Gesundheitsparlament 2.0: Manege frei!

27. September 2012
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Wenn junge Löwen ins Netz gehen, steckt nicht immer ein Dompteur dahinter – für die Mitglieder des Young Lions Gesundheitsparlaments sind Social Media der Grund. Neben einer Arbeitsplattform auf ihrer Website nutzen sie Xing und Facebook für ihre Kommunikation.

Auf einen Nenner kommen, sich abstimmen, diskutieren – keine leichte Aufgabe, schon für den „normalen Politzirkus“ in Berlin. Mit der vom Gesundheitsunternehmen Janssen gestarteten Initiative Young Lions Gesundheitsparlament stellen sich rund 80 gesundheitspolitisch interessierte Nachwuchskräfte dieser Herausforderung und wollen neue Lösungsansätze für gesundheitspolitische Fragestellungen entwickeln. Die ehrenamtlichen Mitglieder sind über ganz Deutschland verteilt und kommen zirka zwei Mal jährlich zu Parlamentssitzungen persönlich zusammen. Eine echte Herausforderung, wobei die jungen Abgeordneten in der Kommunikation und Diskussion stark auf das Internet und Social Media setzen.

Kein Kunststück: Onlinearbeit in geschützter Webseiten-Arena

Zentrale Arena der gemeinsamen Parlamentsarbeit an Ideen, Vorstellungen und Ergebnispapieren ist die Website www.yl-gesundheitsparlament.de. Sie gibt Besuchern nicht nur einen Einblick in das Repertoire der Lions, sondern beinhaltet im passwortgeschützten Bereich zudem eine auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Ausschüsse dressierte Arbeitsplattform. Jedes Mitglied sieht nur den Bereich des eigenen Ausschusses und kann sich somit auf die eigenen Kernaufgaben fokussieren. Hier können Dokumente heruntergeladen, weiter bearbeitet und währenddessen gesperrt sowie anschließend neu hochgeladen werden. Ein Abstimmungstool, das von jedem Ausschussvorsitzenden und dem Präsidium aktiviert und von den Mitgliedern genutzt werden kann, sichert eine rasche Entscheidungsfindung bei drängenden Fragen.

Passwortgeschützter Bereich für die Ausschussmitglieder des Young Lions Gesundheitsparlaments

Geschlossene Xing-Gruppe: Interner Austausch

Dokumentenaustausch ist wichtig – wichtig ist aber auch die gemeinsame Diskussion. Die geschlossene Xing Gruppe der Young Lions bietet daher einen für Außenstehende nicht zugänglichen Bereich, in dem die Parlamentarier sich austauschen können – über Parlamentsthemen oder darüber, wer oder was sonst noch Zirkus macht. Denn klar ist: Neben der Ausschussarbeit darf auch die persönliche Kommunikation, beispielsweise über gesundheitspolitische Entwicklungen, nicht zu kurz kommen.

Facebook: Feuerprobe bestanden

Neben dem internen parlamentarischen Austausch hinter geschlossenem Vorhang war die öffentliche Bekanntmachung der Young Lions Initiative sowie ihrer Ziele und Themen via Social Media ein wichtiges Anliegen – eine eigene Facebook Seite musste her. Für Janssen bedeutete dies sinnbildlich einen Sprung durch den Feuerreifen, da das Unternehmen mit einem eigenen Facebook-Auftritt absolutes Neuland betrat. Doch es hat sich ausgezahlt: 217 Facebook-Nutzer haben bislang „Gefällt mir“ für diese themenspezifische Seite geklickt. Die Zielgruppe junger und jung gebliebener gesundheitspolitisch interessierter Menschen wird über die Seite direkt angesprochen. Neben Posts zu Vorträgen und besuchten Veranstaltungen der Parlamentsmitglieder werden hier Informationen rund um die Initiative sowie aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik aufgegriffen. Links zu witzigen oder kuriosen gesundheitspolitischen Fakten verleihen der Seite zusätzlichen Pep – eine gesunde Mischung aus Information und Unterhaltung also. Dabei sind Kommentare und Beteiligung von außerhalb herzlich willkommen: Neue Denkanstöße erhalten und den Austausch mit anderen gesundheitspolitisch interessierten Menschen voranbringen ist ein erklärtes Ziel der Facebook Page.

Die Facebook Seite des Young Lions Gesundheitsparlaments

Soziale Medien gut dressieren und erfolgreich regieren

Mit den verschiedenen Kanälen steht den Mitgliedern des Young Lions Gesundheitsparlaments für jeden Kommunikationsbedarf das passende Tool zur Verfügung. Die Verzahnung der Plattformen sorgt für mehr Webpräsenz und somit für Aufmerksamkeit für die Initiative. Die Parlamentarier selbst können sich untereinander austauschen oder mit einem größeren gesundheitspolitisch interessierten Publikum kommunizieren. Manege frei für innovative Lösungen bei drängenden gesundheitspolitischen Fragestellungen.

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