Schwachsinn im Bärenfell

25. November 2008
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Ein Abend beim Studienkreis „Germanische Neue Medizin“ – inkognito natürlich, da die Jünger der obskuren Heilslehre sich gegenüber der Presse zurückhaltend zeigen. DocCheck schaute der Anhängerschaft von Ryke Geerd Hamer unter den verbeulten Bronzehelm.

Köln, ein Stadtteil im rechtsrheinischen Norden: In einem der Versammlungsräume des hiesigen Schützenheimes tagt der „Studienkreis Germanische Neue Medizin“ – eine Gruppe von knapp 20 Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Bildung und sehr stark voneinander abweichendem Stil: von gestärkten Blusen über Bundfaltenjeans bis hin zur eigenwilligen Kombination von brauner Lederjacke zu Tennisshorts. Der kleine Kreis erscheint auf den ersten Blick recht uneinheitlich. Was die Teilnehmer dieses Studienkreises eint, ist nicht allein das Interesse an einer verworrenen, pseudomedizinischen Lehre. Als sinnstiftendes Element erscheint vielmehr die vehemente Verneinung der Schulmedizin und eine an Hass grenzende Ablehnung der Ärzteschaft.

Das Nonplusultra gefährlicher Scharlatanerie

Auf den in einem vorausgegangenen Telefonat großspurig angekündigten Fallbericht in Anwesenheit des Patienten musste verzichtet werden: Der an einem Hirntumor erkrankte Junge könne nicht kommen, da dieser, so der Vortragende Günter K., „von der Schulmedizin kaputt-therapiert wurde und nun ein Pflegefall“ sei. Aber es wurde auch ohne diesen Auftritt ein höchst interessanter Abend, an dem man als versteckt teilnehmender Beobachter still in sich hätte hinein lächeln können, gehörten die ausgebreiteten Thesen nicht zum Gefährlichsten, was an Pfusch und Scharlatanerie verfügbar ist. Urheber der Germanischen Neuen Medizin (GNM) ist Ryke Geerd Hamer: 1935 geboren, 1972 Facharzt für innere Medizin, Approbationsentzug 1986, seit mehreren Jahren im Ausland um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Im Jahre 1978 verlor Hamer seinen Sohn Dirk durch ein tragisches Unglück und erkrankte kurze Zeit später an Hodenkrebs. Nach und nach kristallisierte sich für ihn der Zusammenhang zwischen dem Verlust seines Sohnes und seiner Krebserkrankung heraus, wonach er die drei Punkte der „Eisernen Regel des Krebses“ formulierte:

  • Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) – von der Schulmedizin gemeinhin als Krankheit bezeichnet – entsteht mit einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), d.h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock
  • Der biologische Konflikt bestimmt im Moment des DHS sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als auch die Lokalisation am Organ als Krebs
  • Der Verlauf der SBS auf allen drei Ebenen – Psyche, Gehirn, Organ – vom DHS bis zur Konfliktlösung auf dem Höhepunkt der Heilungsphase und Rückkehr zur Normalisierung ist synchron

Ist der Krebs zu stark, bist du zu schwach

Verwirrt? Diese auch als 1. Biologisches Naturgesetz der GNM bezeichneten Thesen meinen nichts anders als: Krebs ist keine Krankheit, sondern ein durch ein seelisches Trauma ausgelöster, physiologischer Vorgang, der ausgehalten und überwunden werden muss – ohne Chemo, Stahl oder Strahl, wie es im Jargon der „Germanischen“ heißt. Dafür aber mit allen Konsequenzen: Stirbt der Patient, war er der inneren Konfliktlösung nicht gewachsen – ist der Krebs zu stark, ist der Patient zu schwach. Das passiere allerdings nur in Ausnahmefällen: Laut Hamer überleben 98 Prozent der Krebspatienten diese Therapieform, die durch das bloße Aushalten der Krankheitslast geprägt ist. Gestorben werde nur an der Panik, welche die ärztliche Prognose auslöse, und an den Belastungen durch die schulmedizinische Krebstherapie. Stichwort Panik: Bei dem Studienkreis im Schützenheim wurden die Zuhörer mehrfach auf diesen Zusammenhang hingewiesen: „Es gibt keine Metastasen – das sind Zweitkrebse, die durch die von der Diagnose ‘Krebs’ ausgelösten Panik entstehen.“ Weitere Bonmots an diesem Abend, die offenbaren, welche Krankheiten – pardon: Sinnvolle Biologische Sonderprogramme – mittels GNM überwunden werden können:

