Homöopathie: Spaßattacke auf die Verdünner

14. Februar 2011
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Unter dem Motto „10 hoch 23“ haben Kritiker der Homöopathie in zahlreichen Ländern der Erde homöopathische Arzneimittel und andere stark verdünnte Dinge in sich hinein gekippt und dieses Happening dokumentiert. Die weltweit angelegte Aktion führte zu teils skurrilen Reaktionen.

Zehn hoch dreiundzwanzig, das ist die Avogadro-Zahl, die Zahl der Moleküle, die in einem Mol einer beliebigen Substanz enthalten sind. Wenn ein Milliliter einer einmolaren Lösung mit diesem Faktor verdünnt wird, dann ist in einem Milliliter der neuen Lösung statistisch gesehen jeweils nur noch ein einziges Molekül der Ausgangssubstanz. Wird die auf diese Weise erzeugte Lösung um einige Zehnerpotenzen weiter verdünnt, dann geht die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Entnahme eines Milliliters Flüssigkeit überhaupt noch irgendein Molekül der Ausgangssubstanz enthalten ist, gegen Null.

Zapfenstreich um zehn Uhr dreiundzwanzig

Diese Überlegungen waren der Grund, warum sich am Samstag, den 5. Februar, rund 40 Aktivisten der Skeptiker-Vereinigung GWUP am Brandenburger Tor in Berlin versammelt haben und dort, ausgestattet mit entsprechenden T-Shirts, um exakt 10 Uhr 23 gläserweise homöopathische Arzneimittel konsumierten. Das Brandenburger Tor in Berlin war nicht der einzige Schauplatz dieses Ereignisses. Ähnliche Szenen spielten sich in Hamburg, Essen, Köln, München, Wien und Zürich ab. Zeitversetzte Aktionen gab es auch in zahlreichen anderen Ländern. „Die Idee stammt ursprünglich aus England, wo ‚10 hoch 23‘ im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand. In diesem Jahr hat sich das dann ausgebreitet. Sogar ein Mitarbeiter der Forschungsstation in der Antarktis hat sich beteiligt“, sagt Dr. Angela Andersen, Sprecherin der GWUP-Regionalgruppe Berlin. Die GWUP, die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V., ist ein gemeinnütziger Verein von Wissenschaftlern aller Fachrichtungen, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, parawissenschaftlichen Phänomenen rational zu Leibe zu rücken und sie auf ihre wissenschaftliche Stichhaltigkeit hin zu überprüfen. „Die Homöopathie ist eines von vielen Themen, mit denen wir uns kritisch auseinandersetzen, und zwar in Form von Artikeln, von Veranstaltungen oder eben von Aktionen wie ‚10 hoch 23‘“, so Andersen.

„Ich lache mich darüber kaputt“

Konkret lief das beispielsweise in Berlin so ab: Die Aktivisten gingen in die Apotheken und erwarben dort unterschiedliche homöopathische Arzneimittel in größeren Mengen. „Die haben wir dann alle gleichzeitig zu uns genommen und das Ganze dokumentiert. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das eben keine Medikamente sind, deren Wirksamkeit nach anerkannten pharmazeutischen Standards überprüft wurde, sondern Mittelchen, in denen außer Zucker nichts drin ist“, unterstreicht Andersen. Natürlich wurde im Nachhinein eine Surveillance-Periode eingeplant: „Wir waren anschließend noch im Restaurant. Es hat wirklich niemand irgendwelche Wirkungen oder Nebenwirkungen verspürt“, so Andersen.
Das Brandenburger Tor als Kulisse war dabei gut für die Bilder und Videos, die weltweit unter anderem über youtube verbreitet werden. „Passanten kamen Samstagfrüh allerdings nicht so viele vorbei“, bedauert Andersen. In Köln, wo sich unter anderem der bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke an der Aktion beteiligte, war etwas mehr los: „Wir hatten Kontakt zu mehreren Homöopathiefans und haben die dann auch mit in ein Café genommen, um zu diskutieren. Da kam allerdings nicht viel bei rum“, so Benecke im Gespräch mit DocCheck. Auch in Berlin waren einige wenige Homöopathiefans vor Ort, die die Aktion sogar auf Videos dokumentiert haben, um sie anschließend bei youtube und im Blog des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zu veröffentlichen. Durch Kommentare im Off sind die Videos teilweise unfreiwillig komisch. So entspinnt sich bei diesem Video im Hintergrund folgender Dialog:

Passant: „Jetzt wollen wir mal sehen, wie die die Kugeln schlucken.“

Homöopathiefan: „Es gibt eine Stellungnahme der Carstens-Stiftung dazu. Und das Interessante ist, dass im Moment geprüft wird, ob das nicht ein Rechtsverstoß ist, was die hier machen.“

Passant: „Kugeln schlucken?“

Homöopathiefan: „Das sind zugelassene Arzneimittel, und die gehen einfach hin und halten Leute dazu an, Arzneimittel zu schlucken.“

Passant: „Ich lache mich darüber kaputt.“

Homöopathiefan: „Was die im Moment prüfen ist, ob das nicht den formalen Kriterien einer Prüfung unterliegt und damit erst eine wissenschaftliche und ethische Zulassung braucht und ob das nicht ein Rechtsbruch ist.“

Die Stellungnahme der Carstens-Stiftung, auf die in dem Dialog angespielt wird, ist online verfügbar. Sie bezieht sich auf eine schwammige Äußerung des BfArM, bei der leider nicht angegeben wird, wie sie zustande gekommen ist. Im Pressebereich der Carstens-Stiftung zur ‚10 hoch 23‘-Aktion wird unter anderem auf eine laufende Studie der Charité mit 30 Patienten verwiesen. Eine gerade aktuell abgeschlossene Negativstudie, die in der Zeitschrift Rheumatology publiziert wurde, bleibt unerwähnt.

BAH sieht Vorurteile am Werk

Kritik an der Aktion kam nicht nur unmittelbar von homöopathischer Seite, sondern auch von Seiten jener Organisationen, die der Homöopathie aus kommerziellen Gründen nahestehen. So hat der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Aktion als “Desinformation” bezeichnet wird. Im BAH sind zahlreiche Unternehmen aus dem alternativmedizinischen Umfeld organisiert. Der BAH stützt sich dabei wesentlich auf das Argument, dass klinische Studien der Homöopathie nicht gerecht würden. Dass die Alternative, eine Einzelfallanalyse, der medizinischen Willkür Tür und Tor öffnet, wird nicht weiter erörtert. Gründe dafür, warum die Homöopathie nicht in klinischen Studien überprüfbar sein soll, werden auch nicht genannt.

Drastische Maßnahme für drastische Botschaft

Die Homöopathie-Kritiker, die an den zahlreichen ‚10 hoch 23‘-Aktionen teilgenommen haben, können diese Argumente ohnehin nicht mehr hören. „Man kommt in Diskussionen mit Homöopathiefans nach spätestens drei bis vier Sätzen an den Punkt, an dem gesagt wird, man müsse eben dran glauben. Hier kann man dann nicht mehr weiter diskutieren. Eine sachliche Diskussion ist an dieser Stelle nicht mehr möglich“, so Benecke. „Homöopathie ist überteuerter Zucker beziehungsweise Alkohol. Die Grundprinzipien sind wissenschaftlich nicht haltbar, und die besseren klinischen Studien, die es zu dem Thema gibt, sind alle negativ. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.“

Um zu illustrieren, was eine homöopathische Verdünnung ist, hat Benecke übrigens in Köln eine besonders drastische Demonstration unternommen. Er hat um den Faktor zehn hoch dreißig verdünnten Hundekot eingenommen. Zehn hoch dreißig ist eine in der Homöopathie gängige so genannte Potenzierung. „Die Hoffnung ist einfach, dass wir den einen oder anderen dazu veranlassen, nachzudenken, wofür er da Geld ausgibt: Für Mittelchen, in denen einfach nichts drin ist.“

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Medizin

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339 Kommentare:

“21.02.11 – 22:18
Dr. Norbert Guggenbichler
Zahnarzt/-ärztin

—> Die meisten der erfaßten Patienten starben, obwohl die Arzneien korrekt verordnet worden waren.”

Da sind gleich 2 schwere Fehler enthalten.

1. Starben die Patienten nach EINER Tablette oder Spritze? WUrden die Patienten denn nicht längere Zeit beobachtet? Warum fiel da nichts auf?

2. Medikament haben leider Nebenwirkungen. Für das, was ein Medikament an einer Stelle erreicht, muß man (notgedrungen) an einer anderen Stelle ein Risiko eingehen. Das ist leider so.

Man muß die Risiken abwägen. Darum geht es.

Einfach Zuckerpastillen verteilen und sagen “die richten keinen Schaden an”, ist bereits ein Schaden, denn der Kranke bekommt keine wirksame Medizin.

Die reale Welt zu leugnen und statt dessen in der Wohligen Schlaraffenwelt der Zuckerbonbons zu leben, heißt: die reale Welt neben eine Märchenwelt zu stellen und die Vorzüge der Märchenwelt höher zu setzen als die realen Gefahren der realen Welt. Das ist surreal, das ist gefährlich, das tötet Menschen.

#339 |
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Richtigstellung: Todesursache: Nebenwirkungen
Informationen aus einem Artikel von H. Wormer in der Süddeutschen Zeitung (54. Jahrgang, Nr. 94, 24. April 1998, Seite 1). Zitiert aus Erfahrungsheilkunde für die ärztliche Praxis, Band 47, 7/1998

Tödliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln rangieren nach einer Studie der Universität Toronto direkt nach Herz-Kreislauf-Erkankungen, Krebs und Schlaganfall an vierter Stelle der Todesursachen in den USA.

Danach starben 1994 in den USA etwa 106.000 Menschen an Nebenwirkungen wissenschaftlich geprüfter Medikamente.

—> Die meisten der erfaßten Patienten starben, obwohl die Arzneien korrekt verordnet worden waren. !!!!!!

Karl-Heinz Munter von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft kommentiert: “Übertrage man die Resultate auf Deutschland, würden hierzulande etwa 2.500 Patienten (jährlich) an Nebenwirkungen von Medikamenten sterben.” Derzeit gehe man in Deutschland, hochgerechnet nach einer kleineren Studie in Bremen, von 8.000 Toten und 50.000 bis 100.000 schweren Erkrankungen durch Nebenwirkungen aus.

Bei der Prüfung von Arzneien auf Nebenwirkungen durch die Pharmaindustrie gibt es offenbar Lücken. Munter: “Die eigentliche Testung erfolgt erst, wenn ein Mittel bereits auf dem Markt ist.”

#338 |
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Korrektur:

Diejenigen, die D1 und D0 als homöopathische Verdünnungen bezeichnen, sind Homöopathen! Der Skandal besteht darin, daß die Gesamtheit der Homöopathen an diesem Irrsinn keinerlei Anstoß nimmt, und daß Kritik gegen diese oder andere Blödsinnigkeiten der real existierenden Homöopathie durch einen Binnenkonsens abgeblockt wird, und daß dieser Binnenkonsens Kritiker unseriöser Praktiken ANGREIFT anstatt selbst gegen Unseriöses vorzugehen.

#337 |
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“An homöopathischen Mitteln ist sicher noch keiner gestorben.”

Da muß ich Sie enttäuschen. Professor Frass hat sich in seinem Kampfeinsatz gegen die 10^23-Aktion sehr weit aus dem Fenster gelehnt und noch im freien Fall verlautbart, daß es einen Todesfall durch Homöopathie gibt, von dem er weiß. Zitat aus

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6903.0

“Frass: Es gibt beispielsweise den tragischen Fall einer 32-jährigen Frau, die nach mehrmonatiger unkontrollierter Einnahme einer Niederpotenz im Jahr 1992 an den Folgen einer Arsenvergiftung gestorben ist. Christian Reiter, Gerichtsmediziner an der Medizinischen Universität Wien hat diesen Fall nach ausführlichem Studium der Homöopathie gelöst und publiziert.”

Während GWUP und andere sich über die Hochpotenzen auslassen, weise ich nicht nur auf die Hochpotenzen, sondern vor allem auf die Gefahr und die Lächerlichkeit der Homöopathie bei ihren schwachen Verdünnungen hin, wo sogar D1, ja, sogar D0 (also die reine Urtinktur) als homöopathische Verdünnungen bezeichnet und als Arzneimittel eingesetzt werden.

Diejenigen, die D1 und D0 als homöopathische Verdünnungen bezeichnen, sind Homöopathen! Der Skandal besteht darin, daß die Gesamtheit der Homöopathen an diesem Irrsinn keinerlei Anstoß nimmt, und daß Kritik gegen diese oder andere Blödsinnigkeiten der real existierenden Homöopathie durch einen Binnenkonsens gedeckt werden, und daß dieser Binnenkonsens Kritiker unseriöser Praktiken ANGREIFT anstatt selbst gegen Unseriöses vorzugehen.

“Nun wolten Sie wissen, was Ihnen passieren kann, wenn Sie Tubereculinum D 30 einnehmen.”

Da ich solchen Unfug nicht treiben werde, stellt sich mir die Frage gar nicht. Ich halte auch von der 10:23-Aktion nichts, denn sie läuft ins Leere. Die Homöopathen haben 200 Jahre Erfahrung im Täuschen und Vertuschen, da haben sie Angriffe gegen die Hochpotenzen so oft erlebt und sie noch öfter locker abgewehrt durch ihre rhetorischen Tricks. Nur, an mir prallt so etwas ab, weil ich die Tricks aufdecke.

Im übrigen finde ich es sehr amüsant, wie Homöopathen ein Mittel getestet haben wollen, das zu dem angegebenen Zeitpunkt noch gar nicht existiert hat, sondern erst Jahre später in einem Kernforschungslabor künstlich erzeugt wurde. Homöopathen können also nicht nur Atome verbiegen, sondern auch durch die Zeit reisen, siehe

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3884.0

Zitat: “Geprüft 1998? Mit Verlaub, da lachen die annihilatischen Hühner.”

#336 |
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“21.02.11 – 17:07
Peter Cornelius
Arzt/Ärztin

437 Herr Aribert Deckers,
Sie schreiben: ¿Sinnlos, mit ihnen weiter zu diskutieren. Sie glauben was sie glauben wollen und sind erkenntnisresistent was die Faktenlage zur Homöopathie anbelangt.””

Nein. Ich habe zitiert und die Quelle auch angegeben. ;O)

“Das selbe muß ich von Ihnen denken, da Sie offensichtlich eine Metaanalyse, die aus 220 Studien 14 ausgewählt hat, die ergebnislos verlaufen sind, um so die Wirksamkeit der Homöopathie widerlegen zu können, für unfehlbar halten; während diejenigen die alle Studien zur untersucht haben, den Wirksamkeitsnachweis als erbracht bezeichnen.”

Es gibt gute und schlechte Studien. ALLE ZUSAMMEN in einen Topf zu werfen wäre extrem dumm. Man MUSS diejenigen nehmen, die das Mindestmaß an vorgegebenen Qualitätskriterien erfüllen.

“Weiter schreiben Sie:
¿Es geht für Esoteriker nicht um fachliche Wahrheit, es geht um die nackte Existenz. Es geht ihnen so sehr um die nackte Existenz, dass sie eher sterben an ihrem eigenen Unfug, als dass sie VOR SICH SELBST ihre Dummheit zugeben.¿ Genau dieses scheint erstrecht für Sie zu gelten!”

Das ist das Lustige an Esoterikern, daß sie immer mit völlig haltlosen Angriffen kommen.

“Weiter schreiben Sie: ¿Jedes Jahr sterben Menschen, die bis zuletzt ihren Wahn leben und sich davon ins Grab bringen lassen.¿
Nehmen Sie aber das Folgende zur Kenntnis:
Im Deutschen Ärzteblatt |Jg 100|Heft 24| vom 13. Juni 2003 auf Seite 1654 berichtet Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Bauer, dass in Deutschland die Zahl der durch Medikamente bedingten Todesfälle jährlich auf 16 000 geschätzt wird (davon sind die 2000 an NSAR Verstorbenen also nur ein kleiner Teil); die Zahl der ernsten Nebenwirkungen auf 120 000. In den USA berichtet eine Studie, die im Journal der American Medical Association veröffentlicht wurde, von jährlich 106 tausend Todesfällen, die infolge unerwünschter Wirkungen von Medikamen-ten aufgetreten sind. Die Fälle von schweren Nebenwirkungen schätzt man dort auf 2,2 Millionen.

Das machen die Mittel, an die Sie glauben!”

Mit Verlaub, aber das ist denn doch ein bißchen zu viel Unverdautes auf einmal. Nicht die Medikamente sind schuld, sondern die, die sie verabreicht haben. Ich behaupte, daß mindestens 20 Prozent der Ärzte unfähig sind, möglicherweise sogar die Hälfte. In einem vor mehreren Jahren veröffentlichten kurzen Artikel hieß es, daß die Chefärzte von Krankenhäusern den Anteil der völlig Unfähigen in ihren Kliniken auf 5 Prozent schätzen.

Das Hauptproblem der Ärzteschaft ist, daß sie sich schlichtweg WEIGERT, die unfähigen Ärzte aus dem Verkehr zu ziehen und die trotzdem auf Kranke losläßt. Ich finde das sehr bizarr in einem Land, wo gefährliche Hund einen Maulkorb tragen müssen, mordende Ärzte aber völlig unbehelligt weitermachen können in ihrem Tun.
Ich glaube, daß mir vor allem die “Naturheil”fraktion zustimmen wird, wenn ich sage, daß durch Ärzte mehr Menschen zu Tode gebracht werden als durch aggressive Hunde. Weniger wird sie mir zustimmen, wenn ich sage, daß der Großteil der Toten auf das Konto der “Natur””medizin” geh.

#335 |
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@ 441 Aus der Studie http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full abzuleiten, dass Homöopathie grundsätzlich nicht wirkt, weil bei Patienten mit rheumatoider Arthritis im Verlauf eines halben Jahres keine Besserung durch die homöopathische Behandlung festgestellt werden konnte, wäre zu sagen: RA ist eine Diagnose, bei der häufig sogar schulmedizinische Therapien versagen. Angeblich ist die Ätiologie unklar, Naturheilkundler wissen es natürlich besser. Die Studie beweist nur, dass gesprächstherapeutische Ansätze bei RA besser wirken als Homöopathie. RA ist wesentlich eine psychosomatisch-archetypische Krankheit, bei der häufig tiefsitzende Prägungen von Anpassungsunfähigkeit und unbearbeiteter Agression vorhanden sind, die sich z.b. darin zeigen können, dass jemand keine Bereitschaft hat, seine krankmachende Ernährung umzustellen. So jemandem kann Homöopathie meines Erachtens nicht innerhalb einiger Monate helfen, der braucht mehrere Therapieformen parallel und das für mehrere Jahre. Fazit: Inadäquates Studiendesign, bzw. so ausgesucht, dass die Homöopathie schlecht abschneidet. Daran sieht man, das Homöopathen nicht zwangsläufig alles besser wissen, sonst hätte es keine gegeben, die zur Mitarbeit an dieser Studie bereit gewesen wären.

#334 |
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Rettungsassistent

@446
Zitat:
“Das selbe muß ich von Ihnen denken, da Sie offensichtlich eine Metaanalyse, die aus 220 Studien 14 ausgewählt hat, die ergebnislos verlaufen sind, um so die Wirksamkeit der Homöopathie widerlegen zu können, für unfehlbar halten; während diejenigen die alle Studien zur untersucht haben, den Wirksamkeitsnachweis als erbracht bezeichnen.”

In einer Metaanalyse werden aus gutem Grund VORHER Kriterien festgelegt, um qualitativ möglichst hochwertige Studien in die Auswertung zu bekommen. Ihre Formulierung impliziert, dass im Nachhinein nur die Studien ausgesucht wurden, die die Wirkungslosigkeit der Homöopathie belegten, wärend die anderen unberücksichtigt blieben. Das ist die übliche tendenziöse und vorsätzliche Missinterpretation solcher Untersuchungen mit dem Ziel, ihre Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Fakt ist, dass es viele qualitativ minderwertige Studien in dieser Analys gab, die letzlich keine Berücksichtigung fanden. Dass gerade viele der schlechten Studien tendenziell eine Wirksamkeit der Homöopathie belegten, spricht für sich.

#333 |
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Rettungsassistent

@446
Zitat:
“Nun wolten Sie wissen, was Ihnen passieren kann, wenn Sie Tubereculinum D 30 einnehmen. Obwohl Sie mich für dumm halten, kann ich Ihnen das genau sagen:
[…]
Aber die Toxine der Erreger können sich in Ihrem Mesenchym festgesetzt haben. In einem solchen Fall können diese durch den substanzspezifischen Sog von Tuberculinum D 30 ganz schön aufgewirbelt werden, was dazu führen kann, dass Ihre T-Lymphozyten Alarm schlagen, was wiederum alle T-Zell vermittelten Krankheiten zur Folge haben kann.”

Haben sie sich das alles selbst ausgedacht oder irgendwo gelesen? Wie kommen sie eigentlich darauf, dass es in meinem Körper noch Mesenchymzellen gibt? Oder meinen Sie Parenchym und wenn ja, welches? Wie habe ich mir denn den “substanzspezifischen Sog von Tuberculinum D 30” vorzustellen? Was wird denn von wo nach wo “gesaugt”? Fragen über Fragen…

Gibt es noch weitere Vorschläge, wie mein Körper voraussichtlich auf die Einnahme von Tuberculinum D 30 reagiert?

#332 |
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@445 Dr.Dr. Cornelius
Bitte noch nichts über Ihr Werk zur Nosodentherapie, Isopathie oder Sanum Präp. oder gar Mycobakterien posten, damit Herr Aller möglichst unvoreingenommen prüfen kann.
lg atausch (in jedem Kittel steckt ein Mensch)
@ 443 Herr Aller, bitte ignorieren das soeben Geschriebene!

#331 |
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Hallo, Herr Aller!
Zu 33,3% haben Sie selbst schon die Frage beantwortet, nämlich Glaubwürdigkeit und (noch etwas mehr) Gelassenheit.
Als 3. wäre noch Aufrichtigkeit zu nennen.
Jedenfalls bin ich bereit, Ihnen nach der Einnahme der D30-Tr. zu glauben, daß Sie ernsthaft geprüft haben und ehrlich berichten( auch wenn es nur die Alkoholwirkung ist).

#330 |
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Rettungsassistent

@440
Sind wir doch mal ehrlich:
Der “mündige Patient” ist nichts weiter als eine Mär. In Zeiten, in denen alle 5 Minuten eine neue medizinische Erkenntnis gewonnen wird und sich das gesamte Wissen in 5-7 Jahren verdoppelt, ist es selbst für engagierte Mediziner unmöglich, in allen Bereichen up to date zu sein. Wie soll der Laie da den Überblick behalten, selbst simpelste anatomische und physiologische Zusammenhänge sind für den Laien zu komplex. Dennoch hindert es nicht wenige daran, von Quantenphysik zu schwafeln wenn die Rede auf Homöopathie kommt. Dass viele Laien Naturheilkunde mit Homöopathie, Bach-Blüten-Therapie, anthroposophische Medizin und anderen pseudomedizinischen Verfahren gleichsetzen verwundert da nicht wirklich.

#329 |
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Rettungsassistent

@441

Welche Wirkung wird die Einnahme Ihrer Meinung nach haben? Bitte beschreiben Sie mal etwas genauer. Ich habe das Zeug soeben bestellt und weiss nur noch nicht, wie ich die Einnahme hier glaubhaft versichern soll. Da in dieser Verdünnung keine Wirkung zu erwarten ist, sehe ich der Einnahme ziemlich gelassen entgegen, trotz Ihrer Unkenrufe.

#328 |
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Moin Herr Aller!
!0 ml der DHU sind o.K., aber bitte nicht aus dem Fenster oder in die G(l)osse kippen, sondern wie einen edlen Tropfen per os geniessen. Allein die Menge an C3…. bewirkt mit Sicherheit Ftohsinn, Schwips o.ä., Prosit!

#327 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Gegen das “Potenzierungsprinzip”, nachdem Hahnemann zufolge die Wirkung des Mittels mit der Iteration der Verdünnungsstufen steigen soll, spricht bereits die simple Tatsache, daß die ubiquitär vorhandenen Verunreinigungen mitpotenziert werden. Ab der D 23 sind letztere sowohl in “potenzierter” Form als auch in ihrer Originalkonzentration vorhanden.

Es ist bedauerlich, daß in den Öffentlichkeit die Naturheilkunde immer wieder als synonym mit der Homöopathie aufgefaßt wird.

#326 |
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Heilpraktiker

@434

Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Astronomie und Astrophysik. Und durch die Astrophysik halt auch intensiv mit z.B. der Relativitätstheorie oder der Quantenmechanik. Und wenn ich Ihnen eines sagen kann: Die Quantenphysik hat mit Homöopathie REIN GAR NICHTS zu tun! Das ist absolut Lächerlich. Von ¿Trageeigenschaften` des Wassers mal ganz abgesehen.

#325 |
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Bernd Poslusny
Bernd Poslusny

Gesundwerden kann man ohne Frage durch alle möglichen – rationalen wie irrationalen – Einflüsse, wie z.B. religiöse Erfahrungen, Homöopathie oder schlichtweg durch Zufall. Diese Festellung ist trivial und damit stellt sich für mich nicht die Frage, ob die Homöopathie denn nun wirkt oder nicht.

Nicht DAS etwas wirkt, sondern WIE etwas wirkt ist entscheidend. Denn nur wenn ich den Wirkungsmechanismus kenne, kann ich diesen gezielt einsetzen. Wirkungsmechanismus und Krankheitsursache müssen zusammenpassen, sonst wird jede Behandlung zu einem Glücksspiel.

Oft ist die Krankheitsursache erschreckend banal. Z.B. bei Rückenschmerzen (ohne organischen Befund) bekommt der Patient vom Arzt meist ein Schmerzmittel und Physiotherapie, beim Homöopathen Globuli. Beides geht an der Ursache vorbei, wenn diese schlichtweg eine verspannte Muskulatur ist. Die Behandlung besteht dann darin, dem Patienten diese Spannung bewußt zu machen und ihn zu sensibilisieren, in welchem Kontext sie auftritt sowie geeignete Strategien zur Spannungsreduktion gemeinsam mit dem Patienten zu erarbeiten. Dieser Ansatz ist systemisch, da er den ganzen Patienten in das Symptom aktiv einbezieht. Dem Patienten wird dadurch bewußt, daß er selber das Symptom produziert und auf welche Weise, bzw. über welche Prozessschritte er das tut.

Dagegen macht jegliche schulmedizinische oder homöopathische Behandlung den Patienten zu einem passiven Objekt, an dem ein Symptom behandelt wird. Das Symptom wird dadurch mystifiziert, weil es – aus dieser reduktionistischen Sichtweise – den Kranken “befällt”, wie ein böser Geist (“Hexenschuß”). Der Arzt oder Homöopath macht sich damit zum Zauberer, der das Symptom vertreibt. Das Medikament (egal, ob schulmedizinisch oder homöopathisch) wird zum Fetisch, um den bösen Einfluß zu bannen.

Das ist nicht meine Vorstellung von Behandlung. Ich suche die gestörten Prozesse im biologischen Gesamtsystem und nicht in Symptomen und Modalitäten. Homöopathie reduziert den Menschen auf letztere.

#324 |
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“20.02.11 – 16:43
Gerald Aller
Rettungsassistent/in

Sinnlos, mit ihnen weiter zu diskutieren. Sie glauben was sie glauben wollen und sind erkenntnisresistent was die Faktenlage zur Homöopathie anbelangt.”

Die Sache ist VIEL tiefgehender und VIEL desolater. Es geht um die nackte Existenz.

Esoteriker können nichts und wissen nichts. Einzugestehen, daß sie (vielleicht über Jahre oder Jahrzehnte) Unfug getrieben haben, vielleicht sogar am Leid und Tod von Tieren und Menschen schuld sind (auch in der eigenen Familie), das wäre ihr völliges Ende.

Deswegen, alleine wegen ihres Kampf um ihre Existizenberechtigung, KÖNNEN Esoteriker (sie wissen alles und sie wissen alles besser!) ihre Fehler und ihr totales Unwissen niemals zugeben.

Es geht für Esoteriker nicht um fachliche Wahrheit, es geht um die nackte Existenz. Es geht ihnen so sehr um die nackte Existenz, daß sie eher sterben an ihrem eigenen Unfug, als daß sie VOR SICH SELBST ihre Dummheit zugeben.

Jedes Jahr sterben Menschen, die bis zuletzt ihren Wahn leben und sich davon ins Grab bringen lassen.

#323 |
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“20.02.11 – 20:22
Eva Lück
Tierheilpraktiker/in

Es ist so überflüssig wie bwschämend, wie Leute, die nichts von der Quantenphysik verstehen über die Homöopathie herziehen.”

Vor gut 10 Jahren hat jemand auch so getönt – im deutschen Medizinforum. Die Dame meinte, jemandem etwas über Kernphysik erzählen zu müssen. Dieser Jemand war jedoch ein studierter Kernphysiker.

Homöopathie durch abstruse Erklärungen BEWEISEN zu wollen (die in sich auch noch falsch sind) ist ein abenteuerliches Ausweichmanöver.

Doppelblindversuche bei Homöopathie sind selbstverständlich möglich. Der einfachste Weg besteht darin, das Mittel vor der Ausgabe einfach vertauschen zu lassen gegen reinen Zucker. Aber diesen Versuch zu machen trauen sich die Homöopathen bis heute nicht.

Vertauscht und vertuscht ¿ Homöopathischer Etikettenschwindel
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6886.0

Wenn endlich rauskommt, welche Firma das ist, wird es sehr lustig in Deutschland. ;O)

#322 |
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Eva Lück
Eva Lück

Es ist so überflüssig wie bwschämend, wie Leute, die nichts von der Quantenphysik verstehen über die Homöopathie herziehen. Nichts anderes ist sie nämlich. Die physikalischen Trägereihgenschaften des Wassers machen es möglich, Informationen von Stoffen an den Körper weiter zu geben. In der medizin werden Studien oftmals zu Gunsten der Pharmaindusrie die sie sponsern ausgelegt. gehirne und antidrepessiva sind auch noch weitestgehendst unerforscht, trotz technischer Darstellungsmöglichkeiten und trotzdem werden jede Menge nebenwirkungshaltiger Allpopathika verordnet. Von der seit jahrhunderten erfolgreich angewandten Homöopathie verlangt diese Klientel andauernd Beweise. wie unlogisch. Wer gern in Massen Zucker schluckt und dazu noch völlig ungezielt, der handelt sich höchsten eine Diabetes ein, die kann er dann allopathisch behandeln lassen. Es tut einfach weh, wie solche Leute in ihrem Unverständnis einer hexenjagd ähnlich öffentliche Darstellungen inszeniere, wo vor haben die eigentlich Angst? ein mündiger Bürger kann selbst entscheiden.

#321 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

so und jetzt noch mal von vorne anfangen
bei 1 ganz unten.

wenn ich ein paar millönchen übrig hätte
würde ich nen preis ausloben für denjenigen
der beweisen kann das homöopathie nicht wirkt.

wer an die schulmedizin glaubt kann von ihr geheilt werden, dto gilt für die homöopathie.
kann nicht muss !

#320 |
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@ 427: Wenn im Deutschen Ärzteblatt etwas über die weite Verbreitung von medizinischem Ghostwriting steht, handelt es sich um alles andere als unbewiesene Behauptungen. Das sind Fakten, die im Zusammenhang damit stehen, was hierzulande als Wissenschaft gilt und was nicht. Aber Sie glauben anscheinend nicht mal das, was als Wissen vorliegt, sondern nur ihren eigenen Präformationen, wie Palmström in Morgensterns Gedicht, der zum Schluss kommt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

#319 |
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Rettungsassistent

Sinnlos, mit ihnen weiter zu diskutieren. Sie glauben was sie glauben wollen und sind erkenntnisresistent was die Faktenlage zur Homöopathie anbelangt. Wären Sie gegenüber dieser nur annähernd so skeptisch wie der wissenschaftlichen Medizin gegenüber, hätten Sie längst erkannt dass ihre Wirkung ein Mythos, ist, nichts weiter.

#318 |
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Rettungsassistent

@428
Selbstverständlich hat auch ein Verum eine Placebowirkung, dass brauche ich ihnen doch sicher nicht zu erklären.

Der Placeboeffekt ist vielschichtig, warum, wann und ob er eintritt hängt von vielen Faktoren ab. Es ist ja auch gar nicht bewiesen, ob die Heilung ihres Patienten überhaupt in einem kausalen Zusammenhang mit der Placebogabe erfolgt ist. Es kann viele Ursachen geben, Spontanremission etc. Ich kann nicht aus der Ferne ihre Heilungsanekdoten erklären, nur eines ist sicher: Sie ist nicht auf eine wie auch immer geartete pharmakologische Wirkung eines Homöopathikums erfolgt, eine solche existiert nämlich nicht.

#317 |
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Rettungsassistent

@426
Zitat:
“Dass Medizin-Professoren heutzutage oft zu 70% von Drittmitteln abhängig sind, die sie nur von der Pharmaindustrie erhalten können, zeigt, dass es keine unabhängige Wissenschaft mehr gibt. Dies betrifft nicht nur die Medizin. Was denken sie darüber?”

