Zirkumzision: Probleme mit den Schnittchen

6. August 2012
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Nach dem Urteil zur Beschneidung von Jungen gab es hitzige Debatten. Auf der Strecke bleiben Betroffene: Beschneidungen wird es auch weiterhin geben, nur unter welchen Bedingungen? Auch Kollegen fehlt momentan jegliche Rechtssicherheit.

Showdown im Kölner Landgericht: Vor fast zwei Jahren hatte ein niedergelassener Allgemeinmediziner einen vierjährigen, islamischen Jungen ohne medizinische Indikation beschnitten – mit Einwilligung der Eltern. Die Staatsanwaltschaft erstattete Anzeige. Richter sprachen den Kollegen aufgrund der diffusen Rechtslage zwar vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung frei, stellten aber dennoch klar: „Im Rahmen einer vorzunehmenden Abwägung überwiegt das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit vorliegend die Grundrechte der Eltern.“ Religionsfreiheit und Erziehungsrecht der Eltern würden nicht unzumutbar beeinträchtigt, wenn sie gehalten seien, abzuwarten, ob sich das Kind später selbst für eine Beschneidung entscheidet.

Religionsgemeinschaften entsetzt

Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung über Deutschlands Justiz und Politik herein – sowohl jüdische als auch islamische Verbände kritisierten die Entscheidung mit Verweis auf das Grundgesetz. In Israel musste der deutsche Botschafter Schelte der Knesset über sich ergehen lassen, auch eine Protestnote des Simon Wiesenthal Center ist mittlerweile bei der Bundesregierung eingetroffen. „Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft“, resümierte Pinchas Goldschmidt, Präsident der Konferenz Europäischer Rabbiner. Vertreter des Islam reagierten ähnlich und bewerteten das Urteil als „Dummheit“ (Egemen Bağış, Europaminister der Türkei).

Kinderrechte stärken

Beschneidungsgegner sind momentan in der Minderheit. Terre des Femmes e.V. etwa spricht von einem „wegweisenden Urteil“ aus Köln. Mitglieder der Organisation stellen sich voll und ganz hinter die Entscheidung – weder durch Einwilligung von Eltern noch durch Religionsfreiheit werde eine Vorhautbeschneidung an Jungen gerechtfertigt. „Wir begrüßen dieses Urteil“, sagt Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende des Vereins. Es zeige deutlich, dass die körperliche Unversehrtheit von Kindern nicht mit religiösen Argumenten verletzt werden dürfe. Psychiater wiederum argumentieren, Kinder nähmen eine Zirkumzision mitunter als aggressiven Angriff auf ihren Körper wahr, inklusive des Gefühls, „kastriert“ worden zu sein.

Kollegen in der Klemme

Aus Sicht von Ärzten ist das Urteil wenig erfreulich – in anderer Hinsicht. Für sie bleiben Unsicherheiten, wie bei Kindern jetzt vorzugehen ist, sollten deren Erziehungsberechtigte eine Beschneidung wünschen. Das Landgericht Köln hat besagten Kollegen zwar vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen. Sicherheit bietet diese Einzelfallentscheidung aber nicht – die Staatsanwaltschaft kann jederzeit erneut Anklage erheben. Deshalb rät Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery allen Kollegen, momentan bei Jungen keine Zirkumzisionen ohne medizinische Indikation durchzuführen. „Das Urteil des Kölner Landgerichts ist für die Ärzte unbefriedigend und für die betroffenen Kinder sogar gefährlich“, so Montgomery. Es bestehe nun die große Gefahr, dass Eingriffe von Laien vorgenommen würden – „und so allein schon wegen der oft unzureichenden hygienischen Umstände zu erheblichen Komplikationen“ führen. Falsche Techniken und fehlende Anästhesie leisten ein Übriges, um Jungen körperlichen beziehungsweise seelischen Schaden zuzufügen. Damit haben Kölner Richter trotz ihres ausdrücklichen Wunschs, das Wohl von Kindern zu vertreten, möglicherweise genau das Gegenteil erreicht.

Medizinischer Nutzen unumstritten

Völlig losgelöst von der kontroversen Debatte haben Beschneidungen selbst ohne medizinische Indikation zahlreiche Vorteile: Im amerikanischen und angelsächsischen Raum wünschen Patienten eine Zirkumzision allein schon aus hygienischen Gründen. Wie Studien außerdem zeigen, verringert sich das Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken. Forscher aus Seattle, Washington, werteten Daten von 1754 Männern mit einem Prostatakarzinom aus, dem gegenüber standen 1645 gesunde Geschlechtsgenossen. Dabei zeigte sich, dass Patienten, die vor ihrem ersten Geschlechtsverkehr beschnitten wurden, hierbei ein um 15 Prozent niedrigeres Risiko haben. Forscher vermuten, dass nach einer Zirkumzision Verhornungen entstehen, die zu einem gewissen Maße vor Infektionen schützt. Proliferative inflammatorische Atrophien nach bakteriellen oder viralen Infekten gelten als mögliche Vorstufen maligner Erkrankung. Auch das vergleichsweise seltene Peniskarzinom, pro Jahr erkranken rund 600 Männer um das 60. Lebensjahr, sind hier zu nennen: Laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie entstehen diese Krebsform bei Beschnittenen deutlich seltener. Forscher fanden in Kulturen, die Beschneidungen im Kindesalter durchführen, niedrigere Inzidenzen. Das mag möglicherweise an der besseren Hygiene liegen, ganz sicher aber an der Entfernung von Bereichen, die besonders häufig von Peniskarzinomen betroffen sind.

Gib AIDS (k)eine Chance?

Weitere Argumente klingen zumindest aus deutscher Perspektive fragwürdig, haben aber in Ländern mit schlechter Versorgungslage ihre Berechtigung: Bereits 2007 rieten Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS), Jungen generell zu beschneiden. Dieses „zusätzliches Mittel im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS“ ersetzt keine Kondome, soll aber Übertragungsrate um bis zu 66 Prozent senken. Erbitterter Widerstand an flächendeckenden Beschneidungen kam von der Gruppierung „Genital Autonomy“. In den Jahren darauf haben auch wissenschaftliche Studien zu kontroversen Ergebnissen geführt, methodische Mängel inklusive. Einige Metaanalysen fanden relative Risiken von etwa 0,4. Darunter ist das Verhältnis von HIV-Infektionen bei beschnittenen im Verhältnis zu nicht beschnittenen heterosexuellen Männern bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr zu sehen.

