Adipositas: Das Schlankplantat

3. Januar 2014
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Wissenschaftler haben nun einen genetischen Regelkreis entwickelt, der Blutfette messen kann und bei Bedarf ein natürliches Sättigungshormon ausschüttet. Fettleibige Mäuse mit einem derartigen Implantat im Bauch aßen dadurch von allein weniger und nahmen deutlich ab.

Übergewicht und seine gesundheitlichen Folgen belasten vor allem in den Industrieländern immer mehr Menschen. Zu viele Fetteinlagerungen im Körper treiben das Risiko, an Typ 2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, in die Höhe. Übergewicht schlägt sich jedoch nicht nur auf den Körperumfang nieder, sondern lässt sich auch im Blut nachweisen. Denn dort zirkulieren verschiedene Fette aus der Nahrung. Erhöhte Blutfettwerte gelten als Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Genetischer Regelkreis überwacht Blutfett

Eine schweizer Forschungsgruppe hat nun einen implantierbaren genetischen Schaltkreis entwickelt, der als Frühwarnsystem und Therapie zugleich dient. Einerseits überwacht er konstant die Werte der im Blut zirkulierenden Fette. Andererseits wirkt er rückkoppelnd und bildet als Reaktion auf übermäßig hohe Blutfettwerte einen Botenstoff, der dem Körper ein Sättigungsgefühl vermittelt. „Zusammengesetzt ist der Regelkreis unter anderem aus einem Lipidsensor, der auch in der menschlichen Leber vorkommt. Natürlicherweise wacht dieser Sensor darüber, wie viel unseres eingelagerten Fettes abgebaut werden muss, wenn wir zu wenig Nahrung aufnehmen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Martin Fussenegger von der ETH Zürich. Sind die Blutfettwerte zu hoch, produziert der Sensor ein Sättigungshormon, das die Nahrungsaufnahme stoppt. Dadurch sinken die Blutfettwerte wieder auf ein niedrigeres Niveau und der Sensor stoppt die Produktion des Sättigungshormons Pramlintid. „Unser Regelkreis ist ein sogenannter ‘closed Loop’, weil er sich immer wieder selbständig auf ein Normalniveau einpendelt“, so Fussenegger.

Anschluss an den Blutkreislauf

Den hochkomplexen Regelkreis brachten die Wissenschaftler in menschliche Zellen ein, die sie in Kapseln aus Algengelatine verpackten. „Unsere Kapseln haben eine Konsistenz wie Kaviar, sind aber nur rund ein Viertel so groß“, veranschaulicht der Biotechnologe. Die Porengröße der Kapseln haben die Forscher so eingestellt, dass Antikörper der Maus nicht ins Kapselinnere vordringen können. Denn dort würden sie die menschlichen Zellen bekämpfen. Die Löcher in den Sensorzellkapseln sind jedoch groß genug, um Metaboliten wie Nahrung für die Zellen und Hormone passieren zu lassen. Werden die Kapseln in den Bauchraum der Mäuse eingebracht, lagern sich Fibroblasten an, die die Kapseln an den Blutkreislauf anschließen. So werden die Designerzellen optimal mit Nährstoffen versorgt. Auch die Blutfette gelangen auf diese Weise zu den Zellen, die über den Blutkreislauf wiederum das Sättigungshormon an den Organismus abgeben.

maus

Das Implantat überwacht die Blutfettwerte und stellt einen Appetitzügler her. (Grafik: Martin Fussenegger / ETH Zürich)

Übergewichtige Mäuse früher satt

Ob ihr System funktioniert, untersuchten die Biotechnologen an übergewichtigen Mäusen, die mit fetthaltiger Nahrung gemästet worden waren. Nachdem sie ihnen die Kapseln mit dem Gen-Regelkreis in den Bauchraum implantierten und sich dieser wegen der übermäßig erhöhten Werte einschaltete, hörten die adipösen Mäuse auf zu fressen. In der Folge nahm ihr Körpergewicht messbar ab. Auch die Blutfettwerte normalisierten sich, sodass der Regelkreis die Bildung des Sättigungssignals einstellte. „Wir haben die Mäuse nicht auf Diät gesetzt, sondern stellten den Tieren weiterhin kalorienreiche Nahrung ‘à discretion’ zur Verfügung“, betont Fussenegger. Die Tiere hätten weniger gefressen, weil ihnen das Implantat das Sättigungsgefühl aufgrund der Blutfettwerte signalisierte. Mäuse, die normales Tierfutter mit fünf Prozent Fettanteil erhielten, hätten kein Gewicht verloren und die Nahrungsaufnahme auch nicht reduziert, sagt der Biotechnologe.

