Feminisierung in der Medizin: Ärztinnen mit Anspruch

10. März 2014
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Frauen überschwemmen die Medizin — und das wird richtig teuer werden. Denn sie wollen nicht nur flexible Arbeitszeiten und weniger Dienste, auch Kitaplätze stehen auf der Wunschliste. Krankenhäuser werden tief in die Tasche greifen müssen, um nicht bald ohne Personal dazustehen.

Im Bundesdurchschnitt sind nahezu 62 Prozent der Studienanfänger im Fach Medizin weiblich. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff bezeichnet diesen Umstand als „Feminisierung der Medizin“ und prognostiziert, dass der Überschuss an Ärztinnen die ärztliche Versorgung im Gesundheitssektor und insbesondere die Arbeitsorganisation im Klinikbereich vor eine große organisatorische Herausforderung und kostenmäßige Probleme stellen wird.

Kaum qualifiziertes Personal

Von Eiff ist Akademischer Direktor des Center for Health Care Management and Regulation an der HHL Leipzig Graduate School of Management sowie Leiter des Zentrums für Krankenhaus‐Management an der Universität Münster. Um seine These zu prüfen, hat der Medizinökonom in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Krankenhausmanagement (Universität Münster) und der studentischen Unternehmensberatung move e.V. die Geschäftserwartungen von Institutionen der Gesundheitswirtschaft in Form einer Umfrage erhoben. 46 Entscheidungsträger deutscher Krankenhäuser nahmen an der Befragung teil.

Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer gaben an, dass es für sie schwierig sei, Stellen im Bereich ärztliches Personal zu besetzen. Über 80 Prozent der befragten Häuser konzentrieren sich der Studie zufolge bei der Personalbeschaffung auf Deutschland, jedes fünfte Krankenhaus berücksichtigt hingegen auch andere Länder bei der Personalakquise. Ärzte werden sowohl im deutschsprachigen Ausland wie Österreich und der Schweiz als auch aus dem nicht deutschsprachigen Ausland wie Lettland, Rumänien, Tschechien, Litauen, Ägypten und Polen, rekrutiert.

Familienfreundliche Arbeitsplätze

Der Aussage „Die Feminisierung der Medizin wird die gesamtärztliche Versorgung im Gesundheitssektor und insbesondere die Arbeitsorganisation im Klinikbetreib vor große organisatorische Herausforderungen und kostenmäßige Probleme stellen“, stimmten mehr als 80 Prozent der Befragten zu. Wie diesen Herausforderungen zu begegnen ist, haben die Befragten auch beziffert. Es geht vor allem darum, familienfreundliche Arbeitsstrukturen zu schaffen, wenn Krankenhäuser einem durch Feminisierung entstehenden Personalmangel entgegenwirken wollen.

Dazu gehören das Angebot von Kita‐Plätzen (für 78 Prozent der Befragten wichtig), geregelte Arbeitszeiten (74 Prozent) und die Begrenzung von Diensten (52 Prozent). Zusätzliches Personal bei reduzierten Arbeitszeiten (35 Prozent), Freizeitausgleich für Überstunden (24 Prozent) und geregelte Weiterbildung (20 Prozent) werden als weitere, aber weniger wichtige Charakteristika genannt. Besonders bemerkenswert: Eine höhere Bezahlung wurde nur von 6 Prozent der Entscheidungsträger in 46 deutschen Krankenhäusern als Merkmal einer familienfreundlichen Arbeitswelt gewertet.

Entscheidendes Kriterium bei der Auswahl des potenziellen Arbeitgebers

Bei der Umsetzbarkeit familienfreundlicher Arbeitsstrukturen herrschte großer Optimismus. Sofern ausreichend Personal und Kitaplätze vorhanden seien, hielten 80 Prozent der Umfrageteilnehmer eine familienfreundliche Arbeitswelt in jedem medizinischen Fachbereich für umsetzbar. Lediglich 9 Prozent sahen diese Rahmenbedingungen im klinischen Alltag für fast nicht möglich an, 7 Prozent begrenzten ihre Zustimmung auf alle „nicht schneidenden Fächer“ und 4 Prozent beschränkten die Umsetzung familienfreundlicher Rahmenbedingungen auf die medizinische Forschung.

Krankenhäuser haben Schwierigkeiten, vakante Positionen im ärztlichen und pflegerischen Bereich zeitnah mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Familienfreundlichkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören laut von Eiff bei den Medizinern zu den entscheidenden Kriterien bei der Auswahl eines potenziellen Arbeitgebers. Doch familienfreundliche Arbeitsplätze zu schaffen, kostet Geld. Flexible Arbeitszeitmodelle erfordern eine gute Arbeitszeitorganisation und mehr Personal. Auch die Einrichtung von Kinderbetreuungsplätzen ist kostenintensiv.

Finanzierung des Mehraufwandes bleibt unklar

Dass die Feminisierung der Medizin ein kostspieliges Unterfangen wird, darüber sind sich mit 83 Prozent Ja-Stimmen fast alle Befragten einig. Nahezu derselbe Anteil der Entscheidungsträger in Krankenhäusern ist sich jedoch sicher, dass dieser Kostensteigerungen nicht zu Lasten der Patienten gehen werden. Wie der Mehraufwand finanziert werden könnte, lässt die Studie offen. Besonders bemerkenswert: Große Einigkeit (91 Prozent) herrschte bei den Befragten darüber, dass mehr Frauen in medizinischen Berufen die Versorgung der Patienten nicht verbessern werden. Wie hoch der Anteil der Männer unter den Befragten war, ist nicht bekannt.

100 Wertungen (3.83 ø)

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67 Kommentare:

Gast
Gast

@Andrea Eschmann auf welchem Planeten?
Der normale Mann sucht eine Frau, die sich nicht scheiden lässt,
wenn er viel verdient und sie die Kinder betreut.
Na ja, wenigstens die ersten 3 Jahre.

#67 |
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Andrea Eschmann
Andrea Eschmann

Martin Mann, Kinder sind dann Opfer, wenn ihre Mutter keine Zeit für sie hat, der Job wichtiger ist und daher ihre Aufgabe an andere delegiert.
Und der normale Mann sucht eine Frau die ihr eigenes Geld verdient, den Haushalt schmeißt, den Mann und die Kinder versorgt, und das bitteschön reibungslos ??
Auf welchem Planeten gibt es das noch?

#66 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@Markus Mezger das ist unbestritten,
geben Sie sich einfach selbst mal mehr Mühe, wenn es Sie stören sollte und recherchieren Sie selbst. Ein Australier wird ab 1940 mehrfach genannt und natürlich Engländer.
Sie sind wohl kein Vater?