Ich denke, dass diese unbewiesenen Behauptungen implizieren sollen, dass die medizinische Forschung korrupt sei und damit davon abgelenkt werden soll, dass es für viele komplementärmedizinische Verfahren kein wissenschaftlicher Wirkungsnachweis gibt

#316 |
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Rettungsassistent

@424
Placebos wirken auch wenn man nicht daran glaubt, das ist ein alter Hut. Müssen wir darüber wirklich noch diskutieren?

#315 |
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Heilpraktiker

Wissen Sie wie es heissen müsste? Jetzt zitiere ich mal:

‘Wer heilt, hat recht, wenn er einen kausalen Zusammenhang zwischen der postulierten Ursache und der zu belegenden Heilung nachweist, es sei denn, es existiert etwas für den Patienten verträglicheres und genauso effektives’

#314 |
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Heilpraktiker

@421

Zitat: “WER HEILT HAT RECHT”

Ehrlich, ich kann diese Phrase nicht mehr hören!

#313 |
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doris kalle
doris kalle

Mit der Hömöopathie läßt sich mal wieder eine ganze Lawine ins Rollen bringen. Aber was soll die ganze Diskutiererei?? Natürlich läßt sich hier keine Doppelblindstudie durchführen. Keine Methode beachtet die Individualität des Einzelnen so wie die klassische Homöopathie. Menschen lassen sich nun mal nicht über einen Kamm scheren und das ist gut so.
Also machen wir doch unsere Arbeit lege artis, ein Jeder mit der Methode die er wirklich beherrscht und hören auf zu Diskutieren. Eins wird unumstritten immer Bestand haben “WER HEILT HAT RECHT”

#312 |
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Rettungsassistent

@419
Sie meinen den Sänger, der seine HIV-Leugnung nicht wissenschaftlich publiziert, sondern hauptsächlich in Leserbreifen äußert? Der Sänger, der gerne im Dunskreist von Lanka und dem verurteilten Verbrecher und Holocaust-Leugner Hamer zitiert wird? Der Sänger, der auch die Existenz des Hepatitis-Virus leugnet? Der glaubt, das Impfungen zu AIDS-Erkrankung führen können?
Ja, dieser Sänger ist natürlich genau der richtige Mann um Homöopathie zu rechtfertigen, nach dem Motto: Was habt ihr bloss gegen Homöopathie, die macht doch gar nichts.
Herr Guggenbichler, ihre “Argumente” werden mit zunehmender Länge der Kommentarliste immer absonderlicher.

#311 |
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Was ist AIDS? Îch weiss es auch nicht. Prof. Dr. Heinz-Ludwig Sänger, Träger des Robert-Koch-Preises, emeritierter Direktor des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried schrieb: »Tatsächlich gibt es keine wissenschaftliche Veröffentlichung, in der die Existenz des ‘AIDS-Virus’ HIV schlüssig nachgewiesen worden wäre. Arbeiten, in denen solche Nachweise behauptet werden, basieren auf ausgeprägtem Wunschdenken seitens der beteiligten Wissenschaftler. Die HIV-Tests reagieren auf über 70 Krankheiten positiv. Das Schlimmste an der AIDS-Forschung aber sind die Medikamente, die sie hervorgebracht hat. Ein großer Teil der AIDS-Patienten stirbt gerade an den Wirkungen dieser Medikamente.«
Wenn Prof. Sänger Recht hat, dann wäre es doch besser, nebenwirkungsarme Methoden einzusetzen, oder nicht ?

#310 |
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“19.02.11 – 21:57
openminded21

Homöopathie als Alternative bei AIDS. Nicht ergänzend, als Alternative!!!”

Ich habe schon gefunden, das die wissenschaftliche Medizin ERGÄNZEND (FALLS ÜBERHAUPT) eingesetzt wird.

(Bei diesen Herrschaften geht es aber um einen ganzen Gemischtwarenladen and “Alternativ-” und “Naturheilkunde”. Homöopathie ist nur ein Teil davon.)

#309 |
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@ 413 pta, mal ernsthaft: Was stellen Sie hier für eine Rolle dar? Ihre Kritik ist sehr nebulös. Wollen Sie sie präzisieren?

#308 |
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Rettungsassistent

@410
Wäre das OK?
http://tinyurl.com/64mlz2f
Nicht das ich 10 Euro zum Fenster rauswerfe….

#307 |
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@ 409 Der Papst ist qua Konzilsbeschluss seit dem 18.7. 1870 unfehlbar, was ihn nicht daran hindert(e),etwas zu machen und zu verkünden. was andere als gesaltige Dummheiten bezeichnen. Hüten Sie sich vor solchen Vorbildern, manche Leute wie ich werden nicht mehr mit Ihnen diskutieren wollen.

#306 |
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“18.02.11 – 18:07
anonymous

Und viele Menschen halten es für schick, sich nicht nach den Methoden der diffamierten ¿Schulmedizin” behandeln zu lassen, sondern ¿alternativ”. Ohne zu wissen, wie homöopathische Behandlung funktionieren soll.”

Auch die Zahl derer, die sich verstümmeln lassen, hat erheblich zugenommen:

– Haut zerstechen und mit Pigmenten verschmutzen
– Metallteile in den Körper stecken
– Brandnarben mit Brandeisen setzen
– die Füße in verformte Schuhe zwängen bis jenseits von Knochenschaden
– und so weiter.

Die Männer mit ihren langen Messern, die sich diese um die Ohren hauten, bis sie links und rechts am Kopf klaffende Schnitte wie ein Kiemensaum hatten, wurden verlacht ob ihrer geistigen Denaturierung. Einen großen intellektuellen Unterschied zwischen den neumodisch-selbstzerstörenden und den altmodischen Aufschneidern vermag ich nicht zu erkennen.

Die Intelligenzkurve der Menschheit ist vor allem eines: verdammt niedrig.

#305 |
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“19.02.11 – 16:34
Axel Tausch
Heilpraktiker/in

Tuberculinum D30 Liquidum 10ml als einmalige Gabe. Das Ergebniss können Sie dann, falls möglich, nach ca 24 Std. posten.”

Bei den meisten Homöopathen wäre allerdings Platinum D 10.000 sehr viel angebrachter.

#304 |
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Moin Herr Aller!
Sollten alle Ihre Beiträge von Ihnen persönlich verfaßt sein,hätte ich da eine Idee, die Ihnen bzw. Ihrer Seele
helfen könnte: Tuberculinum D30 Liquidum 10ml als einmalige Gabe. Das Ergebniss können Sie dann, falls möglich, nach ca 24 Std. posten. lg und no risk no fun

#303 |
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“19.02.11 – 14:32
Dr. Norbert Guggenbichler
Zahnarzt/-ärztin

Solche Ablehnung von tradiertem Erfahrungswissen wie z. B. der Homöopathie …”

Homöopathie ist KEIN Erfahrungswissen.

Erfahrung heißt: ALLES, was man bei einer Sache feststellt, zusammenzutragen und positive und negative Ereignisse festzuhalten. GENAU DAS machen die Homöopathen jedoch nicht.

In der Homöopathie werden die negativ-Ereignisse weggeworfen und nur die ANGEBLICH guten Ereignisse gezählt, wobei auch dabei gravierende Fehler gemacht werden.

Das ist keine Erfahrung, sondern Rosinenpickerei, mit anderen Worten: Fälschung und Selbstbetrug.

#302 |
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“19.02.11 – 13:44
Peter Cornelius
Arzt/Ärztin

Selbstverständlich verordne ich Ihnen bei einer Borreliose ein Antibiotikum, aber wenn Sie nach der antibiotischen Behandlung immer noch Beschwerden haben, welche durch die Antigene der abgetöteten Keime, die ja vom Antibiotikum nicht zerstört werden können, verursacht sind, dann kann Ihnen die Nosode Borreliose helfen diese noch zu überwinden, da durch die Potenzierung ein substanzspezifisches Hochspannungsfeld entsteht, welches nach meinen viel-tausendfachen Erfahrungen alleine in der Lage ist, im Körpergewebe fixierte Toxine, welche die Beschwerden aufrecht erhalten, nachträglich wieder zu mobilisieren, wobei ein gezielt für Sie ausgesuchtes Begleitmittel Ihnen bei deren Überwindung behilflich sein kann.”

Erstens ist das eine Behauptung ohne jeden Beweis.

Zweitens wird eine Behauptung über den WirkungsMECHANISMUS aufgestellt, obwohl die viel einfachere Frage nach der Wirksamkeit nicht beantwortet ist. Oder doch: Das ganze Nosoden-Zeug ist unwirksam.

#301 |
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@401 Solche Angebote sind unseriös, solange nicht darüber gesprochen wird, was denn als Beweis akzeptiert werden würde. Hinsichtlich dessen wird immer so getan, als ob es völlig klar sei. Dem ist aber nicht so. Diese Frage führt zu grundsätzlichen erkenntnistheoretischen Fragestellungen, die weltanschaulich überlagert sind, was nur gelegentlich auch offen zugegeben wird: Ernst Holton sieht z.B. keinen Raum für ¿Kompromisse zwischen rivalisierenden Gedankengebäuden¿. Es bestände ein ¿alter, weltweiter Kampf zur gegenseitigen Delegitimierung von Rivalen¿. Er schlägt verschiedene ¿Arten der Intervention¿ als sinnvoll vor. Als Gegenmaßnahmen empfiehlt Holton Interventionen pädagogischer und massenmedialer Art, um als ¿Parawissenschaft¿ eingestufte Inhalte unglaubwürdig zu machen und in ihrer gesellschaftlichen Verankerung zu schwächen. (Gerald Holton (2000): Das Antiwissenschafts-Phänomen; In: G. Holton (Hrsg.):Wissenschaft und Anti-Wissenschaft, Springer Wien, S. 206f und 159)

Solche Ablehnung von tradiertem Erfahrungswissen wie z. B. der Homöopathie ist ¿methodisch dasselbe, wie wenn die Griechen, von ihrer Kenntnis der elektrischen Eigenschaften des Bernsteins her, die Möglichkeit einer Dynamomaschine abgelehnt hätten¿, wie der Philosoph Ernst. Bloch mit Blick auf den Begriff Yoga-Energie feststellte.(Bloch, Ernst (1973), Prinzip Hoffnung, Suhrkamp, Frankfurt/M., S. 800) Andererseits haben wir Indizien, dass im Bereich der sumerischen Kultur es schon gelungen war, eine Batterie herzustellen, ein Wissen, das dann wieder verloren gegangen ist.
Wer immer hier denkt, die Menschheit vor der Homöopathie schützen zu müssen, sollte das Motto der Aufklärung für sich anwenden: Sapere aude = Wage, dich deines Verstandes zu bedienen.

#300 |
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Rettungsassistent

@400
Zitat: “Da in England die C-Potenzen bevorzugt Verwendung finden, gehe ich davon aus, dass der zweite Bericht genauer gewesen ist und beim ersten vom Berichterstatter die C 30 mit einer D 60 gleichgesetzt wurde, da sie ja auch rein rechnerisch einer solchen gleich ist. Nur in der Praxis ist die C-Potenz weicher und kann täglich gegeben werden, während die Härtere D60 einen Mindestabstand von 3 Tagen verlangt, häufiger jedoch erst am 7. Tag wiederholt werden sollte.”

Solche Albernheiten veranlassen mich mein Angebot zu wiederholen: Welches Mittel in welcher Verdünnung bzw. “Potenz” in Homöopathensprech sollte man als gesunder Mensch in welcher Menge und in welchem Abstand nehmen um eine maximale negative Auswirkung auf sein körperliches Befinden zu induzieren? Bitte, bitte, ich möchte doch auch mal eine von Ihnen so hochgeschätzte Erfahrung machen. Sie dürfen das dann auch gerne unter “Arzneimittelprüfung” verbuchen.

Achja, und auf den Astrologiequatsch antworte ich lieber nicht…

#299 |
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“19.02.11 – 00:37
Skeptical

Ihr verdünnt Stoffe, bis nichts mehr drin ist,”

Dahinter steckt ein gefährliches Mißverständnis. Homöopathen gehen sogar so weit, D0 (!) als homöopathisch zu behaupten. Homöopathie is alles andere als harmlos.

#298 |
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In Österreich gab es ein kurzes, heftiges Interview des “Standard” mit einem Professor Frass über die 10^23-Aktion. Das Echo darauf war dementsprechend.

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6903.0

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen. ;O)

#297 |
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Heilpraktiker

@397 / Jan Hermann

Hauptsächlich Phytotherapie, Ernährungsberatung, Ordnungstherapie und Umweltmedizin. Wobei ich, was die Diagnostik betrifft, ebenso den üblichen Heilpraktiker-Krempel wie Irisdiagnose, Dunkelfeldmikroskopie, Kinesiologie usw. ablehne.

#296 |
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Heilpraktiker

@396 / Peter COrnelius

Ich glaube Sie verwechseln da gerade jemanden… ;-)

#295 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Mich würde doch mal interessieren, wieso mein Beitrag veschwunden ist. Ich bin nicht der Meinung, unsachlich gewesen zu sein. Zumindest nicht mehr als viele andere hier.

@390/Swen Brand

Löblich. Und gleichzeitig bedauerlich, dass Sie scheinbar zu einer seltenen Spezies gehören. Mit welchen Verfahren/Methoden arbeiten Sie?

@396

Auch wenn sie die Aussage von Herrn Brand mit meinem Namen vermischt haben, was könnte denn passieren? Zumal ich sehr bezweifle, dass irgendjemand die genauen Minuten weiß, in denen wichtige Ereignisse passiert sind. Aber letztlich hat das nun überhaupt nichts mehr mit Heilen oder Medizin zu tun, sondern mit Wahrsagerei bzw. der vermindlichen Tatsache, dass man Wendepunkte o.ä. anhand der Planeten und Sterne vorraussagen kann.

#294 |
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@ 392 Bitte mal Butter bei die Fische legen… Dellmour sagt zur Studie von Egger und Shang: “Zwar zeigte die Originalarbeit sowohl für die 110 untersuchten homöopathie-Studien als auch die 110 schulmedizinische Studien eine deutliche Wirksamkeit (!), aber dieses für die Homöopathie sehr erfreuliche Ergebnis wurde durch die Studienautoren ins Gegenteil verkehrt [2, 3]. Die 220 Studien wurden nachträglich auf 6 schulmedizinische Studien und 8 homöopathische Studien reduziert und auf Basis dieser 14 in der Originalarbeit nicht (!) genannten Studien und unter Weglassung vieler positiver Studien fanden die Autoren ihre vorformulierte Annahme (!) bestätigt, dass die klinischen Wirkungen der Homöopathie
unspezifische Placebo-Effekte oder Kontext-Effekte seien.” (…) “Die PEK-Kommission bestätigte der Homöopathie stärkere Besserungsraten, geringere Nebenwirkungen, weniger Spitalsaufenthalte und dass die homöopathische Behandlung kostengünstiger ist als die konventionelle Behandlung. Der positive (!) Schlussbericht der PEK-Kommission [5] wies sogar darauf hin, dass die Meta-Analyse als Teil des PEK-Programms nur ¿eingeschränkt gültig¿ und ¿problematisch¿ sei und warnte vor dem methodischen ¿Zusammenwerfen¿ der verschiedenen Studien und dass ¿die Schlussfolgerung der Meta-Analyse im Gegensatz zu der des Bewertungsberichtes steht¿ und die Ergebnisse ¿aufgrund grundlegender methodischer Probleme zurückhaltend interpretiert werden sollten.¿
http://www.homoeopathie.at/downloads/wissenschaft/lancet-studie.pdf Wer da das “Ende der Homöopathie” verkündet, leidet an Wunschdenken.

#293 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

@385
“nun sie haben es sich ausgedacht wie eine solche Studie gemacht werden könnte, aber eine solche gab es sicher bisher noch nicht.”

Ich kann Ihnen gerne bei der Erstellung eines Studienprotokoll kommentierend/beratend behilflich sein.
Ziel ist es, eine optimale Maskierung zu erreichen. Siehe zum Beispiel:
Walach H, Haeusler W, Lowes T, Mussbach D, Schamell U, Springer W, et al. Classical homeopathic treatment of chronic headaches. Cephalalgia. 1997;17(2):119-26

#292 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

@389
“@ 388 Vor allem weil sie Randi zitieren, ist Ihr Verweis unbefriedignd. Es ist mittlerweile doch viel Zeit vergangen und es nicht so, dass keine neuen Forschungsergebnisse in den letzten 20 Jahren vorgelegt worden wären.”

Bisherige kontrollierte randomisierte Studien konnten keinen über einen Placeboeffekt hinausgehende Wirkung beweisen. Nur wo eine Wirkung eindeutig nachweisbar ist macht eine Suche nach einem Erklärungsmodell Sinn.
Einige Modelle, die eindeutig widerlegt wurden, wie beispielsweise das “memory of water”, erklären zum Beispiel nicht wie die Zuckerglobuli diesen “memory effect” nach Austrocknen des Wassers weiter beibehalten und dann auf den Körper übertragen.

#291 |
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@ 387: Sehr geehrter Herr Cornelius, die Glasgow-Studie findet meine Suchmaschine nicht – haben Sie nähere Angaben wo das publiziert ist?

#290 |
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Heilpraktiker

@377 / Jan Hermann
Zitat:’Gibts hier eigentlich auch Heilpraktiker, die sich nicht der Homöopathie verschieben haben?’

Ja, mich!
Ich lehne die Homöopathie genauso ab wie jedes andere pseudowissenschaftliche oder esoterische Diagnostik- bzw. Therapieverfahren.

Und wissen Sie was?: Ich kenne keinen weiteren Heilpraktiker der genau so arbeitet. Traurig aber offenbar wahr.

#289 |
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@ 388 Vor allem weil sie Randi zitieren, ist Ihr Verweis unbefriedignd. Es ist mittlerweile doch viel Zeit vergangen und es nicht so, dass keine neuen Forschungsergebnisse in den letzten 20 Jahren vorgelegt worden wären.(Von wegen Homöopatheie = 200 Jahre Wissensstillstand) Die diplomierte Biochemikerin Frau Dr.
Karin Lenger 2008 drei Ergebnisberichte Ihrer
homöopathischen Forschungsarbeit veröffentlicht. Darin beschreibt sie die Nachweisbarkeit der
Wirkungspotentiale von homöopathischen Hochpotenzen! Und das soll keiner Diskussion wert sein?
Was sagen sie zu der Diskussion um den “Hormesis” genannten Effekt?

#288 |
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@ 388: sorrry, das ist zu billig.Ich hatte mir mehr erwartet.

#287 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

@372
siehe 374

#286 |
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@ 375 Deswegen (Sie scheinen nicht zu den Leuten zu gehören, die im Zitat gemeint sind):Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
Johann Wolfgang von Goethe ;))

#285 |
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DR peter matscheko
DR peter matscheko

die guten Leute sollten alle eines der Mittel einmal tgl 3-4 wochen weiternehmen und ihre ,,befindlichkeitsstörungen” dokumentieren.
dann hätten wir gleich eine schöne Arzneimittelprüfung mehr und vielleicht sogar ein paar kritiker weniger.
Man lernt schließlich durch Erfahrung

#284 |
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Rettungsassistent

@367
Aha, ein Vorkriegskinderbuch. 1. oder 2. Weltkrieg?

SCNR

#283 |
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Ingrid Geduhn
Ingrid Geduhn
#282 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu 376
“Der springende Punkt ist, dass in einer randomisierten Studie die Teilnehmer nach schulmedizinischen Kriterien zusammen gestellt werden, die jedoch für die homöopathische Mittelwahl nicht brauchbar sind, denn für 100 Patienten mit der gleichen Diagnose können 100 verschiedene Mittel gebraucht werden, weil sie aus homöopathischer Sicht alle verschieden sind.”

Sehr geehrter Herr Cornelius
Die Studie kann so gestaltet werden, wie es für Ihren Therapieansatz erforderlich ist. Der Trick ist, dass Sie eine homöopathische Tinktur auswählen (entsprechend ihres Protokolls) sie aber nicht wissen, ob Sie für den jeweiligen Patienten eine echte Tinktur verwenden oder ein Placebo!
D.h. wenn Sie zur Diagnosestellung eine Auswahl an homöopathischen Tinkturen benötigen, so müssten zwei Sortimente bereitstehen. Ein Placebosortiment und ein homöopathisches Sortiment. Für den jeweiligen Patienten wird per vorab festgelegter Randomisation entweder das Placeboset oder das andere Set verwendet.
Das lässt sich alles per korrektem Studiendesign festlegen und das hat überhaupt nichts mit “Schulmedizin” zu tun sondern mit Beweisführung.
Die Studie muss so gestaltet werden, dass unbewusste Einflussfaktoren ausgeschlossen werden.
Lesen Sie doch nochmals die Beschreibung des Dr. Donner von 1966. Er hatte Heilerfolge obwohl die Patienten das falsche Homöopathikum oder ein Placebo eingenommen hatten. Sollte die jeweilige homöopathische Tinktur eine Einflußgrösse sein, so lässt sich das mit einer korrekt randomisierten Studie feststellen. Egal ob Sie eine oder 100 verschiedene Tinkturen per Diagnosestellung verwenden!

#281 |
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Putzig, putzig. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviele Beiträge die Hetze von Herrn Arzt Grätzel – kurz Grätzimaus – gegen die Alternativ- oder Komplementärmedizin auslöst. Liebe Diskussionsteilnehmer: Alle Argumente , ob pro oder contra, sind seit Jahren bekannt und ausgetauscht. Warum wollen Sie diesem Journalisten immer weiter Aufmerksamkeit schenken? Der lacht sich doch nur schlapp darüber. Das einzige, was zählt, ist das, was hinten rauskommt, wie schon Helmut Kohl so treffend formulierte. Kein verantwortungsvoller Homöopath wird einen Patienten von einer schuolmedizinischen Behandlung abhalten. Und letztlich spielt nur eine Rolle, ob der Patient überlebt oder nicht. Dazu kann die sogenannte *gacker* evidenzbasierte Medizin erst recht nichts sagen. Haben Sie mal erlebt, wie sich Schulmediziner im Fach Statistik schlagen? Au Backe!

#280 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu 367 – N. Guggenbichler
sie schreiben:”@ 366 Sie zitieren die Buchstaben der EBM ohne den Geist verinnerlicht zu haben: Nach EBM-Kriterien gilt auch ¿Für manche Fragestellungen [sind] keine kontrollierten Studien notwendig, etwa erfolgreiche Interventionen bei sonst fatalen Konditionen.¿(s.u.)”

Es ist korrekt darauf hinzuweisen, dass gewisse Fragestellungen ohne randomisiert kontrollierte Studien beantwortet werden können. In Beitrag 370 habe ich ein Beispiel dazu angeführt.
Im Rahmen der Homöopathie ist dies aber nicht möglich, da die Ursache-Wirkungsbeziehung nicht geklärt ist und Einflussfaktoren wie Placeboeffekt, Hawthorne-Effekt, Bias durch Untersucher (sogen. ascertainment bias), etc. auszuschliessen sind.
Im Rahmen der Homöopathie gibt es korrekt durchgeführte randomisiert kontrollierte Studien, die aufweisen, dass eine homöopathische Tinktur keine über eine Placebowirkung hinausgehende Wirkung hat.
Als Wissenschaftler folgt man der Beweisführung und akzeptiert diese Untersuchungsergebnisse. Es bleibt Ihnen überlassen, dies anzuzweifeln und eine erneute korrekt durchgeführte Studie durchzuführen. Die muss aber randomisiert und korrekt maskiert sein. Falls Ihre Ergebnisse etwas anderes aufzeigen und dies durch weitere Untersuchungen bestätigt werden kann, werden Sie in wissenschaftlichen Kreisen auf offene Ohren stossen.
Studien, die nicht diesen strikten Anforderungen folgen sind bei einer Fragestellung, wie sie die Homöopathie aufwirft, nicht beweiskräftig genug.

James Randi hat bei der in Nature veröffentlichten Nachuntersuchung zu Benveniste’s “high dilution” Studie einen passenden Kommentar abgegeben: “Look, if I told you that I keep a goat in the backyard of my house in Florida, and if you happened to have a man nearby, you might ask him to look over my garden fence, when he’d say ‘That man keeps a goat’. But what would you do if I said, ‘I keep a unicorn in my backyard’?”
Maddox J, Randi J, Stewart WW. “High-dilution” experiments a delusion. Nature. 1988 Jul 28;334(6180):287-91

#279 |
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Kay Trenkmann
Kay Trenkmann

@363 Niemand bestreitet, dass ein Arzt unbedingt eine gründliche Anmanese erheben sollte und das die Psyche einen Einfluss auf den Körper hat. Deshalb gibt es ja auch den FA für Psychosomatik und Forschungen auf dem Gebiet. Aber auf eine zweifelsohne Schwäche im aktuellen Medizinalltag hinzuweisen, sollte noch nicht zur Schlussfolgerung führen, anstelle von Medikamenten o. ä. zu Globuli zu greifen, bzw. komplett die gesamte Medizin in Frage zu stellen. Das ein Heilpraktiker in der Lage ist bzw. sein sollte, eine ordentliche Anamnese und Untersuchung zu erheben, bezweifelt niemand. Die Therapien, die sie verwenden, iset das, was wir anzweifeln.

Die meisten Ärzte, die ich kenne würden auch gern mehr Zeit haben, um sich mit ihren Patienten zu beschäftigen. Man sollte auf Seiten der HEilpraktiker auch mal überlegen woran das liegt-die meisten unserer Patienten sind eben nicht privatversichert . .

#278 |
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@370 Gerne würdi cih von Ihnen lesen was Sie zu foglenden Studien sagen:
A new biochemical model of homeopathic efficacy in patients with cronic diseases, Karin Lenger, Ph.D. / Subtle Energies&Energy Medicine,Vol.19-3-9
Homeopathic potencies identified by a new magnet resonance method: Homeopathy-An Energetic Medicine, Karin Lenger, Ph.D./ Subtle Energies&Energy Medicine,Vol.15-3-225
Delayed luminescence of high homeopathic potencies on sugar globuli, K.Lenger;
RP.Bajpai;M.Drexel /Homeopathy2008-97,134-140 ; http://www.sciencedirect.com

#277 |
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Ulrike Hikisch
Ulrike Hikisch

Schulmedizin allein ist auch kein “Allheilmittel”. Sie “sieht” nur die “schmerzende Stelle”. Homöopathie bezieht den gesamten Menschen mit ein. Homöopathie – und sie wirkt doch!

#276 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu 362 – P. Cornelius
bereits in Beitrag 347 habe ich versucht Sie darauf hinzuweisen, weshalb Ihre Argumentation nicht beweiskräftig ist. Jede wissenschaftliche Fragestellung benötigt eine korrekte Beweisführung. Falls Sie beweisen möchten, dass eine homöopathische Tinktur einen über einen Placeboeffekt hinausgehende Wirkung hat, kann dies nur im Rahmen einer korrekt maskierten (manchmal auch als verblindet bezeichnet) und randomisierten Studie erfolgen. Der Grund für die notwendige Randomisierung liegt in der ungeklärten Ursache-Wirkungsbeziehung. Dass sich der Gesundheitszustand von Patienten während oder nach dem Besuch eines Homöopathen verbessert hat streitet ja niemand ab. In der modernen, evidenzbasierten oder besser auf Beweisen basierten Medizin versucht man herauszubekommen woran das liegt. Der Auszug aus dem Brief des Dr. Donner, den ich in Beitrag 347 zitiert habe, ist hierbei nur ein anekdotischer Bericht über eine mögliche Placebowirkung. Falls Sie einen wasserdichten Beweis über die Wirkung der homöopathischen Tinktur leisten möchten müssen Sie lediglich die Verwendung des homöopathischen Präparates nach einem vorab bestimmten randomisierten Auswahlverfahren durch ein Placebo ersetzen (patientenbasiert). Dies sollte am besten durch eine unabhängige Stelle erfolgen, so dass Sie nicht wissen ob der Patient ein Placebo oder ein homöopathisches Präparat erhalten hat. Auch der Patient und der nachuntersuchende Arzt sollte keine Kenntnis davon haben wer zur Placebogruppe gehört. Wenn die Placebogruppe dann schlechter abschneidet ist klar, dass die homöopathische Tinktur einen Einfluss auf die Behandlung hatte.
Leider haben derartig korrekt durchgeführte Studien keinen Unterschied zwischen Placebo und homöopathischer Tinktur aufweisen können.

Andere Fragestellungen, bei denen die Ursache-Wirkungsbeziehung geklärt ist, benötigen eine derartige Randomisation nicht.
Beispiel: Der Ersatz eines fehlenden Zahnes durch ein Zahnimplantat. Durch korrekte Dokumentation ist klar, dass der entsprechende Zahnarzt diesen fehlenden Zahn ersetzt hat. Eine Fallserie (ohne Kontrollgruppe) kann Aufschluss über den möglichen Langzeiterfolg liefern, d.h. nach x Jahren sind noch eine gewisse Anzahl von Implantaten funktionsfähig.
Es hängt eben von den möglichen Einflussfaktoren ab, ob eine Studie korrekt oder nicht korrekt durchgeführt wurde

#275 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

ad 348 Sie disqualifizieren sich selber , indem Sie H
mer u. Dr. H. Kremer in einen Topf werfen wollen .

Anscheinend sind sie gar nicht in der Lage zu verstehen , worum es überhaupt geht und kolportieren die üblichen Stammtischparolen .

#274 |
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@ 366 Sie zitieren die Buchstaben der EBM ohne den Geist verinnerlicht zu haben: Nach EBM-Kriterien gilt auch ¿Für manche Fragestellungen [sind] keine kontrollierten Studien notwendig, etwa erfolgreiche Interventionen bei sonst fatalen Konditionen.¿(s.u.)

¿EbM ist auch nicht auf randomisierte, kontrollierte Studien und Metaanalysen begrenzt. Sie beinhaltet die Suche nach der jeweils besten wissenschaftlichen Evidenz zur Beantwortung der klinischen Fragestellung: Um etwas über die Genauigkeit eines diagnostischen Verfahrens zu erfahren, benötigt man gut durchgeführte Querschnittsstudien von Patienten, bei denen die gesuchte Krankheit klinisch vermutet wird – keine kontrollierte Studie. Für eine prognostische Fragestellung benötigen wir methodisch einwandfreie Follow-up-Studien von Patienten, die in einem einheitlichen, frühen Stadium ihrer Krankheit in die Studie aufgenommen wurden. Und manchmal finden wir die benötigte Evidenz in Grundlagendisziplinen wie Genetik oder Immunologie. Insbesondere bei der Frage nach Therapiemethoden sollten wir jedoch nicht-experimentelle Ansätze vermeiden, da diese häufig zu falsch-positiven Schlüssen hinsichtlich der Wirksamkeit von Maßnahmen kommen. Da randomisierte, kontrollierte klinische Studien und besonders systematische Übersichten dieser Studien uns mit höherer Wahrscheinlichkeit korrekt informieren und falsche Schlußfolgerungen weniger wahrscheinlich sind, wurden sie zum “Goldstandard” für die Beantwortung der Frage, ob Therapiemaßnahmen mehr nützen als schaden. Allerdings sind für manche Fragestellungen keine kontrollierten Studien notwendig (ETWA ERFOLGREICHE INTERVENTIONEN BEI SONST FATALEN KONDITIONEN), oder es bleibt keine Zeit für klinische Studien. Falls keine kontrollierte Studie für die besondere Situation unseres Patienten durchgeführt wurde, müssen wir die nächstbeste externe Evidenz finden und berücksichtigen.¿(http://www.cochrane.de/de/was-ist-evidenz-basierte-medizin-und-was-nicht)

Und warum der Patient wichtig für EBM ist, formuliert Bernard Lown (Quelle: Die verlorene Kunst des Heilens ¿ Anleitung zum Umdenken¿ : “Wenn detaillierte anamnestische Daten fehlen, weiß der Arzt oft nicht, wie er tätig werden soll, oder er nimmt Zuflucht zu ungeeigneten Therapien. Eine korrekte Diagnose basiert zu 75% auf den Informationen des Patienten, zu 10% auf der körperlichen Untersuchung, zu 5% auf Routinetests, zu 5% auf apparativer Diagnostik.¿ Und wissen sie auch, wer eine gründliche Anamnese macht? – Der Homöopath. Insofern verhält er sich EBM-mäßiger als Sie glauben wollen.

#273 |
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Rettungsassistent

@364:
Woher haben Sie die These der drei Grundpfeiler der EbM?

Es gibt in der EbM so genannte Evidenzklassen, von I bis IV, wobei I die höchste, und IV die niedrigeste Klasse darstellt. Die Klassen I bis III decken hierbei die von Ihnen so sehr geschmähte Studien in verschiedenen Qualitätsstufen ab, IV meint mit viel gutem Willen, was Sie als “Grundpfeiler” 1 und 2 postulieren. Eine mehr als eigenwillige Interpretation der evidence-based medicine.

#272 |
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Rettungsassistent

@362:
Argumente? Zeigen Sie mir mal ein paar. Und mit Argumenten sind keine Heilanekdoten oder verschwurbelt-ominöse Andeutungen über Quantenphysik etc. gemeint.
Ich interpretiere Ihren abwertenden Begriff Schulmedizin als EbM und gerade Sie als Arzt sollten wissen, dass die medizinische Entwicklung sehr schnell voran schreitet, schneller manchmal als so mancher altgediente Praktiker mitkommt. Wer sich nicht ständig durch Fortbildungen in seinem Fachgebiet up to date hält, hat schnell den Anschluss verloren. Wie gut, dass es da die Homöopathie gibt: An der ist der medizinische Fortschritt seit 200 Jahren völlig spurlos vorüber gegangen, das kommt natürlich all denen, die dem medizinischen Fortschritt nicht folgen wollen oder können sehr entgegen.

