Nanopartikel: Gekommen, um zu bleiben?

15. Mai 2014
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Nano ist fast überall. Die Partikel in Molekülgröße stecken in Kosmetika, Lebensmitteln, Textilien und halten auch in der Medizin zunehmend Einzug. Doch die Eigenschaft, Barrieren im Körper zu überwinden, die sonstige Stoffe nicht durchdringen, ruft kritische Stimmen auf den Plan.

Anwendungsbereiche der Nanotechnologie sind vor allem die Elektronik, optische Datenübertragung, Prozesstechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und die Medizin. Experten vergleichen die Bedeutsamkeit dieser Technik mit dem Internet, dem Computer und dem Telefon. Es existiert keine vollständige Kennzeichnungs- oder Meldepflicht. Für Kosmetika und Biozide ist die Kennzeichnung seit Juni 2013 und für Lebensmittel erst ab Dezember 2014 verpflichtend – für alle anderen Produktgruppen gilt das nicht. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fordert im ersten Schritt einen Stopp für den Einsatz synthetischer Nanomaterialien in umweltoffenen und verbrauchernahen Anwendungen.

Mit der Nanotechnologie wird es möglich, Atome und Moleküle kontrolliert zu
 manipulieren. Doch nicht nur die Computerindustrie hat die Nanotechnologie entdeckt. Waschbecken erhalten eine Nanoversiegelung und der entstandene „Lotuseffekt“ lässt Schmutz keine Chance. Diese Technologien sind für den Anwender absolut ungefährlich. Gelangen die Kleinstteilchen jedoch in die Atemwege, kann es kritisch werden. Ähnlich wie „Kernenergie“ oder „Gentechnik“ hat sich der Begriff „Nanotechnologie“ zu einem polarisierenden Terminus entwickelt. Nanoskalige Partikel können durch ihre Mobilität nicht nur lokale sondern auch systemische Nebenwirkungen auslösen.

Experten warnen vor Nanoaerosolen

Bereits in einem Fachgespräch im April 2006 haben Experten aus Giftinformationszentren, Wissenschaft, Industrie, Landesbehörden und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Ursache für Vergiftungsfälle nach der Anwendung von Versiegelungssprays mit Nanopartikeln analysiert. „Die Vorfälle haben gezeigt, dass die Einführung neuer Technologien in Verbraucherprodukten mit einer Abschätzung der möglichen Risiken bei der Anwendung verbunden sein muss. Die Wissenschaft hat die Pflicht, dies auch dem Verbraucher zu kommunizieren“, sagte Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR.

Es sei unklar, was der eigentliche Grund für die Vergiftungsfälle war: das Treibgas oder die in die Alveolen eingedrungenen Nanopartikel. Die Analyse gestaltet sich schwierig, da den Herstellern nicht die genaue Zusammensetzung ihrer Sprays vorliegt. Auch ist die bisherige „Größe“ der Nanoteilchen ungewiss. Je kleiner desto lungentoxischer. Ein großes Manko und ein Risiko für den Endverbraucher.

Toxikologie der Nanoprodukte

Laut dem Think Tank Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington existieren bereits mehr als 200 Nanoprodukte auf dem Markt. Auch deutsche Firmen sind im Nanogeschäft: das Griesheimer Unternehmen Neosino beispielsweise mit Kapseln, die Siliziumdioxid, Magnesium und Calcium in Form von Nanopartikeln enthalten, und die Darmstädter Aquanova, die wasserlösliche Transportvehikel anbietet.

Die Eigenschaft, Barrieren im Körper zu überwinden, die sonstige Stoffe nicht durchdringen können, wirft die Frage nach einer toxischen Wirkung auf. Der Mechanismus der „physikalischen Vergiftung“ liegt beispielsweise auch bei der oralen Aufnahme von Lampenöl und bei der Einatmung von Asbest vor. Auch hier gelangen unlösliche Teilchen in die Alveolen und schädigen die Lunge.

Versuche mit Titandioxid belegen, dass 20 Nanometer große Teilchen bei Ratten zu Entzündungen in der Lunge führen, größere Partikel dagegen nicht. Titandioxid wird als Aufheller in Arzneimitteln und Zahnpasta genutzt. Mit der Nahrung gelangen Nanoteilchen in den Dünndarm und werden enteral in das Blut resorbiert. Jetzt steht einer Ausbreitung zu den Organen nichts mehr im Wege. Auch die Blut-Hirn-Schranke kann passiert werden. Im Körper können die Teilchen Entzündungsreaktionen hervorrufen, wie der Toxikologe Günter Oberdörster von der Universität Rochester nachwies.

Bundesumweltamt ist skeptisch

Das Bundesumweltamt hält die Verwendung von Nanoteilchen ebenfalls für riskant und warnt auf seiner Webseite davor. Katrin Schwirn vom Bundesumweltamt hält die Ergebnisse von Oberdörster für plausibel. In der New Scientist teilte sie mit: „Ähnliche Hinweise haben wir in der Arbeitsgruppe des OECD-Sponsorship-Programms schon durch eine noch nicht veröffentlichte Studie bekommen.“

Nano in Arzneimitteln

Nanopartikel können als „Trojanische Pferde“ Arzneistoffe über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn bringen. Beispielsweise wird dies bereits in Form eines Überwärmungsverfahrens mit Nano-Eisenpartikeln zur Therapie des Glioblastoms genutzt. Dabei werden den Patienten magnetisierfähige eisenhaltige Nanopartikel direkt in den Hirntumor gespritzt. Die Tumorzellen reichern den Wirkstoff an, und durch elektromagnetische Felder erhitzen sich die Metallpartikel und schädigen die Tumorzellen. Ob die Nanopartikel jemals das Hirn verlassen ist jedoch unklar.

