Wenn Ärzte sich zu Propofol fühlen

5. Mai 2014
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Die Bundesärztekammer ist der Auffassung, dass 7 bis 8 Prozent der deutschen Ärzte mindestens einmal im Leben an einer Suchterkrankung leiden. Eine Substanz ist unter dem medizinischen Personal besonders beliebt: Propofol.

Prof. Dr. Christoph Maier und Dr. Johanna Leclerc-Springer publizierten eine beeindruckende Kasuistik einer Propofol-abhängigen Ärztin. Nach einer Mandeloperation bekam die junge Medizinerin von Kollegen Tilidin-Tropfen gegen ihre Schmerzen. Sie genoss die wohltuende Wirkung und entwickelte eine Suchterkrankung. Innerhalb von drei Jahren steigerte sie so ihre Dosis auf bis zu 35 ml Tropfen/Tag. Wegen einer Schwangerschaft wurde das Opioid abgesetzt. Zur Analgesie unter der Sectio erhielt sie per PDA Sufentanil und empfand die euphorisierende Wirkung als angenehm. In der Stillzeit stieg sie wieder auf Tilidin um, diesmal in wesentlich höheren Dosen.

„Im Grunde wusste ich, dass ich suchtkrank bin. Ich war jedoch so in der Sucht gefangen, dass ich den Tilidinmissbrauch vor mir selbst rechtfertigte und bagatellisierte“, so die Ärztin. Nach dem Abstillen fand sie in der Klinik eine noch halbvolle Fentanyl-Ampulle, steckte sie ein und injizierte sich das Mittel zu Hause. Bereits nach zwei Monaten spritzte sie sich 1-2 mg Fentanyl/Tag, was 10-20 Ampullen entspricht. Wegen der BtM-Pflicht machte ihr die Beschaffung zunehmend Probleme. Sie stieg deshalb teilweise auf Propofol um und injizierte sich bis zu 50 mg pro Tag. Nach einem missglückten Selbstentzug landete sie auf der Intensivstation und fing danach erneut wieder mit ihrer Propofol- und Tilidin-Medikation an. Erst nach einem erneut lebensbedrohlichen Zwischenfall wurde die zuständige Ärztekammer eingeschaltet. Sie unterzog sich erfolgreich einer Therapie. Bis heute ist sie unter fortlaufender Nachbetreuung und Überwachung durch die Landesärztekammer nicht rückfällig geworden und übt ihren Beruf außerhalb der Anästhesie weiter aus.

Schnell rein, schnell raus

Propofol ist zugelassen als kurz wirkendes intravenöses Narkosemittel zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei Kindern ab 1 Monat und Erwachsenen. Außerdem zur Sedierung von Erwachsenen bei diagnostischen und chirurgischen Maßnahmen sowie nur bei Erwachsenen ab 17 Jahren zur Sedierung von beatmeten Patienten im Rahmen der Intensivbehandlung.
 Propofol unterscheidet sich in seinem Aufbau völlig von den Benzodiazepinen, Ketamin, Barbituraten und Etomidat. Propofol bindet im Gehirn an den GABA-A-Rezeptor, der an einen Chloridkanal gekoppelt ist. Propofol öffnet den Kanal und es kommt zu einer Hyperpolarisation und damit zu einem kurzfristigen Ausfall der Nervenzelle. Außerdem reduziert es die Dopaminfreisetzung im Nucleus accumbens.

Die Substanz führt dosisabhängig von der Sedierung bis hin zur Bewusstlosigkeit. Die Wirkung tritt nach 25 bis 40 Sekunden ein und hält 4 bis 8 Minuten an. Propofol wirkt nicht analgetisch aber gering antiemetisch. Wird es als Rauschmittel verwendet, schätzt man die beruhigende, entspannende, euphorisierende, sexuell enthemmende und aphrodisierende Wirkung. Die Möglichkeit, dass sexuelle Phantasien unter Propofolgabe auftreten, liegt laut Fachinformationen zwischen 1 zu 1.000 und 1 zu 10.000. Damit handelt es sich um eine seltene Nebenwirkung. Traurige Berühmtheit erlangte Propofol durch den Tod von Michael Jackson, er erhielt das Narkotikum von seinem Arzt als Schlafmittel verabreicht.

