Nahtoderlebnisse: Mehr Licht im Tunnel

2. September 2013
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Nahtoderlebnisse geben der Menschheit seit Jahrhunderten Rätsel auf. Eine aktuelle Studie, die erstmals an Tieren untersuchte, was in einem sterbenden Gehirn vor sich geht, könnte nun mehr Klarheit in die hitzige Diskussion bringen.

Dunkle Tunnel, helles Licht und Begegnungen mit göttlichen Wesen – das alles waren für den renommierten Harvard-Wissenschaftler Eben Alexander Fantasien und Einbildungen, die der Neurochirurg oft von seinen Patienten zu hören bekam – bis er Ende 2008 selbst eine Nahtoderfahrung machte. Bereits am Morgen litt er unter schlimmen Kopfschmerzen, auf die ein epileptischer Anfall folgte. Alexander verlor das Bewusstsein und fiel ins Koma. Im Krankenhaus diagnostizierten seine Kollegen eine bei Erwachsenen praktisch unbekannte Form von Meningitis.

Als Colibakterien das Gehirn des Neurochirurgen angriffen, lagen seine Überlebenschancen im einstelligen Prozentbereich. Sieben Tage lang verbrachte der Arzt im Koma, während hohe Dosen an Antibiotika die schädlichen Bakterien in seinem Körper töten sollten. Der Neocortex, der Sinneseindrücke verarbeitende Teil der Großhirnrinde, zeigte keinerlei Reaktionen mehr. Und dennoch konnte sich Alexander später genau erinnern, was er in jenen Tagen empfunden hat. Seine Nahtoderfahrungen schilderte er in einem Buch mit dem Titel „Proof of Heaven“, das im März diesen Jahres auch auf Deutsch unter dem Titel „Blick in die Ewigkeit“ erschienen ist. In seiner Grenzerfahrung zwischen Leben und Tod kommen sowohl eine ziemlich übel anmutende „Unterwelt“, aber auch helles Licht, Blumen, Musik und Engel vor. Seine Nahtoderfahrungen decken sich weitgehend mit Erlebnissen, die ungefähr jeder fünfte Mensch – unabhängig von Alter, Geschlecht und kultureller Prägung – nach einem Herzstillstand erlebt.

Reeller als das echte Leben

Immer wieder berichten „Rückkehrer“ von tiefgreifenden Gefühlen wie Frieden, Liebe und Glück bei ihrem Übergang vom Leben zum Tod. Auch Erlebnismuster wie der Blick in einen „Tunnel“ mit einem gleißendem Licht am Ende, das Verlassen des eigenen Körpers, Begegnungen mit Toten oder übernatürlichen Wesen, oder eine Rückschau auf das eigene Leben gehören zu häufig erlebten Nahtoderfahrungen. Nur vereinzelt berichten Betroffene auch von negativen Bildern und Gefühlen. Oft werden die Erlebnisse an der Grenze zwischen Leben und Tod als extrem lebhaft, klar und ungewöhnlich reell geschildert. Unter Wissenschaftlern werden diese Erfahrungen allerdings kontrovers diskutiert, da viele eine bewusste Wahrnehmung des menschlichen Gehirns zu diesem Zeitpunkt ausschließen.

Ohne Nährstoffe keine Hirnaktivität

Nach einem Herzstillstand ende die Hirnaktivität, da das Gehirn nicht mehr Nährstoffen versorgt werde, so die Argumentation. In diesem Zustand seien koordinierte Abläufe nicht mehr möglich. Nahtoderlebnisse führen die Verfechter dieser Annahmen zurück auf Sauerstoffmangel, Stress bedingte Übererregung bestimmter Hirnareale und die Ausschüttung von natürlichen Substanzen, die eine ähnliche Wirkung wie Drogen haben. Eine aktuelle Studie, die erstmals an Tieren untersuchte, was in einem sterbenden Gehirn vor sich geht, könnte nun mehr Klarheit in die hitzige Diskussion um Nahtoderbenisse bringen.

Was passiert im Gehirn kurz nach einem Herzstillstand?

In ihrer aktuellen Publikation im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences schreiben Wissenschaftler der Michigan University: „Falls Nahtoderfahrungen ein Resultat von Hirnaktivität sind, sollten diese kurz nach dem Ende der Blutversorgung des Gehirns messbar sein.“ Der Hirnforscher Jimo Borjigin von der Universität Michigan und seine Kollegen untersuchten ihre These anhand von Hirnaktivitäten von neun Ratten im Wachzustand, unter Narkose und nach einem Herzstillstand. Denn in grundsätzlichen Strukturen ist die Hirnaktivität von Ratten und Menschen durchaus vergleichbar. Bewusstes Erleben und Denken lässt sich bei Ratten wie Menschen durch bestimmte Merkmale der Hirnströme im Elektroenzephalogramm (EEG) ausmachen, die dann entstehen, wenn das Gehirn Signale zwischen verschiedenen Hirnarealen austauscht. Synchronisierte und verstärkte Gammawellen, langsamere Thetawellen, oft gekoppelt mit Gammawellen sprechen für einen solchen Zustand.

Mit Hilfe von Elektroden, die die Wissenschaftler unter die Schädeldecke der neun Ratten implantiert hatten, verfolgten sie zunächst die Hirnströme während normaler Wachperioden der Tiere. Dann folgten Messungen von narkotisierten Tieren. Die entscheidenden Messwerte erhielten die Forscher, indem sie den Tieren eine Kaliumchlorid-Lösung injizierten, die einen Herzstillstand auslöst. Die Hirnaktivität der sterbenden Ratten zeichneten die Forscher noch weitere 30 Minuten nach der unterbrochenen Blutversorgung des Gehirns der Tiere auf.