#65 |
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@ Dr.Bayerl #58
> … sollten wir die EINDEUTIGE wissenschaftliche Erkenntnis nicht ignorieren:
dass Kitas unter drei Jahren, den Kindern schaden.<

So, so! Wenn dem so ist, dann fällt es dem Kollegen doch sicherlich auch nicht schwer, diese bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse mit entsprechenden Links zu belegen. Andernfalls möge er künftig das Publikum mit solch wohlfeilen, vollmundigen Behauptungen verschonen!

#64 |
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Gast
Gast

@Andrea Eschmann, wer “Kind” als Opfer sieht,
ist ist als Frau für einen normalen Mann unbrauchbar

#63 |
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Andrea Eschmann
Andrea Eschmann

Der eine oder andere Martin Mann, braucht vll eher Unterstützung im Bereich der Verarbeitung der eigenen Geschichte, die hier unnützerweise allzu deutlich und einseitig zu intim-privater Sicht führt.

Es geht hier um die allgemeine ANGST der Feminisierung in den Krankenhäusern, die für die patriarchalisch männlichen Strukturen sehr unbequem sind, obwohl die Entlohnung bekanntlich bei Frauen niedriger ist. Trotzdem werden die Aufwendungen und Veränderungen von dem patriarchalisch männlich bestimmten Krankenhausmanagement mit Abwertung betrachtet.

Die Familiengründen wird im allgemeinen unter eine harte Probe gestellt und verständlicherweise führt das zum Rückgang der Geburtenrate in den Industrieländern, in denen die Vereinbarkeit Familie und Beruf ein Thema ist. Daran werden Kitas und andere Kinderversorgungsmöglichkeiten wenig ändern. Will sagen eine Frau die autark ist und Karriere machen will, ihren Mann steht, vergisst und verliert allzu leicht ihre Weiblichkeit. Somit möchten auch Frauen nicht mehr ihre Freiheit aufopfern für den Nachwuchs. Das ist Zeitgeist, es sei denn die Hormone führen zum späten Zwang.

#62 |
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Ärztin

@Fr.Jahn
Danke für den link

#61 |
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Ärztin

@ Gast
Es gibt immer auch Kolleginnen (und Kollegen), die explizit den Nachdienst suchen. Ein gutes Dienstmanagement führt die entsprechenden Kolleg(inn)en mit ihren Wünschen zusammen. Das funktioniert!
ME ist der Artikel, den Frau Schmitzer vorgestellt hat bewusst provokativ gehalten. Frau Schmiters Meinung zu dieser Thematik kann man ihrem Abschlusssatz entnehmen. Stark polarisierte Antworten waren zu erwarten und möglicherweise auch gewünscht.
Mit solchen Artikeln kann man hervorragend Meinungsforschung betreiben und gleichzeitig Lösungsvorschläge abrufen.
Dies ist Frau Schmitzer gelungen.

#60 |
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Gast
Gast

@Friederike Jahn na klar geht das auch hervorragend mit Ärztinnen,
allerdings gibt es inzwischen schon welche, die z.B. Nachtdienst ablehnen.
Dann wird es schwierig.

#59 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich halte diese Annahme für falsch. Das Unfallkrankenhaus Murnau hat schon 2008 (!) gezeigt, dass sich z.B. eine betriebseigene Kindertagesstätte in schwarzen Zahlen niederschlägt. Durch die dadurch entstehende Sicherheit gingen mehr Eltern Vollzeit arbeiten, waren dem Klinikbetrieb über fester verbunden, die Ärzte konnten an der Klinik gehalten werden. Letztlich konnte so die Krankenversorgung gut sichergestellt werden und es hat sich positiv auf den Umsatz der Klinik ausgewirkt. (http://www.bgu-murnau.de/de-DE/klinikdienste/anlagen/Fam_Mahssnahmen_2008.pdf).
Bitte sehen Sie also nicht alles schwarz und weiß und glauben Sie einer einzigen Studie die auf Vermutungen basiert!

#58 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Als ärztliches Forum, hoffe ich doch?,
sollten wir die eindeutige wissenschaftliche Erkenntnis nicht ignorieren:
dass Kitas unter drei Jahren, den Kindern schaden.
Natürlich darf das auch mal der Papa machen,
in Schweden, immer noch dem feministischen Musterland der staatlichen Kitas wird das inzwischen entsprechend auch 3 Jahre bezahlt und siehe da, das ist sogar billiger für den Staat.
Danach kann man immer noch Kariere machen.
Nur kenn ich, ehrlich gesagt persönlich keine Frau, die einen geringer verdienenden Mann geheiratet hat,
na ja,
vielleicht uns Angela,
baaah, ganz ohne Kind, Versager!

#57 |
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Bürgerin Marina Bausmer
Bürgerin Marina Bausmer

Nicht nur Frauen brauchen familienfreundliche Arbeitsplätze und nicht nur Frauen brauchen Kitaplätze! Ich war auch so teuer und fordere die billigen Männer auf dazu zu stehen das auch Ihnen das teuer ist und nicht billig !

#56 |
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Dr. Michael Meyer
Dr. Michael Meyer

Das Hauptproblem der Krankenhäuser ist die weitere Privatisierung und Ökonomisierung, welche v.a. patientenfeindlich ist. So wird ein interessanter und wichtiger Beruf für Ärzte und Ärztinnen langsam zerstört

#55 |
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Martin Mann
Martin Mann

@stefanie michel
“Ich bin jedenfalls froh als selbstständige Heilpraktierin über meine Zeit mit meinen Kindern (11 und 14 Jahre) relativ frei entscheiden zu können und sie trotz einer Trennung vor fast 8 Jahren bisher sehr sicher und behütet und mit Liebe “gefüllt” durchs Leben gebracht zu haben.”

Ein Musterbeispiel einer femizentrischen Weltsicht, d.h. im Mittelpunkt steht die Frau und ihre Bedürfnisse. Der Vater wird dann einfach entsorgt.

Diese ist ja ein weiteres Problem der Familiengründung für Männer. Die Väterentsorgung. Die KInder als Waffe gegen den Mann, der plötzlich nur noch Zahlvater ist aufgrund der männerfeindlichen Gesetzgebung. Sowohl Familie als auch Berufswelt sollen nur um die Bedürfnisse unserer FRauen herum aufgebaut werden. Wird es schwierig, alimentiert natürlich der “Ersatzvater Staat” die heroischen Alleinerziehenden. Auf der Strecke bleiben die entrechteten Männer.

