Fertilitätsstörung: Spoiler am Sperma

7. Februar 2014
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Viele Nahrungsmittel sollen die Fruchtbarkeit des Mannes steigern. Die aktuelle Datenlage zur Spermaqualität europäischer Männer unterstreicht die Notwendigkeit nach evidenzbasiertem Spermatuning.

Eine spanische Studie von Mendiola et al. zeichnet ein düsteres Bild für die Rentenprognosen: In den letzten Jahren ist die Konzentration der Spermien in der Samenflüssigkeit junger Männer im Schnitt um zwei Prozent pro Jahr zurückgegangen. Vor zehn Jahren betrug die Konzentration noch 72 Millionen Spermien pro Milliliter, jetzt sind es besorgniserregende 52 Millionen.

Weniger als 40 Millionen Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit mindern die Fertilität deutlich. Eine groß angelegte aktuelle Studie aus Frankreich bestätigt die Ergebnisse. Die an 26.000 Männern durchgeführte Studie macht u. a. enge Unterhosen und Chemikalien dafür verantwortlich. Die umstrittene Kunststoffchemikalie Bisphenol A (BPA) reduziert offenbar die Zahl und Qualität von Spermien, zumindest bei starker beruflicher Exposition. Die Substanz wird als „Weichmacher“ eingesetzt. Neben dem zunehmenden Alter der Männer mit unerfülltem Kinderwunsch spielt auch die metabolische Situation des Mannes eine erhebliche Rolle bei Fruchtbarkeitsstörungen. Diabetiker haben ein geringeres Ejakulatvolumen und eine erhöhte Zahl von Samenzellen, die genetische Schäden aufweisen.

Gesundheitsversprechen mit Erlaubnis

Einige Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln oder Functional Food überschlagen sich mit Werbelyrik. Abhilfe soll die Health-Claims-Verordnung des europäischen Parlaments schaffen. Im Juli 2007 hatte sich die Europäische Union verpflichtet, gesundheitsbezogene Werbeaussagen auf Lebensmitteln zu überprüfen und eine Positivliste erlaubter Aussagen zu veröffentlichen. Nach fast fünf Jahren war es soweit, im Mai 2012 wurde eine erste Liste mit 222 erlaubten gesundheitsbezogenen Aussagen veröffentlicht.

Gesundheitsbezogene Aussagen, die nicht in der Positivliste aufgeführt sind, sind dann für Lebensmittel grundsätzlich verboten. Zielsetzung ist es, die Aussagen für den Verbraucher transparenter zu machen. Denn nur solche Versprechen dürfen gemacht werden, die von der Kommission geprüft und validiert sind. Die Verbraucherorganisation foodwatch sieht das anders. Durch die Verordnung ist es nun möglich, irreführende Aussagen gesetzeskonform auf Lebensmitteln unterzubringen. Auch Vitamine und Mineralstoffe, denen eine Steigerung der Spermienqualität nachgesagt wird, sind in der Verordnung zu finden.

Zink – Testosteronturbo mit Spermiennavi

Zink trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei“ und „Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei“, das sind die Aussagen, die auf Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden dürfen, die Zink enthalten. Werbeversprechen oder evidenzbasierte Aussage? Zink ist Bestandteil von antioxidativen Enzymen und wird zur Bildung von Testosteron benötigt. Fruchtbarkeitsstörungen sind nicht selten mit einem deutlichen Abfall des Zinkserumspiegels und des Gehaltes in der Plasmamembran der Spermien verknüpft.

Die Beweglichkeit von Spermien wird maßgeblich von dem pH-Wert im Inneren der Zelle beeinflusst. Im Nebenhoden sind sie relativ „bewegungsfaul“. Nach dem Erreichen des weiblichen Genitaltraktes laufen sie zur Höchstform auf und legen einen Sprint zur weiblichen Eizelle hin. Verantwortlich für diese Prozesse sind Kanäle in der Zellmembran der Spermien, die Protonen ausschleusen und so den inneren pH-Wert erhöhen. Yuriy Kirichok von der University of California in San Francisco untersuchte den Protonen-Fluss in den Membranen der Spermienschwänze.