Überraschender Aktivitätsschub

Zur großen Überraschung der Wissenschaftler stieg die Intensität einiger Gammawellen etwa 10 Sekunden nach dem Herzstillstand der Tiere stark an. Nach weiteren 20 Sekunden zeigten die Tiere ein Hirnstromprofil, das auf ein überaus aktives Gehirn schließen lässt: So zeigten beispielsweise Hirnströme zwischen 25 und 55 Hertz Werte an, die über denen im Wachzustand der Tiere lagen. Auch die Synchronizität der Gammawellen verstärkte sich zu diesem Zeitpunkt – ein Zustand, der mehr als 15 Sekunden lang anhielt und in den auch die langsameren Thetawellen mit einstimmten. Erst nach dieser Aktivitätswelle ließen die Hirnströme langsam nach und versiegten schließlich ganz. Einige Signale des Gehirns waren also in der Nahtodphase sogar aktiver als im Wachzustand. Eine mögliche Erklärung für Nahtoderlebnisse?
„Durchaus“, so die Wissenschaftler. Denn ihre Messungen deuten darauf hin, dass die elektrische Aktivität im Gehirn der Ratten nach einem Herzstillstand nicht einfach langsam verebbt, sondern noch kurzzeitig zu einer organisierten Aktivität in der Lage zu sein scheint. „Dieser starke Aktivitätsschub könnte der Auslöser für als hochgradig lebensecht und real empfundenen Erfahrungen am Übergang vom Leben zum Tod sein“, schreiben die Wissenschaftler.

Erklärungsansatz, aber kein Beweis

Der Neurologe Michael Schroeter von der Universitätsklinik Köln sieht in der Studie zwar ebenfalls einen attraktiven Erklärungsansatz für Nahtoderlebnisse. Der rasche Aktivitätsanstieg erklärt sich für ihn durch den fehlenden Input von außen, ähnlich wie ein Motor, der im Leerlauf hochdreht. Die fehlenden Reize von außen würden den Hirnströmen zudem mehr Rhythmik verleihen. Ein Beweis, dass die Hyperaktivität des Gehirns auch die Ursache von Nahtoderfahrungen sei, lieferten die Ergebnisse aber nicht.

297 Wertungen (4.31 ø)

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59 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Ich finde es schön, das die “knallrote Ballonhaube einiger männlicher Vögel für die Weibchen auch keinen erkennbaren überlebensvorteil hat, bzw. lediglich den Vorteil, dass sie sie besonders sexy finden”.

Nun, dennoch würde ich lieber weitere konstruktive Beiträge zum Thema “Nahtoderlebnisse” lesen.

#59 |
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….und vielleicht dieses “Programm” wiederum mit etwas gekoppelt ist ( Kopplung kommt häufig vor ) , was dem lebenden einen überlebensvorteil bietet oder ihn besonders attraktiv macht fürs andere Geschlecht …. Ich weiß , alles nur Spekulation , aber die knallrote Ballonhaube , die einige männliche Vögel auf dem Kopf tragen , haben für die Weibchen auch keinen erkennbaren überlebensvorteil …bzw. lediglich den Vorteil , dass sie sie besonders sexy finden ….. Bisher wurde kein anderer Zusammenhang erkannt , was nicht heißt , dass es ihn nicht gibt ;)

#58 |
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@marc Waesche : Hmm…wenn ich noch mal mein Beispiel darf anführen darf , nämlich dass das Gehirn es schafft , Schmerzen zu unterdrücken , wenn es wichtigeres zu tun hat …. Auch das ist , ganz nach der Theorie der Mutation und Selektion , ein Mechanismus der Überlebenschancen sichert ! Soweit so gut ! Wenn aber der Organismus “erkennt” , dass es keine Überlebenschance gibt , würde ein weiteres ankämpfen gegen das unvermeidliche nur unnötig Energie verbrauchen und unnötige ( weil nicht mehr besiegbare ) Schmerzen verursachen …. Warum dann nicht besser die letzte Energie darauf verwenden , das Individuum ” in Frieden” gehen zu lassen …..

#57 |
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Nichtmedizinische Berufe

@Anja Riggers, selbstverständlich haben Sie unklar forumuliert und das zwinker, zwinker gilt wohl die “Wissenden”, oder? Aber Überheblichkeiten merkte ich wie vor schon an.
Ich empfehle Ihnen sehr besorgt, sich über Hirnforschung und Organtransplantation zu informieren und z.B. meinen Hinweis auf Paolo Bavastro und Pim van Lommel ernst zu nehmen; gerne auch andere Forscher und Ärzte die unbefangen mit dieser schwierigen Thematik umgehen. Sie glauben gar nicht, wie “weh” eine Organentnahme tun kann! Das Gehirn wird Ihnen/uns in so einem Fall nicht weiterhelfen können und Sie/uns somit zwangsläufig “im Stich lassen”, denn es ist vor und bei der Entnahme schon tot… Gerne wiederhole ich, das nur ein lebender Mensch beatmet wird und Organe dem lebendem Menschen entnommen werden. Einen Toten kann man allenfalls aufblasen… Ein Hirntoter Mensch befindet sich in einem Sterbeprozess.
Kritische Meinungen gefallen mir sehr, je kritischer um so besser! Sie schützten uns vor gefährlichem Halbwissen. Die bedauerliche Tatsache das es Menschen gibt die sich nicht auf andere Sichtweisen und alternative Forschungen einlassen können, ist nicht neu.

Mein Hirn freut sich das es mich aktuell nicht im Stich lässt und im vollen Bewusstsein die Wahrscheinlichkeit erkennt, das auch Menschen den Begriff der Gotteslästerung…. für sich in Anspruch können.