Zitat:
“Vor ca. 150 Jahren hat ein gewisser Professor Stiefel streng wissenschaftlich bewiesen, dass das Fliegen nicht erfunden werden kann.”

Können Sie diese Bahuptung mit einem Link belegen?
Oder meinen Sie vielleicht die oftmals missinterpretierte Aussage von Hermann von Helmholtz im Jahre 1873, dass “es kaum wahrscheinlich ist, dass der Mensch auch durch den allergescheitesten flügelähnlichen Mechanismus, den er durch seine eigene Muskelkraft zu bewegen hätte, in den Stand gesetzt werden würde, sein eigenes Gewicht in die Höhe zu heben und dort zu erhalten¿?

#271 |
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@361 Sie sollten mal sich darüber informieren, dass das materialistische Weltbild der klassischen Physik vor ca. 100 Jahren zusammengebrochen ist, die Physiker lange gebraucht haben, damit zu rechtzukommen und die Universitätsmediziner es noch nicht für nötig befunden haben, darüber nachzudenken. Zu diesem Punkt wäre es vielleicht angebracht, zu überlegen, warum jemand, der seine Lorbeeren in der Apparatemedizin verdient hat wie Bernard Lown (der Kardiologe, der den Defibrillator erfunden hat), es für nötig hält, ein Buch zu schreiben, betitelt ¿Die verlorene Kunst des Heilens ¿ Anleitung zum Umdenken¿ und darin überzeugend formuliert, warum die technokratisch orientierte Medizin in der Sackgasse steckt. Wer diese Kritik zu bagatellisieren sucht, zeigt, dass sie ihn getroffen hat und er seine ¿Erfolge¿ nicht kritisch zu hinterfragen bereit ist, psychoanalytisch gesehen am Prinzip der Verdrängung festhält. Wer die Doppelblindstudie für das Maß aller Dinge hält, dem sage ich, dass dies eine unzulässige Verkürzung dessen wäre, was Sacket et al. als ¿evidenzbasierte Medizin¿ vorgeschlagen haben.
EBM hat drei Grundpfeiler der Evidenz, nämlich
1.Die praktische Erfahrung aus der Lebenswirklichkeit des Arztes
2.Die praktische Erfahrung aus der Lebenswirklichkeit des Patienten
3.Die statistische Auswertung einer größeren Anzahl an Erfahrungen, die ein oder mehrere Ärzte an Patienten gemacht haben.
Auch evidenzbasierte Medizin ist gehalten, das Diktum von Victor von Weizsäcker anzuerkennen: ¿Die Beweiskraft eines einzelnen Falles [ist] an sich nicht geringer als die einer Statistik vieler Fälle. (¿) Zählen und messen ist nicht an sich exakter als richtig übersetzen, richtig deuten.¿ (Weizsäcker, Victor von.:Die Medizin im Streit der Fakultäten. Vortrag. Universität Heidelberg 1946. In: Weizsäcker, Victor (2008) : Warum wird man krank? Ein Lesebuch, herausgegeben von Wilhelm Rimpau, Suhrkamp Frankfurt/M., S. 252-271). Es ist keineswegs so, dass nur Kohortenstudien darüber befinden könnten, welche Medizinkonzepte eine Berechtigung haben ¿ auf einem Bein steht es sich bekanntlich schlecht. Wer aber nicht übersetzen und deuten kann, muss sich auf Doppelblindstatistik verlassen. Jedoch die Arzterfahrung eines Dr. Cornelius aus 50 Jahren als ¿anekdotisch¿ abzutun, dazu gehört schon einiges an Chuzpe.

#270 |
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Heilpraktikerin Bettina Pirnay
Heilpraktikerin Bettina Pirnay

Noch ein kleiner Beitrag meinerseits, fernab ob Homöopathie nun anerkannt wird oder nicht.

Es erschreckt mich immer wieder wie unwissend man über unsere Berufsgruppe denkt oder ein völlig falsches Bild erfahren vielleicht sogar nur übermittelt bekommen hat.

Ein Heilpraktiker nimmt sich nicht ¿nur¿ Zeit für seinen Patienten und ist auch nicht fernab der Naturwissenschaft. Meine Praxisarbeit: Anamnese unter Beachtung der aktuellen schulmedizinischen Befunde und Medikationen. Bei weiteren offenen Fragen oder DD¿s erfolgt mittels eines Schreibens, die Bitte zur Abklärung einer speziellen Untersuchung oder eines bildgebenden Verfahrens seitens des Arztes. Laborarbeit ist auch kein Fremdwort.

Aber, und das ist wohl was mancher nicht kapiert¿¿neben den o.g. Verlauf. sehen wir den Menschen und nicht nur seinen Körper.

Seele, Geist und Körper haben Einfluss aufeinander, das kann man nicht von der Hand weisen. Das ist durchweg kombinierbar fernab von blindem Dogmatismus, welcher leider auch häufig auftritt.

Die Arbeitszeiten sind lang, die Entlohnung¿.
Ich würde gerne manch andere Berufsgruppe sehen, die für solch ein Gehalt eine solch aufwendige Arbeit leistet und die ist, glauben Sie mir, mehr als das Patientenseelchen zu streicheln.

#269 |
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Rettungsassistent

@354:
Wo ist denn die von Ihnen geforderte Sachlichkeit in Beitrag 343?

Zitat:
“Und bitte ersparen Sie uns zum x-mal den Verweis auf Wissenschaftlichkeit und Studien.
Die gibt es nicht und basta! Es gibt Erfahrungen von Patienten und Homöopathen.”

Plakativer kann man die ignorante Einstellung von Ihnen und ihresgleichen nicht darstellen. Ich übersetze mal:
“Wir haben unsere 200 Jahre alte Meinung, bitte irritieren Sie uns nicht dauernd mit Fakten!”

@356 und 357:
Sorry, aber auf drart wirres Geschreibsel kann man nicht sinnvoll antworten.

@361:
Ich finde das überhaupt nicht satirisch, sondern durchaus der wirklichen Situation entsprechend. Ich kenne Homöopathie-Fans, die mir schon klipp und klar gesagt haben, dass sie gar keine sachlichen Argumente hören WOLLEN, die Zweifel an ihrem Glauben (das hat wirklich schon religiöse Züge) wecken könnten, weil sie befürchten, die Wirksamkeit ließe nach. Was hat das denn noch mit Vernunft zu tun?

#268 |
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Heilpraktikerin

Liebe Koll. Heilpraktiker, warum gehen wir hier so massiv in Rechtfertigungen und Begründungen der Richtigkeit einer Therapie, die sich in ungezählter Weise erfolgreich bestätigt hat! Recht haben wollen, worum es in den Beiträgen geht, hängt vom jeweiligen Standpunkt des Betrachters ab und den können wir auch mit weiteren 300 Beiträgen nicht ändern, wenn es der andere nicht will oder überhaupt dazu bereit ist auch einmal eine andere Sichtweise einzunehemen oder zuzulassen.
Diese ewige Auseinandersetzung zwischen Ärzten/Schulmedizin und uns Heilpraktikern ist unwürdig. Jeder von uns weiß, was wir an Patienten in der Praxis haben – meist sind es Menschen, die sich von der herkömmlichen Medizin abwenden (warum wohl?). Es wird Zeit von einer reinen symptomatischen Medizin zurück in die der natürlichen Regelmechanismen des Körpers zu kommen, zur Behebung der Ursachen-nicht die der Symptome und hier liegt unsere Stärke mit einem Wissen, was man u.a. an keiner Uni lernen kann.
Können wir uns in einer Zeit, wo es wahrlich genug Dinge in der Welt gibt, die wichtig sind, uns diesen Umgang miteinander leisten?
Hören wir doch endlich auf uns wie im Kindergarten zu benehmen und vielleicht mal gemeinsam einen Weg, im Interesse der Menschen, die bei uns Hilfe suchen zu finden. Es gibt sehr viele sehr gut ausgebildete HP’s, die jeden Tag, ebenso wie die Ärzte, eine verantwortliche Arbeit tun!

#267 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

@Topic

Wenn Homöopathen den Schulmedizinern eines vorraus haben, ist es vermutlich das sie mehr Zeit in die Patienten investieren. Ein Fakt, der wohl allein schon zu vielen “Wunderheilungen” führt. Es ist ja nichts unbekanntes, dass dies auch in der Schulmedizin sicher nicht schaden würde.

Nur, das hat ja nix mit der Homöopathie zu tun. ;)

@352
>>Merkt ihr ganzen Homöopathiehasser nicht, dass ihr
>>seitenweise über etwas schreibt, von dem ihr keine,
>>aber auch gar keine Ahnung habt?

Welchen Teil davon haben wir denn nicht verstanden?

>>Gut, dass wir tollen deutschen Statistiklemminge
>>wenigstens mit “riesiger” Fallzahl mittlerweile
>>”beweisen” konnten, dass Akupunktur hilft und dass ein
>>paar Milliarden Chinesen keine Vollidioten/Masochisten
>>waren/sind.

Genau das ist es! Studien haben bewiesen, das Akupunktur hilft. Studien haben ebenfalls bewiesen, das Homöopathie es nicht tut.

>>Und gerade die sehr häufigen Fälle wie der in Kommentar
>>Nr.325 geschilderte – Heilungen erst nach der Gabe eines
>>dritten oder vierten Mittels – stellen die Frage auf,
>>wieso der “Placebo”effekt nicht gleich eingetreten ist?

Kindliches Fieber und Fieberkrämpfe… sind ziemlich Alltäglich. Und nachdem man einfach lange genug verschiedene Zuckerkügelchen in das Kind gestopft hat ist soviel Zeit vergangen das das Fieber runtergegangen ist. Das nennt man Immunsystem… der Mensch heilt sich selbst.. ein Wunder!

>>Für so jemanden wäre doch diese Diskussion eine
>>willkommene Gelegenheit, endlich fundiert (und nicht
>>nur mit euren ständig sich wiederholenden Phrasen) über
>>die Homöopathie abzulästern!

Wer lästert hier denn? Es wird versucht eine offene Diskussion zu führen, mit dem Ergebnis, dass trotz aller Argumenten, Studien, Naturwissenschaften munter gegenan geredet wird. Statistiken sind ja auch alle gefälscht. Genau wie Studien. Zumindest die, die sagen das Homöopathie nicht wirkt! Verschwörungstheorie! -Juhu-

@356/357
Vielen dank für diesen völlig inhaltsleeren und unnützen beitrag. Repräsentativ für Ihren Stand…

#266 |
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Herr Aller,Sie sind Maße, nicht Klasse(überrepräsentiert), Dr.Dr. Peter Cornelius leider, da er weiß, worüber er postet, unterrepräsentiert. Folge: unsinnige. weil asymetrische Kriegsführung wie in Afghanisten. Cui bono?????
Pecuniam!!!!!
Aber: Geiz ist geil, nicht der Götze Mammon.

#265 |
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Die Diskussion erinnert mich ein wenig an das alte Thema aus dem Religionsuntericht: “Naturwissenschaft und Glaube”. Aber Spass beiseite:

Begründet durch Hahnemann, ist der Anteil der Homöopathischen Arzneimittel an den Gesamtkosten für Arzneimittel, auch heute noch in Deutschland 8-fach höher als im weltweiten Vergleich!

Ein ähnliches Phänomen beobachtet man bei der Akupunktur: Während die Akupunktur in Asien nur eine kleinen Teil der traditionellen chinesischen Medizin ausmacht, nimmt sie in Deutschland den größten Teil davon für sich ein.

Als Arzt ist heilen für mich mehr, als sich mit wissenschaftlichen Mitteln messen lässt. Im Zweifelsfall hat der Recht, der heilt!

Vielleicht ist Homöopathie und Akupunktur ja eine Kommunikationsform zwischen Arzt und Patient, die gerade bei uns in Deutschland besonders gut funktioniert? Wer bin ich, um mir darüber ein Urteil über diese 200 Jahre alte Erfahrung zu erlauben?

Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass die schwersten Nebenwirkungen der Homöopathie immer noch von Pathologen post mortem erhoben werden: Bei Patienten die zum Homöopathen aber nicht zum Arzt gingen.

… meine Sicht der Dinge…

#264 |
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Pia Austel
Pia Austel

Q344
Genau, Sachlichkeit ist das Stichwort schlechthin.
Genau dieses vermisse ich! Ich erlebe, wenn auch meist subtil, dass wir praktizierenden Homöopathen von Ihnen und einigen Anderen als Spinner, Idioten, Abzocker, esoterische Hochflieger, ect. gesehen werden. Noch beleidigender geht es fast nicht!
Es interessiert Sie doch überhaupt nicht, was wir und unsere Patienten für Erfahrungen gemacht haben. Es geht doch einzig darum Ihre festgefahrene Meinung kundzutun und gebetsmühlenmäßig zu wiederholen: Es ist Placebo und Abzocke!
Bleiben Sie doch einfach bei Ihrer Meinung, aber unterlassen Sie es uns Homöopathen anzugreifen und zu diffamieren!!!
Und bitte ersparen Sie uns zum x-mal den Verweis auf Wissenschaftlichkeit und Studien.
Die gibt es nicht und basta! Es gibt Erfahrungen von Patienten und Homöopathen.
Sie sind der Ansicht Placebo, wir sind der Ansicht homöopathische Behandlung.
Damit erübrigt sich für mich jede weitere Diskussion.

#263 |
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@ 342 danke, eine lohnende Lektüre. Es gibt Dschihadisten jeder Couleur,anscheinend auch unter uns im aufgeklärten Westen. Dass schon vor 10 Jahren eine Analyse der ¿Fun-Gesellschaft¿ von Jürgen Wertheimer und Peter V. Zima als Herausgeber unter dem Titel ¿Strategien der Verdummung ¿ Infantilisierung in der Fun-Gesellschaft¿ Verlag C.H. Beck, München 2001 vorgelegt worden ist, muss nicht heißen, dass die Verdummung mittlerweile gelungen ist, schließt es aber auch nicht aus. Oder, wie Egon Friedell es ausdrückte: “Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar ‘aufgeklaertesten’, fester verwurzelt als der Glaube.” Ein Hoch auf unsere glaubenden Skeptiker und alle die Eigentore schießen.

#262 |
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Dr. Sascha Aleksic
Dr. Sascha Aleksic

Merkt ihr ganzen Homöopathiehasser nicht, dass ihr seitenweise über etwas schreibt, von dem ihr keine, aber auch gar keine Ahnung habt? Ein Dermatologe erzählt dem Neurochirurgen nichts über die Vor- und Nachteile verschiedener intracranieller Operationstechniken, der Ophthalmologe dem Psychiater nichts über die Behandlung und Differentialdiagnostik verschiedener Formen der Schizophrenie, aber ihr erzählt den Homöopathen, dass ihre Therapie nichts taugt, bloss weil man das Wirkprinzip noch nicht kapiert und die Effekte nach den derzeitigen Standards nicht “beweisen” kann? Gut, dass wir tollen deutschen Statistiklemminge wenigstens mit “riesiger” Fallzahl mittlerweile “beweisen” konnten, dass Akupunktur hilft und dass ein paar Milliarden Chinesen keine Vollidioten/Masochisten waren/sind.

Warum Homöopathiewirkung nicht so beweisbar ist, wie ihr es gerne hättet, wurde euch schon in mehreren Beiträgen zu erklären versucht, aber das konntet/wolltet ihr nicht kapieren. Trotzdem weiß jeder Homöopath, dass Homöopathie hilft (auch wenn man nicht dran glaubt…), denn ab einer gewissen Anzahl von frappierenden Heil-“Anekdoten”, wie ihr es in eurer wunderbar polemisch diffarmierenden Art bezeichnet, kann der gesunde Menschenverstand nicht mehr anders als zu akzeptieren, das das keine Zufälle mehr sind. Und gerade die sehr häufigen Fälle wie der in Kommentar Nr.325 geschilderte – Heilungen erst nach der Gabe eines dritten oder vierten Mittels – stellen die Frage auf, wieso der “Placebo”effekt nicht gleich eingetreten ist? Wahrscheinlich hat der Behandler das Kind die ersten drei Male nicht nett genug gestreichelt… Aber, ich vergaß, das ist ja auch nur eine Anekdote, und das Kind wäre sowieso in diesem Augenblick spontan gesundet…

Man merkt, dass Therapeuten mit teils jahrzehntelanger Erfahrung (vielleicht nicht so umfassende Erfahrung wie der eine oder andere Student oder Rettungsassistent, aber immerhin…)euch noch so ernsthaft versichern können, wie gut Homöopathie hilft, eure Statistikgläubigkeit/Angst von Unbekanntem ist nicht zu überwinden. Aber wenn ihr euch nicht weiterhin wie bockige kleine Kinder verhalten wollt, überlegt euch mal etwas ganz anderes:
Es gibt einige hundert oder sogar einige tausend homöopathisch tätige Ärzte in Deutschland. Diese haben Medizin studiert wie ihr Homöopathiehasser. Aus irgendwelchen Gründen haben sie, wie ich, irgendwann angefangen, Homöopathie zu lernen und zu betreiben. Viele von ihnen empfangen den DocCheck Newsletter. Aber bei den 343 bisherigen Kommentaren war merkwürdigerweise kein einziger Arzt dabei, der Homöopathie lernte, sie einige Zeit betrieb und dann aus lauter Frust über ihre mangelnde Effektivität wieder damit aufhörte. Für so jemanden wäre doch diese Diskussion eine willkommene Gelegenheit, endlich fundiert (und nicht nur mit euren ständig sich wiederholenden Phrasen) über die Homöopathie abzulästern! Warum habt aber nur ihr, die ihr von Homöopathie unwesentlich mehr versteht als eine Amöbe, gelästert, aber kein einziger Mensch, der etwas von ihr versteht? Mögliche Antworten:
1.Ein statistisch zwar fast unmöglicher, aber dennoch eindeutiger Zufall, dass kein einziger dieser riesigen Schar von geläuterten Ex-Homöopathen diese Diskussion mitbekommen hat
2.Weil das Studium der Homöopathie die irreversible Wahnwahrnehmung generiert, die Patienten würden gesund
3.Weil Homöopathen alle Sadomasochisten sind und für einen im Gegensatz zum Schulmediziner kargen Lohn ihre Patienten krank machen/halten wollen
4.Weil Homöopathie eine wunderbare Heilmethode ist

Startet doch darüber eine Doppelblindstudie…

#261 |
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Rettungsassistent

@349
Nein, eine solche Studie wäre doppelt verblindet, denn auch der Patient wüsste ja nicht, ob er richtig operiert wurde oder nicht.

#260 |
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Rettungsassistent

@346
Wenn Sie dauernd von Operateuren mit verbundenen Augen sprechen, muss ich davon ausgehen, dass sie den Begriff “Doppelblindstudie” irgendwie nicht ganz richtig verstanden haben. Wie wäre es, wenn der Operateur gar nicht in die weitere Behandlung eingebunden ist und der Behandler nicht weiss, welcher Patient richtig operiert wurde oder nur Hautschnitte erhalten hat? Wie dem auch sei: Man kann durchaus ein Studiendesign entwerfen in dem auch Op’s doppelt verblindet werden können, zumindest aber problemlos einfach verblindet. Das wollte ich nur klarstellen.

#259 |
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Medizinisch-Technischer Assistent

Sehr geehrter Herr Graetzel,

Danke! Ich habe lange nicht mehr so gelacht!
Ich finde auch das Homöopathie den geist anregt. Verfechter der selbigen sind hochgradig Kreativ! So werden faszinierende Theorien über die Quantenphysik und die Theorien von Dr. H. Kremer (wer fühlt sich noch an einen gewissen “Dr.” Hamer erinnert?) in den Raum gestellt die alle eins sagen wollen:

Wir wissen “noch” nicht, warum Homöopathie nicht funktioniert.

Dabei wissen wir das sie nicht funktioniert. Zumindest nicht mehr als wenn man Globuli gegen normale Zuckerperlen tauschen würde.

Ich hätte da eine tolle Idee für eine Studie:

Da man das klassische System der Doppelblindstudie hier ja nicht einsetzten kann, wir wäre es wenn man die Testgruppe einfach alle nach bestem wissen und Gewissen von Homöopathen behandeln lässt.

Der Clou: Die “Kolegen” verteilen unwissend an die hälfte der Patienten einfache Zuckerkügelchen.

Und wenn der Grippale infekt bei diesen Patienten auch nur eine Woche dauert wissen wir, was wir längst wussten…

;)

#258 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu 329:
“In meinem Beitrag Nr. 305 machte ich den Vorschlag: ¿Man schicke mir eine statistisch relevante Anzahl von neu an einem Morbus Crohn oder einer Colitis ulcerosa erkrankten, […]
Ich wette, dass es dieser Gruppe nach 2 Jahren hochsignifikant besser gehen wird als einer vergleichbaren Gruppe die evidenzbasiert behandelt wird”

Dieses Studiendesign beantwortet allerdings nicht die Frage, was letztlich die Verbesserung der Symptome hervorgerufen hat und ob eine homöopathische Tinktur als Ursache oder Cofaktor beigetragen hat. Diese Frage lässt sich nur durch Randomisation beantworten. Wesentlich ist dabei, dass idealerweise nur eine Einflussgrösse verändert wird (Bsp. Placebo vs. homöopathische Tinktur).

Ein Placeboeffekt ist eine starke Einflussgröße und es gibt auch Homöopathen, die das im Laufe ihrer Karriere erkennen. Der folgende Auszug aus einem Brief des Homöopathen Fritz Donner von 1966 ist ein gutes Beispiel

“Als ich eines Tages der Mutter einer jungen Asthmapatientin das Rezept überreichte, sagte sie: Dasselbe Mittel hat uns unsere Hausärztin auch verordnet, es hat gar nichts genützt. Da ich nicht wusste, was die Kollegin sonst schon gegeben hatte, wollte ich telephonisch näheres von ihr erfahren. Aber sie war verreist. Um die peinliche Situation zu überbrücken, gab ich ein Placebofläschchen ab mit dem Bemerken: Wenn sie auf das von mir verordnete Mittel schon nicht reagiert hat, dann muss man mal was Besonderes zu Anregung der Gesundheitsreaktion geben. Nach 3 Wochen kamen Mutter und Tochter überglücklich mit dem Bemerken, dass die seit Jahren bestehenden und fast täglich auftretenden Asthmaanfälle vollkommen aufgehört hätten (16 Jahre später erfuhr ich, dass der “Heilerfolg¿ seither angehalten hat). Die Mutter erwähnte, dass Frau Doktor doch recht gehabt hätte, die sie so dringend zu mir verwiesen habe, da ich “der einzige Arzt in Berlin, vielleicht sogar in Deutschland wäre, der Asthma heilen könne¿!!!! Ich habe seither bis zu meiner Ausbombung den von jener Kollegin zu mir kommenden Patienten zuerst Placebo gegeben und ¿ soweit mir bekannt geworden ¿ auch “alle geheilt¿.”

Und später im Brief berichtet Dr. Donner:
“Meine Versuche mit einer Homöotherapie der Migräne, besonders mit Cimicifuga verliefen überaus erfolgreich. Ja, mit den Jahre nahm die Erfolgsquote immer mehr zu! Die Patientinnen waren überaus dankbar, bereits sogar vor dem Empfang des Rezeptes, weil sie meist 30 Minuten lang von einem Assistenten voruntersucht worden waren, was ihnen bei anderen (meist Kassen-) Ärzten noch nie passiert war. Einigemale wollte ich sehen, wieviel Tabletten sie noch in ihrem Arzneifläschchen hatten. Ca. 12 mal bekam ich nicht Cimicifuga, sondern Cinnabaris D3 vorgewiesen. Und sie waren trotzdem “geheilt¿!!”

#257 |
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Rettungsassistent

@341:
Potenzierter Hundekot ist tatsächlich eine Erfindung von Pseudowissenschaftlern, nämlich von “Homöopathieforschern”:
http://www.homoeopathieforschung.de/caninum.htm

#256 |
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Rettungsassistent

@343:
Gehen Ihnen die Argumente aus, Frau Austel? Oder gibt es noch einen anderen Grund für ihre diffamierenden Unterstellungen?

Nur zur Klarstellung:
Ich schreibe und lese hier während meiner dienstfreien Zeit (etwas anderes würde mein Dienstherr auch gar nicht gestatten), denn im Gegensatz zu Ihnen arbeite ich auch an den Wochenenden sowie nachts und kann daher auch wochentags Freizeitausgleich in Anspruch nehmen. Und über die Finanzierung meines Gehaltes (ich habe wenigstens eines) machen Sie sich mal keine Gedanken, ich spekuliere ja auch nicht über ihre Einnahmequellen.

Vielleicht können Sie zur Abwechslung statt persönlicher Angriffe auch mal etwas sachliches zur Diskussion beitragen.

#255 |
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Pia Austel
Pia Austel

Q339
Ich frage mich langsam, ob Ihnen in Ihrer Rettungsleitstelle langweilig ist oder warum geben Sie nach jedem 3-4 Kommentar Ihren Senf dazu?
Wenn ich das Richtig sehe, wird ein Großteil Ihres Gehaltes über die Krankenkasse finanziert und da Frage ich mich dann schon, wie es kommt, dass Sie sich über “verschwendete Ausgaben” aufregen.

#254 |
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Heilpraktikerin

wenn ältere Menschen in eine Heilpraktikerpraxis kommen beginnt die Anamnese meist mit “ich war schon überall, aber nichts und niemand konnte mir bisher helfen”.
Gemeinhin wird also daovn ausgegangen, daß unsere Zunft eigentlich auf dem Besen in die Praxis fliegt, denn in der Not und wenn gar nichts anderes mehr hilft, kommt man zu uns.
Und oh Wunder und Wunder – bei nicht wenigen kann sogar Hilfe zur Gesundung gegeben werden!
Auf den Scheiterhaufen mit uns – das geht heute leider nicht mehr. Also wird sogar zu solch pseudowissenschaftlichen Methoden gegriffen wie potenzierten Hundekot einzunehmen, wobei dieser Wissenschaftler keiner ist; Dieser Herr schafft kein Wissen, er versucht sich nur durch die Vorgabe eines solchen glaubwürdiger zu machen.
Wer setzt hier also bitte auf den größeren Glaubensfaktor?

#253 |
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@338 Solange die Homöopathiegegener sich nicht an die Regeln halten, die sie einfordern: ¿Professor Ernst seems to have broken every Professional code of scientific behaviour by disclosing correspondence referring to a document that is in the process of being reviewed and revised prior to publication. This breach of confidence is to be deplored.”( Horton R: Peer review of Prince’s study into alternative medicines [letter to the editor]. The Times, August 16th 2005: 16) und an linearen kausalen Zusammenhängen festhalten wollen statt mehrdimensionale gegenseitige, auf Resonanzeffekten beruhende Wirkungseinflüsse in komplexen biologischen Systemen wahrzunehmen, steckt die Diskussion in einer Sackgasse.

#252 |
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Rettungsassistent

@336
Ich habe mal vor vielen Jahren einen Bericht in Fernsehen gesehen, in dem behauptet wurde, der Mond bestehe in Wirklichkeit aus Käse.

#251 |
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Kay Trenkmann
Kay Trenkmann

@ 322
Solange Sie keine Kausalität zwischen der Behandlung und der Wirkung aufweisen können, geht das ganze eben nicht über eine Anekdote heraus. Das ist, als wollten sie den Geburtenrückgang in den 60er/70er Jahren durch den Rückgang der Zahl der Störche erklären. Wenn sie nur die Störche anschauen und dann die Geburtenzahlen, könnte man auch glauben die Kinder bringt der Klapperstorch!
Genauso ist es mit der Gabe der Globuli und den von Ihnen beschrieben Fällen. Im Übrigen – Krankheiten wie die Endometriose unterliegen nun mal starken Schwankungen. Gehen sie einmal auf eine gynäkologische Station.
Und wenn sich ihre Patienten doch einer Kürettage unterzogen hätte, wäre vielleicht auch das Rezidiv ausgeblieben, von dem sie sogar selbst schreiben.

In den Medien – egal ob der Spiegel, Wikipedia oder irgendwelche Info-Sendungen a la Teledoktor- nirgends wird behauptet, die Homöopathie funktioniere. Wenn das ganze tatsächlich noch so unerforscht wäre, glauben sie nicht, dass sich diese Institutionen ein bisschen mehr zurückhalten würden? Oder sind die auch alle von der Pharmalobby gekauft? Dann schlage ich mal vor sie lesen auf Wikipedia “Verschwörungstheorie” und bei der Gelegenheit auch gleich “Pseudowissenschaft”-deren Annahmen sind auch nicht falsifizierbar und falls doch, dann steckt bestimmt irgendein bitterböser Oberschurke dahinter!

#250 |
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Wolfgang Sommer
Wolfgang Sommer

vor vielen Jahren haben wir mal ein Bericht im Fernsehen gesehen, wo versucht wurde, die Verständigung zwischen den Aborigines auf vielen Kimometen Entfernung zu messen. wir haben nur mit dem Kopf geschüttelt, unsere heutigen Möglichkeiten sind noch so begrenz, unser Vorstellungen so irre geleitet und voller Vorurteile und so ist es auch in der Homöopathie, alles was man heute noch nicht messen kann exestiert nicht, davon ist unsere Geschichte vollvon Beispielen

#249 |
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Rettungsassistent

@332:
Righetti behauptet, aber belegt nicht, ja er argumentiert noch nicht mal. Zu seiner Kritik an der Studienselektion habe ich unten schon etwas geschrieben, ich möchte mich nicht wiederholen.
Aus seinem Essay:
“Die Metaanalyse und grafische Statistik (Funnel Plot) ist ungeeignet für heterogene Studien wie im Fall der Homöopathie: Man kann nicht alles in einen Sammeltopf werfen. Die Studienauswahl ist unvollständig und mangelhaft.”
Er reiht Behauptung an Behauptung, lässt aber jegliches Argument zur Untermauerung seiner Behauptungen vermissen. Ebenso verschweigt er nicht nur geflissentlich, dass die Auswahlkriterien vor der Analyse festgelegt wurden, sondern impliziert mit seiner Wortwahl auch, dass im nachhinein die Studienauswahl manipulativ auf das erhoffte Ergebnis hin getroffen wurde. Das ist unseriös, aber auch hier muss man sehen, wie Righetti sein Geld verdient: Als Homöopathie-Arzt und wer will ihm verdenken dass er nicht an dem Ast gesägt haben möchte, auf dem er es sich so gemütlich eingerichtet hat?

#248 |
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Rettungsassistent

@329:
Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Fachkenntnisse hier zu Tage treden, selbst von akademischer Seite.
Selbstverständlich ist es möglich, eine OP-Studie verblindet durchzuführen. Das wurde sogar schon gemacht, einfach mal nach Mosley-Stdie googeln. Aber das nur am Rande.

Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber selbst wenn Sie den Versuch mit einer statistisch signifikanten Patientenanzahl durchführen würden, wäre das Ergebnis unbrauchbar, denn Sie weisen zwar einen zeitlichen, aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen Behandlung und Behandlungsergebnis nach. Das ist übrigens das gleiche Problem, welches die Heilanektdotenerzähler hier haben: “Ich habe 2 Globuli gegeben und nach 2 Tagen war alles besser” Der zeitlichen Zusammenhang ist offensichtlich, aber der kausale nicht. Wir Menschen neigen dazu, Dinge, die in engem zeitlichen Zusammenhang stehen in einen kausalen Zusammenhang zu setzen. Das begründet das weite Feld des Aberglaubens (Rituale, Ereignisse wie Freitag der 13., Vollmond, schwarze Katzen usw.). Homöopathie gehört ebenfalls in diese Reihe.

#247 |
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@ 324: Es war nicht nur Lüdtke, sondern auch Marco Righetti, Friedrich Dellmour und Robert Jütte, die die Argumentation von Edzard Ernst (der sich im wesentlichen nur auf Shang stützt) demontiert haben. Was würden Sie denn von jemandem halten, der sich in Homöopathie nicht auskennt, aber sie verteidigen möchte – ihm das Stichwort “Einzelerfolg” entgegenhalten! Ein Interessenkonflikt mag bei Ben Ali, Berlusconi, Mubarak und anderen politischen Raffzahn-Diktatoren von Belang sein, aber nicht bei einem Homöopathen, der sich rechtfertigt dafür was er tut und warum er es tut. Den totalitären Alleinvertretungsanspruch haben nur die Wissenschaftsjünger von Descartes wie Edzard Ernst, die erkenntnistheoretisch noch nicht bewältigt haben, dass der lebende Patient sich anders verhält als der Leichnam in der Gerichtsmedizin.

#246 |
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Heilpraktikerin Bettina Pirnay
Heilpraktikerin Bettina Pirnay

Es gab mal eine Zeit, da wurde der Wissenschaftler Galileo Galilei wegen seiner Aussage, dass die Welt sich um die Sonne dreht von der Kirche fast auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Dieser Bericht bzw./ diese Aktion ist nichts anderes. Motive: Kleingeist, Geld und Macht.

Gähn, immer das gleiche Spiel. Wird mal Zeit, dass mehr Offenheit und Querdenken stattfindet und diese lästige Selbstbeweihräucherung: ¿ Wir sind allwissend und haben das alleinige Recht¿, endlich der Vergangenheit anhört.

Verschiedene Menschen, verschiedene Glaubenssätze erfordern u.a. eine Vielfältigkeit diverser Therapiemöglichkeiten. Auch dann, wenn manche Leute aus der Schulmedizin oder andere Gruppen nicht alles in Parametern und Analyse packen können.