Sensor für verschiedene Nahrungsfette

Ein großer Vorteil des neuen synthetischen Regelkreises ist, dass er nicht nur eine Sorte Fett, sondern gleichzeitig mehrere gesättigte und ungesättigte, tierische sowie pflanzliche Fette im Körper messen kann. „Es ist wichtig, dass die Blutfettwertbestimmung nicht nur auf der Erfassung eines einzelnen Fettes beruht, sondern verschiedene Fette aus der Nahrung erkennen kann, denn sonst würde es nicht verlässlich funktionieren“, erklärt Prof. Fussenegger.

Sanft gegen Übergewicht

Auch adipöse Menschen könnten von Fusseneggers Regelkreis profitieren. Der Forscher sieht die Entwicklung als mögliche Alternative zu chirurgischen Eingriffen wie Fettabsaugen oder einem Magenband. „Unser Implantat hätte den Vorteil, dass es ohne solch schwere Eingriffe eingesetzt werden kann.“ Ein weiterer Vorzug: Es greift nicht in einen schwierig zu regulierenden Krankheitsverlauf ein, sondern wirkt präventiv und nützt den natürlichen Sättigungsmechanismus des Menschen aus. „Adipöse Menschen könnten trotzdem regelmäßig essen, sie wären nur früher satt“, so Fussenegger. Bevor es soweit ist, müssten die Regelkreise der Biotechnologen aber erst noch präklinische und klinische Studien durchlaufen. „Alle unsere Komponenten sind bereits menschlichen Ursprungs, auch das Sättigungshormon ist bereits arzneilich zugelassen“, erläutert Fussenegger. Sobald ein industrieller Partner gefunden ist, kann es losgehen.

Sollten diese Implantate im Menschen zur Anwendung kommen, rechnet Prof. Fussenegger damit, dass sie etwa alle 3 bis 4 Monate ausgetauscht werden müssten. Denn mit der Zeit lagern sich so viele Fibroblasten um eine Kapsel an, dass diese regelecht verstopft: „Ein Austausch der Kapseln wäre aber relativ unkompliziert, da man sie beim Menschen auch unter der Haut platzieren könnte.“ Im Kampf gegen überflüssige Pfunde könnten beim Hausarzt eingefrorene Implantate etwa drei- bis viermal im Jahr ausgewechselt werden.

122 Wertungen (4.52 ø)

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41 Kommentare:

Gast
Gast

Gast 40: Eben. Und darum geht es in der medizinischen Therapie des Übergewichts auch darum, das Sättigungsgefühl zu reaktivieren. Dafür gibt es neben dem im Artikel beschriebenen Forschungsansatz verschiedene etablierte Strategien, die mittlerweile gut erprobt sind.

#41 |
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Gast
Gast

Das Problem vieler Übergewichtiger ist doch, daß sie eben nicht aufhören zu essen, wenn sie satt sind. Und daß sie nicht nur essen, weil sie hunger haben.

#40 |
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Dr. med. Egbert Treskow
Dr. med. Egbert Treskow

An alle, die sich _hier_ freiwillig per Kommentar für Versuchszwecke melden…

…erst nachdenken, dann Kommentare posten!

Wer an den möglichen weiteren (klinischen) Studien teilnehmen möchte, der sollte sich — anstatt hier so ein bisschen unerwachsen daherkommende Kommentare zu veröffentlichen — vermutlich besser über die ETH-Zürich an das Forschungsteam von Professor Fussenegger wenden.

#39 |
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Rettungssanitäter

gerne

#38 |
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Rettungssanitäter

Melde mich ferne freiwillig für Versuchszwecke!