#56 |
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Marc Waesche
Marc Waesche

@Anja Riggers: Naja, zumindest durch Mutation/Selektion ließe sich naturgemäß nicht erklären, dass ein sterbendes Gehirn einen Gnadenakt walten lässt. Sollte hingegen tatsächlich die “Absicht” bestehen, dem sterbenden Gehirn resp. Organismus den Sterbeprozess zu erleichtern, dann muss die Grundlage für die Entstehung eines solchen Systems sich der Wissenschaft bis dato noch vollständig entzogen haben, was die These, dass Körper und Bewusstsein keine Einheit bilden, m.E. eher noch bestärkt. Zumindest gibt es ansonsten keinen Grund anzunehmen, dass ein anderer Mechanismus als Mutation/Selektion dazu geführt haben könnte.

#55 |
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@Nora Fiebig : vielen Dank :) … Sie haben es genau richtig verstanden …. Hätte nicht gedacht , dass ich so unklar formuliert habe ;)

@Thomas Schneider : Sie haben Recht , genau da liegt in der Tat ein riesiges Problem der Beurteilung . Ich habe einen Organspendeausweis ….aber ich hoffe immer , dass mein Hirn mich dennoch nicht im Stich lässt und mich eventuellen Schmerz nicht spüren lässt ….. So wie man ja tatsächlich Schmerzen aktiv unterdrücken kann , wenn einem anderes wichtiger ist ! Und vielleicht ist dann das Erreichen des Endes dem Hirn doch wichtiger als sich mit aufhaltenden Schmerzen zu beschäftigen ;)….

#54 |
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Reinhard Schrüfer
Reinhard Schrüfer

Der Wahn ist kurz die Reu´ist lang… Es wird so manchen überraschen, wenn er bemerkt, dass das “Nachher” viel länger sein wird, als das “Jetzt”. Aber man sollte unterschiedliche Meinungen tolerieren- denn man ist nicht der Richter.

#53 |
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Peter Bauer
Peter Bauer

Als Programmierer und Arzt kann ich da nur sagen: Das was das Hirn da nach dem Herzstillstand macht ist: es schreibt einen core-dump. Die Frage ist: wohin?

#52 |
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Altenpfleger

Hallo Frau Wojcik,
mir lassen die Gedanken von Frau Riggers nicht “das Blut gefrieren”. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nicht so wichtig bin, dass ich nach dem Tod weiterleben soll. Was ist daran überheblich? Was ist daran respektlos? Allerdings kann ich Diejenigen verstehen und akzeptieren, die diese Vorstellung, diesen Glauben haben. Der Satz mit dem “physiologischen Schwachsinn der Frau”, von einer Frau kommend kann nur ironisch oder sarkastisch gemeint sein. Oder denken Sie, dass eine Frau tatsächlich so über sich selber denkt? Ich finde diese Aufregung tut dem Thema nicht gut.
Genausowenig, wie die Aufregung der Tierschützer, die nicht den Sinn dieser Experimente anerkennen. Es gibt soviel zu tun für den Tierschutz: Massentierhaltung, Zerstörung der Lebensräume von Wildtieren, Ausrottung von Tierarten sind nur einige Stichworte. Bei diesen Fragen bin auch ich engagiert. Aber wenn einige Ratten dafür sterben, dass wichtige Fragen ein wenig klarer werden finde ich das gerechtfertigt.

Ein Thema kommt mir nämlich bei der ganzen Diskussion zu kurz: Wann ist denn ein Mensch oder Tier tot? Ab wann empfindet man keinen Schmerz mehr? Ab wann kann man denn Spenderorgane entnehmen? So sehr ich gerne als Verstorbener Lebenden mit meinen Organen helfen würde so schaurig finde ich die Vorstellung, dass meine Organe entnommen werden, bevor ich richtig tot bin. Jeder, der sich damit befasst hat weiß, dass Spenderorgane “frisch” sein müssen, damit sie transplantierbar sind. Es bleibt also, wenn überhaupt, nur ein sehr kleines Zeitfenster für Organentnahmen. Hinzu kommen die Umstände unter denen Menschen zu Tode kommen. Wer kann denn auf der Autobahn zwischen den Trümmern eines Unfalls sicher entscheiden, wann ein Unfallopfer wirklich tot ist?
Solange diese Fragen nicht überzeugend beantwortet werden können werde ich keinen Organspenderausweis mit mir herumtragen.
Liebe Grüße

#51 |
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Nora Fiebig
Nora Fiebig

@ Anna Wojcik:

Ich glaube nicht, dass Anja Riggers hier Kommentare weiblicher User als “physiologischen Schwachsinn der Frau” bezeichnet hat, sondern viel mehr, dass sie in ihrer Kritik über die Einstufung von Tieren als niedrigere Lebewesen, Möbius’ “Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes” als ein weiteres Beispiel für die grundlose Annahme ein Lebewesen sei anderen überlegen, angeführt hat.

#50 |
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Vestörend, dass hier so viele idiotische Kommentare von Religioten und Tierschützern zu stehen kommen…

#49 |
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Nichtmedizinische Berufe

Es ist diese Überheblichkeit und Arroganz in der persönlichen Einstellung -und des Kommentars von Anja Riggers, die sicher manchem hier das “Blut gefrieren” läßt. Respektloser kann man sich nicht verhalten wenn sie Kommentare der weiblichen User als “physiologischen (?) Schwachsinn der Frau” beurteilt.

Aus dem Fundus der Reinkarnationskiste: Manche müssen jede Menge Ehrenrunden drehen – denn: Das Sein verstimmt… das Bewußtsein :)

#48 |
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…….) irgendwann wieder in seine Einzelteile zerfällt und damit auch wieder Teil des großen , ganzen wird und mit ihm all seine Besonderheiten ( es sei denn , sie wurden schriftlich oder in den Gedanken anderer festgehalten !) ????