Ein langer Weg

Doch zurück nach Deutschland: Die gesellschaftliche Diskussion beschränkt sich hier auf Aspekte rund um Glaubensfreiheit versus Einschränkung der körperlichen Unversehrtheit. Noch im Juli hatte der Bundestag mit ungewohnter Mehrheit aufgefordert, bis zum Herbst eine Resolution zur Legalisierung religiöse motivierter Beschneidungen zu erarbeiten. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hält ein Gesetz aber nicht für erforderlich. Mittlerweile macht sich Skepsis bemerkbar, und immer mehr Parlamentarier fordern, nicht nach Fraktionsdisziplin abstimmen zu müssen. Am 23. August muss sich erst einmal der Ethikrat mit dem Thema befassen. Selbst nach einer Gesetzesinitiative bliebe das Votum von Verfassungsrichtern abzuwarten.

176 Wertungen (3.78 ø)
Medizin, Neurologie

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55 Kommentare:

Welch eine Anmaßung , wenn sich “Weltverbesserer” oder Menschheitsbeglücker zu Wort melden,die den Sinn oder ihrer Meinung nach den Unsinn einer Beschneidung garnicht beurteilen können. Ich habe nicht einen einzigen Juden ob liberal oder streng orthodox erlebt, der sich über seine kindliche “Verstümmelung” beschwert hätte.
Lediglich dem Hitlerjungen Salomon wäre es – so gezeichnet – im Dritten Reich fast zum Verhängnis geworden.

#55 |
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dr.med wolfgang strecker
dr.med wolfgang strecker

Eine Verletzung der Menschenrechte ist grundsätzlich nicht akzeptabel und bedeutet einen Rückschritt für die Humanität.
Die Bagatellisieruung(Schnittchen)ist darum abzulehnen.
Eine spätere bewusste Zustimmung durch die Betroffenen,
ggf.aus medizinischen Gründen,ist eine ausreichende Lösung.

#54 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

wissen die moslems eigentlich, dass sie “bessere” juden sind, sie heben ja einen gemeinsamem stammbaum ?
wann darf ich einem kind die haare schneiden ?
und wann darf ich es verziehen ?

einen grabstein darauf für das menschsein auf dem steht:

mensch, du hattest leider von anfang an nicht das zeug dazu !

#53 |
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Der bösartige Tumor von Gott geschaffen? Nein: der ist des Teufels Werk :-)

#52 |
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Jeannette Lakel
Jeannette Lakel

Denen, die in diesem Zusammenhang so vehement für “Religionsfreiheit” plädieren, sei zugerufen: Gott (wie auch immer Ihr ihn nennt) hat Euch so geschaffen, warum maßt Ihr Euch an, Ihm ins Handwerk pfuschen)?

#51 |
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Medizinjournalist

Ich nehme noch einmal Bezug auf meine Beiträge 3 und 35:
Der Sinn der Beschneidung ist in der Genesis 17, Vers 10 ff. einfach und klar beschrieben: Die Beschneidung soll e i n Z e i c h e n d e s B u n d e s zwischen Gott und den Israeliten sein, sie ist ein v o l k s – r e l i g i ö s e s S y m b o l , und bleibt dies auch, indem jeder Fremde, der sich ihr unterzieht – egal in welchem Alter -, Abraham zum Vater erhält und Israelit wird. Die Tora will nicht den
A k t , sondern den Z u s t a n d der Beschneidung fordern. Zwar s o l l jeder Männliche a m achten Tag beschnitten sein, m u s s es aber nicht. Eine “Strafsanktion” erhält nur ein Erwachsener, der unbeschnitten g e b l i e b e n ist und darin b ö s w i l l i g verharrt.
Quelle: B. Jacob, Schocken 1934, S. 423 ff. bis S. 434

#50 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Ich bin erstaunt, daß dem Kindeswohl hier und in Diskussionen das Recht auf freie Religionsausübung gegenübergestellt wird. Wieso wird dieses Recht eingeschränkt? Auch wenn die Beschneidung nicht erfolgt, kann der Erwachsene mensch ohne jegliche Einschränkung seinen Glauben ausüben. Und wenn wir von einer freien Religionsausübung reden – wo ist diese Freiheit beim Kind, daß durch dieses mittelalterliche Ritual in den Glauben hineingezwungen wird? (Verstoß gegen Artikel 2 GG (freie Entfaltung der Persönlichkeit)
Noch eine Anmerkung zur geplanten “Straffreistellung”. Wer sich diesbzüglich auf Artikel 4 beruft, hat den Artikel 3 (3) überlesen. “Niemand darf wegen….seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung…bevorzugt werden.”
Wenn der vom Gericht festgestellte Tatbestand der Körperverletzung jetzt straffrei gestellt werden soll, wird m. E. eklatant gegen diesen Artikel 3 (3) verstoßen.
Und vielleicht lohnt es sich, über die “Reihenfolge” der Artikel im GG einmal nachzudenken.Warum sind wohl die Artikel über die Würde des Menschen, die freie Entfaltung der Persönlichkeit, der körperlichen Unversehrtheit und der Gleichheit vor dem Gesetz noch vor der Freiheit des Glaubens niedergeschrieben worden?
Ich begrüße das Urteil, nicht das, was jetzt von der Politik und den Religionen daraus gemacht wird.

#49 |
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A
Ich hoffe doch sehr, dass wir in einem laizistischen Rechtsstaat leben.
Nicht umsonst steht das ¿Recht auf ¿ körperliche Unversehrtheit¿ (GG Art. 2 (2)) VOR der ¿ungestörte[n] Religionsausübung¿ (GG Art. 4 (2))!!!
B
Was die ¿Feminale Genital Mutilation¿ (FGM) angeht, kann ich der Kollegin Sauer-Schuler (7) nur beipflichten. Keiner in diesem Forum wird wohl dafür eintreten wollen, dass Eltern ihre Tochter diesem ¿Ritus¿ in diesem Land unterziehen dürfen!
C
Da nun ferner die ¿Gleichheit vor dem Gesetz¿ gilt (GG Art. 3), muss man zwingend zu dem Schluss kommen, dass medizinisch nicht indizierte Eingriffe erst mit der Volljährigkeit vorgenommen werden dürfen!
D
Provokant-zynische Variante:
Wie gingen wir mit einer Religionsgemeinschaft um, die einmal im Jahr ein Menschenopfer fordert???

#48 |
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Altenpfleger

Als Jemand der nicht einer der Religionen angehört, die die Beschneidung fordern, und der sich als humanistisch-aufgeklärt und menschenrechtsengagiert bezeichnen würde muss ich ganz zwangsläufig die Beschneidung als Körperverletzung ansehen. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Selbstbestimmung und andere Rechte der Kinder werden dadurch verletzt. Allerdings gibt es auch das Recht auf freie Religionsausübung, das ich genauso verteidigen möchte. Es steht nicht zu erwarten, dass sich die Anhänger der Religionen, die die Beschneidung fordern durch eine Menschenrechtsargumentation in ihrer Haltung beeinflussen lassen, jedenfalls nicht so, dass sie die Beschneidung selber aus menschenrechtlichen Gründen (oder anderen Gründen) ablehnen würden. Es stehen also, wie so oft mehrere Grundrechte gegeneinander, deren Gewicht nicht von einem Gericht alleine gegeneinander abgewogen werden können, sondern die der gesamtgesellschaftlichen Diskussion bedürfen. Wir leben in einem säkularisierten Staat, und jeder darf “nach seiner Fasson selig werden”. Manchmal ist es weise für ein “sowohl als auch” zu plädieren, ahnlich dem Modell beim strafrechtlichen Umgang mit der Abtreibung. Das heißt im Klartext: Die Beschneidung von Jungen wird zwar verboten aber nicht mit Strafe bedroht. Sicherlich wird dadurch keiner zufriedengestellt aber es kann verhindern, dass die Rechthaber auf allen Seiten aufeinander losgehen.