In einer In-vitro-Studie von Long et al. wurde gezeigt, dass TiO-Nanopartikel in Mikrogliazellen oxidativen Stress auslösen können. Sogar in den Nachkommen der so behandelten Mäuse konnten cerebral Nanopartikel nachgewiesen werden. Um ins Gehirn zu gelangen, müssen Nanoteilchen nicht mal eingenommen werden. Der Riechnerv hat über seine langen Axone eine direkte Verbindung zum Gehirn. Daher ist es möglich, dass eingeatmete Nanopartikel in den Riechnerv gelangen und entlang der Axone zum Gehirn transportiert werden. Die Blut-Hirn-Schranke wird dabei umgangen. Dies haben Versuche an Ratten ergeben. Da sich die humane Anatomie von der von Ratten und Mäusen unterscheidet, ist nicht klar, in welchem Umfang diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.

„Man weiß seit 1941“, so Oberdörster, „dass ein Poliomyelitis-Virus, das nicht mehr als 30 Nanometer misst, bei einem Schimpansen, dem man es durch Inhalation verabreicht hat, über die Fasern der Geruchsnerven mit einer Geschwindigkeit von 2,4 Millimeter/Stunde in das Gehirn gelangt.“

Nanosilberpartikel im Organismus

Katheter, Stents und Zahnimplantate können mit Nanopartikeln überzogen werden und so verträglicher sein. Ob die Nanosilberpartikel den Organismus verlassen, weiß kein Mensch. Auch an den Ionenkanälen des Herzens können sich Nanopartikel nach der Inkorporation einnisten.

Es gibt auch positive Meinungen zur Zwergentechnologie: „Nanopartikel in dermalen Produkten, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, sind anhand der derzeitigen Datenlage als sicher einzustufen“, wie die Gesellschaft für Dermopharmazie in einer Stellungnahme betonte. Liposome, die mit maximal 100 Nanometer zu den Nanopartikeln gehören, werden seit langer Zeit in der Dermatologie angewendet.

Nano in der Trommel

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat bereits im Jahr 2006 und 2010 eine Waschmaschine von Samsung kritisiert, die die Wäsche mit Silber-Nanopartikeln bearbeitet. Im September 2012 warnte auch ÖKO-TEST vor derartigen Geräten. So sollen, nach Herstellerangaben, Bakterien in den Textilien abgetötet und die Wäsche mit einem antibakteriellen Schutz von bis zu einem Monat ausgestattet werden.
 Die für diese Wirkung verantwortlichen Nanopartikel sind jedoch noch nicht ausführlich genug auf ihre Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit hin getestet worden, lautet der Einwand des BUNDs. In Tierversuchen hätte Silber in Nano-Größe allerdings die Entwicklung von Nervenzellen gestört und giftig auf Leber- und Geschlechtszellen der Tiere gewirkt.

Das von der Bundesregierung geförderte Projekt „Nanosilber“ hat das Ziel, die potenziellen Gefahren silberhaltiger Nanopartikel zu analysieren. Auf der Homepage ist zu lesen: „Nanoskalige Materialien wie Nanosilber können neue und unbekannte Eigenschaften aufweisen. Sehr wenig ist jedoch bisher über mögliche Nebenwirkungen von Nanomaterialien bekannt. So können Stoffe, die üblicherweise als verträglich eingestuft werden, toxische Nebenwirkungen entfalten, wenn sie in nanoskaliger Größe vorliegen.“ Klickt man auf die Seite „Aktuelles“ erscheint nichts. Ruft man die Publikationen des Projektes auf, sind dort nur drei gelistet, alle aus dem Jahr 2011.

Risiko von Nanosilber in Textilien

Das Forschungsprojekt „Umsicht“ untersuchte mit einem Budget über 3,7 Mio. Euro das Risiko von Nanosilber in Textilien. Die meisten Partikel sind nicht fest an der Gewebeoberfläche verankert und gelangen beim Waschvorgang in das Wasch- und Abwasser. Schon nach sechs Waschvorgängen ist fast nicht mehr von der Nanobeschichtung vorhanden. Schlecht für Kleidung und Umwelt. An Baumwolle haften die Nanoteilchen noch schlechter. Die VDI-Nachrichten berichten in einer Pressemitteilung über eine Studie Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME) in Aachen. Der Wissenschaftler Karsten Schlich wies nach, dass Nanosilber über das Abwasser in den Klärschlamm gelangen und dort bis zu 90 Prozent verbleiben. Wird der Schlamm oder das Wasser zur Düngung verwendet, belastet das Nanosilber die Nahrungskette. Dieses wirkt antibakteriell und schädigt für den Stickstoffhaushalt wichtige Mikroorganismen. Pflanzen werden unter hohen Silberkonzentrationen in ihrem Wachstum gehemmt. Glücklicherweise wird ein Großteil des Nanosilbers durch Sulfide unlöslich, so die Studienergebnisse des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag. Allerdings können immerhin noch 5 Prozent der Nanosilberteilchen den Endverbraucher erreichen.

Nanosilber steht im Verdacht, die Ausbildung resistenter Keime zu fördern. Medizinische Anwendungen könnten so wirkungslos werden. Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität Wien wies darauf hin, dass Wirkungen und Gefahren von Nanosilber überhaupt zu wenig erforscht seien. „Es gibt sehr viele Risiken wie Hinweise auf Resistenzentwicklung. Der Nutzen ist aus ärztlicher Sicht überhaupt nicht gegeben.“ Auch in der Natur richtet Nanosilber Schäden an. Jungforellen werden durch Silber in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

Bevölkerung laut Studie relativ entspannt

Das BfR hat unter dem Namen „NanoView“ ein Forschungsprojekt zur Wahrnehmung der Nanotechnologie in der deutschen Bevölkerung und den deutschen Medien abgeschlossen. Analysiert wurden insgesamt 591 Artikel der zehn führenden Printmedien aus der Gruppe der Zeitungen und Nachrichtenmagazinen. Verbraucher halten nicht viel von Nanotechnologie in Lebensmitteln: 84 Prozent lehnen Nanopartikel ab, die Lebensmittel länger frisch aussehen lassen. „Die Bevölkerung nimmt sie trotz der vorhandenen Wissenslücken als eine Technologie wahr, bei der der Nutzen die potentiellen Risiken überwiegt. Das BfR wird mit einer gezielten Kommunikationsstrategie dazu beitragen, die vorhandenen Wissenslücken zu schließen“, so das Ergebnis des Projektes.

