Von Scharlatanen und Wunderheilern

25. November 2008
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Nur wenige andere Erkrankungen bringen so viele Patienten dazu, sich im Reich der Alternativmedizin umzusehen wie der Krebs. Von der Mistel über die Vitaminpille bis zum Geistheiler wird so gut wie alles angeboten. Belegt ist davon kaum etwas, und dennoch: Ernst nehmen sollte der Arzt das Thema schon.

Alternativmedizin bei Krebs: Die Schulmedizin fasst dieses Thema bisher nur mit spitzen Fingern an. Obwohl jeder weiß, dass sich sehr viele, möglicherweise sogar die Mehrheit der Krebspatienten auch im alternativmedizinischen Therapiespektrum umsieht, gibt es wenige harte Zahlen, die das auch wirklich belegen. Für Europa hat sich der Präsident der bei der Schweizerischen Krebsliga angesiedelten Studiengruppe für Komplementäre Methoden bei Krebs, Dr. Walter Felix Jungi, kürzlich einmal an einer Bestandsaufnahme versucht. Das Resultat ernüchterte: „Von 32 Krebsligen in Europa setzen sich nur vier mit der Komplementärmedizin aktiv auseinander, und nur zwei haben Richtlinien entwickelt, wie mit Komplementärmedizin in der Versorgung umzugehen ist“, so Jungi.

Auf Platz eins der Top Ten: Die Mistel.

Er schätzt, dass zwischen 14 und 78 Prozent aller Krebspatienten im deutschsprachigen Raum alternative Therapiemethoden zumindest ausprobieren. Zahlen, die auch Dr. Gabriele Dennert von der AG Biologische Krebstherapie am Klinikum Nord in Nürnberg bestätigt: „In Deutschland gibt es etwa 13 größere Befragungen dazu, und die Ergebnisse liegen zwischen 20 und nahe 100 Prozent.“ Über alle Krebserkrankungen hinweg sei wohl etwa jeder dritte Krebspatient an alternativen Heilmethoden interessiert, so die Expertin. Welche Methoden dabei bevorzugt zum Einsatz kommen, hängt stark vom Kulturkreis ab. „Wir können davon ausgehen, dass es in Deutschland mehrere hundert Methoden sind“, sagt Dr. Birgit Hiller vom Heidelberger Krebsinformationsdienst (KID). Dort wurden im vergangenen Jahr 2334 E-Mail-Anfragen ausgewertet. Bei etwa jeder zehnten Anfrage war die Alternativmedizin ein Thema. Wenig verwunderlich: Vor allem Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium sind für alternative Methoden anfällig. Spitzenreiter in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern mit germanischem oder keltischem Hintergrund, ist die Misteltherapie: 16% der Anfragen an den KID zur Alternativmedizin bezogen sich im Jahr 2007 darauf. Fast genauso viele, jeder siebte, fragte nach Nahrungsergänzungsmitteln. Jeder achte interessierte sich für energetische Verfahren. Dazu kamen massenhaft andere Methoden, die jeweils nur in einigen wenigen E-Mails erwähnt wurden.

Frage nach Alternativmethoden drückt Vertrauen aus.

Wie sollten Ärzte damit umgehen, wenn sie von ihren Patienten nach alternativen Heilverfahren gefragt werden? Das Thema, ganz der Schulmediziner, offensiv als Scharlatanerie abzutun, ist jedenfalls außerhalb des Kollegenkreises keine Lösung – auch weil damit ein möglicherweise gutes Verhältnis zum Patienten aufs Spiel gesetzt wird. Dennert plädiert dafür, eine entsprechende Frage zunächst einmal als ein Kontaktangebot anzusehen, auf das unbedingt eingegangen werden sollte: „Das drückt durchaus auch Vertrauen in den behandelnden Arzt aus.“ Darüber zu sprechen bedeutet freilich nicht, dass der Arzt sich die Hoffungen in die vom Patienten angebotenen Alternativverfahren zu Eigen machen muss. Denn klar ist: Für die allermeisten Verfahren im alternativen Spektrum gibt es keine vernünftigen Studien – vor allem deswegen, weil die jeweiligen Anbieter gar nicht daran interessiert sind, welche zu machen. Und selbst dort, wo es Studien gibt, bei der Mistel vor allem, sind sie oft meilenweit entfernt von den Standards bei Arzneimittelstudien. Das ganze wird dubios damit begründet, dass es alternativen Verfahren anders als Chemotherapien um den ganzen Menschen gehe – als ob es in einer Arzneimittelstudie, die die Sterblichkeit misst, um irgendetwas anderes geht. Dennert: „Seine eigene Meinung muss niemand verstecken. Wichtig ist, dass man versucht, heraus zu bekommen, was hinter der Frage nach komplementären Methoden steckt.“

Nutzt nix, schadet nix? Stimmt leider nicht immer.

