Veganismus: Besseresser oder Besserwisser?

16. Oktober 2013
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Der Verzicht auf tierische Produkte ist für Veganer eine regelrechte Ernährungsphilosophie. Weder Fleisch und Fisch noch Eier oder Milch dürfen verzehrt werden. Wir haben uns der Thematik gewidmet und auch Medizinstudenten zu ihrer Meinung befragt.

Prominente wie Pamela Anderson, Demi Moore, Mike Tyson oder Bill Clinton machen es vor: Vegan zu leben liegt im Trend – auch wenn diese radikale, sehr bewusste Lebensform nichts für alle Menschen ist. Denn neben dem Verzicht auf Fleisch und Fisch, wie ihn auch Vegetarier betreiben, entsagen Veganer auch Eiern und Produkten, die solche enthalten, sowie Honig und Milchprodukten. Aber damit ist es noch nicht getan: Auch Wollmützen sind tabu, ebenso Lederschuhe oder -taschen. An Tieren getestete Kosmetika, Putzmittel oder Medikamente werden in streng vegan geführten Haushalten ebenfalls fehlen. Doch birgt diese konsequente Lebensform nicht gesundheitliche Risiken?

Lebensmittelpyramiden im Vergleich

Im Medizinstudium lernt man wie eine ausgewogene, gesunde Ernährung auszusehen hat. Das klassische Beispiel ist die vom Bundesgesundheitsministerium empfohlene Lebensmittelpyramide. Sechs Lebensmittelgruppen sind hier auf sechs Ebenen verteilt. Dabei gilt: Was weiter unten steht, kann in größeren Mengen verzehrt werden, und je höher die Ebene, desto geringer werden die Verzehrmengen. Die Basis der Pyramide bilden Getränke, vor allem Wasser. An zweiter und dritter Stelle folgen die pflanzlichen Lebensmittel, also Obst und Gemüse sowie Getreide und Getreideprodukte. Diese darf man laut Ernährungsexperten oft und in größeren Mengen essen. Auf der vierten Ebene finden sich tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte sowie Fleisch und Wurst, Fisch und Eier. Hier wird empfohlen, Maß zu halten. Sparsam sollte man demnach auch mit Ölen und Fetten umgehen – sie sind auf der fünften Ebene zu finden. Süßigkeiten, Snacks und Alkohol bilden in der Pyramidenspitze den Abschluss. Diese darf man sich zwar gönnen, aber nicht allzu oft.

Bei Veganern sieht eine solche Lebensmittelpyramide etwas anders aus. Hier stehen an der Basis vor allem Gemüse und Obst, sowie Getränke. In der nächsten Ebene finden sich dann Getreideprodukte. Anschließend werden eiweißreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Sojaprodukte sowie Nüsse genannt, die in Maßen konsumiert werden sollten. Sparsam sollte man die Lebensmittel der vierten Ebene verwenden: Öle und Fette, sowie Salz. Auch hier stehen an letzter Stelle wieder vegane Snacks, Süßigkeiten und Alkohol, die möglichst selten konsumiert werden sollten.

Für vegan Lebende ist es schwierig, ihren Bedarf an allen lebensnotwendigen Nährstoffen zu decken. Das setzt einiges an ernährungswissenschaftlicher Kenntnis über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe sowie den individuellen Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen voraus. Auf folgende Nahrungsbestandteile müssen Veganer besonders achten, um keine ernsthaften Mängel zu riskieren:

Funktion und Vorkommen
Längerkettige Fettsäuren Diese sind beispielsweise in Fisch enthalten. Auch Walnüsse enthalten solche Fettsäuren. Längerkettige, gesättigte Fettsäuren sind wichtig als Strukturelemente des Körpers, beispielsweise als Baufett, und werden als Bausteine für Nervengewebe und biologische Membranen sowie Signalmoleküle und Vitamine benötigt.
Vitamin B12 Wie man im Medizinstudium recht früh lernt, kann Vitamin B12 im Magen nur in Anwesenheit des Intrinsic Factors aufgenommen werden und wird dann im Ileum resorbiert. Es ist ein wichtiges Coenzym bei der Isomerisierung von Alkylresten. Vitamin B12 ist das einzige Vitamin, das nur von Mikroorganismen gebildet werden kann, somit findet man es nur in tierischen Geweben und nicht in Obst und Gemüse. Nehmen stillende Veganerinnen davon zu wenig zu sich, kann sich das auf die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes niederschlagen. Ein längerer Mangel an Vitamin B12 führt außerdem zu einer perniziösen Anämie mit Störung der Erythropoese. Angereicherte Sojamilch, Nahrungsergänzungsmittel oder speziell angereicherte Lebensmittel können aber einem Mangel vorbeugen.
Vitamin D Vitamin D stammt normalerweise vor allem aus Eiern, fettem Seefisch oder Milch. Pflanzliche Quellen sind Avocados oder Pilze. Für die Gesundheit des Menschen ist ausreichend Vitamin D unerlässlich, sonst drohen Osteoporose und Osteomalazie bei Erwachsenen sowie Rachitis bei Kindern. Vitamin D hat eine wichtige Funktion im Calciumstoffwechsel des menschlichen Körpers.
Calcium Calcium nehmen wir normalerweise überwiegend durch Milchprodukte auf. Calcium ist notwendig für den Knochenstoffwechsel. Veganer sollten viele calciumhaltige Pflanzen (z. B. Grünkohl und Brokkoli), Hülsenfrüchte und Nüsse essen oder Calcium supplementieren.
Jod Jod nehmen Säuglinge normalerweise über die Muttermilch auf, wenn die Mutter Fisch oder Milchprodukte isst. Jod ist wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung, es wird für die Herstellung von Trijodthyronin und Tetrajodthyronin in der Schilddrüse benötigt. Bei Jodmangel droht Hypothyreoidismus und im schlimmsten Fall sogar Kretinismus. Veganer sollten deshalb Jodsalz verwenden.
Eisen Generell haben Frauen oft einen Eisenmangel. Bei Untersuchungen hatten fast die Hälfte der Vegannerinnen einen deutlichen Mangel. Das Problem liegt darin, dass Eisen in pflanzlichen Nahrungsmitteln zwar häufig in großen Mengen enthalten ist, vom Körper aber deutlich schlechter aufgenommen werden kann als das Eisen aus tierischen Produkten. Daher sollten Veganerinnen ihre Blutwerte regelmäßig kontrollieren lassen, viele Nüsse, Samen sowie Hülsenfrüchte essen und diese immer mit Vitamin C kombinieren, da dann das Eisen vom Körper besser aufgenommen werden kann.

Die Veganer kommen – warum eigentlich?

In den Großstädten schießen vegane Restaurants aus dem Boden und vegane Kochbücher erobern die Regale der Buchläden. Was früher ein Image von freudlosem Genußverzicht und selbstgestrickten Socken hatte, heißt heute „Vegan“ und liegt im Trend: Nach Angaben der nationalen Verzehrstudie II von 2008 ernähren sich in Deutschland ca. 0,1 % der Bevölkerung vegan, insgesamt ca. 80.000 Menschen. Laut des Berichts verzichten eine von 1.000 Frauen und weniger als einer von 1.000 Männern in Deutschland ganz auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs.

Das Wort vegan geht ursprünglich auf den Engländer Donald Watson zurück, der 1944 die Vegan Society gründete, eine Abspaltung der englischen Vegetarian Society. Der Verzehr von Milchprodukten und Eiern, wie von vielen Vegetariern praktiziert, entsprach nicht Watsons Verständnis von Vegetarismus. Um jene Vegetarier zu bezeichnen, die auch Milchprodukte mieden, benutzte er zunächst den Terminus „total vegetarian“ für einen konsequenten, strengen Vegetarismus. Als Abkürzung dafür prägte er dann die Wortneuschöpfung „vegan“, weil laut Watson „Veganismus mit Vegetarismus beginnt und ihn zu seinem logischen Ende führt“.

Ernährungssituation entscheidend verbessern

Für viele Veganer ist ihre Ernährungsform oft mehr als der bloße Verzicht auf tierische Produkte – es steht eine eigene Philosophie dahinter. Der Veganismus entwickelte sich zu einer Kultur, die sich den Schutz der Tiere durch Widerstand gegen unsere Konsumgesellschaft zum Ziel gemacht hat. Ethisches Motiv bildet das Bestreben, Leid, das mit der Tierhaltung verbunden ist, durch Verzicht auf deren Produkte zu vermeiden. Für Veganer dürfen Tiere dem Menschen in ihrem Recht auf Leben nicht untergeordnet werden. Doch der neue Ernährungstrend zielt nicht nur auf tierethische Überlegungen ab. Viele Veganer argumentieren auch, dass ihre Ernährung entscheidend zur Umweltverträglichkeit beiträgt. So würden durch die Vermeidung der Massentierhaltung weniger Schadstoffe und Treibhausgase in die Umwelt gelangen. Vegane Organisationen nehmen außerdem an, dass eine vegane Ernährung positive Folgen für die Welternährung habe. Laut Edward O. Wilson, amerikanischer Wissenschaftler und Veganer, ergibt die aktuell landwirtschaftlich nutzbare Fläche bei ausschließlich veganer Ernährung eine Kapazität der Lebensmittelversorgung für ca. 10 Milliarden Menschen. Dies könnte seiner Meinung nach die Ernährungssituation in den Entwicklungsländern entscheidend verbessern.

So lobenswert die Einstellungen und vielfältigen Gründe veganer Ernährung sind, gibt es dennoch viele Kritiker. Nichtvegane Ernährungsexperten raten vor allem Schwangeren, stillenden Müttern, Älteren und Kindern von dieser Ernährungsform ab. Zu groß sei das Risiko einer Mangelernährung, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Der Mensch ist seit Jahrtausenden darauf ausgelegt, tierische Nahrung zu konsumieren. Schon in der Steinzeit ernährten wir uns überwiegend von Fleisch, Fisch, Gemüse, Wurzeln und Obst. Unser Körper hat sich daran angepasst und benötigt essentielle Nährstoffe dieser Lebensmittel. Einzig löblich sei der Widerstand gegen die Massentierhaltung, doch den Kampf kann man laut Kritikern auch anders austragen, als komplett auf Tierprodukte zu verzichten.

Nachgefragt: Was halten Medizinstudenten von Veganismus?