#54 |
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Heilpraktikerin

Solange es immer noch nicht mehr Männer gibt, die guten Gewissens und sich gegen Anfeindungen oder blöde Kommentare von (männlichen) Kollegen und/oder Chefs, gegen die Möglichkeit Elternzeit zu nehmen wehren, wird sich nicht viel ändern.

Und sieht jemand überhaupt das wundervolle, das besondere was Kinder bedeuten? Vielleicht möchte frau oder man ja gar nicht (mehr) Vollzeit arbeiten gehen sobald man das kleine Wesen im Arm hält?

Und das gerade im medizinischen Bereich sehr viel Flexibilität durch Schichtarbeit gefordert ist, ist es auch wichtig Einrichtungen oder Tagesmütter zu haben die darauf flexibel reagieren können. Nicht jeder wohnt in einer Großstadt wo man Kinder auch abends in die Kita bringen oder abholen kann.

Ich bin jedenfalls froh als selbstständige Heilpraktierin über meine Zeit mit meinen Kindern (11 und 14 Jahre) relativ frei entscheiden zu können und sie trotz einer Trennung vor fast 8 Jahren bisher sehr sicher und behütet und mit Liebe “gefüllt” durchs Leben gebracht zu haben.

#53 |
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M.D. Manfred Engel
M.D. Manfred Engel

Naja, mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen tun die Frauen ja nicht – wenn man Familie und Kinder als gesellschaftliche Aufgabe sieht- und das sollte man- dann halten sich die Mehrkosten doch in Grenzen – schliesslich gibt es noch mehr weibliches Personal in den Krankenhäusern.
Im Übrigen wird es sowieso Zeit, dass in der BRD HUMANE Arbeitszeiten für das Ärztliche Personal angeboten werden – in anderen Ländern geht das doch auch.

#52 |
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Julia Schermer
Julia Schermer

Ich (Ärztin) bin schwanger und gehe Vollzeit arbeiten, mein Mann (hat sich für ein zweites Studium entschieden) hat kein eigenes Einkommen. Wir sind beide knapp 30. Es ist klar und auch von mir gewollt, dass ich nach der Geburt nur einen sehr begrenzten Zeitraum zu Hause verbringen werde. Mein Mann übernimmt dann neben dem Studium den Hauptteil der Kindsversorgung und ich werde wieder VOLLZEIT einsteigen. Nicht weil ich es muss, sondern will. Ich bin stolz unabhängig zu sein, für eine familie sorgen und trotz Kind meine Pläne weiter verfolgen zu können. Das liegt daran, dass wir uns einig sind kein “traditionelles” Familienleben zu führen. Das ich als Frau nun mal biologisch gesehen “gezwungen” bin das Kind zu gebären, kann man nicht ändern! Ich denke, dass man nicht für jede Frau mit Familie einen Teilzeitarbeitsplatz schaffen muss, aber feste Arbeitszeiten/Dienstpläne und eine abgesicherte Kinderbetreuung würden es erleichtern weiter vorwärts zu kommen. Im übrigen denke ich, dass auch männliche Ärzte (Väter) mit einer Vollzeit arbeitetenden Frau ein ähnliches Problembewusstesein haben!

#51 |
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Gast
Gast

wer sagt wir brauchen keine 80 Millionen und von Indien faselt,
ist eher eine Feministin, für mich Egoistin und hat schon mal gar nichts zu fordern.

Selbstverständlich ist Familie wichtig.
Allerdings gibt es noch ein Leben nach den Kindern
und das ist verdammt lang.
Wer “gleiche Bezahlung” fordert, muss selbstverständlich auch gleiches leisten.

#50 |
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@ gast # 48 :
” …… Die Wirtschaft haben kein Recht , sich in die Entscheidung für oder gegen Kinder , für oder gegen Karriere oder für beides oder gegen beides einzumischen .”

Absolut richtig ;) !!! Und genau deswegen müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden , die eben diese freie Entscheidung WIRKLICH FÜR JEDEN ( Mann und Frau ) möglich macht !

” … Außerdem muss Deutschland nicht 80 Mio. Einwohner haben …”

Gebe ich Ihnen recht !

” 10 Mio. Würden vollkommen genügen … ”

Das könnt ein bissl eng werden für die Wirtschaftsmacht Deutschland …. Oder auch Europa …. Denken Sie ökonomisch ! Zwar könnte auch der Wirtschaft ein ” Gesundschrumpfen” langfristig gesehen nicht schaden , aber die Zwischenzeit wird hart ….. Für JEDEN !

” Schauen Sie sich die weltweite Übervölkerung mit all ihren Folgen an ”

Da haben Sie absolut Recht ! Aber haben Sie schon einmal über die Tatsache nachgedacht , dass ausgerechnet die Länder und Kulturen die Überbevölkerung speisen , in denen Emanzipation bzw. Gleichberechtigung von Mann und Frau ein Fremdwort ist ???
Ich denke , ein Grund mehr sich dafür einzusetzen , dass jeder das recht und die Möglichkeit hat , mit oder ohne Kinder , so zu Leben , wie er es möchte !

#49 |
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Martin Mann
Martin Mann

@annemarie lippert

“Von Männern verlangt man nicht, daß sie für ihren Beruf auf Fortpflanzung verzichten”

Ein typisch misandrischer Kommentar , der feministisch-rabulistisch agitiert und ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit hat.
Der Kommentar ist auch deshalb verlogen, weil die meisten Frauen einen Mann wollen, der für den Unterhalt aufkommt.
Frauen sollte man nach ihrem Handeln, nicht aber nach ihrem Reden beurteilen.
Soziologische Feldstudien der 70ger Jahre sprechen da ihre eigene Sprache.
Das sozial-innovative Projekt des Hausmannes wurde doch aufgrund der zwar verleugneten, faktisch jedoch handlungsmächtigen Hypergamie der Frau schnell auf dem alternativen Müllhaufen der Geschichte entsorgt.

#48 |
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Gast
Gast

“Von Männern verlangt man nicht, daß sie für ihren Beruf auf Fortpflanzung verzichten.” Wie denn das? Auch Männer sind freie Individuen, die auf Kinder verzichten können. Außerdem gibt es nicht DIE Männer und DIE Frauen, sondern nur Einzelpersonen (Individuen), die frei entscheiden können.

“ob KINDER für den ökonomischen Fortbestand einer Gesellschaft wichtig sind ^^ … Wenigstens diesen kleinsten gemeinsamen Nenner sollte eine gut funktionierende Gesellschaft haben ( weil sonst gibt es sie bald nicht mehr ) .”
Aber das ist doch eine unnötige Dramatisierung. Es gibt immer noch genügend Menschen, die sich für Kinder und gegen Karriere entscheiden .Überlassen wir diese Entscheidung diesen Menschen. Der Staat und auch die Wirtschaft haben kein Recht, sich in die Entscheidungen von Individuen für oder gegen Kinder, für oder gegen Karriere oder für beides oder gegen beides einzumischen. Außerdem muss Deutschland nicht 80 Millionen Einwohner haben. 10 Millionen würden vollkommen genügen. Schauen Sie sich doch die weltweite Überbevölkerung mit all ihren Folgen an!