Es gibt wohl kaum eine Technologie, wo so viele Fragen unbeantwortet sind. Problematisch für eine objektive Beurteilung ist sicherlich die enorme finanzielle Kraft der Nano-Lobby.  Nicht selten stehen die beratenden Wissenschaftler „unabhängiger“ Gremien auf der Gehaltsliste der Nano-Industrie oder erhalten nach dem Ausscheiden aus dem Gremium dort eine Führungsposition. Dies wurde unlängst dokumentiert und schafft nicht gerade Vertrauen.

145 Wertungen (4.79 ø)
Forschung, Medizin, Neurologie

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43 Kommentare:

Studentin der Humanmedizin

Bei all den Informationen auf dem Weg der Massenmedien. aus denen jedermann sich alles holen kann, was er braucht bzw. zu brauchen meint, könnte es zum Respektverlust kommen. Möglicherweise ist der unendliche Informationsfluss der Grund eines globalen Respektverlustes. Ich hüte mich aber lieber vor Schwarzmalerei,
und hoffe, selber den Respekt nicht zu verlieren und mich respektabel zu verhalten.
Glauben und Wissen nähren sich gegenseitig.

#43 |
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Gast
Gast

@Stud Edith Meyer, ehrlich, das “Leitmotiv” beruhigt, es ist gut.
Leider ist halt nicht alles so, wie es scheint, oder besser wie es “angepriesen” wird.
Und die Bravsten sind oft die Opfer.
Also Verstand gebrauchen, nicht alles glauben.

#42 |
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Studentin der Humanmedizin

Herr Dr. Bayerl, danke für Ihre wertvolle Antwort.
Es liegt vielleicht im Wesen des Menschen, sich führen lassen zu wollen:
Ratgeberliteratur ist seit eh und je beliebt, und wird dementsprechend viel gefragt.
Als ich noch oft Sitzwache war in Zürcher Spitälern, lernte ich viele Patienten kennen.
Sie lassen sich so gerne beraten. Sie glauben alles, und fühlen sich geliebt, wenn sie Führung finden.
Es könnte positiv zu bewerten sein, dass der “Durchschnittsmensch” per Internet viel mehr Zugriff hat zu neuen naturwissesnschaftlichen Entwicklungen und Potentialen als je zuvor, und dass er deswegen besser in der Lage sein wird, sich für oder gegen etwas zu äussern. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für den Naturwissenschaftler eher erschwerend und lästig ist, sich mit Kritiken von allen Seiten auseinandersetzen zu müssen, wobei ein grosser teil der Kritiken überflüssig oder gar unwirklichkeitsgetreu ist. Er soll sich damit abfinden, was bliebe ihm übrig?
Ein wichtiges Leitmotiv finde ich, dass man immer unterscheiden soll zwischen Gut und Böse. Der naturwissenschaftliche Fortschritt ist gut und wünschenswert, solange nichts Böses (Schädliches) damit ausgerichtet wird. Gut & Böse gibt es überall, und das Unterscheiden macht den Sinn des Lebens aus während der kurzen Zeit auf Erden. Es mag allzu religiös klingen, Sie dürfen sich aufregen, schlussendlich wird alles aber reduzierbar sein auf diese Dichotomie.

#41 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Stud Edith Meyer, warum ich darauf beharre:
Wissenschaft als Mode, politische Zeiterscheinung und durch Journalisten verbreitet, ist ein ernstes Zeitproblem, das leider längst auch eigentlich unpolitische Behörden erfasst hat.
Wir HABEN eine wissenschaftlich nicht begründbare Strahlenhysterie,
Wir HABEN eine wissenschaftlich nicht begründbare CO2-Hysterie,
Wir HABEN eine wissenschaftlich nicht begründbare Gentechnik-Hysterie,
Die Versklavung des Einzelnen durch vorgeschriebenen Meinungen
unter Ausschaltung des eigenen Denkens hat auch die Medizin schon erfasst,
das war früher anders! Ich denke an die irrationale Leitlinienflut,
wobei alles letztlich von Dollarmentalität durchdrungen ist.
Das Endprodukt ist der Mensch als ferngesteuerter Automat.
Leider, weil ein Wunschtraum vieler Planer + Hollywood,
wird es nie einen Roboterarzt geben, weil schlicht die Fähigkeiten eines (qualifizierten) Menschen unterschätzt werden.

Was wissenschaftlich von der “nano”-Masche übrig bleibt,
ist die Feinstaubproblematik für die Lunge, sonst nichts, wobei es auch hier neben der Größe selbstverständlich auf die Art des Feinstaubes ankommt.
Für die Nahrung spielt die Größenordnung überhaupt keine Rolle, sondern nur der Stoff als solcher. Etwas nano-Sand ist sogar nützlich, das ist nachweisbar (Framingham-Kohorte, Stichwort Silizium)
Bei Feinstaub für die Lunge gibt es klare Arbeitsschutzrichtlinien (bitte lernen), die aber bei genauem Hinsehen in keiner Kneipe eingehalten werden und auch eher nicht in geschlossenen Wohnräumen, die durch Lüftungsmangel wegen Energiesparhysterie zunehmen.
Ein “Waldsterben” hat es nie gegeben, oder anders betrachtet, ist ein Normalzustand, jedenfalls hat die Waldfläche auf dem gesamten nördlichen Globus, insbes. in Deutschland zugenommen.
Informieren Sie sich,
im web finden Sie alles.
Dagegen nicht in den “Qualitätsmedien”