Die Schulmedizin ist nicht der Nabel der Welt genau so, wie die Kirche mit Galilei¿s Aussage sich eingestehen musste, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist.

#245 |
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Rettungsassistent

@324:
Sie spielen vermutlich mal wieder auf die Ausführungen von Lüdtke an, der Shang et.al. grobe methodische Mängel unterstellt. Er deutet an, dass Shang et.al. in ihrer Metaanalyse nur die für den Studienausgang günstigen Studien selektiert haben, vergisst aber dabei zu erwähnen, dass die Kriterien für die Auswahl schon VOR der Metaanalyse festgelegt wurden, so wie es für Metaanalysen üblich ist. Berücksichtigt mal aber, dass Lüdtke für die Homöopathie-Lobbyistenvereinigung Karl und Veronica Carstens-Stiftung arbeitet, wird seine Intention klar: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

#244 |
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Rettungsassistent

@322, 326:
Man kann getrost nach dem ersten Satz aufhören zu lesen. Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
Heilanekdoten belegen nicht die wirksamkeit der Behandlungsmethode an sich, egal ob Homöopathie oder richtige Medizin.

#243 |
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Ganz kurz:
War und bin ebenfalls noch Skeptiker wg. H.
Meine positive persönliche Erfahrung vor ca. 11 Jahren:
Meine 4 j. Tochter lag damals mit hohem Fieber und aphatisch schon 3 Tage im Krankenhaus (wegen Dehydrierungsgefahr, hatte schon einen Fieberkrampf). Behandlung: Antibiotika intravenös (Nadel im Kopf, sieht sehr gut aus).
Kein Behandlungserfolg trotz hoher Dosierung und wechselnder Infusionen.
Frau ruft Homeopathen an: Probiert Kugelchen, keine Wirkung. Noch ca. 2-3 mal telefonische Rücksprache und Versuch von verschiedenen Globoli. Dann beim 3. oder 4. Versuch: Kind steht 1 Minute nach der letzten Einnahme auf und fängt aktiv zu spielen an. Fieber um 2 Grad gesunken!
Dies war eine Verzweiflungstat, nach dem Motto, es kann ja zumindest nicht schaden.
Der Assistenzarzt war noch an unserer Schilderung interessiert. Bei der Visite – kein Wort davon, wurde dann ignoriert.
Schließe hier einen Placeboeffekt aus!
Kenne auch Tierärzte, die scheinbar mit Erfolg H. anwenden.
Bin trotzdem der Meinung, daß hier sehr viel Geld bei Behandungen unnötig verbraten wird.

#242 |
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Q308, 315 und 318: Die Argumentationen von Shang, Ernst und Singh enthalten grobe wissenschaftliche Fälschungen. Wer glaubt, damit gegen die Homöoathie argumentieren zu können, zeigt, dass er nur das cartesische Weltbild gelten lassen möchte und nichts anderes. Der Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes wird bezweifelt, aber die Unfehlbarkeit der sog. Naturwissenschft wird postuliert? So sieht eine epistemiologische Bankrotterklärung aus.

#241 |
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Heilpraktikerin

Homöopathie Live:

Patientin mit Blutungen im Vorklimakterium: “Ich soll eine Hormontherapie bekommen und wenn das nicht hilft eine Ausschabung” Ich gab 2 Globuli und am nächsten Tag war die Blutung verschwunden.
Gleicher Fall bei einer anderen Patientin: Sie war schon in der Klinik zur Ausschabung. Der Anästhesist:”Mit dem Husten kann ich sie aber nicht auf den OP-Tisch lassen, da müssen Sie mit Ihren Blutungen noch etwas warten” Patientin: “Ich habe ja gar keine Blutungen mehr seit gestern (seit den Globuli)” “Ja was wollen Sie denn überhaupt hier” Man hat sie sofort wieder entlassen. Vor ein paar Tagen nach 1 Jahr wieder Blutungen, 2 Std. nach denselben Globuli hörten sie wieder auf (natürlich alles unter schulmedizinischer Kontrolle, auf dem Sono ist nichts erkennbar).
Gestern konnte das Kind vor lauter Schwäche und Gliederschmerzen kaum den Finger heben und der Husten war so schmerzhaft. Anruf von eben: “Die ….. wollte heute unbedingt zur Schule. Ich habe ihr die Globuli gegeben und die Gliederschmerzen waren sofort weg, der Husten ist noch ein bißchen schmerzhaft.”
“Seit ich die beiden Globuli genommen habe ist der Hautausschlag an den Händen komplett weg und der Blutdruck bei 125/75.”
“Der Hautausschlag ist noch nicht ganz weg, aber das Kind hatte keinen Nachtschreck mehr seit den Globuli”
“Die wollten mich schon zur OP vorbereiten, da habe ich gebeten, den Harnleiter noch mal zu untersuchen, weil ja auch im Urin nichts mehr zu sehen war. Im Sono war der eingeklemmte Stein nicht mehr sichtbar. Ich hatte aber auch keine Schmerzen. Wie ist der denn verschwunden?” Hier hatten wir ein tiefenwirksames Mittel in Ergänzung eines niederpotenzigen Mittels.
“Seit den beiden Globuli hatte das Kind keinen Krupp-Anfall mehr. Wenn sie jetzt einen Infekt hat, wiederhole ich die Globuli in Wasser aufgelöst, wie Sie gesagt haben und es gibt immer einen leichten Verlauf.”
“Der Kinderarzt hat gestaunt. Früher waren bei einem Infekt bei meinem Sohn immer die ganzen Atemwege voller Schleim und er brauchte Salbutamol und Cortison. In diesem Winter hat er zwar ab und zu ein wenig gehustet und geschnieft, aber die Atemwege waren immer frei. Auch bei Anstrengung hat er kein Asthma mehr.”
“Eh, ich bin schwanger, dabei haben die Ärzte doch gesagt, daß Mein Mann und ich absolut unfruchtbar wären, deswegen haben wir auch nie verütet.” Dies nach ca. 1,5 Jahren hom. Behandlung wg. anderer Dinge. Das Baby ist mittlerweile auf der Welt, wie noch einige andere :-).

Das waren alles Placeboheilungen ;-). Ihr Glaube hat ihnen geholfen :-).

#240 |
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Rettungsassistent

@314:
Auch hier wiederhole ich mich gerne:
Das liegt an der objektiven Unvereinbarkeit zweier Weltsichten: Die aufgeklärte naturwissenschaftliche Welt einerseits und die esoterisch-pseudoreligiöse Welt der Homöopathie andererseits. Akzeptiere ich das Glaubensgebäude der Homöopathie, muss ich die wissenschaftliche Medizin ablehnen, weil diese auf physikalischen Grundsätzen basiert, die die Homöopathie aufgrund ihrer Potenzierungstheorie als nicht gültig erklärt. Ich kann nicht beides für wahr halten ohne mich unglaubwürdig zu machen.

#239 |
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Rettungsassistent

@317:
Ihre Behauptungen, in der Homöopathie gäbe es über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkungen, wird nur durch weitere Behauptungen und Anekdoten belegt. Wann setzt sich auch in Heilpraktikerkreisen die Erkenntnis durch, dass Behauptungen wie diese nur valide Studien belegt bzw. widerlegt werden können? Auch tausende Anekdoten ersetzen keine einzige qualitativ hochwertige Studie!

Weiterhin sind Ihre Ausführungen zur Krankheitsursache des Magengeschwüres völlig irrelevant. Was wollen Sie damit eigentlich sagen? Dass wissenschaftliche Annährung an Ergebnisse durch trial and error falsch ist, da Hahnemann schon vor 200 Jahren die unumstößliche Wahrheit gefunden hat?

An anderer Stelle sprechen Sie von “unangenehme Nebenwirkungen in Form von vorübergehenden Prüfsymptomen”. Nochmal: Ich bitte um Nennung eines Präparates, Potenzierungsgrades und Menge, die ich nehmen muss, um möglichst unangenehme Nebenwirkungen zu verspüren. Da Sie und Ihre Heilpraktikerkollegen ja soviel Wert auf “Erfahrung” legen, muss Ihnen doch daran gelegen sein, solcherlei Erfahrungen zu teilen.

#238 |
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Rettungsassistent

@315
Zitat: “Es gibt genügend qualitativ hochwertige Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie für bestimmte Indikationen mit guter Evidenz belegen.”

Falsch.
Die wenigen methodisch hochwertigen Studien, die es zur Wirksamkeit der Homöopathie gibt, belegen keine signifikante Wirksamkeit, das hat die Metaanalys von Shang et.al. gezeigt.

#237 |
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Heilpraktikerin

Der 10 hoch 23 Versuch ist einfach nur lächerlich. Die Homöopathie hat ja gerade den Vorteil nicht so giftig zu sein wie herkömmliche Medikamente.

Ich möchte 2 Dinge zu bedenken geben:

1. In der Homöopathie wirkt mehr als der Placeboeffekt, denn alle ernsthaften Behandler wissen, dass wir durchaus irren und die falsche Arznei geben können, woraufhin tatsächlich nichts passiert oder unangenehme Nebenwirkungen in Form von vorübergehenden Prüfsymptomen auftreten können. Ein solcherart “enttäuschter” Patient wird keine sehr positive oder gläubige Haltung haben, sondern kann eher eine misstrauische Haltung einnehmen. Hat der Homöopath aber seine Verschreibung korrigiert, wird die korrekte arznei wirken. Das ist bei tausenden von Arzneimitteln, die es gibt, eine Realität die immer wieder zu beobachten ist.

Ähnliches erleben wir auch immer wieder bei Menschen, die von anderen zur Behandlung geschickt wurden, meist Ehemänner oder pubertierende Kinder. Auch bei denen wirken die korrekt angewendeten Arzneien, obwohl sie es viel lieber hätten, dass es nicht so wäre.

2. Diejenigen, die ihre “Studien” über tatsächliche Evidenz und Erfahrungswerte stellen, mögen sich doch bitte einmal die medizinische Geschichte der Behandlung von Magengeschwüren vor Augen führen, die alle jeweils Stand der Wissenschaft waren. Der nachfolgende Text entstammt meinen Notizen zu einem Buch von Dr. Voegli, einem berühmten schweizer Arzt für Homöopathie.

“Zu Anfang des 20. Jahrhunderts stellte man sich vor, dass das Geschwür durch das Reiben der Nahrungsbestandteile an der Magenwand hervorgerufen würde. Noch im Jahre 1942 wurde dies an einer medizinischen Fakultät gelehrt. Gestützt auf diese Theorie verschrieb man eine Diät, die vor allem aus Schleimsuppe bestand, in der Hoffnung, durch Verminderung der Reibung den Kranken heilen zu können. ”

Es folgen Theorien und Behandlungsmethoden wegen Übersäuerung mit Alkalien, Duodenalsonde, um den Magen zu entlasten, Impfstoffe gegen eine sogenannte bakterielle Embolie.

“Schließlich behauptete Rosenow, die Zahnwurzelgranulome seien die Herde dieser Infektion, mit der Folge, dass man nun zu Zahnextraktionen schritt und ganze Gebisse entfernte, besonders in Amerika, oft sogar bei jugendlichen Kranken.

Dann beschuldigte man einen angeblichen Vitaminmangel als Ursache und fing an, die Geschwüre mit Vitaminen zu behandeln.

Danach kam eine Theorie, welche das Geschwür auf eine Störung der inneren Sekretion zurückführte, und gab das Signal zur Hormontherapie.

Bis 1960 fanden sich in der medizinischen Literatur im ganzen 93 Theorien, die die Magengeschwüre zu erklären versuchten, und darauf aufbauend 143 Heilverfahren, welche sich insgesamt 287 verschiedener Mittel bedienten. Jede Theorie und jede Therapie hat ihre Stunde gehabt, jede ist dann zu Gunsten der nächstfolgenden aufgegeben worden, um nach einiger Zeit wieder einer neuen Platz zu machen.”

Da erscheint mir die Homöopathie doch wie ein zuverlässiger Anker in der aufgewühlten See wilder medizinischer Theorien.

#236 |
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Roland Schindler
Roland Schindler

Ach ja, der Herr Greatzel wieder ;)
Danke, Danke, Danke!!!
Einem Racheengel gleich eilt er herbei um die Welt mal wieder vor Scharlatanen und Betrügern zu retten. Diesmal waren es also die Homöopathen, denen er, wie Superman in seinen roten Strumpfhosen dahereilend, die Maske der Lüge vom Gesicht reißt.
Lassen Sie nicht nach, greatzeln Sie weiter! Es gibt noch viel zu tun.
Da wären noch diese Narren, die in der Chirurgie doch tatsächlich Blutegel einsetzen um das Absterben von Gewebe zu verhindern. Oder schlimmer noch, all diese Nadelstecher in China, die seit über 5000 Jahren insbesondere Schmerzpatienten mit Akupunktur behandeln.
Alles nur Einbildung!!! Weg mit diesem Unfug. Die ¿Wissenschaft¿ hat schließlich die Antwort auf alle Fragen schon parat.
Aber jetzt mal im ernst. Können Sie nicht einfach mal über etwas schreiben, von dem Sie auch was verstehen?
Sie gebärden sich ja wie die hochqualifizierten Fachkollegen, die vor gut 150 Jahren die Hygieneforderungen von Ignaz Semmelweis als ¿spekulativen Unfug¿ abgetan haben.
Ja, so ist das mit der Wissenschaft. Irgendwann kommt es doch heraus, dass die Erde keine Scheibe ist.
Vielleicht sollten Sie einfach mal einen guten Homöopathen konsultieren. Ich bin mir sicher, da gibt es was gegen Ihren Frust.

In diesem Sinne;)

#235 |
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Ulrich Koch
Ulrich Koch

@312
Es gibt genügend qualitativ hochwertige Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie für bestimmte Indikationen mit guter Evidenz belegen. Dies hier alle zu zitieren ist nicht sinnvoll, solange pauschale Behauptungen, wie dass dies bislang nicht möglich gewesen sei als Argument herhalten müssen.
Außerdem scheint es, dass hier “gute Studien” nur die sind, die keine Wirkung nachweisen und da entsteht schon der Verdacht, dass das Unterscheiden von Studienqualitäten eine hohe Kunst ist!

Nochmal: Polemik und Behauptungen schaffen keine Wahrheiten! Wozu ist es gut so unsachlich und teilwesie auch entwertend zu argumentieren?

#234 |
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Heilpraktikerin

jedem das seine. warum besteht nicht die möglichkeit in toleranz nebeneinader zu wirken?!

#233 |
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Ulrich Koch
Ulrich Koch

@308
Behauptungen machen keine Wissenschaft, egal von welcher Seite sie gemacht werden. Die Texte der angeführten Links sind leider übervoll von Behauptungen und zeigen wenig Sachkenntnis, geschweige denn Beweise!
Bedenke: es ist leicht zu beweisen, dass es etwas gibt, aber höchst aufwendig zu zeigen, dass es etwas definitiv nicht gibt! In anderen Worten: der Aufwand, zu BEWEISEN, dass die Homöopathie NICHT wirkt (oder nur auf Placeboniveau) ist beachtlich und bislang von niemandem und schon gar nicht von den Kritikern geleistet worden.
Fazit: Es wird noch viel zu beweisen sein!

#232 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu 305:
“Was soll das bis zum Überdruss wiederholte Geschwätz von angeblich notwendigem Doppelblindstudien, in deren Versuchsanordnung die Homöopathie einfach nicht eingepfercht werden kann”

Da homöopathische Präparate sehr einfach durch Plazebos ersetzt werden können ist eine Doppelblindstudie einfach durchführbar. Das wurde vielfach seriös durchgeführt und es ist klar, dass sich homöopathische Präparate nicht von Placebos unterscheiden lassen.

Siehe beispielsweise Shang A, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet. 2005 Aug 27-Sep 2;366(9487):726-32
Diese Fragestellung wurde wissenschaftlich hinreichend beantwortet. Die “10 hoch 23” Aktion kann hoffentlich dazu beitragen, diese Kenntnis öffentlich zu dokumentieren.
Ein Plazeboeffekt ist ein Effekt, der auch bei konventionellen Therapieverfahren als zusätzlicher Effekt vorhanden ist. Was jedoch ein Dauerbrenner bleibt ist der Schaden, der durch inadäquat ausgebildete Nichtmediziner im Bereich der Alternativmedizin angerichtet wird, wenn effiziente Therapieverfahren vermieden werden und durch reine Plazebobehandlungen ersetzt werden. Siehe hierzu auch:

http://whatstheharm.net/homeopathy.html

#231 |
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Ulrich Koch
Ulrich Koch

1. Wir arbeiten für unsere Patienten mit dem Ziel ihnen gesundheitlich bestmöglich zu helfen (egal auf welcher Seite wir diskutieren!).
2. Dabei könnten wir von Fehlinformationen, fragwürdigen Studien oder gar unserem Glauben getäuscht werden.
3. Wie die Geschichte der Medizin zeigt, sind bisher offenkundig Vertreter aller Richtungen innnerhalb der Medizin Opfer von Fehlannahmen gewesen, haben aber andererseits auch Wesentliches bewirken können.
4. Auch das universitäre medizinische Wissen hat heutzutage eine äußerst kurze Halbwertszeit und wir können – einige Jahre in der Arbeit am Patienten – oft kaum noch verstehen, warum man uns das Eine oder Andere in der Uni beigebracht hat und – noch schlimmer – wie wir es glauben konnten.
5. Angesichts dessen dürfen wir es uns erlauben auch in Fragen, die wir nicht erklären oder ausreichend begründen können (was auch die Wirkungsweise vieler Pharmaka betrifft) respektvoll miteinander umzugehen. Polemik und Diffamierungen Andersdenkender hat uns noch nie vorangebracht, sondern das konsequente Hinterfragen und Erforschen des bislang Unverständlichen.
6. So heisst es doch: wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen (und in allen Medizinbereichen wissen wir erstaunlich wenig und wenig gesichertes, das überdauert und haben dennoch immer wieder Erfolg), sondern sich lieber mit den Vertretern der unterschiedlichen Richtungen an einen Tisch setzen und konstruktiv werden!

#230 |
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Augenoptiker / Optometrist

Vielleicht hilft es ja, wenn man sich bewusst macht, dass es der erklärte Auftrag der Schulmedizin ist Kriterien zu finden, an denen sich objektiv zeigen lässt, was wirkt und was nicht und nach diesen Masstäben zu behandeln. Heilpraktiker und Homöopathen haben diesen AUftrag für sich selber nicht. Von dieser Warte aus gesehen wir es wohl nie eine Einigung geben und jeder darf kaufe, was er will. Ist mir persönlich auch egal, solange meine Krankenkassenbeiträge nicht dazu benutzt werden unwirksame Therapien anderer Leute zu bezahlen.
Und übrigens: Hahnemann hatte eine ganz klare Vorstellung davon wie und warum Homöopathie wirkt, lohnt sich mal zu lesen. Das ist eher religiös als wissenschaftlich!! Aber jetzt zu behaupten, nur weil die Mediziner den Wirkmechanismus nicht kennen (bzw. die Wissenschft ihn nicht erkären könne)lehnen sie die Methode ab ist schlicht falsch. Der Wirkmechanismus war schon immer bekannt und unglaubwürdig.

#229 |
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Heilpraktiker Andreas Neumann
Heilpraktiker Andreas Neumann

Ich nahm an, dass die Zeiten der Lagerkämpfe seit den 1990iger Jahren, dem gemeinsamen Ziele “Patientenwohl” gewichen sind. Bedauerlich, man könnte viel voneinander zum Wohl des Patienten lernen. Schade um die Energie.

Andreas Neumann – Heilpraktiker

#228 |
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Mary-gabriela Cotenescu
Mary-gabriela Cotenescu

Hoffentlich hat er den Hundekot nicht nur verdünnt sondern auch ordentlich potenziert; ich denke so an eine C 200 oder C 1000.. Wäre interessant zu hören von welchen Erlebnissen und Erfahrungen er in den nächsten Wochen und Monaten berichten würde-
WUFF
Eine gute Gelegenheit um das Arzneimittelbild besser zu erforschen…

#227 |
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Rettungsassistent

@293
Zum Glück erschaffen wir keine neuen Pfronten. Es gibt nur ein Pfronten, und zwar das im Allgäu.
SCNR

#226 |
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Rettungsassistent

@285:
Wie, sie glauben das sei eine Erfindung der GWUP?
Irrtum!
Hundekot ist ein homöopathisches Mittel.
http://www.homoeopathieforschung.de/mittel.php?reper=19
Amüsant, dass selbst Homöopathie-Adepten von der Absurdität ihres Glaubens überrascht werden.

#225 |
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Walter Argus
Walter Argus

Grenzt schon an Dummheit, wenn man bei einer Informationsmedizin davon ausgeht, dass durch die Zufuhr einer Vielzahl von stochastischen Frequenzen eine Wirkung zu erwarten wäre (oder an Ignoranz, wenn man sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Homöopathie nicht auf ihre spezifische Art auseinandergesetzt hat, um sich so diese Modell überhaupt annähern zu können ¿ geschweige denn, es zu verstehen). Wo liegt denn eigentlich das Problem, bei diesen eingefleischten (oder festgefahrenen) Schulmedizinern, ein anderes Modell neben dem eigenen stehen zu lassen ? (an den Kosten kann es ja wohl nicht liegen ¿ die liegen i.d.R. bei allopathischer Medizin doch viel höher). Neid auf ein kybernetisches Modell von Heilung, dass so annähernd wohl nur von ¿Randgebieten¿ der etablierten Medizin erforscht wird (Psychoneuroimmunologie u.ä.)?

#224 |
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Ärztin

Wieviel Angst muss die Homöopathie in der “wissenschaftlichen” Medizin auslösen, wenn so ein Aufwand für eine Negativpublicitiy betrieben wird!

#223 |
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Ernährungswissenschaftlerin / Ökotrophologin

Das ist ja unglaublich! Warum schaffen wir Menschen immer wieder neue Pfronten ? Bei der großen Anzahl psychosomatischer Erkrankungen, ist es vielleicht gut,wenn
Patienten sich mit den “Kügelchen” helfen können, und diese
ja bereitwillig selbst bezahlen.Die Ärzteschaft hat doch schon reichlich Patienten,und ist sicher froh,wenn diese Patienten zuhause bleiben. Ich selbst halte mich bei meinen Vorträgen an die Schulmedizin,merke aber,daß viele Patienten der Naturheilkunde immer aufgeschlossener gegenüberstehen,was ja auch Sinn macht, vor allem wenn Mütter ihre kl.Kinder “verarzten”.

#222 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Hallo, Herr Gromer , freue mich Sie als ” HM-Freund ” zu finden .
Es macht doch niemand eine vernünftige Untersuchung zur
Wirkung von HM- Mitteln .
Wie beim IMPFEN : ganz einfach : Mitochondrienmedizin verstehen , dh. Evolutionsbiologie u. Quantenphysik , den ” geistigen Chemoblock ” ablegen u. schön brav vorher u. nachher Cytokine ,Interleukine,IFN-g,TNf-alpha,Th1-Th2,Th 17, Th23 usw. bestimmen . Alles gestandene Schulmedizin Prost , Herr Avogadro

#221 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

zu Daniela Dotzler
“Geradezu als Sensation gilt die Entdeckung des Virologen Luc Montagnier der im Juli 2010 die Grundvorstellung der Homöopathie zum Nachweis von Virusinfektionen propagierte.”

Diese Studie hat überhaupt nichts mit der Grundvorstellung der Homöopathie gemein. Für eine Analyse der Publikation empfehle ich folgenden Link:

http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=2081

#220 |
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Heilpraktiker

Ich sag nur “Spinner”!

#219 |
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Roland Kauke
Roland Kauke

Um die Wirkung homöopathischer Arzneimittel zu erleben, müsste man modifiziert vorgehen – z.B. eine C30 eines absolut verlässlichen Herstellers (bei C30 würde ich eher nicht DHU nehmen) über einen geplanten Zeitraum von 14 Tagen 3x täglich regelmäßig einnehmen und dazwischen natürlich sofort aufzuhören, wenn Symptome auftreten. Dieses Vorgehen wurde ähnlich auch in den Arzneimittelprüfungen erfolgreich angewandt.

HIERVOR MUSS ICH ABER AUSDRÜCKLICH ABRATEN!!! Dies darf nur mit fachlicher Kontrolle und unter Beachtung des Arzneimittelrechtes durchgeführt werden.

Zum Vergleich “große Menge Globuli auf einmal”: wenn jemand eine Badewanne voll Wasser über einen entsprechend großen Stein auskippt, dann wird nichts passieren, außer dass er nass wird. Gibt man jedoch die gleiche Menge Wasser tropfenweise darauf und immer auf dieselbe Stelle, wird das eine Auswirkung haben.

Im Übrigen zeigt diese ganze Diskussion nur eines, dass es äußerst gegensätzliche Meinungen zur Homöopathie gibt. Den Begriff der Wissenschaftlichkeit für sich zu beanspruchen suggeriert natürlich, dass alle anderen nicht wissenschaftlich sind. Ich gehöre als Nutzer der Homöopathie auch durchaus zu deren Kritikern und betrachte durchgeführte Behandlungen in meiner Praxis regelmäßig mit innerer Distanz. Abgesehen von den deutlich erkennbaren Erfolgen, gibt es eben auch PatientenInnen, die TROTZ Therapie (egal welcher) gesund werden. :) Die erfolgte Heilung besagt als Einzelfall noch lange nicht, dass die Behandlung richtig und heilsam war, sondern nur, dass der Mensch wieder gesund ist. Erst eine Vielzahl von erfolgreichen Behandlungen macht die Wahrscheinlichkeit, dass diese durch die Behandlung erfolgte größer, ist aber auch noch keine 100%ig verlässliche Tatsache. Das betrifft die Homöopathie ebenso, wie andere Behandlungsformen. Krankheiten sind in der Regel für einfache Aussagen viel zu komplex.

Schlussendlich muss man erkennen, dass es Menschen gibt, denen durch die Schulmedizin geholfen wird. Und dann gibt es Menschen, denen durch die Homöopathie geholfen wird. In beiden Fällen braucht es aber wissende und denkende BehandlerInnen und ich wünsche jedem – egal welcher Richtung – dass er/sie dies sein kann.

In diesem Sinne …. erfolgreiche Behandlung

#218 |
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Roland Kauke
Roland Kauke

Um die Wirkung homöopathischer Arzneimittel zu erleben, müsste man modifiziert vorgehen – 3x täglich z.B. eine C30 eines absolut verlässlichen Herstellers (bei C30 würde ich eher nicht DHU nehmen) über einen geplanten Zeitraum von 14 Tagen regelmäßig einnehmen und dazwischen natürlich sofort aufzuhören, wenn Symptome auftreten. Ich kann hiervor aber nur ausdrücklich abraten!!!! Dieses Vorgehen wurde ähnlich schließlich auch in den Arzneimittelprüfungen erfolgreich angewandt.

Zum Vergleich “große Menge Globuli auf einmal”: wenn jemand eine Badewanne voll Wasser über einen entsprechend großen Stein auskippt, dann wird nichts passieren, außer dass er nass wird. Gibt man jedoch die gleiche Menge Wasser tropfenweise darauf und immer auf dieselbe Stelle, wird das eine Auswirkung haben.

Im Übrigen zeigt diese ganze Diskussion nur eines, dass es äußerst gegensätzliche Meinungen zur Homöopathie gibt. Ich gehöre als Nutzer der Homöopathie auch durchaus zu deren Kritikern. Abgesehen von den Erfolgen, gibt es natürlich auch PatientenInnen, die TROTZ Therapie (egal welche) gesund werden. :) Die erfolgte Heilung besagt als Einzelfall betrachtet noch lange nicht, dass die Behandlung richtig und heilsam war, sondern nur, dass der Mensch wieder gesund ist. Erst eine Vielzahl von erfolgreichen Behandlungen macht die Wahrscheinlichkeit, dass diese durch die Behandlung erfolgte größer, ist aber auch noch keine 100%ig verlässliche Tatsache. Das betrifft die Homöopathie ebenso, wie andere Behandlungsformen. Krankheiten sind in der Regel für einfache Aussagen viel zu komplex.

Schlussendlich muss man erkennen, dass es Menschen gibt, denen durch die Schulmedizin geholfen wird. Und dann gibt es Menschen, denen durch die Homöopathie geholfen wird. In beiden Fällen braucht es aber wissende und denkende BehandlerInnen und ich wünsche jedem – egal welcher Richtung – dass er/sie dies sein kann.

In diesem Sinne …. erfolgreiche Behandlung

#217 |
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Dipl.-Psych. Birgit Beisenherz
Dipl.-Psych. Birgit Beisenherz

Hallo, also wenn schon naturwissenschaftlich herangegangen, dann bitte unter richtigen Voraussetzungen: Die Avogadrosche Zahl ist eine Konstante, aber eben bekannt und beträgt 6,023 mal 10 hoch 23 pro mol. 10 hoch 23 ist die Größenordnung dieser Zahl ausgedrückt als Zehnerpotenz.
Im übrigen kann ich für mich und meine Kinder nur auf außerordentlich gute langjährige Erfahrungen verweisen und sogar bei unserem Kater, dem man ja zumindest den Placeboeffekt nicht unterstellen will. Und: Gäbe man mir irgendein Placebo, das annähernd ebenso gut helfen würde, ich hätte nichts dagegen, es zu verwenden.

#216 |
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Wer sich mit der Gesichte der Medizin auseinander setzt, wird sehen, dass es wiederholt zu emotionalen Auseinandersetzungen zwischen der Schulmedizin und anderen bzw. neuen Strömungen gab und gibt. Vieles was schulmedizinisch angefeindet wurde ist heute selbstverständlicher Bestandteil der Lehre (z.B. Semmelweis). Wenn ich etwas untersuche, ist das Ergebnis nur so gut wie die Messmethode geeignet ist. Mit einem Maßband kann ich nun mal keine Schlaftiefe messen. Un wenn ich kein Mikroskop habe, sehe ich (sehr zum Leidwesen der Hygieniker) keine Bakterien.
Auch duch den Versuchsaufbau einer Untersuchung und der Art der Fragestellung kann ich das Ergebnis (bewusst oder subcortical) vorherbestimmen.
Um es zusammenzufassen: Es gibt viele Wege zu beweisen, dass etwas nicht funktioniert, man benötigt nur den richtigen (bzw. falschen) Ansatz.
Die Zeit wird zeigen wer Recht hat.
Bei der Homöopathie, die letztendlich nicht stofflich im eigentlichen Sinn ist, wird es wie ich fürchte noch länger dauern.
Bis dahin sollten die Homöopathie-Gegner einfach keine Globulie zu sich nehmen und den Befürwortern ihre Überzeugunglassen.
Dass eine vermeintlich notwendige (schulmedizinische) Therapie diesen Patienten vorenthalten wird, kann man nicht soeinfach behaupten, da dieser sicheinerseits im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechtes für diesen Weg entschieden hat und es soll auch schon vorgekommen sein, dass Patienten trotz oder wegen ärtzlichem und leitliniengerechtem Eingreifens gestorben sind.

P.S. Warum schreiben soviele anonym? Stehen die nicht hinter ihrer Aussage?

#215 |
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@257 Weil hier zwei inkompatible Wissenschaftsmodelle kollidieren, die auf Descartes und Spinoza zrückgehen.In einem muss ich Descartse recht geben: Selber denken macht schlau. Was jedoch jemand ist, der denkt, ist die Frage. Nicht wenige gerieren sich als weise Wissende und haben noch nicht mal einen Tropfen vom Meer des Wissens intus. Auch Saulus fühlte sich im Besitz der vollständigen Wahrheit bevor er zum Paulus wurde. Wenn in einem offiziellen Statement steht: ¿In der Regel vergehen auch heute noch mehrere Jahre, bis die Patienten eine ihrer Störung adäquate Hilfe erhalten, weil gegenwärtig immer noch das einseitig organisch-somatische Krankheitsverständnis vorherrscht.¿ (Kluge, A. M. (2000): Wissenschaftliche Stellungnahme der DGZMK zur ¿Psychosomatik in der Zahn- Mund- Kieferheilkunde¿, http://dgzmk.ovm.de/stellungnahmen_download.php?id=93) zeigen die Debattenbeiträge von schulmedizinischen Hardlinern in diesem Forum, dass sie die Möglichkeiten der Universitätsmedizin überschätzen und zu keiner Empathie mit denen fähig sind, die in ihrer Verzweiflung nach Alternativen suchen. Dass die Verzweiflung wachsen wird, hat Ivan Illich in seiner “Nemesis der Medizin” schon vor langem prophezeit. Üblich ist immer noch, dass Krankheiten behandelt werden statt kranke Menschen. NUR DER HOMÖOPATH MACHT ES ANDERS! Warum doppelblinde Studien problematisch sind, möchte ich nochmal hervorheben: Das übliche Vorgehen, die Effektivität eines Verfahrens mittels Studien zu erfassen, hat bei einer am Individuum ausgerichteten Therapie wie der Homöopathie nur teilweise Berechtigung. Es kann ja nicht überprüft werden, ob ein bestimmtes Medikament in einer bestimmten Symptomenkonstellation regelmäßig statistisch signifikante Besserungen bringt, sondern nur, ob die Methode an sich im Einzelfall Besserung bringt, obwohl im Extremfall bei gleicher Diagnose unterschiedliche Medikamente zum Einsatz kommen.