  • „Tuberkulose ist keine Krankheit, sondern ein Heilungsprozess, der hilft Tumore abzubauen.“
  • „Eine Mittelohrentzündung ist Ausdruck von etwas nicht mehr hören können oder wollen.“
  • „Die Schulmedizin will uns ja im Moment besonders den Zusammenhang zwischen HPV und Gebärmutterhalskrebs weismachen – Krebs durch Viren, das ist absoluter Humbug! Den Ärzten, die einen solchen Zusammenhang behaupten, sind wohl eher die Viren im Darm ins Gehirn gestiegen.“
  • „Masern sind eine Hautgeschichte, die auf einen Trennungskonflikt hindeutet. Unser 20-jähriger Sohn hatte nie Masern, er hat wohl noch nie einen entsprechenden Trennungskonflikt durchleben müssen.“
  • „Eine Lungenentzündung ist die epileptoide Genesungsphase einer Bronchitis.“

Am rechten Rand des politischen Spektrums

Zwischen diesen bizarr anmutenden Glaubenssätzen schimmerte immer wieder durch, mit welcher politischen Grundhaltung das „Germanische“ in der „Neuen Medizin“ wirkt. Die Schulmedizin ist nach Hamer das Ergebnis einer Verschwörung von „Talmud-Zionisten“. Aha. Mehrfach lavierte auch der Vortragende an dem Abend um den Begriff „Juden“ herum, die er gestelzt „Einwohner des Staates Israel“ nannte. Denn, so wörtlich: „Bei Verwendung des anderen Ausdrucks könne er ja mit dem Gesetz in Konflikt kommen“ – Hamers paranoider Antisemitismus lässt grüßen.

Nach über zwei Stunden Wirrwarr war das Vortragsprogramm des “Studienkreises Germanische Neue Medizin” beendet. Am Ende ist diese Irrlehre leider nicht: In Berlin kommen zeitweise über hundert Interessierte zu den monatlich stattfindenden Studienkreisen, von denen es in Deutschland über 60 gibt.

Abschließend die offizielle Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft zur GNM: „Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner (Hamers) Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die GNM mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – juristisch und auf dem Wege der Aufklärung – Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.”

5 Wertungen (1.6 ø)
Allgemein

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17 Kommentare:

Absolute Sterbezahlen der akademischen Medizin bei Krebs mit den nicht dokumentierten Wunschdenkenzahlen der Germanischen Neuen Medizin zu vergleichen ist natürlich ein Witz. Nach der gleichen Logik würden in Luxemburg im Vergleich zu Deutschland nur 0,4% der Krebskranken an dieser Krankheit versterben, weil es jährlich in Luxemburg noch nicht einmal 1000 sind und in Deutschland aber etwa 220.000. In beiden Ländern sind es jedoch weniger als 50% der jährlich neu diagnostizierten Krebsfälle. Die Prognosen sind daher vergleichbar und nur relative Zahlenangaben ergeben einen Sinn natürlich.

Zu der Hamer-Methode gibt es nur Patientenversprechungen und viele von den Angehörigen dokumentierte Todesfälle durch Verzweifelte die sich bei Krebs von Hamer und Anhängern zu dieser Methode überreden liessen. Die Behandlungsstunde der diversen Absahner liegt wohl im Bereich von 150 Euro und muss selbst gezahlt werden. Aufgrund des Fehlens auch nur eines einzigen dokumentierten Heilerfolges durch diese Methode steht im Quotienten oben ein Null, und unter dem Bruchstrich die Zahl der tödlich geendeten Menschenexperimente von über 100. 0/100 ist eine glatte Null.

Patienten die sich bei Krebs auf Hamer verlassen können hier lediglich auf die geringe Chance einer spontanen Remission von unter 0,1 Promill hoffen, oder darauf dass sie aufgrund des fortgeschrittenen Alters ihren absehbaren Krebstod bei einem fehlbehandelten Malignom gar nicht erst erleben.