#37 |
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Ärztin

Gast@35
Sie haben recht, wir sollten uns weniger mit “Luxusproblemen” beschäftigen. Der Biochip, der m.E. noch lange nicht “reif” ist könnte allerdings ein Therapiekonzept darstellen und bei Stoffwechselerkrankungen eingesetzt werden. Die Diabetestherapie wäre ein guter Ansatz, aber nicht wie im Artikel beschrieben, durch die Hintertür.
Ein Regelmechanismus gegen Hunger in der Welt wäre allerdings auf gesellschaftlicher Ebene anzugehen und hat etwas utopisches.
“Satt” im übertragenen Sinne scheint der Mensch nämlich nie zu werden, das zeigt schon die Geschichte.

#36 |
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Gast
Gast
#35 |
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Ärztin

Biotechnologen haben einen “Chip” entwickelt, der implantierbar ist und einen Regelmechanismus erfüllt, der hochtrabend “genetischer Schaltkreis” genannt wurde. Im Mausmodell wurden Blutfette gemessen und ein synthetischer Appetitzügler ausgeschüttet. Im Mausmodell (Nager!) hat dies zu einer Gewichtsreduktion geführt, wobei die Tiere mit unphysiologischer fettlastiger Nahrung fehlernährt wurden. Eine Langzeituntersuchung am Schwein, das dem Menschen ernährungsphysiologisch besonders nah ist, wurden ebenso wenig durchgeführt wie ein Versuchsaufbau unter physiologischer Ernährung bei der Maus. Eine Versuchsdurchführung am alten und kastrierten Schwein als Modell für den alten, hormondefizienten Menschen mit physiologischen Sättigungsfaktoren anstelle synthestischer Apppetitzügler fehlt. Auch Versuchsaufbauten mit kranken diabetischen Tieren, Tieren mit und ohne Fettstoffwechsestörungen oder Tieren mit typischer Medikamentenkombinationen, antidepressiver Threapie oder Therapie mit Antihistaminika oder Tieren unter Therapie mit Cholesterinsenkern oder Metformin oder Insulin fehlen.
Da fehlt noch ein langer Teil des Weges bevor ich “heureka” rufen würde.

#34 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

zu#23 Danke für den Link,

meine pers. Erfahrungen beziehen sich ausschließlich auf “Patienten”, also eigentlich nicht Gesunde, aber viele 1000de davon.
Der “Vagotoniker” hat eher einen gut kontrahierten Magen und ist eher nicht übergewichtig und es ist extrem wichtig bei allen Eingriffen am proximalen Magen das für die Entleerung wichtige Antrum nicht (versehentlich) mit zu denervieren.
Eine dadurch mögliche Atonie mit Entleerungsstörung ist sehr schwer zu therapieren.
Die Indikation ist daher streng nur die gemessene Hypersekretion (Ulcus duodeni),
der g.ö.-Reflux gehört typischerweise NICHT dazu, bei Dicken sehr häufig,
hier muss der Reflux selbst beseitigt werden, wenn das kurativ sein soll.

mfG

#33 |
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Gast
Gast

@Dr.Bayerl: Danke für Ihre lehrreichen Kommentare!

Zum Nervus vagus:
http://www.metacure.de/fur-facharzte/wirkmechanismus/
(“Unter normalen physiologischen Bedingungen dilatiert sich der Magen bei Nahrungsaufnahme, und Signale werden über den Nervus vagus und das obere Zervikalganglion an das Rautenhirn gesandt, das das Sättigungsgefühl kontrolliert und eine Signalabgabe an den Hypothalamus auslöst, der den Stoffwechsel von Glukose und Fettsäuren steuert.”)