Wir haben zwei Medizinstudenten getroffen, die sich mit dem Thema „vegane Ernährung“ intensiv auseinandergesetzt haben. Johannes Rumpflhoer, Regensburger Medizinstudent, steht dem Verzicht auf tierische Produkte kritisch gegenüber: „Eine streng vegane Ernährung ist für die Spezies Homo sapiens unnatürlich, was man schon daran sieht, dass wir ein Allesfresser-Gebiss haben. Außerdem ist sie langfristig schädlich, unter anderem wegen des Vitamin-B12-Mangels, insbesondere gilt dies für Säuglinge und Kleinkinder. Wenn man eine Ernährungsform sucht, bei der man nicht substituieren und auch keine Ökotrophologie studiert haben muss, um dem Körper alles Notwendige zuzuführen, dann ist von Veganismus abzuraten. Für mich erfüllt das jedenfalls nicht den Anspruch einer gesunden, vernünftigen Ernährungsform. Zudem denke ich nicht, dass man mit Veganismus viel an den Tierschutzrechten ändert, wenn die große Masse der Menschen weiterhin völlig unreflektiert tierische Produkte konsumiert. Teilweise wird deshalb Vegetariern und Veganern vorgeworfen, sich durch ihre Entscheidung gegen Fleisch und tierische Produkte einfach aus der Verantwortung für die Zukunft unserer Umwelt ziehen zu wollen, indem sie sich sagen, ‚ich habe meinen Teil getan, die anderen sind schuld‘. Eine wirkliche Veränderung wird man, meiner Meinung nach, nur dann erreichen, wenn man auf die Politik einwirkt und als Multiplikator sehr viele Menschen zu einer Veränderung bewegt.“

Anna Voß, Medizinstudentin aus München, kann veganer Ernährung hingegen nur Positives abgewinnen: „Also mein Freund und ich leben jetzt seit etwa 2 Jahren vegan. Uns geht es sehr gut damit und ich fühle mich viel fitter. […] Bei einem monatlichen, veganen Brunch treffen wir immer wieder neue Leute, darunter auch oft Familien, deren Kinder auch vegan geworden sind oder komplett so erzogen wurden. Ich glaube, es kommt auf die Ausgewogenheit der Ernährung an: wenn ich mir so angucke, wie viele Leute täglich in Fastfoodketten sitzen und dort frühstücken, da wird mir schlecht. Und ich glaube, dass meine, hauptsächlich aus Obst, Gemüse und Rohkost bestehende Ernährung, doch irgendwie gesünder ist. Letzten Endes scheiden sich bei der Omni-Veggie-Diskussion sowieso die Geister und jeder hat sein persönliches Interesse, seine Vorlieben oder seine Studien, die er hier und da gerne mal heranzieht. Man kann als Fleischesser schlecht unvoreingenommen an das Thema rangehen, aber auch nicht als Veganer. Ich finde, jeder muss einfach die Ernährung finden, mit der er sich persönlich wohlfühlt.“

Unklare Studien

Der Streit darüber, ob Veganismus wirklich gesünder ist als die normale Mischkost, ebbt nicht ab. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien über vegane Ernährung, doch sie kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Einige bescheinigen Menschen, die auf tierische Produkte komplett verzichten, eine sehr viel bessere Gesundheit, andere wiederum kommen zu dem Schluss, dass Veganismus eine Mangelernährung mit gesundheitlichen Risiken darstellt. So stellte die Attica-Studie der Universität Athen 2005 fest, dass das Diabetesrisiko durch den Konsum von Fleisch- und Vollmilchprodukten steigt. Ebenfalls zeigte eine Harvard-Studie von 2012, dass Fleischkonsum das Risiko für Infarkt und Krebs sowie Bluthochdruck erhöht. Nach Einschätzung der American Dietetic Association von 2009 beugt vegane Kost auch Nierensteinen und entzündlichen Darmerkrankungen vor und wirkt sich positiv auf Gelenkentzündungen aus. Viele weitere provegane Studien bezeugen, dass Veganer eine längere Lebenszeit aufweisen und ein geringeres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Doch es gibt auch Studien, die behaupten, das Gegenteil zu beweisen. Eine Studie des chinesischen Wissenschaftlers Duo Li von der Zhejiang-Universität von 2011 kommt zu dem Ergebnis, dass Veganer sogar ein erhöhtes Risiko für verstopfte Gefäße haben. Sie entwickelten demnach häufiger kleine Blutgerinnsel und hätten ein erhöhtes Arterioskleroserisiko. Veganer seien somit anfälliger für Herzinfarkt und Schlaganfall. Für Vegetarier hingegen konnten diese Ergebnisse nicht festgestellt werden. Vor allem Kleinkinder sollten laut Ernährungsexperten nicht vegan ernährt werden, da ihnen die für das schnelle Wachstum in dieser Lebensphase nötigen Nährstoffen fehlen würden, allen voran Vitamin B12. Dadurch könne es zu Entwicklungsstörungen kommen, die sogar schlussendlich zum Tod des Kindes durch Mangelernährung führen könnten. In letzter Zeit wurden auch einige Fälle medial thematisiert, in denen Eltern für den Kindstod ihres Kindes, vermeintlich aufgrund komplett veganer Ernährung, angeklagt wurden.

Vegan leben – aber mit Bedacht

Im Grunde kann jeder nur für sich selbst entscheiden, wie er sich ernähren möchte. Vegane Ernährung hat sowohl Vor- als auch Nachteile, doch die normale Mischkosternährung ist nicht weniger umstritten.Es spricht absolut nichts dagegen, sich vegan zu ernähren. Wenn man auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achtet, kann es sogar sehr gesund sein, erklärt Professor Johannes Wechsler, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner. Er hat die Erfahrung gemacht, dass Veganer im Schnitt seltener übergewichtig sind und durch ihre fett- und cholesterinarme Pflanzenkost ein geringeres Risiko hätten, an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken. Voraussetzung für ein gesundes, veganes Leben ist jedoch nicht, einfach drauflos zu essen. „Wenn ich vegan lebe, aber nur Junkfood zu mir nehme, ist das natürlich nicht gesund. Man muss sich schon ausgewogen ernähren“, betont Wechsler. Im Grunde bedeutet dies das Gleiche wie bei Nichtveganern: viel frisches Obst und Gemüse, damit der Vitalstoffhaushalt stimmt. Hochwertige Kohlenhydrate – etwa aus Vollkorngetreide und Kartoffeln -, ungesättigte Fette und ausreichend Eiweiß aus Soja und Hülsenfrüchten. Dann steht dem Motto „Be Veggie“ nichts mehr entgegen.

Weiterführende Links:

68 Wertungen (3.82 ø)

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50 Kommentare:

Nicht nur B12!
Beispiel Eisen:
Der Eisenbedarf eines Babies einer normalen Mutter wird ab ca. 6.Monat NICHT MEHR ausreichen durch die Muttermilch gedeckt! Hier ist Kuhmilch übrigens NOCH WENIGER ausreichend, was viele “Nebenbefunde” von dummen Ernährungswissenschaftlern erklärt (Fleisch ist besser als Kuhmilch!).

Ein Veganerin, die schwanger ist, hat bereits zu wenig Eisen für die normale Entwicklung des Embryos, selbstverständlich ist auch der Eisengehalt ihrer Muttermilch zu niedrig!
Das wichtigste Defizit nur durch Eisenmangel ist keinesfalls die Anämie, sondern die Störung der Gehirn- und Nervenentwicklung mit entspr. nachweisbaren Defiziten.
B12 kommt hier zusätzlich dazu.

Da Vegetarismus offenbar zur Mode wird,
nehmen solche Schäden bei Kindern zu!
z.B. aktuell in Polen:
Ann Nutr Metab 2013;62:291-297
(DOI:10.1159/000348437)
Iron Status and Dietary Iron Intake of Vegetarian Children from Poland
Gorczyca D.a · Prescha A.b · Szeremeta K.a · Jankowski A.a

#50 |
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Gast
Gast

Wer hier “Eierfresser oder Fleischfresser” schreibt,
sollte bitte hier nicht posten! Mit Messer und Gabel wird nicht “gefressen”!
Wir leben nicht im Mittelalter und haben Religionsfreiheit,
hart und blutig erkämpft.

Wahrscheinlich schon zu lange her,
weil es jetzt mit CO2-Klimarettern und Vegetariern mit
militanter Religion schon wieder losgeht.
Getarnt als “Wissenschaft”.

mfG

#49 |
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Gast
Gast

Als “Medizinstudent” lernt (oder lernte??) man bis zum Physikum Physiologie und Biochemie des “normalen Menschen”. Dazu gehört auch Ernährung. Bedarf an “Kalorien” , Eiweiß, das bischen ess. Fett und die ganzen Mikronährstoffe.
Zucker und Kohlenhydrate (Obst) sind z.B. nicht lebenswichtig, dagegen Eiweiß und seine “biologische Wertigkeit”. Lebenswichtig ist selbstverständlich ALLES, was Vitamin heist und etliche Mineralien auch in kleinsten Dosierungen
und B12 z.B. gibt es nun mal nicht in Pflanzen, ebenso wenig, wie die Sonne beim “westlichen Menschen” für Vit.D NICHT ausreicht.
Zudem gibt es nahezu für ALLES in biologischen Sytemen ein zu viel und ein zu wenig. Selbst die essentiellen Aminosäuren haben in Überdosierung eine ganz spezifische biolog. Toxizität, gerade WEIL sie auch wirksam sind, oder der lebenswichtige Sauerstoff in Überdosierung.
Erst nach dem Physikum kommen die Erkrankungen.
Fast allen “Ernährungswissenschaftlern”, die ich kenne, fehlt dieses “Physikumswissen”
und was hier von Vegetariern an Ignoranz und Polemik gegen Andersdenkende an Schauermärchen erzählt wird, ist haarstreubend.

Muttermilch ist ebensowenig “vegetarisch”, wie “Tiermilch”, reicht dem Baby aber ab ca. 6 Monaten NICHT mehr für den Wachstumsbedarf.
“Allergenarme Ernährung” für Kleinkinder hat sich übrigens als wirkungslos bzw. nachteilig herausgestellt und sollte daher bis auf kranke Kinder vermieden werden.
Auch Tierkontakt in der Jugend vermindert das Allergierisiko.

Die gesündesten “Vegetarier” mit den wenigsten Erkrankungen und der größten Lebenserwartung,
sind die mit Milch und Eiern, Fisch und (mindestes) 2x/Woche Fleisch.
(Deutsche Vegetarierstudie 2005)
“Lifestyle Determinants and Mortality in German Vegetarians and Health-Conscious Persons: Results of a 21-Year Follow-up”
Jenny Chang-Claude, Silke Hermann, Ursula Eilber, and Karen Steindorf

Diese Studie mit tatsächlich 21 Jahren Nachuntersuchung startete natürlich mit der Erwartung von Vorteilen für Vegetariern, weshalb es auch zu einigen Turbulenzen kam.
Sie sollte jeder Vegetarier kennen
und GRÜNDLICH lesen, vieles ist noch beschönigt wegen der ursprünglichen Zielsetzung.

Bei “Überernährung”, eigentlich ein völlig anderes Thema,
ist nicht überraschend Zucker und Kohlenhydrate am schädlichsten.
Ich habe auch vegetarische Übergewichtskranke diätetisch beraten (Pudding- oder Nudelvegetarier.)

Unterernährung (Eiweißmangel!) ist nicht nur bei Kindern,
sondern auch bei alten Menschen ein ernstes Problem und z.B. Risikofaktor für Osteoporose, die natürlich ebenso bei Vegetariern häufiger ist,
ebenso wie etliches andere,
bitte verglichen mit gesunden Menschen!
Nachteile von SEHR eiweißreicher Diät (Ätkinsdiät) konnten trotz
überwiegender Kritik von “Ernährungswissenschaftlern” bis heute nie objektiv nachgewiesen werden.

mfG

#48 |
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Gast
Gast

Auch wollte ich noch anmerken dass ich Vegetarierin bin, die sehr viele Früchte isst. Ich kenne keine fruchtbasierten Veganer die Diabetes haben. Ich finde es einfach nicht richtig wenn gute Lebensmittel auf einer falschen Datenbasis her schlechtgeredet werden. Sollen wir uns am Ende von Luft ernähren? Vollkornbrot ist keine Lösung.

#47 |
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Gast
Gast

@Edith Meyer: Also wenn Sie Ernährungsmedizin hierzulande an der Uni lernen, dann ist eh Hopfen und Malz verloren. Unter der Riege des Vollkostregime der DGE ist eine objektives Studium der Ernährungsmedizin schlicht nicht möglich. Ich rate ihnen strengstens sich anderswo weiterzubilden bzw. alles mit einer gehörigen Portion Skepsis zu betrachten. Dazu gehört auch nicht irgendwelchen Chemikern oder Orthomolarikern nachzuplappern.