#47 |
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@ Dr. Hammacher

Die letzten 60 Jahre haben wir schon in Frieden gelebt, da soll’s die nächsten 100 Jahre auch gerade noch so weitergehen? Na klar: um Ihre Vorhaut geht’s ja nicht, um die meine auch nicht, da können wir schon die Ruhe weg haben.

Glauben Sie, dass die berühmte Tracht Prügel, die Kindern angeblich noch nie geschadet habe, auch besser mit “Langmut, Kontakte schaffen und Bereitschaft zum Zuhören” aus der Welt geschafft würde als mit dem strafrechtlichen “Tritt vors Schienbein”? Ach so, ja: da kann und darf ruhig um des Friedens (WESSEN Friedens, bitte?) noch 100 Jahre ungestraft weiter geprügelt werden, soviel Geduld möcht’ nach Ihrer Auffassung schon sein… Und was, bitte, ist gravierender: eine Tracht Prügel mit immerhin pädagogischer Absicht – oder eine durch nichts zu rechtfertigende, gewaltsame Amputation der Vorhaut?

Es wird wohl kaum auch nur ein einziger Jude aus Deutschland wieder auswandern, nur weil er sich mit seinem Sohn zu dessen Bechneidung “in Gottes Namen” mal in ein Flugzeug nach Israel setzen muss. Aber vermutlich werden viele, modern denkende Juden und Moslems die Sache mit heimlicher Erleichterung gleich ganz sein lassen, wenn sie gegen den ethnisch-religiösen Druck auf einen strafrechtlichen Gegendruck in Deutschland verweisen können. “Jude” oder “Moslem” ist nicht automatisch mit “unbelehrbar orthodox” gleichzusetzen; die Beschneidung wird auch innerhalb dieser Religionen durchaus kontrovers diskutiert.

Dass Sie hier auch gleich noch die Antisemitismus-Keule schwingen, macht die Fehlleistung nicht besser. Ich mag Juden und Moslems; ich bin z.B. auch schon mal mit einer Gruppe israelischer Studenten 3 Wochen lang quer durch Zanskar getreckt. Aber ich mag vor allem auch die Kinder von Juden und Moslems, und möchte deshalb nicht, dass sie noch weitere drei Generationen lang ungefragt verstümmelt werden.

#46 |
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Da kommen sie wie die o.g.Kommentare zeigen die antireligiösen Eiferer unter dem Deckmantel der Verteidiger des Grundgesetz aus ihren Löchern heraus. Wo waren eigentlich all diese Leute ,denen das GG und die Unversekrtheit des kindlichen Körpers so am Herzen liegt als die öffentliche Diskussion um die Schwangerschaftsunterbrechung mit sozialer Indikation stattfand?Hier wurde eindeutig eine Regelung geschaffen.die gegen das GG des Rechts auf Leben verstößt und es gibt viele Kollegen und staatliche Einrichtungen,die dieser Rechtsbrechung zum Durchbruch verhelfen.Hinter der Fassade der puristischen Juristen und Mediziner mit absolutem sofortigem Verbot der Beschneidung bei Jungen verbirgt sich wie die o.g.Kommentare zeigen also etwas ganz anderes nämlich Judaphobie und Islamophobie. Endlich kann man seine Fremdenfeindlichkeit und seine Abneigung gegen “alles Undeutsche” unter dem Deckmantel der absoluten GG-Treue so richtig austoben und dabei den “kirchen eins auswischen”.Obendrein hat man bei Durchsetzung eines Beschneidungsverbot noch das Gefühl als erstes und bestes Land in der Welt zu gelten, das in konsequenter Weise ein Beschneidungsverbot per Gesetz erläßt. Dient eine solcher Gestzeserlaß wirklich unserer Gesellchaft?? Die unmittelbaren Folgen: Die wenigen Juden, die erfreukicher Weise wieder in unserem Lande leben und unsere Kultur wie auch früher bereichert haben, wandern wieder aus ( eine Schande aus historischer Sicht für Deutschland), die Moslime bleiben hier laufen zu den Islamisten über und solidarisieren sich mit deren Gdankengut. Der bisherige soziale Frieden in unserer Gesellschft wäre dahin.Wollen wir das? Warum muß eine Lösung des Konflikts um die Beschneidung mit der Brechstange erfogen? In den letzten 60 Jahren lebten wir in Frieden auch ohne gesetzliche Regelung.Was Not tut ist Toleranz,Langmut, Kontakte und Bereitschaft zum Zuhören gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen in unserem Land. sie in behutsamer Weise zu bitten,ihre bisherigen Einstellungen zur Beschneidung bei Jungen zu hinterfragen. Dieser Bewußtseinsprozeß wird möglicherweise 100 Jahre dauern.Ein “Tritt gegen das Schienbein ” hilft da wenig, im Gegenteil. Gruß Wilfried. Kinderneurologe

#45 |
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Verweis auf das Grundgesetz

Eine religiös motivierte Zwangsbeschneidung verletzt nicht nur Artikel 2 und 3, sondern auch schon Artikel 1: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Zum männlichen Menschen – und somit auch zu seiner Würde – gehört so natürlich wie selbstverständlich auch seine Vorhaut. Einem Menschen zu erklären, er sei so, wie er ganz normal und natürlich im Regelfall (!) gewachsen ist, nicht in Ordnung und dringend änderungsbedürftig, verletzt seine Menschenwürde. Menschenwürde ist nicht teilbar: auch nicht in männliche Vorhaut und den Rest.