Besonders bei Anaesthesisten beliebt

Propofol ist an allen anästhesiologischen Arbeitsplätzen vorhanden. Tierexperimentell ist sein Abhängigkeitspotenzial durch Verhaltensexperimente belegt, beispielsweise durch den Nachweis einer erhöhten Selbstapplikationsrate bei Ratten und Meerschweinchen. Bei einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) wurde bei 19 von 210 suchterkrankten Mitarbeitern eine Propofolabhängigkeit erkannt. Von diesen verstarben 38 Prozent gegenüber 19 Prozent der 191 Kollegen, die „nur“ von Opioiden oder Benzodiazepinen abhängig waren. Die Toleranzentwicklung ist bei Propofol enorm, zudem wirkt es nur kurz. Daher wird die Dosis stetig und rasch gesteigert. Nach Fallberichten von Soyka und Schütz kommen einige Betroffene dadurch auf bis zu 100 Applikationen/Tag mit jeweils 10-30 mg Einzeldosen.

Propofol auf Rang 1

In einer Befragung von amerikanischem und deutschem medizinischen Personal wurde Propofol als eines der am häufigsten missbrauchten Anästhetika genannt. Mithilfe einer MEDLINE, EMBASE, Scopus, Cochrane und Internetrecherche wurden Daten von U. Bonnet analysiert, die eine Einschätzung des Abhängigkeitsrisikos von Propofol erlauben. Die acht bisher publizierten klinischen Fallberichte stammen hauptsächlich aus Deutschland und beschreiben ausgeprägte psychische und wenig körperliche Abhängigkeitsmerkmale. Durchschnittlich waren in den Kasuistiken 4,25 von 6 Abhängigkeitskriterien nach ICD-10 erfüllt. Der Konsum von Propofol ist hauptsächlich auf Mediziner oder medizinnahe Berufe begrenzt. Besonders alarmierend ist die hohe Todesrate unter den insgesamt 78 publizierten Fällen von Propofolkonsum. Fast die Hälfte der medizinischen Konsumenten starb am Propofol. Die enge therapeutische Breite übersteigt den „Nutzen“ als Rauschdroge bei weitem. Deshalb ist die Anwendung von Skalen zur Risikoabschätzung des Suchtpotenzials nicht aussagekräftig. Das Problem ist nicht die Sucht, sondern der Tod des Konsumenten.

Narkose für immer

Ein Forscherteam des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum um Judith Iwunna untersuchte Obduktionsfälle, um einen Überblick über die Häufigkeit von Todesfällen durch Propofol- bzw. Analgetikaabusus zu gewinnen. Im Mai 2012 wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz alle 48 rechtsmedizinischen Institute um das Ausfüllen eines Kurzfragebogens bezüglich Obduktionen mit Verdacht auf Arzneimittelmissbrauch an Ärzten und medizinischem Personal in den letzten 10 Jahren gebeten. Im Falle positiver Rückmeldung wurden telefonisch weitere Einzelheiten wie Beruf, Alter und Geschlecht der Obduzierten, die Auffindesituation, die wahrscheinliche Todesursache und andere forensisch relevante Parameter, soweit verfügbar und datenschutzrechtlich möglich, erfragt.

Von den 48 angeschriebenen Instituten antworteten insgesamt 32. Davon berichteten 16 Einrichtungen von mindestens einem Todesfall, bei dem ein Verdacht auf Propofol- bzw. Arzneimittelmissbrauch vorlag. Insgesamt wurden 39 Fälle gemeldet. 
Betroffen waren 27 Männer und 12 Frauen, davon waren 22 Ärzte und 13 medizinisches Fachpersonal. Von den 39 Fällen wurde der Arzneimittelabusus bei 15 Fällen bestätigt, bei 12 nicht bestätigt, weitere 12 Fälle blieben diesbezüglich rechtsmedizinisch ungeklärt. Als Suizid wurden 71,7 Prozent und als Unfall 23 Prozent der 39 Todesfälle eingestuft. Bei 33 (84,6 Prozent) Todesfällen war Propofol beteiligt, in 9 Fällen sogar ausschließlich. Nach einer Studie von Earley und Finver sind besonders traumatisierte Mediziner und solche mit einer (durchgemachten) Depression in der Anamnese betroffen.