Besonders im Schwanz des Spermiums sind viele Protonenkanäle lokalisiert. Die Aktivität dieser Hv1-Kanäle in den Zellmembranen wird vor allem durch den pH-Wert und die Zinkkonzentration außerhalb der Spermien gesteuert. Hohe Zinkkonzentrationen verhindern das vorzeitige Öffnen der Protonenkanäle. Erreichen die Spermien den weiblichen Genitaltrakt, werden durch den deutlichen Abfall der Zinkkonzentration und den Anstieg des pH-Wertes in der Umgebung der Spermien die Kanäle geöffnet und die Beweglichkeit der Samenzellen erhöht. Bei einem Zinkmangel neigen die Spermien zu einem „Frühstart“ und verbrauchen ihre Energie schon vor dem Erreichen ihres Ziels. THC im Cannabis besetzt übrigens dieselben Kanäle und mindert so die Beweglichkeit der Spermien.

33 Prozent des Zinks stammen aus Fleisch und Fleischwaren, 25 Prozent aus Milch, Milchprodukten und Eiern, 20 Prozent aus Getreideprodukten und etwa 22 Prozent aus sonstigen Quellen. Die Resorption ist bei proteinreichen Lebensmitteln tierischer Herkunft gut und bei ballaststoffreichen Vegetabilien schlecht. Daher ist die Gefahr des Zinkmangels bei geringem Konsum von Fleisch und Milch besonders hoch.

Selen – mehr Beweglichkeit für die Spermien

Selen trägt zu einer normalen Spermabildung bei“, so die Angabe in der Health-Claims-Verordnung. In einer Studie von Mohammad und Samaneh aus dem Jahr 2011 wurden 690 infertile Männer täglich mit 200 µg Selen und 400 I.E. Vitamin E über mindestens 14 Wochen behandelt. Bei 52,6 Prozent der behandelten Männer zeigte sich eine Verbesserung des Spermienbeweglichkeit und/oder Spermienmorphologie. Bei 10,8 Prozent der Paare kam es während der Einnahmezeit zu einer spontanen Schwangerschaft. Der Einfluss von Selen auf die Schilddrüse könnte zu der fertilitätssteigernden Wirkung beitragen.

Vitamin D – Frauensache

Immer mehr setzt sich die Auffassung durch, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D auch für die Fruchtbarkeit von Bedeutung ist. Eine retrospektive Studie von Rudick et al. aus dem Jahr 2012 untersuchte den Zusammenhang zwischen den Vitamin-D-Blutspiegeln und der Zahl erfolgreicher IVF-Behandlungen. Bei den ausreichend mit Vitamin D versorgten Frauen fand sich eine bis zu viermal höhere Schwangerschaftsrate. Es bestand jedoch kein Zusammenhang zwischen der Embryoqualität oder der Eizellreifung mit dem Vitamin D-Serumspiegel. Vermutlich wird die Aufnahmefähigkeit der Gebärmutterschleimhaut durch Vitamin D positiv beeinflusst.

In einer Studie aus dem Jahr 2013 vom selben Autor wurden 100 Empfängerinnen gespendeter Eizellen auf einen Vitamin-D-Mangel getestet. 31 Prozent der Frauen mit einem Vitamin-D-Defizit brachten ein lebendes Kind zur Welt, während es fast doppelt so viele (59%) in der Gruppe der Frauen mit ausreichender Vitaminversorgung waren. Das bestätigt die Vermutung, dass der Zustand der Gebärmutterschleimhaut die Erfolgsrate beeinflusst, denn nur deren Empfängnisfähigkeit konnte bei den Empfängerinnen der Eizellspende beeinflusst werden.

Folsäure und Spermienqualität

Folsäure ist nicht nur für Frauen mit Kinderwunsch ein Muss. Auch Männer profitieren von einer Einnahme. In einer Studie von Suzanne Young et al. von der Universität Kalifornien wurde die Spermienqualität von Männern in Verbindung mit ihren Folsäurewerten verglichen. Nach Berücksichtigung anderer Faktoren wie Alter, Alkoholkonsum und Begleiterkrankungen hatten Männer mit der höchsten Folsäurezufuhr (722-1150 µg/d) zu 2 bis 30 Prozent weniger Spermien mit Chromosomenanomalien im Ejakulat als Männer mit der geringsten Folsäurezufuhr. Pro 100 µg Folsäure sinkt das Risiko um 3,6 Prozent.

