DAV: Krankenkassen sollen handlungsfähiger sein

20. September 2013
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Die Krankenkassen müssen sich wieder auf ihre Rolle im Gesundheitswesen besinnen – und zwar als vorwärtsgewandte und handlungsfähige Partner der Selbstverwaltung, die das Wohl der Patienten im Auge behalten. Das fordert Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes.

Fehlende Austauschverbote für sensible Wirkstoffe oder Ausschreibungen für Impfstoffe seien Beispiele für mangelnde Patientenorientierung der Kassen. „Lassen Sie selbstbewusst Ihren pharmazeutischen Sachverstand walten“, appellierte Becker an seine Berufskollegen: „Wir Apotheker sind die Arzneimittelfachleute, nicht die Sachbearbeiter der Krankenkassen.“

Blockade des Rahmenvertrags zu § 129 SGB V

„Jüngstes Beispiel ist die Blockade des Rahmenvertrags zu § 129 SGB V mit den bereits gefundenen Lösungen zu den Nullretaxationen“, so Becker. Apotheker dürfen schwerkranke Patienten nämlich nicht versorgen, wenn Formfehler auf Rezepten zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorliegen. „Alles war verschriftlicht und in den Verhandlungen konsentiert. Und wieder macht der GKV-Spitzenverband eine Kehrtwendung und verweigert seine Unterschrift.“ Auch für die im Rahmenvertrag zu vereinbarenden Austauschverbote hatte der DAV eine Liste mit 20 sensiblen Wirkstoffen vorgelegt, die GKV selbige jedoch abgelehnt. „Wieder einmal ging es der GKV hier nicht um das Wohl der Patienten, sondern allein um die wirtschaftlichen Interessen einzelner Krankenkassen mit ihren Rabattverträgen.“ Dabei hatte sogar der Gesundheitsausschuss des Bundestages diese Liste einhellig gefordert.

“Nichts von seiner Brisanz verloren”

„Das Thema ‚Rabattverträge‘ hat nichts von seiner Brisanz verloren“, sagt Becker. „Wir kämpfen dafür, dass der Einsatz dieses Instrumentes auf ein erträgliches und sinnvolles Maß zurückgeführt wird.“ Ganz besonders fordert Becker ein Ende der Ausschreibungen in der Impfstoffversorgung. „Impfstoffe sind Arzneimittel der besonderen Art. Bei Ausschreibungsverfahren für Impfstoffe können Produktionsausfälle nicht ausgeglichen werden, da keine ausreichenden Reserven vorhanden sind.“ Becker weiter: „Leider gibt es wieder Berichte über verspätet gelieferten Grippeimpfstoff. Das Desaster des Vorjahres droht sich zu wiederholen. Wer Ineffizienzen und regionale Egoismen im Gesundheitswesen sucht, hier kann er sie finden. Einige Krankenkassen sind nicht zur Einsicht in der Lage.“

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3 Kommentare:

Apothekerin

Selbst im deutschen Mittelalter hatten die Ärzte noch mehr Therapiefreiheit als heutzutage, obwohl schon damals versucht wurde, schulmedizinische Irrlehren allgemeinhin zu etablieren und so anderen Therapiealternativen das Wasser abzugraben.

Doch selbst diesen Quell der Erkenntnis und praktizierten Medizinforschung haben mittlerweile die Ärzte und die zu bloßen Abverkaufsständen verkommenen Apotheken längst verloren.

Statt heutzutage sinnlos Milliarden in der praxis-losgelösten Medizin- und Pharmaforschung oftmals sinnlos zu verschwenden und so kostenumgelegt die Arzneimittelpreise in Wucherhöhen zu treiben , sollte lieber wieder das mittelalterliche Prinzip der ärztlichen Therapiefreiheit aufgegriffen werden und mit den heutigen modernen Erfordernissen wie Kostenbewußtsein verknüpft. werden. Denn nur so ist eine nachhaltige Forschung und vergleichende Abwägung zwischen konkurrierenden Therapiemethoden überhaupt erst möglich, und nicht etwa durch staatliche Diktate, die 10 alternativen Therapiemethoden für eine Erkrankung das Wasser legislativ abgraben, damit dann der Patient nur noch einer krankenkassen-vordiktierten Therapiemethode auf Gedeih und Verderb ausgeliefert wird, ganz egal, ob diese Therapie für ihn überhaupt geeignet ist Und genau dieser Mißstand treibt in unserem Gesundheitssystem die Milliardenkosten und chronifizierenden Patientenfälle in die Höhe.