Ich werde Menschen nie verstehen , die sich für so großartig und einzigartig halten , dass sie in ihrer Gedankenwelt unsterblich sein müssen ^^ …..

Sorry , irgendwie ist der Rest nicht gepostet worden ….

#47 |
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…….

#46 |
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Warum haben soviele Menschen solch wahnsinnige Angst vor dem Gedanken , dass es keine Trennung zwischen Körper und Seele gibt , sondern es eben nur einen Körper gibt , mit diesem unglaublich faszinierenden Organ namens Gehirn, dass dem Individuum womöglich einfach nur das Sterben leichter macht ?? Warum können sich so wenige Menschen damit anfreunden , dass es eben nur dieses eine Leben gibt und damit die Chance und die Aufforderung das Beste aus diesem Geschenk zu machen ??? Was ist so schwer daran loszulassen und sich mit dem Gedanken vertraut zu machen , dass jeder Körper , der mal gedacht und gefühlt hat ( und ich meine damit auch durchaus Tiere , denen soviele Menschen noch immer , trotz zahlreicher wissenschaftlicher Beweise , jegliche Fähigkeit absprechen , zu fühlen UND zu DENKEN !!!!! … Aber das passt in die Kategorie : der physiologische Schwachsinn der Frau

#45 |
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Heilpraktikerin

Als Semmelweis (“Der Arzt der Frauen”) Mitte des 19. Jahrhunderts propagierte, die Frauen, die im Kindbettfieber versterben, tun es nicht daran, dass ein Mann ihre “Scham” gesehen hatte sondern es um hygienische Fragen geht, wurde er fast aus dem Hörsaal geprügelt. Mühevoll musste er Standards wie Kleidungswechsel und Händewaschen durchsetzen…
Die ersten Wissenschaftler, die von Atomen sprachen wurden nicht ernst genommen. Die Reihe kann beliebig fortgesetzt werden….
Als Rettungsassistentin und früher Krankenschwester auf einer Intensivstation überraschten mich detaillierte Beschreitungen nur Anfangs, später wurden sie Normalität. Bewegend bleibt für mich bis heute die Schilderung eines Patienten, der eine Herztransplantation erhielt und nach einigen Wochen begann, “merkwürdig” zu träumen von Menschen, die ihm unbekannt waren. Sequenzen, die sich wiederholten. Offensichtlich bestand eine Erinnerung des Spenderorgans. Alles Spinnerei? Alles “Zufall”?
Ja, und ich finde es auch traurig, dass Lebewesen für Versuche geopfert werden. Versuche, die scheinbar nötig sind um verbohrten Zeitgenossen endlich verzweifelt den Beweis zu liefern, was GEGENWÄRTIG noch nicht zu beweisen ist….
Ein interessantes Buch zu dem Thema: Prof. Dr. Markolf Niemz. “Lucy mit c”. Ein Wissenschaftler (Physiker) der sich mit naturwissenschaftlicher Neugier und Professionalität dem Thema widmet und sehr respektvoll beleuchtet!

#44 |
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Gast
Gast

Diese Nahtoderlebnisse haben für die Frage nach dem, was mit unserer Seele oder Bewusstsein nach dem Tod geschieht, keine beweisende Bedeutung. Allerhöchstens ist es beruhigend zu wissen, dass zum Zeitpunkt des Todes der letzte Moment angenehm gestaltet wird.
Auch der Blinde, der Farben sehen konnte, erscheint mir unglaubwürdig. Mit welchen Worten will er mir denn von diesem Erlebnis erzählen? Er kann sagen: “Ich sah Farben!” Aber woher weiß ich, was er wirklich erlebt hat?
Ich werde euch sagen, ab wann wir es genau wissen werden: Wenn es möglich wird, Gehirnaktivität nicht nur aufzuzeichnen sondern auch zu interpretieren und wie ein Video abzuspielen. Dann können wir diese Nahtoderfahrung nämlich entweder nachweisen (was bedeutet, dass es eine Erscheinung des Lebendigen ist) oder wir könnten es nicht, was dann vielleicht tatsächlich ein Hinweis darauf sein könnte, dass sich da etwas außerhalb des Körpers abspielt.
Entgegen der gängigen Science-Fiction halte ich die Realisierung einer solchen Traumkamera für äußerst schwierig aber nicht unmöglich.

#43 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mir diese besserwisserische, überhebliche und anmaßende Haltung der Schulmediziner und Wissenschaftler zum Blogthema auf die Nerven geht. Auch der A/allerletzte hat doch die Möglichkeit, sich über einschlägige Literatur kundig zu machen. Da passt der Hinweis auf einen russischen Astronauten der seinerzeit meinte, er hätte in den Weiten des Weltalls keinen Gott gefunden… Na dann.

Extrem schlimm finde ich die sog. Tierschützer… Wegen ein paar Ratten wird hier versucht das Blogthema zu umgehen. Am besten wäre es wenn die Rattenliebhaber und andere Tierschützer die ledernen Handtäschchen und die edlen Laufschuhe auf den Müll bringen, denn immerhin stammt das Leder von Tierleichen, gelle? Und nein, ich bin GEGEN Tierversuche für die Wissenschaft bzw. Schulmedizin. Und auch gegen Tierversuche für Kosmetik etc. Überhaupt gegen jeden Tier- und Menschenversuch!

Es gibt einen Autor, der sich mit der Blogthematik gründlich und seriös befasst hat: Pim van Lommel: “Endloses Bewusstsein” – Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung. Zitat: Seine Erkenntnisse sind spektakulär und stellen die bisher üblichen Erklärungsmodelle in Frage: Denn selbst wenn das Gehirn nachweislich nicht mehr funktioniert, können Menschen ein klares Bewusstsein erfahren – eine Erkenntnis die uns zwingt, über Leben und Tod neu nachzudenken. Zitat Ende. Wohlan, alles andere ist Beilage..