#46 |
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MuchEater
MuchEater

Ich stimme #8 völlig zu – als Erwachsener kann man sich gern entscheiden, ob man sich vegetarisch ernährt, vegan lebt oder auch mal ein glückliches Schnitzel isst… ;)

mit dem Thema Hybridfrüchte kenne ich mich nicht wirklich aus (und OM-Medizin google ich gleich), aber da diese auch nur eine Kreuzung aus “normalen” Früchten darstellen, sehe ich da keine besonderen Gefahren. Auch das Zitat, welches aussagt, dass man weniger Zucker (Mono-, Disaccharide) und lieber Stärke- / Ballaststoffe (Polysaccharide) zu sich nehmen sollte, da diese nur langsam abgebaut werden und in die Blutbahn gelangen können, lässt nicht auf ein Abraten von Hybridfrüchten schließen…

ich bin auch kein Arzt, nur Chemisch-Technischer Assistent und z.Zt. Altenpflege-Azubi

#45 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich bin mir sicher, dass ich keinen Betrug leiste auf dieser Site. Es ist eine ziemlich grosse Anschuldigung.
Leider finde ich am Moment keine Studien, und ich habe auch kaum darnach gesucht.
Wenn ich aber eine antreffe, dann werde ich es hier noch kundtun.
Wohl habe ich im Buch “Orthomolekulare Medizin” aus dem Jahr 2008 von Herrn Pharmazeuten Uwe Gröber, der einer meiner guten Dozenten des Faches ist, soeben gelesen, dass …” eine mit schnell resorbierbaren Kohlenhydraten überladene Ernährung die hormonelle Blutzuckerregulierung belastet. Dadurch wird die Entwicklung von Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, Hyperinsulimnämie und Diabetes Mellitus begünstigt. Kohlenhydrate sollten daher in geeigneter Form als Lebensmittel mit einem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten wie Getreide, Hülsenfrüchte, Reis und Kartoffeln zugefügt werden.”
Ich vermute, dass Hybridfrüchte eher “schnell resorbierbare” (einfache) als komplexe Kohlenhydrate innehaben.
Uebrigens: Ich bin keine Aerztin, bin aber Mitglied einer Aerztegesellschaft für Orthomolekularmedizin. Durch meine Kontakte mit Rohveganern bin ich dazu gekommen, mich, nebst Naturheilkunde als Nebenfach an der Uni, in Ernährungsmedizin zu bilden, und habe auch regen Kontakt mit Schriften rohveganer Aerzte. Also plappere ich mit Respekt nach, was sie schreiben, und was die Dozenten sagen an den Kursen der Orthomolekularmedizin.
Das Thema der Hybridfrüchte kommt von den Rohveganerärzten der USA.
Die OM-Aerzte hierzulande haben dazu nie etwas gesagt insofern ich weiss. Es könnte aber noch kommen!

#44 |
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Gast
Gast

Das Problem ist, dass sie einfach Unwahrheiten verbreiten und dies so darstellen als wären es Fakten.

Süße Früchte führen nicht zu mehr Diabetes als es Getreide, Fleisch oder jegliches andere Lebensmittel tun. Es gibt genug Daten, die darauf hinweisen dass sie sogar davor schützen können. Ihre Aussagen sind schlicht falsch.

#43 |
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Studentin der Humanmedizin

Lieber Gast, Es gibt viele Studien, wie Sie wohl wissen, und sie widersprechen sich gerne, auch in den grossen, besten, Zeitschriften, wie das “American Journal of Clinical Nutrition”.
Es ist sowieso schon ganz schwierig, gute Studien zu liefern über den Konsum bestimmter Nahrungsmittel. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir aber, dass Hybridfrüchte, wenn nicht mit Mass genossen, schlecht sind für die Gesundheit.
Rohveganerkreise konsumieren die süssesten Früchte übrigens oft in Kombination mit Kokosnussprodukten. Kein Wunder, dass Diabetes verbreitet ist unter ihnen. Ich habe es vernommen von den Rohveganer-Aerzten in den USA, und ich respektiere sie. Mir käme es nicht in den Sinn, sie zu beschimpfen als “gequirlte Humbug-verbreiter” etc. Darin steckt der versteckte Zuckerkonsum.

#42 |
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Gast
Gast

Suchtkrank, weil man zuckerhaltige Früchte konsumiert? Irgendwelche sauren unbekömmlichen Urfrüchte essen, weil die zuckerhaltigen uns krank machen? So ein gequirlter Humbug.

Hier nur mal exemplarisch zwei aktuelle Studien aus dem heutigen Jahr:

1. Verzicht auf Früchte hat kein Einfluss auf glykämische Kontrolle bei Typ-2 Diabetikern (PMID: 23497350)
2. Regelmäßiger Konsum von Früchten senkt Typ-2 Diabetes Risiko, unabhängig von deren glykämischen Last (PMID: 23990623)

Darauf lasse ich mir gleich noch mal paar leckere süße Früchte schmecken (ein hohe auf die gute Züchtung!) und genieße weiterhin meine beste Gesundheit. Viel Spaß mit ihren verschrumpelten Bitterfrüchten.

#41 |
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Studentin der Humanmedizin

Ja, Zucker aus Früchten, namentlich aus den Hybridfrüchten.
Das sind Früchte, die eher den süssen Wünschen der Menschen entsprechen, und so durch Kreuzzucht emporstilisiert wurden. Sie haben sehr viel Zucker. Anfangende Rohveganer, die sich laben an den leckeren Naturwaren, wahnen sich beim täglichen Konsum zahlreicher Hybridfrüchte im Garten Edens, und ergattern sich so die Diabetes. Wenn Sie das nicht annehmen wollen, dann wenden Sie sich doch an Dr Cousens, der spezialisiert ist in psychiatrischer Betreuung aller Typen suchtkranker Patienten. Er hat viele Diabetiker erlöst von der Insulin-Spritze, und er hat ein Buch darüber geschrieben, das auch bei Amazon erhältlich ist.
Wenn Sie selber mal den Unterschied schmecken wollen zwischen einer Hybrid-Mango und einer wilden Mang, dann bestellen Sie sich doch mal etwas davon bei Orkos.com. Orkos hat wilde Mangos im Sortiment gehabt, ob heute noch, das schauen Sie selber.
Solange nicht das Gegenteil kommentiert wird anhand guter Studien, ist heutzutage die herrschende Meinung nach “State of the art”, dass der Mangel an Omega-3 – Fettsäure eine von mehreren Ursachen ist. Vermutlich ist es sogar Evidence based.

#40 |
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Gast
Gast

Ich habe nicht alle Beitraege gelesen und entschuldige mich, wenn ich etwas wiederhole. Also dass den Veganern (auf dritter Ebene der Lebensmittelpyramide) empfohlen wird Sojaprodukte zu sich nehmen, finde ich nicht unbedingt gut. Man darf dabei nicht vergessen, dass viele Studien von der Sojaindustrie bezahlt werden. Abgesehen von den herkoemmlichen Bedenken bezueglich der GMO Produkte habe ich gelesen, dass angeblich eine vegane Ernaehrung waehrend der Schwangerschaft zu Erbschaeden fuehren kann. Bei maennlichen Nachkommen soll es zu ‘Hypospadias’, einer Penis Misbildung, kommen koennen. Das ist der erhoehten Einnahme von Phytoöstrogenen in Sojaprodukten, Linsen, Erbsen usw. zuzuschreiben. Genau deshalb koennte es angeblich bei Maedchen spaeter zu einem groesseren Risiko fuer Brustkrebs kommen. Schwangeren Frauen wird daher geraten eher fermentierte Sojaprodukte zu konsummieren (z.B. Tofu) , weil diese einen geringeren Phytoöstrogen Gehalt haben. Also ich bin fuer eine grossteils vegetarische Ernaehrung, finde aber eine vegane Diaet unnatuerlich und ungesund.

#39 |
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Gast
Gast

Zucker aus Früchten führt zu Diabetes?
Omega-3 Fettsäuren verhindert Alzheimer?

Zwei unhaltbare nicht durch gute Evidenz belegte Aussagen. Sie verbreiten Unwahrheiten.

#38 |
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Studentin der Humanmedizin

Im Gegenteil, sie fahren mit dem Vitamin D erstaunlich gut, wie derselbe Artikel zur erwähnten Studie vom Jahr 2005 schreibt. Es wird eben gerne supplementiert.
Es gibt allerdings auch viele (roh-)Veganer, die meinen, dass sie alles aus der Natur holen, und prinzipiell nicht supplementieren. Ueber diese Menschen gibt es ebt keine Studien, es sei denn durch Dr Cousens, der als Psychiater viel mit eher randständigen Patienten zu tun hat.
Dass die Alzheimer-Krankheit unter Veganer gut vertreten ist, das stimmt. Nebst der Alzheimer auch die Diabetes, weil vor Allem die Rohveganer sich falsch ernähren. Sie essen sehr gerne Früchte, wobei die leckersten Früchte die Hybridfrüchte sind, wie Mangos, Kiwis, Ananas-Typen etc. Sie haben den höchsten Zuckergehalt, weshalb es logisch ist, dass sie Diabetes machen. Mit Aepfeln und Orangen wäre es aber kaum möglich.
Meine Infos kommen weitgehend von Dr Cousens, der viel Studienarbeit geleistet hat bei seinem eigenen Patientengut. Der Alzheimer wäre chancenlos, wenn die Patienten DHA supplementieren. Man kann sie höchstens dringend dazu motivieren. Zwang zerstört mehr als dass es heilen würde. Das ist ein Grundsatz des Lebens. Glück, können wir uns alle selbst intellektuell einrichten. So bleibt das Leben spannend und herausfordernd!

#37 |
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Gast
Gast

Selbstverständliche haben Veganer mehr Osteoporose, nicht weniger,
das bischen VitD (auch nicht in Pflanzen) ist dabei wichtiger als Calzium.
Sie stürzen auch öfter, kriegen auch mehr Alzheimer,
wird nur nicht drüber gesprochen.

#36 |
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Studentin der Humanmedizin

Im Mai 2005 erschien in einer Zeitschrift “Archives of internal medicine” ein Studienbericht von einem Forscherteam der “Washington University School of Medicine” in St. Louis zum Thema Raw food Veganism and health. Ich selber habe den Artikel nicht gelesen, aber damals eine Zusammenfassung bekommen von den Rohveganern in den USA. Sie schreiben, wobei ich zitiere:

“Although nutritionists and the food industry have warned that a diet without dairy foods can lead to the bone-thinning disease osteoporosis, the team at Washington…St. Louis” found the vegans they studied had many of the signs of strong bones.
Dr Luigi Fontana, who led the study, said they had thin bones but none of the other sings of osteoporosis, and normal rates of bone turnover.
He said he would continue to follow them to see if they develop osteoporosis later.
“The vegans had low CRP and lower levels of IGF-1, a growth factor linked to risk of breast and prostate cancer.

Die Studienpopulation bestand leider aus nur 18 Rohveganern, aber immerhin.