#47 |
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Annemarie Lippert
Annemarie Lippert

Zitat Gast: ““Familienfreundliche Arbeitsplätze”? Frauen sind freie und autonome Individuen, die einen freien Willen haben. Das bedeutet: Frauen können sich doch auch gegen Kinder und für Karriere entscheiden. Frauen in Deutschland werden doch dazu nicht gezwungen, Kinder zu kriegen.”

Interessant. Von Männern verlangt man nicht, daß sie für ihren Beruf auf Fortpflanzung verzichten. Und mehr ist es bei manchen Exemplaren tatsächlich nicht.

#46 |
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Tabea Gehr
Tabea Gehr

ist ja interessant, dass familienfreundliche Arbeitsplätze nicht grundsätzlich als positiv angesehen werden. Denn eigentlich müsste es doch ganz klar sein inzwischen, dass zwischen Freundlichkeit im Allgemeinen und im Besonderen und der Gesundheit ein Zusammenhang besteht.

#45 |
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Erika Pruin
Erika Pruin

ich frage mich wirklich, ob der Klinikbereich wirklich noch so verstaubt ist… für mich unfassbar. Wer sich ein wenig mit Demografie beschäftigt und wer bei dem Begrif “Generation Y” nicht unverständlich den Kopf schüttelt, weiß, dass wir familienfreundliche Arbeitsplätze schaffen müssen, egal ob für Männer oder Frauen. Ich arbeite in der IT Branche und hier ist angekommen, dass der Kampf um die Nachwuchskräfte begonnen hat. Unternehmen müssen sich schon etwas mehr einfallen lassen, als nur gutes Gehalt zu zahlen. ABer anscheinend sind diese Entwicklungen im Gesundheitssektor noch nicht angekommen…. aber keine Sorge, Angebot und Nachfrage werden es regeln. Herzliche Grüße

#44 |
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A. Riggers
A. Riggers

Ok … Ich hoffe , wir wollen jetzt nicht auch noch darüber diskutieren , ob KINDER für den ökonomischen Fortbestand einer Gesellschaft wichtig sind ^^ … Wenigstens diesen kleinsten gemeinsamen Nenner sollte eine gut funktionierende Gesellschaft haben ( weil sonst gibt es sie bald nicht mehr ) . Allein schon dadurch wird Kinderkriegen und Aufziehen nicht nur das “Problem” EINES Geschlechtes !!!
Und da nunmal beide Geschlechter nicht nur an der Gründung einer Familie , sondern eben auch für dessen Fürsorge und Wohlergehen ( finanzieller , häuslicher und erzieherischer Art) verantwortlich sind , kann es nicht sein , dass
a) immer nur einem Geschlecht die volle Bürde und Verantwortung der finanziellen Absicherung “aufgehalst wird und
b) eben dann immer nur dem anderen Geschlecht die alleinige Verantwortung für das Wohlergehen und Funktionieren der Familie und schließlich
c) den Familien keine Möglichkeit gelassen wird es partnerschaftlicher zu lösen .
Und wenn man das ” Familienproblem” partnerschaftlich lösen will , müssen entsprechende familienfreundliche Arbeitsmodelle her. Punkt !!

Das de Facto hauptsächlich Frauen diese Bedingungen einfordern und auch beanspruchen liegt daran , dass immer noch in den meisten Familien alles , was mit Kindern zu tun hat , als Frauensache betrachtet wird .
KEINER hindert Männer daran , für die Familie in Teilzeit zu gehen , Erziehungsurlaub zu nehmen oder auch ganz eine Auszeit für die Familie zu nehmen !!! Warum tun es dann so wenige ??? Vielleicht weil sie wissen , dass damit ihre Kariere zu Ende sein kann , sie Schwierigkeiten haben werden wieder zurück in den Beruf zu kommen und womöglich deswegen ganz aufhören müssen zu Arbeiten und fortan von dem ausschließlichen Gehalt der Frau abhängig wären ?? Ich kann ihre Weigerung verstehen !!
Und genau DESWEGEN sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen KEIN “Frauenproblem” , sondern verdammt nochmal ein gesamtgesellschaftliches !!!

#43 |
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Gast
Gast

“Familienfreundliche Arbeitsplätze”? Frauen sind freie und autonome Individuen, die einen freien Willen haben. Das bedeutet: Frauen können sich doch auch gegen Kinder und für Karriere entscheiden. Frauen in Deutschland werden doch dazu nicht gezwungen, Kinder zu kriegen. Warum sollte man dann “familienfreundliche Arbeitsplätze” haben?

#42 |
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Martin Mann
Martin Mann

@gast
“Denken Sie wirklich, dass Männer für Männer stimmen und Frauen für Frauen? Befreien Sie sich doch von diesem Denken in binären Kollektividentitäten!”

Das Gegenteil ist ja oftmals der Fall. Viele Männer versuchen , Fraueninteressen durchzusetzen. Dieses war schon immer so. Der edle Ritter, der Held, der der FRau ihre Wünsche ermöglicht.

Auch der Feminismus wurde/wird von vielen Männern gefördert/protegiert.
Dieser hat sich jedoch immer weiter ausgedehnt, ist zum reinen Privilegienfeminismus verkommen, der heutzutage versucht, Frauen nicht aufgrund ihrer individuellen Leistung, sondern aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit anzuempfehlen. Die Quote als Leistungskiller läßt grüssen .

#41 |
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Gast
Gast

“Wie hoch der Anteil der Männer unter den Befragten war, ist nicht bekannt.” Verstehe ich nicht! Denken Sie wirklich, dass Männer für Männer stimmen und Frauen für Frauen? Befreien Sie sich doch von diesem Denken in binären Kollektividentitäten!

#40 |
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Medizinphysiker

Wenn ich die Kommentare lese:
Männer und Frauen, lasst euch doch nicht gegeneinander ausspielen!
Es geht doch diesen Ökonomen nur darum, die Löhne zu drücken!

#39 |
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Andrea Eschmann
Andrea Eschmann

FEMINISIERUNG – klingt wie ein Schimpfwort

ZITAT: Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer gaben an, dass es für sie schwierig sei, Stellen im Bereich ärztliches Personal zu besetzen.

Daran ist die Feminisierung schuld!? Daher muss dieses Personal ….