#44 |
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Zirkumzision und die Wissenschaft

Zu den diversen, “wissenschaftlichen” Untersuchungen, die einen medizinischen Nutzen der Zirkumzision belegen sollen, fallen dreierlei Dinge auf:

Erstens ist schon die Fragestellung massiv parteiisch. Da wird z.B. nicht untersucht, wie oft sich Bechnittene/Unbeschnittene mit Aids infizieren, sondern nur, wie oft sich beide Gruppen bei ungeschütztem Verkehr infizieren. Unterschlagen wird dabei, dass Beschnittene wegen des Sensibilitätsverlustes vermutlich sehr viel öfter das Kondom weglassen – weil sie mit Kondom noch weniger spüren und fallweise gar nicht mehr zum Orgasmus kommen, womit sich die “Schutzwirkung” der verhornten Glans ins Gegenteil verkehrt.
Über die Traumata durch weibliche Bechneidung gibt es Untersuchungen und Fallbeschreibungen genug, die – ganz unabhängig von ihrer wissenschaftlichen Qualität – auch kaum angezweifelt werden. Zu Traumata durch Zirkumzision wird dagegen einfach nassforsch behauptet, es gäbe sie nicht. Klar: solange man systematisch wegschaut… Normalerweise unterstellt man schon bei sehr viel milderen Kindesmisshandlungen, als es eine Zirkumzision ohne Betäubung ist, eine schwerwiegende, psychische Traumatisierung.

Zweitens wird bei einschlägigen “Untersuchungen” regelmäßig Koinzidenz mit Kausalität verwechselt: da werden völlig unrepräsentativ Beschnittene/Unbeschnittene herausgegriffen und auf irgendwelche Parameter verglichen, ohne Rücksicht darauf, dass man hier nicht bloß den Unterschied an der Vorhaut, sondern verschiedene Ethnien und Kulturen und Bevölkerungsschichten vergleicht, deren Unterschiede in Vererbung und Verhalten die untersuchten Parameter nahezu beliebig variieren können. Mit dieser Art Untersuchung kann man bekanntlich auch “beweisen”, dass Kinder vom Klapperstorch gebracht werden.

Drittens fällt auf, dass es nahezu ausschließlich Untersuchungen dieser Art gibt, die medizinische Vorteile der Zirkumzision “beweisen” – obwohl doch gerade angesichts der jämmerlichen Methodik dieser Untersuchungen die Ergebnisse bunt gewürfelt sein müssten. Ganz offensichtlich werden da auch noch alle nicht so ganz wunschgemässen Ergebnisse systematisch unterschlagen.

Aber was erwartet man auch von einer “Wissenschaft”, die religiös motivierte Amputationen an wehrlosen Kindern zu rationalisieren versucht? Trau, schau wem…

#43 |
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Nachtrag:
Mein Vater, mein Bruder und ich haben unsere Zirkumzision bei einem Chirurgen im Krankenhaus durchführen lassen…dadurch sind gewisse Risiken verringert worden!

#42 |
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Ich hatte als Kleinkind ne Phimose und deswegen keine Wahl, da musste ne Zirkumzision durchgeführt werden. Außerdem kann ich mich an fast gar nix mehr erinnern, was da alles abgelaufen ist…nur noch an den Saft zum einschlafen, bevor es losging, aber die Heilungsphase danach hab ich so gut wie verdrängt! (Dank meines Studiums weiß ich jetzt, dass der Wirkstoff in dem “Getränk” Midazolam gewesen sein muss; keine Spritze bei vollem Bewusstsein!)
Aber ich sehe auch die hygienischen Vorteile einer solchen Operation ein…ich hab es bei meinem jüngeren Bruder gesehen und er hatte bis zu seiner OP – bei der er mehr als 5 jahre älter war als ich damals – eine Menge Probleme, denn er hat sich jahrelang dagegen gewehrt und konnte nur durch Bestechung dazu überredet werden, obwohl bei ihm die selbe medizinische Indikation (allerdings nicht so gravierend wie bei mir) vorlag!

P.S.: Mein Vater hat sich bia zum Teenageralter gequält und ER musste seine Eltern dazu überreden, dass sie die OP machen lassen!

#41 |
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Nichtmedizinische Berufe

Guten Abend,

ich freue mich über die meisten Beiträge hier, die zeigen, dass es eine breite Front gegen die Beschneidung besteht. Sollte das repräsentativ sein, dann würde doch eigentlich selbst ein Gesetz, dass die Beschneidung “legalisiert”, nur wenig Probleme bereiten.

Wenn jeder Arzt (natürlich auch Ärztin) eine Beschneidung ablehnt, ist die Sache doch zumindest in der BRD erledigt. Leider wird es wie immer welche geben, die nicht “mitspielen”. So naiv bin ich nicht. Aber es besteht ja für Ärzte kein Zwang, solche Behandlungen durchzuführen.

Alle anderen Beschneidungen, die von nicht medizinischen Personal durchgeführt werden, sind m.E. Körperverletzung und wären strafrechtlich zu verfolgen. Im Rahmen der Reihenuntersuchungen von Kindern müßte es ja feststellbar sein, ob eine Beschneidung erfolgte.

Fakt ist aber auch eines: Da sowohl jüdische als islamische Organisationen hier Druck machen, wird unsere “Volksvertretung” einknicken und die Beschneidung legalisieren. Dazu sind wir durch unsere Geschichte leider zu gehemmt, auch mal in dieser Richtung nein zu sagen. Ich hoffe sehr, dass ich jetzt nicht als Nazi diffamiert werde, wenn ich das so schreibe. Aber ein Verbot der Beschneidung würde als nicht politisch korrekt betrachtet werden.

Was die Überschrift des Artikels angeht, so sehe ich das DocCheck nach, es ist m.E. Stil des Hauses, etwas locker zu formulieren. Das das auch mal in die Hosen geht, sollte man einfach mal nachsehen. Wir sind alle nur Menschen.

Abschließend meine Bitte an die DocCheck-Redaktion und auch an Sie alle hier: Sollten Sie Petitionen oder ähnliches kennen, die man unterstützen kann, dann bitte hier verlinken oder schicken.

Vielen Dank.

JS

P.S. An die eine Schreiberin, die von den resorbierbaren Fäden geschrieben hatte: Als Patient habe ich relativ wenig Möglichkeit, die Art des verwendeten Fadens zu beeinflussen. Deren Beseitigung empfand ich im übrigen sehr schmerzhaft, wie auch die Betäubungsspritze. Meine Mutter berichtete mir, dass ich im Säuglingsalter dort auch mal operiert wurde. Es soll wohl verdammt viel Stress mit mir gegeben haben, da ich nicht so begeistert wesen sei.

P.S. II: Ich empfehle auch mal sich anzuschauen, wie die Situation des Kindes war, das Anlaß zum Kölner Urteil war. Da ist wohl einiges falsch gelaufen und es gab massive Komplikationen.

#40 |
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Unser Land sollte stolz sein, dass das Kölner Amtgericht gegen den Druck von ewig gestrigen Religionsfanatikern so entschieden hat.

Die Religionfreiheit von Beschneidungsbefürwortern glauben diese durch eine irreversible Verstümmelung von in Ihrer Gewalt stehenden Kindern ausleben zu dürfen.
Was kommt als Nächstes?

Die behaupteten medizinischen Vorteile sind unhaltbar und von interessierten Kreisen ohne wissenschaftliche Grundlagen in Umlauf gesetzt worden.