#32 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Hallo Herr@Matthias Honold, ja Gewohnheiten sind wichtig,
aber eine “Wissenschaft”, die “häufige kleine Mahlzeiten” für Übergewichtige empfiehlt, gibt es nicht!
Das ist extrem unphysiologisch (erhöhter Insulinspiegel blockiert Fettverbrennung) und wird nur von unwissenden Psychologen gesagt, die schon sehr viel Unheil mit ihren Radikal-Däten (Optifast etc. Giesener Schule) angerichtet haben.
So etwas empfielt man nur bei Untergewicht, z.B. nach Magenresektion (Ca).
Ein Patient ohne Magen wird auch ganz von selbst kein “sweet-eater”, da das zu subjektiv sehr unangenehmen “dumping-Syndrom” führt,
worauf auch ein wesentlicher Teil des Erfolgs des “gastic bypass” beim Übergewicht beruht.

mfG

#31 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Wer kennt heute noch den Vagusnerv am Magen?
Gastroenterologen sicher nicht, die behandeln alles unterschiedslos mit “Säureblockern”.
“Alte” Chirurgen haben das gemessen und damit eine sehr differenzierte Ulcustherapie betrieben, die dann (ohne Resektion am Magen) sicher physiologischer als die komplette medikamentöse Säureblockierung ist.
Ein Zusammenhang mit dem Übergewicht besteht nicht.

mfG

#30 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

@#28 Das klingt schon besser, richtig ist ganz sicher, dass es beim Übergewicht eine nicht ganz kleine Gruppe von “Psychopaten” gibt (pardon, nicht böse gemeint), weshalb besonders der Operateur eine sehr sorgfältige Selektion betreiben muss, um keine Fehlergebnisse einer nicht risikolosen Behandlung zu erleben.
Die Ergebnisse sind dann sehr eindrucksvoll und alle Patienten sagen dann übereinstimmend, dass sie nach wenigen Löffeln wirklich keinen Hunger mehr verspüren. Bei der “sleeve-resection” (Schlauchmagen) ist es aber die Verminderung des Hungergefühls durch Ghrelin-Minderproduktion.
Magenband- und sleeve-resektion sind für “Psychopathen” nicht geeignet.
Der gastic-bypass ist für den Operateur am schwierigsten,
aber für den Patient mit Abstand am erfolgreichsten.

Für die nicht Op-Kandidaten:
Neben der “Füllung” (Gemüse) spielt zweifellos auch die Zusammensetzung eine große Rolle, bei der Eiweiß das stärkste Sättigungsgefühl vermittelt, vor Fett
und am kürzesten wirken die (süßen) Kohlenhydrate.
Das ist besonders bei “Abnahmediäten” wichtig.

mfG

#29 |
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Gast
Gast

@Gast 23; Bevor man hier die Übergewichtigen völlig von ihrer Mitverantwortung für ihre eigenen Körpermaße losbindet, sollte man

a) anerkennen, dass die Forschung an endo- und epi(!)genetischen Faktoren für solche Definitivaussagen noch zu wenig aussagekräftig ist, siehe: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24345515 und

b) an die Bedeutung des 10. Hirnnervens (Nervus vagus) erinnern, der die Magenwand innerviert. Hieraus ergibt sich ein gutes Instrument zur Gewichtsreduktion über eine kleine Änderung der Essgewohnheit.

Unser Sättigungsgefühl hängt maßgeblich von der MAGENDEHNUNG und der darauf folgenden Nervenleitungsrückkopplung über den 10. Hirnnerven ab. Darum kann uns für eine gute Zeit ein großer, aber kalorienarmer, frischer Salat ein gutes Sättigungsgefühl verschaffen.

Das GEGENTEIL davon machen sich die verantwortungslos handelnden Fast-Food-Ketten zu eigen. Die “Burger”, die dort angeboten werden, fallen im Magen fast gänzlich in sich zusammen und weisen gleichzeitig eine hohe Kalorienzahl auf — ein sicherer Weg zum KRANKHAFTEN Übergewicht.

Siehe auch: http://www.welt.de/vermischtes/article123316740/McDonalds-raet-Mitarbeitern-von-McDonalds-ab.html

#28 |
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Diätassistent

Nicht immer ist es „nur“ das Essen.
Literweise gezuckerte Softdrinks meist mit Fruktose versetzt und der daraus resultierende Hyperinsulinismus sind wohl eher das Grundübel, weniger bei den Mäusen als bei den Menschen.