(Veganer propagieren die rohvegane Diät, weil, so sagen sie, die ungekochte Nahrung viel mehr Nährstoffe zur Verfügung stellt als gekochte. Aber sie bereiten die Nahrungsmittel auf einer alternativen Art auf. So haben sie spezielle Küchengeräte bis -Maschinen für die Zerkleinerung, Versaftung und Erwärmung der Zubereitungen bis 40°C, damit die Enzyme erhalten bleiben. Es dreht alles um die Lebendigkeit der Nahrung, die in den Enzymen gelegen ist. Rohveganer leben somit nicht etwa wie Kaninchen, die sich zufrieden stellen mit Salatblättern und Karotten.)

Den Artikel fand ich erst gestern wieder, ansonsten hätte ich den schon früher zitiert auf dieser Site.

#35 |
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Studentin der Humanmedizin

Den unterstehenden Beitrag des Herrn Dr Mees finde ich gut, indem er sagt, dass man ums Töten nicht herum kommt. Auch Pflanzen müssen ja abgeschnitten werden vom Leben, etc. Das Leben hat offenbar eine Opferseite drann, und sie ist schlichtweg unvermeidbar. Aber man könnte doch unterscheiden zwischen Opfer verschiedener Werte oder Qualitäten? Die Pflanzen wollen bestimmt gegessen werden, sie wollen den Menschen und Tieren beistehen beim Ueberleben. Vielleicht absoluter Quatsch, aber ich erfahre es so im Alltag, vor Allem wenn ich vegan lebe, was ich gelegentlich tue zwecks Gewichtsabnahme.
Was ich noch sagen wollte für Veganer oder solche die es werden wollen, und suchen nach guten Proteinquellen jenseits vom Soya: Die Blütenpollen haben alle essentiellen Aminosäure drinnen. Sie werden durch alle Veganer, die ich kennenlernte, nicht abgelehnt als tierische Nahrung.
Man sollte allerdings die besten Pollen kaufen. Das sind die der Firma Orkos.com in Frankreich. Sie liefern Pollen von Imkern, die den Bienen nicht allen Pollen wegstehlen, und sie dann ernähren mit Zucker. Sondern sie nehmen ihnen etwa die Hälfte weg. Die andere Hälfte dient den Bienen, die sie gesammelt haben an den Beinchen, und sie mit Enzymen aus dem Speichel angereichert haben, damit sie hängen bleiben. Die Orkos-Pollen sind saisonfrisch, wurden nicht erhitzt und sind nicht ausgetrocknet. Sie haben eben grosse Mengen Aminosäure, anders als die Pollen aus den Bioläden und Supermärkten, die wegen langer Lagerzeiten kaum noch welche enthalten. Der andere exzellente Pollenhändler ist die Firma Percie du Sert, ebenso in Frankreich. Diese sind aber noch viel teurer als die der Orkos.
Ich bitte um Verständnis für die Werbung, die eigentlich nicht als Werbung gemeint ist. Den Veganern sollte es schlichtweg gegeben sein, die edelsten Produkte zu finden, die es gibt in dieser schönen Welt…

#34 |
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Vegan ist nur ein Zwischenschritt. Auch für veganes Essen wird getötet. Wenn jemand glaubt, die Erde retten zu müssen ohne sich gleich selbst zu töten, dann sollte er Fructarier sein.

#33 |
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Gast
Gast

Ein überfälliger Beitrag, der die rethorische Frage inhaltlich sehr klar beantwortet.
Das Gesundheitsrisiko der Vegetarier wächst konsequent Richtung Veganer.

Die angegebenen Vit.Tabellen sind sogar schon etwas veraltert. Für B12 muss zumindest noch das Nervengewebe erwähnt werden. Vegetarier haben und sterben daher deutlich mehr an Nervenerkrankungen. B12-Maqngel wird bis zu 40% bei M.Alzheimer angegeben.
Vit.D und Calzium sind für jede Zelle wichtig wirken immunprotektiv und generell entzündungshemmend,
etc.
kurz:
Ideologie ja,
gesund für den Mensch nein!

Für Kleinkinder strengstes Verbot, das ist kriminell,
ebenso sehr ungünstig gerade für alte Menschen.

mfG

#32 |
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Christian Siess
Christian Siess

zur aussage tierschutzrechte: die industrie rechnet rein in “angebot bestimmt nachfrage”. die vegetarier/veganer werden immer mehr. wenn die nachfrage nach tierischen produkten sinkt, wird auch die produktion sinken. dh immer weniger tiere geschlachtet/ausgebeutet was auch immer. sicher fällt da ein einzelner nicht ins gewicht und vielleicht können große kampagnen mehr bewirken. ich zB ernähre mich so wie ich will und will keinem eine bestimmte ernährungsweise aufzwingen oder jemandem von etwas überzeugen, was man auf politischer ebene aber machen müsste.
von der gesundheitlichen seit her gsehen: die leute, die am lautesten schreien, also der standard-deutsche oder -österreicher, nimmt wahrscheinlich tierische produkte, neben fleisch, hauptsächlich in pulverform zu sich (vollmichpulver, volleipulver, molkeerzeugnis, …). ansonsten chemie-schmelzkäse in fast-food gerichten usw. für mich durchaus verzichtbar. bei jeder ernährungsform kommt es auf die ausgewogenheit an. unter “normaler” ernährung (fleisch u andere tierische produkte) gibt es sicher auch viele personen mit mangelernährung. ich kenne viele, die kein frisches obst oder gemüse zu sich nehmen.
mein fazit: jeder soll tun was er will, die gleichen streitereien wird es in 50 jahren auch noch geben.

#31 |
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Martin Semmelweis
Martin Semmelweis

Die Kommentare, die man hier liest, spiegeln von beiden Seiten aus sowohl Wahres als auch Unwahres wieder. Ich kann nur sagen, dass ich für mich in Vegetarismus die beste Ernährungsform gefunden habe. Ich möchte niemanden “Mischkost” verbieten, aber einen kleinen Denkanstoß an diejenigen setzen, die sich vielleicht schon immer gefragt haben, ob es nicht auch ohne Fleisch geht sich gesund zu ernähren. Also informieren Sie sich selbst und lassen sie sich nicht von den ganzen Meinungen hier nicht zu sehr in Ihrer Entscheidung beeinflussen.
Herrn Kenner muss ich allerdings widersprechen. Sicherlich ist dieser Artikel nicht hochwissenschaftlich und bis ins letzte Detail auf dem aktuellsten Forschungsstand recherchiert. Diesen Anspruch erhebt aber ein Artikel auch nicht, der von Studenten für Studenten geschrieben wurde. “Ahnungslose” werden deshalb befragt, damit man sich ein Bild machen kann wie junge Medizinstudenten zu dem Thema denken und nicht, um es ernährungswissenschaftlich korrekt darzustellen.

#30 |
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Chris Kenner
Chris Kenner

Wow, Kommentar 14, leider gekürzt, aber warum? Zuviel der Wahrheit?

#29 |
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Chris Kenner
Chris Kenner

Der Artikel besteht aus Vorstellungen, Vorurteilen und Werbepropaganda aus dem letzen Jahrhundert und entspricht in keiner Weise älterer wie auch aktueller Forschung. Medizinstudenten haben von Ernährungswissenschaften überhaupt keine Ahnung, sie lernen im Studium nichts darüber! Also, liebe Frau Heckl, informieren sie sich selbst anstatt Ahnungslose zu fragen: http://vsh.org/videos.htm [Kommentar aufgrund werblicher Inhalte gekürzt]

Ich selbst bin von einem Junkvegetarier zum Pflanzenesser (Kein Öl, kein Zucker, raw und gekochte Frischkost) konvertiert. Mir geht es gesundheitlich so gut, dass ich mir gar nicht vorstellen kann wieder wie früher zu leben.

#28 |
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Gast
Gast

“…den Kindern kann es auch bei veganer Diät wohl ergehen. Es braucht aber sicher viel Interesse an Diätetik und Ernährungsmedizin, um erfolgreich einen solchen Lebensstil zu führen.”

Eben darum ist das für die breite Bevölkerung nicht ratsam.
Bei ‘Mischkost’ tritt allenfalls Verfettung auf, wenn der Energiegehalt der Nahrung ignoriert wird. Das sind auch teilweise üble Langzeitschäden, aber reversibel und nicht vergleichbar mit einer dauerhaften Mangelernährung im Kindesalter durch falsch durchgeführten Veganismus.
Denn – Überraschung! – Kinder essen mitnichten alles und stehen auch nicht wirklich hinter ‘ideellem Essen’ wie es der Veganismus nunmal ist.
Da werden halt außer Haus Chips gefressen und zuhause hat man keinen Hunger… abends dann ein paar Snickers rein. Also im Prinzip dasselbe Spielchen wie bei Mischkost.
Nur, dass man bei Mischkost nicht so leicht in ein Defizit rutschen kann…

#27 |
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Studentin der Humanmedizin

Danke, Herr Gromow, für Ihre interessante Antwort, mit der ich aber natürlich nicht in allen erwähnten Punkten einverstanden bin.
Warum sollte es zB eine Verzerrung der Studienresultate bewirken, dass Veganer eher diätetisch bewusst leben im Gegensatz zu den Carnivoren? Hinter jeder Diät steckt ein bewusst wählender Konsument. Wenn ein Carnivore zB schlichtweg keine Zeit hat für eine Vertiefung in Diätetik, dann ist das eine Variante, für die ich Respekt habe. Es kostet nämlich tatsächlich viel Zeit und Geld. Gute Hausfrauen oder -Männer, die Ihre Familie bei viel Zeit, genug Geld und einer Menge Wohlwollentheit, unterstützen können, indem sie sich mit diesen wichtigen Zeitfragen auseinandersetzen, wären Gold wert in unserer Gesellschaft, die sowas vermutlich sogar abverlangt! Frauen und Männer können immer das Gute über das Böse präferieren. Nur die Portion Liebe sollte dazu nicht fehlen.

Dass die Formel-Produkte auf Soyabasis angereichert werden mit B12, das hatte ich übersehen. Danke für die Korrektur. Grausam, solche Produkte, bin froh, dass ich sie nie konsumiert habe.

Tierische Lebensmittel sind nicht schädlich. Mein Naturheilkunde-Professor sagte sogar, dass die gesündesten ältere Menschen diejenigen sind, die wöchentlich zwei Mal Fleisch essen. Das ist nachvollziehbar, meine ich, weil sie die Spurenelemente wie Zink und Kupfer besser aufnehmen.
Es kommt auf die Mengen an. Aber sicher ist es für das Fortbestehen der Erde bedenkenlos besser, auf den Tierproduktekonsum zu verzichten, in Rücksichtnahme auf die Umwelt und die Verteilung der knappen Ressourcen.
Dennoch, das grösste Problem und zugleich gröste Glück ist es, dass man niemand dazu zwingen kann, gesund zu essen, zu supplementieren, sich zu enthalten von Produkten aus der Nahrungsmittelindustrie der Supermärkte etc.

Eier müssen tatsächlich ganz schlecht sein. Stellen Sie sich nur schon vor, wie die Hühner leben auf den Metallgittern, damit deren Kack besser abtransportiert werden kann etc. Aber auch Eier von Hühnern aus dem eigenen Garten wären gesundheitsschädigend, wenn man jeden Tag eins essen würde. Ich vermute, dass es richtig ist, dass das Diabetes-Risiko dabei erhöht wird.
Wir können noch lange eine heitere Diskussionsrunde aufrecht erhalten. Ich wäre mir sicher, dass, wenn wir alle zusammensitzen würden in einem geselligen Ambiente, auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden, indem wir aus Nächstenliebe die Entscheidung treffen würden, umzustellen auf Vegetarismus oder Veganismus. Alle Zivilisationskrankheiten Adieu zu sagen und bei gehobenem Lebensstil alt zu werden.