Leider sind unsere Politiker in Sekundenschnelle mal wieder vor der jüdischen Lobby eingeknickt.

#39 |
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Niveauloser Artikel, niveaulose Diskussion.

#38 |
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Winfried Gerlach
Winfried Gerlach

Aus meiner fachlichen Sicht : Wenn Menschen unter das deutsche Tierschutzgesetz fallen würden , dürften keine Beschneidungen stattfinden . Entfernen von Organen oder Organteilen ohne medizinische Indikation ist nach diesem strikt verboten . Ich bin der Überzeugung , daß wir ein derbes gesamtgesellschaftliches Problem haben und diese Problematik ist wieder einmal ein Symptom , das erkannt wird , aber lediglich ein Symptom . Die Diagnose fehlt .

#37 |
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Nichtmedizinische Berufe

Sehr geehrte Leser,

vielen Dank für Ihr Feedback. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Headline des Artikels von der News-Redaktion und nicht vom Autoren stammt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre DocCheck News Redaktion

#36 |
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Armin Eckers
Armin Eckers

Richtigstellung: Beschneidung von Buben=Entfernung der Vorhaut aus Gründen eines religiös-fanatischen Wahnes und/oder zur Verhinderung der Selbstbefriedigung (USA). Beschneidung bei Mädchen=Entfernung der Klioris, damit wird sie nie wieder einen Orgasmus bekommen.
Ethik:Ich würde diesen Eingriff bei einem Minderjährigen Jungen niemals durchführen, er muss alt genug und reif genug sein, dies selbst zu entscheiden. Bei einem Mädchen würde ich generell keinen Eingriff durchführen, der über die optische Korrektur der Labien hinausgeht.

#35 |
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Dr. med.dent Stefan Troendle
Dr. med.dent Stefan Troendle

So langsam verkommt Doccheck zu einem
Ableger der Bildzeitung, zumindest was die schreierischen Überschriften der Artikel anbelangt. Muß das sein ? Was für ein Publikum
wollen Sie ansprechen.
Klopfen Sie Ihren ” Medizinjournalisten” diesbezüglich auf die Finger.
Es würde einen touch seriöser auch gehen.

#34 |
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regetzki soeren
regetzki soeren

@Dr. med. Christoph Zink: leider hat mein gespraech mit herrn dr antwerpes zu einem anderen thema nicht stattfinden koennen, was wir hoffentlich nach seinem urlaub nachholen werden (das thema “…stasi…” – einige werden sich trefflichst erinnern )
sie haben recht, was ist das fuer ein niveau, mit dem geschrieben wird.
versucht man doccheck zu erreichen, so sind prinzipiell alle immer in meetings. ich selber habe es 2 mal versucht.

vielleicht finden wir eine habilitierte astrologin, die uns mal sagt, wo das hier noch alles hingeen wird….. wissenschaft geht anders, ethische diskussionen auch – religion sowieso und ueber geschmack(auch den der ueberschriften(lassen wir inhaltliches mal in erster naeherung weg) laeest sich langsam nicht mehr streiten.

#33 |
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unglaublich Frau Martina Reinecke, dann verstehen Sie ja auch warum in den USA Sex nur noch mit Gleitgel funktioniert.
Ihre etwas feministische Einstellung bestätigen Sie durch Ihre Äußerungen über die resorbierbaren Fäden, die ja immerhin fest genug sein müssen, damit das Kind nicht verblutet, was immer wieder mal vorkommt, es wird ja nicht nur in Deutschland beschnitten.
Die Fäden bleiben also viel länger drin, “versenken” kann man sie ja nicht. Ist also keine besonders gute Lösung.
Ich habe vor kurzem “resorbierbare” Restfäden nach einem geburtsbedingten Dammschnitt nach 3 Wochen gezogen, weil sie einen lokalen Infekt unterhalten haben, wie ein Docht, der in die Tiefe geht.

#32 |
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Martina Reinecke
Martina Reinecke

Die ganze Diskussion ist doch scheinheilig. Wenn nicht dieses Urteil ergangen wäre, hätte es bis dato und auch weiterhin niemanden interessiert, wer , wann, wie alt circumcidiert würde. Plötzlich weiß jeder etwas dazu zu sagen, ob informiert oder nicht! Eine Circumcision mit einer weiblichen Beschneidung zu vergleichen, zeigt das deutlich. Frauen sterben nach Beschneidungen bei Geburten, weil sie Verwachsungen im Genitalbereich haben und deshalb nicht normal gebären können, oder haben monatlich unerträgliche Schmerzen, da das Blut nicht abfließen kann…
Lieber Herr Simon,
schon mal was von resorbierbarem Nahtmaterial gehört? Habe lange Jahre in der Urologie gearbeitet, jedoch nie erlebt, dass nach Circumcisionen Fäden gezogen wurden!!!!
Und Roland: Es soll Gleitgel geben, vielleicht mal ausprobieren

#31 |
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Dr. med. Christoph Zink
Dr. med. Christoph Zink

Es ist intellektuell beleidigend, was DocCheck seinen Lesern an Unfug zumutet! Was hat dieser Autor eigentlich gelesen, bevor er seine Mutmaßungen und Projektionen zur Tastatur gebracht hat? Es gibt keine, wirklich keine einzige vernünftige Indikation für eine Vorhautentfernung im Kindesalter – wenigstens unter Ärzten spricht sich das zum Glück allmählich herum. Solche “Aufklärungen” durch Diplomchemiker und selbsternannte Medizinjournalisten braucht kein Mensch, lieber Herr Kollege Antwerpes!

#30 |
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Medizinphysiker

Ritueller Kannibalismus hat doch auch was mit religiöser Überlieferung zu tun…

#29 |
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Ärztin

@roland
Danke für die ehrliche Antwort. Genau um die nicht vorhersehbaren Auswirkungen bei dem Einzelnen geht es doch. Ich denke gerade daran, wieviele Frauen mit einem “notwendigen” Damm- oder Kaiserschnitt herumlaufen und sich nicht trauen, offen über ihre negativen Erfahrungen zu sprechen? Angeblich “kleine” oder auch “unverzichtbare” können weitreichende Nebenwirkungen haben.

#28 |
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Medizinjournalist

Die Beschneidung, Genesis 17,
Vers 23 “Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die daheim geboren, und alle, die erkauft, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt die Vorhaut an ihrem Fleisch ebendesselben Tages, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, da er die Vorhaut an seinem Fleisch beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, da seines Fleisches Vorhaut beschnitten ward. 26 Eben auf einen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael, 27 und was männlich in seinem Hause war, daheim geboren und erkauft von Fremden; es ward alles mit ihm beschnitten.”
Was sagt uns das? Die Beschneidung k a n n auch zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden! Sie m u s s nicht am achten Tag vorgenommen werden – wenn überhaupt!!!