Bedeutende Antioxidantien

Freie Radikale beeinflussen erheblich die Spermienqualität. In der Samenzelle, der sie umgebenden Plasmamembran und in der Samenflüssigkeit können oxidativer Stress die Spermienfunktion beeinträchtigen, die Viskosität der Samenflüssigkeit mindern und häufiger zu DNS-Schäden führen. L-Glutathion, Coenzym Q10 sowie Vitamin C agieren als bedeutende Antioxidantien.

Zu einem positiven Ergebnis kam eine Untersuchung von Tremellen et al. aus dem Jahr 2007. Bei den Paaren, bei denen die Männer eine Vitaminkombination mit antioxidativen Mikronährstoffen erhielten, betrug die Rate fortlaufender Schwangerschaften (normaler Verlauf bis 13. Schwangerschaftswoche) 38,5 Prozent pro Transfer, gegenüber 16 Prozent in der Kontrollgruppe. Unterschiede in der Befruchtung oder der Embryonenqualität fanden sich jedoch nicht.

Eine Cochrane-Analyse aus dem Jahr 2011 bescheinigte Antioxidantien eine positive Wirkung auf die Fertilität. In 34 zur Auswertung geeigneten Studien wurden 2876 Paare behandelt. Die männlichen Partner nahmen Antioxidantien – vor allem Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und Zink, Placebo oder gar nichts ein. Bei den Paaren mit Antioxidantien-Gabe war die Schwangerschaftsrate 4,2-fach höher als bei den anderen Paaren. Diese Daten basieren auf 96 Schwangerschaften bei 964 Paaren in 15 Studien. Bei drei dieser Studien wurde auch die Lebendgeburtenrate ermittelt. Sie war in der Antioxidantien-Gruppe fast fünfmal höher als bei den anderen Paaren. Auch wenn es statistisch signifikant war, so basierten die Ergebnisse auf lediglich 20 Lebendgeburten bei 214 Paaren in 3 der untersuchten Studien. Es ist unklar, wie weit sich die Ergebnisse der Reagenzglasbefruchtung auf das natürliche „Szenario“ übertragen lassen. Dennoch sind die Ergebnisse eine hoffnungsvolle Tendenz.

… oder doch nicht?

Eine Studie von Showell et al., publiziert im Jahr 2013 in der renommierten Cochrane-Datenbank, untersuchte den Einfluss von antioxidativen Vitaminen auf die Fertilität. Es wurden die Ergebnisse aller placebokontrollierten Studien analysiert, in denen die Wirkung von Antioxidantien untersucht wurde. Insgesamt wurden 28 Studien gefunden, die den strengen Kriterien der Cochrane-Database genügten. Diese Studien enthalten Ergebnisse zu insgesamt 3548 Frauen. Eine leichte Erhöhung ließ sich unter der Therapie mit Antioxidantien feststellen, jedoch war diese nicht statistisch signifikant und die Ergebnisse sehr heterogen.

Glutathion: Wellness für die Spermien

Eine Studie von Ochseedorf et al. belegte, dass bei infertilen Männern der intrazelluläre L-Glutathion-Status in den Spermien erniedrigt sein kann, und dass besonders bei Disstress die Glutathion-Werte in den Samenzellen abnehmen. Glutathion fördert die Verschmelzung des genetischen Materials von Eizelle und Spermium und ist für die Bildung des neuen Zellkerns notwendig.

Coenzym fördert Energiegewinnung

Coenzym Q10 besitzt neben antioxidativen Eigenschaften auch die Fähigkeit, die Energiegewinnung der Zelle zu optimieren. Jedes Spermium enthält in seinem Mittelstück Mitochondrien, die die Energie für die Fortbewegung bereitstellen. Eine Coenzym Q10-Substitution optimiert die Energiebilanz des Spermiums und steigert die Beweglichkeit.

In einer placebo-kontrollierten Studie von Nadjarzadeh (2013) erhielten unfruchtbare Männer über 3 Monate entweder 200 mg Coenzym Q10 oder Placebo. Die tägliche Einnahme des Coenzyms steigerte die Aktivität der antioxidativ-wirksamen Enzyme Katalase und Superoxiddismutase (SOD). Zugleich reduzierte sich der oxidative Stress in der Verumgruppe.