Ärztekammer gibt Hilfestellung

Laut  DGAI ergab eine Erhebung aus dem Jahr 2009, dass 451 Narkose-Chefärzte von 310 Kollegen wussten, die im Laufe der zurückliegenden zehn Jahre suchtkrank wurden. Sie nannten jedoch nur die dramatischen Fälle. An einer Überdosis Medikamente waren 53 Mediziner gestorben, gegen die anderen hatten die Kliniken ein Disziplinarverfahren eingeleitet oder die Polizei ermittelte gegen sie. Die Hamburger Ärztekammer war nach eigenen Angaben die erste, die Anfang der 1990er Jahre begann, sich hierzulande mit dem Tabu-Thema „Ärzte und Sucht“ zu befassen. Der damalige Ärztliche Geschäftsführer Dr. Klaus-Heinrich Damm half erkrankten Kollegen, sich in Behandlung zu begeben, woraus im Lauf der Jahre ein besonderes Suchtinterventionsprogramm entstand.

Der Vorstand der Bundesärztekammer sieht es als seine Aufgabe an, sich für ein Betreuungskonzept für betroffene Ärzte einzusetzen. Die Ständige Konferenz „Ärztliche Versorgungswerke und Fürsorge“ teilte mit, dass in der Regel eine Kostenübernahme für Rehabilitationsmaßnahmen bei suchterkrankten Ärzten erfolgt. In den Landesärztekammern existieren Ansprechpartner für betroffene Ärzte. In den einschlägigen Drogenforen häufen sich die Anfragen nach Tripberichten und Erfahrungen. Die Szene findet es sympathisch, dass ein Konsum nicht nach dem Betäubungsmittelrecht geahndet werden kann. Die therapeutische Breite von Propofol ist geringer als die von Opiaten, ein Suchtpotenzial ist vorhanden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung sinnvoll, die Substanz unter die BtMVV zu stellen.

258 Wertungen (4.67 ø)

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25 Kommentare:

Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Mir geht es eher um die schleichende Zunahme des Drogenkonsums (psychotrope Wirkung), bei der neben den Klassikern immer wieder neue Kreationen bes. im Bereich Amphetamin-Abkömmlinge auf den Markt kommen und zwar schneller als sie verordnungsmäßig in der Betäubungsmittelliste landen.
Was Sie als “Segen” bezeichnen, kann ich als Arzt nur bezüglich der unverzichtbaren Schmerzlinderung akzeptieren, die auch beim bewustlosen Menschen und beim Säugling unverzichtbar ist. Das warum führt hier vielleicht zu weit, es geht letztlich um das Überleben von Hirnzellen.
Alles andere ist Harakiri, das man vielleicht mit dem “Reiten” von Jugendlichen auf Ubahndächern vergleichen kann. Natürlich viel bequemer, aber vom Risiko.
Verlust von persönlicher Freiheit (somatisch) ist der eine Aspekt
und Absterben von Hirnzellen (Verblödung) der andere.
Das fängt schon bei Marihuana an, für das permanent die Werbetrommel getrommelt wird. Es gibt eine Dopamin-Toxizität für Nervenzellen.
Meine Befürchtung ist, dass das schon mit Ritalin bei Kindern beginnt.
Bei der Kombination mit Benzodiazepinen hab ich Propofol übrigens mit Ketanest verwechselt.

#25 |
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@Dr.Bayerl
Was die psychotrope Wirkung angeht haben sie vermutlich recht, allerdings wird durch die Kombination mit Benzodiazepinen die Phase der Bewußtlosigkeit / Atemstillstand deutlich verlängert und somit steigt das Risiko eines letalen Ausgangs bei der Selbstmedikation erheblich.

#24 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Christian Fischer die Kombination mit Benzodiazepine ist heute medizinisch nahezu obligatorisch um die psychotrope Wirkung zu blockieren, nicht zu verstärken.
Schlimmer ist die Kombination mit der Allerweltsdroge Alkohol, das muss auch der Anästhesist wissen,
denn es stellt eine vKontraindikation für Ketanest dar, das ich generell für problematisch halte (neurotoxisch)

#23 |
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Was weitgehend unbekannt ist ist die Tatsache, daß es für Propofol einen Offlabel-Use bei anders nicht zu durchbrechenden Migräneanfällen gibt.
Einerseits ein wirklicher Segen, andererseits besteht auch hier die große Gefahr auf Propofol hängen zu bleiben.
Es ist richtig daß die therapeutische Breite von Propofol recht gering ist, andererseits ist die Anwendung, grade bei der Selbstinjektion durch die Auftretende Bewußtlosigkeit selbstlimitierend.
Wirklich gefährlich wird es v.a. wenn die Wirkung prolongiert wird, das kann primär auf zwei Wegen erfolgen:
1. Durch eine automatisierte Verabreichung mittels Perfusor oder dergleichen.
2. Durch die Kombination mit anderen Substanzen wie Benzodiazepine, wie es vermutlich bei Michael Jackson der Fall war.
Fluch und Segen liegen oft nah beieinander.