#40 |
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Studentin der Humanmedizin

Herrn Dr. Bayerl auf Nr 35, Ihre Kritik hatte ich auch noch übersehen! Entschuldigung, es stimmt, Sie haben Recht, im ersten Abschnitt seines Artikels schreibt Herr Bastigkeit von Nanopartikeln in Molekülgrösse, was ein vermeidbarer Fehler war, da er sich die Infos über die wirklichen Grösse des Nanopartikels aus dem Netz hätte holen können. Aber insgesamt beharre ich darauf, dass seine Aufgabe als Medizinjournalist nicht vordergründig ist, sich mit Themen wie wirklichkeitsgetreuen Grössen im Rahmen der schwerwiegenden Thematik der Nanopartikel auseinanderzusetzen, sondern vielmehr mit dem Thema als solches, ohne nicht-massgebende naturwissenschaftliche Details, die Aerzte und andere Naturwissenschaftler ohnehin besser zu beantworten wissen.
Ich finde Ihrerseits die Meinung des Nicht-Existierens der Nanopartikel-Problematik, ähnlich dem nicht-existenten Waldsterben etwas contraproduktiv, da die Meinung berechtigterweise dazu führen kann, erst recht zu befürchten, dass die Nano-Problematik ernst zu nehmen ist, wie das Waldsterben berechtigterweise ernst genommen werden soll und auch wird. Immerhin finde ich Ihre Beiträge aber immer spannend, und lese sie gerne!

#39 |
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Studentin der Humanmedizin

Herrn Dr. Bayerl auf Nr 36, danke für die schöne Bemerkung über das Zuckermolekül und seine Zutrittspforte. Bin auch froh, dass ich nicht hysterisch bin, sondern einem gut argumentierenden Professor der Histologie bei bestem Gewissen zitieren kann. Unterstehend lesen Sie selber, was er, Herr Professor Dr Med Peter Gehr der Med. Fak. der Uni Bern schrieb. Ich zitiere aus:
“Ultrafeinstaub überwindet alle Grenzen” (als pdf im Netz findbar)

» Lungenbläschen als Eintrittspforte.
Was man bis heute weiss: Je kleiner die inhalierten Staubteilchen, desto tiefer gelangen sie in die Lunge. Feinstaubpartikel zwischen drei und zehn Mikrometer Durchmesser werden in den oberen und mittleren Luftwegen abgefangen, Partikel kleiner als etwa drei Mikrometer gelangen in Bronchiolen und Lungenbläschen. Bei den meisten Partikeln, die es in die Lungenbläschen schaffen, handelt es sich aber um ultrafeine Partikel, das heisst Teilchen mit weniger als 0,1 Mikrometer Durchmesser. In den Lungenbläschen findet der Gasaustausch statt. Hier befindet sich nicht nur die grösste Oberfläche des menschlichen Körpers – von der Grösse eines Tennisplatzes, wie Peter Gehr als Erster vor bald dreissig Jahren ausgemessen hat –, sondern gleichzeitig auch die dünnste Barriere des Körpers: Weniger als ein Mikrometer Gewebe trennt hier die Atemluft vom Blut. Für ultrafeine Staubpartikel die Eintrittspforte in den Körper.
«Zwar verfügt der menschliche Atemtrakt über zwei äusserst effiziente Abwehrmechanismen gegen Feinstaub», sagt die Biologin und Dozentin für Histologie Marianne Geiser von der Universität Bern. Flimmerhaare reinigen die luft- leitenden Atemwege, indem sie die Partikel in einem Flüssigkeitsstrom wieder hinaufbefördern. In den Lungenbläschen räumen Makrophagen auf, indem sie sich Partikel einverleiben und diese entweder zersetzen oder nach oben Richtung Flimmerhaare befördern. «Doch Makrophagen versagen bei Feinstaub unter 0,1 Mikrometer Durchmesser: Auf die feinsten der Feinen ist die Lungenselbstreinigung offensichtlich nicht eingestellt», hat Marianne Geiser – zumindest in Versuchen mit Ratten, die ultrafeinen Titandioxidstaub einatmen – festgestellt.
Auch im Reagenzglas bringen die Feinstäube mit Nanodimensionen (0,1 Mikrometer) Erstaunliches zustande: So können etwa kleinste
fluoreszierende Polystyrolkügelchen in rote Blutkörperchen eindringen, wie eine Studie vom Institut für Anatomie der Uni Bern gezeigt hat. Wie das vonstatten geht, gibt den Forschern allerdings ein Rätsel auf: «Rote Blutkörperchen sind zu einer Aufnahme von Partikeln eigentlich gar nicht befähigt! Ultrafeine Stäube überwinden also Zellgrenzen ganz anders, als wir es uns in der Biologie sonst gewöhnt sind», sagt Peter Gehr.
Eine von Marianne Geiser geleitete Studie, in der Ratten Titandioxidstaub inhalierten, wie auch ähnliche Versuche in Deutschland, in denen die Forscher radioaktiv markierte ultrafeine Teilchen verschiedener Materialien benutzten, zeigen zudem: Ein kleiner Prozentsatz der ultrafeinen Partikel gelangt ins Blut und lässt sich in Niere, Leber und Milz sowie im Herz und im Gehirn nachweisen. «

Seine wissenschaftliche Sprache ist doch glasklar?

#38 |
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siven relindise
siven relindise

@Dr. Bayerl. Viieee-len Dank. Sie haben mindestens einer vor einer Hsyterie gerettet: mich.

#37 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Ein Zuckermolekül hat die Größe von ca. 1nm wird aber trotzdem nicht in die Zelle reingelassen, wenn Insulin fehlt.

#36 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Stud Edith Meyer, man fragt sich, ob heute im Studium noch verstehendes lesen üblich ist.
Ein “Problem” das nicht existiert, ist auch verdammt schwer lösbar,
das erinnert an “Waldsterben” und an den Billionen teuren VÖLLIG untauglichen Versuch unser “Klima” zu retten.
Allerdings könnte man noch eine weitere nutzlose nano-Behörde damit beschäftigen.