#27 |
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“Verweis auf das Grudngesetz”:
Wenn wir schon beim GG sind. Die Artikel sind nicht von ung4fähr in einer bestimmten Reihenfolge, mit der höchsten Priorität als erstes aufgestellt.

Art. 2 Abs. 2 GG:
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Letzterer Satz bedeutet nicht, dass Art. 4 Abs. 2 (“Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.”) dem überwiegen darf. Der Eingriff in diese Rechte ist aufgrund von moralischen, schützenden Staatspflichten gestattet, nicht aufgrund von andersowo benannten Freiheiten. Wäre das so, könnte man Selbstjustiz betreiben, denn das StGB sieht z.B. auch vor, dass man straffrei davon kommt, wenn man das Sittengesetz verteidigt (inwelcher Weise ist nicht definiert).

Damit haben Religionsgemeinschaften KEINEN ANSPRUCH AUF RELIGIOSNFREIHEIT die zu Lasten einer Menschenrechtsverletzung einhergeht. Dass sich diese Aufregen, kann ich jedoch verstehen. Was ich nicht verstehe, sind unsere Politiker mit ihrer Empörung. Das zeigt mal wieder, dass sie über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben.

Und zur Ärztepflicht: Ärzte sind dem Menschen und seinem Wohl verschrieben, NICHT Kultur- und und Religionsregeln.

#26 |
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@27: Ich habe schon Leute mit sehr unappetitlichen Zähnen, fürchterlichen Käsefüßen und jahrealtem Achselschweiß erlebt. Heißt das dann etwa…

#25 |
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Nichtmedizinische Berufe

Dr. univ. Pavia Hanne Diaw

Darf ich Sie an Ihren hipokratischen Eid erinnern? Du sollst nicht schaden!

Das andere: Warum schnippelt man an einem gesunden Körperteil herum und geht das Risiko von Komplikationen ein? Sowohl körperlich als auch seelisch?

Wenn irgendein Gott gewollt hätte, dass die Vorhaut fehlt und sie nicht nötig ist, hätte er sie dann installiert?

Schluß mit der religös begründeten Beschneidung. Mit welchem Recht will man gegen die Beschneidung von Frauen/Mädchen künftig vorgehen, wenn man sie bei Jungen/Männern für normal und zulässig erklärt? Haben Jungen/Männer kein Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung?

Wurden Sie schon mal am Penis operiert? Ich kann Ihnen versichern, es gibt wesentlich schönere Erfahrungen. Allein das Ziehen der Fäden ist eine schmerzhafte Sache. Das bei einem Kind… aua… Muß das wirklich sein?

Wir sollten uns alle an unsere Abgeordneten wenden und an den Petitionsausschuß des Bundestages, damit dieses Gesetz nicht beschlossen wird. Schnellstens. Oder dafür sorgen, dass alle Politiker sich vorher einer Beschneidung unterziehen müssen, damit sie wissen, worüber sie da abstimmen!

#24 |
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Eberhard Krämer
Eberhard Krämer

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz wird einfach missachtet. Diese Menschheit wird es nie lernen.

#23 |
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Warum müssen wir in Deutschland alles gesetzlich bzw. juristisch regeln, was uns nichts angeht? – Das AMTSGERICHT Köln hatte bereits festgestellt, dass der (muslimische) Arzt sich keinen Behandlungsfehler hatte zuschulden kommen lassen. Aber der Staatsanwalt musste nachhaken – und dann erst kam das LANDGERICHT zu dem zweischneidigen Urteil, der Arzt sei zwar schuldig aber dennoch freizusprechen wegen eines “unvermeidbaren Verbotsirrtums”. – O si nam tacuisset!

#22 |
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Worin liegt das Problem einer Beschneidung, ich denke dass Eltern das Recht haben sich für das Wohl ihrer Kinder einzusetzen und wenn Eltern ihre Kinder beschneiden lassen tun sie das nicht um ihren Kindern zu schaden. Beschnitte Männer haben nicht weniger Spass am Sex als nicht beschnittene Männer. Ich habe als junge Ärztin Männer katheterisieren müssen und was sich da so unter der Vorhaut von Männern befindet ist eine Zumutung und mit Sicherheit eine Brutstätte für Infektionen. Seid doch einfach tolerant wer sein Kind nicht beschneiden lassen will lässt ihm einfach die Vorhaut auch wenn es unappetitlich ist, aber lasst den Menschen die Freiheit ihre Kinder in einem Alter zu beschneiden in dem es nicht traumatisch und unkompliziert ist.

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Zeit für eine Neubesinnung auf die genitale und körperliche Selbstbestimmung. Blutige Eingriffe an blutjungen Menschen passen nicht mehr in unsere Zeit. Eine verbreitete deutsche Religionsmüdigkeit trifft auf die rechtstheoretische Ansicht, die Religionsmündigkeit entwickele sich erst mit selbstreflektierendem Denken, Fühlen, Wollen und Handeln.

Bedenkenträger des Islams und des Jüdischen Glaubens kommen mit Jahrtausende alten Traditionen. Aber gerade diese führten uns im Christentum zu Gesinnungsterror gegen Andersdenkende, kolonialistischem Genozid in Mittel- und Südamerika, zu Pogromen, Glaubenskriegen und erbarmungslosen Kreuzzügen gegen Islamgläubige bzw. Juden. Hexenverfolgung, Folter, Exorzismus, Züchtigung und sexueller Missbrauch wirken bis heute nach.

Rituelle Beschneidungen von Kindern sind willkürlich. Bei Mädchen und Frauen sind sie weltweit geächtet, bei männlichen Säuglingen und Kindern können sie nicht einfach propagiert werden. Sie sind keine Präventiv- oder Heileingriffe. Dann hätte der nicht beschnittene Rest der Männerwelt lebenslang etwas völlig falsch gemacht.

In unser aufgeklärten, säkularisierten Bundesrepublik Deutschland mit Trennung von Staat und Kirche bzw. Abkehr vom fundamentalistischen Gottesstaat sind rein religiös begründete Zirumzisionen (Beschneidungen, Vorhautentfernungen) keine bei Säuglingen und Kindern einwilligungsfähige Eingriffe. Wir leben in einer demokratischen, von individuellen Menschenrechten und Achtsamkeit geprägten postmodernen Industriegesellschaft.

Alle Religionsgemeinschaften, die rituell beschneiden wollen, sind am Zug. Sie müssen ihren Ritus erklären, reflektieren und unseren gesellschaftlichen Regeln anpassen, wie sich auch das Christentum jahrhundertelang angepasst hat. Unsere politische und soziale Rechtsordnung gebietet: “Weniger Beschneidungen und mehr Demokratie wagen!”