Diejenigen die sich zu einer Organentnahme entschlossen haben sollten wissen, das das Organ “Lebensfrisch” sein muss. Ein Hirntoter wird beatmet. Eine Leiche kann allenfalls aufgeblasen werden. Bei Interesse kann man hierzu nachlesen und z.B. über Tante Gockel recherchieren: Paolo Bavastro, Kardiologe.

#42 |
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Dirk Blanke
Dirk Blanke

Ich wusste gar nicht, dass es so viele Veganer gibt, oder machen einige einen Unterschied, ob die Tiere für die Forschung getötet werden, oder sich genussvoll über den Knorpel geschoben werden.
Auch wenn es oT ist, würde mich das mal interessieren, ob die Poster so konsequent (wie ich) sind.

#41 |
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Lorain Giza
Lorain Giza

Das Leben nach dem Tod ist ein hoffnungsvoller Gedanke- aber das einzige was mich hier hoffnungsvoll stimmt, sind einige Kommentare von Menschen die wie ich der Meinung sind, dass Tierversuche ein für alle mal verboten sein sollen. Und zwar nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Nachbarn, sonst wird das Problem nur verlagert. Leider geschieht in der EU nichts zum Schutz dieser armen wehrlosen Geschöpfe.

Bald sind Wahlen liebe Mitleser und es gibt nur wenige Parteien, die den Tierschutz auf ihre Liste gesetzt haben. Tierversuche und quälende Massentierhaltung müssen ein Ende haben. Jeder Einzelne von uns ist mit seinem Handeln für die Schöpfung mitverantwortlich.

#40 |
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Klaus-Peter Karmann
Klaus-Peter Karmann

Als Physiker wundert es mich überhaupt nicht, dass ein in Folge des durch den Herzstillstand plötzlich eintretenden extremen Sauerstoff- und Nährstoffmangels sterbendes Gehirn für eine kurze Zeit wildeste Alpträume produziert, bevor der Mangel schließlich so groß wird, dass es sogar für diese Träume nicht mehr ausreicht und so schließlich der Tod eintritt. Schließlich löst schon einfache Luftnot weit vor dem Tod schlimme Panik bei uns aus. Und weshalb sollte man diese Alpträume nicht “Nahtoderfahrungen” nennen. Schließlich treten sie nahe vor dem Tod auf. Von echten Erfahrungen unterscheiden sie sich aber dadurch, dass letztere auf realen Sinnesempfindungen basieren, also keine Träuem sind.

#39 |
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zum Glück leben wir nicht mehr in der NS-Zeit sonst hätte der Versuch wahrscheinlich anders ausgesehen. Die Seele, falls es sie gibt und um die geht es ja eigentlich, wenn man nach dem Tot etwas erlebt, mit einem so banalen Versuch zu widerlegen oder auf materielle Ebene herabzuziehen, ist lächerlich. Das Buch von Alexander Eben ist sehr interessant und auch beruhigend, vielleicht geht’s doch weiter nach dem Tot?

#38 |
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Dr. med vet Maurizio Gianini
Dr. med vet Maurizio Gianini

Warum wird ein solch sinn- und nutzloser, quälerischer Versuch überhaupt bewilligt? Welche Tierversuchskommission hat das durchgewunken?? Warum wird diese Frage im Artikel von Frau Schmitzer nicht kritisch beleuchtet?

#37 |
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Heike Richter
Heike Richter

Ich glaube, es ist manchen Wissenschaftlern nicht mehr bewusst mit welcher Perversion und mit welch unethischen Methoden heute gearbeitet wird um diesen ganzen unnützen Forschungswahnsinn noch irgendwie zu rechtfertigen. Dafür werden Lebewesen auf perverseste Art geopfert und gefoltert- Lebewesen, die nachweislich Schmerz verspüren können- wo ist bei diesem Versuch der Nutzen? Oder glaubt einer hier, dass diese Forschungen nur ansatzweise offen lassen was als Endergebniss übrig bleiben soll- die Möglichkeit eines “Lebens nach dem Tod” wird doch überhaupt nicht in die Kriterien mit einbezogen- es geht doch nur darum abschließend zu beweisen, dass es nicht geben kann was es nicht geben darf- davon haben wir alle natürlich einen unglaublichen Nutzen. Ich würde mich als beteiligter Wissenschaftler in Grund und Boden schämen… Mittelalter und menschlich, emotionale Verarmung sowie Saddismus- da kann man nur noch den Kopf schütteln.

#36 |
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Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Was empfinden eigentlich die Menschen, die an den Tieren Tierversuche ausüben? Ich denke, es reicht langsam mal! Der Glaube ist des Menschen Himmelreich

#35 |
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Nichtmedizinische Berufe

Der Tod ist deshalb so interessant, weil die Interpretation dessen, was man unter “tot sein” versteht so vielfältig ist. Für mich ist der tote Mensch eindeutig und das Leben aus diesem Zustand unwiederbringlich. Mit dem Tod endet alles. Von größerer Bedeutung ist für mich der Prozess des Sterbens in Bezug auf die Organspende. Ich habe mich zur Organspende bereiterklärt. Nach dem Hirntod werden die benötigten Organe entnommen, die noch in ihrer Funktionalität am Leben sind. Der Tod ist in diesem Zustand noch nicht eingetreten. Was empfindet ein Sterbender bei der Organentnahme trotz Narkose? Diese Zeitspanne ist für mich unklar und lässt mich oft an der Richtigkeit meiner Bereitschaftserklärung zweifeln. Gibt es in dieser Phase Nahtoderlebnisse ?