Dahinter stecken kann beispielsweise der Wunsch, mehr zur eigenen Genesung beizutragen. Dieses Bedürfnis lässt sich durch entsprechend sensible Beratung möglicherweise dahingehend unterstützen, dass der Patient dazu gebracht wird, auf körperliche Bewegung und Nichtrauchen zu achten. Gerade der Nutzen körperlicher Bewegung ist in der Krebstherapie jedenfalls besser belegt als der von diversen gängigen Alternativverfahren. Auch Angst kann Patienten zu dubiosen Methoden treiben. Wer das weiß, kann dazu beitragen, den Patienten die Angst zu nehmen – oder sie in einer sinnvollen Angstbewältigung zu unterstützen. Eine eher schulterzuckende Herangehensweise an das Thema nach dem Motto „nutzt zwar nicht, schadet aber auch nicht“, hält Dennert nicht für optimal. „Zumindest einige Phytopharmaka können schon zu relevanten Wechselwirkungen mit einer Chemotherapie führen. Das sollte der Arzt zumindest überprüfen.“ Schaden kann Alternativmedizin auch indirekt: Sie kann dazu verführen, die wichtige Auseinandersetzung mit Tod und Sterben nicht zu führen. Und sie kann den Patienten auch einfach dadurch Schaden zufügen, dass er eine Menge Geld umsonst ausgibt. Denn klar ist: Mit alternativen Therapiemethoden bei Krebs wird Geld verdient. Viel Geld.

1 Wertungen (5 ø)
Allgemein

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36 Kommentare:

Frau Ursula Buchkremer
Frau Ursula Buchkremer

gerne beteilige ich mich an einer guten Diskussion, aber das ist keine solche, sondern eine Schlammschlacht. Sorry, so etwas bei studierten Leuten zu lesen treibt mir Entsetzen und Tränen in die Augen. Was müssen Patienten denken, die so etwas lesen? So demontiert ein Berufsstand sich selbst und wundert sich dann noch über den Verdruß bei immer mehr Patienten. Müssen Menschen die sich der Richtigkeit ihres Tuns sicher sind sich so in den “Argumenten” und im Ton vergreifen? Ich wünsche allen einen guten Abend und die Erinnerung daran, dass wir letztendlich alle gleich sind und so nackt gehen werden wie wir gekommen sind.

#36 |
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Heilpraktikerin

Es geht, wie bei vielen Aussagen, immer nur wieder um Standesdünkel, Macht- und Autoritätskampf. Ich hatte es schon einmal im Forum geschrieben-wollen wir damit nicht endlich mal aufhören-zum Wohle der Menschen, die zu uns kommen?!!!
Ich bin gespannt, wer künftig den Menschen noch wird hefen können, denn wir gehen in Zeiten, wo sich Menschen ihre Medikamente werden nicht mehr kaufen und Ärzte nicht mehr werden verschreiben können. Oder was meinen Sie, wie die ganze hochstilisierte Medizin weiter bezahlt werden soll? Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.
Daraus folgt, dass wir sehr wohl wieder zurück in unserem Denken und Handeln müssen und uns auf die Regelmechanismen im Menschen besinnen müssen, um die wieder, so weit es möglich ist anzuschieben. Abgesehen sind wir alle nur Helfer auf dem Weg der Selbstheilung des Patienten oder glaubt wirklich jemand den Anspruch zu haben zu heilen? Heilung kann nur jeder selbst erfahren! Dazu sind andere Kriterien notwendig.
Krebs ist ein multifaktorelles Geschehen und wer genau hinschaut, merkt, dass diese Menschen nicht nur durch OP, Chemo, Bestrahlung…gesund werden. Da gehört einiges mehr dazu!
Wie glaubwürdig sind wir für Menschen, mit so einem (“menschlichen”) Umgang, der hier im Forum gezeigt wird. Gut, dass unsere Patienten das nicht lesen können!

#35 |
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Chemiker

To whom it may concern:

Jeder, also auch jede Interessenvereinigung, hat das Recht der freien Meinungsäußerung. In diesem Fall ist es das Recht (nein, die Pflicht) über Scharlatane (und, Herrn Hamer betreffend, Rassisten) zu berichten und aufzuklären. Gesetze gegen Rassisten gibt es hierzulande, solche gegen Scharlatane und Quacksalber offensichtlich nicht, sonst würden sich nicht derartige Scharen von Hokuspokus”Medizinern” tummeln…
Es ist seit langem höchste Zeit, dass sich diesbezüglich etwas ändert.

Gesetzgeber, hörst Du mich?