#20 |
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Carolin Weisser
Carolin Weisser

Ich lebe und arbeite in Israel- zumindest in der jüdischen Bevölkerung sind ausnahmslos alle Jungen beschnitten. Die sogenannte “brit” findet eine Woche nach der Geburt statt und findet meistens zuhause, bei der religiösen Bevölkerung in der Synagoge statt. Betäubt wird nicht und die Circumcision wird von einem Rabbi durchgeführt, der vielleicht viel Erfahrung jedoch keine medizinische Ausbildung hat.
Mehr und mehr Eltern entscheiden sich heute für die Circumcion im Krankenhaus unter sterilen Bedingungen und Narkose. Angezweifelt wird das Beschneiden aber nicht- im Gegenteil, diese alte Tradition an dessen religiöse Wurzeln sich auch hier wohl kaum noch jemand erinnert wird vorbehaltslos fortgeführt. Wer nicht beschnitten ist fällt auf und muss sich damit schon als Kindergartenkind auseinandersetzten. Die Debatte in Deutschland ruft hier nur Unverständniss bis Erstaunen hervor…

#19 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich finde es traurig, dass man via Gesetz diesen religösen Eiferern die Möglichkeit geben möchte, Kinder beschneiden zu lassen. Hier müssen wir alle gemeinsam tätig werden, damit das aufhört. Únd sollte ein Kind verstümmelt werden, dann muß mit der ganzen Härte des Gesetzes auch gegen die Eltern vorgegangen werden.

#18 |
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Vom Ethikrat haben wir auch die Schn… voll,
der hat doch beschlossen, dass Radioaktivität sehr gefährlich ist und dass CO2 ein Schadstoff sei und wir keine vernünftige Stromversorgung mehr benötigen.

Die ganze Welt lacht deshalb über Deutschland.
Beim Beschneidungsverbot könnten wir als Kulturnation ein paar Punkte gut machen.
Die Mehrheit der Deutschen steht dahinter!

#17 |
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Carsten Freckmann
Carsten Freckmann

Hygiene fängt mit dem Waschen an. Vorhaut z.B. als Schutz der Harnröhre – von “Gott” gegeben. Warum wegschneiden ? Ach so, ja: Für DEN PRIVATEN GOTTESCLUB – am besten kann man Kinder so vereinnahmen – alle anderen kommen ja dann in die Hölle. Ich hoffe, das die DEUTSCHE Gesetzesregelung eindeutig verläuft !

#16 |
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Dr.med Eberhard Strüder
Dr.med Eberhard Strüder

In dem Krankenhaus ,in dem ich als Chirurg tätig bin,wird seit mehr als 20 Jahren keine Circumcision aus anderen als medizinischen Gründen,also Vorhautverengung,chron Entzündungen etc.durchgeführt.Eine “Beschneidung”der Vorhaut aus anderen,z.B.”religiösen”Gründen ist von der Krankenhausführung untersagt.Die Körperverletzung eines nichtmündigen Kindes auf Wunsch der Eltern aus religiöser Überzeugung wird als nicht gerechtfertigt angesehen.

#15 |
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Dirk Reske
Dirk Reske

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird den ewig gestrigen geopfert. Wenn den Menschen das nicht passt na ja es gibt auch die Reisefreiheit und die Auswanderung. Hier eine Gesetzbeugung auf goodwill vorzunehmen um irgendwelchen ” Gläubigen” es Recht machen zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht der Grundrechte. Wie soll denn bei einer Abstimmung in Zukunft das Recht gebrochen werden? Es kann nur eine Entscheidung geben, Nein zur circumzision aus Glaubensgründen!

#14 |
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Ein geschmackloser Beitrag mit dem “Schnittchen”, zudem grottenfalsch mit der Ausrede eines “medizinischen Nutzens”!
Informieren Sie sich einfach besser. Die Vorhaut ist ein Schutz z.B. gegen das häufigste “Geschlechtsverkehrvirus” HPV
Nun, früher hatte man als “medizinische Begründung” die Rückenmarkserweichung durch Onanieren. Mir wurde das als Kind noch erzählt, die Zirkumzision sollte das Onanieren verhindern.

Die Zirkumtzision ist um kein jota “besser” als die Beschneidung von Mädchen, die ebenso unter Strafe steht. Beides entspringt de gleichen Wurzel einer rituellen Sexualitätsunterdrückung.

AUFKLÄRUNG tut hier Not, nicht Bagatellisierung.
Ich empfehle jedem Befürworter einer solchen Zeremonie beizuwohnen.

Das Kunststück einer Grundgesetzverletzung muss mir bitte jemand erklären. Wir leben hier in Deutschland!

#13 |
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Dirk Blanke
Dirk Blanke

Die Argumente der Hygiene, oder der “sicheren Beschneidung”, damit dieses nicht bei Pfuschern im Ausland durchgeführt wird, sind gemilde gesagt Blödsinn. 15% weniger Prostatakarzinome würde nach der Theorie der Forscher aus den USA und Canada bedeuten, dass mindestens 15% der Unbeschnittenen vor ihrem ersten Geschlechtsverkehr eine Infektion der Eichel erfahren hätten.
Dass dann eben die Beschneidungen im Ausland durchgeführt werden bedeutet, dass der Junge hier auch nicht mehr zu den Kinder – Untersuchungen dürfte, denn dann würde der Kinderarzt die Gewalteinwirkung feststellen.
Dass unsere Politiker mal wieder im Eiltempo vor der jüdischen Lobby eingeknickt sind und auch gleich die unterschriebenen Kinderrechte über den Haufen werfen, ist wirklich traurig.

#12 |
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@Roland … genau … “weiße Heilige” by Proxy … was dem einen recht, sei dem anderen billig”

#11 |
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Mädchen werden beschnitten … und das ist ebenso falsch … die Argument ebenso scheinbar nachvollziehbar in manchen Fällen … Hanna Lightfoot-Klein hat in einem sehr schönen Buch mit dem leider zu reißerischen Titsl “Der Beschneidungsskandal” v.a. die nicht-bibische und damit weniger bekannte Geschichte der Beschneidung bederlei Geschlechts beleuchtet. Durchaus mit Verständnis für die jeweiligen Parteien aber Ablehnung der Verstümmerlung an sich. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Und ja, ich vertrete auch die Meinung, dass die Unversehrtheit des Kindes an oberster Stelle stehen muß, Wer Einwillugungsfähig ist, kann sich Ohrlöcher stechen lassen, Piercen lassen, liften, Brustimplantate hinein und wieder herausbasteln lassen oder eben, wenn er meint, das muß sein, sich ein Stück Haut entfernen lassen. In den USA ist ja die Beschneidung der NG weit verbreitet dort gibt es eine ganze Selbsthilfebewegung von Männern, die überzeugt sind, ihr Sexualleben sei durch diesen Eingriff empfindlich beeinträchtigt. Ich wundere mich, dass diese sich hier weder zu Wort melden, noch zitiert werden. Die “Third Gender” Bewegung ist hoch militant und prangert Genitalkorrekturen, die von den Behandlern nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen wurden streng an … warum protestiert HIER keine entsprechende Gruppe … ich würde es mir wünschen und mir davon versprechen, dass den Abgeordneten entsprechende Voten leichter fielen!