#214 |
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@271-Ein Beispiel unter unzähligen. Warum lässt man das nicht problemlos gelten als meinetwegen “Erfahrungsheilkunde”?Die dafür schlüssigen theoretischen Modelle existieren halt nicht oder nur unzureichend.Die Heilungen sind erfahren und beobachtet worden. Den Betroffenen genügt das oft (stelle ich mir so vor). Ob unser “Herrgott” einmal nicht ganz perfekt “gedonnert” hat -da nach dem Urknall Symmetrieschwankungen entstehen konnten und daraus alles weitere- weiss auch keiner.Die Urknallmodelle der Astrophysiker erklären eine Unmenge-irgendwo enden die Axiome und neue Ansätze werden gesucht. Wenn ich mich recht erinnere, meinte Hawking :”möglicherweise hat es gar nicht geknallt”. Ich finde das faszinierend und habe auch keine Probleme wenn eine homöopathische Behandlung hilft deren Theorie mir keiner “erklären” kann.Das System der Systeme hat mir noch keiner kommuniziert und selber kenne ich es schon gar nicht.–Oder wenn ich 6 Medikamente metabolisiere, erklärt mir der seriöse Pharmakologe, das nicht mehr anzugeben ist was wo und wie zellbiologisch und molekular wirklich im Organismus abläuft.Ich freue mich über die Maßnahmen, die wir relativ stringent zu unserem Wohle “beherrschen” und akzeptiere helfende Maßnahmen, die ich bestenfalls nur “ahnend” mir plausibel mache.Wer von uns hat schon ein “rundes” Weltbild in Perfektion.Pragmatiker sind wir alle-oder nicht?

#213 |
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Rettungsassistent

@265:
Wer andere als dumm und ignorant bezeichnet, sollte nicht auf einer uralten urban legend rumreiten. Aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln
siehe dort Flugfähigkeit ¿ das ¿Hummel-Paradoxon¿
Originalarbeit unter http://jeb.biologists.org/cgi/reprint/202/23/3439.pdf

Bitte keine Poesiealbum-Vergleiche mehr, sowas ist nur peinlich.

#212 |
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Daniela Dotzler
Daniela Dotzler

Nur mal so als Tipp:Ein schwarzer Tag für die Homöopathie-Gegener: Nobelpreisträger betont wissenschaftliche Basis der Homöopathie:
Geradezu als Sensation gilt die Entdeckung des Virologen Luc Montagnier der im Juli 2010 die Grundvorstellung der Homöopathie zum Nachweis von Virusinfektionen propagierte. Er erklärte,dass in bestimmten Lösungen von Microorganismen(path. Viren und Bakterien) deren DNS in der Lage sei, niederfrequente Radiowellen auszusenden. Diese Wellen führen dazu, dass sich die umgebenden Wassermoleküle in Nanostrukturen ordnen und ebenfalls Radiowellen aussenden können. Diese Eigenschaft behielt das Wasser auch dann bei, wenn die Lösung massiv verdünnt und kein einziges DNS-Molekül mehr enthalten sein konnte. Das Wasser behielt die “Erinnerung” an die DNS-Substanz bei. Es ging dem Wissenschaftler dabei nicht um die Ehrenrettung der Homöopathie. Montagnier erforscht dieses Prinzip,um neue Methoden für die Früherkennung und Differenzierung von KrH zu entwickeln. Die molekulare Erinnerung an Kontaktsubstanzen könnte frühere Viruskontakte und abgelaufene krankhafte Prozesse nachweisen. Es wäre ein völlig neuer Weg zur subtilen Diagnose – und würde nebenbei erklären, dass und wie Hochpotenzen in der Homöopathie wirken. Somit greift Montagnier eine der Grundlagen auf, nachdem der Organismus mit Potenzen von Giftstoffen oder Pathogenen geheilt werden kann, auch wenn keine Substanz mehr nachweisbar ist.
Dieser “Beweis” wurde von der Firma Meckel-Spenglersan veröffentlicht, hier ist nur eine Kurzfassung dargestellt. Bitte bei Spenglesan den Gesamttext anfordern.

#211 |
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Naturwissenschaftler

@ 278: Danke sehr!
Leider nicht die erste Publikation die ich sehe, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von homöpathischen Agenzien beschäftigt und, neben anderen fragwürdigen Darstellungen, auf Kontrollen “verzichtet”. Passt jedoch gut zum Gesamtkonzept subjektiver, anekdotischer “Evidenz” mit gesamtheitlichem und vor allem individuellem Ansatz, der sich per se einer Kontrolle entzieht.
Ganz so wie ja Rauchen auch nicht gesundheitsschädlich sein kann, da der Opa des Nachbarn eines Freundes der Mutter meiner Kollegin trotz aussergewöhnlich starkem Rauchen fast 100 geworden ist.

#210 |
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@269: Der vollständige Artikel wäre hier zu finden:
http://www.spandidos-publications.com/ijo/36/2/395
Aber schauen Sie nur rein, wenn es Sie brennend interessiert. Allein Abb 1A des vermeintlich zytotoxischen Effektes würde ich einem Doktoranden postwendend zurückgeben. Der vermeintliche Effekt der “ultraverdünnten Heilmittel” ist kleiner als die Schwankungsbreite der Lösungsmittelkontrolle. Und wenn überhaupt, dann wirken höhere Konzentrationen, also geringere Verdünnungen, zytotoxischer. Vermutlich ist dieser Schwachpunkt den Autoren auch bewußt gewesen, weil sie in späteren Abbildungen prophylaktisch die Lösungsmittelkontrolle weglassen.
Aber den Titel kann man natürlich gewinnbringend zitieren.

#209 |
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Heilpraktikerin

Gebracht hat das nichts, aber gut dass wir darüber gesprochen haben.
Alaaf!

#208 |
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Podologin + Krankenschwester HpA Claudia Huetten-kramer
Podologin + Krankenschwester HpA Claudia Huetten-kramer

Habe noch nie eine so lange Seite über eine Thematik gelesen, spricht schon mal dafür wie dieses Thema die Gemüter erhitzt. Physikalisch ist der Inhaltsstoff vielleicht nicht nachzuweisen, jedoch hilft die Homöopathie komischerweise trotzdem sehr vielen Menschen und Tieren, ich selber habe auch positive Erfahrungen gemacht und aufgrund meiner Berufe bin ich sicherlich nicht blind gläubig.
Zu Herrn Student Trenkmann möchte ich etwas sagen: Er kam als angehender Arzt sehr stringend rüber und möge dran denken welchen Beruf er mal erwirbt und die psychologische Seite der Menschen doch bitte nicht vergessen und dran denken das der Mensch nicht nur Objekt ist.. Glaube versetzt Berge… also zählt doch wer heilt hat recht und wenn´s mit Homöopathie ist.

#207 |
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Naturwissenschaftler

Mutter Natur,
Kann es sein, dass Umstände, Dinge, Zustände behauptet werden die in der Tat nicht existieren?
Welch ein Instrument kann es geben, kann es ein Instrument geben, mit dem man die Nicht-Existenz von etwas Behauptetem nachweist?
Es gibt durchaus Dinge, wo sich ein abschließendes Urteil anbietet, wenn nicht sogar zwingend erforderlich macht.
Glaube ich etwas, was diesem Urteil entgegensteht, kann ich dieses natürlich geren weiter in Frage stellen, dann sprechen wir aber wieder über Glauben und nicht Erkenntnis.

#206 |
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Dr. Andreas Frankenberg
Dr. Andreas Frankenberg

Bei so vielen Kommentaren wird meinen wahrscheinlich keiner mehr wahrnehmen, aber trotzdem: Bei meinem Hund, der zu Lebzeiten nicht im Verdacht stand, auf Placeboeffekte zu reagieren, habe ich bei einem rezidivierenden Lefzenulcus, dessen Therapie der Veterinärkollege nach drei erfolglosen op. Eingriffen und diversen Antibiosen entnervt aufgab, eine 6-wöchige homöopathisch unterstützte Eigenbluttherapie durchgeführt. Danach kehrte dieses Krankheitsbild bis zu seinem Tod nach mehreren Jahren nie mehr wieder. Ich selbst – obwohl Schulmediziner – behandle mich selbst sowie mein privates Umfeld gerne und mit Erfolg mit Homöopathie.Wer das ablehnt, dem muß eben, sofern möglich, anders geholfen werden.

#205 |
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Naturwissenschaftler

@263: Interessante Abstracts, haben Sie den ganzen Artikel (Link?)
Welche Erfahrungen haben Sie mit Zellkulturen und MCF-7 im Besonderen?
Cell cycle delay und/oder Apoptose, up/down von Rb etc. – Klingt spannend, klingt aber genausogut, ohne ordentliche Kontrollen, nach Effekten, die jedem Zellkulturanfänger dauernd auf dei Füße fallen.
Daher wäre ich dankbar für den Volltext.
Dito für die in der anderen Quelle zitierten Arbeiten.
Schön, dass sich Luc Montangier nun um die Erforschung von Wirkungen der Homöopathi kümmert.
Vielleicht gelingt es ihm ja einen Nobelpreis und andere ausgelobte Preisgelder zu erringen für die vielen preisverdächtigen Thesen verschiedener alternativer Ansätze, inkl. dem Wassergedächtnis, hier sogar durch DNA verursacht, ein ganz neuer Wirkansatz.
Ach, BTW, wie heisst das? Alter schützt vor Nobelpreisen nicht? Oder war das was mit Torheit?

#204 |
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Dipl.päd. Wolfgang Stief
Dipl.päd. Wolfgang Stief

Als seit 30 Jahren praktizierender Homöopath und gelernter und selbst forschungserfahrener Sozialwissenschaftler kann ich nur sagen:

Wenn dies das Niveau ist, auf dem Mediziner und selbsternannte Wissenschafter sich mit der Falsifizierung von Hypothesen umd Widerlegeung von Therapieansätzen auseinandersetzen wollen, dann ist mir allerdings um die Wissenschaftlichkeit Angst und Bange.

Wenn Homöopathie nichts als Placebowirkung ist – um so besser: Dann forschen wir doch bitte gemeinsam mit aller Kraft daran, warum diese billigen kleinen Zuckerkügelchen bei so vielen Menschen und Krankheitszuständen eine so großartige Wirkung erzielen.

Zum “wissenschaftlichen Versuch” mit dem potenzierten Hundekot:Dieser würde am ehesten eine (Prüf- oder Heil-) Wirkung bei Menschen erzielen, die tatsächlich nichts als Schei… im Kopf hätten – und das würde ich Gegnern der Homöopathie nicht unterstellen, nur manchmal die ernsthafte Bereitschaft, die Ansätze und Heil-Erfahrungen von uns Homöopathen bzw. homöopathischen Patienten als ebenso ernsthaft stehen zu lassen und diese nicht zu diffamieren.

#203 |
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Das Wesen und die Wirkungsweise der Homöopathie zu verstehen ist in der Tat schwierig. Ein wissenschaftlicher Beweis, der allgemeingültig verstanden wird ist schwer zu führen. Das kann jedoch nicht an der tatsächlichen Wirkungsweise festgemacht werden, sondern an der Herangehensweise der Prüfung. Ich bin froh, dass die Menschen nicht eine Packung Betablocker oder Statine gefuttert haben, um zu zeigen wie harmlos diese eigentlich sind…
Was hält Menschen eigentlich davon ab für sich selbst zu prüfen, was gut und richtig für die ist? Der drohende Zeigefinger? Die Krux liegt doch genau darin: Es werden Fronten geschaffen, die die Menschen einfach nur verunsichern. Das ist keine Medizin im Dienste der Patienten.

#202 |
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Pia Austel
Pia Austel

@255
Merkwürdiger Weise gibt es aber genug Ärzte die genau dies praktizieren, sie verbinden Schulmedizin und Homöopathie!! Für diese Ärzte gibt es also ein sowohl als auch.
Ich glaube nicht, dass Sie das Hintergrundwissen haben um diese Ärzte in Frage stellen zu können.

#201 |
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Naturwissenschaftler

@253: Genauer gesagt die Homöopathen “wirken”, nicht die Homöopathika.
In der Tat kann ja ein gutes Gespräch viel bewirken, da hilft auch schon ein guter Freund, da braucht´s nicht mal einen Homöopathen. Richtig, bei ner Halsentzündung kommt´s vielleicht nicht mal zu einem Gespräch, weil mir der Hals zu sehr kratzt, dennoch verzichte ich gerne auf z.B. eine “heilende”, total individuell abgestimmte Quecksilbergabe per “Meditonsin” (ja, ich bin auch gegen Quecksibler im Trinkwasser) oder ähnlichen Homöopathika (JaJaJa, Meditonsin ist ja kein …..) und halte mal meinen Schnabel so lange es dauert. Würde gerne mal jemanden kennenlernen, der sich bei Verwendung von H. schneller wieder gesund fühlt, leider niemand bisher…

#200 |
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Heinrich Schwyter
Heinrich Schwyter

Kritisch ist sicher gut… gibt ja in jedem Fach engstirnig horizontlose Streiter.

Nur sollte das Forschungsfeld mit den entsprechenden Publikationen auch gelesen werden….

z.B.
http://www.yamedo.de/blog/zytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen/

oder

http://www.huffingtonpost.com/dana-ullman/luc-montagnier-homeopathy-taken-seriously_b_814619.html

wie gesagt, kritisch ist schon gut…

#199 |
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Mir ist noch kein Artikel eines Heilpraktikers bei Doc-Check aufgefallen, der abwertend und unsachlich über den Berufsstand der Ärzte schreibt sowie über eine Thematik von der er keinerlei Ahnung hat.
Wieviel Angst steht dahinter!?
Gerade wurde wieder eine Frau zu mir geschickt- von Klinikärzten wohlgemerkt- “Wir können Ihnen nicht helfen, gehen Sie zu einem Homöopathen”.
Ich finde es sehr unangenehm auf dieser Seite angemeldet sein zu müssen, um Zugang zu Fachseiten von Naturheilkundlichen Firmen zu haben.
Soviel dazu, verbunden mit herzlichen und angstfreien Grüßen an den Ärztestand

#198 |
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Tierheilpraktiker

Es ist schon belustigend wie unterschwellig sich in den Kommentaren von einigen Leuten eine gewisse Arroganz zeigt. Ich behandel schon sehr lange Patienten und weiß wie gut die Homöopathie wirkt wenn sie richtig angewendet wird. Das läßt sich auch nicht weg reden. Man sollte auch annehmen das Ärzte die zusätzlich Homöopathie anwenden ein breites Spektrum an Erfahrung vorzuweisen haben. Das selbst diese von “Kollegen” nieder gemacht werden zeigt einfach nur das es den Gegnern nicht um die Sache geht. Hier mit Nazis und anderen beleidigenden und herabwürdigenden Argumenten zu kommen zeigt einfach nur eine unglaubliche Dummheit der betreffenden Schreiber.

#197 |
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Gerd Eggert
Gerd Eggert

@ 253
So sehe ich es auch. Aber für die Anhänger der Homöopathie ist dieser Weg “verbaut”, da es in ihrem “theoretischen” Grundkonzept ja gerade die exakt dosierten und individuell angepaßten Kügelchen sind, die helfen sollen.

#196 |
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Kay Trenkmann
Kay Trenkmann

Das so häufig postulierte “Gewissen” des Wassers existiert-aber nur im Attosekundenbereich (1-10 hoch-18). Das so viele Heilpraktiker verzweifelt auf angeblich nicht entdeckte physikalische Gesetze hoffen ist wirklich amüsant-das wurde schließlich schon unter den Nazis propagiert. Dieses Gedächtnis existiert aber nachweislich nicht-es ist gut erforscht und nicht unerforscht. Das Homöopathie mit der Zeit vor der Entdeckung der Radioaktivität bzw. der Mondlandung verglichen wird entbehrt schon nicht einer gewissen Komik-schließlich beruht die Homöopathie auf ein Wissenschaftsmodell auf dem 18. Jahrhundert und nicht auf avantgardistischer High Tech. Das Gedankenmodell der Homöopathie wird auch nicht richtiger, je mehr Zeit vergeht.

Das viele Krankenschwestern, Hebammen usw. so an den Globuli hängen hat vielleicht damit zu tun das sie die selbstständig geben dürfen-und bei richtigen Medikamenten müssen sie blöderweise ihren Stationsarzt fragen-war nur so ein Gedanke

Und liebe Heilpraktiker-beschäftigt euch doch mal mit medizinischer Statistik anstatt uns aufzufordern, eure Bücher zu lesen. Jede Erkrankung kann auch spontan heilen-unabhängig (oder vielleicht sogar trotz) eure Globuli.

#195 |
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Rettungsassistent

@249:
Interessante Behauptung, aber was hat das mit dem Thema zu tun?

#194 |
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Heilpraktiker Michael Habakuck
Heilpraktiker Michael Habakuck

Auch Ihr Artikel besteht aus heisser Luft und spricht von einem leerem Geist. Trotzdem hat er Wirkung und kann schon beim Lesen krank machen.

#193 |
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Rettungsassistent

@250:

Das liegt an der objektiven Unvereinbarkeit zweier Weltsichten: Die aufgeklärte naturwissenschaftliche Welt einerseits und die esoterisch-pseudoreligiöse Welt der Homöopathie andererseits. Akzeptiere ich das Glaubensgebäude der Homöopathie, muss ich die wissenschaftliche Medizin ablehnen, weil diese auf physikalischen Grundsätzen basiert, die die Homöopathie aufgrund ihrer Potenzierungstheorie als nicht gültig erklärt. Ich kann nicht beides für wahr halten ohne mich unglaubwürdig zu machen.

#192 |
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Weitere medizinische Berufe

Ich finde die Aktion generell gut, um mal einen Denkanstoß zu geben und eine Diskussion anzuregen (ist ja sichtlich gelungen). Zugegebenermaßen stehe ich der Homöopathie auch kritisch und teilweise auch skeptisch gegenüber. Man sollte jedoch vorsichtig sein, überschnell alles zu verwerfen.
Als Anregung: Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Menschen positiven Nutzen aus einer behandlung ziehen, von der sie wissen, dass es eine sog. “Placebo-Behandlung” ist. Man sollt darüber hinaus nicht außer Acht lassen, dass es auch darauf ankommen kann, wer mit welchen Hintergrund etwas verabreicht bzw. Menschen in irgendeiner Form beeinflusst. Dies reicht weit über die Bereiche der Heilberufe hinaus.
Wenngleich es immer bestimmte Phänomene geben wird, die sich nicht hinreichend mit den Mitteln und Methoden der Wissenschaft erklären lassen, so kann ich die Meinung, die Homöopathie wäre zu kompliziert, um sie zu erforschen, nicht teilen. Da stellt sich wohl eher die Frage, wer steckt so viel Mühe und Geld in die Erforschung und welche Beweggründe hat er dabei.
Und zur Anmerkung “wer heilt…der heilt erstmal” kann ich größtenteils nur beipflichten. Eventuell könnte man sagen: wer heilt und auch noch weiß, warum er heilt, hat zumeist recht.

#191 |
  0
Rettungsassistent

@246:

Nochmal die Frage, diesmal an sie als homöopathisch tätige Ärztin: Welches Homöopathikum in welcher Verdünn…, äääh, Potenz und in welcher Menge müsste ich zu mir nehmen, um an mir als subjektiv gesund fühlendes Individuum spürbare körperliche Veränderungen zu spüren? Ich lese so oft von “gefährlichen Hochpotenzen, die nur in die Hand eines erfahrenen Homöopathen gehören”. Es wird hier so oft von der Wichtigkeit der eigenen Erfahrungen gesprochen, ich will mal eine machen!

#190 |
  0
Pia Austel
Pia Austel

Es ist erschütternd, dass Ärzte ihre eigenen Kollegen, die auch Homöopathie in ihr Behandlungskonzept mit einbauen, als Spinner und Nichtdenker abtun.
Wenn jemand beurteilen kann was Sache ist, dann doch wohl diejenigen die in beiden Bereichen (schulmedizinisch und homöopathisch) zu Hause sind!!
Welche Borniertheit sich über diese Kollegen zu stellen, mit einem lächerlichen Halbwissen im Bereich der Homöopathie.
Es gibt hierfür eine schöne Rubrik in der Homöopathie:
Wahnidee – sie wäre allmächtig.

#189 |
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Wer die Segungen der Schulmedizin lobt, sollte eine Antwort auf folgende Bestandaufnahme formulieren können: ”
“Die Gesundheit der gesamten westlichen Welt, deren Gesundheitssystem angeblich das Beste ist, leidet zunehmend an Depressionen, Alzheimer, Ängsten und allen möglichen psychologischen Krankheiten. Dieses Phänomen bedeutet, dass durch Fehlbehandlung Krankheiten, anstatt geheilt zu werden, in die tiefsten Tiefen des menschlichen Organismus gepresst werden, nämlich in die emotional-mentale Ebene.(…) Solange die Medizin nicht erkennt, dass die wirkliche Struktur und die Art und Weise, wie ein menschlicher Organismus arbeitet, auf 3 Ebenen stattfindet: mental, emotional und physisch, solange wird die Fehlannahme bestehen, dass wir Krankheiten heilen, während wir tatsächlich den Schwerpunkt der Krankheit verschieben und unterdrücken. Es findet eine Verlagerung von der physischen Ebene auf die emotional-mentale Ebene statt. Auf diese Weise erreichen wir vielleicht, dass die Menschen länger leben, aber in Depression, mit Ängsten, mit Phobien aller Art, mit Alzheimer, Epilepsie, mit neuromuskulären Krankheiten u.s.w.” — Wer ist dazu in der Lage? Womit heilt man emotional-mentale Störungen?

#188 |
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Rettungsassistent

@247:

Auch diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

#187 |
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@25: Warum sich Homöopathie nicht evidenzbasiert beweisen läßt: Wer sogenannte objektive Wissenschaft praktiziert und damit ein zwecks statistischer Auswertbarkeit standardisiertes Therapieschema propagiert, der darf subjektive Besonderheiten des Einzelfalles nicht berücksichtigen. Vielmehr müssen diese das Individuum kennzeichnenden Parameter gemäß den Definitionen statistischer Relevanz als angeblich irrelevante Randphänomene ausselektiert werden. Man spricht von der Bereinigung der Statistik.

Wer in der Medizin aber wie ein Homöopath versucht, ganzheitlich zu arbeiten, den würde ein objektiv standardisiertes Vorgehen daran hindern, eine auf den betroffenen Patienten individuell zugeschnittene Behandlungsweise zu entwickeln. Dabei spielen nämlich gerade jene individuellen Aspekte eine ausschlaggebende Rolle, von denen die Statistik in der standardisierten Strategie bereinigt werden muss.

#186 |
  0
Dr Juliane Reiners
Dr Juliane Reiners

Es ist wirklich bedauernswert, wie polemisch die “Diskussion” und wie primitiv das Handeln mancher Ärzte sein kann ! Man sollte sich wenigstens ein wenig über die Heilart der Homöopathie informieren und sie nicht, in kompletter Unwissenheit, ins Lächerliche ziehen. Wenn man sich nur ein wenig mit der Materie vertraut gemacht hätte, dann wüßte man -gerade als Homöopath – dass natürlich nichts passiert wenn man sich irgendwelche Kügelchen, die nichts mit dem eugenen Krankheitsbild zu tun haben, reinkippt … Als schulmedizinisch und homöopathisch tätige Ärztin kann ich auf eine beträchtliche Anzahl von Patienten zurückblicken, die ich, nachdem die Schulmedizin nicht mehr weiterhelfen konnte, homöopathisch heilen konnte. Nun verlange ich keinenfalls, dass alle Ärzte an die Homöopthie glauben oder diese für gut erachten. Aber die Erfolge sprechen für sich und für mich wäre es schon ein großer Erfolg, wenn gerade niedergelassene Kollegen sagen würden : Naja, mein Ding ist die Homöopathie nicht, aber wenn jemand gut ausgebildet ist und seine Erfolge hat – warum nicht ? Vielleicht stände manchem arroganten “Nur” – Schulmediziner ein wenig mehr Toleranz hinsichtlich alternativer Heilmethoden besser zu Gesicht als so eine dümmlich-alberne Vorstellung wie die gegebe , in der sie sich nur selber zum Affen machen und die Patienten von einer sehr preiswerten und effektiven Heilmethode abhalten !

#185 |
  0
Rettungsassistent

@242:

Ihr Beitrag zeigt, wie wenig Sie von wissenschaftlicher Arbeitsweise verstehen. Selbstverständlich werden wissenschaftliche Modelle ständig überprüft und neuen Erkenntnissen angepasst. Das ist auch in der Medizin so. Nur in der Homöopathie ist das anders. Da hat Hahnemann vor 200 Jahren den Stein der Weisen gefunden, an dem nicht mehr gerüttelt werden darf. Dieses Modell wird selbstherrlich und ignorant wider allen wissenschaftlichen Erkenntnissen verteidigt und den Patienten als Medizin verkauft. Aber Homöopathie steht ja über allem, sie ist ja so genial und absolut, dass sie so profane Dinge wie einen Wirkungsnachweis gar nicht nötig hat. Sind wir doch mal ehrlich: Ist Homöopathie nicht inzwischen sowas wie Religionsersatz für pseudointellektuelle Atheisten geworden?

#184 |
  0
Rettungsassistent

@235:
Was meinen Sie mit “schwarzer Materie”? Meinen Sie dunkle Materie oder schwarze Löcher?

Im Übrigen hat niemand behauptet, dass ein Mol die kleinste Einheit ist. Mol ist lediglich die Maßeinheit für Stoffmenge.

Ihrem letzten Absatz stimme ich zu: Menschen sind oft gegen Dinge, die sie nicht verstehen. Ähnlich verhält es sich mit Homöopathie-Adepten und der Physik.

#183 |
  0
Rettungsassistent

@234
Zitat:
“Ich dachte:Wer heilt, hat Recht?”

Diese Platitüde wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

#182 |
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Andreas Moll
Andreas Moll

Einfach nur traurig!

#181 |
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Naturwissenschaftler

@218 et al.
Wer heilt – hat …..
erstmal geheilt.
Dies “Wer heilt hat recht” ist an sich eine Behauptung, die bei genauer Betrachtung zwei Dinge verbindet, die nicht wirklich zusammengehören.
Wer heilt, der heilt.
Nicht mehr und nicht weniger.
Warum er/sie heilt steht auf einem ganz anderen Blatt.

#180 |
  0
Naturwissenschaftler

@ 232: Der Sprung von einer “Amplitude” in “das Unbekannte” (welches) und dann zu Ihrem Rheuma … da fehlen ein paar Schritte, um Ihre Gedanken nachvollziehen zu können.
Schön, dass Sie Ihr Rheuma losgeworden sind.
Hätten Sie alles (alles!) genau so gemacht, wie Sie es gemacht haben, nur die “Homöop.Mittel” weggelassen – ich bin mir sicher, Sie wären auch genesen.
Nun möchte ich Ihnen natürlich nicht aufgeben, genau das zu verifizieren, denn in der Tat möchte ich nicht, dass Sie sich wieder mit Ihrem Rheuma plagen müssen.
So steht also wieder eine Behauptung gegen eine andere.
Genausogut könnten wir über Religion und Glauben diskutieren, da gebe ich Herrn Aller (222) recht.

#179 |
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Ilka Schön
Ilka Schön

Hab noch einen kleinen Nachtrag zum Nachdenken :
Vor Liebig und Pasteur kannte der Mensch keine Viren und Bakterien und doch gibt es sie. Vor 70 Jahren war es undenkbar, das ein Mensch ins All fliegt oder gar den Mond betritt, und doch denkt man heute schon über Weltraumtourismus nach. 1970 bestand ein Telefon aus Wählscheibe und Kabelsalat, heute telefonieren wir drahtlos und mit Handys, so klein wie Zigarettenschachteln. Mittlerweile weiß man, dass das All auch eine schwarze Marterie hat. Man weiß nicht wie sie aussieht, kann sie nicht messen, weil sie alles durchdringt, aber man weiß, das sie da sein muss.

Kurz : Wer sagt uns mit heutigem Stand der Technik, das ein MOL die kleinste Einheit sein muss? Vielleicht gibt es noch kleinere Einheiten, die wir mit unseren heutigen Mitteln nur nicht erkennen können. Wir sollten die Diskussion in 50 Jahren noch mal führen.

Der Mensch war schon immer gegen alles und jedem, was er nicht sehen, fühlen, riechen, tasten oder verstehen kann. Das liegt in seiner Natur.
Gott sei Dank gibt es auch welche, die anders denken, denn sonst würden wir heute noch in Fell mit Keulen rumlaufen, denn ein Auto wäre noch nicht erfunden worden.

Man sollte mal über diese Möglichkeit nachdenken!

#178 |
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Heilpraktikerin

wow!!!Ich verstehe allerdings nicht, das die meisten Patienten-die laut Schulmedizin “austherapiert” sind- dann zum HP kommen und mit Homöopathie Heilung erfahren.Klar alles wahrscheinlich nur Placebo-sagen die Schulmediziner, aber wieso schafft die Medizin das dann nicht mit Placebos?
Ich dachte:Wer heilt, hat Recht?
Ich sage nur:Arme Menschen!!!

#177 |
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Medizinjournalist

Sehr gewagt dieser Artikel, bzw. die Aktion die dazu geführt hat, obwohl ich zugeben muss, dass ich in meiner aktiven Zeit öfters Patienten bestens mit NaCl behandelt habe. Das diverse homöopathische Arzneimittel eher dazu dienen den Patienten zu schützen als zu heilen, dürfte jedem Praktiker klar sein. Lassen wir den Patienten besser durch seinen eigenen Glauben heilen, als ihm unnötige Chemikalien einzuflössen. Die Macht des Menschen der einen weißen Kittel trägt, sollte immer dazu genutzt werden dem Patienten zu helfen. Der Erfolg zeichnet einen guten Diagnostiker aus, nicht teure Arzneimittel.

#176 |
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Lothar W. Weiss
Lothar W. Weiss

Hochmut kommt v o r dem Fall. Ich staune immer wieder, wie Menschen mit “Höherem” Intelligenzleval es einfach nicht fertigbringen, “anderes” als das einmal studierte zu akzeptieren. Bitte mal zurückerinnern, erste Physikklassen:
Schwingungen, Amplitute usw. Und nun einfach das bisher Unbekannte einfach zulassen, prüfen (EIGENVERSUCH!) u. akzeptieren, erst Recht, wenn´s hilft. Ich habe es einige Jahre!!! selber probiert und zugelassen und mein Rheuma mit Ernährungsumstellung und Homöop.Mittel ausgeheilt.Dr. ENDERLEIN war seiner Zeit weit voraus. Ich glaube nicht mehr! ICH weiß es und ich BIN….! Aber vielleicht braucht man, um an diesen Punkt zu kommen ersteinmal eine ganze Anzahl von Lebensjahrzehnten, viel Abstand vom Alltag und die Gnade von Zu-fällen, direkt vor die Nase um zu erkennen, daß es viele Dinge zwischen Himmel + Erde gibt, die “unerklärlich” sind,aber trotzdem real sind.

#175 |
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Ilka Schön
Ilka Schön

Super, wenn Homöopathie nichts weiter als Milchzucker und Alkohol ist, dann brauche ich ihn ja nicht mehr teuer in der Apotheke zu kaufen und sehe auch nicht ein, warum er “APOTHEKENPFLICHTIG” sein sollte. Ist doch nur Zucker und Alkohol und den gibt es ja auch frei verkäuflich beim Discounter. Also warum darf ich ihn dann nicht frei verkäuflich als Nahrungsergänzung in meiner Praxis verkaufen? Hm, ihr 10 hoch 23 Schlauköpfe???? Gebt mir doch da mal eine Antwort drauf!
Wieso wirkt Homöopathie bei Tieren, die die “Kügelchen” ahnungslos unters Futter kriegen? Auch alles Glaube????

Ich glaube, diese Diskussionen sind albern. Wer heilt hat Recht! An diesen Satz glaube ich. Und Fakt ist, sowohl Mensch als auch Tier erfahren Heilung durch diese Zuckerkügelchen. Warum? Placebo, Suggestion, Glaube bla, bla, bla. Wie gesagt, ein Mensch oder Tier, der die Homöopathie unwissentlich unters Essen bzw. Futter gemischt bekommt, weiß nichts von Medikamenten, kann also kein Placeboeffekt entwickeln.
So, und nun liebe 10 hoch 23 Aktivisten, gebt mir doch da mal eine “wissenschaftliche” Antwort drauf. Da bin ich mal gespannt. Bin ja für jede Diskussion offen. Bitte, legt mal los.

#174 |
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Naturwissenschaftler

Es mag sein, dass in der Homöopathie ein TEIL der psychiologischen Therapie steckt.

Denn zur Homoöpatie gehört prinzipiell ein homöopathisches Arzneimittel als Grundsubstanz (so.g. Potenzierung), welche zum wiederholten mal mit einem Lösungsmittel (C2H5OH, H2O/ bzw. Milchzucker) in verschiedenen Verhältnissen verdünnt/ bzw. verrieben wird.

D.h. wissenschaftl. u. med. gesehen ist die Homoöpatie keine 100%ige PLACEBO-Therapie, wie von manchen behauptet wird, die sich psychische Reaktionen zu Nutzen macht und deren Wirkungsgrad sich linear mit dem Glauben des Patienten an diese Therapieform auszeichnet.

Als pharmaz. Forschungs-Chemiker ist der Wissenschaft logischerweise eine physische UND physiologische Wirksamkeit möglich an Patienten.

Die Vertraunswürdigkeit und der der Homoöpatie lässt sich gut sehen und nachweisen auch bei kleinen Kindern!