#26 |
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Alexander Gromow
Alexander Gromow

@Frau Edith Meyer,

Wenn man den Artikel vertrauen darf und genau nachliest, dann ist der Tabelle zur Funktion und Vorkommen von Vitaminen zu entnehmen, dass es Sojamilch mit Vit. B12 angereichert für den Verbraucher gibt. Dass Sojamilch per se eine Quelle für Vit. B12 ist, habe ich so nie geschrieben, sondern dass es eben durch Anreicherung als Vitaminquelle zur Supplementation dient.

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Die Studien, die hier von veganen Kreisen präsentiert werden, kann man je nach Belieben auslegen. Mag sein, dass man eine Überlegenheit der veganen Ernährung gegenüber dem durchschnittlichen überernährten Wohlstands-Westmensch präsentieren kann, was kaum überraschend ist, immerhin lebt der durchschnittliche Mensch heutzutage nicht gerade gesund – wenig Sport, kontinuierliche Überernährungssituation, zu viele Zucker, die aufgenommen werden und das alles noch abgesehen von den Skandalen um die Lebensmittel und die Tierhaltung, was ich hier im weiteren jedoch nicht ausführen möchte, das würde nämlich ein Fass ohne Boden sein. Ein Veganer wird durch seinen Lebensstil, wie in einem Kommentar bereits zuvor erwähnt, mehr auf seine Lebensgewohnheiten achten, was schon dadurch eine Verfälschung in den Studien zur Folge hat.
Viele Beiträge hier zielen darauf ab, den Lesern zu beweisen, und zwar auf wissenschaftlicher Basis, dass vegane Ernährung nicht nur “en vogue” ist, sondern auch einer normalen Mischkost überlegen sei. Jedoch würde ich gerne wissen, inwiefern ist es ein Beweis zu behaupten, dass tierische Lebensmittel für den Menschen ungeeignet bis schädlich sind, wenn man sich als Beispiel dieses Zitat der aufgeführten Studie ansieht: “…mit steigendem Verzehr von Eiern und Cholesterin auch das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes ansteigt. Frauen, die die meisten Eier (sieben oder mehr pro Woche) konsumierten, hatten ein 77 Prozent erhöhtes Risiko für Diabetes in der Omega-Studie und ein 165 Prozent erhöhtes Risiko in der Alpha-Studie, verglichen mit denjenigen, die die wenigsten Eier konsumierten.” Was heißt die wenigsten? Ich finde 7 Eier pro Woche durchaus nicht unbedingt üblich. Hier wird nicht erwähnt, dass Personen, welche vlt 1-2 Eier pro Woche essen mit einer Gruppe verglichen werden, die keine tierischen Produkte essen! Somit ist es auch zu viel daraus zu schließen, dass ein Fehlen von tierische Produkten in der Ernährung damit gleich besseren Ernährungsgewohnheiten entspricht. Es ist ersichtlich, aus verschiedenen Studien und Diäten, dass durch weniger Cholesterinaufnahme, weniger Essen von rotem und stark gebratenem Fleisch das Koronarerkrankungsrisiko sowie das Krebsrisiko gesenkt werden kann. Das beweist aber nicht, dass völliger Verzicht auf tierische Lebensmittel einen Überlebensvorteil sichert. Weiterhin – Arachidonsäure ist nicht nur entzündungsfördernd, das ist eine zu banale Vereinfachung der biochemischen Tatsachen, aber aus anderer Sicht findet sich bei Omega 3 und 6 Fettsäuren aus z.B. Fisch auch ein entzündungshemmender Effekt.
Vit. D z.B. kann der Nordeuropäische Mensch nicht zur Genüge durch Bestrahlung der Haut mit UV-Strahlung synthetisieren, und ohne einen vermehrten Fischkonsum, der vergleichsweise viel Vit. D enthält, hätte sich der Mensch in die nördlichen Breiten vermutlich nie ausbreiten können. Eine Vit. D3 Supplementation ist die einzige, wirklich sinnvolle Sache im Norden, da man vermutlich nicht genug Fisch, sondern auch Robben und Lebern von Tieren Essen müsste (wie vermutlich in der Steinzeit und bis teilweise in’s Mittelalter auch geschehen), um genug davon in diesen Breiten aufzunehmen.

Es gibt hier scheinbar ein weiteres Gegenargument für ausgewogene Mischkost, nämlich dass heute in Zeiten von Propofol und Kontaktlinsen sowieso alles künstlich ist, und man ja alle Vitamine supplementieren kann. Das ist natürlich richtig, aber dann kann man ja auch gleich soweit gehen und einfach die Menschen parenteral ernähren, wenn man sich auf diese Argumentation stützt. Schliesslich kann man i.v. auch alles zugeben, was vom Körper benötigt wird, dies macht es jedoch nicht zu einer richtigen Ernährungsweise und kann nicht auf Jahre toleriert werden (auch wenn das fairerweise die Argumentation in ein Extrem führen soll).
@ Jörg Hartmann
Zu viel Jod können in Deutschland zudem vermehrt eher ältere Menschen zu sich nehmen, welche Knoten in der Schilddrüse haben. Diese reagieren bei erhöhter Jodaufnahme mit Bildung von T3 und T4 Hormonen, was zur Thyreotoxischen Krise führen kann. Die Mediziner in Deutschland sind durchaus dazu befähigt diesen Zustand zu erkennen, auch eine Jodallergie. Ein Jodmangel ist ohne Essen von Jodsalz dagegen eine wahrscheinlichere Diagnose, was aber alles vom Thema wegführt, da es unabhängig vom Fleischkonsum vorkommen kann.

Ich finde es ist sehr berechtigt der heutigen Lebensmittelerzeugung kritisch gegenüber zu stehen, aber in einer Zeit, wo selbst Trinkwasser Verbindungen aus der Plastikindustrie enthalten kann, welche hormonelle Wirkungen entfalten (auch wenn das Wasser direkt aus einem Brunnen kommt), kann man kaum behaupten, dass rein pflanzliche Ernährung, selbst aus dem höchstkontrolliertem Bio- und Öko-Anbau, eine unbelastete und ausgewogene Form der Ernährung ist. Es ist nur eine Form der extremen Ernährungsweise, die der modernen, westlichen Überernährung überlegen erscheint! Wenn man die asiatische Ernährungsweise, oder die mediterran-sizilianische vergleicht, erkennt man, dass es sehr wohl auch gesund ist in normalen Mengen tierische Erzeugnisse zu sich zu nehmen. Die Reinheit unserer Lebensmittel und ihre Herstellungsweise ist leider in der Überbevölkerung dieses Planeten begründet und der Tatsache, dass jeder möglichst bequem und günstig leben möchte, was man keinem verdenken kann, sowie einer gewissen Profitgier.
Für Rechtschreibfehler möchte ich mich hiermit bei allen entschuldigen, und hoffe aus denen wird dem “bösen Karnivoren” kein Strick gedreht…

#25 |
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Studentin der Humanmedizin

Edith Meyer, Jura-Studentin. Orthomolekularmedizin nebenbei
Schön, dass so viele DoccheklerInnen fleissig ihre Ideen preisgegeben haben auf dieser wertvollen Site.
Ich selber habe mich mit veganer Rohkost befasst nach einer Lebenskrise, und bin seit vielen Jahren Vegetarierin. Ich habe ein Paar Aeusserungen herausgepickt, die ich gerne kommentiere:
Vitamin D gibt es als Vitamin D2, das leicht aus tierischen Produkten geholt werden kann, und Vitamin D3, das mit Hilfe des Sonnenlichts durch die Haut gebildet wird. Die Haut kann das aber nicht mehr nach einem gewissen Alter, etwa nach dem 45. Lebensjahr. Es wäre sinnvoll, zu supplementieren, da das D3 präventivmedizinisch sehr viel bringt (Gegen Krebs, Calciumverlust über die Niere, Depressionen).
Etwa 80% des deutschen und schweizerischen Volkes hat D3-Mangel. Vor Allem auch, weil viele junge Menschen den ganzen Tag im Büro, oder sonstwie in Hausinnern, arbeiten. Ein Sonnenbad der Hände und des Antlitzes während 15 Minuten pro Tag genügt nicht! Es sollten die Beine und Arme und möglichst den Leib während etwa 20 Minuten pro Tag gesonnenbadet werden. Das ist dann aber nicht unbedenklich, da das Vermeiden der Sonnencremes ein Hautkrebsrisiko generiert. Aus dem Grund meine ich, dass das Supplementieren des D3 wichtig ist für alle Menschen. Während der ersten 2 Jahre mehrmals pro Jahr per Blutlabor überprüfen, ob es nicht zu viel davon gibt, da die Halbwertszeit lange ist, und das D3 überdosiert ein Gesundheitsrisiko. Das D2 ist nicht besonders wichtig, insofern ich weiss.
Frau Christina Fiedler, Langzeitstudien gibt es doch, und zwar sicher in den USA durch Dr Gabriel Cousens, der eine Klinik innehat, und führt, in Tuscon Arizona. Er selber lebt, seit etwa 30 Jahren, rohvegan, und hat eine Langzeitstudie durchgeführt mit Familien, die kleine Kinder rohvegan erziehen. Diesen ergeht es offenbar sehr gut bei der rohveganen Kost. Also, Herr Apotheker Al-Hinn, den Kindern kann es auch bei veganer Diät wohl ergehen. Es braucht aber sicher viel Interesse an Diätetik und Ernährungsmedizin, um erfolgreich einen solchen Lebensstil zu führen.
Aus pflanzlichen Quellen ist es schwieriger, die wichtigen Nährstoffe zu holen, wie zB Zink. Das gibt es viel in Kürbis und Kürbiskernen, aber dennoch ist es nicht gewiss, dass man genug Zink aufnimmt, ebenso wie es für die Fleischesser nicht gewiss ist, keinen B12-Mangel zu haben. Es gibt B12 – Mangel bei allen Diäten, ausser man supplementiert es. Auch dieses Thema wurde gründlich untersucht durch Dr Gabriel Cousens. In Multivitaminsäften gibt es bestimmt kein B12, ebenso nicht in Chlorella- und Spirulina-Algen, woran so viele Veganer glaubten. Spätestens im 7. Jahr nach dem Verzicht auf Fleischkost sollte supplementiert werden, weil dann die Reserve in der Leber aufgebraucht ist. Es ist ganz wichtig, zu supplementieren, da das Zellwachstum abhängt vom B12. Nur die wenigsten Menschen können es endogen resorbieren. Es wird im Enddarm gemacht, wo es kaum noch zurück zu holen ist. Eine andere B12 – Quelle wäre Obst, auf dem Fruchtfliegen geschissen haben. Darin gibt es genügend B12. Diese lustigen Sachen wurden in den USA erforscht durch rohveganer!
Soyamilch, Herr Gromow, ist bestimmt keine Quelle für B12. Ausserdem ist Soyamilch sehr schlecht für die Gesundheit, sowie alle Soyabohnenprodukte.
92-94% der Soyabohnen wird gentechnisch erzeugt, und hat viele, viele Pestiziden.
Das genetisch manipulierte Soya verursacht eine Zunahme der Allergien, weil eine Studie zeigte, dass ein Gen in dem Soya sich transferiert im DNA der humanen Colon-Bakterien. Soya ist heutzutage auf dem 7. Platz der Allergenen-Liste.
Soya hat auch Hämagglutinen, die das Blut verdicken. Und es hat viel Aluminium und Mangan drinnen, das toxisch ist in den grossen Mengen. Soya-Babymilchersatz-produkte haben etwa 80 Mal mehr Mangan drinnen als die Frauenmilch.
Ausserdem konkurriert Soya, vor Allem Soya-öl, mit Jod.
Herr Göbel, es gibt bessere Aminosäure-Lieferanten als Soya-Produkte. So haben Spirulina-Algen oder Chlorella-Algen 60-70% mehr Proteinen als Soya. Aber auch Nüsse, Samen, und dunkelgrüne Gemüsen haben gute Proteinen.
Alle diese Informationen habe ich von Herrn Dr Cousens, der gelegentlich Texte schreibt auf seinem Blog, die er dann weltweit verbreitet.

