Medizinjournalismus – Vielfalt pur

25. März 2009
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Ob Tageszeitung, Broschüre beim Hausarzt oder Apothekenzeitschrift - über Gesundheit informiert sich jeder Mensch gerne. Bei diesen Texten haben sich Medizinjournalisten ans Werk gemacht. Wir erklären euch, wie man nach der Approbation zu dieser Berufgruppe gehören kann.

Medizinjournalisten sind Personen, die zuerst Medizin studiert und danach irgendeine Art von journalistischer Ausbildung genossen haben. Dadurch unterscheiden sie sich von „normalen“ Journalisten und sind dank dieser seltenen Kombination sehr gefragt.

Viele Wege führen zum Journalisten

Da durch das Medizinstudium schon gute Kenntnisse über den Menschen und seine Erkrankungen vorliegen, fehlt nur noch eine Ausbildung im Bereich des Texteschreibens. Dabei ist eine journalistische Schulung über drei Wege möglich. Entweder macht der Anwärter 15-24 Monate Volontariat, eine Art Ausbildung bei einer Redaktion oder studiert vier Jahre Journalismus oder besucht für zwei Jahre eine Journalistenschule. Danach steht dem Schreiben nichts mehr im Wege.

Deine Checkliste – Was brauche ich um ein Medizinjournalist zu werden?

Medizin Journalismus Fähigkeiten Arbeitsplatz
  • Studium
  • Volontariat
  • Ausbildung
  • Studium/Schule
  • Sprache
  • Kreativität
  • Verlag
  • Krankenhaus
  • Verband
  • Pharmaunternehmen
  • DocCheck :)

Keine falsche Eitelkeit und sonstige Charaktereigenschaften

Einige Charaktereigenschaften sind hilfreich für zukünftige Publizisten. Wer gedenkt, Medizinjournalist zu werden, sollte auf jeden Fall einen Hang zur Sprache und Organisationstalent haben. Aber das alleine reicht natürlich nicht. Als Berichterstatter sollte man auch kreativ sein und gerne mit anderen Menschen kommunizieren, da sie eine wichtige Informationsquelle darstellen. Auch ein dickes Fell ist nicht verkehrt, denn der Berichterstatter bekommt viel Kritik für seine Texte- da sollte man am besten jegliche Eitelkeit ablegen.

Der Arbeitsplatz des Medizinjournalisten- Vielfalt pur

Die Arbeitsbereiche sind bunt gemischt und somit tritt keine Einförmigkeit beim Schreiben auf. Thematisch textet der Journalist über Gesundheitspolitik und Forschung, berichtet von Gesundheitsveranstaltungen und verfasst Ratgeber. Dabei kommen die Auftraggeber aus unterschiedlichen Bereichen- von Fachverlagen oder Pressestellen von Krankenhäuser, über Ärztekammern und Patientenverbände bis hin zu Pharmaunternehmen. Nicht sonderlich überraschend ist, dass letztere das meiste Geld in den Geldbeutel bringen. Als Journalist kann man heutzutage eher wenig auf eine Festanstellung hoffen, sondern man arbeitet freiberuflich. Dies erfordert Organisationsvermögen, da der Schreibende normalerweise mehrere Aufträge auf einmal bearbeitet. Andererseits hat er auch die Freiheit, sich Urlaub zu nehmen, wann er möchte.

Viel Freiheit für nicht soviel Geld

Sowohl bei der Wahl der Texte als auch des Auftraggebers stehen dem Journalisten alle Türen offen. Langweilig wird es auf keinen Fall! Eine Schattenseite gibt es jedoch- im Vergleich zum Arzt verdient ein Medizinjournalist eher bescheiden. Wer jedoch gerne kreativ tätig ist und über anspruchsvolle Themen schreiben möchte, für den ist dieser Beruf, trotz einiger Abstriche, genau das Richtige.

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