#35 |
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Studentin der Humanmedizin

Es gehört mE eher nicht zum Fachbereich des Medizinjournalisten, über die Grösse der Nanopartikel zu berichten. Ich finde den Artikel des Herrn Bastigkeit informativ und sehr gut, weil er über die Grösse im Sinne der Gewichtigkeit der Nanopartikel informiert hat. Es war nachträglich wertvoll, über die naturwissenschaftlich sinnvoll “messbare Grösse” Kenntnisse ergattert zu haben. So hat der Medizinjournalist auf seiner Art einen wichtigen Beitrag zum Thema Nanopartikel geliefert! Die Dinge werden beibleiben…

#34 |
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Naturwissenschaftler

Herr Dr. Hala zur Ergänzung: Moleküle liegen in der Größenordnung 0,1 bis 1 nm, Ionenradien gehen bis zu etwa 0,17 nm. Damit sind Ionen und Moleküle etwa um den Faktor 10 bis 100 kleiner als Nanopartikel.

#33 |
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Gast
Gast

@Dr. Herbert Hala das wäre eigentlich die Aufgabe von Herrn Matthias Bastigkeit,
hat aber schon Herr Dr. Andreas Kampkötter #22 freundlicherweise getan,
beachten Sie auch #3,#11 und #13

#32 |
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Apotheker

Ich bin etwas erstaunt über die Definition von “Nano”: Nach meinem Wissen handelt es sich dabei um Teilchen, diie lange nicht die Größe eines Moleküls erreichen, allenfalls die Größe eines Ions. Bevor man diesen Begriff definiert, Gechichten darüber erzählt,sollte man doch einen Physiker bitten uns genau zu erklären, um was es sich überhaupt bei einem Nano-Teilchen handelt.

#31 |
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Gast
Gast

@Dr. E. Stamm unbekannt ist nur der Name “nano”,
aber nicht die “Dinger”,
wie oft muss das noch wiederholt werden, bevor der Groschen fällt.

#30 |
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Diätassistent

Hallo Gast #28 und der Letzte Satz dieses Artikels
Zitat „Auch die Silbersocken sind nicht gefährlich. Nur eben ziemlich teuer, wenn man bedenkt, dass die Partikel nach wenigen Wäschen herausgewaschen sind.“
ist bezeichnend für die Kurzsichtigkeit dieses Schreibers!

Ausgewaschen heißt nichts anderes als, dass sich das Silber irgendwann in der Nahrungskette befindet.

#29 |
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Gast
Gast

Immer wieder wird von diversen Autoren der Eindruck erweckt als ob Nanosilber oder der Einsatz von Silber für antimikrobielle Zwecke etwas Neues oder Unbekanntes wären. Das ist falsch. Silber wird seit mehr als 2000 Jahren aufgrund seiner antimikribiellen Eigenschaften eingesetzt und Nanosilber wird seit mehr als 100 Jahren unter anderem in der Wundheilung, der Wasseraufbereitung, als Mittel gegen Durchfall und von Heilpraktikern als “Naturmedizin”, … eingesetzt.
zudem wird fein verteiltes Silber unter der Bezeichnung E174 in Konditorwaren zum Färben von Zuckerkugeln ebenfalls seit Jahrzehnten verwendet.
Trotzdem wurden nach einer hysterischen Nanodiskussion zahlreiche Risikoforschungsprogeamme, die Millionen an Steuergelder verschlungen haben, gestartet. Was dabei heraus gekommen ist kann man unter anderem hier nachlesen.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/nanotechnologie-ueberschaetzte-silbersocke/8340108.html

#28 |
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Diätassistent

Auch wenn Nanopartikel naturgemäß überall zu finden sind heißt das nicht, dass das was die Industrie an Stoffen verändert und die Nahrung bringt, oder in Deos, Sonnenschutzmittel oder auf sonstige Flächen und Kleidung, dann per se ebenso natürlich und damit unschädlich seien.

Und wenn dann mal bekannt sein sollte dass die Nonos in unserem Körper verbleibt, wird die Industrie sicherlich auch dafür ein geeignetes Mittel zur „Austreibung“ herstellen.

#27 |
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Dr. E. Stamm
Dr. E. Stamm

Ist es denn so unklug, unbekannten Dingen erst einmal mit Vorsicht zu begegnen? Was wissen wir denn über die Wirkung von Nanopartikel? Sie tun nicht weh, also her damit? Hat Prof. Röntgen auch geglaubt und ging mit den von ihm entdeckten Strahlen unvorsichtig um, und nicht nur er, sondern anfänglich doch alle Anwender. Mit den bekannten gesundheitlichen Folgen. Mein lange verstorbener Schwager (Zahnarzt) hat bei Röntgenaufnahmen den kleinen Rö-Film immer mit dem Zeigefinger während der Aufnahme am Zahn festgehalten. Tat doch nicht weh, anfangs ! Dann jedoch traten zunehmend stärker werdende Schmerzen auf. Schließlich mußte das erste Fingerglied, dann das nächste amputiert werden. Die Schmerzen blieben ein Leben lang.
Wollen auch wir Nanoprodukte anwenden, bis es “wehtut”? Es fehlen bislang ausreichende Kenntnisse über die Wirkung ubiquitär oder im Körper vorkommende Nanopartikel.
Es ist nur sinnvoll, vorsichtig zu sein, bis jeweils gesichertes Wissen vorliegt. Nanoelemente verrotten nicht! Genug Umweltärger haben wir z. B. schon mit immensem Plastikmüll, der, durch Umwelteinflüsse zerkleinert, sicher auch schon in Nanometergröße in aller Welt herumvagabundiert. Der verrottet auch nicht so bald. Die Teilchen sind bereits in unsere Nahrungskette gelangt. Hier ist der Zug bereits abgefahren, das zu unterbinden.
Wir sollten kritischer sein und Nanopartikel enthaltene Produkte vorerst nur da einsetzen, wo sie unbedingt nötig sind. Autowäsche z.B. oder Kosmetika gehört absolut nicht dazu.