Carnitin – heterogene Ergebnisse

Die Anzahl der Spermien, die kein L-Carnitin enthalten, ist bei infertilen Männern signifikant erhöht und korreliert mit niedriger Spermienkonzentration und -beweglichkeit. Eine ergänzende Zufuhr von L-Carnitin kann dies positiv beeinflussen. So zeigt eine L-Carnitin-Supplementierung eine Verbesserung der Parameter und führt insgesamt zu einer erhöhten Schwangerschaftsrate gegenüber Placebo, so eine Studie von Li und Yuang aus dem Jahr 2007.

In einer Studie von Sigman et al. wurden 21 Männer mit verminderter Spermienaktivität unklarer Genese ebenfalls mit Carnitin behandelt. 12 Patienten erhielten 2 Gramm L-Carnitin und 1 Gramm L-Acetyl-Carnitin pro Tag. 9 Patienten erhielten ein Placebo über einen Zeitraum von 24 Wochen. Die Ausgangsbefunde der Placebo- und der Verumgruppe unterschieden sich hier nicht signifikant voneinander.

Mit gesunden Nüssen zum Erfolg?

Eine Hand voll Walnüsse kann ebenfalls die Spermien auf Trab bringen. Eine Studie von Robbins et al. an 117 Männern im Alter von 21 bis 35 Jahren untersuchte den Einfluss von täglich 75 Gramm. Die Hälfte der Gruppe erhielt über einen Zeitraum von 3 Monaten Nüsse. Die Sperma-Qualität in der Walnuss-Gruppe hat sich signifikant gesteigert. Gebessert haben sich die Vitalität, Beweglichkeit und Morphologie. Außerdem waren weniger Chromosomen-Anomalitäten festzustellen. Bei der Kontrollgruppe waren hingegen keine Veränderungen zu bemerken. Anzumerken ist, dass die Studie von der California Walnut Commission unterstützt wurde. Eine neutrale Studien von Safrinejad et al. dokumentierte die positive Wirkung von Omega-III-Fettsäuren auf die Spermienqualität. Da Nüsse reich an Fettsäuren sind, erscheint ein positiver Effekt denkbar.

Natürlich können Mikronährstoffe die Fertilität von Mann und Frau nur unterstützen, viele weitere Faktoren sind ausschlaggebend für den Erfolg einer Schwangerschaft. Dennoch ist es sicherlich nicht schädlich, dem Kinderwunsch etwas nachzuhelfen. Wenn der Wunsch nach einer erfolgreichen Schwangerschaft nicht erfüllt wird, sind Paare sehr empfänglich für Tipps, Tricks und Hausmittel. Die Anfälligkeit, auf vollmundige Werbelyrik hereinzufallen steigt mit der Zahl der erfolglosen Versuche, schwanger zu werden. Studien über Nahrungsergänzungsmittel die über die Verbesserung einzelner Spermien- oder Eizellparameter berichten, können ein Indiz sein, die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu verbessern. Was fehlt, sind noch harte Fakten zum Zielparameter „Steigerung der Lebendgeburtenrate.

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9 Kommentare:

Medizinphysiker

Die letzten Untersuchungen im Text werden als “neutrale Studien” bezeichnet, was waren dann die anderen Studien?

#9 |
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Gast
Gast

Interessante Ergebnisse, die Sie da zusammen getragen haben! Ich interessiere mich darüber hinaus noch für das Thema Spermamenge und inwieweit diese zusammenhängt mit der Anzahl der Spermien. Für die Menge habe ich einen Artikel gefunden, dessen Empfehlungen im Hinblick auf Techniken und Nahrungsergänzungen gerade ausprobiere:

http://www.mehrsperma.de/ultimativer-ratgeber-fuer-mehr-sperma/

Etwas reißerisch geschrieben, aber ansonsten klingen die Angaben logisch und decken sich teilweise mit Ihren Erkenntnissen (z.B. im Hinblick auf Zink).
Was ist davon zu halten?