#34 |
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Ulrike Inci
Ulrike Inci

Ulrike Inci, Krakenschwester und Heilpraktikerin.
Zu den Zeiten wo ich noch auf Internsivstation im Krankenhaus gearbeitet habe, kann ich nur sagen, das wir einige Patienten hatten, die genau das nach einer Reanimation erzählt haben.
Sie waren sogar regelrecht böse das wir sie “wiedergeholt” haben.

#33 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

keine reanimation für die ratten? kopfschütteln, die prozeße die nach reanimation ablaufen wären mindestens genauso interessant.
na dann in der nächsten publikation :)

#32 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

völlig bescheuert diese ???-schaftler,
da haben ihre probanten vermutlich mehr hirn :)

#31 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

das leben nach dem tod? maden und bakterien! :)

#30 |
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Anästhesiepfleger

Wissen wir, ob unsere derzeit besten Instrumente überhaupt sensibel genug sind, Prozesse, die irgendwie Leben ausmachen, auch nur im Ansatz zu erfassen?

Von mehr Klarheit in der hitzigen Diskussion um Nahtoderlebnisse durch die Studie will ich nicht sprechen. Die Messung dieser Ströme bringt aus meiner Sicht genausoviel Licht ins Dunkel dieser Fragen wie die Feststellung, dass der Verlust von ein paar Milligramm oder Gramm Körpergewicht mit dem Eintritt des Todes ein Hinweis darauf sei, dass nun die Seele den menschlichen Körper verlssse.

#29 |
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Matthias Honold
Matthias Honold

Das Gute an der ganzen Sache ist: Wir wissen nicht genau, was nach dem Tod passiert!

Denn diejenigen, welche wirklich tot sind, kommen nicht mehr zurück! Und dies ist auch gut so! Denn, wenn ich an das ganze Leid auf Erden denke, welches von wenigen Menschen verursacht wird, so glaube ich immer noch daran, dass der Mensch vor dem Richterstuhl Gottes offenbar wird!

Es wäre fatal, für die Menschheitsgeschichte, wenn wir wüssten, was nach unserem letzten Gang auf uns warten würde. Würde es tatsächlich nur Friede, Freude, Eierkuchen im Jenseits geben, würden sicherlich noch mehr Menschen andere knechten, weil sie meinen, im anderen Leben haben sie es genauso gut, wie hier auf Erden!

Dass dem nicht so ist und so sein kann, ist ein großes Glück! Auch wenn WissenschaftlerInnen noch so viel forschen, dem großen Geheimniss kommen sie nicht auf die Spur!

#28 |
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Dr. Christina Krisch-Zehl
Dr. Christina Krisch-Zehl

krank, krank krank, solch ein Versuch, da ohne jede zielführend sinnvolle Konsequenzen, den zurückholen werden wir so keinen…
Nur, dass ich nach dieser Lektüre einmal mehr ein von mir eingeschläfertes Tier nie (!!!) postwendend in den Sack stecke, sobald der trauernde Besitzer mir den Rücken kehrt, das ist schon aus ethischer Sicht verpflichtend, denn wie schon angeführt, auch mit der sanftesten Methode der Euthanasie (zu welcher ein Tod durch KCL wahrlich nicht gehört) , ist es für Jeden (Tierarzt) klar nachvollziehbar, wie langsam, nach Herzstillstand, sich das Leben aus dem Körper zurückzieht.
Und solange, bis auch die letzten Zeichen elektrische Entladungen wahrnehmbar vergangen sind, ist Sanftheit, Zuwendung und Liebe, ja Liebe angesagt.
Würde, Achtung vor dem Leben UND Sterben und ..”was Du nicht willst das man Dir tu….”simpler kann man’s nicht sagen

#27 |
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Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Das menschliche Bedürfnis ALLES unter Kontrolle zu haben, endet mit dem eigenen Tod, aber leider nicht mit dem Sterben anderer. Den Ratten und allen anderen Opfern (un)menschlichen Wissensdrangs gilt mein Mitgefühl. Doch Geduld, sie wurden nur vorgeschickt. Am Ende wird es jeder von uns ‘wissen’.

#26 |
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Dr. Nicola Beste
Dr. Nicola Beste

Schön, dass es noch Dinge gibt, die wir einfach nicht wissenschaftlich erklären und begreifen können. Das heißt jedoch nicht, dass diese Dinge nicht existieren.

#25 |
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Weitere medizinische Berufe

Diese Studie ist meines Erachtens ethisch nicht vertretbar.

#24 |
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Norbert Manteuffel
Norbert Manteuffel

Es gibt ein Leben nach dem Tod.

#23 |
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Tom 32
Tom 32

Der untenstehende Text ist aus der selbst erlebnis (Ego perspektive) zu betrachten ohne das erleben der außenstehenden.

#22 |
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Tom 32
Tom 32

Kann ich mich selbst wahrnehmen und mir bewusst sein das ich hier sitze wenn es mich nach dem Tod nicht mehr gibt ? Ich glaube nicht, denn nach meinem Tod wäre ich quasi nicht mehr existent ergo könnte ich mein hier und jetzt gar nicht auf eine solche weise erleben da da ich quasi von der Zukunft aus betrachtet nie existiert habe.

Ich hoffe könnt mir irgendwie folgen.