Ich selber meine, dass wir Menschen eigentlich mit vegetabiler Nahrung am Besten drann wären. Dazumal, vor der Sintflut, war die Erde noch sehr gesund, bemessen an den guten pflanzlichen Quellen, die sie hervorbrachte. Nach der Sintflut hatte Gott gesagt, dass die Menschen Fleisch essen dürfen nach Belieben. Es kam eine andere Aera in der Weltgeschichte. (Siehe Genesis 9, 2) Für uns ist essentiell, dass wir davon ausgehen können, dass die Erde ziemlich erschöpft ist, und nicht mehr bereit, uns zu geben, was wir bräuchten, wenn wir nur vegetabile Kost essen. Wir sollten somit supplementieren…
Vit. C, Zink, Kupfer, Carnitin, B12, CoQ10, Selen, Jod oder Algen,
Kieselsäure, K2, MSM, Probiotica, Alpha-Liponsäure.
Fleischesser haben es etwas einfacher, da vieles aus Fleisch viel besser bezogen wird. Aber sicher ist Fleisch ganz schlecht in Hinsicht auf die Arachidonsäure! Wir, Menschen, machen das endogen, und bräuchten keinesfalls Arachidonsäure der Tiere. Es macht Arthritis, und andere “Silent inflammations”, da die Arachidonsäure ja pro-inflammatorisch wirkt.
Ausserdem: Die Tierzucht macht die ganze Welt kaputt, bemessen am Wasserbedarf der dafür essentiell ist. Würden wir uns das Wasser sparen, käme es nie zu einem Mangel.
Eine vegetarische, besser noch, eine vegane, Diät, wäre das Beste für alle Lebewesen, insofern man sich all die Supplemente leisten will und kann. Ein heikles Thema, was dazu schlussfolgern lässt, dass tatsächlich jeder freiwillig und wohl überlegt entscheidet, welchen Lebensstil er pflegt!

#24 |
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Gast
Gast

lebe selbst so, mir geht es wunderbar, habe in meinem ganzen leben noch nie fleisch gegessen, lebe seit ungefähr 4 jahren vegan weil ich eine laktoseintoleranz bekahm und ich immer einen erhöten cholesterinspiegel hatte, seit ich vegan lebe, fühle ich mich fitter und mein cholesterin ist ebenfals gesunken!

#23 |
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Jörg Hartmann
Jörg Hartmann

Dasselbe gilt übrigens auch für Jod, weshalb es bei vielen Menschen hierzulande eher ein Problem teils lebensgefährlicher Überdosierung/Jodüberempfindlichkeit gibt – die zudem viele Mediziner nicht erkennen.

#22 |
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Jörg Hartmann
Jörg Hartmann

Fleisch-, Milch- und Ei-Fresser supplementieren auch B12 – über‘s Tierfutter, das grundsätzlich damit angereichert ist, auch im sogenannten Bio-Landbau.

#21 |
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Antonietta
Antonietta

Vegan ist eine hauptsächlich ethisch begründete Lebens- und Ernährungsweise, die es ermöglicht, möglichst wenig Tierleid zu verursachen. In der Praxis sieht es so aus, dass der Veganer und die Veganerin sich rein pflanzlich ernähren und tierliche Produkte meiden.
Die Produktion von vegetarischen, tierlichen Produkten, Eier, Milch, Wolle, Seide, Daunenfeder, ist in der heutigen üblichen Praxis mit erheblichem Tierleid verbunden.

#20 |
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Philipp Göbel
Philipp Göbel

Maan das is ja echt olle ^^ Ich lebe auch vegan (Hauptsächlich aus Kostengründen) und hab dadurch 20 Kilo verloren (is ja irgendwie logisch wenn man soviel Gemüse essen muss) und gehe regelmäßig Blut und Plasma spenden (HAferflocken sind ein guter Eisenlieferant und billig!), keine Mangelerscheinung. Es stimmt, das man bestimmte Sachen essen muss, um auf alle essentiellen Aminosäuren zu kommen (zb is ja Soja unverzichtbar), aber leute, so schwer ist das auch nicht. Und wenn ich das nicht hinkriege trink ich halt mal einen Multivitaminsaft, und hab meinen B12 wieder für ein weiteres Jahr gedeckt -.-
Natürlich sind die ganzen provegan Studien quatsch, da veganer ja an sich auch mehr auf ihren Körper und ihre Ernährung achten (es gibt auch nicht viele vegane fastfood restaurants ;) ) und daher logischerweise im durchschnitt IMMER gesünder sind als Allesfresser. Aber die Logik gebietet es doch, das wenn ich auf Hormon/Antibiotika gestrecktes, mit Salmonellen und Trichiaden befallenes Essen verzichte, die Wahrscheinlichkeit für eine schlechte Gesundheit sinkt – oder gibt es hier tatsächlich noch leute, die das bestreiten?

PS: Auch us medizinischer Sicht is Fleischproduktion ziemlicher Dreck, ich mein warum haben wir denn unsere WUnderwaffe Antibiotika so abgestumpft? Die Zukunft der Infektiologie liegt in den Händen von Landwirten, die massiv Antibiotika einsetzen, NUR zur Veränderung der tierischen Darmflora, die ein schnelleres Wachstum bewirkt. Na wenn das mal nicht ein gerechtfertigter EInsatz für ABs ist…

#19 |
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Dr. Erika Huber
Dr. Erika Huber

Zunächst einmal finde ich den Artikel sehr gelungen und beide Seiten der Diskussion gut dargestellt.
Ich habe mich auch eingehend mit der Frage der veganen Ernährung beschäftigt, sowie zahlreiche Studien dazu verfolgt.
Ich muss sagen, dass sich mir ein sehr diffferenziertes Bild dargeboten hat.
Ich finde vegane Ernährung, wenn sie ernährungswissenschaftlich gut durchgeführt ist, sodass keine Mängel an Vitaminen, etc. auftreten, kein Problem. Im Gegenteil ist diese Ernährungsform dann sogar oftmals gesünder als so manche Mischkostform.
Doch wie immer ist die Sache ein zweischneidiges Schwert.
Ich finde aber, dass jeder für sich entscheiden sollte, was er für sich persönlich als die beste Ernährungsform ansieht. Ich würde meinen Patienten niemals vegane Ernährung verbieten, sie aber dennoch aufklären wie man etvl. Gesundheitsschäden durch Supplementieren bestimmter Vitamine/Mineralien vorbeugt.

#18 |
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Gast
Gast

Ich bin selber Mediziner und Alkoholiker/Raucher/fahreSchnell/Adipös.

Mediziner sind zumindest im Privatleben keine unfehlbaren Götter. Der Kommentar Nr. 11 hat mich daher sehr belustigt!!

#17 |
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Gast
Gast

Es ist wirklich unglaublich wieviele Menschen sich Sorgen um die armen “Veganer” machen und darum wie sie sich optimal ernähren könnten. Komisch nur, dass ich vegan lebe, mein Blutbild mehr als gut ist, mein B12 völlig okay und ich weder blass noch unerernährt bin.

#16 |
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Gast
Gast

Sollten uns die vielen Rechtschreibfehler in den contra-vegan Beiträgen iwie zu denken geben? :) Ich meine. ..essen bzw isst mit ss! oder Fötus mit ö! Bitte ;-)
Ich glaube jeder der sich vegan ernährt hat seine Gründe und weil wir mittlerweile immer mehr werden und trotz unserer “Mangelernährung” noch viele, viele Jahre leben (und das teilweise auch noch ohne irgendwelche Supplemente – tztz Sachen gibt’s! :-) ) kann vegan ja wohl so schlecht wie immer dargestellt nicht sein :-)
Für mich zählt auch der Aspekt anderen zu helfen bzw zumindest nicht mehr zu schaden sehr viel mit in diese Entscheidung.
Ach ja. ..vit D wird durch die Sonne gebildet ;-) 15 Minuten Sonne am Tag auf die Hände und das Gesicht lassen und alles ist gut :)

#15 |
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Gast
Gast

Ein Artikel, der nicht einmal ansatzweise die Realität über die vegane Ernährung und die Studienlage wiedergibt. Die überwältigende Mehrheit aller wissenschaftlichen Studien zeigt die gesundheitlichen Vorteile einer veganen Ernährung und die gesundheitlichen Risiken von Tierprodukten. Was die unqualifizierten Äusserungen des Medizinstudenten Rumpflhoer zur veganen Ernährung in einem solchen Artikel zu suchen haben, erschließt sich mir nicht.

Warum geht die Autorin nicht auf die wirklichen Spezialisten auf diesem Gebiet ein? Zu nennen wären hier Campbell, Esselstyn, Ornish oder die Organisationen ADA (amerikanische Gesellschaft für Ernährung) oder die amerikanische Ärztekommission PCRM ein, die alle eine vegane Ernährung als die gesündeste empfehlen.

Prof. Dr. Campbell: „Die jetzigen wissenschaftlichen Belege, von Forschern auf der ganzen Welt zusammengetragen, zeigen, dass die gleiche Ernährung, die für die Krebsprävention gut ist, genauso gut für die Prävention von Herzerkrankungen ist, genauso gut wie für Adipositas, Diabetes, Katarakt (Linsentrübung), Makuladegeneration, Alzheimer, kognitive Störungen, Multiple Sklerose, Osteoporose und andere Erkrankungen. Darüber hinaus kann diese Ernährung jedem nützen, unabhängig von der jeweiligen genetischen Veranlagung oder der persönlichen Disposition. Allen diesen Erkrankungen, und vielen anderen, liegt dieselbe Ursache zugrunde: Eine ungesunde, grösstenteils toxische Ernährungs- und Lebensweise, die einen Überschuss von krankheitsfördernden Faktoren und einen Mangel an gesundheitsfördernden Faktoren aufweist; in anderen Worten ausgedrückt: Die westliche Ernährung. In umgekehrter Richtung gibt es eine Ernährungsform, die allen diesen Krankheiten entgegenwirkt: Eine Ernährung, die auf vollwertigen Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs basiert.“

Dr. Caldwell B. Esselstyn: „Ich hege immer noch diesen unbefangenen Traum, den ich hatte, als ich mit diesen Forschungsarbeiten begann. Wir konnten zeigen, dass die Todesursache Nummer 1 in der westlichen Zivilisation durch eine rein pflanzliche Ernährung beseitigt werden kann. Aber wir können noch viel mehr tun. Wenn die Öffentlichkeit diesen Weg der Verhinderung von Krankheiten annehmen würde, wenn Millionen Amerikaner ihre toxische Ernährung beenden und eine wirklich gesunde Ernährungsweise lernen würden, könnten wir zum grössten Teil die Erkrankungen einschränken, die durch die Zügellosigkeit in der Ernährung auftreten: Schlaganfälle, Bluthochdruck, Übergewicht, Osteoporose und Diabetes. Ebenfalls könnten wir eine deutliche Reduktion von Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Enddarmkrebs, Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs feststellen. Die Medizin könnte ihren bisherigen primären Fokus auf Tabletten und chirurgische Eingriffe aufgeben. Prävention und nicht der verzweifelte operative Eingriff wäre dann an der Tagesordnung.“

ADA: „Die American Dietetic Association ist der Ansicht, dass eine gut geplante vegetarische Ernährungsform, einschliesslich komplett vegetarischer oder veganer Ernährungsformen, gesund sind, ernährungsphysiologisch bedarfsgerecht sind und gesundheitliche Vorteile in der Prävention und der Behandlung bestimmter Krankheiten bieten. Eine gut geplante vegetarische Ernährungsform ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, eingeschlossen Schwangere, Stillende, Kleinkinder, Kinder, Heranwachsende und Sportler.“

PCRM: „Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“

Laut einer Untersuchung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) stammen 92 % aller Giftstoffe in der Nahrung (Dioxine und PCB) aus Tierprodukten. Grösster einzelner Lieferant für Giftstoffe ist die Milch mit 47 %, vor Fisch mit 22% und Fleisch mit 21%!