In diesem Sinne…

#34 |
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Corinna Rösch
Corinna Rösch

speziell an Florian,

was haben Sie denn für eine Ahnung über die Ausbildung eines Heilpraktikers???? Haben Sie sich schon einmal für die schriftliche und mündliche Prüfung interessiert?? Die übrigens von Schulmedizineren abgenommen wird??? Und wissen Sie wie hoch die Durchfallquote ist? Zur Prüfung wird das Wissen eines Allgemeinmediziners verlangt!!!!!! Die Leute lernen zum Teil Jahre um diese Prüfung zu bestehen und die wenigsten eröffnen eine Praxis! Wissen Sie eigentlich was es bedeutet sich eine eigene Praxis aufzubauen und wie “einfach” es ist Menschen zu behandeln? Meinen Sie die tragen einen in der Dummheit die dicke KOhle hinterher? Wenn sich nach einigen Behandlungen kein Erfolg einstellt, kommt niemand mehr. Das regelt bei HP und privaten Arztpraxen der Markt. Wer keinen ERfolg hat,der überlebt nicht die ersten Jahre. Was meinen Sie eigentlich wer Sie sind?
Wir rechnen mit keiner Krankenkasse ab. Und glauben Sie mir, ich habe beide Ausbildungen genossen, die schulmedizinische und die sogenannte “Alternative”. Wieviele Leute haben bei diesen ganzen Antworten hier nicht einmal die Spur einer Ahnung von was sie schreiben????
Im übrigen hat nicht jeder Arzt bei unserer HP-Prüfung diese bestanden.
Grüße

#33 |
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Burkhard Mallon
Burkhard Mallon

Ich finde es ein Unding, wer hier alles Artikel schreiben darf, ohne sich VORHER ausreichend zu informieren! Mich interessiert es dringernd, woher Herr Graetzel seine “Weissageungen” hernimmt, wo er sie !! wissenschaftlich begründet !! gefunden hat bzw. wo man sie nachlesen kann! Denn: so einen Artikel schreiben kann nun wirklich jeder, sie aber auch beweisen steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich hoffe doch sehr, das in Zukunft nur noch wirklich beweisbare und auch hier belegte Informationen zu lesen gibt!!
Herr Graetzel sollte, wenn er wieder einmal einen Artikel schreibt, in ALLE Richtungen recherchieren und nicht nur in die, die seine anscheinend vorgefasste Meinung wiedergibt.

#32 |
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Claudia Middeldorf
Claudia Middeldorf

Ich freue mich, dass noch mehr Menschen diesen Artikel als das ansehen was er ist: eine absolut einseitige Betrachtungsweise und Rechtfertigung eines Berufsstands, der sich dem Wohle des Menschen verpflichtet haben will. Aber was ist das Wohle des Menschen? Betrachtet man, dass viele Erkrankungen eine Folge von einem über Jahre sich hinziehenden Raubbau des Körpers sind (ich habe dies latente Vergiftungsprozesse genannt und einige Mediziner, die den Blick über den Tellerrand gewagt haben, sehen dies genauso) und betrachtet man weiterhin, dass die herkömmliche Krebstherapie in genau dieser Schiene weiterfährt, dann muß man sich nicht wirklich wundern, wenn eine Krebstherapie nur kurzfristige Erfolge erzielt. Wirklich heilen kann nur der, der den Menschen als Ganzes betrachtet, der im Stande ist, diese Prozesse aufzulösen. Das sind die wahren Heiler. Und das haben die Menschen die irgendwann “wach” werden erkannt und wenden sich der ganzheitlichen Therapie zu. Die u. a. Aufklärung und Zuwendung, eine Veränderung der Lebenseinstellung, eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, psychologische Betreuung und ein gut gewähltes Konzept zwischen allopathischen und naturheilkundlichen Therapien bedeutet. Denn im Grunde ist es doch so, dass die meisten Menschen sich selbst krank machen und wer das hier verleugnet hat meiner Meinung nach den Berufsstand verfehlt.
Viele Menschen rauchen, Alkohol in nicht gerade mäßigen Mengen gehört zum “guten Ton”, denaturierte Lebensmittel, Fast Food, Zucker, Weißmehl etc., tierische Fette im Übermaß, Wut, Zorn, Konkurrenzdenken, Streß, Sorge, Angst… und da fragt hier jemand allen Ernstes was “latente Vergiftungsprozesse” sind und bezweifelt einen Zusammenhang zur entstandenen Erkrankung???

#31 |
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Gertrud Kostenis-Trojahn
Gertrud Kostenis-Trojahn

es wäre schön, wenn Heilpraktiker eine mindestens so lange Ausbildung bräuchten, wie ein Freiseurmeister, der sich ja nur um das Äußere kümmert! Dann müßte auch noch der Inhalt fundiertes medizinisches Grundwissen sein.
Vielleicht würde dann einiges an sogenannter Komplementärmedizin von allein verschwinden. (dies ist natürlich nur ein frommer Wunsch, da damit wunderbar einfach Geld zu verdienen ist)

#30 |
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Kornelia Götze
Kornelia Götze

wie arogant jahrtausend alte medizin als alternativ medizin zu titulieren. und wieso so aggressiv, Angst? zuviel unbekanntes? und was bedeutet überhaupt heilen? gehts wirklich nur darum nen tumor rauszuschneiden?

und wer soll denn bitte angst vorm tod nehmen, wenn die mediziner sich selbst vor schiss in die hose machen, wenn es um dieses thema geht?