#21 |
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Tom 32
Tom 32

In den Kommentaren wird hier nur über Religion Gott und darüber gestritten ob ein Rattenhirn vergleichbar mit dem eines Menschlichen sei. Die Frage ,die hier viel wichtiger ist: Was ist Bewusstsein ? Kann ein Mensch sich selbst in der Gegenwart so Bewusst (wohl bemerkt Bewusstsein, nicht Erinnerung) sein wie es ein jeder von uns tut wenn nach dem Tod das Bewusstsein einfach gelöscht ist?
Wären wir in dem Fall das das Bewusstsein endgültig nach dem Tod verschwindet überhaupt noch Wesen die sich selbst bewusst wahrnehmen können oder wären wir nicht vielmehr eine art Biologischer Computer der zwar nach einer gewissen Logik (emotionslogik einbegriffen) aber ohne Selbstwahrnehmung existieren würde ? oder anders: Wenn ich in der Zukunft nicht mehr existiere (das heißt von der Zukunft aus als nichtexistent betrachtet) wie kann ich dann wissen das es mich jetzt gibt. Bewusstsein ist glaube ich mehr als nur eine Ansammlung von Botenstoffen Neuronen. Denn wäre es so würden wir nicht wissen das wir sind. Sie bilden nur den Apparat in dem das Bewusstsein diese Realität wahrnehmen kann. Vieleicht stellt die Hyperaktivität des Gehirns eine Art Bewusstseinsübertragung in einen anderen Körper da ? Einen Gott brauchen wir dazu nicht, denn es könnte einfach sein das unsere Realität nicht so begrenzt ist wie wir glauben. Alles gute und bitte hört auf euch über Belanglosikeiten zus streiten, auch ratten sind fühleende bewusste wesen !

#20 |
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W.Scholz
W.Scholz

Wollen diese ‘Wissenschaftler’ wirklich und allen Ernstes behaupten das Ratten- und Menschenhirne gleich funktionieren? Dann setzen sie wohl eine Taschenlampe und eine Sonne gleich weil beide Photonen aussenden?
Haben Ratten das gleiche kognitive Verhalten wie Menschen so das sie als Vergleichsobjekte herhalten können.
Das Ganze ist absolut unwissenschaftlich und ist wie man im amerikanischen so drastisch sagt eine ‘Operation Mindfuck’.
Unsere Meßmethoden sind nicht annähernd dafür geeignet die Emotionen oder gar Gedanken in einem Hirn festzustellen.
Aber dieses Verhalten ist das Gleiche wie das der Inquisitoren die Menschen für etwas hinrichteten das wir heute anerkennen weil wir einen besseren Überblick über die Naturgegebenheiten haben.
Dese Wissenschaftler können auch, mit dieser ethischen Qualifikation, als Bankster oder Hedgefondmanager arbeiten.
Absolut nichtssagende Ergebnisse!!!

#19 |
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Ein interessanter Artikel, der die Grenze zum Glauben trifft. Es könnte ein kleiner Baustein sein, mit dem dieser Bereich entmystifiziert wird. Wie hier auch geschrieben wurde, endet das Leben nun mal tödlich und für diejenigen, die ein Nahtoderlebnis hatte, scheint das so eine tiefgreifende Erfahrung zu sein, dass der Glaube in den Mittelpunkt gerät. Wenn nun klar ist, dass dieses Erlebnis nun doch keine aufsteigende Seele, sondern nur ein final Feuern von Neuronen ist, dann fühlt sich die eh schon esoterisch angehauchte Fraktion natürlich arg auf den Schlips getreten, dass Terrain von der Wissenschaft abgegraben wird.

Über die Ethik dieser Versuche zu diskutieren wird schwer, denn wie will eine Nahtoderfahrung aufgezeichnet werden, wenn nicht durch den herbeigeführten Tod. Die Schilderungen der Menschen, die es erlebt haben sind rein subjektiv und damit wissenschaftlich nicht zu gebrauchen.

Von der Ethik also mal abgesehen, ein sehr interessanter Artikel.

btw: don’t feed the trolls!

#18 |
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Heilpraktiker

Andere Frage:

Wie krank muss ein Gehirn sein, das sich solche Versuche ausdenkt?
Ein “Versorgungsmangel” kann nicht der alleinige Grund sein…

#17 |
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Altenpfleger

Sehr spannend dieses Puzzleteilchen, auch wenn wir noch nicht so recht wissen, an welche Stelle des Gesamtbildes es gehört.
Vielleicht ist ja irgendwann einmal ein Todkranker bereit in der Röhre zu sterben, damit nicht Tiere dafür herhalten müssen. Klingt makaber? Ist es auch! Dennoch würde ich persönlich gerne mehr wissen. Allerdings erwarte ich keine Antworten auf Glaubensfragen oder die persönliche Begegnung mit Gott. Die geschieht wohl eher im Leben vor dem Tod…

#16 |
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Dr. med. Meingard Staude
Dr. med. Meingard Staude

Unglaublich, dass ohne jede Notwendigkeit für reine Neugierforschung Tiere getötet werden! Wie können Wissenschaftler so emotionslos töten? Was fehlte uns, wenn wir den Nahtoderfahrungen keine Experimente gegenüberstellten? Zumal die Ergebnisse dieser Experimente wie zugegeben die Nahtoderlebnisse selber überhaupt nicht erklären.
Mag es gerechtfertigt sein, dass Tiere getötet werden, damit Menschenleben verbessert, menschliche Krankheiten behandelt oder gelindert werden können, doch wo steckt bei den geschilderten Experimenten der rechtfertigende Notstand?
Ich kann nur ratlos mein Unverständnis in Worte fassen …
Gut, dass es auch verantwortungsbewusste Forscher wie Pim von Lommel gibt! Haben die verantwortungslosen Forscher Forschungsgelder verdient, von wem auch immer diese kommen?