Und noch eine sensationelle Studie, die am 17. September 2013 in Lancet Oncology veröffentlicht wurde und zeigt, dass durch durch eine vegane Ernährung das Altern auf zellulärer Ebene gestoppt und umgekehrt werden kann:

Professor Dr. Dean Ornish und Kollegen (Preventive Medicine Research Institute und University of California, San Francisco) konnten nachweisen, dass eine fettarme vegane Ernährung zusammen mit gemässigtem Sport und Stressreduktion die Länge der Telomere verlängert. Telomere sind sind die Endstücke der Chromosomen (Erbanlagen) und zeigen den Alterungsprozess an. Mit zunehmendem Alter werden die Teleomere immer kürzer. Um so erstaunlicher, dass mittels einer veganen Ernährung dieser Prozess sogar rückgängig gemacht werden konnte und die Telomere sich deutlich verlängerten!

Die Forschungsarbeiten wurden zusammen mit der Telomer-Expertin Professor Dr. Elizabeth Blackburn durchgeführt, die 2009 für ihre Entdeckungen den Medizin-Nobelpreis erhielt.

Das Interview mit Prof. Dr. Dean Ornish zu dieser Studie:
http://www.youtube.com/watch?v=QPpJU8Je-lE

[Kommentar aufgrund werblicher Inhalte gekürzt]

#14 |
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Wolfgang Freundorfer
Wolfgang Freundorfer

Vegan hat nichts mit makrobiotisch zu tun, Makrobiotik zieht auch tierische Nahrungsmittel mit ein, und besteht in der höchsten Stufe nur noch aus Getreide. Die Untersuchungen die Entwicklungsstörungen bei veganen Kindern aufzeigen würde ich gerne sehen. Die US-Ernährungsbehörde ADA und die australische Ernährungsbehörde empfehlen vegane Ernährung als für alle Lebenslagen geeignet. Die Nährstoffe die Allesesser aufnehmen wird als normal eingestuft, aber wer sagt dass es auch optimal ist? Die Vitamin C Aufnahme von Primaten ist bei mehr als 1 g pro Tag, der menschliche Allesesser kommt kaum auf 100 mg, während er so große Eiweiß und Fettmengen aufnimmt dass vorzeitige Nierenschäden drohen, Übergewicht und Herz-Kreislaufkrankheiten.
Vitamin B12 ist als Supplement der gleiche Stoff wie in der Natur, da es in der Natur und im Labor von Bakterien hergestellt wird, während künstliches Vitamin C von genetisch modifizierten Bakterien hergestellt wird, echtes aber zusammen mit anderen Co-Substanzen, wie Flavonoiden, von Pflanzen. Mir gehts besser seitdem ich vegan lebe, und die Leute die vegane Kinderernährung unter Strafe stellen wollen sollen lieber anschauen was sie ihren eigenen Kindern zu essen geben…

#13 |
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Gast
Gast

Das Bemühen um eine möglichst ausgewogene Berichterstattung ist zwar sichtbar, jedoch fehlende entscheidende Untersuchungen, die in den letzten Jahren hinsichtlich der veganen Ernährung durchgeführt wurden.
Ich selbst lebe seit über einem Jahrzehnt vegan, inklusive meiner in dieser Zeit geborenen Kinder. Diese sind – nach Aussage des Kinderarztes – kerngesund.
Auch hatten wir noch nie irgendeine Mangelerscheinung.

Eier und Cholesterin erhöhen das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes

Der Verzehr von Eiern erhöht nach einem Artikel im American Journal of Epidemiology das Risiko für Schwangerschafts-Diabetes. Die Forscher analysierten zwei Studien (Omega Cohort Study und Alpha Case-Control Study) und stellten fest, dass mit steigendem Verzehr von Eiern und Cholesterin auch das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes ansteigt. Frauen, die die meisten Eier (sieben oder mehr pro Woche) konsumierten, hatten ein 77 Prozent erhöhtes Risiko für Diabetes in der Omega-Studie und ein 165 Prozent erhöhtes Risiko in der Alpha-Studie, verglichen mit denjenigen, die die wenigsten Eier konsumierten.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21324948

Schwangere, die Joghurt essen, erhöhen das Asthma-Risiko für ihr Kind

Schwangere Frauen, die Joghurt essen, könnten ihre zukünftigen Kinder mit einem Risiko für Asthma belasten. Dies ergab eine wissenschaftliche Untersuchung in Dänemark. Der Konsum von fettarmem Joghurt während der Schwangerschaft ist direkt mit der Entwicklung von Asthma und Heuschnupfen bei Kindern verbunden. Der Verzehr von Joghurt mit vollem Fettgehalt ist mit Heuschnupfen im Jugendalter verbunden. Der Konsum von fettarmem Joghurt war mit einem 60%igen Anstieg von Asthma und einem 80%igen Anstieg von Heuschnupfen assoziiert, verglichen mit den Ergebnissen von den Schwangeren, die überhaupt keinen Joghurt verzehrten. Die 61.912 Frauen, die einen Fragebogen zu ihrer Ernährung ausfüllten, waren Teilnehmer der Danish National Birth Cohort Studie.

Referenz: Maslova E, Halldorsson TI, Stom M, Olsen SF. Low-fat yoghurt intake in pregnancy associated with increased child asthma and allergic rhinitis risk: a prospective cohort study. Poster presented as part of the European Respiratory Society’s Annual Congress, Amsterdam, Netherlands, 25 September 2011.

Fleischkonsum fördert Schnupfen und Nebenhöhlenentzündung

In Japan wurden bei 1.745 schwangeren Frauen die Ernährungsgewohnheiten ermittelt und mit dem Auftreten von Schnupfen und Nebenhöhlenentzündung in Beziehung gesetzt. Ein höherer Fleischkonsum war signifikant mit einem vermehrten Auftreten einer Nebenhöhlenentzündung assoziiert.

Referenz: Xoshihiro Miyake et al.: Dietary meat and fat intake and prevalence of rhinoconjunctivitis in pregnant Japanese women: baseline data from the Kyushu Okinawa Maternal and Child Health Study; Nutrition Journal 2012, 11:19

Viel Fleisch in der Schwangerschaft macht Kinder stressanfälliger

Im Medizinjournal Clinical Edocrinology and Metabolism wurde von der Studie der Universität of Southampton berichtet. In den späten 60er Jahren war es zur Verminderung des Risikos einer Präeklampsie bei Schwangeren üblich, eine proteinreiche, kohlenhydratarme Nahrung zu empfehlen. Präeklampsie ist eine Schwangerschaftskomplikation, die sich durch einen stark erhöhten Blutdruck, Ödeme und Eiweiss im Urin auszeichnet. In der Studie wurden die Kinder auf ihre Stresstoleranz untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Cortisolspiegel und damit die Neigung zu Stress sehr eng mit der Fleischmenge korrelierte, die die Mütter in der späten Schwangerschaftsphase gegessen hatten.

Referenz: Mom´s meat-rich diet affects kid´s stress response;
Medline Plus, 4. Juli 2007

Das Dogma des Allesfressers sollte ebenfalls nochmals dringend überdacht werden:

Fleischkonsum aus medizinischer Sicht
Von Desiderata Heidkschnucke in Basisgruppe München-Süd – Vegane Gesellschaft Deutschland (Dateien) · Dokument bearbeiten · Löschen

Fleisch enthält große Mengen an der Arachidonsäure. Diese Fettsäure wirkt bei größerer Menge entzündungsfördernd und kann zu rheumatischen Erkrankungen führen. Am meisten Arachidonsäure enthält Schweineschmalz (1700mg), Schweineleber (870mg), Kalbsleber (352mg), Eigelb (297mg) und Speck (250mg). Fleisch enthält ebenfalls viele Hydroxylradikale, was insbesondere mit den bei der Verdauung und schon während der Lagerung beginnenden hämolytischen Zersetzungsprozessen des Blutfarbstoffes zusammenhängt. Diese Radikale greifen Zell- und Gewebesubstanzen an und werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht. Auch enthält Fleisch große Mengen an Purine. Beim Abbau dieser Purine entsteht Harnsäure. Wird zuviel Purine durch die Nahrung zugeführt oder kann die Harnsäure nicht in ausreichender Menge im Harn ausgeschieden werden, ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut die Folge, der in Gelenken zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen führt (=> Gicht). Als Folge der Gicht kann es auch zu Störungen der Nierenfunktion sowie Nierensteinen kommen.
Beim Braten, Grillen und Räuchern entstehen noch weitere potentielle gesundheitsschädliche Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, heterozyklische Amine und N- Nitroso-Verbindungen, die für das auftreten von verschiedenen Krebsarten und Schädigung des Herzmuskel verantwortlich gemacht werden2, 3, 4. Heterozyklische Amine sind ein Risikofaktor für mehrere Tumorarten, insbesondere für das Colon-Karzinom. In der Fachliteratur werden aber auch das Magen-, Ösophagus-, Prostata-, Pankreas-, Nieren- und Mamma-Karzinom mit heterozyklischen Aminen in Zusammenhang gebracht 5. Fleisch und Eier ragen sodann unter allen Nahrungsmitteln durch ihren Tryptophan-Reichtum hervor. Udenfried et al. stellten fest, daß überschüssiges Tryptophan von Krebszellen gierig aufgenommen und zur Erzeugung von Serotonin verwendet wird, das im Organismus schwere Störungen verursache. Krebszellen finden sich aber bekanntlich lange vor dem Auftreten manifesten Krebses im Blut. Kerr et al. zeigten ferner, dass Tabakrauch den Tryptophanstoffwechsel blockiert und das Blut infolgedessen mit krebserzeugenden Orthoaminophenolen anreichert. Stare betont die Bedeutung des Pyridoxins (Vitamin für die Umwandlung von Tryptophan in Nikotinsäure (B-Vitamin) und die Stoffwechselregulation besonders im Gewebe von Leber, Haut und Nerven. Pyridoxin- und Magnesiummangel brachten experimentell bei fast 1000,’» der Versuchstiere Kalzium-Oxalat-Nieren- und Blasensteine hervor, was mit guter Pyridoxin- und Magnesiumversorgung verhindert werden konnte. Pyridoxinmangel wirkt sich nach Halden umso nachhaltiger aus, je größer die Gesamteiweißzufuhr ist 6.