#29 |
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Nicole Normann
Nicole Normann

An Cohen:
Wie eingeschränkt kann ein Mensch sein? Ich hoffe, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der Sie so betrachtet, zum Wohle der Menschheit.
Vielleicht sind Sie ja trotzdem doch ganz nett, deshalb
LG, nicole

#28 |
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Wer ‘heilt’ muss genauso wenig recht haben wie jemand der glaubt ‘wer schreit hat recht’. Mit diesem unsinnigen Spruch aus der Alternativheilerszene lassen sich nämlich prima die unsinnigsten und unbrauchbarsten Therapien scheinbegründen. Wer eine extrem teure Therapie anbietet kann sich prima darauf berufen, selbst wenn es preiswertere Therapien gleicher Wirksamkeit gibt. Auch kann dadurch Methoden Vorschub geleistet werden, die bei gleicher Wirksamkeit mehr unerwünschte Wirkungen zeigen oder ökologisch bedenklicher sind usw und so fort. Was in diesem falle ‘Heilung’ bedeuten soll wird ebenso häufig dem Betrachter überlassen zu entscheiden.

Daher findet man diese platte Formulierung gerne in einem Ambiente wo die differenzierte und alle Aspekte einer Methode (sozusagen ganzheitlich) betrachtende Sichtweise verpönt ist zugunsten der selektiven Wahrnehmung angenommener Heilerfolge.

#27 |
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Nicole Normann
Nicole Normann

“Wer heilt hat Recht”. Bitte darüber nachdenken! Sonst nichts!

#26 |
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Dr. med. Gerhard Rummel
Dr. med. Gerhard Rummel

Ich wollte eigentlich auch etwas schreiben, aber die aggressiven Kommentare wurden von H. Graetzel provoziert.
Ich bevorzuge die wissenschaftliche Diskussion. Wenn aber Lambeck, Federspiel ins Spiel gebracht werden, muss man fragen, wo deren medizinischer Sachverstand herkommt. Weder durch Studium noch Ausbildung noch Erfahrung.
Brauchen wir solche Leute zur Behandlung?

#25 |
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DR. med. Boris Müller-Hübenthal
DR. med. Boris Müller-Hübenthal

LieBe Kollegen und Therapeuten, unseren Patienten wird durch die Überflüssige Polarisierung in dem Arikel und auch in den Kommentaren nicht im geringsten geholfen! Sollten wir diese Denken nicht entlich hinter uns lassen? Statt Klischees zu bedienen ist eien Synthese der verschiedenen Ansätze erforderlich. Nicht Alternativ sondern Integrativ, in unserer Arbeitsgruppe bemühen wir uns um die Verbindung aus Hochschulonkologie mit ausgewählten Verfahren der Naturheilkunde.
PS. Über die Mistel Herr Kollege sollten Sie nicht schreiben, wenn Sie gar keine Ahnung haben wie der Stand der Forschung ist. Sie ist das mit Abstand am besten erforschte Phytopharmakon! Siehe auch Miste-Therapie.de oder den neunen Cocraine Review zur Mistel. Wer Krebspatenten betreut sollte sich wirklich ernsthat mit den Studien zu Mistel beschäftigen.

#24 |
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Dr. med. Gerd Brunner
Dr. med. Gerd Brunner

Lieber Herr Graetzel, Sie sehen an den Reaktionen, dass Sie mit Ihrem Artikel tatsächlich einen wunden Punkt getroffen haben.
Es gehört tatsächlich Mut dazu unangenehme und kontroverse Themen anzusprechen. Dafür danke ich Ihnen. Sie sehen aber auch, dass Menschen, wenn ihnen die sachlichen Argumente ausgehen, schnell dabei sind Mist und Steine zu werfen. Wobei ich gerade Herrn Wyalewski empfelen würde, die Steine nicht aufzunehmen, ich habe gerade seine web page besucht, oh weih,oh weih…Wieviel Geld knöpfen Sie damit eigentlich Ihren Patienten ab? Und grüßen Sie Ihren Darmpilz von mir!
Außerdem habe ich in vielen Kommentaren gelesen, dass jeder wüsste, wie Studien ablaufen. Im Vertrauen,Ihr wisst es nicht.

#23 |
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Agnes Petranyi
Agnes Petranyi

Herr Grätzel scheint sich mit der Studienlage bei seriösen Alternativmedizin nicht sonderlich gut auszukennen, sonst wüßte es, dass es bei einer ganzen Reihe dieser Substanzen, Mistel, hochdosiertes Vitamin C, Coenzym Q10 sehr wohl qualitativ gute Studien gibt, die sich gegenüber anderen im “normalen” Arzneimittelbereich nicht zu verstecken brauchen.