#10 |
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Ich hoffe, dass der Bundestag sich für die kindes- körperliche Unversehrtheit entscheidet und nicht fragwürdige religiöse Traditionen gesetzlich legitimiert. Die Abgeordneten sollten namentlich abstimmen, damit Betroffene ggf. später Schadenersatzansprüche an die Körperverletzungslegitimierer stellen können.
Ich bitte auch alle Beschneidungsgegener ihr Recht wahrzunehmen die Petition an den Bundestag mit zu unterzeichnen, sobald sie auf
https://epetitionen.bundestag.de erscheint

#9 |
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Klaus  Berner
Klaus Berner

Wieso werden eigentlich keine Mädchen beschnitten.. Sie sind ja vielleicht informiert. Jedenfalls habe ich selbst im Jungenalter von 9 Jahren die Zirkumzision (Phimose) unter Anästhesie in Verbindung mit einem anderen Eingriff als recht schmerzhaft erlebt. Religion ist partout das Übel – nichts göttliches ist daran – nur Unterdrückung des Menschen durch den Menschen.

#8 |
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Dr. med. Roland Hunecke
Dr. med. Roland Hunecke

Das Kölner Urteil war längst überfällig. In einem Staat, der von sich behauptet, die Religionsfreiheit zu garantieren, müssen derartige Körperverletzungen ohne Einwilligung des Betroffenen bestraft werden. Aber der jeweils zuständige Zentralrat wird auch diesmal dafür sorgen, daß es Ausnahmen gibt, bei denen man die Menschenrechte außer Kraft setzen darf.

#7 |
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Dr. Wolfgang Nehls
Dr. Wolfgang Nehls

Nach dem Tierschutzgesetz dürfen keine Ohren oder Schwanz beim Tier kupiert werden, ob mit oder ohne Narkose. Schlachten (Erzeugung eines Lebensmittels) eines Tieres nur nach vorheriger Betäubung. Für religiöse Gruppierungen gibt es Ausnahmeregelungen.warum? z.B. Röntgenaufnahmen auf Verlangen des Patienten sind nicht erlaubt. Wenn das Kind eine Beschneidung möchte kann es dies im Erwachsenenalter vornehmen lassen.

#6 |
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Dr. med. Barbara Sauer-Schuler
Dr. med. Barbara Sauer-Schuler

@Buck de Winter
Leider werden Mädchen auch heute noch (nicht nur in Afrika) beschnitten. Ihnen wird dann nicht nur ein Stückchen Haut entfernt, sondern die Klitoris, also das Lustorgan. Darüberhinaus werden die Schamlippen vernäht, damit ein Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Bei der Hochzeit wird die Vagina dann für den Ehemann aufgeschnitten und “maßgeschneidert”. Gleiches bei jeder Geburt.

Diese Praxis führt nicht nur zu Leid bei jedem Geschlechtsakt, sondern gefährdet die Frauen bei der Geburt der Kinder.
Auch diese Beschneidung ist “religiös” begründet.

Unsere Gesetze sind geschlechtsneutral und religionsneutral. Nur durch ein Verbot jeglichen Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit ohne medizinische Notwendigkeit können derartige Barbareien verhindert werden.
Wenn die Betroffenen mündig sind, sei es volljährig oder religionsmündig (16 Jahre), können sie sich gerne selbst entscheiden, ob sie eine Beschneidung durchführen lassen wollen. Weder jüdische noch islamische Gesetze schreiben ein konkretes Alter vor, bis wann die Beschneidung erfolgt sein muss/soll. Und die medizinischen Studien empfehlen die Beschneidung “vor dem ersten Geschlechtsakt”. Ich hoffe doch, dass dieser weit hinter dem derzeitigen Beschneidungsalter (Juden als Säuglinge, Moslems mit ca 9 Jahren) liegt.
Neben Beschneidungen sollten aber auch Tätowierungen von Minderjährigen verfolgt werden. Auch diese sind eine lebenslängliche Veränderung des Körpers, die Tragweite ist für ein Kind nicht absehbar.

#5 |
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Dr. Kai Schönhage
Dr. Kai Schönhage

Und was ist die Number needed to treat für weniger Peniskarzinome und gesenkte HIV Infektionsrate? Warum sind diese wichtigen Kennzahlen einer jeden Therapie nicht erwähnt?
Wo und wie wurden die Daten erhoben – kann man die Situationen einfach extrapolieren?

Und was ist der gegenwärtige Standard?
Eine (neue) Therapie nur mit Placebo oder gar nichts bei bereits existierenden Therapien/Behandlungen/Präventionen zu vergleichen ist wissenschaftlich ziemlich leichtsinning.

Nichts spricht wissenschaftlich für eine Beschneidung in unseren Breitengraden zur Senkung obiger Erkrankungen. Der Artikel plappert leider nur nach ohne eine echte Analyse.

Das Wohl der Kinder sollten übrigens zu allererst die Eltern im Sinn haben: wenn sie zu einem Laienbeschneider ausweichen (müssten), dann sind doch nicht die Richter daran schuld. Es gibt übrigens Flugzeuge, mit denen man in Länder fliegen kann, in denen Ärzte religiös beschneiden.

#4 |
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Medizininformatiker

“Schnittchen. Genau. Man merkt deutlich dass der Schreiber überhaupt keine Ahnung vom Ablauf einer Zirkumzision hat.”

Man mekt aber ebenso dass Markus keine Ahnung von Wortspielen hat.

In homosexuellen Kreisen wird ein kleiner Junge als “Schnittchen” bezeichnet.

Das einige Beschneider das Blut der Wunde mit dem Mund “absaugen”, tut ein übriges zu dieser Interpretationsvariante.

#3 |
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Buck de Winter
Buck de Winter

Warum schneidet man nicht eigentlich Haare ab, beim Buben und opfert diese dem Gotte und nicht die Vorhaut. Diese wachsen nämlich nach ! Warum werden nur Buben beschnitten und keine Mädchen, auch die haben eine sogenannte Vorhaut. Solange dieser religöse Wahn in den Menschen ist, ist jedes Argument gegen die Beschneidung obsolet ! Nebenbei: Es gibt nichts hässlicheres als einen beschnittenen Penis !

#2 |
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Medizinjournalist

“Die Beschneidung (circumcisio) ist ein v o l k s – r e l i g i ö s e s S y m b o l . … Jede andere Deutung ist abzuweisen, besonders die rationalistisch-apologetische Erklärung mit sanitären Rücksichten.” B. Jacob, Genesis, 1934 Schocken Verlag, S. 434.

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