#22 |
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Apotheker

Früher waren unter den Ärzten viele Morphinisten, die diese schlimme Sucht als Mitbringsel aus dem Krieg mitbrachten, nicht zuletzt auch, um ihren Kriegsdienst im Lazarettbereich psychisch durchstehen zu können.
Hier sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, warum es bei der Bundeswehr eine nachweispflichtige Suchtstoffliste gibt. Außer den nachweispflichtigen Btm gibt es eine Buchführungspflicht für mißbrauch-auffällige Zubereitungen, z B Paracetamol Comp, Remergyl Soltabs, Ketamin, Propofol, Benzodiazepine , k O Tropfen etc.

Bei nachgeorderten Mengen, die im Mißverhältnis zur dienstüblichen Menge stehen, wird unverzüglich ermittelt.
Leider kommen in D viel zu viele Pflegekräfte sehr leicht an hochpotente Substanzen, da in den Einrichtungen oftmals kaum kontrolliert wird.
Wieviele alte Menschen bekommen wohl versehentlich zuviel Dipiperon verabreicht?
Hier sollte einmal die Gerichtsmedizin einfach postmortale Blut-Analytik per Zufall durchführen .

#21 |
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Cordula Grimm
Cordula Grimm

Das Herankommen an potentiell süchtig machende Substanzen zu erschweren, wird das Problem nicht wirklich aus der Welt schaffen, schließlich ist es ja Merkmal einer Sucht, dass fast alles unternommen wird, um an das Mittel zu kommen.

Es ist auch immer wieder festzustellen, dass Menschen von den merkwürdigsten Sachen abhängig werden.
Ärzte, die pro Woche mehrere Flaschen Codein-Tropfen einnehmen und absolut resistent gegen jede Warnung sind, kommen einem nicht so seltsam vor, wie seit Jahren regelmäßig monatlich selbstverschriebenes Antibiotikum, NSARs a 2 Packungen pro Woche, alle paar Tage gekaufter Wick Inhalierstift für eine Person (???) usw…

Scheinbar kann man von fast allem abhängig werden… und jedes AM kann man ja schließlich nicht unters BtMG nehmen.

#20 |
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…bleibt zu hoffen, das der Kollege Dipl. Ing. der offensichtlich in THC-Produkten den Freund der Menschheit sieht nur Hamsterkäfige konstruiert und keine größeren Dinge die eventuell einstürzen oder jemanden verletzen könnten. Oder wohlmöglich ihn selbst. Dann würde der Alptraum vom unliebsamen Krankenhaus vielleicht schneller war als gedacht. Aber vielleicht hilft es dann, mit dem Chirurgen vorher gemeinsam eine Tüte zu rauchen und gemeinsam zu hoffen, das THC nicht an irgendwelche Kanäle bindet, sondern seine Wirkung direkt auf die Seele entfaltet.

#19 |
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Der Kommentar von Herrn Diplomingenieur Bernd H. K. Hoffmann liegt neben der Sache, weil man den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben kann, auch wenn er kostengünstig ist und gut tut. Das trifft übrigens auf den Teufel fast immer zu.

Ich empfehle, stets darüber nachzudenken, wer lebensbedrohlicher ist: die (bekifften) Ärzte oder die multiresisten Krankenhauskeime. Letztere sind garantiert tödlich.

#18 |
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Dorothea Paulsen
Dorothea Paulsen

@ #16
Ich bin seit fast 20 Jahren Apotheker und immer noch nicht alkoholabhängig.
Hoffe mal, bei mir ist nichts falsch gelaufen…

#17 |
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Sven Larisch
Sven Larisch

Bestätigt nur den Spruch, den ich seit meinem Studium kenne:
Ärzte sind drogenabhängig und Apotheker wqerden Alkoholiker:-)
Ansonsten bringt der bericht nicht wirklich Überraschendes oder Neues zu tage – auf jeden Fall für mich.
Wichtiger wäre vielleicht Hintergründe , warum Ärzte/med. Personal in die Sucht abrutschen? Bei Mehrfachschichten, Überbelegungen, Dauerstress, lange OP Zeiten etc. etc. Naja bei 7-8% Suchtkranker verbleiben ja noch 92-93% Nicht Suchtkranke! Wie sieht den der geschätzte Bundesdurchschnitt aus?