#22 |
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Corinna Rösch
Corinna Rösch

Warum tut man eigentlich so, als ob in der Schulmedizin alles wissenschaftlich bewiesen wäre? Die Deutschen schätzen 4%, die Amerikaner schätzen ca. 10% ist in der Schulmedizin wissenschftlich bewiesen. Wie Studien “gemacht” werden, das wissen wir doch alle. Der zahlt zu gunsten dem fallen sie aus. Interessant das Buch “Lob der Krankheit” von Bert Ehgartner.
Wie soll man denn die klass. Homöopathie beweisen? Wer nur etwas Ahnung von dem Gebiet hat, weiß, dass dort nicht alle z.B.Bluthochdruckpatienten das gleiche Mittel bekommen, also kann keine Studio gemacht werden. Ich würde vorschlagen in Anbetracht der 4% können doch alle ihre Praxen schließen.
Genau die, die immer auf wissenschaftliche Beweise warten, bremsen jeglichen Fortschritt.
Grüße

#21 |
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Corinna Rösch
Corinna Rösch

So ein arroganter Artikel! Was hat denn die Pharmaindustrie, die die Chemotherapien herstellen für ein Interesse der der Genesung der Menschheit? In der Schulmedizin wird doch nur Geld mit Krankheit verdient. An welcher Uni hat denn der Kollege Graetzel studiert und gibt überholte Meinungen von Professoren ohne nachzudenken weiter? Sicherlich gibt es auch im HP-Bereich “schwarze Schafe”, aber wir haften mit unserer Zulassung. Ein HP dürfte wohl eher seine Zulassung los sein, als ein Arzt. Die schwarze Brust von einem HP therapiert, dürfte wohl eine Ausnahme sein. Ich hatte auch schon Patienten, bei denen kein Schulmediziner behandelt hat, die schwerst krank waren. Schlicht und ergreifend nicht erkannt! Wie wäre es, wenn man im Sinne und zum Wohle der Patienten zusammen arbeiten würde? Schließlich haben wir doch unsere Berufe gewählt um der Menschheit zu helfen. Und außerdem was heißt denn da Alternativmedizin, worauf basiert denn unsere heutige Schulmedizin??? Manchen Ärzten würde es nicht schaden, sich mal mit den Errungenschaften ihrer eigenen Kollegen wie Hahnemann, Schüssler, Paracelsus etc. auseinanderzusetzen. Auch die Aussagen von Hippokrates wären an einer deutschen Uni durchaus erwähnenswert!!!! In ein Medizinstudium gehört durchaus auch die Geschichte der Medizin.
Schönen Abend

#20 |
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Die typisvche Sichtweise eines bornierten Schulmediziners, der von dem, was sich jenseits der Gebührenordnung abspielt, keinerlei Ahnung hat. Der Beitrag ist so schlecht, inhaltsleer und dumm, daß sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Vielleicht im Suff entstanden???.

#19 |
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Michael Naumann
Michael Naumann

Ich muss jetzt leider seit einem Jahr erleben wie meine Frau hier, nach Mammakarzinom ( 23 Jahre nach vorh. Morbus Hodgin) vom niedergel.Onkologen bei Problemen abgefertigt wird. Das reicht von “Das haben nur Sie und sonst kein anderer” bis zu “das Leben ist nun mal kein Ponyhof” etc.
Bei Ausschlag im Mundwinkel mit entz. Zunge “na gehn Sie mal zum Hautarzt” u.s.w. Dort , wie auch bei anderen Behandlern und in der Reha wird man “durchgeschleust”.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen (hier konkret eine) sind es nur die Betroffenen selbst, die untereinander echte Anteilnahme und Verständnis aufbringen.
Der (sehr gute) Chirurg der Klinik ist in seinem Klinikstress
eingebunden und es ist eigentlich im System nicht vorgesehen, das er nachschaut wie das Ergebnis denn später ist. Das soll die Gyn. oder Praktikerin dann tun, obwohl sie nie in ihrem Leben je eine Brust-OP durchgeführt haben. Und so geht das überall !! Da wundern Sie sich Herr Graetzel, das die Patienten nach Alternativen suchen ???

#18 |
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Reinhard Schmehl
Reinhard Schmehl

Als angehender ärztlicher Kollege, der seit Jahren “austherapierte” Patienten universitärer Kliniken einer dt. Grossstadt in einer Heilpraktiker-Praxis genesen sieht, kann ich mich für unseren immer noch so bornierten Berufsstand schämen. Schade eigentlich. Die Thoraxdrainage beim Spannungspneumothorax lege ich selber auch, keine Frage. Dass allerdings alternative – auch ärztlich praktizierte – Medizin wieder einmal pauschal als “unwissenschaftlich” (“keine Studien”) und somit gleichwohl als “nicht hilfreich” bzw. “schädlich oder Abzocke” klassifiziert wird, kann ich nicht nachvollziehen. Jeder der sich praktisch mit Alternativmedizin auseinander setzt bzw. diese anwendet, weiss diese genauso zu schätzen wie die – oft schlicht auf trial and error basierte – evidence based medicine zu schätzen: alles zu seiner Zeit am richtigen Patienten. Schönen Abend allerseits!