ZITAT: bei der Personalbeschaffung auf Deutschland, jedes fünfte Krankenhaus berücksichtigt hingegen auch andere Länder bei der Personalakquise. Ärzte werden sowohl im deutschsprachigen Ausland wie Österreich und der Schweiz als auch aus dem nicht deutschsprachigen Ausland wie Lettland, Rumänien, Tschechien, Litauen, Ägypten und Polen, rekrutiert.

ZITAT: Große Einigkeit (91 Prozent) herrschte bei den Befragten darüber, dass mehr Frauen in medizinischen Berufen die Versorgung der Patienten nicht verbessern werden. Wie hoch der Anteil der Männer unter den Befragten war, ist nicht bekannt.

Lach!!! Das ist doch aus dem Bericht deutlich zu erkennen, MÄNNER sind befragt worden.
Das macht wunderbar deutlich, wie groß die ANGST der MÄNNER vor QUALIFIZIERTEN FRAUEN ist.

#38 |
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Martin Mann
Martin Mann

@ anja rickers

Eine interessante Antwort aus der Kategorie der feministischen Mottenkiste. Ein falscher Sachverhalt – in diesem Fall die angebliche Doppelbelastung der FRau- wird durch permanente Wiederholung nicht plötzlich wahr.

Natürlich sind Frauen ohne KInder für den Beruf besser verfügbar als Mütter. Natürlich gibt es auch FRauen, die in Hochleistungsberufen ihren “Mann” – oder meinetwegen auch ihre Frau – stehen. Keine Frage. Angela Merkel ist bestimmt ein gutes Beispiel.

Ich rede auch keinem Geschlechter-ESSENTIALISMUS das Wort (obwohl der Genderismus , welcher das biologische Geschlecht in toto negiert, natürlich trotz Infiltration in diverse Institutionen weiterhin eine Ideologie ist – und keine Wissenschaft !!), stelle jedoch fest, dass nur die wenigsten FRauen bereit sind, sich in Hochleistungsjobs zu verausgaben.
Selbst in einer Stressjob wie dem Arztberuf arbeiten eben die meisten FRauen Teilzeit – oder aber nur temporär Vollzeit, um nach dem ersten KInd entweder wieder TEilzeit zu arbeiten, oder aber ganz zu pausieren, möglicherweise auch ganz auszusteigen.

Diese Möglichkeit hat der Mann in der Regel nicht, hat hier keine Wahlmöglichkeit, muss also bis zur Rente weiterarbeiten. Deshalb auch mein Hinweis auf die Hypergamie , die natürlich auch verhaltenssteuernd ist .

Ich spreche nicht gegen die Tätigkeit von FRauen in Hochleistungsberufen (siehe MERKEL), sondern gegen die Ideologisierung der Geschlechterverhältnisse, die in staatsfeministischen Zeiten auch interessengeleitet ist und eine adäquate Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse verunmöglicht, indem sie eine gleichgerichtete INteressenlage ALLER Frauen und ALLER Männer behauptet.

Aber richtig ist: das THema ist sehr komplex.

Trotzdem sollten wir darauf achten, nicht in einen neuen Totalitarismus abzugleiten

#37 |
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A. Riggers
A. Riggers

@Herrn Mann : Frauen KÖNNEN nur dann nicht die gleiche Leistung im Berufsleben erbringen, wenn ihnen gleichzeitig DIE VOLLE VERANTWORTUNG für das Funktionieren der Familie ” aufgedrückt ” ( um es mit ihren Worten zu sagen ) wird .
Solange Frauen keine Kinder haben , sehe ich persönlich keinen Unterschied in der Leistungsbereitschaft und – Fähigkeit .
Und das Thema warum Frauen nach wie vor sich offenbar in der Partnerwahl eher nach oben UND MÄNNER SICH EHER NACH UNTEN (!!!) orientieren , ist viel zu komplex um hier diskutiert zu werden.
@ Gast : mich würde jetzt aber echt mal interessieren , WARUM Sie Frauen als Behandler ablehnen ???

#36 |
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Martin Mann
Martin Mann

@ anja riggers

Es geht nicht um Schuld, obwohl der Feminismus diese einseitig bei den Männern sucht. Letztendlich ist der heutige Feminismus ein reiner Privilegienfeminismus, der die ohnehin schon bevorzugte Frau durch die permanente Behauptung einer angeblichen Diskriminierung weiter zu privilegieren versucht.

DA Frauen in der Arbeitswelt nicht bereit sind (IN DER REGEL) , die gleiche Leistung wie Männer zu erbringen, fordern sie letztendlich einen Umbau in eine Teilarbeitsplatzgesellschaft, fordern hierbei auch den teilzeitarbeitenden Mann, der sich um die KInder kümmert, heiraten jedoch – entsprechend der weiblichen HYPERGAMIE – den vollzeitarbeitenden Chefarzt, um anschließend wieder jammern zu können.

Wir waren vor 30 Jahren schon mal weiter, zumindestens ehrlicher im UMgang miteinander. Die heutigen 30 jährigen Frauen sind in ihrem Partnerwahl fast schon wieder in den 50gern angekommen.

Im Grunde muss der Mann sich emanzipieren, dem weiterhin die Rolle des Ernährers aufs Auge gedrückt wird. Er keine wirliche WAhl

#35 |
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Den Artikel kann die Frau Schmitzer ja nicht ernst meinen, vielleicht schreibt sie sonst für den Postillon?

#34 |
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Gast
Gast

Haben sie , die Frauen schon einmal nach gedacht , das es tatsächlich Frauen gibt die sich zu 100% lieber von einem Mann , Arzt behandeln lassen ?! Für mich Persönlich ist ein Arzt / Mann immer die erste Option !
Ich bin kein Fan von Weiblichen Ärzten , Klinik Personal nur bedingt ! Lehne Grund sächlich in vielen Bereichen eine Frau ab !
Und ich bin Frau !

#33 |
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Annemarie Lippert
Annemarie Lippert

@ Martin Mann:
Teilzeit ist nicht zwingend nötig, das hat eher was damit zu tun, daß man neben Beruf und Familie auch noch ein Bißchen eigenes Leben haben will. Ich habe es als Normalfall erlebt, daß beide Eltern voll arbeiten gehen, und es hat offenbar weder mir noch den Nachbarskindern geschadet. Allerdings spreche ich von normaler Vollzeit, sprich, 40 Stunden (nicht 60 oder 70) und halbwegs planbare Arbeitszeiten (also: Dienstplan, man weiß, wann man nächste Woche arbeiten soll und bekommt es nicht kurz vor Feierabend für morgen zugerufen).