MfG

#173 |
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Heilpraktikerin

Danke Danke Danke !
nach anfänglicher irritation finde ich es jetzt nur noch spannend, wie viele energien inzwischen aufgebracht werden, um etwas als nonsens zu erklären. wenn dem so wäre, gäb’s nicht nur die sache sondern auch eine derart breit angelegte diskussion nciht mehr…
wie gesagt – breit, nicht tiefer gehend.
im übrigen frage ich mich doch wie krank ein mensch an körper und geist sein muss, wenn er um zu demonstrieren, dass etwas nichts bringt, potenzierten hundekot einnimmt?
schade, dass das befinden dieses aufopferungsvollen testers in den nächsten wochen und monaten nicht wissenschaftlich dokumentiert werden wird.
DAS wäre mal spannend!

#172 |
  0
Uwe Lilienthal
Uwe Lilienthal

Ich freue mich, dass soviel verstrahlte Gehirne Homöopatische Medizin schluckt. Leider können sie keine Heilung an Geist und Körper erwarten, weil nur das Similimum heilt. Bei großen Haßgefühlen würde Lachesis helfen. Bei Größtenwahn Veratrum album. Das alte Denken kämpft um das Überleben. Wenn die Homöopathie eine reine Placebogeschichte ist, warum muss ich täglich über den Kampf gegen Homöopathie lesen. Etwas, das nicht wirkt muss nicht bekämpft werden, oder?

#171 |
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Wer von Homoipathie nix versteht sollte auch nicht drüber schreiben.
Wie wäre es mit einer Glöosse zur Signifikanz und evidence des Mamma Screenings ?
Was stört es das Genie, wenn sich das Mittelmaß dran scheuert- resp bescheuert…

#170 |
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Rettungsassistent

@217:
Wie fast alle Homöopathieadepten wollen Sie nicht ÜBER, sondern INNERHALB der Homöopathie diskutieren. Die einschlägige “Literatur” zur Homöopathie setzt ja bereits voraus, dass Homöopathie an sich funktioniert, sie stellt sich ja überhaupt nicht in Frage. Genausogut könnten Sie empfehlen, die Antwort auf die Frage, ob Gott existiert, in der Bibel zu suchen. BTW: Der Vergleich zwischen Homöopathie und Religion ist durchaus beabsichtigt.

@218:
Ein “Miteinander” würde voraussetzen, dass normal denkende Mediziner das esoterische Gedankengebäude der Homöopathie akzeptieren müssten. Das ist die Art von Anerkennung, die sich die Homöopathie-Adepten wünschen, ihnen aber aus Gründen der Logik versagt bleiben muss.

#169 |
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Homöopathie kann Gesunden, die an Befindlichkeitsstörungen leiden oder Kranken, die an symptomatischen Schmerzen leiden, sicher helfen, da es sich dabei um individuelle Empfindungen handelt.
Menschen sind lebewesen und es sind offene Systeme, welche mit der Umwelt Energie und Materie austauschen. Damit sich bestimmte Ordnungszustände selbst bilden, müssen sie sich weit weg vom thermodynamischen Gleichgewicht befinden. Hier gelten die Gesetze der nichtlinearen Chaostheorie.

Die Vorgänge sind irreversibel: Niemals kehren die Systeme in einen alten Ordnungszustand zurück. Stets organisieren sie sich in Abhängigkeit von äußeren und innern Impulsen zu neuen Ordnungszuständen .

Der Nobelpreisträger Ilia Prigogine hat eine Art Selbstorganisation chemischer Reaktionen entdeckt. Es ist dies sozusagen die nichtlineare Thermodynamik energetisch offener Systeme im Experiment.

Die wichtigste Aussage: Ein solches System muss als Ganzes handeln können und Prigogine sagt, jedes Molekül müsse über den gesamten Zustand informiert sein. Prigogine nennt die Fälle von Nichtgleichgewicht und Selbstorganisation ¿Dissipative Strukturen¿. Dieser Ausdruck (dissipare = verteilen) besagt, dass die Energie, welche den Umschlag in einen bestimmten Ordnungszustand bewirkt, sich blitzartig informativ über das ganze System verteilt und alle Teile zu einem Ganzen verbindet.

Ohne auf die Einzelheiten der Biodynamik und Bioenergetik eingehen zu wollen, erscheint besonders wichtig, dass äußerst geringe energetische Kräfte ausreichen, um in biologischen Systemen spontane Reaktionen auszulösen. Dies spiegelt einen in der antiken Medizin wurzelnden Erfahrungssatz wieder, dass ein Gift bei sehr starker Verdünnung Heilmittel werden könnte, übergeführt durch Hahnemann in das Konzept der Homöopathie mit dem Lehrsatz ¿similia similibus currentur¿, dem Ähnlichkeitsprinzip.

Beispielsweise kann auch das ganzheitlich regulierende Grundsystem (extrazelluläre Matrix) oder das autonome Nervensystem als dissipative Struktur betrachtet werden. Dabei dürfen streng genommen die beiden letztgenannten wie auch andere Systeme niemals isoliert betrachtet werden (ausser aus didaktischen Gründen).

Alle diese Therapien wirken primär am intensivsten über das Grundsystem. Ob Akupunktur, Balneologie, Homöopathie, Neuraltherapie, Manuellen Medzin, Reizkörper-oder Vakzinetherapie etc. bleibt dem Ermessen und Können des Behandlers und der Compliance des Patienten überlassen

Man kann unter diesem Ansatz natürlich auch homöopathische Therapien anwenden.

Wer aber ernstlich Kranken eine naturwissenschaftlich gesicherte, physisch nachweisbare Therapie vorenthält und stattdessen homöopathische Globolli oder Tropfen gibt, handelt unverantwortlich und gegen den Eid des Hippokrates.

#168 |
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Alexander Gormanns
Alexander Gormanns

Nur mal so…
wer heilt hat Recht !

Wie wär es mal zur Abwechslung mit einem vernünftigen MITEINANDER ?
Honöopathie hat ihre guten Seiten, genauso wie die Schulmedizin. PUNKT
Allerdings gibt es auch in jedem Bereich Scharlatane

In diesem Sinne lernt voneinander
Ersatzteilmedizin funktioniert nicht immer und wo Honöopathie oder Naturmedizin nicht mehr reicht sollte die Schulmedizin ihren festen Platz haben.

Ein jeder erkenne seine Grenzen und lasse zu dass Andere auch etwas wissen, wovon ich vielleicht keine Ahnung habe.

#167 |
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Rettungsassistent

…lächelt…

Ich bin doch immer wieder überrascht und amüsiert mit welchem Eifer über Homöopathie diskutiert wird. Zumindest diese Wirkung bedarf keines weiteren Nachweises…

Die Aktion ist vorbei, und jetzt? Kein Homöopathiegegner hat jetzt mehr Argumente, denn die gab es alle so schonmal und kein Hmöopathienutzer wird jetzt seine Meinung ändern, einfach weil seine Erfahrung dagegen steht.

Mein Fazit: Als Aktion schon lustig, ernstzunehmen aber nicht (dann wär`s ja auch keine Spaßattacke)

#166 |
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Oliver Ristow
Oliver Ristow

… meines Wissens ist diese Aktion absolut nicht im Widerspruch zur Homöopathie. Die “heilt” ähnliches mit ähnlichem und wirkt nur, wenn auch das Mittel auf eine entsprechende Störung trifft….
trotzden ein interessanter Versuch…

#165 |
  0
Birgit Roos
Birgit Roos

Eigentlich geht es ja nicht darum, wer recht hat, sondern darum, was für einen Nutzen der Einzelne für seine Gesundheit daraus ziehen kann.
Ich jedenfalls arbeite mit der Homöopathie, da ich selbst – damals noch unwissend und skeptisch – wunderbare positive Erfahrungen damit gemacht habe, die ich gerne auch anderen Menschen ermöglichen wollte. Ich freue mich, wenn ich jemandem damit helfen kann, der auf üblichem Wege keine Heilung erfahren konnte, bin aber auch nicht sauer, wenn jemand davon nichts hält. Das muss schließlich jeder selbst entscheiden. Eine Aktion wie oben beschrieben halte ich schlicht für überflüssig, da weder die Befürworter noch die Kritiker sich davon beeinflussen lassen werden.

#164 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Wo der Leidensdruck durch schwere Erkrankung sehr hoch ist ,geht man auch Wege, die nicht in teuren Doppelblindstudien bestätigt wurden.
Ein Beispiel:Die meisten Chemotherapien haben derzeit einen “Wirkungsgrad” zwischen 10 und 20 % und jedes neue Medikament auf diesem Gebiet wird in der Fachwelt gefeiert, auch wenn nur wenig Patienten von einer Wirkung profitieren. Man sollte also die Relationen in denen sich
Heilung vollzieht (als ein Beispiel)nicht polarisieren.
Schulmedizin ist unverzichtbar, aber gemeinsam mit der
Naturheilkunde ist sie gerade bei den chronischen Erkrankungen ein hoffnungsvoller Weg.
Die Forschungen um Prof. Popp sollten Ärzte und vorallem hier im Forum die jungen Studenten der Humanmedizin ermutigen, herkömmliche Lehrmeinungen anzuzweifeln und Selbsterfahrung zu betreiben. Eigene Erkrankung ist oft Auslöser tiefgreifender Erkenntnisse. Leider.
Die Komplexität irdischen Lebens verlangt Respekt und sollte die großen Chancen in Betracht ziehen, die uns die Biophysik heute schon liefert.

#163 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Die ganzen Heilungserfolge von Homöopathie und anderen Placebotherapien (Steinheilung, Reiki, …) zeigt doch nur das viel mehr Mittel in die Erforschung der Psychosomatik gesteckt werden sollten.
Warum sollte man dieses Feld völlig nebenher laufen lassen, statt es Sinnvoll in bestehende Therapien einzubinden?

Solange dies aber so ist, verbitte ich mir das meine Kassenbeiträge für solche Leistungen aufgewendet werden.

#162 |
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Kristien Huughe
Kristien Huughe

Ich finde das alles nicht lächerlich, auch wenn es das wirklich ist. Dieses (ungültiges, da man Homöop. nicht einfach auf diese Weise anwendet) Experement dient die Menschen wieder das Vertrauen in der Medizin zu investieren und die Pharmacie auf 10 hoch 23 hoch zu heben, das Vertrauen im eigenen Körpergefühl, damit auch unsere Macht ab zu geben, damit die Pharma. wieder ihre Macht bekommt(Geld),den sie immer mehr (wie die kathol. Kirch, und das zurecht) verliert.

#161 |
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Nicolai Mladenoff
Nicolai Mladenoff

Wenn gesunde Probanden ein Medikament zu sich nehmen, kann sich keine Hauptwirkung zeigen. Mit dieser Aktion wurde belegt, daß Homöopathika keine unerwünschten Nebenwirkungen haben. Ich verstehe nicht inwiefern dies eine Aktion gegen die Homöopathie ist, wirbt diese doch damit, daß sie nebenwirkungsfrei sei. Ich verstehe hier also weder die Aktionisten noch die Homöopathen die sich über die Aktion aufregen.
Ich nutze als Patient sowohl Schul- als auch Alternativmedizin und möchte feststellen, daß nicht die Therapieform sondern die Fähigkeiten des Therapeuten entscheidend sind.
Seriöse Therapeuten verschwenden ihre Zeit nicht damit, andere lächerlich zu machen, sondern konzentrieren sich auf die eigene Arbeit um ihren Mitmenschen zu helfen.

#160 |
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Petra Pongratz
Petra Pongratz

Schade Herr Graetzel, dass Sie so gar keine Ahnung von Homöopathie haben. Alleine schon die Tatsache, dass Verdünnen kein Synonym für Potenzieren ist, sollte als Basiswissen vorhanden ein, will man schlauer als zig Tausende von erfolgreichen Anwendern der Homöopathie sein.

#159 |
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Gerd Eggert
Gerd Eggert

Es war absehbar, dass auf diesen Artikel eine heftige Reaktion einsetzen wird. Mit Fundamentalisten kann man nicht sinnvoll diskutieren und mir scheinen hier auf beiden Seiten Fundamentalisten anzutreffen zu sein.

Ich lese hier sehr häufig etwas von “geht nicht über die Placebowirkung hinaus” und frage mich, was denn daran schlecht sein soll, wenn ein kranker Mensch mit Hilfe der Placebowirkung geheilt wird. Ist eine Heilung durch Zuwendung (eventuell ergänzt durch Verhaltenshinweis) weniger wert, als eine Heilung durch “Chemie”?

Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Anhänger der Homöopathie nicht, die das Ergebnis entsprechender Doppelblindstudien nicht zur Kenntnis nehmen. Ich kenne keine ernst zu nehmende Studie, die Hinweise auf eine Wirksamkeit der Globuli erbracht hat. Und ich kenne auch keine auch nur einigermaßen plausiblen Erklärungsversuch für die Wirksamkeit eines wirkstofffreien Medikaments (abgesehen vom Placeboeffekt). Der Hinweis auf die Quantenphysik kommt da zwar öfters, zeigt aber nur, dass die, die darauf verweisen, nicht wissen, wovon sie sprechen.

Mir wäre lieber, die “Schulmedizin” würde häufiger den Placeboeffekt nutzen, um auf überflüssige Verschreibungen (nicht nur, aber auch von Schmerzmitteln) verzichten zu können, wo dies möglich und sinnvoll ist.

Nebenbei: Das Argument mit suggestionsfreien Babys und Haustieren ist ebenfalls nicht überzeugend. Natürlich spüren bereits Babys die Stimmung ihrer Eltern und dass Hunde und Katzen uns Menschen sehr genau beobachten und unsere Stimmung sehr exakt einschätzen können, ist ebenfalls keine ganz neue Erkenntnis.

#158 |
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Es wird in diesem Zusammenhang viel zu wenig auf die Art homöopathischer Therapie eigegangen.Es kommt zu einer ungrechtfertgter ” Pauschalverurteilung”.

#157 |
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Heilpraktiker Bernhard Muschlien
Heilpraktiker Bernhard Muschlien

Also, ich muß noch mal nachschieben :
Eine Anregung zum nachdenken für Skeptiker.
Biologische Systeme haben eine Resonatorgüte von etwa
10 hoch 15, d.h.von 10 hoch 15 unterschiedlichen Informationen können biologische Systeme noch das eine gesuchte Informationspaket herausfiltern.
Z.B. sind Schmetterlinge in der Lage, ein (1 !) einziges Pheromen-Molekül wahrzunehmen, ebenso können Haifische Blut auf sehr weite Entfernungen orten. Und da wären wir etwa bei einer 10 hoch 23.
Zum Vergleich können technisch hochgezüchtete Geräte aus dem Spionagebereich nur eine Resonatorgüte von maximal
10 hoch 8 selektieren.

#156 |
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Dr. Volker Wagner
Dr. Volker Wagner

Dass die Diskussion so endet, ist voraussehbar!
Jeder Akutpatient freut sich auf die Globuli.Oder?
Der Geist der Medizin ist leicht zu fassen
ihr studiert die kleine und die große Welt
um es am Ende gehen zu lassen wie es Gott gefällt
vergebens das ihr ringsrum wissenschaftlich schweift,
ein jeder lernt nur was er lernen kann….
und wenn ihr euch nur selbst vertraut
vertrauen euch die andren Seelen Faust Goethe
Sollten sie mal drüber nachdenken!!

#155 |
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Erich Ridky
Erich Ridky

Eine akademische Diskussion über homöopathische “Heilmittel
sollte man nicht als “Spaßattacke” lächerlich machen sondern
es dem positiv denkenden, medizinfrustrierten Patienten über-
lassen was er glauben möchte und was seiner mentalen Heilung
zuträgöich ist.
Meine Mutter litt jahrzehntelang an “Herzschwäche” und ihr
Cardiologe war stolz darauf sie so lange am Leben zu erhalten. Sie hat keines seiner Medikamente je eingenommen
sondern alle Rezepte in der Apotheke gegen Homöopathika
eingetauscht. Sie starb nach drei Operationen und Nachbe-
handlungen mit 83 Jahren an Brustkrebs-Metastasen.
Jetzt dürfen Sie lachen …..

#154 |
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Ingrid Schmid
Ingrid Schmid

Diese Aktion ist einfach nur dumm. Ich war schulmedizinisch austherapiert und mir wurde mein Problem mit Hömöopathie gelöst. Und wenn es letztendlich nur der Glaube war, wie die Gegner so gerne behaupten,dann ist mir das auch egal, ich wurde jedenfalls gesund. Die Kosten der Kügelchen machten nur ein Bruchteil der Schulmedizinischen Therapie aus.

#153 |
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Hans Diehl
Hans Diehl

Selbst Ärzte wollten wissen wie ich das mit Homöopathie gemacht habe. Große Erfolge.

#152 |
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Heilpraktikerin Marion Wiemann
Heilpraktikerin Marion Wiemann

Es is nicht zu fassen wie arrogant manch einer sich hier äußert!
Warum kommen viele Patienten austherapiert von der Schulmedizin zu uns? Ich denke für alle Therapeuten sollte das Wohl des Patienten an oberster Stelle stehen???
Was ist mit den Kliniken, die Krebspatienten sehr erfolgreich mit klassischer Homöopathie behandeln?
Da ist es einfach die Kunst der Anamnese und das Einfühlungsvermögen des Behandlers, dass für jeden Patienten das individuelle Mittel gefunden wird.
Dieses Feingefühl muss man natürlich haben???
Und warum regen sich die Gegener der Homöopathie denn so auf, wenn sie nichts bewirkt? Dann besteht doch keine Konkurrenz!
Warum werden denn so viele Menschen nach dem Schrotschuss-Prinzip mit schulmedizinischen Arzneien behandelt? Der Erfolg lässt doch auch oft recht lange auf sich warten.

#151 |
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Für mich ist die Homöopathie immer noch Nazi-Medizin (siehe auch die Verbreitung der Homöopathie auf der Welt an), die Nazis haben krampfhaft eine deutsch begründete Medizin gesucht (und in Hahnemanns H. gefunden) um sie zu verbreiten. Bereit im 19 Jahrhundert hat es erfolgreiche Doppelblindstudien gegeben, die keine Wirksamkeit der H. nachgewiesen haben. Von wegen erfolgreich seit 200 Jahren. Es gibt Menschen, die müssen daran glauben, weil sie ihre Existenz (Heilpraktiker z. B.) damit begründen. Was für ein krankes System… und die Krankenkassen zahlen auch noch dafür.
Letzlich wird das Gesundheitsystem zusammenbrechen müssen…und ich bin eigentlich kein Pessimist.

#150 |
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Heilpraktikerin

und schon wieder geht die Diskussion hoch her, dabei geht es nicht um Meinungen sondern um Menschen, die Heilung suchen und sie auch finden mit einer guten homöopathischen Behandlung. Medizinische Behandler folgen einem Grundsatz: Nicht schaden. Was diese Kritiker machen: Sie schaden den Menschen, die überlegt haben, sich homöopathisch behandeln zu lassen und dann davon absehen, weil sie diesen Feindbildsuchern Glauben schenken. An Homöopathie muß man nicht glauben, wenn man sieht, wie schön Symptome verschwinden, die die Menschen plagen mit homöopathischen Mitteln.
Placebo: Das läßt sich sehr schnell einschätzen, wenn ein Patient mir mit leuchtenden Augen nach Einnahme des hom. Mittel “A” erzählt, wie gut es ihm geht und die Laborwerte sind unverändert schlecht und zahlreiche Sy. haben sich noch nicht mal gebessert bis vielleicht das eine, weswegen der Patient gekommen ist und die anderen nicht, dann haben wir eine Placeboreaktion. Wenn ich dann das hom. Mittel “B” gebe, welches dann sehr viel besser zum jeweiligen Menschen paßt, und die Laborwerte und andere objektiv meßbare medizinische Symptome werden langsam besser bis zur Normalität und die anderen subjektiven Symptome werden auch langsam besser, dann bin ich auf dem Weg der Heilung zusammen mit meinem Patienten. Die wissen es übrigens besser duch eigene Erfahrung, die brauchen nicht zu glauben.
Diskutiern ist übrigens zwecklos. Ich brauche nicht zu diskutieren. 15 Jahre erfolgreiche Vollerwerbspraxis und viele Patienten, die sich immer wieder homöopathisch begleiten lassen beweisen es, daß ich nicht zu diskutieren brauche.

#149 |
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Prof. Dr. med. Christian Albrecht May
Prof. Dr. med. Christian Albrecht May

Ohne dass man alle Kommentare hier lesen kann … das Grundproblem ist, dass sich bei der Diskussion Menschen unterhalten, die unterschiedliche Sprachen sprechen. Das bedeutet übersetzt, dass die Denkmodelle was der Mensch ist und wie er funktioniert nicht kongruent sind.
Wer sein eigenes Denkmodell öffnet findet schnell heraus, dass es hier überhaupt keinen Grund zu einer bekämpfenden Auseinandersetzung gibt. Wer aber ein reines kampfbasiertes Denken vom menschlichen Körper hat, der schafft es nicht, eine andere Sprache (z.B. die der Harmonisierung) zu verstehen.

#148 |
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Hans Diehl
Hans Diehl

Was ich nie geglaubt hätte, selbt Fachärzte haben sich bei mir erkundigt wie ich für sie nicht zu heilende Krankheiten erfolgreich behandelt habe.

Bei mir selbst behebe ich Hüftgelenksentzündungen die ich gelegentlich habe, mit Injektionen innerhalb von 2 Tagen.
Das ist Homöopathie.

#147 |
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Weitere medizinische Berufe

@@@@@154
78
14.02.11 – 23:20 Peter Cornelius @@@@@@

Vielleicht haben dann die Nebenwirkungen aufgehört und dem Kind ging es besser?

#146 |
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Dr. Johannes Lübeck
Dr. Johannes Lübeck

Unglaublich! Schon 177 Kommentare zu potenziertem Nichts.
Den Aktionisten mein Lob: Prima Aktion!
Sollen doch die Homöopathen weiter Befindlichkeitsstörungen mit Tropfen und Kügelchen behandeln solange sie die Finger von ernsthaften Erkrankungen lassen.
Zu Frau Ravenstein (177): Natürlich gehts um Geld. Mit Homöopathie-Voodoo läßt sich prima (Bar-)Geld verdienen.

#145 |
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Rettungsassistent

Ich kann mich nur über manche Äusserungen wundern die hier gemacht werden.Leider vermisse ich weiter die Akzeptanz der Homöopathie durch die Ärzte. Ein miteinander wäre angebracht, und nur am Glauben kann die Wirkung nicht liegen. Mein Sohn wird seit seiner Geburt mit Homöopatischen Mitteln behandelt, und es funktioniert bis heute.Es gibt aber sicher Indikationen wo Medikamente nötig und unvertichtbar sind.Warum wird aber nicht nachgedacht, ob man z.B.bei Kopfschmerzen Globoli verabreicht anstatt Schmerzmittel, die bei vielen auf den Magen schlagen, oder sollte das bewust so gemacht werden?

#144 |
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Armin C. Bauer
Armin C. Bauer

Warum bleibt nicht jeder bei seiner Meinung und läßt die Patienten entscheiden, die sich ja ihre Therapeuten aussuchen ?
Ein Gegeneinander, eine Konkurrenz ist wenig hilfreich. Wichtig ist, daß es dem Patienten auf Grund einer Therapie besser geht. Erlaubt ist, was hilft.
Ceterum censeo: NIL NOCERE !

#143 |
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Rettungsassistent

@127:
Ist zwar völlig off-topic hier, aber erfahrungsgemäss treiben sich im Dunstkreis von Homöopathie-Adepten auch immer mal wieder der eine oder andere radikale Impfgegner und Virenleugner rum: Wären Sie bereit, sich mit der blutigen Nadel eines HIV-positiven Fixers stechen zu lassen? Das Virus ist ja bloss eine Lüge…

#142 |
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Rettungsassistent

Kann mir einer der Homöopathieadepten hier ein bestimmtes Mittel einer bestimmten Verdünn… äääh, “Potenzierung in einer bestimmten Menge nennen, die ich einnehmen müsste, um eine maximale (schädliche) Wirkung, zu verspüren? Irgendwelche “hochpotente” C-irgendwas-Globuli, die eine deutlich spürbare körperliche Reaktion hervorrufen?

#141 |
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HP Eva S. Molitorisz
HP Eva S. Molitorisz

Warum verteidigen Ärzte immer ihre Heilweise-ich als klassische Homöopathin glaube ihnen doch.

#140 |
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Wer behauptet eigendlich immer, dass Homöopathie nichts kostet? Apotheker verdienen daran (jeder kann es sich kaufen), Krankenkassen verdienen daran (damit kann man ja prima Werbung machen), Ärzte verdienen daran (man kann prima Zeit schinden, die Reparation baucht), von Heilpraktikern, Hebammen und auch Gesundheitsleien mal nicht zu sprechen. Und alle zusammen brauchen sich nicht die Blöße geben einfach mal zu sagenn, dass sie keine Ahnung haben und im !Moment! nichts weiter tun können.

#139 |
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Rettungsassistent

Eigentlich ist mit 137 schon alles gesagt. Warum geht kein Homöopathiefan darauf ein?

#138 |
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Eberhard Krämer
Eberhard Krämer

Das ist kein Spaßartikel. “und mancher Mächtige, der gut fahren wollte mit dem Volke, spannte vor seine Rosse noch ein Eselein, einen berühmten Weisen…” “..aber in den Städten wohnen die gutgefütterten, berühmten Weisen-die Zugtiere.”- Also sprach Zarathustra. Friedrich Nietzsche.

#137 |
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Rettungsassistent

@176:
Zitat:
“Wenn ich von etwas nichts verstehe, halte ich den Mund – sonst merkt jeder, wie dumm ich bin.”

Warum folgen Sie nicht Ihrer eigenen Maxime?

#136 |
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Dr. med Horst Pöhlmann
Dr. med Horst Pöhlmann

Na, da haben es tatsaechlich einige gut bezahlte Akteure der Pharma Industrie geschafft, den Beweis fuer die Unschaedlichkeit der Homoeopathie zu erbringen. Ich moechte vorausschicken, dass ich selbst kein Homoeopath bin. In den 40 Jahren meiner Taetigkeit als Arzt hatte ich die Gelegenheit, die verblueffende Heilung von Patienten zu erleben, die bei so ziemlich allen Experten mit Rang und Namen erfolglos behandelt worden waren. Wenn Placebotherapie so gut hilft, warum machen sie dann diese klugen Leute nicht? Immerhin verursachen diese Leute den Tod von jaehrlich ca 200000 (ja zweihundertausend!) Patienten pro Jahr alleine in den USA. Und dies sind nur die offiziellen Zahlen, in Deutschland sollen es etwa 20.000 sein – auch nicht schlecht. Wie mickrig sind da die 5 Patienten, die in den letzten 60 Jahren angeblich an Neuraltherapie gestorben sind. Zumindest werden diese immer wieder zitiert um zu zeigen, wie gefaehrlich Neuraltherapie ist.
Die Zunft der Maerchenerzaehler (Schulmedizin) hat es da doch wesentlich besser. Da werden Viren als Ursache von Krankheiten erfunden – nur der Beweis fehlt. Wo ist der direkte Virusnachweis bei dem aus einem kranken Organismus ein Virus gewonnen wurde, es eindeutig nach Zuechtung identifiziert wurde, photographiert und dann einem gesunden Organismus eingeimpft, der dann die gleiche Krankheit bekam? Da muessen dann getuerkte indirekte Nachweise herhalten. Oder der Nachweis, dass Chemotherapie bei soliden Tumoren eine Lebensverlaengerung bewirkt? Wo ist die placebo kontrollierte Doppelblindstudie zum Nachweis einer Wirksamkeit von Impfungen? Die gleichen “wissenschaftlichen” Aerzte – besser gesagt MCQ (multiple choice questionnaire) Auswendiglerner – glauben an all die Maerchen ohne sie nachzupruefen und urteilen ueber etwas, wovon sie keine Ahnung haben. Wuerde die Homoeopathie nicht wirken, waere sie laengst verschwunden – so wie viele schulmedizinische Medikamente. Wie die placebo Theoretiker die Wirksamkeit der Homoeopathie bei Tieren erklaeren, wuerde mich auch interessieren. Wenn ich von etwas nichts verstehe, halte ich den Mund – sonst merkt jeder, wie dumm ich bin.

#135 |
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Heilpraktiker

@169: Nach Angaben des Bundgesundheitsministeriums liegt der Anteil an den GKV-Arzneimittelausgaben für Alternativmedikamente bei 0,06 Prozent (absoluter Betrag: 8,4 Mio Euro). Von Milliarden, die dem Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden fehlen kann also wirklich nicht die Rede sein.

#134 |
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Heilpraktikerin

Ich möchte mich nicht wieder an dieser Diskussion beteiligen, aber der Kommentar von Herrn Hang deckt auf, dass das Prinzip der Homöopathie eben nicht verstanden wird. Ein potenzierter Betablocker wäre nicht homöopathisch. Sie müßten ein potenziertes Sympathomimetikum geben, weil die Beschwerden ja durch eine”verstärkte Funktion” des Sympathikus zustande kommen. Ähnliches heilt ähnliches! Dies nur zur Prinziperklärung, natürlich macht man das nicht.

#133 |
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Homoeopath curat, natura sanat

#132 |
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Ich hatte am 13.07.2010 schon einmal Stellung zum Thema Homöopathie genommen, ich kann es nur wiederholen:

Die Homöopathie ist meiner Meinung nach eine 100%ige Placebo-Therapie die sich psychische Reaktionen zu Nutzen macht und deren Wirkungsgrad sich linear mit dem Glauben des Patienten an diese Therapieform auszeichnet.
Als Arzt mit pharmakologischer Grundausbildung ist in meinen Augen eine physiologische Wirksamkeit solcher Mittel unmöglich und man könnte an Patienten die einen Nutzen daraus ziehen genauso Traubenzuckerkügelchen geben und haette den selben Wirkungsgrad, solange der Patient die Information erhaelt immer noch das Originalpraeparat zu bekommen.
Den Nutzen aus Placeboeffekten kann man nicht leugnen, doch um davon zu profitieren braucht man nicht unnötige Ausgaben für die meiner Meinung nach überteuerten homöopathischen Mittel zu leisten und könnte diese Einsparungen für andere Zwecke einzetzen.
Leider hat die ganze Homöopathie-Sparte auch schon eine kraeftige Lobby im Gesungheitssystem und das sie sich so einfach ihre Butter vom Brot nehmen lassen ist nicht zu erwarten.
Ein Forschungsprogramm bei dem man die Praeparate ohne Wissen der Patienten gezielt mit Traubenzucker o.ä.austauscht und dabei auf eine Veraenderung der Lebensqualitaet achtet die die Patienten durch die Einname homöopathischer Praeparate gewonnen haben wird meiner Meinung nach keinerlei Einbussen seitens der Patienten ergeben und sollte mal durchgeführt werden. Anhand der Resultate aus so einem Forschungsprogramm waere dann auch ein systematischer Austausch aller Praeparate möglich ohne das Patienten einen Nachteil daraus empfinden, aber grosse Mengen an finanziellen Mitteln besser genutzt werden können.
Bei uns in der Türkei ist die Homöopathie kein anerkannter Zweig, aber es wird mit Placebos experimentiert bei denen man teilweise zu überraschend guten Ergebnissen gekommen ist.
Beides stützt auf die Selbstheilungskraft der menschlichen Psyche welche durch die unterstützende Wirkung von Homöopathie oder Placebos verstaerkt wird und keinesfalls als Alternative (Placebos) wegzudenken ist, nur kann man die Kosten die für homöopathische Mittel entstehen durch den Einatz von Placebos grösstenteils einsparen.

m.f.G.

Dr.med. Mustafa Ayhan

#131 |
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Heinrich Hang
Heinrich Hang

Der Vorschlag von Heilpraktiker Ohlinger, mehrere Tabletten Digimerck oder Betablocker zu nehmen, widerspricht seinem eigenen Ansatz als Homöopath. Er hätte empfehlen müssen, diese Medikamente “potenziert” also wie im aktuellen Beispiel z.B. 10 hoch 23 hochverdünnt einzunehmen. Was würde passieren? Eben! Nichts. Nach Heilpraktikerweltbild aber müsste man bei so einem Potenzierungshammer tot umfallen.
Unverständlich, wie wissenachsftlich ausgebildete Menschen solch absurden Theorien anheim fallen können.

#130 |
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Heilpraktiker

Warum so garstig zu den Aktivisten…
gibt es eine bessere Werbung für unsere
Sache???… die Homöopathie ins Bewußtsein
der Menschheit zu bringen und mag es
doch sein,
daß einer der “Blindaktivisten-in” eine
unerwartete Heilung erfährt… ja,
dann mag es so sein wie beim “verlorenen Sohn”:
wo mehr Freude im Homöopathenhimmel herrscht
als über die tausende gerechten Homöopathen,
die täglich still und bescheiden Ihre
“kleinen” Wunder vollbringen…
dem Himmel sei Dank dafür!

#129 |
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Kay Trenkmann
Kay Trenkmann

“Homöopathie ist Psychotherapie mit einem Schnaps dahinter”-so fasste der Pharmakologie-Professor meines Bruders (ein Apotheker) die ganze Sache mal zusammen.
Zum Glück ist in homöopathischen Medikamenten kein Wirkstoff enthalten-sonst könnten sie ja tatsächlich Schaden anrichten. Aber die Leute, die das nehmen oder gutheißen (traurig, viele das hier sind) fühlen sich wohl dabei. Endlich irgendetwas gegen jedes wehwehchen, was man so haben kann.