#17 |
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Heilpraktikerin

Werte Damen und Herren der Runde,

wissen sie, was ich tue, wenn mir ein Arzt einen Therapievorschlag unterbreitet. Ich frage ihn, ob er diese Therapie auch bei seiner frau und seinen Kindern zur Anwendung bringen würde?

Und dann schau ich ihm in die Augen. Nein nicht zur Irisdiagnostik.;-)….

Ich glaube mit Kriegsspielen wurde noch nie Frieden geschaffen.
Also lassen wir doch diese Sandkastenkriege und schauen wir uns an das Heilung nicht nur allein im Körper geschieht.Heilung beinhaltet neben den Medikamenten auch immer Zuwendung, Verständnis,Vertrauen und durchaus auch Hoffnung und Glauben. Beide Seiten, Patient wie Therapeut, sind nur Menschen.
Und alle kennen Ängste und Verzweiflung. Und manches Mal heißt heil werden eben auch menschenwürdig sterben zu dürfen. Auch wenn dieses Thema leider immer noch ein Tabu ist.

Wir alle sind nur Menschen und haben unsere Ecken und Kanten und daran ändern auch Titel und Namen nichts..

#16 |
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Dr.med Thomas Allgaier
Dr.med Thomas Allgaier

der Artikel des Kollegen Grätzel ist Ausdruck massiver Ignoranz,die auch noch großmaulig vorgetragen wird.
Ich lade den Kollegen gerne mal auf einen Kongreß über biologische Medizin ein, solches Terrain hat er offensichtlich noch nie betreten.
Ich freue mich über die vielen guten Kommentare!

#15 |
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Alternativmedizinische Methoden unterscheiden sich von Methoden der evidenzbasierten Medizin dadurch dass sie einerseits nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin gehören und dass es für diese Methoden keinen neutralen und seriösen Wirksamkeitsnachweis gibt (1) und die etwaigen (Placebo)Effekte und Wellnesseffekte nicht regelmässig reproduzierbar sind.
Jede Geldausgabe für ein Verfahren muss an der Effektivität (und weiteren Kriterien wie NW/Kosten-Nutzen Verältnis/Ökologie usw) gemessen werden. Ein Euro der für ein wirkungsloses Manöver verschwendet wird, kommt dem Patienten eben teurer als 1000 Euro für ein etabliertes Verfahren. Man muss sich klarmachen dass Fehlausgaben des durchschnittlichen Patienten zu Einsparungen in seinem individuellen Gesundheitsbüdget führen müssen – schliesslich sind wir nicht alle Millionäre.
Menschen die bei einer schweren Erkrankung sich ausschliesslich auf eine nutzlose Therapie einlassen, erscheinen sowieso irgendwann in verschlechtertem Zustand in einer Klinik. Ihr dann möglicherweise hoffnungsloser Zustand wird dann natürlich der Statistik der akademischen Medizin und den Ärzten zugerechnet. Ich erinnere mich deutlich und Schaudern an eine ältere Dame die aus irrationaler ”Arztangst” sich monatelang fehltherapieren liess, nocebomässig indoktrinieren liess und uns schliesslich kurz vor ihrem Tode auf Station ihre Bluse öffnete und uns eine schwarze, stinkende Brust bei Brustkrebs im weit fortgeschrittenen Stadium zeigte. Dass heutige Brustkrebspatientinnen eine Prognose von mindesten 76%-80% haben, war ihr unbekannt.
(1) siehe Definition laut dem National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM/USA)

Ein Überblick über die unkonventionellen Methoden bei Krebs ist bei Esowatch zu sehen:

http://esowatch.com/index.php?title=Unkonventionelle_Krebstherapien

#14 |
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Arne Bruhn
Arne Bruhn

Ihr Autor, da er so studiengläubig ist, sollte doch einmal die Frage untersuchen, wie groß der Prozentsatz pharmazeutischer Wirkung schlicht uns einfach auf dem Placebo-Effekt beruht? Rein theoretisch könnte man doch davon ausgehen, daß dieser dem des echten, bei der Studie verabreichten Placebos entspricht. Und dann sieht die schulmedizische Erfolgsquote noch “weniger gut” aus.
Und da ihm bereits Literatur anempfohlen wurde, noch ein Titel zum Studium “einer anderen Welt. Dr. Bernie Siegel (Chirurg). Prognose Hoffnung!
Jeder sollte sich eines bewahren zum Wohle der Menschen, die sich ihm anvertrauene: Die Lernfähigkeit!

#13 |
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Annette Jäger
Annette Jäger

Wie meine Vorredner bedaure ich die Haltung des Artikel zutiefst.
Krebs wie auch andere schwere Erkrankungen sind kein Spielfeld für Grabenkriege.