#26 |
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Studentin der Humanmedizin

Nanopartikel überwinden die Blut-Hirn-Schranke, sagen die Biochemiker.
Wenn’s so ist, dann werden sie nicht zur Geisteskrankheit führen, da denn schon längstens unsere ganze Kultur geisteskrank wäre.
Diesbezüglich stimme ich Herrn Dr Bayerl auf Nr 13 wohl zu: Nanopartikel wird’s überall geben, wir sind davon umgeben, ähnlich dem Elektrosmog uam. Ich habe einen Drucker in meiner Wohnung, der setzt mit seinen Toner-Cartouchen Nanopartikel frei, usw. Es lohnt sich mE dennoch, sich Gedanken zu machen über Stoffe, die schädlich zu sein scheinen. Frau Satzinger auf Nr 19, es wundert mich, welche Methode Sie haben, Nanopartikel aus Geweben auszuleiten. Wenn Sie das auf dieser Site kundtun, wäre ich dankbar. Wenn auch immer es sich lohnen würde, da “man” die Nanos überall findet.
Frau Gotter’s Beitrag auf Nr 14 finde ich wertvoll: Wir können alle beitragen zu einer besseren Umwelt mittels Distanznahme von der Konsumkultur der Nahrungsmittelindustrie, die begann im Zeitalter der Industrialisierung, und viel Leid mit sich brachte für zahlreiche gesunde junge Männer, die ihre Agrarfamilien verliessen um Geld verdienen zu gehen in der Fabrik. Aber so musste es vermutlich nun mal laufen, da ansonsten alles geblieben wäre beim Alten. Das Schöne in unserer Zeit ist es, einen guten Lebensstil pflegen zu können bei der Möglichkeit, Auswahl zu treffen im Sinne des Verzichts auf Konsumgüter, die eine gemeinsame Produktionsgrundlage haben, indem Substanzen angewendet werden, die die Lebewesen beeinträchtigen und die Umwelt belasten etc.

#25 |
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Heilpraktikerin Brigitte Gotter
Heilpraktikerin Brigitte Gotter

Naja, ich habe auch schon Spülschwämme mit Silberionen ausprobiert. Die waren nach mehrmaligem Gebrauch genau so eklig wie normale Spülschwämme. Ich halte davon Abstand.

#24 |
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Gast
Gast

Hallo Herr Bastigkeit,

können Sie diese Aussage bitte spezifizieren?

“Problematisch für eine objektive Beurteilung ist sicherlich die enorme finanzielle Kraft der Nano-Lobby. Nicht selten stehen die beratenden Wissenschaftler „unabhängiger“ Gremien auf der Gehaltsliste der Nano-Industrie oder erhalten nach dem Ausscheiden aus dem Gremium dort eine Führungsposition. Dies wurde unlängst dokumentiert und schafft nicht gerade Vertrauen.”

vielen Dank, andernfalls muss ich davon aussgehen, daß hier nur heiße Luft dahinter ist.
mfg
Gustav

#23 |
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Naturwissenschaftler

Hallo,
die Bezeichnung “Nano” bedeutet nach allgemein akzeptierter Definition, dass ein Partikel in mindestens einer Dimension eine Größe von 100 Nanometer nicht überschreitet. Durch dieses Nanoskaligkeit können sich physikalische und chemische Eigenschaften von Materialien im Vergleich zu den gleichen Materialien im makroskaligen Größenbereich ändern. Dies ist vor allem durch eine deutlich vergrößerte Oberfläche bei diesen Nanopartikeln bedingt.
Ob diese veränderten Eigenschaften bei Nanomaterialien positiv oder negativ sind, liegt an vielen unterschiedlichen Faktoren wie z.B. Material, Anwendung, Aufnahmeweg etc.. Wie mit jeder anderen Substanz / Technologie sollte eine solide, ideologiefreie Risiko-Nutzen-Abschätzung durchgeführt werden. Es sollte aus meiner Sicht aber vermieden werden, ein solches Konzept per se zu dämonisieren.

#22 |
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Gast
Gast

Antwort auf noch’n Gast
Argyrie bedeutet, dass die Menschen das Nanosilber in solch unglaublichen Mengen saufen, dass sich davon die komplette Haut Silber färbt. Trotzdem sind diese wenigen bekannten Fälle offenbar nicht daran gestorben noch nicht mal davon krank geworden. Oder haben Sie andere Informationen?
Es geht hier aber nicht darum, dass Nanosilber als Naturheilmittel getrunken werden soll, sondern es geht darum, dass mit minimalsen Mengen Silber als Einmalausrüstung z.B. Textilien weniger stinken, weniger oft gewaschen werden müssen, langlebiger und nachhaltiger werden, Unmengen von biozider Waschchemie und Reinigungschemie und Energie (Waschmaschine, Trockner) eingespart werden kann.
Silber ist im Gegensatz zu organischen Giften und Waschmitteln ein Edelmetall, dass bereits vor Start der Evolution ubiquitär in der Umwelt verteilt war.
Es soll sich mal jeder überlegen für welche Dinge er eintreten will. Für Waschmittel und Verbrauchchemie, für ogranische Gifte oder für nachhaltige langlebige Produkte, die mit minimalsten Mengen eines Materials ausgerüstet sind, das schon immer allumfassend in der Natur verteilt war.

#21 |
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Medizinphysiker

@19: Geschäftsmodell?