Hinzu kommt daß heute durch die hochgelobte Mobilität und das der Arbeit nachwandern die Möglichkeiten, ein krankes Kind auch mal ein paar Tage zu Großeltern oder anderen Angehörigen zu geben, um nicht immer auszufallen, oft stark eingeschränkt bis nicht vorhanden sind.

#32 |
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A. Riggers
A. Riggers

@Martin Mann : keiner bestreitet , dass es derzeit noch eine echte Herausforderung ist , den von mir genannten Grundgedanken wahr werden zu lassen . Und Sie haben recht , dass derzeit vieles nicht befriedigend läuft , auch weil sich ( zum Glück bei beiden Geschlechtern ) der Gedanke durchsetzt , dass Familie zu haben und sich darum zu kümmern wichtig ist .
Die Lösung kann aber nicht sein , die “Schuldigkeit ” bei den Frauen zu suchen , die es gewagt haben sich unabhängig von dem Gehalt des Mannes machen zu wollen , auch wenn oder gerade wenn sie Kinder haben ( was im Übrigen auch eine faktorielle Entlastung der Männer IST ) .
Das Ausschöpfen sämtlicher geistiger Potentiale ist im Endeffekt gewinnbringend für eine Gesellschaft , auch wenn es zunächst erst einmal viel Kostet , die Weichen für den demographischen Erhalt der Gesellschaft zu stellen.

#31 |
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Lisa Mack
Lisa Mack

Huch? Das es unter den Kommentaren einige weltfremde Menschen gibt, die meinen, dass Frauen am besten am Herd aufgehoben sind, ist ja eigentlich zu erwarten. Aber das ein ganzer Artikel zu diesem Thema derartig Klischees bedient, fast schon frauenfeindliche Formulierungen unkommentiert stehen lässt und schlussendlich auch noch den völlig falschen Ansatz, all diese “Probleme” würden nur durch einen erhöhten Frauenanteil und nicht etwa durch moderen Familienstrukturen entstehen unterstreicht anstatt es richtigstellen macht mich nicht nur fassungslos, sondern regelrecht wütend! Und das von einer Frau!

#30 |
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A. Riggers
A. Riggers

HOPPLA !!! Wenn ich den Kommentar vieler Männer und leider auch mancher Frau hier lese , komme ich zu dem Schluss , dass wir noch Jahrhunderte weit von der Erkenntnis weg sind , dass familienfördernde und unterstützende Politik und Maßnahmen eben KEIN ausschließliches Frauenproblem ist , sondern ein gesellschaftliches !!! Ach was sag ich , allein der Gedanke das beide Geschlechter die gleichen Qualitäten ( einschließlich Intelligenzleistungen) erbringen können , scheint noch nicht sehr breit Fuß gefasst zu haben …. Sonst würde hier nicht das Sinken des Einkommensniveaus von Berufen mit erhöhtem Frauenanteil darauf zurückgeführt werden , dass das Leistungsniveau sinkt (….. Der absolute Hammer !!!) , anstatt auf die leider immer noch vorhandene Zurückhaltung von Frauen , wenn es um das Erkämpfen von mehr Lohn geht !!!
Die Kommentare hier machen mir wirklich Angst …..

#29 |
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Martin Mann
Martin Mann

@anja riggers

Familienfreundlichkeit bedeutet letzendlich Teilzeitarbeit. Diese ist oftmals mit dem spezifischen Anforderungsprofil in unterschiedlichen Berufen nicht vereinbar. Bin ich z.B. als Hausarzt tätig, muss ich den Patienten bei Bedarf aufsuchen, nicht erst am nächsten Tag. Auch der Krankenhausalltag ist mit vielen Teilzeitkräften schwerer realisierbar, wird chaotischer und verantwortungsloser. Dieses ist heutzutage schon der Fall, auch durch die “Feminisierung”. Auch sind die Fehlzeiten durch kranke KInder stark angestiegen. Diese Arbeit muss dann von den Kollegen mitgetätigt werden.

#28 |
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Matze
Matze

Die Frauen verlangen eine Änderung der Arbeitsbedingungen und niemand traut sich nein zu sagen. Sie verlangen und erwartet das es so gemacht wird. Widerspruch wird nicht geduldet und sich mal anzupassen kommt nicht in Frage.

Auch interessant zu beobachten, wie sobald Frauen vermehrt in einem Beruf tätig werden, dort die Löhne sinken und die Männer das Schiff verlassen. War bei Grundschullehrern so und ist nach den Kommentaren hier bei Arzten auch so.

Da in Österreich oder der Schweiz die Eignungstests für angehende Mediziner nach Geschlecht unterschiedlich bewertet werden (Männer müssen mehr Punkte als Frauen erreichen, um sich zu qualifizieren, eben Gleichberechtigung ^^), ist zu hoffen das diese Frauen trotzdem das gleiche Engagement besitzen wie die Ärzte z.Z. oder besser von früher.

#27 |
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@ Klaus Grieninger : ein aussichtsloses und unsinniges Unterfangen würde ich das Engagement von Männer für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld , dass Beruf und Familie , frei von Gewissensbissen , vereinbar macht , NICHT bezeichnen :)…… Im Gegenteil ! Würde die andere Hälfte der Familiengründer ebensoviel Engagement zeigen in diesem Punkt , würde das ganze Thema schon lange nicht mehr als ein ” Frauenproblem ” wahrgenommen werden ( was es letztendlich auch nicht ist , denn schließlich sollten auch Männer die Möglichkeit Haben sich mehr in ihre Familien einzubringen , auch wenn das noch immer nicht von so vielen Männern gewünscht wird ) .
Gesellschaftlich umwälzende Ideen hatten anfangs nie große politische Unterstützung ( zB. die Frauen und wenigen Männer , die vor 150 Jahren begannen dafür zu kämpfen , dass Jungen und Mädchen / Frauen und Männer in puncto Bildung / Ausbildung und Berufswahl sowie Berufsausübung und Wahlrecht gleichzustellen sind ….. Sie wurden eher anfangs politisch bekämpft ) .
Kurzum : nicht die ” Feminisierung ” ist das ” Problem “. , sondern der Gedanke , dass JEDER die Möglichkeit Haben muss sich finanziell gut auf die Beine zu stellen und parallel dazu eine Familie zu gründen , in der die Kinder gut betreut , versorgt und erzogen werden ( das setz voraus , dass auch beide Elternteile die Möglichkeit/zeit Haben sich noch hinreichend um die Kinder zu kümmern , NEBEN. dem alle Familienmitglieder finanziell absicherndem Beruf , was wiederum die Schaffung von staatlichen Betreuungsmöglichkeiten und eben einer familienfreundlichen Arbeitswelt voraussetzt) , OHNE sich in irgendeiner Form abhängig von der Sozialfürsorge oder dem GoodWill eines mehrverdienenden Partners zu machen . DAS gilt für BEIDE Geschlechter !!!
Und was die Forderung nach einer der Ausbildung und Verantwortung adäquaten Bezahlung des Arztberufes angeht …. Ich denke schon längst überfällig !!! Leider scheuen sich Frauen weitaus mehr als Männer , sich vehement dafür einzusetzen , dass ihre Leistungen adäquat entlohnt werden !!