Wenn wir dann noch aufhören könnten, das “Spiel” Ärzte gegen Heilpraktiker, Schulmedizin gegen Komplementärmedizin, Chemo gegen Mistel etc und vice versa zu spielen, sondern es als unsere gemeinsame Aufgabe ansehen würden, schwerstkranke Patienten zu unterstützen und auf ihrem Weg zur Gesundheit oder zum Sterben zu begleiten und das mit aller uns zu Verfügung stehenden Kompetenz und Menschlichkeit, dann würde der Begriff “heilen” doch wieder mit einem tieferen Sinn erfüllt werden.
Das kann doch nicht nur ein Traum sein, oder?

#12 |
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Peter VonRüsten
Peter VonRüsten

die Basis aller Heilmittel ist die Natur…

die Basis aller Ärte sind

die Schamanen/innen , Heiler/innen und

Kräuterfrauen/männer heilen damit auch

Krbserkrankte..

und die Mistel ist ein tolles Heilmittel..

ich glaube…mehr braucht man dazu nicht zu schreiben…

oder ?

heilen damit seit Ewigkeiten

#11 |
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Marcelline Schmidt vom Hofe
Marcelline Schmidt vom Hofe

Der Beitrag von Herrn Graetzel Beitrag ist inakzeptabel

#10 |
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Gerade eben komme ich vom INternationalen Köthener Erfahrungsaustausch zurück, und durfte dort einen sehr kompetenten Beitrag von Herrn Dr. med. Huber (Hahnemann-Klinik Bad Imnau) hören. Die Klinik dort befasst sich ausschließlich mit der (wirklich ganzheitlichen) Therapie von Krebskranken (und größtenteils schulmedizinisch austherapierten) Patienten.

Ich denke es nützt niemandem, am allerwenigsten den Patienten und deren Angehörigen, dieses Thema hier zu polarisieren zwischen Heilpraktikern, Ärzten, Schulmedizin, Naturheilkunde und weiss Gott noch was. Worte sind wie Schall und Rauch – und ich denke ein vernünftiges und auf den Patienten abgestimmtes Miteinander der verschiedenen Verfahren kommen doch der Wahrheit am nächsten. Googeln sie mal nach Bad Imnau und schauen Sie sich deren Konzept an – so geht’s!

UNd noch etwas: Studien sind wie jedes Papier geduldig und geben nur allzu oft die Meinung des Sponsors wieder, das wissen wir alle – und zwar hüben wie drüben. Ich persönlich halte es für eminent wichtig, dass sich Onkologen mit alternativmedizinischen Verfahren auseinandersetzen, genauso sollten sich Alternativmediziner auch in schulmedizinischen Therapiekonzepten einigermaßen auskennen – zum Wohle des Patienten und nicht zum Wohle des eigenen Geldsäckels.

#9 |
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Michael Paritosh Jordan
Michael Paritosh Jordan

Meine Güte was man hier, von Herrn Graetzel zu lesen bekommt ist der wissenschaftl. Standart der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts und entspricht in keinster Weise den neusten wissentschaftlichen Erkenntnissen(Beispiel:Die gesetzl. Krankenkassen zahlen “Mistel” bei bestimmten Indikationen, “Hochdosis Vitamin C Infusin läßt Tumore schrumpfen” aus Ärzteonline -Zeitung)…….mitlerweile sind wir Mediziner schon weiter…. dachte ich jedenfalls…….
Gerade bei Schwersterkrankungen, wie Krebs gehören “Schulmedizin” und “Alternativmedizin” zusammen! Der Mediziner, der dies negiert gehört ins letzte Jahrhundert!!!!

#8 |
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Ärztin

sehr geehrter herr gatzel, heben sie sich den artikel auf, den sie da so forsch verfasst haben, lesen sie ihn wieder, wenn sie oder eine person aus ihrer familie eine chronischen krankheit hat.ich hoffe für sie, daß sie bis zu diesem zeitpunkt die gelegenheit und den mut hatten, sich mit sich selbst und den folgerungen der quantenphysik für die medizin zu konfrontieren. im anderen fall können sie so weitermachen wie bisher, erfahrungen können sie nur machen, wenn sie sie zulassen.mit freundlichen grüßen l. monte

#7 |
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Ich bin sehr froh, dass viele meiner Kollegen Herrn Graetzel erklärt haben, dass es das erste Anliegen der “alternativen Medizin” ist, Menschen zu helfen – ich habe schon einige meiner Patienten kostenlos behandelt, auch solche Schulmediziner soll es geben… Was unser junger, aufstrebender Mediziner mit viel Pathetik gesprickt hat, zeigt das falsche Bild – wieder einmal ein Kontra: Schulmedizin-Naturheilverfahren. Weshalb nicht mal ein Hand-inHand? All die genannten Bücher versprechen ein Sprung in eine neue Welt für Herrn Graetzel zu sein – Trauen Sie sich doch einmal- viele Ihrer erfolgreichsten Kollegen sind in diese Richtung offen, denn ihre Erfahrung hat ihnen in vielen Jahren gezeigt, dass die Schulmedizin vor allem in chronischen Krankheiten noch lange nicht wirklich helfen kann… aber Sie sind ja noch jung, Herr Graetzel…