Jede Form von esoterischer “Behandlung” sollte verboten werden. Richtige Medikamente müssen Prüfungen zur Wirksamkeit bestehen. Diese Richtlinien sollten auch für Globuli und Co. gelten. Dann würden sie alle samt aus den Apotheken verschwinden, wie so manches Medikamtent auch, das unwirksam oder schädlich ist (ja, meine lieben Herrn und Damen Heilpraktiker, ein Globuli ist dagegen ja wohl kaum mal aus einer Apotheke entfernt worden)
Die sogenannte “ganzheitliche Medizin” (schon der Begriff ist Schwachsinn, jeder Arzt muss alle Erkrankungen seines Patienten beachten, egal welchen Facharzt man hat) entzieht dem Gesundheitswesen Mrd. an Mitteln, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden! Das Laien daran glauben, ist ihnen nicht zu verdenken im angesicht der Propaganda von tausenden, die auf diese Weise ihr Geld verdienen und riesige Profite machen. Aber Ärzte sollten es besser wissen. Schließlich ist ja auch der Drogenkonsum verboten oder sich nicht im Auto anzuschnallen . . . Aus diesem Grund sollten solche Behandlungen schlicht und ergreifend verboten werden, oder zumindest in die Hand eines Arztes gelegt. Der weiss wenigstens, wann es wirklich ernst wird und will nicht mit belladona C hoch x Kammerflimmern wegkriegen-so wie in Österreich, da erfüllt eine medizinische Handlung, die nicht von einem Arzt durchgeführt oder angeordnet wurde den Tatbestand der Kurpfuscherei (§184 StGB Österreich)

@Pia Austel: Die Ausrottung der Pcoken durch Impfungen ist eine der größten und segensreichsten Errungenschaften der Medizingeschichte. Deine impfkritische Propaganda entbehrt jedes Beweises-wie bei der ganzen Esoterik auch

#128 |
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Apothekerin

Ich finde es amüsant, wie hier besonders die Heilpraktiker und sonstige Homöopathie-Verfechter die böse Pharmaindustrie verteufeln, und dabei geflissentlich übersehen, dass auch die Homöopathie-herstellenden Firmen dazu zu zählen sind. Und als Apothekerin sehe ich jeden Tag, wie ungeheuer geschickt deren Marketing arbeitet. Dagegen sind Pfizer, GSK und Co. Anfänger…

Und dann liest man immer wieder “wer heilt, hat Recht” – nunja… wenn dem Patienten geholfen ist, ist das ja schön, aber ohne jegliche Wissenschaftsbasis darauf zu bestehen, dass es das Mittelchen war, ist für mich nicht “Recht”.
Der Placebo-Effekt ist – sowohl von Laien wie von Fachleuten – massiv unterschätzt. Da gibt es recht interessante Forschungen zur Zeit darüber… Ich nutze das jeden Tag in meinem Beruf. Egal was ich den Leuten gebe, die Beratung und Zuwendung macht unheimlich viel aus. Auswählen tu ich dann aber lieber ein Mittel, dessen Wirkung in validen Studien belegt ist. Den Placebo-Effekt gibt es als kostenlosen Service gleich mit dazu. :)

#127 |
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Heilpraktiker Alfons Ohliger
Heilpraktiker Alfons Ohliger

Als ehemaliger Schulmediziner bin ich erfreut über diese Aktionen. Sie zeigen, wie wenig Intellekt in den Köpfen solcher Agitateure steckt. Ich habe noch nicht oft ein solch disqualifizierendes Theater erlebt. Für mich und Millionen Menschen auf diesem Planeten ist die Empirik der echte Weg, Wissen zu erlangen, nämlich durch Erfahrung, z.B. die horrenden Zahlen von Erfolgen durch homöopathische Therapien. Ich schlage vor, die Akteure tun dasselbe einmal mit der selben Menge an Allopathika, dann hätte diese Welt sicher ein nettes Schauspiel.
Warum eigentlich nicht Digimerck 10 Tbl. á 0,5mg auf einmal oder einen Betablocker, sagen wir mal 5 Tbl. auf einmal. Dann erübrigt sich außerdem gleich die Frage nach den Gefahren der einzelnen Therapien.
Viel Spaß noch beim Hecheln über Homöopathie. Ich und viele andere wissen es besser, weil Empirik nicht lügt, was man von den 4farbigen Offset-Prospekten z.B. der Impfindustrie nicht behaupten kann.

#126 |
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Medizinjournalist

Hierzulande belächelt man Voodoo und allen möglichen anderen faulen Zauber, entblödet sich jedoch andererseits nicht, Quacksalbertum wie die der “Homöopathie” einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben. Verglichen hiermit ist Kaffeesatzlesen hohe Mathematik….

#125 |
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Apothekerin

vielen Dank liebe Docchec-News.
Danke dass Sie mit Ihren Artikeln deutlich Stellung beziehen.
Das ist in der pharmazeutischen Fachpresse leider nicht der Fall.
Gerade die Zeitungen für PTA´s (pharmazeutische Assistenten, von denen stehen mehr hinterm Ladentisch als Apotheker)sind voll davon und betreiben regelrecht Gehirnwäsche – und das bei den Leuten, die das Zeug verkaufen.
Auch die Deutsche Apothekerzeitung berichtet (zumindest online) über die Aktion, aber mit einem deutlich mißbilligendem Ton für alle Homöopathie-Gegner.
Es gibt auch immer wieder Berichte über Homöopathische Anwendungen in den beiden großen Zeitungen für Apotheker (PZ und DAZ)
Echt peinlich für meinen Berufsstand. Ich werde den Eindruck nicht los, dass die umsatzsteigernde Komponente der Homöopathika den seriösen Pharmazeutischen Fachblättern den Mut zur Ehrlichkeit nimmt.
Nur durch die Homöopathie gibt es für wirklich jedes wehwehchen ein passendes Mittelchen

Danke Herr Grätzel, sie helfen ein Stück mit aufzuklären.
Danke für das Wort Spassattacke. Das erste treffende nicht diffamierende Wort für diese Aktion was ich in der Fachpresse lese.
Man kann es auch weniger spassig sehen, Eine Aktion für die Aufklärung, für kritisches Denken, im weitesten Sinne für Humanismus.
Aber selbst darauf sind Sie ein wenig eingegangen durch Vorstellung der GWUP. Vielen Dank

Für alle aufgeklärten menschen, die schmunzeln wollen, empfehle ich übrigens das youtube-video “homöopathische rettungsstelle”

#124 |
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Ich möchte dazu anregen, die Thesen S. Hahnemanns vor dem Kontext des 18. Jh. zu sehen. Eine wirkungslose Medizin erfüllte voll und ganz den Grundsatz “primum nil nocere”, dem heute die sog. Schulmedizin leider allzu oft nicht gerecht wird.

#123 |
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Pia Austel
Pia Austel

Hallooo, es geht sehr vielen Patienten unter der homöopathischen Behandlung gut!!! Das ist doch wohl das Einzige was zählen sollte. Für mich ist das auf jeden Fall das Wichtigste!
Ich würde gerne mehr mit Ärzten zusammen arbeiten, damit meine Patienten endlich auch ganz entspannt mit ihrem Arzt über die Behandlung bei mir sprechen können und sich nicht wie ein ¿Verbrecher¿ vorkommen müssen. Sie werden belächelt, verunsichert bis hin zu ¿Ich behandle sie nicht mehr, wenn sie da noch hingehen¿ hab ich alles schon erlebt.
Genau diese Diskussion spiegelt wieder, was Patienten erleben, die es wagen außerhalb der Schulmedizin noch etwas anderes für sich in Anspruch nehmen zu wollen.
Und hört doch endlich damit auf, dass die allopathische Behandlung das einzig Wahre ist.
Antibiotika wurde in Unmengen verabreicht, um jetzt erleben zu müssen, dass die resistenten Bakterien eine Gefahr für Leib und Leben sind und nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden können. Kinder bis 3,5 Jahre haben 45 Impfstoffe geimpft bekommen und es wird immer noch als harmlos dargestellt. Es gibt darüber keine Langzeitstudien, sondern an den Kindern die so behandelt werden, wird man sehen können ob es schädlich war oder nicht.
Wie war das mit Contergan, Pockenschutzimpfung, ect.
Ständig kommen neuste Studien auf den Schreibtisch, wo medizinische und medikamentöse Behandlungen über den Haufen geschmissen werden müssen, weil frühere Studien und Ergebnisse nicht mehr haltbar sind. Trotzdem wird jedes Mal wieder so getan als wäre das Alles der Weisheit letzter Schluss.

Ich möchte hier auch mal klar stellen, dass Heilpraktiker und klassischer Homöopath zwei getrennte Ausbildungen sind. Die Ausbildung zum Heilpraktiker dauert 3 Jahre und eine fundierte homöopathische Ausbildung dauert auch 3 Jahre mit mind. 550 Unterrichtsstunden und 1250 Std. im Selbststudium. Einfach mal bei der Stiftung Homöopathie-Zertifikat SHZ nachlesen.

#122 |
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Dr. Thomas Kaus
Dr. Thomas Kaus

Zum Glück gibt es viele Erkankungen, die ohne Therapie von alleine ausheilen und eine korrekt durchgeführte klinische Studie hilft uns bei der Entscheidungsfindung, effektive Medikamente und Therapieformen zu erkennen.
Kritisches und wissenschaftliches Denken kann erlernt werden und hilft uns Fehlschlüsse zu vermeiden. Cum hoc ergo propter hoc Fehlschluss: Nur weil zeitgleich, während der Selbstheilung einer Erkankung, eine homöopathische Tinktur verabreicht wurde bedeutet das nicht, dass diese Tinktur über den Placeboeffekt hinaus Wirkung gezeigt hat. Nur eine korrekte Randomisation der Therapie kann diese Frage beantworten.

Bestimmte unliebsame Wirkungen der Homöopathie sind aber gut dokumentiert. Siehe dazu:
http://whatstheharm.net/homeopathy.html

#121 |
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Aerztin für allg. Medizin Gabriela Schlosser
Aerztin für allg. Medizin Gabriela Schlosser

unter jeder WUERDE dieser Artikel. Es ist wohl mehr der NEID? Leute/Aerzte die diese Ansicht teilen zeugen nicht gerade von “hoher Bildung”! Schade! Wieviele Mediziner bilder sich weiter in Homöopathie und arbeiten nachher nur noch mit “der Natur”? Braucht ein paar Gripps mehr im Hirn!

#120 |
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Heilpraktikerin

“verdünnen” ist fachlich falsch

#119 |
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Man kann einem Psychotiker oder Gläubigen nichts mit Vernunft, Logik oder gar handfesten Beweisen klar machen. Das ist, als ob man auf einen Wasserfall schreiben will.

#118 |
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Liesst sich wie ein Aprilscherz und ist wohl auch genau so zu sehen. Man muss ja nicht überzeugt sein, aber sich über die Überzeugungen anderer auf einem derart niedrigem Niveau lustig zu machen, sollte eigentlich unter der Würde intellektuell gebildeter Menschen sein.

Ich hab schon einige klassische schulmedizinische Medikamente genommen, die null Wirkung zeigten. Und trotzdem würde es mir niemals einfallen, mich über jemanden lustig zu machen, der von positiven Erfahrungen damit berichten kann.

Einfach nur peinlich und kindisch …

#117 |
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Dr. med.dent. Konstantin Sander
Dr. med.dent. Konstantin Sander

¿Ich behaupte aber, daß in jeder besonderen Naturlehre nur so viel eigentliche Wissenschaft angetroffen werden könne, als darin Mathematik anzutreffen ist.¿

¿ Immanuel Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft, A VIII

Allzugerne würden wir Mediziner auch Vollblut-Naturwissenschaftler sein. Aber leider ist der Organismus kein einfaches mathematisches Miodell. So versuchen wir zumindest die chemischen Vorgänge, die in diesem vorgehen, streng naturwissenschaftlich zu beweisen. Dabei geht es nur um Austausch von Informationen innerhalb eines Organismus.

Verloren gegangene oder nicht vorhande Informationen kann ich homöopathisch oder chemisch substituiren. Es geht letztendlich nur darum. ob es dem Patienten geholfen hat oder nicht!

Diese Spaßattacke auf die Verdünner soll ja auch nur das Unbehagen überbrücken, das angesichts ungeklärter Wirkzusammenhänge bei einer alternativmedizinischen Heilung gelegentlich aufkommt.

Was zählt, ist das Ergebnis. Ende gut, alles gut.

#116 |
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“Kritik an der Aktion kam nicht nur unmittelbar von homöopathischer Seite, sondern auch von Seiten jener Organisationen, die der Homöopathie aus kommerziellen Gründen nahestehen.”

Oho, eine ähnliche Situation wollen wir DocCheck ja überehaupt nicht unterstellen…

¿Man kommt in Diskussionen mit Homöopathiefans nach spätestens drei bis vier Sätzen an den Punkt, an dem gesagt wird, man müsse eben dran glauben.

Das würde ein ernsthaft arbeitender Homöopath nie behaupten.

Gerade wer sich mit der Wissenschaft wirklich beschäftigt, wird auch ihre Grenzen und Tücken eingestehen müssen. Man mag mir 15 Studien über die tolle Wirksamkeit von Medikament XY vorlegen. Wenn dieser eine Patient dann doch an Krankheit X verstirbt, dann muss ich das genauso zur Kenntnis nehmen wie die gute Wirksamkeit eines homöopathischen Mittels bei einem konkreten Patienten, auch wenn alle Studien sagen (was sie nicht tun), dass das eigentlich gar nicht sein kann.

Nochmal zur Info: Hahnemann hat die Arzneiprüfung erfunden, so wie sie heute modern durchgeführt wird. Ist das keine wissenschaftliche Leistung? Empirischer gehts kaum.

Schade, dass Herr Benecke nicht bei seinen Fliegen bleibt. Ich maße mir auch nicht an zu behaupten, in die Zukunft oder die Vergangenheit blicken zu können, wenn ich mir einen paar Maden in einem Haufen Schei$$e anschaue.

#115 |
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Tierheilpraktiker

@Student ..na bleib mal auf dem Boden und reg Dich nicht auf. Ist nicht gut für’s Herz. ;-)
Wer ernsthaft und seriös mit Homöopathie arbeitet weiß das sie funktioniert. Übrigens gibt’s auch genug Tierärzte die über eine gute Zusammenarbeit mit THP’s froh sind. Was soll denn das ganze Theater und die Egobefriedigung? Es geht um das Wohl der Patienten und da können wir alle gemeinsam viel erreichen.

#114 |
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Tierarzt

Auch die guta alte Lochschmidtsche Zahl könnte hilfreich sein zur Bewältigung des Problems.
Blamabel ist dass die carstens-Stiftung bereits vor vielen jahren 2 Mio DM für Studien an der tierärztl. Hochschule in Hannover gesponsort hat, um die Wirksamkeit der H. zu beweisen. Leider auch ohne Verblndung und Kontrollgruppe. War auch zu früh gejubelt. Wo nix drin ist (nachweislich, ausser Dioxin C30) kann sich damit auch nicht gefährden.
Besonders heroisch sind die Selbstversuche allerdings im Gegensatz zu den hahnemannschen gerade ncht.
Weiter so, vielleicht auch mal mit Botox versuchen?

#113 |
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Medizinjournalist

wenn ich mir die verschwurbelten Theorien über Resonanzen, Schwingungen, Quanteneffekte, Elektronenspins usw. (“feinstofflich” fehlt mir noch) so durchlese, dann frage ich mich, welche Ausbildung man eigentlich braucht, um Heilpraktiker werden zu können – Crashkurs an drei Wochenenden? Müssen auch elementare Kenntnisse in Physik, Chemie und Mathematik nachgewiesen werden? Oder reicht Anatomie?

#112 |
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Heilpraktikerin

(off topic)

@ Dr. med. Wilfried Schwarz:
Jeder aufgeklärte Geist sollte… – vielleicht auch seinen Umgang mit dem Kommentarfenster rational hinterfragen :)
(War das ein Potenzierungsversuch?)

#111 |
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Katja Lorenz
Katja Lorenz

nochmal zum Thema: Die Gesellschaft muss “schäbige” Heilweisen bezahlen und leidet unter HP´s und Homöo´s:
1.Es wird keiner dazu gezwungen, Kügelchen einzunehmen, wenn er nicht will!
2. Unter was die Allgemeinheit wohl mehr leidet, als an ein paar nutzlos verordneten Kügelchen ist wohl eher die Tatsache, dass z.B. einige studierte Mediziner ein MRT bei einem schnellenden Finger anordnen oder eine Hüft-TEP bei 99jährigen Pat. einsetzen. Wenn sich Ärzte-Kollegen untereinander sanieren wollen, ist der entstandene Kostenfaktor mit Sicherheit um ein Vielfaches höher!

#110 |
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Heike Noll
Heike Noll

Zu 52:
Herr Benecke hat sich scheinbar doch sehr intensiv mit Homöopathie beschäftigt. Hat er ein neues Mittel für ignorante und arrogante Menschen gefunden? Oder nur das richtige Mittel für sich? “Hundekot in einer 10 hoch 23 Potenz“! Naja, er steht eben noch ganz am Anfang seiner Studien an sich selbst.Mal sehen was noch von ihm erfunden wird. Bleibt nur zu wünschen, dass es nicht noch schlimmer wird. Erstverschlimmerung war bestimmt schon einmal irgendwann in seinem Leben. Bleibt zu hoffen dass es nach dieser Einnahme nicht neuerdings auch noch eine
“ Zweitverschlimmerung “gibt. Die wäre dann ja auch nur eingebildet oder – neu erfunden – wie sein Mittel.
Tja, alles zum Wohle der `´Wissenschaft“ . Wie uneigennützig und patriotisch .

#109 |
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Birgit Neudeck
Birgit Neudeck

tolle Aktion
etwas was niemand braucht und dann auch noch gemeinützig
endlich verstehe ich wie wissenschaftliche Untersuchungen
ablaufen müssen
helau und ahoi

#108 |
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Studentin der Humanmedizin

“Getroffene Hunde bellen” fällt mir bei diesen Kommentaren nur ein.
Ich finde jeder soll das einnehzmen was ihm gut tut, aber Patienten abzocken kann ich einfach nicht ausstehen. Placebowirkung kann man auch günstiger bekommen.

#107 |
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Ich selber nutze homöopathische Arzneimittel, behandele aber mit gleiche Überzeugung entsprechend Leitlinien, evidenced based etd. Die naturwissenschaftliche Medizin hat sicher großes geleistet und kann natürlich durch die Homöopathie nicht ersetzt werden. Ich sehe aber keinen Grund für eine solche Demonstration von Arroganz und Ignoranz. Die Welt besteht nicht nur aus pharma-gesponsorten Doppel-Blind-Studien, die auch nur eine Laborwirklichkeit darstellen, nicht das Leben. Vielleicht sollten sich diese scheinbaren Besitzer der Wahrheit einmal einige Jahrhunderte in die Zukunft versetzen, um dann zu staunen, wie über ihr Mythos °naturwissenschafltliche Medizin” gelächelt wird.

#106 |
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Heilpraktikerin

Ist das nicht unsagbar peinlich, wie hier die medizinischen Fraktionen aufeinander losgehen?
Ich unterstelle mal einfach Absicht dahinter. Sonst könnten sich ja HP und Arzt ja darüber unterhalten, wie dem Patienten mit vereinten Kräften geholfen werden kann.
Das ist aber leider in Deutschland nnicht erwünscht.

#105 |
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..denk ich an Deutschland in der Nacht_und mittlerweile auch am Tag_, dann bin ich um Seelenruh und Schlaf gebracht!

Wer heilt, hat Recht.

#104 |
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Tierheilpraktikerin

So eine Aktion wäre MIR peinlich!
Jedes weitere Wort in dieser immer wieder hochgeholten und fruchtlosen “Diskussion” ist verschwendet!

#103 |
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Rainer Ecker
Rainer Ecker

Oh weh – eigentlich habe ich mir vorgenommen, zu solchen Artikeln keine Kommentare mehr zu schreiben, aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme. “Oh weh” oder “wenn Dummheit weh tut” – weiter so mit diesen Kampagnien, und wir machen weiter mit der Homöopathie. Lieber schlucken diese Schulmediziner Globuli öffentlich auf der Straße – da haben sie schon keine Zeit ihre Schulmedizin zu betreiben – ist doch auch was wert ;-)

#102 |
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Heilpraktikerin Patricia Grill
Heilpraktikerin Patricia Grill

Zumindest hat sich der Klassiche Homöopath mal mindestens eine Stunde Zeit für den Patienten genommen, um ihn nach seinen Beschwerden zu fragen und dann das passende Mittel für ihn heraus zu finden. Allein das wirkt manchmal schon Wunder. Während der Arzt von seiner Sprechstunde zur Sprechminute mutiert ist!

#101 |
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Heilpraktikerin Patricia Grill
Heilpraktikerin Patricia Grill

Zumindest hat sich der Klassiche Homöopath für seinen Patienten mindestens 1 Stunde Zeit genommen ausführlich nach seinen Beschwerden gefragt, um dann das passende Mittel zu geben. Allein das kann schon Wunder wirken. Während der Arzt von der Sprechstunde zur Sprechminute mutiert ist!!!

#100 |
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Heilpraktiker

Tatsächlich ist es so.. dort wo Mensch vermuten könnten, dass es möglich sein sollte, Objektiv zu bleiben, genau dort tritt eine Art konkurrenz Verhalten auf, für das sich viele Hp`s wie Doc`s schämen könnten. Das ist nicht Sinn und Zweck Forschung und der Medizin, oder?
Wenn es bei manchen hilft..na bitte, ist doch super.. bei anderen nicht, schade, dann muss eben ein anderer Weg gefunden werden.
Das Leid des Patienten zu heilen, hat oberste Priorität, oder nicht?!?
lg an alle Streithammel hier..

#99 |
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Heilpraktiker

Liebe “Skeptiker-Vereinigung GWUP” Wie Sie hoffentlich schon wissen sind alle Bilder des HIV- Virus Fälschungen. Es gibt Niemand der die Existenz dieses Virus Beweisen kann.
Seltsam, dass trotzdem Mediakamente existieren, welche angeblich das “Virus” bekämpfen können?
Ich wünsche mir zu diesem Thema eine Aktion von Euch.

#98 |
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Dr. med. Christa Fichtner
Dr. med. Christa Fichtner

Zu Homöopathie und Quantenphysik siehe Zeitschrift für klassische Homöopathie, 2-2010, S. 76-84

#97 |
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Heilpraktiker

Es ist einfach nur traurig wie mit dem Erbe Hahnemanns umgegangen wird. Ich hoffe, dass dieses Genie einmal die Anerkennung erfährt, die ihm zusteht. Diese ganze Diskussion ist so substanzlos – traurig!

#96 |
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Heilpraktiker

@Natalie: Teile und herrsche: Jetzt grenzen sich schon Phytos von den Homöopathen ab. Auweia

#95 |
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Pia Austel
Pia Austel

Worum geht es der GWUP eigentlich? Geht es darum Menschen schützen zu wollen und wenn, vor was den? Die Schädlichkeit der Kügelchen kann es ja nicht sein, das haben sie durch ihre Aktion hinreichend “bewiesen”! Das Menschen Geld dafür ausgeben? Das machen Menschen in der Regel nicht lange, wenn sie keinen Gewinn davon haben! Das Patienten durch die homöopathische Behandlung ihre Gesundheit/Leben aufs Spiel setzten? Jeder verantwortungsbewusster Homöopath sorgt auch für klinische Abklärung der Beschwerden bei unklaren u. ernsthaften Erkrankungen!
Ich glaube, dem Skeptiker-Verein geht es einzig darum, in der Öffentlichkeit bekannt zu werden und zwar um ihrer Selbstwillen und sonst steckt gar nichts dahinter. Es geht ums Recht haben wollen und nicht um den Menschen der krank ist.
Jetzt hat es halt mal wieder die Homöopathie, als populistisches Thema, erwischt.
Aber mal ehrlich, es reicht doch vollkommen aus, dass unseren Patienten unter der Behandlung gesund werden. Wieso sollten wir da mit Leuten diskutieren, die das abstreiten? Ich denke nicht, dass wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und unsere Behandlungen verteidigen müssen.
Früher gab es auch Hexenverbrennungen und egal was immer diese zu ihrer Verteidigung zu sagen hatten, es hat nichts genützt.
Nichts anderes wird immer mal wieder mit der Homöopathie probiert.
Ja Skeptiker ihr habt recht, es gibt im Moment nicht die Möglichkeit die Wirkung von homöopathischen Mitteln messbar nachzuweisen. Unsere Wissenschaft entwickelt sich jedoch auch immer weiter und ist somit auch nicht das non plus ultra.

#94 |
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die Homöopathie-Gegner wollen Wissenschaftler sein, wahrscheinlich nur so haarscharf und das Wort Quantenphysik
halten sie für die Marke eines Physikbaukastens

#93 |
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Jörg Rinne
Jörg Rinne

Könnte mir gut vorstellen das die “Pharmamafia” das Ganze auch noch gesponsort hat… Fahrdienste und Essen für alle Demonstranten ?

*lach*

ATP ist ein Informations- und Energielieferant. Im Adenosinring wird mit dem Spin der Elektronen die Information aufgeprägt, bei der Herstellung des ATP in den Mitochondrien. So sagt es zumindest Dr. H. Kremer.

So ist die Informationsmedizin auch ein wichtiger Teil der Cellsymiosetherapie und es wäre auch eine Erklärung dafür warum Homöopathie, Bioresonanz oder Akupunktur nur bei Personen wirkt, die keine ausgeprägte Mitochondropathie haben..

Nur mal so als kleine Anregung….

Leider wird es in der orthodoxen Medizin noch Jahrhunderte dauern bis man diese Zusammenhänge anerkennt..

Viele Grüße an Alle

Jörg Rinne

#92 |
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Thomas Krekel
Thomas Krekel

Man kann die Homöopathie angreifen so oft man will,sie hat Ihren Platz gefunden und wird sich auch nicht verdrängen lassen! Warum greifen so viele in die Freiheit des heilens ein, und versuchen Therapien schlecht zu reden oder gar vom Markt zu verbannen?
Wer heilt hat Recht und Ehre!

#91 |
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Dr. med Wulff Potthoff
Dr. med Wulff Potthoff

Ich möchte nur einmal sehen,was geschieht,wenn die Homöopathie die moderne Medizin ersetzen würde.Das ist reines Mittelalter.,aber wer gerne mit dem Einrad von Hamburg nach München fahren möchte statt mit dem ICE,bitte!Nur,dass er niemandem schadet und ihn mit auf die Reise nimmt.Heilpraktiker haben nichts mit Medizin zu tun und sie verstehen nichts davon.

#90 |
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Heilpraktiker Bernhard Muschlien
Heilpraktiker Bernhard Muschlien

Einen Fakt anzuzweifeln ist berechtigt, wenn eine entsprechende Überzeugung fehlt.
Einen Fakt anzugreifen wäre berechtigt, wenn Gegenbeweise geliefert werden – nur das ist wissenschaftlich.
Aber einen Fakt lächerlich zu machen beweist nichts weiter als Hilflosigkeit mangels akzeptabler Argumente.
Wie wäre es, wenn Homöopathiegegner einmal die Präsenz von Spurenelementen eines lebenden Körpers von ca.70,0 kg auf ihren Verdünnungsgrad umrechnen und dabei die hohe biologische Brisanz berücksichtigen, die deren Kopplung über Enzyme auslöst ?
Sie kämen fatalerweise auf homöopathische Verdünnungen !
Natürlich nicht über 10 hoch 23.
Kleiner Anstoß : Zink ist eines dieser Elemente und in etwa 120 Enzymen wirksam, ohne die Leben nicht möglich wäre; ganz abgesehen von deren katalytischer Wirkung.

#89 |
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Marina  Morsdorf
Marina Morsdorf

Oh weh, welch eine Aufregung!
Nur eins zu diesem Thema: An den Wirkstoffen der Homöopathie ist noch kein Mensch gestorben!

#88 |
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Petra Gloger
Petra Gloger

So lange medizinische Forschung sich auf die Biochemie reduziert die Biosphysik ignoriert und meint, dass nur Substanz Heileffekte auslösen kann, solange wird es diesen Diskurs wohl geben. Ich würde mich freuen, wenn einmal eine Diskussion über die Notwendigkeit neuer wissenschaftliche Standards an die Stelle dieser ignoranten und dümmlich, diffamierenden Pseudodiskurse gesetzt würde.
Solange der Intellekt jedoch nur dazu ausreicht den Diskurs damit zu bereichern, dass man Sch….. frisst, sind die Aussichten wohl eher trüb.

#87 |
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Nur dadurch, dass man nichts spürt und anschließend noch essen geht, ist doch gar nichts bewiesen. Die Aktionisten hätten statt dessen lieber chemisch denfinierte Mittel in gleicher Menge zu sich nehmen sollen. Dann wäre das Ergebnis sehr einfach meßbar: sie wären nämlich entweder tot oder würden sich zu Tode kotzen.

#86 |
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Tierheilpraktiker

Ah, der Herr Graetzel hatte mal wieder Langeweile. ;-)
Was ist jetzt damit bewiesen? Das es dumme Menschen gibt die gerne irgend einem Herdentrieb folgen. Die Herrschaften sind ja so vernarrt das sie es auch gar nicht zugeben würden wenn sie etwas spüren. Selbst wenn es nur leichte Magenschmerzen wegen dem ganzen Zucker wäre.
Meine Patienten sind alle sehr zufrieden und die TA’s bestätigen das Ihre Patienten die ich begleite spürbar bessere Heilungsverläufe haben. Die austherapierten Patienten die ich bekomme zeigen auch eine sehr gute Wirkung. Ist doch schön das die ach so nutzlose Homöopathie so eine gute Wirkung haben kann. Sorry, aber manche Leute scheinen nichts sinnvolles zu tun zu haben.

#85 |
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HP Meinrad Teicher
HP Meinrad Teicher

Wie arm sind doch die ganzen Skeptiker der Homöopathie dran, die an der Wirksamkeit zweifeln. Haben sie sich jemals ernsthaft mit Homöopathie und den Gesetzmäßigkeiten befasst, geschweige einer korrekten Prüfung eines homöopathischen Mittels unterzogen? und dann auch den weiteren Verlauf beobachtet und dokumentiert. Wer wahre Größe hat, der möge sich einer echten Arzneiprüfung unterziehen, wie Hahnemann es gefordert hat und sich nicht auf die Straße stellen und “Pillen” schlucken. Sieht so wahre Transparenz und kollegialität aus? In meiner Tätigkeit als Heilpraktiker und seit 30 Jahren Krankenpfleger in der Intensivmedizin kann ich ganz klare Unterschiede zwischen Schulmedizin und Homöopathie, die echte Hilfe oder Heilung hervorbrachten, eindeutig definieren. Doch das wollen Sie lieber nicht hören. Es gibt eine unbestrittene Berechtigung für schulmedizinische Versorgung aber ebenso für klassische Homöopathie. Und wenn die Arroganz einiger schulmedizinscher Kollegen nicht wäre, dann hätten wir gesündere Patienten und ein bezahlbares Gesundheitswesen. mfg

#84 |
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Tierheilpraktiker

Dem Komentar von Herrn Dr.med.Dr.rer.nat. Wolfgang Skorczyk ist nichts hinzuzufügen, und erübrigt eine weiter Diskussion.

#83 |
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Prima Aktion!
Macht dem Humbug endlich ein Ende!
Und die GKV, die Homöopathie unterstützen, gleich unten drunter setzen!
Wer nicht ernsthaft krank ist u. an das Zeug glaubt, soll es bezahlen. Nicht mehr und nicht weniger!
Wirklich Kranken, das zu “verschreiben” sollte bestraft werden. Die glauben nämlich daran und sterben arm!

#82 |
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Ferdinand  Nießen
Ferdinand Nießen

Die Wahrheit ist eine Sichtweise, wir selbst sind Realitaet. Jede Behandlungsmethode ist so gut wie der Therapeut ist. Ein wenig mehr Neugier und gegenseitigen Respekt von Vertretern unterschiedlicher medizinischer Denkweisen waere wuenschenswert. Vielleicht sollte man akzeptieren, dass unterschiedliche Medizinsysteme sich ergaenzen, oder zumindest sich gegenseitigen Respekt zollen sollten. Ich moechte weder auf die moderne westliche Medizin, noch auf die naturheilkundlichen Verfahren verzichten. Beide Systeme sind erfolgreich bei der Behandlung von Patienten. Allerdings aendert sich meist eine wissenschaftliche Sicht selten, sie stirbt eher aus.

#81 |
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Katja Lorenz
Katja Lorenz

Oh wie schön, dass sich wieder alle aufregen! DAS ist doch gewollt. Den Versuchs”kaninchen” wünsche ich weiter viel Erfolg; ich kann auch 100 x über eine rote Ampel gehen und trotzdem Glück haben, dass mir nichts passiert, aber…
Und die sich aufregende Ärzteschaft sollte bedenken, was sie im Laufe der Jahre alles von den Quacksalbern/HP´s übernommen haben und sie, Kasse sei dank, jetzt ebenfalls zu Geld machen kann. Plötzlich wird´s auch medizinisch wertvoll. Seltsam, seltsam…

#80 |
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Adrian Ochsner
Adrian Ochsner
#79 |
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Heilpraktiker

Der Autor dieses Artikels und alle, die seine Schlussfolgerungen teilen, haben keine Ahnung vom Prozess des Lebendigen und von Resonanz-Phänomenen. Gibt es ein randomisiertes Prüfverfahren für hormonell und zellulär wirksame Gefühle? Ist ein chemischer Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Gedanken festzustellen?
Wahrheit liegt im Erleben. Erleben ist selten geworden in der Wissenschaft.
Homöopathie wirkt, millionenfach, seit 200 Jahren.
Aber manche Leute brauchen halt für ein Gramm Wahrheit drei Zentner Beweise.