#17 |
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Da hier der mehrfach vorbestrafte Scharlatan Hamer mit Ignaz Semmelweiss in einen Topf geworfen wird: es sollte zur Ehrenrettung von Semmelweis erwähnt werden dass er bereits in der Mitte des 19. Jahrhundert Derjenige war, der auf die Gefahr bakteriell bedingter Infektionen hinwies und Wegbereiter der Hygiene war. Hamer leugnet indes über hundert Jahre später immer noch jegliche Gefahren durch pathogene Bakterien und sieht in ihnen stattdessen eine ”Hilfe”. Auch wenn die Methode nach Semmelsweis sich erst nach Jahren endgültig durchsetzte und zu einer drastische Abnahme von bakteriell bedingten Erkrankungen und Todesfällen führte: heute leben immer noch Verblendete im Denken von 1850 und gefährden heutige Patienten mit ihrer Verleugnung der tatsächlichen Gefahren.

Aus dem Fiasko der verzögerten Anerkennung der hygienischen Massnahmen nach Semmelweiss können aber Hamer-Gläubige auch heute noch lernen: nämlich Erkenntnisse die auf wissenschaftliche Weise erlangt wurden zur Kenntnis zu nehmen und den Behauptungen der Hamerdoktrin und seinen Wunschvorstellungen und zahlreichen Therapieversagern gegenüberzustellen.

#16 |
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Frau Ursula Buchkremer
Frau Ursula Buchkremer

… und Dr. Semmelweiß war leider kein Einzelfall. Die Geschichte der Schulmedizin ist leider voll davon (nachzulesen in “Geschichte der deutschen Ärzteschaft” 1997 Hrsg. Dt. Bundesärzteschaft). Vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn die Ärzteausbildung nicht damit beginnen würde, den angehenden Ärzten ein absolutes Elitebewußtsein einzupflanzen. Viele verlieren dabei leider ihre Menschlichkeit, bzw. sie vergessen, daß sie auch nur Menschen sind.

#15 |
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Frau Ursula Buchkremer
Frau Ursula Buchkremer

Sorry, wenn ich den Tonfall lese graust mir. Ich kenne Hamer nicht, aber die meisten Beiträge sind nicht besser als das, was sie selbst beschimpfen. Wenn die Beiträg von Nr.9 M.J. und wenige andere nicht wäre, was müßte ein außerirdischer ;-) Leser über irdische Ärzte denken? Mir fällt hier spontan Dr. Semmelweiß ein. Man hat ihn bis aufs Messer bekämpft und es hat 50! Jahre gedauert, bis die Hygiene in der Schulmedizin etabliert war, was unendlich viele Menschenleben gekostet hat.Und dann haben sich die größten Widersacher den Nobelpreis verleihen lassen!
(kein Mißverständnis: ich vergleiche Dr. Semmelweiß NICHT mit Dr. Hamer!)
Nr. 31 haben Sie eine saubere wissenschaftliche Studie durchgeführt?

M.J. Danke für den sachlichen Ton!

#14 |
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Christopher Ray
Christopher Ray

Nach kritischer Prüfung muss der ernsthafte Sucher die Richtigkeit der Neuen Medizin erkennen. Unglaube lässt sich mit Logik allerdings nicht überwinden, sondern nur mit einer offenen geistigen Haltung. Wer zahlt Doccheck? Wem nützen solche Angriffe? Ich meine, jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung zu äussern und auch seine Heilungsmethode auszuwählen.

Ich erinnere mich, als “harmlose” Homöopathen als “Scharlatane” bezeichnet wurden – will ein ernstzunehmender Mensch heute noch die Homöopathie angreifen?

Es kommt die Zeit, da wird man mit Freude und Dankbarkeit die Erkenntnisse der Neuen Medizin als Diagnoseinstrument in die Behandlung einer Krankheit mit einbeziehen.

Dann werden sich die Unsachlichen schämen müssen. Ob sie sich der Verantwortung bewusst sind?

#13 |
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Diese unsägliche Germanische Neue Medizin geistert nun seit Herbst 1981 herum und wird seit 27 Jahren in zig Werken und Internetseiten weiter beworben. Aber bis heute haben die Befürworter nicht ein einziges Mal der Öffentlichkeit in einer seriösen Publikation den Fall eines Schwerkranken geschildert, der durch diese Methode geheilt worden wäre. Stattdessen haben viele Angehörige von verstorbenen Hamer- und GNM-Patienten den mutigen und schwierigen Schritt gewagt mit allen Einzelheiten (Rezepten,Rechnungen, Fotos, Röntgenbildern, Befunden usw) an die Öffentlichkeit zu gehen um zu zeigen wie derartige Hamer-Therapien bei Schwerkranken real enden. Was hindert die angeblich tausenden von Hamer-Geheilten daran dies ebenso zu tun ?
Auch gibt es die Berichte von drei ehemaligen Mitarbeiterinnen von Hamer (aus einer seiner Kliniken) die sich in einem Interview geradezu entsetzt über die Hamer-Therapie zeigten.