#26 |
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Medizinphysiker

Die Rücklaufquote von nur 46 Fragebögen bei 212 versandten Bögen spricht für sich.
Scheint also kein allzu gr0ßes Problem zu sein?

#25 |
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Rentenberater Johann simon Genten
Rentenberater Johann simon Genten

62% der Studienanfänger sind weiblich. Wie wär`s denn hier mal mit den Männerquote !?

#24 |
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Stefanie Roché
Stefanie Roché

Jawoll, undankbares Gesindel, sollen froh sein, daß sie neben der Ehre, dem Staat Kinder gebähren zu dürfen überhaupt auf der Arbeit geduldet werden! Kinderbetreuung, geregelte Arbeitszeiten, auf so alberne Ideen können doch auch nur Frauen kommen.

Manchmal kratz ich mich am Kopf und frag mich ob Jurassic Park nicht doch schon Realität ist, die Dinosaurier leben unter uns.
Ökonomen, keine Ahnung, aber rechnen mit groben Schätzung auf drei Nachkommastellen. Labor, Pflege und anderes medizinisches Fachpersonal sind immer “teuer”, das sind alle Fachkräfte in Bereichen, die auf Wissen und Erfahrung aufbauen und nicht mechanisiert werden können. Ist völlig normal. Aber, sie sind auch die, die direkt sämtliche Einkünfte erwirtschaften. Wo nimmt das Krankenhaus die Fallpauschalen her, wenn keiner die Arbeit macht? Stehen dann Verwaltungsleute und Pharmavertreter im OP?

Das große Problem ist, daß die Definitionen “guter Arbeit” zwischen Zahlenjongleuren und Personal weit klaffen. Die einen wollen so viele Fälle durchgeschleust wie irgend möglich, die anderen erinner sich vage, daß es irgendwann mal drum ging, kranke Leute gesünder zu machen. Das geht nicht im Akkord.
Weder Frau noch Mann können gute Arbeit leisten, wenn sie nach 60h Woche noch plötzlich einen Nachtdienst aufgebrummt bekommen. Vielleicht sind die jungen Ärztinnen, die jetzt nachkommen schlicht nicht mehr blöd genug, sich völlig verheizen zu lassen. Gut für sie!

#23 |
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Yvonne Dashti
Yvonne Dashti

Dabei könnten doch die Frauen sich einfach mal freuen und den Mund halten, da sie nun die Arbeit machen dürfen, die anscheinend für die meisten Männer nicht mehr lukrativ genug ist!
Selten ist mir bei einem Artikel so übel geworden wie bei diesem!!!

#22 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Dollar-orientierte Menschen sind dumm, wie “gender”-orientierte ungerecht und aggressiv sind.
Der “Wert” eines Arztes misst sich NICHT an seinem Gehalt,
sondern an der Qualität seiner Tätigkeit.
Das was ein Arzt tut, ist “finanziell” also wesentlich aufwendiger als das was ein Arzt “kostet”. Ein niedergelassener “Praktiker” hat in der Regel alleine einen viel höheren “Medikamentenumsatz” als sein Einkommen.
Im Krankenhaus habe ich dem Verwaltungsleiter (heute “Geschäftsführer”) mehrfach vorrechnen müssen, dass ein Facharzt dem Betrieb billiger kommt als ein nicht verheirateter Anfänger.

Dem dollar-orientierten “System” ist das allerdings ZUNEHMEND gleichgültig, wie auch dieser inhaltlich lächerliche Beitrag zeigt. Man will auch Geld an “Komplikationen” verdienen, habe ich mehrfach erlebt.
Lästig nur,
dass man überhaupt noch Ärzte benötigt.
Also bitte Kollegen und Kolleginnen,
lasst euch nicht von sachfremden Themen vom richtigen Umgang miteinander abbringen.
Es gibt kaum einen schöneren Beruf als den Arzt,
das neidet uns der reine Egoist.

#21 |
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Martin Mann
Martin Mann

Die Feminisierung führt zum Niedergang der Medizin. Ein sinkendes Leistungsniveau ist ja jetzt schon vorhanden, da der Arbeitsplatz zunehmend frauenaffin gemacht wird, d.h., um die Bedürfnisse der Frauen herum gestaltet wird. Kritik an den Zuständen ist dann natürlich frauenfeindlich. Dieses ist natürlich auch auch andere Bereiche übertragbar. Seitdem Frauen den Schulbereich teilzeitangestellt dominieren, erbringen nur noch Mädchen gute Leistungen, während Jungen Ritalin bekommen. Als nächstes wird die Bundeswehr feminisiert, was die Kampfkraft bestimmt erhöhen wird – insbesondere, wenn als vordringlichste Aufgabe die Errichtung von Kitas in Afghanistan sein wird

#20 |
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Dr. med. Katja Mühlberg
Dr. med. Katja Mühlberg

Peinlich, der Artikel. Da ist die Rede von “Frauen überschwemmen” und “kostspielig”. Prima Klischees bedient. DANKE, FRAU Schmitzer!
Schluß mit diesem ewigen Mann-Frau-Gequatsche.
Wie wär´s mal mit Qualität?

#19 |
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Gast
Gast

@Hedwig Erven Bitte fallen Sie nicht auf das Märchen vom „Patriarchat“ als weltumspannende Verschwörung von Männern zur Ausbeutung von Frauen hinein.

#18 |
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anne
anne

@ Frau Wiegand: Böse Gedanken? Lassen Sie doch mal hören, was Sie sich so vorstellen.

#17 |
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anne
anne

Was soll die Andeutung im letzten Satz mal wieder? Wie wir wissen machen sich vor allem Frauen gegenseitig das Leben schwer, werten sich ab und neiden einander den Erfolg. Frau Schmitzer, erklären Sie sich da mal.

#16 |
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Frodo
Frodo

Die Arbeitsbedingungen hierzulande haben Männer zunehmend dazu gebracht, sich von der Medizin abzuwenden oder ins Ausland zu gehen und der daraus resultierende Frauenüberschuss macht nun auch den Damen klar, dass man als hoch qualifizierte Fachkraft deutlich mehr Wertschätzung und komfortablere Rahmenbedingungen erfahren sollte.