#27 |
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Krankenpflegehelfer

Echt Cool, würde mich auch zur Verfügung stellen. :-)

#26 |
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Matthias Honold
Matthias Honold

Vielfach liegt es aber auch an den Essgewohnheiten. Dabei meine ich nicht zu süß oder zu deftig. Sondern wann ein Mensch etwas isst: Nur einmal am Tag oder zweimal am Tag oder drei Mal oder gar fünf kleine Häppchen am Tag, wie es die Wissenschaft vorschreibt?

Es gibt Menschen, im eigenen Bekanntenkreis beobachtet, die nur einmal am Tag aus finanziellen Gründen etwas essen und trotzdem Übergewicht haben. Selbst der Internist, der diese Person untersucht hat, war da mit seinem Latein am Ende!

Nicht immer kann und soll die Wissenschaft alles pauschalieren! Wird aber, in Zeiten der Geldknappheit gerne getan! Die Politik fordert es ja so! Und die ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen folgen natürlich sofort aufs Wort!

#25 |
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frage mich, ob der mensch wohl genauso auf sein sättigungsgefühl hört wie die maus..

#24 |
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Gast
Gast

@Gast#21 Sarkasmus ist fehl am Platz!
Wer sich ernsthaft mit dem (massiven) Übergewichtsproblem befasst, weiß, dass gerade bei der lebenswichtigen Nahrungsaufnahme die individuellen Unterschiede beim Menschen groß sind.
Der “Schlanke” ist nicht mit mehr Hirnzellen ausgestattet, sondern hat von Natur aus (genetisch!) ein “besseres” Sättigungsgefühl, das wichtigste, das den (sehr) Übergewichtigen fehlt. Also kein Grund zum Hochmut für die “Schlanken”.
Die Uno berichtet schon seit etlichen Jahren, dass die Zahl der krankhaft Übergewichtigen WELTWEIT, die Zahl der Hungernden überholt hat.
mfG

#23 |
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Karlheinz Keck
Karlheinz Keck

Klingt irgendwie logisch. Möchte mich hiermit auch für Versuchszwecke anmelden.

#22 |
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Gast
Gast

Ja sicher funktioniert das, bzw. kann das funktionieren!

Die Kapseln aus Algengelatine ersetzen mit ihrer regulierenden Funktion die grauen, selbstreflektierenden Hirnzellen, die einigen Fettleibigen fehlen um substanziell etwas an ihrer Lebens- und Ernährungsführung zu verbessern.

Soviel Kritik an einer verfressenen “Wertegemeinschaft” muss erlaubt sein, wenn in den meisten Ländern der Erde Menschen z.B. wegen Nahrungsmittelspekulationen oder dem Automobiltreibstoff “E10” verhungern.

Nichtsdestotrotz soll das keine negative Wertung gegenüber dem implantierbaren genetischen Regelkreis sein. Diese beachtenswerte Forschungsleistung sollte meiner Meinung nach in der klinischen Studienerprobung evaluiert werden.

Wenn dadurch auch den Denk- und Veränderungsfaulen eine Möglichkeit zur Entschlackung gegeben wird, dann entdecken vielleicht sogar DIE, dass es im Leben auch andere Erfüllung geben kann als die Füllerei…

(Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.) Kompliment an die Forscher!

#21 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Der “jojo-effekt” ist die Folge einer diätbedingten Reduzierung menschlicher Zellen,
deren Gesamtzahl die wichtigste Größe für den “Grundumsatz” darstellt.

Alle “Radikaldiäten” bzw. das längere Fasten haben diesen Effekt.
Ich kannte eine Patientin, die hatte sich auf einen Grundumsatz von 800 Kcal heruntergehungert, das ist gesundheitsgefährdend.
Das heist, wenn abnehmen, langsam abnehmen und eiweißreich abnehmen um den Zellabbau zu vermeiden.
Dann entfällt auch der Jojo-Effekt.
So etwas schwieriges wird ein Psychologe nie verstehen, deshalb sollte man ihn von Abnahmeberatung ausschließen. Sie haben viel Unheil angerichtet.

mfG

#20 |
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Johanna April
Johanna April

Das klingt sehr viel versprechend. Ich würde mich glatt zu Testzwecken zur Verfügung stellen. Der jojo-efekt ist eine unglaubliche Belastung, mit diesem System könnte diese der Vergangenheit angehören.