Nur mal ein Beispiel aus der ärztlichen Praxis für den heutigen immens kostenfressenden und konkurrenzscheuen Bürokratenwahnsinn deutscher Krankenkassenbevormundung:

Ein Patient mit Rhinitis sicca gefördert durch eine ganzjährige und damit chronifizierte Rhinitis allergica weißt den Arzt daraufhin, daß er weit bessere Alltagserfahrungen mit Tetesept Meerwassernasenspray mit zugesetztem Kamillenextrakt zur Nasenschleimhautabschwellung und -regeneration gemacht hat und bittet daher um eine Kassenrezeptierung. Die Kosten wären hierfür lediglich monatlich um die 40 Euro für die Krankenkasse. Zwar stellt der Arzt fest, daß diese Therapie dem Patienten ganzheitlich sehr gut bekommt und auch gut für die Dauertherapie seiner Erkrankungen geeignet ist, doch dennoch lehnt die Krankenkasse die Kostenübernahme ab unter dem irrsinnigen Grunde, daß “ein Therapieerfolg mit diesem Lokalmedikament TETESEPT CARE MEERWASSERNASENSPRAY nicht erwiesen sei. Soviel nur mal zur Ignoranz alltäglicher ärztlicher Praxisforschung in unserem politisch fehlgeleiteten Gesundheitssystem.

Was die Krankenkasse hingegen z.B. bei den beiden o.g. nasalen Erkrankungen tragen würde, wären teure fragwürdige Cortison-Nasensprays, die im Monat für den Patientenfall ca, 400 EUR an Krankenkassenkosten verursachen, dabei nicht mal die Folgeschäden einer jahrelangen Cortison-Dauerbehandlung wie Schleimhautatrophie, Pilzbefall, allgemeine Immunschwächung, Nierenschäden usw. mitgerechnet, die bei derartigen Patientenfällen leicht astronomische Höhen von über 3000 EUR im Monat übersteigen können.
Doch wie bereits angedeutet, kann der Arzt einer solchen Cortison-Dauertherapie keinesfalls zustimmen, um den Patienten vor absehbaren Folgeschäden durch so eine mißbräuchlich krankenkassen-forcierte Cortisondauertherapie zu bewahren.

Würden nun nach meinem Vorschlag, dem bereits viele Ärzte ihre volle Zustimmung erteilt haben, die kostenbegrenzende Fallpauschale der ärztlich uneingeschränkten Therapiefreiheit zur Verfügung gestellt, so könnte er dem Patienten das o.g. geeignetere Meerwassernasenspray verschreiben und hätte zudem damit der Krankenkasse sage und schreibe 90 % !!! an Krankenfallkosten erspart und gleichzeitig dem Patienten das Leben mit der Erkrankung erleichtert. Denn anders als Cortison-Nasensprays mit deren zahlreichen Nebenwirkungen sind Meerwassernasensprays, ggfs. mit abschwellendem Kamillenextrakt wie im Produkt TETESEPT MEERWASSERNASENSPRAY CARE bestens dazu geeignet, all die auftretenden Verkrustungen einer Rhinitis sicca zu lösen, die Nasenschleimhaut rasch abzuschwellen, feuchtzuhalten, zu stabilisieren, zu regenerieren und Allergene mit auszuspülen, sodaß auch der gefürchtete Etagensprung vom Heuschnupfen zum allergischen Asthma in der Regel unter einer derartigen wirksamen wie kostengünstigen Therapie ausbleibt.

Nur auf diese Weise, daß die heutigen Fallpauschalkostengrenzen der völligen bevormundungslosen Therapiefreiheit des Arztes gegenüber geöffnet werden, ist überhaupt ein konkurrierender Wettstreit unter allen möglichen Therapieformen pro Krankheit möglich und trägt somit dazu bei, daß aus der ärztlichen Praxistherapie weit mehr und nachhaltigere medizinische Forschungserkenntnisse gewonnen werden können als durch die praxis- und lebensferne, aber exorbitant teure Medizin- und Pharmaforschung der heutigen Großkonzerne mit all ihren Arzneimittelentwicklungsverfehlungen und Marktrückrufaktionen, die ebenso Mlliardenschuldenberge im Gesundheitssystem und innerhalb der Pharmakonzerne verursachen. Insoweit sollte die moderne pragmatische Medizinforschung weitestgehend wieder in den Praxis- und Klinikalltag zurückkehren und damit verbunden auch die breitflächig in den letzten Jahren abgebauten Apothekenlabore wieder verstärkt betrieben werden, sodaß hier aus dem Praxisalltag heraus entwickelte neue Medikamente dann lediglich nur noch zur Massenproduktion in die Pharmaunternehmen gelangen. Dieser moderne wie auch altbewährte Weg der Forschung würde dem Gesundheitswesen Milliarden an Euros im Jahr ersparen und ein weit höherer Patientenanteil als bisher würde so auch vor der Chronifizierung seiner Erkrankung bewahrt.