#15 |
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Erika Kienle
Erika Kienle

Zitat: ” Denn in grundsätzlichen Strukturen ist die Hirnaktivität von Ratten und Menschen durchaus vergleichbar. Bewusstes Erleben und Denken lässt sich bei Ratten wie Menschen durch bestimmte Merkmale der Hirnströme im Elektroenzephalogramm (EEG) ausmachen, die dann entstehen, wenn das Gehirn Signale zwischen verschiedenen Hirnarealen austauscht.”

Das sollte doch reichen, um solche Tierversuche NICHT zu rechtfertigen, sondern abzulehnen !!!
Außerdem ist es keine “Große Überraschung”, dass Organe ( und das Gehirn zählt zu den Organen ) nach dem Tod noch kurzfristig aktiv werden. Jeder Tierarzt/Tierärztin, der/die Tiere einschläfert, kann immer wieder spontane Muskelzuckungen oder tiefe Atemzüge, bis zu wenigen Minuten nach dem Herzstillstand beobachten. Ich denke, Menschen, die Sterbende begleiten, können ähnliches berichten.
Und wenn man es schon so genau wissen will, hätte es dafür unzählig andere Tierversuche gegeben, bei denen Tiere ihr Leben lassen, um dabei die Gehirnaktivitäten zu messen. Wohl noch nie was von “REDUCE, REFINE and REPLACE” gehört.

#14 |
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Auch vermeintlich plausible Erklärungen neurophysiologischer Vorgänge vermögen nicht darüber hinwegzutäuschen, daß es Glaube bleibt, ob ein Leben nach dem Tod besteht, ob es einen liebenden Schöpfergott gibt, wie ihn die Bibel beschreibt. Glauben und Streben nach Höherem macht lebendig, glaube ich…ich glaube

#13 |
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Hildegard Schäl
Hildegard Schäl

Nahtoderlebnisse zu erforschen am Tier ist für mich eine ganz schreckliche Vorstellung. Menschen, die schon mal in dieser Situation waren, berichten unterschiedlich darüber. Das sollte ausreichen, damit Tiere, die auch eine Seele haben und den Schmerz genauso fühlen wie wir, nicht für unsere Forschungen missbraucht werden.

#12 |
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Physiotherapeut

Würde dieser wissenschaftliche Ansatz auch erklären warum ein von Geburt an blinder Mensch während einer Nahtoderfahung bildhafte Eindrücke wie Farben, Gegenstände und Personen sieht und erkennt und sie später beschreiben kann?

Geschehen einem Patienten, dessen Aussage im Buch “Endloses Bewusstsein”
von Pim van Lommel, Kardiologe und Mitbegründer der niederländischen Sektion der Internationalen Association for Near-Death Studies, niedergeschrieben dokumentiert wurde.

Grüßle

#11 |
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Apothekerin

Also wenn eines klar ist, denn doch das:
die Forschung steckt in Bezug auf das Gehirn in den Kinderschuhen, wenn nicht sogar in Babysöckchen! Ein viel zu früher Zeitpunkt für Mutmaßungen!
(…)
und der menschliche Geist, oder die Seele werden sich hoffentlich noch lange solchem Forscherdrang entziehen!

#10 |
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Mandev Singh
Mandev Singh

Eindeutig brauchbarer in dieser Sache als der notorisch wiederkehrende Ansatz einer solchen Studie erscheint mir, wie
der Kardiologe Pim Van Lommel in sauberer Beobachtung und klarer Konklusion die Fragen in seinem Buch streng wissenschaftlich aufarbeitet.
(allerdings ohne die Denkfalle schon vorab aufzuspannen: es müsse das Gehirn sein, das die Wahrnehmung “erzeugt”. Denn eine vorauseilende Einengung der Denkmöglichkeiten dient nie der Wissenschaft, sondern ist lediglich Rechtfertigungsversuch von eigener Befangenheit. Arm dran, wer das nicht merkt.)
http://www.rezension.org/endloses-bewusstsein-neue-medizinische-fakten-zur-nahtoderfahrung-2/
Wer einen Geschmack von der Ruhe und Sachlichkeit des Wissenschaftlers haben möchte, kann dies hier
http://www.youtube.com/watch?v=YOeLJCdHojU
tun.
Schön, dass dieses Thema mal auf DocCheck kommt.
Einen guten Abend!

#9 |
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Heilpraktikerin

Nur um herauszufinden was beim Sterben geschieht, sollte man kein lebendes Wesen töten.

#8 |
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– Petra von Fürstenberg
– Petra von Fürstenberg

Schrecklich, diese Tierversuche.

#7 |
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Lisa Strobl
Lisa Strobl

der neokortex ist die großhirnrinde!

#6 |
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Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast
Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast

Also wenn ich ohne Narkose KCL zur Einleitung eines Herzstillstandes gespritzt bekäme, würde ich mal ganz unabhängig von irgendwelchen Nahtoderlebnissen reichlich Gehirnaktivität entwickeln, die sich vermutlich auch noch eine Weile nach dem Herzstillstand fortsetzte. Das hätte dann aber weniger mit dem Herzstillstand als solchem sondern mit der Art und Weise, wie er herbeigeführt wurde, zu tun.

#5 |
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Ein Sterbender, d.h. ein Mensch,der weiß ,dass er sterben wird, erlebt in den Sekunden und Minuten vor seinem endgültigen Tod Ereignisse aus seinem vergangenen Leben neu und in schneller Abfolge. Sollte er dann doch überleben, kann er diese Nahtoterlebnisse berichten.

#4 |
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Gast
Gast

Es bleibt doch unbestritten: das Leben endet tödlich.

#3 |
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Barbara Dorenberg-Kohmann
Barbara Dorenberg-Kohmann

Danke, Kristina! :-)

#2 |
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Kristina Walker
Kristina Walker

Scheiß Tierversuche!!!! Das ist meine beherrschende Empfindung.

Kristina Walker

#1 |
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