#20 |
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Gisela Satzinger
Gisela Satzinger

Nanopartikel sind ausleitbar – ich kenne als Heilpraktikerin mehrere feinstoffliche Methoden dazu – wer Interesse hat gerne bei mir nachfragen! Gisela Satzinger, Erlangen

#19 |
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Diätassistent

Jeder hat es selbst in der Hand was er sich einverleibt (oder draufschmiert Deo), den meisten fehlt es aber an Aufklärung, Verharmlosung ist Kontraproduktiv, bei solchen Themen ist es besser “lieber mal etwas dicker aufzutragen“:-)

#18 |
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n (nano) 1 Milliardstel m (meter) also Teilchengroesse

#17 |
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Brigitte Gotter
Brigitte Gotter

Nochmal zu Kolloidalem Silber – ich teste Kolloidales Silber für Heilprozesse als nicht sinnvolles Material. Habe Kolloidales Silber schon von naturheilkundlich behandelnden Ärzten angeboten bekommen, es aber nicht verwendet, nachdem die Austestung negativ – also nicht gut ausgefallen ist.
Ich verwende dieses Mittel zur Behandlung von Erkrankungen nicht. Lasse mich auch nicht davon überzeugen. Es ist kein natürlicher – also so in der Natur vorkommender Stoff – also lasse ich die Finger davon!

Brigitte Gotter Hailpraktikerin

#16 |
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Brigitte Gotter
Brigitte Gotter

Eigentlich müßten wir alle die angebotenen Fertigwaren in den Supermärkten boykottieren! … und nur noch Grundnahrungsmittel einkaufen, wie vor 50 Jahren. Es ginge dann sehr vielen Menschen viel besser. Keine Adiositas, weniger Autoimmunkrankheiten, weniger Diabetes mellitus usw. usw.
Schon alleine durch die mit Gluten hochgezüchteten Getreide (ursprünglich 5 % in Weizen, heute 50 % im Weizen) schädigt die Industrie die Menschen ganz schleichend und fast unbemerkt im Verdauungstrakt. Zugesetztes Gluten zu den Mehlen kann z. B. zur erworbenen Zöliakie führen. Das ist nur ein kleines Beispiel von vielen. Wollen wir dies wirklich alles mitmachen?
Ich nicht ….. “nur tote Fische schwimmen mit dem Strom” ….. ales chinesisches Sprichwort!

Brigitte Gotter Heilpraktikerin

#15 |
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Brigitte Gotter
Brigitte Gotter

Gestern im Darmstädter Echo “Immer mehr chronisch kranke Kinder” …. tja, woher??
Mit diesen neuen Technologien greifen wir die Menschheit einschließlich Faune und Flora an. Mit welchem Recht?
Was zur Zeit in den Supermarktregalen angeboten wird, überfordert den Menschen sowieso schon. Die Nanopartikel machen es nur noch schlimmer.
Die Leber kann die Nanopartikel nicht bewältigen, sie reichern sich überall im Körper an.
Lassen wir uns systematisch krank machen? ….. nicht mit mir!

#14 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Stud Edith Meyer sagt: “Nano-formatige Partikel sind nicht oder kaum ausleitbar, und nisten sich ins Bauchfell, Zwerchfell und in die Lunge ein,…”
überlegen Sie mal, oder fragen Sie Ihren Professor,
wie dieses nano in Lunge oder ins Peritoneum gelangen soll!!!

In die Lunge normalerweise nur mit der Luft, aber nicht mit Medikamenten oder Nahrung; hier haben wir eine ähnliche Problematik wie beim Zigarettenrauchen, vieles in der Luft ist (konzentrationsabhängig) nicht besonders bekömmlich, denken Sie an Pollen und Astma etc.
aber Peritoneum???
Da hat der Professor was bei Ratten etc. reingespritzt, (nicht unüblich in der “Wissenschaft”)
wie soll das auch wieder raus, je nach dem was es ist.
Wenn ich ein ml Kuhscheiße ins Peritoneum spritze macht das noch viel kranker,
wenn ich es verfüttere macht es überhaupt nichts.

ES GIBT KEINE NANO-SPEZIFISCHE ERKRANKUNG!!!Ohne die entsprechende Materialeigenschaft.
Hier manifestiert sich nur das was ich schon in #3 schrieb!
Wir sind von nano umgeben, wie von elektromagnetischer Strahlung oder dem lebenswichtigen CO2.
Schluss mit der unwissenschaftlichen nano-Hysterie!

mfG

#13 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Ergänzung,
“Energiesparen” in modernen Wohnungen mit superdichten Fenstern führt zunehmend zu unzureichender Lüftung und damit massivem Feinstaub (=nano) Gehalt in der Wohnung.
Sehr trockene Luft im Winter ebenfalls.

#12 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Matthias Bastigkeit können Sie, oder unsere Studentin FORMAT definieren?
Wie soll ein “Format” ins Peritoneum gelangen,
fragen Sie mal ihren Professor.
Auch ein Kochsalzkristall hat doch sicher auch ein FORMAT.
zu#9 bei Silber weis man was gemeint ist,
ebenso wie bei Blei oder Aluminium.
Hier gibt es eine gut definierte Toxizität, die z.B. im Falle Aluminium (neurotoxisch) zu wenig beachtet wird (einfacher Bluttest).
Aber es wird niemals einen nano-Test oder auch Feinstaubtest geben,
warum auch!
zu#10
der KFZ-Verkehr stört grün-ideologische Politik, die tief in unsere Behörden eingedrungen sind.
Dass “Feinstaub” in gut isolierten Wohnungen viel höher ist,
wird wieder ausgeblendet, weil die grün-ideologische Politik Energiesparen für wichtiger hält als die menschliche Gesundheit.
Menschen sind ja in ihren Augen Schädlinge,
gut genug nur zum Steuern zahlen.