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Apothekerin

Selbst im deutschen Mittelalter hatten die Ärzte noch mehr Therapiefreiheit als heutzutage, obwohl schon damals versucht wurde, schulmedizinische Irrlehren allgemeinhin zu etablieren und so anderen Therapiealternativen das Wasser abzugraben.

Doch selbst diesen Quell der Erkenntnis und praktizierten Medizinforschung haben mittlerweile die Ärzte und die zu bloßen Abverkaufsständen verkommenen Apotheken längst verloren.

Statt heutzutage sinnlos Milliarden in der praxis-losgelösten Medizin- und Pharmaforschung oftmals sinnlos zu verschwenden und so kostenumgelegt die Arzneimittelpreise in Wucherhöhen zu treiben , sollte lieber wieder das mittelalterliche Prinzip der ärztlichen Therapiefreiheit aufgegriffen werden und mit den heutigen modernen Erfordernissen wie Kostenbewußtsein verknüpft. werden. Denn nur so ist eine nachhaltige Forschung und vergleichende Abwägung zwischen konkurrierenden Therapiemethoden überhaupt erst möglich, und nicht etwa durch staatliche Diktate, die 10 alternativen Therapiemethoden für eine Erkrankung das Wasser legislativ abgraben, damit dann der Patient nur noch einer krankenkassen-vordiktierten Therapiemethode auf Gedeih und Verderb ausgeliefert wird, ganz egal, ob diese Therapie für ihn überhaupt geeignet ist Und genau dieser Mißstand treibt in unserem Gesundheitssystem die Milliardenkosten und chronifizierenden Patientenfälle in die Höhe.

Nur mal ein Beispiel aus der ärztlichen Praxis für den heutigen immens kostenfressenden und konkurrenzscheuen Bürokratenwahnsinn deutscher Krankenkassenbevormundung:

Ein Patient mit Rhinitis sicca gefördert durch eine ganzjährige und damit chronifizierte Rhinitis allergica weißt den Arzt daraufhin, daß er weit bessere Alltagserfahrungen mit Tetesept Meerwassernasenspray mit zugesetztem Kamillenextrakt zur Nasenschleimhautabschwellung und -regeneration gemacht hat und bittet daher um eine Kassenrezeptierung. Die Kosten wären hierfür lediglich monatlich um die 40 Euro für die Krankenkasse. Zwar stellt der Arzt fest, daß diese Therapie dem Patienten ganzheitlich sehr gut bekommt und auch gut für die Dauertherapie seiner Erkrankungen geeignet ist, doch dennoch lehnt die Krankenkasse die Kostenübernahme ab unter dem irrsinnigen Grunde, daß “ein Therapieerfolg mit diesem Lokalmedikament TETESEPT CARE MEERWASSERNASENSPRAY nicht erwiesen sei. Soviel nur mal zur Ignoranz alltäglicher ärztlicher Praxisforschung in unserem politisch fehlgeleiteten Gesundheitssystem.

Was die Krankenkasse hingegen z.B. bei den beiden o.g. nasalen Erkrankungen tragen würde, wären teure fragwürdige Cortison-Nasensprays, die im Monat für den Patientenfall ca, 400 EUR an Krankenkassenkosten verursachen, dabei nicht mal die Folgeschäden einer jahrelangen Cortison-Dauerbehandlung wie Schleimhautatrophie, Pilzbefall, allgemeine Immunschwächung, Nierenschäden usw. mitgerechnet, die bei derartigen Patientenfällen leicht astronomische Höhen von über 3000 EUR im Monat übersteigen können.
Doch wie bereits angedeutet, kann der Arzt einer solchen Cortison-Dauertherapie keinesfalls zustimmen, um den Patienten vor absehbaren Folgeschäden durch so eine mißbräuchlich krankenkassen-forcierte Cortisondauertherapie zu bewahren.