#16 |
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Pflegeheimleiter

mit den Mengen das müssen wir nochmal üben. Da stimmt nämlich so gut wie garnichts.

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Ärztin

Ich schätze, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist.

#14 |
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Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann
Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann

Wenn sich die Leute g u t e s Hasch 10g/7d ganz normal und ohne Rezept in jeder Apotheke hätten holen können, wären sie nicht auf so einen Scheiß mit Allolol, Nikotin, Benzodiazepinen, Ketamin, Barbituraten, Etomidat und komischen Rezeptoren an irgendwelchen Salzkanälen im Hirn angewiesen.

Dieser Artikel ist wieder mal ein Grund mehr, um Himmelswillen n i e ein Krankenhaus aufzusuchen und sich am Ende sogar unters Messer zu legen!

#13 |
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Wo Drogen sind, wird konsumiert – wo Menschen sind, gibt es den Wunsch nach Rausch.
Propofol unter BtM? Das bringt nur noch mehr Bürokratie. Warum nicht gleich sicherheitshalber verbieten?

#12 |
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Heilpraktikerin

Ich finde ganz allgemein die Titel der Berichte nicht sonderlich gut gewählt, teilweise ein bisschen doof.

#11 |
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Gast
Gast

100 Applikationen Propofol pro Tag? Da lohnt sich eine Port-Implantation…

#10 |
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“1-2 mg Fentanyl/Tag, was 10-20 Ampullen entspricht” Ich weiß ja nicht, aber modern sind eher die 0,5mg-Ampullen bei uns….. klingt gleich nicht mehr ganz so unmöglich viel.

#9 |
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Dr. med. Richard Gronemeyer
Dr. med. Richard Gronemeyer

Obwohl man bei Propofol die Gebrauchsanweisung achten sollte, gibt ‘s doch mutige, verzweifelte oder einfach polytoxikomanische Kollegen/Assistenpersonal, die damit herumdoktern.
Die Daten sind überraschend! Vielleicht haben die Umstände um den Tod von Michael Jackson so einen neuen Aspekt.

#8 |
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Petra Groeger
Petra Groeger

Der Artikeltitel: wenn Ärzte sich zu Propofol fühlen ist recht reißerisch.
In dem Artikel werden mir zu viele Themen unkritisch vermischt.
1. Die Rate an Suchterkrankungen bei medizinischem Personal (dazu würde auch Alkohol gehören).
2. Die Rate an Suiziden gerade bei Anästhesisten. Dies zeigt die im Artikel angegebene hohe Suizidrate mit mehr als 70% geben. Daß die Kollegen dazu u.a. Propofol benutzt haben, müsste im Vergleich zu Insulinüberdosierungen angesehen werden.
3. Scheint Propofol nicht die Einstiegsdroge zu sein, der Konsum am leichter erreichbaren Stoffen wie Opiaten ist sehr viel höher

#7 |
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Nils Engelmann
Nils Engelmann

Als Anaesthesist ist es mir absolut unverstaendlich, wie Aerzte mit dieser Sustanz ein wie auch immer geartetes Wohlbefinden ausloesen koennen- die therapeutische Breite ist so haarstraeubend eng, dass ich nur beim Gedanken an Selbstinjektion schon Schweissausbrueche bekomme. Und obendrein kein klassisches euphorisierendes Gefuehl…!

#6 |
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Medizinjournalist

Hallo Herr Wolf,
es waren 35 ml der Tropflösung

#5 |
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Nichtmedizinische Berufe

Liebe Leser,

vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Die entsprechende Passage wurden angepasst.

Ihre DocCheck News Redaktion

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Altenpfleger

Damit habe ich nicht gerechnet…aber auch Ärzte sind eben nur Menschen ;-)

#3 |
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35 Tropfen oder 35 ml / Tag?

#2 |
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Dr. med. Kurt Petzuch
Dr. med. Kurt Petzuch

Da sind aber viele Fehler im ersten Absatz, und die Dosierungen sind auch sehr missverständlich.
Bitte noch mal Korrektur lesen. Danke!

#1 |
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