#6 |
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Da die Schulmedizin nur drei Antworten zum Krebs kennt (Messer, Bestrahlung, Chemo) und überdies insbesondere die Chemo zu häufig auch in sinnlosen Fällen gemacht wird brauch man sich nicht zu wundern wenn der Patient sich auch auf der alternativen Schiene umschaut. Hätten Sie Krebs, würden Sie es nicht auch machen?
Ich habe Menschen erlebt die trotz ihres Krebses eine hohe Vitalität und gutes Befinden hatten, und die schon nach wenigen Chemos entweder keine Lebensquallität mehr hatten oder plötzlich unerwartet verstarben. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe in den 25 Berufsjahren noch niemanden kennen gelernt der sagen kann daß eine Chemo ihn geheilt hätte.
Im übrigen haben alternative Methoden selten etwas mit Scharlatanerie oder Wunderheilern zu tun, ergo sollte man vorsichtig sein Menschen die um das Wohlihrer Patienten bemüht sind (und dazu zähle ich auch Ärzte) mit dieser Überschrift zu verspotten oder zu verunglimpfen.
Herr Graetzel, um klar zu sehen genügt manchmal eine Veränderung des Blickwinkels, und Die Welt ist eben in dem Maße kompliziert Herr Graetzel, wie Sie in der Lage sind diese zu begreifen!

#5 |
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marina geyer
marina geyer

Nicht nur mit den alternativen Therapien wird Geld verdient, viel mehr Geld wird mit den sogenannten schulmedizinischen Therapien verdient. Dieses Geld zahlen die Kassen und der Patient hat in den seltensten Fällen einen Überblick.
Und wer Menschen in diesen Therapieformen begleitet hat, hat auch die vielen Nebenwirkungen erlebt.
Schlimmer noch ist der Umgang in manchen Kliniken mit den Patienten, die oft für unmündig gehalten werden und jegliche Zweifel an Therapieformen abgeblockt werden.
Eine ganz wichtiger Punkt ist, dem Patienten den Glauben an eine Heilung zu stärken und in vielen alternativen Therapien führt es dazu, den Selbstheilungsprozess zu aktivieren.
Aber das kostet Zeit und Einfühlungsvermögen…

#4 |
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Margit Langer-Zils
Margit Langer-Zils

Nicht nur mit alternativen Methoden wird Geld verdient. Die Schulmedizin ist auch nicht kostenfrei. Patienten sind vielleicht anfällig für Infekte, nicht für Alternative Medizin. Was für ein Deutsch wird denn in diesem Artikel gesprochen. Patienten suchen nach Hilfe, nach Lebensqualität. Da sind in der Schulmedizin immer noch viele schwarze Löcher. Tod und Sterben gehört zum Leben aber bis dorthin lebt der Mensch und seine Lebensqualität wird leider oft als nicht erwünscht betrachtet. Schade!!!

#3 |
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Frau Claudia Pfeiffer
Frau Claudia Pfeiffer

“16% der Anfragen an den KID zur Alternativmedizin bezogen sich im Jahr 2007 darauf. Fast genauso viele, jeder siebte, fragte nach Nahrungsergänzungsmitteln. Jeder achte interessierte sich für energetische Verfahren. Dazu kamen massenhaft andere Methoden, die jeweils nur in einigen wenigen E-Mails erwähnt wurden.”

In den USA wird seit den 70igern begleitend zur Krebstherapie auch psychologisch betreut – neben dem Betroffenen auch sein engstes Umfeld… diese Erfahrung konnte ich leider hier in Deutschland nicht machen, was sehr schade ist, denn nicht nur Chemotherapie und Bestrahlung tragen zur “Gesundung” des Patienten bei, sondern viele andere Faktoren, wie z.B. der zwischenmenschliche Umgang und auch die Hoffnungen, die von den Medizinern nur allzu oft durch wenig geschulte Äußerungen zunichte gemacht werden.

In einer lebensbedrohlichen Situation klammert sich der Patient an jeden Strohhalm – und, wie in der Medizin – sind auch bei den Alternativmethoden die “Guten und die weniger Guten” in einer Gauß’schen Normalverteilung zu finden.

Optimal wäre es, wenn Schulmedizin Hand in Hand arbeiten würde mit dem, was Alternative Methoden genannt wird…

#2 |
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Heinrich Schwyter
Heinrich Schwyter

Sicher wird viel Geld verdient…aber nicht nur mit alternativen Methoden…sicher mehr mit der industriellen Medizin. Wobei wahrscheinlich die Erfolgsquoten bei beiden System ähnlich schlecht ist.
Möglicherweise wäre da einmal ein Paradigmenwechsel fällig und die Vergänglichkeit allen Lebens zu thematisieren. Sterben im Würde ist sicher auch ein “lohnendes” Therapieziel.

#1 |
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