#11 |
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Wilhelm Benedict
Wilhelm Benedict

Auf Grund der Feinstaubbelastung, verursacht durch den Kfz-Verkehr, werden Umweltplaketten vorgeschrieben, Geschwindigkeitsbegrenzungen verordnet. Aber Nanopartikel sind scheinbar zu harmlos um etwas zu unternehmen.
Wozu auch: Gammelfleisch sieht mit Nanopartikel wie Frischfleisch aus.
Jetzt wäre wieder einmal die Politik gefragt. Jedoch das wirtschaftliche Interesse der Hersteller und Verwender überwiegt.

#10 |
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noch’n Gast
noch’n Gast

@Gast #4 Sind Argyrie (Dunkelverfärbung der Haut), Argyrose (lokale Einlagerungen, insbesondere am Auge) keine Auffälligkeiten?
Sie Wikipedia “Kolloidales Silber”

#9 |
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Medizinjournalist

Hallo Frau Meyer,
danke für die sinnvolle Ergänzung meines Beitrages. Um die Wogen zu glätten: NANO kann eine Größen UND/ODER Formatangabe sein.

#8 |
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Studentin der Humanmedizin

Lieber Gast auf Nr. 2:
Lesen Sie noch mal nach: In Zeile 3-4 zeige ich dass ich weiss, dass Nanopartikel ein Format betreffen, nämlich das Nano-Format. Kritik bitte nur, wenn’s angebracht ist!

#7 |
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Gast
Gast

@Stud Edith Meyer, auch für Sie,
nano ist nur eine Größe!!!
Und es fliegt in der Luft herum überall.
Also nur keine Panik und alles glauben was man NICHT versteht.

#6 |
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Studentin der Humanmedizin

Herr Professor Jürg Tschopp der Biochemie an der Uni Lausanne entdeckte die “Inflammasome” um 2001 herum und sagte, dass Nanopartikel eine von mehreren Ursachen sind. Insb. TiO2 soll laut ihm wie Asbest oder Harnsäure wirken. Die Nano-formatige Partikel sind nicht oder kaum ausleitbar, und nisten sich ins Bauchfell, Zwerchfell und in die Lunge ein, wo sie Krebs verursachen können; weiter auch Gicht und grossflächigen Juckreiz. Asbest und TiO2 seien dasselbe bezüglich ihr schädliches Potential, wie er sagte. Es ist doch méhr als skandalös, dass die Pharma-Industrie das SiO2 und TiO2 in Nanoformat anwenden darf für Hilfsstoffe bei der Herstellung der Nahrungsmittelsupplemente und Medikamente. Sie müssen nicht mal Produktmonografien preisgeben, sich festhaltend am Betriebsgeheimnis!
Wenn nach einer gewissen Zeit klar wird, dass tatsächlich das TiO2, wie der Asbest, sich anhand zahlreicher Geschädigten profiliert als Krebserreger, dann werden sie die Rechnung erst bezahlen müssen. So ein Supplement wie “Nutri Nano-CoQ10”, das sein Nanoformat schon im Produktnamen drinnen hat, ist ein ehrliches, und somit nobles Produkt, indem es hinter dem steht, was es hergibt.
Alles insgesamt ein Grund, vorsichtig zu werden mit dem Supplementieren von Nährstoffen. Die Pharmafirmen sollten verpflichtet werden, Produktmonografien preis zu geben, insofern sie hinterfragt werden bezüglich Nanoformatigen Hilfsstoffe…

#5 |
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Gast
Gast

Liebe Fr. Eva Li,
haben Sie als Heilpraktikeren auch schon mit kolloidalem Silber bzw. Silberwasser gearbeitet. Das wird nähmlich seit Jahrzehnten in sogenannten Bioapotheken als Alternative zur Schulmedizin vertrieben. Kolloidales Silber ist nichts anderes als Nanosilber. Wenn es von Heilpraktikern unter dem Namen kolloidales Silber zum täglichen Trinken angeboten wird, ist es ein Naturmaterial, um der bösen Pharmaindustrie, ein Schnippchen zu schlagen, wenn es unter dem Namen Nanosilber fest in Kunststoffe eingebunden wird, ist es ein Risikomaterial, das die Welt vergiftet. So unterschielich kann ein und das selbe Material wahrgenommen werden. Erstaunlich oder?
Übrigens wird Nanosilber schon seit dem ersten Weltkrieg in der Wundheilung eingesetzt. Weder bei den “Naturmedizinern” noch in der Medizin ist es in den letzten 100 Jahren zu irgendwelchen Auffälligkeiten gekommen.

#4 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Wir haben schon eine Strahlungshysterie, staatlich gefördert,
wir haben schon eine völlig blödsinnige CO2-Hysterie, staatlich gefördert,
wir haben schon eine Gen-Technik-Hysterie, staatlich gefördert,

und jetzt bitte nicht noch eine laienhafte “nano”-Hysterie, staatlich gefördert?

Haben wir nur noch grüne Dummköpfe in den staatlichen Behörden???

Wer hat Angst von nano – NaCl (Kochsalz)?
Im Zigarettenrauch gibt es massenhaft nano-Partikel,
machen die vielleicht Brustkrebs bei der Frau?
In der Wüste gibt es jede Menge nano-SiO2,
der fliegt manchmal nicht nur bis Europa, sondern bis Südamerika!
Dieser Nano-Sand soll die Leukozyten attackieren,
oder war es umgekehrt?
Und die größte Gefahr lauert in Schlafzimmern,
wenn der winzige Kot der unsichtbaren Milben austrocknet und in noch kleiner Teil (nano) zerfällt.
Diese saugefährliche nano ist dann einfach nicht mehr schwer genug um “runterzufallen”, es “schwebt” einfach so in der Luft
und wird für den Makromensch und seine inneren nano-Zellen zum Krankheitsproblem, das sicher Milliarden kostet.
Ich könnte mit nano im Wald fortfahren.
Gruß

#3 |
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Gast
Gast

Nano ist nur eine Größe verehrter Herr Bastigkeit!

#2 |
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Heilpraktikerin

Großes Lob für den Artikel!

#1 |
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