird gerne beschwichtigt trotz mittlerweile etlicher relevanter Studien in renommierten Journals, die durchaus zelltoxische Effekte von NP berichten. Wie auch bei gentechnisch veränderte Lebensmitteln wird von den entsprechenden Lobbyisten immer wieder gerne versucht, mögliche Gefahren herunterzuspielen und in Frage zu stellen. Fr. Simon, lassen Sie sich nicht so einfach vor den Karren spannen und recherchieren und denken Sie selbstständig!

#10 |
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Nadine Brück
Nadine Brück

Schade, dass keiner von Impfstoffen hier spricht!
Die enthalten wahrscheinlich die größte Menge an Aluminium.

#9 |
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Heilpraktiker

Eine Frage: Gibt es denn schon eine staatliche Stelle, die wirklich volkommen unabhängig von Industrie und Wirtschaft Produkte nach deren krankheitsverursachenden Eigenschaften prüft? Ich fürchte, dass jedes “wissenschaftliche” Institut sehr von Interessengemeinschaften gesteuert wird. Und dieses Interesse gilt – so frage ich mich – wohl eher den monetären Absichten als der Gesundheit der Menschen. Ich würde es begrüßen, hier sehr, sehr strenge Richtlinien aufzustellen wobei diese Richtlinien wiederum nicht von Interessenvertretern der Indurstie und/oder Wirtschaft beeinflußt sein dürfen.

#8 |
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@Hr. Jankau: Ein bisschen heftig, Ihr Anwurf, Herr Jankau! Schließlich schreibt Frau Simon nicht, Aluminium sei harmlos, sondern a) die Studien wären noch nicht schlüssig und b) Deo ist nicht die einzige Quelle für Aluminium. Es gibt sogar Leute, die nehmen “Heilerde” zu sich – ein Aluminosilikat, dessen Aluminium zumindest teilweise bioverfügbar ist. Da sagt keiner, die sei krebserregend! Weil sie ja “natürlich” und somit “gesund” ist,

Ich empfehle als Pflichtlektüre das Buch “Bad Science” von Ben Goldacre, auf Deutsch etwas ungeschickt mit “Die Wissenschaftslüge” übersetzt und vom Wissenschaftsblogger Florian Freistetter hier [http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/18/die-wissenschaftsluge-ben-goldacre/] besprochen. Und nein, ich bin bei keinem Amazon affiliate-Programm beteiligt.

#7 |
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Wirtschaftswissenschaftler

Ist es nicht so, dass im Tierexperiment spezifische Allergien ausgelöst werden, indem das Spezifikum zusammen mit einer Aluminiumverbindung gespritzt werden? Ich meine, dass dies ein überaus eindrucksvoller Beweis ist.

#6 |
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Christian Beyer
Christian Beyer

Ich kauf mir ausschließlich Alu Freie Deos und auf Nanopartikel wie in Sonnencreme verzichte ich auch. Immerhin ist Alu noch für Gehirnverblödung verantwortlich.
http://www.welt.de/gesundheit/article114269537/Wie-Aluminium-Nervenzellen-in-den-Tod-treibt.html

#5 |
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Gast
Gast

Gemach, gemach: Aluminium ist als amphoteres Metallion nierengängig und stellt daher für Nierengesunde keinerlei Gefahr dar, da es sich im Organismus nicht anreichern kann. Lediglich terminal niereninsuffiziente Patienten hatten bis vor 20 Jahren damit ein Problem, das heute prophylaktisch bei der Dialyse und der Gabe Al-armer Phosphatbinder umgangen wird.
Untersuchungen, die angeblich erhöhte Al-Gehalte im Gewebe finden, sollten daher zunächst ihre Kontaminationsquellen prüfen, denn in der Tat ist Aluminium ubiquitär vorhanden und die Konzentration z. B. um Blut bei bis zu 3 µg/l extrem gering. Alles, was bei Gesunden darüber gemessen wird, ist Kontamination bei der Probennahme und der Bestimmung!
Deshalb sollten sich also weder Verbraucher noch Politiker in die Irre führen lassen.

#4 |
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Alfred Jankau
Alfred Jankau

Von wem wurde Frau Simon bezahlt ?
Von der TTIP-Lobby ? Von der Alu-Lobby?
=> Alles ist ohne Rücksicht auf Verluste erlaubt, bis sich
die Schäden nicht mehr weggucken, gesundbeten oder
leugnen lassen

#3 |
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Heilpraktiker

Asbest war auch ein Wunder der Natur – bis fest gestellt wurde, dass es irgendwie doch doof ist für die Gesundheit! Mal sehen wie lange das bei Aluminium und Nanopartikeln dauert!

#2 |
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Stefan Kelter
Stefan Kelter

Also ich habe den Artikel jetzt so verstanden:
Bis der Beweis erbracht ist, dass Aluminium an Brustkrebs und an Gehirnveränderung beteiligt ist oder auch nicht, kann ich mich ruhig als Verbraucher und Versuchsperson weiter mit Aluminium anreichern (lassen).

Och nö, das lasse ich mal lieber.

#1 |
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