#8 |
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Cornelia Blume
Cornelia Blume

Informativer Artikel! Aber mich wundert doch immer wieder, dass immer nur isolierte Einzelstoffe wie Vitamin C oder Selen oder irgendwelche Polyphenole in den Blick genommen und untersucht werden. Wie wäre es denn, wenn man Lebensstil und Ernährung mal im Ganzen unter die Lupe nähme (abgesehen davon, dass von den Ergebnissen dann außer den gesünderen Männern niemand profitieren würde)? Wie wäre es, wenn jemand mal in Analogie zur China Study eine entsprechende Untersuchung zur männlichen (und event. auch weiblichen) Fertilität machen würde?

#7 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

edeutungsvoll ist die Leistungsfähigkeit der MITOCHONDRIEN . Wenn nicht genügend ATP am Ende der Atmungskette produziert wird , wird kein Ionenkanal geöffnet , geschweige denn werden komplizierte Biomoleküle aufgebaut .Die mangelhafte Kenntnis über u u. die Fehldarstellung der Mitos als simple Energieproduzenten stellen neben der Unkenntnis über Gasotransmitter u. Hyperschall ( Terahertzbereich),bioidentische Hormone Isoprenoide …. die Hauptblockade für mögliche Fortschritte in der heutigen Medizin dar .

#6 |
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Gast
Gast

52 Millionen sind doch nicht “besorgniserregend”,
da müsste doch eine besonders gesunde dabei sein.
Man hört ja, je älter die Männer, desto besser die Spermien.

Gruß

#5 |
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Da stimme ich Ihnen zu Herr Kollege Otto. Hier kann man mit Wasserfiltern zu Hause Abhilfe schaffen, es gibt einige die sehr effektiv auch Medikamentenrückstände herausfiltern. [Kommentar von der Redaktion gekürzt] Auch ein Verzicht auf Plastikprodukte soweit wie möglich bringt Vorteile. AUCH Dosen in D sind hoch Bpa belastet, obwohl im Ausland Japan z. B. SEIT Jahren Bpa freie Konserven hergestellt werden. Ein Armutszeugnis für D!

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Dr. med. Heiko otto
Dr. med. Heiko otto

die antibabypille ist schuld,die hormone können von den kläranlagen nicht beseitigt werden.

#3 |
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Rudolf Huland
Rudolf Huland

auch wenn´s keiner von uns wirklich hören und wahrhaben möchte : Mobilfunkstrahlen stehen auch in Verdacht die Spermien zu schädigen, indem sie oxydativen Stress in den Mitochondrien der Spermien verursachen und damit die DNA schädigen sollen.
Also liebe Jung´s und Männer: Vielleicht mal darüber nachdenken was man da mit dem Handy in der Hosentasche über viele Stunden am Tag und dem WLAN-Laptop auf dem Schoss so kräftig unter “Strahlenbeschuß” nimmt ! [Kommentar von der Redaktion gekürzt]
Rudolf Huland, Heilpraktiker

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Dipl.Kfm. Kurt Maier
Dipl.Kfm. Kurt Maier

Interssante Studien. Leider wird i.d.Regel vergessen die Mundgesundheit mit einzubeziehen. Man(n) stelle sich vor, dass die Deutsche Mundgesundheits- Studie DMS IV in der Altersgruppe 35-44 Jahre 52,7% der Untersuchten eine mittelschwere und 20,5% eine schwere Parodontitis bescheinigt. Das bedeutet, über 70% der zeugungsfähingen Männer und Frauen haben eine akute in der Regel chronische Entzündung im Mund deren Wundfläche bis zu 70cm2 groß werden kann (!). Eine nicht heilende Wunde mitten im massiv septischen Raum. Das alles maßgeblich verursacht durch anaerobe Bakterien in einem stationären Biofilm, die durch das granulozytischer Gewebe direkt in die Blutbahn gelangen können. Sollte das weniger Einfluß haben auf die Spermienzahl und Beweglichkeit als zu enge Unterhosen?
Für Frauen ist nachgewiesen, dass sich die Zeit bis zur Empfängnis um 43% verlängert, wenn sie Parodotnitis haben. Eine jüngste Studie an afrikanischen Männern hat gezeigt, dass die Spermienqualität direkt von der Mundhygiene beeinflusst ist. Ob das bei detuschen Männern anders ist? Die DMS IV spricht hier Bände, denn auch Parodontitis ist eine Folge schlechter Mundhygiene. Also bevor wir in die Hose schauen, lohnt der Blick in den Mund…
Kurt Maier

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