Würden nun nach meinem Vorschlag, dem bereits viele Ärzte ihre volle Zustimmung erteilt haben, die kostenbegrenzende Fallpauschale der ärztlich uneingeschränkten Therapiefreiheit zur Verfügung gestellt, so könnte er dem Patienten das o.g. geeignetere Meerwassernasenspray verschreiben und hätte zudem damit der Krankenkasse sage und schreibe 90 % !!! an Krankenfallkosten erspart und gleichzeitig dem Patienten das Leben mit der Erkrankung erleichtert. Denn anders als Cortison-Nasensprays mit deren zahlreichen Nebenwirkungen sind Meerwassernasensprays, ggfs. mit abschwellendem Kamillenextrakt wie im Produkt TETESEPT MEERWASSERNASENSPRAY CARE bestens dazu geeignet, all die auftretenden Verkrustungen einer Rhinitis sicca zu lösen, die Nasenschleimhaut rasch abzuschwellen, feuchtzuhalten, zu stabilisieren, zu regenerieren und Allergene mit auszuspülen, sodaß auch der gefürchtete Etagensprung vom Heuschnupfen zum allergischen Asthma in der Regel unter einer derartigen wirksamen wie kostengünstigen Therapie ausbleibt.

Nur auf diese Weise, daß die heutigen Fallpauschalkostengrenzen der völligen bevormundungslosen Therapiefreiheit des Arztes gegenüber geöffnet werden, ist überhaupt ein konkurrierender Wettstreit unter allen möglichen Therapieformen pro Krankheit möglich und trägt somit dazu bei, daß aus der ärztlichen Praxistherapie weit mehr und nachhaltigere medizinische Forschungserkenntnisse gewonnen werden können als durch die praxis- und lebensferne, aber exorbitant teure Medizin- und Pharmaforschung der heutigen Großkonzerne mit all ihren Arzneimittelentwicklungsverfehlungen und Marktrückrufaktionen, die ebenso Mlliardenschuldenberge im Gesundheitssystem und innerhalb der Pharmakonzerne verursachen. Insoweit sollte die moderne pragmatische Medizinforschung weitestgehend wieder in den Praxis- und Klinikalltag zurückkehren und damit verbunden auch die breitflächig in den letzten Jahren abgebauten Apothekenlabore wieder verstärkt betrieben werden, sodaß hier aus dem Praxisalltag heraus entwickelte neue Medikamente dann lediglich nur noch zur Massenproduktion in die Pharmaunternehmen gelangen. Dieser moderne wie auch altbewährte Weg der Forschung würde dem Gesundheitswesen Milliarden an Euros im Jahr ersparen und ein weit höherer Patientenanteil als bisher würde so auch vor der Chronifizierung seiner Erkrankung bewahrt.

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Apothekerin

Es ist ein wahrlicher Skandal, wie deutsche Krankenkassen die Milliarden ihrer Zwangsbeitragszahler sinnlos vernichten in all ihrer Bevormundungspolitik gegen Ärzte, Apotheker und Patienten und somit all diese drei Interessengruppen nur noch zu einem staatspolitisch entmündigtem Rädchen im kostenaufwendigen Bürokratiewasserkopfgetriebe deutscher Krankenkassen verkommen sind. Die GG- und Verfassungsrechte dieser drei Interessengruppen (wie das Recht auf Gesundheit, Therapiefreiheit und Apotheker-Autonomie) wurden dabei systematisch in den letzten Jahrzehnten zum Wohlergehen der Krankenkassen ausgehebelt und ad surdum geführt und als Nebeneffekt gleichzeitig auch die Marktwirtschaft und faire Konkurrenzfähigkeit der mittelständischen Pharma-Unternehmen gegenüber den wenigen markt- und preiskartell-beherrschenden Pharma-Großkonzeren systematisch gesundheitspolitisch zerstört, sodaß wir heute praktisch über keine mainstream-unabhängige Medizin- und Pharmaforschung mehr verfügen, aus der zuvor stets wichtige weiterführende Impulse in zahlreichen Forschungsgebieten für Medizin und Pharmazie kamen.

Dabei könnte ein effektives Gesundheitssystem mit fairen Wettbewerbsbedingungen im Grunde genommen so einfach sein: weg mit all der Bürokraten-Bevormundung gegenüber Dingen, von denen eine Krankenkasse überhaupt nichts versteht. Und hin zur Chancengleichheit und Marktwirtschaftlichkeit im deutschen Gesundheitssystem. Und das bedeutet wiederum: weg mit den starren Verwendungsvorschriften für krankheitsfallspezifische Behandlungsetats und hin zur absoluten ärztlichen Therapiefreiheit innerhalb der gesetzten Etatgrenzen. Erst dann ist es im Praxisalltag möglich, die jeweils beste und kostengünstigste Therapie für einen Patienten zu finden. Denn was die Krankenkassen derzeit mit all ihren Fallpauschalenverwendungsvorschriften treiben, ist nichts anderes als bürokratenstaatlich unzulässige Bevormundung und Beitragsgelderverschwendung in summa sumarum Milliardenhöhe jahrein jahraus.

#1 |
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