Hier zu hören:http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16337

und hier eine Abschrift:
http://esowatch.com/index.php?title=GNM_Dokumentation

#12 |
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An Mr. oder Ms. ¿Garstig¿ unter mir: War Ihre Frage wirklich an mich gerichtet? Ich hatte in meinem Beitrag (Nr. 9) nämlich weder etwas von ¿sensationellen Diagnosequoten¿, noch von ¿Schulmedizinmafia oder ¿Weltverschwörung¿ geschrieben. Ganz im Gegenteil: mit meinem Beitrag wollte ich verdeutlichen, wie wichtig es ist, doch endlich mal WISSENSCHAFTLICH an dieses hochbrisante Thema heranzugehen ¿ abseits von irgendwelchen Verschwörungstheorien, polemischen Äußerungen (leider aus BEIDEN Lagern, wie man auch hier wieder sehen muss), zweifelhaften Persönlichkeiten usw.
Und da selbst vermeintliche Fakten (groß angelegte Pharma-Studien, Case-Studien, aber auch die ¿amtlichen Verifikationen über die Neue Medizin¿) natürlich immer mit größter Vorsicht zu genießen sind, da alles theoretisch gefälscht sein könnte, bleibt in der Wissenschaft nur das selbst durchgeführte Experiment. Und genau dies ist der Grund, weshalb ich die Theorie Hamers nicht (mehr) als gefährliche Spinnerei abtun kann: in meinen ¿beobachtenden Experimenten¿ an mehr als 200 Patientenfällen (also natürlich ohne die Patienten nach Hamer zu behandeln) habe ich in absolut jedem Fall sehr eindrucksvoll sehen können, dass die von Hamer beschriebenen Zusammenhänge exakt erfüllt waren.
Was bitteschön, werte Kollgen, spricht dagegen, einfach mal an einem Patienten zu kontrollieren (am besten mit einer sehr fulminanten Erkrankung – z.B. einer Lungen-TBC, bei der auch der dafür verantwortliche Konflikt, nämlich eine bei Eintreten der B-Symptomatik gerade GELÖSTE Todesangst um sich selbst oder um nahe stehende Personen), ob die von Hamer behaupteten Zusammenhänge nicht doch zutreffen könnten???

#11 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Bekomme ich jetzt durch den Schock den mir das, auch im Internet recherchierte über Hamer, gelesene beigefügt hat jetzt auch Krebs?…..DAS WAR IRONISCH GEMEINT liebe Freunde der Schul- wie der Alternativmedizin!!

Schrecklich dass sowas in der heutigen scheinbar aufgeklärten Zeit möglich ist!!!

Wehret den Anfängen!!

#10 |
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@ Rincewind: Soll das (http://www.esowatch.com/index.php?title=Geerd_Ryke_Hame) ein Witz sein? War wohl ironisch gemeint, vermute ich.

#9 |
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HP Ludwig Ziller
HP Ludwig Ziller

wieder mal ein versuch schulmedizin und naturheilkunde ja nicht zu vernetzen. Es wäre höchste zeit dass sich verantwortliche Ärzte und Heilpraktiker zusammensetzen und gemeinsam gegen solche rechtsradikal unterwanderten idioten wie hamer vorgehen. Krebspatienten sind weder durch Schamanismus noch durch reine schulmed.Maßnahmen zu heilen. Wo bleibt der seriöse komplementäre ansatz?

#8 |
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Heilpraktikerin Renate Merz
Heilpraktikerin Renate Merz

Habe vor ca. 20 Jahren die Bücher von Dr. Hamer gelesen.
Daher verwundert es mich immer wieder, dass Dr. Hamer bis aufs Messer bekämpft wird, aber immer mehr Mediziner bei Krebs-Patienten sein Gedankengut benutzen.
Ist ja O.K. wenn man das tut, aber man könnte dann zumindest auch “laut Dr.Hamer” mit hinzu fügen.
Zur Naturheilkunde:
(Ist eine Erfahrungsheilkunde)
Wenn die Heilpraktiker und Homöopathen nicht helfen könnten, würde sich für die Mediziner das Problem “Heilpraktiker” von ganz alleine lösen, dann gäbe es nämlich keine Praxen mehr.
Noch dazu, wenn man bedenkt, dass viele Patienten ja erst zum Naturheiler gehen, wenn der Doktor nicht mehr weiter weiß.
Warum hinterfragen dass die Mediziner nicht ?