#15 |
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Dr Claudia kömmerling-Schneider
Dr Claudia kömmerling-Schneider

“einem durch Feminisierung entstehenden Personalmangel ” diese Aussage finde doch sehr lächerlich

#14 |
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Klaus Grieninger
Klaus Grieninger

@Birgit Wiegand

“Traurig bleibt zu konstatieren, weshalb Männer und Väter nicht dieselben familienfreundlichen Arbeitsbedingungen für sich einfordern. Da können eine böse Gedanken beschleichen…”

Vielleicht, weil sie es nicht können. Den Männern fehlt nämlich dazu ganz einfach die politische Unterstützung.

Oder versuchen Sie doch mal als Mann, eine Begrenzung von Diensten und flexible Arbeitszeiten ein zu fordern… Ein völlig aussichtsloses und damit leider unsinniges Unterfangen.

Hier geht es den Frauen mit der politischen Unterstützung eindeutig besser.

#13 |
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Gast
Gast

Es gibt keine “feministische Medizin”,
es gibt nur gute oder schlechte Medizin

#12 |
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Die Feminisierung der Medizin sollte nicht einfach als Tatsache akzeptiert werden, sondern mal hinterfragt werden, weshalb das so ist.. Am mangelnden Interesse der Männer liegt das wohl kaum. Die Frage ist, warum haben Frauen die deutlich besseren Schulnoten im Abi und damit deutlich bessere Chancen, einen Studienplatz zu bekommen. Sind sie mit Einser-Noten z.B.in Erdkunde oder Musik letztendlich wirklich auch die besseren Ärzte?
Man sollte die Zulassung zum Studium dringend reformieren, damit auch Männer eine Chance haben, Ärzte werden zu können. Sie werden z.B. gerade in chirurgischen Fächern dringend gebraucht!

#11 |
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Victoria Abdelnur
Victoria Abdelnur

What is this bad and short sighted habit of meassuring everything thru the inmediate ¨costs¨. Aparently there are lots of inteligent, talented women with a love of service. The hospitals and the patients should consider themselves lucky! Women have usually another way of seeing things, with more mitgefühl and intuition. That can only be a good thing. If they also want to be good mothers, then the better. Patients and hospital responsables should be happy, and the costs in the long run, might be even less than now. The German Health system is really flawed anyway, doctors are overworked, earn much less than in other countries in der Nähe and are under much more stress. So…entweder the country improves die Ärzte/innen Arbeitsbedingungen oder it risks having less and less of them, of both sexes.

#10 |
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Hedwig Erven
Hedwig Erven

Da muss ich aber der Autorin aber eine schlechte Nachforschung unterstellen – seit es so viele Frauen als Mediziner gibt, sind die Gehälter der Ärzte drastisch gesunken.
Ich arbeite als Arzt mit einem Gehalt, wie es Facharbeiter auch erhalten und das nach einem Studium von 6 Jahren – und Weiterbildungskosten von 20.000€.

Dazu kommt noch, dass es mittlerweile Ärztinnen gibt, die für 14Euro /Std. Nachtdienste verrichten ohne Zusatzgelder bei der Kompetenz!

Erzählen Sie nichts von den Mehrkosten durch Frauen in der Medizin – das Gegenteil ist der Fall.

Leider immer noch das Patriarchat – wie eh und je – und wir lassen es mit uns machen – wo ist die Frauen – Power ?

#9 |
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Männer fordern sehr wohl planbare Arbeitsbedingungen ein. Wenn nicht aus anderen Gründen dann weil ihre Partnerinnen oft mittlerweile voll berufstätig sind.

Über eine “Feminisierung” als Ursache herzuziehen greift zu kurz. Ursache ist die zunehmende Berufstätigkeit beider Partner als Folge des angestrebten Ziels einer hohen gesamtgesellschaftlichen Erwerbsquote. Diese führt zwangsläufig dazu, dass weder männlichen noch die weibliche Mitarbeiter nach hinten offene Arbeitstage und ständige Verfügbarkeit leisten können.

#8 |
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Heilpraktikerin

Wenn Männer in die Familienarbeit gleichermaßen eingebunden wären wie ihre Partnerinnen, wären diese Kosten schon vor langer Zeit entstanden.

#7 |
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HP Andreas Brandl
HP Andreas Brandl

83% der befragten Häuser gehen von einem kostsdpieligen Unterfangen aus, Frauen als Ärzte zu beschäftigen. Das geht doch noch, bedenkt man, das über 98% der Betreiber von Atomkraftwerken davon ausgehen, dass die Energiewende eine nie dagewesene Kostenlawine lostritt. Ebenso wichtig wie die richtige Wahl der Evaluationsmethode ist bei einer Studie eben auch die Wahl der Klientel, die man befragt :-)

#6 |
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Dr. med. Laura Müller
Dr. med. Laura Müller

Schade, dass sogar auch noch eine Frau so einen Artikel schreibt. Diese schlecht erhobenen Studiendaten hätten kritisch hinterfragt werden sollen, statt nun die Frauen schuldig zu sprechen für ein überteuertes Gesundheitssystem und die Nicht-Finanzierbarkeit von deutschen Krankenhäusern!

#5 |
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Das ist das Ergebnis , einer miserablen Gesundheitspolitik.
Für die Männer scheint der Beruf scheinbar nicht mehr interessant zu sein.
Und es hat gute Gründe. Nur die Politiker und Ärztefunktionäre scheint
das nicht zu kümmern. Das deutsche Gesundheitssystem ist am Ende.
Ein Glück ,dass die Frauen ,das nicht mehr mitmachen.

#4 |
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Magnus Ott
Magnus Ott

Vielleicht, weil sie dem alten überkommenen Rollenverständnis anhängen, dass ein Partner das Geld verdient, und der andere sich um Haus, Hof und Konder kümmert, oder weil die meisten Männer Singles sind, oder weil die meisten Frauen (nach Einschätzung der Befragten) Singles sind, – oder weil die ganze Befragung ein Witz ist weil schon in der Fragestellung gegendert ist (und was die Aussagekraft anbelangt). Da wird von “Gesundheitsökonomen” Lobbyarbeit gemacht..-

#3 |
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Heilpraktikerin

Da muss ich Ihnen recht geben Frau Wiegand.

#2 |
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Birgit Wiegand
Birgit Wiegand

Traurig bleibt zu konstatieren, weshalb Männer und Väter nicht dieselben familienfreundlichen Arbeitsbedingungen für sich einfordern. Da können eine böse Gedanken beschleichen…

#1 |
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