#78 |
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Tierheilpraktiker Volker Berger
Tierheilpraktiker Volker Berger

Aus demokratischer Sicht,kann u.soll jeder mündiger Bürger aus heutiger Sicht doch selbst entscheiden was für ihn gut oder nicht so gut ist.Hahnemann war selber Apothker u.Arzt und hat zumindesten Respekt verdient,auch wenn viele an seine Schriften im Verstehen scheitern!Ich als Tierheilpraktiker habe gute bis sehr gute Resultate erzielt.Wieso zerbrechen sich soviel angebliche Wissenschaftler eigentlich den Kopf über solche Dinge?Oder stckt mal wieder die Pharmaindustrie dahinter?

#77 |
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Adrian Ochsner
Adrian Ochsner

Ich bin ja nicht arzt, nur grafier im bereich gesundheitswesen. Ist es nicht so, dass die kügeli-medizin seit hanemann im jahre 1800 rum mehr oder weniger unverändert gilt. man stelle sich die schulmedizin vor, wenn die 200 jahre lang keinen fortschritt gemacht hätte.

#76 |
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Angela Bley
Angela Bley

Was sollen diese ganzen Diskussionen. Wir leben in einer Demokratie und möchten selbst entscheiden, welche Therapie richtig ist.
Zu diesem idiotischen Versuch kann man nur empfehlen, das Gleiche mit chemischen Mitteln zu machen. Der Spaß wird denen schnell vergangen sein.

#75 |
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Heilpraktiker

Wenn man einigermassen lesen kann, ist man in 15 Min. durch alle Kommentare durch. O.k.- ich hab´ mir das wieder einmal angetan. Dass Herr Graetzel offensichtlich der “Pocher” von DocCheck ist, braucht man nicht weiter analysieren. Inhaltlich sind die Kommentare von beiden Seiten immer wieder das Gleiche. Die Einen heilen den Kanarienvogel erfolgreich, die Anderen kommen mit Quantenphysik und Agressionen, die voellig fehl am Platze sind.
Nun ertappe ich mich selbst dabei, dass ich auch auf diesen jaemmerlichen Faschingszug aufgesprungen bin.
Herr Graetzel ruft – und alle sind wieder dabei. Die Nummer kann er so oft bringen wie ER will. Das Ergebnis wird immer das Gleiche sein. Unterhaltend? Weiss ich nicht – tendiere eher zur Langweile. Warum?
Weil man nicht Aepfel mit Birnen vergleichen kann.
Soweit sind beide Lager voneinander entfernt…-
In einem halben Jahr kommt mit Sicherheit die naechste Haeme auf die Homoeopathie – und alle sind wieder mit dem gleichen “Ergebnis” dabei…
Saludos aus Uruguay

#74 |
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Barbara Graf
Barbara Graf

Zwei Lektüre-Tipps: Dreiarmig, doppelblind, placebokontrolliert: gesunde Menschen testen homöopathische Mittel und beschreiben die Symptome der Arzneimittel http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?doi=10.1159/000209386. Erfahrungsbericht einer deutschen Kinderklinik mit homöopathischen Mitteln. Dr. Christian Lucae, Wege der homöopathischen Arzneifindung in der klinischen Pädiatrie. Es gibt übrigens auch in Indien Unwissende, Scharlatane… Ich glaube, in keinem Land der Erde ist die unwirksame Kunst so verbreitet wie dort. Noch ein letztes: Der Kommentar von DR. MED. DANIEL DESGRANDCHAMPS ist an Niveaulosigkeit nicht zu überbieten.

#73 |
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Heilpraktiker

Im Artiklel steht doch tatsächlich geschrieben, das ein Benicke potenzierten Hundekot eingenommen hat. Ich hoffe es hilft Ihm und er beschäftigt sich in Zukunft mit etwas Sinnvollerem. Nein, ich wünsche Ihm nicht, dass ihm Hundeohren wachsen. kicher kicher.

#72 |
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Heilpraktikerin

Gönnt den Leuten doch ihr Vergnügen!

Es kratzt doch weder die Homöopathie, noch macht es Heilungen rückgängig, noch Geheilte “abtrünnig”, also warum die Aufregung.
Die Homöopathie wurde/wird immer wieder mal angegangen und kann das offensichtlich verkraften, sie ist sowenig rückgängig zu machen wie die Erfindung des Reissverschlusses.

Wenn Wirkung rumkommen soll, würde ich als nächstes Mittel allerdings nicht Arsen C30 empfehlen (das etliche “Prüfer” sicherlich gut entspannt hat), sondern eine schöne Hochpotenz von Lachesis, Aurum o. ä., ab der C1000.
Das könnte zwar für Herzkranke und/oder emotional Wacklige bedenklich sein, aber wenn eh nichts dran ist, weil nichts drin: Wie wärs, Jungs?

Ch. Sträb

#71 |
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@ Sven Truckenbrodt

Stimmt, Montagnier hat hektisch in einem zweitklassigen Journal publiziert. Und die Sache bis 10^18 beschrieben. Was definitiv eine neue Sicht der Dinge bedeutet, falls es sich denn unabhängig bestätigen lässt.

Ich finde aber v.a. faszinierend, dass das Ergebnisse eines “richtigen, seriösen” Wissenschaftlers sind, die aus der Entwicklung jahrzenhtelanger HIV-Forschung entstanden sind. Mit Homöopathie hat das ja zunächst mal nichts zu tun gehabt.

Es bietet aber die Möglichkeit sich vorzustellen, dass das Denkmodell, das in der Lage sein wird, Homöopathie zu beschreiben, zukünftig gefunden werden könnte.

Ich bezweifle, dass es sinnvoll ist, mit der aktuellen Datenlage mit dem Fuß aufzustampfen und zu sagen, ich will aber eine abschließende Bewertung.

Jedenfalls hat Montagnier m.E. min. ebenso viel Vertrauensvorschuss verdient, wie jeder andere wissenschaftliche Autor, der im Geschäft mit den Impactfaktoren steckt und zur Basis der hier angemahnten Wissenschaftlichkeit beiträgt.

#70 |
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Dr.med RICHARD KINTZI
Dr.med RICHARD KINTZI

Schnaps is gut gen Cholera, jupp hei di und fallera!
Mehr ist zu dieser mittelalterlichen Beutelschneiderei
von gewissen Berufsgruppen und der Industrie nicht zu sagen.
Eine Hebamme wollte die drohenden Dekomposition meines Enkels
mit Globuli heilen, der habe ich aber auf die Finger geklopft. Tochter hatte ganz einfach zu wenig Milch, auf Zufüttern ist sie nicht gekommen u. eine Waage kannte sie anscheinend auch nicht Von wegen keine Toten in der Alternativmedizin.

#69 |
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Gudrun Seeland
Gudrun Seeland

“Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis lässt sich für gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit der Wahrheit vertraut.”
Max Planck
Manchmal dauert neu etwas länger und die Gegner machen sich unterm Brandenburger Tor aufgrund der eigenen Unwissenheit lächerlich.
Hoffentlich sind ihre Kinder schlauer.

#68 |
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Bruno Peters
Bruno Peters

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern der “Diskussion” den Herren Professoren und Doktoren bedanken.Denn immer mal wieder hatte ich den Eindruck,dass sich hier erwachsene und intelligente Menschen austauschen,dabei geht es nur um “Meiner ist größer”.Nun,irren ist menschlich.Wenn meine Söhne sich austauschen 11 und 13 Jahre alt, kommt weit mehr bei raus!Armer Patient!!!

#67 |
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Brigitta Schmidt
Brigitta Schmidt

Wieso verstehen diese Heinis immer noch nicht, dass hier die Schwingung heilt. Wie wir wissen besteht alles aus Schwingung und die ist halt mit den herkömmlichen Methoden noch nicht messbar. Nur weil die aktuelle Wissenschaft noch nicht so weit ist, diese Schwingungen zu messen. Es hilft doch ganz eindeutig. Ich muss das Mittel nicht mal schlucken, wenn ich in Resonanz mit dem Mittel bin, kann ich es mir sogar mit dem Pendel einschwingen und es hilft.
Dass diese Dummies jetzt ein ganzes Glas der Kugeln schlucken, sagt doch überhaupt nichts aus, oder? Wenn Sie kein Problem hatten und nicht in Resonanz mit dem Mittel waren, wieso sollte da irgendwas passieren?
Arme Welt und armes Doccheck.
Ihr macht Euch unsympathisch!

#66 |
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Die Sache ist viel zu komliziert um sie prüfen zu können.

#65 |
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Dipl.Soz. Lothar Fürstenberger
Dipl.Soz. Lothar Fürstenberger

Die Diskussion um den wissenschaftlichen Nachweis ist so alt wie die Homöopathie. Wieso hat eigentlich der allopathische Goliath eine so große Angst vor dem homöopathischen David, daß er immer so laut und überheblich herumlärmen muß? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Kopernikus konnte zu Lebzeiten seine Theorie des heliozentrischen Weltbildes nicht unanfechtbar schlüssig beweisen und der Spott der geozentrischen, ptolemäischen Dogmatiker war beissend, ein lächerlicher Wirrkopf, usw..
Elektrizität gibt es ja auch erst, seit man sie messen kann, oder? Sichtbare und nicht ignorierbare Phänomene, z.B. Blitze, stammten ja – damals rein wissenschaftlich gesehen- von den Blitzeschleuderern in den jeweiligen Himmeln…. . Die erste brauchbare Theorie dazu kam von Franklin 1752. Das ist noch nicht so lange her… . Also liebe Allopathenfans, habt noch ein bisschen Geduld … .

#64 |
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Dr. med. Antje Pauly
Dr. med. Antje Pauly

Es gibt eine einfache Methode die Wirksamkeit der homöopathischen Medikamente zu überprüfen:
Der Arzt/Heilpraktiker untersucht den Pat. und stellt ein Rezept aus. In der Apotheke erhält der Pat. dann per Zufall das richtige homöopathische Med. oder ein Placebo. ( Weder Arzt, Med. überreichender Apotheker noch Pat. wissen was er bekommt) Später nach Abschluß der Behandlung sagen Arzt und Pat., ob der PAt. das richtige homöopathische Med. bekommen hat oder Placebo. Bei ausreichend großer Prüfungsgruppe müßte dann bei Wirksamkeit der homöopathischen Med. dies an einer richtigen Zuordnung zu den Untersuchungsgruppen über 50 Prozent zuerkennen sein. Individualität der homöopathischen Med., evtl. Erstverschlechterung o.ä. spielen hierbei keine Rolle.

#63 |
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Heilpraktikerin

Seitdem Hahnemann die Homöopathie entdeckt hat, erhitzen sich die Gemüter. Ist da womöglich doch etwas dran?
Würde die Homöopathie – korrekt angwandt – nichts helfen, müßte niemand auf die Straße gehen. Auch würde niemand Notiz davon nehmen, vor allem nicht die Pharmaindustrie. Schade, dass das Profitdenken und nicht die Gesundheit von Mensch und Tier im Vordergrund steht. Schade auch, dass so wenig Toleranz seitens der Schulmedizin geübt wird. Ein Miteinander wäre wünschenswert.

#62 |
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Heilpraktikerin Petra Hendricks
Heilpraktikerin Petra Hendricks

Die Aktion ist ja wirklich ein Armutszeugnis für die Schulmedizin. Warum können solche Leute nicht über den Tellerrand hinaus schauen? In meiner Praxis landen viele “austherapierte Fälle” , die laut Schulmedizin mit den Beschwerden “leben müssen”, denen ich dank gezielter Behandlung mit homöopathischen Mitteln trotzdem noch helfen konnte. Warum kann die Schulmedizin nicht einfach mit den Homöopathen zusammenarbeiten zum Wohle des Patienten???

#61 |
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Es “hilft” auch kein noch so teures Antibiotikum, wenn kein Infekt vorliegt, und hat ebenfalls keinerlei Nebenwirkungen, einmalig eingenommen. Und das gilt bekanntlich für alle Medikamente, sogar für Zytostatika. Was soll also der Quatsch. Doccheck, Du warst schon mal besser!!!

#60 |
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Dr. Harald Hoffmann
Dr. Harald Hoffmann

@ HP Steffen Frey

Sie haben das vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, aber sonst wunderbar zusammengefasst.

#59 |
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Heilpraktiker

Tja, Herr Doktor, warum setzen viele Ihrer Kollegen Homöopathie ein oder arbeiten sogar ausschließlich mit Klassischer Homöopathie?? In den USA gabs Lehrstühle für Klassische Homöopathie.Die englische Königsfamilie wird homöopatisch behandelt._Einer unser schön anzusehenden Hamburger Chefärzte pflegte in Talkshows die Homöopathie lächerlich zu machen. In seiner letzten Talkshow die Wandlung: “Ich bin vom Saulus zum Paulus geworden”. Jeder kann im Laufe seines Lebens zulernen -vielleicht auch Sie.

#58 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Es kommt ja immer wieder das Argument “So eine Aktion kann ja nicht funktionieren, da muss man schon das passende Mittel eingenommen haben und ausserdem hat Homöopathie sowieso keine Nebenwirkungen”

Liebe Homöopathiefraktion, denkt bitte kurz nach, wenn dieses Argument stimmen würde, dann wären sämtliche Arzneimittelprüfungen für Mittel, die in Hochpotenzen geprüft werden (weil die Ursubstanzen entweder so nicht verfügbar, oder hochtoxisch sind) für den Allerwertesten.

Das ist mal ein schönes Beispiel für kognitive Dissonanz, oder ihr könnt schon mal alle Anfangen, diese entsprechenden Mittel aus den einschlägigen Katalogen zu streichen.

#57 |
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Vae Ingnorantes !
Si tacuisistis
Philosopha mansitis

#56 |
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HP Steffen Frey
HP Steffen Frey

Ich fasse mal für die praktizierenden Kollegen zusammen:
1) Wir sind psychiatrisch beeinträchtigt, da wir in einem Wahnsystem ähnlich einer religiösen Sekte leben und uns weigern, das einzugestehen.
2) Wir verletzen mit jeder homöopathischen Behandlung einer ernsten Erkrankung die Sorgfaltspflicht und machen uns eigentlich strafbar. Nur hat das der Gesetzgeber noch nicht mitbekommen.
3) Und obendrein bereichern wir uns noch an der Solidargemeinschaft, also wir HPs ja nicht, aber die homöopathisch arbeitenden Kollegen in der Ärzteschaft. Und natürlich: die hömopathische “Pharmaindustrie” Klassische Homöopathen arbeiten (hoffentlich) mit Einzelgaben (2-5 Globuli) von Einzelmitteln. Kostenpunkt pro Gabe z.B. einer C200 = ein par Cent… Böse homöopathische Pharmaindustrie… Das ich nicht lache.

Verstehen Sie eigentlich, welch unglaublicher Vorwurf hier geäußert wird? Ich kann mich nicht entsinnen, dass Verfechter des alternativen Weltbildes Ihnen regelmäßig und öffentlich gleiches unterstellen würden.
Wir sind allesamt mindestens amtsärztlich überprüft und stellen OFFIZIELL keine Gefahr für die Volksgesundheit dar. Also, denken Sie mal nach, wie sie sich empfindenden Wesen gegenüber benehmen.

#55 |
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Student der Humanmedizin

@ HP Tatjana Sautter:

“Hat schon einmal jemand ein Halsschmerzmittel auf seine Wirksamkeit getestet, wenn er keine Halsschmerzen hat? Oder eine Studie für ein Migränemedikament, mit Probanden ohne Kopfschmerzen?”

Das ist in der Tat Routine. Erstmal wird ein neues Medikament am Gesunden erprobt, um die Nebenwirkungen genau zu ermitteln. Und besser als Gustav Kutschinsky kann ich es auch nicht ausdrücken: “Wenn behauptet wird, dass eine Substanz keine Nebenwirkung zeigt, so besteht der dringende Verdacht, dass sie auch keine Hauptwirkung hat.”

#54 |
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Medizinjournalist

Es stimmt mich hoffnungsvoll, dass die meisten Medizinstudenten hier der Homöopathie skeptisch gegenüber stehen!

#53 |
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Tierarzt

Dümmer kann man es nicht anstellen,um etwas zubeweisen.
Obektiver kann man die Wirkungsweise der Homöopathie in der Veterinärmedizin beweisen. Die Ergebnise sind zweifelsfrei sehr gut.

#52 |
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HP Tatjana Sautter
HP Tatjana Sautter

Spaßattacke ist die richtige Bezeichnung für solch ein wundersames Unternehmen. Hat schon einmal jemand ein Halsschmerzmittel auf seine Wirksamkeit getestet, wenn er keine Halsschmerzen hat? Oder eine Studie für ein Migränemedikament, mit Probanden ohne Kopfschmerzen?
Viel zu teuer?
Also doch Spaßattacke?!
Nun denn, Lorriots Steinlaus hat es auch in den Pschrymbel geschafft – warum nicht eine Kampagne 10-hoch-23.
Schließlich ist Fasching.
Herzlichen Dank für diesen närrischen Gruß.

#51 |
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Ursula Wahl
Ursula Wahl

Ja, Herr Graetzel,
heizen Sie den Lagern doch mal wieder richtig ein!
Ich hoffe es fühlt sich für Sie gut an, denn das wäre der einzig mir verstehbare Grund Ihres Artikels…

#50 |
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Student der Humanmedizin

@ Dr. Christoph Müller:

Den Erbenissen von Montagnier würde ich vorerst nicht allzu weit trauen. Man muss die Sache weiter verfolgen, aber der ganze Prozess der Veröffentlichung wirft ein schlechtes Licht auf die Ergebnisse: Montagnier hat das in einer kurz vorher eigens gegründeten Zeitschrift veröffentlicht, bei der er selbst Chef der Redaktionsleitung ist. Das Paper wurde innerhalb von zwei Tagen geprüft, was beim besten Willen nicht genug Zeit für eine Peer-Review ist; ein bis zwei Wochen wären realistischer.

Außerdem sollte man noch dazu sagen, dass die Ergebnisse im Detail eher gegen Homöopathie sprechen, als dafür. Zum Beispiel kommen die Wissenschaftler um Montagnier nicht auf Verdünnungen jenseits von 10^-18 und auch der angewandte Verdünnungsprozess ist alles andere als homöopathisch.

Ich bin ja durchaus ergebnisoffen, aber irgendwann ist der Drops halt auch einfach mal gelutscht. Homöopathie wird seit mehreren Jahrzehnten intensivst beforscht und man findet einfach keine Wirkung jenseits des Placeboeffekts.

#49 |
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Sowas müsste mal an der in Magdeburg stattfinden, wo gerade an der Uni ein Masterstudiengang Komplementärmedizin eingerichtet wurde.

Da würde ich mich gerne dran beteiligen! :-D

#48 |
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Dr. Harald Hoffmann
Dr. Harald Hoffmann

Was hier als Glaubenskrieg geführt wird, ist genau im Sinne der homöopathischen Pharmaindustrie. Es gibt nichts besseres als ein Forum, in dem jeder seinen Glauben zelebriert. So weiß jede Seite: “Ich bin nicht allein”, und lenkt weiter das Geld seiner “Patienten” in den Markt. Immerhin reden wir von 13 Milliarden EUR die jedes Jahr für Homöopathie ausgegeben werden. Da kann so mancher Heiler von leben. Wir sollten es ihnen gönnen, die “Patienten” geben ihr Geld doch gerne aus…

Ethisch stellt sich allerdings die Frage, wo die Grenzlinie zur religiösen Sekte gezogen wird. Bereichert sich ein Guru an seinen “Jüngern”, gerät er ins Visir des Verfassungsschutzes. Das finden sicher die meisten auch gut so, obwohl seine “Jünger” genauso an ihn glauben, wie die “Patienten” der Heiler an deren Kunst, beide sich aber durch Vortäuschung von Fähigkeiten (unrechtmäßig?) an ihnen bereichern. Hier müsste noch ein Stück Gereichtigkeit einkerehn, entweder zugunsten religiöser Gurus, oder zu ungunsten der Heilkünstler. Das überlasse ich gerne dem Forum.

#47 |
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Dr. Norbert Sijben
Dr. Norbert Sijben

Homöopathie hilft vielen Menschen und das soll sie auch weiterhin, aber solange sie nicht zur “evidence based medicine” zählt, sollte sie nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft verordnet werden, dafür sind die finanaziellen Resourcen zu knapp.

Ansonsten muß man gelten lassen:
“wer heilt hat recht”

Ein alter Professer sagte zu meiner Studienzeit mal:
Auf manche Dinge könnt Ihr Sch… schmieren und es heilt trotzdem.

#46 |
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Rainer Schröter
Rainer Schröter

Na Herr Graetzel,
mal wieder nichts Sinnvolles zu tun???

#45 |
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Ralf Steffan
Ralf Steffan

Wie war das noch mit der Akupunktur? Alles nur Humbug!!!!
Diese Aussage von der Seite der Humanmedizinern noch gar nicht so alt.
Heute wo Ärzte damit Geld verdienen können ist es eine mögliche Therapieform die man gern und meiner Meinung nach unsinnig (Crashkurs in Akupunktur, viele Nadeln stechen, eine wird schon helfen) einsetzt. Ich bin gespannt wann diese Ärzte die Homöopathie für sich entdecken. Alaf Alaf Alaf

#44 |
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Dr. med. Werner Küstermann
Dr. med. Werner Küstermann

“Bangkok Post 31/08/2010:
TOKYO: The physician to Japanes Akihito and top scientists have slammed homeopathy as an “absurd” medicine………..”
Der Weisheit Asiens ist nichts hinzuzufügen!

#43 |
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Offensichtlich ist es aktuell nicht möglich, die Spannung raus zu nhemen aus den widerstreitenden Beobachtungen von vielen Effekten im Einzelfall und wenigen Effekten in kontrollierten Studien.
Eine wirklich wissenschaftliche Einstellung wäre m.E. in diesem Fall, das Feld gerne skeptisch aber ergebnisoffen weiter zu beobachten.
Interessant sind z.B. die Forschungsergebisse,die Luc Montagnier 2010 veröffentlichte. Er war lange Leiter des Institut Pasteur in Paris und hat 2008 den Medizin-Nobelpreis für die Erforschung des HI-Virus erhalten. Er vertritt die These, das die Virus-DNA in der Lage ist, Lösungswasser so zu beeinflussen, dass auch nach Verdünnung über 10 hoch 23, d.h. ohne DNA im Lösungswasser, bestimmte Informationen durch die Interaktion der Wassermoleküle vorhanden bleiben und wirksam sind.
Hier das passende PubMed-Zitat
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20640822
so wie ein Interview in Science
http://www.sciencemag.org/content/330/6012/1732.full

#42 |
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Was ich nicht verstehe kann nicht gehen die Dummheit endet nimmermehr Für die Gruppe 1023 wäre
wahrscheinlich das Mobiltelefon vor 30 Jahren nicht
realisierbar gewesen und die Erde wäre eine Scheibe
geblieben.
Aber wer steckt dahinter?

#41 |
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Rita Schroeder
Rita Schroeder

Wenn ein homöopathisches Mittel (oder anderes Medikament)wirken soll, muss schon gezielt das richtige eingenommen werden. Reinkippen irgendwelche Mittel hilft sowieso nicht.

Die Aktion war aber gut – für den Apotheker! Und den Umsatz der homöopathischen Mittel haben die Gegner mit ihrer Aktion gesteigert.

#40 |
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Heilpraktiker

Da die Wirkung von homöopathischen Potenzen ein Resonanzphänomen ist und kein Stoffprozess, sind diese Versuche erbärmlich zum scheitern verurteilt und dienen nur dazu, eine ungeliebte, weil preiswerte Arzneiform zu verunglimpfen. Ernsthafte Wissenschaft sieht anders aus. Zur Erklärung von Resonanzphänomenen braucht es physikalisches Verständnis. Die Pharmazie der schulmedizinischen Lehre gründet sich auf stoffliche Prozesse.
Aus meiner Praxis weiß ich, daß Homöopathie sehr wohl eine wirksame Therapieform ist, allerdings nur dann, wenn richtig repertorisiert wird.

Robert Wagner
Heilpraktiker

#39 |
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Kathrin Rah
Kathrin Rah

dem einen hilft´s – dem anderen nicht…wie mit allem! (Aspirin hilft mir bei banalen Kopfschmerzen auch nicht)

Wie wär´s mal mit Leben und Leben lassen. Homöopathie schadet nicht, es kostet (verhältnismäßig) wenig und hilft vielen Lebenwesen in irgendeiner Form weiter… also, warum so dermaßen auf Konfrontationskurs….versteh´ich nicht!

#38 |
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Dr. Karl-Heinrich Hermanns
Dr. Karl-Heinrich Hermanns

Altes gebürtigen Rheinländer bekümmern mich diese humorlosen Reaktionen auf diese groß angelegte Narrensitzung. Bis zum 1. April ist es noch zu lange hin, doch für die Karnevalszeit war es ein gelungener Narrenstreich. – Für das nächste Jahr empfehle ich der veranstaltenden GWUP die kritische Bewertung einer Vielzahl von Handynachrichten über die gemessene Leistung der Handys in Milliampere.

#37 |
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Naturwissenschaftlerin

Schade, dass die Homoepathie so ins Lächerliche gezogen wird. Sicher ist es nicht ganz einfach etwas zu akzeptieren, das keiner wissenschaftlich erklären kann. Aber statt an einer Erklärung zu forschen, wird nur so ein “Gehabe” drum gemacht! Wieviele schulmedizinische Arzneimittel gibt es, bei denen steht “die Wirkungsweise ist noch nicht erklärt?”. Sicherlich ganz schön viele! Und dass Homoeopathie hilft und nicht nur Einbildung ist, weiß jeder, der es an sich selbst, kleinen Kindern und Tieren erlebt hat.

#36 |
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…..besonders lustig ist für mich die Frage bei der “Aktion”, ob dieselbe möglicherweise rechtswidrig sein könnte…..
Und auch die Frage im Forum, ob, wenn Gebet hilft, Kirchensteuer auf Krankenschein möglich wäre…….

Gegen die Angst beider Lager, irgendwann als Verlierer da zu stehen, erinnere ich mich eines Stoßseufzers:
Oh Herr, lass Hirn herabregnen!
(funktioniert auch bei Ungläubigen – weiß ich aus Erfahrung – na ja, zugegebenermaßen leider ohne randomisierte Doppelblindstudie)

#35 |
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Ich habe heute morgen meine Schlaftiefe wissenschaftlich gemessen: es waren genau 6 cm ;-)

#34 |
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Was soll die ganze Diskussion ?
Nichts hilft nichts; das ist eine
Binsenweisheit.
Der Glaube versetzt Berge; ebenso die
Sugestion. Dafür braucht man diese
teuren wirkstoffreien Mittelchen
nicht.

#33 |
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Frau Annette Specht-Brehm
Frau Annette Specht-Brehm

Ich habe noch nie davon gehört,das Homöopathen so gegen die Schulmedizien wettern wie umgekehrt…Warum wird die Homöopathie immer wieder so zerrissen?
Dabei gibt es in meiner Praxis häufig so schöne Heilungen das ich ganz ungläubig dastehe und dem Begründer Samuel Hahnemann einfach nur dankbar bin.Für sein Wissen,seine Kraft,seine Ausdauer,sein unermüdliches kämpfen gegen die
Widersacher .Er hat eine Therapie gefunden,die noch heute nach 250 Jahren genau so aktuell ist und die um die ganze Welt gegangen ist,in fast jedem Land der Erde wird Homöoppathie gelehrt .
Ich finde es schon bald etwas lächerlich,wie Homöopathiegegner “beweisen” müssen,das in den Kügelchen nichts drin ist.
Aber es wird nicht mehr lange dauern,dann wird sich diese
Bahandlungsform durchsetzen!
L.G.

#32 |
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Heilpraktiker

Fasching bei DocCheck ? Ein unseriöser Artikel und eine müßige Diskussion. Eine gute Zusammenarbeit von Fachärzten und Homöopathen zum Wohl der Patienten – das wünsche ich uns allen !

#31 |
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Medizinjournalist

Folgt man der Argumentation der empörten Heilpraktiker hier, dann könnte man ja die Arzneimittelprüfungen generell abschaffen; es würde reichen, wenn irgend jemand sagt, das Mittel ist toll, es hat meiner Frau, meinem Kind, meiner Katze geholfen.
Und dem BfArm bzw. der Carstens-Stiftung würde ich mal raten, die Hersteller von Liebesperlen unter die Lupe zu nehmen und ggf. wegen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz zu verklagen. Die vertreiben nämlich Zuckerperlen, die mit Leitungswasser hergestellt werden, und darin finden sich Hormone, Schwermetalle und alle möglichen anderen Substanzen in Potenzen von C1000 und mehr.

#30 |
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Dr. med. Daniel Desgrandchamps
Dr. med. Daniel Desgrandchamps

Hundekot D30 ist ein interessanter neuer “Höhepunkt” in der Homöopathiediskussion. Ich hoffe nur, dass die Verdünnungen schnell gemacht wurden, immerhin vermehren sich Colibakterien ja auch recht schnell.
Interessant ist, dass man bei Hundekot D30 schon beim Gedanken erbrechen muss! Vielleicht nützt Homöopathie doch???

#29 |
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Prof. Dr. med. Manfred Dietrich
Prof. Dr. med. Manfred Dietrich

Homöopathie kann Gesunden, die an Befindlichkeitsstörungen leiden oder Kranken, die an symptomatischen Schmerzen leiden,
sicher helfen, da es sich dabei um individuelle (Schmerz-) Empfindungen handelt. Wer dabei an eine physische Wirkung glaubt, den kann man nur bemitleiden. Wer aber ernstlich Kranken eine naturwissenschaftlich gesicherte, physisch nachweisbare Therapie vorenthält und statt dessen homöopathische Tropfen gibt, handelt unverantwortlich und gegen den Eid des Hippokrates. Bei therapiebaren bezw. heilbaren malignen Lymphomen (z.B.) M. Hodgkin endet eine rein homöopathische Therapie in der Regel mit dem Tod. Man kann dabei über kriminelles Handeln nachdenken.

#28 |
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Christine Ihl
Christine Ihl

Mein Vater glaubt nie, dass die Globuli helfen.
Trotzdem ist er hinterher (meist) beschwerdefrei –
leider helfen die Mittel nicht, sich das auch zu merken.
Beim nächsten Mal ist er wieder skeptisch.
Da lobe ich mir meine früheren Hund – es wirkte, wenn es das passende Mittel war, wenn nicht, dann eben nicht…
blöde Kommentare dazu hat er sich verkniffen :-)).

Ich sehe tatsächlich die Schwierigkeit bei der “Spaßattacke” darin, dass wohl das völlig “hirnlos” ausgewählte Mittel nur einmal eingenommen wurde – und viel auf einmal hilft in diesem Falle nicht viel…

nehme ich ohne Kopfschmerzen einmal ein Aspirin – was sollte geschehen?

Im Großen und Ganzen kann ich die Aufregung von keiner Seite verstehen.
Vielen Menschen hilft die Homöopathie, einigen nicht – und viele versuchen es erst gar nicht, regen sich aber auf.

#27 |
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HPA Bernd Neuhaus
HPA Bernd Neuhaus

Wer sich ein wenig mit der Materie auskennt weiß genau, das eine D23, egal welches Mittel, keine Wirkung hat wenn es nicht das richtige Mittel ist und das ist hier offensichtlich der Fall.

Vorschlag: Man versuche das nochmal mit C1000 Potenzen, mal sehen was dann passiert.

Der einzige Nachteil der Homöopathie ist es das sie sehr zeitaufwendig für den Behandler ist, und für die meisten ist es eben einfacher ein paar chemische Keulen in den Körper einzubringen als sich mit dem Patienten zu beschäftigen

#26 |
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Heilpraktiker

Es geht doch im Grunde nur im die Gröschelchen. Homöopathie ist preiswert – dass sie deshalb häufig angegriffen wird, ist nachvollziehbar.

Dass sie wirkt, wissen diejenigen, die durch Homöopathie Heilung oder Beschwerdelinderung erfahren haben. Schöne Beispiele, sind Heilungen bei Kindern und Tieren – die haben mit Plazebowirkung und Hömöpathie – Auto – Gesund – Suggestionen noch nix am Hut.

Die Meinung der GWUP ist doch klar. Dies noch in einem solchen Artikel zu publizieren, halte ich für verschwendete Zeit (Zumutung) für den Leser. Man berechne nur einmal die Verdienstausfallzeit in Mannnstunden aller Ärzte, die diesen Artikel gelesen haben.

Stattdessen hätte man 2-3 schöne Kasuistiken homöopathischer Fälle bringen können, die ich für nutzbringender gehalten hätte als diesen Beitrag.

Ich möchte hier unsere Johann Wolfgang Goezhe zitieren – “Getretener Quark wird breit, nicht stark.”

Wenn Homöopathie oder auch die Naturheilkundlichen Verfahren vermehrt über die Kassen abgerechnet werden könnten, wüden nach meiner Einschätzung auch viel mehr Patienten für diese Behandlungsformen präferieren.

#25 |