Außerdem, wer heilt hat recht.
Renate

#7 |
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Christopher Ray
Christopher Ray

Um zu sehen, wes Geistes Kind Herr A. Deckers (Nr. 6 u 7) ist, muss man nur seine Seite transgallaxys besuchen.
Er erklärt dort Lebende für tot, und hat über alles was nicht Schulmedizin ist, was zu geifern.
Sachliche Argumente findet man allerdings keine.

Als Grundlage für eine informative Auseinandersetzung mit Dr Hamers Erkenntnissen empfehle ich auch das Material auf http://www.neue-mediz.in

#6 |
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Heilpraktiker

Danke Nr. 9,
es ist auch bei mir so!
Man kann alles nachprüfen!
Gruß
Helmut

#5 |
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Einen derart polemisch-stimmungsmachenden Artikel, der leider jegliche wissenschaftlich-objektive Auseinandersetzung mit der Thematik vermissen lässt, hätte ich eher in der Bildzeitung erwartet.
Ich möchte hiermit keinesfalls die Person Hamer in Schutz nehmen, aber um die Person dürfte es in einer streng wissenschaftlichen Diskussion auch überhaupt nicht gehen (einige berühmte Physiker hatten ein mehr als fragwürdiges Privatleben ¿ aber ändert dies etwas an der Richtigkeit ihrer wissenschaftlichen, und damit experimentell verifizierbaren Entdeckungen???).
Noch vor zwei Jahren, damals mitten im klinischen Medizinstudium, habe ich Äußerungen, wie: ¿JEDE Krebserkrankung ensteht aufgrund eines bestimmten psychischen Konfliktes¿ als gefährliche, ja kriminelle Spinnerei verurteilt ¿ bis ich mich, aus privaten Gründen motiviert, intensiver mit den Behauptungen Hamers auseinandergesetzt habe. Dabei war es ursprünglich mein Anliegen, Hamers Behauptungen an praktischen Patientenfällen zu WIEDERLEGEN. Jedoch musste ich sehr bald erkennen, dass die Theorie Hamers in jedem Fall (mittlerweile sind es über 200) absolut exakt stimmig war. Nach den ersten zwei, drei Fällen hätte man noch von Glück reden können ¿ nicht aber nach mehr als 200 Fakten, die nachprüfbar und zudem auch noch sehr spezifisch waren (es ging also nicht darum, einfach nur einen leichten Konflikt in der 50-jährigen Vergangenheit des Patienten zu finden, sondern vielmehr um knallharte Fakten wie Blutwerte, CTs, MRTs und natürlich deutlich einschneidende psychische Konflikte des Patienten).
Hiermit möchte ich jedem Therapeuten, der an der Wahrheit und an dem Wohl des Patienten interessiert ist, einfach nur dazu ermuntern, sich einmal ganz objektiv, kritisch und damit WISSENSCHAFTLICH mit den zentralen Erkenntnissen Hamers auseinanderzusetzen und im täglichen Arbeitsleben experimentell zu prüfen, ob evtl. DOCH etwas dran sein könnte, an dieser ¿Spinnerei¿…

#4 |
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Heilpraktiker

Hallo Herr Deckers,
und wieviel sterben an der Chemotherapie?
Gruß
Helmut

#3 |
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Hp Juergen Saldeitis
Hp Juergen Saldeitis

So erinnere ich mich recht gut daran, das Hamer früher sogar im Fernsehen der öffentlich rechtlichen Sender als Sensation gelobt wurde.
Wer hier behauptet, dass mit Sicherheit kein Konflikt zur Krebsentstehung beiträgt, der ist auch eine Gefahr. Solange die Schulmedizin bei der Krebsbekämpfung auch im Dubkeln steht sollte man jeden Ansatz gelten lassen.

#2 |
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Ich schließe mich den Kommentar,meines Vorschreibers (1) an.MfG.

#1 |
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