#19 |
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Diätassistent

Prosit Neujahr was für ein Fortschritt!

#18 |
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Dagmar Treml
Dagmar Treml

Frau Hofheinz, Herr Schambach,
vielen Dank!!
Für alle, die nichts in ihrem Leben ändern wollen, eine wirklich tolle Sache.

#17 |
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Mitarbeiterin Versicherung

Hallo Frau Schmitzer,

funktioniert das auch trotz oder neben einem Magen-Bypass ???
Ernährungsumstellung:
– hat nicht oder kaum geklappt weil vieles z.B.
sehr viele Gemüsesorten, Rohkost, sehr viele
Obstsorten, Vollkornpordukte, Fleisch (m.Fasern) nicht mehr vertragen wird.
Bewegung:
– leider kaum möglich, weil die Gelenke durch das einstige
Übergewicht bereits kaputt sind !!!! Schwimmen ja im Meer……Chlorallergie !!!!!

#16 |
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Doris Hofheinz
Doris Hofheinz

Herr Schambach,
vielen Dank! Ich bin immer wieder sprachlos, in welcher Riege das “Essen” im Leben spielt. Das wichtigste ist nicht die so oft beschwörte Gesundheit – es ist das Essen.
In sehr vielen Fällen führt eine Ernährungsumstellung (+Bewegung …) zu signifikanten Erfolgen im Bereich des Gewichtes und der Gesundheit. Selbst Blutwerte (Triglyceride, Cholesterin, Leberwerte, Harnsäure …) verbessern sich labordokumentiert. Ärzte merken bei Kontrollen auf und fragen Patienten, was sie denn gemacht hätten. Und das alles ohne Hungern, ohne Implantat, Superdrinks …

#15 |
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Hubertine Passek
Hubertine Passek

Ein sehr interessanter Bericht.
Bin auch dabei und melde mich jetzt schon freiwillig für Studien an.
Hubertine Passek

#14 |
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Manfred Laux
Manfred Laux

In dem Fall kann man schlecht seinen Arzt oder Apotheker fragen, aber
was können die noch nicht erforschten Nebenwirkungen sein?
Es wäre ja schön, wenn es ohne Nebenwirkungen problemlos funktioniert.
Reduzierung von Typ 2-Diabetes wäre toll, aber hat nicht die Pharma-Industrie etwas dagegen?

Manfred Laux

#13 |
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Johannes Wyes
Johannes Wyes

Bin dabei!!!!!

#12 |
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Monika Suda
Monika Suda

na ja…

#11 |
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Ralf Schambach
Ralf Schambach

Es ist erstaunlich, welche Anstrengungen man unternimmt – ohne sich mal Gedanken über Lebensführung, ausreichend Bewegung und vernünftige, naturbelassene Ernährung zu machen.
Kaum vorstellbar, daß gleichzeitig in anderen Ländern Menschen verhungern….

#10 |
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Dr. Agnethe Möller Dancker
Dr. Agnethe Möller Dancker

Dr. A.M.Dancker
Melde sofort meinen Mann an. Das klingt einfach interessant, – wann wäre es möglich sein anzufangen?

#9 |
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Gudrun Viell-Mason
Gudrun Viell-Mason

her damit ;-)

#8 |
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Dr. Luis Gonzales-Campanini
Dr. Luis Gonzales-Campanini

Ein tolles Ding,hoffentlich kommt bald auf

#7 |
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Nada Smoljan
Nada Smoljan

Melde mich auch freiwillig für Versuchszwecke

#6 |
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…und meinen Mann, Heinz Peter Modex, melde ich ebenfalls für Versuchszwecke an!

#5 |
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Ich melde ich ebenfalls hiermit für Versuchszwecke an!!
Maria-Veronika Modex

#4 |
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Christy Meyer
Christy Meyer

Das wäre endlich mal ein echter Fortschritt und für Betroffene eine risikoarme Hilfe.

#3 |
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Angela Kolakowski
Angela Kolakowski

Melde mich freiwillig für Versuchszwecke

#2 |
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…wenn das wirklich funktioniert – grandios

#1 |
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