Spannend ist auch zu beobachten, wie der menschliche Organismus auf die Zufuhr von Fleisch reagiert. Vergleicht man das Blut eines Fleischessers und Vegetariers im Dunkelfeld- Mikroskop, so zeigt das Blut beim Vegetarier klare Zellstrukturen, gute Fliesseigenschaften sowie eine bessere Sauerstoff-Aufnahme. Anders hingegen beim Fleischesser. Da zeigt das Blut gereiztes Immunsystem, schlechte Fliesseigenschaften, verminderte Sauerstoff-Aufnahme sowie „Geldrollen-Bildung“. Eine der aufschlussreichsten Gegebenheiten (Dr. Edward Bach hat sie als erster beobachtet) ist vielleicht die, dass im Bakterienleben des menschlichen Darmes wesentliche Veränderungen auftreten, sobald man Fleisch in seinen Speisezettel aufnimmt. Dr. Beddow Bayly erklärte dazu in einem Vortrag über „Die wissenschaftliche Grundlage des Vegetarismus”: „Im neugeborenen Kind ist der Inhalt des unteren Darmabschnitts in seiner Reaktion sauer. Das fördert das Wachstum von Bakterien, die die Entwicklung von fäulniserregenden Organismen hemmen. Letztere gedeihen nur in einem alkalischen Medium. Die Azidität steigt bei Stärkeverdauung. Der Übergang zu Fleischnahrung ändert diese Reaktion und bereitet dem Wachstum von Mikroorganismen den Weg, die nicht nur Giftstoffe erzeugen und damit die Gesundheit untergraben, sondern sich auch an die Stelle von Vitamin B12 (sic!) und anderen Blutbildenden Stoffen zu setzen trachten.”
Nach einem Fleischgenuss wird folgendes beobachtet:
• eine Müdigkeit beobachtet, die bei fleischloser Kost fehlt.
• eine Temperaturerhöhung des Blutes beobachtet, die bei vegetarischer Kost fehlt.
• eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozythose), die beim vegetarischen Kontroll-Falle fehlt.
• eine Erhöhung der Klebrigkeits- (Viskositäts-)Grad des Blutes, was bei ausreichender rein vegetarischer Kost nicht der Fall ist.
• eine Verminderung des Alkalität des Blutes, während sie bei der vegetarischen Kontroll-Mahlzeit sich nicht vermindert.

Zuguterletzt das Vitamin B-12-Märchen.
Veganer haben ausgesprochen selten einen Mangel aufzuweisen, interessanterweise jedoch die Kontrollgruppe der Fleischesser:

Hauptursachen für einen B-12-Mangel sind Störungen im Magen-Darm-Bereich, wodurch kaum oder kein Cobalamin resorbiert werden kann.

Subsumiert man die bereits bestehenden Untersuchungen, dann ist der Artikel leider nicht gut recherchiert.

#12 |
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Gast
Gast

Ich bin selbst Mediziner und Veganer, ich denke doch das spricht für sich!

#11 |
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Gast
Gast

Vitamin D wird in erster Linie durch UV-Licht im Körper selbst hergestellt. Eine Zufuhr über die Nahrung ist gar nicht nötig. Schade, dass das die Autorin einfach mal ignoriert oder nicht gut recherchiert hat.d

#10 |
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Paul Seifert
Paul Seifert

Also ich finde es sehr spannend, wie zu Zeiten wo die meisten missernäbrungskrankheiten durch Überernährung entstehen so eng über Mangelernährung zu schrieben und ja als Veganer macht es Sinn Vitamin B12 zu substituieren. Aber wenn ich lese das die Milch hier immer noch als Calciumquelle genannt wird frage ich mich ob es hier um Agrarpolitik oder evidenzbasierte Medizin geht? Milch hat zwar chemisch gesehen viel ca aber Osteoporose kommt auch nur in Gesellschaften vor die Milch in größeren Mengen konsumieren. Komisch.

Das was mir hier eigendlich fehlt ist nicht, dass vegan angeblich nicht geht oder “künstlich” ist, sondern, das eine andere Ernährung auch eine andere Haltung braucht. Von mir aus Mischkost, ich bin da nicht dogmatisch, aber auch da brauche ich wissen darum was dann dazu gehört. Und da Bild Ernährungspyramide der DGE keinem, weil es Öle gibt die sind Ok und welche nicht, weil es Gemüse gibt von denen kann man tatsächlich ganz viel essen und welche nicht, und wo sortiert ihr Brot ein? Da gibt es Unterschiede vom Weißbrot aus der backfabrik zum demetervollkornbrot? Uns Medizinern wird das nicht beigebracht und auch nicht welche Stoffe wirklich relevant sind. ZB ist die Klassifikation der Vitamine eine Konstrukt, welches seit Jahrzehnten überholt ist, aber keiner hatte bisher ne bessere Idee (eigendlich müssten es min 200-2000 Vitamine sein, und dann soll man da noch den Überblick behalten).

Ich kenne genügend Veganer und mischköstler die es super hinbekommen sich Gesund zu ernähren, kenne aber auf beiden Seite genügend die es nicht hinbekommen. Deswegen fände ich es gut wenn es bei der Ernährungsfrage darum ginge was für wen gesund ist? Und wenn wir eine adäquate Ernährungsmedizin entwickeln. Viele wissenschaftliche Arbeiten haben dazu beigetragen, dass es im November in Berlin einen spannenden Kongress zu dem Thema schon zum 2ten mal gibt, da gibt es für die die sich wirklich für das Thema interessieren theoretisches und praktische Lekerbissen.
Lasst es euch schmecke! Paul

#9 |
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Apotheker

Wenn ihr erwachsen seid, könnt ihr euch nach Belieben mangelernähren.
(Ja, das ist es im Endeffekt oft, weil ohne Supplemente – und man will ja auf die böse Chemie verzichten – dennoch Mangelerscheinungen auftreten).

Bei Kindern sollte ausgewogene Mischkost allerdings Pflicht sein – dämliche Experimente an Schutzbefohlenen müssen sofort unter Strafe gestellt werden.
Ich erinnere hierbei an die Untersuchungen, die bei vegan/makrobiotisch mangelernährten Kindern enorme Wachstumsverzögerungen, bleibende Motorikstörungen und dauerhafte Intelligenzdefizite ans Licht brachten.

Schlimm genug, dass Medizinstudentinnen hier schon als abschreckendes Beispiel herhalten müssen – nach zwei Jahren ist der schleichende Mangel von Vitaminzufuhr meist noch nicht eminent und die Plural von Anekdote ist nicht Daten.

Also: CAVE!

#8 |
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Gast
Gast

Warum es keine Fehl-\Mangelernährung ist wenn man B12 supplementieren muss? ganz einfach, weil wir heutzutage zu hygienisch leben um genügend B12 in der Natur aufzunehmen, im übrigen bekommen auch die Nutztiere in Massentierhaltung B12-Präparate, und letztenendes landet damit beim doch so natürlich lebenden Fleischesser auch wieder das gleiche wie beim Veganer der direkt supplementiert. Die Zahl an Fleischessern mit B12-Mangel ist erheblich, im Sportler-Bereich supplementieren die meisten B12, egal ob Fleischesser oder Veganer.
Was den Herrn mit Vitamin A angeht, soviel Käse hab ich selten gehört, erstens haben Pflanzen kein Vitamin A, sie haben Provitamin A, bzw. Beta-Carotin, dieses wandelt der Körper seinen Bedürfnissen nach in richtiges Vitamin A um, Überdosierung ausgeschlossen, dagegen ist über die Nahrung aufgenommenes richtiges Vitamin A ab einer bestimmten Aufnahme hochgiftig für den Körper, darum essen z. B. die Eskimos nicht die Leber von Eisbären, da sie durch den hohen Vitamin A Gehalt hochgiftig ist.

#7 |
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Alexander Gromow
Alexander Gromow

Wo ist es denn bitte keine Fehl-/oder Mangelernährung, wenn man Vit. B12 künstlich über die Soja-Milch supplementieren muss? Der Eisen und Vit D Mangel ist bei den meisten blassen Veganern, denen ich begegne ebenfalls sofort ersichtlich. Der Mensch hat sich als ein Art “räuberischer Primat” enwickelt und jetzt soll er plötzlich gegen seine Biologie handeln und zum reinen Pflanzenfresser werden? Klar geht das eine Weile gut, man muss nicht jeden Tag Steak auf dem Tisch haben, aber völlig Verzicht auf tierische Produkte mit Supplementation ist sicherlich keine ausgewogene und passende Ernährung. Ich erwarte zwar, dass jetzt tausende Gegenkommentare von Anhängern dieser “en vogue” gewordenen “Mangelernährungs- und Weltverbesserergemeinschaft” kommen, aber spätestens, wenn man fanatische Anhägerinnen gesehen hat, deren Fetus unterentwickelt ist, fängt man als Durchschnittsverbraucher doch etwas an dem Schein nicht mehr ganz zu trauen…Vegetarier der Fisch ist, das ist ok, solange alles ausbalanciert ist, das ist eine sehr gesunde Ernährungsweise, aber Veganer können nur über kurz, oder lang Fehler bei ihrer Ernährung machen.

#6 |
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Gast
Gast

Vegane Ernährung is viel einfach als man denkt. Und diese Studien bezüglich Mangelerscheinungen bei Vitaminen sind oft uralt und schlicht falsch. Bevor ich Vegetarier wurde hatte ich immer Eisenmangel, danach seit 20 Jahren nie wieder. Das mit den angeblichen Mängeln hat man alles in gaaaanz vielen Studien inzwischen wiederlegt. Nur beim Vitamin B12 ist man sich noch uneinig.

#5 |
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Studentin der Humanmedizin

Ich nehm das mit den nicht vorhandenen Langzeitstudien zurück. Ich habe sie selber zwar (noch) nicht gelesen, aber die China Study ist in veganen Kreisen sehr populär. Ich weiß allerdings nicht, ob da etwas über die Itozellen steht…
Aßerdem schließe ich mich Florian Biermann an :).

#4 |
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Student der Humanmedizin

Das “Argument” vegane Ernährung sei unnatürlich ist vollkommen wertlos im Angesicht von Flugzeugen, Propofol oder Kontaktlinsen…

#3 |
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Studentin der Humanmedizin

Wo findet sich diese Studie und an wem wurde sie durchgeführt? Am Menschen oder an Tieren? Und von wann ist sie? Veganismus ist ja noch nicht soo populär das es Langzeitstudien davon gibt. Oder andere Frage, wer hat diese Tests durchgeführt oder in Auftrag gegeben?
Es gibt Veganer die Jahrzehnte lang auf sämtliche tierische Prodzkte “verzichten” und keine Leberfibrose haben. Warum soll das Vitamin A aus Pflanzen nicht so gut aufgenommen werden? Worin besteht im Aufbau und in der Aufnahme der unterschied zu tierischem?
Ich bitte um sach- und fachgerechte Antwort Herr Brüggemann.
Haben sie sich eingehend mit diesem Thema beschäftigt?

#2 |
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Bernd Brüggemann
Bernd Brüggemann

Ausgewogen und vegan. Was passt da nicht?
Vit A aus Pflanzen oder als Supp. lagert sich wirkungslos in den Ito Zellen an, kann per Radiokohlenstoff nachgewiesen werden. Diese gehen dann früher zugrunde und es kommt eher zur Leberfibrose.
Vegan lebt besser, aber kürzer. Und zwar deutlich…
Wessen geistes Kind der Autor selbst ist, kann man an der Verwendung der Konjunktive sehen… Einfach noch mal lesen…

#1 |
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