ABDA: Koalitionsvertrag biete Chancen

29. November 2013
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Der Koalitionsvertrag biete zahlreiche Chancen, das Gesundheitswesen und die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu verbessern. Das Dokument formuliere aber auch Herausforderungen, die es im Laufe der neuen Legislaturperiode zu bewältigen gelte.

„Wir begrüßen, dass sich die Gesundheitspolitiker auf wichtige Meilensteine geeinigt haben und deshalb nun Planungssicherheit für nächsten vier Jahre besteht“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Das klare Bekenntnis zu einer hochwertigen, sicheren und wohnortnahen Arzneimittelversorgung durch Freiberufler in inhabergeführten Apotheken verstehen wir als Auftrag, diesem Anspruch der Patienten auch künftig gerecht zu werden.“

Auch Herausforderungen

Aus dem vorläufigen Vertrag ergäben sich jedoch auch Herausforderungen: Der erhöhte Herstellerrabatt, den die pharmazeutischen Unternehmen auch künftig an die Krankenkassen abführen sollen, sorgt durch das Inkasso in den Apotheken für Bürokratie und Haftungsrisiken. Dass die Nutzenbewertung für den Bestandsmarkt von patentgeschützten Arzneimitteln gestoppt werden soll, führt derweil zu mehr Planungssicherheit für Apotheker und chronisch kranke Patienten. In der ambulanten Notfallversorgung in Kliniken müssen die Apotheker nun Möglichkeiten prüfen, inwiefern eine bessere Verzahnung der ärztlichen Notdienstversorgung mit den Nacht- und Notdiensten der öffentlichen Apotheken gewährleistet werden kann.

Kampf der Apotheker

Zu den größten Chancen für das Gesundheitswesen gehörten die Pläne für die Prävention, für ein patientenfreundliches Entlassungsmanagement vom stationären in den ambulanten Bereich sowie bei der strukturierten Versorgung von chronisch kranken Patienten. „Die Apotheker werden dafür kämpfen, dass ihre Kompetenz im Gesundheitswesen künftig noch besser genutzt wird“, sagt ABDA-Präsident Schmidt. „Um bessere Leistungen für die Patienten zu erbringen, brauchen wir solide Rahmenbedingungen, aber auch Spielraum für innovative Lösungen“. Die Weiterentwicklung der freiberuflichen Leistungen und des Honorarsystems der Apotheken, eine Stärkung der flächendeckenden Arzneimittelversorgung sowie eine Stärkung der Selbstverwaltung hätten zuletzt zu den wichtigsten Forderungen der Apotheker gehört.

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Allgemein

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1 Kommentar:

Dr. Mehdi Keshavarz
Dr. Mehdi Keshavarz

Solch ein Mist kann nur von sattgefressenen Apothekenleiter oder ABDA-Präsidenten oder ähnlcihe Personen kommen, die von dem täglichen Kampf der kleinere Apotheken keine Ahnung haben.

#1 |
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